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Gewerkschaften – überholt wie Pferdefuhrwerke drucken

Lesezeit: 9:00

Der ÖGB plant einen heißen Herbst, nachdem der von ihm ausgerufene heiße Sommer im Gegensatz zur meteorologischen Realität gar nicht sonderlich heiß geworden ist. Jedoch: Es wird ihm auch im Herbst nicht viel Hitze-Erzeugung gelingen. Aus einer Vielzahl von Gründen.

Dabei ist die jüngste Provokation durch SPÖ-Noch-Chef Kern noch das geringste Problem des ÖGB – obwohl sie viele Gewerkschafter derzeit erbittert. Hat Kern doch mit seinen chaotischen Rücktritts-Aktionen den Gewerkschaften den lange inszenierten Paukenschlag für den Herbst gründlich versaut. Niemand hat deshalb die martialisch sein wollende Betriebsräte-Konferenz des ÖGB und die Rund-um-die-Uhr-Interviews des ÖGB-Chefs im ORF beachtet.

Das viel größere Problem für die Gewerkschaft ist ein grundsätzliches und strukturelles: Sie wird schlicht von Tag zu Tag mehr überflüssig. Das will man sich zwar nicht wirklich zugeben. Das spürt man aber wohl auch im ÖGB genau.

Das ist freilich kein österreichisches Problem, sondern ein globales in allen Industrieländern. Wer erinnert sich etwa noch daran, dass man früher vor jeder Italienreise checken musste, ob dort nicht wieder ein Sciopero, ein Generalstreik angesagt war? 

Der letzte größere Streik in Europa hat in Frankreich stattgefunden. Die Gewerkschaften – vor allem des öffentlichen Dienstes, also de facto der Eisenbahn – wollten so gegen einige Arbeitsrechtsreformen des französischen Präsidenten Macron kämpfen. Das führte zwar einige Tage zu Verkehrsstaus. Aber diese Aktion war in keiner Weise mehr mit früheren Arbeitskämpfen der französischen Gewerkschaften vergleichbar, deretwegen einst sogar ganze Regierungen zurücktreten mussten. Am französischen Eisenbahner-Streik nahmen am Schluss nur noch zehn Prozent der Eisenbahner teil. Womit sich Macron letztlich triumphal durchgesetzt hat.

In Amerika hört und liest man seit Jahren überhaupt nichts mehr von den einst mächtigen Gewerkschaften. Und in Ländern wie China oder Vietnam, wo wirklich noch Industriearbeiterelend wie im 19. Jahrhundert herrscht, verhindert pikanterweise ausgerechnet eine kommunistische Einparteiendiktatur jede gewerkschaftliche Regung.

In Österreich mit seiner von Klein- und Mittelbetrieben dominierten Struktur waren große Streiks immer schon sehr selten, fast nur bei Bahn und im Öffentlichen Dienst möglich. Und heute gelingt den Gewerkschaften kaum noch mehr, als die eigenen Funktionäre und Betriebsräte zu martialischen Gesten zu versammeln. 

Aber sonst?

Ja, bisweilen werden Billigfluglinien bestreikt, bei denen man die Lohnunterschiede zu Privilegienträgern der gleichen Branche besonders deutlich spürt. Ja, die deutschen Gewerkschaften versuchen seit Jahren durch vor allem vorweihnachtliche Streiks den Versandhändler Amazon in die Knie zu zwingen. Aber Amazon hat sich längst so diversifiziert und globalisiert, dass sich die Gewerkschaften alljährlich wieder eine blutige Nase holen und Amazon seine Kunden weiter bedienen kann.

Die Gewerkschaften, vor denen einst ganze Regierungen und Volkswirtschaften gezittert haben, sind weltweit zahnlose Tiger geworden. Sie versuchen zwar noch immer so laut zu pfauchen wie einst, aber ihre Pranken sind altersschwach geworden. Gewerkschaften sind zu einem Auslaufmodell geworden, das wie etwa einst die Pferdefuhrwerke langsam aus der Gesellschaft verschwindet.

Natürlich will man die eigene Schwäche nicht zugeben. Natürlich verheimlicht man deshalb auch die ständig sinkenden Mitgliederzahlen. Denn wenn sich herumspricht, wie schwach die Gewerkschaften an Wirkung wie Mitgliederstärke schon geworden sind, dann wird ihre Bedeutung automatisch gleich noch geringer werden. Daher muss der altersschwache Tiger eben weiter pfauchen.

Was aber sind die Ursachen dieser Entwicklung?

