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Warum die Regierung den ÖBBlern nicht nachgeben darf drucken

Lesezeit: 6:00

Bei den ÖBB wird nächste Woche gestreikt. Das ist in den Augen vieler Österreicher so wie bei den Metallern; auch dort hat halt die Gewerkschaft ihre Muskeln zeigen und sich an der Regierung rächen wollen (weil diese den ÖGB beim Arbeitszeitgesetz als Papiertiger entlarvt hat). In Wahrheit ist das aber ganz etwas anderes. Während der Metall-Lohnkampf trotz allem ganz normales Ringen zwischen den Kollektivvertragsparteien gewesen ist, ist der Eisenbahnerstreik hingegen ein absoluter Skandal. Auch die bisher neutral abseitsstehende Regierung wird da in die Konfrontation hineingeraten. Sonst droht ihr nämlich ein Beamtenaufstand.

Zuerst zur Motivation der Eisenbahner. Die ist klar. Sie wollen ihren Ruf als starker Arm der Gewerkschaftsbewegung bestätigen – der vielleicht sogar der letzte starke Arm des ÖGB ist. Dieser ist ja verzweifelt bemüht zu beweisen, dass er trotz seines starken Schrumpfprozesses doch noch relevant ist. Deshalb hat der ÖGB ja schon vor dem Sommer wegen des ohne seine Erlaubnis beschlossenen Arbeitszeitgesetzes einen heißen Herbst angekündigt. Den kann und will er jetzt nicht gut absagen.

Zugleich weiß man auch beim ÖGB, dass die Streikaktionen der Metallarbeiter in der Vorwoche alles andere als eindrucksvoll gewesen sind. Nirgendwo ist wirklich die Arbeit ganz unterbrochen worden. Die Arbeiter haben sich nach übereinstimmenden Berichten aus den Betrieben zum Unterschied von den Funktionären keineswegs kampfeslustig gezeigt.

Daher schickt der ÖGB jetzt die ÖBBler als letztes Aufgebot an die Front. In der klaren Hoffnung, dass diese so wie einst sich noch immer als der starke Arm der Sozialdemokratie erweisen, dass sie einen Streik noch wirklich durchziehen können.

Nun ja, schauen wir mal.

Manche werden jetzt sagen: Die Metallarbeiter haben ja auch etwas erreicht mit ihrem Streik, das werden die Eisenbahner auch. Haben doch die Metaller einen Abschluss erreicht, der – wenn auch weit unter ihren ursprünglichen Forderungen –  mit fast 3,5 Prozent, wenn man alles einberechnet, doch deutlich über den Angeboten der Arbeitgeber liegt. 

Diese Interpretation ist aber ein Trugschluss. Die Arbeitgeber haben ja schon seit dem Sommer genau gewusst, dass die Gewerkschaft auf Streik gebürstet ist. Sie haben daher ihr letztes Angebot zurückgehalten, weil sie wussten, gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen gibt es sowieso. Als man dann nach diesen kurzen Aktionen der Gewerkschaft programmgemäß ein paar Zehntelprozent mehr geben konnte, steckte diese ebenso programmgemäß schnell ihre als stumpf entlarvten Waffen wieder weg.

Aber Metallarbeiter und Eisenbahner sind überhaupt nicht zu vergleichen. Der Metallindustrie geht es sehr gut. Sie macht Gewinne. Da gibt es logischerweise mehr Geld zu verteilen – das auch ohne Streik bei jenen Arbeitnehmern gelandet wäre, die man zum Verbleib im Betrieb motivieren will. Sind doch Facharbeiter gerade in der Metallbranche eine zunehmend gesuchte Spezies.

Den ÖBB hingegen geht es gar nicht gut. Statt guter Gewinne verursacht die Staatsbahn alljährlich ein Loch von gewaltigen fünf Milliarden Euro in der Staatskasse (nach anderen, alle zuordenbaren Ausgaben einbeziehende Berechnungen sind es sogar sieben Milliarden). Daher ist schon das jetzige Angebot der Bahn-Arbeitgeber von knapp über 3 Prozent extrem problematisch. Es muss eigentlich alle Österreicher verärgern, weil sie es letztlich zahlen werden.

Denn diese versprochene Lohnerhöhung liegt schon jetzt deutlich über jener der Beamten, die ein paar Tage davor mit 2,76 Prozent abgeschlossen haben. Ein höherer Abschluss der Eisenbahner ist daher für die 450.000 öffentlich Bediensteten empörend. Die 2,76 Prozent liegen zwar ebenfalls über der Inflationsrate, sind aber eben deutlich weniger, als den Eisenbahnern jetzt schon zugestanden worden ist.

Jeder Beamte wird sich nun angesichts dieser Differenz fragen: Warum eigentlich? Auch die Eisenbahner belasten ja so wie sie die öffentlichen Haushalte. Und auch die Eisenbahner stehen jetzt schon im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern exzellent da. Das hat man etwa gesehen, als es zum Zusammenschluss der Autobusse-Linien gekommen ist. Da zeigte sich in peinlicher Offenheit, dass die ÖBB-Chauffeure viel besser verdienen als die anderen.

Sollte es jetzt aber als Folge der Streiks gar noch mehr Geld für die Eisenbahner geben, dann würde der Zorn der Beamten in bedrohliche Ausmaße anschwellen. Die Tätigkeit eines Lehrers oder Polizisten oder Gefängniswärters ist gewiss nicht angenehmer als die eines Eisenbahners. Daher könnte der jetzt gleichsam noch schlummernde Zorn dann endgültig explodieren.

Daher ist die Regierung gut beraten, keinesfalls zusätzliches Geld für die ÖBB locker zu machen. Zumindest wenn sie nicht will, dass der angedrohte heiße Herbst wirklich heiß wird.

Natürlich gibt es noch eine andere Möglichkeit, wie die Forderungen der ÖBBler (und die der zahlenmäßig marginalen Angestellten anderer Bahnbetriebe) erfüllt werden können: Man schnalzt einfach die Ticketpreise in die Höhe. Dann zahlen halt die Konsumenten den Preis. Aber in diesem  Fall sind dem ÖGB die Konsumenten plötzlich völlig wurscht, deren Anliegen er sonst so oft zu vertreten behauptet.

Da die ÖBB noch immer auf vielen Strecken ein Monopol hat, kann sie die höheren Preise auch locker durchsetzen. Denn die Menschen haben ja oft keine Alternative. Seit grün geprägte Stadtverwaltungen eine ideologisch heiß aufgeladene Schlacht gegen das Auto führen, haben sie  noch weniger Alternativen.

Ist da die Regierung, sind die Bundesländer aber wirklich machtlos gegen die Bahn-Gewerkschaft und einen politischen Streik? Nein, keineswegs! Sie müssten nur endlich die wirklich entscheidende Karte gegen den Monopol-Betrieb ÖBB ziehen: Sie müssten endlich zügig einen echten Wettbewerb auf der Schiene ermöglichen.

Diesen gibt es bis jetzt nur auf ganz wenigen Strecken durch zwei dynamische Privatunternehmen: auf der Westbahn vor allem und auf der Route nach Prag. Auf etlichen anderen Fernstrecken wiederum sind private Buslinien eine sehr effektive Konkurrenz geworden.

Auf diesen Routen, wo es Konkurrenz gibt, ist Bahnfahren plötzlich viel billiger geworden. Wo anders ist die Staatsbahn teuer geblieben, oder noch teurer geworden. Dabei ist überhaupt nicht einzusehen, warum beispielsweise die Reise mit dem ÖBB-CAT zwischen Wien und dem Wiener Flughafen 11 Euro kostet (und das auch nur im Vorverkauf), während man mit einem privaten Anbieter schon sehr komfortabel um 15 Euro bis nach Prag gebracht wird. Der einzige Unterschied: Da gibt es Wettbewerb, dort nicht.

Sobald es Konkurrenz gibt, werden auch die ÖBB sofort billiger. Und besser (man vergleiche etwa die Waggons auf den Strecken, wo es Konkurrenz gibt).

