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Elf Faktoren, die heute Wahlen entscheiden

Die Zeit der Volksparteien ist vorbei. Das gilt links der Mitte noch mehr als rechts der Mitte. Klassensolidarität, religiöse Bindung, ein Diese-Partei-haben-schon-meine-Eltern-gewählt, Kongruenz der ideologischen Überzeugungen zwischen Wähler und Partei: Nichts davon hält mehr als Kitt Parteien zusammen. So eindeutig das ist, so spannend ist aber die zweite Frage: Was ist heute entscheidend für die Wahlentscheidung der Menschen?

Die Südtirol-Trentiner Landtagswahlen haben erneut die Trends bestätigt, die sich seit einigen Jahren quer durch die Demokratien ziehen. Diese Trends sind aber nicht sonderlich ermutigend für die traditionellen Parteien:

  1. Vielerorts verschwinden die Altparteien ganz. So ist in Italien keine einzige der Parteien mehr wahrnehmbar, die jahrzehntelang das Nachkriegsitalien beherrscht haben: Democristiani, Kommunisten oder Sozialisten, oder auch Kleinparteien wie Republikaner, Liberale oder Sozialdemokraten. Sie sind tot oder zusammen mit anderen in ganz neuen Parteien aufgegangen. Da ist übrigens die Südtiroler Volkspartei, die jetzt überall als großer Wahlverlierer porträtiert worden ist, mit mehr als 40 Prozent geradezu noch ein imposanter Rest an Beständigkeit, auch wenn sie ein Drittel ihrer Wähleranteile verloren hat. Die Minderheit ist mehrheitlich also noch immer zum "Zusammenhalten" motiviert, wenn auch angesichts suboptimaler Führungspersönlichkeiten schwächer denn einst.
  2. Am wichtigsten für Wahlerfolge ist der Neuigkeitsfaktor. Etwas Neues muss her. Die Wähler lechzen immer schneller nach einem Reizwechsel. Daher haben neue Parteien oder komplett neugewandete exzellente Chancen. Fast überall. Man denke an Osteuropa, wo schon seit Jahren von Tschechien bis Slowenien völlig neu entstandene Gruppierungen reüssieren. Aber auch in Griechenland oder Spanien drücken neue Parteien die alten ganz an die Wand. Und wenn es schon keine komplette Neugründung ist, dann empfiehlt sich zumindest eine Totalrenovierung, die etwa aus Schwarz ein Türkis macht, aus einer separatistischen "Lega Nord" eine gesamtitalienisch-nationalstolze "Lega", bei der das alte Feindbild des auf Kosten des Nordens den Sonnenschein genießenden Südens völlig verschwunden ist.
    Großes Problem dabei: Nach vier Jahren ist das Neue dann halt nicht mehr neu. Und daher oft nicht mehr als gschmackiger Gaumenkitzel für die Wähler wirksam und verschwindet wieder, siehe Stronach, siehe die diversen slowenischen Wahlsieger.
  3. Ziemlich unwichtig ist hingegen der politische Inhalt. Nicht dass dieser die Wähler nicht interessieren würde. Aber sie spüren, dass sie in einem Punkt mit dieser, im anderen mit einer zweiten und in einem weiteren mit einer dritten Partei harmonieren. Sie wissen vor allem, dass sie in der bloß repräsentativen Demokratie ohnedies keinerlei Chance haben, bei Sachentscheidungen mitzuentscheiden. Wahlprogramme sind außerdem oberflächlich, glatt und austauschbar geworden; sie haben mit dem, was nach der Wahl geschieht, oft erschreckend wenig Ähnlichkeit. Daher schaut man gar nicht, ob es überhaupt eines gibt.
    Man denke an die Freien Wähler in Bayern, von denen wohl kein einziger Wähler sagen kann, wofür die eigentlich genau stehen. Man denke an den Südtiroler Köllensperger als den soeben erst aufgegangenen Stern: Seine Partei wurde aus dem Nichts zweitstärkste – und zwar weil (nicht obwohl!) auch bei intensivster Suche kein wirkliches Programm auffindbar ist. Ein sympathischer Typ, der sich bei den linkschaotischen Fünf Sternen nicht so richtig wohlgefühlt hat, Unternehmer mit bürgerlichem Background – das ist alles. Da ist kein Inhalt zu finden – aber damit naturgemäß auch kein Inhalt, der irgendjemanden abschrecken könnte. Und wenn schon ein Inhalt kommuniziert wird, dann am besten nur ein monothematischer, wie es die AfD in Deutschland tut. Sie weiß: Würde sie beginnen, sich zu allen Sachfragen konkret zu positionieren, würde sie dadurch weit mehr Wähler abschrecken als gewinnen.
  4. Ganz wichtig ist hingegen eine zumindest kurzfristig überzeugende Führerfigur: Man denke etwa an die Namen Macron, Kurz, Köllensperger, Tsipras, Babis, Pilz, Salvini. Man sollte den Wählern diese Führerfixierung aber keineswegs vorwerfen. Sie wählen das, was sie am ehesten sehen: den Spitzenkandidaten. Man entscheidet nach Sympathie, nach Glaubwürdigkeit, nach Auftreten, nach Aussehen, nach Ausstrahlung, nach Tatkraft. Und eben danach, ob einer eh nicht irgendetwas sagt, was abschreckt. Dieser Spitzenmann muss deshalb freilich ein Doppelgesicht zeigen: Einerseits soll er zielbewusst-tatkräftig wirken – andererseits soll er eben keine wichtige Wählergruppe abschrecken. Und dennoch muss er zugleich jedenfalls authentisch wirken. Der Wähler muss das Gefühl bekommen: ja, das ist er selber und nicht bloß ein Agenturprodukt. Musterbeispiel Donald Trump: Da ist jedem Wähler klar: Der ist noch nicht durch zehn Pressesprecher und Berater zur Unkenntlichkeit glattgeschliffen worden.
  5. Von den Sachthemen ist nach wie vor das Migrationsthema das Wichtigste. Lega, AfD, wie auch niederländische, österreichische, skandinavische, tschechische Wahlergebnisse bestätigen das. Ungarns Viktor Orban hat aus der Ablehnung von Migration sogar eine schier uneinnehmbare Festung zu bauen verstanden, in der er auch mit Begeisterung wiedergewählt wird, obwohl er selbst wirklich kein neues Gesicht mehr ist.
  6. Zweifellos ist auch – eng damit verwandt – Law and Order ganz wichtig. Brasilien, Philippinen, die USA, aber auch Russland zeigen, dass ein starker Mann, der aufzuräumen verspricht, für viele Wähler das verkörpert, was sie wollen, und wo sie auch das oberste Staatsziel sehen.
  7. Die klassischen Medien (Zeitungen, Fernsehen, Radio) verlieren alljährlich weiter an Stellenwert, auch wenn sie von vielen Wahlkämpfern noch sehr ernst genommen werden. Aber inzwischen haben die meisten Parteien begriffen, dass das Internet als Kampffeld immer wichtiger wird. Wobei die FPÖ europäischer Spitzenreiter ist, die sich mit Erfolg eine eigene Medienwelt aufgebaut hat, die mit hohen Einschaltquoten an den klassischen Medien vorbei kommuniziert. Im Wesentlichen ganz ähnlich, wenn auch durch die persönliche Unmittelbarkeit noch viel wirksamer ist der täglich über Twitter seine Meinungen zu allem und jedem absetzende Donald Trump (der aber dabei natürlich nie etwas sagt, was wichtigen Wählergruppen unangenehm sein könnte). Zugleich punktet Trump mit ständig gezeigter Aversion gegen die klassischen Medien, die ja so wie die klassische Politik einen gewaltigen Vertrauensverlust erzielt haben, die ihm durch ihre allzu offen gezeigte Feindschaft letztlich nur nutzen.
  8. Wer mit proeuropäischer Begeisterung in einen Wahlkampf zieht, muss schon sehr mutig oder ahnungslos sein. Denn Wahlen sind damit nirgendwo mehr zu gewinnen. Freilich machen auf der anderen Seite die britischen Brexit-Konflikte die Chancen jeder EU- oder Euro-Austrittsbewegung derzeit völlig chancenlos. Also lautet das Rezept: scharfe EU-Kritik – aber kein Wort von Austritt.
  9. Hingegen haben in Zeiten der wirtschaftlichen Hochkonjunktur und des Fehlens von Kriegen irgendwo (die Ukraine wird nicht mehr als Krieg wahrgenommen, und Syrien ist deutlich abgeflaut) der bloße Appell an das Stabilitätsbedürfnis, der Verweis auf die eigene Erfahrung und der so oft verwendete Slogan "Keine Experimente!" massiv an Wählerwirksamkeit verloren. In solchen Zeiten probiert man einfach gerne mal etwas Neues, ein neues Gesicht. Aber kaum werden die Zeiten wieder schlechter, werden solche Slogans wohl wieder Erfolg haben.
  10. Auch Wirtschaftskompetenz ist derzeit für die Wähler unwichtig, weil es fast allen ziemlich gut geht. Und die Warnungen vor den gewaltigen längerfristigen Gefahren (Verschuldung, nachhaltig zum Scheitern verurteiltes Pensionssystem, Euro-Krise durch Hilflosigkeit gegenüber undisziplinierten Staaten …) sind schon zu oft ausgesprochen worden, als dass sie noch wirken könnten.
  11. Demographiekrise, also das Aussterben der Europäer? Das könnte überhaupt erst dann zum Thema werden, wenn es passiert ist. Und dann ist es natürlich erst recht kein Thema mehr. Es gibt noch viele anderen Themen, die versucht werden, aber nicht ziehen: Armutsbekämpfung, Globale Erwärmung, Emanzipation. Und in Südtirol war es zuletzt auch die Forderung nach der doppelten Staatsbürgerschaft: Man wählt zwar noch immer streng nach ethnischen Linien getrennt, aber die ethnische Polarisierung ist in den Hintergrund getreten. Was freilich schlagartig anders werden könnte, sobald das Schuldenpolitik-Experiment der römischen Regierung scheitert.

