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Die Probleme der Gewerkschaft sind nicht die der Menschen drucken

Lesezeit: 2:30

Eigentlich ist es schön, wenn der lauteste Konflikt im Wirtschaftsleben einer ist, der in den meisten Fällen gar keiner ist. Trotz all der politischen und medialen Aufregung um den Zwölfstundentag.

Die einzigen, die ein echtes Problem damit haben, sind die Gewerkschaften. Denn der Gesetzgeber hat die Überstunden zu einem direkten Thema zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemacht, ohne dass sich so wie bisher Gewerkschaften oder Betriebsräte einmischen dürften. Diese haben dadurch einen Machtverlust erlitten und rufen deshalb lautstark zu Streikaktionen. Sie haben aber damit nicht wirklich ein Echo gefunden, obwohl sie die Rufe mit der Lohnrunde verbunden haben.

Denn wie sich immer stärker zeigt – auch in der Analyse praktisch aller unabhängigen Arbeitsrechts-Juristen –, ist diese Regelung durchaus im Interesse der meisten Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber. Das Berufsleben wird ein wenig flexibler. Und die Mär von der Ausbeutung der Lohnabhängigen gehört ins Geschicht(en)buch des 19. Jahrhunderts.

Missbrauch und Ausbeutung gibt es heute nur im alleruntersten Bereich bei völlig Unqualifizierten wie etwa Erntehelfern. Dort ist aber auch schon bisher das Arbeitsrecht oft nicht eingehalten worden, sodass also auch dort das umstrittene Gesetz keine Verschlechterung bedeutet. Ganz abgesehen von der Frage, ob nicht für Erntehelfer auch eine das österreichische Arbeitsrecht verletzende Beschäftigung noch immer viel besser ist als etwa ukrainische Hungerlöhne. Oder gar Arbeitslosigkeit.

Für alle anderen hat sich aber die Situation verbessert. Weil starre Regeln oder – sehr eigene Prioritäten verfolgende – Betriebsräte sie nun weniger behindern.

Sie sind durch einen neugeschaffenen Kündigungsschutz gegen Zumutungen eines plötzlich sadistisch gewordenen Chefs geschützt. Aber 99 Prozent aller Chefs wissen ohnedies: Gute Mitarbeiter sind so wertvoll, dass sie diese keinesfalls gegen ihren Willen zu etwas zwingen sollten.

Die realen Wünsche in Hinblick auf Arbeitszeit sind so vielfältig wie das Arbeitsleben. Da gibt es etwa die mit Begeisterung am jeweiligen Projekt arbeitenden und fast immer generell gut verdienenden Mitarbeiter, die gerne auch 13 Stunden bleiben (wie ich in der Mehrheit meines ganzen Berufslebens – ohne gesundheitliche Folgen). Da gibt es die, die in drei Tagen den Job erledigen wollen, weil sie im Rest der Woche ein Haus bauen. Da gibt es das Gasthaus, wo plötzlich ein Koch ausfällt, und sich ein anderer so sehr mit dem Haus verbunden fühlt, dass er selbstverständlich auch ungeplant länger arbeitet. Es gibt – viele – andere, vor allem Frauen, die Teilzeitarbeit vorziehen. Und, und, und.

Es lässt sich auch keinesfalls generell festlegen, wie viele Stunden, Tage, Monate voraus die Zusage einer freiwilligen Überstunde verbindlich wird. Es ist einfach nur klug, wenn sich der Gesetzgeber endlich einmal wo zurückhält.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 04:33

    Der Streik der ÖBB war überflüssig wie ein Geschwür am After.

    Den Eisenbahnern geht es gar nicht schlecht, angeblich haben sie rückwirkend schon ein sattes Gehaltsplus bekommen, größere Entlassungen sind auch nicht geplant und knapp die Hälfte ist immer noch im pragmatisierten Beamtenmodus.

    Dafür bin ich am Montag 2 Stunden lang in der Kälte gestanden. Aber das ist ja klar. Es wurde gestreikt wie 2004, als es auch eine schwarz-blaue Koalition gab. Einen anderen Grund zum Streik gibt's ja nicht. Wenn die SPÖ vor lauter internen Problemen handlungsfähig ist, müssen Gewerkschaften und ORF das Vakuum füllen - zum Schaden der Bürger.

    Was das Alter ego der Gewerkschaft, also die Arbeiterkammer betrifft, so sollten sich die Arbeitgeber endlich dazu aufraffen, _alle_ Abgaben auf dem Lohnzettel anzugeben, damit die Arbeitnehmer endlich einmal sehen, welch aufgebläht Apparate da im Hintergrund gefüttert werden.

    Wie gesagt: Geschwür am After.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 06:15

    Für eine demokratische Opposition im Parlament ist man zu blöd, also muss man den "Kampf" auf der Straße austragen.

    Ausgefressene überfettete Gewerkschaftsbonzen miemen die Hungerleider und stellen sich als Opfer dar - ist halt nicht wirklich glaubwürdig, wirkt nicht überzeugend und da würde nicht einmal ein Schauspielunterricht helfen.

    Der Glaube die Menschen ohne inhaltliche Änderung in der Migrationsfrage wieder auf die eigene Seite zu kriegen zeigt das Intelligenzniveau besser als jeder IQ-Test.

    Man hat das ganze mit Steuergeld entschärft, das stört mich.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 11:39

    OT---aber merkwürdig, daß man folgenden Bericht nicht vom ORF erfährt, sondern nur via Internet:

    "Österreichs Innenminister öffnet für Obdachlose Asylbewerberheime"

    Österreich – Während man in Deutschland Obdachlose lieber erfrieren lässt, anstatt ihnen Übernachtungen in leerstehenden Asylunterkünften zu ermöglichen, zeigt der österreichische Innenminister Verantwortung für die Ärmsten und öffnet die Türen von Flüchtlingsheimen.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/11/28/oesterreichs-innenminister-obdachlose/

    Ach, ich vergaß, der ORF fühlt sich ja nur verpflichtet, Innenminister KICKL schlecht zu machen, wo immer sich eine Gelegenheit findet.

