Die Alternative für Deutschland und die Christen drucken

Lesezeit: 7:30

 

In Deutschland führt eine Volksfront aus Parteien, Gewerkschaften, Einheitsmedien und professionellen "antifaschistischen" Straßenschlägern Krieg gegen die Alternative für Deutschland. Im Bundestag müssen deren Abgeordneten unfaßbare Verbalinjurien und Haßeruptionen über sich ergehen lassen. Was diesem Krieg eine zusätzliche absurde Note verleiht, ist die Tatsache, daß Kirchenführer beider Volks(?)kirchen auf Seiten der Volksfront mitmarschieren.

Dabei wird vorgebracht, die AfD sei wegen ihrer "ausländerfeindlichen Haltung" "unchristlich" (oder so ähnlich). Das ist natürlich Heuchelei, weil vor allem die Volksfront-Partner der Kirchenführer, meist Kulturmarxisten aller Schattierungen, auf Christen und Christentum spucken. Und weil die deutschen Kirchenführer selbst – mit wenigen Ausnahmen – den Glauben verleugnen und daher auch beispielsweise ihr Brustkreuz abzulegen bereit sind, wenn es um mohammedanische Empfindlichkeiten geht.

Und weil es nirgends geschrieben steht, daß ein immer noch mehrheitlich christliches Volk dazu verpflichtet ist, sich überfremden und islamisieren zu lassen.

Bekenntnisse – in Zeiten von Indifferenz und Feigheit

Im Juni brachte Joachim Hans Kuhs, einer der beiden paritätisch zwischen den Konfessionen aufgeteilten Vorsitzenden der Christen in der Alternative für Deutschland (ChrAfD) und zwar der protestantische, sechzehn Zeugnisse von katholischen, lutherischen und freikirchlichen Christen, die Parteimitglieder der AfD und in einigen Fällen auch Mitglieder des Deutschen Bundestages sind, in einem übersichtlich gestalteten Band heraus.

Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil ein solches "Bekenntnis" heutzutage vieles kosten kann: Es ist, falls es sich nicht auf das bezieht, was die veröffentlichte Meinung ohnehin propagiert, mit einem Ausbruch aus Indifferenz und Anonymität und daher mit einem Risiko für Karriere, Arbeitsplatz, Ansehen und, wenn man die zahlreichen Fälle physischer Bedrohung betrachtet, Gesundheit und Leben verbunden.

Eine schwierige Situation: Kirchenführer gegen Christen in der Politik

Heutzutage trifft jeder Anspruch auf eine christliche Prägung der Gesellschaft in den  deutschsprachigen Ländern, so er überhaupt noch erhoben werden sollte, auf den erbitterten Widerstand der Bischöfe und ihrer Apparate. Dafür beruft man sich – nicht zu Unrecht – auf das Dokument Dignitatis humanae (1965) des II. Vatikanischen Konzils über Menschenwürde und Religionsfreiheit. Dieses hat das Christentum als prägende Kraft in Politik, Gesellschaft und Kultur tatsächlich so gut wie unwirksam gemacht.

Katholische Kirchenmänner und ihre Apparate posaunen seit Jahrzehnten herum, die Kirche würde sich in parteipolitische Fragen nicht bzw. nicht mehr einmischen. Denn seit "dem Konzil" würde sie die Katholiken nicht mehr "bevormunden" (o. ä.). Diese könnten die Partei, für die sie stimmen bzw. in der sie mitarbeiten, frei und je nach Gewissen wählen.

In Wirklichkeit herrscht aber in der Katholischen Kirche und in den offiziellen protestantischen Strukturen des deutschen Sprachraums ein massiver Meinungsterror zugunsten der internationalen und nicht gewählten Machtagglomerationen, zugunsten der Massenimmigration und der Islamisierung und zugunsten aller "linken" Themen. Wer dagegen auch nur Bieps sagt, fällt dem Zorn der "nicht bevormundenden" Kirchenfunktionäre anheim. –

Worum geht es den Christen in der AfD konkret? Es sind naturgemäß die Themenfelder Christentum in der Öffentlichkeit, Staat und "Flüchtlinge", Lebensschutz, Ehe und Familie.

Dazu im folgenden einige Stellungnahmen.

