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Ukraine - Österreich: Intensive Vergangenheit mit fraglicher Zukunft

Lesezeit: 9:00

Es ist seltsam: Während in Österreich in weiten Kreisen heute große Russland-Sympathie herrscht, trifft man bei einem Besuch in der Ukraine, also in jenem Land, das mit Russland im Krieg liegt, auf eine unglaubliche Österreich-Begeisterung. Diese ist dort größer, als ich sie je irgendwo sonst erlebt habe – einschließlich Österreichs selbst. Eine andere Begeisterung ist in der Ukraine hingegen signifikant abgeflaut.

Die Russland-Begeisterung mancher Linker ist ein seit der Oktoberrevolution 1917 bekanntes Phänomen. Und sie zeigt sich wieder, seit dort ein ehemaliger KGB-Offizier herrscht, der den Untergang der Sowjetunion als die größte Katastrophe seines Lebens bezeichnet. Nun sind aber auch auf der rechten Seite noch viel mehr Menschen in eine ähnliche Russland-Begeisterung verfallen.

Seltsam? Nicht ganz. Diese Russlandbegeisterung wird auf der deutschnationalen Rechten durch den dort seit dem zweiten Weltkrieg schlummernden Antiamerikanismus erklärlich. Bei der wirtschaftlich ("neoliberal") orientierten Rechten dominiert hingegen das Interesse an gutem Geschäft mit Russland.

Und wieder ganz anders sind die Motive der Begeisterung bei vielen Wertkonservativen: Sie schätzen den hohen Rang, den Wladimir Putin dem Christentum einräumt (der freilich primär die sehr starke national-russische Seite der Russisch-Orthodoxen Kirche im Auge hat), die Abneigung gegen Schwule, die Ablehnung des Diktats der im Westen  grassierenden Political correctness und die russische Frontstellung gegen den Islamismus. Diese ist etwa im Tschetschenien-Krieg deutlich sichtbar geworden (aus dem ausgerechnet Österreich viele moslemische "Flüchtlinge" aufgenommen hat), oder jetzt im Syrien-Krieg (wo Russland an der Seite der eher laizistisch-prochristlichen Assad-Regierung gegen die islamistischen Rebellen steht, die anfangs nicht nur von der Türkei, sondern auch Ländern wie Frankreich unterstützt worden sind).

Im Grunde schließt das Putin-Russland viel weniger an das Russland Stalins an als an das der Zaren. Nur vergessen viele, die derzeit alles super finden an Russland, dass dieses auch unter den Zaren ein nach innen repressiver und nach außen aggressiver Staat gewesen ist, und dass dessen Panslawismus eine der Hauptursachen des Ersten (und damit wohl auch des Zweiten) Weltkriegs gewesen ist. Wer das bezweifelt, lese bei Christopher Clark nach, dem weitaus besten und objektivsten Historiker der Ursachen jenes Krieges.

Links wie rechts stößt man sich hingegen nicht daran, dass Russland heute nach einem kurzen turbulenten Zwischenspiel wieder alles andere als ein demokratischer Rechtsstaat ist, dass das Putin-Russland mehrere Eroberungskriegszüge geführt hat, von Georgien bis eben zur Ukraine.

Damit zurück zum Lokalaugenschein in dieser Ukraine. Dieser führte vor allem durch die einst österreichische Westukraine, durch die Städte Lemberg und Czernowitz, die tief in die Geschichte der Monarchie und ihrer vielen literarischen Denkmäler eingraviert sind. Mit wem immer man heute dort auch redet: "Österreich" ist ein Objekt der Verehrung, ein Synonym für die einzige gute Zeit in der Geschichte.

Österreich steht für die Qualität und Schönheit der beiden großen Städte der Westukraine. Galizien wie die Bukowina haben in der Tat um die vorletzte Jahrhundertwende einen großen – den einzigen großen Aufschwung ihrer Geschichte erlebt. Ihre Städte sind zum Unterschied von vielen österreichischen weder durch Bombenkrieg noch durch eine neureiche Modernisierung zerstört worden. Lemberg und Czernowitz erinnern an jeder Straßenecke an die heil gebliebenen Teile von Graz oder Wien – wo ja einst auch vielfach die gleichen Architekten gebaut haben.

Alles andere, was seither geschehen ist, wird nicht ganz ohne Grund als schlecht angesehen. Nicht nur Russland, auch Polen, Ungarn, die Tschechoslowakei und Rumänien haben für die Westukrainer in den letzten Jahren eine eindeutig negativ besetzte Rolle auf ihrem Territorium gespielt.

Verdrängt wird in dieser Österreich-Nostalgie freilich, dass jene beiden Gruppen, die die einstige Blüte getragen haben, heute völlig verschwunden sind. Das waren die Deutschen und die Juden. Die slawischen Ukrainer ("Ruthenen") waren vor hundert Jahren hingegen überwiegend arme Bauern und noch in keiner Weise kulturtragend.

Aber nicht nur die letzten hundert Jahre, sondern auch der heutige Staat Ukraine löst bei den Bürgern – mit wem immer man abseits der offiziellen Politik spricht – keinerlei Begeisterung aus. Die Währung verliert ständig an Wert (daher sind Euro-Noten überall willkommen). Pensionisten müssen mit umgerechnet 100 bis 200 Euro auskommen. Kein Gespräch kommt ohne massive Vorwürfe der Korruption gegen sämtliche Machthaber aus.

Und vor allem der Vergleich mit den anderen Nachbarstaaten, mit Polen, Ungarn oder der Slowakei, macht jedem Ukrainer klar, dass im letzten Jahrhundert fast nichts vorangegangen ist. Auch nicht im letzten Vierteljahrhundert. Dabei waren diese Nachbarn am Ende des Realsozialismus fast genauso jämmerlich heruntergewirtschaftet gewesen, schafften aber seither einen sehenswerten Aufstieg. Von der Kleidung angefangen bis zum katastrophalen Zustand wirklich aller Straßen und vieler Häuser außerhalb der großen Stadtzentren müssen die Ukrainer heute auf allen Ebenen einen dramatischen und bitteren Unterschied registrieren.

Winziges, aber durchaus bezeichnendes Detail: An uns wurde die verzweifelte Frage gerichtet, ob es nicht irgendwo in Österreich ein gebrauchtes und ausrangiertes Ultraschall-Gerät gebe, denn die Gynäkologie des Spitals von Czernowitz hat kein einziges. Also das, was bei uns seit zwei Generationen jede Schwangerschaft begleitet, was in fast jeder Ordination steht, fehlt dort sogar in einem großen Spital (ich leite Angebote gerne weiter).

Das einzige, was einen Renovierungs- und auch Neubau-Boom erfahren zu haben scheint, sind Kirchen. Russisch-Orthodoxe, ukrainisch-orthodoxe, unierte (also katholische mit orthodoxem Ritus), römisch-katholische: Überall suchen und finden die Menschen die gerade in Umbruchzeiten für sie so wichtige Identität und spenden dafür. Die Identität liegt freilich auch in einem erschütternden Antagonismus zwischen all(!) diesen Kirchen, die sich ja eigentlich alle zum gleichen Christentum bekennen.

In die katholischen Kirchen dürfte allerdings auch manches Geld aus Polen geflossen sein, und in die russisch-orthodoxen wohl noch mehr aus Russland. Das heißt nicht, dass in den russisch-orthodoxen Gotteshäusern irgendwo Spuren einer russischen oder Putin-Verehrung sichtbar wären. Dort geht es scheinbar nur rein spirituell zu. Und gesellschaftlich wie im 19. Jahrhundert: Dort halten die Popen den Frauen noch ihre Hände hin, die sie unterwürfig und tief gebeugt küssen.

Die anderen Kirchen wirken hingegen viel politischer. Keine katholische kommt ohne große Bilder von Johannes Paul II. aus. Und in den katholischen wie ukrainisch-orthodoxen stößt man vor allem auf auffallende Bildwände, die an "unsere Märtyrer" erinnern, also an die in der Ostukraine im Kampf gegen Russen und Pro-Russen Gefallenen.

Und dennoch: Die einstige Begeisterung für diesen Krieg ist geschwunden. Das ist die zweite dominierende Erkenntnis dieser Reise. Ich bin zwar auf niemanden getroffen, der die russischen Eroberungen auf der Krim und in der Ostukraine auch nur irgendwie rechtfertigen würde. Aber während einst Schlangen vor den Rekrutierungsbüros ukrainischer Milizen und Freiwilligenverbände gestanden waren, will heute kaum jemand noch in diesen Krieg ziehen. An diesen erinnern heute optisch eher bettelnde Kriegsinvalide in den Straßen von Lemberg.

Die mutlos-depressive Stimmung fasst am besten folgendes Statement eines ukrainischen Universitätsprofessors zusammen: "Wir haben eh keine militärische Chance gegen Russland, auch weil wir alleine gelassen worden sind. Daher wird uns nichts anderes übrigbleiben, als uns damit abzufinden. So traurig das auch ist. Und halt mit der restlichen Ukraine endlich den Weg nach Europa gehen."

Ich wagte es nicht, diesem letzte Satz einen weitere, zusätzlich ernüchternde Wahrheit entgegenzuhalten: dass in der EU wohl auf Jahrzehnte keine Bereitschaft bestehen wird, das Armenhaus Ukraine mit ihrem riesigen Territorium und 42 Millionen Menschen als Mitglied aufzunehmen. Schon alleine diese Größe ist ja ein Problem. Wäre die Ukraine doch das größte EU-Mitglied in Osteuropa. Und der fünftgrößte EU-Staat. Zum Unterschied von Hitler übt auch die fruchtbare ukrainische Schwarzerde keine Anziehungskraft auf die EU mehr aus.