  4. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 06:13

    OT
    Meiner Meinung nach war der Vorfall im Asowschen Meer von langer Hand geplant. Schon davor, vor ca. 6 Tagen, war ein britisches Kriegsschiff dort in Position gebracht worden und die Österreicher wurden ausgerechnet auch von den Briten vorgewarnt, dass sie den Staatsbesuch absagen sollten, denn der Hinweis auf den angeblichen russ. Spion aus der Sowjetzeit kam ja von den Briten.
    Und so etwas bringen wirklich nur die Briten zustande - Kriegsgründe zu konstruieren, Gründe für neue Sanktionen zu erfinden etc.

    "Dabei sollte es um die Umsetzung des "Sotschi-Dialogs" gehen. Möglicherweise war diese Annäherung der neutralen Alpenrepublik an ein entspanntes Verhältnis zu Russland bestimmten Kräften ein Dorn im Auge?"
    https://de.sputniknews.com/politik/20181109322910840-spionage-vorwuerfe-verdacht/

    Ohnedies tummeln sich im schwarzen Meer jede Menge an NATO-Kampfschiffen, die allesamt darauf warten, ins Asowsche Meer eindringen zu können, um sich so noch näher an die Russische Grenze heranmachen zu können und dann erfinden die Briten wieder einen Kriegsgrund....

    Für den selten unsympathischen Präsidenten der Ukraine, der ja eine westliche Marionette ist, geht es auch um die kommenden Wahlen. Er lag in den Umfragen vor dem Vorfall bei ca. 8%.

    Ich befürchte, dass die selbsternannten "Eliten" sich in allem absprechen - vermutlich primitiver als man sich das vorstellen könnte, einfach beim Schnaps in Brüssel - es kann auch Wein sein... aber ich denke, Juncker und seine Kumpels saufen lieber einen Klaren, weil er in den Gläsern, die ja oft gefilmt werden, wie Wasser aussieht...

  5. Ausgezeichneter KommentatorOrigenes
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 04:53

    Weil der Streik der Metaller die meisten Österreicher nicht betroffen hat, haben eben die Eisenbahner die Aufgabe übernommen, uns zu zeigen welch starken Arm die Gewerkschaften - angeblich - noch haben. Das war vorauszusehen. Denn gestreikt musste werden!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 09:33

    OT, ausbleibende Empörung.
    Die progressiven Teile dieser Gesellschaft, dass sind ungefähr 80% der Bevölkerung, lässt keinen Anlass aus, um sich zu empören.
    Die progressiven Kräfte empören sich, wenn jemand auf die Idee kommt, das eigene Territorium sollte verteidigt werden. Empörung darüber, dass nicht jeder, von wo er auch kommt, nicht den Zugang zu allen sozialen Leistungen bekommen soll, Empörung das Trump die illegale Invasion aus Mittelamerika verhindern will.
    Warum keine Empörung darüber dass Menschen die schon länger und gerne auf ihrer Insel leben, North Sentinel Island, einen Migranten der versuchte, gegen den Willen der dortigen Bevölkerung, ihre Insel zu betreten, an seinen Vorhaben gehindert haben. Abgesehen davon, dass der möchtegern Migrant jetzt tot ist, handelt es sich um eine fremdenfeindliche, rechtsextremistische, rassistische, abscheuliche Tat.
    Warum keine Empörung ? Wieso wird den Einwohnern einer abgelegenen Insel das Recht zugestanden, das Europäern, auf einer etwas grösseren Insel, nicht zugestanden wird. Wieso dürfen die einen ihre Grenzen verteidigen, die anderen aber nicht ?
    Doch nicht ganz OT. Auch die Gewerkschaften sind gegen Grenzen, unterstützen den freien Zustrom von ungelernten Analphabeten. Zu Lasten ihrer eigener Mitglieder.
    PS; Ein selbstverständliches Statement. Grenzen können auch ohne Tötung verteidigt werden, aber sie sollen verteidigt werden. Mit allen friedlichen Mitteln. Ungarn hat es bewiesen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2018 11:08

    Am ÖGB ist die Zeit irgendwann einmal unbemerkt vorüber gegangen. Er verhält sich immer noch so, als seien die Arbeitgeber---seien es nun (Groß-)Industrielle oder auch Besitzer kleiner Betriebe---die reinsten Ausbeuter und Leuteschinder.

    Das mag einmal so gewesen sein, aber heute ist dieses Kapitel vorbei. Nicht aber für den ÖGB. Dort hat man immer noch nicht begriffen, daß erstens der Arbeitgeber "nicht die Caritas* ist", sondern selbstverständlich für sein Risiko auch einen entsprechenden Gewinn haben will und zweitens, daß die Arbeitgeber vielen Menschen einen meist sicheren Arbeitsplatz bietet. Ohne risikofreudige Arbeitgeber stünden die Arbeitnehmer auf der Straße. Ohne Arbeitnehmer allerdings stünde ein Arbeitgeber alleine da. Beide also, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bilden eine Symbiose. Die Gewerkschaft von heute ist dabei obsolet. Aber sie agiert, als lebten wir noch im 19. Jhdt.!

    * Damit meine ich den früheren Status der Caritas, nicht das heutige linxlinke Unternehmen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2018 09:16

    Gewerkschaften mögen ihre Berechtigung gehabt haben.
    Heute sind es sakrosankte Mafiaorganisationen, die sich gegen politischen u gesetzlichen Freibrief als Sturm- und Strafabteilung der Linken benützen läßt.
    Alleine wenn sie objektiv die niedrigsten offiziellen Zahlen der verbrecherischen Geldvernichtung zu Lasten der arbeitenden Steuerzahler addieren, müßten sämtliche ausgefressenen u fetten Dummbonzen von den Laternenmasten baumeln! Hier aber residieren sie kostenlos an den luxuriösesten Orten. Oder sorgen, wie anno das kleine, fette Chefbonzenschwein der VÖEST Donawitz, für lukrative Posterl der eigenen Brut. Und der Vorstand, Aufsichtsrat spielt bei diesem abartigen Spiel korrupt mit.