  1. Am wichtigsten ist wohl die Tatsache, dass die Industriearbeiterschaft seit Jahrzehnten in einem totalen Schrumpfungsprozess begriffen ist. Dabei war sie historisch eindeutig das Herz der gesamten Gewerkschaftsbewegung, während diese ja bei den Angestellten auch früher nicht sonderlich stark war.
  2. Auch die Eisenbahner als zweiter einst starker Arm hängen heute kraftlos am Körper der Gewerkschaften. Sie haben ihre Monopolstellung verloren. Wenn die Eisenbahn bestreikt wird, dann stehen längst nicht mehr alle Räder still, dann wird lediglich noch mehr Transport auf die Straße verlagert. Zunehmend spüren deshalb die Eisenbahner, dass sie eigerntlich nicht klug handeln, wenn sie durch einen Streik die langfristige Zukunft der eigenen Existenz gefährden. Denn Frächter, die einmal den Lkw als verlässlicher erlebt haben, kehren nach Ende eines Streiks halt oft nicht mehr zur Bahn zurück.
  3. Für fast alle Arbeiter haben sich die persönlichen Rahmenbedingungen dramatisch verändert. Sie haben längst weit mehr als die behaupteten Ketten zu verlieren, mit denen sie die von den Marxisten dämonisierten Kapitalisten angeblich fesseln. Die Arbeiter sind längst zu Kleinbürgern mit Häuschen oder komfortabler Genossenschaftswohnung, mit Auto und Auslandsurlaub geworden. Da passen das einstige Klassenkampfgerede und Arbeitskämpfe überhaupt nicht mehr dazu. Das lassen sie sich von ein paar aus der Zeit gefallenen und von noch anachronistischeren Professoren indoktrinierten Politologiestudenten auch nicht mehr einreden.
  4. Die Schwäche der Gewerkschaften hängt auch eng mit der katastrophalen Krise der Sozialdemokratie zusammen. War diese einst verlängerter Arm der Gewerkschaft, so wählen heute in vielen Ländern die Industriearbeiter mehrheitlich andere, sogenannte rechtspopulistische Parteien.
  5. Das hängt wiederum zum einen damit zusammen, dass die meisten sozialistischen Parteien von der 68er Generation übernommen worden waren, von Ideologen, die eine völlig andere Sprache und Denkwelt als die Arbeiter haben, die nur in einem erfolgreich waren: eine Arbeiterpartei in eine Studenten-, Feministen-, Schwulen- und Bobo-Partei zu verwandeln.
  6. Noch mehr hat sich dieser Effekt verstärkt, seit die S-Parteien darüber hinaus auch zu Vorkämpfern von Migration und Islamisierung geworden sind. Seither fühlen sich die Arbeiter dort noch weniger zuhause als früher. Haben sie doch überhaupt keine Sympathie für die Migranten, fühlen doch auch Arbeiter dadurch ihre Heimats-Identität bedroht, sehen sie doch die Migranten überdies als unerwünschte Konkurrenz gerade auf ihrem eigenen Arbeitsmarkt. Und eine Entfremdung von der Sozialdemokratie bedeutet automatisch in der zweiten Etappe auch eine Entfremdung von den sozialdemokratisch kontrollierten Gewerkschaften.
  7. Die Arbeitnehmer haben heute eine viel höhere Identifikation mit dem Unternehmen als einst, mit dem Arbeitgeber, mit dem Chef, für den sie – nein, mit dem sie arbeiten. Das ist nicht mehr der Klassenfeind, der in einer völlig anderen Welt mit Chauffeur und Villa lebt. Das ist einer, der im Nebenzimmer noch viel härter arbeitet als sie. Die Arbeitnehmer haben gelernt, dass ihr eigenes Glück in hohem Ausmaß mit dem Schicksal des Betriebs verbunden ist, sie fühlen sich primär mit dem Unternehmen im harten Wettbewerb solidarisch.
  8. In Österreich haben die meisten Arbeitnehmer die vorsommerliche Kampfhysterie des ÖGB gegen die neue Arbeitszeitregelung als politischen Schaukampf durchschaut, als eine Agitation von Gewerkschaftsfunktionären und Betriebsräten zur Rettung der eigenen Macht. Sie wissen, dass im Konkurrenzkampf bisweilen längere Arbeitszeit notwendig ist, und dass es dem ÖGB nur darum gegangen ist, dass die gewerkschaftliche Funktionärsklasse da weiterhin ein Zustimmungsrecht, ein Erpressungsmittel hat. Hingegen sehen viele Arbeitnehmer die positive Möglichkeit, ohne Einschaltung des Betriebsrates selbst mehr über die eigene Arbeitszeit zu bestimmen, durch längeres Arbeiten mehr zu verdienen – oder kompaktere Freizeitblöcke zu erringen (dass überdies etliche Unternehmen nachweislich nur wegen der neuen Arbeitszeitregelung mehr Mitarbeiter angestellt haben, statt wie früher bei Auftragsspitzen bloß Leiharbeiter zu beschäftigen, ist ein weiterer Vorteil der neuen Arbeitszeitregelung).
  9. Die moderne Arbeitswelt ist arbeitsteiliger geworden. Viele Bereiche sind outgesourct worden. EDV-Betreuung, Programmieren, Marketing, Reinigung, Buchhaltung, Lohnverrechnung, Logistik, das Service für einzelne Geräte usw.: All diese Dinge erfolgen heute meist nicht mehr durch Arbeitnehmer des Unternehmens, sondern durch neu entstandene Klein- oder Ein-Mann-Unternehmen. Die dort Tätigen wissen gar nicht, was ein Streik sein soll. Die Fabrik der Zukunft wird tendenziell immer mehr zu einer rein digitalen Plattform, die solche Tätigkeiten zusammenführt.
  10. Vielleicht noch wichtiger als alles andere ist die große demographische Wende, die dazu geführt hat, dass der Arbeitsmarkt zu einem Mitarbeitermarkt geworden ist. Denn in den letzten Jahren ist ein Aspekt immer wichtiger geworden, der gewerkschaftliches Denken endgültig überflüssig macht. Das ist die Knappheit von Arbeitskräften in immer mehr Branchen und Berufen. Fast überall können daher ausgebildete Arbeitskräfte ganz ohne Gewerkschaft den eigenen Preis weit stärker in die Höhe treiben, als es je die Gewerkschaft könnte. Sie wissen, dass sie nur mit einem Firmenwechsel zu drohen brauchen, oder mit einer Übersiedlung ins Ausland – und schon müssen die Personalchefs nachgeben. Das werden sie noch viel mehr müssen, wenn die Digitalisierung auch die letzte Berufsgruppe erfasst und verändert haben wird.
  11. Die gewerkschaftlichen "Erfolge" haben fast nur noch für schlecht oder gar nicht qualifizierte Arbeitskräfte Relevanz. Dort freilich haben sie einen negativen Erfolg: Die niedrig qualifizierten Jobs sind als Folge der Gewerkschaftspolitik teurer geworden. Sie sind daher wegen der geringen durch sie erzielbaren Wertschöpfung möglichst ganz wegrationalisiert oder durch Maschinen ersetzt oder ins Ausland verschoben worden. Daher gibt es bei den schlecht Qualifizierten noch strukturelle Arbeitslosigkeit.
  12. Und noch für eine zweite Gruppe hat die Gewerkschafts-Politik der vergangenen Jahrzehnte eindeutig negative Konsequenzen: für ältere Arbeitnehmer. Sie sind überall dort, wo allein die Dauer der Betriebs- oder Branchenzugehörigkeit zu höheren Bezügen führt (Biennien, Quinquennien usw.), zu teuer geworden. Deswegen haben ältere Arbeitnehmer eine deutlich höhere Arbeitslosigkeit. Dabei sind die Älteren meist aus der Lebensphase draußen, wo man sich ein Haus bauen und für die Kinder sorgen muss oder will. Sie brauchen also das gar nicht, was die Gewerkschaft einst für sie durchgesetzt hat, sondern es schadet ihnen oft. Das schadet dort zusätzlich, wo Ältere das Image haben, nicht flexibel genug zu sein, neue Technologien nicht mehr zu beherrschen, sich mit der digitalen Welt und sonstigen Umstellungen des Arbeitsablaufs schwer zu tun. Immer seltener wird hingegen im Berufsleben lebenslange Erfahrung geschätzt.

All diese Faktoren machen Gewerkschaften heute unausweichlich zu etwas völlig Überflüssigem, zu einem teuren Anachronismus, für den immer weniger Menschen teure Beiträge zu zahlen bereit sind.

Und wie ist das mit dem Arbeiterkammer-Beitrag?

Die österreichischen Gewerkschaften hätten eigentlich noch einen zusätzlichen Grund zu allen genannten Gründen, nicht allzu aggressiv aufzutreten: Denn sie sind mit den Arbeiterkammern eng verschwistert. Und diese leben derzeit geradezu fürstlich von den Zwangsbeiträgen, die jeder Unselbständige für sie abliefern muss, ob er will oder nicht. Das ist immerhin ein halbes Prozent des gesamten Lohns. Die Geldmittel, die beim ÖGB mit seiner freiwilligen Mitgliedschaft knapp geworden sind, fließen bei der AK enorm und fett. Diese Gelder haben auf heimlichem Weg auch schon mehrmals SPÖ und ÖGB geholfen.

Ist AK, ÖGB und SPÖ aber bewusst, dass dieser Zwangsbeitrag jederzeit mit einem Gesetzesbeschluss gestrichen oder halbiert werden kann? Das ist ja in der Koalition schon durchaus intensiv beraten worden. Das wäre auch durchaus populär, weil es ja jedem Arbeitnehmer bares Geld auf die Hand brächte. Jetzt ist schon ein erster Gesetzesentwurf auf die Reise geschickt worden, durch den die AK-Zwangsbeiträge für sehr kleine Einkommen gekürzt werden. Diese erste Etappe wird der Arbeiterkammer 50 Millionen kosten, weit mehr wäre möglich.

Sollte daher der ÖGB aggressiv zu werden versuchen, könnte Schwarz-Blau den Zwangsbeitrag spielend auch für andere Einkommensklassen ausdehnen. Daher sucht die Arbeiterkammer jetzt verzweifelt nach Tätigkeiten, durch die sie relevant werden könnte. Sie hat bei dieser Suche auch schon etwas gefunden, wie stolz verkündet worden ist: Sie bietet künftig Beratungen beim Pflegegeld und bei Betriebskostenabrechnungen an.

Peinlicher geht’s nimmer. Glaubt man wirklich, mit solchen Pseudotätigkeiten doch noch schnell die Begeisterung der Menschen für die Zwangsbeiträge an eine völlig überflüssige Organisation wecken zu können? Wo man doch selber ein Pflegefall ist …

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 05:39

    OT

    ein "Rechtsextremer" lag tot vor einem Museum in Mönchengladbach:
    lt. Ermittlungen und Untersuchungen hat er sich selber mit dem Messer gerichtet, Der Körper wies mehrere Stichverletzungen auf, die er sich offenbar selbst zugefügt hat
    „Die Untersuchungen bestätigen ein suizidales Geschehen, bei welchem der 32-jährige Bremer sich selbst mit einem Messer das Leben nahm.“
    Na klar, und das quasi mitten auf der Straße...
    Gibt es tatsächlich noch Leute, die sowas glauben?

    weiters heißt es im Bericht:
    "Bei solchen „Trauermärschen“ in Ostdeutschland hatte es in den vergangenen Wochen Gewalt und Einschüchterung gegeben."
    Wobei verschwiegen wird, von wem die Gewalt ausgegangen war, nämlich von LINKSEXTREMISTISCHEN Unruhestiftern und daß diese Wahrheit von höchster Stelle aus, nicht ausgesprochen werden darf... :-(

    https://www.krone.at/1775112

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 08:19

    OT---aber ein bißchen Lyrik kann nicht schaden:

    HERBSTTAG

    Rainer Maria RILKE

    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
    und auf den Fluren laß die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
    gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorDover
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 10:41