Diese Bereitschaft der EU wird auch dann fehlen, wenn – wenn! – die Ukraine es wie die baltischen und die Visegrad-Staaten schaffen sollte, nach der kommunistischen Zerrüttung endlich eine halbwegs saubere Regierung und Verwaltung aufzubauen. Das ist in der Ukraine seit hundert Jahren nie wirklich geglückt. Und diesen schwierigen wie notwendigen Prozess kann auch die Außenwelt einem Land nicht abnehmen – siehe etwa Rumänien.

Politisch wird sich die Stimmung dieses "Den Krieg haben wir verloren" – frühestens! – erst nach den 2019 bevorstehenden Präsidentenwahlen auswirken. Im Wahlkampf wird es kein Kandidat wagen, das auszusprechen. Auch wenn der wiederantretende Präsident Poroschenko gewiss nicht mehr – wie noch im letzten Wahlkampf – versprechen wird, dass er die Ukraine binnen weniger Wochen von den Russen befreit haben wird. Aber Poroschenko hat ohnedies nur eine sehr kleine Chance, sein eigener Nachfolger zu werden. Allerdings löst auch kein anderer Kandidat Massenbegeisterung aus.

Das Land bräuchte jedenfalls das deutliche Signal eines solchen Friedens sehr dringend. Vor allem nach außen. Denn die Ukraine leidet trotz ihrer vielen arbeitswilligen und gut gebildeten Menschen sehr unter dem Mangel ausländischer Investitionen. Aber solange in der Welt der Eindruck herrscht, dass im ganzen Land Krieg tobt, investiert niemand. Bezeichnendes Erlebnis: Kanadische Verwandte haben, so lange wir in der Ukraine waren, täglich angerufen, ob wir eh noch am Leben sind.

Dieser Eindruck ist jedoch in Hinblick auf den allergrößten Teil der Ukraine absurd. Aber er hat  Folgen. Wenn Investitionen ausbleiben, fehlen auch viele Arbeitsplätze. Das hat zu einer massiven Abwanderung geführt. Diese kann man auch schon optisch an den erschreckend vielen verlassenen Häusern in den Dörfern beobachten.

Rein egoistisch gedacht kann man dem als Österreicher freilich auch etwas Positives abgewinnen. Denn wenn einmal aus Polen, Ungarn oder der Slowakei keine qualifizierten Arbeitskräfte, keine Pflegerinnen mehr kommen werden – was auf Grund der Entwicklung dieser Staaten sehr bald der Fall sein wird –, dann gibt es in der Ukraine noch auf Jahrzehnte ein sehr gutes Reservoir an Arbeitskräften für all die Tätigkeiten, zu denen die in Massen hereingeholten Drittweltmigranten unfähig sind. Bisher hat freilich nur Polen im großen Maßstab die Chance auf eine positive Migration aus der Ukraine erkannt Nach Polen ist schon rund eine Million Ukrainer ausgewandert – oder (aus dem Osten) geflüchtet. Und Tschechien hat immerhin nun angefangen, ukrainische Ärzte zu importieren.

Trotz aller ernüchternden Perspektiven sollten auch zwei positive Langfrist-Veränderungen der Ukraine nicht übersehen werden:

  1. Alle Überlegungen Moskaus, die Trennung zwischen Russland und der Ukraine wieder rückgängig zu machen, sind endgültig ad acta zu legen. Auch wenn die beiden Länder trotz des Krieges noch relativ verzahnt sind – siehe etwa die Breitspureisenbahn. Auch wenn noch vieles in der Ukraine an die sowjetische Trostlosigkeit erinnert. Auch wenn ein Teil der Ukrainer Russisch als Hauptsprache verwendet (Man kann das mit Österreich vergleichen: Dort wird zwar dieselbe Sprache wie in Deutschland gesprochen, aber die nach dem ersten Weltkrieg in allen großen Parteien bestehende Anschluss-Sehnsucht ist heute total verschwunden).
  2. Die Ukraine ist vor allem ein Staat mit normaler Meinungsfreiheit und ohne politische Gefangene geworden. Das ist jedenfalls eine notwendige Grundlage für eine positive Entwicklung. Wenn auch noch keine alleine ausreichende.

Und was ist mit der ukrainischen Verärgerung über den Putin-Besuch bei der Hochzeit der Außenministerin? Die sollte man nicht wirklich ernst nehmen. Sie wird nicht lange dauern. Schließlich ist erst beim Neujahrskonzert der ukrainische Präsident der Hauptgast von Sebastian Kurz gewesen. Was ja auch eine demonstrative Ehrung und scheinbare Einseitigkeit gewesen ist.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 05:49

    Völlig richtig, ein wichtiger Punkt für die Russlandbegeisterung vieler Konservativer ist die Hinwendung Putins zum Christentum. Dabei hat er hat sehr viel für die syrischen Christen geleistet. Er hat sie vor ihren muslimischen Schlächtern gerettet. Und was hat der Westen derweil getan? Er hat die syrischen Dschihadisten unterstützt. Das Abendland, das einstige Bollwerk gegen den Islam unterstützt syrische Dschihadisten - das muss man sich erst mal vergegenwärtigen. Das tut weh!
    ES IST WIRKLICH EINE SCHANDE!

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 07:54

    Der Artikel übersieht oder ignoriert leider einige Fakten.

    Das beginnt in winzigen Details wie einem "orthodoxen Ritus". Orthodox ist hoffentlich jeder Ritus, auch die bei uns gefeierten. Was aber die griechisch-katholische Kirche der Ukraine unterscheidet, ist ihr ***byzantinischer*** Ritus, im Gegensatz zu unserem meist ***römischen*** Ritus. Die Zusammengehörigkeit drückt sich nicht durch den Ritus aus. Auch im Westen gibt es andere Riten, z.B. einen ambrosianischen in Mailand oder einen dominikanischen, und den überlieferten römischen, der heute als ***außerordentlich*** (feierlich, schön) bezeichnet wird. Im byzantinischen Ritus (den Riten) gibt es z.B. die Chrysostomus-Liturgie, die Basilius-Liturgie. Die Chrysostomus-Liturgie unterscheidet sich aber geringfügig in orthodoxer von katholischer Zelebration: da ist das "filioque" im Credo, und das sind die Bitten für den Bischof und Papst.

    Viel mehr als das, übersieht der Artikel aber historische Fakten: die Österreich-Begeisterung gibt es im ehemaligen Galizien, welches Teil der Rzeczpospolita und Litauens war. Die Rzeczpospolita hat einst sogar Kiew umfaßt, aber gerade ***nicht*** die heute betroffenen Gebiete der Ostukraine und der Krim. Er übersieht den ukrainischen Nationalismus, der heute eine ähnliche Sprengkraft darstellt wie einst der Nationalismus des 19. und 20. Jahrhunderts, der aber von den USA und dem Westen wegen seiner antirussischen Ausrichtung gefördert wird. Er übersieht die gemeinsamen christlichen Wurzeln der Ukraine und Rußlands in Kiew, in der Taufe Wladimirs.

    Ja, Rußland hat die Krim erobert: aber nicht Putin, sondern Katharina die Große. Das hatte aber handfeste Gründe. Wir hatten auch einen Prinzen Eugen und wollten nicht unter dem Halbmond leben. Die Osmanen haben auch das christliche Konstantinopel erobert, und sie feiern diese Eroberung heute noch jedes Jahr. Und sie sind drauf und dran, Wien zu erobern: jetzt und heute. Wir aber zeigen mit dem Finger auf Putin. Läuft da nicht etwas falsch? Lassen wir uns da nicht in fremde Interessen einspannen? Wo sind die Sanktionen gegen Saudi Arabien (siehe https://orf.at/stories/2452634/ )?

    Ungenauigkeiten, Verallgemeinerungen, Simplifizierungen und Auslassungen wesentlicher Zusammenhänge lösen leider kein Problem, sondern befeuern es nur noch.

    Eine ausgezeichnete Antwort auf diesen Themenkomplex hat Horst Teltschik kürzlich in Wien gegeben, der die ganze Thematik in einem ganz anderen Lichte erscheinen läßt:

    Horst Teltschik:
    https://www.youtube.com/watch?v=g3wE9a7Wh_0

    Geht es bei uns so weiter wie derzeit, werden wir Christen bald froh sein müssen, mit Moskau wenigstens noch eine christliche Schutzmacht zu haben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 05:33

    Jeder Vergleich hinkt natürlich ein bisschen, doch ich wage trotzdem einen:
    Die Krim ist seit Katharina der Großen (die übrigens eine Deutsche war) russisch. Naturgemäß befinden sich auf diesem militärisch für die Russen eminent wichtigen Territorium (Schwarzmeerzugang) viele Russen. Mit der Annexion der Krim hat Putin einfach Tatsachen geschaffen, ohne sich darum zu scheren, was andere davon halten. Putin hat einfach gehandelt, weil er erstens die Möglichkeit und zweitens die militärischen Mittel dazu hatte. Ob das völkerrechtlich in Ordnung ist oder nicht, interessiert Putin einen feuchten Kehricht, zumal dem Völkerrecht keine Exekutive beigestellt ist, die etwaige Rechtsbrüche ahnden könnte.

    Und genau an dieser Stelle fällt mir Südtirol ein. Dort leben auch eine ganze Reihe von Österreichern, die nicht nur Deutsch sprechen, sondern sich auch Österreich zugehörig fühlen - dies trotz den intensiven Bemühungen der italienischen Regierungen, diese Gegend italienisch zu prägen. Österreich ist sicher nicht in der Lage, Südtirol zu besetzen und militärisch einzunehmen, doch gehen wir einmal davon aus, dass eine solche Militäraktion gelungen sei und Österreich so mächtig wie Russland sei. Gehen wir weiters davon aus, dass Österreich genauso wie aktuelle Russland abgesehen von Sanktionen nicht viel zu befürchten hätte.
    Genauso wie im Falle der Krim wäre das völkerrechtlich nicht in Ordnung gewesen und genauso wie auf der Krim hätte aber Österreich wohl Zustimmung in der eigenen und in der südtirolerischen Bevölkerung rechnen können (zumindest, soweit es sich nicht um linksgendervertrottelte Leute handelt).