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  1. McErdal (kein Partner)
    30. November 2018 15:50

    ***** Kritik an Massenmigration wird zu einer Straftat**************
    w w w . alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/11/kritik-massenmigration-wird-zu-einer.html

    Von und mit Freeman

  2. McErdal (kein Partner)
    30. November 2018 15:06

    *************Kanzler Kurz am Cover von Time Magazin********************
    w w w . epaper-oesterreich.at/issue.act?mutationShortcut=CITYW&issueDate=20181130&issueId=550956

    Die paar Netsch für diese tolle Werbung zahlen wir doch gerne - oder ?

    Oder glaubt Ihr Onkel Georgie bemüht dafür seine Privatschatulle - hihi ?

    Dieser Blick nach oben - fast schon überirdisch, prophetisch vielleicht ?

  3. McErdal (kein Partner)
    30. November 2018 14:59

    ***********Österreich wird UNO-Flüchtlingspakt zustimmen************
    w w w . oe24.at/oesterreich/politik/Oesterreich-wird-UNO-Fluechtlingspakt-zustimmen/358108640

    Wozu sonst sollte man ganz Österreich mit Betonbunkern zusch......? Für dieeeeee

    Landflucht........................

  4. Herbert Richter (kein Partner)
    30. November 2018 09:16

    Gewerkschaften mögen ihre Berechtigung gehabt haben.
    Heute sind es sakrosankte Mafiaorganisationen, die sich gegen politischen u gesetzlichen Freibrief als Sturm- und Strafabteilung der Linken benützen läßt.
    Alleine wenn sie objektiv die niedrigsten offiziellen Zahlen der verbrecherischen Geldvernichtung zu Lasten der arbeitenden Steuerzahler addieren, müßten sämtliche ausgefressenen u fetten Dummbonzen von den Laternenmasten baumeln! Hier aber residieren sie kostenlos an den luxuriösesten Orten. Oder sorgen, wie anno das kleine, fette Chefbonzenschwein der VÖEST Donawitz, für lukrative Posterl der eigenen Brut. Und der Vorstand, Aufsichtsrat spielt bei diesem abartigen Spiel korrupt mit.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. November 2018 09:25

      Die Gewerkschaftsratten der Alpine Donawitz, die "ihre" Wohnungen in den 50/60ern nur gegen ein Kuvert mit Inhalt abgaben! Die glücklichen Mieter frassen dabach eben 2,3 Monate nur Polenta......!
      Selbst erlebt, oft gehört!
      Eine ganze Siedlung wurde danach benannt - Polentasiedlung!
      Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.

  5. Solon II (kein Partner)
    30. November 2018 08:26

    Die Gewerkschaften (und einige SPÖ Funktionäre):
    Platzanweiser für eine vergangene Arbeitswelt (Gesellschaft).

  6. Undine
    28. November 2018 23:37

    Nach der Lektüre von @Brigitte Imbs letztem Eintrag braucht man etwas Besänftigendes:

    https://www.youtube.com/watch?v=RIz3klPET3o

    https://www.youtube.com/watch?v=4t0jDUQ2aJ4

  7. Brigitte Imb
    • Undine
      28. November 2018 23:13

      Wie entsetzlich!

    • Brigitte Imb
      28. November 2018 23:32

      Ohne Weiteres bin ich geneigt das zu glauben, denn genau solche Personen, die erpreßbar sind, werden mittlerweile in hohe Positionen geschoben.

    • otti
      28. November 2018 23:33

      Danke für die Hinweise !

      Wenn es denn stimmt, gehören diese ..........

    • OT-Links
      29. November 2018 07:22

      Da ist was dran, viel sogar - man sucht solche aus, die Dreck am Stecken haben oder wie im Falle Brüssels, die solche absoluten Nullen sind, dass sie superleicht korrumpierbar sind, damit sie auch mal "wer sind".

      Das abnorme Kinderschänden ist insbesondere bei Linken weit verbreitet... http://www.pi-news.net/2018/11/das-ist-der-mann/
      und nicht zu vergessen bei ihren Schützlingen, den Islamisten, die neuerdings sogar Einspruch erheben, weil ihre Morde "kulturbedingt" seien (wie ja auch die Kinder-, Frauen- und Tierschändung), so geschehen im Fall des Afghanen, der seine Schwester mit unzähligen Messerstichen hingerichtet hatte. So quasi: Bei uns daham is des üblich. Eh! Und drum sind sie zu uns "geflüchtet", damit das hier auch so wird.

      https://www.krone.at/1816502

  8. machmuss verschiebnix
    28. November 2018 21:30

    OT:

    Den Demokraten kriecht schon die Angst aus den Augen ,
    im oberen Photo Obama - weiter unten Comey :
    https://newspunch.com/trump-obama-surveillance-treason/

    • Brigitte Imb
      28. November 2018 21:42

      "Corey Lewandowski (left) and David Bossie (right) write: ‘We have little doubt that Obama had let his intelligence agencies spiral out of control…, even going so far as to either implicitly or explicitly allow them to conduct surveillance on… members of the Trump campaign’"

      Das ist aber auch nicht übel.....

    • machmuss verschiebnix
      28. November 2018 21:46

      ...und da kommt wieder die damalige "executive order" ins Spiel :
      " Illegal Surveillance May Be Considered Treason "

    • Brigitte Imb
      28. November 2018 22:00

      Ist da nicht mittlerweile in allen "Demokratien" so?

    • machmuss verschiebnix
      28. November 2018 22:04

      ... zumindest viele der Führenden werden klein bei geben müssen,
      um sich durch Aussage vor Gericht und Zeugenschaft vor Guananamo
      zu drücken ?

    • machmuss verschiebnix
      28. November 2018 22:05

      ... andererseits sagt dieser 'Q' immer wieder "no deals with traitors"

    • Brigitte Imb
      28. November 2018 22:16

      Das wäre wünschenswert.

    • pressburger
      28. November 2018 23:10

      Trumps Problem ist seine Engelsgeduld. Dadurch ist der swamp, der deep state, den ihm Obama hinterlassen hat, noch immer aktiv.

