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Der Sex und die „Flüchtlinge“, die Abtreibung und der Zölibat

Lesezeit: 11:00

Die Sexualität von Männern ist eine der stärksten Kräfte in der Menschheitsgeschichte. Sie hat nicht nur, wie sie es auch bei Tieren tut, die Fortpflanzung und Erhaltung der Gattung Mensch gesichert. Sie hat – was es nur beim Menschen gibt! – zu den schönsten kulturellen Sublimierungen von der Musik bis zu Literatur geführt. Sie hat aber auch zu den schlimmsten Verbrechen geführt, wie uns derzeit auf gleich drei Ebenen dramatisch und mit gesamtgesellschaftlichen Folgen vorgeführt wird. Und trotz – oder vielleicht gerade wegen ihrer gewaltigen Folgen hat die Menschheit nie einen dauerhaft vernünftigen Umgang mit ihr gelernt. 

Dieser kollektive Umgang pendelt vielmehr zwischen totaler Enthemmung und verkrampftem Puritanismus. Im Gefolge der vor 50 Jahren losgebrochenen 68er Bewegung hatte etwa die Bewegung Richtung Enthemmung ihren Höhepunkt erreicht:

  • Man denke etwa an die nach 1968 jahrelang auch viele klassische Medien überspülende Pornographie-Welle.
  • Man denke an die damals alle Strände erobernde Oben-Ohne-Bewegung.
  • Man denke an die viele Menschen zerstörende Verquickung von Rauschgift und Sexualität.
  • Man denke an die dem Jeder-mit-Jeder gewidmeten Kommunen.
  • Man denke an den breiten linken Kampf gegen alle angeblich verzopften bürgerlichen Regeln und Konventionen, wie etwa den viele Jahre sehr erfolgreichen gegen das Rauchverbot in den Schulen.
  • Man denke an die bejubelte 68er Devise "Wer zweimal mit der gleichen pennt, gehört schon zum Establishment".

Diese sexuelle Dimension war zweifellos auch der Hauptmagnet, warum die 68er trotz ihres absurd-unverständlichen marxistisch-maoistisch-trotzkistischen Theoriestaubs bei der damals jungen und zahlenstarken Babyboomer-Generation so starken Anklang gefunden hat.

Heute freilich fällt auf, dass die einstigen Protagonisten dieser neomarxistischen Studentenrevolte den 50. Jahrestag viel weniger emphatisch feiern, als sie das noch bei früheren "Jubiläen" getan haben. Soweit sie sich nicht überhaupt ganz von den linken Verirrungen ihrer Jugendtage abgewandt haben, sind die 68er heute nicht mehr wilde Libertäre, sondern verbitterte Puritaner, die sich über jede falsche Äußerung moralistisch erregen und die ständig nach dem Staatsanwalt rufen (österreichischer Rekordhalter im Anzeigeneinbringen ist ja nicht zufällig ausgerechnet der Alt-68er Trotzkist Peter Pilz - vom Berufsrevolutionär zum Berufsdenunzianten).

Diese einstige Bewegung zur sexuellen Befreiung ist heute zur Bekämpfungsplattform jeder Annäherung eines Mannes an eine Frau ohne vorherigen (täglichen) Notariatsakt des weiblichen Einverständnisses geworden. Sie wurde zur Propagandaplattform für schwule Aktivitäten und deren Erhebung zur Ehre der Altäre (was immer öfter auch wörtlich zu verstehen ist). Sie wurde zum Aufsichtsorgan darüber, dass den – altersgemäß in einer unsicheren Orientierungsphase befindlichen – Schulkindern die Homosexualität als attraktive und zumindest gleichwertige Auswahlmöglichkeit angeboten wird. Sie wurde zur Indoktrinationskanone von skurrilen und allen echten Wissenschaften widersprechenden Idee vom "sozialen Geschlecht", derzufolge man sein Geschlecht frei wählen könne. Sie wurde zur Absurditätsmaschine, die die sogenannte "Transsexualität" zum an etlichen Unis dominierenden Thema gemacht hat, obwohl selbst deren Exponenten zugeben, dass es nur ein paar Promille betrifft.

Wobei es übrigens völlig unklar ist, was diese Trans/Inter/-Divers-Bewegung eigentlich wirklich will: Einerseits kämpft sie dafür (und hat bei der ja zuletzt auf vielen Gebieten versagenden Justiz auch teilweisen Erfolg), dass es juristisch ein drittes Geschlecht geben soll. Das soll künftig etwa in Deutschland unter "divers" in den Pass eingetragen werden. Andererseits kämpft sie genau für das Gegenteil, wie jetzt gerade in Alpbach eine Vorkämpferin verlangt hat: "Im Grund wollen wir einfach als echte Männer oder echte Frauen anerkannt werden." Was freilich ziemlich schwerfallen wird, wenn man sich im Pass ein "divers" eintragen lässt …

Höhepunkt dieser neuen puritanischen und sexualitäthassenden Linken ist die "Me Too"-Bewegung, die den Eindruck erweckt, dass vor allem in der Kultur- und Filmszene junge Frauen, die vom Durchbruch zum Filmstar träumen, ununterbrochen vergewaltigt würden, sobald sie sich - ganz zufällig sehr aufreizend angezogen - auf die Besetzungscouch eines Produzenten setzen. Was aber den betroffenen Damen immer und durchwegs erst viele, viele Jahre nach dem Aufenthalt auf dieser Couch einfällt.

Besonders heiter: Einer Schauspielerin namens "Asia Argento", die sich an die Spitze dieser Kampagne gestellt hat, wird nun umgekehrt die Zahlung von Schweigegeld vorgeworfen, weil sie sich selbst einst an einem jungen Schauspielerkollegen vergangen haben soll (was sie allerdings jetzt nach zweitägiger Schock-Frist vehement dementiert). Woraus wir erstens lernen, dass der sexuell-korrekte Denunziations-Mechanismus bisweilen auch in die Gegenrichtung wirkt, dass vielleicht nicht alle armen verführten Unschuldsengel so unschuldig sind, wie sie glauben lassen, dass das ganze "Me too" nicht automatisch eine ethisch edle Basis hat und wohl auch viel mit Intrigen, Heuchelei und Selbstvermarktung zu tun hat.

Die schönen und die ganz hässlichen Seiten der Sexualität

Aber weg von allen Selbstinszenierungen. Zurück zum Ernst der Sexualität. Dazu gehören auf der einen Seite die vielen schönen Hervorbringungen der Sexualität, die zu den stolzesten Leistungen der menschlichen Kultur zählen. Ihre Aufzählung würde von einem geglückten Familienleben bis zu zahllosen literarischen und musikalischen Meisterwerken reichen.

Sehr intensiv befassen müssen wir uns aber gerade derzeit mit ganz schlimmen und negativen Seiten der Sexualität. Dabei ragen in den letzten Tagen, Monaten und Jahren besonders drei Massenphänomene erschreckend heraus, die alle zeigen, wie explosiv die Sexualität sein kann, wie sehr sie die Kraft hat, vom individuell-hormonellen Phänomen zum gesamtgesellschaftlichen Problem zu werden.

Die Abtreibungen von Mädchen und ihre Folgen

Das erste Megaproblem explodiert gerade in Süd- und Ostasien, also in den beiden weitaus bevölkerungsstärksten Nationen dieser Erde. Aus Indien dringen in immer kürzeren Abständen Berichte über grässliche Sexualverbrechen. Aus China werden ähnliche Informationen zwar meist von der dort nach wie vor sehr dichten Zensur und staatlichen Informationssteuerung zurückgehalten. Aber es gibt auch dort mit Sicherheit eine ähnliche Zunahme solcher Verbrechen.