    Es sollten die Gehälter der Gewerkschaftsführer öffenlich bekannt gemacht werden, damit die Mitglieder wissen, wofür der Beitrag gebraucht wird

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 10:41

    OT. Die 2 Klassen Medizin wird in Frankreich durch die 2 Klassen Bildung ergänzt. Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder in Schulen wo Disziplin und Leistung gelehrt werden. Die anderen genießen die Freiheit der öffentlichen Schulen mit Gewalt, Raub und Leistungsferne.
    Wir sind bald soweit.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 09:30

    Ich würde Katzian als Parteivorsitzenden wählen. Wäre er doch der geeignete Mann diese rote Egoistenpartei in den Locus der Geschichte zu spülen.
    Seine geistige Kapazität hat er mit der Forderung nach bezahlten Überstunden ausreichend dargestellt. Das dies im Arbeiterschutzgesetz angeführt ist, und niemals geändert wurde, hat dieser gehässige Geistesriese nicht begriffen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 09:08

    Kein Mensch - der so ziemlich alle Latten am Zaun hat - braucht eine Gewerkschaft. Für Behinderte gibt es genügend andere Institutionen.
    Das wäre beispielsweise ein Artikel für das neue Buch.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2018 07:10

    Die Gewerkschaften kämpfen nur mehr um ihre Existenzberechtigung sowie die Posten der Funktionäre. Offiziell sind dies nur Vereine, denn gesetzlich betrachtet sind die Kammern die richtigen Vertreter der Arbeitnehmerinteressen.

    Mag sein, dass Gewerkschaften vor 100 Jahren wichtige Forderungen gestellt haben, aber diese sind großteils erfüllt worden.

    Auch die Pflichtmitgliedschaft bei den diversen Kammern ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Jeder sollte sich selbst seine Interessensveretreter und Beschützer suchen. Leider wurden von einigen Jahren bei einer dieser "vertrottelten" letzten NR-Sitzungen - welche kurz vor jeder Neuwahl stattfinden - die Kammnern in den Verfassungsrang erhoben, was nur mehr mit kaum mehr möglicher Zweidrittelmehrheit korrigiert werden kann.

    Die Großindustrie fühlt sich z.B. durch die WKÖ nicht richtig vertreten (muss aber weiterhin Mitgliedsbeiträge dort abliefern), hat daher die Industriellenvereinigung als besseren Ansprechpartner. Auch große Rechtsanwaltskanzleien mit spezialisierten Aufgaben mögen die RA-Kammern nicht mehr, da deren Ziele sich nicht mit den eigenen Vorstellungen decken.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2018 17:41

    Die Schweiz hat es besser. Grüner Müll wurde heute in zahlreichen Initiativen abgeschmettert, die heimische Journaille berichtet nur über das Burkaverbot.

    Das Jagdgesetz (Verbieten derselben) wurde abgelehnt, die Reichensteuer in einem Kanton, Gängelung bei der Ernährung, Filmförderung etc., alles abgeschmettert. Heute standen zahlreiche Initiativen zur Abstimmung, berichtet wird nur über eine einzige.

  2. Ausgezeichneter KommentatorThomas F.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2018 10:07

    Es wäre auch Zeit zu diskutieren, warum die Gewerkschaften das gesetzliche Mandat haben die Kollektivverträge für (alle) Arbeitnehmer zu vereinbaren, wo doch nur ein zunehmend verschwindent kleiner Teil dieser Mitglieder sind und somit in irgendeiner Weise am Auswahlprozess der sie vertretenden Personen teilnehmen können.

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  1. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    23. September 2018 17:41

    Die Schweiz hat es besser. Grüner Müll wurde heute in zahlreichen Initiativen abgeschmettert, die heimische Journaille berichtet nur über das Burkaverbot.

    Das Jagdgesetz (Verbieten derselben) wurde abgelehnt, die Reichensteuer in einem Kanton, Gängelung bei der Ernährung, Filmförderung etc., alles abgeschmettert. Heute standen zahlreiche Initiativen zur Abstimmung, berichtet wird nur über eine einzige.

  2. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    23. September 2018 13:11

    Ich weiß, dass es in diesem Artikel primär um ÖGB und AK geht, aber die Wirtschaftskammer lebt ebenso fürstlich von ihren gesetzlich legitimierten Zwangsbeiträgen. Als ich mich vor 30 Jahren selbstständig machte, musste man auch noch einen Einverleibungsbetrag von 5.000,- Schilling bezahlen, ähnlich, als würde man einem noblen Golfklub beitreten. Nur, dass es sich hierbei um eine gesetzlich verordnete Zwangsverpflichtung handelte.

  3. Torres (kein Partner)
    23. September 2018 12:54

    Der Niedergang des ÖGB spiegelt sich am besten durch seine Präsidenten wider: von Benya bis hinab zu Katzian (wobei schon Benya nicht unbedingt ein Gentleman war).

  4. Der Realist (kein Partner)
    23. September 2018 12:53

    Allein wenn man sich anschaut, wer da an der Spitze von Gewerkschaft und Arbeiterkammer werkt, dann wird einem die Bedeutungslosigkeit dieser Institutionen klar, unabhängig von den Änderungen die die Zeit eben mit sich bringt. Die intellektuellen Kapazitäten dieser Kämpfer für die Rechte der ausgebeuteten Arbeiterschaft, entsprechen maximal dem Niveau eines Abgängers einer Neuen Mittelschule in Wien.
    Die rhetorischen Kampfansagen der obersten Gewerkschafter sind meist nicht nur extrem deppert, sie verpuffen ohnehin beinahe ungehört.

  5. ApolloniO (kein Partner)
    23. September 2018 11:30

    1. Kann sich die SPÖ nicht mehr zur linken Volkspartei erholen, weil die Wähler dank
    Aufklärung (schon die zweite) viel zu differenziert in ihren Ansprüchen sind. Diese werden wiederum von Kleinparteien an den Rändern besser bedient.

    2. Die von AU angesprochene sozialistische Dreifaltigkeit schafft sich ab durch ihre Widersprüche. "Steuererhöhung für Reiche". Wenn das etwas einbringen soll, müssen alle zittern die ein "vernünftiges" Einkommen haben. Und liebe Sozen, das ist trotz eurer Unkenrufen die Mehrheit!

    3. Auch der kleine Mann merkt, dass es euch beim Kampf "für" die Institutionen (derzeit SV) NUR um die Posten für Rot-Funktionäre geht. Patienten-Wohl vorschieben ist schäbig!

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    23. September 2018 10:38

    Ist AK, ÖGB und SPÖ aber bewusst, dass...

    Denen ist gar nichts bewusst, sie sind Funktionäre. Ein Funktionär ist (nach Flusser) ein mit Apparaten spielender und in Funktion der Apparate handelnder Mensch. Er denkt nicht mehr, er funktioniert.

    Reparieren könnte das nur die Wahrheit, deren Teil die Kostenwahrheit ist. Weg mit Zwangsgebühren, sie versorgen nur präpotente Unfähige.

  7. Thomas F. (kein Partner)
    23. September 2018 10:07

    Es wäre auch Zeit zu diskutieren, warum die Gewerkschaften das gesetzliche Mandat haben die Kollektivverträge für (alle) Arbeitnehmer zu vereinbaren, wo doch nur ein zunehmend verschwindent kleiner Teil dieser Mitglieder sind und somit in irgendeiner Weise am Auswahlprozess der sie vertretenden Personen teilnehmen können.

  8. machmuss verschiebnix
    21. September 2018 22:10

    OT:

    Der Investigativ-Journalist James O'Keefe will nächste Woche den "Deep State"
    demaskieren ! Na dann schau'ma mal, ob er das Wochenende überlebt ....

    » At this year's Eagle Council, James O'Keefe the founder and president of Project Veritas promised to expose the Deep State in his upcoming series of investigative videos. «

    https://www.youtube.com/watch?v=7xeG-2CpuZQ

  9. Undine
    21. September 2018 21:07

    Mit Staunen erfuhr man heute so nebenbei---zuletzt in der ZIB1--- daß der ÖVP-Bildungsminister Faßmann den DIREKTOR des Technologischen Gewerbemuseums (TGM) vorläufig seines Amtes enthoben hat. Mehr als 100 Mitarbeiter sollen ungerechtfertigt Taxen bezogen haben.