    • machmuss verschiebnix
      29. November 2018 18:18

      @pressburger,

      es tut sich sehr viel im Hintergrund, wovon unsereiner nichts erfährt (na klar) . Aber in
      den Plan von jenem General 'Q' ( wie immer der heißen mag) ist viel Zeit und
      Hirnschmalz reingeflossen und ich wette, daß im Hintergrund ein Militärstab jeden
      einzelnen Trick von Trump - jeden seiner Schachzüge - zeitnah vor der Durchführung
      nomals im Licht der aktuellen Situation auf Schlüssigkeit prüft .

      Zudem besitzt Trump selber eine sensationelle mentale Beweglichkeit - genau der
      richtige Mann für diese "Front" - ändert der Gegener die Stellung, so ändert Trump
      ad hoc seine Strategie .

    • Fragezeichen (kein Partner)
      01. Dezember 2018 09:21

      @machmuss

      Naja, eine "mentale Beweglichkeit", die noch im Wahlkampf vernünftige Umgangsweise = partnerschaftliche - mit Putin ankündigt, die Kriege in Nordafrika infrage stellt, Saudiarabien als einen der Zündler erkennt, aber nach der Wahl genau gegenteilig auftritt?

      Wie sehr kann man dann seinem Wort trauen, wenn er von heut auf morgen umschwenkt ? Ich bezweifle sehr, dass da immer vernünftige Gründe dahinterstehen. Sind es nicht vielmehr die üblichen Lobbyisten, die die Richtung vorgeben? Selbst wenn Trump persönich vl anders denkt, er ist auch die Marionette eben jener.

  9. riri
    28. November 2018 21:24

    Empfehle den Gastkommentar von Andreas Tögel vom 21.07.2018

    "Das Elend der Gewerkschaften"

    und seinen Kommentar mit einem Vergleich Frank Stronach - Gewerkschaften
    (Bei Amazon - Link unter meinem Beitrag)

  10. Brigitte Imb
    28. November 2018 18:39

    Selbst die "kl." Gewerkschaftsbonzen fahren BMW, auf Kosten der Mitglieder.

    Und das ist das wahre Problem der Gewerkschaftsbonzen, ihre übergebührliche Versorgung. Die möchten sie auf gar keinen Fall verlieren und missen. Ein ausgestreckter Mittelfinger gegen einen nicht parteikonformen Berufsschüler zeigt wes´
    Geistes Kind der "Arbeitervertreter" ist.

    https://www.krone.at/1816801

  11. Gandalf
    28. November 2018 17:13

    Schon wieder ein O.T., aber das muss raus:
    Da wurde dieser Tage ein als Kinderspielzeug gedachtes Produkt namens "Furzschleim" vom Markt genommen. Aber nicht, wie man als normaler Mensch vielleicht denken würde, wegen des erzieherisch wohl ziemlich zweifelhaften, wenn nicht kontraproduktiven Namens. Sondern weil Konsumentenschützer festgestellt hatten, dass es zu viel von einer möglicher-möglicherweise gesundheitsschädlichen Substanz enthält. In diesem Falle ist den Konsumterroristen ein Streich gelungen, den sie gar nicht so beabsichtigt hatten, denke ich. Aber, werte Mitbloggerinnen und -blogger, wo, bitte, sind die Schützer des guten Geschmackes und der anständigen Ausdrucksweise? Ich fürchte, sie sind im Furzschleim und ähnlichen lustigen Kreationen erstickt. Ich möchte es Ihnen und mir ersparen, meine Phantasie anzustrengen, was es da noch an appetitlichen Namen gäbe. Ausserdem braucht man sich da gar keine Sorgen zu machen: den "Kreativ-Managern" der Spielzeugfirmen werden schon noch genug weitere Geschmacklosigkeiten einfallen....

    • Gandalf
      28. November 2018 17:21

      Beim nochmaligen Durchlesen meines obigen Beitrages ist mir aufgefallen, dass er vielleicht gar nicht so O.T. ist: Für die gegenwärtigen Aktivitäten der Gewerkschaft (-sreste), unnötige und unpopuläre Streiks anzuzetteln, würde der Name des erwähnten Kinderspielzeuges doch gar nicht so übel passen??

    • riri
      28. November 2018 21:00

      @Gandalf

      Das Spielzeug ist doch super geil, bei den Proleten findet das reißenden Absatz.
      Vergleichbar z.B. mit dem Plan 'A....' vom Kern, darin konnten auch höchst schädliche Substanzen festgestellt werden.
      Wenn ich da an Brüssel denke, wo der Name überall dazu passt...

    • Gandalf
      29. November 2018 15:17

      @ riri:
      Danke für die Anregung! Als für einige Jahre (beruflich gezwungen) häufiger, nun gottlob ehemaliger, Brüssel - Besucher beginne ich gerade, mir Furzschleim- adäquate Spitznamen zumindest für jene Gremien und Personen auszudenken, die selbst kennenzulernen ich damals das Missvergnügen hatte. Ich sehe einen vergnüglichen Nachmittag auf mich zukommen.

  12. Undine
    28. November 2018 11:39

    OT---aber merkwürdig, daß man folgenden Bericht nicht vom ORF erfährt, sondern nur via Internet:

    "Österreichs Innenminister öffnet für Obdachlose Asylbewerberheime"

    Österreich – Während man in Deutschland Obdachlose lieber erfrieren lässt, anstatt ihnen Übernachtungen in leerstehenden Asylunterkünften zu ermöglichen, zeigt der österreichische Innenminister Verantwortung für die Ärmsten und öffnet die Türen von Flüchtlingsheimen.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/11/28/oesterreichs-innenminister-obdachlose/

    Ach, ich vergaß, der ORF fühlt sich ja nur verpflichtet, Innenminister KICKL schlecht zu machen, wo immer sich eine Gelegenheit findet.

    • pressburger
      28. November 2018 13:24

      Prioritär war offensichtlich komfortable Unterkünfte für Asylanten zu bauen, als sich um die eigenen, in Not geratenen Menschen, zu kümmern. Was macht die Caritas ?
      Aber, better late than never.

