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Die Kernspaltung oder: Warum die SPÖ nicht aus der Krise kommt

Lesezeit: 6:30

Die SPÖ-Funktionäre wären froh, hätte ihre Partei nur diese beiden Probleme: Erstens das Problem mit der Person Christian Kern, mit dem fast niemand auch noch in die nächsten Wahlen gehen will, der in weiten Wählerkreisen primär Antipathie erregt. Zweitens das völlig ungelöste Problem, wer Kern denn eigentlich nachfolgen könnte. Diese zwei Aspekte werden aber angesichts des dritten noch viel größeren Problems zum unbedeutenden Detail.

Dieses dritte Problem heißt: Wer sind wir Sozialdemokaten eigentlich? Wofür stehen wir? Wofür stehen unsere Wähler? Wie können wir wieder relevant werden?

Solche Fragen nach dem Sinn der eigenen Existenz sind zwar für jede Gemeinschaft fundamental, oft schwierig und schmerzhaft, aber für niemanden so explosiv, so unbeantwortbar, so selbstzerfleischend wie für die Sozialdemokratie. Und zwar nicht nur für die in Österreich, sondern europaweit.

In Europa verlieren sie seit Jahren nämlich fast überall Wahlen, und zwar ganz massiv. Sie werden von Linkpopulisten, Linksliberalen und Linksradikalen ebenso unterminiert wie vor allem von einer europaweit Richtung rechts schwappenden Welle.

In kaum einem Land werden sie noch von einem Viertel der Wähler unterstützt (da steht die SPÖ noch relativ gut da, die zwischen 26 und 29 Prozent liegt). Wenn überhaupt, dann kommen die Sozialdemokraten fast nur noch als Juniorpartner in Regierungen, siehe zuletzt Deutschland, Tschechien und Slowenien. In Rumänien, Malta und der Slowakei halten sie sich nur durch zutiefst kriminelle Methoden bis hin zu Morden an der Macht (was skandalöserweise die EU viel weniger erregt als die Tatsache, dass in Polen die Verfassungsrichter ein früheres Pensionierungsdatum bekommen haben). Und in den Niederlanden, Griechenland, Tschechien oder Frankreich haben sie überhaupt nur noch einstellige Prozentanteile. Nur in Spanien haben die Sozialdemokraten trotz ihres geringen Anteils von knapp 23 Prozent mit Hilfe einer instabilen Regenbogenkoalition einschließlich der Separatisten den Regierungschef neu errungen (freilich außerhalb von Wahlen).

Die Existenzkrise einer Bewegung, die einst in ihrer Überheblichkeit geglaubt hatte, sie hätte die besten Rezepte, sie wäre die einzig mögliche Zukunft, zeigt sich auch an den rasch wechselnden Parteivorsitzenden: So hatte Labour seit dem Jahr 2000 fünf Vorsitzende, die deutsche SPD sogar acht – während die CDU in dieser Zeit mit einer einzigen Vorsitzenden ausgekommen ist.

Die SPÖ hat zwar seit 2000 nur vier Vorsitzende gehabt, die ÖVP hingegen sechs. Aber während sich letztere nach einem Krisenjahrzehnt heute wieder personell wie inhaltlich eindeutig stabilisiert hat, scheint der SPÖ mindestens ein ähnliches Krisenjahrzehnt bevorzustehen. Sie stand aber auch schon in den letzten Jahren alles andere als stabil da, wie ein Blick auf die Liste der Generalsekretäre zeigt: In der findet man nämlich seit 2000 gleich zwölf verschiedene Namen. Und wenn man dann auch noch den Namen Renate Brauner an der Spitze der Liste der Kern-Stellvertreter sieht, dann ahnt man die Größe des Dilemmas.

Die einzige Überlebenschance des Christian Kern beim bevorstehenden SPÖ-Parteitag  besteht darin, dass sich weit und breit kein Konsens über einen eventuellen Nachfolger abzeichnet. Der einzige, zu dem ein solcher Konsens herstellbar wäre, will zumindest derzeit nicht. Denn Peter Kaiser fühlt sich als Kärntner Landeshauptmann weit besser denn als machtloser Oppositionsführer. Er steigt – wenn überhaupt – wohl frühestens knapp vor der nächsten Wahl in die Bundesarena ein.

Auch ihn lässt überdies das grundlegende Identitätsdilemma der Sozialdemokratie zögern. Dieses kann man auf zwei Ebenen beschreiben:

  • Erstens auf personeller Ebene: Die Mehrheit der Funktionäre und Parteimitglieder will in eine total andere Richtung als die Mehrheit der potenziellen Wähler. Wer ist da wichtiger? Christian Kern hat sich jetzt ganz für die Funktionäre entschieden. Aus einem logischen Grund: Denn nur die haben im Herbst die Macht, ihn als Parteichef zu verlängern. Bei den Wählern hingegen wird der Trick des von Kern jetzt zum Vorbild erhobenen Van der Bellen kein zweites Mal funktionieren: Der Altgrüne hat den Österreichern kiloweise Sand in die Augen gestreut, indem er plötzlich in Riesenlettern "Heimat" plakatiert hat. Das ist für Linke eigentlich immer ein Brechmittel-Wort gewesen, weshalb etliche naive Wähler an eine Läuterung des grünen und so freundlich wirkenden Altparteichefs geglaubt hatten.
  • Zweitens auf ideologischer Ebene: Die SPÖ hat nicht nur eine ideologische Identitäts-Möglichkeit, sondern gleich eine ganze Reihe, die aber großteils miteinander total unvereinbar sind:
      1. Eine grün-linke -will ausgerechnet grüne Ideologien wie den sogenannten Klimaschutz zum Hauptanliegen der SPÖ machen. Sie prägt ganz den jetzt vorgelegten Entwurf für ein Parteiprogramm. Damit aber kann die SPÖ im Grund nur den zwei im Kleinstbereich liegenden Grün-Listen Stimmen abnehmen.
      2. Die altmarxistische Richtung schien zwar längst ausgestorben, bekommt aber immer wieder durch Studenten Nachschub, die sich regelmäßig ein paar Jahre lang für totalitäre Ideologien begeistern.
      3. Eine andere Option möchte Begeisterung für die EU zur Hauptidentität der SPÖ machen: Das klingt aber einigermaßen erstaunlich bei einer Partei, die so lange gegen einen EU-Beitritt gewesen war; das ist jedenfalls nur ein weiteres Programm für eine kleine Elite.
      4. Traditionalisten wollen die SPÖ ganz als Partei der Industriearbeiter und als politischer Flügel der Gewerkschaften positionieren. Das würde zwar an die großen Zeiten der SPÖ anknüpfen, übersieht aber einerseits das rasche Schrumpfen von Gewerkschaft und Industriearbeiterschaft und andererseits, dass diese mehrheitlich längst zu treuen FPÖ-Wählern geworden sind. Das blamable Scheitern der mit Hilfe des ORF groß aufgezogenen Kampagnen gegen die Möglichkeit von Zwölfstunden-Tagen hat jedenfalls gezeigt, dass solche Themen als Kristallisationskern für eine SPÖ-Renaissance kaum mehr taugen.
      5. Eine andere Parteirichtung will sich primär ganz nach den dominanten Wählersorgen richten. Dieser basisorientiert-demokratische Ansatz wird aber innerparteilich als Populismus denunziert. Inhaltlich würde das vor allem ein totales Umdenken in der Migrations- und Ausländerthematik bedeuten, wie es nur die SPÖ-Burgenland zu wollen scheint.
      6. Eine innerparteilich starke Gruppe will die SPÖ zu einer gesellschaftspolitischen Kampfpartei des schwulen und feministischen Aktivismus machen. Auch damit erreicht man nur Minderheiten und damit würden vor allem noch mehr Stammwähler vertrieben.
      7. Eine sechste Orientierungslinie wäre die SPÖ als neoliberal-linksliberale Reformpartei mit einer marktorientierten Wirtschaftspolitik und zugleich einer linken Gesellschaftspolitik. Das aber ist keine denkbare Option mehr. Denn genau das, was einst die Sozialdemokraten Blair und Schröder verkörpert haben, besetzen heute die Neos (beziehungsweise früher das LIF). Deren Gründer bekamen zwar einst viel SPÖ-Hilfe, schaden aber heute der SPÖ mehr als der ÖVP.

Zwischen all diesen möglichen Kristallisationskernen der SPÖ findet der ständig herumschwurbelnde Christian Kern nicht die richtige Kernfusion. Er signalisiert vielmehr ständig nur Angst, mit irgendeiner Festlegung die Anhänger der anderen Orientierungen zu verärgern. Dabei hat er sich selbst dieser Tage ein absolut vernichtendes Zeugnis ausgestellt, als er sagte, die SPÖ müsse "Glaubwürdigkeit zurückgewinnen". Damit hat er ja selbst zugegeben: Die SPÖ und natürlich insbesondere er als Chef haben die Glaubwürdigkeit verloren. Härter könnte kein politischer Gegner über Kern urteilen.

Aber das liegt nicht nur an seiner schwachen Persönlichkeit, sondern auch an den völlig widersprüchlichen und unvereinbaren inhaltlichen Positionen, über die sich weit und breit kein Konsens abzeichnet. Der wohl auch gar nicht mehr möglich sein dürfte.

In Wahrheit ist eine Parteispaltung wahrscheinlicher, wie sie von Deutschland bis Spanien oder Griechenland ja schon passiert ist. Wie sie de facto ja auch hierzulande durch das Entstehen von Grünen und Linksliberalen schon zweimal passiert ist. Sie droht jetzt ein drittes Mal. Die burgenländische SPÖ hat jedenfalls mit den Genossen aus anderen Bundesländern absolut nichts gemein. Und die in Wien sind intern so gespalten, dass sie in sensiblen Grundsatzfragen überhaupt keine Meinung mehr äußern können.

Solange all das nicht geklärt und überwunden ist, hat die SPÖ jedenfalls keine Wiederbelebungs-Chance – es sei denn, ÖVP und FPÖ würden politischen Selbstmord begehen. Bis dahin ist es ziemlich egal, wer SPÖ-Vorsitzender wird. Daher wird es wohl noch sehr viele verschiedene Chefs der SPÖ geben, bis diese – vielleicht – wieder von den Toten auferstehen kann.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    29x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 07:50

    Ein Aspekt scheint mir erwähnenswert, die Korruption und Parteibuchwirtschaft.

    Seien wir ehrlich, wer wählt heute SPÖ und warum.

