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Türkei, Argentinien, Amerika: Die globalisierten Nachbarn

Pfui Globalisierung! Über kaum einen Slogan sind sich fast alle Linken ebenso wie viele Rechtspopulisten so einig wie über diesen. Er ist freilich ebenso sinnvoll wie der Ruf, in den wir bald wieder ausbrechen werden: Pfui Winter! Auch der findet dennoch völlig ungerührt und – meist im Wortsinn – eiskalt statt.

Man sieht es wieder in diesen Wochen: Wenn in den USA die Zinsen steigen und die Wirtschaft boomt, fließt viel Geld dorthin. Es wird vor allem aus als instabil geltenden Ländern abgezogen. Erstes Opfer ist die Türkei – wenig überraschend bei einem Staatspräsidenten, der an den Koran zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme glaubt. Zweites Opfer ist Argentinien. Beide Länder liegen nur auf dem Globus weitab, in der Welt des Kapitals sind sie hingegen geradezu kommunizierende Gefäße mit den USA.

Wie auch fast alle anderen Länder, die hohe Verschuldung in fremden Währungen haben. Auch sie werden bald in den Abwärtsstrudel kommen und mit Bittgängen zum Internationalen Währungsfonds sowie exorbitanten Zinserhöhungen verzweifelt nach Halt suchen. Das wieder werden vor allem Schwellenländer sein, die zuletzt ein scheinbar ermutigend hohes Wachstum hatten.

Jedoch: Wenn dieses Wachstum durch allzu viele fremde Gelder befeuert worden war, hatte man auch das Risiko befeuert. Das trifft nicht auf alle Schwellenländer zu. Etwa China hat sich nicht im Ausland verschuldet. Sein Wachstum baut auf der Ausbeutung der eigenen Arbeiter seit den 80er Jahren auf. Das ist nur in einer rigiden kommunistischen Diktatur möglich. China hat so einen Exportmarkt nach dem anderen erobert. Es hat sein Wachstum freilich auch mit extensivem Diebstahl an ausländischen Investoren erzielt, die in China oft einige Patente ärmer und Erfahrungen reicher geworden sind. Deshalb wäre übrigens der Kampf des Donald Trump gegen Chinas Knowhow-Diebstahl einer der wenigen Punkte, wo Europa eigentlich die gleichen Sorgen hat und daher auch gemeinsam vorgehen sollte.

Zurück zu den ersten Strauchlern. Die Türkei versucht ihre Finanzprobleme derzeit durch getarnte politische Bittgänge zu lösen, nach Deutschland, Russland, Katar. Der Erfolg ist zweifelhaft.

Argentinien geht den klassischen Weg: Es hat sich an den Internationalen Währungsfonds gewendet. Das ist durchaus pikant: Hat das Land doch vor 13 Jahren diesen IWF hochmütig hinausgeworfen. Zugleich ist Argentinien ein doppelt trauriges Beispiel. War es doch Mitte des 20. Jahrhunderts eines der reichsten Länder der Welt. Hat es doch in der allerletzten Zeit einige sinnvolle Reformen begonnen.

Jedoch sind diese halt noch überhaupt nicht ausgereift. Und vor allem hat Argentinien durch die jahrzehntelange Misswirtschaft des Peronismus jedes Vertrauen verspielt. Nach diesen Erfahrungen glaubt kein Investor, dass das – stark italienisch geprägte! – Land die Ausdauer zu längerer Disziplin und Einschränkungen hat, damit es endlich wieder aus eigener Kraft wachsen kann.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 07:07

    Ja Die USA erhöhten den Leitzinssatz.
    Mario Draghi der entsandte FED'ler könnte das ebenso gut jederzeit in Europa nachziehen. Er wartet offensichtlich nur noch auf den Befehl seiner Vorgesetzten. Die Folgen wären hier wie gewünscht, verheerend.
    Die überwiegend Links regierten Länder Europas haben in den letzten Jahren bei Hochkonjunktur nicht Reserven aufgebaut, sondern weil es ja so super billig war, weiter Schulden aufgebaut. Das einzige Zugpferd in der EU, Deutschland, wird aber diesesmal wahrscheinlich wegen Target2, ebenfalls stoplern.
    Hier ein Link der die Probleme des Target2 gut erklärt:

    https://www.misesde.org/?p=20420

    Mittlerweile hat die Deutsche Bank schon fast 1000 Mrd.€ (1000.000.000.000€) Saldo, das bei einer Zinserhöhung von den Schuldnern, allen voran Italien, nicht bezahlt werden wird können. Dies entspricht ca. 29% des deutschen Bruttoinlandsproduktes und etwa 135% der gesamten deutschen Steuereinnahmen des Jahres 2017.
    Zusätzlich werden viele sogenannte Zombie- Firmen die nur mehr leben weil es billige Kredite gibt/gab, endgültig pleite gehen.
    Also die Zinserhöhung könnte der Auftakt sein, Europa samt D zu Fall zubringen.
    Die Folgen sind offensichtlich....

  2. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 07:33

    Der wirtschaftliche Niedergang solcher Staaten wie Argentinien, Venezuela, Türkei u.dgl hat eine einzige Ursache, nämlich - eine sozialistisch inspirierte Wirtschaftspolitik.

    Das gilt auch für Pleitestaaten, die sich gar nicht als sozialistisch sehen würden, aber eben einer dirigistischen Wirtschaftspolitik frönen. Ganz nebenbei erwähnt betrieben auch die Nazis so eine Wirtschaftspolitik. Wäre Hitler nicht in Polen einmarschiert und hätte damit den WK2 vom Zaun gebrochen, dann hätte Hitlerdeutschland mit Sicherheit genau den Zustand erreicht, den ich den keynsianischen Endpunkt nenne, was nichts anderes als eine Umschreibung der Pleite ist. Jedenfalls zeigt das Beispiel Nazideutschland, dass die Nazis und die Sozis ideologisch nur vermeintlich diametral entgegengesetzt sind.

    Liest man in den Schriften der linksgestrickten Wirtschaftswissenschaftler (J. Stiglitz ist einer davon - er hat die Wirtschaftspolitik von H. Chavez über den grünen Klee gelobt), dann werden dort immer dieselben Rezepte empfohlen, die schon in der Vergangenheit nicht funktioniert haben.
    So herrscht dort der Glauben vor, dass man einen Wirtschaftsaufschwung durch 2 Maßnahmen erreichen kann, nämlich durch Schuldenmachen (und wenn das nicht mehr ausreicht), durch Gelddrucken (das, was die EZB derzeit exzessiv betreibt). Dann glaubt man auch noch, dass man die Wirtschaft bändigen muss (statt Wirtschaft liest man dann häufig Kapitalismus). Man sieht eben nicht, dass all die Probleme, mit denen solchen Staaten wie Venezuela oder Argentinien zu kämpfen haben, eine direkte Folge des Versuches der Bändigung der Wirtschaft sind (in Venezuela gab und gibt es Lohnregulierungen, Preisregulierungen, Verstaatlichungen, Zurückdrängung des Privateigentums usw).

    Die Politiker sind natürlich geneigt, diesen falschen Propheten zu folgen, denn was gibt es Schöneres, als immer mehr frisch gedrucktes Geld in den Händen zu halten, mit denen man Wähler bestechen und uneinlösbare Wahlversprechen einlösen kann.

    Dass man langfristig nicht mehr Geld ausgeben als einnehmen kann, ohne in die Pleite zu schlittern, diese triviale Erkenntnis wird als "Milchmädchenrechnung" desavouiert.

    Das ist jedenfalls der Grund für den Niedergang - der Globalismus ist höchstens ein Brandbeschleuniger.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 10:38

    Das Sozialistische Verständnis für Finanzen, zeigt sich von Wien über Venezuela bis Argentinien. Eines haben die Sozis mit den Moslems gemeinsam: das geistige Niveau ist einfach zu niedrig, um Werte zu schaffen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 10:14

    Die Globalisierung - sprich Neue Welt Ordnung - ist kein Naturgesetz sondern ein widerlicher, grauslicher Plan der Eliten. Orwells 1984 beschreibt das Ziel. Auch die berühmten Protokolle der Weisen von Zion beschreiben es, sie werden Schritt für Schritt umgesetzt. Das ist Fakt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 01:36

    Da ich wenig davon verstehe kann ich nur aus dem Bauch der sog. Schwäbischen Hausfrau sprechen.