    Es wäre interessant, zu erfahren, ob sich der geschäftstüchtige Direktor einer der größten Schulen Wiens mit angeschlossener Versuchsanstalt und dessen Mitarbeiter im ROTEN DUNSTKREIS befinden. Beim Direktor und einzelnen Mitarbeitern macht das KÖRBERLGELD schlappe 260.000 € JÄHRLICH aus!

    WO BLEIBT da der AUFSCHREI im ORF?

    • Harun al Raschid
      21. September 2018 23:50

      Da tatsächlich kein Aufschrei der ORF- Märchenerzähler über die Dschemna-el-fnah erschallt, braucht man wohl nicht lange zu raten, wo der TGM - Wesir seine politische Heimat hat. Oder, sollte die wider Erwarten nicht Rendistan sein, so war er zumindest ein aufrechter Großkoalitionär, der halt auch die anderen gefräßigen Kamele großzügig mitknabbern ließ. :-))

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      23. September 2018 09:51

      SPÖ, Gewerkschaft und ORF benehmen sich wie die Wespen im Herbst.

      Wenn diese merken das es fast rum ist werden jene auch ganz bosthaft-gallig und gehässig.

  10. machmuss verschiebnix
    21. September 2018 20:14


    Die Roboter-Arme in den Fabriken brauchen keine Gewerkschaft mehr
    und
    die Fabriken brauchen keine potenziellen "Berufs-Demonstanden mehr anzuheuern .

    Der soziale Overkill sollte die Wählerschaft an die Links-Partei(en) binden,
    hat aber
    letztlich dafür gesorgt, daß die Links-Wähler immer weniger "Gewicht" hatten, weil
    zuwenig Kaufkraft,
    zuwenig Bildung,
    zuwenig Eigenmittel UND
    zuwenig Anreize, dem gewerkschaftlich "einzementierten" Mangel-Dasein zu entkommen .

    Außerdem, wer von vornherein nicht gefährdet war, als Streber verschrien zu sein,
    der wird im staatlichen Versorgungs-Netz nichtmal mehr zappeln wollen, geschweige
    denn seinen Arsch in Bewegung zu versetzen .

  11. Gandalf
    21. September 2018 18:56

    O.T.:
    In Deutschland sind die Affen los. Wenn einer die Wahrheit sagt, wird er abgesetzt - und eine halbwegs tolerable, wenn schon nicht befriedigende, Lösung vom Sozialtrampel Nahles nachträglich (!) angefochten. Und sowohl Merkel als auch Seehofer schrumpeln ein wie böhmische Leinwände: Geht es noch würdeloser? Ich wünsche der AfD demnächst zumindest 50% +, oder unser nördlicher Nachbarstaat zerfällt in einem grausamen Bürgerkrieg (was allerdings aus heutiger Sicht auch kein grosser Schaden wäre). Und alle Medien applaudieren, die Trotteln (oder bezahlten Agenten).

    • Gandalf
      21. September 2018 19:05

      Nur zur Klarstellung: Gemeint habe ich mit unserem "nördlichen" Nachbarstaat natürlich den nordwestlichen. Unser nördlicher Nachbarstaat, die Tschechische Republik, ist gottlob politisch wesentlich gescheiter und ihm ist nur das beste zu wünschen. Und so, wie es derzeit aussieht, geht es dort auch wesentlich klüger zu als bei den Nordgermanen. Obwohl das gerade im Moment nicht allzu schwer zu sein scheint.

    • pressburger
      22. September 2018 07:52

      Eine Beleidigung für die Affen. Kein Affe, kein Primat, wird sich gegen die eigene Gruppe stellen. Kein Silberrücken hat in den Habitat seiner Gruppe Feinde eingeladen, um die Jungen umzubringen und die Weibchen zu vergewaltigen. So blöd ist kein Affe.

  12. pressburger
    21. September 2018 18:20

    Nicht vergessen, der ÖGB hatte schon seine Hoch-Zeit. Die BAWAG wurde liquidiert, einem Cerberus zum Frass hingeworfen. Zwei Milliarden Unauffindbar. Verzetnitsch ohne Dach überm Kopf.
    Was hat sich seither geändert ? Die Gewerkschaftsbosse leben weiter in ihrem Paralleluniversum, mit ihren SPÖ und ORF Satelliten. Mit dieser Unterstützung werden sie noch lange in der politischen Landschaft herumgeistern.
    Wer die Gewerkschaften dafür kritisiert, dass sie den Bezug zu der Basis, zu den arbeitenden Menschen verloren haben, der irrt.
    Anliegen der Menschen, die jeden Tag arbeiten, Steuern zahlen, ihren Kindern eine gute Ausbildung bieten möchten, ist für die Gewerkschaften schon seit langen nicht wichtig. Die Gewerkschaften möchten Politik machen. Sie haben sich an ihrer Klassenkampf Ideologie festgekrallt, verfolgen jeden der nicht ihre linksextremen Ansichten teilt, oder sogar kritisiert.
    Eine Fahrt in die Vergangenheit, umsonst, vielleicht sogar subventioniert, die 1.Mai Feier der Apparatschikklasse.
    Der Garant des fortbestehen der Gewerkschaften ist die EU. Sollte die linke EU einmal implodieren, werden auch die Gewerkschaften nicht überleben. Aber dann, kein EU Parlament, wohin mit den roten Funktionären ?

  13. Franz77
    21. September 2018 15:40

    OT: Kasperl wird zum hochgeförderten Staatskünstler. Jetzt wird er halt stramm nach links rücken müssen, aber er darf bleiben. https://www.krone.at/1775576

    • Gandalf
      21. September 2018 17:46

      Nun, da ist mir der "Urania - Kasperl" mit seinem Petzi immer noch lieber als alle die staatlich geförderten "Kabarettisten" , die ja im besten Fall Kasperl - Niveau erreichen, im Normalfall aber nur mehr peinlich sind, wie etwa.. (Namen bitte selbst ergänzen, von Viktor Gernot über Oliver Baier bis ganz hinunter zu Stermann und Grissemann.... Verzeihung, aber jetzt wird mir wirklich übel).

    • Torres (kein Partner)
      23. September 2018 15:19

      @Gandalf
      Franz77 hat schon recht: Wenn der eine Kasperl jetzt von dem anderen (tiefroten) Kasperl namens Franz ("André") Heller übernommen wird, können wir erwarten, dass die Kinder - sollten tatsächlich manche Eltern ihre Sprösslinge noch dorthin bringen - streng links indoktriniert werden: Kasperl ist dann der gute SPÖ-Mann (vielleicht jetzt auch -Frau), das Krokodil der böse Strache.

  14. Franz77
    21. September 2018 15:15

    OT Die Linkischen außer Rand und Band. Vielleicht sollte er Ambros umarmen, damit er nicht umfällt? http://www.pi-news.net/2018/09/konstantin-wecker-will-bjoern-hoecke-heilen/

  15. OT-Links
    21. September 2018 14:24

    OT - ich hatte soeben einen Geistesblitz bzgl. Kern. Warum schreibt die Presse seit seinem Gang in die Opposition jeden Tag einen - noch so belanglosen - Titelblatt-Artikel? Warum kann er sich so viele Frechheiten erlauben, wie jünst, dass er sich selbst ernennt und nun sogar Präsident der EU werden möchte?

    Es kann nur so sein, dass er ein Geheimnisträger ist. Er hat ja 2015 die Sonderzüge blitzartig organisiert, um die aus Syrien geflüchteten Terroristen möglichst rasch und unbürokratisch (keine Papiere, keine Fingerabdrücke, egal) nach Deutschland weiterzubringen.

    Im Wahlkampf nach Auffliegen der Silberstein-Affäre betonte er, dass er ein sehr guter Freund von Soros sei. Der packt aus, das vermute ich. Deshalb zieht der so eine Nummer durch. Und deshalb lassen sie ihn gewähren, NOCH...

    Von der neuen Presse sagt man, dass sie von Soros gefördert wird.

