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Zehn Gründe, warum Kern gehandelt hat – zehn Gründe, warum das für die SPÖ fatal ist

Auch wenn längst niemand mehr in der SPÖ mit Christian Kern in die nächsten Nationalratswahlen gehen wollte, ist es für die Partei absolut katastrophal, WIE Kern jetzt aus heiterem Himmel seinen Rückzug angekündigt hat. Am schlimmsten dabei ist, dass er zugleich selbstherrlich und ohne demokratischen Anschein ankündigt, für die SPÖ als Spitzenkandidat in die Europawahlen gehen zu wollen. Diese Entwicklung ist für die ganze Partei fatal. Für Christian Kern selbst ist sein Verhalten aber aus ganz persönlicher Perspektive und Interessenlage absolut logisch.

Und zwar gleich aus mehreren Gründen:

Die Beweggründe Kerns

  1. Für einen so machtbewussten und eitlen Menschen wie ihn war die Perspektive unerträglich, jetzt vier frustrierende Jahre als machtloser Oppositionschef durch die Lande tingeln zu müssen. Das hatte er sich ganz anders vorgestellt, als er von der sicheren (und konkurrenzfreien) Stellung eines ÖBB-Generaldirektors in die prestigeträchtige Position eines Bundeskanzlers gewechselt ist. Jetzt ist er beides los. Nach einem so tiefen Sturz geht die innere Motivation völlig verloren.
  2. Das ist ein ganz ähnlicher psychologischer Vorgang wie beim Neos-Chef Matthias Strolz. Auch bei dem war die frustrierende Oppositionsperspektive dominierendes Motiv für den Abgang (nur hat es Strolz eindeutig geschickter angestellt als Kern; er hat den Anschein gewahrt, dass die Partei entscheidet, – und doch zugleich seine eigenen Vorstellungen komplett durchgebracht).
  3. Kern hat sich schon als Regierungschef durch persönliche Konfrontationspolitik jede Möglichkeit eines Dialogs mit Sebastian Kurz geraubt. Daher kann er jetzt mit diesem auch nicht mehr dealen, um so vielleicht doch noch politische Restmacht zu behalten. Die Taktik "Ich bringe in bestimmten Fragen eine Verfassungsmehrheit, und ihr erfüllt im Gegenzug auch mir einige Wünsche" hat sich Kern selbst verschlossen. Diese Taktik kann frühestens erst ein Nachfolger einsetzen. Das hat Kerns Frustration und Abgangssehnsucht naturgemäß noch weiter erhöht.
  4. Der Wechsel – die Flucht – ins EU-Parlament bedeutet für Kern hingegen eindeutig die Perspektive, im Gegensatz zu Wien irgendwie mitgestalten zu können. Denn dort können alle größeren Fraktionen durch wechselnde Koalitionen relevant werden.
  5. Er hat durch die nicht abgesprochene Erklärung des Rücktritts zu einem von ihm gewählten Zeitpunkt die letzte Möglichkeit gesehen, selbst Akteur zu sein, um nicht als Getriebener dazustehen. Das ist für sein eigenes Selbstwertgefühl natürlich wichtig.
  6. Kern macht sich zweifellos auch Hoffnung, nicht nur österreichischer, sondern auch europäischer Spitzenkandidat der Sozialdemokratie zu werden, womit auch die – recht theoretische – Hoffnung verbunden ist, EU-Kommissionspräsident zu werden. Kern ist in den letzten Monaten eifrigst und ohne viel Medienbegleitung durch Europa gereist, um sich dafür in Stellung zu bringen. Er hat freilich bisher niemanden in der europäischen Sozialdemokratie gefunden, der ihn öffentlich vorschlagen würde, weshalb er das jetzt indirekt selber getan hat.
  7. Kern musste aktuell vor allem den geplanten SPÖ-Parteitag fürchten. Dort hätte er mit Sicherheit eine Streichorgie erlitten, selbst wenn es keinen Gegenkandidaten gibt. Die SPÖ-Funktionäre haben die psychologisch verständliche Sehnsucht, irgendwen für die katastrophale Wahlniederlage, die innere Spaltung und die totale Perspektivenlosigkeit der Partei zu bestrafen. In einer solchen Situation ist natürlich immer der Parteivorsitzende das Ziel.
  8. Als EU-Spitzenkandidat hat sich Kern hingegen in Hinblick auf den Parteitag Chancen auf den üblichen Unterstützungsreflex der Parteikader ausgerechnet. Diese scharen sich ja traditionell immer hinter den Spitzenkandidaten – auch wenn sie ihn nicht ausstehen können.
  9. Kern hat aber nicht nur den Parteitag, sondern auch den unmittelbar bevorstehenden Prozess gegen den Herrn Fußi fürchten müssen, der ja sein eigener Redenschreiber und Berater gewesen ist. Fußi hatte jene Frau, durch die der halb kriminelle Fälschungsskandal um den Herrn Silberstein – also einen weiteren Berater Kerns – bekannt geworden ist, mehrfach massiv bedroht. Das müsste eigentlich bei jedem unabhängigen Richter zu einer glatten Verurteilung führen. Die Sache könnte daher noch ziemlich grauslich für Kern werden, der da ja vermutlich als Zeuge antreten wird müssen. Da ist es irgendwie logisch, wenn man sich selbst ein wenig aus dem Schussfeld zu nehmen versucht.
  10. Noch grauslicher droht eine andere, wenige Stunden vor der Rücktrittsankündigung bekannt gewordene Affäre zu werden. Kerns Vorvorgänger Alfred Gusenbauer ist mitten in die Ermittlungen der amerikanischen Justiz geraten. Und die ist bekannt dafür, Politiker nicht mit solchen Samthandschuhen anzugreifen, wie es die hiesige Staatsanwaltschaft (zumindest bei roten und grünen Politikern) tut. Gusenbauer war offenbar jahrelang – gegen eine Riesengage! – zusammen mit dem polnischen Exkommunisten Kwasniewski heimlicher Agent für den ukrainischen Präsidenten Janukowitsch. Dieser war wiederum eine Marionette Moskaus. Das muss man sich vorstellen: Knapp nach der Riesenaufregung der SPÖ und ihrer Medien wegen eines völlig harmlosen, maximal koketten Knickses der Außenministerin nach einem Tanz mit dem russischen Präsidenten wird bekannt, dass ein hochrangiger SPÖ-Mann de facto russischer Agent gewesen ist. Das ist eine absolute Katastrophe. Auch deswegen ist es irgendwie logisch, wenn sich Kern selbst ein wenig aus dem Schussfeld zu nehmen versucht.

Der Großschaden für die SPÖ

Subjektiv, egoistisch gedacht ist also ziemlich klar, warum Kern so zu handeln versucht hat. Objektiv gesehen hat er es aber auf die absolut blödeste und ungeschickteste Art getan. Es ist schlicht Stümperei, erst einen Tag vor einer Sitzung der EU-Sozialdemokraten in den Ring zu treten. Damit hat er seine Reputation in der internationalen Sozialdemokratie und seine Chancen auf eine EU-weite Kandidatur nicht gerade befördert. Für die eigene Partei ist das Vorgehen Kerns überhaupt ein Gau, der größte vorstellbare Schaden, der sie in vielerlei Hinsicht zum Gespött macht:

  1. Es ist für einen noch immer so machtbewussten Parteiapparat absolut unerträglich, dass selbst SPÖ-Spitzenleute intern vorher keine Silbe davon erfahren haben. Diese sind vielmehr den Medien ganz blöd und ahnungslos gegenübergestanden, die schon Stunden vorher informiert worden waren (wenn auch nur halbrichtig, so etwa mit der schwachsinnigen Information, Kern würde nach seinem Rücktritt zu Gazprom gehen). Der niederösterreichische Landesparteiobmann Schnabl hat zum Beispiel noch Stunden nach Bekanntwerden der Wochenzeitung NÖN gegenüber einen Rücktritt Kerns als "Erfindung der ÖVP" bezeichnet. Das ist peinlich zur Potenz.
  2. Kern hat von der Partei im Grund verlangt, ihn wieder zum Vorsitzenden zu wählen, obwohl er schon vor der Wahl ankündigt, dass er im kommenden Jahr zurücktritt. Wenigstens diese Zumutung haben ihm die Landesparteichefs dann in den Nachtstunden offensichtlich wieder zurückgeschmissen.
  3. Kern hat damit gegen alle parteiinternen Usancen verstoßen, indem er den Parteigranden jede Chance genommen hat, hinter den Kulissen in aller Ruhe über einen Nachfolgekandidaten nachzudenken.
  4. Wer auch immer jetzt aus dem Hut gezaubert wird (Bures? Drozda? Schieder? Doskozil? Katzian? Rendi-Wagner?), muss damit rechnen, dass die Partei jetzt etliche Vorsitzende verbrauchen wird, bevor sie sich vielleicht wieder fängt. So ist es jedenfalls fast allen Parteien gegangen, die eine scheinbar ewige Machtposition plötzlich und deutlich verloren haben. Jeder weiß, dass er sich in den nächsten Jahren in frustrierender Oppositionsarbeit abmühen wird müssen, und dass in der SPÖ jetzt die einzigen echten Kraftzentren neben ÖGB und Arbeiterkammer die drei Landeshauptleute sind. Vor allem ahnt jetzt schon jeder, dass die SPÖ mit Peter Kaiser in die nächsten Wahlen gehen dürfte. Der aber denkt in den nächsten Jahren nicht daran,  den Landeshauptmann-Sessel in Kärnten aufzugeben, wo er ja den größten SPÖ-Wahlsieg der letzten Jahre geschafft und beide Rechtsparteien mit großem Erfolg gedemütigt hat. Schon die alten Römer wussten: Lieber Erster in Gallien als zweiter in Rom.
  5. Rudi Fußi, der größte Sargnagel für Partei wie Kern, hat zumindest einmal mit einem Satz recht: "Man wird erst nach dem Abgang Kerns sehen, wie kaputt diese einst so stolze Partei ist."
  6. Für eine Partei ist es unerträglich, wenn sich da jemand hinstellt und, ohne mit irgendjemandem gesprochen zu haben, einfach im Indikativ sagt, dass er der Spitzenkandidat bei der Europawahl sein wird. Er hat das also als fix kommuniziert, nicht bloß als Wunsch. Da ist nicht einmal mehr ein Keuschheitsgürtel an scheindemokratischem Verhalten vorgehalten worden.
  7. Kern verkündet seinen Rücktritt ausgerechnet an jenem Tag, da der von der Regierung links liegengelassene Gewerkschaftsbund neuerlich zum Großkampftag gegen Schwarz-Blau bläst. Der als Folge natürlich medial total untergeht. Damit hat er sich auch bei diesem wichtigen SPÖ-Flügel nicht gerade Freunde gemacht.
  8. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich jetzt der tiefe Spalt in der SPÖ erst so richtig auftut, wenn man nicht ganz schnell einen Kompromisskandidaten aus dem Hut zu zaubern imstande ist, von dem man hofft, dass er den Spalt übertünchen kann. Das kann freilich nur eine völlig farblose Person aus dem Apparat sein, die bisher mit keinen kantigen Aussagen aufgefallen ist. Auf der einen Seite dieses Spalts quer durch die SPÖ stehen in wilder Entschlossenheit die linken Ideologen und Dogmatiker. Auf der anderen ebenso wild entschlossen die rechten Pragmatiker, die erkannt haben, dass die Sozialdemokraten mit ihrer "Welcome"-Politik den größten Fehler ihrer Geschichte begangen haben (Das hatte sogar Werner Faymann am Ende seiner Amtszeit begriffen – worauf er freilich vom linken Parteiflügel sofort gestürzt worden ist).
  9. Das Chaos in der Partei ist so groß, dass im Gegensatz zur abendlichen Kern-Ankündigung in der Nacht offensichtlich schon wieder etwas anderes beschlossen worden ist. Die SPÖ will nun doch schon heuer einen neuen Vorsitzenden finden. Und nicht, wie Kern geplant hatte, erst kommenden Sommer nach der EU-Wahl. Jedoch gibt es keinerlei definitive Kommunikation der Parteispitze, was jedes Mitglied tief verärgern muss. Zumindest zur Stunde weiß man nicht einmal, ob und wann es jetzt einen SPÖ-Parteitag geben wird.
  10. Und das Allerschlimmste: Weit und breit will niemand die Partei übernehmen, überall hört man aus der SPÖ nur Absagen oder Gründe des jeweils anderen Parteiflügels gegen einen potenziellen Kandidaten. Aber nirgendwo zeigt sich eine starke Bewegung oder gar ein Konsens für einen Kandidaten. Insofern gleichen die Sozialdemokraten ganz den grünen Parteien, wo sich auch jeweils nur Verlegenheitskandidaten für die Parteiführung angeboten haben. Das ist ein ziemlicher Kontrast zur Geschichte der ÖVP in der letzten Dekade. Dort ist bei jedem Rücktritt der Nachfolger schon festgestanden (der oft auch schon davor parteiintern Truppen gegen den amtierenden Parteichef unter den Unzufriedenen Truppen gesammelt hat: Josef Pröll gegen Molterer, Spindelegger gegen Pröll, Mitterlehner gegen Spindelegger, Kurz gegen Mitterlehner). Der Nachfolger hat dann zumindest kurzfristig immer eine Zeitlang durchaus reüssiert. Das spricht für die ÖVP-Usancen. Freilich hat die ÖVP auch keinen so verknöcherten ideologischen Flügel wie die SPÖ.

Das Kern-Doskozil-Kaiser-Papier

Das vor wenigen Tagen präsentierte SPÖ-Papier der drei bisher mächtigsten SPÖ-Männer zum lange verdrängten und gemiedenen Thema Migration, das Kern als seinen letzten Erfolg hinstellt, entpuppt sich beim Hineinschauen maximal als müder Versuch, zum wichtigsten politischen Thema endlich irgendetwas zu sagen. Aber es sind wieder nur hohle Phrasen zustandegekommen. Und mit solchen alleine kann man maximal in linken Medien müden Applaus auslösen, aber keinen einzigen Wähler zurückgewinnen.