So repräsentativ diese Analyse auch für viele europäische Wahlgänge ist, so sehr sollte man sich bewusst sein: Vielleicht schon im nächsten Jahr könnten neue Trends, neue Notwendigkeiten, neue Bedrohungen das Stimmungsbild völlig ändern.

Wenn man aber prüft, ob das gegenwärtige Politikbild eigentlich insgesamt eine gute Entwicklung zeigt, dann ist dazu keineswegs ein volles Ja zu sagen, auch wenn manches optimistisch stimmt.

Denn die immer stärkere Konzentration aller Parteien auf "den" inhaltslosen Spitzenmann ist gefährlich. Der Glaube an den Messias ist in der Politik immer noch schiefgegangen, auch wenn es durchaus ansprechende Politiker wie Sebastian Kurz gibt, die derzeit einen sehr guten Eindruck machen.

Aber auch Kurz ist nicht der liebe Gott, der allwissend und fehlerfrei agieren könnte. Daher wäre es zweifellos viel beruhigender, wenn die Macht nicht nur auf einem Paar Schultern, sondern auf vielen läge, wobei es natürlich trotzdem gute Entscheidungsmechanismen bräuchte, die Klarheit schaffen, die endlose Dauerkonflikte verhindern könnten.

Idealerweise sollte es in Österreich sechseinhalb Millionen Schultern geben, auf denen das Land lastet. Denn nur die Möglichkeit, wirklich mitentscheiden zu können, führt zum Bewusstsein von Mitverantwortung. Aber bis das die Mächtigen akzeptieren, wird es noch länger dauern.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 06:45

    Zur AfD:
    Dass diese kein Programm hat, stimmt nicht. Das Programm gleicht fast genau dem, der CDU vor 20 Jahren.
    Wer sich die Abgeordneten anhört, kann ihnen nur zustimmen. Ich kann dabei keinerlei, wie von den Mainstream Medien immer behauptete Hetze oder Nazi Inhalte erkennen.
    Zu Putin:
    Er wird hier immer als Diktator und Aggressor aufgezählt.
    Wer sich die Reden und Interviews von ihm anhört, kann auch hier lediglich nachvollziehbare Argumente empfangen.
    Ob Wählen im Westen fairer ablaufen, sei dahingestellt.
    Unser heutiges größtes Problem ist die Zwangsumvolkung.
    Leider werden daran Afd, FPÖ, Lega und Co. nichts ändern.
    Das zentrale Problem liegt in Brüssel und den Organen der EU: Rat, EZB, Gerichtshof u.v.m.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 09:18

    Punkt 12: Wahlentscheidend ist auch die Auszählung.

    Bestimmt geschieht dies mitunter "kreativ".

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 07:19

    Ich denke, dass Demokratie mittlerweile ein Auslaufmodell ist. Der politische Einfluss der Bevölkerung beschränkt sich im Wesentlichen darauf, alle 4 oder 5 Jahre ein Kreuzerl auf einen Wahlzettel zu machen - das war es dann!
    Es existiert zwar die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren, doch ist dieser sehr unsichere Beruf des Politikers eher eine Option für Leute, die in anderen Berufen ohnehin keine Chance haben. Politiker sind fast durchwegs die Folge einer negativen Selektion.
    Demokratien haben auch den Nachteil, dass die Gesellschaftssysteme immer restriktiver werden. Ein Bürger hat damals (etwa im Jahr 1955) viel weniger Gesetze beachten müssen als heutzutage. Politiker produzieren eben laufend Gesetze, die letztendlich die Freiheitsgrade der Bürger beschneiden.

    Zukunftsträchtig erscheinen mir die Ideen von Titus Gebel. Seine Stadtstaaten kommen tatsächlich ohne demokratische Strukturen aus.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 08:10

    Ist das Hauptproblem für die Wähler ein anderes? Jede Partei marschiert über kurz oder lang in das sozialistische Lager, geführt von einer Riege an utopisch gut bezahlten Soziologen, Juristen oder Politikwissenschaftern. Diese völlig abgehobene, von der Bevölkerung mittels Polizeisperren hermetisch getrennte Schicht hat keine Ahnung was Unternehmen, Familien, Arbeitslose oder Bauern brauchen. Nur die Bürger des staatsnahen Sektors fühlen sich noch vertreten, vielleicht auch nur deshalb, weil der Staat den Medien, der Sozialindustrie, der Beamtenschaft und den ganzen Beratern ein leidliches Auskommen auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gewährleistet.

    Also geht die Schere auseinander. Auf der einen Seite die Nutznießer, welche immer radikalere Programme für mehr Staat wählen, auf der anderen Seite die Zahler, welche sich nicht vertreten fühlen und auch immer radikaler werden, vor allem wenn in einem Wahlkampf sehr viel versprochen wird, dann bei der Umsetzung aber wenig geschieht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 09:36

    Ich denke, daß wir uns vom Gedanken, Wahlen könnten eine echte Veränderung bringen, verabschieden müssen. Wir haben keine Wahl, wir haben nur die ILLUSION, eine Wahl mitentscheiden zu können. WIR können gar nichts entscheiden! Der MANIPULATION von außerhalb ist Tür und Tor geöffnet.