    Direkt angefütterte Klientel vom Gemeindebediensteten in Wien bis zum eingebürgerten nicht Deutsch sprechenden Türken im Gemeindebau bis hin zum Pensionisten, ideologisch verblendete Menschen, Opfer der Medienlüge vom ORF bis Printmedien, Gewerkschafter und ihr Dunstkreis, jedenfalls Abhängige und über Leichen gehende Opportunisten. Ich finde keine Gruppe in der SPÖ, die außer an sich selbst auch noch an eine Gemeinschaft denken.

    So präsentiert sich auch die Funktionärselite, von den Fundis über die Abkassierer bis hin zu den Klimahysterikern, Feministinnen, GrünInnen, einerseits in allen Rubriken mit einer ordentlichen Brise Ideologie und Egoismus, aber in total unterschiedlicher, eben von den Eigeninteressen geprägt, Form und Ausdrucksweise. Das Wort Solidarität kennen nur mehr Juristen und Medienhengste (und -stuten, perfekt gegendert?), aber die sonstigen Funktionärskasten überhaupt nicht mehr, man stelle sich das Demokratie-und Gesetzesverständnis etwa eines türkischstämmigen Funktionärs in Verhältnis zu dem eines Altpensionisten, der noch SPÖ wählt, vor.

    So unterschiedlich wie die divergierden Interessen und Egoismen, so unterschiedlich dann auch die 'Moral' der 'Truppe', vom Grätzelfestbesucher, Hauptsache links, Hauptsache 'gegen rechts', Hauptsache keine Andersdenken bis hinauf zum großen Vorsitzenden haben sie meist alle Leichen im Keller liegen und Erklärungsbedarf, auch bis hinauf zum großen Vorsitzenden. Wie ein Räuberhaufen kennen sie bloß den 'Feind', die Polizei, die Nichtlinken, die Demokraten, die Fleißigen, die Moral, die Tüchtigkeit, den Fleiß, die katholische Kirche, ... und untermauern und inszenieren das mit solidarischen Genossen aus Justiz und Medien.

    Bloß das Fleisch haben sie von den Knochen genagt, was nun ? Man sieht sich plötzlich selbst, auch bis hinauf zum großen Vorsitzenden mit dem öffentlichen plus dem 'beschlossenen' Parteigehalt als großes Beispiel voran.

    Ja, die Burgenländer sind eine andere Partei, die haben dort auch Grip und die Bevölkerung zur Hälfte hinter sich, bloß in der Bundespartei wäre Doskozil ein Fremdkörper und auch nicht zu beneiden um eine solche Aufgabe.

    Die SPÖ hat sich die Selbstbedienung wie keine andere Partei verinnerlicht und steht nun vor diesen divergierenden 'Selbstbedienungsinteressen', sie kann da auch nicht heraus, denn 'Selbstbediener' gehen über Leichen, auch bis hinauf zum großen Vorsitzenden, der auch nicht mehr zurück kann.

    Also von Lösungen für die Menschen in Österreich, etwa Andersdenkender, oder auch nur deren Tolerierung, ist der Sumpf aus Partei Medien und der Linksjustiz ganz weit weg, denn die Sozialdemokratie hat schon lange aufgehört demokratisch zu sein, eher würde passen faschistisch, 'willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.' Dieser 'Biss' ist zahnlos geworden durch den propagierten 'Wohlstandsdusel' aus Frühpensionierung, Sozialhilfe, Förderung, Schulden machen, etc.

    Man steht also vor dem Abgrund.

    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er zerbricht. Da kann man inszenieren, was man will, da hilft auch kein Silberstein mehr, überall, bei allen Themen, hat man versagt. Sieht man an den Systemmedien, es gibt kaum mehr was zu berichten, was nicht der SPÖ schadet, darum wird nichts berichtet.

    Gott sei Dank sehen das immer mehr Menschen in Österreich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorW. Mandl
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 06:10

    Trotz der von AU überzeugend dargelegten Schwäche der SPÖ darf man nicht vergessen, dass Sozialisten nach wie vor in vielen Bereichen tonangebend sind: Gewerkschaften, AK, ORF, Justiz, Kunst, Journalisten, Stadt Wien.
    Die Macht in diesen Institutionen erodiert nicht so rasch wie die Partei SPÖ.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 08:09

    was, wäre Österreich ein Rechtsstaat, bliebe von den Roten noch über ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 08:51

    Der Sozialismus hat sich ---nach großen Errungenschaften in den ersten Jahrzehnten--- überholt, ist also ein LADENHÜTER geworden. Da ist auch der billige AUFPUTZ mit Christian KERN vergebliche Liebesmüh'! Schon der "fesche" Viktor KLIMA, der echt proletarische GUSENBAUER (anfangs mit der auffälligen "Roten Aktentasche" als Theater-Requisit) oder gar die Marionette FAYMANN---das war der mit der angeblich besten FÖNFRISUR!---waren keine großen Publikumsmagneten: die INHALTE sind es, die nicht mehr gefragt sind!

    Dennoch: Gott erhalte, Gott beschütze unser'n "smarten" Kaiser KERN!

    Mit ihm an der Spitze der SPÖ ist die Fortsetzung des Abstiegs der SPÖ programmiert.
    Wen interessieren die eilig und so aufdringlich heruntergehaspelten Worthülsen des Phrasendreschers KERN! Sein einfältiges eingefrorenes DAUER-GRINSEN genügt halt nicht, an der SPÖ noch einen halbwegs guten Faden zu finden.

    Für die gegenwärtige Regierung ist KERN ein GLÜCKSFALL!

    Ich hoffe, daß DOSKOZIL nicht an die Spitze kommt! Dieser ist zwar geläutert, was die Flutung mit ILLEGALEN GRENZSTÜRMERN anbelangt, die er höchst persönlich durchgewinkt hat---aber er hat einigermaßen Charisma und könnte der Niedergang der SPÖ noch ein bisserl aufhalten---so lange halt, bis sich eine MOSLEM-PARTEI etabliert hat.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 08:55

    Kern sollte unbedingt, im Interesse der Republik, Parteivorsitzender bleiben. Niemand kann die Schwarz/Rote Regierung so effektiv unterstützen, als Kern.
    Kern als Parteivorsitzender würde auch den Altersdurchschnitt, des Rot/Grauen Pensionisten Vereins nach unten drücken.
    Die SPÖ hat in ihrer ideologischen Verbohrtheit, den Wandel der Zeit und den Generationswechsel nicht mitgekriegt. Den Sozis sind ganz einfach die Ideen ausgegangen. Trotzdem, noch zu viele Menschen glauben, weil sie glauben wollen, den leeren Phrase über die Notwendigkeit des Klassenkampfes, als Bedingung für eine klassenlose Gesselschaft. Jedem nach seinen Bedürfnissen, jeder nimmt sich das, was er meint, dass ihm zusteht. O Ton Kern.
    Den Pareispitzen, hat ihr Machtinstinkt genügt um erfolgreich den Weg im Parteiapparat nach oben zu absolvieren. Machtinstinkt ersetzt aber nicht die Intelligenz. Die Neugier nach Neuen, der Entdeckungsgeist, sind Voraussetzungen für intelligentes denken und handeln. Eine finale, sich selbst erklärende Ideologie , wie der Marxismus es ist, setzt keine Intelligenz, sonder den festen Glauben an Dogmen voraus.
    Genügt es zu warten bis die letzten Parteigenossen ihre Glaubensgrundsätze werden, nicht mehr vertreten können ? Sicher nicht.
    Die Rotfront hat noch viele Unterstützer in Institutionen die weiter, sei es aus Opportunismus, sei es aus Glauben an die Ideologie, der SPÖ weiter die Treue halten werden. Die Sozis haben noch keinen Bedarf sich zu reformieren. Ein Dubcek oder Havel, könnte in dieser Partei nicht zu Wort kommen. Die Altsozis setzen auf ihre bewährten Rezepte. Verleumdung der politischen Gegner, die Nazi- und Rassismus Keule, die direkte Eingriff in die Wahlen, z.B. in Pflegeheimen, oder bei der Briefwahl. Die SPÖ hat, weitsichtig, bereits eine neue Wählergruppe für sich vereinnahmt. Die bereits, oder in der baldigen Zukunft, eingebürgerten moslemischen
    Wirtschaftsmigranten.
    Höchste Zeit für eine konservative, und eine wirklich, liberale Offensive. Das Ziel muss sein die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit, die Abschaffung der Zensur durch die Verfechter der politischen Korrektheit und eine offene, ausgewogene, sachliche Diskussion, ohne linke Bevormundung und Unterstellungen in den Medien.
    Eine Voraussetzung für eine offene, das Leistungsprinzip bejahende Gesellschaft.

  6. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 09:29

    Das erstaunlichste Phänomen der letzten Jahrzehnte war die durch die Medien künstlich hochgedrehten Wahlergebnisse der Sozialisten.

    Ohne die Hilfe der öffentlich rechtlichen Sender und vieler Tageszeitungen und Magazine wären die Roten schon viel früher kollabiert.

    Wie furchtbar hohl die Linke schon vor Jahren gedacht und agiert hat, kann man in dem Buch von Bettina Röhl "Die RAF hat euch lieb" nachlesen. Das Buch ist eine Sensation!

    Ein wichtiger Grund für den Niedergang der Sozialisten wurde hier nicht erwähnt. Es ist der Kampf "gegen Rechts". Noch vor einigen Jahrzehnten hatten die Roten "Kapitalisten", "Imperialisten" usw. auf dem Radar. Erst in letzter Zeit kamen mangels anderer Themen "die Nazis" dazu. Ganz Österreich, ganz Deutschland besteht nur noch aus Nazis, Naziliedern, Naziverbindungen usw.

    Das hängt nicht nur mir zum Hals heraus.
    Dass die Personaldecken der Roten gleichzeitig immer dünner werden und der Einfluss vieler Medien schwindet, verschärft ihr Problem.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. August 2018 08:04

    Bei der letzten Wahl sind viele Grün-Wähler zur SP gewechselt. Die will er jetzt eben nicht verlieren - insofern ist sein Verhalten schlüssig.

    So verhindert er auch, dass sich ein neues rotzgrünes Becken bildet und assimiliert sie von Anfang an in der SP.

    Gelingen wird es nicht und damit könnte er auch nur den status quo halten.

    Die Neos als linksliberale Partei zu bezeichnen ist irreführend. Das ist ein Sammelbecken für pseudoreligiöse "new-age-Spinner", was genau ist an denen "liberal". Der Begriff linksliberal ist ein Widerspruch in sich weil liberal immer die Stärkung der Eigenverantwortung bedeutet und "links" das Gegenteil davon - den Nanny-Staat. Die Neos sind ein U-Boot das die SP geschaffen hat um breitete Wählerschichten abzudecken, ähnlich wie die Grünen - und wenn man es will dann löst man diese Strukturen auch wieder auf.