"Flüchtlinge" und Nächstenliebe – die Ordnung der Liebe und der Prioritäten

Im Vorwort weist Herausgeber Kuhs auf das Prinzip und Fundament christlicher Politik hin:

"Immer wieder hören wir, die AfD habe doch nur ein Thema: Die Flüchtlingskrise und in ihrer Ablehnung der Flüchtlinge zeige sie eine unchristliche Haltung. Dieser pauschalen und unreflektierten Verurteilung treten wir entschieden entgegen. Denn die AfD bekennt sich in allen ihren Programmen zu den christlichen Werten unserer abendländischen Kultur. Wir betonen die aus der Gottesebenbildlichkeit herrührende unveräußerliche Würde jedes Menschen von seiner Zeugung bis an sein von Gott bestimmtes Lebensende" (8).

Dazu passend stellt Beatrix von Storch, Mitglied des Deutschen Bundestages und lutherische Christin (die dem Vernehmen nach an der traditionellen lateinischen Messe teilnimmt), in ihrem Grußwort den ordo dilectionis, die Ordnung der Liebe nach der überlieferten Kirchenlehre, heraus:

"Die AfD ist die einzige Partei, in der die Familie geehrt, geschützt und geachtet wird. Sie stellt sich schützend vor das Leben, auch und gerade das ungeborene Leben. Die AfD stellt sich dem Gebot der Nächstenliebe im Sinne des Gedankens. In verschiedenen Bibelübersetzungen ist vom Nachbarn die Rede. Nicht der Fernste, nicht der Fremde, nicht der Andere, sondern derjenige, der tatsächlich nah ist (…). [D]ie Ordnung der Nächstenliebe ist ebenso ernstgemeint wie das Gebot an sich, und eine Regierung darf nicht das eigene Volk opfern, um unter der Fahne der Nächstenliebe den Fremden zu dienen" (11).

Ist es nicht beklagenswert, daß hier eine Politikerin etwas ausspricht, was man eigentlich von der Kanzel hören sollte, in den deutschsprachigen Ländern aber von keinem Kirchenmann hört, auch nicht vom Papst?

Bekenntnis im öffentlichen Raum

Andreas Friedrich, Diplomingenieur und Angehöriger einer Freikirche, berichtet von den segensreichen Auswirkungen eines unzweideutigen Eintretens für Glauben und Leben auf der Straße, das auch Fernstehende ansprechen kann:  

"In der AfD kann man sich als Christ beispielsweise bei Straßenkundgebungen und Veranstaltungen gegen Abtreibung oder gegen die Zerstörung der Familie einsetzen. Damit konnte ich gute Erfahrungen in meinem Kreisverband machen, indem ich feststellen durfte, dass auch unter Atheisten eine große Offenheit für die ‚Werte des christlichen Abendlandes‘ besteht" (17).

Gegenbeispiel zum Agieren der Kirchenführer

Dr. Christian Fuchs, Katholik, ehemaliges CDU-Mitglied, Ministerialbeamter a. D. und der katholische beiden Vorsitzenden der ChrAfD äußert sich kritisch zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und dessen Mangel an Bekenntnisbereitschaft, der höchstwahrscheinlich auch bei Fernstehenden Kopfschütteln auslöste:

"Dass ich ein überzeugter Katholik bin, bedeutet nicht, dass ich alles, was die katholische Amtskirche tut, richtig finde. Das Ablegen des Kreuzes von Kardinal Marx in Jerusalem empfinde ich nicht als Beitrag zur Toleranz, sondern als religiöse und kulturelle Selbstaufgabe" (25).

Massenhafte Gewalt gegen Frauen durch "Flüchtlinge" – Wo sind die Feministinnen?

Ohne Übertreibung wird man sagen können, daß in Deutschland ein asymmetrischer Krieg tobt. Die praktisch täglichen Gewaltdelikte gegen Mädchen und Frauen, die Belästigungen, Vergewaltigungen und Morde sind ohne Frage Teil einer Eroberungsstrategie. Gleichzeitig schützt der Staat seine Bürger und besonders seine Bürgerinnen nicht mehr.

Jede Kritik an diesen Vorgängen wird jedoch als "Hetze" und "Islamophobie" denunziert und gegebenenfalls kriminalisiert.

Martina Rose-Marie Kempf, Juristin, Umweltberaterin und Angehörige einer Freikirche, stellt das Offenkundige fest: "Wenn die AfD vor den Folgen unkontrollierter Massenzuwanderung warnt, dann hat das nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern mit der berechtigten Sorge vor allem von Müttern um ihre Töchter in den Zeiten starker Zunahme von Gewaltdelikten gegen Frauen durch Einwanderer" (43).