    Wahlen in Ö, D, F, usw. werden ganz woanders entschieden---dank Internet geht das immer einfacher. "Man" kann mit einer einzigen SMS unglaubliche Menschenscharen erreichen und mobilisieren und dorthin bringen, wohin "man" nur will. "Man"---das sind die wahren Kräfte, die, verborgen hinter den Kulissen, Wahlen entscheiden und somit über Wohl und Wehe einzelner Staaten, bzw. eines künstlich geschaffenen Länder-Konglomerats namens EU. Dieses künstliche Gebilde vereinfacht die Manipulation von außen.

    Wahlen werden von Drahtziehern entschieden, die nur Eigeninteressen zu wahren haben, die schön in Deckung bleiben, aber mit ihren immensen Geldsummen Wahlen nach Belieben STEUERN! Wie gesagt, unser Kreuzerl auf dem Wahlzettel ist eigentlich ein sinnloses Placebo. Wahlen sind eine ILLUSION.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 05:36

    Einmal wieder ****************************************************!!!
    fuer AU.

    Vieles gaebe es zu sagen, jedoch der Artikel spricht Baende.

    Wir leben in einer Zeit voller Umwaelzungen.
    Fuerchten wir nicht das Neue, probieren, experimentieren wir, aber in einem muessen wir unerschuetterlich bleiben: Im Pflegen der konservativen Tugenden.
    Was heisst: Erhaltung der fuer den Menschen auf denkbare Zeiten unveraenderbare Werte seiner inneren Einstellung und konsequenter Umsetzung derselben.

    Was nicht heisst, alten Mist zu bewahren. Dieser zaehlt nicht zu den Tugenden.

    Und welche Tugenden das sind, ueberlasse ich dem werten Mitkommentator/Mitleser zu definieren.
    Habe diese hier des Oefteren schon aufgezaehlt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Oktober 2018 17:21

    Alles von gleicher Bauart wie das Paket an Soros' Butler. Eines steht daher fest: CNN und das Clinton-Netzwerk werden von Soros finanziert. Aber das wussten wir ja schon.

    Mit den Packerln wollen sie wohl Mitleid heischen. Alles so knapp vor den Midterm Elections - auch die Flüchtlingswelle aus Mittelamerika gehört zum Wahlkampf. Bestimmt gibt es auch bald wieder einen bösen Russengiftmord, was?
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/usa-barack-obama-hillary-bill-clinton-bombe

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Oktober 2018 07:29

    Wer heutzutage nicht mit dem linken Irrsinn mit rennt und diesen hofiert, steht automatisch in der rechten Ecke und ist somit Pfuigack. Man sollte damit tunlichst die Klappe halten, da man sich sonst schnell der Gefahr einer Hausdurchsuchung und Anklage aussetzt. Zumindest der Verächtlichmachung in den zahlreichen linken Medien darf man sich sicher sein. Zustände, die einen eher an das dunkle Mittelalter erinnern.

    Meine Feststellung zum NATIONALFEIERTAG: Ich fühle mich nicht mehr als Österreicher - geschweige denn als wertvolles Mitglied der österreichischen Gesellschaft. Ich bin ein Rechter und somit PFUIGACK. Das System teile und herrsche funktioniert erschreckend präzise.


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  1. fewe (kein Partner)
    29. Oktober 2018 16:39

    Mit der repräsentativen Demokratie hat man eine anonyme Diktatur. Man hat das Proletariat an Stelle des Adels gestellt und die machen willfährig das, was ihnen aufgetragen wird. Und erzählen dazu Geschichten, die zu ihrer Parteilinie passen.

    Alle paar Jahre werden die Showmaster und Moderatoren gewählt und die können dann machen was sie wollen.

    Mittlerweile werden dem angeblichen Souverän sogar Verhaltensregeln unter Strafe auferlegt. Wo man rauchen darf, welche Lampen man verwenden darf, welche Worte oder Handbewegungen zu Gefängnisstrafe führen und zu wem man unbedingt immer ehrerbietig freundlich sein muss.

    Wir werden die böse Dimension erst dann erkennen, wenn es längst zu spät ist.

  2. Christian Peter (kein Partner)
    28. Oktober 2018 11:13

    Den Altparteien ist es völlig egal, welche Parteien gewählt werden, letztendlich landet jede einzelne Stimme bei der CDU bzw. SPD bzw. ÖVP und SPÖ, weil sich Bauernfängerparteien wie die AfD und FPÖ ohnehin als Mehrheitsbeschaffer verdingen (eine parlamentarische Opposition existiert in D und Ö nicht). Das Einzige, was Altparteien fürchten, sind Nichtwähler, denn bei niedriger Wahlbeteiligung wird sich früher oder später die Frage nach der Legitimität des politischen Systems stellen.

  3. Christian Peter (kein Partner)
    27. Oktober 2018 13:14

    AfD, FPÖ, Lega & Co werden nichts ändern, weil es sich um Bauernfängerparteien handelt. Leider werden die vernünftigen Parteien nicht gewählt. Die EU - Austrittspartei erhielt bei den NR - Wahlen nur 700 Stimmen, die Bauernfängerpartei FPÖ mit einem völlig belanglosen Parteiprogramm und einem Zahntechniker ans der Parteispitze hingegen mehr als 1,3 Millionen Stimmen. Ich fürchte, die meisten Wähler machen sich offenbar nicht einmal die Mühe, das Parteiprogramm der Parteien zu lesen, die sie wählen.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    27. Oktober 2018 13:02

    ,,Vielerorts verschwinden die Altparteien ganz.''

    Nur nicht in Österreich. Hier regieren seit 70 Jahren dieselben Parteien. Bei den Nationalratswahlen 2017 erhielten die Uraltparteien ÖVP, SPÖ und FPÖ knapp 90 % der Stimmen.

  5. Wiedertäufer343 (kein Partner)
    27. Oktober 2018 10:46

    Wir brauchen eine öko-konservative Politik und ein erneuertes Christentum. Mehr dazu unter Öko-Theosophie (bitte googeln).

  6. Torres (kein Partner)
    26. Oktober 2018 12:44

    Die AfD beweist, dass eine Partei auch ohne strahlende Spitzenleute Erfolg haben kann. Gauland und Weidel sind zwar nicht schlecht, doch charismatische Lichtgestalten sind sie wohl nicht. Da befindet sich Jörg Meuthen schon eher auf ganz gutem Weg dorthin.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Oktober 2018 14:30

      Was wollen Sie mit der Bauernfängerpartei AfD ? Haben Sie das (völlig belanglose) Parteiprogramm der AfD schon gelesen ? Falls (wie vermutet) nein : Diese Partei steht (wie die FPÖ) für alles und nichts.

  7. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    26. Oktober 2018 08:53

    ...das ist er selber und nicht bloß ein Agenturprodukt.

    Na so was. Es wird sich nie ändern, dass eine eigene (oder starke) Persönlichkeit besser zieht als jemand, der keine Eigenschaften hat und sich von Spin-Docs ein Erscheinungsbild und hohle Sprüche verpassen lässt. Die Sozis sind dahingehend am Schlimmsten dran, man braucht nur die leeren, inhaltslosen Gesichter ihrer Spitzenleut_*innen anzusehen.

    Die Journalist_*innen, die Welt von gestern, erkennen dann den starken Mann. Na, an schwachen werma brauchen.