    Wer wirtschaftet denn ordentlich?
    Sicherlich keine Staaten. Nur Klein Ösi, Kl.Piefke, Kl. Holländer,..usw., beim Kl. "Südländer" darf selbst das angezweifelt werden.
    Zig Projekte zu Förderung und Rettung bringen weltweite Abhängigkeit samt Softdiktaturen.
    IWF, ESM - und was es noch alles gibt - scheinen im Besitz unendlicher Geldmengen zu sein .....und "helfen" halt politisch gesteuert wie es ihnen gefällt.

    Wos kost die Wölt???

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 11:34

    Man hat in Ö seit KREISKY die Bürger Schritt für Schritt daran gewöhnt und so erzogen, daß Schuldenmachen, also auf Pump leben---zulasten der folgenden Generationen!--- etwas ganz, ganz Normales ist.
    Fürs erste eine bequeme Sache.

    Familien gehen am Wochenende nicht mehr mitsammen in den Wald spazieren---igitt, igitt! Wie altvaterisch, spießig und verschroben!---nein, sie fahren trotz blauen Himmels lieber samstagnachmittags SHOPPEN in einen mit Lärm erfüllten Einkaufstempel, um herauszufinden, wie man sein offensichtlich überzähliges Geld ausgeben kann! Den lieben Kinderlein (eins oder gar zwei!?) wird das bald fad, sie werden quengelig; um sie ruhig zu stellen, dürfen sie sich in der Spielzeug-Abteilung als Beruhigungspille irgendetwas aussuchen---und das x-mal im Jahr!

    Wann hat es das in der langen Menschheitsgeschichte jemals gegeben, daß die Leute einkaufen---pardon, shoppen!---gehen, NUR um irgendetwas zu erwerben, was höchstens für den Augenblick die Oberflächlichkeit und seelische Hohlheit zu verdecken imstande ist. Und dann lädt man, erschöpft zuhause angekommen, den ganzen erworbenen Krempel, den niemand wirklich braucht, aus dem Auto.....

    Seit Kreisky wächst der Schuldenberg in den Himmel. Kreisky kommt mir vor wie ein Großvater, der seine Enkelkinder ständig großzügigst mit Geschenken nur so überhäuft, um sich damit deren Zuneigung zu erkaufen.

    Nach dem Tod des Großvaters stellt sich allerdings zum Entsetzen der Nachkommenschaft heraus, daß das Haus, in dem sie zusammen gewohnt hatten, leider, leider der BANK gehört.

    Das ist der zwielichtige Charakter des Sozialismus: Man lebt auf Pump, also auf Kosten der Fleißigen, als gäbe es KEIN MORGEN!
    Wo auch immer der Sozialismus am Ruder ist, bekommt das überfrachtete, von unfähiger Mannschaft manövrierte Schiff bald Schlagseite, wird leck und geht am Ende mit Karacho unter!

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2018 09:30

    In Buenos Aires bekommt man an bestimmten Straßenläden ganz andere Umrechnungsquoten für Dollar als in den Banken. Je weiter weg man von den Städten kommt, desto teurer wird der Dollar (Euro sind in Südamerika kaum gefragt). Übrigens: Ecuador hat als Währung freiwillig den US-Dollar und steht damit relativ stabil da.

    Die 68er haben mit der Niedrigzinspolitik viel zu tun. Niedrigzinsen sind wie eine Droge. Hat man sich an diese Droge gewöhnt, dann ist der Entzug umso schmerzhafter, je später er kommt.

    Der Katzenjammer wird kommen, und da unsere Linken von Wirtschaft so viel verstehen wie ein Rüsselkäfer von der Raumfahrt, werden bald die üblichen Idiotien durch die Medien flattern.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2018 00:24

    "Eingebürgerte Türken" können die Nichtwiederannahme der türkischen Staatsbürgerschaft nicht nachweisen und könnten daher "staatenlos" werden. Gerade im Orfloch ...

    Wo ist das Problem? Keine Visa für Türken, unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen für Türken werden in befristetete umgewandelt, absolute Reisewarnung für die gesamte Türkei, kein Asyl für Türken und jene die über die Türkei zu uns "fliehen", arbeitslose und/oder kriminelle Türken werden in die Heymat abgeschoben. Keine Beitrittsgespräche mit der Türkei, keine Vorbeitrittshilfen, keine Entwicklungszusammenarbeit Österreichs bis nicht der volle Zugriff auf die Wählerevidenz, Personenstandsregister und Grundbuch! gewährt wird.


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    19. Oktober 2018 00:24

    "Eingebürgerte Türken" können die Nichtwiederannahme der türkischen Staatsbürgerschaft nicht nachweisen und könnten daher "staatenlos" werden. Gerade im Orfloch ...

    Wo ist das Problem? Keine Visa für Türken, unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen für Türken werden in befristetete umgewandelt, absolute Reisewarnung für die gesamte Türkei, kein Asyl für Türken und jene die über die Türkei zu uns "fliehen", arbeitslose und/oder kriminelle Türken werden in die Heymat abgeschoben. Keine Beitrittsgespräche mit der Türkei, keine Vorbeitrittshilfen, keine Entwicklungszusammenarbeit Österreichs bis nicht der volle Zugriff auf die Wählerevidenz, Personenstandsregister und Grundbuch! gewährt wird.

    • jopc
      21. Oktober 2018 10:55

      Wollte man nur einen Teil der Doppelpassbesitzer ausfindig machen, es hätte da einen relativ einfachen Weg gegeben. Nur den wollte man aus Angst vor dem Aufschrei der türkischen Community einfach nicht beschreiten.
      Bei den Wahlen des türkischen Präsidenten oder was es sonst noch zu wählen gab hätte man sich nur vor der Botschaft und den Konsulaten postieren müssen. Alle die herauskommen kontrollieren. Da müssen sie den türkischen Pass dabeihaben. Falls sie einen österreichischen vorgewiesen hätten und die Ausrede gebraucht man hätte um Visa oder sonstwas angesucht so wäre man im Besitz des Namens gewesen und hätte gezielt in der Türkei nachfragen können.

    • Undine
      21. Oktober 2018 11:16

      @jopc

      Absolut richtig!****************************************+!

  2. welt.krank (kein Partner)
    16. Oktober 2018 14:51

    "Pfui Globalisierung! Über kaum einen Slogan sind sich fast alle Linken [...] so einig wie über diesen"

    Hä? Wie bitte?

    Die Linken sind doch heute die Ober-Globalisten, wollen alle Grenzen und die Nationalstaaten abschaffen.

  3. panzerechse (kein Partner)
    16. Oktober 2018 05:58

    Die Globalisierung ist einfach erklärt... Amerika verliert jeden Krieg, gewinnt aber alle Märkte. Wenn´s gar nicht mehr anders geht, werden die amerikanischen Gerichte in Stellung gebracht. Sie werden als die furchtbarste Waffe von allen Ländern gesehen und alles sinkt auf die Knie... Nach VW ist nun der "Diesel"-Opel im Fadenkreuz. Und wenn die amerikanische Mayonnaise im "globalisierten" Markt nicht so gut ankommen könnte, werden alle anderen Konkurrenzprodukte GERICHTLICH zu Giftstoffen erklärt und mit jenseitigen Schadenersatzforderungen in Stücke "geschossen"...

    Globalisierung ist Wirtschaftskrieg mit US-Justiz.

  4. Undine
    14. Oktober 2018 20:32

    @machmuss verschiebnix

    Hier habe ich einen besonderen Leckerbissen wieder entdeckt:

    "Ostern 2012. Joachim FERNAU läßt grüßen!"

    https://www.youtube.com/watch?v=sxEysei88L8

    • Undine
      14. Oktober 2018 20:34

      Oh, falsch gelandet! Gehört viel weiter unten hin!

