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Schulpaket mit großem Wert und manchen Defiziten

Ja, die SPÖ hat Recht: Das neue Schulpaket der Regierung ist ein eindeutiges Zurück in frühere Zeiten. Nein, die SPÖ und die anderen Linksparteien haben absolut nicht Recht mit ihrer Kritik daran. Denn angesichts der massiven Verschlechterungen durch die vielen ideologischen Schulreformen der SPÖ-Minister während der letzten Jahre ist dieses teilweise Zurück zu einer lern- und leistungsorientierten Schule absolut positiv. Dennoch ist das Paket auch zu kritisieren: Drei von den Regierungsparteien einst angekündigte und wichtige Punkte fehlen. Diese Defizite ändern aber nichts an der sehr positiven Gesamtbewertung.

Bei allen drei vermissten Punkten war zwar von der Koalition bisher keine ausdrückliche Absage zu hören, aber dennoch ist die Gefahr sehr groß: Da sie in diesem Paket nicht gekommen sind, werden sie wohl nie kommen. Der Mut wächst ja nur selten mit dem Zeitablauf. Und jede gut beratene Regierung sollte kantige Maßnahmen gleich am Beginn setzen.

  1. Das erste Defizit ist das Fehlen eines Verbots von Kopftüchern für weibliche Schüler in allen staatlichen Schulen. Ein solches (auch mit Hilfe von Straf- und Familienbeihilfenrecht abzusicherndes) Verbot wäre eine ganz entscheidende Abwehrmaßnahme gegen die rasch voranschreitende Islamisierung. Es wäre besonders wichtig im Kampf für die Freiheit jener Mädchen und Frauen in Österreich, die zum Unterschied von den meist auf Steuerzahlerkosten gut versorgten Berufsfeministinnen wirklich unterdrückt sind, die von Vätern, Brüdern und (aus der Türkei finanzierten) Imamen in solche diskriminierenden Verhüllungen gezwängt werden. Und um die sich das angebliche "Frauen"-Volksbegehren überhaupt nicht kümmert.
  2. Das zweite Defizit ist das Fehlen der angekündigten Umstellung der Schulpflicht weg vom bloßen Absitzen einer Anzahl von Jahren hin zum verpflichtenden Erreichen objektiver Ziele. Diese Ziele müssten die wichtigsten grundlegenden – und von weiterführenden Schulen wie auch Arbeitgebern immer öfter vermissten – Fähigkeiten und Kulturtechniken umfassen. Zu ihnen müsste eine gute Beherrschung der Grundrechnungsarten und der Prozentrechnungen gehören; eine gute mündliche und schriftliche Beherrschung der deutschen Sprache; ein Minimum an Allgemeinbildung; und auch eine gewisse Beherrschung der englischen Sprache als einziger Weltsprache. Eine für alle vorgeschriebene Erreichung dieser Minimalziele ist ja keine Schikane, sondern der einzige Grund, warum es überhaupt eine Schulpflicht gibt. Immerhin solle es künftig die Möglichkeit zu einem freiwilligen zehnten Schuljahr in den Polytechnischen Schulen geben. Das ist nicht viel und weit weg von den einstigen Versprechungen, aber immer noch besser als ein Jahr im Park herumlungern, und es verbessert zweifellos die Chancen am Arbeitsmarkt.
  3. Das dritte Defizit ist, dass es entgegen früheren Ankündigungen weiterhin nicht den verpflichtenden Ethikunterricht für alle gibt, die sich vom Religionsunterricht abmelden.

Man wird nicht irre gehen, wenn man die Defizite Nummer Zwei und Drei darauf zurückzuführt, dass hier Verbesserungen Geld (vor allem für zusätzliche Lehrerstunden) kosten würden, das man nicht ausgeben will. Defizit Nummer Eins kann freilich nur mit Feigheit erklärt werden. Dabei wird die Einführung eines Kopftuchverbots jedes Jahr, das man zuwartet, nur noch schwieriger. Die islamischen Burschen setzen derzeit ja schon sehr erfolgreich viele Mitschülerinnen unter Druck, Kopftücher aufzusetzen, damit sie keine "Huren" seien. Und propagieren damit den sich ausbreitenden Triumph des Islams.

Das Bedauern dieser Defizite darf aber nicht das notwendige Lob für das Paket überdecken, das Bildungsminister Faßmann vorgestellt hat. Das Wichtigste in diesem Paket ist die Wiedereinführung von Leistungsgruppen in der Mittelschule. Mit diesen kann der wichtigste Vorteil der einstigen Hauptschule wiederbelebt werden, die ja wahnwitzigerweise in der rot-schwarzen Zeit abgeschafft worden war.

Heute kann es überhaupt keinen seriösen Zweifel mehr geben, dass die Hauptschule der "Neuen Mittelschule" überlegen war. Das hat man ganz besonders anschaulich in jenen Jahren gesehen, da in die Oberstufengymnasien parallel sowohl Absolventen der noch bestehenden Hauptschulen wie der neuentstandenen Mittelschulen gekommen sind. Damals haben so gut wie alle Lehrer dieser Gymnasien einen klaren Qualitäts-Vorsprung der Hauptschulabsolventen gegenüber den NMS-Schülern konstatiert.

Die roten Unterrichtsminister hatten den NMS sogar ausdrücklich eine leistungsmäßige Differenzierung in den Klassen verboten. Wirklich nur sehr linke Ideologen haben da glauben können, dass das nicht zwangsläufig zu einer Nivellierung nach unten führen muss. Natürlich sind dadurch die – vor allem in ländliche Hauptschulen zahlreichen – talentierten und leistungswilligen Jugendlichen weniger gefördert worden als vorher. Und vor allem weniger, als sie es verdient und gebraucht hätten. Sie sind die wahren Leidtragenden, wenn die Lehrer im gleichen Unterricht auch auf die unwilligen oder untalentierten Mitschüler Rücksicht nehmen müssen.

Daher ist auch das von manchen vorgebrachte Argument totaler Schwachsinn, dass es durch die Wiedereinführung von Leistungsgruppen zu einer sozialen Teilung kommt. Ja, natürlich kommt es dazu. Das ist sogar völlig zwingend. Die einzige Alternative, wie man soziale Unterscheidungen im Schulergebnis vermeidet, wäre es, allen Schülern Hautschulabschluss, Matura und den Master zu schenken. Vielleicht auch gleich die Habilitierung und die Uni-Professur dazu.

Ganz unabwendbar spielt der familiäre, und damit der soziale Hintergrund eine entscheidende Rolle für die Entwicklung jedes Kindes. Kinder sind nun mal erfolgreicher (auch) beim Lernen in der Schule, wenn sie daheim ständig gefordert und gefördert werden. Wenn dort viel gelesen wird. Wenn dort hochdeutsch gesprochen wird. Wenn ihnen die Eltern vor allem schon in den ersten vier Lebensjahren viel vorlesen. Wenn die Kinder in der Familie respektiert werden. Wenn nicht Gewalt zum familiären Umgangston gehört.

Ebenso selbstverständlich ist, dass Eltern, die ihre Kinder so behandeln, meist auch beruflich erfolgreicher sind als andere, wo das nicht der Fall ist. Sie gehören daher auch in den meisten Fällen einer anderen "sozialen" Gruppe, einer anderen Einkommensschicht an (Natürlich können generalisierende Aussagen immer nur für den Großteil der Betroffenen gemacht werden, es gibt immer Ausreißer in beide Richtungen).

Die Aussagen über die durchschnittliche Entwicklung des Großteils der Kinder unter bestimmten Bedingungen sind unabänderbare anthropologische Fakten. Alle Versuche, das zu ändern, haben in Katastrophen geendet. Das waren etwa die Experimente, wo man Eltern die Kinder gleich nach der Geburt abgenommen hat, um alle "gleich" erziehen zu können. Das war die Schulsituation im osteuropäischen Realsozialismus, wo Bürgerkinder trotz besserer Noten von höheren Schulen ferngehalten wurden, um dort Arbeiter- und Bauernkinder zu fördern.

Jedes soziale oder sonstige Quotensystem, das mit Zwang Gleichheit – über die grundlegende Chancengleichheit am Start hinaus – erzwingen will, führt automatisch zu einer Reduktion von Leistung und Effizienz im Ergebnis.

Dazu kommt der genetische Faktor: Die Genetiker sagen von Jahr zu Jahr deutlicher, dass höhere Intelligenz zu einem Anteil von 50 bis 80 Prozent vererbt wird. Zahllose empirische Studien zeigen, dass intelligentere Eltern häufig auch intelligentere Kinder haben. Ebenso ist es nicht ganz überraschend, dass akademisch gebildete Eltern im Schnitt intelligenter sind als nicht akademisch gebildete.