    • Bürgermeister
      21. September 2018 14:47

      Ratten haben ein sehr hoch entwickeltes Sozialsystem, Onkeln und Tanten kümmern sich um die Kinder, man arbeitet zusammen usw. ABER: Wenn eine Ratte in die Fänge einer anderen Sippe gerät stirbt sie meist selbst - was ihr sonst bevorsteht ist unbeschreiblich.
      Kern hat keine Intelligenz, keinen Machtinstinkt, nichts. Ein Dummerchen das für "die Baddei" unglaubliche Geldmengen verheizen durfte und dadurch glaubt Fähigkeiten zu besitzen.
      Auf welche Art ihn der soz. luxemb. Außenminister (der sich selbst schon als Juncker-Nachfolger sieht) hinrichten wird, wird spannend werden. Die ehem. bürgerliche Zeitung fehlt die Phantasie bezüglich der Skrupel- und Rücksichtslosigkeit der roten Bruderschaft

    • pressburger
      21. September 2018 17:55

      Warum sonst diese ideologische Ausrichtung auf den linksextremen Populismus, wenn nicht von einen Linksextremisten bezahlt. Eine Hand wäscht die andere.

    • Gasteiner (kein Partner)
      23. September 2018 09:10

      Ich denke mir beim Anbllick von Kern auch immer, dass er einen sehr Mächtigen hinter sich haben muss, dessen Auftrag er erfüllt, denn sonst könnte er nicht diese selbstgefällige Präpotenz ausstrahlen. Sonst könnte er auch keinen Silberstein überleben und sich einen derartigen Abgang in Richtung Brüssel nicht leisten. Wessen Handpuppe auch immer dieser Kern ist, er spielt ein erbärmliches Spiel.
      Da dachte man doch, dass nach Faymann nichts Schlimmeres nachfolgen kann. Was für ein Irrtum !

  16. Undine
    21. September 2018 13:35

    AK, ÖGB, BAWAG, KONSUM etc. und SPÖ---alles mitsammen ein einziger ROTER SUMPF!

    Beim heutigen Thema "Gewerkschaften" werden schlechte Erinnerungen an roten Macht- und Geldmißbrauch wach!

    Ergoogeltes vom 15.7.2009

    Steiermark: Ex-AK-Chef Alois Rechberger verstorben

    Der steirische Arbeiterkammerpräsident von 1987 bis 1990 war ein Volkstribun und Multifunktionär. Üppige Multifunktionärsgage und Spesenskandal brachten ihn zu Fall.

    https://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/495365/Steiermark_ExAKChef-Alois-Rechberger-verstorben

    Alois RECHBERGER, der linke PARADEBONZE, wurde im Fernsehen (zur bösen Überraschung für den strammlinken ORF!) von Jörg Haider vorgeführt, und dem Herrn VRANITZKY fiel beim Anblick von Jörg HAIDERS TAFERL die Kinnlade vor lauter Schreck herunter---ein Anblick für Götter!

    Die SOZIALISTEN neigen offensichtlich zu Korruption; wenn das Proletariat zu Geld kommt, kennt es keinen Genierer.

    • otti
      21. September 2018 17:51

      liebe Undine: nicht vergessen die OMV / VÖST / Zentralsparkassa / Länderbank / und JETZT erst etc. etc, etc, etc....... AUA (Häupl & Pröll) etc. etc......

      Die erfolgreiche Führung von Unternehmen = soziale Kompetenz UND Erträge, sind den Linken ZWINGEND verschlossen. Aus ihrer inneren Logik heraus. Und mangels Kompetenz.

      Und 30 Jahre sandgestrahlt könnt` ich noch mehr dazu sagen !

  17. Undine
    21. September 2018 11:14

    OT---aber immer aktuell: So sollen wir weiterhin umerzogen werden---via WIKIPEDIA!

    "Die Säuberung der deutschen Wikipediaversion von Anetta KAHANE"

    Wer sich ausschließlich auf der deutsche Version der Wissensdatenbank „Wikipedia“ herumtreibt, dem mag bislang wohl noch nicht aufgefallen sein, welch elementar andere Dinge man beispielhaft zu Anetta Kahane in der englischen Version der Enzyklopädie erfährt.

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/21/die-wikipediaversion-anetta/

    Und solche Leute haben in Deutschland das Sagen! Erschütternd!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane

    • Undine
      21. September 2018 11:18

      Ergänzung:

      "Plötzlich ist Anetta Kahane eine Menschenrechtsaktivistin – Wikipedia macht’s möglich"

      https://sciencefiles.org/2017/08/13/plotzlich-ist-anetta-kahane-eine-menschenrechtsaktivistin-wikipedia-machts-moglich/

    • Normalsterblicher
      21. September 2018 14:46

      Sie meinen wohl die Säuberung der WIKIPEDIA _durch_ Kahane, eine Säuberung "von Kahane" wäre hingegen allzu schön und eine sensationelle Systempanne!

    • Franz77
      21. September 2018 15:02

      Welche Religion dieser Klobesen wohl hat?

    • pressburger
      21. September 2018 17:58

      Eine stramme, überzeugte Kommunistin. Was bleibt ihr anderes übrig, als die Flucht nach vorne und die Hoffnung Merkel möge so lange an der Macht bleiben, wie nur möglich.

    • fxs (kein Partner)
      23. September 2018 13:06

      Ähnliches geschah bei Wikipedia auch mit dem Eintrag zur Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die ja mit ihren unqualifizierten Äußerungen zu der dortigen Trauerkundgebung aufgefallen ist. Bis einen Tag nach dieser Trauerkundgebung in Chemnitz informierte Wikipedia noch darüber, dass Frau Ludwig im Jahre 2002 einen Rollstuhlfahrer mitten in einer Fußgängerzone mit dem Auto tot gefahren hat. Heute kann man dort nur noch lesen, dass "dass aus CDU-Kreisen eine 2002 geschehene Unfallfahrt Ludwigs mit Todesfolge lanciert worden sei"

  18. Dover
    21. September 2018 10:41

    Es sollten die Gehälter der Gewerkschaftsführer öffenlich bekannt gemacht werden, damit die Mitglieder wissen, wofür der Beitrag gebraucht wird

  19. socrates
    21. September 2018 10:41

    OT. Die 2 Klassen Medizin wird in Frankreich durch die 2 Klassen Bildung ergänzt. Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder in Schulen wo Disziplin und Leistung gelehrt werden. Die anderen genießen die Freiheit der öffentlichen Schulen mit Gewalt, Raub und Leistungsferne.
    Wir sind bald soweit.

    • dssm
      21. September 2018 11:56

      @socrates
      Sie können vielleicht noch am Land die Kinder in die öffentliche Schule schicken, in Städten, nicht nur in Wien, ist das schon länger ein Anschlag auf die Zukunftschancen der Kinder. Es ist schon länger soweit!

    • Franz77
      21. September 2018 15:04

      Frag die GrünInner in Wien wo ihre Kinderleins in katholische (!) Privatschulen gehen.

    • Riese35
      21. September 2018 22:52

      Da stellt man fest, daß 95% der Schüler während des Ramadans entweder Schule schwänzen oder, wenn sie zum Unterricht erscheinen, vollkommen übermüdet und nicht einsatzfähig sind, weil sie nächtens mit ihren Familien die Nahrungsaufnahme zelebrieren und durchfeiern:
      (Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=TgFFOT4XIKI&t=1393 )

      Und welchen "Lösungsansatz" haben unsere Bildungs-"Experten" von Türkis und Rot:
      2. verpflichtendes Kindergartenjahr und Ganztagsschule! Siehe
      - Barbara Novak: https://www.youtube.com/watch?v=TgFFOT4XIKI&t=1654
      - Andreas Salcher: https://www.youtube.com/watch?v=TgFFOT4XIKI&t=2316

      Wie eine Ganztagsschule dieses Problem lösen soll, erschließt sich mir leider nicht.

  20. socrates
    21. September 2018 10:35

    Feuerlöscher, die in ihrer Einsatzzeit unnötig waren, sind die besten. Wir geben viel Geld aus für Prävention und Schutz, die Gewerkschaft gehört dazu. Wenn sie aber zu teuer wird, gehört sie auf das Notwendige zurechtgestutzt.
    Gesetz und Gerechtigkeit helfen nicht immer:
    A Yazidi teenager enslaved by Islamic State who sought asylum in Germany has moved back to Iraq after being confronted by her former ISIS captor, who had registered as a refugee in Stuttgart.
    Ashwaq Ta’lo said that she was stopped by Abu Humam – a Syrian ISIS guard who had purchased her for $100 – while walking home in Stuttgart.
    “I froze when I looked at his face carefully,” she told Bas News, a Kurdish agency. “It was Abu Humam, with the same scary beard and ugly face.”
    She said that during her unexpected encounter with her former captor, Humam told her: “I am Abu Humam and you were with me for a while in Mosul. And I know where you live, with whom you live, and what you are doing.”