Schon die von Kern präsentierte Zentralthese zeigt das Herumgerede: Es gehe darum, Zuwanderung zu begrenzen und im Verfahren gescheiterte Asylwerber in ihre Herkunftsländer zurückzuführen. Mein Gott, wie neu! Hat doch selbst in der SPÖ seit langem niemand mehr eine unbegrenzte Zuwanderung verlangt. Geht es doch längst darum, die illegale Zuwanderung ganz zu begrenzen.

Und zum "Zurückführen" abgelehnter Asylwerber in ihre Heimat äußert die SPÖ keinen einzigen konkreten Gedanken, wie das über das schon in rot-schwarzen Zeiten praktizierte Ausmaß hinaus gelingen soll. Vor allem führt die jetzige Regierung doch jetzt schon eine deutlich größere Zahl Migranten zurück, als es früher unter Kern gelungen war (was von vielen SPÖ-nahen NGOs wiederum heftig kritisiert wird …). Die SPÖ und ihre europäischen Gesinnungsfreunde verhindern jeden (etwa durch Sanktionen und Streichung von Entwicklungshilfe) effektiven Druck auf Drittweltländer, einer Rücknahme zuzustimmen. Die SPÖ beschwört sogar neuerlich die "Einhaltung von Menschenrechts- und Flüchtlingskonvention", obwohl völlig klar ist, dass viele linke Richter unter angeblicher Berufung auf diese Konventionen die Abschiebung eines Gutteils der Migranten verhindert haben. Obwohl Dinge wie Drogendealen oder (angebliche) Homosexualität keineswegs als Asylgründe in diesen Konventionen stehen.

Um die Dinge noch schlimmer zu machen, bekennt sich die SPÖ sogar noch zu Asylanträgen, die man direkt in europäischen Botschaften in jenen Ländern stellen kann, aus denen man angeblich fliehen muss. Die SPÖ will also sogar noch einen zusätzlichen Weg der Migration nach Europa öffnen!

Und am schlimmsten sind die in den letzten Tagen gefallenen Äußerungen des (natürlich knallroten) Wiener Stadtschulratspräsidenten zum Thema Islamisierung: Er hat es trotz der lauten Alarmrufe von immer mehr Lehrern ausdrücklich abgelehnt, über den Islam auch nur zu reden. Dabei ist dieser längst zum Hauptproblem in vielen städtischen Schulen geworden. Er darf aber laut SPÖ auch weiterhin nicht als solches genannt werden.

PS: Es ist absolut faszinierend zu sehen, wie sich absolut die gesamte Oppositionslandschaft im ersten Jahr nach der Wahl völlig atomisiert hat. Bei Grünen, Pilzen, Neos und Sozialdemokraten ist überall der Parteichef des Wahltags Vergangenheit. Alle vier Linksparteien sind ein Trümmerhaufen oder bestenfalls  eine Baustelle, trotz der eifrigen Unterstützung durch ORF und die Mehrheit der Journalisten. Das gibt der Regierung ein Jahrhundertfenster, einmal wirklich zu regieren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 06:51

    Es fällt auf, daß alle, wirklich alle, die nichts taugten, einen Versorgungsposten in Brüssel erhalten.
    Das ist die EU, wofür sie u.a. geschaffen wurde.

    Ein Narrenhaus, das aber nicht für Belustigung sorgt, sondern großes Leid, Ärgernis und Unfrieden für Europas Völker gebracht hat und bringt.
    Ich bin dafür einen Stacheldraht um das Gebäude zu ziehen, und keinen mehr raus zu lassen. :-)
    Sollen sie Kost und Logis frei haben, aber keinerlei Befugnis, auch nicht die kleinste Kleinigkeit über die Geschicke Europas zu bestimmen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 03:39

    Stimmt sicher alles. Aber fast zu viele Zeilen fuer so ein narzisstisches Leichtgeweicht.
    Im Endeffekt werden die "Rot bis in den Tod" Legionen (die sowieso auf natuerliche Weise aussterben) ihn waehlen, wo auch immer aufgestellt. Aber darueber hinaus wird er bei den EU-Wahlen keine neuen Stimmen bringen. Insofern ist er ein gutes Gegenueber fuer den Herrn Karas, falls der wirklich noch einmal antreten darf. Bei dem gilt das gleiche. Obwohl, der wuerde eher dem FP Kandidaten Stimmen zutreiben. Also insofern passt das dann auch schon.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 06:22

    Zu den Wiener Schulproblemen: Der SPÖ Bildungsstadtrat Czernohorszky hatte zuletzt im Kurier ja gemeint, dass mehr psychologische Betreuuung das Richtige wäre, aber die heimtückische türkisblaue Bundesregierung das Geld dazu einfach nicht herausrücken wolle. Auf die naheliegende Idee, den Lehrern wieder mehr Sanktionssmöglichkeiten gegenüber renitenten Schülern einzuräumen, kommt dieser hoffnungsfrohe SPÖ Jungbonze scheinbar gar nicht erst. Dabei würde das erstens gar nichts kosten und zweitens den verhängnisvollen Einfluss von Psycho- und sonstigen -logen etwas eindämmen.
    Sozialismus zerstört offenbar den Hausverstand!

  4. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 02:17

    Kern will nicht mehr. Aber ganz einfach abzutreten ohne neuen Posten – das verkraftet so ein narzisstischer Mensch nicht. Will er denn wirklich nach Brüssel? Gut möglich, dass er am Ende des Tages gar nicht bei der EU-Wahl antreten wird, sobald er einen anderen Posten gekriegt hat.

    Übrigens: Sein wichtigster Einflüsterer könnte seine Frau sein. Vielleicht kennt sie ja seine Entscheidungen als erste ... noch vor ihm.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 06:06

    Sollte Altkanzler Kern von den SPÖ-Gremien tatsächlich, wie er es wünscht, als Vorsitzender bis zum 26. Mai geduldet werden, WÄRE ES AM 1. MAI EINE GESUNDE REAKTION DER SPÖ-FUNKTIONÄRSBASIS, CHRISIAN KERN, WIE EINST WERNER FAYMANN, AUS ALLEN POLITISCHEN ÄMTERN ZU PFEIFEN.

    Aber im bürgerfernen Brüssel wäre MILLIONEN-SCHLEPPER Christian Kern bei Typen wie JUNKER, ASSELBORN, KARAS und dergleichen ein willkommener Mitkämpfer.

    Dr. Unterberger dürfen wir, einmal mehr, für die detailpräzise Gesamtbetrachtung dieses kuriosen Vorganges danken.

  6. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 07:26

    Bravo Kern Bravo SPÖ
    Weiter so.....
    Sogar Burda hat mal recht behalten dass Kern es nicht kann.
    Was die ÖVP angeht, jetzt endlich Nägel mit Köpfen zu machen ist eine herbe Enttäuschung.
    Ich schrieb an das Team Kurz folgendes:

    Sehr geehrte Frau Rausch

    Ich habe Herrn Kurz gewählt unter folgenden Erwartungen:

    1. Stärkung der Direkten Demokratie- davon wird leider nicht mal mehr gesprochen.

    2. Abschaffen bzw. merkbare Umgestaltung des ORF -mit Blümel ist da überhaupt nichts passiert. Der ORF ist als Hauptmedium mehr denn je ein Lügen- und Lückenmedium.

    3. Der Stil von Hrn.  Kurz gefällt mir aber einen Dömnitz wegen einer Bemerkung sofort abzuservieren stärkt nicht die demokratische Stimmung in einer Partei.

    4. Die Vorgehensweise gegen Ungarn der einer der wichtigsten Partner als Nachbar Ö ist finde ich auch nicht in Ordnung.

    Es denken viele in meinem Bekanntenkreis ähnlich. Daher ersuche ich im Weiterleitung der Punkte.

    Mir ist klar dass Hr. Kurz nicht überall gleichzeitig sein kann. Es lässt sich Politik aber auch nicht als One man Show bewerkstelligen.

    Die Antwort ist eine Zumutung wobei die Direkte Demokratie nicht erwähnt wurde:

    Sehr geehrter Herr xy

    danke für Ihre Nachricht, Ihr Lob, Ihre konstruktive Kritik und Ihre ehrlichen Worte - das ist wichtig für unsere Arbeit für Österreich. Wir haben Ihre Anregungen gerne weitergegeben. Wir wollen gemeinsam einen neuen Stil, wirkliche Veränderung und Österreich damit in die richtige Richtung bewegen.

    Zum ORF wollen wir Ihnen sagen: Wir haben Anfang Juni auf Grundlage des Regierungsprogrammes mit einer großen Medienenquete den Startschuss für eine umfassende Diskussion über die österreichische Medienlandschaft gegeben. Es geht um Zukunftsfragen für den Medienstandort Österreich insgesamt und dabei natürlich auch um den ORF. Leitlinien für ein neues ORF-Gesetz gehören ebenso dazu wie die Stellung des ORF als öffentlich-rechtlicher Sender im Land. Denn als solcher hat er sowohl große journalistische Verantwortung als auch eine besondere Sorgfaltspflicht. Daran ist seine Arbeit zu messen. In unserer heutigen Zeit wollen wir Medienpolitik aber auch im europäischen Kontext betrachten, neue Allianzen und einen Wettbewerb diskutieren, den öffentlich-rechtlichen Auftrag auch in diesem Zusammenhang bewerten, über österreichische Identität ebenso wie über Förderung und Finanzierung reden. Auch die Digitalisierung in der Medienwelt spielt eine immer größere Rolle. Bitte schauen Sie hier vorbei: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/medienenqueteBringen Sie sich bitte direkt ein!Unsere konkreten Zielsetzungen finden Sie auch im Regierungsprogramm: https://www.oevp.at/Programme-Statuten-Logos (S. 84ff.).
    Sollten Sie persönlich konkrete Kritik am ORF oder einer seiner Sendungen haben, dürfen wir Sie bitten, sich direkt an den kundendienst@orf.at zu wenden. Ihre Meinung ist für den Österreichischen Rundfunk wichtig und er muss Rückmeldungen ernst nehmen!

    Gerne auch ein Wort zu E.Dönmez. Sebastian Kurz erklärte, dass sexistische und beleidigende Entgleisungen nicht akzeptabel sind . Dafür gibt es in der neuen ÖVP keinen Platz. Wir pflegen einen anderen Stil. Das haben wir den Wählerinnen und Wählern versprochen und das halten wir auch. Der neue Stil steht für einen respektvollen Umgang miteinander und nicht für Beleidigungen, auch wenn jemand politisch andere Ansichten vertritt. Daher erfolgte der Ausschluss aus dem ÖVP-Parlamentsklub.

    Zum Thema Ungarn haben sich 448 Abgeordnete des Europaparlaments für die Einleitung eines Verfahrens nach Artikel 7 des EU-Vertrages gegen Ungarn ausgesprochen. Das ist eine deutliche 2/3-Mehrheit des europäischen Parlaments. 197 waren dagegen, 49 enthielten sich ihrer Stimme. Auch unsere Europaabgeordneten und die Führung der Europäischen Volkspartei haben sich für die Einleitung des Verfahrens ausgesprochen. Das ist weder eine Verurteilung, noch ein Beweis für Fehlentwicklungen, sondern es geht um das Ausräumen der im Raum stehenden Vorwürfe (vor allem Verstöße gegen die Grundrechte). Wenn es Fehlentwicklungen gibt, dann sind diese zu korrigieren. Es ist daher ein Start eines Diskussionsprozesses, der wichtige offene Fragen klären soll. Es geht dabei um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, also um feste Grundwerte in der EU, auf denen die Ordnung und Sicherheit in Europa aufgebaut sind. Da kann es keine Kompromisse geben. Das Verfahren soll volle Aufklärung der Vorwürfe gegenüber Ungarn bringen, so wie das auch ein laufendes Verfahren gegenüber Polen tun soll. Die Kommission hat hier eine Verantwortung, genau hinzusehen. Das erscheint uns der richtige Weg zu sein.

    Danke für Ihr Interesse!

    Liebe Grüße und einen schönen Wochenbeginn, Ihr

    Team in der neuen Volkspartei
    Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien
    www.oevp.at
    www.sebastian-kurz.at

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 07:52

    Wundert mich, dass Herr Prodi, der auch die Hapsburg Group zierte, nicht prominent erwähnt wurde. Immerhin Ex-EU-Kommissar und Ex-Premier von Italien. Prodi war auch EU-Kommissar als die Sanktionen über Österreich verhängt wurden, wo auch Gusenbauer seinen Anteil dran hat. Auch soll er mit Gusenbauer für Nasabarjew lobbyieren. Was sind das für Bande?

    Kern hat sich nicht zum EU-Spitzenkandidaten ernannt, er wurde ernannt. Die Parteifunktionäre haben da nix mitzuentscheiden. Die Entscheider walten im Hintergrund. Eine Verschwörungstheorie? Nein, das ist Realität einer Seilschaftenpolitik.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKing Crimson
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2018 15:27

    Heute am 19. September 2018 war die HARTBERGER BEZIRKSZEITUNG "MEINE WOCHE" im Briefkasten, in dem Bezirksblatt ist ein ganzseitiges Interview mit Christian Kern.

    Die letzte Frage an Kern lautet:

    MEINE WOCHE: "Bald sind EU-Wahlen. Wann werden Sie den ehemaligen EU-Abgeordneten und Minister Jörg Leichtfried zum Spitzenkandidaten ernennen?"

    KERN: "Wir werden den Spitzemkandidaten oder die Spitzenkandidatin im Dezember formell nominieren. Und wir haben eine Reihe von exzellenten Persönlichkeiten, die zur Auswahl stehen."