Daher ist es völlig unverständlich, dass die Politik, insbesondere auch die der Bundesländer, das ÖBB-Monopol eisern bis zum letzten verteidigt. Sie tut dies offenbar solange, bis sie EU-rechtlich gezwungen sind, aufzumachen (das ist übrigens eines der eindeutigen Positiva des EU-Binnenmarktes, also einer klassischen Aufgabe der EU).

Dabei hätten die Bundesländer sowohl im eigenen Interesse wie dem der Bahnfahrer längst freiwillig die Türen für den Wettbewerb auch auf den weniger frequentierten Strecken öffnen müssen. Zwar braucht es auf vielen dieser Strecken einen Zuschuss der öffentlichen Hand, während dieser auf den viel befahrenen Strecken wie zwischen Wien und Salzburg nicht notwendig ist. Auf weniger befahrenen Strecken würde ohne solchen Zuschuss ja niemand fahren.

Aber auch auf den Zuschuss-Strecken ist belebender Wettbewerb möglich: zumindest bei der jährlichen Vergabe. Man macht eine ordentliche Ausschreibung, mit der man jenes Bahnunternehmen herausfindet, das mit dem geringsten Zuschlag aus Steuermitteln die geforderte Verbindung herstellt, das also etwa bereit ist, soundso viele Züge am Tag auf dieser Strecke zu führen.

Das jetzige Verhalten der Gewerkschaften sollte daher ein zusätzlicher Anlass für die Politik sein, statt sich vor den Eisenbahnern zu fürchten, diesen Ausschreibungsprozess zügig zu beginnen, und ebenso zügig die noch immer vorhandenen Eisenbahner-Privilegien zu streichen. Im eigenen Interesse und in dem der Passagiere.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 06:34

    Der u.a. Artikel auf misesde, beschreibt es am treffendsten, warum SOZIALE Marktwirtschaft ein Widerspruch in sich ist und dass es immer schief läuft, wenn der Staat eingreift, auch wenn er es anfänglich gut meint.
    Er erreicht dadurch meist das Gegenteil.
    Es hat noch niemand ein besseres Rezept gefunden, als die FREIE MARKTWIRTSCHAFT.

    https://www.misesde.org/?p=20572

  2. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 07:04

    Die Bahn hat ohnehin nur beim Kunden gespart, nicht jedoch in der obersten Etage und schon gar nicht, was die unverschämten Privilegien der Mitarbeiter betrifft. Wie kommen normal arbeitende Steuerzahler dazu, diesen Laden zu finanzieren?

    Auf den Bahnhöfen gibt es nicht mal mehr Klos oder Schalter, dass man dort Fahrkarten kaufen könnte. Früher mal hatte man auf jedem größeren Bahnhof beheizte Wartezimmer. Das ist längst vorbei, da hat man Sparmaßnahmen gesetzt, was den Komfort für die Kunden betrifft, aber bei den fetten ÖGB-Bonzen sicher nicht.

    Es wäre darum ein deutliches Zeichen, wenn mal die Arbeiter und Steuerzahler gegen die ÖGB-Bonzen streikten!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 07:10

    Völlig richtig! Als gelernter Österreicher kenne die Reaktionen aus der marxistischen Ecke schon. Und würde Schritt für Schritt die Trennung von Schienennetz und Bahnverkehr einleiten: die ÖBB bzw. der Staat betreiben die Netzinfrastruktur, welches ja ein natürliches Monopol darstellt. Sie übernehmen die Rolle einer ASFINAG oder einer Flugsicherung und private Transportunternehmen matchen sich in Güter- und Personenverkehr.

    ein wenig OT:
    Mich wundert, dass alles vom autonomen Fahren und der Elektrifizierung der Straßenverkehrs spricht. Warum denkt niemand an die Schiene? Autonom fahrende und sich selbst in Zügen organisierende Anhänger wären doch dort wesentlich sicherer und könnten wesentlich mehr Lasten befördern. Darüberhinaus wundert es mich auch, warum die Städte und Busproduzenten sich auf den tonnenschwereren Irrsinn E-Bus stürzen (mit Ladestationen an jeder Haltestelle), während bspw. Salzburg schon ewig den O-Bus hat - ohne schwere Batterien, ohne Ladestationen. Wieso wird auch das nie diskutiert? Die ÖBB könnte beiderseits höchstinnovative Zukunftskonzepte liefern, wäre sie ein Unternehmen. Als Staatsbetrieb kann sie aber per definitionem nicht innovativ sein, sondern ist von Natur aus höchst strukturkonservativ und reine Verteidigerin alter Privilegien.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 05:59

    Ich bin da knallhart auf Seiten der Eisenbahner.
    Mit 54 oder 56 Jahren in Pension zu gehen, in Eisenbahnerkantinen günstig essen zu können und noch ein paar andere wohlerworbene Rechte sind eindeutig zu wenig.

    Da muss nicht nur eine geschmalzene Gehaltserhöhung her, sondern das Pensionsalter gehört auf 50 Jahre gesenkt und Christian Kern muss wieder Chef werden.

    Unser Dr. A. U. hat Recht. Da formiert sich das letzte Aufgebot, die so genannte "Alte Garde" gegen Ende der Schlacht von Waterloo. Der letzte Akt einer Tragödie.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 06:44

    In manchen Ländern übernehmen bei volkswirtschaftlich wichtigen Bereichen bei Streiks einfach die Militärs einen Teil der Aufgaben, damit es dort weiterhin funktioniert. Aber bei uns in Bagdad?

    Der ÖBB bläst ohnehin schon genug Gegenwind entgegen, z.B. durch fremde Bahngesellschaften als "Untermieter" auf deren Schienen, Flixbus für den Personenverkehr auf Fernstrecken und die zigtausenden täglichen LKWs auf den Autobahnen inkl. Brennerroute. Aus Steuermitteln wird die Westbahn viergleising ausgebaut und unter dem Brenner, Semmering und Koralm Tunnels gebaut.

    Ich empfehle der ÖBB-Führung, bei diesen Lohnverhandlungen hart zu bleiben, nach einiger Zeit werden die ÖBB-Leute der Gewerkschaft großteils ihre Unterstützung versagen und wieder arbeiten wollen. Österreich wird auch einen längeren Streik aushalten und überleben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 11:35

    OT---aber der Blick auf die Zukunft wird immer bedrückender, und was heute für Berlin gilt, kommt, mit geringfügiger Verspätung, also morgen, in Wien an, darauf kann man Gift nehmen!

    "Nicht Integration sondern Verdrängung: Nur EIN Kind an Berliner Grundschule hat deutsche Eltern"

    Die Einwanderung wird Deutschland sehr bald stark verändern, denn diese vielen Einwanderer werden das Land nach ihren Vorstellungen umgestalten, sobald sie die nötigen Mehrheiten dazu haben. In vielen Großstädten wie in Berlin oder Wien dauert es nicht mehr lange.

    https://www.unzensuriert.de/content/0028283-Nicht-Integration-sondern-Verdraengung-Nur-ein-Kind-Berliner-Grundschule-hat?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Es ist eine der einfachsten Methoden, einem Volk seine Identität zu rauben: neben der im Gange befindlichen Umvolkung, einhergehend damit die sukzessive Reduzierung der autochthonen Deutschen/Österreicher, wird auch unsere schöne deutsche Sprache zerstört, obsolet gemacht und entsorgt---das letzte, was noch die Identität eines Volkes bedeutet! Ganz im Sinne der eifrigen Zerstörer Deutschlands (wir werden mitgerissen!).

    Dann wird einmal wahr, was Friedrich HEBBEL prophezeite:

    "Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten."

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2018 07:45

    Es wurde ein hohes Angebot gelegt.

    Wenn die Herrschaften das nicht annehmen wollen, dann sollen sie streiken. Auch die Streikkasse hat ein Limit.

    Wie in den USA, beginnen auch hier bereits lokale Anbieter. Als ich zuletzt in Chicago war, gab es in Chicago Central 3 private lokale Anbieter, von Tetra Lines bis Northern Lines und die große Firma Amtrak. Bloß die Schienenerhaltung wird dort auch nicht vom Steuerzahler berappt. In Wien haben wir halt noch die ÖBB und Westbahn und die Linien nach Prag und Budapest, die um Kunden buhlen mit Service und Preis. Und willige Steuerzahler, die für den Erhalt der Schienen sorgen.