Dazu kommt als dritter, jede Ergebnis-Gleichheit verhindernde Aspekt der Migrationsfaktor. Dieser ist in Österreich sogar besonders negativ, sowohl in qualitativer wie quantitativer Hinsicht, wie eine Pisa-Auswertung zeigt: Bei den österreichischen 15-Jährigen ist der Anteil derjenigen, die in keinem der drei bei Pisa gemessenen Lernbereiche (Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften) zur Risikogruppe gehören, bei den Schülern ohne Migrationshintergrund deutlich größer als im OECD-Schnitt (76 statt 72 Prozent); bei den Migrations-Kindern hingegen ist dieser Wert in Österreich viel geringer als beim OECD-Wert für Migrantenkinder anderswo. Das heißt: Wir liegen im internationalen Vergleich bei den autochthonen Kindern eindeutig überdurchschnittlich. Bei den Zuwanderern liegen die Ergebnisse hingegen genau umgekehrt. Wir lernen, dass wir im Gegensatz zu anderen Ländern nicht gerade überdurchschnittlich bildungsorientierte Migranten hereingeholt haben.

Nun heißt das alles ganz und gar nicht, dass nicht sehr viel getan werden kann, familiär, begabungsmäßig oder migrationsmäßig benachteiligte Kinder zu fördern. Das wird aber nie und nimmer durch ein gleichmacherisches System erzielt. Das ist vielmehr Aufgabe jedes einzelnen Lehrers, jeder Kindergärtnerin, darum haben sich früher besonders oft Pfarrer gekümmert: Sie alle müssen immer wieder schauen, wo ist ein besonders talentiertes Kind, das sie besonders fördern müssen, dem sie auch zu höherer Bildung helfen sollten, gerade wenn es aus einer nicht bildungsorientierten Familie kommt. Freilich, in einer Hinsicht können auch solche Förderer Familien kaum substituieren: Wenn dort den Kindern nicht vermittelt wird, dass Leistung, Anstrengung, Aufstieg zentral sind, dann ist meist jede Lehrerbemühung umsonst.

Ich kenne aus meiner eigenen Familie exzellente Beispiele, wo das mit Erfolg geschehen ist, wo es etwa der Sohn eines analphabetischen steirischen Bergbauern durch diese Kombination bis zum Rechtsanwalt gebracht hat (der dann übrigens mein Vater geworden ist ...). Er hat aber immer gewusst: Wenn er sich nicht anstrengt, dann ist es aus, dann kann er zurück ins Ennstal als Knecht gehen.

Vorerst kann man nur hoffen, dass die Schulen und Lehrer die wiedergeschaffenen Möglichkeiten der Trennung einer Klasse in Leistungsgruppen auch wirklich in breiter Front nützen. Denn Faßmann hat ihnen die Umsetzung der Leistungsdifferenzierung freigestellt. Sie könnten also – zum Schaden der talentierten Kinder – auch weiterhin wenig sinnvolle Modelle praktizieren, wie etwa das Teamteaching, wo meistens ja nur einer der anwesenden Lehrer in Aktion ist, der andere meist nur schweigend herumgeht, herumsitzt – oder aber die Konzentration der Schüler stört, wenn er parallel zu agieren beginnt. Aber Faßmann wollte offensichtlich bei allem Reformwillen vor allem Frieden mit der Lehrergewerkschaft, hat deshalb keine Pflicht festschreiben wollen.

Die weiteren zwei Maßnahmen des Faßmann-Pakets sind demgegenüber weniger wichtig, wenngleich ebenfalls positiv.

  • Erstens werden auch die Ziffernnoten ab der zweiten Volksschulklasse wiedereingeführt. Wer jemals Kinder gesehen hat, wie sehr sie sich freuen, wenn sie endlich ein "richtiges" Zeugnis bekommen, und wie wenig sie mit dem verbalen Lehrergewäsch anfangen können, der weiß: Kinder wollen sich messen, wollen klare Maßstäbe, wollen wissen, wo sie liegen. Und überdies: Selbst wenn man Kinder während der ganzen Schulzeit in Watte hüllt – irgendwann im Berufsleben kommt dann umso härter die Konfrontation mit einer Leistungsgesellschaft, wo der Satz gar nichts mehr hilft: "Du hast Dich aber bemüht". In Watte gehüllte Kinder sind dann der wirklichen Welt viel weniger gewachsen.
  • Zweitens wird die Möglichkeit wiedereingeführt, auch in Volksschulen ein Jahr wiederholen zu können. Ein solches Durchfallen ist zwar nie sehr oft vorgekommen, aber manchen Kindern kann es durchaus helfen, wenn sie eine Schulstufe, die sie beim ersten Mal überfordert hat, wiederholen müssen. Das ist besonders dann wichtig, wenn sich herausstellt, dass ein Kind zu früh eingeschult worden ist, dass es überfordert ist. Das beschreibt der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2018" trocken, aber mit klaren Worten: "Die Wiederholung einer Klassenstufe wird dazu genutzt, Schülern mit Problemen mehr Zeit zu geben, die für die jeweilige Klassenstufe angemessenen Inhalte zu beherrschen".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 09:55

    OT: Während Kurz am 12. September, einem der beiden Tage, an dem wir bei uns der siegreichen Verteidigung des Christentums gedenken, heuer den Angriff auf das christliche Ungarn gestartet hat, gedenken wir heute der zweiten siegreichen Verteidigung des Christentums, und zwar vor 447 Jahren der siegreichen Schlacht bei Lepanto (Nafpaktos) am Eingang der Bucht von Korinth.

    Auch dieser Gedenktag wird heute leider sehr oft umgedeutet mit einem Tunnelblick auf den Nationalsozialismus, wobei gleichzeitig der Blick auf den Ursprung und die eigentlichen Zusammenhänge vollkommen ausgeblendet und als Hetze verurteilt werden. Darum ist es umso wichtiger, diese Zusammenhänge in Erinnerung zu rufen, des richtigen Anlasses - Lepanto - zu gedenken und daraus die Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen. Lepanto ist heute aktueller denn je!

  2. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 09:20

    Die Einführung eines Ethikunterrichts ist nur theoretisch in Ordnung: praktisch liefe es wohl auf eine verstärkte Indoktrinierung der Schüler in Richtung Antifaschismus und Globalismus hinaus: daher Hände weg davon - da kommt nur gequirlte S....... heraus.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 05:35

    Es ist richtig, das neue Schul- und Unterrichtspaket ist insgesamt positiv, auch wenn die Roten und die unsäglichen NEOS noch so hetzen werden.

    Das Kopftuchverbot bis 14 MUSS kommen. Wer Susanne Wiesinger Buch über die Islamisierung der Schule gelesen hat, muss das fordern.

    Einige weitere Maßnahmen wären sinnvoll wie etwa Kürzung der Kinderbeihilfe bei Vernachlässigung der Erziehungspflicht.
    Außerdem ist eine verpflichtende Abgabe des Mobiltelefons während des Unterrichts überlegenswert.

    Besonders ärgerlich ist der Drang, Analphabeten ins Gymnasium zu schicken. Man frage einmal Gymnasiumslehrer, was sie da so in den 1, Klassen erleben. Da tauchen Kinder auf, die nicht lesen können.

    Das schlimmste Gift, das die Roten in die Köpfe der Eltern und Jugendlichen gelegt haben, ist das "Arbeitsleid". Leistung kann aber großen Spaß machen, es gibt kaum etwas Geileres als Erfolg, um es neudeutsch zu sagen. Das ist momentan aber schon wieder "rechts".

    Die Folgen sieht man an den Rankings der österreichischen Universitäten. Wer es sich leisten kann, schickt seine "Kids" in die USA, nach Zürich, nach Großbritannien oder Singapur.

    Noch etwas sei angemerkt: Bei den Qualitäten der Volksschulen, das zeigen alle Testergebnisse. gibt es in Ö größere Unterschiede als zwischen den besten und schlechtesten Ländern weltweit.
    "Experten", Journalisten und Bildungspolitiker haben hier zu lange zu krampfhaft und zu bemüht absichtlich weggesehen, denn das wirft ja ein ganz schlechtes Licht auf die Gesamtschule. Das Resultat ist eine von den Roten zwar nicht gewollte aber doch erzeugte Generation von Chancenlosen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 10:28

    Ein Kopftuchverbot in den Schulen wäre schön gewesen, vor allem wäre es ein klares Bekenntnis zu einem laizistischen Europa mit christlich-abendländischer Geschichte gewesen.

    Aber dazu will sich weder Kurz noch Faßmann bekennen. Sie fürchten, vom links eingefärbten ORF und den anderen gleichgeschalteten Medien durch den Kakao gezogen zu werden, sobald sie Farbe bekennen. Wie das z.B. Herbert Kickl tut, dem ich es als einzigen in dieser Bundesregierung zutraue, ernsthaft und ehrlich etwas gegen die Über- und Entfremdung unserer Heimat zu unternehmen. Dafür wird er abgestraft und es wird versucht, ihn lächerlich zu machen; er braucht unglaubliche Steherqualitäten, diesen Gegenwind auszuhalten; dafür bewundere ich ihn! Und er steht zu seiner Meinung – auch das ist selten geworden.

    Aber klar: Faßmann ist im Zivilberuf Universitätsprofessor, also Teil des komplett ideologisierten und stalinistisch verhetzten Uni-Betriebes. Es ist ja fast schon unglaublich, dass er sich das traut, was in diesem Schulpaket enthalten ist – nämlich zu wenig.