    Und nun lese ich hier im A. Unterberger Artikel, dass Christian Kern angekündigt hat für die SPÖ als Spitzenkandidat in die Europawahlen gehen zu wollen! :-)


alle Kommentare

  1. Alexandra Bader (kein Partner)
    23. September 2018 10:38

    Kern findet sich recht schnell damit ab, dass die Dinge gelaufen sind; sicher wird er an Rendi-Wagner gedacht haben, doch dass sie Ministerin wurde, fällt in die Zeit, als ihn Silberstein beraten hat (März 2017), nachdem das "Prinzessinnen-Dossier" verfasst wurde. Man beachte auch bei ihr die Israel-Connection und dass ihr Mann Kabinettschef bei Drozda war; jetzt sagt vor allem Drozda in den Medien, was PRW angeblich denkt, Das ist immer noch die Gusenbauer-Schlaff-Lansky.Haselsteiner-Silberstein-Partie, deren Gegenpol aber nicht die Gemeindebau.Partie in der SPÖ ist, sondern da bedarf es weit mehr an Analyse und Widerstand.

  2. Go Ahead, Fred (kein Partner)
    22. September 2018 11:00

    Fortsetzung (2)

    Gleichzeitig werden die anderen Rettungsboote für die restlichen Offiziere klar gemacht, welche an der Reeling stehen und kräftig jubeln: "Bravo, Käpt'n Rotbart, mit Dir als Groß-Admiral wären diese ganzen Unglücke sicher nie passiert." Selbst Bootsmann Max ist zu Tränen gerührt. Währenddessen spielt das Schiffs-Orchester noch ein letztes Mal des Käptn's Lieblingslied "Hier ist ein Mensch" des altehrwürdigen Peter Alexanders.

    Wahrlich historische Momente.

  3. Go Ahead, Fred (kein Partner)
    22. September 2018 10:58

    Welch' herzergreifende Szene, die wir da gerade beobachten dürfen und so historisch auch noch. (1)

    Nachdem Käpt'n Rotbart seit dem Start der Reise noch jeden Eisberg gerammt hat - sogar Umwege wurden dafür in Kauf genommen - läßt sich die schwere Schlagseite des einst so stolzen SPÖ-Dampfers nun endgültig nicht mehr leugnen. Der gemeinen Mannschaft und den überraschten Passagieren steht das Wasser schon zu Halse, als der an Bord durchaus beliebte Kapitän im einzigen Edel-Rettungboot Platz nimmt und sich abseilen läßt. Dabei fordert er den Posten des Groß-Admirals für sich selbst, und den Posten des neuen Kapitäns für die einzige Offiziers-AnwärterIn an Bord, lauthals ein.

  4. Fragezeichen (kein Partner)
    22. September 2018 09:29

    Rendi-Wagner soll also Kern nachfolgen ? Sie macht keinen unsympathischen Eindruck. Wenn man sich aber genau anschaut, aus welchem politischen Freundeskreis sie kommt, dann weiß man auch, wer die politischen Fäden im Hintergrund zieht. Es sind dieselben, die Kern aufgestellt hatten. Die dürften längst gemerkt haben, dass Kern nicht taugt. Die neue Strategie :wie entsorgt man ihn am besten und findet eine Nachfolge , die den polit.Kreis nicht wirklich verändert. Die kleinen SPÖ-Mäuse haben da eh nichts mitzubestimmen. Das legen ganz andere, weit einflussreichere Größen fest.
    Zufällig habe ich kürzlich die Addendum-Berichte über d.Israel-Connections der Kerns gelesen. Aufschlussreich.

  5. fewe (kein Partner)
    21. September 2018 22:17

    Ja, es ist richtig, dass sich die alle atomisiert haben. Nun auch die SPÖ. Jetzt fehlt nur noch die Wahlniederlage in Wien.

    Obwohl ich die alle mit ihrem antifaschistischen Faschismus nicht mag, ist es halt nicht sehr vorteilhaft, wenn es praktisch keine Opposition gibt.

    Politiker müssen in erster Linie gute Präsentatoren sein. Was zu tun ist, wird ihnen eh vorgeschrieben. Es gibt ja keine Politiker mehr in dem Sinn. Jemand, der selbst irgendwelche Konzepte ausarbeitet, das gibt es ja nicht mehr. Das machen alles Berater oder Lobbyisten. Die brauchen das dann nur noch verkaufen.

    Kerns Fehler waren zu viele schlechte Berater. Stratege ist er leider keiner. Denken müssten andere.

  6. Anmerkung (kein Partner)
    21. September 2018 19:42

    Dass Kern überfallsartig der SPÖ den Krempel hingeworfen hat, hat die Partei mit Punzierungen wie "Prinzessin" und "Glaskinn" selbst verschuldet. Er musste ja zwangsläufig im Modus der beleidigten Leberwurst absalutieren, nachdem zuvor schon Faymann im Mimosenstil abgetreten war (ohne vergleichbare Abqualifizierung!).

    Aber egal, inzwischen halten auch die Sozialisten selbst schon ihre Partei für tot. In einer lebendigen Partei würden diejenigen, auf deren Konto der Kern-Katastrophenvorsitz geht, hochkant hinausgeworfen werden. Das waren bekanntlich drei Personen: Kern selbst, der mit ihm packelnde Zeiler und der das Machtwort sprechende Häupl. Alle drei: lupenrein parteiausschlussreif!

  7. Torres (kein Partner)
    21. September 2018 10:59

    Die Selbstnominierung Kerns für das EU-Parlament erinnert fatal an Martin Schulz: bekanntlich hat dieser sich ebenfalls nach der Wahlpleite der SPD selbst als Außenminister nominiert. Allerdings geriet er da an die Falschen: soweit erniedrigen ließ sich nicht einmal die SPD, Schulz bekam (außer dem Parlamentsmandat) nichts - zum Unterschied von der SPÖ: die hat das offenbar geschluckt. So gesehen erreicht die SPÖ nicht einmal das - sehr niedrige - moralische Niveau ihrer deutschen Schwesterpartei.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      23. September 2018 10:40

      Kern rudert aber schon wieder zurück, es ist nicht sicher, dass er bei der EU-Wahl antritt. Wer weiss, was da noch geleakt oder intrigiert wird... und ob er nicht weg vom Fenster ist, wenn er als Letztes noch eine Nachfolgerin nach Geshmack seiner Förderer einsetzte. Oder er kommt zum Schluss, dass EU doch auch ein Knochenjob ist, wo er den Bihänder braucht; oder er steigt bei Gusis lukrativem Lobbying hier und dort ein..

  8. AppolloniO (kein Partner)
    21. September 2018 10:46

    Skandalös wieder einmal die Berichterstattung über diesen Komplex!
    >>> Da beklagt der ORF sowohl in der ZIB als auch im anschließenden Runden
    Tisch, dass sich kein SPÖler zu der Causa Kern äußern wollte. Auf die Idee
    einen Nicht-Roten zu befragen kam in dieser Anstalt keiner. Dämlich!
    >>> Es gibt ja keine gleichgeschalteten Einheitsmedien -und dennoch haben diese
    einäugigen Redakteure (Presse,ORF,Srandard, Österreich etc, etc..) UNISONO
    sofort zum besten SPÖ-Mann (!) und zum besten SPE-Mann erklärt und keiner
    könne Juncker besser ersetzen.
    Anfangs vermutete ich, dass solches beruflich verlangt würde. Nein, die sind wirklich so beschränkt.

  9. Knut (kein Partner)
    21. September 2018 07:45

    Woran erkennt man einen guten Roten? An seinem Abgang. Ok ok ok … der hier – ein herber Silbersteiner - wird sicher sauer aufstoßen und garantiert für Sodbrennen sorgen.

    Ja ja, die Roten schaffen es immer wieder die Schwerkraft aufzuheben. Die fallen nicht runter die fallen alle rauf. Brüssel - das Auffanglager für unfähige Politiker - das EU-AMS sozusagen.

    Das Problem vom Sozialismus ist, dass denen irgendwann das Geld der ANDEREN ausgeht. Und zwischenzeitlich ist SPÖ nicht mehr die Partei der Arbeiter, sondern die der Künstler. Ob und wie das weiter geht, steht wohl in der Sternen. Und die stehen für Verlogenheit und Falschheit sehr sehr schlecht.

    • Undine
      21. September 2018 19:11

      @Knut

      Gebe Ihnen in allem recht, nur nicht bei den "Künstlern", denn die meisten sind KÜNSTLEROIDE!

  10. Waltraut Kupf
    20. September 2018 00:59

    Es treten in letzter Zeit auffallend viele Politiker zurück, was damit zusammenhängen kann, daß sie befürchten, ins Visier der Justiz zu geraten oder dort schon sind, zumindest droht Ungemach durch gewisse Kontakte. Der Mangel an politischem Instinkt und strategischem Geschick sind bei Kern dermaßen offensichtlich, daß er nun einfach feige davonläuft und sich das ultimative Eigentor schießt, weil seine zusätzliche Unaufrichtigkeit denn doch zuviel des Unerträglichen ist. Das sogenannte Sahnehäubchen ist, daß er sich frech zum Spitzenkandidaten für die EU-Wahlen stilisiert und gleichzeitig seine Chancen durch seinen völlig unverständlichen Schritt deutlich verringert. Eine wahre Jammerfigur.

    • Pumuckl
      20. September 2018 10:37

      @ Waltraut Kupf 00:59

      Die, von uns erlebte, Zeitgeschichte lehrt uns, wie robust und vielgestaltig der Marxismus seine Ziele verfolgt, und leider auch viel zu oft, manchmal auf Umwegen in anderer Gestalt, auch erreicht.

      Der millionenfache Schlepper Kern wurde den Österreichern vom (INTERNATIONALEN!) Sozialismus dreist als Bundeskanzler zugemutet.

      Dieser, als Kanzler versagende Wahlverlierer wird nun, ebenso dreist, von ebendiesen Kreisen, mit Hilfe der Medien in die EU-Institutionen emporgelobt, weil er ihnen dort nützlich erscheint.

      Im Kreise von Typen wie Junker, Asselborn, Karas und dergleichen, ist Kern dann nicht mehr von Wählergunst abhängig.

    • Undine
      20. September 2018 11:22

      @beide

      **************************+!

    • Waltraut Kupf
      21. September 2018 00:14

      @Pumuckl: ich pflichte Ihnen bei, trotzdem scheint mir nicht ganz sicher, ob man ihn dort haben will, weil er sich doch selbst allzu sehr beschädigt hat und er das ohnehin schon schlechte Image der EU noch weiter absinken lassen würde. Wenn Karas und Kern dort an maßgeblicher Stelle sitzen, kann man hoffen, daß diesem nutzlosen Verein früher der Garaus gemacht werden würde. Wenn er (vorübergehendes) Glück hat, genügt denen dort ein eleganter Dressman und Statist.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      23. September 2018 10:43

      Die, die sich an Schlaff, Haselsteiner und Co. anlehnen und international vernetzt sind, sind aber sakrosankt. Bzw, die die als Handlanger fungieren siehe Pilz. Warum steht Gusenbauer nicht wegen der Eurofighter vor Gericht? er putzt sich an Darabos ab, der immer unter Druck war, und ein U-Ausschuss und die veröffentlichte Meinung unterstützen dies. (mehr in meinem Blog unter meinem Namen auf Wordpress)

  11. Gandalf
    19. September 2018 22:59

    @ Politicus1, 22:13 und 22:24 - da es ein wenig länger werden kann, als eigener Kommentar:
    Ja, Sie haben mit Ihrer Vermutung wahrscheinlich sogar recht. Aber das, was Herrn Kern da "gelungen" ist, war trotzdem ein Furz in den Sand. Wohl durfte er nach Salzburg hinein, aber nur deswegen, weil sich im Peterskeller eben die Hausbesorger und Chauffeure der wirklich wichtigen Leute, die derweil in der Felsenreitschule dinierten, zum Biersaufen trafen. Und selbst bei seinen Mittrinkern hat sein Auftreten, wie man sogar im Oppositions Rund Funk sehen konnte, nicht eitel Wonne verbreitet. Ich kann mit einiger Befriedigung hier wiederholen, was ich schon vor Monaten einmal über den phantasie- und glücklosen Herrn Kern geschrieben habe: "Anything King Christian touched was shit". Und noch dazu ist er nicht einmal mehr "King", sondern eben bloss noch Concierge. Umso blöder für ihn, wenn er immer wieder in die "merde" (Copyright: sein Parteifreund Asselborn) greift.

    • otti
      20. September 2018 11:50

      Gandalf: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      das wahrhaft FÜRCHTERLICHE ist, daß es immer wieder möglich ist, solche ...........
      in Führungspositionen zu hieven ! ( ...eine Last hochwinden..)

  12. Politicus1
    19. September 2018 22:13

    Je länger ich den OppositionsRundFunk beobachte, um so mehr vermute ich, dass der gestrige Supergau der SPÖ sogar geplant war.
    In den ORF Nachrichten dominieren die SPÖ und Kern Aufmacher und extrem lange Inhalte. Niemals hätte die SPÖ genug Geld, diese 'Product Placements' Parteiwerbung zu bezahlen.

    Ein Wunder, dass der ORF dann doch noch ein paar Minuten Sendezeit für einen Bericht über den EU-Gipfel in Salzburg frei machen kann ...

    • Politicus1
      19. September 2018 22:24

      Die liebe Lou hat es sogar geschafft, auch das Korrespondentengespräch mit Salzburg zur Tagung der europäischen Sozialisten umzuleiten, mit nochmaligen Thema der Chancen des armen Kern für den roten Spitzenkandidaten bei der EU-Wahl.

      Wir werden uns jetzt daran gewöhnen müssen, in den ZIBs tagaus tagein bis zum SPÖ-Parteitag Interviews, Expertenmeinungen, Einschätzungen ... über die SPÖ serviert zu bekommen.

    • Gandalf
      19. September 2018 22:33

      Und wo ist der Herr Blümel???

  13. Ambra
    19. September 2018 22:02

    Wie schön, daß wir Kern los sind und ich finde, daß er nicht so viele "Nachrufe" aller Art verdient, dazu ist er zu uninteressant. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Genossen dies jetzt nicht auch bemerkt haben.... Und daß die europäischen Sozialisten einen solchen looser zum Spitzenkandidaten machen, kann ich mir noch weniger vorstellen.