    Die SP deckt heute noch große Anteile der Pensionisten ab. Prinzipiell eine stark wachsende Bevölkerungsschicht, nur auf der Straße rumrandalieren wollen sie halt nicht. Da gibt es keine Strategie wie man die stärker an die Partei binden will.

    Bei den Migranten ist es auch nicht so eindeutig wen sie wählen. Die Moslems werden früher oder später eine eigene Partei bilden (ist überall so). Auch haben linksversiffte Spatzenhirninnen im Burgenland gerade die Erfahrung gemacht, dass die gutmenschliche Ideologiesierung von Schülern - eine gewollte "Immunisierung" gegen totalitäre Ideologien - plötzlich ein Schuss ist der nach hinten los geht (und dann ruft man den Verfassungsschutz). Die Zauberlehrling sind dann völlig überfordert, bald werden sie das in ganz Europa erleben - aber wen rufen sie dann?

    Da hat der Kern auch nicht positioniert. Meine Prognose: Die SP wird nach Abspaltung des linken Flügels in mehr als 2 Teile zerbrechen. Die Moslems werden wohl eine eigene Partei bilden, die Öko-Spinner eine, wenn man es geschickt anstellt auch die Pensionisten eine.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2018 10:02

    Spätesten in wenigen Jahren, wenn die erste Muselpartei zum fröhlichen Händeabhacken u Pflichtkonvertierung befiehlt, jede blonde Frau straffrei geschändet u eure weißen Kinder tagtäglich in der Schule verdroschen werden, die Kirchen asylantengleich a la Karlskirche vollgeschissen sind, werdet ihr, anstatt die Sozis jetzt dorthin zu befördern, wo die Luft eng u enger wird, diese Schmarotzer u Parasiten sehnlichst zurücksehnen oder eben gneißen, daß ihr 2018 zu naiv, zu leichtgläubig ward!
    Ausbaden müssen's unsere Nachfahren, was ihre Vorfahren verbockt haben! Wehret den Anfängen - wobei wir uns bereits in der Endphase des Vernichtungskrieges befinden u es nicht mehr viel zu wehren gibt.

alle Kommentare

  1. HWS (kein Partner)
    14. August 2018 16:25

    Danke für Ihre Zeilen!
    Jetzt wissen wir wenigstens, warum Ch. Kern mit dem Fahrrad fährt: Wenigstens da sitzt er noch fest im Sattel!

  2. Darth Maul (kein Partner)
    14. August 2018 09:31

    Absolut grenzwertig und abartig dazu das passende orf-debatten-forum "wo steht die spö" - mit offenem Mund liest man die Kommentare und wähnt sich in einer anderen (Blase-)Welt....dort ist wahrlich das letzte aufgebot der abgehalfterten Linken versammelt...die wenigen kritischen Stimmen dort werden in gewohnter Art niedergemacht, ja ein verweis auf diesen Dr. A.U. Kommentar wird sofort reflexartig goutiert ("rechtsrechter Blog", "Naxi, Naxi!",......), ohne das auf den Inhalt eingegangen wird (kennt man ja von dieser Brut)......der Aufprall dieser Naivlinge in der Realität (schon sehr bald!!!) wird absolut schmerzhaft sein.....und das ist gut so.....es wird ein Fest!

    • AppolloniO (kein Partner)
      14. August 2018 11:51

      ...ohne dass auf den Inhalt eingegangen wird.
      Warum die Aufregung darüber? Ist es doch das M a r k e n z e i c h e n der Gott sei Dank schwindenden Links-Grün-Roten Mehrheiten, keine Argumente zu benötigen. Meinten diese doch, dass deren Weisheiten für alle glasklar auf dem Tisch liegen würden.
      Denkt doch einmal weit zurück. Da wurde ein Herr Sarrazin ebenfalls in der Luft zerrissen, ohne dessen klare Argumente auch nur aufzugreifen, geschweige denn zu widerlegen. Wagte er doch vorauszusagen, dass sich Deutschland mit seiner Refugees-wellcome-Kultur selbst abschaffen würde.

  3. fewe (kein Partner)
    14. August 2018 06:55

    Die Linken sind richtige Spießbürger geworden. Von Fortschrittlichkeit ist überhaupt keine Rede mehr. Ganz abgesehen davon, dass ich von der typischen "Fortschrittlichkeit" der Linken nichts halte, da die zumeist nur blind rennen ohne zu wissen wohin, Hauptsache schnell.

    Diese Politische Korrektheit mit ihren Sprachregelungen und diese Prüderie entspricht doch eigentlich genau dem, was man unter einem Spießbürger versteht.

    Also eigentlich genau das, was sie gerade nicht sein wollen. Die sind auch den Nazis ziemlich ähnlich. Die waren halt auch Sozialisten obwohl man das beharrlich - und auch ziemlich erfolgreich - genau umdreht. Aber die Rechten waren auch die Erzfeinde der Nazis ;-)

  4. Nucleo rosso (kein Partner)
    13. August 2018 17:29

    Erst wenn die Konservativen die Staatsfinanzen soweit in Ordnung gebracht haben, dass die Linken wieder Geld verteilen können, wird es eine Renaissance der SPÖ geben können.

  5. haro
    13. August 2018 16:42

    Die SPÖ (wie alle Linken) ist einmal mehr im Widerspruch und verweigert jeden Hausverstand.
    So wie ihr Einsatz für`s "Kopftuch" nicht zusammenpasst mit Frauenemanzipation, so passt auch ihr Einsatz für den Klimaschutz nicht mit ihrer gleichzeitigen Förderung der Masseneinwanderung zusammen. Je mehr Menschen umso "ungrüner" die Umwelt.
    Nur "gegen rechts" zu sein, Andersmeinende zu diffamieren und die soziale Maßnahme ihrem werten Vorsitzenden die Gage um ein paar Tausender zu erhöhen bringt keine neuen Wählerstimmen. Seien wir froh darüber, denn die Linken haben die größte Mitschuld an der Masseneinwanderung, an der Islamisierung, an der höheren Kriminalitätsrate, an Verschuldungen, an unfassbarer Verfremdung etlicher Stadtteile. Sie haben unserer Heimat einen schlechten Dienst erwiesen.

  6. McErdal (kein Partner)
    13. August 2018 16:21

    **********Schon erste U6-Züge an Essverbot angepasst********
    w w w . heute.at/oesterreich/wien/story/Schon-erste-U6-Zuege-an-Essverbot-angepasst-49519469

    Etwas ganz bestimmtes fehlt hier ! Warum nur wundert mich das jetzt nicht ?

    Man will es sich nicht mit einer ganz bestimmten Volksgruppe verscherzen - hmm?

    Es war leider auch nichts anderes zu erwarten .....

  7. bürgerIn (kein Partner)
    13. August 2018 15:52

    der kern sorgt sich um den klimawandel. und hoffentlich auch um den weltfrieden.

  8. yudokus (kein Partner)
    13. August 2018 14:37

    Ob die SPÖ eine Krise hat oder nicht, ist mir wurst. Ich möchte wissen, ob Putin Erdogan unterstützen wird oder nicht.

  9. monofavoriten (kein Partner)
    13. August 2018 13:37

    ich lese immer sozialDEMOKRATIE!
    eigentlich sollte man diese partei wegen hochstapelei und etikettenschwindel klagen, denn demokratisch ist bei denen eigentlich gar nichts.

  10. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    13. August 2018 12:55

    Einfach mal das Buch "Unterwerfung" von Michel Houellebecque lesen. Das darin beschriebene politische Szenario könnte der SPÖ noch helfen, so sie die nächsten zwei Jahrzehnte übersteht: In Koalition mit einer Islampartei gehen, wobei die Roten dann vermutlich den Juniorpartner geben würden.

  11. Herbert Richter (kein Partner)
    13. August 2018 10:02

    Spätesten in wenigen Jahren, wenn die erste Muselpartei zum fröhlichen Händeabhacken u Pflichtkonvertierung befiehlt, jede blonde Frau straffrei geschändet u eure weißen Kinder tagtäglich in der Schule verdroschen werden, die Kirchen asylantengleich a la Karlskirche vollgeschissen sind, werdet ihr, anstatt die Sozis jetzt dorthin zu befördern, wo die Luft eng u enger wird, diese Schmarotzer u Parasiten sehnlichst zurücksehnen oder eben gneißen, daß ihr 2018 zu naiv, zu leichtgläubig ward!
    Ausbaden müssen's unsere Nachfahren, was ihre Vorfahren verbockt haben! Wehret den Anfängen - wobei wir uns bereits in der Endphase des Vernichtungskrieges befinden u es nicht mehr viel zu wehren gibt.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      13. August 2018 10:06

      Jeder Türk, jeder Tschusch, jeder sonstige Musel in einer österreichischen Partei, gleicht einer tickenden Bombe gegen das autochthone Volk, daß dieses Land geformt u aufgebaut hat, in dem diese eingefallenen Ratten nun schmarotzen.

    • Gast (kein Partner)
      13. August 2018 10:50

      Herr Richter Sie haben wahrscheinlich leider recht, aber man muss dazu sagen,
      dass wir ( der Westen ) die Heimatländer der " Eindringlinge" ( Ausnahme Türkei)
      systematisch dem Erdboden gleich gemacht haben. Das wird historisch nicht weg
      zu lügen sein. Unsere Nachfahren werden uns noch verfluchen !!

    • McErdal (kein Partner)
      13. August 2018 11:05

      @ Gast

      Aus Ihrem Post: dass wir ( der Westen ) die Heimatländer der " Eindringlinge" ( Ausnahme Türkei)
      systematisch dem Erdboden gleich gemacht haben. Das wird historisch nicht weg
      zu lügen sein.

      Ach nein, weil das Ihrer Meinung nach so ist, haben wir weißen Europäer ganz einfach das Maul zu halten und uns ausrotten zu lassen - oder was ??

      Geht's noch ein wenig verallgemeinender ?? Wen haben WIR platt gemacht ?
      Und wer will uns jetzt aus rotten ???

    • Herbert Richter (kein Partner)
      13. August 2018 12:34

      Dogmatische, falsche und manipulierte Schuldzuweisungen der Killereliten seit 1918 lassen mich eiskalt!
      Wo ist der Schuldkomplex der Napoleon Franzosen?
      Wo der, der arabischen Sklavenhändler? Wo der, der jüdischen Finanzieres der Sklavenschiffe und -märkte?
      Wo der, der amerikanischen Indianerfresser?
      Wo der, der australischen Aborigineshasser?
      Wo der, der kommunistischen Massenmörder?
      Wo der, der islamischen Massenmörder?
      Wo der, der Massenschlächter in Afrika?
      Und wo ist der Schuldkomplex des auserwählten Volkes, daß für die allergrößte Teilschuld aller Kriege und weiteres Leid dieser Welt verantwortlich zeichnet?
      Also bleiben sie mir gestohlen, mit ihrer implantierten "Plattmacherei"!