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 21:20

      Ja wirklich, Undine - das ist ein Leckerbissen und ein Stück Seelsorge.
      Vielen Dank für den Link.

  5. Politicus1
    14. Oktober 2018 20:15

    OT: Bayern und Luxemburg
    Jetzt ist es fix.
    In beiden Wahlgängen erleiden die Sozialisten schwere Niederlagen, in Bayern sogar einen Absturz, der einem Scheintod nahe kommt.
    Die Medien vermeiden mit aller Deutlichkeit zu sagen, dass die SPD in Bayern HALBIERT wurde.
    Immerhin hat der kolpotierte ganz große Verlierer CSU VIERMAL so viele Stimmen wie die SPD!
    Wo sonst in Europa hat eine konservative Partei selbst nach herben Verlusten noch immer ein um das Vierfache bessere Wahlergebnis als die Sozialisten?

  6. Brigitte Imb
    • Undine
      14. Oktober 2018 20:45

      Grund zum Jubeln ist das Zerbröseln der SPD---es war längst fällig! Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: sie ist einstellig geworden! ;-)))))

      Grund zum Ärgern ist das Abschneiden der grünen vertrottelten Volksverräter, die allerdings ihre Zugewinne der absterbenden SPD zu verdanken hat---was hätten die ehemaligen SPD-Wähler denn sonst wählen sollen!

      Grund zur Freude ist, daß die AfD in den bayrischen Landtag einziehen wird.

      Grund zur Genugtuung ist, daß das schlechte Abschneiden der CSU auch MERKEL empfindlich trifft.

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 21:25

      ... und dann heißt's auch noch „Ein Generationenwerk ist zerstört worden“ .
      Achsoooo - wirklich ? Die gnädigste Fr. Kanzlerova hat Deutschland zerstört,
      aber das schein niemanden zu kümmern .
      Was für eine absonderlicher Haufen ist diese CSU geworden ?

    • Undine
    • Brigitte Imb
      15. Oktober 2018 00:03

      Salvini schenkt mal wieder ein:

      "Salvini kommentiert Bayern-Wahl

      Unterdessen äußerte sich Salvini auch zu den Landtagswahlen in Bayern. Mit der Wahl sei das „alte System“ in Europa abgewählt. „In Bayern hat der Wandel gewonnen und die Europäische Union hat verloren“, erklärte der Vize-Premier und Chef der rechten Lega am Sonntagabend. Es sei eine „historische Niederlage für die Christdemokraten und Sozialisten, während das erste Mal die Freunde der AfD in das regionale Parlament einziehen“, so Salvini. „Arrivederci Merkel, Schultz und Juncker.“"

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/italien-salvini-siedelt-migranten-aus-vorbild-dorf-um-15838084.html

    • machmuss verschiebnix
      15. Oktober 2018 18:50

      .... aber warum "arrivederci" - wollen wir sie wiedersehen

  7. machmuss verschiebnix
    14. Oktober 2018 17:52

    OT:

    Und noch so eine typische Soros-Sauerei :

    Judicial Watch: New Documents Show State Department and USAID Working with Soros Group to Channel Money to ‘Mercenary Army’ of Far-Left Activists in Albania


    https://www.judicialwatch.org/press-room/press-releases/judicial-watch-new-documents-show-state-department-and-usaid-working-with-soros-group-to-channel-money-to-mercenary-army-of-far-left-activists-in-albania/

  8. machmuss verschiebnix
    14. Oktober 2018 17:50

    OT:

    USA - Deep-State: Die Phalanx bekommt Risse - wann bricht der Damm ?

    Former Top FBI Lawyer Testified that Rosenstein “Seriously” Considered Secretly Recording Trump


    https://saraacarter.com/former-top-fbi-lawyer-testified-that-rosenstein-seriously-considered-secretly-recording-trump/

    Bei Google wird an einer zensurierbaren Suchmaschine
    programmiert (ich dachte das ist längst Standard ? ) :

    https://theintercept.com/2018/10/09/google-china-censored-search-engine/

    • Gandalf
      15. Oktober 2018 15:10

      Bei uns ist das derzeit wohl nur bei der Kommentar-Funktion im Bereich der unappetitlichen Produzenten von rosa Klopapier "Standard"?!

  9. Undine
    14. Oktober 2018 16:44

    Was für ein ALBTRAUM! Es wird nicht einmal verheimlicht, sondern jeder kann es lesen und keiner schreit laut:

    .................................WEHRET DEN ANFÄNGEN!..............................

    "BELGIEN: Scharia-Partei fordert bei Kommunalwahl Kalifat"

    "Brüssel – Haben die Belgier aus dem Islamistenterror nichts gelernt? Bei der bevorstehenden Kommunalwahl darf ganz offiziell eine Partei antreten, die scheinbar einen „Islamischen Scharia-Staat“ nach IS-Vorbild einrichten will.

    Die Partei, die nach eigenen Angaben über 300 Mitglieder hat, steht laut einem Bericht des Tag24 am heutigen Sonntag in Molenbeek und im Bezirk Brüssel-Stadt zur Wahl.

    Angestrebt wird ein Belgien, das zu „100 Prozent einem reinen islamischen Staat wie zur Zeit unseres lieben Propheten Mohammed“ entsprechen soll.“

    https://www.journalistenwatch.com/2018/10/14/belgien-scharia-partei/

    HILFE! Wer befreit uns Europäer aus diesem IRRENHAUS!

  10. OT-Links
    14. Oktober 2018 13:50

    Herbst 2018, Mitte Oktober. In der Nacht und morgens ist es natürlich empfindlich kalt. Dies hat mit dem Stand der Sonne zu tun, übrigens auch die Normalzeit (manipulativ als "Winterzeit" bezeichnet). Da gibt es sowas wie den nördl. und südlichen Wendekreis und rein durch die Sommerzeit kriegt man im Winter keinen Sommer! Es sei denn, man haarpt.....

    Tagsüber wird es warm wie im Sommer. Ob das anthropogen ist, frage ich mich nicht. Doch meine ich, das CO2 ist wohl für die breite Masse was Vorstellbares (man heizt ein und es wird warm...), aber wohl kaum klimawirksam. Es geht ja immer nur ums Geld... haha, auch Gold schreibt man fast so, dabei ist es nur ein komisches (weich und gelb) Metall...

    Was mir Sorge macht, sind die wenigen Niederschläge. Daran haben sie etwas gedreht. Es nennt sich Geoengineering. Mein Gott, nach der heutigen Schulbildung ist es ja die Frage, ob die das alte Wissen überhaupt noch verwalten können. Dann wär's ein Glück!

  11. Brigitte Imb
    14. Oktober 2018 12:56

    OT - Heute wählt nicht nur Bayern, sondern auch Luxemburg.

    Dort droht der Linken die Abwahl. Also wieder ein Rääächtsruck. ;-)

    https://www.epochtimes.de/politik/europa/ausgang-ungewiss-luxemburg-waehlt-neues-parlament-a2673139.html

  12. Undine
    14. Oktober 2018 11:34

    Man hat in Ö seit KREISKY die Bürger Schritt für Schritt daran gewöhnt und so erzogen, daß Schuldenmachen, also auf Pump leben---zulasten der folgenden Generationen!--- etwas ganz, ganz Normales ist.
    Fürs erste eine bequeme Sache.

    Familien gehen am Wochenende nicht mehr mitsammen in den Wald spazieren---igitt, igitt! Wie altvaterisch, spießig und verschroben!---nein, sie fahren trotz blauen Himmels lieber samstagnachmittags SHOPPEN in einen mit Lärm erfüllten Einkaufstempel, um herauszufinden, wie man sein offensichtlich überzähliges Geld ausgeben kann! Den lieben Kinderlein (eins oder gar zwei!?) wird das bald fad, sie werden quengelig; um sie ruhig zu stellen, dürfen sie sich in der Spielzeug-Abteilung als Beruhigungspille irgendetwas aussuchen---und das x-mal im Jahr!