    Wenn man es so betrachtet, ist Putin zwar noch immer nicht im Recht, doch sollten seine Handlungen verständlich sein.
    Unverständlich ist nur die Haltung der EU, die mittlerweile zum außenpolitischen Irrlicht verkommen ist. Auf der einen Seite ist man gegen Trump, auf der anderen Seite ist man für die amerikanischen Wirtschaftssanktionen, dann ist man wieder im Gegensatz zu den USA für gute Handelsbeziehungen mit dem Iran, mit der Türkei weiß man nicht so recht, was man tun soll und im nahen Osten kennt man sich überhaupt nicht aus. Hier gibt es keinen roten Faden in der Politik der EU. Putin hat diesen roten Faden - das ist der Unterschied!

    Und noch eine Ergänzung sei gestattet: wenn ich um Verständnis für die Krimannexion werbe, werbe ich nicht gleichzeitig für das autoritäre Politsystems Putins. Das wird nämlich immer vermischt. Auch mir ist nicht entgangen, dass unter Putin bestimmte unliebsame Leute verschwunden bzw. ermordet wurden. Das Attentat auf die Skripals - so man diesen denn den Russen zuordnen kann - ist sicher nur die Spitze des Eisberges. Auch der Mord an Politkowskaja rangiert für mich in derselben Kategorie.

    Trotzdem rangiert für mich das russische Regime in der Sympathie viel weiter oben als der Iran es tut, der ja von Europa hofiert wird. Nie und nimmer hätte ich als Bundespräsident einen Herrn Rohani empfangen, in dessen Verantwortung es liegt, dass Schwule in seinem Land auf tüv-geprüften Baukränen aufgehängt werden. Hier wird einfach mit verschiedenem Maß gemessen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 09:01

    Und wieder sind sie da, die Angriffskriege Russlands.
    Angenommen die Südtiroler Österreicher würden mit Waffengewalt den Anschluss an Österreich erringen, hat dann Österreich einen Angriffskrieg geführt?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 03:42

    Der Preis der "Westlichen Freiheit" War fût die Ukraine sehr hoch. Von einer Weltmacht abstammend verlor die Wirtschaft und das Einkommen der Bevölkerung 1990 59%. Von nun an ging's bergab. Jede Hymne auf die Freiheit wurde mit einer Inflation von 25% begleitet. Ein Land, das teilweise zu Österreich Ungarn gehört hatte und mit dem wir in Forschung und Wirtschaft zusammengearbeitet hatten, kam ins Armenhaus. Da erinnert sich der Eingeborene gerne an dir glorreiche Vergangenheit. Heute muß die Ukraine teuere Kohle + Transport Ist den USA kaufen, samt einem Dutzend Lokomotiven und der Ersatzteilgarantie. Das Erdöl kommt zum x-fachen Preis aus der USA und die ihre Bodenschätze gehören der USA bzw. werden von ihr verwertet. Heute blicken sie voll Neid auf die Erfolge von Rußland und Putin, dem es gelungen ist, die USA zurückzudrängen und eine neue Atommacht aufzustellen, die beachtet werden muß. Wer wäre da nicht gerne dabei um ein vielfaches Einkommen und Achtung, fast wie früher.
    ukraine- analysen - International Policy Fellowship
    PDFwww.policy.hu › mykhnenko › Ukraine...
    22 janv. 2013 · verlangsamte sich die Rezession. In den 1990er Jahren schrumpfte die Wirtschaft ( gemessen in realem BIP und konstanten Preisen) um 59 %. Ab dem Ende des Jah- res 1999 erzielte die Ukraine ...

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 09:45

    OT

    Doch die Berichterstattung zum Mord in Chemnitz ist nur noch zum Kotzen!
    Ich hoffe, daß alle diese politisch korrekten schleimspurziehenden Verräter auf ihrer eigenen Niedertracht ausrutschen und fest auf ihr verlogenes Schandmaul fallen!

    https://www.publicomag.com/2018/08/ruelpsen-und-toelpeln-wenn-journalisten-aus-dunkelland-berichten/

    ein kurzer Auszug aus dem Bericht:

    "Bei Augstein liest sich das so: „Sachsen ist wie das Internet. Nur in echt. Der ganze niedrige Hass, der sich im Netz Bahn bricht – in Sachsen kann man ihn auf der Straße sehen. Die Videos aus Sachsen zeigen sie ja, die dicken, stiernackigen Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren – allerdings Pimmel mit Sonnenbrillen. Sie sind das Fleisch gewordene Rülpsen und Tölpeln, das die sozialen Medien durchflutet.“

    Allein diese widerwärtige Gossensprache macht die haßtriefende Gesinnung der Linken deutlich :-(

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2018 07:00

    OT - Vorschrift zur Verhaltensweise der Polizei bei Ausländerkriminalität.

    Mir wurde ein Text zugeschickt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Ob es sich tatsächlich um ein amtliches Schreiben handelt od. ein Fake ist kann ich logischerweise nicht feststellen.
    Unmöglich erscheint mir die Sache nicht, nach all den Beobachtungen die man in Richtung "Bereicherung" machen kann.

    https://unsee.cc/e27b7eda/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfart
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2018 17:47

    Juncker, der ischiöse, hat seine Liebe zum Volk entdeckt und nimmt die hochgradig getürkte Online-Umfrage zur Abschaffung der Normalzeit als Anlass, die Normalzeit abzuschaffen und dafür die Bürger dauerhaft eine Stunde früher aufstehen zu lassen, auch im Winter (früher arbeiten, länger konsumieren).

    EU-Bonzen, die meinen, der Klimawandel wäre menschengemacht, meinen auch, man kann ja im Winter Sommer haben, dann ist es länger hell, vielleicht sogar wärmer?

    Natürlich weiß so manche Schnapsnase, dass es dann auch länger finster ist und zwar in der Früh - gegen die längste Nacht des Jahres hin, ca. bis 9 Uhr vormittags. Hurra! Da werden sich die Leute dann aber schön wundern im Winter, dass man sie wieder mal angeschmiert hat. Aber da könnt ihr nix mehr dagegen tun, denn man wird sagen, 80% (von 0,8%, die an der Abfrage teilnahmen, zum Großteil Robots aus Germoney) wollten das so. Sie wollten lieber die Sommerzeit als die kalte "Winterzeit" (dass das die Normalzeit ist, muss ja nicht jeder wissen, gell?).

    Mit so verblödeten Mitbürgern lässt sich leicht eine Diktatur hochziehen. Als nächstes fragt die EU halt via Abstimmrobots, ob wir die Abschaffung des Bargeldes wollen und dann wird man eben wieder nix machen können. Aufgewacht wird erst, wenns nix mehr zum Fressen gibt, was?

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2018 10:35

    Hier sieht man wieder einmal die Scheinheiligkeit der EU: Die Ukraine, mit 45 Mio (christlichen!) Einwohnern, hat keine Chance auf EU-Beitrittsverhandlungen - angesichts der wirtschaftlichen und (teilweise) politischen Lage wohl zu Recht. Mit der Türkei hingegen, mit derzeit 70 Mio (moslemischen) Einwohnern wird weiterhin fleißig verhandelt, obwohl dort die wirtschaftliche und - vor allem - politische Lage noch viel schelchter ist als in der Ukraine.

alle Kommentare

  1. Carolus (kein Partner)
    02. September 2018 20:04

    Neujahrskonzert? Beim letzten Opernball war Poroschenko mW Gast von VdB, Kurz war Gastgeber des irischen Ministerpräsidenten Varadkar.

  2. Albert Einsteyn (kein Partner)
    01. September 2018 15:32

    Danke @Riese35
    für Ihren guten Kommentar. Sie spreiben und beschreiben das sehr richtig. Dieser Artikel hier könnte auch vom Spei-gel oder vom Blatt F(L)ocus stammen. Nach dem Wort "Eroberungskriege" habe ich eh aufgehört zu lesen. Ich werde nie wieder, nie wieder diese Seite besuchen!!!
    PS: Die Raute muß weg!

  3. fxs (kein Partner)
    31. August 2018 19:58

    Also, zu behaupten, Christopher Clark sähe im Panslavisus den wesentlichen Grund für den Ausbruch des ersten Weltkrieges ist ziemlich gewagt. Clark sieht doch vielfältige Interessen aller letztlich am Krieg Beteiligten, auch die Frankreichs, Deutschlands, Englands und der USA in ihrem Zusammenwirken für den Kriegsausbruch verantwortlich.

  4. fart (kein Partner)
    31. August 2018 17:47

    Juncker, der ischiöse, hat seine Liebe zum Volk entdeckt und nimmt die hochgradig getürkte Online-Umfrage zur Abschaffung der Normalzeit als Anlass, die Normalzeit abzuschaffen und dafür die Bürger dauerhaft eine Stunde früher aufstehen zu lassen, auch im Winter (früher arbeiten, länger konsumieren).

    EU-Bonzen, die meinen, der Klimawandel wäre menschengemacht, meinen auch, man kann ja im Winter Sommer haben, dann ist es länger hell, vielleicht sogar wärmer?