    Ja, ja die sogenannten bürgerlichen Eliten haben viel zu lange geglaubt, linkes Gedankengut einfach absorbieren zu können und haben gedacht, damit erfolgreich sein zu können. Tatsache ist aber, dass sie damit ihre weltanschauliche Basis verraten haben. Es fehlt ihnen daher die Orientierung. Man kann gerade in Deutschland erkennen, wo das endet.

    Es ist aber zu hoffen, dass sich nicht auch die ÖVP im linken Nebel verirrt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCato
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 07:08

    Das Kopftuchverbot ist unabdingbar zu fordern!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 09:09

    Die Wegnahme des 'Neuen' von der Mittelschule trifft die SPÖ-Ideologie in Mark und Bein.
    Ebenso die Wiedergeburt der Leistungsgruppen und die Leistungsbewertung mit Noten.
    Das bedeutet das Ende der verkündeten Heilslehre, dass alles und alle GLEICH sind.

    ROTGRÜN will nicht einmal wahrhaben, dass damit ja auch so mancher Sprößling der so verachteten 'vererbten' Bildung genau so anstrengen muss, wie ein Kind 'bildungsferner' Schichten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2018 09:02

    Aus einer deutschen TV-Familiendiskussion:
    Eine Mutter fragt eine Befürworterin von Kleinkinderkrippen:
    'Und wieso glauben Sie, dass Sie meine Kinder besser erziehen können, als ich, die Mutter?'

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAntikommunist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2018 10:26

    Offensichtlich will auch die Kurz-ÖVP bei der islamischen Masseneinwanderung schon wieder die Österreicher verraten (UN-Migrationspakt). Positives in der Regierung kommt fast nur von der FPÖ. Schreibt alle an die Kurz-ÖVP und erwähnt Orban-Ungarn (unterschreibt UN-Migrationspakt nicht!) als positives Beispiel.
    Aktueller Artikel (mit E-Mail Bundeskanzleramt) auf info-direkt: Österreich im Kampf gegen UN-Migrationspakt – wird Kurz unterschreiben?


alle Kommentare

  1. Helmut HGR.
    03. November 2018 20:37

    Das 3. Defizit, der fehlende Ethikunterricht für alle, ist für mich kein Defizit.

    Der Ethikunterricht würde nur dazu verwendet werden die Schüler politisch korrekt linksideologisch zu indoktrinieren.
    Die Lehrerschaft ist dzt. leider schon mehrheitlich links.

    Die Universitäten möchte ich hier gar nicht erst bewerten.

  2. Antikommunist (kein Partner)
    09. Oktober 2018 10:26

    Offensichtlich will auch die Kurz-ÖVP bei der islamischen Masseneinwanderung schon wieder die Österreicher verraten (UN-Migrationspakt). Positives in der Regierung kommt fast nur von der FPÖ. Schreibt alle an die Kurz-ÖVP und erwähnt Orban-Ungarn (unterschreibt UN-Migrationspakt nicht!) als positives Beispiel.
    Aktueller Artikel (mit E-Mail Bundeskanzleramt) auf info-direkt: Österreich im Kampf gegen UN-Migrationspakt – wird Kurz unterschreiben?

  3. Torres (kein Partner)
    09. Oktober 2018 10:11

    Zum Kopftuchverbot: Ich bin ja juristischer Laie, weiß also nicht, ob dafür eine Verordnung des Ministeriums genügt oder gar ein Gesetz notwendig wäre. In letzterem Fall könnte ich ich mir vorstellen, dass die Regierung das deswegen vermeidet, da ansonsten der pofelnde Kopftuchanhänger in der Hofburg möglicherweise seine Unterschrift verweigern würde (bzw. es vielleicht intern schon angekündigt hat).

    • Christian Peter (kein Partner)
      09. Oktober 2018 23:18

      Nicht nur das. Ein Kopftuchverbot wäre wohl auch verfassungswidrig. Weit besser als ein nutzloses Kopftuchverbot wäre es, Religionsunterricht abzuschaffen und somit auch den Islamunterricht aus den Schulen zu verbannen. Es kann nicht angehen, dass der Steuerzahler für die Radikalisierung und Indoktrinierung von Minderjährigen in öffentlihchen Schulen zu bezahlen hat.

  4. Undine
    08. Oktober 2018 00:34

    Ziemlich weit unten bei diesem Strang beantwortet @Ausgebeuteter dankenswerterweise die Frage von @Polyphem, ob es ein Video gäbe vom Besuch SARAZZINS in der Wiener Stadthalle mit folgendem Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=1JgrIlp3btI

    Ich möchte hinzufügen, daß das anschließende Video fast noch interessanter ist:

    "Einwanderung und Bildung als Vehikel politischer Utopie" - Dr. Thilo SARAZZIN

    Dieses Video müßte man sich im Unterrichts-Ministerium zu Herzen nehmen.
    Sarazzin nimmt die gesamte linke Schulpolitik der letzten Jahrzehnte aufs Korn und findet VERNICHTENDE Worte dafür!

    https://www.youtube.com/watch?v=x_G9E59YUzg

    Dieser exzellente Vortrag paßt vorzüglich zum heutigen A.U. -Thema!!!

    Danke, lieber @Polyphem für Ihre Anfrage und danke, lieber @Ausgebeuteter für den Link!

  5. Dr. Faust
    07. Oktober 2018 21:49

    OT - Eine hochrangige Vertreterin der Putin-Partei "Einiges Russland", die gegen die AfD hetzt, als wäre sie eine Merkel- oder SPD-Gehilfin. Was ist da los in Russland? Weiss Putin das?

    https://youtu.be/8JXqlbNI3Eo

    • Undine
      07. Oktober 2018 22:30

      @Dr. Faust

      Das ist rätselhaft und verstörend! Diese Frau Veronika KRASCHENINNINIKOWA ist jedenfalls eine höchst gefährliche Frau! Die sitzt auf dem falschen Dampfer! Ach ja, die Türken haben nach dem Krieg Deutschland wieder aufgebaut!
      Da ist jedes Wort gelogen!

    • Dr. Faust
  6. logiker2
    07. Oktober 2018 19:43

    sollte die österr. Regierung diesen Verbrechenspakt gegen das österr. Volk unterschreiben, und ich traue es Kurz und seiner türkis-schwarzen Partei durchaus zu, dann brauchen wir auch keine Bildungsreform mehr, sondern uns nur mehr mit der Auswanderung beschäftigen:

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/un-migrationspakt-bedingungslose-kapitulation/

  7. eudaimon
    07. Oktober 2018 19:41

    Solange es offiziell eine Weltreligion gibt ,die die Menschen in Gläubige und Ungläubige einteilt und für beide unterschiedliche Verhaltensregeln , Rechte und Pflichten festsetzt ,wird es keinen Frieden in Europa geben!!
    Solange es einem erlaubt sein, darf hier in Europa , seiner Koraninterpretation
    gemäß politisch wie privat ungezügelt" draufloszuleben" ,ist kein Staat mit solchen Mitbürgern zu machen!! - Da hilft auch kein Integrationspaket mit Bildungsplänen
    samt Lehrlingsausbildung die Menschenverachtung aus ihrer tradierten
    muslimischen Verhaltensstörung wegzureden oder zu bestrafen - Europa ist eben
    anders zu den Menschen!! - Wer das konterkariert -wie Her Anschober oder Mitterlehner -soll auch die Konsequenzen ihrer Aufnahmebereitschaft tragen müssen! Und die Kirche soll sich um ihre Schäfchen kümmern und nicht auf
    Staatskosten heuchlerisch missionieren!
    Multikulturalität funktioniert nur auf der Basis der Menschenrechte im Gastland!!
    Ergodessen fahre ich zB .niemehr in die Türkei...…………….

  8. keinVPsuderant
    07. Oktober 2018 18:50

    Ich denke, die Kopftuchfrage gehört nicht in eine Schulreform. Das betrifft die Gesetzgebung, die endlich das Kopftuchverbot im nicht öffentlichen Raum (Behörden, Firmen, Schule, Betrieben .....) ernsthaft angehen muss. Wie sich Leute in ihrer Freizeit kleiden, geht uns (ausnahme Vermummungsverbot, Verstoß gegen Sittlichkeit) nichts an.

  9. Haider
    07. Oktober 2018 17:54

    Die Abstimmung über Österreichs Pflichtschulen erfolgt mit den Füßen. Die Schülerzahlen in den Privatschulen steigen und steigen (besonders in den städtischen Ballungsräumen). Die Mittelschulen werden zu Restschulen für Kinder finanziell weniger bemittelter Eltern. Dafür zahlen die bildungsaffinen Eltern zweimal für die Unterrichtung ihrer Kinder: einmal müssen sie mit ihrer Steuerleistung das staatliche Schulsystem finanzieren und ein zweitesmal mit dem (wahrlich nicht geringen) Schulgeld den Besuch einer privaten Schule, in der der Sprößling/die Sprößlingin auch etwas lernt.
    Dieses Schulpakt könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung werden.

  10. Undine
    07. Oktober 2018 17:50

    OT---aber das gibt Anlaß zur Freude, deshalb: Bravo, bravissimo, Matteo SALVINI!

