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Nobelpreis: die Rückkehr zur Vernunft

Nach vielen oft zweifelhaften Preisverleihungen durch das parteipolitisch geprägte Friedensnobelpreis-Gremium hat dieses heuer eine absolut gute und richtige Entscheidung getroffen, aus der wir viel lernen sollten. Das sei ausdrücklich und ganz ohne Einschränkung anerkannt.

Der Kampf gegen Vergewaltigungen in Kriegen und gewaltsam ausgetragenen Konflikten verdient jede Unterstützung. Denn diese Verbrechen treffen und demütigen die Schwächsten oft für den Rest ihres Lebens.

Umso wichtiger ist es, tapfere Kämpfer gegen diese Verbrechen zu ehren und auf ein Podest zu stellen. Egal, ob sie im Kongo aktiv geworden sind oder im Nahen Osten nach sexuellen Demütigungen von Jesiden und Christen durch den "Islamischen Staat".

Ihre Ehrung ist besonders auch deshalb wichtig, weil die nun Ausgezeichneten wirklich zeitnah ihren Kampf begonnen haben. Weil sie gegen ganz eindeutige Verbrechen aktiv geworden sind. Und weil sie nicht zu jenen modischen MeToo-Wohlstands-Frauen gehören, die sich erst nach 36 Jahren plötzlich daran erinnern, dass sie als Schülerinnen bei einer alkoholischen Schülerparty von anderen Schülern sexuell bedrängt worden seien. Bei diesen späten Erinnerungsfrauen hat man bisweilen fast den Eindruck, dass sie primär daran erinnern wollen, einst ja auch attraktiv gewesen zu sein. Dass es ihnen sekundär um vorwurfsreiche Erinnerungen offensichtlich immer nur an Begegnungen mit später reich oder berühmt oder politisch relevant gewordenen Männern geht, die sich leider nur kurzfristig für sie interessiert haben. Und dass es ihnen erst drittens um jene "Untaten" selbst geht, die ihnen 36 Jahre lang nicht wichtig genug waren, sie zu outen oder anzuzeigen.

Wenn wir nicht lernen, gerade auch im heiklen Bereich der Sexualität zwischen den wirklich schweren Verbrechen, wie eben den jetzt durch das Nobel-Komitee ins Bewusstsein gerückten Kriegs-Vergewaltigungen, und relativ harmlosen Übergriffen à la "Ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst" zu unterscheiden, dann verharmlosen wir letztlich total alle wirklich schlimmen Taten. Dann breiten wir einer widerlichen Denunziations- und Erpressungs-Gesellschaft den Roten Teppich aus.

Und in der Kirche

Genau dieselbe Unterscheidungsfähigkeit wäre auch im Umgang mit den Untaten im kirchlichen Bereich dringend notwendig. Freilich sind nicht einmal viele Kirchenexponenten dazu fähig, geschweige denn jene, die der Kirche nicht gerade wohlwollen. Denn da gibt es nämlich ganz unterschiedliche Kategorien von Tätern und Schuld:

  • Erstens die Vergewaltiger – die sich übrigens nach allen Berichten viel öfter an Buben als an Mädchen vergangen haben;
  • Zweitens jene, die durch das Gewand einmal Mädchen oder Buben gezielt wohin gegriffen haben, wo sie nicht hingreifen hätten dürfen – wo auch wieder zwischen jenen zu unterscheiden wäre, die das einmal, und jenen, die das ständig getan haben;
  • Drittens jene, die gar niemanden berührt haben, aber, wie etwa ein Täter-Typ, der mehrfach ins Visier der Klasnic-Kommission gekommen ist, als Erzieher in einem Internat Buben verklemmt beim Duschen zugeschaut haben;
  • Viertens Bischöfe, denen konkrete Vorfälle unter Berufung auf ihr priesterliches Amt erzählt worden ist, die daher nach ganz strengen kirchlichen Regeln keinesfalls zur Polizei gehen hätten dürfen, die aber nicht begriffen haben, dass man Wiederholungstäter – weil bei denen ganz offensichtlich die böse Veranlagung viel stärker ist als alle Versprechungen "Ich werd‘s nicht mehr tun" – radikal aus dem Amt zu entfernen sind. Oder zumindest aus allen Positionen, wo sie auch nur auf einen Kilometer an Jugendliche herankommen können;
  • Und fünftens jene, die zu Unrecht beschuldigt werden, die nur Opfer von Latrinengerüchten geworden sind – auch das ist ja im kirchlichen Umkreis oft genug passiert, nicht nur durch totalitäre Regime, denen unbeugsame Priester ganz besonders oft im Weg waren.