    Und wie angenehm, seriös und stark im Gegensatz dazu das Auftreten von Sebastian Kurz in Salzburg soweit ich es heute mitbekam.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      22. September 2018 09:47

      Werter Herr Richter,

      nachdem Sie wirklich alles und alles kritisieren, würde mich interessieren - diese Frage stelle ich mir schon seit langem - wie denn nun Ihr Lösungsprofil aussehen würde.

      Wie und vor allem WER müsste den Ihrer Meinung nach an der Spitze des österr.Staates stehen, damit sie nur annähernd zufrieden sein könnten?

      Die Frage ist ernst gemeint. Es interessiert mich sehr, was Sie als Lösung anzubieten haben. Danke im voraus.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      22. September 2018 09:48

      ...will heißen "alle und alles" kritisieren.

  14. Brigitte Imb
  15. Kyrios Doulos
    19. September 2018 20:38

    Die Atomisierung der LinkINNEN machte Freude, wenn das alles wahr wäre.

    Aber: Alles spricht dafür, daß es vollkommen egal ist, wie es linken Parteien geht.
    Solange Medien, Staatsanwälte, Richter, Lehrer, Uni-Profsessoren linke Gesinnungsdiktatur leben, geben alle nichtlinken Politiker regelmäßig klein bei und üben, um nur das harmloseste Beispiel zu nennen, die Sprache der gendernden Political Correctness (sogar Kickl) oder weichen der linken Gewalt, zB bevor man Richter am VwGH wird.

    Das Schlimmste ist, daß Sebastian Kurz ein Linker (geworden?) ist. Seine Dönmazentscheidung war ein schäbiger Knie(!)fall vor den Furien des Feminismus, und seine Ungarnentscheidung war so unbeschreiblich schäbig, daß mir eine Woche später noch immer die Spucke wegbleibt. Seine Absicht, die Homoehe voll zu übernehmen, ohne jeden Versuch, die Heteroehe mit welcher gesetzeskonformen Methode immer zu privilegieren, ist der nächste Beweis.

    Und daß er die SED-Merkel und den Kryptoszialisten Macron dabei unterstützt, die FRONTEX Agentur mit einer Macht auszustatten, die die Nationalstaaten des Souveränitätsrechts des eigenen Grenzschutzes beraubt, ist dermaßen katastrophal, daß einem die Worte fehlen.

    Also: Was nützt uns die Atomisierung der Linksparteien, wenn die ÖVP - wie die CSU/CDU und die EVP - zu einer Fahnenträgerin und neuen Vorreiterin linker Gesinnungsdiktatur geworden ist?

    Unterstützt Kurz auch den UNO Migrationspakt? M.W. JA. --- Und bitte bleibt wachsam in bezug auf die FRONTEX-LÜGE: 10.000 Mann klingen gut. Sie sind aber das Gegenteil von gut, wenn sie den unmittelbaren Zugriff zu den Grenzen zB von Ungarn bekommen. Wenn ein Staat seiner Grenzen beraubt wird, hat er aufgehört, ein Staat zu sein. Das wollen Merkel, Macron und Kurz!

    KURZ ist die neue linke Gefahr.

    Wann kneiss(l)t das die FPÖ?

    Gegenüber dieser Gefahr namens Kurz/ÖVP/CDU/CSU/EVP ist diese KERN-story total irrelevant. Sie taugt nur zur lustigen Unterhaltung im ORF. Weil es einfach witzig ist, daß sogar die GIS-LinkINNEN nicht wissen, was sie nun sagen sollen. Für einen Propagandasender erster Güte einfach köstlich! Dafür sei Ihnen Dank gesagt, Genosse Kern.

    • Undine
      19. September 2018 21:21

      @Kyrios Doulos

      Sie sprechen mir aus der Seele!

      *************************
      *************************
      *************************!

    • Riese35
      19. September 2018 22:28

      @Kyrios Doulos

      Auch mir sprechen Sie aus der Seele!

      **********************!
      **********************!
      **********************!

      Kurzens Grenzschutz- und Auffanglagerinitiativen sind mindestens genau so "glaubwürdig", wie die Paneuropaunion unserer Aristokratie die Wiedererrichtung des Hl. Römsichen Reiches durch die EU eingeredet hat. Ein Großteil der Aristokratie hat es geglaubt und glaubt es noch heute. Bekommen haben wir die Perversion des Hl. Röm. Reiches.

    • glockenblumen
      20. September 2018 08:15

      @ Kyrios Doulos

      ************************************************************!!!+
      Volle Zustimmung!

    • Fragezeichen (kein Partner)
      22. September 2018 09:52

      Welch treffende Analyse, herzlichen Dank. So traurig, aber leider wahr.
      Die Hoffnung auf Veränderung schwindet von Tag zu Tag mehr.

  16. tampa
    19. September 2018 17:30

    So wie einst ein Heinz Fischer -grade zurück von einem DDR Besuch- am WC zu den
    harten Themen Stellung bezog , so unvergleichlich leicht spült Kern seine angepriesene Verantwortung für Partei und Wähler hinunter in den Orkus der charakterlosen Kommunikanten!
    Die sozialistische Internationale ist wirklich eine Ansammlung von Loosers :
    Papandreou , Guterres , Gusenbauer , Morales , Chaves und viele andere Versager
    von NordAfrika bis Mittel-u.Südamerika -jetzt sitzen sie in der UNO oder anderen
    internationalen Versorgerposten und schicken uns ebensolche ins Haus -
    Bacheletismus nennt sich das und ist "sozialistischer Ausschlag" ,juckt ungemein!

    • Freisinn
      19. September 2018 18:25

      Chavez ist aber schon tot!

    • machmuss verschiebnix
      19. September 2018 21:02

      Bei Evo Morales muß ich heftig widersprechen:

      der Knabe hat schon damals, als er noch Gewerkschafts-Häuptling war,
      den Vorgaben aus USA die lange Nase gezeigt. Die wollten den Kokain-Anbau
      verbieten - Morales sagte Njet !

      Als er dann sein Präsidentenamt antrat, warf er den US-Botschafter raus, weil
      der gegen intrigierte und eine Amtsenthebung anstrebte !

      Und seit damals steht Evo Morales auf der Lister der Gefährdeten Präsidenten
      ziemlich weit oben ! Aber er hat schon in seiner Gewerkschaftszeit Leute um
      sich geschart, die für verdeckte Ermittlungen taugen und er hat offensichtlich
      ein gutes Händchen für Personalauswahl ! ! ! (sonst wäre er schon tot )

    • machmuss verschiebnix
      19. September 2018 21:11

      Abgesehen davon, war Morales für Bolivien schon alles getan hat - sein
      letzter großer Coup war die Routen-Änderung der transkontinentalen Bahnlinie
      (von einem Hafen in Süd-Brasilien bis hinüber nach Süd-Peru) . Die Route diese
      Bahnlinie war ursprünglich so geplant, daß Bolivien im Norden umfahren worden
      wäre - jetzt geht's mittendurch - und die Schweizer haben schon den Zuschlag
      für den Bau der untertunnelten Teil-Abschnitte !

      Seit Morales an der Macht ist, kam Bolivien auf den Asphalt . Es gab dort
      früher (anfang der 80er) nur zwei Städte mit Asphalt-Straßen :
      Sta.Cruz de la Cierra und La Paz ! All Überlandstraßen waren nackte Piste
      und die meisten Flüße wurden durchfahren ! !

    • machmuss verschiebnix
      19. September 2018 21:16

      Heute gibt es überall Brücken, Wasserschutz-Verbauungen, breite Asphaltstraßen, ...
      Dank des Verhandlungs-Geschickes und der Hilfe von Putin kann Bolivien heutzutags
      auch als Erdgas / Erdöl Produzent am Tisch der ganz großen mitreden ! ! ! ! ! ! ! !

      Bei Morales herrscht "Law and Order" - bei Maduro herrscht Verhetzung pur
      und entsprechend unterschiedlich sind beide Länder aufgestellt

    • Fragezeichen (kein Partner)
      22. September 2018 09:55

      ...naja, ist bei der ÖVP doch nicht anders, oder ?
      Wieso kam denn Karas auf einen ÖVP-Versorgerposten in die EU, um nur mal 1 Beispiel anzuführen.

  17. King Crimson (kein Partner)
    19. September 2018 15:27

    Heute am 19. September 2018 war die HARTBERGER BEZIRKSZEITUNG "MEINE WOCHE" im Briefkasten, in dem Bezirksblatt ist ein ganzseitiges Interview mit Christian Kern.

    Die letzte Frage an Kern lautet:

    MEINE WOCHE: "Bald sind EU-Wahlen. Wann werden Sie den ehemaligen EU-Abgeordneten und Minister Jörg Leichtfried zum Spitzenkandidaten ernennen?"

    KERN: "Wir werden den Spitzemkandidaten oder die Spitzenkandidatin im Dezember formell nominieren. Und wir haben eine Reihe von exzellenten Persönlichkeiten, die zur Auswahl stehen."

    Und nun lese ich hier im A. Unterberger Artikel, dass Christian Kern angekündigt hat für die SPÖ als Spitzenkandidat in die Europawahlen gehen zu wollen! :-)

    • Kurt
      19. September 2018 16:10

      Das ist ja sehr interessant! Heben Sie das gut auf.
      Denn die Presse schreibt den Soros-Freund schon wieder heilig und tut so, als wäre dieser Schritt schon lange geplant gewesen.

      https://diepresse.com/home/ausland/eu/5499194/Wie-Kerns-Chancen-fuer-eine-Spitzenkandidatur-der

      "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er sich hierfür nicht die Unterstützung der sozialdemokratischen Parteien in Europa im Voraus gesichert hat", schreibt Martin Hanser/APA. Auch meint man dort, Kern hätte reale Chancen, Juncker als Präsident abzulösen.

      Was die Medien zusammenlügen, wird immer ärger. Aber auch kein Wunder, wenn mit ihnen niemand ins Gericht geht.

    • Kurt
      19. September 2018 16:21

      Nachtrag: Vielleicht sollten Sie das an Hrn. Dr. Unterberger direkt schicken. Er weiß sicher, wie er es am besten verwenden kann.

    • Gandalf
      19. September 2018 18:04

      @ Kurt:
      Bitte bedenken Sie: Die "Presse" unterscheidet sich vom (man verzeihe mir das unappetitiliche Wort) "Standard" nur mehr in der Farbe...des Papiers.

    • Ingrid Bittner
      19. September 2018 20:36

      Na ja, formell nominiert ist der Herr Kern ja gar nicht. Er hat sich offenbar selbst ernannt, also bis die diebezüglichen formellen Beschlüsse da sind, wird es vermutlich noch eine Weile dauern, zuerst muss die Schockstarre in den Gremien aufgelöst werden und bis dahin werden die Mitglieder vielleicht munter und fangen an zu rebellieren. Dass sie mit Kern keine Freude haben ist zwar nicht offiziell, aber hinter vorgehaltener Hand hört man es immer wieder.

    • King Crimson (kein Partner)
      21. September 2018 12:22

      Kurt: "Nachtrag: Vielleicht sollten Sie das an Hrn. Dr. Unterberger direkt schicken. Er weiß sicher, wie er es am besten verwenden kann."
      -------------------

      Soeben erledigt!

      PS: Das ganze Interview ist aus jetztiger Sicht sehr amüsant! :-)

  18. Julius C
    19. September 2018 14:24

    Oh, wie arm ist ein Mann,
    der alles will und gar nichts kann!

  19. Dorian Gray
    19. September 2018 14:10

    Ein lesenswerter Artikel:

    Ein ganz böser Knabe

    Dass Politiker ihre Wähler verarschen, ist ja nichts Neues. Dass sie sich verhalten wie unerzogene Kinder, stimmt auch sehr oft.
    Aber einer schlägt alle:
    Kinder spielen gern Eisenbahn. Der SPÖ-Knabe auch. Aber irgendwann wird die Eisenbahn fad, dann muss man berühmt werden. Also werkelt er sich in die SPÖ-Höhen, allwo er zweieinhalb Jahre bleibt, davon eineinhalb Jahre als Kanzler. Dann wird auch dieses fad. Abgewählt.
    Kinder veranstalten gern ein Chaos im Kinderzimmer. Aufräumen ist nicht lustig, da rennt man lieber weg und sagt der Mama nix. Also, den Parteifeinden in diesem Fall. Drei Tage vorher noch schnell ein Foto am See, zu dem zwei Parteifeinde anreisen müssen, weil der Kleine sonst schreit. „Wir haben uns doch alle so lieb“ lautet die Botschaft.
    Die Parteifeinde sind aber nicht lieb genug, daher läuft der Knabe weg. Es gibt doch Sachen, die noch viel spannender sind, nämlich als Spitzenkandidat bei der Europawahl antreten und natürlich gewinnen. (Aufs Gewinnen legen kleine Knaben sehr viel Wert!) Oder doch vielleicht zur Gazprom? Dort muss man nicht antreten und von bösen Menschen vielleicht gar nicht gewählt werden, dort kann man gleich unterschreiben. Aber dort ist man nicht berühmt. Außerdem kann man dort immer noch unterschreiben, wenn’s nix wird mit dem Europapräsidenten. Was im unaufgeräumten Kinderzimmer, sprich: in der Partei geschieht, ist in beiden Fällen egal.
    Bis zur Europawahl kann der Knabe daher nicht zurücktreten, erst nachher. Bis dahin sind die bösen Parteifeinde damit beschäftigt, unentwegt über eine Nachfolge zu streiten und das Zimmer aufzuräumen, die Medien dürfen monatelang spekulieren und der Bürger, der ihn gewählt hat, darf sich weiterhin veräppelt fühlen.
    Ist doch was, oder?
    Liebe Grüße
    Killercat

  20. Undine
    19. September 2018 14:04

    Das Rätselraten um die Nachfolge KERNS wird spannend werden. Die meisten der gestern und heute Genannten haben abgewinkt. Dr. Pamela RENDI-WAGNER nicht; man sprach nur von ihrem geringen Bekanntheitsgrad. Dem aber kann, vorausgesetzt, es wird sehr viel Geld in die Hand genommen und in Goebbels-Manier der "Einhämmerungseffekt" genutzt und man zusätzlich wieder SILBERSTEIN oder GREENBERG aktiviert, nachgeholfen werden.