    Wann hat es das in der langen Menschheitsgeschichte jemals gegeben, daß die Leute einkaufen---pardon, shoppen!---gehen, NUR um irgendetwas zu erwerben, was höchstens für den Augenblick die Oberflächlichkeit und seelische Hohlheit zu verdecken imstande ist. Und dann lädt man, erschöpft zuhause angekommen, den ganzen erworbenen Krempel, den niemand wirklich braucht, aus dem Auto.....

    Seit Kreisky wächst der Schuldenberg in den Himmel. Kreisky kommt mir vor wie ein Großvater, der seine Enkelkinder ständig großzügigst mit Geschenken nur so überhäuft, um sich damit deren Zuneigung zu erkaufen.

    Nach dem Tod des Großvaters stellt sich allerdings zum Entsetzen der Nachkommenschaft heraus, daß das Haus, in dem sie zusammen gewohnt hatten, leider, leider der BANK gehört.

    Das ist der zwielichtige Charakter des Sozialismus: Man lebt auf Pump, also auf Kosten der Fleißigen, als gäbe es KEIN MORGEN!
    Wo auch immer der Sozialismus am Ruder ist, bekommt das überfrachtete, von unfähiger Mannschaft manövrierte Schiff bald Schlagseite, wird leck und geht am Ende mit Karacho unter!

    • elfenzauberin
      14. Oktober 2018 14:00

      ????????????????????

    • elfenzauberin
    • OT-Links
      14. Oktober 2018 14:03

      Oh, das ist ein Superbeitrag!!! Umgelegter Achter Sterne...
      Perfekte Umschreibung des Sozialismus. So ist das geändert - für die Bank sind Schuldner die Herren (weil sie ZINSEN zahlen MÜSSEN)- jemand, der nicht überzieht und keinen Kredit verlangt, ist der letzte Dreck. Das sind die FolgeN des Sozialismus und der in seiner radikalen Ausprägung installierten P.C., die aus dem Marxismus entsprang und der auch die Kirche hörig ist. Diese Gehirnbefreiten, die selbst nicht denken müssen... sie sind wie kl. Kinder, ohne Verantwortung, entmündigt - ob so die "Freiheit" aussieht???

    • OT-Links
      14. Oktober 2018 14:05

      elfenzauberer????????????????

    • Charlesmagne
      14. Oktober 2018 19:19

      Als ich einmal einen Überbrückungskredit lange vor Ende der Laufzeit zurückzahlte, fragte der Bankmanager wörtlich:“Wollen Sie mich umbringen?“

    • Rau
      15. Oktober 2018 08:10

      Ist klar. Die verdienen nur an den Zinsen. Schulden zurückzahlen ist als würde man einem Radfahrer einen Stock in die Speichen werfen.

    • jopc
      21. Oktober 2018 10:42

      Was habt ihr denn eigentlich immer mit Kreisky?
      Die Verschuldung Österreichs zu 1970 betrug 30 Mrd ATS.
      1983, also nach Ende Regierungszeit Kreisky betrug sie 420 Mrd. ATS, also ca. 3 Mrd. EUR.
      Die Schulden haben sich also seit Kreisky VERHUNDERTFACHT.
      Daran trägt aber nicht die Verzinsung schuld, es wurden ja auch Beträge rückgezahlt.
      Und wer war IMMER in der Regierung mit dabei?
      TATA, die liebe ÖVP. Und Ministerratsbeschlüsse haben EINSTIMMIG zu fallan.
      Und so war es immer ein Geschäftemachen zwischen den Ministern, gibts zu mit das so stimme ich auch deinen Geldforderungen zu.

  13. machmuss verschiebnix
    14. Oktober 2018 11:11


    Die USA hatten von jeher ein "gutes Händchen" dafür,

    "ihren Mann" in der Regierung fremter Staaten zu installieren.

    Mit Diktaturen taten die sich leichter - besonders in Afrika, denn Diktatoren kann man
    kaufen (= "unterstützen") mit Geld, welches man dem Land hintenrum stiehlt - vielfach
    sogar mit Beihilfe des besagten Diktators .

    Ausgerechnet Argentinien ist ein Parade-Beispiel dafür, wie ein Land über viele
    Jahrzehnte und über viele Regierungen hinweg immer wieder "die richtige" Präsidentschaft
    bekommt ! Die Medien spielen ihre übliche Verleumdungs-Routine an den Gegekandidaten
    ab und jubeln den verstohlensten und amerikahörigsten Verräter an die Macht ! ! !

    In Europa ist es noch viel einfacher, siehe Soros - siehe ECFR, follow the money


    Bezüglich Raub von Patenten sollten sich die USA (+GB) bloß nicht über andere beklagen !

    Wenn ein gewisser Josef Ressel eine Schiffsschraube erfindet, dann meldet einige Zeit
    später ein Engländer sein Patent dafür an !
    Der Fall Ressel war nicht der erste und nicht der letzte seiner Art ...

    Wie kamen die USA zu ihren Patenten ?
    Naja, könnte jemand meinen - die Patente seinen mit den Erfindern "zugewandert" und
    auch richtig ist, die Heimat-Länder solcher Erfinder scherten sich einen buchstäblich Dreck
    darum, ob die jeweilige Erfindung überhaupt ein Patent wert wäre - was der Hauptgrund für
    deren massenweisen Verlust ist ! ! ! ! !

    Aber es gibt dann noch die Patente, welche tatsächlich bereits am deutschen Patentamt
    registriert waren, später aber von den USA reklamiert wurden - und das waren die
    wichtigeren und es war rotzfrecher, erpresserischer Diebstahl ! ! ! !

    • Undine
      14. Oktober 2018 11:57

      @machmuss verschiebnix

      ************************
      ************************
      ************************!

      Joachim FERNAU beschreibt diese "amerikanische" nutzbringende Eigenheit hervorragend in seinem unvergleichlichen Buch "HALLELUJA - die Geschichte der USA"!

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 12:13

      Danke für den Hinweis, Undine - habe hier einen Link gefunden:

      am Anfang braucht man Geduld - man glaubt das sei für Kinder - aber dann wird
      es immer anspruchsvoller ....

      ... denn merke: Staaten werden immer "ge-streicht"
      https://www.andreas-unterberger.at/2018/10/trkei-argentinien-amerika-die-globalisierten-nachbarn/#comment-570215

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 12:16

      ... sorry, der Link war falsch - hier der richtige :

      https://www.youtube.com/watch?v=9NA4k3l3UDs

    • machmuss verschiebnix
    • Brigitte Imb
      14. Oktober 2018 12:39

      Jaja, die Machtergreifung über die Menschen ist perfekt ausgefeilt: Heißt, die Politik übernimmt ungefragt und unbeauftragt alle Agenden. Nein, sie reißt sich ALLES unter den Nagel, bis in die privatesten Bereiche.

    • Undine
      14. Oktober 2018 13:14

      @machmuss verschiebnix

      Noch einmal aus FERNAUS "HALLELUJA", meiner "Bibel":

      " Die Wiege der großen geistigen Schöpfungen lag im alten Kulturland Europa. Der Schöpfungsakt fand fast immer fernab dem amerikanischen Trubel statt und ebenso fast immer unbeachtet. Europa gebar die Gedanken, legte das faustisch Geschaffene achtlos beiseite und wandte sich neuen Gedanken zu.

      Das war stets der Augenblick, in dem Amerika kam, es an sich nahm, es sich holte, es kaufte oder lieh oder raubte. Mit dem ganzen Instinkt eines Verbrauchers begann es, sein Talent und seine unerschöpflichen Mittel zur Auswertung einzusetzen. Im Sinne Amerikas.....

    • Undine
      14. Oktober 2018 13:16

      .....bekam die geistige Schöpfung erst jetzt Leben. Was war sie vorher gewesen? Nichts. Eine Sache ist nur das, was sie in Dollars wert ist. (Das bewundernswerteste Gemälde in einem Museum ist das, für das man den höchsten Preis bezahlt hat.)