  8. McErdal (kein Partner)
    26. Oktober 2018 08:52

    ***Vorbauen für die demographische Zukunft? - Wiener Seniorenheim bekommt "Halal-Küche"****
    w w w . unzensuriert.at/content/0028062-Vorbauen-fuer-die-demographische-Zukunft-Wiener-Seniorenheim-bekommt-Halal-Kueche

    Warum ist mir nur so kotzübel ? Noch Fragen ?

  9. Knut (kein Partner)
    26. Oktober 2018 07:29

    Wer heutzutage nicht mit dem linken Irrsinn mit rennt und diesen hofiert, steht automatisch in der rechten Ecke und ist somit Pfuigack. Man sollte damit tunlichst die Klappe halten, da man sich sonst schnell der Gefahr einer Hausdurchsuchung und Anklage aussetzt. Zumindest der Verächtlichmachung in den zahlreichen linken Medien darf man sich sicher sein. Zustände, die einen eher an das dunkle Mittelalter erinnern.

    Meine Feststellung zum NATIONALFEIERTAG: Ich fühle mich nicht mehr als Österreicher - geschweige denn als wertvolles Mitglied der österreichischen Gesellschaft. Ich bin ein Rechter und somit PFUIGACK. Das System teile und herrsche funktioniert erschreckend präzise.

  10. pressburger
    24. Oktober 2018 22:28

    Aus aktuellen Anlass noch ein entscheidender Faktor, wie versucht werden kann, die Wahlen zu beeinflussen und für sich zu entscheiden. Voraussetzung ist, dass der, der diese Methode anwendet links ist, im konkreten Falle in den USA Demokrat.
    Kurz vor den Midterms erhielten Soros, Obama, Clinton, Waters, CNN, Briefbomben.
    Welch ein Zufall. Briefbomben zu richtigen Zeit. Ein Geschenk des Himmels an die kopflos agierenden Demokraten.
    So lässt sich die öffentliche Meinung wirksam manipulieren. Die Zeit bis zu den Midterms ist zu kurz, um die wahre Täterschaft zu überführen. Insbesondere, weil der FBI ein Swamp aus der Obama Zeit ist.
    Zu Erinnerung. In den letzten zwei Jahren hat es in den USA keinen gezielten Angriff der Anhänger der Republikaner gegen die Mitglieder der Demokraten. Im Gegenteil. Die Gewalt ist immer von der linken Szene ausgegangen. Ob das Aufrufe zu Ermordung von Trump waren, zu Misshandlung von Barron, Angriffe auf Repräsentanten der Regierung oder Abgeordnete der Republikaner im Senat, oder im Kongress, versuchter Mordversuch inklusive.
    Dieses gezielte und koordinierte Vorgehen beweist, die Linke überlässt nichts dem Zufall. Sollte dieses Beispiel in Europa Schule machen, wird sich jeder Staat vorsehen müssen in dem eine andere, als linke Partei an die Regierung kommen sollte. Ungarn, Polen, Tschechien seien gewarnt.
    Die Midterms sind eine Entscheidung zwischen Demokratie und Sozialismus. Die Auswirkung im Falle des Sieges der Demokraten auf Europa könnten katastrophal werden. Eine Achse Washington-Brüssel-Berlin, mit voller Untertützung der illegalen Migration wird zum Zusammenbruch der europäischen Kultur führen.

  11. machmuss verschiebnix
    24. Oktober 2018 21:36

    Parteien sind parteiisch - in eigener Sache - no na (!)
    Parteien brauchen Geld und können daher "finanziert" werden
    Parteien sind schon vom Konzept her prädestiniert für Korruption (!)

    Weg mit den Parteien - Leute statt Parteien - Wiederbetätigungs-Paragraph gegen Parteien (!)


    OT: .... und jetzt der wirklich ein wirklich heißer Stoff

    Sehr spannend, was Robert D. Steele über die Khashoggi Geschichte zu sagen
    weiß...
    - alles ist konstruiert vom Deep State um Stimmung gegen die Saudis zu machen
    - verschiedene Gründe existieren
    - Saudis haben verraten, daß Zionisten für 9/11 optierten, Motiv ist nachvollziebar
    - und schriftlich belegt (!)

    - Saudis verwenden bereits Petro-Yuan, statt Petro-Dollar für Ölhandel ! ! ! !
    - anhören, den Knaben - heiße Sache UND glaubwürdig.

    » ... it has all been set up ...
    ...and possibility number 3 is, Khashoggi was a willing participant and he
    lives now happy somwhere in the 3rd world.
    . . .
    So one of the interesting things on this is,
    that the Khashoggi situation is an opportunity for trump,
    to take down the cionists and take down Bushes and Jenney and Rumsfeld,
    as a precursor to taking down the two clintons and the obamas.
    . . .
    Guantanamo is now ready for elite traitors. «

    https://www.youtube.com/watch?v=AbD2j84L7OM&feature=youtu.be

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. Oktober 2018 21:50

      Das beste wäre ein Parteienverbot, politische Parteien sind das Krebsgeschwür der Demokratie. Politische Ämter sollten im Losverfahren auf Zeit vergeben werden, wie ehemals in der griechischen Antike. Übrigens : Demokratie gibt es seit 2500 Jahren, parasitäre Parteien erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts, also seit knapp 170 Jahren.

  12. Ausgebeuteter
    24. Oktober 2018 19:40

    Wahlentscheidungen werden in vielen Ländern unterschiedlich getroffen:
    Da gibt es Länder, wo nur dem derzeitigen Regime angenehme Kandidaten antreten dürfen. Bei anderen Staaten wird durch Wahlmanipulationen das Resultat „stimmig“ gemacht. Bei manchen Ländern entscheidet ausschließlich der Geldeinsatz. So kann ich mich nicht erinnern, dass je ein Präsident der USA ohne eigenen Millionenvermögen und ebensolchen hohen Wahlkampfspenden gewählt wurde.

    In vielen demokratischen Ländern sind die Wähler sehr „launenhaft“, wie die unterschiedlichen Ergebnisse der jeweiligen Sonntagsfragen ergeben. Anders als bei einem wirklichen Fußballklubfan, welcher auch bei Verlustphasen dem Verein die Treue hält, sind viele Wähler sehr wechselhaft. Sicher tragen dazu auch die Medien bei, welche meist nicht überparteilich und neutral berichten. Die Wahlkampftouren der Kandidaten im ganzen Land sind eigentlich sinnlos, denn z.B. zum Zeltauftritt von Strache werden auch nur treue FPÖ-Wähler kommen - also Unentschlossene erreicht man damit sicher nicht. Es gibt wenige Wähler, welche die angetretenen Parteien themenbezogen vergleichen und bewerten, die Mehrheit entscheidet aber entweder traditionell oder aus einer augenblicklichen Stimmung heraus.

    Eigentlich ist die Zeit nach einer Wahl auch jene vor der nächsten Wahl. Daher hüten sich Regierungen, unpopuläre, aber für die Zukunft wichtige Entscheidungen zu treffen, denn damit wird deren Ausgangsposition für den nächsten Wahlgang wesentlich schwieriger.

  13. OT-Links
    24. Oktober 2018 17:21

    Alles von gleicher Bauart wie das Paket an Soros' Butler. Eines steht daher fest: CNN und das Clinton-Netzwerk werden von Soros finanziert. Aber das wussten wir ja schon.