    Für RENDI-WAGNER spricht in den Augen der Drahtzieher sehr Vieles: nicht nur, daß sie eine Gastdozentur am Department of Epidemiology and Preventive Medicine, School of Public Health, Tel Aviv University, Israel 2008–2011 innehatte. Damit nicht genug:

    RENDI-WAGNERS Mann war österr. Botschafter in Israel.

    "„Immer ein Stück Israel in der Familie“

    Wie Pamela Rendi-Wagner Israel und seine Gesellschaft erlebt hat, insbesondere in ihren heutigen Aufgabenbereichen Gesundheit und Frauenfragen, wie sie es mit der Religion und ihr Mann mit dem Feminismus hält, darüber spricht die Bundesministerin mit Anita Pollak."

    http://www.wina-magazin.at/immer-ein-stueck-israel-in-der-familie/

    Auch SOROS müßte dann zufrieden sein---sein Geld wäre gut investiert.

    Fast wäre ich geneigt, eine Wette abzuschließen, daß RENDI-WAGNER das Rennen um die KERN-NACHFOLGE gewinnt! ;-)

    • Kurt
      19. September 2018 16:24

      Die Wette gewinnen Sie.

    • glockenblumen
      19. September 2018 17:19

      Dazu:

      https://www.youtube.com/watch?v=4nyu_CLPaWU

      ab Sekunde 55 bis 65

      Genial, der Pizzabote wettet mit Strache..... ;-))

    • glockenblumen
      19. September 2018 17:21

      haha, er wird länger SPÖ-Chef sein, als Strache FPÖ-Chef...
      allein das arrogante G'schau dabei, widerlich.
      Den Chianti kann er jetzt zum Kummer-ertränken nehmen...

    • Brigitte Imb
      19. September 2018 17:41

      Seine Eitelkeit muß leiden......., er krümmt sich vor Schmerzen.

    • otti
      19. September 2018 18:54

      liebe Undine: ich wette NICHT dagegen.

      Bei R.W. paßt alles zusammen. Zumindest aus der Sicht der Sozialisten. Jetzt.

    • Charlesmagne
      19. September 2018 19:53

      Sie war heuer auch schon beim Bilderbergertreffen und ist dort entsprechend durchleuchtet worden - spricht auch für sie.

    • Ingrid Bittner
      19. September 2018 20:32

      Ob Frau dR. Rendi-Wagner die Zusammenkehrerin der SPÖ werden will? KAnn ich mir nicht vorstellen, das ist doch eine ehrgeizige Frau und als Scherbenhaufen-Bereinigerin seh ich sie nicht. Warum soll sie sich das auch antun?

    • logiker2
      19. September 2018 20:32

      und noch dazu eine Frau, also wenn das jetzt nicht schon überfällig ist in der Baddei, oder hat sie Kinder und eine Familie oder gottseidank nicht ?

    • Undine
    • Franz77
      19. September 2018 23:11

      Bim fasziniert, wie diese Nullnumer es zu so viel Text bringt.

    • McErdal (kein Partner)
      21. September 2018 08:24

      @ Undine

      Guter Beitrag - lediglich: es ist nicht sein Geld - es ist unser Geld, das UNS bereits
      gestohlen wurde......

      Sie glauben doch nicht wirklich, daß ausgerechnet ein Khasar sein eigenes Geld dafür hergibt - das belustigt mich ungemein......

    • Undine
      21. September 2018 19:23

      @McErdal

      Sie brauchen mich nicht zu belehren---ich weiß, daß jemand, der zu solch unermeßlichem Reichtum gekommen ist, diesen NICHT auf EHRLICHE, ANSTÄNDIGE Weise erworben, sondern ERGAUNERT hat!

      So immens reich wird jemand nur durch großangelegten Handel mit WAFFEN, DROGEN, PROSTITUTION und, wie im Fall SOROS, mit SKRUPELLOSEM SPEKULIEREN auf Währungen zum Nachteil vieler Menschen, die dabei alles verlieren. Aber das ist einem Herrn SOROS, alias SCHWARTZ, und Co. völlig egal!

    • Fragezeichen (kein Partner)
      22. September 2018 10:42

      Eben erst habe ich Ihr Posting gelesen, liebe Undine.
      Zum selben Schluss bin ich auch gekommen, nachdem ich mich über einige Hintergrundvernetzungen informiert habe. Allein was man bei Addendum nachlesen kann zu Kern/Silberstein/Israel, ließ die Folgerung zu, dass es sich da um einen "Freundeskreis" handelt, der seine Leute positioniert. Rendi-Wagner gehört dazu.Egal was die kleinen SPÖ-Mitglieder davon halten. Die Würschterl dienen nur als "demokratisches" Feigenblatt. Die politische Agenda der SPÖ beschließen ganz andere. Schlimm ist, dass sie auch vollends den Propagandasender ORF beherrschen. So können sie rundum manipulieren.
      22.9. Nachfolge R-W. ist nun definitiv.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      23. September 2018 10:48

      genau, gut beobachtet. beachten sie auch, dass herr rendi kabinettschef bei drozda war und dieser wiederum als kanzleramtsminister regierungskoordinator auf spö.seite und auch involviert in den silberstein-wahlkampf; als rendi-wagner ministerin wurde, beriet ja auch silberstein noch kern. wollte mal mit rendi - der übrigens auch als kabinettschef zu botschafterterminen ging, weil er als botschaftsrat gilt - über die hintergründe des silberstein.engagement und israelische verhältnisse (sprich geheimdienstkomponente) reden, no chance.
      und: es wird viel über rendi-wagner in medien gesprochen, und dabei als quelle meist drozda genannt.
      und kern besprach sich mit seiner frau (israel. firma)

  21. Dover
    19. September 2018 14:00

    Kern ist das personifizierte Abbild der SPÖ und aller Linken:Egoistisch, selbstverliebt,
    charakterlos, gierig etc. aber nichts im Hirn,substanzlos und weltfremd

    • pressburger
      19. September 2018 14:05

      Bei der Sozialisation ? Was ist da zu erwarten ? Parteien haben noch nie einen Menschen mit Anstand und Charakter nach oben kommen lassen. Negative Auslese.

  22. Barracuda
    19. September 2018 13:59

    Die FPÖ hat jetzt die Möglichkeit, sich etwas zurückzulehnen und das Gekläffe unkommentiert zu lassen. In letzter Zeit hatte man den Eindruck, die FPÖ lässt sich zu leicht provozieren.

    Zurzeit ist die Opposition in Österreich am Boden und zwar für mindestens ein Jahr, möglicherweise länger. In dieser Situation kann es sich jede Regierungspartei erlauben, zielbewusst vorzugehen.

    Als einzige operative Opposition verbleiben ORF, Standard, profil und Falter. Die konnten den Niedergang der Grünen und Roten nicht aufhalten. was also sollen sie jetzt aufhalten? Vergesst es!

  23. oberösi
    19. September 2018 13:47

    "Alle vier Linksparteien sind ein Trümmerhaufen oder bestenfalls eine Baustelle, trotz der eifrigen Unterstützung durch ORF und die Mehrheit der Journalisten."

    Völlig korrekt, die Linksparteien brauchts auch gar nicht mehr. Denn linke Politik macht nun die VP unter Kurz. Hat er von Merkel gelernt....

    Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

  24. riri
    19. September 2018 13:27

    Die Zionisten sind zur Auffassung gekommen, unser Mann in der SPÖ -Kern- bringt uns keinen Nutzen, er kann in Österreich politisch nichts mehr durchsetzen.
    Daher ab nach Brüssel, das haben wir spontan entschieden. Er wird von dort aus Netzwerken und unsere Interessen verbreiten.
    Was juckt uns die Partei 'SPÖ' und deren Funktionäre, oder die öffentliche Meinung.
    So machen wir das.

    • Undine
      19. September 2018 13:47

      @riri

      Dr. Rendi-Wagner könnte vielleicht den von Ihnen genannten Drahtziehern besser in den Kram passen; nicht nur ihr Mann als ehemaliger österr. Botschafter---vermutlich dank seiner Wurzeln--- in Israel, sondern auch sie selber hat hervorragende Beziehungen zu Tel AVIV.

    • McErdal (kein Partner)
      21. September 2018 17:49

      @ Undine
      Aus Ihrem Post: ..... in Israel, sondern auch sie selber hat hervorragende Beziehungen zu Tel AVIV.

      Na schon wieder so eine Wunder: war sie doch heuer beim Bilderbergertreffen - welch ein herrlicher Zufall - hihi......

      Und nicht daß Ihr hier alle glaubt's das wäre schon geplant gewesen........

      Rendi-Wagner, Pamela (AUT), MP (SPÖ); Former Minister of Health

      ******Die Liste der Bilderberg-Teilnehmer 2018*******
      w w w . deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/05/die-liste-der-bilderberg-teilnehmer-2018/

  25. Politicus1
    19. September 2018 12:21

    Der STANDARD träumt für Kern ...
    Das schreibt das pinke Blatt tatsächlich:
    "Listenerster der SPÖ im Rennen um eines der nach dem Brexit 19 von insgesamt 705 Mandaten im Europäischen Parlament – hat ein starkes politisches Potenzial für höhere und höchste Aufgaben in der Union, die Kern in der EU übernehmen könnte."

    Übrigens: der derzeitige SPÖ-Listenerste in Brüssel heißt Eugen Freund und der strotzt vor Potenzial und höchsten Aufgaben in Brüssel ...

  26. Papalima
    19. September 2018 11:58

    Da wird Sebastian Kurz eine großartige Chance geschenkt. Als erstes wäre da allerdings ein Canossagang angesagt. Kurz' Canossa heißt Budapest.

    • logiker2
      19. September 2018 20:37

      werden die stolzen Ungarn nicht annehmen, die haben eine natürliche Abneigung gegen Verräter.

  27. Politicus1
    19. September 2018 11:38

    Die SPÖ versteht es Prioritäten zu setzen; oder wie Busek sagte: das Wichtige zu erst!

    Fast gleichzeitig mit Kerns Abgang installierten die Wiener RotGrünen einen HAMSTERBEAUFTRAGTEN, der an einer Baustelle die Verantwortung dafür hat, dass einem dort lebenden Hamster nichts passiert.

    Weit wichtiger wäre es, einen Löwelstraßenbeautragten zu beauftragen, damit dort bei der Großbaustelle SPÖ nicht noch ärgeres passiert.

  28. Schani
    19. September 2018 11:37

    Ist doch schön, dabei zuzuschauen, wie es die rote Brut zerfranst!

  29. Fredl
    19. September 2018 11:26

    Beweggrund Nr. 11: Evelynes Schwiegermutter hat mal wieder geweint...

  30. Brigitte Imb
    19. September 2018 11:20

    OT - Hamsterbeauftragter

    Bitte endlich einen "Gehirnbeauftragten" einsetzen......ach so, die sind unauffindbar bei den Roten.

    https://wien.orf.at/news/stories/2936705/

    • Undine
      19. September 2018 14:23

      "Ob sich die Mühe lohnt wird sich zeigen. In den nächsten Monaten ziehen sich die Feldhamster auf jeden Fall in den Winterschlaf zurück."

      Und was macht der Herr HAMSTER-BEAUFTRAGTE, wenn die ohnedies bestimmt schon durch die ungewohnten Bauaktivitäten längst traumatisierten süßen Viecherl wegen des BAULÄRMS NICHT SCHLAFEN können? Wie will man darauf Rücksicht nehmen? Man weiß ja, was es bedeutet, wenn man beim Schlafen so ruppig gestört wird! Das Mindeste wäre die Einstellung der Bauarbeiten für die Zeit des WINTERSCHLAFS der HAMSTERLEIN!

    • Brigitte Imb
      19. September 2018 14:29

      Ach was, Rohypnol. :-)))

  31. Bob
    19. September 2018 11:09

    Es bleibt uns aber die Hoffnung, das er sein unglaubliches politisches Talent in der EU zur Anwendung bringt. Der Untergang dieses unnötigen Vereins wäre somit eingeläutet.

    • glockenblumen
      19. September 2018 11:53

      **********
      Es nimmt nicht wunder, daß aus Brüssel nur Unsinniges und Ärgernis kommt, wenn man sieht, welche Gestalten dorthin entsorgt werden ... ;-)

    • Ingrid Bittner
      19. September 2018 20:38

      @Bob: diese Hoffnung wird sich nicht erfüllen! Wie kann er denn im EU Parlament reüssieren, wenn der Vorschlag für die Granden von den einzelnen Staaten kommen muss. Und wieviel sozialistisch regierte haben wir denn noch? 4, 5? Man überlege sich, wen Österreich vorschlagen würde, doch sicher nicht Kern, oder??

  32. Brigitte Imb
    19. September 2018 10:19

    "Als Gewicht gegen die rechtskonservative Regierung hat Kern sich nun gewogen und für zu leicht befunden."

    Hier ist Pandi Recht zu geben.

    https://www.krone.at/1773921

  33. cato uticensis
    19. September 2018 10:15

    Umso schlimmer ist, dass trotz dieser atomisierten Opposition die Regierungspartei ÖVP in minutiöser Befolgung der politcal correctness Dönmez rausgeworfen und mit Karas und Konsorten das Artikel 7 Verfahren gegen Orban losgetreten hat. Bei so viel "Luft" potentielle Wählergruppen und strategische Partner dauerhaft zu vergrämen ist schon ein wirklich "neuer Stil".