    Die Gewerkschaften haben schon genug ruiniert in Österreich, es ist Zeit, sie auf die Plätze zu verweisen.

    Wir haben ein Arbeitsrecht, das mehr als ausreichend die Sozialromantik absichert, dazu brauchen wir nun ganz sicher nicht mehr das Auslaufmodell Gewerkschaft und die 'Auslaufparole' 'Klassenkampf', peinlicher weise genau dort, wo die 'Klasse' die Streikenden selbst sind, nämlich der Staat.

    Also ich meine, 3% ist ein mehr als gutes Angebot.

    Dan aber kommt noch die Streichung der Privilegien bei den ÖBB, die es bei den anderen Linien nicht gibt, der Staat muss sparen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2018 10:10

    Tirol wählt seit vielen Jahren schwarz und grün. Also pro EU, pro NWO, pro Einwanderung, pro Asyltourismus etc.
    Heute Nacht haben zwei Afghanen einen 21-jährigen Einheimischen abgestochen. Er ist tot. Tirol wird jedoch in Zukunft weiter schwarz und noch mehr grün wählen. Als Tiroler sage ich: Meine Landsleute sind saudumm und ich verachte sie an solch einem traurigen Tag.

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  1. auerbach (kein Partner)
    26. November 2018 12:59

    Vollkommen richtig
    Die Privilegien der ÖBB´ler sind ein Wahnsinn und gehören endlich abgeschafft.

    • Christian Peter (kein Partner)
      26. November 2018 15:50

      Und wie sieht es mit den Privilegien der Staatsdiener aus ??? Diese bekamen von der Beamtebpartei ÖVP eine Gehaltserhöhung von 2,75 zugesprochen. Wenn man bedenkt, dass Staatsdiener in Österreich nach wie vor um etwa 30 % zu viel verdienen, wären eigentlich 10 - 15 Jahre Nulllohnrunden angebracht.

  2. Christian Peter (kein Partner)
    25. November 2018 15:58

    Wählerbestechung läuft auf Hochtouren : Die Erhöhung der Beamtengehälter wird den Steuerzahler 2019 etwa 350 Millionen Euro zusätzlich kosten (zum Vergleich : Die von ÖVP und SPÖ eingeführten Registrierkassen werden ein Mehreinnahmen von etwa 200 Millionen Euro bringen). Zusammen mit der geplanten Erhöhung der Pensionen macht das knapp 1,5 Milliarden Euro Mehrbelastung für den Steuerzahler 2019.

    Kein Wunder, dass diese Wählerbestechung Begehrlichkeiten weckt und auch andere Berufsgruppen hohe Lohnabschlüsse fordern.

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    25. November 2018 14:57

    Die vertrottelten Tiroler, diese inzüchtigen Bergdodeln!
    Vor wenigen Jahren noch haben sie Ostösterreicher als Gastrosklaven für ihre, vom Staat geförderte touristische Piefkeaussackelung, benützt, schikaniert u beschimpft. Ohne diese Fachkräfte würden diese sogenannten "Hoteliers" allerdings heute noch auf Schmuggelpfaden wandeln, ihre Ziege hinter der Hütte bewundern u des nächtens die eigene Schwester beglücken.
    Heute wählen Sie die Grünen Khmer Mördertruppe, die den gerufenen, pigmentierten Halbwilden die eigene Bevölkerung zum Abstechen in des Kindesfickers Namen darbietet.
    Innsbruck wurde von Nafri-, Musel- u Negerclans übernommen. Uniformierte Büttel schauen diesem Treiben tatenlos zu

  4. Christian Peter (kein Partner)
    25. November 2018 13:04

    Nachtrag : 2017 hatte es (mit einem roten Kanzler) nur 1,3 % Gehaltserhöhung für Beamte gegeben. 2,75 % mehr für Beamte ist eine Unverschämtheit, über Streiks darf darf man sich in diesem Fall nicht wundern.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    25. November 2018 12:44

    Über Streiks darf man sich nicht wundern, wenn eine Regierung den Beamten eine saftige Gehaltserhöhung genehmigt, obwohl Staatsbedienstete in Österreich dank zahlloser Privilegien weit überdurchschnittlich verdienen (etwa 30 % mehr als in der Privatwirtschaft für vergleichbare Tätigkeiten). Aber wen wundert das in einem Land mit der Beamtenpartei ÖVP als Kanzlerpartei ?

  6. AppolloniO (kein Partner)
    25. November 2018 12:08

    5-7 Milliarden Steuergelder verbraten -und dann frech wie alle Lumpen, einfach streiken. Das geht nur im jahrzehntelangen Sauerstoffzelt der Rot-Mafia.
    1. Rote Gewerkschaft(ler) beschützt auch die dümmste Forderung. Da ist sogar Flexibilisierung möglich.
    2. Rote AK liefert theoretischen Unterbau auch für haarsträubende Privilegien.
    3. Rot-geführte Regierungen erkauften sich die Stimmen der Eisenbahner, ihrer Familien und Pensionisten, indem Sie den schützenden Regenschirm über unproduktive, weil nie dem Wettbewerb ausgesetzten (Schlafwagen)-Mitarbeitern, aufspannten.

  7. DI Gerald Hütter (kein Partner)
    25. November 2018 11:34

    Auf allen Strecken sofort Wettbewerb erlauben! Alle Strecken, welche sich nicht privatisieren lassen, sollte man die Schienen rausreißen und die Bahndämme asphaltieren und für Elektrofahrzeuge reservieren. Die Bahn hat ein hervorragendes Versorgungsnetz mit Energie. Da könnten alle paar Km Ladestationen entstehen, Fahrzeuge könnten vom privilegierten Netz der Bahn auf jede andere Straße wechseln, was heute der Bahn selbst nicht möglich ist. Da könnten auch neu zu bauende E Fahrzeuge eingesetzt werden, die sich zu temporären Zügen selbstfahrender Fahrzeuge zusammenschließen und so deutlich Energie und Kosten sparen.
    Die Realität heute schaut leider anders aus, da fahren oft Züge mit enormen Aufwand durch die Gegend, wo die Personalkosten im Zug durch den Ticketverkauf nicht abgedeckt wurden, von einer Abdeckung aller entstandenen Kosten gar nicht zu reden. Derzeit subventioniert der Steuerzahler das letzte verbliebene Spielzeug der Gewerkschaft mit 5-7 Miliarden pro Jahr.
    Leider gibt es bei der Bahn niemanden mit umsetzbaren Visionen, sondern nur noch Bestandsbewahrer.

    • Gast (kein Partner)
      26. November 2018 20:09

      Herr Diplomingenieur, Ihnen gehen ein wenig die Rösser durch.
      Abgesehen davon wie erschütternd es ist, wenn jemand so aggressiv über unser Land und deren Struktur redet, kann man nicht glauben, dass sie sich tatsächlich, wie behauptet, auf die Realität beziehen. Alle Strecken lassen sich privatisieren, jedoch muss man erste einen wirtschaftlichen Kamikaze finden der das macht.
      Fragen Sie einmal den Herrn Haselsteiner ob er die Strecke Salzburg - Graz oder
      Wien - Klagenfurt übernehmen will. Von all den Regionalstrecken ganz zu schweigen. Soviel Subvention können Sie ihm nicht geben, damit er das tut.
      Ihre E Fahrzeug Visionen ( Fantasien ) werden auch sehr schnell an ihre Grenzen kommen.

  8. ach_was (kein Partner)
    25. November 2018 10:28

    Wenn man mit den Gehaltserhöhungen der Beamten vergleicht, müsste man aber schon jährlich den halben Biennalsprung dazurechnen, und zwar bis zur Pension! Bei Angestellten ist die maximale Kollektivvertragsstufe hingegen nach 15 Dienstjahren erreicht, danach gibt es nur das, was jährlich vereinbart wird.