    • Bürgermeister
    • otti
      21. September 2018 17:57

      zutiefst und ehrlich geschätzter socrates: bitte auf deutsch !

      bei "enslaved" brauch ich schon das Lexikon. Ich weiß, ich schäme mich.

    • socrates
      21. September 2018 20:27

      otti
      Mit Google übersetzt:
      Ein yezidischer Teenager, der vom Islamischen Staat versklavt wurde und in Deutschland um Asyl nachgesucht hat, ist in den Irak zurückgekehrt, nachdem er von ihrem ehemaligen IS-Entführer, der sich in Stuttgart als Flüchtling gemeldet hatte, konfrontiert wurde.
      Ashwaq Ta'lo sagte, dass sie von Abu Humam - einem syrischen ISIS-Wächter, der sie für 100 Dollar gekauft hatte - gestoppt wurde, als sie in Stuttgart nach Hause ging.
      "Ich erstarrte, als ich vorsichtig in sein Gesicht sah", sagte sie Bas News, einer kurdischen Agentur. "Es war Abu Humam, mit demselben unheimlichen Bart und hässlichem Gesicht."
      Sie sagte, während ihrer unerwarteten Begegnung mit ihrem früheren Entführer sagte Humam zu ihr: "Ich bin Abu Humam und du warst eine Weile in Mosul bei mir. Und ich weiß, wo du lebst, mit wem du lebst und was du tust. "

  21. Politicus1
    21. September 2018 10:02

    OT - aber auch so etwas sollte nicht übersehen und gedankenlos hingenommen werden:
    https://steiermark.orf.at/news/stories/2937119/
    "Donnerstagabend ist in Graz der steirische herbst eröffnet worden. Unter dem Motto „Volksfronten“ sollen „Überzeugungen erschüttert werden“, so Intendantin Ekaterina Degot."
    „Sie brüten und nähren die Würmer des Faschismus. "
    "Am Fuße des Schloßbergs zeigte der Dichter und Performer Roman Osminkin „Putsch“
    "Man erzählt uns, dass es in diesen Gegensätzen und Kämpfen um Kulturen, Religionen oder Rassen gehe, dass sie den geschniegelten und gebügelten, überkommenen Identitäten unserer Vorfahren und ihrer angeblichen Unvereinbarkeit mit den geringfügig anders geschneiderten Identitäten gewisser anderer entspringen. "

    Wir sind also die überkommenen geschniegelten Identitäten - und die 'gewissen andere' sind eh nur 'geringfügig anders geschneidert' ...

    • Bürgermeister
      21. September 2018 10:21

      Seien sie gnädig. Das westliche System erlaubt auch viele Absurditäten - auf so etwas zu reagieren ist es aber nicht wert.

      Hätte er Mut würde er sich einen Turban aufsetzen und sich über die geschniegelte Identität eines Mohamed, Kinderehen, Vernichtung anderer Religionen - die "Würmer des Islamismus" etc. belustigen (vermutlich nicht sehr lange).

      Ein Feigling ist es nicht wert beachtet zu werden.

    • Undine
      21. September 2018 11:00

      Nicht nur der ORF ist durch und durch rot-grün versifft, auch jedes Theater hetzt pausenlos "gegen rechts", so auch der "Steirische Herbst"! Das Publikum, das auf diese durchsichtige Weise "erzogen" werden soll, ist aber ohnedies linksgestrickt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich ein vernünftig denkender Mensch so etwas antut.

      ORF und Theater benutzen ihre "belehrende" Funktion wie einen SCHULFUNK! Der SCHULFUNK der 1950er- und 1960er-Jahre im Radio in meiner Kindheit war aber immer sehr gut und interessant. Ob er damals auch "politisch" genutzt wurde, kann ich nicht beurteilen.

      Heute sollen wir BELEHRT werden, was GUT (links) und was BÖSE (rechts) ist. Da ist JEDES Mittel recht!

    • riri
      21. September 2018 13:50

      Der österreichische Kabarettist Hans Peter Heinzl sel. wurde einmal gefragt, warum er denn ausschließlich auf die Opposition hinhaut, und nicht auch einmal auf die Regierung. Seine Antwort war,
      solange mir die SPÖ dafür hohe Honorare bezahlt, mache ich das. Why not!
      Die Methode hat sich bis heute nicht geändert, gezahlt wird natürlich mit Steuergeld.

    • Franz77
      21. September 2018 15:08

      ... und wir zahlen unsere Feinde auch noch fürstlich. Uns ist echt nicht mehr zu helfen. Wer braucht diese linke Schweinsfinken?

    • Gasteiner (kein Partner)
      23. September 2018 09:24

      Künstler = permanente Indoktrinierungsversuche von Links. Das weiß man. Deshalb werden gerade für junge Leute Theaterkarten geradzu verschenkt/subventioniert.

      Kaum gibt es ein Theaterstück, dass 2 Seiten der Medaille aufzeigen will, wie ein Stück, dass der einstige Innenminister Sobotka in Auftrag gab, ein "guter, ein "böser" Flüchtling und schon schrie die linke Kuturschickeria auf, sammelte Unterschriften gegen die Aufführung, weil hier "Kinder indoktriniert" würden ! Man stelle sich das vor, diese Heuchlerbande, die die ganze Zeit ihre linke Propaganda auf die Bühne bringt, tobt, wenn eine differenziertere Sicht ( dabei ist das Stück ja nicht mal gegen Flüchtlinge gerichtet), vorkommt.

    • haro
      23. September 2018 13:42

      Diese linke Kulturschickeria mit ihren einfältigen Kommentaren und Propaganda-Belehrungen, mit so manchen bis zum Unsinn verdrehten guten Theaterstücken (ein Missbrauch) und primitiven Beschimpfungen Andersdenkender macht sich selbst immer lächerlicher.
      Schade ist nur um die Kultur die durch diese links-politische Propaganda Schaden nimmt.

  22. Politicus1
    21. September 2018 09:45

    MMn. macht die Gewerkschaft einen Sinn im Öffentlichen Dienst.
    Da soll einer Zentralregierung als Arbeitgeber eine zentrale Arbeitnehmervertretung für alle im öffentlichen Dienst Beschäftigten gegenüber stehen.

    In der Privatwirtschaft, vor allem in der Industrie macht EINE zentrale Gewerkschaft wenig Sinn. Die Strukturen sind von Unternehmen zu Unternehmen, von Betrieb zu Betrieb, vom Kleingewerbe zu Kleingewerbe viel zu unterschiedlich, als z.B. jetzt für alle stolze 5% Gehaltserhöhung zu fordern.

  23. haro
    21. September 2018 09:43

    AK und ÖGB wären auch in der heutigen Zeit wichtige Institutionen für österreichische Arbeitnehmer.

    Aber leider sind sie gänzlich zu SPÖ-Organisationen mit lauter SPÖ-Vasallen Vasallinnen (!) verkommen denen es nur mehr um Kritik bzw. ums Anpatzen der Rechten und nun der rechten Regierung geht, um das Wohl von Migranten und nicht hauptsächlich um die Interessen der Arbeitnehmerwelt der Österreicher wofür sie eigentlich ihr Geld erhalten.

    AK- und ÖGB-Zeitungen sind die reinste SPÖ-Propaganda.

    • Gasteiner (kein Partner)
      23. September 2018 09:32

      @hare

      Volle Zustimmung ! Ihre ursprüngliche Aufgabe war eine wichtige. Heute sind sie genau das, was sie hier beschreiben.

  24. Bürgermeister
    21. September 2018 09:40

    Als Koordinationszentrum wird Mitteleuropa wohl noch lange Bestand haben. Wenn man weltweite Entwicklungsaktivitäten am Laufen hat spricht man in der Früh mit China (Shanghai +6), dann mit Indien und am Nachmittag mit den USA (Detroit -6).
    Man hat jeden Tag ein vernünftiges Zeitintervall für einen Austausch. Zwischen Detroit und Shanghai sind es 12 Std., das geht auch, wird aber auf Dauer sehr anstrengend.