    • Papalima
      19. September 2018 13:42

      Der Bundeskanzler ist noch jung, da passiert schon der eine oder andere Fehler. Wahre Größe könnte Kurz jetzt beweisen, wenn er Einsicht zeigt und Schadensbegrenzung anstrebt.

  34. Tullius Augustus
    19. September 2018 09:59

    Endlich einmal ein zurück getretener SP-Spitzenpolitiker der nicht zum Siemens-Konzern geht. Hat Siemens schlechte Erfahrungen mit Sonja Wehsely gemacht?

    • Majordomus
      19. September 2018 13:37

      Nun, ich vermute eher, dass sie keinen Bedarf an überteuerten Pizzaboten haben ;-)

  35. Bob
    19. September 2018 09:43

    Ich bedaure den Abgang Kerns zutiefst, nimmt er uns doch damit die Freude die SPÖ einstellig zu sehen.

  36. Ingrid Bittner
    19. September 2018 09:43

    Für mich ist Christian Kern der "Napoleon" der SPÖ, er nimmt die Krone (EU-Vorsitz) in die Hand und setzt sie sich selber auf. Beratungen der sogenannten Gremien sind für die Gremien, nicht aber für den Vorsitzenden. Er geht nach Brüssel und damit hat sich die Sache. Schlicht und einfach, kernig geregelt.

    • Gandalf
      19. September 2018 15:05

      Gibt es nicht einen Vorort von Brüssel, der "Waterloo" heißt?

    • Ingrid Bittner
      19. September 2018 20:27

      @Gandalf: treffend ihre Ergänzung!! 15 km sind zwischen Brüssel und Waterloo!
      Tjs und Herr Kern wird sein persönliches Waterloo in Brüssel erleben.
      Er kann ja nicht so dumm sein, dass er meint, irgendwer von den nichtlinken Regierungen wird ihn als Präserl vorschlagen, also ist das Waterloo fix.

  37. Undine
    19. September 2018 09:13

    Bei den SOZIALISTEN gibt es EU-weit einen Tiefschlag nach dem anderen! WIE GUT für Europa!

    Uns kommt der KERN abhanden und die aufgescheuchten roten Hühner sind ganz KOPFLOS!

    Bei den deutschen Genossen läuft es für die LINKEN auch gar nicht gut! Hatte man doch gerade erst unter Aufbietung aller Kräfte erfolgreich MAASZEN GESTÜRZT---und nun wurde dieser durch einen klugen Schachzug sogar noch befördert! Für MERKEL auch nicht gerade erfreulich:

    "Weil Maaßen noch lebt: GroKo und SPD zerlegen sich – Nahles zittert"

    Sie wollten Blut sehen. Jetzt haben die Sozialdemokraten zwar Hans-Georg Maaßen als Präsident des Verfassungsschutzes weggemobbt. Aber: Er lebt ja noch. Das geht offenbar gar nicht. Weil er Staatssekretär werden soll, toben Stegner, Kühnert und Co. weiter. Der Schaden, den sie angerichtet haben, indem sie gemeinsam mit der Kanzlerin einen hochkompetenten Mann abgeschossen haben, ist groß genug. Jetzt könnten sie es – ironisch ausgedrückt – wieder gut machen: Die GroKo soll platzen.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/19/weil-maassen-groko/

    Es kommt HOFFNUNG auf! Das viele Geld für SILBERSTEIN war beim Fenster hinausgeschmissen! Aber gut, daß es ihn gab, denn mit seiner "Hilfe" wurde aufgedeckt, daß sich der SOZIALISMUS, der sich nur noch durch widerlichste INTRIGEN über Wasser gehalten hatte, überlebt hat und OBSOLET geworden ist. WER wird der Letzte unter den SOZIALISTEN Europas sein, der das Licht abdrehen muß?

    Die Regierung ist nun alle STOLPERSTEINE los. Jeder SCHMUTZKÜBEL, den die SOZIS dank Silberstein noch vorsorglich bereitgestellt hatten, um vor allem der FPÖ zu schaden, sollte von der FPÖ mit einem herzlichen Lachen quittiert werden; die SPÖ ist absolut ZAHNLOS geworden.

    • Franz77
      19. September 2018 09:46

      ******************

    • Undine
      19. September 2018 15:14

      Ergänzung zu den Polit-Wirren in Deutschland, vor allem aber in Hinblick auf die Wahlen in Bayern am 14. Oktober; da spielen erfreulicherweise ALLE Parteien der AfD in die Hände, die eine ganze Reihe vorzüglicher Politiker vorweisen kann, die zudem auch beneidenswert exzellente REDNER sind:

      "Von drei auf 18 Prozent: AfD-Kandidat triumphiert bei Münchner IHK-Wahlarena"

      "MEISTER STATT MASTER!"---was für ein ausgezeichnetes Thema, das auch für uns gilt!

      https://www.journalistenwatch.com/2018/09/19/von-prozent-afd/

  38. dssm
    19. September 2018 09:03

    Was nützt das schönste Jahrhundertfenster? Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selber!
    Es gibt für die Abschiebungen nur eine Lösung, man pachtet eine "Insel" von einem "shit-hole", baut dort ein Lager, mit Schulen, Krankenhaus und (österreichischer) Polizeistation. Dort bringt man dann alle Illegalen, aber auch die "Verfolgten", egal wie und warum die Asyl bekommen haben, hin - fertig.
    Der Zustand der Opposition, besonders der SPÖ, würde alles leichter machen, nur so wie die Regierung Kurz rund um EU, Schengen, legale Zuwanderung agiert, sehe ich da wenig Hoffnung.

  39. Undine
    19. September 2018 09:00

    Hmm, wie war das doch am Beginn von KERNS Kanzlerschaft? Kam da nicht der SOROS-SOHN flugs angereist, um KERN die Direktiven seines Vaters George zu unterbreiten? Da hatte SOROS auf das falsche Pferd gesetzt und muß sich nun neue Ränke ausdenken! Und SILBERSTEIN ist vermutlich auch etwas desperat.

  40. Franz77
    19. September 2018 08:57

    Der Zerfall der Sozen. Dass ich das noch erleben darf, danke lieber Gott. Mir wird Mr. Bean fehlen, lustig war er immer. Was ich widerlich finde, dann geht man halt zum Zirkus nach Brüssel. Dass das einfach so möglich ist, ist eine Schweinerei.

    • dssm
      19. September 2018 09:08

      Nicht zu früh freuen!

    • Franz77
      19. September 2018 09:48

      Hast ja Recht. Aber demokratisch überleben die Sozen nicht. Bin gespannt was da noch kommen wird.

    • pressburger
      19. September 2018 14:00

      Stimmt, demokratisch werden sie nicht überleben. Aber es gibt noch andere Mittel um sich nicht nur an der Macht zu halten, sondern sie auch noch ausbauen.
      Beginnend mit Verleumdung, Beschimpfung, mit der Nazi Keule zuschlagen, tatsächlich zuschlagen - delegiert an die SA Hilfstruppen "Antifa", Bedrohung am Arbeitsplatz, Mobbing. Bis zu Methoden, die beide linken Diktaturen, Ergänzung drei, zwei in Deutschland, eine in der UdSSR, eingesetzt haben

  41. Das Pingerle
    19. September 2018 08:35

    Es ist vor allem faszinierend, dass trotz dieser Zustände in der Opposition, immer noch knapp die Hälfte der Bevölkerung links wählen wird. Das zeigen alle Umfragen. Monat für Monat. Und wenn man bedenkt, dass ein Großteil der FPÖ-Wähler in Wahrheit auch nur enttäuschte Ex-Sozis sind, denen man auch nicht unbedingt die Sozialhilfe kürzen sollte, wenn man sie halten will, na dann gute Nacht Österreich!

    • Specht
      19. September 2018 14:37

      Links wird auch gewählt um sich von der Kirche abzugrenzen, da helfen die Linkskatholen eifrig mit gilt es doch einen Paradigmenwechsel voran zu treiben. Im Mainstream befinden sie sich noch immer, dank der eifrigen Vorarbeit von Kreisky, König und Baresch mit allen Soros-Jüngern.

    • Undine
      19. September 2018 15:48

      @Specht

      "Im Mainstream befinden sie sich noch immer, dank der eifrigen Vorarbeit von Kreisky, König und Baresch mit allen Soros-Jüngern."

      Goldrichtige Worte! FREIMAURER unter sich!

      *******************************************+!

  42. haro
    19. September 2018 08:31

    Intrigante Verhaltensweise (wie stets?).
    Die SPÖ ist dort wo sich die ÖVP vor Kurz befand.
    Die Sprechblasen Kern`s (gegen die Salvinis, Orbans, Straches ...) deuten darauf hin dass er auch als EU-Mann das Falsche sagt um auf der Seite "der guten Eliten" zu stehen. Will er (beleidigt) Österreich mit seiner rechten Regierung schaden ? Sind wieder EU-Sanktionen das Ziel der SPÖ ?
    Wann begreift die gesamte SPÖ die gegenwärtigen und zukünftigen Probleme der Masseneinwanderung samt Islamisierung und vertritt die Bürger?

    • Gandalf
      19. September 2018 15:29

      Dass Herr Kern als ahnungsloser, aber verbohrter Linker alles daran setzen würde, um Österreich zu schaden, steht für mich ausser jedem Zweifel. Denn wenn sich die Bevölkerung erfrecht hat, die Roten aus der Regierung zu jagen, verdient dieses Land eben nichts anderes. Und Sanktionen braucht er in seinen Träumen dazu gar nicht, als zukünftiger Kommissionspräsident....und dann ist er aufgewacht. Sehr einsam, vor dem geschlossenen Haustor in der Löwelstrasse.

  43. CHP
    19. September 2018 08:26

    "Das gibt der Regierung ein Jahrhundertfenster, einmal wirklich zu regieren"
    Solange die ÖVP dem anderen Regierungsmitglied Prügel vor die Füße wirft, mittels Moser, Blümel, Faßmann jegliche Unterstützung für die FPÖ verhindert, wird das nichts.
    Bis jetzt sehe ich nur, daß die FPÖ arbeiten will, während Kurz sich um fremde Menschen sorgt die ertrinken könnten, sowie um zuviele Illegale die es zu legalisieren gilt. Wo bleiben wir Österreicher?

  44. Rumpelstilzchen
    19. September 2018 08:15

    Ein Kernsches Kommunikatiosdesaster.
    Aber, hat er seinen "Mag." nicht in Kommunikationswissenschaften (was immer das sein mag)?

  45. Nestor 1937
    19. September 2018 08:12

    .
    Sehr auffällig ist
    das Schweigen des eigentlichen Königsmachers,
    des Wiener Bürgermeisters Ludwig.

    • oberösi
      19. September 2018 14:52

      offensichtlich Beweis dafür, daß die Genossen, wie AU richtig konstatiert, völlig auf dem falschen Fuß erwischt wurden.

  46. pressburger
    19. September 2018 08:06

    Was dem einen Uhl, ist dem anderen Nachtigall. Der Niedergang der SPÖ, eigentlich wäre es eine gute Nachricht, würde sie stimmen. Stimmt aber nicht.
    Die SPÖ verfügt noch über ungeahnte Reserven. Der ORF ist eine Bastion des Roten deep state, weil nicht belagert, eher mir allem nötigen versorgt.
    Die Regierung hat bewiesen, dass sie an einer ehrlichen und objektiven Berichtserstattung kein Interesse hat. Eine Vermutung, der Linkssender ORF soll nach aussen dokumentieren, dass in Österreich kein umdenken, kein Bestreben nach Eigenständigkeit besteht. Kurz hat schon seine Gönnern in der EU bereits bewiesen, nur ein neues Etikett, alte Rot-Schwarze Inhalte.
    Wo bleiben die Blauen ? Strache hat sich gemütlich in seinen Bunker eingerichtet, lässt von sich nichts hören, hat den Kopf, bzw. den Schwanz, eingezogen. Die Wähler werden es ihm danken. Aber vier Jahre ist noch eine lange Zeit. Die Pension als Ex-Vizekanzler wird auch nicht so wenig sein ?
    Kern hat sich am Abstieg der SPÖ sicher mit Ruhm beckleckert. Ein neues Gesicht, mit verstaubten Rotfront Ideen, eine ideale Besetzung im Brüsseler Schmierentheater.
    Noch ein Tüpferl auf dem i. Kehr Schulz nach Brüssel zurück, was für ein Gespann ! Kern und Schulz. Zwei Versager bestimmen das Schicksal der EU. Ein Turbo in den Untergang. Eine Beschleunigung, im Vergleich mit dem torkelnden in den Orkus schlürfen, von Juncker.

    • Bürgermeister
      19. September 2018 09:12

      Vielleicht reiht er Kern noch vor Karas als ÖVP Spitzenkandidaten? Auch eine Merkel hat einen SPD-Kandidaten als Präsidenten gestützt.

      Das interne Zerstörungspotential von Kern ist so hoch, dass man ihn auf jeden Fall für die SPÖ erhalten sollte.

    • Franz77
      19. September 2018 10:14

      Pressburger, für den Untergang dieses Sch...haufens bete ich.

  47. brechstange
    19. September 2018 07:52

    Wundert mich, dass Herr Prodi, der auch die Hapsburg Group zierte, nicht prominent erwähnt wurde. Immerhin Ex-EU-Kommissar und Ex-Premier von Italien. Prodi war auch EU-Kommissar als die Sanktionen über Österreich verhängt wurden, wo auch Gusenbauer seinen Anteil dran hat. Auch soll er mit Gusenbauer für Nasabarjew lobbyieren. Was sind das für Bande?

    Kern hat sich nicht zum EU-Spitzenkandidaten ernannt, er wurde ernannt. Die Parteifunktionäre haben da nix mitzuentscheiden. Die Entscheider walten im Hintergrund. Eine Verschwörungstheorie? Nein, das ist Realität einer Seilschaftenpolitik.