      Was Europa damals in Chicago erschrecken mußte, war Amerikas beängstigende Fähigkeit, eine blasse Idee zum »Lebensmittel« zu machen, die Fähigkeit, etwas in gigantischem Maße auszunutzen. Niemand sah die Dampfwalze auf sich zukommen.

    • Undine
      14. Oktober 2018 13:17

      Daguerre, Diesel, Roentgen, Curie, Planck, Hahn - sie alle sollten einmal nur noch die tolpatschigen Zubringer für das clevere Amerika werden. In Chicago 1893 war es zum erstenmal deutlich zu
      erkennen."

      https://ecitydoc.com/download/joachim-fernau-halleluja-die-geschichte-der-usa_pdf

    • machmuss verschiebnix
    • Undine
      14. Oktober 2018 14:16

      @machmuss verschiebnix

      1000 Dank für die beiden Links!!!**********+!

  14. Bob
    14. Oktober 2018 10:38

    Das Sozialistische Verständnis für Finanzen, zeigt sich von Wien über Venezuela bis Argentinien. Eines haben die Sozis mit den Moslems gemeinsam: das geistige Niveau ist einfach zu niedrig, um Werte zu schaffen.

    • Undine
      14. Oktober 2018 10:55

      @Bob

      Mit dieser Einschätzung dürften Sie goldrichtig liegen!***********+!

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 11:33

      Schon richtig Bob, sozialistische Verblödung ist wie überall - so auch bei uns - der
      Hauptgrund, warum ein Kandidat OHNE Konzept, OHNE Programm, NUR und
      ausschließlich mit Sozi-Worthülsen die Wahl gewinnen kann !

      Aber die Indizien dafür, daß derlei Verblödung durch "sozial engineering" gesteuer
      wird, die häufen sich !

    • glockenblumen
      14. Oktober 2018 12:25

      @ Bob

      auf den Punkt gebracht! *************************************

    • logiker2
      14. Oktober 2018 18:01

      richtig Bob, Mißgunst und Neid sind nunmal keine guten Ratgeber für brauchbare Werte für ein vernünftiges Zusammenleben.

    • otmar (kein Partner)
      17. Oktober 2018 21:43

      Punktgenau! Genau deshalb ist große Sorge Fehl am Platze. Das ist tatsächlich deren Hauptproblem. Die einen ideologisiert und die andren ohnehin Herrenmenschen, weshalb man sich nicht anstrengen muss. Ausnahmen gib es natürlich immer. Aber im Großen und Ganzen trifft die Analyse zu.

  15. Klimaleugner
    14. Oktober 2018 10:32

    Wenn Politiker die Oberhoheit über Notenbanken übernehmen, wie das derzeit überall in der Welt der Fall ist, ist auch klar, was die Folge sein wird:

    Sie werden die Notenbank für ihre Zwecke nutzen, indem sie:
    • die Zinsen künstlich niedrig halten; dies hat zur Folge, dass alle unpopulären Maßnahmen, wie „Sparen“ hinfällig sind: alle Probleme werden mit billigem Geld zugeschüttet
    • auch eine fast überall in Europa dringend nötige Reform der Pensionssysteme auf die lange Bank schieben, obwohl die Bevölkerung vergreist
    Niedrige Zinsen sind der Treibstoff für linke Irrsinns-Ideen:
    • die Massenzuwanderung kann nur so finanziert werden; anstatt Maßnahmen zu setzen, die dazu führen, dass die Zahl der Kinder von autochthonen Eltern wieder zunimmt, werden junge Männer aus archaischen, tribalen, islamischen „Kulturen“ in Massen eingeladen, nach Europa zu kommen – und sie kommen. Sie leben hier auf unsere Kosten und nehmen denen das Geld weg, die es wirklich brauchen – und die werden immer mehr; und sie werden nie irgendetwas beitragen in unseren Ländern – langfristig wollen sie die Macht in Europa (https://www.krone.at/1788029 )
    • der natürliche Ausleseprozess der Wirtschaft wird außer Kraft gesetzt, indem man „systemrelevante“ Banken mit zig Milliarden € Steuergeld „rettet“; seither können die Zocker dort noch mehr riskieren, weil sie wissen, dass eh sie gerettet werden.

    Na, was glauben sie tut ein linker Politiker, dem sagt, dass Geld nicht kostet? Er wirft es mit offenen Händen beim Fenster hinaus.

    Zinsen sind in einer funktionierenden Volkswirtschaft ein wesentlicher Faktor für die Steuerung von Kapital. Diese Steuerungsfunktion wurde von der linken Politik außer Kraft gesetzt. Weitere sehr unangenehme Konsequenzen sind daher:
    • es bleiben Unternehmen „am Leben“, die weil sie so verschuldet sind bei höheren Zinsen längst pleite wären. Sie verhindern, dass gesunde Unternehmen ihren Platz einnehmen.
    • Das Geld wird Projekte investiert, die sich nur aufgrund sehr niedriger Zinsen rechnen: ich habe unlängst einen kleinen Waldviertler Bäcker gefragt, warum er seine Bäckerei neu baut und erweitert; ob er zu wenig Kapazität hat oder neue Kunden vielleicht im Handel beliefert; er sagte: „Nein, ich mache das, weil die Zinsen gerade so niedrig sind.“
    Solche Investitionen gibt es in Österreich zu 10.000en und in Europa in Millionenanzahl. Sie sind bei Banken in den Büchern und werden eines Tages Großteils abgeschrieben werden müssen – nämlich dann, wenn die Zinsen wieder steigen.
    • Blasen haben sich in vielen Märkten gebildet, sie werden platzen: der Immobilienboom … Aktien sind massiv überbewertet aufgrund der Geldschwemme
    • Die kleinen Leute werden enteignet, weil die Inflation höher ist als die Zinsen, aber die merken das nicht so – glaubt die Politik.
    • und natürlich erwischt es auch failed states, wie Argenitien und die Türkei; aber das ist nichts Negatives, das haben die sich "hart erabeitet"!

    Und wem haben wir das alles zu verdanken? Der Mann heißt Mario Draghi; er war Gouverneur der italienischen Zentralbank und Notenbank Banca d’Italia. Man könnte auch sagen er ist der Mann, der vom Bock zum Gärtner wurde:

    https://www.achgut.com/artikel/Die_draghgi_krise
    https://www.achgut.com/artikel/die_ezb_druckt_500_millionen_euro_pro_tag
    Na dann Prost!!! Der Crash, der kommt wird es in sich haben.

  16. Franz77
    14. Oktober 2018 10:14

    Die Globalisierung - sprich Neue Welt Ordnung - ist kein Naturgesetz sondern ein widerlicher, grauslicher Plan der Eliten. Orwells 1984 beschreibt das Ziel. Auch die berühmten Protokolle der Weisen von Zion beschreiben es, sie werden Schritt für Schritt umgesetzt. Das ist Fakt.

    • Rau
      14. Oktober 2018 11:44

      Und da offenbart sich die Heuchelei der Linken am meisten. Sie beklagen zwar Ungleichheiten, gegen die man etwas unternehmen könnte. Sie schreiben richtig, wenn Sie betonen, dass ein Wirtschaftssystem menschengemacht ist. Allerdings haben sich Edelsozis genau in dieser Welt der Ungleichheiten bequem eingenistet. Damit es auch so bleibt, bekämpft man Ungleichheiten, gegen die nun mal kein Kraut gewachsen ist.

      Dazu ist es notwendig die Leute zu verdummen, bzw für den Zuzug weiterer Masse an politisch Uninteressierten zu sorgen, bei gleichzeitiger Dezimierung und Ausbeutung derer, die sich noch gesunden Menschenverstand bewahrt haben! Die Sozis sind pikanter Weise die grössten Ausbeuter.

    • Rau
      14. Oktober 2018 11:45

      … gleichzeitig wähnen sie sich aber als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. So verrückt im Kopf wie Linke muss man einmal sein. Das muss man trainieren, denke ich - so kommt keiner auf die Welt.