Denn die Ursache ist da wie dort dieselbe: Inzwischen wirkt sich die Tatsache massiv aus, dass in den letzten Jahrzehnten in China wie Indien weibliche Embryos weit häufiger abgetrieben worden sind als männliche. In diesen Ländern gilt nämlich auf Grund atavistischer Traditionen, aber auch in Hinblick auf die eigene Altersversorgung der Eltern (um die sich ja die Staaten keineswegs ausreichend kümmern) ein Sohn als wertvoller und relevanter denn eine Tochter. Gleichzeitig gibt es in China noch immer (wenn auch etwas abgeschwächt) massiven Druck, nicht mehr als ein oder zwei Kinder zu haben. Daher haben Mädchen eine viel höhere Todeswahrscheinlichkeit, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken.

Welch katastrophalen Fehler haben dort die "progressiven" staatlichen Sozialtechnokraten begangen! Sie haben in einer Epoche, da schon lange vor der Geburt das Geschlecht festgestellt werden kann, die Geburtenregelung per Abtreibung freigegeben, ja sogar staatlich unterstützt! Jetzt sind diese Kulturen als Folge mit einer millionenfachen Überzahl junger Männer konfrontiert, die nicht wissen: Wohin mit ihrem Sexualtrieb? Es ist alles andere als eine Rechtfertigung, sondern ein massiver Vorwurf, dass in dieser Situation die Sexualverbrechen drastisch zunehmen.

Hunderttausende männliche Migranten ohne Chance auf eine Frau

Das zweite Megaproblem explodiert geographisch viel näher: Das sind die sogenannten Flüchtlinge und Migranten. Die Gutmenschen der österreichischen und deutschen Linken haben nicht begriffen, welch Katastrophe es auslöst, wenn man Hunderttausende junge Single-Männer nach Europa holt. Die Folgen sind heute schon in allen Kriminalstatistiken ablesbar. Mancherorts haben sich die Sexualdelikte bereits verdoppelt. In Leipzig etwa, so zeigt eine gerade bekannt gewordene Statistik, findet schon alle 15 Stunden ein Sexualverbrechen statt.

Gewiss ist nicht jedes von einem Migranten begangen worden. Aber mit absoluter Sicherheit hängt die Zunahme dieser Verbrechen direkt mit der Massenmigration zusammen. Denn die Sexualdelikte durch autochthone Deutsche haben eher abgenommen, da ja deren Durchschnittsalter ständig steigt. Denn Vergewaltigungen werden in aller Regel eben nicht mehr von 60-Jährigen begangen.

Welche katastrophalen Fehler und Beiträge zur Vermehrung der Sexualverbrechen haben da die sich für moralisch haltenden Grenzöffner begangen! Wobei es in aller Regel um schlimmere Verbrechen geht, als die von den "Me Too"-Frauen nach Jahrzehnten "aufgedeckten" Dinge, die auf der Besetzungscouch passiert sind.

Die Priester und der Zölibat

Das dritte Megaproblem finden wir hingegen in der katholischen Kirche. Das sind die sexuellen Verfehlungen von Priestern gegenüber Kindern und Jugendlichen, wo jetzt etwa im US-Bundesstaat Pennsylvania eine sehr große (wenn auch verjährte) Zahl von Fällen bekannt worden ist. Zwar erscheint es ziemlich rätselhaft, warum sich die Klagen und Beschwerden von Eltern oder Kindern – in über Tausend Missbrauchsfällen! – immer nur an die Bischöfe gewendet haben, nie jedoch an Polizei und Staatsanwälte. Aber dennoch sind diese Berichte als Faktum zu nehmen, schon weil sie von niemandem dementiert werden.

Vielmehr werden solche Berichte, sobald sie aufkommen, kirchlicherseits fast schon routinemäßig mit Das-darf-nie-wieder-passieren kommentiert und "mit Scham und Reue" (Christoph Schönborn) verdammt.

Interessanterweise wird in den Reaktionen aber nie auf die beiden interessantesten Aspekte eingegangen. Wobei der eine eigentlich das Verhalten mancher Bischöfe zumindest etwas verständlich machen könnte; während jedoch der andere den allerinnersten Kern des Katholizismus erschüttert.

Zuerst der das Verhalten der Bischöfe etwas relativierende Aspekt: Nach der durch alle Epochen hochgehaltenen katholischen Lehre und auch Praxis darf ein Priester oder Bischof niemals Dinge preisgeben, die ihm in der Beichte oder unter Berufung auf das Beichtgeheimnis anvertraut worden sind. Auch wenn Polizei, Richter, Politiker sie noch so gerne erfahren würden, auch wenn das staatliche Gesetze verlangen, auch wenn es um noch so arge Verbrechen geht.

Dennoch wagt die heutige Kirche nie, diesen Aspekt anzusprechen. Aber egal: Auch der Hinweis auf das Beichtgeheimnis salviert die einstigen Bischöfe, die jetzt wegen Vertuschung so verdammt werden, nur teilweise. Denn dort, wo Bischöfe von Sexualdelikten einzelner Priester nicht durch die Beichte, sondern durch Klagen der Jugendlichen, durch Beschwerden der Eltern erfahren haben, hätten sie zweifellos die Pflicht gehabt, sofort die Behörden zu aktivieren, ohne dass das Beichtgeheimnis sie daran gehindert hätte.

Hingegen haben die Bischöfe immer dasselbe getan: Jene Priester wurden einfach versetzt. Dabei wurde offensichtlich nicht einmal immer darauf geachtet, dass sie nicht wieder in die Nähe von Kindern kommen. Man war also barmherzig gegenüber den Mitpriestern und ignorierte die Gefahr für Jugendliche.

Haben die Bischöfe so gehandelt, weil sie um den Ruf der Kirche gebangt haben, waren sie also Heuchler? Oder haben sie wirklich nur in Befolgung des absoluten Beichtgeheimnisses gehandelt?Wollten sie den schon spürbar gewesenen Priestermangel nicht noch mehr verstärken? Haben sie nicht begriffen, dass Menschen, die sich einmal an Kindern vergriffen haben, in höchster Gefahr stehen, das immer wieder zu tun – selbst wenn sie noch so ehrlich Besserung geloben?

Immerhin haben ja nach seriös klingenden Schätzungen fünf bis acht Prozent aller Priester einschlägige Neigungen. Das dürfte im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung weit überdurchschnittlich sein – selbst dann, wenn man einkalkuliert, dass Verfehlungen von Priestern immer überdurchschnittlich intensiv medial berichtet werden, während etwa in Kinderheimen der Stadt Wien (wo in aller Regel weit und breit keine Priester zu finden sind) noch viel grässlichere Dinge passiert sind. Dort sind ja Kinder beiderlei Geschlechts wie in einem kriminellen Bordell jahrelang verkauft und zwangsprostituiert worden – was bei keinem bekannt gewordenen priesterlichen Delikt der Fall ist. Und dennoch sind die Wiener Verbrechen medial kaum breitgetreten worden.

Der zweite von der Kirche nie angesprochene Aspekt aber bedeutet eine fundamentale Erschütterung der gesamten katholischen Identität. Denn dieser zweite Aspekt ist der Zölibat. Das Gelübde der ewigen Ehelosigkeit und Keuschheit ist aber in Wahrheit bis auf ganz, ganz seltene Ausnahmen nicht lebenslang einhaltbar.

Wenn man aber weiß, dass sich die Sexualität fast immer irgendwie ihre Bahn bricht, dann weiß man aber auch, dass sie sich im Zölibat immer nur auf heimlichen, und oft verklemmten Wegen äußern kann. Und wird.