  9. Gasthörer (kein Partner)
    25. November 2018 10:10

    Tirol wählt seit vielen Jahren schwarz und grün. Also pro EU, pro NWO, pro Einwanderung, pro Asyltourismus etc.
    Heute Nacht haben zwei Afghanen einen 21-jährigen Einheimischen abgestochen. Er ist tot. Tirol wird jedoch in Zukunft weiter schwarz und noch mehr grün wählen. Als Tiroler sage ich: Meine Landsleute sind saudumm und ich verachte sie an solch einem traurigen Tag.

    • Bandilla (kein Partner)
      25. November 2018 11:45

      Wien und Tirol waren und sind wohl noch immer die 2 beliebtesten Bundesländer der Republik. Ehrlich.

  10. panzerechse (kein Partner)
    25. November 2018 07:04

    Iron Maggie hat gezeigt wie man mit marxistischen, hyperprivilegierten, pragmatisierten Bahnbeamten umgeht... Es wird aber ein harte Tour.

    • panzerechse (kein Partner)
      25. November 2018 07:17

      ... aber... grundsätzlich bin ich da ganz bei @Sensenmann. Die Bahn stellt eine maßgebliche infrastrukturelle Notwendigkeit eines Staates dar. Eine totale "Privatisierung" der Bahn wäre ein weiterer Schritt zur Auflösung des Staates!

  11. Gast (kein Partner)
    25. November 2018 02:07

    Super Idee Herr Unterberger! Private Bahn-Betreiber mit Zuschüssen vom Staat.
    Der eigenen Bahn einen Mitbewerber bescheren und auch noch subventionieren.
    Das macht uns Bürger sicher reicher.
    Die Privaten sind nur dort super wo es hohe Kundenfrequenz gibt.
    Beisp.: Westbahn: Zwischen Wien und Salzburg super, aber warum fahren sie nicht bis Bregenz oder warum gibt es keine Südbahn. Weil es nicht rentabel ist !!
    Aber groß reden wie schlecht die ÖBB ist.
    Man braucht sich nur unsere Post ansehen. Aus unseren früheren netten und zuverlässigen Postlern ( Briefträger ) sind südosteuropäische / arabische Facharbeiter geworden, welche gnadenlos ausgebeutet werden.

  12. jopc
    23. November 2018 20:35

    Wieviele Poster hier fahren mit der Bahn, haben auch Ahnung davon?
    Aber zu jedem Thema klugscheißen!

    • Kyrios Doulos
      23. November 2018 21:50

      Ich fahre viel mit der Bahn.
      Der ÖGB sollte lieber für den Erhalt SINNVOLLER Arbeitsplätze sorgen:
      Sehen Sie einmal zu, wie ratlos sehr viele Menschen vor Fahrkartenautomaten stehen, weil es kaum mehr Menschen gibt, die uns bedienen. Und wenn man auf einen Fahrkartenverkäufer trifft, dann müssen wir mehr für die Fahrkarte bezahlen als für die aus dem Roboter. Lieber Jopc, es gibt Poster, die Zug fahren und Probleme sonder Zahl. Die ÖBB sind ein typischer Privilegienbetrieb und der SPÖGB sowieso zu vergessen.

    • Brigitte Imb
      24. November 2018 00:43

      Ok, nun haben "wir" anscheinend Ersatz gefunden und brauchen nicht mehr selber klug scheißen..............

      Willkommen jopc............ scheißen Sie uns doch was vor, wir warten, wir Klugen.

    • Brigitte Imb
      24. November 2018 00:45

      Entschuldige mich für die derbe Ausdrucksart bei den "klugscheißenden" Mitpostern, aber auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

    • otti
      24. November 2018 06:52

      Brigitte: BITTE nicht entschuldigen - wie immer, 100% Unterstützung !!!

    • nowhere man (kein Partner)
      25. November 2018 11:27

      Ich z.B. als Nicht-Autofahrer.Meine Erfahrungen: Permanent Verspätungen, sog. "Bahnhöfe" ohne Fahrkartenschalter und zuwenig Automaten, wie z.B. im Bahnhof Payerbach-Reichenau, wo in der Wandersaison Passagiere erleben müssen, in langer Schlange vor dem einzigen Automaten wartend, den gewünschten Zug entschwinden zu sehen. Dazu noch das schon oben erwähnte Nichtvorhandensein von Warteräumen und Toiletten, dafür große Plakate mit Belehrungen, wie sich die Fahrgäste zu verhalten haben und unnötig herumlehnenden Securities in den größeren Bahnhöfen.

    • nowhere man (kein Partner)
      25. November 2018 11:38

      Fortsetzung von 11:27
      Das Tollste durften wir aber auf der Fahrt mit einem Railjet mit Ziel Flughafen Wien erleben: In Wien HBf wurde die Fahrt mit der schwammigen Begründung "technische Schwierigkeiten" beendet , der als Alternative angebotenen Anschlusszug war schon weg und wir konnten sehen, wie wir zeitgerecht nach Schwechat kommen konnten - Auskünfte darüber gab es nicht. Als wir dann den ÖBB-Bus vor dem Bahnhof entdeckten, der nach Schwechat fuhr , mussten wir trotz gültigem Ticket, die Busfahrt extra bezahlen.
      Die ÖBB sind das Letzte - am besten an die SBB verschenken!

  13. jopc
    23. November 2018 20:29

    Ich kann mich erinnern, vor ca 15 Jahren hat im Handwerksbereich bei den ÖBB fast kein Handwerker anfangen wollen.
    Grund: Miese Bezahlung und sich immer wieder als Schmarotzer und ähnliches titulieren zu lassen. Ein Jungelektriker wurde mit ca. 1200.- abgespeist. Ich wollte selbst einen einstellen mit 1400.- Gehalt erhielt jedoch keinen.
    Sich als ASVG Hackler andauernd irgendwelche Privilegien vorwerfen zu lassen ist wahrlich auch nicht wirklich hilfreich.

    • Kyrios Doulos
      23. November 2018 21:54

      Lieber jopc: gratis Bahn fahren (auch die ganze Familie!) und all die andern Sonderbegünstigungen haben auch die ASVG ÖBBler. Und bei dem Fachkräftemangel heute ist kein Handwerker gezwungen, bei den ÖBB zu arbeiten. Handwerker sind überall gefragte Leute. Wer gut ist, braucht keine ÖBB als Arbeitgeber, wenn ihm die Bezahlung zu gering ist.

  14. Sensenmann
    23. November 2018 19:30

    Solange wir - nicht zuletzt wegen der EU-Vorgaben - keine Kostenwahrheit im Transportwesen haben, kann man der Bahn das Defizit nur teilweise vorwerfen.
    Ich betrachte die Bahn schon als nationale Aufgabe, als strategisches nationales Asset.
    Wir subventionieren die LKW-Lobby weit mehr als die Bahn.
    Der LKW zahlt nur einen Bruchteil der Kosten, die er verursacht.

    Ein Diskussionsanstoß hier:
    http://www.freidemokraten.at/programm/verkehr/

    Die Forderungen der Bahnbediensteten sind angesichts deren Privilegien und der Arbeitsplatzsicherheit eine Frechheit ersten Ranges. Das Angebot ist eh schon viel zu gut!
    Warum wurde übrigens das Management und die Mitarbeiter nicht wegen tätiger Beihilfe zur und wegen Schlepperei angeklagt?
    Oder sind die sch.-bl.-Köter wieder mal zu feig, dem Recht zur Geltung zu verhelfen?

    Die Sozi-Eisenbahner sollen streiken. Mit jedem Tag wird das Angebot um einen 10tel Prozentpunkt gesenkt. Das Defizit sinkt dafür auch, weil derweil die Sozi-Gewerkschaft ihre Gehälter zahlt. Also nur Geduld, wir halten es sehr lange aus, wenn die Bahn nicht fährt.
    Während des Streiks das LKW-Wochenendfahrverbot aufheben, damit der Gütertransport gewährleistet ist. Bahnreisende zu Fahrgemeinschaften ermuntern, dann steht Österreich den frechen Sozi-Terror schon durch.

    Keinen Fußbreit Platz dem Marxismus!