Es ist hingegen absolut infam, wenn jetzt unseriöse Berichte alle Formen in einen Topf werfen, nur um ja auf große Täterzahlen zu kommen. Es ist heuchlerisch und verlogen, wenn man nicht bereit ist zu sagen, dass es ganz unterschiedliche Formen und Intensität von Schuld gegeben hat und gibt. Und es ist ebenso klerikal-verlogen, wenn man so tut, als ob es nur einen einzigen Mann geben würde, der nie Probleme mit seiner Sexualität gehabt hat.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 01:04

    Richtig!

    Der Friedensnobelpreis geht ausnahmsweise einmal in Ordnung.
    Er enthält auch kaum versteckte Kritik an den Beschneidungen der Mädchen, die in bestimmten Religionen und in bestimmten Religionen - auch bei uns - noch üblich sind, worüber aber geschwiegen werden muss. Wir wollen ja nicht islamophob sein, Gell!

    Was das jahrzentelange Schweigen in der Kirche betrifft, so tut ein Opfer besonders weh. Es ist (noch) der Abt des Klosters Mehrerau in Bregenz, Henryk Anselm van der Linde, der als aufrichtiger, inzwischen gebrochener und absolut unschuldiger Mann Bregenz verlassen hat. Nur wenige wissen, wo er sich aufhält. Er musste aufräumen, was andere angestellt haben.

    Genau deshalb ärgert mich auch die bis heute vertuschte und niemals wirklich aufgearbeitete und hier mehrfach erwähnte Pädophilen-Riesensauerei in Wiener Heimen. Hier haben die Blockwartmedien einschließlich des sattsam bekannten "Falter" völlig und retzeputz versagt. Dieser Falter, der doch immer vorgibt alles zu wissen, in Wahrheit aber ein Blattl ist, das erfindet, dreht, verschweigt, vertuscht, wird wegen seiner wachsenden finanziellen Probleme (Subventionen im sechsstelligen Bereich versiegen nach und nach) immer bösartiger und aggressiver. Von dieser komischen Zeitung haben wir demnächst noch einige miserable Spins zu erwarten.

    Und was die verlogene MeToo-Tussibewegung betrifft, so kann man das ohne weiteres gleich ins Deutsche übersetzen: Du mich auch!

  2. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 07:35

    Die von El Capitan erwähnten Kinderheime, u.a. das von der SPÖ geführte "Hohe Warte", wurde von NATIONALSOZIALISTEN erster Klasse geleitet. Diese NSler, von den Sozis herzlich aufgenommenen, wandelten das Kinderheim zu einem Kinderbordell um.
    Die gesamte SPÖ Riege kennt die Vorkommnisse inkl. HÄUPL bis heute.
    Die Akten sind weiter geschwärzt und unter Verschluß.
    Parallel dazu werden politisch anders denkende mit Pseudovorwürfen alla #meetoo aus dem Weg geräumt.
    Die Ungerechtigkeit stinkt zum Himmel...