  17. Rau
    14. Oktober 2018 10:08

    Dieses "Pfui Globalisierung" passt eher zum Inhalt des Artikels. Südamerika kracht, die Türkei, China strauchelt usw. nur der Hegemon steht gut da, was er eindeutig nicht tut!

    Liest sich doch eher wie eine Globalisierung des Scheiterns. Wenn das Endergebnis eines Prozesses so aussieht, sollte man schon auch danach Fragen ob an der Gesamtentwicklung etwas falsch gelaufen ist und nicht einfach Kritik an Globalisierung als links verteufeln. Vor allem, wenn die Erfolge des Hegemons nicht zuletzt auch mit antiglobalistischen Massnahmen (Pfui Handelhemmnisse) zusammenhängt.

    Dass Watzlawicks These vom "mehr desselben..." einmal globale Bedeutung gewinnen würde, hätte er sich selbst wahrscheinlich nicht träumen lassen. In der Tat geht am ehesten noch Trump in die richtige Richtung, indem er an diesen Grundfreiheiten der Wirtschaftsliberalen rüttelt. Diese haben nur in einer Welt der ökonomischen Ungleichheiten Sinn. Denn nur dann lassen sich daraus Profite schlagen. Ohne Steueroasen keine Steuerflucht.

    • Bürgermeister
      14. Oktober 2018 10:21

      " ...nur der Hegemon steht gut da, was er eindeutig nicht tut!"

      Wirtschaftlich stehen die USA hervorragend da, der amerikanische Arbeitsmarkt ist völlig leergefegt. Sie kriegen im Großraum Detroit keine Ingenieure mehr, zumindest nicht mehr zu marktüblichen Preisen - da ziehen gerade die Gehälter auf und davon.

      Das ist in Europa völlig anders, Gehaltssteigerungen in der Ingenieurbranche werden seit Jahrzehnten vom Staat aufgefressen. Angefangen hat das vor ca. 25 Jahren, als Piech die Ingenieurbüros einführte (Bertrand). Da stecken sie auch heute noch dick drin, im Vergleich zu damals sind die heutigen Gehälter ein Witz.

    • Rau
      14. Oktober 2018 11:35

      Gegen das Treiben an den Finanzmärkten unternimmt er genau so wenig wie alle Präsidenten vor ihm. Das läuft weiter in dem Stil, was 2008 in die Krise geführt hat.

  18. dssm
    14. Oktober 2018 09:50

    Auch China wir es erwischen! Zu viel vom scheinbaren Reichtum ist auf Sand gebaut. Eine Kredit an ein Unternehmen, welches damit schneller, besser, kostengünstiger produzieren kann, ist eine gute Sache. Das geht manchmal schief, weil die Unternehmensleitung die Folgen der Investition falsch eingeschätzt hat, manchmal sind die Kreditnehmer auch einfach nur Betrüger, aber in den meisten Fällen wird nachher mehr für die Volkswirtschaft produziert, der allgemeine Wohlstand steigt. Ganz anders wenn Konsumkredite vergeben werden, egal ob an Staaten oder Private. Der ganze Wirtschaftsboom und die damit verbundenen Wiederwahlen des Herrn Erdogan beruhen auf solchen Konsumkrediten, unglücklicher weise auch noch in ausländischer Währung, da man ja selber nicht viel vom arbeiten hält und daher im Ausland kaufen musste um den Scheinwohlstand aufzubauen. Griechenland war und ist ja auch so ein klassischer Fall, oder größer und leider sehr aktuell: Italien.

    China kann das länger selber steuern, aber eines Tages muss auch in China den Menschen erklärt werden, daß ihre Ersparnisse weg sind. Und damit ist die Situation nicht viel anders als in der Türkei (…), denn es gibt dann verdammt viele Menschen die der Regierung gefährlich feindlich gegenüberstehen. Hitler hat in einer der chinesischen Situation entsprechenden, seine aggressive Außenpolitik gewählt, was wird China tun? So gesehen sind die Bittgänge von Pakistan, Türkei, Argentinien und noch ein paar anderen Dauerschuldnern, mit einer faulen Bevölkerung, welche sich alimentieren lassen will, harmlos. Was geschieht wenn die fleißigen Chinesen die Früchte ihrer Arbeit schwinden sehen?

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 10:01

      Bingo, @dssm - die lassen sich dann nicht mit dem Zauberwort "Nazi" einschüchtern !

      +++*******************************************+++

    • Rau
      14. Oktober 2018 10:22

      Dirk Müller vergleicht den Aufstieg Chinas mit der Goldgräberstimmung in den Anfangszeiten der USA. China ist demnach nichts anderes wie die gewaltigste Blase der Menschheitsgeschichte.

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 11:42

      @Rau,

      in China hat sich enorm viel positives getan !
      Unsereiner sieht nur die Städte wachsen , das ist aber nur ein kleiner Apekt des
      tatsächlichen Aufschwunges. Die Chinesen saugen Wissen auf, wie
      ein Ausgetrockneter Schwamm - da laufen bereits sein Jahren Forschungs-Projekte,
      welche bei uns nichtmal bis zur Beantragung durchkommen würden ! ! ! !

      Stichwort "Gen-Schere"
      Stichwort "Quanten-Kryptographie"
      Stichwort "Künstliche Intelligenz"
      uvam ...

      Aber lassen wir einfach die Amis in dem Glauben, sie wären Vorreiter ....

    • Rau
      14. Oktober 2018 12:01

      Wenn ich Dirk Müller richtig verstanden habe, meint er internationale Investoren, die nur wegen des exorbitanten Wachstums ihr Kapital dort hingetragen haben. Jetzt nachdem sich auch in China dieses Wachstum abflacht, werden diese abziehen, was eben zum platzen dieser Blase führt. In Zeiten, in denen der Finanzmarkt den Takt vorgibt und nicht realwirtschaftliche Fortschritte, klingt das plausibel.

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 13:41

      @Rau,

      für reinen Finanmarkt-Aktivität klingt das absolut richtig, aber schauen Sie genauer
      drauf, was die Chinesen tun: die butter sämtliche Gewinne SOFORT wieder in
      irgendwelche Großpojekte rein . Ein Grund dafür ist , daß daß es sich um Junk-Money
      namens US$ handelt, ein anderer Grund ist, daß z.B eine Bahnlinie quer durch
      Lateinamerika, oder ein EIGENER Hafen in Griechenland die bessere Absicherung
      von "Investment" ist :

      https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-10-09/new-evidence-of-hacked-supermicro-hardware-found-in-u-s-telecom

    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 13:54

      @Rau,
      der vorige link war ein anderes Thema - hier der richtige:

      https://www.bloomberg.com/news/videos/2018-10-12/china-is-pouring-money-into-europe-video

      und dieser Plan hat sehr wahrscheinlich auch damit zu tun, China reißt sich nach
      und nach Europa unter den Nagel - wohlgemerkt: als Absatzmarkt, NICHT als Vasallenstaat
      Die Chinesen haben gelernt, daß REALE Wirtschaft der Schlüssel zur Macht ist,
      und daß die borsatile "Finanzwirtschaft" - die zu 99% auf manipulativem , schwerkriminellem
      Finanzbetrug basiert - justament daran zugrundegeht, was sie hervorbringt ....

    • machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
      14. Oktober 2018 13:59

      ... sorry - etwas konfus wieder mal
      also was die borsatile Finanzwirtschaft hervorbringt - das wären dievers Blasen (bubbles)
      die einfach zerplatzen und der Gewinn besteht dann nur mehr aus uneinbringlichen
      Ziffern auf einem Konto

  19. El Capitan
    14. Oktober 2018 09:30

    In Buenos Aires bekommt man an bestimmten Straßenläden ganz andere Umrechnungsquoten für Dollar als in den Banken. Je weiter weg man von den Städten kommt, desto teurer wird der Dollar (Euro sind in Südamerika kaum gefragt). Übrigens: Ecuador hat als Währung freiwillig den US-Dollar und steht damit relativ stabil da.