  15. Komma
    23. November 2018 18:21

    Eine Frechheit ist allein schon die Argumentation von OeBB-Gewerkschaftsanführer Hebenszreit, welche der ORF kommentarlos wiedergibt: Abgeltung für Inflation +Wachstum + Produktivitätserhöhung. Das Wachstum pro Kopf der Beschäftigten ist geschrumpft! Die Produktivitätserhöhung beruht auf exorbitanter Erhöhung des Kapitaleinsatzes, nicht des Arbeitseinsatzes. Beides miteinander würde nicht einmal die Abgeltung der Inflationsrate rechtfertigen.Ökonomisch gerechtfertigt wäre allein eine Lohnkürzung bei der ÖBB. Hebenstreit ist ein Saboteur des Volkswohlstandes und des sozialen Friedens. Den Eisenbahnern gehört das Streikrecht aberkannt. Das Notrecht sollte dies juristisch möglich machen.

  16. Haider
    23. November 2018 17:38

    Komisch! Die private WESTBAHN hat schon verlautbart, daß sie n i c h t streiken wird

  17. Politicus1
    23. November 2018 14:42

    Es steht fest!
    Am Montag wird die Lilliputbahn im Wiener Prater bestreikt.
    Da muss die Regierung nachgeben ...

    • pressburger
      23. November 2018 16:07

      Auch Lilliputaner haben klein angefangen. Die langen Schatten der Lilliputaner beim Sonnenuntergang wird die Regierung für schreckliche Riesen halten.

  18. Brigitte Imb
    23. November 2018 12:33

    Ach du meine Güte, am Montag v. 12-14 Uhr wird gestreikt. Das ist ja beinahe lustig.

    https://orf.at/#/stories/3101802/

    • leshandl
      23. November 2018 14:26

      Das Interview des Herrn hebenstreit war eine absolute Frechheit! Er will wohl die Zuhörer für ganz blöd verkaufen. Es geht rein um das rote Prestige, denn ans ich sind die ÖBB-Leute ja bestens gestellt. Pensionsalter, Zulagen .....

  19. pressburger
    23. November 2018 11:36

    Hinter den Eisenbahnern steht der ÖGB, die SPÖ und die kompletten Medien. Worum geht es in diesen Streik ? Dass es um Arbeitszeiten gehen soll ist nur vorgeschoben. Den Streik will keine Organisation von arbeitenden Eisenbahnern, sondern die linken politischen Drahtzieher. Es geht nicht um bessere Arbeitsbedingungen, sondern der Streik richtet sich gegen die gewählte Regierung.
    Es ist die Wut über die Niederlage in demokratischen Wahlen. Zugreisende, sind auch Wähler, und dafür dass sie falsch gewählt haben, folgt die Rache. Die Pendler, die letzten, die noch den Zug der ÖBB benutzen, sollen für ihr Fehlverhalten bestraft werden.
    Die Lahmlegung des öffentlichen Verkehrs bedeutet einen Staatstreich. Es ist ein Versuch eine Parallelregierung zu errichten, der Regierung zu zeigen, dass sie nur geduldet wird, wenn sie sich den linken klassenkämpferischen Forderungen unterwirft.
    Wäre eine Möglichkeit mit diesen Angriff fertig zu werden, würde sich diese Regierung ein Beispiel an Margaret Thatcher nehmen. Das wird nicht geschehen. Gnome können nicht die Taten der Grossen verstehen, und schon gar nicht wie Grosse handeln.

    • Riese35
      23. November 2018 13:50

      Ja richtig. Die Eisenbahner haben ja eh schon der 12h-Tag und entsprechend "flexible" Arbeitszeitregelungen. Die sind am wenigsten betroffen. Daß ausgerechnet die jetzt streiken, hat andere Gründe, wie Sie richtig anführen.

      Das ist das Resultat, wenn hirnamputierte Pizzaboten und Gender-"WissenschaftlerInnen" unsere Führung übernehmen.

    • Sensenmann
      24. November 2018 13:49

      Der Angriff auf das Funktionieren der Infrastruktur und des Transportwesens IST ein versuchter staatsstreich.
      Dieser terroristische Akt ist kein Streik gegen miese Löhne oder schreckliche Arbeitsbedingungen, es ist genau das, was Sie schreiben.

      Ich sagte schon: Jeder Streiktag wird das Angebot der Gehaltserhöhung um 0,1% sinken lassen,
      Natürlcih aber progressiv. Also der zweite Tag schon 0,3, der 3. 0,6 usw.
      Schauen wir, wie lange sie es aushalten.

      Dann die Gesetze ändern und die ÖBB-Pensionen kürzen auf Beamtenniveau.
      Da die Sozis ja in Permanenz rückwirkende Gesetze und Eingriffe in bestehende Verträge gemacht haben, wird ihnen die eigene Medizin schon schmecken müssen.

  20. Undine
    23. November 2018 11:35

    OT---aber der Blick auf die Zukunft wird immer bedrückender, und was heute für Berlin gilt, kommt, mit geringfügiger Verspätung, also morgen, in Wien an, darauf kann man Gift nehmen!

    "Nicht Integration sondern Verdrängung: Nur EIN Kind an Berliner Grundschule hat deutsche Eltern"

    Die Einwanderung wird Deutschland sehr bald stark verändern, denn diese vielen Einwanderer werden das Land nach ihren Vorstellungen umgestalten, sobald sie die nötigen Mehrheiten dazu haben. In vielen Großstädten wie in Berlin oder Wien dauert es nicht mehr lange.

    https://www.unzensuriert.de/content/0028283-Nicht-Integration-sondern-Verdraengung-Nur-ein-Kind-Berliner-Grundschule-hat?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Es ist eine der einfachsten Methoden, einem Volk seine Identität zu rauben: neben der im Gange befindlichen Umvolkung, einhergehend damit die sukzessive Reduzierung der autochthonen Deutschen/Österreicher, wird auch unsere schöne deutsche Sprache zerstört, obsolet gemacht und entsorgt---das letzte, was noch die Identität eines Volkes bedeutet! Ganz im Sinne der eifrigen Zerstörer Deutschlands (wir werden mitgerissen!).

    Dann wird einmal wahr, was Friedrich HEBBEL prophezeite:

    "Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen mögten."

    • pressburger
      23. November 2018 16:14

      Niemand hat noch niemand die Tatsache ernsthaft untersucht, warum jemand Timbuktu verlässt nur aus Wien ein Timbuktu zu machen. Wozu hat dieses Land so viele grosse Töchter, die grosse Soziologinen, Politologinen, Genderinen, Medienwissenschaftlerinen, Entwicklungshelferinen, NGOinen, geworden sind ? Wieso können die Besitzerinen einer geballten Ladung Intelligenz diese einfache Frage nicht beantworten ?
      Vielleicht sind sie überfordert, oder ganz einfach faul. Aber das Geld des Steuerzahlers, kassieren sie ohne mit der Wimper zu zucken.

    • pressburger
      23. November 2018 16:16

      Fehlleistung, ein Niemand zu viel

  21. Wolfgang Bauer
    23. November 2018 10:12

    Auch im Bereich der Energienetze sehen wir eine Verwerfung: Seit mehr Kunden zu anderen Energiebetreibern wechseln, erhöht z.B. Wiener Netze die Preise enorm. Was mich ärgert ist auch, dass man von Seite der Regulatoren nichts dagegen tut, ja nicht einmal etwas zu dieser Sauerei öffentlich diskutiert. Dabei gäbe es dort genug Effizienzluft!

    • Sensenmann
      24. November 2018 13:50

      Ja, der Sozi kassiert. Netztgebühr ist teurer als die Energie. Das Wechseln des Anbieters bringt de facto nichts.

      Dafür bekommt man in WIen Werbekampagnen auf Plakaten, wo dem Sozi gezeigt wird, daß Wien auch Strom hat. Und Kanal....

  22. dssm
    23. November 2018 09:40

    Nach über hundert Jahren Ärger, Ärger und nochmals Ärger für den Steuerzahler sollte man die ganze ÖBB privatisieren und zwar in Teileinheiten. Damit wären wir wieder da, wo wir vor der Verstaatlichung waren, einem gut funktionierendem Wettbewerb mit gewinnorientierten Firmen. Dann müsste jetzt nicht der Staat mit den ÖBBlern verhandeln, sondern die Eisbahnunternehmer würden verhandeln, ein politisches Ränkespiel, am Rücken der Pendler, würde es nicht geben. Nebenbei, die Verstaatlichung wurde damals mit militärischen Notwendigkeiten begründet, schon allein dies zeigt uns wie pervers eine immer noch staatliche ÖBB ist.