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 08:44

    OT---aber die Hysterie der gutmenschlichen "Toleranten" nimmt immer absurdere Formen an, wenn es gilt, den "Kampf gegen rechts" zu demonstrieren:

    "Warme Worte zum Kaltstellen"

    Toleranz, Offenheit, Meinungsvielfalt: kaum eine öffentliche Äußerung in Politik und Gesellschaft, die ohne diese oder ähnliche wohlklingenden Floskeln auskommt. Doch „gelebt“ werden diese „Werte“ nicht von denen, die sie im Munde führen. Ganz im Gegenteil: Häufig genug sind es die, die so reden, die das gesellschaftliche Klima vergiften. Einige wenige, im nachfolgenden kurz dargestellte Beispiele von Berichten nur aus den letzten Tagen zeigen das. Es sind Alltags-Fälle von Hass, Ausgrenzung, Diskriminierung, sozialer Ächtung. Gerichtet gegen jeden, der eine „falsche“ politische Ansicht hat, genauer: gegen jeden, von dem man annimmt, er habe eine falsche politische Ansicht. Verübt von Leuten, die wohl allesamt von sich in Anspruch nehmen, zu den „Guten“ und „Anständigen“ zu gehören. Es sind zugleich Beispiele der weit fortgeschrittenen Politisierung aller Lebensbereiche und einer ständigen politischen Mobilisierung, wie man sie sonst von Diktaturen kennt, die aber nicht auf Regierungsanordnungen zurückgehen, sondern aus der Gesellschaft selbst kommen."

    https://www.achgut.com/artikel/mit_warmen_worten_kaltstellen

    WANN endlich werden MORDE, verübt von Zugereisten an Deutschen / Österreichern etc., als RASSISTISCH erkannt und auch definiert ---und als solche extra bestraft?
    Gerade die Mohammedaner HASSEN die Einheimischen und das IST RASSISMUS!

  4. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 07:33

    Völlig richtiger Artikel wie auch der Kommentar von El Capitan.
    Obwohl mir die Person des Richters in den USA egal ist wünsche ich mir daß er eingesetzt wird um dieser schmutzstarrenden Linken zu zeigen daß es noch was anderes gibt, das fällt auch in diese Kategorie.
    Das Gleiche spielt sich in Österreich ab mit dem Innenminister. Bin neugierig wie lange es dauert bis die erste Dame auftaucht die erzählt daß der Kickl sie vor 17 Jahren in einer Bar am Ärmel angestreift hat. Silberstein läßt grüssen !

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 08:25

    Die Feministen werden es soweit treiben, das sie für Männer total reizlos werden. Normale Frauen werden dadurch zu leiden haben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 09:21

    A.U. schreibt:

    "Denn da [in der Kirche] gibt es nämlich ganz unterschiedliche Kategorien von Tätern und Schuld:

    Erstens die Vergewaltiger – die sich übrigens nach allen Berichten viel öfter an Buben als an Mädchen vergangen haben"

    ...also die Homosexuellen unter den Pädophilen, die Päderasten.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Homosexuelle von ihrer Triebhaftigkeit wesentlich stärker beherrscht sind und sie weniger in den Griff bekommen können als normale Männer. Dieser Eindruck entsteht und verstärkt sich immer besonders, wenn so Veranstaltungen wie der Life-Ball oder die Life-Parade stattfinden. Da kommt es mir so vor, als hätten die Homosexuellen NICHTS ANDERES im Kopf als ihre abnorme Sexualität, als wäre sie der einzige Sinn ihres Lebens!

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestroy
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 07:56

    nur ein biss'l off topic:

    Endlich sind der Regierung (der ganzen?) Milchzähne gewachsen..

    https://www.krone.at/1784015 (danke FPÖ)

    https://www.krone.at/1783968 (danke Kickl)

    und jetzt der guten Dinge Drei: Auf zur Unterschrift gegen GIS

    schönes Wochenende


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    08. Oktober 2018 20:33

    Was haben die katholische Kirche und der Wilhelminenberg gemeinsam?
    Die Opfer waren hauptsächlich Knaben. D.h. die Mehrheit der Täter waren (und sind) Homosexuelle -was aber von den Medien totgeschwiegen wird. PC eben.

  2. Torres (kein Partner)
    08. Oktober 2018 12:18

    Grundsätzlich hat Unterberger ja recht mit dem Nobelpreis. Grundsätzlich. Allerdings dachte ich bei der Nachricht wieder zuallererst an political correctness, metoo usw.: eine Frau, die sexuell missbraucht wurde, und ein Schwarzer. Passt genau ins Schema. Erinnert mich auch an Obama. Daher bin ich nicht sehr überzeugt von der ganzen Sache.