    "SALVINI kontra Seehofers Wahlkampf-Abschiebungen: „Ich schließe die Flughäfen“"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/10/07/salvini-seehofers-wahlkampf/

    Obwohl ich den Italienern nach den bösen, für uns so schmerzlichen Erfahrungen im vorigen Jahrhundert noch nicht so ganz über den Weg traue, scheint der neue Innenminister Matteo SALVINI doch aus anderem Holz geschnitzt zu sein und der Linie, die er für richtig und erfolgversprechend erachtet und ---trotz scharfen linken Gegenwindes!---systematisch verfolgt, auch treu zu bleiben!

    Die Politiker, die schön langsam aufwachen und den linken Hintergrund der EU durchschauen, werden mehr und trauen sich endlich, ihre Meinung zu sagen und darauf zu beharren! Und das ist gut so! Viktor ORBAN hat diese "Bewegung" erst möglich gemacht---dieses unschätzbare Verdienst darf nur er sich auf seine Fahne heften, er hat den Weg bereitet.

    • Brigitte Imb
      07. Oktober 2018 19:51

      Ja, genau solche Politiker, die FÜR das Volk arbeiten, wünscht sich der überwiegende Teil der Menschen.
      Es möge die Übung gelingen.

  11. Undine
    07. Oktober 2018 15:51

    Es ist vielleicht besser, man weiß gar nicht so genau, was heutzutage im Deutsch-Unterricht Priorität hat! Ich bin ganz sicher, der "Jahresregent 2018", einer der größten (Heimat-)Dichter, nämlich Peter ROSEGGER (175. Geburtstag - 100. Todestag!) wird mit voller Absicht "übersehen"! Da feiert man schon lieber einen Menasse, einen Jandl, eine Jelinek, etc. und sonstige linxlinke Schreiberlinge.

    Peter ROSEGGER paßt halt so gar nicht zum (noch!) herrschenden linken Zeitgeist, obwohl er uns so viel zu sagen hat! Alleine seine Aphorismen-Sammlung ist immer ein Quell der Freude! Aber HEIMAT-Dichter ist (noch!) ganz pfui. Eigentlich etwas Positives, in den Augen der Linken aber ist Heimat und gar einer, der sie "besingt", heute ein Grund zur Ächtung.

    Gerade deshalb will ich Sie an ein besonders berührendes Gedicht Roseggers erinnern:

    Ein Freund ging nach Amerika

    Ein Freund ging nach Amerika
    Und schrieb mir vor einigen Lenzen:
    Schicke mir Rosen aus Steiermark,
    Ich hab' eine Braut zu bekränzen!

    Und als vergangen war ein Jahr,
    Da kam ein Brieflein gelaufen:
    Schicke mir Wasser aus Steiermark,
    Ich hab' ein Kindlein zu taufen!

    Und wieder ein Jahr, da wollte der Freund,
    Ach, noch was anderes haben:
    Schicke mir Erde aus Steiermark,
    Muss Weib und Kind begraben!

    Und so ersehnte der arme Mann
    Auf fernsten, fremden Wegen
    Für höchste Freud', für tiefstes Leid
    Des Heimatlandes Segen.

    Und nun noch Zeilen eines auch absichtlich vergessenen und geächteten Dichters, nämlich Ottokar KERNSTOCKS, angebracht über der Haustür von Peter ROSEGGERS Geburtshaus in der "Waldheimat":

    Zieh, Wanderer, den Hut und bleib andächtig stehn!
    Denn hier ist voreinst ein Mirakel geschehn
    Im achtzehnhundert und vierzigsten Jahr
    Und darnach im dritten im Heumond gebar
    Von Fichten umrauscht und vom Almenwind,
    Eine sterbliche Mutter ein unsterblich Kind.

    ................................................................

    ...gebar eine sterbliche Mutter ein unsterblich Kind! Wie schön ist das doch gesagt!

  12. Politicus1
    07. Oktober 2018 15:19

    Hier wird über unser Bildungssystem diskutiert - und was macht Frau Dr.a Rendi-Wagner?
    Sie hat einen neuen Hoffnungsträger inder SPÖ entdeckt und entsorgt ihn gleich als roten Spitzenkandidaten nach Brüssel!
    Den Möchtegernwienerbürgermeister Andi Schieder.

    Na, wenn da nicht der Nummer 1 Platz bei der EU-Wahl garantiert ist ...

  13. steinmein
    07. Oktober 2018 14:51

    Für mich hat der derzeitige fatale Zustand der schulischen Ausbildung folgende zum Teil kleine unterschwellige Ursachen.
    Abschaffung der Unterrichtssprache zugunsten des Dialekts- in Wien leider des Jargons
    (heast, hearns,..). Aussprache ungleich Rechtschreibung.

    Wegfall des Drills in den Hauptfächern im VS Bereich. ( Einmaleins,..Rechtschreiben)

    Dazu Einführung eines polytechn. Jahrganges (Piffl-Percevic war da klüger), der geistig minder Bemittelte zumindest für ein Jahr in die Oberstufen als Auffanglager trieb.

    Die unzähligen Schulversuche, die neben viel Geld zumindest 8 Jahre Zeitverlust für die Umkehr kosteten,

    der Wahn des ungeschränkten Zuganges zum Studium und die Blödheiten unsinniger Studienrichtungen, um aus einem Gewerkschafter etwa einen Doktor zu machen,

    die fehlende Einstellung, dass Handwerk (Lehre) eine sinnvolle Beschäftigung ( auch ohne goldenen Boden) sei.

    Jetzt werden angeblich Ausländer dringend benötigt, die fehlenden Fachkräfte zu ersetzen. Den zugereisten Lehrling als Regalbetreuer als Vorbild darzustellen finde ich absurd, womöglich macht er einen weiten Bogen um das Fleischregal. Da soll sich der HBP einen Viehhüter mit Fez ins Kaunertal eher vorstellen.

    Dass Vieles im Bereich der Beamten liegt, die vom schulischen Alltag garnichts verstehen, eher aus VS-und HS-Stundenhaltern staatlich gesponserte Scheinpädagogen , macht die Entwicklung besonders bedenklich. Die Politik hat dem Wissen gegenüber Vorrang, um die Volksverdummung und Kritiklosigkeit voranzutreiben. Denn: Wissen wäre Macht. Außerdem können Schulbuchautoren auch nur profitieren, bis das "Kreuzelschreiben" Zeichen eingeengter Denkensweise ist.

    Ich bin Handwerker i.P.

  14. Ingrid Bittner
    07. Oktober 2018 13:43

    In einem Punkt widerspreche ganz überzeugt: "Wenn dort hochdeutsch gesprochen wird...." Davon halte ich gar nichts. Man sollte die Mutter- oder Vatersprache (in dem Fall den Dialekt) richtig beherrschen, erst dann kann man eine Fremdsprache erlernen und beherrschen (in dem Fall das Schriftdeutsch).
    Wenn man diesen Grundsatz nicht kennen und leben würde, dann wären die Kinder im Salzkammergut z. B. niemals in der Lage eine höhere Schullaufbahn einzuschlagen.
    Ich hab mein ganzes Leben "am Land" gelebt und nirgends wurde daheim hochdeutsch gesprochen, die Kinder sind trotzdem was geworden.
    Aus meiner alten Heimat stammt der nachmalige Wiener Stadtschulratspräsident, eine allseits bekannte Persönlichkeit mit guten Sprachkenntnissen, auch der
    Direktor der Albertina hatte mit dem heimatlichen oberösterreichischen Dialekt zu kämpfen, den er von daheim gewöhnt war, der aber aus anderen Gründen, nur geworden ist er auch was. Mir fielen noch viele bekannte Persönlichkeiten ein, die mit dem Dialekt aufgewachsen sind, ein.
    Das Schriftdeutsch haben alle gelernt, ich auch. Aber ich würde mir meinen Dialekt nie verbieten lassen, wiewohl ich beruflich lange Zeit natürlich Schriftdeutsch geredet habe und auch reden musste, sonst hätten mich meine Gäste irgendwo in der Welt großteils nicht verstanden, schreiben ging sowieso nicht anders. Und ich bin sehr dafür, dass wir unseren Dialekt beibehalten, denn mit dem Verlust der eigenen Sprache geht ein großer Teil der Identität verloren.

    • Sprachakrobat (kein Partner)
      09. Oktober 2018 11:54

      Das ,387bwas Sie in Oberösterreich gesprochen haben ist kein Dialekt sondern Umgangssprache,die in jedem Bundesland oft sogar in jedem Viertel moduliert gesprochen wird.

    • Ingrid Bittner
      11. Oktober 2018 18:58

      @Sprachakrobat: also wenn sie meinen, in OÖ spricht man nur Umgangssprache und keinen Dialekt, dann, es tut mir leid, kennen sie sich nicht wirklich aus.
      Vergleichen sie einmal z. B. die "Umgangssprache" der Gosau mit der "Umgangssprache" aus dem Mühlviertel.