Wenn man sich für die Sorge um die Mädchen und Frauen vor Ausländergewalt schon fast rechtfertigen und von "Ausländerfeindlichkeit" distanzieren muß, ist das freilich ein schlimmes Zeichen für den mentalen Zustand der Gesellschaft. Auch das ist die Folge einer völlig falschen kirchlichen und weltlichen Politik in Fragen von nationaler Souveränität und legitimer "Rechte der Nation".

Daß die berufsmäßigen Feministinnen hier nicht Alarm schlagen, zeigt, daß sie aus ideologischen Gründen mit der Ausländergewalt gegen – sowohl einheimische als auch ausländische – Frauen konnivieren.

À propos Frauen: Zum Thema Frauen in der Politik äußert sich Angela Christin Kunder, freikirchliche Christin und Musikerin, mit diesen eindrucksvollen Worten:

"Ich erlebe viele starke und authentische Frauen in der ChrAfD und in der AfD, Frauen, die ihr Leben in Beziehung zu unserem Schöpfer leben, ausgestattet mit großer Integrität und hoher gesellschaftspolitischer Verantwortung. Weil wir wissen, wer wir in Christus sind und unsere Identität gefunden haben, brauchen wir auch keine Quote" (58).

Sehr bemerkenswert, kann man zitieren.

Resümee

Die Grundsatzerklärung der Christen in der AfD (95) argumentiert mit dem "Böckenförde-Diktum", gemäß dem der freiheitliche säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann. Eine Demokratie ohne sittliches Fundament kann leicht in die Barbarei führen. Die Autorität Gottes setzt der menschlichen Willkür Grenzen.

Abtreibung, Präimplantationsdiagnostik, Vorstöße zur Euthanasie und die politisch gewünschte Auflösung der Familie zugunsten staatlicher Kinderbetreuung und -indoktrination werden verurteilt.

Die Grundsatzerklärung spricht sich auch für konfessionellen Religionsunterricht in den Schulen aus. Sie beklagt die Christenverfolgung in so vielen Ländern, besonders in islamischen, und kritisiert die Islamisierung Deutschlands. Sie lehnt eine EU-Mitgliedschaft der Türkei ab. Schließlich spricht sie sich gegen die allgegenwärtige Verhöhnung des Christentums im Namen der "Kunst" und für einen Schutz des christlichen Glaubensbekenntnisses und damit des religiösen Befindens der Mehrheitsbevölkerung aus.

Interessant und bezeichnend ist, daß in dieser von katholischen und protestantischen Christen gleichermaßen verantworteten Publikation zwar an manchen Stellen Papst emeritus Benedikt XVI. zitiert wird, niemals aber Papst Franziskus. In der AfD hat man offenbar bemerkt, daß aus Rom derzeit nichts Sinnvolles kommt.

Wie auch immer: Hier sind die Stimmen von Menschen versammelt, die etwas zu sagen haben und deren Einsatzbereitschaft und Tapferkeit angesichts unfaßbarer Haßexzesse im Bundestag (besonders beschämend auch durch CDU/CSU-Abgeordnete) und auf der Straße – und eben auch seitens vieler Kirchenführer – Dank und Anerkennung verdienen.

Mögen die Stellungnahmen dieser feinen, kleinen Publikation den vielen Lügen, der Negativpropaganda und den Irrtümern im öffentlichen und privaten Bereich wehren. Besonders die Kirchenführer aller Konfessionen sollten sie sich zu Gemüte führen. Sie sollten auch das Motto beherzigen, das der Herausgeber an das Ende seines Vorworts gestellt hat: Soli Deo Gloria.

Joachim Kuhs (Hg.), Bekenntnisse von Christen in der Alternative für Deutschland, Oxalis-Verlag, Graz 2018 (Auslieferung über Arnshaugk-Verlag, Neustadt an der Orla http://www.arnshaugk.de/) (Verschreibungen in den Zitaten stillschweigend korrigiert.)

Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro Lifer, Gründungsmitglied der in Wien tätigen Plattform Solidarität mit verfolgten Christen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2018 18:56

    Ich sehe folgende Fakten:

    1. Die ehemaligen christlich geprägten Parteien (z.B. CSU, CDU, ÖVP) haben zwar noch teilweise „christlich“ in den Parteibezeichnungen, aber die aktuellen Parteiprogramme uns Aussagen deren führender Politiker haben mit dem Christentum nichts mehr gemeinsam.