  3. Knut (kein Partner)
    08. Oktober 2018 06:44

    Dran denken ... EIN ZEICHEN SETZEN ...

    ... heute ist der letzte Tag beim ORF-Volksbegehren!

    "ORF ohne Zwangsgebühren"

    Der Nationalrat möge eine Änderung des ORF-Gesetzes und des Rundfunk-Gebühren-Gesetzes beschließen, in dem die zwingenden ORF-Gebühren und Abgaben ersatzlos abgeschafft werden und die parteipolitische Einflussnahme auf die Organe des ORF beseitigt wird.

    Was mich echt wundert ist die kurze Frist für dieses Volksbegehren. Warum dieses?

  4. Josef Maierhofer
    06. Oktober 2018 10:31

    Nadia Murad und Denis Mukwege sind sicher die Richttigen, die ausgewählt wurden für diese Auszeichnung, wobei ich bei Frau Murad den ‘Freiheitsnobelpreis‘ vergeben würde, gäbe es einen solchen, denn mit ihrem Leiden und ihrem Kampf tritt sie für die Freiheit der Frauen ein.

    Zum Unterschied von den armseligen ‘MeeToo‘-Frauen, die außer die Aussicht auf Geld, nichts im Hirn haben, und wenn, Ideologie und Gier, Frau Lewinsky hat es mit dem demokratischen US Präsidenten Bill Clinton ja vorgezeigt, immerhin hat sie 60 Medienmillionen bekommen für ihre, noch dazu freiwilligen, fragwürdigen Dienste im ‘Oral Office‘. Für mich einfach linker Dreck.

    Immer ganz vorne dabei bei der Frauenverachtung und Ausbeutung ist der Islam, dort gibt es mehrfach so viele Täter, die Frauen unterdrücken und ausbeuten, als in unseren Reihen.

    Das hat auch Thilo Sarrazin gestern im Rahmen der Veranstaltung von Roger Köppel, Eigentümer und Chefredakteur von ‘Die ‘Weltwoche‘, bei der Vorstellung seines Buches ‘Feindliche Übernahme‘‘ in der Wiener Stadthalle gesagt, dass wohl das einer wesentlichen Minuspunkte für den Islam in Europa ist, dessen Kultur eine christlich geprägte ist.

    Mukwege selbst sieht die Auszeichnung als Zeichen, dass die Weltgemeinschaft ihre Augen nicht vor sexueller Gewalt verschließt .

    Mögen die beiden würdigen Preisträger der Welt die Augen öffnen und mit ihrem Beispiel zu einer besseren Welt führen.

  5. Undine
    06. Oktober 2018 09:21

    A.U. schreibt:

    "Denn da [in der Kirche] gibt es nämlich ganz unterschiedliche Kategorien von Tätern und Schuld:

    Erstens die Vergewaltiger – die sich übrigens nach allen Berichten viel öfter an Buben als an Mädchen vergangen haben"

    ...also die Homosexuellen unter den Pädophilen, die Päderasten.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Homosexuelle von ihrer Triebhaftigkeit wesentlich stärker beherrscht sind und sie weniger in den Griff bekommen können als normale Männer. Dieser Eindruck entsteht und verstärkt sich immer besonders, wenn so Veranstaltungen wie der Life-Ball oder die Life-Parade stattfinden. Da kommt es mir so vor, als hätten die Homosexuellen NICHTS ANDERES im Kopf als ihre abnorme Sexualität, als wäre sie der einzige Sinn ihres Lebens!

    • El Capitan
      06. Oktober 2018 09:51

      Homosexuelle sind öfter notgeil als wir simplen Normalos. Außerdem - ich kenne einige, die wirklich nett sind - leiden viele ein bisserl, nicht "normal" zu sein. Wie auch immer. Schwule hat es immer schon gegeben. Sorgen sollte man sich um dir Pädophilen. Die sind wirklich gefährlich.