    • Gandalf
      28. November 2018 16:11

      @ Undine:
      Vor allem Dank für den link und die Nachricht überhaupt. Und da trauen sich rote und grüne Genoss/inn/en tatsächlich zu behaupten, dass - ausgerechnet - vom Innenministerium eine Gefährdung der Pressefreiheit ausgeht?! Bei einem solchen Beispiel von Unterdrückung guter, interessanter Nachrichten? Man sollte den Journalisten von Falter, Standard, Kurier, leider auch "Die Presse", die Herkunft der Bezeichnung ihres Berufes um die Ohren hauen, und zwar mit nassen Fetzen: Der Journalist hat in erster Linie "Reporter" zu sein, also: zu berichten. Nicht zu versuchen, Politik zu machen. Dazu sind die in den genannten Medien heute tätigen um einige Stufen zu dumm. Vor allem auch im ORF.

    • Haider
      28. November 2018 23:23

      Ich habe einen schweren Schritt gesetzt: Nach Jahrzehnten das PRESSE-Abo gekündigt. Jetzt ist mir leichter! Ab nun informiere ich mich im Unterberger-Blogg, denn dies heißt weniger "Lückenpresse".

    • Gandalf
      29. November 2018 15:07

      @ Haider:
      Gratuliere! Das ist das einzige, was man mit der "Die Presse" tun kann: nicht im Abo beziehen, nicht kaufen, nicht lesen - zahlt sich eh nicht aus. Und wenn das immer mehr konsequent tun, wird auch die tägliche Belästigung in Radio Stephansdom, wo die Herausgeber der Presse und ihres noch niveauloseren rosaroten Zwillings knapp hintereinander mit ihren dummen, pseudo-originellen Werbespots mir beinahe den Appetit auf das Frühstück verderben, bald aufhören. Weil ihre miesen Blattln pleite sein werden. Endlich, und zu recht.

    • Gerald (kein Partner)
      30. November 2018 08:19

      @Undine
      Ohne da jetzt gleich ORF und Printmedien in Schutz nehmen zu wollen. Aber da liegt wohl eher ein Fehler bei Journalistenwatch vor. Ein kurzer Blick auf Kickls FB-Seite, so wie eine Google-Suche zeigt, dass Kickl diese Maßnahme nicht jetzt, sondern schon Ende Februar (als damals eine Kältewelle war) gesetzt und verkündet hat. Die Medien haben damals darüber berichtet. Man findet in der Google Suche Artikel dazu von Standard, Presse, Heute usw. alle im Zeitraum 28. Feber oder 1. März.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. November 2018 09:00

      St. Undine, ihre Menschenfreundlichkeit in allen Ehren, jedoch analysiere man objektiv diese "Obdachlosen". Da eilen sie aus ihren Shitholeländern des Ostblocks, des Balkan, gt. dunkle Zigeuner, herbei, wohl wissend, daß dieses arbeitsscheue Gesindel hier auf der Straße um ein vielfaches besser lebt, als in ihren Drecksländern. Freie medizinische Behandlung garantiert. Na vielleicht auch neue Beisserchen gefällig?
      Autochthonen Obdachlosen, geprüft, ist selbstredend jede Unterstützung zu erteilen. Arbeitsscheues, alkohol- und drogenschwangeres Gelichter ist einer regelmäßigen, ermüdenden Beschäftigung zuzuführen, somit auch diesen Parasiten adäquate Unterkunft u Verpflegung zuteil werden kann

  13. Undine
    28. November 2018 11:08

    Am ÖGB ist die Zeit irgendwann einmal unbemerkt vorüber gegangen. Er verhält sich immer noch so, als seien die Arbeitgeber---seien es nun (Groß-)Industrielle oder auch Besitzer kleiner Betriebe---die reinsten Ausbeuter und Leuteschinder.

    Das mag einmal so gewesen sein, aber heute ist dieses Kapitel vorbei. Nicht aber für den ÖGB. Dort hat man immer noch nicht begriffen, daß erstens der Arbeitgeber "nicht die Caritas* ist", sondern selbstverständlich für sein Risiko auch einen entsprechenden Gewinn haben will und zweitens, daß die Arbeitgeber vielen Menschen einen meist sicheren Arbeitsplatz bietet. Ohne risikofreudige Arbeitgeber stünden die Arbeitnehmer auf der Straße. Ohne Arbeitnehmer allerdings stünde ein Arbeitgeber alleine da. Beide also, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bilden eine Symbiose. Die Gewerkschaft von heute ist dabei obsolet. Aber sie agiert, als lebten wir noch im 19. Jhdt.!

    * Damit meine ich den früheren Status der Caritas, nicht das heutige linxlinke Unternehmen!

    • OMalley
      28. November 2018 14:25

      ZEILE 4 DRUCKFEHLER ARBEITGEBER StATT ARBEITNEHMER

    • Undine
      28. November 2018 18:35

      @OMalley

      Oh, Sie haben natürlich recht; vielen Dank für die notwendige Korrektur!
      Ich habe A.U. gebeten, den Fehler auszubessern!

  14. Leopold Trzil
    28. November 2018 09:46

    Gerade beim Streikrecht zeigt sich der Wandel der Verhältnisse eindrucksvoll:
    war der Streik einst ein Kampfmittel für Unterprivilegierte, die sich nicht anders helfen konnten, so ist er heute ein Privileg Weniger in geschützten Sektoren. Die vielen neuen "Selbständigen", Teilzeit- Kurzzeit- und sonst provisorisch Arbeitenden brauchen an Streik gar nicht zu denken.
    Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte wurde von der Gewerkschaft gründlich verschlafen, sie ist mental nach wie vor in den Wirtschaftsverhältnissen der 1950er Jahre geblieben. Und diese Muster funktionieren eben nur noch in wenigen Bereichen, etwa bei den ÖBB.