    • Wyatt
      19. September 2018 08:58

      *******
      *******
      *******

    • Gandalf
      19. September 2018 17:54

      @ brechstange:
      Prodi, Gruselbauer, Nasarbajew: Das sind keine Bande, das IST eine (hochgradige) Bande. Das erklärt auch zwanglos die Frage in Ihrem zweiten Absatz. Nur ist das Kernderl halt - zumindest derzeit - höchstens Geselle. Aber: vielleicht wird's noch was. Fleissig Wasser tragen für die Meister, lieber Bruder Christian!

  48. Pennpatrik
    19. September 2018 07:42

    „Stehe bereit“: Unbekannter Liesinger Lokalpolitiker möchte SPÖ wieder an die Spitze führen

    https://dietagespresse.com/stehe-bereit-unbekannter-liesinger-lokalpolitiker-moechte-spoe-wieder-an-die-spitze-fuehren/

  49. El Capitan
    19. September 2018 07:33

    Das "Jahrhundertfenster" für die Regierung ist offen. Stimmt. Jetzt gilt es, das zu nutzen, aber wird sie es tun?

    Das Faszinierendste an der Sache ist für mich die Machtlosigkeit der Lückenmedien. Das Trommelfeuer der Medien incl. ORF haben der Opposition nichts genützt. Eher im Gegenteil: Die gesamte Opposition ist zurzeit mehr kaputt als es die ÖVP in ihren schwärzesten Zeiten jemals war.

    Es gab Sekt zum Frühstück und "Thunderstruck" von AC/DC.

    • brechstange
      19. September 2018 07:54

      Die Oppostition wäre nicht kaputt, würde nicht jedes Pflänzchen zertreten und ausgerissen.

  50. Pyewacket
    19. September 2018 07:32

    Er wäre vor dem politischen Abschuss gestanden und hat seine Partei mithilfe der großteils soros-finanzierten linken Medien vor vollendete Tatsachen gestellt. Sein Ausweg: Jetzt werde ich EU-Spitzenkandidat, dann kann ich wieder wahlkämpfen, was mir am meisten Spaß macht, besonders mit meinem Kumpel Silberstein.

    Weshalb er bis dahin Parteichef bleiben möchte, ist auch klar. Er möchte natürlich sein jetziges Gehalt inkl. Sonderzuschuss weiter genießen.

    Kern begreift nicht, dass er von seinen Gönnern - besonders Soros - längst fallen gelassen wurde. Er ist ein Politzombie.

    Natürlich aber wäre das für sein Ego wunderbar, wenn er es irgendwie nach Brüssel schaffen könnte. Ein Traum. Man denke nur an die vielen Abgetakelten und Ausrangierten wie etwa Hahn, Karas usw. - wie arrogant und hochnäsig diese heute auf uns Österreicher herabblicken. Und in Brüssel sind ja vor allem die Lobbys. Ach, was könnte er da gut kontakten. Ein Traum für jemanden mit so einem großen Machthunger.

    Die Frage ist, wird die SPÖ sich das bieten lassen?

    Zur Beruhigung der Lage wäre Bures die Richtige. Sie hat Erfahrung und viel Rückhalt in der Partei.

  51. Templer
    19. September 2018 07:26

    Bravo Kern Bravo SPÖ
    Weiter so.....
    Sogar Burda hat mal recht behalten dass Kern es nicht kann.
    Was die ÖVP angeht, jetzt endlich Nägel mit Köpfen zu machen ist eine herbe Enttäuschung.
    Ich schrieb an das Team Kurz folgendes:

    Sehr geehrte Frau Rausch

    Ich habe Herrn Kurz gewählt unter folgenden Erwartungen:

    1. Stärkung der Direkten Demokratie- davon wird leider nicht mal mehr gesprochen.

    2. Abschaffen bzw. merkbare Umgestaltung des ORF -mit Blümel ist da überhaupt nichts passiert. Der ORF ist als Hauptmedium mehr denn je ein Lügen- und Lückenmedium.

    3. Der Stil von Hrn.  Kurz gefällt mir aber einen Dömnitz wegen einer Bemerkung sofort abzuservieren stärkt nicht die demokratische Stimmung in einer Partei.

    4. Die Vorgehensweise gegen Ungarn der einer der wichtigsten Partner als Nachbar Ö ist finde ich auch nicht in Ordnung.

    Es denken viele in meinem Bekanntenkreis ähnlich. Daher ersuche ich im Weiterleitung der Punkte.

    Mir ist klar dass Hr. Kurz nicht überall gleichzeitig sein kann. Es lässt sich Politik aber auch nicht als One man Show bewerkstelligen.

    Die Antwort ist eine Zumutung wobei die Direkte Demokratie nicht erwähnt wurde:

    Sehr geehrter Herr xy

    danke für Ihre Nachricht, Ihr Lob, Ihre konstruktive Kritik und Ihre ehrlichen Worte - das ist wichtig für unsere Arbeit für Österreich. Wir haben Ihre Anregungen gerne weitergegeben. Wir wollen gemeinsam einen neuen Stil, wirkliche Veränderung und Österreich damit in die richtige Richtung bewegen.

    Zum ORF wollen wir Ihnen sagen: Wir haben Anfang Juni auf Grundlage des Regierungsprogrammes mit einer großen Medienenquete den Startschuss für eine umfassende Diskussion über die österreichische Medienlandschaft gegeben. Es geht um Zukunftsfragen für den Medienstandort Österreich insgesamt und dabei natürlich auch um den ORF. Leitlinien für ein neues ORF-Gesetz gehören ebenso dazu wie die Stellung des ORF als öffentlich-rechtlicher Sender im Land. Denn als solcher hat er sowohl große journalistische Verantwortung als auch eine besondere Sorgfaltspflicht. Daran ist seine Arbeit zu messen. In unserer heutigen Zeit wollen wir Medienpolitik aber auch im europäischen Kontext betrachten, neue Allianzen und einen Wettbewerb diskutieren, den öffentlich-rechtlichen Auftrag auch in diesem Zusammenhang bewerten, über österreichische Identität ebenso wie über Förderung und Finanzierung reden. Auch die Digitalisierung in der Medienwelt spielt eine immer größere Rolle. Bitte schauen Sie hier vorbei: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/medienenqueteBringen Sie sich bitte direkt ein!Unsere konkreten Zielsetzungen finden Sie auch im Regierungsprogramm: https://www.oevp.at/Programme-Statuten-Logos (S. 84ff.).
    Sollten Sie persönlich konkrete Kritik am ORF oder einer seiner Sendungen haben, dürfen wir Sie bitten, sich direkt an den kundendienst@orf.at zu wenden. Ihre Meinung ist für den Österreichischen Rundfunk wichtig und er muss Rückmeldungen ernst nehmen!

    Gerne auch ein Wort zu E.Dönmez. Sebastian Kurz erklärte, dass sexistische und beleidigende Entgleisungen nicht akzeptabel sind . Dafür gibt es in der neuen ÖVP keinen Platz. Wir pflegen einen anderen Stil. Das haben wir den Wählerinnen und Wählern versprochen und das halten wir auch. Der neue Stil steht für einen respektvollen Umgang miteinander und nicht für Beleidigungen, auch wenn jemand politisch andere Ansichten vertritt. Daher erfolgte der Ausschluss aus dem ÖVP-Parlamentsklub.

    Zum Thema Ungarn haben sich 448 Abgeordnete des Europaparlaments für die Einleitung eines Verfahrens nach Artikel 7 des EU-Vertrages gegen Ungarn ausgesprochen. Das ist eine deutliche 2/3-Mehrheit des europäischen Parlaments. 197 waren dagegen, 49 enthielten sich ihrer Stimme. Auch unsere Europaabgeordneten und die Führung der Europäischen Volkspartei haben sich für die Einleitung des Verfahrens ausgesprochen. Das ist weder eine Verurteilung, noch ein Beweis für Fehlentwicklungen, sondern es geht um das Ausräumen der im Raum stehenden Vorwürfe (vor allem Verstöße gegen die Grundrechte). Wenn es Fehlentwicklungen gibt, dann sind diese zu korrigieren. Es ist daher ein Start eines Diskussionsprozesses, der wichtige offene Fragen klären soll. Es geht dabei um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, also um feste Grundwerte in der EU, auf denen die Ordnung und Sicherheit in Europa aufgebaut sind. Da kann es keine Kompromisse geben. Das Verfahren soll volle Aufklärung der Vorwürfe gegenüber Ungarn bringen, so wie das auch ein laufendes Verfahren gegenüber Polen tun soll. Die Kommission hat hier eine Verantwortung, genau hinzusehen. Das erscheint uns der richtige Weg zu sein.

    Danke für Ihr Interesse!

    Liebe Grüße und einen schönen Wochenbeginn, Ihr

    Team in der neuen Volkspartei
    Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien
    www.oevp.at
    www.sebastian-kurz.at

    • Pennpatrik
    • Pyewacket
      19. September 2018 07:43

      Schließe mich Pennpatrik an.

    • pressburger
      19. September 2018 07:45

      Wer ist Team in der neuen Volkspartei ? Ein anonymer Haufen verstaubter Apparatschiks.

    • Charlesmagne
    • Franz77
      19. September 2018 09:00

      Europäischer Kontext. Selten so einen Schwachsinn gelesen. Danke Templer.

    • dssm
      19. September 2018 09:15

      Danke für Ihre Mühe. Man sieht, mit dem Team der neuen Volkspartei kommt nichts mehr.

    • cato uticensis
      19. September 2018 11:31

      ist mir nach der dönmez "Entfernung" ebenso gegangen:

      Lieber Herr xy,

      danke für Ihre Nachricht!

      Die Volkspartei trennt sich von Nationalratsabgeordneten Efgani Dönmez. Seine schriftliche Äußerung gegenüber der deutschen SPD-Politikerin Sawsan Chebli ist inakzeptabel. Parteiobmann Sebastian Kurz und unser Klubobmann im Parlament August Wöginger erklärten das umgehend in einer gemeinsamen Aussendung. Sexistische, beleidigende Entgleisungen sind nicht akzeptabel . Dafür gibt es in der neuen ÖVP keinen Platz.

      Wir pflegen einen anderen Stil. Das haben wir den Wählerinnen und Wählern versprochen und das halten wir auch. Der neue Stil steht für einen respektvollen Umgang miteinander ..

    • oberösi
      19. September 2018 14:31

      Abgesehen vom Schwachsinn, der als rechtliche Legitimation angeführt wird:
      Klarer Rechtsbruch, denn 2/3 von insgesamt 696 Stimmen wären 464 und nicht 448.
      Rechnen können sie also auch nicht. Also nichts mit "klarer 2/3 Mehrheit".
      Nur ein weiterer klarer Beweis, daß sich die politischen Funktionseliten (das Wort Eliten bitte nur aufs Funktionale beziehen, ansonsten eher intellektueller und moralischer Durschnitt, wenns hoch kommt) die Realität richten, wie sie ihnen gerade genehm ist.

      Es gab Zeiten, da hätte weniger schon genügt, daß eine Handvoll Aufrechter sie mit nassen Tüchern aus ihren Palästen gejagt hätte, in Wien wie in Brüssel.

    • logiker2
      19. September 2018 19:50

      und was sexistische und beleidigende Äußerungen sind entscheidet der Staatsratvorsitzende und das Politbüro. Es kommt mir irgendwie bekannt vor. Wollte Kurz deshalb die gleiche Richtlinienkompetenz wie die Staatsratsvorsitzende im Bundland DDR 2.0 ?
      Allein die Antwort zur Ungarnfrage läßt an EU Hörigkeit und Schleimspurcharakter dieser neuen ÖVP nichts an Deutlichkeit mehr über. Wer dieser EU dermassen den After küßt, hat mit Österreich nicht mehr viel am Hut, denn die Grundwerte dieses Mafiabetriebes sind die Errichtung einer europ. Diktatur mit Mischvolk auf niedrigem Intelligenzniveau.

    • Ambra
      20. September 2018 17:55

      Und was ist an der Antwort eine Zumutung ? Oder erwartete sich jemand, daß Kurz seine Zeit damit verbringt, Leserbriefe zu beantworten ?

    • Fragezeichen (kein Partner)
      22. September 2018 08:55

      Wie schon mehrmals, auch in diesem Blog, erwähnt wurde - man muss schon sehr böswillig sein, um die Bemerkung von Dönmez als "sexisitsch" zu bezeichnen. Und wenn sich Kurz - wem schon auch immer - hier beugt, so hätte eine Rüge genügt. Niemals aber ein Rauswurf !!! Die Rüge allerdings auch nie und nimmer mit der Betonung auf "sexistisch" (weil es das einfach nicht war), sondern weil Dönmez den Müll dieser linksextremen Tante überhaupt kommentiert. Ich kann nur nochmals empfehlen - "lesen Sie die diversen Kommentare dieser ......." , es ist unfassbar, dass SIE nicht von IHRER Partei längst ausgeschlossen wurde. Aber wen wundert es bei einer SPD? Kurz hat sich damit keinen Gefallen getan.

  52. Tegernseer
    19. September 2018 07:25

    Ich habe bei Vapiano gesehen, dass die dort Leute suchen. Könnte das jemand freundlicherweise Herrn Mag. Kern übermitteln?

    Im Ernst: ich bin sicher, dass Kern schon ein Jobangebot hat und er hat diese ungehobelte Form seines Abgangs gewählt, um den Genossen nichts anderes übrigzulassen als ihn gänzlich zu feuern. Dann kann er sich nachher sogar noch als Opfer stilisieren und nicht wie bei Klima sich nachsagen lassen müssen, er wäre einfach davongelaufen.

  53. Ausgebeuteter
    19. September 2018 07:24

    Die österreichische Regierung hat nun die einmalige Chance, neben der schwachen Opposition gute Reformen umzusetzen. Ob sie diese auch ergreifen wird?

    Der ORF (= Abkürzung für Oppositionsrundfunk) ist noch fest in linker Hand, da Medienminister Blümel dies nicht ändern wird und daher der derzeitigen Regierung weiterhin schweren Schaden zufügen wird.