Daran ändert es nichts, dass junge Männer ihre Keuschheits-Gelübde in der Regel mit den allerernstesten Intentionen ablegen. Zwar ist die große Mehrzahl der Priester primär aus tiefem Glauben, aus großer Religiosität, aus dem Verlangen nach einem wirklich sinnerfüllten Leben in diesen Beruf gegangen. Aber deswegen ist auch bei ihnen das Thema Sexualität langfristig keineswegs aus der Welt.

Noch schlimmer: Diese Perspektive des ewigen Verzichts auf Sexualität führt überdurchschnittlich oft auch solche junge Männer in den Priesterberuf, die glauben, dort quasi Schutz vor der eigenen Sexualität zu finden. Sie hoffen auf diesen Schutz, weil sie mit sich selbst nicht fertig werden, weil sie eine unglückliche Liebesbeziehung hinter sich haben, weil sie vor innerlich abgelehnten, aber dennoch verspürten Sexualitätswünschen etwa homosexueller oder kindersexueller Art zu flüchten versuchen.

Zumindest in der westlichen Kirche dürfte das Thema Sexualitätsflucht heute sogar noch relativ wichtiger sein denn einst. Denn bis in die Mitte des 20. Jahrhundert sind viele junge Menschen aus einem ganz anderen Grund in den Priesterberuf gegangen: nämlich weil dieser vielfach für Kinder ärmerer Eltern die einzige Möglichkeit zu einem intellektuellen Beruf (man denke nur an die vielen Priester als Naturwissenschafter), zu Studium und sozialem Aufstieg gewesen ist.

Dieses Motiv ist heute völlig weggefallen. Weshalb im reichen Westen nur noch die Sexualitätsflüchtlinge und die wenigen wirklich heiligmäßigen Priester übergeblieben sind.

Welch zunehmend katastrophalen Fehler begeht da die Kirche, wenn sie hinter allen Worten von "Scham und Reue" der Zölibatsdiskussion völlig ausweicht! Wenn sie keine ehrenvollen Wege einer Verbindung von gelebter Sexualität und Priesterberuf zulässt! Wie sehr schadet sie sich dadurch selber und dem Christentum, weil sie so viele der potenziell besten und charismatischsten "Arbeiter im Weinberg" ausschließt!

Wenn die Kirche in einer Wohlstandwelt überleben will, wird sie zwei gleichwertige Wege ermöglichen müssen, einen für die spirituell-charismatischen Menschen und einen für die, die zugleich zum Glauben auch mit beiden Beinen in der Welt stehen. Denn die ist nun mal eine Welt voller Sexualität.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 07:26

    o.T.

    Laut Morgenjournal soll Herr Karas nicht wie von vielen sehnlichst erhofft, endlich in der Versenkung verschwinden, sondern er soll EU-Kommissar werden. Das habe die ÖVP (mit Zustimmung der FPÖ) beschlossen.

    Nach einer ersten Schrecksekunden erkannte ich das Teuflische hinter diesem Vorhaben: Die EU soll dem Österreicher durch Karas noch verhasster werden, die Neigung zum EU-Austritt soll steigen. Alle Achtung, Herr Kurz, Herr Strache!

  2. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Hoelderlynck
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 06:32

    Natürlich könnte man auch über die Aufweichung des Zölibats debattieren. Ich halte eine solche jedoch nicht für wünschenswert. Das Ideal eines zölibatären Lebens gibt es in vielen Religionen und soll nicht unbedingt jene ansprechen, die sich ein solches verzweifelt abquälen müssen, sondern Männer, die ein zölibatäres Leben erstrebenswert finden und sich zum Stand des Priesters berufen fühlen. Vor Jahren hat mich ein befreundeter Bischof darauf aufmerksam gemacht, dass keine "Personalabteilung" sondern Gott die Priester beruft. Möglicherweise sollte sich die katholische Kirche dieses Umstandes wieder mehr besinnen. Damit würden solche Diskussionen überflüssig und man könnte sich - im Interesse der Kirche - um wichtigere Themen kümmern, anstatt ständig elementare Glaubensinhalte in Frage zu stellen und anderen Religionen das Feld zu überlassen, während die Kirchen zu obskuren Event-Plätzen verkommen, in denen der Pfarrer nach Feierabend sein Gewand wechselt wie der Briefträger. Wer sich unbedingt zum Priester berufen fühlt und mit dem Zölibat nichts am Hut hat, kann gern evangelisch werden und trotzdem ein guter Seelsorger sein. Man diskutiert ja auch nicht, dass in einer kommunistischen Partei linke Positionen vertreten werden, sondern geht eben woanders hin, oder?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 15:04

    Die sexuelle „Befreiung“ hat ein Gefängnis geschaffen, in dessen faulig-verdorbenem Boden Perversionen aller schrecklichen Abarten gedeihen konnten. Besonders auch eine gender-feminismus-pädophile Abartigkeit.

    Gender ist geisteskrank. Es zielt darauf ab, daß sich Männer und Frauen nicht länger als solche fühlen, sondern als mehrgeschlechtliche Hybriden die sich wiederum zu allen Geschlechtern hingezogen fühlen.
    Alles unter Führung und Kontrolle einer gewissenlosen "Elite"
    Heißa, jeder mit jedem bereits im Kindesalter, damit die entarteten Verfechter dieses perfiden Gedankengutes ihre Perversionen frei leben können.
    Mord an Ungeborenen, welch ungeheurer Fortschritt!
    Homosexuelle, die Familie spielen, auf ÖBB-Plakaten wird bereits damit geworben, nein wie offen diese Gesellschaft doch ist....

    Nein! Sie ist nicht offen, sie ist zu einer entwurzelten sitten- und Werte-losen Meute verkommen, der nichts mehr heilig ist

    Darum ist es einer skrupellosen EU möglich, Europa mit Leuten zu fluten, deren Kultur unserer ferner ist als der Mond. Darum ist es möglich, daß Ungeborene zu Tausenden ermordet werden, ohne daß sich auch nur ein Fünkchen Gewissen regt, darum ist es möglich, Schulen und Schaltstellen der wichtigen staatlichen Organisationen mit Marionetten einer marxistischen Ideologie zu besetzen, die dafür sorgen, daß die Hirnwäsche der breiten Masse aus dem Schleudergang gar nicht rauskommt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 08:42

    Der entscheidende Satz lautet: "..., während etwa in Kinderheimen der Stadt Wien (wo in aller Regel weit und breit keine Priester zu finden sind) noch viel grässlichere Dinge passiert sind. ... Und dennoch sind die Wiener Verbrechen medial kaum breitgetreten worden."

    Man muß sich nur die Frage nach den treibenden Kräften dahinter stellen. Dann erübrigen sich alle anderen Ausführungen zu diesem Thema. Es ist kein Wiener oder österreichisches Problem. Es sind dieselben Kräfte, die die Zerstörung unserer Gesellschaft, die Zerstörung Europas, unserer Kultur, die die Völkerwanderung und Islamisierung wollen. Es sind die 68er und ihr Umfeld.

    Es geht nicht um Kindesmißhandlung. Es geht nicht um Moral oder Völkerrecht. Es geht um Interessen und "Verbündete". Ersteres ist nur so weit von Interesse, als es letzterem nützlich ist. Die Debatte um Kindesmißhandlung - so notwendig und richtig eine solche, ehrlich geführt, auch wäre - ist daher eine Scheindebatte, die vom eigentlichen Thema ablenken soll.