    Natürlich weiß so manche Schnapsnase, dass es dann auch länger finster ist und zwar in der Früh - gegen die längste Nacht des Jahres hin, ca. bis 9 Uhr vormittags. Hurra! Da werden sich die Leute dann aber schön wundern im Winter, dass man sie wieder mal angeschmiert hat. Aber da könnt ihr nix mehr dagegen tun, denn man wird sagen, 80% (von 0,8%, die an der Abfrage teilnahmen, zum Großteil Robots aus Germoney) wollten das so. Sie wollten lieber die Sommerzeit als die kalte "Winterzeit" (dass das die Normalzeit ist, muss ja nicht jeder wissen, gell?).

    Mit so verblödeten Mitbürgern lässt sich leicht eine Diktatur hochziehen. Als nächstes fragt die EU halt via Abstimmrobots, ob wir die Abschaffung des Bargeldes wollen und dann wird man eben wieder nix machen können. Aufgewacht wird erst, wenns nix mehr zum Fressen gibt, was?

  5. Thomas F. (kein Partner)
    31. August 2018 11:42

    Dass eine eventuelle Demokratisierungsentwicklung in der Ukraine im Ansatz zu ersticken ist, war wohl auch der erste Beweggrund für Putin zum Einmarsch in die Ukraine. Schließlich wäre die Ukraine das erste russischsprachige Land mit demokratischen Verhältnissen, noch dazu riesig groß und die Wiege des russischen Volkes (so wie Kosovo die des serbischen ist). Wohin das noch führen könnte. Vor einem Maidan in Moskau hat die Kremlmafia eben doch ernsthaft Angst.
    Dass die völkerrechts-rücksichtslosen Militärabenteuer bei der eingenen Bevölkerung propagandatechnisch sehr gut funktionieren, hat sich ja erst dann gezeigt und hat Mut für mehr gemacht - zum extremen Leidwesen der Bevölkerung.

  6. Torres (kein Partner)
    31. August 2018 10:35

    Hier sieht man wieder einmal die Scheinheiligkeit der EU: Die Ukraine, mit 45 Mio (christlichen!) Einwohnern, hat keine Chance auf EU-Beitrittsverhandlungen - angesichts der wirtschaftlichen und (teilweise) politischen Lage wohl zu Recht. Mit der Türkei hingegen, mit derzeit 70 Mio (moslemischen) Einwohnern wird weiterhin fleißig verhandelt, obwohl dort die wirtschaftliche und - vor allem - politische Lage noch viel schelchter ist als in der Ukraine.

  7. Herbert Richter (kein Partner)
    31. August 2018 09:23

    Mein Gott Unterberger.....! Dieser Ostküstenschrieb mit dem Panslawismus als Hauptgrund für den 2. Weltkrieg.......?
    Hätte ich es nicht genügend, dieses "Kuvert" von Amidiensten für dieses Gschichterl hätte ich gerne.
    Denn für 10 Euronen Mitgliedsbeitrag der Sternderlgeier ist's einfach unmöglich so etwas abzulassen.

  8. pressburger
    29. August 2018 22:54

    Wie dem Artikel von Herrn Unterberger zu entnehmen ist, scheint dass Verhältnis Europas zu Russland ein schwieriges zu sein. Warum eigentlich ? Warum wird Russland zuerst mit Vorurteilen begegnet, die umgehend zu bedrohlichen Tatsachen hochstilisiert werden. Russland hat in seiner Geschichte, die grosse Ausnahme waren die Bolschewiken, immer versucht sich dem westlichen Europa anzugleichen, die Kultur Europas zu übernehmen. Russland wurde immer wieder zurück gestossen, immer von oben herab behandelt.
    Der idealisierte Monarch hat die Hilfe Russlands 1848 gegen die Ungarn akzeptiert, aber Russland nie als Partner akzeptiert. Lieber hat er sich mit den Preussen, den Demütiger seines Reiches verbündet.
    Frankreich und England haben sich mit den Osmanen gegen Russlend im Krim-Krieg verbündet.
    Stimmt nicht, dass Russland die Hauptschuld am Ausbruch des Krieges im August 1914 trifft. Niki wollte den Krieg nicht, die eigentlichen Kriegstreiber waren die Franzosen. Die Monarchie hätte alle Möglichkeiten gehabt mit Russland auf einvernehmlicher Basis zu kooperieren.
    Russland hat das westliche Europa vor der Invasion der Tataren bewahrt. Russland hat immer den christlichen Glauben verteidigt. Das der christliche Glauben, für die Mehrheit der verblendeten Menschen in Europa keine Bedeutung mehr hat, ist eine Tatsache. Dass, diese Menschen in ihrer Verblendung jubelnd in ihren Untergang marschieren, ist auch eine Tatsache.
    Aber Russland wird diesen Untergang des westlichen Abendlandes überleben. Deswegen, etwas mehr Anerkennung und Respekt für Wladimir Putin.

  9. Rau
    29. August 2018 11:12

    OT
    Wie war das mit Reformen in Saudiarabien bzgl Frauenrechte? Sie dürfen jetzt autofahren. Aber damit hat es auch schon ein Ende. Eine Google Suche ergab keine Treffer. Es wird berichtet, dass erstmals einer Frau die Todesstrafe droht. Nach dem Bericht auf der Seite unten wurde diese bereits vollzogen.

    http://diktiospartakos.blogspot.com/2018/08/20-al-ghamgam.html

    L’Arabie Saoudite a décapité en public le matin du 20 Août Esra Al Ghamgam une militante et activiste pour les droits des femmes .Le silence absolu des médias, de la communauté internationale mais aussi nationale est assourdissant . ( Montage photo fethi ZBIDI )

    Saudi-Arabien hat am Morgen des 20. August in der Öffentlichkeit Esra al-Ghamgam, Militantin und Aktivisten für die Frauenrechte, enthauptet. Das absolute Schweigen der Medien, der internationalen als auch der nationalen Gemeinschaft ist ohrenbetäubend. (Fotobearbeitung fethi ZBIDI)

    • Undine
      29. August 2018 13:29

      @Rau

      **************+!

      In den Medien weiß man eben, was man endlos breittreten muß (=irgendwelche Lappalien, die FPÖ betreffend!) und was man besser verschweigt (=alles, was dem "Ansehen" des ISLAM und dessen fanatischen Anhängermassen schaden könnte!)!

  10. socrates
    29. August 2018 10:46

    Den Einwohnern der Krim geht es gut, sie sind im russischen Sozialsystem, haben Ultraschall Diagnose Systeme, einen besseren Lebensstandard als die Ukrainer. Unsere "Volksvertreter", insbesondere die Sozialisten bzw. die sich als solche ausgeben, wollen das Volk in eine Art Gulag zurückzuführen. Sie sollten bei Marx nachlesen, was das Volk braucht und womit man ihm hilft. Für mich ist es unfaßbar, daß die Ukraine Lokomotiven kauft statt die eigene Kohle, Anthrazit, zu verwenden, das eigene Erdöl und -gas selbst zu verwalten und die USA hinauszuwerfen, wie Weißrußland.
    "Butter statt Kanonen" war der Spruch meiner Jugend und der "Kohleklau" war auf den Plakaten zur Warnung. Haben die Nadelstreifsozis das alles vergessen und füttern die Liberalen Geschäftemacher um mitzuschneiden? Schließlich gehören sie zur Oberschichten und müssen dafür auch etwas liefern.

    • Undine
      29. August 2018 13:37

      @socrates

      ******************************!
      Der "KOHLENKLAU" existiert noch auf einigen meiner frühen KINDERZEICHNUNGEN, die meine Mutter alle aufgehoben und mit Datum versehen hat (danke, liebe Mutter!)! Das Zeichenpapier war einmal die Innenseite eines Briefkuverts, einmal die Rückseite eines Kalenderblattes o.Ä., da es im Krieg kein Papier gab!
      Der "letzte" Kohlenklau, den ich sah, ist vor etwa 30 Jahren von einem Scheunentor verschwunden! Er hat mich als kleines Kind schwer beeindruckt, vor allem der Blick! ;-)

  11. Pennpatrik
    29. August 2018 10:33

    OT Chemnitz:
    Das Feuer kommt von den Linken, die Böller kommen von den Linken, die Gewalt (verletzte Frau mit Flasche auf den Kopf geschlagen).
    Die Lügenpresse kann nichts, aber auch garnichts gegen Vidos tun, die das belegen:
    Lautern Nazis?
    https://www.youtube.com/watch?v=N1aIopy_hGs

    • glockenblumen
      29. August 2018 10:51

      Danke @Pennpatrik für diesen Link!********************

      Erschütternd, daß eine verbrecherische Gruppe, wie diese "Antifa" ungestraft herumlaufen darf :-((((

      Sie nennen sich ANTI-Faschisten sind aber FASCHISTEN in Reinkultur!

      "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus!
      Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus"

  12. Undine
    29. August 2018 10:32

    Feindbilder halten sich lange! Das trifft auch für manche Leute auf DIE Russen zu. Daß aber solche Feindbilder von jemandem zum eigenen Vorteil KÜNSTLICH ERZEUGT werden, sollte man nicht aus den Augen verlieren.

    Es gibt ein Volk, das in langen Zeiträumen zu denken pflegt---natürlich zum eigenen Vorteil.

    Da wurden Völker in den Krieg getrieben, die nichts lieber wollten als den Frieden.
    Da wurden Revolutionen angezettelt---die nur SCHEINBAR das geknechtete Volk befreien sollten von der Herrschaft, um sie nur in noch schlimmere KNECHTSCHAFT zu führen.
    Da wurden einfache Menschen, Soldaten zu ungeheurer Bestialität aufgerufen und zur Durchführung genötigt---siehe:

    https://de.metapedia.org/wiki/Ehrenburg,_Ilja

    Auch die Russen sind---ebenso wenig wie die Deutschen (Daniel Goldhagen attestiert den Deutschen, sie seien genuin Verbrecher!)--- GENUIN GRAUSAM. Aber sie haben Ilja EHRENBURGS Aufrufe blindlings in die Tat umgesetzt. Davon konnte die Generation unserer Großeltern ein sehr trauriges Lied singen.