    Spannend wird es nächstes Jahr, wenn die ÖVP weiterhin auf Karas als EU-Spitzenkandidaten setzt, denn einerseits ist er als extremer EU-Befürworter bekannt, aber andererseits bei vielen traditionellen ÖVP-Wählern sehr unbeliebt. Ob die ÖVP noch in der Lage ist, einen anderen Kandidaten aus dem Hut zu zaubern? Die SPÖ versucht diesmal, deren Misserfolge in der EU-Vergangenheit (Hans-Peter Martin und Eugen Freund) mit einem bekannten Gericht besser zu machen.

  54. Bürgermeister
    19. September 2018 07:22

    Das Thema mit Gusenbauer war mir noch nicht bekannt. Vielleicht sollte man ihm einen Urlaub in den USA spendieren, wo sich dann - ähnlich wie bei dem VW-Manager - nach der Androhung von 80 Jahren Haft plötzlich viel "Verschüttetes und Vergessenes" wieder in die Erinnerung drängt.

    Köstlich finde ich die Überkreuzung mit der Gewerkschaft. Da wird in den Medien schon groß getrommelt und dann nimmt Kern ihnen den medialen Wind aus den Segeln. Vielleicht dämmt den Genossen Apparatschiks langsam, dass ihre Mitglieder längst eine andere Partei wählen und sie in der Bevölkerung nur mehr als Eigenvertreter wahrgenommen werden (der staatsnahe Dienst ist hier eine Ausnahme). Für Kern spielen solche Laiendarsteller offenbar keine Rolle, da ist er sich selber wichtiger.

  55. Riese35
    19. September 2018 07:02

    Das alles läßt sich durch 3 Aussagen knapp zusammenfassen:

    1. Genau so, auf diesem Niveau und mit einem solchen Geschick handeln eben Pizzaboten

    2. Brüssel ist eine Sammelbecken für unfähige Politiker, die daheim gescheitert sind

    3. Die Macht in der SPÖ werden weder der Grün-Fundi-Flügel um Häupl und Schieder noch der Pragmatiker-Flügel um Doskozil und Ludwig übernehmen, die sich gegenseitig bekriegen, sondern still und heimlich, ohne Zeitdruck mittel- bis langfristig der sich im Hintergrund formierende Erdogan-Flügel mit seinem verlängerten Arm in Österreich, eventuell dann unter anderem Namen wie z.B. SMP (Sultan Mehment Partei).

  56. Politicus1
    19. September 2018 06:51

    Ich beginne den Tag mit einem PostSciptum:
    Der WELT ist der gestrige Kern-Super-Gau nicht einmal eine Zeile wert!
    Nichts zeigt deutlicher die europäische Bedeutungslosigkeit des selbsternannten roten EU-Spitzenkandidaten ...

  57. glockenblumen
    19. September 2018 06:51

    Es fällt auf, daß alle, wirklich alle, die nichts taugten, einen Versorgungsposten in Brüssel erhalten.
    Das ist die EU, wofür sie u.a. geschaffen wurde.

    Ein Narrenhaus, das aber nicht für Belustigung sorgt, sondern großes Leid, Ärgernis und Unfrieden für Europas Völker gebracht hat und bringt.
    Ich bin dafür einen Stacheldraht um das Gebäude zu ziehen, und keinen mehr raus zu lassen. :-)
    Sollen sie Kost und Logis frei haben, aber keinerlei Befugnis, auch nicht die kleinste Kleinigkeit über die Geschicke Europas zu bestimmen.

    • Politicus1
      19. September 2018 06:53

      so betrachtet, ist das EU-Parlament eine gewaltige Konkurrenz zu unserem Bundesrat geworden.

    • Tegernseer
      19. September 2018 07:30

      **********************

    • brechstange
      19. September 2018 08:00

      Griechenland ist gerettet, die Grenzen werden gesichert, das Bargeld wird nicht abgeschafft (obwohl schon heftig begrenzt), Zeitumstellung wird abgeschafft (schon 2019), die Pommes sind nicht mehr zu braun, Halogen gibt uns kein Licht mehr, Staatsanleihen werden weiter gekauft, der Sultan bekommt Geld, für die Irangeschäfte werden eigene Clearing-Stellen eingerichtet, etc. etc. etc.

      Ist doch alles Eitel und Wonne, lasst uns sie wählen, sonst sind wir verloren. Ironie OFF.

    • Franz77
      19. September 2018 09:03

      Narrenhaus ist brav formuliert. Verbrechertreff trifft es eher.

  58. Cato
    19. September 2018 06:48

    Dankan Dr. U für diese Analyse. Deckt sich mit meinem Eindruck und Gedanken. Stimme Ihnen vollinhaltlich zu.

  59. Dumpfer Weichbirnling (pyrum-mitis raucus)
  60. Freisinn
    19. September 2018 06:22

    Zu den Wiener Schulproblemen: Der SPÖ Bildungsstadtrat Czernohorszky hatte zuletzt im Kurier ja gemeint, dass mehr psychologische Betreuuung das Richtige wäre, aber die heimtückische türkisblaue Bundesregierung das Geld dazu einfach nicht herausrücken wolle. Auf die naheliegende Idee, den Lehrern wieder mehr Sanktionssmöglichkeiten gegenüber renitenten Schülern einzuräumen, kommt dieser hoffnungsfrohe SPÖ Jungbonze scheinbar gar nicht erst. Dabei würde das erstens gar nichts kosten und zweitens den verhängnisvollen Einfluss von Psycho- und sonstigen -logen etwas eindämmen.
    Sozialismus zerstört offenbar den Hausverstand!

    • glockenblumen
      19. September 2018 06:57

      noch mehr psychologische Betreuung, wenn ich das schon höre!
      Mag sein, daß es in Einzelfällen gerechtfertigt ist, doch für jeden Flatus cerebri einen zu bemühen, ist ein schlechter Witz.
      Ich komme aus einer Generation, da gab es sowas nicht, wir haben MITEINANDER geredet, gespielt, gerauft und gelernt, wie man sich durchsetzt aber auch, wann es besser und fairer ist, sich zurückzuhalten.
      Es stimmt, Sozialismus zerstört jedes gesunde Empfinden für Recht und Unrecht.

    • Suzie Creamcheese (kein Partner)
      22. September 2018 08:24

      Sozialismus zerstört den Hausverstand, wie übrigens alle anderen Religionen auch.

  61. de Voltaire
    19. September 2018 06:09

    Eine sehr gute Analyze der Situation um Kern und der SPÖ, aber mit der Schlussfolgerung ist es doch nicht so einfach:

    "Das gibt der Regierung ein Jahrhundertfenster, einmal wirklich zu regieren."

    Wenn sie dies trotz dieser Jahrhundertkonstellation bisher nicht tut, was sagt dies dann über unsere Regierung aus? Warum nutzt sie dieses Fenster nicht? Zeigt die desaströse Entwicklung der parlamentarischen Opposition gleichzeitig auch den Plan oder den Zustand der Regierung?

    • Cotopaxi
      19. September 2018 06:58

      Strache lehnt gerade am Jahrhundertfenster und raucht genüsslich sein Morgen-Zigaretterl. Ach, wie ist die Welt doch schön.......

    • HDW
      19. September 2018 07:42

      Jedenfalls den der Altschwarzspatzen sehr deutlich. Italien so gesehen wieder als politischer Vorreiter, die BRDDR folgt erst wenn A.M. Geschichte sein wird. Dann aber wird der Absturz der C-Parteien dort gründlich sein. Hoffen wir dass die Rechte bis dahin ausreichend gebildete Kader sammeln kann. Geld dafür hat die Wählerschaft diesen ja jetzt dafür zur Verfügung gestellt. Besonders wichtig bei dem Ausmaß der strukturell legitimierten Korruption in Österreich.

    • Nestroy
      19. September 2018 09:29

      Ich denke ich war der erste mit der Bezeichnung "der österreichische Macron" und ärgere mich doch zutiefst ,dass.. die 2 NICHT regieren!

      JA die Frage ist berechtigt: Wer steuert Europa? Warum regieren die nicht so wie sich das vermutlich mehr als 50% wünschen? Wovor haben sie Angst?
      Ich hoffe, dass sie ein furioses Finale hinlegen und dann mit 2/3 Mehrheit gewählt werden können.. Ansonsten heißt's auswandern.

  62. Pumuckl
    19. September 2018 06:06

    Sollte Altkanzler Kern von den SPÖ-Gremien tatsächlich, wie er es wünscht, als Vorsitzender bis zum 26. Mai geduldet werden, WÄRE ES AM 1. MAI EINE GESUNDE REAKTION DER SPÖ-FUNKTIONÄRSBASIS, CHRISIAN KERN, WIE EINST WERNER FAYMANN, AUS ALLEN POLITISCHEN ÄMTERN ZU PFEIFEN.

    Aber im bürgerfernen Brüssel wäre MILLIONEN-SCHLEPPER Christian Kern bei Typen wie JUNKER, ASSELBORN, KARAS und dergleichen ein willkommener Mitkämpfer.

    Dr. Unterberger dürfen wir, einmal mehr, für die detailpräzise Gesamtbetrachtung dieses kuriosen Vorganges danken.

    • Pumuckl
      19. September 2018 16:45

      ° Soeben gelesen, daß die Art von Kerns Ankündigung seines Abganges, von ALTKANZLER VRANITZKY entschieden abgelehnt wird.

      ° HANNES ANDROSCH äußert Verständnis für Kerns merkwürdige Karriere-Planung in dieser EU.

      ° Merkwürdig auch ein der Grund dieses Rückzuges, bei welchem überheblich die nötigen Entscheidungen der Gremien diktiert wurden, sinngemäß:

      Christian Kern wäre DURCH SEIN GUTES BENEHMEN BEHINDERT, DIE SPÖ IN DER OPPOSITION GUT ZU FÜHREN.

      Der einfache Wahlbürger denkt sich dazu:

      Kerns Ankündigung seines Abganges und seiner künftigen EU-Karriere zeigt weder, daß er Absolvent eines STUDIUMS KOMMUNIKATIONS-WISSENSCHAFT ist, NOCH DASS IHN GUTES BENEHMEN KENNZEICHNET !

  63. oldtory
    19. September 2018 06:00

    Da passt Kern ja bestens hin. Die EU verkommt immer mehr zum Zufluchtsort für erfolglose, abgehalfterte Politiker.

    Herr Kern hat das Peter-Prinzip der geräuschlosen Sublimierung nicht ganz so geräuschlos bei sich selbst angewandt.

  64. Johann Sebastian
    19. September 2018 03:39

    Stimmt sicher alles. Aber fast zu viele Zeilen fuer so ein narzisstisches Leichtgeweicht.
    Im Endeffekt werden die "Rot bis in den Tod" Legionen (die sowieso auf natuerliche Weise aussterben) ihn waehlen, wo auch immer aufgestellt. Aber darueber hinaus wird er bei den EU-Wahlen keine neuen Stimmen bringen. Insofern ist er ein gutes Gegenueber fuer den Herrn Karas, falls der wirklich noch einmal antreten darf. Bei dem gilt das gleiche. Obwohl, der wuerde eher dem FP Kandidaten Stimmen zutreiben. Also insofern passt das dann auch schon.

  65. Dennis
    19. September 2018 02:17

    Kern will nicht mehr. Aber ganz einfach abzutreten ohne neuen Posten – das verkraftet so ein narzisstischer Mensch nicht. Will er denn wirklich nach Brüssel? Gut möglich, dass er am Ende des Tages gar nicht bei der EU-Wahl antreten wird, sobald er einen anderen Posten gekriegt hat.

    Übrigens: Sein wichtigster Einflüsterer könnte seine Frau sein. Vielleicht kennt sie ja seine Entscheidungen als erste ... noch vor ihm.

    • glockenblumen
      19. September 2018 07:02

      ich weiß nicht, warum mir hier "Der Teufel und die Bognerin", eine Wiener Sage, eingefallen ist ;-)

      "Pestilenz und Not ein Übel ist,
      Krieg ein arger Zeitvertreib.
      Doch schlimmer als Teufels Tück' und List
      Ist - Gott behüt uns - ein böses Weib."

    • Nestor 1937
      19. September 2018 08:18

      Dennis
      ihr zweiter Absatz ist als Hinweis interessant.
      Noch interessanter aber ist das auffällige Schweigen des Wiener Bürgermeisters Ludwig. Er ist doch der eigentliche Königsmacher...

    • Tullius Augustus
      19. September 2018 09:56

      Dennis: Ich bin der gleichen Meinung: Seine Frau hat ihm sicherlich viele Ezzes gegeben. Und vielleicht ist der Gang nach Brüssel in so einer verzweifelten Situation in der Kern jetzt ist das Vernünftigste, oder überhaupt die einzige Chance eine polit. Karriere weiter zu führen.

      Christian Kern soll froh sein dass er so eine gescheite Frau gefunden hat.

    • Dennis
      19. September 2018 12:04

      Ich glaube Brüssel war eine spontane Notlösung am Dienstag. Kern wollte weg, aber nicht als Verlierer dastehen. Vor allem: Es gab eine Shitstorm im Netz, als bekannt wurde, dass er vor dem Parteitag ganz einfach weggeht.

      Dieser Bericht über die chaotischen Vorgänge bei der SPÖ bestätigt mich in dieser Annahme: https://www.krone.at/1774100

    • Dennis
      19. September 2018 12:12

      Meine These: Der Grund, weshalb Kerns Entscheidung gerade jetzt gefallen ist, war der Gusenbauer-Skandal.

    • Dennis
      19. September 2018 12:26

      Kern wollte gestern komplett zurücktreten, die Partei hat ihn aber gedrängt, nicht direkt vom Obmann zu Gazprom zu wandern, also fiel diese Entscheidung mit der EU. Man hörte deutlich wie unangenehm ihm das alles gestern war bei der PK. Bald werden die Dämme brechen und alle werden über ihn herfallen. Das wartet er in in Ruhe ab, damit er dann endgültig geht.





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