    • McErdal (kein Partner)
      13. August 2018 13:32

      @ Herbert Richter

      Ein jeder Satz, eine jede einzelne Frage wie ein VORSCHLAGHAMMER - genauso, aber wirklich genauso muß es sein !!!

      Der Schuldkomplex wirkt nur bei IDIOTEN und Muaterln.........

      Ein jeder einelne POLITDARSTELLER gehört dafür zur Verantwortung gezogen....

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      13. August 2018 14:13

      Gast schreibt Gelaber, Tinnef und Firlefanz - also hat keinen Kenntnisstand!

      Platt gemacht haben die westlichen Länder wir in Lichtenstein, in der Schweiz, in Finnland, in Österreich, in Luxemburg und Irland gell?

    • McErdal (kein Partner)
      13. August 2018 16:12

      @ INNS'BRUCK
      aus Ihrem Post: Platt gemacht haben die westlichen Länder wir in Lichtenstein, in der Schweiz, in Finnland, in Österreich, in Luxemburg und Irland gell?

      Würden sie das bitte näher erklären: wer ist WIR ? Und WER hat WEM Wo platt gemacht ? Vor allem - in welchen Kriegen ?

    • Gast (kein Partner)
      14. August 2018 00:08

      NATO Kriege: alle gegen UNO Charter d.h. kein Mandat vom SR

      Iran 1953, Guatemala 1954, Ägypten 1956, Kuba 1961, Vietnam 1964,
      Nicaragua 1981, Serbien 1999, Afghanistan seit 2001,Irak seit 2003,
      Libyen seit 2011,Syrien seit 2011, Ukraine seit 2014, Jemen seit 2015,

      In der Pipline: IRAN u.A.

      24 von 28 EU Länder sind bei der Nato; Österreich, Schweden, Malta und Zypern sind nicht dabei.

    • Seibold (kein Partner)
      14. August 2018 15:45

      Wie bitte?Karlskirche in Wien?
      Was soll das?
      Jeder weiß, daß es sich um die Votivkirche gehandelt hat.
      Ja, die Wahrheit is a Hund!

  12. Anmerkung (kein Partner)
    13. August 2018 09:21

    Früher einmal griff dort, wo Selbstgefährdung drohte, der Staat ein. Heute jedoch lässt es der Staat zu, dass die Anzahl der Gefährder steigt. Nicht nur damit betreibt der Staat Selbstgefährdung, sondern auch mit der Passivität gegenüber Parteien wie der SPÖ.

    Denn die SPÖ steht heute vor allem für Staatsgefährdung, nämlich

    - für den Selbstmord des Sozialstaates, weil massenhaft ausländischen Nicht-Einzahlern ins Sozialsystem der Zugang gewährt wird, und

    - für den Selbstmord der öffentlichen Ordnung, weil mit dem SPÖ-protegierten Massenzuzug derart viele Fremde ins Land kommen, dass Täter unkontrollierbar sind, wenn sie auf den Abbruch der Subventionsflüsse mit Gewaltaktionen reagieren.

  13. Knut (kein Partner)
    13. August 2018 06:53

    Es gibt den sogenannten Flynn-Effekt der besagt: "Intelligenz entwickelt sich, wenn sie gebraucht wird."
    Nun - die Sozialdemokraten braucht man in Wirklichkeit schon lange nicht mehr und dementsprechend hat sich auch die Intelligenz entwickelt bzw. in diesem Fall eben nicht entwickelt.

    Gemäß dem Resonanzgesetz wurden so die letzten Jahrzehnte auch die entsprechenden Helfer, Helfershelfer und buckligen Erfüllungsgehilfen angezogen und so ist die Kern-Katastrophe nun eben perfekt und man braucht sich auch nicht wundern, warum das jetzt so ist wie es ist oder warum da unter anderem auch ein Silberstein im Spiel war. Flynn-Effekt und Resonanzgesetz !!!

  14. Weinkopf
    12. August 2018 10:33

    Von einigen Kommentatoren wird hier die Meinung vertreten, Pensionisten wären das klassische Wählerpotential der SPÖ. Das mag vielleicht vor 30-40 Jahren zutreffend gewesen sein, stimmt aber heutzutage sicher nicht. Auch diese Bevölkerungsgruppe erneuert sich, biologisch bedingt und es ist doch logisch, dass man mit dem Übertritt in den Ruhestand nicht automatisch zum SPÖ-Wähler mutiert.

  15. machmuss verschiebnix
    11. August 2018 20:31

    OT:

    Ein starkes Video - Kevin Shipp (CIA) erzählt als Insider sehr interessante Geschichten, dagegen ist so manche Verschwörungs-Theorie eine matte Sache :
    ( Schieber auf 17:00 ziehen )
    » Shadow Goverment and the Deep State is not the same ... «
    ... und er benennt auch Firmen, die Verträge mit dem Shadow-Goverment
    abschließen mußsten ...
    ... Brennan war der Kopf der Initiative zur Absetzung von Trump, er war
    es, der das gefälschte Seele-Dossier anfertigen ließ ...

    https://www.youtube.com/watch?v=1gbCJqejZQk&feature=youtu.be

    • machmuss verschiebnix
      11. August 2018 21:43

      ... dieses Video ist ein Hammer - sehr gut vorgetragen und je tiefer man rein hört,
      desto spannender wird es ! ! ! !

  16. Gandalf
    11. August 2018 17:43

    Symptomatisch für den derzeitigen Zustand und die künftige Entwicklung der Sozialisten ist bereits jede Pressekonferenz von Kern und anderen, die in der Partei Rang und keinen Namen haben: "Vor die Presse" treten die neuerdings in einem engen Kammerl, einem Dienstbotenzimmer nicht unähnlich, vor einem schäbigen Pappendeckel-Hintergrund mit ein paar aufgemalten Soziparolen. Das Auditorium ist entsprechend schmal, so dass die drei, maximal vier oder fünf Jungjournalisten, die sich dort fadisieren, doch wunschgemäß (fast) raumfüllend wirken.

  17. Undine
    11. August 2018 17:39

    OT---aber soeben in der "Basler Zeitung" entdeckt:

    "DRECKSKULTUR und KÖTERRASSE"

    Vom türkischen «Kanaken» zur deutschen «Kartoffel»."

    "Man stelle sich vor, das kleine deutsche Blatt Junge Freiheit, eine nach Eigendefinition konservative, nach Definition der Kritiker neurechte Wochenzeitung, hätte unter dem Titel: «Türken, schafft Euch ab!», die Kolumne eines deutschen Autors publiziert, der sich auf verächtliche und verletzende Weise über Türken im Allgemeinen und einzelne türkische Individuen im Besonderen ausgelassen hätte."

    "«Deutsche, schafft Euch ab»

    Nun ist ein quasi identisches Elaborat tatsächlich erschienen, nämlich in der linken Berliner taz vom 22. Oktober letzten Jahres. Geschrieben hatte die Kolumne nicht ein weisser Mann, sondern eine junge Frau, die aus Iran stammende, in Deutschland aufgewachsene Hengameh Yaghoobifarah."

    Darf man also auch UNGESTRAFT sagen: "Die Türken; Iraner, Nigerianer etc. sind eine Köterrasse?"

    Da mir meine Freiheit lieb ist, hüte ich mich, so etwas zu sagen.....

    Aber warum wird das nicht als "antigermanisch" eingestuft, die Deutschen als Köterrasse zu beschimpfen und wird nicht genauso bestraft wie antisemitische Äußerungen?

    https://bazonline.ch/12007867

    • Brigitte Imb
      11. August 2018 19:00

      Warum lebt diese Trutsche dann unter dieser Köterrasse? Weil sie dort ungeniert schmarotzen und pöbeln darf?

  18. machmuss verschiebnix
    11. August 2018 15:53

    OT:

    Ein Viedo, welches die US-Bürger mehrheitlich davon überzeugen wird, daß
    sich ihre eigene Sicht - ihr eigener kleiner Ausschnitt, perfekt in diese groß
    Realität hinein paßt ... :
    https://www.youtube.com/watch?v=80s5xuvzCtg&feature=youtu.be

    • machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
      11. August 2018 16:00

      ... und Alex Jones hat sich leider als Falschspieler erwiesen :

      https://i.imgur.com/e25oHTD.png

    • pressburger
      11. August 2018 17:29

      Trump hat doch recht wenn er die Medien in den USA als enemy of the people, nennt.
      Propagandisten, Agitatoren, Lügner, die versuchen Menschen zu manipulieren, sie einer permanenten Gehirnwäsche zu unterziehen sind Feinde der Menschen. Die, die in den Medien arbeiten, freien Zugang zu der Desinformationsmaschinerie haben, sind Profis.
      Sie werde angeblich dafür bezahlt, dass sie Menschen objektiv informieren. Die Wahrheit ist, dass über 90% der Journalisten nur sprechende und schreibende Sprachrohre ihrer Befehlenden, sind.
      Interessant, aufschlussreich, Jim Acosta, CNN bei den Briefings im WH zu beobachten.

    • machmuss verschiebnix
      11. August 2018 20:33

      @pressburger,

      hören Sie sich das an - Video oben im Posting von 11. August 2018 20:31

  19. machmuss verschiebnix
    11. August 2018 13:26

    Wenn die SPÖ noch auf ca. 29 % kommt , so kann das nur in direktem Zusammenhang
    mit der "Nazi-Keule" stehen - die zieht also immer noch ?@! Offenbar ja, weshalb man
    implizit davon ausgehen muß, daß österreichische Wähler um einen satten Prozentsatz
    dämlicher sind, als Deutsche ! ! !

    • Undine
      11. August 2018 18:23

      "Intelligenz: Deutsche werden immer dümmer"

      https://www.journalistenwatch.com/2018/08/09/intelligenz-deutsche-werden-immer-duemmer/

      Das gehört zum VERNICHTUNGS-PROGRAMM der ewigen Feinde der Deutschen! Den früheren Titel "Volk der Dichter und Denker" will nämlich unbedingt ein anderes Volk für sich in Anspruch nehmen---da werden keine Kosten gescheut!

    • Brigitte Imb
      11. August 2018 19:02

      Nicht zu vergessen ist bei den Deutschen die Linkspartei. Bei uns müssen sie sich erst noch teilen, was hoffentlich bald passieren wird, zur endgültigen Vernichtung.

    • machmuss verschiebnix
      11. August 2018 20:44

      @Undine,

      eine Sache die sehr häufig übersehen wird, deutsche und österreichische Köpfe
      sind in zahlreichen Firmen auf der ganzen Welt in Top-Positionen zu finden (!)