  23. Politicus1
    23. November 2018 09:08

    1) Die Bahn zu privatisieren war ein großer Fehler.
    Eisenbahnen sind sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr Grundelemente der Infrastruktur eines Gemeinwesens. Genauso wie die Post oder das Telephonnetz.
    Nur so kann gesichert werden, dass der Zug oder der Autobus, der Briefträger, und die Telephonverbindung auch das hinterste Gatschnest erreichen.
    Der Erfolg der Eisenbahn oder der Post kann nur anhand der Kundezufriedenheit gemessen werden - und nicht an einer Dividende oder dem Kurs der Aktie.

    2) Mangels eigener Kompetenz lagert Dr. Rendi-Wagner die von ihr erwartete Oppositionspolitik immer deutlicher dorthin aus, wo Oppositionspolitik gekonnt gemacht werden kann: zum roten ÖGB.
    Und jetzt werden die Bereiche mobilisiert, wo es dem Österreicher ans Eingemachte gehen soll: bei der Bierflasche und im Pendlerzug.

    3) Die SPÖ, vereint mit den echten Linken (den GrünInnen) prangert lautstark die Ungleichheit der Einkokmmensverhältnisse an. Dass die Relation der Gehälter zwischen den einfachen Mitarbeitern und den 'gschtopften' Vorstandsmitgliedern in den teilstaatlichen Unternehmen wie ÖBB, Post, Telekom geradezu obszön auseinander klafft.
    Warum richtet die Eisenbahnergewerkschaft ihren Protest dann nicht vor der ÖBB-Zentrale gegen den ÖBB-Chef?
    2015 berug die ÖBB-Jahresgage eines Herrn Kern 700,000.-.
    Die ÖBB-Vorstandgehälter sollen von 2009 bis 2015 VERDOPPELT worden sein.

    • dssm
      23. November 2018 09:46

      @Politicus1
      Wie bitte?!?! Wenn jemand im "hintersten Gatschnest" wohnt, so hat dies auch Vorteile! Sie gehen bei der Türe raus und sind in der Natur. Kein Lärm, kein Dreck, kein Staub. Zugegeben, momentan sind vor allem die Städter die Vampiere und die Landbevölkerung die Ausgesaugten. Nur wenn man alle(!) Subventionen streicht, kann es Grechtigkeit geben, tut man dies aber, so kann man gleich privatisieren.

      Woher diese Krankheit kommt, immer wieder von anderen etwas zwangsweise zu verlangen, ist mir Schleierhaft! Dazu: Jeder staatliche Wirtschaftsbetrieb ist in Nepotismus, Parteibuchwirtschaft und Korruption versunken - oder gibt es ein Gegenbeispiel?

    • Normalsterblicher
      23. November 2018 10:13

      Politicus1,

      Sie gehen überhaupt nicht auf moderne Konzepte ein, universelle Versorgungsdienste, wie die Mobilität auch für entlegene Gebiete, auszuschreiben und dafür (aber nicht für Hauptstrecken) auch Zuschüsse im anteiligen Ausmaß des schon bisher an den Staatsbetrieb entrichteten zu gewähren (bzw anzubieten).

      Offenbar ist Ihnen auch entgangen, dass die ÖBB eben nicht "privatisiert" sind.

  24. Pumuckl
    23. November 2018 08:17

    Norbert Hofer ist doch als Minister auch oberster Chef der Bundesbahn. Er hat auch angekündigt, neuerlich bei der Wahl für das Amt als Bundespräsident zu kandidieren.

    Könnte es sein, daß die, vom Steuerzahler schon immer hoch alimentierten, Eisenbahner auch im Interesse der SPÖ an den nächsten Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten denken?

    Wäre es für die Gewerkschaft der Eisenbahner nicht möglich, Norbert Hofer und die Regierung, auch schon jetzt in diesem Lohnkonflikt im Hinblick auf deren nahen Kampf um das Amt des Bundespräsidenten, unter Druck zu setzen?

  25. Josef Maierhofer
    23. November 2018 07:45

    Es wurde ein hohes Angebot gelegt.

    Wenn die Herrschaften das nicht annehmen wollen, dann sollen sie streiken. Auch die Streikkasse hat ein Limit.

    Wie in den USA, beginnen auch hier bereits lokale Anbieter. Als ich zuletzt in Chicago war, gab es in Chicago Central 3 private lokale Anbieter, von Tetra Lines bis Northern Lines und die große Firma Amtrak. Bloß die Schienenerhaltung wird dort auch nicht vom Steuerzahler berappt. In Wien haben wir halt noch die ÖBB und Westbahn und die Linien nach Prag und Budapest, die um Kunden buhlen mit Service und Preis. Und willige Steuerzahler, die für den Erhalt der Schienen sorgen.

    Die Gewerkschaften haben schon genug ruiniert in Österreich, es ist Zeit, sie auf die Plätze zu verweisen.

    Wir haben ein Arbeitsrecht, das mehr als ausreichend die Sozialromantik absichert, dazu brauchen wir nun ganz sicher nicht mehr das Auslaufmodell Gewerkschaft und die 'Auslaufparole' 'Klassenkampf', peinlicher weise genau dort, wo die 'Klasse' die Streikenden selbst sind, nämlich der Staat.

    Also ich meine, 3% ist ein mehr als gutes Angebot.

    Dan aber kommt noch die Streichung der Privilegien bei den ÖBB, die es bei den anderen Linien nicht gibt, der Staat muss sparen.

  26. teifl eini!
    23. November 2018 07:10

    Völlig richtig! Als gelernter Österreicher kenne die Reaktionen aus der marxistischen Ecke schon. Und würde Schritt für Schritt die Trennung von Schienennetz und Bahnverkehr einleiten: die ÖBB bzw. der Staat betreiben die Netzinfrastruktur, welches ja ein natürliches Monopol darstellt. Sie übernehmen die Rolle einer ASFINAG oder einer Flugsicherung und private Transportunternehmen matchen sich in Güter- und Personenverkehr.

    ein wenig OT:
    Mich wundert, dass alles vom autonomen Fahren und der Elektrifizierung der Straßenverkehrs spricht. Warum denkt niemand an die Schiene? Autonom fahrende und sich selbst in Zügen organisierende Anhänger wären doch dort wesentlich sicherer und könnten wesentlich mehr Lasten befördern. Darüberhinaus wundert es mich auch, warum die Städte und Busproduzenten sich auf den tonnenschwereren Irrsinn E-Bus stürzen (mit Ladestationen an jeder Haltestelle), während bspw. Salzburg schon ewig den O-Bus hat - ohne schwere Batterien, ohne Ladestationen. Wieso wird auch das nie diskutiert? Die ÖBB könnte beiderseits höchstinnovative Zukunftskonzepte liefern, wäre sie ein Unternehmen. Als Staatsbetrieb kann sie aber per definitionem nicht innovativ sein, sondern ist von Natur aus höchst strukturkonservativ und reine Verteidigerin alter Privilegien.

    • Riese35
      23. November 2018 09:08

      ***************************!
      ***************************!
      ***************************!

      Ihre Anmerkungen zum autonomen Fahren sind mir auch schon in den Kopf gekommen. Die Eisenbahn wäre dafür prädestiniert. Bei der Eisenbahn wäre Automatisation viel leichter und effizienter umsetzbar als auf der Straße. Man könnte z.B. gleich beim Kupplungssystem anfangen.

      Vergleicht man Straße mit Schiene, dann ist die Eisenbahn auch wesentlich weniger personalintensiv betreibbar als die Straße. Daß es sich rechnet, jedem "Container" (LKW) auf hunderte Kilometer einen eigenen Fahrer beizustellen, zeigt nur, wie verdreht unser Verkehrssystem ist.