    2. Diese Parteien sind in den letzten Jahren stark nach links gerückt, sodass es manchmal kaum noch Unterschiede zu den Sozialisten, Kommunisten und Grünen gibt.

    3. Die meisten Kirchenführer in der katholischen und evangelischen Glaubensgemeinschaft sind für die wirklichen Christen kein Vorbild und haben sich von der Nachfolge von Jesus Christus schon weit entfernt. Durch falsche Entscheidungen bzw. Unterstützungen tragen sie sogar bei, dass das ehem. christliche Abendland bald Geschichte sein wird.

    4. Die biblische Nächstenliebe wird von den meisten herrschenden Politikern und Kirchenführern falsch interpretiert, um selbst ein reines Gewissen – und ein „Ticket for heaven“ nach dem Lebensende zu bekommen.

    5. So wird auch nicht erkannt – oder will nicht erkannt werden – dass die mohammedanische Bewegung mittel- und langfristig auch andere Länder und die ganze Welt beherrschen will. Im Gegenteil werden diese Bestrebungen sogar unwillkürlich bzw. unbeabsichtigt unterstützt.

    6. Die Mehrzahl der autochthonen Bevölkerung denkt nur an das jetzt und genießt den von den Eltern erarbeiteten Wohlstand, denkt und handelt aber nicht mehr nachhaltig und zukunftsorientiert.

    Ob dies alles nicht ein Werk des Teufels ist, welcher derzeit von unserem Schöpfer noch freies Handeln hat? Beim Lesen der Bibel (besonders Jesaja und die Offenbarung) fühlt man sich in dieser Annahme bestätigt.

    Für gläubige Christen (nicht die, welche nur noch aus versicherungs-taktischen Gründen dabei sind) gibt es aber doch Hoffnung, zumindest in der Ewigkeit.
    Aber auch die „Abtrünnigen“ werden von Jesus geliebt, sie müssen nur spätestens vor dem irdischen Tod die Einladung von Jesus annehmen und ein von ihm vorgeschlagenes Leben führen. Je früher, desto mehr Freude hat man im restlichen irdischen Leben. Aber ist gibt auch ein GAME OVER.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2018 19:05

    Der folgende Punkt viel leider dem "copy/paste" zum Opfer:

    7. Die großteils klugen Beiträge der AfD-Mandatare im deutschen Bundestag werden leider nicht genau verfolgt, sondern vielmehr voreingenommen alles mit Hasstiraden bzw. Postings, Nazikeule, Populismus usw. beantwortet bzw. aus Protest der Saal von den anderen Volksvertretern verlassen. "Vertreter" deshalb, denn diese "verkaufen" das Volk.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2018 08:57

    Leider hat die katholische Kirche mit dem christlichen Glauben nichts mehr gemeinsam!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2018 08:24

    Sehr geehrter Herr Magister Schrems,

    herzlichen Dank für diesen ausführlichen Bericht. **************************!
    Wieder wird deutlich, wie weit sich die (angeblich) christliche Kirche von der Lehre Jesu entfernt hat, um einem Götzen namens Sozialismus/Kommunismus zu huldigen.
    Ob man sich dadurch wieder mehr Macht über die Menschen erhofft?
    Wie können diese Vertreter von "Nächstenliebe" sprechen, während sie gerade ihre Nächsten - nämlich gläubige Christen - buchstäblich links liegen lassen, dieweil sie sich dem Islam anbiedern?

    Parteien, die das "C" für "christlich" im Namen tragen, haben sich als Blender entpuppt, denn sie dienen demselben Götzen.
    Bezeichnend, daß gerade die über "Islamphobie und Haß" reden, aber niemals von der Ermordung und Verfolgung von Christen in islamischen Ländern auch nur eine Silbe erwähnen, geschweige denn von einer "Christenphobie" seitens der Islamgläubigen sprechen.
    Warum wird der geballte Haß, der Christen entgegengebracht wird, nicht genauso verfolgt?
    Warum dürften Linke Andersdenkende übel beschimpfen und denunzieren, aber werden dafür nicht belangt?
    Warum hört man von den "Feministinnen" keinen Aufschrei, wenn ein junges Mädchen von illegal Eingeschleppten mehrfach geschändet oder ermordet wird?
    Weil sie alle den Einflüsterungen des Bösen erlegen sind!
    Doch auch sie werden eines Tages vor ihrem letzten Richter stehen....