  20. machmuss verschiebnix
    11. August 2018 13:15

    Die SPÖ braucht (wieder) einen Sargnagel - der jetzige läßt sich nicht ganz rein-schlagen,
    zu weich oder zu kernig ? :))
    Aber wie wär's mit dem hier - dem wird nachgesagt, unverbiegbar sein :

    https://derstandard.at/2000065134584/Tal-Silberstein-Vom-Siegesgaranten-zum-Sargnagel

    • Gandalf
      11. August 2018 16:24

      Silberne Steine oder Nägel werden sich die Sozialisten nicht so bald wieder leisten können und dürfen. Und was den "harten" Kern betrifft: Sowas Jämmerliches dürfte sich eigentlich nicht einmal die Liste Pschistranek als Spitzenkandidaten leisten; schon gar nicht eine Partei, die noch Selbstachtung hat oder zu haben versucht.

    • Undine
      11. August 2018 18:32

      @machmuss verschiebnix

      Herzlichen Dank für den Link! Was für ein Genuß, gepaart mit einer großen Portion Schadenfreude, ist es, diesen Artikel zu lesen!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      13. August 2018 09:49

      Ich sag's euch doch immer! Die Juden manipulieren und instrumentalisieren die Sozis, die Sozis gneißen es nur nicht und bezahlen ihre Herren auch noch fürstlich dafür, daß man den Sozis sagt, was die Sozis zu tun und lassen haben!
      Sobald der Jud sein Ziel erreicht hat, lässt er den Sozi fallen, wie das foltermäßig abgeschnittene Stück Vorhaut seiner Brut. Siehe z.B. die Oktoberrevolution bis zum Ende der Sowjetische Union mit seinen nun reichsten Abzockern der Welt. Sollten Sie es nicht wissen, nebbich, allesamt Juden!
      2. Beispiel, eine Frage: Wer wohl waren die größten Profiteure der fürchterlichen Opiumkriege?
      Sollten Sie es nicht ahnen, googel sie selbst.

  21. 57er
    11. August 2018 13:05

    Der Kernauftrag der Sozialdemokratie sei die permanente Sicherstellung des gerechten Alltags und des sozialen Friedens für alle Menschen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Petznek
    (Im Abschnitt 'Überzeugte Sozialdemokratin')

    Das untergräbt die Linke momentan durch ihre ununterbrochene Hetze, ihr ständiges Klagegeschrei.
    Wie soll man sie da mögen?

  22. Ausgebeuteter
    11. August 2018 13:02

    Ich muß dieses Thema noch lowerden.

    Zur Erinnerung:
    Die vor zwei Monaten gestartete EU-Umfrage zur Sommerzeitregelung läuft nur noch bis 18.8.18. Wer noch teilnehmen will, hier der link:
    https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/2018-summertime-arrangements?surveylanguage=DE

    Da auch eine Gegenstimme zur derzeitigen Regelung:
    https://www.zeitumstellung-abschaffen.de/pm-uhrzeitverstellung-maerz-2018.html

  23. Ingrid Bittner
    11. August 2018 12:06

    Sehr zu empfehlen: Martin Sörös - das Ende der SPÖ

    Hier die Buchpräsentation:

    Von der absoluten Mehrheit in die Bedeutungslosigkeit - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=hBbsjFpvLKQ

    • Sandwalk
      11. August 2018 12:46

      Das Buch ist in der Tat lesenswert.
      Es zeigt im Detail den langsamen Niedergang der SPÖ über die Jahrzehnte.

    • pressburger
      11. August 2018 17:32

      Hoffentlich ist es ein Prolog zu einer scheenen Leich.

  24. Ingrid Bittner
    11. August 2018 11:51

    Wenn man ein guter Mensch wäre, müsste einem der Kürzestkanzler eigentlich leid tun. Dieses Triumvirat, das ihn da so lautstark bzw. der eine versteckt, unterstützt, kann ihm ja nur zum endgültigen AUS verhelfen.
    Der Sohn Niko, sattsam bekannt seit seinem Idi-Amin-Vergleich, ist doch der Allerletzte, der seinem Papi helfen könnte.
    Die Frau Gerstorfer aus OÖ, selbst als dritte Wahl in den Landtag gekommen, die ist ja nichteinmal in der Lage, ihr Ressort betrugsfrei zu halten, weil sie zu lang braucht, um zu überlauern was mit ihren Ressortmillionen so passiert, aber bei Kern will sie 's wissen, wie 's geht?
    Na ja und der Herr Silberstein, mit seinen bekannten Methoden, zu dem braucht man ja nichts sagen. Der wirkt im Verborgenen, aber man kennt seine Handschrift.

  25. Undine
    11. August 2018 11:07

    Jetzt will man, wie mir scheint, für die Zukunft der SPÖ mangels guter Leute den biederen, einfältigen KAISER von Kärnten als Kern-Nachfolger aufbauen---ausgerechnet dieses spießige, nichtssagende, inhaltslos schwadronierende, absolut uncharismatische schlichte Gemüt! Naja, mein Problem ist die Kern-Nachfolge nicht.

    • Brigitte Imb
      11. August 2018 12:23

      Der weiß um seine Pfründe und wird sicherheitshalber in Kärnten bleiben.

    • Sandwalk
      11. August 2018 12:45

      Wenn Herr Kaiser nach Wien geht, um Kern zu beerben, würde er eine warme Wohnung mit einem klapprigen und rostigen Wohnmobil vertauschen, durch das der Wind pfeift.
      Herr Kaiser wird sich das nicht dreimal, sondern siebzehn mal überlegen und dann nein sagen.

      Sollte er ja sagen, wäre er an seinen folgenden unabwendbaren Elend selber schuld.

    • Gandalf
      11. August 2018 16:31

      @ Undine:
      Besser kann man den eigenschaftslosen armen Kerl aus Kärnten gar nicht beschreiben. Vielen Dank! (Aber für den Bundespräsidentschafts- Kandidaten wäre er gar nicht so schlecht, und selbst er hätte kein Problem mit dem Vorbild des Vorgängers).

    • pressburger
      11. August 2018 17:35

      Na und, Kaiser her, Kern hin, wo ist der Unterschied ? Bleibe bei meiner Behauptung, Kern ist der bessere Wegbereiter des Untergangs der SPÖ.

  26. A.K.
    11. August 2018 10:53

    Der größte Nutzen für Österreich wäre ein deutlicher und unumkehrbarer Machtverlust der SPÖ in Wien. Die SPÖ besetzt leider in Wien alle entscheidenden Stellen. Wäre dies anders, dann würde Wien einen Aufschwung, ähnlich jenem der Ringstraßenzeit, nehmen. Das dann entsprechend geänderte Klima wäre auch ganz Österreich zum Wohle.

  27. HDW
    11. August 2018 10:46

    Friedrich Hayek sagte die sozialistische Planwirtschaft könne niemals funktionieren, weil nur der Markt die Produktionszahlen von sagen wir hohen Stöckelschuhen richtig bestimmen könne. Das hat sich wie jedermann an den leeren Regalen im Ostblock und am Dahinvegetieren von Konsum, WOEK und den Sozibanken im Ösiland sehen konnte, als zutreffend erwiesen. Die heutigen Neomarxisten sagen sagen, ja aber mit der neuen digitalen IT könne eine staatliche Planungsbehörde das sehr wohl. Der übliche Finanzkapitalismus macht unterstützt diese top don Kollektivierung gerne mit, wenn durch Zwangsansiedlung genug Kosumenten mit Geld ohne Arbeit (Mindestsicherung) da sind und diesen ohne ihr Wissen gleich zusammen mit den Pflichtimpfungen ein von der Planungsbehörde gesteuerter chip implantiert wird. Über das Andocken der handies funktionierts ja schon. Die Produktio erfolgt durch robotics.
    Samjatin, Huxley und Orwell waren da schon näher an der Realtät dieses sozialistischen Traums als Hayek der noch den dafür notwendigen Führer prophezeite.

  28. Starless
    11. August 2018 10:39

    Würde mich interessieren, ob Kerns jüngste Anreise per blitzblank geputztem Fahrrad "echt" war, oder inszeniert wie einst sein Pizzazustelldienst. Denn: Helm hat er keinen getragen - für einen echten Radfahrer ein No-Go! Eine Frage der Glaubwürdigkeit.

    • Undine
      11. August 2018 10:58

      @Starless

      Ich tippe auf "gestellte Szene"!

      Vielleicht findet der eitle KERN, daß ihm der (vorgeschriebene!) HELM nicht gut steht! ;-)

    • Ingrid Bittner
      11. August 2018 11:56

      Tja, Kern und der Helm, das ist so ein Kapitel, weil echt wirkt die Szene ja wirklich nicht, andererseits, wer fährt schon an den heissesten Tagen des Jahres mit Helm? Das würde doch den Gesamteindruck stören, jung, dynamisch und kreativ. Und ausserdem, Erfolg bedeutet ja auch 95 % Inspiration und 5 % Transpiration, also Kern als gelernter Schwafler, für den ist der Schweiss sicher
      vernachlässigbar. Und wenn's beim Radfahren ist.

    • Brigitte Imb
      11. August 2018 12:27

      @Ingrid Bittner,

      für den "gelernten Schwafler" muß ich unbedingt Sterne vergeben ********, und Kerns Sohn soll ihn ruhig "unterstützen", denn der hat sicher noch höhere Sympathiewerte als der Vater. ;-)

      P.s.: Hat der Sohn etwas gelernt, außer ROT zu sein?

  29. Charlesmagne
    11. August 2018 10:38

    Der blogmaster äußert sich besorgt, dass der SPÖ ein Krisenjahrzeht bevorstehen könnte.
    Stünde der SPÖ ein Krisenjahrhundert bevor, ich hätte nichts dagegen.

  30. El Capitan
    11. August 2018 09:29

    Das erstaunlichste Phänomen der letzten Jahrzehnte war die durch die Medien künstlich hochgedrehten Wahlergebnisse der Sozialisten.

    Ohne die Hilfe der öffentlich rechtlichen Sender und vieler Tageszeitungen und Magazine wären die Roten schon viel früher kollabiert.

    Wie furchtbar hohl die Linke schon vor Jahren gedacht und agiert hat, kann man in dem Buch von Bettina Röhl "Die RAF hat euch lieb" nachlesen. Das Buch ist eine Sensation!

    Ein wichtiger Grund für den Niedergang der Sozialisten wurde hier nicht erwähnt. Es ist der Kampf "gegen Rechts". Noch vor einigen Jahrzehnten hatten die Roten "Kapitalisten", "Imperialisten" usw. auf dem Radar. Erst in letzter Zeit kamen mangels anderer Themen "die Nazis" dazu. Ganz Österreich, ganz Deutschland besteht nur noch aus Nazis, Naziliedern, Naziverbindungen usw.