    Mittlerweile gibt es bei uns ja auch schon muslimische Ärzte. Aus diesen Kreisen hört man, daß diese zwar gerne Abtreibungen an nichtmuslimischen Frauen vornehmen, muslimischen Frauen aber Abtreibungen verweigern und diese wieder unverrichteter Dinge heimschicken.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 19:50

    Wir dürfen alle frei sein, solange wir uns an die Vorgaben des Politkommissariats halten.
    Schwule dürfen Schwulenclubs gründen.
    Lesben dürfen Lesbenclubs gründen.
    Gutmenschen dürfen Gesetze brechen.
    Die Gewerkschaft darf zu jedem Thema ihren Müll absondern.
    Aber um den Verein "katholische Kirche" machen sich die Sozialisten Sorgen. Was immer diese Kirche macht, geht die Linken einen Dreck an. Mit Gesindel kann man nicht kooperieren.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 09:37

    Der Mensch ist Teil der Natur und zu der gehört die Sexualität zur Fortpflanzung, so auch beim Menschen. In der Natur gibt es auch unterschiedliche Formen der Fortpflanzung von 'Einehe' bis 'Rudelehe' bei den verschiedenen Tieren, auch 'Homosexualität' gibt es bei manchenTieren.

    Die große Mehrheit der Menschen lebt in der Einehe, reichere leisten sich mehrere Frauen bis zu einem ganzen Harem, die Degenerierten marodieren wild herum und die 'Wohlstandsverwahrlosten' (meistens) begehen auch Verbrechen.

    Ich habe öfter Diskussionen mit einem ehemaligen Studienkollegen, der für all die negativen Dinge, zu denen der Mensch fähig ist, die Zivilisation verantwortlich macht, die Zivilisation mit ihren ganzen Eigenschaften von Kultur über Religion, Politik bis hin zum Krieg und allen negativen Auswüchsen.

    Unser Thema hier ist die Zivilisation und ihre negativen Auswüchse, in dieser Intensität und Perversität allerdings nur beim Menschen auftretend, einerseits der Massenmord an ungeborenen Kindern durch Pille und Abtreibung, eine demographische Katastrophe, anderseits aber die 'puritanischen' (meist schein'heiligen') Bewegungen oft garniert mit finanziellen Interessen, etwa bei 'MeToo' oder auch oft behaupteten sonstigen 'Vergewaltigungen' aus Ehen, wo es was zu 'erben' gibt, oder die systematischen Irreführungen von Kindern in Kindergärten und Schulen, was für mich auch unter Vergewaltigung von Kindern fällt.

    Traurig macht mich immer, wenn die Partei, die die schlimmsten Sexualverbrecher (Wilhelminenberg) schützt, gegen die Zölibatsverletzungen und Vergewaltigung von Kindern katholischer Priester hetzt und medial hetzen lässt.

    Nachdem wir Trennung von Staat und Religion haben, sind jene Proponenten, die Straftaten decken und nicht anzeigen, natürlich auch zu bestrafen, auch wenn sie katholischer Bischof sind, die Muslime tun das ohnehin gegen diese Gesellschaft mittels ihres Kampfauftrages, wir nennen es 'politischen Islam', 'Scharia'.

    Die Verjährungsfristen sind für mich ein 'eigenes Kapitel', wie überhaupt die Verjährung eines Verbrechens.

    Eines unserer größten Probleme ist eine gefärbte, einseitige Justiz, einseitige Medien, die manches verschweigen bzw. bagatellisieren, anderes aber aufbauschen bzw. streng bestrafen, kaum Regierungsmehrheiten für ordentliche Gesetze, das Erbe eines halben Jahrhunderts linker Dominanz und destruktiver 68-er.

    In einer solchen menschlichen Welt sich als Kind und junger Mensch zu orientieren, fällt schwer, es fehlen fast alle moralischen und ethischen Instanzen, 'erlaubt ist, was gefällt', verstärkt durch Medien, Kunst, Musik, Film, fast alles ist Propaganda, Manipulation, etc., also auch auf dem wichtigen sexuellen Gebiet Destruktion, Irreführung, Manipulation, die zum Aussterben unserer Kontinents führt.

    So schafft sich Europa ab.

    Sogar die Mütter unserer Kultur, die katholische, evangelische und orthodoxe (diese noch weniger) versagen durch ihre Verfehlungen und Teilnahme an der 'Wohlstandsverwahrlosung' mit dem tief sozialistischen Text, 'mit der Zeit gehen', oder 'modern', 'sind ja auch nur Menschen' (ohne Berufung wie die meisten Politiker) statt das Wort der Bibel zu verkünden und zu verbreiten und den meist gebildeten Christen die Urteilsfähigkeit zu überlassen. Da hat die Kirche das gleiche Problem wie die Politik, nur die (fast) Selbstabschaffung oder Durchforstung der Hierarchie und Trittbrettfahrer könnte möglicher weise zu einer Besserung führen, weil übersichtlichere und transparentere Organisationen klarer agieren könnten.

    Ich meine die linke systematische Zersetzung der moralischen Instanz der christlichen Kirchen und die Verherrlichung des brutal kriegerischen Islam durch die perversen Linken im Einklang mit den Plänen eines Soros und seiner NGOs (immerhin fließen Fördergelder, auch an Parteien ???), das ist das eigentliche Verbrechen der Linken an unserer europäischen Gesellschaft, neben sonstiger, wie Selbstbedienung, Korruption, etc.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2018 17:27

    Den Zölibat betreffend bin ich mit meiner eigenen Meinung unschlüssig.
    Einerseits sehe ich es als gut an, daß ein Geistlicher "frei" ist, andrerseits ist diese Regelung eine kaum bis gar nicht einhaltbare Geißelung, die absolut nicht der Natur entspricht.
    Auch Jesus´ Jünger hatten Frauen. Die kath. Kirche sah wohl eher einen Vorteil für sich selbst, den Geistlichen diese Bürde aufzuerlegen.

    Zu den hereinströmenden Männern aus Subkulturen, in denen Frauen keine Rechte haben, als Eigentum angesehen werden und jederzeit zu allem zur Verfügung zu stehen haben, kann ich nur die Regierungen verachten. Nicht nur die Linken.
    Diesen "Eliten" ist ganz klar was sie tun, sie nehmen in Kauf, daß die autochthone Bevölkerung geschunden wird, ja es ist ihnen sogar ganz angenehm denke ich, weil es Angst erzeugten so ev. zu schnellerer Umsetzung der von oben herab verordneten "Erziehung" beiträgt.

    So meinte doch die "Zersetzungsministerin" Özuguz: "Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. "

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaria Stückler
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2018 09:45

    Dass mit der Aufhebung des Zölibats das Problem nicht gelöst wird, zeigen die Zahlen: Mindestens 80% der Opfer sind männlich.

    Es ist in erster Linie ein Homo-Problem. Deshalb hat auch Papst Benedikt angeordnet, dass Männer mit homosexueller Neigung nicht mehr ins Priesterseminar aufgenommen werden dürfen.

    Aber wer das anspricht, gilt als homophob: bekanntlich eine Todsünde in der heutigen Gesellschaft.

  2. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2018 09:43

    Wenn der Herr Priester mit dem Zölibat nicht zurechtkommt, dann soll er den Papst um Dispens bitten, oder halt seinem besten Freund die Hand schütteln. Für Kinderschänderei ist das noch lange kein Grund. Auch für außereheliche Beziehungen (hetero- oder homo-) ist das keine Ausrede.

    Die mediale Präsenz priesterlicher Verbrechen hat mehr mit NLP und Framing zu tun, als mit irgend einer tatsächlichen Häufigkeit. Diese Art von Volksverhetzung gegen das Christentum, besonders gegen die Katholische Kirche, ist nach dem Strafgesetzbuch ja nicht verboten. Die Diskussion um das Beichtgeheimnis ist das Wetterleuchten zu einem Verbot des Christentums.