    • Ingrid Bittner
      11. Oktober 2018 19:09

      Ergänzung für Sprachakrobat:
      Versuchen sie sich doch einmal an diesem Quiz, dann werden sie schnell feststellen, dass der Dialekt nichts mit der Umgangssprache zu tun hat.
      Wenn die "Einheimischen" mit mir reden, dann schalten sie auf "Umgangssprache", weil sie wissen, dass ich beim Dialekt nicht ganz mitkomme oder sie lassen mich raten, was das denn wohl heissen könne.

      https://www.sprachatlas.at/salzkammergut/data/quiz_info.html

  15. Lämpel
    07. Oktober 2018 11:49

    Ein Zurück in frühere Zeiten im Schulwesen wäre freilich nur zu begrüßen.

    Ich habe während meiner jahrzehntelangen Zeit als Lehrer an einer Landhauptschule einen genauso langen kontinuierlich andauernden Verfall des Leistungsniveaus an der Schule miterlebt. Sind wir in meiner Anfangszeit als Lehrer noch von Wirtschaftstreibenden für unsere gut ausgebildeten Schulabgänger gelobt worden, die als Lehrlinge in die Betriebe aufgenommen worden sind, oder auch von Vertretern weiterführender Schulen, die unsere Absolventen anschließend besucht haben, so gab es dann im Laufe der Jahre immer mehr Kritik am Ausbildungsniveau der jungen Menschen.

    Und wir Lehrer wussten, dass die Schüler immer weniger konnten, wenn sie unsere Schule verließen, aber wir konnten nichts dagegen tun.

    Von realitätsfernen ideologieverblendeten „Experten“ gesteuerte ahnungslose Politiker (rot, schwarz, grün) haben die Schule in den Abgrund geführt. Die Lehrer wurden mundtot gemacht, in Ausbildung und Schulungen auf die ideologiebeladene „Gleichheits- und Spaßpädagogik“ getrimmt und von den Medien regelmäßig geprügelt. Wer sich als Lehrer dagegen auflehnte, wurde von aufgehetzten Eltern und von den Vorgesetzten in den Schulen und im Landesschulrat abgekanzelt.

    Es wird, fürchte ich, ein Zurück in frühere Zeiten in der Schule leider nicht mehr geben. Zu viel ist schon zerstört worden und die Linksideologen sitzen in allen schulischen Institutionen und in der Lehreraus- und Weiterbildung fest im Sattel.

    Schade um die jungen Menschen, die in immer schwieriger werdenden Zeiten bestehen müssen.

    • Undine
      07. Oktober 2018 13:25

      @Lämpel

      Danke!*********************************************+!

      Leider wird die volle Tragweite dieses kontinuierlichen Verfalls unseres einst so vorbildlichen Schulsystems erst relativ spät erkannt; noch funktioniert in Ö alles verhältnismäßig gut, da die fleißigen, tüchtigen, leistungsfähigen Absolventen früherer erstklassiger Schulen für einen guten Grundstock gesorgt hatten. Der ist allerdings bald aufgebraucht. Die Folgen des in der LINKEN EPOCHE ruinierten Schulwesens sind dramatisch und, wie Sie richtig feststellen, leider nicht mehr zu korrigieren. Dennoch ist jeder Versuch, etwas zum Besseren zu verändern, zu begrüßen.

  16. Bob
    07. Oktober 2018 10:29

    So sehr sich der Unterrichtsminister bemüht, und auch Erfolge aufzuweisen hat, sowenig können die restlichen ÖVP Minister aufweisen.

    • Weinkopf
      07. Oktober 2018 10:39

      Da haben Sie aber Herbert Kickl vergessen.

    • Undine
      07. Oktober 2018 13:28

      @Weinkopf

      KICKL ist ja auch kein Schwarzer! ;-)
      Auf jeden Fall ist Kickl nicht nur der beste Minister dieser Regierung, sondern auch der beste Innenminister, den wir je hatten! Alle anderen vor ihm waren willige Vasallen des linken Zeitgeistes.

    • Bob
      07. Oktober 2018 15:15

      Undine*****************************

    • Ingrid Bittner
      07. Oktober 2018 15:20

      @Weinkopf: das tut direkt weh, wenn sie Hr. Kickl den Schwarzen zuordnen.
      Gerade jetzt, wenn man spät aber doch, auch von den Erfolgen des Dr. Jörg Haider zu hören bekommt (auf den Privaten) dann darf man nicht vergessen, dass Hr. Kickl massgeblich daran beteiligt war. Wenn Haider die Reden auch gut vorgetragen hat, geschrieben hat sie zum Großteil Kickl. Darin war er einfach genial, das haben auch seine Gegner anerkannt.

  17. Klimaleugner
    07. Oktober 2018 10:28

    Ein Kopftuchverbot in den Schulen wäre schön gewesen, vor allem wäre es ein klares Bekenntnis zu einem laizistischen Europa mit christlich-abendländischer Geschichte gewesen.

    Aber dazu will sich weder Kurz noch Faßmann bekennen. Sie fürchten, vom links eingefärbten ORF und den anderen gleichgeschalteten Medien durch den Kakao gezogen zu werden, sobald sie Farbe bekennen. Wie das z.B. Herbert Kickl tut, dem ich es als einzigen in dieser Bundesregierung zutraue, ernsthaft und ehrlich etwas gegen die Über- und Entfremdung unserer Heimat zu unternehmen. Dafür wird er abgestraft und es wird versucht, ihn lächerlich zu machen; er braucht unglaubliche Steherqualitäten, diesen Gegenwind auszuhalten; dafür bewundere ich ihn! Und er steht zu seiner Meinung – auch das ist selten geworden.

    Aber klar: Faßmann ist im Zivilberuf Universitätsprofessor, also Teil des komplett ideologisierten und stalinistisch verhetzten Uni-Betriebes. Es ist ja fast schon unglaublich, dass er sich das traut, was in diesem Schulpaket enthalten ist – nämlich zu wenig.

    Ja, ja die sogenannten bürgerlichen Eliten haben viel zu lange geglaubt, linkes Gedankengut einfach absorbieren zu können und haben gedacht, damit erfolgreich sein zu können. Tatsache ist aber, dass sie damit ihre weltanschauliche Basis verraten haben. Es fehlt ihnen daher die Orientierung. Man kann gerade in Deutschland erkennen, wo das endet.

    Es ist aber zu hoffen, dass sich nicht auch die ÖVP im linken Nebel verirrt.

    • logiker2
      07. Oktober 2018 17:25

      zu spät, sie haben sich schon verirrt.

    • Cato
      07. Oktober 2018 22:28

      Ich arbeite derzeit in Deutschland und muss bestâtigen was logiker schreibt.

      Zu Kickl: Diesem Minister meine ganze Hochachtung, Unterstützung und Vertrauen, dass er für die Menschen in diesem Lande Österreich kämpft.

  18. machmuss verschiebnix
    07. Oktober 2018 10:11

    sorry - schon wieder ein OT, aber so eine hysterische Reaktion der Demonrats
    auf die Bestellung von Kavanaugh an den Supreme-Court, das hätte ich nicht
    erwartet :

    https://www.newsweek.com/impeach-kavanaugh-after-official-supreme-court-1156784

  19. Riese35
    07. Oktober 2018 09:55

    OT: Während Kurz am 12. September, einem der beiden Tage, an dem wir bei uns der siegreichen Verteidigung des Christentums gedenken, heuer den Angriff auf das christliche Ungarn gestartet hat, gedenken wir heute der zweiten siegreichen Verteidigung des Christentums, und zwar vor 447 Jahren der siegreichen Schlacht bei Lepanto (Nafpaktos) am Eingang der Bucht von Korinth.

    Auch dieser Gedenktag wird heute leider sehr oft umgedeutet mit einem Tunnelblick auf den Nationalsozialismus, wobei gleichzeitig der Blick auf den Ursprung und die eigentlichen Zusammenhänge vollkommen ausgeblendet und als Hetze verurteilt werden. Darum ist es umso wichtiger, diese Zusammenhänge in Erinnerung zu rufen, des richtigen Anlasses - Lepanto - zu gedenken und daraus die Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen. Lepanto ist heute aktueller denn je!

    • Undine
      07. Oktober 2018 13:44

      @Riese35

      **************************************+!
      Tja, die Gehirnwäsche nach 1945 hat hervorragend gewirkt! Da wurden DOGMEN aufgestellt, die man unter Strafandrohung "glauben" muß---so ist das eben bei Dogmen!---und die Geschichte nach linkem Drehbuch einfach zurechtfrisiert.

      Da kann es schon sein, daß die wenigen Siege, die Ö in seiner langen Geschichte errungen hat, nachträglich als Hemmnisse abgewertet werden: Wären die Türken nicht zweimal vor den Toren Wiens nachhaltig geschlagen worden, müßte jetzt nicht so mühsam Österreich und mit ihm das ganze christlich geprägte Abendland ISLAMISIERT werden! Dann hätten bereits unsere Ururururururgroßmütter anstandslos eine Burka getragen

    • Haider
      07. Oktober 2018 18:18

      Es waren nicht nur die Siege über die Osmanen im Jahre 1529 bzw. 1683 vor den Toren Wiens, in denen Österreich Europa vor der Islamisierung bewahrte, sondern auch Don Juan de Austria 1571 in Lepanto. Dies darf man im heutigen Geschichtsunterricht jedoch nicht mehr erwähnen, könnte es schließlich unsere Bereicherer kränken.