    Das hängt nicht nur mir zum Hals heraus.
    Dass die Personaldecken der Roten gleichzeitig immer dünner werden und der Einfluss vieler Medien schwindet, verschärft ihr Problem.

    • pressburger
      11. August 2018 17:47

      Das ist der hard core einer einfallslosen, ideologisierten Clique. Die Nationalsozialisten, im heutigen Jargon auch Nazis genannt, waren links. Ihr Chefideologe, später Kanzler, noch später als Gröfaz in die Geschichte eingegangen, war gegen die Plutokratie, gegen die Internationale der Ausbeuter, war ein Vertreter des Egalitarismus, des Zentralstaates und der von oben gesteuerten Versorgung aller Volksgenossen mit erwünschten Gedanken und der unmissverständlichen Empfehlung, über welche Themen diskutiert werden darf, und welche zum Auschluss aus der Volksgemeinschaft zwangsweise führen werden.

  31. Politicus1
    11. August 2018 09:21

    Ein hgroßes Problem bereitet dem Kern und seiner Bundes-SPÖ die Wiener SPÖ.
    Und dort glänzt gerade das frühere Aushängeschild SIMA mit täglich neuen Dummheiten.
    Zuerst kam die stark eingeschänkte Menukarte fürs Essen in der U-6.
    Um alles klar zu machen, wurde den Food-Watchern das SCHWARZE Schaf mit einem Döner in der Klaue zum Abschuss freigegeben.
    Das war natürlich so was von politisch inkorrekt! Schwarz und Döner - das geht gar nicht!
    Jetzt folgte die Korrektur mit einem ROTEN Schaf und des autochthonen Wieners liebste Käsekrainer.
    Jetzt greift sich sogar der loyalste SPÖ-Sektionsobmann in Favoriten an den Kopf:
    ROT und Käsekrainer - nein, das geht aber schon überhaupt nicht!

    Und mit dieser roten Bastion soll Kern reussieren...?

  32. logiker2
    11. August 2018 09:17

    möchte das Schmankerl von Fragolin zum Thema nicht vorenthalten:

    http://frafuno.blogspot.com/2018/08/rot-und-roter.html

  33. pressburger
    11. August 2018 08:55

    Kern sollte unbedingt, im Interesse der Republik, Parteivorsitzender bleiben. Niemand kann die Schwarz/Rote Regierung so effektiv unterstützen, als Kern.
    Kern als Parteivorsitzender würde auch den Altersdurchschnitt, des Rot/Grauen Pensionisten Vereins nach unten drücken.
    Die SPÖ hat in ihrer ideologischen Verbohrtheit, den Wandel der Zeit und den Generationswechsel nicht mitgekriegt. Den Sozis sind ganz einfach die Ideen ausgegangen. Trotzdem, noch zu viele Menschen glauben, weil sie glauben wollen, den leeren Phrase über die Notwendigkeit des Klassenkampfes, als Bedingung für eine klassenlose Gesselschaft. Jedem nach seinen Bedürfnissen, jeder nimmt sich das, was er meint, dass ihm zusteht. O Ton Kern.
    Den Pareispitzen, hat ihr Machtinstinkt genügt um erfolgreich den Weg im Parteiapparat nach oben zu absolvieren. Machtinstinkt ersetzt aber nicht die Intelligenz. Die Neugier nach Neuen, der Entdeckungsgeist, sind Voraussetzungen für intelligentes denken und handeln. Eine finale, sich selbst erklärende Ideologie , wie der Marxismus es ist, setzt keine Intelligenz, sonder den festen Glauben an Dogmen voraus.
    Genügt es zu warten bis die letzten Parteigenossen ihre Glaubensgrundsätze werden, nicht mehr vertreten können ? Sicher nicht.
    Die Rotfront hat noch viele Unterstützer in Institutionen die weiter, sei es aus Opportunismus, sei es aus Glauben an die Ideologie, der SPÖ weiter die Treue halten werden. Die Sozis haben noch keinen Bedarf sich zu reformieren. Ein Dubcek oder Havel, könnte in dieser Partei nicht zu Wort kommen. Die Altsozis setzen auf ihre bewährten Rezepte. Verleumdung der politischen Gegner, die Nazi- und Rassismus Keule, die direkte Eingriff in die Wahlen, z.B. in Pflegeheimen, oder bei der Briefwahl. Die SPÖ hat, weitsichtig, bereits eine neue Wählergruppe für sich vereinnahmt. Die bereits, oder in der baldigen Zukunft, eingebürgerten moslemischen
    Wirtschaftsmigranten.
    Höchste Zeit für eine konservative, und eine wirklich, liberale Offensive. Das Ziel muss sein die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit, die Abschaffung der Zensur durch die Verfechter der politischen Korrektheit und eine offene, ausgewogene, sachliche Diskussion, ohne linke Bevormundung und Unterstellungen in den Medien.
    Eine Voraussetzung für eine offene, das Leistungsprinzip bejahende Gesellschaft.

    • Charlesmagne
      11. August 2018 10:30

      Die SPÖ-Wähler und Sympathisanten und die Mohammedaner haben ja den von Ihnen zitierten festen Glauben an eine finale, sich selbst erklärende Ideologie, gemeinsam.

  34. Undine
    11. August 2018 08:51

    Der Sozialismus hat sich ---nach großen Errungenschaften in den ersten Jahrzehnten--- überholt, ist also ein LADENHÜTER geworden. Da ist auch der billige AUFPUTZ mit Christian KERN vergebliche Liebesmüh'! Schon der "fesche" Viktor KLIMA, der echt proletarische GUSENBAUER (anfangs mit der auffälligen "Roten Aktentasche" als Theater-Requisit) oder gar die Marionette FAYMANN---das war der mit der angeblich besten FÖNFRISUR!---waren keine großen Publikumsmagneten: die INHALTE sind es, die nicht mehr gefragt sind!

    Dennoch: Gott erhalte, Gott beschütze unser'n "smarten" Kaiser KERN!

    Mit ihm an der Spitze der SPÖ ist die Fortsetzung des Abstiegs der SPÖ programmiert.
    Wen interessieren die eilig und so aufdringlich heruntergehaspelten Worthülsen des Phrasendreschers KERN! Sein einfältiges eingefrorenes DAUER-GRINSEN genügt halt nicht, an der SPÖ noch einen halbwegs guten Faden zu finden.

    Für die gegenwärtige Regierung ist KERN ein GLÜCKSFALL!

    Ich hoffe, daß DOSKOZIL nicht an die Spitze kommt! Dieser ist zwar geläutert, was die Flutung mit ILLEGALEN GRENZSTÜRMERN anbelangt, die er höchst persönlich durchgewinkt hat---aber er hat einigermaßen Charisma und könnte der Niedergang der SPÖ noch ein bisserl aufhalten---so lange halt, bis sich eine MOSLEM-PARTEI etabliert hat.

    • glockenblumen
      11. August 2018 09:15

      ein Kommentator in der "Krone" hat sinngemaß und sehr treffend geschrieben, Kern käme ihm vor wie ein billiger Hausierer, dem man die Tür weist, um am nächsten Tag mit einem neuen Geistesblitz wieder davor zu stehen..

    • Franz77
      11. August 2018 09:18

      Die Linkischen (GrünInnerinnen, Feministen usw.) sind die ersten, mit denen die Musels abfahren. Wie blöd sind die eigentlich?

    • Charlesmagne
      11. August 2018 10:24

      @ Franz77
      Antwort auf Ihre Frage: unendlich!

    • pressburger
      11. August 2018 18:23

      Ist es eine Blasphemie, einen bekennenden Roten, im einen Satz mit Gott und Kaiser zu benennen.

  35. Nestor 1937
    11. August 2018 08:35

    Der kapitale Fehler liegt doch bei Häupl. Er hat sich, allein oder unter dem Druck von anderen, für Kern und nicht für den damals bereitstehenden Gegenkandidaten entschieden.

    Häupls verfehlte Personalentscheidungen (fast alle Wiener Stadträte!) werden den Roten noch lange nachhängen.

  36. Franz77
    11. August 2018 08:30

    Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
    Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
    Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
    Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
    Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
    Sägten weiter.
    - Bertolt Brecht

    Schön, dass ich das noch erleben darf.

  37. logiker2
    11. August 2018 08:09

    was, wäre Österreich ein Rechtsstaat, bliebe von den Roten noch über ?

    • glockenblumen
      11. August 2018 08:20

      @ logiker2

      NICHTS!!! und das wäre gut, man könnte endlich beginnen, die stinkenden Sümpfe - allen voran Wien - trockenzulegen, bzw. wieder zu einem gesunden Biotop zu transformieren/kultivieren.
      Die neue Regierung hat ja die Chance mit dem Kultivieren anzufangen....

    • pressburger
      11. August 2018 18:26

      **************
      Super Frage. Die Regierung hätte noch die Chance aus der Republik einen Rechtsstaat zu machen.

  38. Bürgermeister
    11. August 2018 08:04

    Bei der letzten Wahl sind viele Grün-Wähler zur SP gewechselt. Die will er jetzt eben nicht verlieren - insofern ist sein Verhalten schlüssig.

    So verhindert er auch, dass sich ein neues rotzgrünes Becken bildet und assimiliert sie von Anfang an in der SP.

    Gelingen wird es nicht und damit könnte er auch nur den status quo halten.

    Die Neos als linksliberale Partei zu bezeichnen ist irreführend. Das ist ein Sammelbecken für pseudoreligiöse "new-age-Spinner", was genau ist an denen "liberal". Der Begriff linksliberal ist ein Widerspruch in sich weil liberal immer die Stärkung der Eigenverantwortung bedeutet und "links" das Gegenteil davon - den Nanny-Staat. Die Neos sind ein U-Boot das die SP geschaffen hat um breitete Wählerschichten abzudecken, ähnlich wie die Grünen - und wenn man es will dann löst man diese Strukturen auch wieder auf.

    Die SP deckt heute noch große Anteile der Pensionisten ab. Prinzipiell eine stark wachsende Bevölkerungsschicht, nur auf der Straße rumrandalieren wollen sie halt nicht. Da gibt es keine Strategie wie man die stärker an die Partei binden will.

    Bei den Migranten ist es auch nicht so eindeutig wen sie wählen. Die Moslems werden früher oder später eine eigene Partei bilden (ist überall so). Auch haben linksversiffte Spatzenhirninnen im Burgenland gerade die Erfahrung gemacht, dass die gutmenschliche Ideologiesierung von Schülern - eine gewollte "Immunisierung" gegen totalitäre Ideologien - plötzlich ein Schuss ist der nach hinten los geht (und dann ruft man den Verfassungsschutz). Die Zauberlehrling sind dann völlig überfordert, bald werden sie das in ganz Europa erleben - aber wen rufen sie dann?