    • dssm
      28. November 2018 12:18

      *****
      Und bitte nicht vergessen, diese neuen "Selbständigen" sind die Verlierer schlechthin. Zuerst lernen sie in der Schule nichts von Wirtschaft (ausser, daß die ganz böse ist). Dann werden sie mehr oder weniger in diese Rolle hineingepresst. Dann lockt man sie mit utopisch geringen SVA-Beiträgen, damit sie an einen Erfolg glauben, dies ändert sich aber! Und dann haben die Null Vertretung, kein Konsumentenschutz mehr, keine WKO ("Hungerleider"), keine Partei.

    • pressburger
      28. November 2018 13:29

      Warum gibt es im 21. Jahrhundert und einer Gesetzgebung die eindeutig auf der Seite der Arbeitnehmer ist, noch ein Streikrecht ? Bei der Vollbeschäftigung, ist es doch sinnvoll, dass ein Arbeitnehmer dem seine Arbeitsstelle nicht passt, sich eine andere sucht. Wer meint unbedingt nicht in die Arbeit gehen zu wollen, soll die finanziellen Einbussen selbstverantwortlich tragen.

  15. pressburger
    28. November 2018 09:33

    OT, ausbleibende Empörung.
    Die progressiven Teile dieser Gesellschaft, dass sind ungefähr 80% der Bevölkerung, lässt keinen Anlass aus, um sich zu empören.
    Die progressiven Kräfte empören sich, wenn jemand auf die Idee kommt, das eigene Territorium sollte verteidigt werden. Empörung darüber, dass nicht jeder, von wo er auch kommt, nicht den Zugang zu allen sozialen Leistungen bekommen soll, Empörung das Trump die illegale Invasion aus Mittelamerika verhindern will.
    Warum keine Empörung darüber dass Menschen die schon länger und gerne auf ihrer Insel leben, North Sentinel Island, einen Migranten der versuchte, gegen den Willen der dortigen Bevölkerung, ihre Insel zu betreten, an seinen Vorhaben gehindert haben. Abgesehen davon, dass der möchtegern Migrant jetzt tot ist, handelt es sich um eine fremdenfeindliche, rechtsextremistische, rassistische, abscheuliche Tat.
    Warum keine Empörung ? Wieso wird den Einwohnern einer abgelegenen Insel das Recht zugestanden, das Europäern, auf einer etwas grösseren Insel, nicht zugestanden wird. Wieso dürfen die einen ihre Grenzen verteidigen, die anderen aber nicht ?
    Doch nicht ganz OT. Auch die Gewerkschaften sind gegen Grenzen, unterstützen den freien Zustrom von ungelernten Analphabeten. Zu Lasten ihrer eigener Mitglieder.
    PS; Ein selbstverständliches Statement. Grenzen können auch ohne Tötung verteidigt werden, aber sie sollen verteidigt werden. Mit allen friedlichen Mitteln. Ungarn hat es bewiesen.

    • logiker2
      28. November 2018 14:04

      weil es um die Zerstörung Europas geht, degeneriert ist es ja genug, zumindest der Westen davon.

  16. eudaimon
    28. November 2018 09:24

    Wir schaffen das-JA - mit christlicher Heuchelei , marxistischer Utopie , elitärer Dummheit und schamloser Machtgeilheit , einen Krieg in Europa auf Kosten Europas und mit Zerstörung Europas ! Die Zeichen stehen gut für die Chaoten -
    Der Russe hat zuviel ,der Ami wie immer zu wenig und der Brite apportiert gerne
    und das alles zur Erhaltung des Weltfriedens - nur neu ist dieses Verhalten nicht!

    Dagegen ist so a Bisserl Sozigrülpse direkt eine Wohltat - schaut ja eh kana hin -
    gemma holt net orbeitn -do kann die Pam hupfen wies wü-mia san mia -Ja wir schaffen das .............

  17. Politicus1
    28. November 2018 09:11

    Die totale Auslagerung der sozialistischen Oppositionsarbeit an den roten ÖGB ging völlig daneben.
    Selbst das 'Alle Räder stehen still, wenn ..' hat in der Bevölkerung überwiegend negative Reaktionen ausgelöst. Auch wer nicht ein paar Stunden auf seinen Zug warten musste, hat kein Verständnis für die Forderungen von 40.000 im geschützten Bereich Tätigen mit einem Pensionsantrittsalter, von dem andere nur träumen können.

  18. dssm
    28. November 2018 08:43

    Die Arbeitszeitregeln sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber solange das Hauptproblem nicht gelöst ist, sollte eigentlich nichts unternommen werden, was die Produktivität steigert, denn am Ende des Tages werden nur die Zuwanderer und ihre Betreuer absahnen, einfach weil die Leistungssteigerung von der progressiven Steuer gefressen wird.
    Es sind perverse Zeiten!
    Positives ist nicht positiv, weil jede Verbesserung bei den Einheimischen, und nur um die geht es bei Arbeit betreffenden Gesetzen, zu einer noch größeren Anziehungskraft von arbeitsscheuen Zuwanderern und ebenso arbeitsscheuen Absolventen der Orchideenfächer führt, welche dann in der Sozialindustrie eingestellt werden.
    Entweder die Regierung zeigt klar, wie sie mindestens die Illegalen rausbekommt, oder es ist sowieso alles andere sinnlos. Es gibt in Wahrheit nur ein Thema!

  19. Josef Maierhofer
    28. November 2018 08:32

    Die Gewerkschafter sind noch weiter weg von den Menschen als die Politiker.

    Der Streik war angeordnet von der 'Baddei' und eine 'Machtdemonstration', womit klar ist, dass diese Kaste aussterben muss, denn sie hat keinen Auftrag mehr.

    Den Menschen geht es zu schlecht, als dass sie das einzig Wertvolle, das sie haben, Arbeit zum Überleben, als so wichtig erkannt haben, dass die ideologischen (=...) Befindlichkeiten der 'fettgefressenen' Gewerkschafter nicht mehr sonderlich interessieren, nicht einmal bei den ÖBB.

    Ich wünsche mir sehr, dass das mit dem Ruinieren der Gesellschaft, mit dem Ruinieren von Firmen, mit dem Betriebsratunwesen jetzt schön langsam aud das reduziert wird, was es sein soll, Belegschaftsvertretung, und nicht Ideologie 'exekutieren' gegen Firma und Mitarbeiter.