    Die 68er haben mit der Niedrigzinspolitik viel zu tun. Niedrigzinsen sind wie eine Droge. Hat man sich an diese Droge gewöhnt, dann ist der Entzug umso schmerzhafter, je später er kommt.

    Der Katzenjammer wird kommen, und da unsere Linken von Wirtschaft so viel verstehen wie ein Rüsselkäfer von der Raumfahrt, werden bald die üblichen Idiotien durch die Medien flattern.

  20. Josef Maierhofer
    14. Oktober 2018 08:37

    Alle spüren es, alle wissen es, die Wirtschaftskatastrophe kommt, wenn die Zinsen steigen.

    Das Großkapital kalkuliert damit und hat den Leitzins angehoben.

    Wer zahlt ? Natürlich alle Fleißigen.
    Wer verliert ? Natürlich alle Fleißigen.

    Sozialromantik ade, bin gespannt, was die Zugewanderten so dazu meinen und unsere Paradeschuldenmacher, die 'Spezialdemokraten', und die Einlader, die Grünen, schlechte Gastgeber wohl, denen allen ihr selbst gerührtes Butterfass auf den Kopf gefallen wäre, beinahe, wären da nicht andere eingesprungen, die den Kopf hinhalten ...

    Aber noch spielt die Kapelle auf der Titanic und Merkel rudert noch und Seehofer denkt sich Reden für heute Abend aus, etc.

    Ja, es ist sehr schlecht, Schulden zu haben, denn man muss dann immer höhere Zinsen zahlen dafür, die Spirale wird die Inflation anheizen, wie leben die Menschen in Venezuela ?

    Jetzt wird es dann schnell gehen mit den Sparguthaben und dem Niedergang der Sozialromantik und mit der Armut und dem Gang in das sozialistische 'Paradies'.

    Wie gesagt, am schwersten wird es die Ordentlichen treffen.

    Ja, der Zahltag kommt.

    • dssm
      14. Oktober 2018 09:58

      @Josef Maierhofer
      Ja das sagt Erdogan auch! Ich bin nun nicht unmittelbar das Großkapital, aber höhere Zinsen wären ein Segen für mich! Wer erst einmal über das Gröbste hinweg ist, der beginnt mit dem Ansparen eines Polsters um die immer schmäler werdende staatliche Pension aufzufetten. Mit Nullzinsen und gleichzeitiger Gelddruckerei wird das Ersparte aber immer weniger. Gleichzeitig sind Investitionen in Aktien gefährlich, denn durch die Nullzinsen überleben viele Zombies, welche dann den Markt extrem verzerren.

      Wer einen Hedge-Fund leitet, und mit LBOs und hoch gehebelten Finanzprodukten arbeitet, der will Nullzinsen – das ist aber das Großkapital, wo ich eben leider nicht dazugehöre.

    • Ökonomie-Vergelter
      14. Oktober 2018 10:29

      Nicht nur das Großkapital kalkuliert mit steigenden Zinsen, sondern auch der kleine Wirtschaftstreibende denkt sich, dass derjenige, der mit fremden Mitteln Geschäfte betreibt oder konsumiert, bevor er es selber erwirtschaftet hat, demjenigen eine Vergütung schuldet, der das alles ermöglicht (- und nicht bloß eine Rückzahlung).

      Nur die Politschranzen verstehen das nicht, "arbeiten" diese doch ständig mit unverzinstem, expropriiertem Geld, mit den bekannten desaströsen Ergebnissen.

    • Rau
      14. Oktober 2018 10:42

      für expropiiert gibt's sicher ein deutsches Wort.
      Verdammt noch mal ihr Expertenschädeln, redet mit den Leuten auf verständliche Weise, dann werden sie sich auch für Wirtschaft interessieren. Und redet nicht immer so, als wäre die reine Lehre über alle Zweifel erhaben, sondern zerpflückt endlich das System, stellt Fragen und beantwortet solche so, dass man das auch versteht.

    • Rau
      14. Oktober 2018 10:44

      expropriiert... ist das eine spezielle Form von Autismus? Vor allem Wirtschaftsexperten, selbsternannte und solche, die es vielleicht wirklich sind, scheinen an dem Krankheitsbild zu leiden

    • Rau
      14. Oktober 2018 11:05

      Naja, Mediziner sind noch schlimmer

    • Ökonomie-Vergelter
      14. Oktober 2018 14:32

      Gemeint war mit "expropriiert": im Wege der Steuern "konfisziert", also entschädigungslos enteignet.

      Laut Wikipedia steht die Expropriation zwar nur für die Enteignung gegen Entschädigung, aus dem Zusammenhang sollte aber hervorleuchten, dass es mir um das "arbeiten" mit Tribut, also Steuern, ging, was natürlich unverzinst erfolgt. Deshalb haben gerade "Machtmonopolisten" kein Verständnis für den Zinsmechanismus (und dem Zinseszins, der sich infolge der Zeitrelevanz daraus ableitet).

  21. Bürgermeister
    14. Oktober 2018 07:44

    Der türkische Menschenfreund - wenn man Soros so bezeichnet ist das allemal gerechtfertigt, der eine hält sich seine Professoren der andere seine Imame in fremden Ländern - wird sein Geld kriegen. Bätschi-Nahles ist schon ganz fiebrig vor Ungeduld wann sie endlich die ersten Überweisungen lostreten kann - ungeachtet wie viele Zivilisten er einsperrt und wieviele Islamisten er damit anheuert.

    Letztlich obliegt es ohnehin dem Imperator den türkischen Vasallen zu disziplinieren.

    Ansonsten könnte man das Schiff auch voller Ditib-Leute packen und in Europa nirgendwo anlegen lassen.

  22. elfenzauberin
    14. Oktober 2018 07:33

    Der wirtschaftliche Niedergang solcher Staaten wie Argentinien, Venezuela, Türkei u.dgl hat eine einzige Ursache, nämlich - eine sozialistisch inspirierte Wirtschaftspolitik.

    Das gilt auch für Pleitestaaten, die sich gar nicht als sozialistisch sehen würden, aber eben einer dirigistischen Wirtschaftspolitik frönen. Ganz nebenbei erwähnt betrieben auch die Nazis so eine Wirtschaftspolitik. Wäre Hitler nicht in Polen einmarschiert und hätte damit den WK2 vom Zaun gebrochen, dann hätte Hitlerdeutschland mit Sicherheit genau den Zustand erreicht, den ich den keynsianischen Endpunkt nenne, was nichts anderes als eine Umschreibung der Pleite ist. Jedenfalls zeigt das Beispiel Nazideutschland, dass die Nazis und die Sozis ideologisch nur vermeintlich diametral entgegengesetzt sind.

    Liest man in den Schriften der linksgestrickten Wirtschaftswissenschaftler (J. Stiglitz ist einer davon - er hat die Wirtschaftspolitik von H. Chavez über den grünen Klee gelobt), dann werden dort immer dieselben Rezepte empfohlen, die schon in der Vergangenheit nicht funktioniert haben.
    So herrscht dort der Glauben vor, dass man einen Wirtschaftsaufschwung durch 2 Maßnahmen erreichen kann, nämlich durch Schuldenmachen (und wenn das nicht mehr ausreicht), durch Gelddrucken (das, was die EZB derzeit exzessiv betreibt). Dann glaubt man auch noch, dass man die Wirtschaft bändigen muss (statt Wirtschaft liest man dann häufig Kapitalismus). Man sieht eben nicht, dass all die Probleme, mit denen solchen Staaten wie Venezuela oder Argentinien zu kämpfen haben, eine direkte Folge des Versuches der Bändigung der Wirtschaft sind (in Venezuela gab und gibt es Lohnregulierungen, Preisregulierungen, Verstaatlichungen, Zurückdrängung des Privateigentums usw).

    Die Politiker sind natürlich geneigt, diesen falschen Propheten zu folgen, denn was gibt es Schöneres, als immer mehr frisch gedrucktes Geld in den Händen zu halten, mit denen man Wähler bestechen und uneinlösbare Wahlversprechen einlösen kann.