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  1. Hera
    29. November 2018 10:40

    Herr @Christian Peter meint:

    "...Über die FPÖ braucht man sich nicht zu unterhalten, diese Partei wird nur von geistig Minderbemittelten gewählt. Alleine das belanglose Parteiprogramm der FPÖ spricht Bände, diese Partei steht für alles und nichts und der Zahntechniker Strache an der Parteispitze ist ein schlechter Witz...."

    Ich meine, dass jemand, der auf so unterirdischem Niveau "argumentiert" besser zur "Presse" und damit zu einer Frau Zöchling passt, die sich ebenso inferior, gemein und diffamierend über FPÖ-Wähler geäußert hat.

    Herr @Christian Peter scheint unter einem massiven Standesdünkel zu leiden, wenn er meint, nur Akademiker wären für politische Ämter geeignet. Oder er hat im Speziellen etwas gegen Zahntechniker.
    Wohin die - vornehmlich linken - Doktoren und Professoren der Politik Europa geführt haben, hört, liest und sieht man täglich.
    So gesehen denke ich, dass ein Handwerker, der sein tägliches Brot mit ehrlicher Arbeit verdienen muß, Herz, Hirn und Hausverstand besitzt, wesentlich besser geeignet ist, als ein Doktor mit absgeschlossenem Orchideenstudium, der niemals über den linken Rand seines Tellers hinausgeblickt hat.

  2. Christian Peter (kein Partner)
    26. November 2018 11:33

    Die AfD ist keine Alternative, sondern eine gewaltige Mogelpackung, wie die Zahntechniker - FPÖ in Österreich. Vermutlich ist die AfD ein Schwindel, um das Entstehen einer echten politischen Opposition in Deutschland zu verhindern und um die Opposition zu kontrollieren. Immerhin stammen die meisten Politiker der AfD von der CDU, wie der Gründer Bernd Lucke und der heutige Parteiobmann Alexander Gauland.

    • Wolfram Schrems
      27. November 2018 10:24

      Daß sich Alexander Gauland in seinem Alter den Spießrutenlauf antut, nur um eine - in Wahrheit gar nicht gegebene - Opposition zu mimen, scheint mir unglaubhaft.

      Man hat nicht den Eindruck, daß die AfD-Parlamentarier sozusagen Schauspieler einer fake opposition sind. Nichtsdestotrotz ist es zu erwarten, daß das System die AfD zu unterwandern versucht. Wenn sehr extreme Stimmen in der Partei auftauchen, könnte Subversion im Spiel sein, dsgl. beim Gegenteil, bei sehr systemkonformen Stimmen.

      Bei der FPÖ ist die Lage m. E. anders. Mich machte schon länger stutzig, daß die einen Volksanwalt haben, der 2015 ja ex officio gegen den Rechtsbruch der Behörden vorgehen hätte müssen/können, es aber

    • Wolfram Schrems
      27. November 2018 10:26

      nicht getan hat.
      Jetzt sind die in der Regierung und die Sache ist ziemlich zahm. Sicher ist es mit einem Koalitionspartner, der nur schein-patriotisch und schein-konservativ ist, schwierig. Aber klarerweise hat man den Eindruck der Subversion auch in der FPÖ.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. November 2018 12:01

      Zur AfD : Sicherlich spielen nicht alle AfD - Politiker ein falsches Spiel, es sollte aber zu denken geben, dass Bernd Lucke nach jahrzehntelanger Parteimitgliedschaft nur wenige Monate nach Austritt aus der CDU die AfD gründete. Auch inhaltlich unterscheidet sich das Programm der AfD nicht wesentlich von dem der CDU, zumindest in den wesentlichen Punkten (Mitgliedschaft in EU und NATO, USA - Treue u.a.).

      Über die FPÖ braucht man sich nicht zu unterhalten, diese Partei wird nur von geistig Minderbemittelten gewählt. Alleine das belanglose Parteiprogramm der FPÖ spricht Bände, diese Partei steht für alles und nichts und der Zahntechniker Strache an der Parteispitze ist ein schlechter Witz.