    • Undine
      06. Oktober 2018 12:00

      Ja, @El Capitan, Homosexuelle hat es immer gegeben, das ist halt so und damit hat auch niemand ein wirkliches Problem. Aber dieses widerwärtige ZUR-SCHAU-STELLEN dieser Art von Anomalie ist so ungut, denn Grund für Stolz ist dieses Anderssein beileibe nicht.

    • El Capitan
      06. Oktober 2018 13:17

      @Undine:
      Zustimmung! Die Schwulen-Lobbyisten nerven ohne Ende.

  6. dssm
    06. Oktober 2018 09:19

    In einer Gesellschaft, wo die Nutznießer staatlicher Umverteilung jeden Tag lautstark neue Gründe für noch mehr staatliche Umverteilung und Besserstellung suchen, gehen die wirklich wichtigen Fragen unter. Es ist gut, wenn sich der Nobelpreis diesmal für ein wirklich wichtiges Thema vergeben wird; ein ausdrückliches Danke sowohl an die Aktivisten, ja das Wort kann auch einen positiven Klang haben, und das Nobelkomitee, welches diese Probleme damit weltweit (hoffentlich) auf die Agenda setzt.

    Und für die metoo-Idioten sei erwähnt, seid vorsichtig, denn wer als Jugendlicher auf alkoholschwangeren Festen, bei guter Musik und/oder romantischer Lagerfeueratmosphäre, herumgetrieben hat, der hat selber gar mache "Tat" begangen, egal ob weiblich oder männlich. Ganz im Gegenteil, es galt als cool ein wenig zu weit zu gehen, unschwer daran zu erkennen, daß alle "Opfer" unbedingt beim nächsten Event wieder dabei sein wollten. Ich könnte ohne Probleme wohl zwei Dutzend ehemalige Jugendliche, beiderlei Geschlechts, nennen, welche in eindeutige "Taten" als Täter verwickelt sind.

  7. Pennpatrik
    06. Oktober 2018 09:09

    OT zu unserer Justiz:
    Er holte einen Autoknacker aus seinem Pkw, steht nun deshalb wegen Körperverletzung vorm Richter. Ein Vöcklabrucker (46) muss eine Vorstrafe fürchten und dem Einbrecher (31) womöglich Schmerzensgeld zahlen. Selbst schaut er durch die Finger, muss sich wegen der Krankheiten des Autoknackers teuer behandeln lassen.

  8. Brigitte Imb
    06. Oktober 2018 09:05

    Das ist ja heiß. Einer der gutesten Guten, und natürlich Schönen und Präpotenten, dürfte es mit der Achtung für Frauen auch nicht so haben.

    https://www.krone.at/1783993

    Der ORF wird sicherlich ausführlich darüber berichten. ;-)

  9. Bob
    06. Oktober 2018 08:47

    Es ist in der Tat sehr schwierig, einen stets grinsenden, Freundlichkeit mimenden Kurz , eine aufs Maul zu hauen. Gott sei Dank dürfte dem Strache diese Chuzpe aufgefallen sein, und er zeigt sehr verhalten seine Zähne.

  10. Undine
    06. Oktober 2018 08:44

    OT---aber die Hysterie der gutmenschlichen "Toleranten" nimmt immer absurdere Formen an, wenn es gilt, den "Kampf gegen rechts" zu demonstrieren:

    "Warme Worte zum Kaltstellen"

    Toleranz, Offenheit, Meinungsvielfalt: kaum eine öffentliche Äußerung in Politik und Gesellschaft, die ohne diese oder ähnliche wohlklingenden Floskeln auskommt. Doch „gelebt“ werden diese „Werte“ nicht von denen, die sie im Munde führen. Ganz im Gegenteil: Häufig genug sind es die, die so reden, die das gesellschaftliche Klima vergiften. Einige wenige, im nachfolgenden kurz dargestellte Beispiele von Berichten nur aus den letzten Tagen zeigen das. Es sind Alltags-Fälle von Hass, Ausgrenzung, Diskriminierung, sozialer Ächtung. Gerichtet gegen jeden, der eine „falsche“ politische Ansicht hat, genauer: gegen jeden, von dem man annimmt, er habe eine falsche politische Ansicht. Verübt von Leuten, die wohl allesamt von sich in Anspruch nehmen, zu den „Guten“ und „Anständigen“ zu gehören. Es sind zugleich Beispiele der weit fortgeschrittenen Politisierung aller Lebensbereiche und einer ständigen politischen Mobilisierung, wie man sie sonst von Diktaturen kennt, die aber nicht auf Regierungsanordnungen zurückgehen, sondern aus der Gesellschaft selbst kommen."