    Mit den Packerln wollen sie wohl Mitleid heischen. Alles so knapp vor den Midterm Elections - auch die Flüchtlingswelle aus Mittelamerika gehört zum Wahlkampf. Bestimmt gibt es auch bald wieder einen bösen Russengiftmord, was?
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/usa-barack-obama-hillary-bill-clinton-bombe

  14. Rau
    24. Oktober 2018 16:11

    Hauptgrund für den Niedergang der Altparteien ist der Umstand, dass man nie weiß, was man genau wählt. Mit der ÖVP wird der Wähler seit Jahren über den Tisch gezogen, weil diese Partei eigentlich nur mehr Europapartei und sonst nichts ist.
    Immer wieder getätigte Wahlkampfansagen, wie etwa die von der Entfesselung der Wirtschaft, entpuppten sich als Leerformeln, ja nach der Wahl ist nicht selten das Gegenteil eingetroffen. Genau das blüht uns jetzt auch im Zusammenhang mit dem Migrationsthema, wo uns mit dem UN Pakt für Migration statt illegaler nun legale Massenflutung droht.

    Die Altparteien stehen nur mehr für Erhalt ihrer Pfründe. Von Problemen der Bürger haben sie sich weit abgehoben und bilden zunehmend eine Elite die sich selbst genügt. Da existiert der im Artikel angesprochene Zusammenhalt noch. Ein Zusammenhalt, der aber keine Resonanz mehr im Wahlvolk findet!

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 14:59

      Das österreichische Parlament wird ausschließlich von Altparteien besetzt. Einzige Ausnahme : Das NEOS, diese Partei existiert erst seit kurzer Zeit.

    • Rau
      28. Oktober 2018 20:19

      Sie meinen eher die Schwammerln, diese Neogrünen. Die NEOS sind da ein Anhängsel und nix anderes als die Fortführung des Liberalen Forums. Bei der nächsten Wahl werden die wieder in den Altparteien aufgehen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 20:36

      Wie auch immer : Das NEOS ist die einzige im Parlament vertretene neue Partei. FPÖ, ÖVP und SPÖ und die Grünen sind die (Ur-) Altparteien.

  15. Stein
    24. Oktober 2018 16:04

    Richtig, das Migrationsthema (und damit auch die Islamisierung) ist nach wie vor das Wichtigste.

    Sozialisten (samt Merkel) wollen das trotz enormer Wählerverluste nicht sehen, weil es sie durch dieses Thema entzweit.

  16. Ausgebeuteter
    24. Oktober 2018 15:20

    Mein Kommentar von heute 06:17 ist aus mir nicht bekannten Gründen leider etwas verstümmelt wiedergegeben worden, daher hier nochmals der Text:

    Ein gesetztes Ziel einer Partei kann nur dann komplett umgesetzt werden, wenn diese nach der Wahl das alleinige Sagen hat. In der Praxis besteht dann aber eine Regierung immer aus zwei oder mehr Parteien, dazu müssen Kompromisse und neue Ziele gesetzt werden, somit ist fast alles vor der Wahl Versprochene nicht mehr umsetzbar.
    Außerdem treffen die meisten Wähler ihre Entscheidung, wem sie ihre Stimme geben, nach sehr subjektiven und persönlichen Eindrücken und nicht nach dem vorhandenen Programm ihrer Partei, das sie oft gar nicht kennen (wollen). Es ist wie beim Produktkauf: die Werbung und Aufmachung beeinflussen sehr die Kaufentscheidung und nicht immer die Qualität oder das Preis-Leistungsverhältnis.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 15:00

      Parteien sind keine Lösung, sondern Teil des Problems.

  17. glockenblumen
    24. Oktober 2018 15:16

    OT

    Polizei wehrt sich gegen Rassimusvorwürfe:

    https://www.krone.at/1795294

    Ich hoffe, die Obrigkeit steht hinter ihren Leuten.

    Ich kann diesen Sch.. nicht mehr hören "wir werden nur aufgrund unserer Hautfarbe kontrolliert"
    Ganz abgesehen davon, daß der größte Teil der Drogendealer - wie man täglich hört und sieht - aus Afrika kommt.
    Warum überhaupt eine Diskussion? Wenn man zu Ausweisleistung aufgefordert ist, hat man dem nachzukommen, basta.
    Es ist immer das gleiche: wenn ein Schwarzer kontrolliert wird, braucht er nur Rassismus zu schreien, die Beamten heftig provozieren bis er festgenommen wird und schon haben diese elendigen "Händi-filmer" etwas, was sie dem Propagandasender zuspielen können.
    Und was von dort veröffentlicht wird ist sattsam bekannt :-(

    Man braucht sich nur an die vergangene Fälle erinnern...

    • haro
      24. Oktober 2018 16:25

      Die Polizei wird auf den medialen Prange gestellt. Nichts Neues. Man will vermutlich, dass Polizisten sich hüten (aus Angst vor Rassismusvorwürfen), schwarze Drogendealer (es gilt die Unschuldsvermutung) zu kontrollieren, die dann ihrem Handel besser nachgehen können. Impertinent ist allerdings wie der ORF "berichtet" .
      ORF ist nicht willens Realität, Kriminalität und die Leute in so manchen Wiener Bezirken zu zeigen wie sie sind (Wahrheit ist Hetze?), denn das entspricht nicht ihrem so verehrten und angeblich so wunderbaren Multikulti-Weltbild. Der Rotfunk gehört abgeschafft.

    • Dr. Faust
      24. Oktober 2018 22:20

      "...für den Zeitraum 1. April bis 15. Oktober 2018. Hierbei wurden mindestens 26 strafrechtliche Übertretungen, darunter 13x Körperverletzung, 7x Sachbeschädigung, 2x Raub und 4x Suchtmittelgesetz festgestellt. Diese Informationen lagen dem Bezirksvorsteher vor und wurden ihm auch vom zuständigen Sicherheitskoordinator für den 7. Bezirk erläutert ..."

  18. Bob
    24. Oktober 2018 13:37

    Wir leben, meiner Meinung nach, schon lange nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einer Parteiendiktatur. Des Bürgers Schicksal wird von Parteimitglieder bestimmt, deren Auffassung von Demokratie sehr fragwürdig ist.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 14:33

      Sowieso. Der Begriff ,Demokratie' ist in totalen Parteienstaaten wie Österreich und Deutschland nichts als eine Worthülse.

  19. pressburger
    24. Oktober 2018 11:35

    Eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Faktoren die Wahlen beeinflussen können.
    Aber, was beeinflussen eigentlich Wahlen ? Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, dass Wahlen an der bestehenden, festgefahrenen politischen Landschaft, in einer repräsentativen Demokratie nichts verändern. Vor den Wahlen rotieren die Politiker und sondern immer weitere Versprechungen ab. Nach den Wahlen, erleiden die gleichen Politiker einen umfassenden Erinnerungsschwund, arbeiten zwar fleissig, aber nur mit dem Ziel des freien Zugangs zum Futtertrog.
    Die letzten Beispiele in den EU Satellitenstaaten sind nicht nur ernüchternd, sondern erschreckend. Ob Frankreich, Deutschland, Spanien, Griechenland, Italien, Österreich. Ob alte Köpfe, wie Merkel, Tsipras, oder runderneuerte wie Macron oder Kurz, das Resultat ist das gleiche. Nämlich, Null. Kein einziges Problem wird wirklich angegangen, könnte für die Regierenden gefährlich sein, z.B. Pensionsalter, oder widerspricht ihren Absichten, Korrektur der sogenannten Migrationspolitik.
    Eine Symbiose zwischen Politikern und Wählern. Politiker lügen, weil sie ohne Macht keine Existenzgrundlage mehr hätten, der Wähler will angelogen werden, weil er sonst der Fratze der Wahrheit ins Antlitz blicken müsste.
    Eine Symbiose. In der toleranten Gesellschaft, einer repräsentativen Demokratie möglich. In der nachfolgenden Gesellschaftsform, eine islamischen Diktatur, wird es die Symbiose nicht mehr geben. Die aktiven Förderer der Islamisierung, werden sich genau so unterwerfen müssen, wie die, die mehr oder weniger passiv bei der Islamisierung zugeschaut haben.