    Und dennoch: Das war einmal! Die Russen von heute sind andere als vor zwei Generationen!

    Österreich ist mit dem russischen Volk versöhnt---warum soll der einst künstlich herbeigeführte Haß wiederum künstlich am Leben erhalten werden?

    Die UKRAINE hängt am Gängelband der USA und da wiederum hat der DEEP STATE die Fäden in der Hand---Stichwort Victoria NULAND, alias Nudelmann.

    Dazu sollte man sich jenes Video ansehen/anhören, das
    @Wyatt gestern postete:

    https://www.youtube.com/watch?v=94AH02utxsI

    • glockenblumen
      29. August 2018 10:56

      "Und dennoch: Das war einmal! Die Russen von heute sind andere als vor zwei Generationen!
      Österreich ist mit dem russischen Volk versöhnt---warum soll der einst künstlich herbeigeführte Haß wiederum künstlich am Leben erhalten werden?"

      DANKE!!!! Genau das trifft es, die Linken sind ja eifrigst bemüht - auch mit Lügen und/oder verschweigen -, daß der Haß ja nie aufhört, sondern in immer noch größere Dimensionen steigt.
      letztes todtrauriges Beispiel: Chemnitz...

    • Dr. Faust
      29. August 2018 12:52

      Neulich wurde hier im A.U.-Forum ein Link zu den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Protokollen gepostet.....

      http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/24protokolle.html

      Aufgrund der Tatsache, dass sich so viele Aspekte mittlerweile verwirklicht haben stellt sich für mich die Frage, ob das tatsächlich als Arbeitsprogramm der Hintermänner einer bestimmten Clique geschrieben wurde.

      Historisch ist dieser schreckliche und menschenverachtende Text auf alle Fälle interessant (ein Schlüsseltext). Psychologisch und intelektuell ist er raffiniert; ein abstoßendes Machwerk, aber alles andere als ein banal.

    • Undine
      29. August 2018 13:23

      @Dr. Faust

      Ich habe auch zufällig vor wenigen Tagen über diese "Schrift" gelesen und bin zur Überzeugung gelangt, daß sie sehr wohl ECHT sind, wenn die Echtheit auch vehement abgestritten wird---dieses Bestreiten ist absolut wertlos. Warum sollte das nicht echt sein? Der Text sieht doch aus wie eine Gebrauchsanweisung, die zum großen Teil ja bereits in die Tat umgesetzt ist.

    • Undine
      29. August 2018 20:45


      Zum Thema UKRAINE möchte ich noch ergänzen: Ich habe es noch im Ohr, als nach dem MAIDAN-Putsch (von den USA durchgeführt und finanziert!) Victoria NULAND, vulgo Nudelmann, JUBELTE: "JAZ IST UNSER MANN!"---gemeint war Arsenij JAZENJUK

      Ergoogeltes:

      "Außerdem fällt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit Nuland dem Botschafter sagt, wer von der Opposition in eine etwaige neue Regierung wechseln solle und wer nicht. Sie legt dar, dass der frühere Außenminister Arsenij JAZENJUK die Regierung führen, Boxweltmeister Vitali Klitschko aber nicht sein Stellvertreter werden solle, und dies solle den beiden anscheinend übermittelt werden."

    • Dr. Faust
      29. August 2018 21:03

      @Undine

      Danke für diese Rückblende. Es ist eine Schande, dass sämtliche Systemmedien verschweigen, dass die derzeitige Regierung der Ukraine eine Militärjunta ist.

  13. Dr. Faust
    29. August 2018 10:30

    A.U. schreibt: "... dass das Putin-Russland mehrere Eroberungskriegszüge geführt hat, von Georgien bis eben zur Ukraine. ..."

    Dieser Aussage möchte ich einen unter dem nachfolgendem Link zu findenden Artikel entgegenstellen:

    "Merkel lügt über die Situation im Kaukasus"

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/08/merkel-lugt-uber-die-situation-im.html?m=1

    Freeman schreibt dort: "...Südossetien und Abchasien waren bereits seit Anfang der 1990er Jahre de facto unabhängig. Georgien führte dann 1992/93 einen brutalen Angriffskrieg gegen Abchasien. Die abchasische Armee hat sich dem Angriff der Georgier entgegenstellt und die Invasoren vernichtend geschlagen. ..."

    Wer kann da mit Hintergrundinformationen helfen?

    • Dr. Faust
      29. August 2018 10:33

      .... aus dem obigen Link: "...Südossetien hat bereits 1918, also vor 100 Jahren, versucht selbständig zu werden und sich von Tiflis zu trennen. Dieser Aufstand wurde von den Georgien blutig niedergeschlagen. Seitdem fand ein Völkermord statt und die Südossetier wurden systematisch entweder ermordet oder aus ihrer Heimat vertrieben. 

      Das gleich gilt für Abchasien, wo die abchasische Sprache und Kultur während der Besatzungszeit von den Georgiern verboten wurde. Während der Stalinzeit wurden die Abchasier nach Sibirien deportiert und Georgier importiert. ..."

  14. Wolfram Schrems
    29. August 2018 10:13

    Danke für diesen interessanten Bericht aufgrund des Lokalaugenscheins!

    Ich gestatte mir Korrekturen zu zwei Mißverständnissen:
    1. Die aufgrund der hl. Union von Brest 1596 mit Rom wiedervereinigten, „unierten“ Katholiken der Ukraine verwenden nicht den „orthodoxen“ Ritus in ihrer Liturgie, sondern den Ritus des hl. Johannes Chrysostomus (starb Anfang des 5. Jahrhunderts). Dieser war Patriarch von Konstantinopel, und zwar der einen, ungeteilten, römisch-katholischen Kirche. Er gilt in der Kirche als einer der vier „großen“ östlichen Kirchenväter. Als er vom byzantinischen Kaiser in die Verbannung geschickt wurde, erfuhr er die besondere geistige Unterstützung des Papstes. Wenn also getrennte, schismatische Kirchen den hl. Chrysostomus, der besonders "romtreu" war, für sich vereinnahmen, ist das Geschichtsklitterung.

    2. Ebenfalls einer Korrektur bedarf der folgende Satz: „Die slawischen Ukrainer ("Ruthenen") waren vor hundert Jahren hingegen überwiegend arme Bauern und noch in keiner Weise kulturtragend.“ Die unierten Katholiken Galiziens schufen durch ihren Glauben, die Kirchen- und Klosterbauten und ihre Schulen, überhaupt erst die Grundlage für alles kultische bzw. kulturelle Leben.

    Nach den Maßstäben der „aufgeklärten“ Kreise („deutsche“ oder „jüdische“, wie von Dr. Unterberger genannt) mag es sich dabei nicht um „Hochkultur“ gehandelt haben, aber das ist eine krasse Unterschätzung. Die gläubige Kultur bildete das Substrat für alles andere.

    Übrigens war die griechisch-katholische Kirche der Ukraine nach 1945 eine grausam verfolgte Märtyrerkirche. Stalin versuchte sie – erfolglos – zu vernichten. Seit dem glorreichen „aggiornamento“ von Papst Johannes XXIII. wurde sie dann auch vom Vatikan im Stich gelassen.
    Soweit die zwei Einsprüche.

    Ich war zweimal in der Westukraine (2007 und 2009) und war vom Leben der ukrainischen Katholiken des östlichen Ritus durchaus beeindruckt.
    Was eher bedauerlich ist, ist die starke Politisierung der ukrainischen griechisch-katholischen Bischöfe, Priester und Intellektuellen. Man versteht Aversionen gegen Polen und Russen aus der Geschichte heraus, aber die Hirten sollten sich mehr auf Gott konzentrieren als auf die Politik. Leider haben sich die Bischöfe allzu unterwürfig gegenüber dem Putsch-Regime und der EU(?)-Vorherrschaft loyal erklärt (am Maidan 2013).

    Dr. Unterberger erwähnt auch die Zelebration der „Märtyrer“ in den Kirchen. Das ist äußerst problematisch. Denn die Kirche sollte auch keine gemeinsame Sache mit Freischärlern machen (wie dem Asow-Battailon u. dgl.).
    Sollten die Hierarchen hier mittlerweile ihre Meinung geändert haben, wäre es sehr gut.

    Aber eben: Ohne Christentum, ohne die Taufe der Kiewer Rus 988 gäbe es heute dort gar keine Kultur und Zivilisation. Vermutlich nicht einmal mehr slawische Ukrainer. Die wären längst von Mongolen, Tataren und Muslimen aller Art aufgesogen worden. Mir scheint, die wissen das auch selbst.

  15. Ausgebeuteter
    29. August 2018 09:55

    Auch wichtig:
    https://www.wp.de/politik/eu-umfrage-ueber-80-prozent-der-buerger-gegen-zeitumstellung-id215198549.html

    Ob sich die EU für die Mehrheit der daran interessierten Bürger einsetzt, wage ich zu bezweifeln. Wie immer in Brüssel, werden die Lobbyisten der Sommerzeitbefürworter nun mit allen Geschützen die EU-Spitzen und EU-Parlamentarier in ihrem Sinn beeinflussen.