    • Riese35
      23. November 2018 09:15

      Außerdem ist die Eisenbahn jenes Verkehrsmittel, das ihre Transportleistungen nahezu gleich gut und effizient mit verschiedenen Energieträgern erbringen kann: Kohle, Dieselöl, insbesondere aber mit der umweltfreundlichen Elektrizität. Bei der Straße gibt es bis heute zum Dieselöl und dem damit ständig diskutierten Schadstoffausstoß keine brauchbare Alternative.

      Während sich der Private PKW-Fahrer dank EUdSSR und grüner, hirnverbrannter Politik mit Fahrverboten, langen Umwegfahrten und immer unrealistischer werdenden Grenzwerten im kaum wahrnehmbaren Bereich herumschlagen muß, steigt der LKW-Verkehr - die gefahrenen km - jährlich im zweistelligen Bereich.

    • Riese35
      23. November 2018 09:26

      Der "Freie Warenverkehr" ist aber eine heilige Kuh der EUdSSR und wird künstlich auf einem niedrigen Preisniveau gehalten. Neben der Förderung des LKW-Verkehrs steigt auch der Flugverkehr ständig. Das paßt mit den Dieselfahrverboten überhaupt nicht zusammen. Die ganze Umwelt- und Klimadebatte der EUdSSR ist scheinheilig zum Quadrat! Nur in grüne Gips- und Hohlköpfe geht das nicht hinein.

      Wenn man jetzt beginnt, deutsche Autobahnen zu elektrifizieren wie z.B. bei Darmstadt, damit dort LKW wie O-Busse fahren können, dann ist das meines Erachtens eine Entwicklung in die falsche Richtung. Die Eisenbahn leistet das heute schon und ist dabei viel effizienter!

    • Wyatt
      23. November 2018 09:49

      beide:
      **********************************

    • dssm
      23. November 2018 09:51

      @teifl eini!
      Es gibt schon zahlreiche autonome Eisenbahnen, vor allem im Güterbereich. Ebenso U-Bahnstrecken. Im Überland-Personenverkehr gibt es schon einen Regelbetrieb in Japan, Süd Korea und China. Die USA werden aber stückzahlmäßig am Meisten haben, aber halt alles Güterverkehr.

    • dssm
      23. November 2018 09:55

      @Riese35
      Es beißt sich doch die Katze wieder einmal in den eigenen Schwanz. Warum nutzt den niemand die Eisenbahn? Weil die langsam, inflexibel, mit hohen Verspätungen und teuer sind. Würden im Güterverkehr der Bahnen die gleichen Leute wie in den privaten LKW-Frachtunternehmen sitzen, dann würde viel auf die Bahn verlagert. Es sind die zutiefst sozialistisch organisierten Eisenbahnen das Problem, nicht die zugrunde liegende Technik.

    • Riese35
      23. November 2018 10:58

      Einziger Nachteil der Eisenbahn wäre, daß das Gleisnetz nicht alle Endpukte erschließt und leider viele Verbindungsstrecken vernachlässigt sind. Bei der Straße stellt aber der Staat ja auch viele Zufahrtsstraßen bereit, ohne daß die Herstellungs- und Betriebskosten durch den geringen Verkehr auf diesen Straßen gedeckt wären (z.B. entfernte Gehöftgruppen, Wohnstraßen in Siedlungsgebieten). Hier geht es um die Bereitstellung des Systems Straße insgesamt. Und genau so müsste man das System Eisenbahn sehen. Man wird vielleicht nicht jeden Kleinabnehmer mit einem Gleisanschluß versehen können, aber in Industriegebieten waren bis vor kurzem überall ausgedehnte Schleppbahnen üblich, ...

    • Riese35
      23. November 2018 10:59

      .... die den Verkehr auf die Schiene gebracht haben, wo viel effizienter das Verkehrsaufkommen gesteuert und gebündelt werden könnte.

    • Riese35
      23. November 2018 11:09

      @dssm: Ja, vollkommen richtig. Sehe ich ganz genau so. Das System Eisenbahn, das meines Erachtens ungeheuere Vorteile hätte, ist kaum an die heutigen Anforderungen angepaßt. Das Schienennetz, von dem die Eisenbahn lebt, ist vernachlässigt, ein modernes Kupplungssystem fehlt, und auch der Containerumschlag wäre meines Erachtens extrem ausbaubar, nicht nur in Quantität, sondern auch in Qualität. Es sind aber nicht nur die sozialistisch organisierten Eisenbahnen das Problem, sondern vor allem die Politik, die hier nicht oder falsch durchgreift.

    • dssm
      23. November 2018 11:15

      @Riese35
      Man muss keine neuen Schienen bis in das letzte Dorf legen, denn die Logistik würde sich ja nicht ändern. Schon jetzt geht ein Paket von mir in Salzburg, zu einem Verteilzentrum in Deutschland, dann weiter in die Nähe von Paris, Oslo, Zürich (...) und von dort dann weiter zu einem lokalen Verteilzentrum, was wohl der nächste Bahnhof wäre und dort fährt dann der LKW diese letzten Meter, genau wie er es jetzt tut. Man sieht, es würde die Ware 95% auf der Schiene unterwegs sein und es gibt keinen logischen Grund warum das so bürokratisch, langsam sein muss.

    • Riese35
      23. November 2018 11:16

      Ein System Eisenbahn kann nur funktionieren, wenn es als Gesamtsystem optimiert wird. Und genau das passiert ja bei der Straße.

      Ich möchte den Politiker sehen, der für die Errichtung und Erhaltung der Straße, in der ich wohne, mit etwa 40 Wohneinheiten, zu denen auf dieser Straße zugefahren wird, mit vielleicht 2 bis 3 Zufahrten pro Tag und Wohneinheit, jeder Wohneinheit dann 5000 EUR pro Jahr in Rechnung stellt, anderenfalls er droht, die Zufahrtsstraße abzubauen und wir gezwungen wären, nur mehr mit Mauleseln unsere Wohneinheiten erreichen zu können.

      Es wird ja auch das System Straße insgesamt optimiert, und genau das müßten unsere Politiker für das System Eisenbahn tun.

    • Riese35
      23. November 2018 11:18

      Daß daraus nichts wird, wenn an der Spitze der Eisenbahn Pizzaboten und ähnlich befähigte Personen die Verantwortung tragen, ist aber auch klar.

    • Riese35
      23. November 2018 12:25

      @dssm: Ja, richtig. Und anstatt diese Verknüpfung auszubauen und auf effiziente Technik umzustellen, hat man einfach eingestellt und aufgelassen, was das Zeug hält. Bei der Eisenbahn fahren unsere Pizzabotenmanager die Strategie, die auf die Straße angewandt bedeutete, alle Straßen bis auf die Autobahnen aufzulassen. Dann können nur mehr Abnehmer bedient werden, die direkt an einer Autobahn liegen, oder sie bringen ihr Transportgut mittels Maulesel zu einer Autobahn.

      Wie in jedem sozialistischen System: es wird abgewirtschaftet, bis nichts mehr da ist. Der Kuchen wird "gerecht" verteilt, aber von wo er herkommt, interessiert niemanden.

    • dssm
      23. November 2018 14:17

      @Riese35
      Euro 5000/Jahr. Da sollten wir rechnen!
      Annahme regelmäßige Erneuerung des Asphalts, also keine Grundsanierung, weil man viele Jahre zu spät dran ist. Ein typisches Grundstück hat bis zu 30m Seitenlänge, eine Nebenstraße ist 5m breit, das durch zwei (es sollte ja der gegenüberliegende Nachbar auch zahlen). Sind dann 75m2, würde man das allein ordern, wäre es teuer, wohl 4-5tsd Euro, wird das am Stück gemacht, dann wohl bis zu 2tsd Euro und das alle heiligen Zeiten, in dieser Wohnsiedlung wird ja kaum gefahren werden.

      Nebenbei, man sollte alle lokalen Wege sowieso privatisieren, dann sind die Bürger der Strasse selber verantwortlich.