    • Wolfram Schrems
      27. November 2018 12:57

      Bernd Lucke ist ja schon lange Geschichte. Ich weiß nicht, unter welchen Umständen er aus der AfD ausschied, aber es scheint, als hätte die Partei hier schon Selbstreinigungskraft bewiesen.
      Die Show, die Frauke Petry bei der Bundespressekonferenz nach der Wahl abgezogen hat, schien mir ein Versuch der Parteispaltung zu sein. Aber das hat alles nichts gebracht (überraschend, wie man anfügen kann).

      Man wird der AfD nur raten können, sehr wachsam zu sein.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. November 2018 11:44

      @Wolfgang Schrems

      Die AfD ist eine Partei der Heuchler, die enden wird, wie die FPÖ in Österreich : Als Steigbügelhalter der Altparteien. Schon in Bayern wollte die AfD mit der CDU eine Regierung bilden und die ersten Regierungsämter erheischen, allerdings hat sich die CSU für die Freien Wähler entschieden.

    • Wolfram Schrems
      28. November 2018 14:18

      @ Christian Peter

      Mein Vorname scheint sechsmal auf dieser Seite auf. Nicht oft genug offenbar, damit Sie ihn wenigstens richtig abschreiben können.
      Wie wollen Sie sich zu Dingen äußern, die ihrer Natur nach obskur sind, nämlich die Motivation von Parteipolitikern, wenn Sie nicht das Offenkundige sehen können?

      Es ist eine grobe Unterstellung, daß die AfD "die Partei der Heuchler" sein soll. Der obige Artikel sollte darauf hinweisen, daß dort viele bonae voluntatis sind. Aber wenn man vorgefaßte Meinungen hat, sieht man vieles eben nicht.

      Und warum sollte die AfD in Bayern keine Koalition bilden wollen? Dazu kandidiert eine Partei ja!
      Damit haben Sie Ihre Stellungnahmen unterminiert.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. November 2018 22:07

      @Wolfram Schrems

      Um sich als Mehrheitsbeschaffer der Altparteien zu verdingen, dafür werden Parteien wie die AfD bzw. FPÖ nicht gewählt. Das ist Wählertäuschung im großen Stil, denn jede Stimme für diese Parteien landet letztendlich bei der CDU / ÖVP.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. November 2018 11:23

      Als mündiger Bürger braucht man sich bloß das Parteiprogramm der AfD durchzulesen, das ist reines Wischiwaschi. Sehr viele Forderungen in diesem Programm sind (als Mitglied der EU) gar nicht umzusetzen, wie z.B. umfassender Grenzschutz, etc. etc.

    • Mentor (kein Partner)
      29. November 2018 18:35

      Christian Peter
      Sind sie ein Troll?
      Natürlich ist Grenzschutz innerhalb der EU möglich.
      AT hat das nun über Monate am Brenner, am Reschen praktiziert.
      Dänemark hat die Grenzen dicht etc.

      Zur AFD, eine leidenschaftliche Rede von Dr. Curio:
      youtube.com/watch?v=Hm3GXh88uio
      7:35
      "Bezeichnenderweise sind die meisten Zustimmungsländer keine Zielländer der Migration."
      8:35 tobt der dumme Abgeordnete.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. November 2018 22:26

      @Mentor

      Wer Parteien wie AfD und FPÖ nicht ernst nimmt, ist vernunftbegabt, kein Troll. Dauerhafte Grenzkontrollen sind in der EU nicht vorgesehen, sondern werden nur in Ausnahmefällen und zeitlich befristet genehmigt (demnächst vermutlich nur mehr für max. 12 Monate). Für dauerhafte Grenzkontrollen müssten zumind. die Abkommen Schengen und Dublin gekündigt werden, davon ist im Programm der AfD aber keine Rede.

      Apropos Grenzsicherung : Die FPÖ betrieb mit diesem Thema eine Ewigkeit Bauernfang, nun ist die FPÖ an der Regierung beteiligt und die Grenzen sind in Österreich nach wie vor offen wie ein Scheunentor.

  3. Bob
    22. November 2018 08:57

    Leider hat die katholische Kirche mit dem christlichen Glauben nichts mehr gemeinsam!

  4. glockenblumen
    22. November 2018 08:24

    Sehr geehrter Herr Magister Schrems,

    herzlichen Dank für diesen ausführlichen Bericht. **************************!
    Wieder wird deutlich, wie weit sich die (angeblich) christliche Kirche von der Lehre Jesu entfernt hat, um einem Götzen namens Sozialismus/Kommunismus zu huldigen.
    Ob man sich dadurch wieder mehr Macht über die Menschen erhofft?
    Wie können diese Vertreter von "Nächstenliebe" sprechen, während sie gerade ihre Nächsten - nämlich gläubige Christen - buchstäblich links liegen lassen, dieweil sie sich dem Islam anbiedern?