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  1. Segestes (kein Partner)
    25. August 2018 15:52

    Rund 1000 Jahre lang gab es keinen Pflicht-Zölibat für sämtliche Priester. Dergleichen wurde erst im Verlauf des Mittelalters aus überwiegend politischen Gründen eingeführt. Das ist allgemein bekannt.

    Warum halten einschlägige Kreise heute trotzdem daran fest?
    Die Tradition dürfte an sich kein echter Grund dafür sein, denn älter ist ja jene, in der Priester heiraten durften.
    Ich habe eher den Eindruck, man verweigert sich, weil man eine allfällige Abkehr vom Zölibat als Nachgeben gegenüber linken Kräften betrachtet. Es verhält sich also so ähnlich wie mit dem Marihuana. Es geht nicht um Fakten, sondern um Justament-Standpunkte.

    Verbohrte Ideologen gibt es eben nicht nur bei den Linken.

    • Zara (kein Partner)
      25. August 2018 20:28

      Das sehe ich auch so. Wobei ich anmerken möchte, dass der Zölibat die Verschwuchtelung der Priesterschaft fördert und das der eigentliche Grund für den Linksruck in der Kirche ist. Es wäre also das Gegenteil der Fall. Die Abschaffung führte zur Normalisierung des katholischen Personals und sohin der Vertreibung der Linken. Diese Leute können dann immer noch versuchen, Cowboy oder Matrose zu werden. Auch ein Berufsheer bietet ihnen die Möglichkeit, mit Gleichartigen in Kontakt zu kommen, s. Deutschland oder USA.

  2. Gabriele Czempiel (kein Partner)
    25. August 2018 09:39

    ich möchte ergänzen:

    Mißbrauch in der katholischen Kirche betrifft hauptsächlich Mißbrauch an männlichen Jugendlichen,es handelt sich nicht um Pädophilie,sondern um Homosexualität,die ja heute von starken Lobbygruppen in Presse,Gesellschaft,Kirche gefördert wird.

    Vergewaltigung ist keine Triebbefriedigung,sondern ein bewusstes Erniedrigen, Zerstören der Frau bis hin zum Mord,denn ein Geschlechtsakt zur Triebbefriedigung führt nicht zu schweren Verletzungen,führt nicht zum Mord.

    Unsere Gesellschaft wurde zu Übersexualisierten manipuliert und verhält sich damit schlimmer als ein Tier.Tiere haben eine stark begrenzte Brunftzeit, Läufigkeitszeit, Paarungszeit.Der Mensch wird süchtig-tragisch

  3. Pandora (kein Partner)
    25. August 2018 09:31

    "Diese sexuelle Dimension war zweifellos auch der Hauptmagnet, warum die 68er trotz ihres absurd-unverständlichen marxistisch-maoistisch-trotzkistischen Theoriestaubs bei der damals jungen und zahlenstarken Babyboomer-Generation so starken Anklang gefunden hat."

    Richtig!

    • Gabriele Czempiel (kein Partner)
      25. August 2018 09:53

      Und die sexuelle Dimension und die Manipulation der Menschen ist auch heute noch DER Hauptgrund, weshalb sich Menschen aller Altersgruppen von der Kirche abwenden, immer dann, wenn sie sich ins Gefängnis der verantwortungslosen Sexualität begeben. Und aus Erfahrung weiß ich, dass viele Ältere nicht zur Kirche zurückfinden, weil sie wie ein trotziges Kind nicht wahrhaben wollen, dass sie den Großteil ihres Lebens mit sinnlos sich summierenden Lebensabschnittsgefährten zugebracht haben, ohne jemals glücklich gewesen zu sein. Im Alter dann können sie kein Ruhe ertragen, jeder oberflächliche Unsinn ist willkommen, nur nicht nachdenken.

  4. Torres (kein Partner)
    24. August 2018 17:47

    Zu dem Problem der hunderttausenden jungen männlichen Migranten: Die naiven, gutmenschlichen Willkommensklatscher glauben ja, die Lösung dieses Problems gefunden zu haben: nämlich den Familiennachzug. Das kann schon allein deswegen nicht funktionieren, weil diese Jungmigranten ja meist gar nicht verheiratet sind und - wie Unterberger richtig anmerkt - großteils kaum eine Chance haben, in Europa eine Partnerin zu finden, schon allein deswegen, weil die Eltern der potenziellen Partnerinnen doch meist schon so weit sind, ihre Töchter vor einer Beziehung mit einem Moslem zu warnen.

  5. Erwin Tripes (kein Partner)
    24. August 2018 13:45

    Also jetzt weiß ich, wieso ich neben anderen erfreulichen Tätigkeiten so gerne male, am Piano sitze und gerade an ein Buch schreibe. Wegen der Sublimierung meiner Sexualität? Dazu sollte Sie meine Freundin fragen. Daher sollte man die zahlreichen männlichen Migranten in den Vorzügen dieser Sublimierung schulen und lauter Künstler würden uns bereichern. Gibt es zwischen totaler Enthemmung und verkrampftem Puritanismus wirklich keinen mittleren Weg? Interessant wäre, zu erfahren, aus welchen Beobachtungen welcher unspezifischer sozialer Gebilde AU Weisheit erlangt hat. Weshalb sich die Opfer der kath. Geistlichkeit an die Bischöfe wenden? Weil gleichsam schariamäßig eingebleut.

  6. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    24. August 2018 12:56

    Das Zölibat wurde aus reiner Gier eingeführt. Ehelose Priester können nichts vererben, d.h. aller Besitz verbleibt der Kirche. Basta. So heilig san ma a wieda net.

    • Gabriele Czempiel (kein Partner)
      25. August 2018 10:07

      Möglich, aber ehelose Priester haben viel mehr Zeit für ihre persönliche Beziehung zu Jesus, für die Seelsorge, Bekennermut und ggf. Martyrium muss auf keine Familie Rücksicht nehmen.
      Ich vertrete nicht die Ansicht,dass Beruf und Familie für Frauen machbar ist,genau so wenig Priestertum und Familie.
      Als Katholikin traue ich dem allmächtigen Gott durchaus zu,dass er die Menschen kennt,dass er mit Berufung+Priesterweihe auch die Gnaden schenkt,ein Leben nach Seinen Geboten zu führen.
      "Zölibatär" müssen nämlich nicht nur die Priester leben,sondern auch alle Unverheirateten, ja selbst die Verheirateten zu bestimmten Zeiten. Und was machen alle,die das nicht "können" im Himmel?Auch 72 Jungftauen?

  7. cmh (kein Partner)
    24. August 2018 10:29

    Nur Stichworte:

    Warum wird bei Priestern genau das von gewissen Seiten kriminalisiert, das eben diese gewissen Seiten in ihre Programme geschrieben haben?

    Wenn sich schon einer weihen lässt, dann denke ich, haben ihn auch alle - und damit sind auch AllInnen mitgemeint - dabei zu unterstützen. Auch in sexuellen Dingen. Hier liegt einer der wenigen Anlässe vor, bei denen eine Täter-Opfer-Umkehr nicht ganz unberechtigt sein könnte.

    Bei vielen Postings hier ist zu vermuten, dass nicht mit dem Kopf, sondern mit anderen, ebenfalls behaarten Körperteilen gedacht wird.

    Zölibatär lebende Priester sind keine Eunuchen, sondern immer noch ganze Männer. Sie sollen daher - theoretisch - auch ihre

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2018 10:39

      ... ganze Kraft der Sache Christi zu widmen. Das zu lösende Problem ist daher nicht, dass sie ihrem Sexus nicht fröhnen können, sondern, dass ihre tatsächliche Lebenssituation vom Einsatz für die Sache Christi zu sehr ablenkt.

      Ich persönlich habe zudem weitaus mehr Verständnis für einen hier gefallenen Geistlichen, als für einen, der sein Buch mit dem kommunistischen Kampfbegriff "Solidarität" betitelt.