  20. Josef Maierhofer
    07. Oktober 2018 09:25

    Herr Faßmann hat ein gutes Paket vorgestellt.

    Zu den Mängelrügen von Dr. Unterberger:

    Ja, das Kopftuchverbot ist eine Forderung der FPÖ und (leider nur halbherzig der ÖVP), es ist zum Schutz der muslimischen Mädchen und keine Schikane, wie links und islamistisch behaupten.

    Auch der zweite Punkt der Zielorientiertheit fehlt eindeutig, ist aber eine Frage des Geldes.

    Ethikunterricht ist wichtig für jene, die sich von Religion abmelden, es war dies von den Linken mit dem Ziel blockiert, den Religionsunterricht abzuwerten, wie die kleinen Kinder, ideologieversessen.

    Leistungsgruppen und Schulnoten sind ganz wichtig für unsere Leistungsgesellschaft, deren Teil die Linken offenbar nicht sein wollen, sondern deren Nutznießer. Sie vertreten eine ‘Antigesellschaft‘ (nicht nur bei der Leistung und Schule, das ist der Gleichheitswahn). Klassenwiederholungen sind für die Kinder und ihre Entwicklung und keine Degradierung.

    Klar, ist die Schule ja gerade dazu da, die Klassifizierung vorzunehmen. Das, was Sie, Herr Dr. Unterberger da meinen, dass man gleich bei der Geburt den Professorentitel vergeben soll, stimmt tatsächlich, blickt man an die Uni Wien, Professoren mit ‘Parteibuchkarriere‘ (wie im Bilderbuch).

    Thilo Sarrazin ‘Deutschland schafft sich ab.‘ beschreibt die Wichtigkeit des sozialen Umfeldes und des Elternhauses und der Familie, der Kern jeder Gesellschaft, auch der Parallelgesellschaft. Wer seine Kinder fordert und damit fördert, wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den Kindern geholfen haben ins Leben zu finden.

    Mein Schützling hat, trotzdem sie Tag und Nacht arbeitet zum Überlebenserhalt, ihren beiden Kindern vermitteln können, was der Ernst des Lebens ist und was dabei die Schule bedeutet, beide sind die Schulbesten jeweils in ihren Schulen, so nebenbei, und beide wissen, was sie wollen und arbeiten darauf hin, lesen viel und entwickeln sich auch ohne Anstoß selbständig. Es übersteigt zwar die Möglichkeiten ihrer Mutter, aber es gibt ja noch Hilfen für solche wertvollen Menschen.

    Ja, die Schule ist ein ganz wesentlicher und ganz wichtiger Faktor in unserem Leben und soll uns fürs Leben vorbereiten und nicht, wie von den Linken angedacht und auch ausgeführt, zum Demonstrieren, zur Ideologievermittlung. Wir wollen fürs Leben lernen.

    Dazu ist die Lern- und Lehrfreiheit auf die Lehrer, vor allem in den Grundschulen, zu fokussieren. Von einem Neffen, der das Lehramt studiert, weiß ich, was er alles so an der Uni studieren muss und welche Verhaltensweisen und P.C. Regeln er einhalten und studieren muss, da ist leider von einem freien Lehrer heutzutage nicht zu reden. Auch hier muss ein Herr Faßmann noch einen gewaltigen Beitrag leisten, damit wir auch dort wieder zur Normalität kommen können. Das Dreigestirn, Lehrer, Schüler, Eltern, soll die Kinder ins Leben führen und nicht der Staat, der muss bloß die Voraussetzungen dazu schaffen. Ich erinnere mich noch an meinen Volksschullehrer, an meine Hauptschullehrer, an meine Mittelschullehrer und an jeden einzelnen Universitätsprofessor, sie haben mich geprägt und einen wesentlichen Beitrag zu meinem Leben geleistet.

    Machen wir doch eine Schule fürs Leben und nicht für die Partei, für die Partei, die uns auch das nächste Problem federführend eingebrockt hat.

    Die Integration kulturfremder Schüler, jenseits aller unserer Normen.

    Die bekannten Maßnahmen haben bisher nichts gefruchtet, offenbar schotten sich diese Mohammedaner völlig ab von uns, bekämpfen uns sogar mittels Koran. Lösungsrezepte finden sich bei Thilo Sarrazin ‘Feindliche Übernahme‘. Ich habe Thilo Sarrazin für seine Arbeit gedankt, die er mit diesem Buch hatte.

    Die restlichen Arbeiten haben wir und unsere Politiker.

    • Konrad Hoelderlynck
      07. Oktober 2018 10:23

      Ich halte die Einführung eines "Ethikunterrichtes"für entbehrlich. Schüler haben sich auch in der Vergangenheit vom Religionsunterricht abgemeldet und sind trotzdem ordentliche Menschen geworden. Der so genannte Ethikunterricht würde mit Sicherheit - wie "Freisinn" schreibt - für linke Indoktrinierung massiv missbraucht werden. Ich bin sogar überzeugt, dass dies die Grundidee dahinter ist.

    • Josef Maierhofer
      07. Oktober 2018 15:45

      @ Konrad Hoelderlynck

      Sie haben meiner Meinung nach damit recht, man könnte Religionsunterricht und Ethikunterricht als Einsparungsmöglichkeit sehen und als Freifächer oder überhaupt als keine Schulfächer ansehen.

      Aber wie sollen wir dann kulturfremde junge Menschen dann integrieren, die wir nunmehr integrieren müssen ?

  21. Freisinn
    07. Oktober 2018 09:20

    Die Einführung eines Ethikunterrichts ist nur theoretisch in Ordnung: praktisch liefe es wohl auf eine verstärkte Indoktrinierung der Schüler in Richtung Antifaschismus und Globalismus hinaus: daher Hände weg davon - da kommt nur gequirlte S....... heraus.

    • Peregrinus
      07. Oktober 2018 10:09

      Genau so ist es

    • dssm
      07. Oktober 2018 14:50

      @Freisinn
      Völlig richtig. Wo Staat draufsteht ist bald Sozialismus drin!
      *****

    • logiker2
      07. Oktober 2018 17:13

      ************************!

    • Riese35
      07. Oktober 2018 22:37

      @Freisinn: Ich stimme Ihnen vollkommen zu, wenngleich ich anmerken muß, daß heute eher noch der Ethikunterricht in Ordnung ist als der Religionsunterricht. Ein ordentlicher Religionsunterricht ist heute leider eher die Ausnahme. Dort hat man besonders intentiv "modernisiert" und gute Religionslehrer entfernt. Solche Religionslehrer werden dann oft Ethiklehrer.

      Das ist aber sicherlich eine Momentaufnahme, und mittelfristig wird das passieren, was @dssm voraussagt: "bald Sozialismus".

      Und das Hauptproblem bleibt völlig ungelöst: die Muslime bekommen weiterhin muslimischen Religionsunterricht, wo des Propheten "Sozialordnung" gepaukt wird.

    • Undine
      08. Oktober 2018 14:32

      @Freisinn

      ************+!

      Es wäre mit einem Ethik-Unterricht das Gleiche wie mit dem Schulfach "POLITISCHE BILDUNG"! Diese ist eindeutig ROT-GRÜN! Keine Spur von Objektivität! In der NS-ZEIT war es genauso, nur mit anderen Vorzeichen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      09. Oktober 2018 11:14

      Ethik für Kinder die nicht am Reli-Unterricht teilnehmen?
      Warum nicht RELIGION als Wissenschaft für ALLE über ALLES? Die persönliche Religion wird dann nachmittags individuell gelehrt.

    • Thomas F. (kein Partner)
      09. Oktober 2018 16:16

      Richtig wäre es natürlich den Religionsunterricht abzuschaffen. Es gibt absolut keine Rechtfertigung, warum jemand, der nicht religiös ist, dafür mitzahlen muss.
      Wer seinen Kindern in dieser Richtung etwas angedeihen lassen will, soll sie eben außerhalb der Unterrichtsstunden (auf eigene Kosten) zu entsprechen Einrichtungen am freien Markt schicken, so wie es in vielen Ländern üblich ist.

  22. Politicus1
    07. Oktober 2018 09:09

    Die Wegnahme des 'Neuen' von der Mittelschule trifft die SPÖ-Ideologie in Mark und Bein.
    Ebenso die Wiedergeburt der Leistungsgruppen und die Leistungsbewertung mit Noten.
    Das bedeutet das Ende der verkündeten Heilslehre, dass alles und alle GLEICH sind.

    ROTGRÜN will nicht einmal wahrhaben, dass damit ja auch so mancher Sprößling der so verachteten 'vererbten' Bildung genau so anstrengen muss, wie ein Kind 'bildungsferner' Schichten.

  23. Politicus1
    07. Oktober 2018 09:02

    Aus einer deutschen TV-Familiendiskussion:
    Eine Mutter fragt eine Befürworterin von Kleinkinderkrippen:
    'Und wieso glauben Sie, dass Sie meine Kinder besser erziehen können, als ich, die Mutter?'