  16. glockenblumen
    29. August 2018 09:45

    OT

    Doch die Berichterstattung zum Mord in Chemnitz ist nur noch zum Kotzen!
    Ich hoffe, daß alle diese politisch korrekten schleimspurziehenden Verräter auf ihrer eigenen Niedertracht ausrutschen und fest auf ihr verlogenes Schandmaul fallen!

    https://www.publicomag.com/2018/08/ruelpsen-und-toelpeln-wenn-journalisten-aus-dunkelland-berichten/

    ein kurzer Auszug aus dem Bericht:

    "Bei Augstein liest sich das so: „Sachsen ist wie das Internet. Nur in echt. Der ganze niedrige Hass, der sich im Netz Bahn bricht – in Sachsen kann man ihn auf der Straße sehen. Die Videos aus Sachsen zeigen sie ja, die dicken, stiernackigen Männer, die mit ihren Glatzen aussehen wie Pimmel mit Ohren – allerdings Pimmel mit Sonnenbrillen. Sie sind das Fleisch gewordene Rülpsen und Tölpeln, das die sozialen Medien durchflutet.“

    Allein diese widerwärtige Gossensprache macht die haßtriefende Gesinnung der Linken deutlich :-(

    • Riese35
      29. August 2018 09:53

      ************************!

      Nur, wo vernehmen Sie eine "Berichterstattung zum Mord in Chemnitz"? Der wird doch von den Systemmedien komplett totgeschwiegen.

    • pressburger
      29. August 2018 10:02

      Merkel hat bei ihrer Pressekonferenz zu Chemnitz den Rechtsstaat heraufbeschworen. Das Opfer war ihr einen halben Satz wert, deutlich angewidert ausgesprochen. Die Täter wurden zu Opfern, und die Opfer, also die Mörder, haben erfahren, dass sie Merkel weiter schützen wird.

    • glockenblumen
      29. August 2018 10:03

      @ Riese35

      Stimmt, es wird ja von der Bürgermeisterin (wer wählt so eine???) von einem "tragisch zu Tode Gekommenen" geschwafelt....
      und nicht davon, daß er mit 24 Messerstichen niedergemetzelt wurde!

    • dssm
      29. August 2018 10:24

      Bürgerkriege entstehen meist, wenn viel Druck da ist und die klassischen Methoden der Unterdrückung nicht mehr arbeiten.
      Momentan ist jede öffentliche Andeutung von Problemen rund um Gender, Schwulismus, Islam, menschengemachten Klimawandel und Zuwanderung zwar offiziell erlaubt, endet aber mit drastischen Konsequenzen, wie Verlust des Arbeits- oder Ausbildungsplatzes, ruinösen Kontrollen durch Behörden und teuren Gerichtsverfahren, sprich die bürgerliche Existenz steht auf dem Spiel.

      Kommt es aber zu einer Wirtschaftskrise und die bürgerliche Existenz ist ohnehin weg, so wird sich der angestaute Hass Bahn brechen.
      Österreich kriegt vielleicht noch die Kurve, Deutschland sicher nicht mehr.

    • Undine
      29. August 2018 10:39

      @glockenblumen

      **************************+!

      Augstein: "Der ganze niedrige Hass, der sich im Netz Bahn bricht – in Sachsen kann man ihn auf der Straße sehen."

      Ach ja, der HASS, den LINKE und "Migranten" im Internet verbreiten oder, wie in HAMBURG etc., auch gerne AUSLEBEN, ist natürlich guter, edler Haß!

    • Dr. Faust
      29. August 2018 12:20

      @Undine

      Ein mir zugegangener Text ;-)

      In Deutschland ist man "nach CHEMNITZ" schwer beunruhigt---nicht etwa, weil ein DEUTSCHER, der einigen Mädchen zu Hilfe gekommen ist, um sie vor sexuellen Übergriffen durch Mohammedaner zu schützen, BESTIALISCH ERMORDET, zwei weitere tapfere junge Männer schwer verletzt worden sind---nein, nein, sondern weil die AfD von diesem Mord PROFITIEREN wird!

      Ihr idiotischen deutschen Gutmenschen, begreift ihr denn nicht, daß es die AfD, also die ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND, gar nicht gäbe / geben müßte, hättet ihr nicht der VOLKSVERRÄTERIN MERKEL wieder an die Spitze eures Volkes verholfen, deren einzige Aufgabe es ist, Deutschland und seine einheimischen Bürger zu zerstören!

      Die einzige Sorge ist also, daß der AfD ordentlich viele Wähler zulaufen könnten! 

      Keine Sorge, die Medien werden es schon so drehen, daß der ermordete Deutsche keinerlei Verlust, sondern zu einem Gewinn zugunsten der lieben, guten, sanften, gebildeten, arbeitsfreudigen, ehrlichen schutzsuchenden Goldstücke zurechtgelogen wird. Einer weniger, der keine Freude mit Multikulti hatte!

      https://www.andreas-unterberger.at/m/2018/08/wenn-der-staat-kollabiert-erwachen-die-extreme/#comment-562624

    • glockenblumen
    • Dr. Faust
      29. August 2018 21:08

      @glockenblumen

      Objektive Stimmen aus dem Ausland betreffend der politischen Entwicklungen in Deutschland sind selten.

    • pressburger
      29. August 2018 22:26

      Merkel hat mit Mühe und Not einige Beileidswörter an die Angehörigen des Opfers herausgewürgt. Diese Pflichtübung hat sie sichtlich angewidert.
      Diese Frau besteht nur aus linker Ideologie, kein Mitgefühl, keine menschliche Regung. Genauso wie bei allen Verbrechen die ihre "Gäste" verübt haben.

  17. Pennpatrik
    29. August 2018 09:08

    Ist da nicht USAmerikanisches Militär dort und neue Oligarchen, die aus den USA stammen?

    • Undine
      29. August 2018 10:42

      @Pennpatrik

      *************+!

      "Hunter BIDEN, der Sohn des US-Vizepräsidenten, ist in den Vorstand der ukrainischen GASFIRMA Burisma eingetreten. Das heizt die Debatte über perfide Motive Washingtons im Konflikt mit Russland an. Hunter BIDEN musste mit seinem Aufstieg nicht warten, bis sein Vater Joe Vizepräsident der USA wurde."

  18. Bob
    29. August 2018 09:01

    Und wieder sind sie da, die Angriffskriege Russlands.
    Angenommen die Südtiroler Österreicher würden mit Waffengewalt den Anschluss an Österreich erringen, hat dann Österreich einen Angriffskrieg geführt?

  19. dssm
    29. August 2018 08:32

    Für die Einwohner der Ukraine wäre eine EU-Mitgliedschaft, ja selbst eine realistische Anwärterschaft eine Katastrophe. Ich habe erlebt wie die Westdeutschen Beamten jedes Unternehmertum aus den Ostdeutschen herausverwaltet haben, genau das würden die Brüssler Eliten auch tun. Hunderttausend Vorschriften, Gelder welche bei einer wachsenden Bürokratie versickern, Projekte für eine kleine Gruppe von staatsnahen Menschen. Eine wachsende Wirtschaft brauch wenig Regulierung, sicheren Rechtsstaat, wenig Steuern, sichere Währung – das ist das Gegenteil des EU-Programmes.

    Es ist den Ukrainern zu wünschen, daß sie eine Regierung finden, welche mutig ein wirtschaftsliberales Programm durchzieht! Wohlstand kommt nun einmal von werteschaffender Arbeit!
    Und da ja unsere österreichische Regierung ohnehin keine Unternehmer will, sollte man auch selber überlegen einen Teilbetrieb in der Ukraine zu eröffnen, das schafft gut bezahlte Arbeitsplätze, wo die Angestellten lernen in einem internationalen Umfeld tätig zu sein.

  20. Riese35
    29. August 2018 07:54

    Der Artikel übersieht oder ignoriert leider einige Fakten.

    Das beginnt in winzigen Details wie einem "orthodoxen Ritus". Orthodox ist hoffentlich jeder Ritus, auch die bei uns gefeierten. Was aber die griechisch-katholische Kirche der Ukraine unterscheidet, ist ihr ***byzantinischer*** Ritus, im Gegensatz zu unserem meist ***römischen*** Ritus. Die Zusammengehörigkeit drückt sich nicht durch den Ritus aus. Auch im Westen gibt es andere Riten, z.B. einen ambrosianischen in Mailand oder einen dominikanischen, und den überlieferten römischen, der heute als ***außerordentlich*** (feierlich, schön) bezeichnet wird. Im byzantinischen Ritus (den Riten) gibt es z.B. die Chrysostomus-Liturgie, die Basilius-Liturgie. Die Chrysostomus-Liturgie unterscheidet sich aber geringfügig in orthodoxer von katholischer Zelebration: da ist das "filioque" im Credo, und das sind die Bitten für den Bischof und Papst.

    Viel mehr als das, übersieht der Artikel aber historische Fakten: die Österreich-Begeisterung gibt es im ehemaligen Galizien, welches Teil der Rzeczpospolita und Litauens war. Die Rzeczpospolita hat einst sogar Kiew umfaßt, aber gerade ***nicht*** die heute betroffenen Gebiete der Ostukraine und der Krim. Er übersieht den ukrainischen Nationalismus, der heute eine ähnliche Sprengkraft darstellt wie einst der Nationalismus des 19. und 20. Jahrhunderts, der aber von den USA und dem Westen wegen seiner antirussischen Ausrichtung gefördert wird. Er übersieht die gemeinsamen christlichen Wurzeln der Ukraine und Rußlands in Kiew, in der Taufe Wladimirs.

    Ja, Rußland hat die Krim erobert: aber nicht Putin, sondern Katharina die Große. Das hatte aber handfeste Gründe. Wir hatten auch einen Prinzen Eugen und wollten nicht unter dem Halbmond leben. Die Osmanen haben auch das christliche Konstantinopel erobert, und sie feiern diese Eroberung heute noch jedes Jahr. Und sie sind drauf und dran, Wien zu erobern: jetzt und heute. Wir aber zeigen mit dem Finger auf Putin. Läuft da nicht etwas falsch? Lassen wir uns da nicht in fremde Interessen einspannen? Wo sind die Sanktionen gegen Saudi Arabien (siehe https://orf.at/stories/2452634/ )?