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. August 2018 10:59

      Da würde man jetzt aber von Ihnen gerne erfahren, wie Sie sich das vorstellen, dass nicht-eunuchische Priester als immer noch ganze Männer ihre ebenfalls behaarten Körperteile der Sache Christi widmen könnten.

      Denken Sie dabei in eine Richtung, die in den letzten Jahrzehnten auch große belletristische Wellen geschlagen hat? Denn wenn man den Erzählungen glauben darf, dann hätte ja der Christentumsgründer durchaus selbst vorgelebt, auf welche Art und Weise Priester unverheiratet durchs Leben kommen könnten, nämlich jeweils mit einer Repräsentantin des ältesten Berufsstandes der Welt im Begleittross, als deren Erste eine gewisse Maria Magdalena ihren Auftritt gehabt hätte.

    • Zraxl (kein Partner)
      24. August 2018 14:05

      @Anmerkung: de.wikipedia.org/wiki/Sublimierung_(Psychoanalyse)

      Zu Ihrem zweiten Absatz: Es ist ganz schwierig zu erklären, aber es gibt tatsächlich Menschen, für die das Leben nicht aus saufen, kiffen und herumh..en besteht.

    • bellis (kein Partner)
      25. August 2018 10:18

      @Anmerkung:
      Ganz einfach: wer das bessere gefunden hat, wird sich nicht mehr mit dem Niederen zufrieden geben. Wer mit priesterlicher Berufung und Priesterweihe und göttlichen Gnaden Gott liebt und sich Ihm hingibt, was soll der noch nach menschlicher Hingabe suchen? Wer aber seinen Götzen Sex hat, kann das vermutlich nicht verstehen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      25. August 2018 12:04

      @Zraxl, wollen Sie da ein Bekenntnis ablegen, dass Sie zu den arglosen Bürgerlichen gehören, die bereitwillig der linken Psychopropaganda einen Weisheitsgehalt einräumen wollen?

      Zu Ihrem zweiten Absatz fragen Sie am besten Herrn Dr. Unterberger, ob sein Einleitungssatz "Die Sexualität von Männern ist eine der stärksten Kräfte in der Menschheitsgeschichte" bedeuten soll, dass das Leben nur "aus saufen, kiffen und herumh..en besteht".

      @bellis, wenn Sie Herrn Dr. Unterbergers Ausführungen verstanden hätten, dann wüssten Sie, dass es vor allem um die vielen Priester geht, die mit ihrer Berufswahl dem "Götzen Sex" entkommen wollen, es aber nicht schaffen und als Unguided Sex Missiles enden.

  8. Anmerkung (kein Partner)
    24. August 2018 10:23

    Text von 1934/35:
    "Die Verdummung und geistige Versklavung sind also Sinn und Zweck der sexuellen Unterdrückung der Massen im Kapitalismus. Sie dienen der sexuellen Reaktion, die ihrerseits die wirtschaftliche und politische stützt. Daher ist auf dem Gebiete der Sexualpolitik rücksichtsloser Kampf für sexuelle Befreiung ... notwendig."

    Dieser "rücksichtslose Kampf" ging in den 1960er Jahren richtig los. An der Spitze: die doppelbödigen USA, zugleich puritanisch und unter dem Aufhänger der Geschäftsfreiheit sexualpolitische Führungsmacht des Porno-Kommunismus.

    Unter dem "sexuell lockeren" Trump könnten die USA im kommunistischen Kampf wegbrechen - daher der geifernde Hass der Linken.

  9. Maria Stückler (kein Partner)
    24. August 2018 09:45

    Dass mit der Aufhebung des Zölibats das Problem nicht gelöst wird, zeigen die Zahlen: Mindestens 80% der Opfer sind männlich.

    Es ist in erster Linie ein Homo-Problem. Deshalb hat auch Papst Benedikt angeordnet, dass Männer mit homosexueller Neigung nicht mehr ins Priesterseminar aufgenommen werden dürfen.

    Aber wer das anspricht, gilt als homophob: bekanntlich eine Todsünde in der heutigen Gesellschaft.

    • AppolloniO (kein Partner)
      24. August 2018 11:43

      Es ist überhaupt der größte Skandal, dass unsere "Aufklärer" genau diese Differenzierung immer vermeiden. Es gibt ein (kleineres) Pädophilen-Problem, aber dass die Mehrheit der Sexualverbrechen, durch Schwule Männer, nicht nur Priester, begangen werden, darf nicht kommuniziert werden.

      Die Moral unserer linksroten Meinungselite ist ganz einfach:
      >>>die Meinungsfreiheit ist wichtigstes Gut -aber nur solange wir sie kontrollieren
      >>>deshalb sind Postings von rechts pfui.
      >>>Die Kirche (vor allem die kath.) ist pfui.
      >>>Schwule kath. Priester sind "besser" als die anderen.
      Aber keiner dieser Widersprüche stört diese "Intellektuellen".

    • Undine
      24. August 2018 13:13

      @Beide

      ************!

  10. Zraxl (kein Partner)
    24. August 2018 09:43

    Wenn der Herr Priester mit dem Zölibat nicht zurechtkommt, dann soll er den Papst um Dispens bitten, oder halt seinem besten Freund die Hand schütteln. Für Kinderschänderei ist das noch lange kein Grund. Auch für außereheliche Beziehungen (hetero- oder homo-) ist das keine Ausrede.

    Die mediale Präsenz priesterlicher Verbrechen hat mehr mit NLP und Framing zu tun, als mit irgend einer tatsächlichen Häufigkeit. Diese Art von Volksverhetzung gegen das Christentum, besonders gegen die Katholische Kirche, ist nach dem Strafgesetzbuch ja nicht verboten. Die Diskussion um das Beichtgeheimnis ist das Wetterleuchten zu einem Verbot des Christentums.

  11. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    24. August 2018 09:18

    Ein junger Mann, der sich für den Zölibat entscheidet, muss schon sehr komisch sein. Noch komischer ist es, wenn ein Mann, der keine Kinder bekommen darf, als 'Vater' angesprochen wird, oder eine Frau in derselben Lage als 'Mutter'.

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2018 10:44

      Vielleicht versuchen Sie es mit "ehrwürdiger Vater"? Da verwechseln Sie es nicht mit dem gleichlautenden Befriff, der Synonym für Erzeuger ist.

      Was Sie liefern ist folgender Syllogismus:

      Jeder Fuchs hat einen buschigen Schwanz.
      Sokrates ist ein alter Fuchs.
      ---->
      Sokrates hat einen buschigen Schwanz.

      Noch Fragen?

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. August 2018 11:13

      Ja, eine Frage noch: Warum machen Sie das Hintertürl auf, dass der Schwanz nicht mehr buschig sein muss, wenn der Fuchs alt ist?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      24. August 2018 21:54

      Noch Fragen?

      Damit schließen alle, die glauben, jetzt etwas besonders geistreiches gesagt zu haben. Schönen Abend noch, würde auch passen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      25. August 2018 12:14

      Sie haben es wieder auf den Punkt gebracht, Herr @Prinz, warum man solchen Pappenheimern zweckmäßigerweise mit gepflegtem Geblödel entgegentritt.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. August 2018 16:07

      Die Spitzfindigkeiten, die sich Glaubensfeste zurechtlegen, um zurandezukommen, sind oft allerliebst.