  24. Politicus1
    07. Oktober 2018 08:57

    Beide Kirchen (r.k. UND evang.) haben zu lange zugeschaut und geschlafen!
    Natürlich ist die Freistunde, v.a. wenn es sich um die letzte Schulstunde handelt, DAS Hauptmotiv für die Abmeldung vom Religionsunterricht. Ist doch viel schöner, diese Stunde im Café oder im Park zu vertrödeln.

    Andererseits - wenn man sich den sogenannten Reliunterricht mancher Relilehrerinnen anschaut - ist es vielleicht sogar besser, die Kinder bleiben dem fern ...

    • Specht
      07. Oktober 2018 13:31

      Wie zielgerichtet und effizient die Gruppe um Kardinal Lehmann und Kasper ihren Paradigmenwechsel durchgesetzt haben, deutet nicht auf ein Verschlafen hin. Es ist viel eher davon auszugehen, daß diese ungenierte Tour weiter gehen wird bis der Einheitsbrei fertig ist. Dazu muß vor allem Schule und Kirche eine Linie fahren, wer dagegen ist, kann nur ein Nazi sein. Kurz macht mir keine Hoffnung mehr.

    • Nestroy
      07. Oktober 2018 19:32

      Beides richtig ABER: Warum ist der Religionsunterricht am Ende de Schultages?
      Antwort: 1) Die Schüler SOLLEN sich abmelden... (rote Schule) 2) Die "richtigen Lehrer wollen nach Hause gehen... (ÖAAB dominierte Schulen)
      Daher können sich die Religionslehrer gar nicht verbessern, da sie ja nicht gefordert werden!
      Aber es stimmt auch: Einige von ihnen gehören nicht in den Unterricht..

  25. dssm
    07. Oktober 2018 08:51

    Ein Kopftuchverbot an Schulen ist der falsche Weg; staatliche Ge- und Verbote führen doch immer in die Interventionsspirale. Abgesehen davon: Klotzen und nicht Kleckern! Dann gleich eine Schuluniform, dann sind alle Kinder gleich gekleidet. Und solange es diese Schuluniform nicht gibt, hat jeder fleißig arbeitende Vater, welche damit utopisch hohe Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlt, seine Kinder so zu erziehen, wie er es für richtig hält. Lassen wir uns doch unseren Liberalismus nicht für eine Symptombekämpfung nehmen!
    Denn wie viele Kopftuchmädchen würde es wohl noch geben, wenn alle Nettoempfänger des Sozialstaates, welche keine Einheimischen sind, auf diese "Insel" abgeschoben würden? Und nebenbei würden wir bei der PISA-Studie auch gleich wieder vorne mitschpielen.

    Die Forderung lautet daher, wer fleißig ist und sich an die Gesetzte hält, der soll hier ein vollwertiger Bürger werden, für den Rest gilt: abschieben, abschieben und noch einmal abschieben!

    • Riese35
      07. Oktober 2018 22:42

      ***************************!

      Vollkommen richtig. Das Kopftuch ist ein Symptom des Problems, nicht aber seine Ursache oder das Problem selbst.

      Wenn wir unseren ganzen Blick jetzt auf Symptombekämpfung werfen, verlieren wir nur Kraft und Zeit, die Ursachen und Probleme selbst anzupacken.

  26. Walter Klemmer
    07. Oktober 2018 08:50

    Kinder sind besonders dann leistungsfähig, wenn sie von glücklichen liebevollen Vätern und Müttern als Eltern erzogen werden.

    Liebe christlich verstanden als Treue, Annahme, Geduld, Barmherzigkeit, Gelassenheit mit Mut und Freude ist das, was die Kinder brauchen und das kriegen sie nur in einer glücklichen Familie.

    Das Problem an Schulen: Väter und Mütter streiten um das Sorgerecht. Das Kind wird von beiden manipuliert und zerreißt innerlich und steht gar nicht mehr auf.

    An NMSchulen sind bis zu 30% der Kinder aus problematischen Familienverhältnissen.

    Damit verbrauchen die Lehrer die meiste Energie: unmotivierte Schüler, oft abwesende, für die alles wiedergekaut wird, lethargische, aggressive, aufmüpfige, die ein liebevolles Leben nie kennengelernt haben, ja die mit 11 schon lebensmüde sind.

    Der Islam kommt dann noch in die Suppe dazu.

    Alle Zutaten wie gesunde leistungsbereite Kinder, Kinder aus zerstörten Familien, Kinder aus der islamischen Welt (Gewalt und Verachtung Nichtmuslimer, besonders von Frauen), Kinder mit Medienmissbrauch (Gewaltverherrlichung und Schlaflosigkeit) ergeben die NMS.

    Die NMS ist zur Außenstelle der Sonderschule geworden.

    Einige gute Schüler müssen sich dort mit Schülern mit ärgsten Problemen und Sitten und Gebräuchen abgeben, die Gymnasiasten großteils erspart bleiben.
    Für Kinder ist das eine Überforderung.

    Das Hauptproblem: Kinder haben keine Familie. Die in einer unchristlichen Gesellschaft erstes Angriffsziel der Gottlosigkeit ist.

    JUGEND OHNE GOTT.
    Gott lässt sich nicht spotten, was der Mensch sät muss er ernten. (Gal 6) Am Ärgsten leiden die Kinder: Die Anforderungen werden höher, aber manche bekommen nicht die Liebe, die sie brauchen.

    Je mehr über die Organisation der Schule gestritten wird, desto mehr wird über die Voraussetzung von Schule, nämlich glückliche gesunde Kinder vergessen.

    Wir haben kranke überforderte und seelisch schwer verwundete Kinder in Massen in den Schulen.
    Die christliche Sexualmoral hat das im Blick. Gesunde glückliche Kinder gibt es nur in gesunden glücklichen Familien.

    Das ist das Hauptproblem. Es ist die Lieblosigkeit ohne die christliche Familie.
    Darum die Menge an unmotivierten Kindern.
    Der Vatikan ist Hauptverantwortlicher, nicht die Linken, nicht die Rechten und nicht die Geldelite, obwohl alle Gott bekämpfen, der Hauptfeind Jesu ist Rom.
    Kinderschänder, als Opferpriester wie im alten Bund, die dauernd ein Opfer wiederholen, das nichts bewirkt. Sie sind keine Vorbilder, sondern Wölfe im Schafspelz, denn im Ernstfall hilft das römische System nix.
    Hebr 6-10: Durch Jesus gibt es kein Opfer mehr für Sünde. Jesus hat alle göttlichen Gesetzesforderungen für uns erfüllt. Menschen die auf Jesus vertrauen wollen, haben völligen Frieden mit Gott. Ganz einfach für Menschen, teuer für Gottvater, es kostete ihn seinen Sohn.

    Rom lebt im System des alten Bundes und ist daher theologisch christlich getarntes Opferheidentum, daher kraftlos, antik magisches Keuschheits- und Opferverständnis.

    Die Früchte für alle sichtbar:
    Sexuelle Verfehlungen der Opferpriesterschaft: Kinderschänder, Homosexualität,...
    Wasser predigen und Wein trinken: Rom

    • Specht
      07. Oktober 2018 13:48

      Dann gibt es in Rom noch die Katakomben, Kolosseum und bis vor kurzem Benedikt XVI.

  27. Ausgebeuteter
    07. Oktober 2018 08:10

    Thema: Kürzlicher Sarrazinbesuch in Wien

    Leider befinde ich mich derzeit im Ausland, konnte daher die Veranstaltung mit Sarrazin und Köppel am vergangenen Freitag nicht besuchen.nicht besuchen, wäre aber sehr an einem Bericht darüber interessiert. Aber das Buch „Feindliche Übernahme“ habe ich gelesen.

    Mit großer Genauigkeit gibt der Autor Einblick in den Islam und bedauert dabei den Untergang des christlich geprägten Abendlandes Europa. Allerdings muss festgestellt werden, dass alle Moslems in eine mohammedanisch Familie und mohammedanischen Staat „hineingeboren“ wurden, daher nicht dies als Zwang mit Strafen beim Aussteigen verstehen, sondern sich dabei sehr wohl fühlen. Vielmehr sind sie – wie viele Erdenbürger – Suchende und wollen Antworten auf das Woher und Wohin im Leben haben.

    Bedauerlicherweise ist Sarrazin laut Selbstbeschreibung ein Agnostiker, kennt daher die christliche Religion nicht im Detail und will sich auch persönlich nicht dafür entscheiden. Zur Beurteilung das gesamten Materie. fehlt ihm daher in seinen Überlegungen und Vergleichen ein wesentliches Element zur Beurteilung der gesamten Materie. Anders beschrieben schätzt Sarrazin wohl die Vorteile des von Christen – trotz deren Schwächen – in den vergangenen Jahrhunderten geprägten Europas, genießt aber genauso diese Annehmlichkeiten wie die vielen Migranten, ohne dabei aktiv zur Weiterentwicklung des Christentums beizutragen.

    • carambolage
      07. Oktober 2018 08:57

      Im Prinzip hat er - trocken wie seine Art - die einzelnen Kapitel seines Buches kurz gestreift.
      Witzig und auflockernd war Roger Köppel als Moderator.
      Wenn Sie das Buch gelesen haben, haben Sie sicher nichts versäumt und mit Ihrem letzten Absatz behalten Sie ganz sicher recht.