    Da hat der Kern auch nicht positioniert. Meine Prognose: Die SP wird nach Abspaltung des linken Flügels in mehr als 2 Teile zerbrechen. Die Moslems werden wohl eine eigene Partei bilden, die Öko-Spinner eine, wenn man es geschickt anstellt auch die Pensionisten eine.

    • glockenblumen
      11. August 2018 08:31

      "..nur auf der Straße rumrandalieren wollen sie halt nicht..."

      Ist ja ok, aber ich kenne leider viele, die ideologisch völlig versteinert sind.
      Sie beschweren sich über die Illegalen, über die massiv angestiegene Kriminalität, die verloren gegangene Sicherheit im Land, aber sie sind zu stur (stupid?) um eine Änderung herbeizuführen.
      Sie sägen mit am Ast, auf dem sie sitzen und schreien dann im Fallen um Hilfe.

    • W. Mandl
      11. August 2018 09:17

      Als linksliberal verstehe ich
      - wirtschaftspolitisch liberal
      - gesellschaftspolitisch links
      Das trifft auf die Neos grosso modo zu, daher sind sie für eine gewisse Bobo-Schicht wählbar.

    • Bürgermeister
      11. August 2018 09:22

      @ glockenblumen: Ich kenne persönlich 2 Rentner die ihr Leben lang ÖVP gewählt haben, und ab Rentenantritt dann SPÖ. Die Glaubwürdigkeit dieser Partei ist in diesem Punkt ungebrochen. Durch die körperliche Schwächung die das Alter mit sich bringt haben sie Ängste gegenüber aggressiv auftretenden Bettlern und Fremden in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber trotzdem wählen sie SPÖ.
      Dieser Bevölkerungsteil wird der SP immer bleiben, da gibt es auch nicht wirklich ein Rezept dagegen. Die Frage ist eher, wen wird diese Schicht wählen, wenn sie SP zerfällt.

  39. Josef Maierhofer
    11. August 2018 07:50

    Ein Aspekt scheint mir erwähnenswert, die Korruption und Parteibuchwirtschaft.

    Seien wir ehrlich, wer wählt heute SPÖ und warum.

    Direkt angefütterte Klientel vom Gemeindebediensteten in Wien bis zum eingebürgerten nicht Deutsch sprechenden Türken im Gemeindebau bis hin zum Pensionisten, ideologisch verblendete Menschen, Opfer der Medienlüge vom ORF bis Printmedien, Gewerkschafter und ihr Dunstkreis, jedenfalls Abhängige und über Leichen gehende Opportunisten. Ich finde keine Gruppe in der SPÖ, die außer an sich selbst auch noch an eine Gemeinschaft denken.

    So präsentiert sich auch die Funktionärselite, von den Fundis über die Abkassierer bis hin zu den Klimahysterikern, Feministinnen, GrünInnen, einerseits in allen Rubriken mit einer ordentlichen Brise Ideologie und Egoismus, aber in total unterschiedlicher, eben von den Eigeninteressen geprägt, Form und Ausdrucksweise. Das Wort Solidarität kennen nur mehr Juristen und Medienhengste (und -stuten, perfekt gegendert?), aber die sonstigen Funktionärskasten überhaupt nicht mehr, man stelle sich das Demokratie-und Gesetzesverständnis etwa eines türkischstämmigen Funktionärs in Verhältnis zu dem eines Altpensionisten, der noch SPÖ wählt, vor.

    So unterschiedlich wie die divergierden Interessen und Egoismen, so unterschiedlich dann auch die 'Moral' der 'Truppe', vom Grätzelfestbesucher, Hauptsache links, Hauptsache 'gegen rechts', Hauptsache keine Andersdenken bis hinauf zum großen Vorsitzenden haben sie meist alle Leichen im Keller liegen und Erklärungsbedarf, auch bis hinauf zum großen Vorsitzenden. Wie ein Räuberhaufen kennen sie bloß den 'Feind', die Polizei, die Nichtlinken, die Demokraten, die Fleißigen, die Moral, die Tüchtigkeit, den Fleiß, die katholische Kirche, ... und untermauern und inszenieren das mit solidarischen Genossen aus Justiz und Medien.

    Bloß das Fleisch haben sie von den Knochen genagt, was nun ? Man sieht sich plötzlich selbst, auch bis hinauf zum großen Vorsitzenden mit dem öffentlichen plus dem 'beschlossenen' Parteigehalt als großes Beispiel voran.

    Ja, die Burgenländer sind eine andere Partei, die haben dort auch Grip und die Bevölkerung zur Hälfte hinter sich, bloß in der Bundespartei wäre Doskozil ein Fremdkörper und auch nicht zu beneiden um eine solche Aufgabe.

    Die SPÖ hat sich die Selbstbedienung wie keine andere Partei verinnerlicht und steht nun vor diesen divergierenden 'Selbstbedienungsinteressen', sie kann da auch nicht heraus, denn 'Selbstbediener' gehen über Leichen, auch bis hinauf zum großen Vorsitzenden, der auch nicht mehr zurück kann.

    Also von Lösungen für die Menschen in Österreich, etwa Andersdenkender, oder auch nur deren Tolerierung, ist der Sumpf aus Partei Medien und der Linksjustiz ganz weit weg, denn die Sozialdemokratie hat schon lange aufgehört demokratisch zu sein, eher würde passen faschistisch, 'willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.' Dieser 'Biss' ist zahnlos geworden durch den propagierten 'Wohlstandsdusel' aus Frühpensionierung, Sozialhilfe, Förderung, Schulden machen, etc.

    Man steht also vor dem Abgrund.

    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er zerbricht. Da kann man inszenieren, was man will, da hilft auch kein Silberstein mehr, überall, bei allen Themen, hat man versagt. Sieht man an den Systemmedien, es gibt kaum mehr was zu berichten, was nicht der SPÖ schadet, darum wird nichts berichtet.

    Gott sei Dank sehen das immer mehr Menschen in Österreich.

    • glockenblumen
      11. August 2018 08:10

      @ Josef Maierhofer

      **********************************************************!!!+

    • 11er
      11. August 2018 08:15

      @ Josef Maierhofer:

      **************************

      Die Sozis stehen tatsächlich am Abgrund, vertäut mit dem Mühlstein Kern, der - sich bereits im freien Fall befindend - von Thermik und Aufwind fabuliert.

      Die Burgenländer haben tatsächlich noch Bodenhaftung, in der Migrationsfrage wirken Niessl und Dosko leider unfreiwillig komisch: Zwei Brandstifter, die als Zuschauer in der ersten Reihe Spaß zu haben scheinen, den verzweifelten Kampf der Feuerwehr zu kritisieren. Ob das eine Strategie ist, Wählerstimmen zu gewinnen?

    • Josef Maierhofer
      11. August 2018 09:44

      @ 11er

      Ja, die leben in einer selbstgebastelten Scheinwelt namens vermeintlicher Ideologie, die sie selbst nicht leben. Wenn der Knochen abgenagt ist, ist der Schuldner blank ( ... und 'Kaiser' Kern nackt).

    • Bürgermeister
      11. August 2018 10:02

      Die tiefe Korruption dieser Partei böte genügend Angriffsfläche, um dieses rote Schiff jederzeit blitzartig zu versenken.
      Das Problem ist: Man kann leider nichts thematisieren wenn man über keine Medien verfügt um die Botschaften zu transportieren.
      Ein ORF der über Korruption und Kinderschänder und weitere Unappetitlichkeiten in der SPÖ berichtet? Worüber nicht gesprochen wird, das gibt es auch nicht - aber das scheinen beide Regierungsparteien nicht zu verstehen.

    • Josef Maierhofer
      11. August 2018 12:30

      @ Bürgermeister

      Genau, die Regierungsparteien (sprich die ÖVP bei den Koalitionsverhandlungen) haben den ORF und die Kammern ausgeklammert, sogar auf Wunsch von Sebastian Kurz persönlich. Strache hat wenigstens gesagt, dass das nicht der Wunsch der FPÖ war, aber ein Koalitionskompromiss. Aber genau darauf haben alle Bürger gewartet.

      Womit das wohl zusammenhängen mag ?

    • Freisinn
      11. August 2018 13:58

      Apropos abgenagter Knochen, da fällt mir ein Zitat (von Klonovsky?) ein: Der Sozialismus ist nicht der Gegenspieler des Kapitalismus, sondern dessen Parasit

    • LeoXI
      11. August 2018 16:19

      ********************************************************

      Victor Adler hat seinerzeit für die Arbeiter-Zeitung den Großteil seines privaten Vermögens geopfert, ähnlich wie heute etwa die Kerns, Brauners, Vranitzkys, Scholtens, Faymanns usw.

      Sinowatz hat wenigstens noch ehrlich zugegeben, ohne die Baddei nichts zu sein. Kern hingegen glaubt heute offenbar wirklich, er hätte beruflich die "freie Wirtschaft" erlebt. Immerhin zeigt sich aber an seinem Beispiel, dass die Baddei für die ihrigen ihren Selbstzweck allemal noch erfüllt.

  40. Politicus1
    11. August 2018 07:37

    Im Gegensatz zur deutschen SPD und zu sozialdemokratischen Parteien auch in anderen Ländern hat die SPÖ noch das Glück, dass es in Österreich keine klar definierte und deklarierte marxistische Linkspartei gibt.
    KERN hat zwar sichtlich Angst, dass ihm die linken GRÜNEN Stimmen vor allem der Jungsozialisten wegnehmen, aber die Masse der roten Gerkschafter und Gemeindebaumieter meiden das Grüne Lager wie die Pest.
    Mangels eben einer wahren LINKEN hat Doskozil recht, dass die SPÖ sich so ausrichten muss, dass sie nicht Stammwähler an die FPÖ verliert.
    Kerns ständiges Angstmachen vor der FPÖ bewirkt im Gemeindebau gerade das Gegenteil. Dort sieht man die FPÖ als ihre wahre Interessensvertretung. Dort hat man längst genug von den multikulti Nachbarn, die dank der Wiener SPÖ 'im Bau' den Ton angeben.
    Irgendwann werden auch die noch auf SP-Linie agierenden Medien erkennen, dass es nichts bringt, dauernd Meinungsmache gegen die Realität zu üben.
    Und die Realität zeigt KURZ ungebrochen auf Erfolgkurs, während Kern in der Meinung der Bevölkerung immer mehr zum nobody abzusinken droht.

  41. Pumuckl
    11. August 2018 07:29

    Keinem Satz in der Analyse von Dr. Unterberger über die Befindlichkeit der SPÖ kann ich widersprechen. Pefekt wie fast immer.