    https://www.achgut.com/artikel/mit_warmen_worten_kaltstellen

    WANN endlich werden MORDE, verübt von Zugereisten an Deutschen / Österreichern etc., als RASSISTISCH erkannt und auch definiert ---und als solche extra bestraft?
    Gerade die Mohammedaner HASSEN die Einheimischen und das IST RASSISMUS!

  11. Bob
    06. Oktober 2018 08:25

    Die Feministen werden es soweit treiben, das sie für Männer total reizlos werden. Normale Frauen werden dadurch zu leiden haben.

    • Templer
      06. Oktober 2018 09:16

      ....und Kulturbereicherern wird es egal bleiben, da sie eh straffrei ausgehen, selbst wenn sie minderjährige in Serie vergewaltigen.
      Siehe Freispruch von 3 "Schutzsuchenden" im Falle des 15 jährigen Mädchens im "Rechtsstaat Österreich".....

    • lilibellt
      06. Oktober 2018 10:28

      Eines wird immer ein bisschen übersehen: Diese #metoo-Protagonistinnen und auch die 4./5./6. Welle-Feminist*innen (ich weiß nicht, wo wir inzwischen stehen) sind ja fast durch die Bank unfruchtbar werdende 40+ Frauen, die ja in der nachkommenden weiblichen Jugend nicht ihre Schwestern, sondern ihre Konkurrenz sehen. Da werden vormals stolz Herumhurende plötzlich puritanisch und wollen ihren jungen Geschlechtsgenossinen den Sex unschmackhaft und die Männer unattraktiv machen. Das kapieren die naiven, Pussihat-bemützten und feministische Parolen nachplappernden Mädis halt nicht. Und wenn sie merken, dass sie vera*** wurden, sind sie dann halt schon alt und es ist zu spät...

    • Undine
      06. Oktober 2018 14:43

      @lilibellt

      Kann Ihnen nur recht geben!
      Es ist aber dennoch eine reife "Leistung" der Linken, den Spagat zu schaffen zwischen der grenzenlosen sexuellen Freizügigkeit, die die HIPPIES, bzw. die 68er propagiert und zur Lebensmaxime erhoben hatten und der jetzigen mimosenhaften PRÜDERIE, siehe: MeToo-Bewegung!
      Der Widerspruch fällt ihnen wahrscheinlich gar nicht auf.

  12. Nestroy
    06. Oktober 2018 07:56

    nur ein biss'l off topic:

    Endlich sind der Regierung (der ganzen?) Milchzähne gewachsen..

    https://www.krone.at/1784015 (danke FPÖ)

    https://www.krone.at/1783968 (danke Kickl)

    und jetzt der guten Dinge Drei: Auf zur Unterschrift gegen GIS

    schönes Wochenende

    • dssm
      06. Oktober 2018 09:26

      Das wäre ja einmal positiv zu bewerten!

    • Undine
      06. Oktober 2018 14:49

      @Nestroy

      *****************
      *****************
      *****************!

    • Haider
      06. Oktober 2018 19:18

      zu https://www.krone.at/1784015 (danke FPÖ):
      Der UN-Migrationspakt soll vom österr. Botschafter bei der UNO, Herrn Mag. Jan Kickert, in unserem Namen unterschrieben werden. Mag. Kickert ist der Bruder der Wiener Landtagsabgeordneten Dr. Jennifer Kickert, die seit vielen Jahren im Landesvorstand der Wr. Grünen sitzt.
      Herrn Botschafter Mag. Jan Kickert erreichen Sie bei der Ständige Vertretung:
      new-york-ov@bmeia.gv.at oder über's Außenministerium: post@bmeia.gv.at. Sagen Sie ihm, daß er am 11. 12. in Marakesch den UN-Migrationspakt NICHT in ihrem Namen unterschreiben darf.