    • Wyatt
      07. Oktober 2018 14:39

      vom Thema:"Schulpaket mit großem Wert und manchen Defiziten"
      versucht der "Ausgebeutete" - sogar auf Auslandsreise sich befindend, mit etwas Sarrazin Bashing abzulenken:

      " Sarrazin genießt aber genauso diese Annehmlichkeiten wie die vielen Migranten, ohne dabei aktiv zur Weiterentwicklung des Christentums beizutragen."

      ......und 47 Minuten später bestätigt @ carambolage, "nichts versäumt und recht zu haben.

    • Ausgebeuteter
      07. Oktober 2018 16:38

      Wie immer, unqualifizierte Repliken auf meine Beiträge vom Blogger Wyatt.
      Jeder Leser soll selbst beurteilen, ob diese wichtig und wertvoll sind.

    • Polyphem
      07. Oktober 2018 17:37

      Wer kann mir sagen, ob diese Veranstaltung aufgezeichnet wurde und im Internet (z.B.bei youtube) abrufbar ist?

    • Ausgebeuteter
  28. Cato
    07. Oktober 2018 07:08

    Das Kopftuchverbot ist unabdingbar zu fordern!

    • Undine
      08. Oktober 2018 14:34

      Ganz richtig! In der Schule---das betrifft Lehrer und Schüler gleichermaßen! ---darf KEINE Kopfbedeckung getragen werden, schon gar nicht das MOSLEMISCHE KOPFTUCH! Das hat in Ö nichts verloren!

  29. El Capitan
    07. Oktober 2018 05:35

    Es ist richtig, das neue Schul- und Unterrichtspaket ist insgesamt positiv, auch wenn die Roten und die unsäglichen NEOS noch so hetzen werden.

    Das Kopftuchverbot bis 14 MUSS kommen. Wer Susanne Wiesinger Buch über die Islamisierung der Schule gelesen hat, muss das fordern.

    Einige weitere Maßnahmen wären sinnvoll wie etwa Kürzung der Kinderbeihilfe bei Vernachlässigung der Erziehungspflicht.
    Außerdem ist eine verpflichtende Abgabe des Mobiltelefons während des Unterrichts überlegenswert.

    Besonders ärgerlich ist der Drang, Analphabeten ins Gymnasium zu schicken. Man frage einmal Gymnasiumslehrer, was sie da so in den 1, Klassen erleben. Da tauchen Kinder auf, die nicht lesen können.

    Das schlimmste Gift, das die Roten in die Köpfe der Eltern und Jugendlichen gelegt haben, ist das "Arbeitsleid". Leistung kann aber großen Spaß machen, es gibt kaum etwas Geileres als Erfolg, um es neudeutsch zu sagen. Das ist momentan aber schon wieder "rechts".

    Die Folgen sieht man an den Rankings der österreichischen Universitäten. Wer es sich leisten kann, schickt seine "Kids" in die USA, nach Zürich, nach Großbritannien oder Singapur.

    Noch etwas sei angemerkt: Bei den Qualitäten der Volksschulen, das zeigen alle Testergebnisse. gibt es in Ö größere Unterschiede als zwischen den besten und schlechtesten Ländern weltweit.
    "Experten", Journalisten und Bildungspolitiker haben hier zu lange zu krampfhaft und zu bemüht absichtlich weggesehen, denn das wirft ja ein ganz schlechtes Licht auf die Gesamtschule. Das Resultat ist eine von den Roten zwar nicht gewollte aber doch erzeugte Generation von Chancenlosen.

    • Nestroy
      07. Oktober 2018 08:14

      Ich kann mich nicht daran erinnern, dass irgend ein NMS-Schüler bei uns die Aufnahmeprüfung zur Lehre geschafft hatte!

      Ich kann mich daran erinnern, dass ich, als ich die Unterlagen einer Volksschule am Land in NÖ gesehen hatte, erstaunt war, dass 10jährige das Wissen hatten, um diese Aufnahmetests zu absolvieren! Meine Frage bzw. Erstaunen, was passiert in den 4 Jahren zwischen Volksschule und Aufnahme zur Lehre, wurde mit Achselzucken beantwortet...

      Noch etwas fällt mir ein: Ende der 1970iger besuchte uns ein Bischof in der Schule. Er redete auch von IQ und Familie und Vererbung. Ich las schon damals (!) das Ergebnis von 80% Vererbung, das ich stolz vorbrachte! Die Reaktion? Erstaunen.

    • Nestroy
      07. Oktober 2018 08:18

      Und Herausholen zum Katheder, wo der Bischof dozierte. Dort wurde mir klargestellt, wie es richtig ist. An die exakte Antwort kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich schämte mich als introvertiertes Kind vor der Klasse..

      Noch eine Ergänzung: Kopftuchverbot, genau so wie den Islam verbieten. Das wäre das einzig Richtige.

    • Charlesmagne
      07. Oktober 2018 10:13

      Meine Enkelin steht Anfang der dritten Klasse VS dank einer Lehrerin, die die neue Pädagogik wie ein Schwamm aufgesaugt zu haben scheint, auf dem Stand auf dem meine Kinder zu Weihnachten der ersten Klasse waren. Aber die Lehrerin ist ja sooo lieb (auch die Eltern sind der Meinung).

    • Undine
      07. Oktober 2018 10:58

      @Charlesmagne

      Ich habe ähnliche Erfahrungen bei meinen Enkeln gemacht: der größere besuchte in Wien 19 die VS in der Kreindlgasse*. Sie hatten in der 1. Klasse bis Schulschluß nicht einmal alle Blockbuchstaben gelernt! Es gab zwar für jeden neuen Buchstaben ein "Geburtstagsfest", das bedeutete, daß die Kinder der Reihe nach jeweils zwei TORTEN mitbringen mußten, damit der neu geborene Buchstabe auch gebührend gefeiert werden konnte. So eine "Buchstaben-Geburtstagsfeier" dauerte jeweils einen ganzen Schultag.

      * Die Lehrerin war eine nette junge Amerikanerin, aber ihre Eignung als Lehrerin war dürftig. Sie wäre besser Kindergärtnerin geworden.

    • Undine
      07. Oktober 2018 11:02

      Der kleinere Enkel ging in einer Stadt in OÖ in die VS. Da wurden mehrere Schulstufen aus "pädagogischen" Gründen---wie früher auf dem Land, aber ohne Not!---zusammengelegt. Mit in der Klasse saßen "geistig schwer behinderte" Kinder, die einfach "dasaßen". Die Kinder duzten die Lehrerin; bis zum VS-Abschluß wußten sie nur, daß sie Susi heißt! Der Schulerfolg war mäßig!

      Wir (48 Kinder!) hatten 1946 alle Blockbuchstaben bis Weihnachten, die "Druckschrift" bis Ostern und die "Schreibschrift" bis Schulschluß gelernt---ganz ohne Steuer-Geld und auch ohne eigene Mittel und ohne Buchstaben-Geburtstage! Und dennoch war uns das Schulgehen sehr lustig! Man hat mir erzählt, ich hätte geweint, als ich gemerkt hatte, daß ich am Sonntag nicht zur Schule gehen könne!

    • Ingrid Bittner
      07. Oktober 2018 13:51

      @Undine: zu unserer Schulzeit haben sie wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich frag mich auch manchmal, wie ich überhaupt so einigermassen gebildet die Schule verlassen konnte. Ich hatte für nichts einen Coach, meine Mutter hat höchstens einmal gefragt, ob ich eh die Aufgabe gemacht hab, wenn ich eine Strafaufgabe zu schreiben hatte, hat sie das nicht einmal wirklich mitbekommen, sie hat sich nur gefreut, dass ich so fleissig bin. Ich war meine ganze Schulzeit in Klassen, in denen so um die 40 Schülerinnen gesessen sind,
      Die Aufteilung des 1. schuljahres war auch so, wie beschrieben. Es gab kein Vorschulspielzeug, mit dem man "spielerisch" z. B. das Alphabet erlernen konnte oder sonst

    • Brigitte Imb
      07. Oktober 2018 19:45

      Selbst bei meinen Kindern, 1990 geb., war es noch "in" zu Weihnachten lesen zu können. War irgendwie normal.

    • Undine
      07. Oktober 2018 21:52

      Ich bekam zu Weihnachten 1946 das bezaubernde SCHNEEMÄNNER-Buch ("geerbt" von meinem großen Bruder) von Annelies Umlauf-Lamatsch, reizend illustriert von Ernst KUTZER. Das erste Drittel war in Blockschrift geschrieben. Das konnte ich als Erstklasslerin also in den Weihnachtsferien lesen!
      Obwohl es in der ersten Nachkriegszeit keine Kinderbücher zu kaufen gab, bekam ich jedes Jahr am Hl. Abend mehrere Bücher, mit denen ich bis zur Christ-Mette beschäftigt war, und an denen ich bis heute mit großer Liebe hänge. Ja, Bücher waren eine große Kostbarkeit, man ging sehr sorgfältig damit um.





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