    Parteien, die das "C" für "christlich" im Namen tragen, haben sich als Blender entpuppt, denn sie dienen demselben Götzen.
    Bezeichnend, daß gerade die über "Islamphobie und Haß" reden, aber niemals von der Ermordung und Verfolgung von Christen in islamischen Ländern auch nur eine Silbe erwähnen, geschweige denn von einer "Christenphobie" seitens der Islamgläubigen sprechen.
    Warum wird der geballte Haß, der Christen entgegengebracht wird, nicht genauso verfolgt?
    Warum dürften Linke Andersdenkende übel beschimpfen und denunzieren, aber werden dafür nicht belangt?
    Warum hört man von den "Feministinnen" keinen Aufschrei, wenn ein junges Mädchen von illegal Eingeschleppten mehrfach geschändet oder ermordet wird?
    Weil sie alle den Einflüsterungen des Bösen erlegen sind!
    Doch auch sie werden eines Tages vor ihrem letzten Richter stehen....

  5. Ausgebeuteter
    21. November 2018 19:05

    Der folgende Punkt viel leider dem "copy/paste" zum Opfer:

    7. Die großteils klugen Beiträge der AfD-Mandatare im deutschen Bundestag werden leider nicht genau verfolgt, sondern vielmehr voreingenommen alles mit Hasstiraden bzw. Postings, Nazikeule, Populismus usw. beantwortet bzw. aus Protest der Saal von den anderen Volksvertretern verlassen. "Vertreter" deshalb, denn diese "verkaufen" das Volk.

  6. Ausgebeuteter
    21. November 2018 18:56

    Ich sehe folgende Fakten:

    1. Die ehemaligen christlich geprägten Parteien (z.B. CSU, CDU, ÖVP) haben zwar noch teilweise „christlich“ in den Parteibezeichnungen, aber die aktuellen Parteiprogramme uns Aussagen deren führender Politiker haben mit dem Christentum nichts mehr gemeinsam.

    2. Diese Parteien sind in den letzten Jahren stark nach links gerückt, sodass es manchmal kaum noch Unterschiede zu den Sozialisten, Kommunisten und Grünen gibt.

    3. Die meisten Kirchenführer in der katholischen und evangelischen Glaubensgemeinschaft sind für die wirklichen Christen kein Vorbild und haben sich von der Nachfolge von Jesus Christus schon weit entfernt. Durch falsche Entscheidungen bzw. Unterstützungen tragen sie sogar bei, dass das ehem. christliche Abendland bald Geschichte sein wird.

    4. Die biblische Nächstenliebe wird von den meisten herrschenden Politikern und Kirchenführern falsch interpretiert, um selbst ein reines Gewissen – und ein „Ticket for heaven“ nach dem Lebensende zu bekommen.

    5. So wird auch nicht erkannt – oder will nicht erkannt werden – dass die mohammedanische Bewegung mittel- und langfristig auch andere Länder und die ganze Welt beherrschen will. Im Gegenteil werden diese Bestrebungen sogar unwillkürlich bzw. unbeabsichtigt unterstützt.

    6. Die Mehrzahl der autochthonen Bevölkerung denkt nur an das jetzt und genießt den von den Eltern erarbeiteten Wohlstand, denkt und handelt aber nicht mehr nachhaltig und zukunftsorientiert.

    Ob dies alles nicht ein Werk des Teufels ist, welcher derzeit von unserem Schöpfer noch freies Handeln hat? Beim Lesen der Bibel (besonders Jesaja und die Offenbarung) fühlt man sich in dieser Annahme bestätigt.

    Für gläubige Christen (nicht die, welche nur noch aus versicherungs-taktischen Gründen dabei sind) gibt es aber doch Hoffnung, zumindest in der Ewigkeit.
    Aber auch die „Abtrünnigen“ werden von Jesus geliebt, sie müssen nur spätestens vor dem irdischen Tod die Einladung von Jesus annehmen und ein von ihm vorgeschlagenes Leben führen. Je früher, desto mehr Freude hat man im restlichen irdischen Leben. Aber ist gibt auch ein GAME OVER.





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