    Damit betreibt man kein Wirtschaftssystem, es fehlen zunehmend Arbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation. Eine Gewerkschaft die den Arbeitsmarkt kennt müsste an vorderster Migrationsfront stehen, um den weiteren Nachschub in einem Marktsegment das zunehmend kleiner wird zu stoppen.
    In dieser Schicht - objektiv betrachtet eine der schwächsten im gesellschaftlichen Gefüge - werden Gewerkschafter keineswegs als Vertreter sondern als abgehobene Apparatschiks wahrgenommen. Mit dem Rücken an der Wand hat man eine viel feinere Wahrnehmung für Verlogenheit und Phrasen.

    Welche Rolle die Gewerkschaft im Arbeitsmarkt der Zukunft - sagen wir mal 20 Jahre hat? Meiner Einschätzung nach eine große, das durch und durch sozialistische EU-Wirtschaftssystem und die notwendige Bürokratie wird wie im ehem. Ostblock eine nahezu unendlich große Nachfrage nach Bonzen und Apparatschiks entwickeln. Das es nochmal 40 Jahre dauert, um ganze Staaten völlig abzuwirtschaften glaube ich nicht - es wird wesentlich schneller gehen.

  25. Bob
    21. September 2018 09:30

    Ich würde Katzian als Parteivorsitzenden wählen. Wäre er doch der geeignete Mann diese rote Egoistenpartei in den Locus der Geschichte zu spülen.
    Seine geistige Kapazität hat er mit der Forderung nach bezahlten Überstunden ausreichend dargestellt. Das dies im Arbeiterschutzgesetz angeführt ist, und niemals geändert wurde, hat dieser gehässige Geistesriese nicht begriffen.

    • Sandwalk
      21. September 2018 11:07

      Genau. Katzian wäre der ideale SPÖ-Chef. ;-)

    • Freisinn
      21. September 2018 11:38

      Völlig richtig; den Normalösterreichern stünde eine harte Zeit bevor, die jedoch mit dem völligen Bedeutungsverlust der Sozis beendet wäre

    • Normalsterblicher
      21. September 2018 12:14

      Bob,

      Sie sind nicht auf dem neuesten Stand. Der ORF hat unlängst die Idee, in die Arbeitszeit auch Anfahrtszeiten der Pendler einzubeziehen, in Form einer Meldung über eine "Studie" lanciert.

      Ui, das sind aber tolle Jobchancen für Pendler, die schon jetzt 2 Stunden täglich pendeln müssen, wenn der Chef dann bis zu 25 % mehr für so einen "Zugereisten" zahlen müsste!

      Das stünde auch in keinem Verhältnis mit der Streichung des Pendlereuros, des VErkehrsabsetzbetrag usw usf im Gegenzug.

      Habe die ORF-Meldung leider nicht archiviert.

    • riri
      21. September 2018 14:59

      Beim Büroschlaf kommen dem Katzian die besten Ideen, wie kann ich meinen Arbeitern Sand in die Augen streuen, damit ich Wichtig bleibe.
      So auch sein Vorschlag: wenn ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag fällt, ist der nächste Arbeitstag frei.
      Bewirbt sich der Katzian beim Simpl?

    • Undine
      21. September 2018 20:28

      @Bob

      Der Katzian! Wer von der Natur mit so einem lächerlichen Naserl ausgestattet worden ist, ist wirklich arm dran! Und dazu noch die von Ihnen attestierte geringe geistige Kapazität---da ist einer doppelt geschlagen. Aber es gibt sicher noch genug Proleten, denen er sich verwandt fühlen kann. Mit ihm hätte die Partei gleich zusperren können. Mit der sehr hübschen RENDI-WAGNER wird das Sterben der SPÖ etwas verlängert werden.

  26. Barracuda
    21. September 2018 09:29

    Gewerkschaften sind überholt wie Pferdefuhrwerke.
    Stimmt, aber Pferdefuhrwerke sehen im Gegensatz zu den Gewerkschaften wenigstens nostalgisch und lieb aus.
    Das gleiche gilt für Dampflokomotiven.

    Schwiegermutter, eine in der Wolle gefärbte rote Gewerkschafterin meinte soeben, dass sie alle kaputt sind. Sie haben die Zeitenwende verschlafen. Genau wie der ORF auch.

  27. OT-Links
    21. September 2018 09:24

    PI-News ist seit zwei Tagen nich mehr erreichbar. Haben die sich aus Verwirrung über den Messerselbstmordattentäter selbst gehackt?
    http://www.pi-news.net/

  28. Franz77
    21. September 2018 09:08

    Kein Mensch - der so ziemlich alle Latten am Zaun hat - braucht eine Gewerkschaft. Für Behinderte gibt es genügend andere Institutionen.
    Das wäre beispielsweise ein Artikel für das neue Buch.

    • glockenblumen
      21. September 2018 09:35

      Stimmt, unnötig wie ein Hendlkropf, zumal die Gewerkschaften zu reinen Parteiapparatschiks verkommen sind!

  29. Josef Maierhofer
    21. September 2018 09:02

    Sehr ähnlich ist der Kampf der Gewerkschaften ums Überleben dem Kampf eines Herrn Kern um sein Gehalt, das er sich von der SPÖ und von Steuern zahlen lässt, wie die Gewerkschafter ihre fetten Gehälter sich von der AK zahlen lassen (wie geschrieben, auch die SPÖ).

    Die Regierung macht das schon richtig, scheibchenweise.

    Ich habe einmal geschrieben, 'stell Dir vor, es ist Streik und keiner geht hin.'

    Der Einwurf der FPÖ ist also meiner Meinung nach völlig richtig, das 'Ausseinanderdividieren' der Firmenangehörigen in Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist falsch und auch hoffentlich bald vorbei, denn Arbeitnehmer und Arbeitgeber brauchen ganz dringend eines, Arbeit, um überleben zu können, Arbeit, die durch die Gewerkschaften stets zerstört wurde, anachronistisch, wie Dr. Unterberger schreibt, im wahrsten Sinn des Wortes und kontraproduktiv und gesellschaftszerstörend, wie ich anmerke.

    Alles was die 'Sozialpartner' tun, hoffentlich, sollten, den Gewerkschaftern das Wasser abzugraben und ihren Mitarbeitern die Inflation auszugleichen, was wohl aus jeder gesunden Firma herauskommen sollte und die Gewerkschafter dort liegen zu lassen, wo sie liegen, nämlich links. Die bringen Streiks, mit denen sie drohen, ohnehin nur mehr mit importierten und bezahlten 'Berufsdemonstrieren' zusammen, wenn überhaupt, sie sind tatsächlich zahnlos geworden.

    Es ist nämlich aus dem 'Arbeiter' inzwischen ein 'Mitarbeiter' geworden, ein Mitarbeiter der Firma, da kommt Gewerkschaft und Kampf nicht mehr vor.

    Wir haben jetzt ganz andere Sorgen, wie bekommen wir die vertriebene Arbeit wieder ins Land und die des Überlebens der Gesellschaft mit dem aggressiven Islam und unqualifizierten Zuwanderern, obwohl wir ein ordentliches Zuwanderungsgesetz hätten.

    • Freisinn
      21. September 2018 11:52

      Das ist ja die ewige Grundidee aller Sozis (sensu lato): die absolute Gleichheit. Dazu müssen vorerst Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber aufgehusst werden, dann Frauen gegen die Männer, dann Kinder gegen die Eltern, ....... Am Ende stehen zerstörte Völker (bzw. Gesellschaften)
      Sozialismus hängt irgendwie mit dem Todestrieb zusammen.

    • Josef Maierhofer
      21. September 2018 12:27

      @ Freisinn

      Ja, leider.

    • Undine
      21. September 2018 20:45

      @beide

      ************************************+!

  30. dssm
    21. September 2018 08:55

    Wenn ein Staat erst eine Quote von rund 50% hat, der Bürger daneben noch viel Zeit und Geld für staatlich erzwungene Berater ausgeben muss, wenn in staatsnahen Gesellschaften, welche aber zu den weniger als 50% Privatwirtschaft zählen, utopische Gehälter und Pensionen finanziert werden müssen, wenn der Staat Legionen an Sozialfällen in das Land holt, wenn Eltern eine Privatschule zahlen müssen, obwohl sie doch mit ihren Steuern eine öffentliche schon bezahlt hätten, wenn eine private Krankenversicherungen neben der staatlichen Pflichtversicherung zwingend wird, dann ist der Kampf nicht mehr Arbeiter gegen Kapitalisten, der Feind der Arbeitenden ist so gut wie immer der Staat. Gewerkschaften sind dem Staat verbunden, also der Feind des Bürgers, egal ob Arbeiter, Bauer, Angestellter oder Unternehmer.