    Alle wissen, dass dieser Streik ein 'Baddei'-gemachter ist.

    Die Liste der von Gewerkschaften und 'Baddei' ruinierten Firmen ist lang, Konsum, Semperit, CA, Z, BAWAG, AUA, usw. usf. ....

    Es soll nie wieder dazu kommen, dass Gewerkschaften Firmen ruinieren, sitzen doch alle Firmenangehörigen in einem Boot. Ich wünsche der FPÖ viel Glück beim Durchsetzen ihrer Idee, endlich die Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht mehr auseinander zu dividieren.

    Stell Dir vor die Gewerkschafter rufen 'Streik' und keiner geht hin !

    • dssm
      28. November 2018 08:45

      @Josef Maierhofer
      Als Nettozahler hoffe ich, daß wirklich alle hingehen und dann möglichst lange nicht wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Wenn die ÖBB stillsteht, dann kann die keinen Verlust einfahren, schauen Sie einmal wie groß dieser Posten im Budget ist.

    • Josef Maierhofer
      28. November 2018 09:08

      @ dssm

      Aber selbst dort sind es Menschen, die Arbeit haben und diese nicht verlieren wollen.

      Ja, bei den ÖBB ist das den Gewerkschaftern egal, selbst beim Konsum ist die Zerstörung gelungen, der hatte ja auch quasi ein unlimitiertes 'Kreditbudget', das gibt es auch bei den ÖBB.

      Die Regierung wäre aufgefordert, das ÖBB Budget zu limitieren auf das, was notwendig wäre, ich orte das Einsparpotential.

      Das sehe ich, wie alles Negative, als Schnitt ins eigene Fleisch.

    • dssm
      28. November 2018 12:14

      @Josef Maierhofer
      "Menschen, die Arbeit haben und diese nicht verlieren wollen" !?!?!?
      Glauben Sie mich fragt ein Kunde ob ich Arbeit haben will oder nicht, also sprich ob ich morgen noch verdiene oder nicht? Wenn meine Arbeit von den Kunden als inferior, zu teuer oder veraltet empfunden wird, dann verliere ich meine Arbeit. Warum soll das für andere nicht auch gelten? Warum muss ich für dieses privilegierte Gesindel zahlen, obwohl ich selber in einer viel unsichereren Position bin?

    • Josef Maierhofer
      28. November 2018 12:44

      @ dssm

      Genau diese sollten umso mehr an ihren Jobs hängen und nicht streiken, was die Gewerkschafter wollen.

      Außer bei den ÖBB und den Beamten und Politikern ist ja jeder Job genauso ein Risiko, wie ein Unternehmen.

      Deshalb aber mit Streiks immensen Schaden anzurichten über den 'Privilegienschaden' (mit 52 bis 55 in Pension, pragmatisiert, etc ...) hinaus wäre wohl noch negativer.

  20. Templer
    28. November 2018 08:21

    Ein weiterer sehr lesenswerter Link zum Thema Staatsverschuldung, wer zahlt und wer empfängt....

    https://www.misesde.org/?p=20912

    48.000€ Staatsschulden pro Staatsbürger in D.
    In Ö ähnlich.
    "Und selbst diese Zahl beschönigt. Denn letztlich tragen effektiv nicht alle Erwerbstätigen die Schuldenlast, sondern nur die Nettosteuerzahler. Das sind jene, die mehr an den Staat zahlen, als sie von ihm bekommen. Das Gehalt von Nettosteuerempfängern wie Politikern müssen die Nettosteuerzahler erst erwirtschaften. Nettosteuerempfänger, also alle Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes, hätten ohne Nettosteuerzahler gar kein Einkommen, von dem Schulden bedient werden könnten."

  21. Bürgermeister
    28. November 2018 06:15

    Für eine demokratische Opposition im Parlament ist man zu blöd, also muss man den "Kampf" auf der Straße austragen.

    Ausgefressene überfettete Gewerkschaftsbonzen miemen die Hungerleider und stellen sich als Opfer dar - ist halt nicht wirklich glaubwürdig, wirkt nicht überzeugend und da würde nicht einmal ein Schauspielunterricht helfen.

    Der Glaube die Menschen ohne inhaltliche Änderung in der Migrationsfrage wieder auf die eigene Seite zu kriegen zeigt das Intelligenzniveau besser als jeder IQ-Test.

    Man hat das ganze mit Steuergeld entschärft, das stört mich.

    • Torres (kein Partner)
      30. November 2018 10:51

      Genau das fällt bei den Lohnverhandlungen besonders auf: Während auf der Arbeitgeberseite drei schlanke, elegante Herren sitzen, haben die drei Gewerkschafter vielleicht gerade auf einer Brückenwaage Platz. Da kann man sich lebhaft vorstellen, wie diese Herren (einschließlich der ebenfalls recht wohlgenährten AK-Präsidentin) sich Tag und Nacht für ihre schutzbefohlenen Arbeitnehmer zersprageln.

  22. OT-Links
    28. November 2018 06:13

    OT
    Meiner Meinung nach war der Vorfall im Asowschen Meer von langer Hand geplant. Schon davor, vor ca. 6 Tagen, war ein britisches Kriegsschiff dort in Position gebracht worden und die Österreicher wurden ausgerechnet auch von den Briten vorgewarnt, dass sie den Staatsbesuch absagen sollten, denn der Hinweis auf den angeblichen russ. Spion aus der Sowjetzeit kam ja von den Briten.
    Und so etwas bringen wirklich nur die Briten zustande - Kriegsgründe zu konstruieren, Gründe für neue Sanktionen zu erfinden etc.

    "Dabei sollte es um die Umsetzung des "Sotschi-Dialogs" gehen. Möglicherweise war diese Annäherung der neutralen Alpenrepublik an ein entspanntes Verhältnis zu Russland bestimmten Kräften ein Dorn im Auge?"
    https://de.sputniknews.com/politik/20181109322910840-spionage-vorwuerfe-verdacht/

    Ohnedies tummeln sich im schwarzen Meer jede Menge an NATO-Kampfschiffen, die allesamt darauf warten, ins Asowsche Meer eindringen zu können, um sich so noch näher an die Russische Grenze heranmachen zu können und dann erfinden die Briten wieder einen Kriegsgrund....