    Doch scheint mir der Begriff KERN FÄULE * aus der Botanik, die Befindlichkeit der SPÖ besser zu berschreiben, als durch die KERN SPALTUNG, mit welcher A.U. eine Analogie zu physikalischen Vorgängen angedeutet hat.

    Nach Skandalen wie, Herunterwirtschaften der verstaatlichten Stahlindustrie, Konsum und BAWAG, wird mit der FEHLBESETZUNG höchster Staatsämter durch PERSONEN WIE FAYMANN UND KERN, scheint mir der Zustand der SPÖ mit dem botanischen Begriff KERN FÄULE zutrefend beschrieben.

    * Bereits zum Tagebucheintrag vom 05. August 2018 Wackelkandidaten . . . , habe ich versucht, eine Analogie zwischen der SPÖ und dem Begriff KERN FÄULE aus der Botanik, herzustellen.

    • Pumuckl
      11. August 2018 09:42

      Die Nähe zu Skandal-Wahlkämpfer Silberstein wird Kurzzeitkanzler Kerns politisches Leben begleiten.

      SILBERSTEIN MACHTE DIE FÄULNIS DER SPÖ UND DER PERSON CHRISTIAN KERN AUCH FÜR DEREN BIEDERE KERNWÄHLERSCHAFT SICHTBAR. Darum wendet sie sich anderen Parteien zu.

      Korrektur: Bei meinem Hauptkommentar sollte der dritte Absatz durch Weglassen der Worte "SCHEINT MIR" an Klarheit gewinnen.
      Ein Danke an alle Mitposter, die mir immer wieder die schlampige Korrektur meiner Beiträge nachsehen.

  42. Ausgebeuteter
    11. August 2018 06:55

    Die SPÖ wird es weiterhin geben, auch wenn sie nur mehr Nummer drei (oder vier?) sein wird. Kern geniesst - wie auch Merkel - den Vorteil, dass es parteiintern keiinen Ersatz gibt.

    Herr Unterberger: Nicht überall in Europa verlieren die Sozis, in Spanien sind sie wieder ans Ruder gekommen und in Schweden noch.

    • Wyatt
      11. August 2018 07:06

      Herr Dr. Unterberger schrieb u. a.:
      ........Nur in Spanien haben die Sozialdemokraten trotz ihres geringen Anteils von knapp 23 Prozent mit Hilfe einer instabilen Regenbogenkoalition einschließlich der Separatisten den Regierungschef neu errungen (freilich außerhalb von Wahlen).

    • Ausgebeuteter
      11. August 2018 13:04

      Wyatt:
      danke, bei den überlangen AU-Artikeln überfliege ich oft manches, denn in der Kürze liegt die Würze!

  43. Helmut Gugerbauer
    11. August 2018 06:27

    Vor 15 Jahren haben grüne und linke Themen ja auch noch funktioniert. Da hat's gereicht, dass am Stimmzettel "Grüne" stand und die SPÖ gegen "soziale Kälte" oder den "neoliberalen Sparwahn" auftrat, und die Kreuzerln der Wähler sind bei Ihnen gelandet. Inzwischen hat sich die Gesellschaft aber gewandelt. Während die ÖVP in den letzten Jahren um's Leiberl rennen musste und einen Lernprozess hinter sich hat (inklusive gescheitertem Linksruck), steht diese Herausforderung plötzlich vor der Sozialdemokratie - bzw. auch vor den Grünen. Und auf diesem Weg scheint die größte Hürde die hochgradig ideologisierte Funktionärsschicht zu sein. Denn eigentlich ist es mit etwas Hausverstand betrachtet meiner Meinung nach relativ simpel: Doskozil und die SPÖ Burgenland sind auf der einzig richtigen Fährte.

  44. W. Mandl
    11. August 2018 06:10

    Trotz der von AU überzeugend dargelegten Schwäche der SPÖ darf man nicht vergessen, dass Sozialisten nach wie vor in vielen Bereichen tonangebend sind: Gewerkschaften, AK, ORF, Justiz, Kunst, Journalisten, Stadt Wien.
    Die Macht in diesen Institutionen erodiert nicht so rasch wie die Partei SPÖ.

    • Cotopaxi
      11. August 2018 07:32

      Man darf auch die Schwarzen nicht vergessen, die bereits an der nächsten Rot-Schwarzen Koalitition arbeiten bzw. einer solchen nachweinen.

      So wie die Schwarzen Bellen unterstützten (um einen Blauen zu verhindern) wird man auch die den Roten beistehen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. August 2018 12:06

      ...nicht nur in Österreich. So wie bei uns die Raiffeisen-Leute die Gewerkschaften links überholen, sind die Konservativen Merkel und Juncker die schlimmsten Sozialisten.

  45. Wyatt
    11. August 2018 06:01

    ……."Eine grün-linke -will ausgerechnet grüne Ideologien wie den sogenannten Klimaschutz zum Hauptanliegen der SPÖ machen."……….

    Der "sogenannte Klimaschutz" soll wie's scheint, nicht nur Hauptanliegen der SPÖ, sondern Hauptanliegen aller Menschen auf diesem Planeten werden.

    • Wyatt
      11. August 2018 06:05

      ......und da gibt's kein Hinterfragen und kein Zweifeln allein nur der uneingeschränkte Glaube daran gilt!

    • FranzAnton
      11. August 2018 07:43

      Ad Klimaschuz: Die Welt hungert eben nach billiger Energie, und je mehr die Entwicklungsländer aufholen, desto mehr Energie werden sie notwendiger Weise verbrauchen; da drohen hiesige Energieeinparungen zu einer vernachlässigbaren Größe zu werden.
      Wirklich benötigt würde ein per Solarenergie zu schaffender Energiestoff mit der Option, damit per Brennstoffzelle Strom zu erzeugen. Leider engagiert sich die Politik in dieser Sache nicht wirklich, und drischt aktuell bloß Phrasen. Die Kreation eines derartigen Energiestoffes würde gigantischer Forschungsmittel bedürfen - wäre aber m.E. Grundvoraussetzung für eine anzustrebende weltweite Energiewende.

    • Nestroy
      11. August 2018 09:23

      @ Franz Anton

      Sind Sie ein Techniker? Ich kann es kaum glauben.
      Was ist ein Energiestoff? Wozu der Umweg über eine Brennstoffzelle? Bitte lassen Sie die Brennstoffzelle dort wo sie ist und hingehört: In der Sackgasse der Entsorgung... (Ausnahmen im U-Boot und in evtl im Weltraum.. okay gut)

      Damit ich nicht zu negativ bin: Die Forschung muss in die Stromspeicher gehen, um den aus der Solarenergie direkt gewonnen Strom zu speichern!

    • FranzAnton
      11. August 2018 11:39

      @Nestroy: Energiespeicher = Batterien o. Kondensatoren, sind grundsätzlich ungeeignet, das Erdöl zu ersetzten, z.B. wegen der Nachladeproblematik, der mangelnden Energiedichte, und der nicht dauernden Verfügbarkeit. Der meinerseits angedachte Energiespeicherstoff muß in der praktischen Handhabung sowie der Energiedichte dem Erdöl in etwa gleichkommen, sonst wird er nicht reüssieren; soviel ich weiß, wird daran geforscht.
      Im übrigen erlaube ich mir die Frage: Sind Sie Techniker (Fachrichtung?)

    • Ausgebeuteter
      11. August 2018 13:13

      Siehe heutige Titelseite in der PRESSE zur aktuellen Hitzeperiode sowie den Artikel https://www.welt.de/debatte/kommentare/article180752782/Wetter-Deutschland-hat-kein-Hitzeproblem-sondern-ein-Hysterieproblem.html .

      Natürlich hat ein Klimawandel direkt nichts mit dem aktuellen Wetter zu tun, aber über Jahrzehnte betrachtet beeinflusst der - natürliche wie auch von Menschen verursachte - Klimawandel auch das Wetter.

      Wyatt ist da anderer Meinung, was aber toleriert wird.

      Viel Energie wird derzeit nur zumm kleinen Teil im gewünschten Ziel verwertet, sehr viel geht durch nicht erwünschte Wärmeabgabe verloren.

    • machmuss verschiebnix
      11. August 2018 13:42

      @FranzAnton,

      hier ein Link (kein Fake) , ein Magnet-Motor. Klar ist, daß ein Walter Röhrl damit
      nichts gewinnen kann, aber hier geht es mit 0 Energie-Verbrauch ! ! !

      https://gehtanders.de/magnetmotor/

    • Ausgebeuteter
      11. August 2018 14:34

      machmuss verschiebnix
      Der sog, Magnetmotor geistert schon seit 60 Jahren durch pseudowissenschaftliche Kreise. Den Langfristbeweis ist er schuldig geblieben, daher wurde auch ein Patentantrag in Europa abgelehnt.

    • Freisinn
      11. August 2018 15:15

      Die Sozis sind auf der Suche nach zündenden Ideen! Die Proletarier sind ihnen abhanden gekommen, ihre Ersatzproletarier (Flüchtlinge = Immigranten) haben sich noch nicht so zahlreich vermehrt, dass sie deren Lücken schliessen könnten; Da kommt ihnen der Klimawandel gerade recht. Hier hoffen sie in ihrer Welt-Errettungs-Manie nochmals zur Höchstform auflaufen könnten.

    • Josef Maierhofer
      11. August 2018 15:16

      @ FranzAnton

      Es gibt Länder, z.B. Brasilien, wo Wasserstoffautos fahren, und zwar überwiegend.

      Auch Herr Hofer hat davon geredet.

      Ich denke, man kann die regenerierbaren Resourcen kombinieren.

      Während wir hier in Wien über die letzten Pferdefuhrwerke diskutieren, die Fiaker, wäre das natürlich auch eine Option für gewisse Transporte, etc.

      Enegiespeicher sind bis jetzt das Problem und nur in Ansätzen Lösungswege sichtbar.

      Sonne, Wind und Wasser als Energieträger und Erde als Speichermedium würde der Natur entsprechen.

    • machmuss verschiebnix
      11. August 2018 16:57

      @Ausgebeuteter,

      Sie wollen sich also nicht ausbeuten lassen :)

      Also diese Flywheel Anordnung im Video kann nicht funktionieren, weil durch
      bloße Rückspeisung nichts zu gewinnen ist - am kleinen Zahnrad braucht es
      natürlich mehr Energie für den Antrieb, als ich am großen abgreifen könnte .

      Letztlich ist auch die Anordnung des Inders kein Perpetuum-Mobile - es wird
      nur herauskommen was reingeht minus Verlust-Leisung (Reibung, Widerstand)

      Das mußte nur kurz gesagt werden, damit sich das Poster-Kollegium nicht
      bucklig lacht :)





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