    Ungenauigkeiten, Verallgemeinerungen, Simplifizierungen und Auslassungen wesentlicher Zusammenhänge lösen leider kein Problem, sondern befeuern es nur noch.

    Eine ausgezeichnete Antwort auf diesen Themenkomplex hat Horst Teltschik kürzlich in Wien gegeben, der die ganze Thematik in einem ganz anderen Lichte erscheinen läßt:

    Horst Teltschik:
    https://www.youtube.com/watch?v=g3wE9a7Wh_0

    Geht es bei uns so weiter wie derzeit, werden wir Christen bald froh sein müssen, mit Moskau wenigstens noch eine christliche Schutzmacht zu haben.

    • lilibellt
    • Bob
      29. August 2018 08:57

      Ich stimme Ihnen voll zu****************************

    • dssm
      29. August 2018 09:13

      @Riese35
      *****
      Noch dazu ist die Hauptstadt Kiew das historische Zentrum Russlands. Jede Adelsdynastie zieht ihre Linien zurück auf das damalige Herrscherhaus.
      Einmal ganz anders gedacht! Soll doch die Westukraine als selbständiger Staat in Richtung Westen driften, der Rest soll, egal wie organisiert, sich den Russen zuwenden.
      Und es würde nicht schaden die Russen zu einem langfristigen Partner des Westens zu machen.

    • glockenblumen
      29. August 2018 09:31

      @ Riese35

      ************************************!

    • Riese35
      29. August 2018 09:35

      @dssm: >> "des Westens"

      Ich glaube, darin liegt das Problem. Was ist der Westen?

      Die USA, GB und F wollen ihre Hegemonie nie aufgeben. Strukturen wie die EU oder die NATO betrachten sie als Mittel ihrer Hegemonie.

      Mit Deutschland hat das nach dem 2. WK noch "geklappt". Es ist auch noch immer besetzt, und notfalls holt man die Nazikeule wieder hervor. Will man die Russen als Partner, dann müssen die USA, GB und F auch "Partner" und nicht Hegemone sein. Davon ist aber nichts zu merken, ganz im Gegenteil. F sieht sich als "Motor" und will über den Osten drüberfahren. Das ist grundsätzlich etwas anderes als das alte, auf Interessensausgleich ausgerichtete Reich.

    • Riese35
      29. August 2018 09:45

      Der "Westen" sind Inseln - oder große "Halbinseln". Zentral- und Osteuropa sind Durchmarschgebiete, die von einem bunten Völkergemisch bewohnt werden. Schon die Geographie bedeutet einen gewaltigen Einfluß auf das Denken und die Sicherheitsbedürfnisse. Das "westliche" Denken wird hier nie Fuß fassen können. Am westlichen Hegemoniedenken scheitert leider ein partnerschaftliches Auskommen in Zentral- und Osteuropa: schon bei uns, umso mehr in den weiland sozialistischen Staaten wie Ungarn o. Polen, und erst recht in Rußland.

      Wir, das alte Reich, Zentraleuropa haben viel mehr Gemeinsamkeiten mit Rußland als mit dem "Westen". Eine Partnerschaft mit Rußland sollte daher primäres Interesse sein.

    • pressburger
      29. August 2018 10:06

      Russland sollte wieder ein Partner Europas werden und nicht immer wieder als Feind bezeichnet werden.

    • Wolfram Schrems
      29. August 2018 11:42

      @Riese35
      Sehr gut, danke für die Hintergrundinformation.
      @dssm
      Ich bin ebenfalls der Meinung, daß Rußland Partner des Westens sein soll, ohne übertriebene Erwartungen und ohne Euphorie, aber in aller Nüchternheit - und vor allem im Frieden und ohne Säbelrasseln.

    • Dr. Faust
      29. August 2018 12:05

      Ein wichtiger Beitrag !!!!!

    • Undine
      29. August 2018 13:51

      @Riese35

      Danke für Richtigstellung und Ergänzung!*********************************+!

  21. Josef Maierhofer
    29. August 2018 07:12

    Die Armut und Rezession.

    Fast alles deckt sich mit meinen Erfahrungen mit einem Professor aus Kiew, mit dem ich während seines Österreich Aufenthaltes kooperierte.

    Er kam hierher und hatte eine bezahlte Wohnung. Die ließ er sich auszahlen ließ und wohnte bei ukrainischen Freunden in Wien gratis, Er besserte sein dürftiges Gehalt als Austauschprofessor zusammen mit einem Kollegen damit auf, in Wien am Graben jeden Abend aufzuspielen mit Harmonika und Violine, sie machten jeden Tag 600,- bis 900,- Schillinge damit. Er erzählte mir, dass er an der Uni in Kiew so wenig Gehalt bekommt, dass man sehr schwer davon leben könnte. Seine Frau hat Wirtschaft studiert, arbeitet als Schneiderin, die Kinderkleider näht und strickt und verdient damit das Zehnfache, als sie dort mit ihrem Beruf verdienen könnte, davon leben sie. 20 Kartons mit Schnittmusterbögen haben wir dorthin geschickt, ich habe das für ihn gesammelt. In 3 Monaten hat er ein Gehalt für 3 Jahre hier geschafft, mehr wegen der dortigen Inflation nicht.

    Sonst weiß ich, das dort alle Russisch sprechen, dass viele auch in Russland arbeiten, nicht nur in Polen, auch Armenier arbeiten in Russland, dem für diese fast einzigen ernst zu nehmenden Arbeitgeber.

    Politisch weiß mein Alexander nur so viel zu sagen, dass die jetzige Regierung durch einen Putsch von außen an die Macht gekommen ist und dass in der Ost Ukraine mehrheitlich Russen leben und dass das alles nicht zur Behebung der Not beigetragen hat und er hat Verständnis auch für die Volksgruppe der Russen, der er selbst nicht angehört. Sonst gibt es enorm viel fremdes Militär, amerikanisches und aus USA eingebürgerte Minister in der Regierung.

    Ich schließe halt, in Kenntnis vieler anderer Informationen aus USA und aus meinen Beobachtungen, dass nicht nur durch Österreich, fast ein Jahr lang unendlich lange scheinende und enorm viele Militärtransporte zu Luft, per Bahn und per Autokolonne gerollt und geflogen sind. Viele Österreicher haben das gesehen und es waren amerikanische Militärtransporte, dass die Armut der Ukraine durch die damals neue Regierung nicht behoben worden ist und auch nicht durch die Anwesenheit von fremdem Militär und teuren Waffen. Das sind eben keine Friedensinstrumente und Almosen, dafür zahlt die Ukraine mit ihren Bodenschätzen und ihrer Armut.

    • Dr. Faust
      29. August 2018 12:00

      @Josef M

      Danke für diesen interessanten Bericht.

      "...und dass in der Ost Ukraine mehrheitlich Russen leben und dass das alles nicht zur Behebung der Not beigetragen hat ..."

      Über die reellen Lebensbedingungen der Menschen in der Ost-Ukraine hören wir bei uns ja sonst nichts. Wie entwickelt sich die Staatsbildung dort?

    • Josef Maierhofer
      29. August 2018 19:07

      @ Dr.Faust

      Seit etwa 2 Jahren (da ist er in Pension gegangen) kann ich ihn nicht mehr erreichen, darum kann ich die Entwicklung der Staatsbildung nur aus den Medien verfolgen, jedenfalls lese ich dort, dass der vorherige Präsident ins Gefängnis geworfen werden soll, dass ihm ein Prozess gemacht wird.

  22. Brigitte Imb
    29. August 2018 07:00

    OT - Vorschrift zur Verhaltensweise der Polizei bei Ausländerkriminalität.

    Mir wurde ein Text zugeschickt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Ob es sich tatsächlich um ein amtliches Schreiben handelt od. ein Fake ist kann ich logischerweise nicht feststellen.
    Unmöglich erscheint mir die Sache nicht, nach all den Beobachtungen die man in Richtung "Bereicherung" machen kann.

    https://unsee.cc/e27b7eda/

    • Wyatt
      29. August 2018 07:34

      ........und wer weiß schon welch' "vertrauliche nicht für die Öffentlichkeit gedachte interne Vorschriften" hierzulande alle bestehen?
      Warum zieht man in Graz zum Beispiel, gegen ein paar harmlose junge Leute einen Monsterprozess auf, während man umgekehrt für identifizierte islamische Gefährder keine Zeit findet diese vor den Richter zu stellen und diese nachweislich islamischen Gefährder, dann ohne Prozess laufen ließ oder "musste"?

    • Pennpatrik
      29. August 2018 09:06

      Der Zerfall der Staatsmacht zeigt sich darin, dass wir diese Information für möglich halten.

  23. machmuss verschiebnix
    29. August 2018 07:00

    Tja, so traurig es ist, aber die Ukraine will den Weg nach Europa gehen [achselzuck]

    Also von einer Fremdbestimmtheit in die andere,
    die erste Oberhoheit wußte was sie tat, während die zweite
    auch selber wieder fremdbestimmt ist ! ! ! ! !

    • Brigitte Imb
      29. August 2018 07:56

      Es winkt das Geld, das die EZB druckt und verteilt. Welcher Machthaber sagt dazu schon nein?

  24. Templer
    29. August 2018 06:53

    Wie immer treffend analysiert.
    2 Einwände:
    1. Eine wirtschaftliche Zusammenarbeit und damit ein Ende der Sanktionen wäre für alle eine Win-win Situation. Da haben nur die Amis was dagegen....
    2. Putin fördert Kirchen egal ob orthodox, er lässt aber auch den Islam zu, mit der Einschränkung dass die Islamisten die Sure 9 nicht voll ausleben dürfen, kann man aber nachvollziehen.
    Er fördert jedenfalls keine Islam Kindergärten mit Millionen...
    @ PS. Dass Putin den Tschetschenen ihre Grenzen gezeigt hat ist ebenfalls verständlich, da man hier sieht was diese Goldstücke aufführen...
    Unterm Strich, wenn man Putin anhand seiner Taten misst, fällt das Urteil trotz Krim positiv aus....