  12. Peregrinus
    23. August 2018 20:25

    Erfreuliche Nachricht aus Deutschland: "Immer weniger Ärzte führen Abtreibungen durch". - Nachzulesen: https://www.tagesschau.de/inland/kontraste-abtreibung-103.html .
    Vielleicht dämmert es doch schön langsam - auch bei einst abtreibungswilligen Ärzten -, dass es um die Tötung menschlichen Lebens geht.
    Mir erzählte vor einigen Jahren der Leiter eines der sehr, sehr großen österreichischen staatlichen Krankenhauses - ohne im Entferntesten auf das Thema angesprochen zu sein -, dass man den Gynäkologen des Krankenhauses nicht zumuten könne, mehr als 30 % ihrer Arbeit mit Abtreibungen zu verbringen. - Warum wohl?

    • Undine
      23. August 2018 23:07

      @Peregrinus

      Danke für diesen Link! Eine erfreuliche, wenn auch sehr späte Erkenntnis der Ärzte!

      Bei dieser verlogenen Ausrede des Gynäkologen Spandau könnte einem schlecht werden: "Mich rufen Frauen aus Augsburg an, weil sie keinen Arzt in ihrer Umgebung finden. Über 200 km zu einer Abtreibung fahren zu müssen, ist für die Betroffenen unzumutbar." Es sei eine zu große seelische und körperliche Belastung."

      Mein Mann war auch Gynäkologe und nichts hätte ihn dazu bringen können, eine Abtreibung vorzunehmen. Er war einerseits aus Familientradition, aber vorwiegend deshalb Arzt geworden, weil er Menschenleben RETTEN wollte, aber nicht, um ungeborenes Leben zu töten.

    • Undine
      23. August 2018 23:20

      Ich frage mich, wozu die ganze "Aufklärung" in der Schule, wenn es immer noch so viele "ungewollte" Schwangerschaften gibt! Es gibt die Pille, es gibt---nach mehreren Kindern--- die Möglichkeit der Sterilisierung bei der Frau, aber auch beim Mann!

      Eine Schwangerschaft zu VERHÜTEN ist jedenfalls kein Mord. Und dann wäre auch noch ein bißchen HIRN VONNÖTEN, um auf einfachste Weise nicht ungehemmt Kinder zu zeugen, die man nicht will. Verantwortungsgefühl könnte man das auch nennen!

      Und zuletzt---was für ein Jammer, wie sich viele Frauen um dieses Glück bringen, ein Kind zu haben. Wenn der linke Mainstream sich einmal dreht und diese Frauen einsam alt werden, beneide ich sie nicht!

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2018 10:50

      @Undine

      Bitte verzeihen Sie mir die drastischen Worte: aber wird beim Geschlechtsverkehr freiwillig und ohne Grund die Zeugung von Nachkommen unmöglich gemacht, dann verliert diese Tätigkeit ihren eigentlich Sinn. Dann handelt es sich dabei bestenfalls um Partneronanie.

      Kann ja auch ganz schön sein.

    • Undine
      24. August 2018 11:59

      @cmh

      "...dann verliert diese Tätigkeit ihren eigentlich Sinn."

      Ihr Einwand ist ganz richtig---aber ist es traurigerweise nicht längst schon so weit (auch ein 68er-Prinzip!)?

  13. werauchimmer
    23. August 2018 00:45

    Also ich weiß nicht:
    Gerade eine Gegenüberstellung mit den sogar noch zahlreicheren Vorfällen in den staatlichen Kinderheimen zeigt auf, dass die Päderastie nicht am Eheverbot für Priester festzumachen ist - oder zumindest nur im untergeordneten Ausmaß. Insofern deutet eher alles darauf hin, dass Autoritätsverhältnisse außerhalb von Familien zu hinterfragen sind.

    Hinzu kommt, dass Pfarrer in heutigen Zeiten nicht selten berufliche Enttäuschungen zu verkraften haben werden, weil sie sich oft vor zwischenmenschliche Barrieren gestellt sehen (außerhalb schrumpfender Rückzugsgebiete). Wenn so jemand sein pastorales Leben anders erhofft hat, könnte das sein Abgleiten in Liederlichkeiten begünstigen.

    Allerdings denke ich, dass die Kirchenleute auch früher nicht so keusch waren, wie es nach außen den Anschein hatte.

  14. Brigitte Imb
    22. August 2018 21:37

    OT

    Köstlich geschrieben, hier kriegen die Linken eine drauf. Aber nicht nur der Kommentator läßt den Linken ihre eigene Brühe auslöffeln, sondern so mancher Leser, so mancher Kollege.....LINKEN"STERBEN" ist angesagt.

    http://www.pi-news.net/2018/08/zeitungs-schmock-und-lira-sterben-von-seiner-schoensten-seite/

  15. Brigitte Imb
    22. August 2018 21:26

    All diese scheinheiligen* Linken - nein * sind sie eigentlich nicht, sondern ganz krass verlogen, - propagieren Sex mit jedem und überall, am besten öffentlich und ganz vorne mitdabei sind die Päderasten.

    Will sich aber etwa ein hübsches Mädel einige € dazuverdienen und läßt sich freiwillig etwas tiefer dekolletiert ablichten für Werbezwecke, dann kreischen diese Lügensäcke aus allen Löchern....SEXISMUS.

    Es ist doch völlig egal um welches Thema es sich bei den Linken handelt, wenn sie nicht die Deutungshoheit inne haben, sprich Macht, dann rotieren und lügen sie zur Potenz. *lü hoch2 hoch 2....unendlich*

  16. Pennpatrik
    22. August 2018 19:50

    Wir dürfen alle frei sein, solange wir uns an die Vorgaben des Politkommissariats halten.
    Schwule dürfen Schwulenclubs gründen.
    Lesben dürfen Lesbenclubs gründen.
    Gutmenschen dürfen Gesetze brechen.
    Die Gewerkschaft darf zu jedem Thema ihren Müll absondern.
    Aber um den Verein "katholische Kirche" machen sich die Sozialisten Sorgen. Was immer diese Kirche macht, geht die Linken einen Dreck an. Mit Gesindel kann man nicht kooperieren.

  17. Weinkopf
    22. August 2018 19:08

    O.T.
    Per Telefon wurde ich ersucht, an einer Umfrage teilzunehmen. Nach anfänglichem Zögern stimmte ich zu, auch deshalb, weil mir der Fragesteller versicherte, es beträfe Angelegenheiten meines Wohnbezirkes.
    Seine erste Frage betraf mein Alter. Auf meine Antwort beendete er die Gespräch mit dem Hinweis, dass nur Leute bis zum 60. Lebensjahr befragen darf.
    An alle Älteren: Für alle aktuellen Themenbereiche, die dem unmittelbaren Umfeld zuzuordnen sind, ist die Meinung älterer Menschen nicht mehr von Bedeutung.
    Um diese Beleidigung zu vermeiden hätte man ja auch im nachhinein eine entsprechende Auswertung vornehmen können. Soviel Anstand scheint aber heutzutage nicht mehr angebracht.

    • Pennpatrik
      22. August 2018 19:47

      Du weißer, alter Mann bist der Feind. Nur, damit Du es verstehst. Es ist Krieg.

    • Wyatt
      22. August 2018 20:49

      Pennpatrik,
      ja es ist Krieg und diese Armutschkerln von Nachgeborenen z.B. haben u.a. nicht die geringste Ahnung von heißen Sommern aus den 50'ern und 60'ern und plappern jetzt von noch nie dagewesener Hitzewelle (in ihrem eigenen kurzem Erdendasein)

    • Brigitte Imb
      22. August 2018 21:28

      Mitmachen bei Umfragen, und denen irgend etwas erzählen. :-)

    • glockenblumen
      23. August 2018 08:53

      @ alle

      *****************************!

    • pressburger
      23. August 2018 09:13

      Wäre interessant zu wissen welche Agentur es war. Der Auftraggeber braucht nicht eruiert werden, sicher links-grün-gegendert. Seit Jahren, die verbrauchten alten, weissen Männer, überzählig, überflüssig. Gruftis zum kompostieren.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      24. August 2018 09:21

      Ich lehne Teinahme an Umfragen längst ab. Einerseits ist es schade um die Zeit, anderseits ist es ärgerlich, hinterher anzusehen, wie das Ergebnis nach pseudodemografischen Kriterien zerlegt und zurechtgedeutet wird.