  20. Politicus1
    24. Oktober 2018 11:34

    Das meiste kommt ja beim österreichischen Wähler überhaupt nicht an.
    Es ist sinnlos, Wahlprogramme mit wirtschaftlichen, fiskalischen, sozialpolitischen, staatspolitischen und ähnlichen Themen voll zu stopfen. Die Generationen bildungsferner Schulabsolventen verstehen es nicht!
    Was zählt ist, wie kommt er oder sie über den Bildschirm drüber. Da ist guter Durchschnitt gefragt. Nicht zu jung, nicht zun alt, nicht zu dünn, nicht zu dick, und schon gar nicht zu fesch (das erzeugt nur Neidgefühle).

  21. Josef Maierhofer
    24. Oktober 2018 10:13

    Es ist ein Balanceakt für alle privilegierten Politiker der repräsentativen Demokratie.

    Da stehen vor ihnen die Schafherden, denen alles egal ist, die Herden, denen alles egal ist, solange sie Futter haben, die aggressiven Schafherden, die naiven Schafherden, die 'konservativen Schafherden (nur keine Wellen), die fleißigen Schafherden, die faulen Schafherden, die ...., ein einziger Vorfall, und schon laufen alle unkontrollierbar aus dem Ruder in alle Richtungen, verstärkt durch Falschinformation, etc. - ein 'Flohzirkus'.

    Ja, es ist richtig, die Altparteien sehen alt aus, ihre Glaubwürdigkeit sinkt proportional zu ihrer Selbstbedienung und Unehrlichkeit, egal, ob publik oder 'niedergeschwiegen' oder manipuliert berichtet, siehe Beispiel SPÖ bei uns. Die Selbstbedienung der Altparteien schreit ja förmlich nach Neuem.

    Die von Dr. Unterberger genannte 'Lust nach Neuem', das 'Verlangen nach Veränderung', da sehe ich natürlich auch den Ruf nach dem 'starken Mann', wie etwa Salvini, etc. und das, so meine ich, kann dann tatsächlich auch passieren, nämlich genau dann, wenn die repräsentative Politik weiter gegen die Menschen handelt und sie für blöd verkauft, ausbeutet, etc. statt den Auftrag zu erfüllen, der ja auch gewählt wurde. Ich sehe da sehr wohl auch den Inhalt, das Versprechen, das Ziel, ...

    Tatsächlich ist die direkte Demokratie da besser, weil diejenigen, die die Suppe dann auslöffeln müssen, es sind immer die gleichen, nämlich die Fleißigen, dann zumindest mitstimmen dürfen.

    Ich bin für ein 'Wahlrecht der Fleißigen', also aller österreichischen Menschen, die arbeiten oder Pension beziehen, ohne Wenn und Aber, alle anderen eben nicht oder nur vorübergehend nicht. Das haben wir hier schon öfter diskutiert.

    Darum unterstütze ich die FPÖ, die zumindest ehrlich die direkte Demokratie will, während die ÖVP nur halbherzig 'dann 1922', wäre zumindest ein Anfang. Ich bin auch für eine 2/3 Mehrheit der FPÖ, weil das das Einzige wäre, den in den Altparteien festgefahrenen Karren wieder flott zu bekommen, ich bin auch für die vielen vernünftigen Eingaben, die die fleißigen FPÖ Minister erarbeiten lassen.

    Traurig das Versagen der repräsentativen 'Demokratie' (Parteidiktatur).

    • Weinkopf
    • Mentor (kein Partner)
      26. Oktober 2018 10:31

      FPÖ und "ehrlich die direkte Demokratie will"
      Zwischen Versprechen im Wahlkampf und eventuellen Volksabstimmungen ab
      900 000 Unterstützern ist doch einiges an Glaubwürdigkeit verloren gegangen.
      Diese FPÖ habe ich diesesmal aus purer Verzweiflung gewählt.

      Die Frage welche ich mir stelle: Gehöre ich zur Masse der vertrottelten Wählern?

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 11:00

      @Mentor

      Fürchte, ja. Aber ganz ehrlich : Die FPÖ habe wählte ich zuletzt Ende der 90-er Jahre. Diese Partei ist ein totes Pferd, nicht nur wegen dem Zahntechniker Strache. Eher würde ich bei den Grünen ein Kreuzerl machen als bei der Bauernfängerpartei FPÖ.

  22. Undine
    24. Oktober 2018 09:36

    Ich denke, daß wir uns vom Gedanken, Wahlen könnten eine echte Veränderung bringen, verabschieden müssen. Wir haben keine Wahl, wir haben nur die ILLUSION, eine Wahl mitentscheiden zu können. WIR können gar nichts entscheiden! Der MANIPULATION von außerhalb ist Tür und Tor geöffnet.

    Wahlen in Ö, D, F, usw. werden ganz woanders entschieden---dank Internet geht das immer einfacher. "Man" kann mit einer einzigen SMS unglaubliche Menschenscharen erreichen und mobilisieren und dorthin bringen, wohin "man" nur will. "Man"---das sind die wahren Kräfte, die, verborgen hinter den Kulissen, Wahlen entscheiden und somit über Wohl und Wehe einzelner Staaten, bzw. eines künstlich geschaffenen Länder-Konglomerats namens EU. Dieses künstliche Gebilde vereinfacht die Manipulation von außen.

    Wahlen werden von Drahtziehern entschieden, die nur Eigeninteressen zu wahren haben, die schön in Deckung bleiben, aber mit ihren immensen Geldsummen Wahlen nach Belieben STEUERN! Wie gesagt, unser Kreuzerl auf dem Wahlzettel ist eigentlich ein sinnloses Placebo. Wahlen sind eine ILLUSION.

    • glockenblumen
      24. Oktober 2018 15:19

      @ Undine

      ****************************

      Was ich trotzdem nicht verstehen kann, ist daß man sich solchen SMS völlig blauäugig anschließt und nichts hinterfragt. Wie verdummt ist dieses Gesellschaft?

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 14:49

      Logisch. Wahlen bzw. politische Parteien haben mit Demokratie nicht die Bohne zu tun. Wahlen sind sogar höchst undemokratisch, weit besser wäre es, politische Ämter im Losverfahren auf Zeit zu vergeben (wie in der griechischen Antike). Übrigens : Demokratie existiert bereits seit 2500 Jahren, politische Parteien erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts, also seit 170 Jahren.

  23. Brigitte Imb
    24. Oktober 2018 09:18

    Punkt 12: Wahlentscheidend ist auch die Auszählung.

    Bestimmt geschieht dies mitunter "kreativ".

    • glockenblumen
      24. Oktober 2018 15:20

      @ Brigitte Imb

      kreativ oder kriminell?

    • logiker2
      24. Oktober 2018 16:15

      ***************! mitunter ?

    • logiker2
      24. Oktober 2018 17:32

      ergänze aus Tichys Einblicke einen Kommentar zu Wahlfälschungen:
      SCHOCKIERENDER YOUTUBE-KOMMENTAR…
      Bei youtube habe ich einen richtig bösen Kommentar gelesen, der ernsthaft zu Denken aufgibt. Dort schildert ein User, dessen Bekannter in München angeblich als Wahlhelfer agiert haben soll, wie man das Wahlergebnis manipuliert hätte.