  25. Freisinn
    29. August 2018 05:49

    Völlig richtig, ein wichtiger Punkt für die Russlandbegeisterung vieler Konservativer ist die Hinwendung Putins zum Christentum. Dabei hat er hat sehr viel für die syrischen Christen geleistet. Er hat sie vor ihren muslimischen Schlächtern gerettet. Und was hat der Westen derweil getan? Er hat die syrischen Dschihadisten unterstützt. Das Abendland, das einstige Bollwerk gegen den Islam unterstützt syrische Dschihadisten - das muss man sich erst mal vergegenwärtigen. Das tut weh!
    ES IST WIRKLICH EINE SCHANDE!

    • Undine
      29. August 2018 10:47

      @Freisinn

      **************************+!

      Und jetzt bietet PUTIN vertriebenen weißen Farmern aus SÜDAFRIKA Zuflucht vor dem SCHWARZEN MOB und Grund und Boden! PUTIN ist ein Segen für alle, die guten Willens sind.

    • Dr. Faust
      29. August 2018 11:09

      @Freisinn

      Das alleine wäre genug, um dem Moloch EU die rote Karte zu geben!

      Die EU hat nämlich über die Parteiergreifung und militärische Unterstützung (Bewaffnung, milit. Berater) für die sogenannten "gemäßigten Islamisten" in Syrien eine Politik gegen Europa betrieben. Durch die Unterstützung der Planung der sogenannten Flüchlingswelle nach Europa (Soros-Plan), der sich hunderttausene Jihadisten im kampffähigen Alter angeschlossen haben, hat die EU ein Islamisierungspolitik Europas betrieben.

      Somit hat sich die EU gegen die Bürger der EU-Staaten gewandt und damit ein für alle Mal ihre Legitimität verspielt. Was jetzt folgt ist ein mehr oder weniger gut kaschierter Übergang zu einem totalitären Staat.

  26. elfenzauberin
    29. August 2018 05:33

    Jeder Vergleich hinkt natürlich ein bisschen, doch ich wage trotzdem einen:
    Die Krim ist seit Katharina der Großen (die übrigens eine Deutsche war) russisch. Naturgemäß befinden sich auf diesem militärisch für die Russen eminent wichtigen Territorium (Schwarzmeerzugang) viele Russen. Mit der Annexion der Krim hat Putin einfach Tatsachen geschaffen, ohne sich darum zu scheren, was andere davon halten. Putin hat einfach gehandelt, weil er erstens die Möglichkeit und zweitens die militärischen Mittel dazu hatte. Ob das völkerrechtlich in Ordnung ist oder nicht, interessiert Putin einen feuchten Kehricht, zumal dem Völkerrecht keine Exekutive beigestellt ist, die etwaige Rechtsbrüche ahnden könnte.

    Und genau an dieser Stelle fällt mir Südtirol ein. Dort leben auch eine ganze Reihe von Österreichern, die nicht nur Deutsch sprechen, sondern sich auch Österreich zugehörig fühlen - dies trotz den intensiven Bemühungen der italienischen Regierungen, diese Gegend italienisch zu prägen. Österreich ist sicher nicht in der Lage, Südtirol zu besetzen und militärisch einzunehmen, doch gehen wir einmal davon aus, dass eine solche Militäraktion gelungen sei und Österreich so mächtig wie Russland sei. Gehen wir weiters davon aus, dass Österreich genauso wie aktuelle Russland abgesehen von Sanktionen nicht viel zu befürchten hätte.
    Genauso wie im Falle der Krim wäre das völkerrechtlich nicht in Ordnung gewesen und genauso wie auf der Krim hätte aber Österreich wohl Zustimmung in der eigenen und in der südtirolerischen Bevölkerung rechnen können (zumindest, soweit es sich nicht um linksgendervertrottelte Leute handelt).

    Wenn man es so betrachtet, ist Putin zwar noch immer nicht im Recht, doch sollten seine Handlungen verständlich sein.
    Unverständlich ist nur die Haltung der EU, die mittlerweile zum außenpolitischen Irrlicht verkommen ist. Auf der einen Seite ist man gegen Trump, auf der anderen Seite ist man für die amerikanischen Wirtschaftssanktionen, dann ist man wieder im Gegensatz zu den USA für gute Handelsbeziehungen mit dem Iran, mit der Türkei weiß man nicht so recht, was man tun soll und im nahen Osten kennt man sich überhaupt nicht aus. Hier gibt es keinen roten Faden in der Politik der EU. Putin hat diesen roten Faden - das ist der Unterschied!

    Und noch eine Ergänzung sei gestattet: wenn ich um Verständnis für die Krimannexion werbe, werbe ich nicht gleichzeitig für das autoritäre Politsystems Putins. Das wird nämlich immer vermischt. Auch mir ist nicht entgangen, dass unter Putin bestimmte unliebsame Leute verschwunden bzw. ermordet wurden. Das Attentat auf die Skripals - so man diesen denn den Russen zuordnen kann - ist sicher nur die Spitze des Eisberges. Auch der Mord an Politkowskaja rangiert für mich in derselben Kategorie.

    Trotzdem rangiert für mich das russische Regime in der Sympathie viel weiter oben als der Iran es tut, der ja von Europa hofiert wird. Nie und nimmer hätte ich als Bundespräsident einen Herrn Rohani empfangen, in dessen Verantwortung es liegt, dass Schwule in seinem Land auf tüv-geprüften Baukränen aufgehängt werden. Hier wird einfach mit verschiedenem Maß gemessen.

    • glockenblumen
      29. August 2018 09:35

      "....die Haltung der EU, die mittlerweile zum außenpolitischen Irrlicht verkommen ist..."

      Wie ein schizophrener Popanz, bei dem allerdings - wenn der Vergleich gestattet ist - hauptsächlich das böse Gesicht des Mr. Hyde präsent ist; zu Lasten der europäischen Völker!

  27. socrates
    29. August 2018 03:42

    Der Preis der "Westlichen Freiheit" War fût die Ukraine sehr hoch. Von einer Weltmacht abstammend verlor die Wirtschaft und das Einkommen der Bevölkerung 1990 59%. Von nun an ging's bergab. Jede Hymne auf die Freiheit wurde mit einer Inflation von 25% begleitet. Ein Land, das teilweise zu Österreich Ungarn gehört hatte und mit dem wir in Forschung und Wirtschaft zusammengearbeitet hatten, kam ins Armenhaus. Da erinnert sich der Eingeborene gerne an dir glorreiche Vergangenheit. Heute muß die Ukraine teuere Kohle + Transport Ist den USA kaufen, samt einem Dutzend Lokomotiven und der Ersatzteilgarantie. Das Erdöl kommt zum x-fachen Preis aus der USA und die ihre Bodenschätze gehören der USA bzw. werden von ihr verwertet. Heute blicken sie voll Neid auf die Erfolge von Rußland und Putin, dem es gelungen ist, die USA zurückzudrängen und eine neue Atommacht aufzustellen, die beachtet werden muß. Wer wäre da nicht gerne dabei um ein vielfaches Einkommen und Achtung, fast wie früher.
    ukraine- analysen - International Policy Fellowship
    PDFwww.policy.hu › mykhnenko › Ukraine...
    22 janv. 2013 · verlangsamte sich die Rezession. In den 1990er Jahren schrumpfte die Wirtschaft ( gemessen in realem BIP und konstanten Preisen) um 59 %. Ab dem Ende des Jah- res 1999 erzielte die Ukraine ...

    • dssm
      29. August 2018 09:07

      @socrates
      Solange die Bevölkerung gegen die Oligarchen nicht aufsteht, wird es auch keinen Wohlstand geben. Genau genommen sind wir Westler an diesen Zuständen schuld, denn als der Sozialismus zusammenbrach, da haben wir nicht Banker und Unternehmer in den Osten geschickt, sondern Professoren und Beamte, welche jammerten, daß der seelige Sozialismus wieder einmal gescheitert ist. Nur die jüdische Gemeinde hat Wirtschaftsleute geschickt, entsprechend ist die Struktur der Oligarchen, entweder Juden oder ehemalige Partei- oder Geheimdienstfunktionäre.
      Heute lebt eine kleine Schicht von Oligarchen in Saus und Braus und sozialisiert ihre Aufwände, EU und USA finden das toll!

    • socrates
      30. August 2018 09:35

      Wer kann schon Händler schicken, die sofort alle Berechtigungen bekommen bis zum Waffenhandel und allen anderen Gütern, die auf der Embargoliste stehen? Die Sieger, die Ostküste also.
      Wo ist Krieg mit Rußland? Das sähe wohl anders aus und ist eine der Marotten unseres Chefs.
      Hinkommen und die Hilflosen abstürzen, das bringt den Antisemitismus hervor und die Liebe zu einem Regulator wie Putin.

    • socrates
      30. August 2018 09:39

      desk
      Wenn Poroschenko seine Genossen ruft, kommen sie!
      Petro Poroshenko (26 of September 1965) - President of Ukraine, businessman. Read full life ... Ostensibly, Alexeydisowned his Jewish name and took the name of his wife to ensure unhindered career advancement.
      Height : 180 cm Weight 93 kg
      Birth date : 26 of September 1965 (52 y.o.)
      Birth Sign : Libra
      Place of birth : Bolgrad, Odessa region, Ukraine





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