  31. Undine
    21. September 2018 08:19

    OT---aber ein bißchen Lyrik kann nicht schaden:

    HERBSTTAG

    Rainer Maria RILKE

    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
    und auf den Fluren laß die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
    gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

    • glockenblumen
      21. September 2018 08:20

      DANKE!!! *************************

    • Franz77
      21. September 2018 09:10

      Hach! *schwelg*

    • Starless
      21. September 2018 10:58

      Dieses schöne Gedicht verbreitet eine ähnliche Stimmung wie Nietzsches "Vereinsamt". Besonders die letzte Strophe bei Nietzsche "Weh dem der keine Heimat hat" - bei Rilke "Wer jetzt kein Haus hat ...". Ja, unsere Dichter waren wirklich grandios.

    • differenzierte Sicht
      21. September 2018 13:06

      Oh, Poesie, wie einst regelmäßig durch Gerhard Michler dazwischengestreut!

  32. Ausgebeuteter
    21. September 2018 07:10

    Die Gewerkschaften kämpfen nur mehr um ihre Existenzberechtigung sowie die Posten der Funktionäre. Offiziell sind dies nur Vereine, denn gesetzlich betrachtet sind die Kammern die richtigen Vertreter der Arbeitnehmerinteressen.

    Mag sein, dass Gewerkschaften vor 100 Jahren wichtige Forderungen gestellt haben, aber diese sind großteils erfüllt worden.

    Auch die Pflichtmitgliedschaft bei den diversen Kammern ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Jeder sollte sich selbst seine Interessensveretreter und Beschützer suchen. Leider wurden von einigen Jahren bei einer dieser "vertrottelten" letzten NR-Sitzungen - welche kurz vor jeder Neuwahl stattfinden - die Kammnern in den Verfassungsrang erhoben, was nur mehr mit kaum mehr möglicher Zweidrittelmehrheit korrigiert werden kann.

    Die Großindustrie fühlt sich z.B. durch die WKÖ nicht richtig vertreten (muss aber weiterhin Mitgliedsbeiträge dort abliefern), hat daher die Industriellenvereinigung als besseren Ansprechpartner. Auch große Rechtsanwaltskanzleien mit spezialisierten Aufgaben mögen die RA-Kammern nicht mehr, da deren Ziele sich nicht mit den eigenen Vorstellungen decken.

    • dssm
      21. September 2018 09:00

      @Ausgebeuteter
      Während die WKO die Beiträge gekürzt hat, wartet man auf diesen freiwilligen Akt seitens der AK vergebens.

    • pressburger
      21. September 2018 09:55

      Der ausschliessliche Existenzsinn einer Gewerkschaft, ist die Sicherung der Posten ihrer Funktionäre.

  33. Peter Kurz
    21. September 2018 06:38

    Wozu brauchen wir starke Gewerkschaften?
    Es gibt einen starken ORF. Der schreibt jede noch so peinliche Bauchlandung der Gewerkschaften in eine glorreiche Heldentat um.
    Freundschaft.

  34. Helmut Gugerbauer
    21. September 2018 05:55

    Aus eigener Erfahrung als früherer Gewerkschaftsfunktionär weiß ich, dass kein Bewusstsein für diese Problematik da ist, Gewerkschafter leben in einer eigenen Welt. Daher vermute ich, dass die Gewerkschaften zielgerichtet den Prozess ihres Bedeutungsverlustes beschleunigen werden.

    • Papalima
      21. September 2018 14:32

      Meine Prognose:
      1. Schritt - immer weniger Mitglieder zahlen die über der Inflationsrate liegenden Einkommen der Bonzen
      2. Schritt - Es werden Schulden gemacht - der eine oder andere fahrlässige Banker wird sich schon finden
      3. Schritt - die Bank wird mit Steuergeld gerettet. Vielleicht bleibt uns dieser Schritt mit einer liberal-konservativen Regierung erspart.

  35. glockenblumen
    21. September 2018 05:39

    OT

    ein "Rechtsextremer" lag tot vor einem Museum in Mönchengladbach:
    lt. Ermittlungen und Untersuchungen hat er sich selber mit dem Messer gerichtet, Der Körper wies mehrere Stichverletzungen auf, die er sich offenbar selbst zugefügt hat
    „Die Untersuchungen bestätigen ein suizidales Geschehen, bei welchem der 32-jährige Bremer sich selbst mit einem Messer das Leben nahm.“
    Na klar, und das quasi mitten auf der Straße...
    Gibt es tatsächlich noch Leute, die sowas glauben?

    weiters heißt es im Bericht:
    "Bei solchen „Trauermärschen“ in Ostdeutschland hatte es in den vergangenen Wochen Gewalt und Einschüchterung gegeben."
    Wobei verschwiegen wird, von wem die Gewalt ausgegangen war, nämlich von LINKSEXTREMISTISCHEN Unruhestiftern und daß diese Wahrheit von höchster Stelle aus, nicht ausgesprochen werden darf... :-(

    https://www.krone.at/1775112

    • Pennpatrik
      21. September 2018 07:13

      Polizeibericht:
      "... und dann rammte er seinen Bauch in mein Messer ..."

    • logiker2
      21. September 2018 07:32

      also diese Variante der Vertuschung und "Deeskalierungsstrategie" ist nun doch kurios. Was im Bundland mittlerweile alles möglich ist. Selbstmord mit mehren Messerstichen, was für ein Kerl.

    • glockenblumen
      21. September 2018 08:20

      @ Pennpatrik

      "eine Leiche zum Dessert":

      https://www.youtube.com/watch?v=LCecr_2Tnvs

      ".. sie hat sich im Schlaf selbst erwürgt...."

    • logiker2
      21. September 2018 08:40

      vorallem die Kommentare sind lesenswert:

      https://www.journalistenwatch.com/2018/09/20/hooligans-salafisten-bizarrer/

      PS: die Frage ist ja was die Wut mehr steigert, die Wahrheit oder die dreiste Lüge ?

    • Franz77
      21. September 2018 09:15

      Wann wird Intelligenzbeleidigung endlich zum Tatbestand?

    • riri
      21. September 2018 15:15

      Sehr wahrscheinlich war das ein Harakiri-Japaner.
      Ein Selbstmörder wurde einmal aufgefunden mit mehreren Kopfschüssen. Ein anderer, der sich ohne Hände erhängt hat.
      Das alles passiert wirklich, gerichtlich bestätigt.

    • Franz77
      21. September 2018 15:46

      @riri - Lütgendorf hat sich erschossen, bei geschlossenem Mund. Die Zähne flogen hinter dem Kopf raus. Barschel badete im Anzug, Möllemann hatte Pech mit dem Fallschirm. Haider raste in einen Bagger. Usw. usf.

    • pressburger
      21. September 2018 18:23

      Nicht vergessen, plötzlicher Herzstillstand !

    • Wyatt
      21. September 2018 19:35

      ..und beim Unterweger Jack gibt’s in der heutigen "Krone" plötzlich ein Urteil: "am 29. Juni 1994 wurde Unterweger in Graz wegen neunfachen Mordes neuerlich zu lebenslanger Haft verurteilt…." und weiters: "in der Nacht NACH der Urteilsverkündung erhängte er sich in seiner Zelle!" Nur es ist - und auch in allen Archiven nachzulesen - dass sich Unterweger damals, zum Erstaunen vieler, VOR der Urteilsverkündung erhängte, und es auch eine - (in keinerlei Zusammenhang mit dem Unterweger Prozess stehenden) - nie aufgeklärten Explosion im Keller des Gerichtsgebäudes gab!

    • Wyatt
      21. September 2018 19:43

      ach ja, der Unterweger Prozess damals, so ward's in den Zeitungen verkündet, stand auch unter Beobachtung von US-Leuten .........

    • machmuss verschiebnix
      21. September 2018 22:29

      Genau, sogar den bayuvarischen Befreiungs-Kämper haben die uns als
      "Selbstmörder" eingeredet - und so ein System wählen wir ! ! !





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