      In dem Wissen, das nicht jeder wählen geht, hätte man sich im Vorfeld eine gewisse Anzahl an Stimmzetteln abgezweigt und ausgefüllt. Als um 18.00 Uhr die Türen der Wahllokale geschlossen wurden, hat man diese Stimmzettel dann in die Wahlurne geworfen und die jeweilige Anzahl einfach auf der „Kundenliste“ abgehakt, also quasi für Nichtwähler abgestimmt.

    • Undine
      24. Oktober 2018 19:30

      @ logiker2

      Das glaube ich sofort! **********+!

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 10:54

      Wahlbetrug haben die Altparteien nicht nötig. Schließlich landen ohnehin alle Stimmen bei Parteien, die sich als Mehrheitsbeschaffer verdingen - Stimmen für AfD oder FPÖ sind letztendlich bloß Stimmen für die Christdemokraten bzw. Sozialisten.

  24. differenzierte Sicht
    24. Oktober 2018 09:04

    Wir haben bereits wieder ein Eu-bewegendes Thema! Plastik (ganz aktuell bei Wattestäbchen/Imbiss-Gaberln, Partygeschirr, Trinkbecher am Fußballplatz) aber natürlich auch in in jeder Form (denke besonders auch in der Medizin!).

    • dssm
      24. Oktober 2018 09:36

      Für mich als Brancheninsider ist das ein Musterbeispiel wie unsere Politik funktioniert. Zuerst macht man Verträge mit China, die kaufen das Zeug und machen Bekleidung daraus. Irgend wann haben die Chinesen genug eigenen Plastikmüll und die Verträge laufen aus. Da aber die Politik in den wohl 10 Jahren wirklich rein gar nicht reagiert, stapeln sich inzwischen die Plastikmüllberge. Also machen NGOs einen Wirbel wegen des Plastikmülls im Meer, als ob auch nur eine kleinste Teilmenge davon aus Europa käme. Und schon kann die Politik handeln – und reguliert Campingteller.
      Nebenbei, das Zeug ist bei den aktuellen Rohölpreisen relativ wertvoll!

  25. Arbeiter
    24. Oktober 2018 08:42

    Ja, dass das Aussterben der Europäer kein Thema ist, das ist schon der Überhammer. Wer schafft so was?

    • logiker2
      24. Oktober 2018 16:25

      es geht eben nur schleichend bzw. es wird verschwiegen um die Schlafschafe nicht zu wecken. Wenn ich in meinem Umfeld die Umvolkung thematisiere werde ich mitleidig belächelt und als Verschwörer tituliert. Fakten und Argumente werden nicht wahrgenommen bzw. ignoriert.

  26. dssm
    24. Oktober 2018 08:10

    Ist das Hauptproblem für die Wähler ein anderes? Jede Partei marschiert über kurz oder lang in das sozialistische Lager, geführt von einer Riege an utopisch gut bezahlten Soziologen, Juristen oder Politikwissenschaftern. Diese völlig abgehobene, von der Bevölkerung mittels Polizeisperren hermetisch getrennte Schicht hat keine Ahnung was Unternehmen, Familien, Arbeitslose oder Bauern brauchen. Nur die Bürger des staatsnahen Sektors fühlen sich noch vertreten, vielleicht auch nur deshalb, weil der Staat den Medien, der Sozialindustrie, der Beamtenschaft und den ganzen Beratern ein leidliches Auskommen auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gewährleistet.

    Also geht die Schere auseinander. Auf der einen Seite die Nutznießer, welche immer radikalere Programme für mehr Staat wählen, auf der anderen Seite die Zahler, welche sich nicht vertreten fühlen und auch immer radikaler werden, vor allem wenn in einem Wahlkampf sehr viel versprochen wird, dann bei der Umsetzung aber wenig geschieht.

  27. Cotopaxi
    24. Oktober 2018 07:32

    o.T.

    Unglaublich, was sich unter Schwarzen Innenministern und unfähigen BVT-lern sich alles hier im Land einnisten darf:

    https://www.heute.at/politik/news/story/Oesterreich-gewaehrt-Khalid-H--General-aus-Syrien-Asyl-Ermittlungen-Amtsmissbrauch-BVT-BFA-51813382

  28. elfenzauberin
    24. Oktober 2018 07:19

    Ich denke, dass Demokratie mittlerweile ein Auslaufmodell ist. Der politische Einfluss der Bevölkerung beschränkt sich im Wesentlichen darauf, alle 4 oder 5 Jahre ein Kreuzerl auf einen Wahlzettel zu machen - das war es dann!
    Es existiert zwar die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren, doch ist dieser sehr unsichere Beruf des Politikers eher eine Option für Leute, die in anderen Berufen ohnehin keine Chance haben. Politiker sind fast durchwegs die Folge einer negativen Selektion.
    Demokratien haben auch den Nachteil, dass die Gesellschaftssysteme immer restriktiver werden. Ein Bürger hat damals (etwa im Jahr 1955) viel weniger Gesetze beachten müssen als heutzutage. Politiker produzieren eben laufend Gesetze, die letztendlich die Freiheitsgrade der Bürger beschneiden.

    Zukunftsträchtig erscheinen mir die Ideen von Titus Gebel. Seine Stadtstaaten kommen tatsächlich ohne demokratische Strukturen aus.

    • pressburger
      24. Oktober 2018 10:49

      Einspruch, die Demokratie ist an und für sich nicht ein Auslaufmodell. Die Demokratie, die repräsentative Demokratie, wird von den Parteien und ihren Repräsentanten, den Politikern mit voller Absicht ad absurdum geführt.
      Möglicher Ausweg. Direkte Demokratie. Nur, die Politiker fürchten die direkte Demokratie, der Wähler weigert sich das Wesen der direkten Demokratie zu verstehen.
      Die Konsequenz wäre. Er, der Wähler müsste dann Verantwortung übernehmen, selbstverantwortlich handeln.

    • Almut
      24. Oktober 2018 12:56

      @ elfenzauberin
      ***********************************!
      Danke für den Hinweis auf Titus Gebel!
      Dazu passend: guter Vortrag von Polleit zur freien Marktwirtschaft.
      https://www.youtube.com/watch?v=IUg2hoiHtqI
      Das setzt natürlich Menschen voraus, die die Verantwortung für sich und Ihre Entscheidungen selbst übernehmen. Staatliche Gängelung führt immer zur Ausbeutung der Tüchtigen und Fleißigen, macht weite Teile der Bevölkerung abhängig und korrupt (absichtlich, weil dann als "Stimmvieh" gut zu gebrauchen).
      Wie sagt H.H. Hoppe so treffend: Demokratie ist der Wettbewerb der Gauner.
      @ pressburger
      **************************! Für die direkte Demokratie.

    • Brigitte Kashofer
      24. Oktober 2018 13:27

      Die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren, existiert nur scheinbar. Beamte haben das Privileg, ihre politischen Funktionen ohne Verdienstentgang während der Arbeitszeit wahrnehmen zu können. Deshalb sind die meisten Politiker Gemeinde- oder Landesbedienstete. Daneben gibt es einige Unternehmer, Bauern und Pensionisten. Angestellte und Arbeiter der Privatwirtschaft hingegen muss man mit der Lupe suchen, weil sich die Zeiten der Ausschüsse nicht mit den Arbeitszeiten in Einklang bringen lassen

    • elfenzauberin
      24. Oktober 2018 15:13

      @pressburger
      Die direkte Demokratie bildet den Willen des Volkes mit Sicherheit besser ab als die repräsentative Demokratie, das ist wohl richtig. Aber auch die direkte Demokratie krankt daran, dass die Anzahl der Wertschöpfenden, die die Steuertöpfe füllen, immer kleiner wird. Diejenigen, die das System am Laufen halten, werden gnadenlos von einer Mehrheit überstimmt, die von der Wertschöpfung dieser Leute lebt. Man kann sich dann gut vorstellen, dass die Enteignung der Wertschöpfenden dann mit Mitteln der direkten Demokratie weiter vorangetrieben wird. Das sind auch keine besonders guten Aussichten.