  13. Templer
    06. Oktober 2018 07:35

    Die von El Capitan erwähnten Kinderheime, u.a. das von der SPÖ geführte "Hohe Warte", wurde von NATIONALSOZIALISTEN erster Klasse geleitet. Diese NSler, von den Sozis herzlich aufgenommenen, wandelten das Kinderheim zu einem Kinderbordell um.
    Die gesamte SPÖ Riege kennt die Vorkommnisse inkl. HÄUPL bis heute.
    Die Akten sind weiter geschwärzt und unter Verschluß.
    Parallel dazu werden politisch anders denkende mit Pseudovorwürfen alla #meetoo aus dem Weg geräumt.
    Die Ungerechtigkeit stinkt zum Himmel...

    • Nestroy
      06. Oktober 2018 08:08

      Auch WIE auf die Kirche beim selben Delikt hingehauen wird. Selber man aber...
      Danke fürs Hinweisen darauf!

      Man sieht wieder, wie gut diese Propaganda der Roten funktioniert!
      In der Bevölkerung heißt es reflexartig: Priester/ Kirche = Kinderschänder, aber bei den Sozialisten?..

    • astuga (kein Partner)
      08. Oktober 2018 15:22

      Zum nachlesen.
      Google: "kurier wimmersdorf-phantom-kinderheim-im-schatten-der-nazis" Oder Google: "kinderheim Hohe Warte nazi"

  14. Abaelaard
    06. Oktober 2018 07:33

    Völlig richtiger Artikel wie auch der Kommentar von El Capitan.
    Obwohl mir die Person des Richters in den USA egal ist wünsche ich mir daß er eingesetzt wird um dieser schmutzstarrenden Linken zu zeigen daß es noch was anderes gibt, das fällt auch in diese Kategorie.
    Das Gleiche spielt sich in Österreich ab mit dem Innenminister. Bin neugierig wie lange es dauert bis die erste Dame auftaucht die erzählt daß der Kickl sie vor 17 Jahren in einer Bar am Ärmel angestreift hat. Silberstein läßt grüssen !

  15. El Capitan
    06. Oktober 2018 01:04

    Richtig!

    Der Friedensnobelpreis geht ausnahmsweise einmal in Ordnung.
    Er enthält auch kaum versteckte Kritik an den Beschneidungen der Mädchen, die in bestimmten Religionen und in bestimmten Religionen - auch bei uns - noch üblich sind, worüber aber geschwiegen werden muss. Wir wollen ja nicht islamophob sein, Gell!

    Was das jahrzentelange Schweigen in der Kirche betrifft, so tut ein Opfer besonders weh. Es ist (noch) der Abt des Klosters Mehrerau in Bregenz, Henryk Anselm van der Linde, der als aufrichtiger, inzwischen gebrochener und absolut unschuldiger Mann Bregenz verlassen hat. Nur wenige wissen, wo er sich aufhält. Er musste aufräumen, was andere angestellt haben.

    Genau deshalb ärgert mich auch die bis heute vertuschte und niemals wirklich aufgearbeitete und hier mehrfach erwähnte Pädophilen-Riesensauerei in Wiener Heimen. Hier haben die Blockwartmedien einschließlich des sattsam bekannten "Falter" völlig und retzeputz versagt. Dieser Falter, der doch immer vorgibt alles zu wissen, in Wahrheit aber ein Blattl ist, das erfindet, dreht, verschweigt, vertuscht, wird wegen seiner wachsenden finanziellen Probleme (Subventionen im sechsstelligen Bereich versiegen nach und nach) immer bösartiger und aggressiver. Von dieser komischen Zeitung haben wir demnächst noch einige miserable Spins zu erwarten.

    Und was die verlogene MeToo-Tussibewegung betrifft, so kann man das ohne weiteres gleich ins Deutsche übersetzen: Du mich auch!





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