    • Riese35
      23. November 2018 23:30

      @dssm: Zuerst muß man einmal die Herstellungskosten mitrechnen. Auch wenn das selten passiert oder nur alle Jahrzehnte, so sind diese doch deutlich höher. Auch bei Kraftfahrzeugen gehen in das km-Geld die Anschaffungskosten ein. Wie Sie richtig schreiben, gehört die häufigere Asphalterneuerung dazu. Genau so gehören aber auch die Wartungskosten dazu: Straßenreinigung, Schneepflug, Salzstreuung und anderer Winterdienst. Und dann gibt es Straßenstücke, die nicht unbedingt die Grenze bedienen, sondern fast ausschließlich den Endpunkt. Z.B. eine Gehöftgruppe, kleine, entlegene Ortschaften mit wenigen Einwohnern, wo eine 5 bis 10 km lange Straße die Zufahrt zu vielleicht 20 Einwohnern herstellt.

    • Sensenmann
      24. November 2018 13:54

      Alle ***********************************!

  27. OT-Links
    23. November 2018 07:04

    Die Bahn hat ohnehin nur beim Kunden gespart, nicht jedoch in der obersten Etage und schon gar nicht, was die unverschämten Privilegien der Mitarbeiter betrifft. Wie kommen normal arbeitende Steuerzahler dazu, diesen Laden zu finanzieren?

    Auf den Bahnhöfen gibt es nicht mal mehr Klos oder Schalter, dass man dort Fahrkarten kaufen könnte. Früher mal hatte man auf jedem größeren Bahnhof beheizte Wartezimmer. Das ist längst vorbei, da hat man Sparmaßnahmen gesetzt, was den Komfort für die Kunden betrifft, aber bei den fetten ÖGB-Bonzen sicher nicht.

    Es wäre darum ein deutliches Zeichen, wenn mal die Arbeiter und Steuerzahler gegen die ÖGB-Bonzen streikten!

    • dssm
      23. November 2018 09:57

      @OT-Links
      Das ist mit den Schaltern ist so eine Sache. Ich buche mir so gut wie alle Tickets im Internet und habe dann nur mein Mobiltelephon dabei, das reicht fast überall (ÖBB?).

    • AppolloniO (kein Partner)
      25. November 2018 11:52

      dssm: Es gibt auch Omas ohne Smartphnes.

      OT-Links: Wobei bei den ÖBB die Bonzen bis ins unterste Glied reichen.

  28. Dr. Faust
    23. November 2018 06:51

    "... Aber auch auf den Zuschuss-Strecken ist belebender Wettbewerb möglich: zumindest bei der jährlichen Vergabe. Man macht eine ordentliche Ausschreibung, mit der man jenes Bahnunternehmen herausfindet, das mit dem geringsten Zuschlag aus Steuermitteln die geforderte Verbindung herstellt, das also etwa bereit ist, soundso viele Züge am Tag auf dieser Strecke zu führen. ..."

    Das geht natürlich erst, wenn die marktverzerrende direkte und versteckte Staatsfinanzierung der ÖBB (Defizitabdeckung) weg ist.

  29. Ausgebeuteter
    23. November 2018 06:44

    In manchen Ländern übernehmen bei volkswirtschaftlich wichtigen Bereichen bei Streiks einfach die Militärs einen Teil der Aufgaben, damit es dort weiterhin funktioniert. Aber bei uns in Bagdad?

    Der ÖBB bläst ohnehin schon genug Gegenwind entgegen, z.B. durch fremde Bahngesellschaften als "Untermieter" auf deren Schienen, Flixbus für den Personenverkehr auf Fernstrecken und die zigtausenden täglichen LKWs auf den Autobahnen inkl. Brennerroute. Aus Steuermitteln wird die Westbahn viergleising ausgebaut und unter dem Brenner, Semmering und Koralm Tunnels gebaut.

    Ich empfehle der ÖBB-Führung, bei diesen Lohnverhandlungen hart zu bleiben, nach einiger Zeit werden die ÖBB-Leute der Gewerkschaft großteils ihre Unterstützung versagen und wieder arbeiten wollen. Österreich wird auch einen längeren Streik aushalten und überleben.

  30. Templer
    23. November 2018 06:34

    Der u.a. Artikel auf misesde, beschreibt es am treffendsten, warum SOZIALE Marktwirtschaft ein Widerspruch in sich ist und dass es immer schief läuft, wenn der Staat eingreift, auch wenn er es anfänglich gut meint.
    Er erreicht dadurch meist das Gegenteil.
    Es hat noch niemand ein besseres Rezept gefunden, als die FREIE MARKTWIRTSCHAFT.

    https://www.misesde.org/?p=20572

    • Tegernseer
      23. November 2018 07:39

      *******************

    • Almut
      23. November 2018 08:41

      **********************************************!

    • Wyatt
      23. November 2018 09:53

      **********
      **********
      vor allem für den Link!

    • Normalsterblicher
      23. November 2018 14:52

      Ja, Ja ... Allerdings hat die progressive Besteuerung nur sehr indirekt etwas mit "Big government" oder "Small government" zu tun, weil es um den Beitrag zur Bewältigung gemeinschaftlicher Aufgaben geht und die Leistungsfähigkeit von Wohlhabenden dafür deutlich über 10 % und von Armen deutlich unter 10 % liegt. Übrigens sehen auch alle flat-tax Konzepte eine Progression in unteren Einkommensregionen vor (bis zu "Null").

      Übrigens hatten auch die Kriegsanstrengungen der Alliierten zu immer mehr planwirtschaftl. Ansätzen geführt, die danach nicht gehörig abgebaut worden sind (vgl "BREXIT - the movie"/Farage).

  31. Bürgermeister
    23. November 2018 06:22

    Ich sehe das entspannter, der Österreicher ist ein konfliktscheues Wesen. Ein Streit oder ein Streik ist ein Prozess an dessen Ende es in der Regel Gewinner und Verlierer gibt. Der Österreicher hasst beide, er definiert sich durch das Mittelmaß.

    Eine Bewerbung bei Siemens vor Jahrzehnten wurde vom Personaler mit den Worten "wir suchen gute Leute, aber nicht sehr gute" beendet.

    Und so muss die Regierung nur zeigen, dass dieser Streik Gewinner und Verlierer erzeugt. Die Gefahr die Mitte verlassen zu müssen reicht normalerweise aus, um dem "Streithansel" alle Sympathien zu entziehen. Wie gesagt, es ist bedeutungslos ob die Gewerkschaft 10 % Gehaltserhöhung durchsetzt - selbst wenn ihr das gelingt, erntet sie damit keinerlei Zustimmung. Der Österreicher hat ein historisches Gedächtnis, es ist keine Feigheit sondern die Gewissheit, dass man beim nächsten Mal auf Seite der Verlierer stehen kann. Das ein Streit noch ein langanhaltendes Hin und Her nach sich zieht - man hasst es einfach.

  32. FranzAnton
    23. November 2018 06:01

    Jaja, der Evolutionsmethodik, die da heißt: "Wettbewerb" jene ihr gebührende Freiheit zu verschaffen, führt in so gut wie allen Angelegenheiten zum Optimum; die marxistische Ideologie aber "semper ubique" ins Desaster.
    Zweifellos haben Arbeiterparteien ihre volle Berechtigung, der Marxismus aber, wie theoretisch und erfahrungsgemäß erweisbar, jedenfalls nicht; Arbeiterparteien wären im wohlverstandenen Interesse aller Menschen bestens beraten, dem bei ihnen grassierenden marxistischen Unfug abzuschwören.

  33. El Capitan
    23. November 2018 05:59

    Ich bin da knallhart auf Seiten der Eisenbahner.
    Mit 54 oder 56 Jahren in Pension zu gehen, in Eisenbahnerkantinen günstig essen zu können und noch ein paar andere wohlerworbene Rechte sind eindeutig zu wenig.

    Da muss nicht nur eine geschmalzene Gehaltserhöhung her, sondern das Pensionsalter gehört auf 50 Jahre gesenkt und Christian Kern muss wieder Chef werden.

    Unser Dr. A. U. hat Recht. Da formiert sich das letzte Aufgebot, die so genannte "Alte Garde" gegen Ende der Schlacht von Waterloo. Der letzte Akt einer Tragödie.





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