    Für den selten unsympathischen Präsidenten der Ukraine, der ja eine westliche Marionette ist, geht es auch um die kommenden Wahlen. Er lag in den Umfragen vor dem Vorfall bei ca. 8%.

    Ich befürchte, dass die selbsternannten "Eliten" sich in allem absprechen - vermutlich primitiver als man sich das vorstellen könnte, einfach beim Schnaps in Brüssel - es kann auch Wein sein... aber ich denke, Juncker und seine Kumpels saufen lieber einen Klaren, weil er in den Gläsern, die ja oft gefilmt werden, wie Wasser aussieht...

    • pressburger
      28. November 2018 08:01

      Nach dem Willen der NATO, die USA eingeschlossen, darf es keine Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa auf konstruktiver Basis geben. Die Amerikaner und die Briten, sind keine Freunde Europas. In der Politik gibt es keine Freunde, nur eigene Interessen. Aber die EU ist aus ideologischen, deutsch spezifischen Gründen, der Meinung, dass es am besten ist, die eigenen Interessen zu schädigen, wo und wie, man nur kann. Dazu braucht es nicht nur die Ideologie, sondern auch die Bereitschaft geltende Gesetze zu brechen.
      Stimmt, Grossbritanien hat immer einen Vorwand gefunden, um einen Krieg anzuzetteln, dem Gegner einen Krieg aufzuzwingen.

    • Charlesmagne
      28. November 2018 09:46

      Wahrscheinlich sogar edlen Wodka. Den riecht man nämlich nicht gleich.

    • Undine
      28. November 2018 11:51

      @OT-Links

      **********************************
      **********************************
      **********************************!

      Ja, die Angelsachsen und die Amerikaner! Es ist immer das gleiche Strickmuster, siehe folgendes Video---ein hervorragender "Nachhilfe-Unterricht" in Geschichte!

      "Wolfgang EFFENBERGER: Das Jahrhundert des US-Imperialismus"

      https://www.youtube.com/watch?v=S1pplMmgFnA

    • Verschwörungstheoretiker
      28. November 2018 13:03

      Ja nicht nur die Briten finden einen Kriegsgrund sondern vor allem Amerika, die Zionisten, sprich die Eliten die eine Weltherrschaftsführung beanspruchen. Poroschenko dürfte ein Zionist sein. Da die EU ein lahmer, zahnloser Verein ist und dessen Häuptling manchmal belämmert agiert hatten es diese Herrschaften(Fuck the EU) bis dato schwierig aber nächstes Jahr kommt ja Schwung in diesen Verein. Sichtlich wird alles vorbereitet!!

    • Riese35
      29. November 2018 01:32

      @OT-Links:

      ********************************!
      ********************************!
      ********************************!

      Ich weiß es nicht, ob das stimmt. Aber egal wie ich mir die Situation durchdenke, komme ich immer nur auf ein Ergebnis wie das von Ihnen geschilderte. Daß es beim "österreichischen Spion" um etwas ganz anderes ging, um eine Torpedierung einer Annäherung, war ja wohl klar. Der Westen provoziert und bemüht sich sehnlichst, daß Rußland einen Krieg beginnt, und ist enttäuscht, daß das bis jetzt noch immer nicht gelungen ist.

  23. Origenes
    28. November 2018 04:53

    Weil der Streik der Metaller die meisten Österreicher nicht betroffen hat, haben eben die Eisenbahner die Aufgabe übernommen, uns zu zeigen welch starken Arm die Gewerkschaften - angeblich - noch haben. Das war vorauszusehen. Denn gestreikt musste werden!

  24. El Capitan
    28. November 2018 04:33

    Der Streik der ÖBB war überflüssig wie ein Geschwür am After.

    Den Eisenbahnern geht es gar nicht schlecht, angeblich haben sie rückwirkend schon ein sattes Gehaltsplus bekommen, größere Entlassungen sind auch nicht geplant und knapp die Hälfte ist immer noch im pragmatisierten Beamtenmodus.

    Dafür bin ich am Montag 2 Stunden lang in der Kälte gestanden. Aber das ist ja klar. Es wurde gestreikt wie 2004, als es auch eine schwarz-blaue Koalition gab. Einen anderen Grund zum Streik gibt's ja nicht. Wenn die SPÖ vor lauter internen Problemen handlungsfähig ist, müssen Gewerkschaften und ORF das Vakuum füllen - zum Schaden der Bürger.

    Was das Alter ego der Gewerkschaft, also die Arbeiterkammer betrifft, so sollten sich die Arbeitgeber endlich dazu aufraffen, _alle_ Abgaben auf dem Lohnzettel anzugeben, damit die Arbeitnehmer endlich einmal sehen, welch aufgebläht Apparate da im Hintergrund gefüttert werden.

    Wie gesagt: Geschwür am After.

    • Templer
      28. November 2018 06:18

      100% Zustimmung

    • pressburger
      28. November 2018 08:06

      "Der Arbeitskampf", wird weiter gehen. Die Gewerkschaft hat keine andere Wahl. Soll sie sich selbst liquidieren, Konkurs anmelden, auf die fetten Zeiten verzichten, das ganze Vermögen an die wirklich bedürftigen verschenken ? Ein Harakiri, Kamikadze Flug. Geht nicht. Es wird gekämpft. Bis alles in Schutt und Asche liegt.

    • Charlesmagne
      28. November 2018 09:43

      Es sollte, wie ich schon einmal bemerkte, auf dem Lohnzettel ganz oben der Betrag angegeben werden müssen, den der Betrieb verdienen muss, um den Arbeitsplatz zu finanzieren. Dann würden so manchen die Augen aufgehen.

    • Nestor 1937
      28. November 2018 10:58

      Charlesmagne, schreiben Sie das doch als direkten Kommentar zum Blogmaster, damit ich Ihnen drei Sterne geben kann!

    • Undine
      28. November 2018 11:43

      @alle

      ****************************+!





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