    Dass man langfristig nicht mehr Geld ausgeben als einnehmen kann, ohne in die Pleite zu schlittern, diese triviale Erkenntnis wird als "Milchmädchenrechnung" desavouiert.

    Das ist jedenfalls der Grund für den Niedergang - der Globalismus ist höchstens ein Brandbeschleuniger.

    • dssm
      14. Oktober 2018 10:04

      @elfenzauberin
      Die beiden Kernpunkte der National-Sozialistischen-Wirtschaftspolitik waren ja "Brechung der Zinsknechtschaft" und "Eigentum verpflichtet".
      Der erste Punkt wird wohl von der EZB geradezu mustergültig abgehandelt. Der zweite hat es in das deutsche Grundgesetz geschafft und wird soeben in Frankreich zwingend vorgeschrieben. Unternehmen haben nicht Gewinn für die Eigentümer zu erwirtschaften, sondern der Volksgemeinschaft zu dienen. Dazu sollen die geschäftsführenden Eigentümer durch dem Volk verbundene Experten ersetzt werden. Die zwingenden Aufsichtsratssitze für die Personalvertreter sind so eine klassische Ausprägung. Man sieht: Sie sind mitten unter uns!

  23. Pennpatrik
    14. Oktober 2018 07:22

    War Peronismus nicht eine Spielart des Sozialismus?

  24. Templer
    14. Oktober 2018 07:07

    Ja Die USA erhöhten den Leitzinssatz.
    Mario Draghi der entsandte FED'ler könnte das ebenso gut jederzeit in Europa nachziehen. Er wartet offensichtlich nur noch auf den Befehl seiner Vorgesetzten. Die Folgen wären hier wie gewünscht, verheerend.
    Die überwiegend Links regierten Länder Europas haben in den letzten Jahren bei Hochkonjunktur nicht Reserven aufgebaut, sondern weil es ja so super billig war, weiter Schulden aufgebaut. Das einzige Zugpferd in der EU, Deutschland, wird aber diesesmal wahrscheinlich wegen Target2, ebenfalls stoplern.
    Hier ein Link der die Probleme des Target2 gut erklärt:

    https://www.misesde.org/?p=20420

    Mittlerweile hat die Deutsche Bank schon fast 1000 Mrd.€ (1000.000.000.000€) Saldo, das bei einer Zinserhöhung von den Schuldnern, allen voran Italien, nicht bezahlt werden wird können. Dies entspricht ca. 29% des deutschen Bruttoinlandsproduktes und etwa 135% der gesamten deutschen Steuereinnahmen des Jahres 2017.
    Zusätzlich werden viele sogenannte Zombie- Firmen die nur mehr leben weil es billige Kredite gibt/gab, endgültig pleite gehen.
    Also die Zinserhöhung könnte der Auftakt sein, Europa samt D zu Fall zubringen.
    Die Folgen sind offensichtlich....

    • elfenzauberin
      14. Oktober 2018 07:43

      Die Target2-Salden sind längst uneinbringlich, nur stehen sie nach wie vor als einbringliche Forderung in den Büchern der deutschen Bank. Schreibt man die Target2-Salden ab (was jeder halbwegs verantwortungsbewußte Geschäftsmann machen müsste, um sich nicht der fahrlässigen Krida schuldig zu machen), dann wäre Deutschland ebenso pleite.
      In Wahrheit hat sich der Exportweltmeister Deutschland seine Exporte selbst finanziert. Für den Wahnsinn bezahlen die Bürger, von denen einige Pfandflaschen sammeln, um zu überleben.

    • Almut
      14. Oktober 2018 08:32

      Danke für die immer hervorragenden Links der Österreicher zum Geld- und Wirschaftswesen.

    • Normalsterblicher
      14. Oktober 2018 09:20

      Schließe mich dem Dank für die sehr gute Kurzerklärung eines Misstandes an.

      Leider gibt es auch ein paar (wenige) sprachliche Nachlässigkeiten, die den Leser innehalten lassen (- ob er vlt nicht richtig gelesen hat ...).

      Trotzdem insgeamt sehr wertvoll.

    • dssm
      14. Oktober 2018 10:09

      @Templer
      Ach du meine Güte! Die Target-Salden sind doch nur ein sehr kleiner Teil der Risiken der nördlichen Notenbanken. Schauen Sie auf Österreich, bei uns ist Target sogar negativ, trotzdem hängen wir voll in den Seilen. Schauen Sie einmal auf ELA, auf die Folgen des Bargeldumlaufes (trifft uns Österreicher extrem) oder die Folgen der Anleihenkäufe, welche ja von den Filialen der EZB getätigt wurden. Dann schauen Sie einem riesigem Ungeheuer in das Maul. Diese Euro-Hydra hat viele Köpfe, die Target-Salden sind da nur ein kleiner Auswuchs.

    • Rau
      14. Oktober 2018 10:35

      Man sollte auch nicht vergessen, dass diese Target Forderungen nur deshalb entstehen, damit überhaupt noch etwas läuft, sei es auch nur der Mythos vom Exportweltmeister Deutschland.
      Wer braucht schon Binnennachfrage, noch dazu in einem Hochlohnland, vor dem Hintergrund, dass man ohnehin gerade miofach Billigsttagelöhner ins Land holt, die sich um die immer weniger werdenden Niedriglohnabrbeitsplätze die Schädel einhauen. Hauptsache man verkauft Autos billigst ins Ausland, die Produktionsstätten gleich mit dazu, solange die Gewinne dort hinfliessen, wo sie am Steuerschonendsten geparkt werden können.

    • Templer
      14. Oktober 2018 14:31

      @dssm völlig richtig
      Target2 ist nur ein Teilaspekt

  25. Brigitte Imb
    14. Oktober 2018 01:36

    Da ich wenig davon verstehe kann ich nur aus dem Bauch der sog. Schwäbischen Hausfrau sprechen.

    Wer wirtschaftet denn ordentlich?
    Sicherlich keine Staaten. Nur Klein Ösi, Kl.Piefke, Kl. Holländer,..usw., beim Kl. "Südländer" darf selbst das angezweifelt werden.
    Zig Projekte zu Förderung und Rettung bringen weltweite Abhängigkeit samt Softdiktaturen.
    IWF, ESM - und was es noch alles gibt - scheinen im Besitz unendlicher Geldmengen zu sein .....und "helfen" halt politisch gesteuert wie es ihnen gefällt.

    Wos kost die Wölt???

    • Brigitte Imb
      14. Oktober 2018 01:43

      Ach ja, vergessen. Der Türk will dem NGO Schiff eine Flagge geben.

      https://orf.at/stories/3055161/

      Wieder eine schöne Gelegenheit zu einer weiteren Erpressung. Die Eurokraten werden heimlich applaudieren.

    • Brigitte Imb
      14. Oktober 2018 01:57

      Und wie die Globalisierung im Kleinen - das eigentlich unterm Strich das Große ist -funktioniert, illustriert folgendes Video. Natürlich sehr individuell und kl.kl.

      https://www.youtube.com/watch?v=Qqs4EbU02As

      Fortsetzung bei der globalen Muslimisierung .....:-((

    • elfenzauberin
      14. Oktober 2018 08:59

      Die schwäbische Hausfrau versteht mitunter mehr von Wirtschaft als diverse Studierte, die den Nobelpreis erhalten haben. Tatsächlich weiß wirklich jede Hausfrau, dass man über einen längeren Zeitraum nicht mehr Geld ausgeben als einnehmen kann.

      Man braucht sich nur die Statements eines Hrn. Novotny oder einer Fr. Schratzenstaller zu Gemüte führen, um zu erkennen, dass diese Leute nicht erfolgreich einen Haushalt führen können.

    • Rau
      14. Oktober 2018 09:17

      Die "Schwäbische Hausfrau" ist genau so verschuldet wie jeder andere. Nur wissen tut sie es nicht. Ich frag mich noch immer, wer an unserer Schuldenuhr gedreht hat. Die ist immer noch rückläufig. Das geht doch nicht in Zeiten, von Helicoptermoney und Nullzins.





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