    • otti
      24. Oktober 2018 18:09

      elfenzauberin: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Und wenn man jetzt noch den Faktor orf / standard / etc, mit einberechnet, wird mir schwarz vor den Augen einer "direkten" Demokratie.

      So schön sie wäre.

      Für nahezu jeden Beruf braucht man eine Ausbildung. Für die Beurteilung ökonomischer Zusammenhänge, politischer Analysen, Indoktrinationen linker Systeme genügt der Kauf einer Wurstsemmel und ein Krügel Bier !

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Oktober 2018 19:31

      Sie verwechseln die Parteiendiktatur mit der Demokratie. Dass eine Volksherrschaft mit demokratischen Strukturen sehr gut funktioniert, beweist die Schweiz.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Oktober 2018 14:52

      Demokratie ist kein Auslaufmodell, demokratische Strukturen müssten in Bananenrepubliken wie Österreich, wo politische Parteien alles, Bürger jedoch nichts zu entscheiden haben, erst einmal eingeführt werden.

  29. Templer
    24. Oktober 2018 06:45

    Zur AfD:
    Dass diese kein Programm hat, stimmt nicht. Das Programm gleicht fast genau dem, der CDU vor 20 Jahren.
    Wer sich die Abgeordneten anhört, kann ihnen nur zustimmen. Ich kann dabei keinerlei, wie von den Mainstream Medien immer behauptete Hetze oder Nazi Inhalte erkennen.
    Zu Putin:
    Er wird hier immer als Diktator und Aggressor aufgezählt.
    Wer sich die Reden und Interviews von ihm anhört, kann auch hier lediglich nachvollziehbare Argumente empfangen.
    Ob Wählen im Westen fairer ablaufen, sei dahingestellt.
    Unser heutiges größtes Problem ist die Zwangsumvolkung.
    Leider werden daran Afd, FPÖ, Lega und Co. nichts ändern.
    Das zentrale Problem liegt in Brüssel und den Organen der EU: Rat, EZB, Gerichtshof u.v.m.

    • Cotopaxi
      24. Oktober 2018 07:53

      Als regelmäßiger Zuhörer und Genießer der AfD-Debattenbeiträge kann ich sagen, dass diese Partei zu jedem Thema äußerst kluge und verantwortungsvolle Inputs abliefert.

      Monothematisch war die AfD unter Lucke, der nur die Wirtschaft im Sinne hatte und damit scheiterte. Die jetzige AfD ist bei jedem Thema am Platz.

    • dssm
      24. Oktober 2018 08:17

      Völlig richtig, die AfD hat eine ganze Reihe von Ideen. Kocht die Euro-Krise wieder hoch, wird sich der Bürger sehr wohl an die AfD als das Original erinnern können, ebenso bei Energiewende und Bildungspolitik.
      Andererseits, die AfD ist wie die FPÖ (und viele andere) ein Sammelsurium von Ideen. Wenn die Herrschenden die Medienmacht gegen neue Parteien nutzten, so sammelt sich alles und jedes in einer Partei, denn nur so gibt es eine Chance. Und so finden sich wirtschaftsliberale, nationale, konservative bis hin zu sozialistischen Ideen. Mal schauen, wer und was sich in diesen Parteien im Rahmen der kommenden Krise durchsetzt.

    • Wyatt
      24. Oktober 2018 08:24

      alle
      ****************

    • carambolage
      24. Oktober 2018 09:04

      Die Bundestagsreden fast aller AFD-Parlamentarier sind das Beste, was seit F.J.Strauß gehalten wurden. Viele Leckerbissen sind als Video im Netz zu finden.

    • Almut
      24. Oktober 2018 10:18

      alle
      ****************************

    • HDW
      24. Oktober 2018 10:26

      Man kann nur jedem raten sich die Reden der MdBs der AfD im Bundestag via Youtube regelmässig anzuhören. Nicht nur was die fachliche Kompetenz dieser Leute auf den meisten Gebieten betrifft sondern auch das Niveau der Rhetorik. Gerade darin ist der Abstand von den heutigen Linksgrünen und SPD am weitesten. Ausserdem kann man sich von der Bassena Atmosphäre der Auftragsquängler im Ösi Parlament erholen.

    • pressburger
      24. Oktober 2018 11:05

      Schliesse mich an. Wer über die AfD sich eine Meinung bilden will, soll sich zuerst die Reden der AfD Parlamentarier auf YouTube im Bundestag anhören. Selbstverständlich tritt die AfD als Opposition der Merkel-Regierung kritisch, manchmal auch aggressiv auf. Durchgehend sin alle Redner der AfD gut vorbereitet und fachlich auf einen hohen Niveau.
      Die gleichgeschalteten Medien weigern, sicher auf Weisung von oben diese Tatsachen zu akzeptieren, und setzen beharrlich bei jeder unpassenden Gelegenheit die Nazi Keule ein. Durchaus im Sinne der SPD, wie das kometenhafte Verglühen dieser Partei zeigt.

    • glockenblumen
      24. Oktober 2018 15:22

      @ Templer

      **************************************!!

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Oktober 2018 14:32

      Was wollen Sie mit der Bauernfängerpartei AfD ? Pro - EU, Pro - NATO, Pro - USA. Lesen Sie das (völlig belanglose) Parteipgramm der AfD, diese Partei steht (wie die FPÖ) für alles und nichts.

  30. Ausgebeuteter
    24. Oktober 2018 06:17

    Ein gesetztes Ziel einer Partei kann nur dann komplett umgesetzt werden, wenn diese nach der Wahl das alleinige Sagen hat. In der Praxis besteht dann aber eine Regierung immer aus zwei oder mehr Parteien, dazu müssen Kompromisse und neue mrist nach sehr iele gesetzt werden, somit ist fast alles vor der Wahl Versprochene nicht mehr umsetzbar.
    Außerdem treffen die meisten Wähler ihre Entscheidung, wem sie ihre Stimme geben, nach sehr subjektiven und persönlichen Eindrücken und nicht nach dem vorhandenenen Programm ihrer Partei, dass sie oft gar nicht kennen (wollen). Es ist wie beim Produktekauf: die Werbung und Aufmachung beeinflussen sehr die Kaufentscheidung und nicht immer die Qualität oder das Preis-Leistungsverhältnis.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. Oktober 2018 14:33

      Politische Parteien sind keine Lösung, sondern Teil des Problems.

  31. simplicissimus
    24. Oktober 2018 05:36

    Einmal wieder ****************************************************!!!
    fuer AU.

    Vieles gaebe es zu sagen, jedoch der Artikel spricht Baende.

    Wir leben in einer Zeit voller Umwaelzungen.
    Fuerchten wir nicht das Neue, probieren, experimentieren wir, aber in einem muessen wir unerschuetterlich bleiben: Im Pflegen der konservativen Tugenden.
    Was heisst: Erhaltung der fuer den Menschen auf denkbare Zeiten unveraenderbare Werte seiner inneren Einstellung und konsequenter Umsetzung derselben.

    Was nicht heisst, alten Mist zu bewahren. Dieser zaehlt nicht zu den Tugenden.

    Und welche Tugenden das sind, ueberlasse ich dem werten Mitkommentator/Mitleser zu definieren.
    Habe diese hier des Oefteren schon aufgezaehlt.





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