    • Undine
      24. August 2018 23:11

      @Prinz Eugen von Savoyen

      Seit ich kein Festnetz mehr habe, ist Schluß mit Umfragen, die ich immer als Störung empfunden habe; meine Handynummer steht nicht im Telefonbuch, ist auch nicht via Internet zu erfahren.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. August 2018 16:05

      Ich habe lange Umfragen mitgemacht, Undine, einfach, weil mich interessiert hat, was die fragen. Wenn es etwas gibt, was noch weiter von der Realität ist als eine Marketingabteilung, dann kenne ich es noch nicht. Marketingtyp_*innen sind diselben Depp_*innen wie Journis. Dei einen fragen sich ihre Welt zusammen, die anderen schreiben sich sie.

  18. Brigitte Imb
    22. August 2018 17:27

    Den Zölibat betreffend bin ich mit meiner eigenen Meinung unschlüssig.
    Einerseits sehe ich es als gut an, daß ein Geistlicher "frei" ist, andrerseits ist diese Regelung eine kaum bis gar nicht einhaltbare Geißelung, die absolut nicht der Natur entspricht.
    Auch Jesus´ Jünger hatten Frauen. Die kath. Kirche sah wohl eher einen Vorteil für sich selbst, den Geistlichen diese Bürde aufzuerlegen.

    Zu den hereinströmenden Männern aus Subkulturen, in denen Frauen keine Rechte haben, als Eigentum angesehen werden und jederzeit zu allem zur Verfügung zu stehen haben, kann ich nur die Regierungen verachten. Nicht nur die Linken.
    Diesen "Eliten" ist ganz klar was sie tun, sie nehmen in Kauf, daß die autochthone Bevölkerung geschunden wird, ja es ist ihnen sogar ganz angenehm denke ich, weil es Angst erzeugten so ev. zu schnellerer Umsetzung der von oben herab verordneten "Erziehung" beiträgt.

    So meinte doch die "Zersetzungsministerin" Özuguz: "Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. "

    • otti
      22. August 2018 17:54

      Brigitte: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      i.B. Absatz 1

      die restlichen 2 sowieso

    • glockenblumen
      22. August 2018 18:11

      "...Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden... "

      und was soll daran auch nur einen Funken an Gutem haben? Das muß der gute Özuirgendwer erklären.
      wie soll so Fortschritt in Bildung, Wissenschaft und Technik erzielt werden?
      Ich WILL NICHT in einer Gesellschaft leben müssen, die Frauen verachtet, in der eine "Religion" über dem Gesetz steht und schon gar nicht will ich diese häßlichen schwarzen Fetzen - das noch bei brütender Hitze! - umhängen! :-(
      Falls dieser Özuwasweißich es nicht weiß: EUROPA IST VIELFÄLTIG UND BUNT UND DAS GANZ OHNE ZUWANDERUNG!!!

    • Wyatt
      22. August 2018 20:51

      Brigitte u. Glockenblume
      ******
      ******
      ******

    • Majordomus
      22. August 2018 23:11

      "Einerseits sehe ich es als gut an, daß ein Geistlicher "frei" ist, andrerseits ist diese Regelung eine kaum bis gar nicht einhaltbare Geißelung, die absolut nicht der Natur entspricht."

      Völlig richtig.
      Außerdem möchte ich noch hinzufügen, dass diese intelligenten Männer ihre Gene nicht weitergeben (dürfen, jedenfalls offiziell).

      Aber all das ist eine müßige Diskussion. Ich empfinde die tausenden jungen, testosterongesteuerten Zeitbomben als eine akute Bedrohung unserer Kultur und Freiheit.

      Es stellt sich wie immer die Frage: Cui bono?

    • merlin (kein Partner)
      25. August 2018 21:54

      Bei Telefonumfragen antworte ich sofort mit der Gegenfrage wieviel die Agentur für meine Antworten zu zahlen bereit ist. Da ist dann sofort Funkstille und keine weitere Belästigung.

  19. Romana
    22. August 2018 17:02

    Der Zölibat, der als Bedingung an das Priesteramt geknüpft ist, wird immer wieder zum großen Problem und Hindernis hochstilisiert. Viele Ordensmänner und -frauen haben aber seit Jahrhunderten gezeigt, dass er eine lebbare und sogar wünschenswerte Lebensform sein kann. Niemand wird gezwungen, Priester zu werden, und jeder angehende Priester weiß, worauf er sich einlässt. Paradox ist, dass es für Menschen, die Herren ihrer Triebe sein sollten, als unzumutbar betrachtet wird, ihre Sexualität nicht auszuleben, während man den trieb-gesteuerten Tieren sexuelle Begegnungen vielfach bedenkenlos vorenthält.

  20. glockenblumen
    22. August 2018 15:04

    Die sexuelle „Befreiung“ hat ein Gefängnis geschaffen, in dessen faulig-verdorbenem Boden Perversionen aller schrecklichen Abarten gedeihen konnten. Besonders auch eine gender-feminismus-pädophile Abartigkeit.

    Gender ist geisteskrank. Es zielt darauf ab, daß sich Männer und Frauen nicht länger als solche fühlen, sondern als mehrgeschlechtliche Hybriden die sich wiederum zu allen Geschlechtern hingezogen fühlen.
    Alles unter Führung und Kontrolle einer gewissenlosen "Elite"
    Heißa, jeder mit jedem bereits im Kindesalter, damit die entarteten Verfechter dieses perfiden Gedankengutes ihre Perversionen frei leben können.
    Mord an Ungeborenen, welch ungeheurer Fortschritt!
    Homosexuelle, die Familie spielen, auf ÖBB-Plakaten wird bereits damit geworben, nein wie offen diese Gesellschaft doch ist....

    Nein! Sie ist nicht offen, sie ist zu einer entwurzelten sitten- und Werte-losen Meute verkommen, der nichts mehr heilig ist

    Darum ist es einer skrupellosen EU möglich, Europa mit Leuten zu fluten, deren Kultur unserer ferner ist als der Mond. Darum ist es möglich, daß Ungeborene zu Tausenden ermordet werden, ohne daß sich auch nur ein Fünkchen Gewissen regt, darum ist es möglich, Schulen und Schaltstellen der wichtigen staatlichen Organisationen mit Marionetten einer marxistischen Ideologie zu besetzen, die dafür sorgen, daß die Hirnwäsche der breiten Masse aus dem Schleudergang gar nicht rauskommt.

    • Pennpatrik
      22. August 2018 15:18

      Und die Eltern lehnen sich nicht gegen die frühkindliche Perversionserziehung auf, was widerum ein Erfolg des Feministengesindels ist, das den Müttern ihren Schutzinstinkt abtrainiert haben.
      Schande über die Mütter!

    • otti
      22. August 2018 16:04

      beide: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Bob
      22. August 2018 16:10

      ******************************************

    • otti
      22. August 2018 16:30

      DANKE Bob, daß Du wieder da bist !!!!

    • glockenblumen
      22. August 2018 16:36

      @Bob

      Ich freue mich, wieder von Ihnen zu lesen!!!!!

    • Bob
      22. August 2018 17:51

      Ich habe stets mitgelesen, bin aber unsicher ob ich wieder schreiben soll. Ich bin zutiefst von der jetzigen Regierung enttäuscht, obwohl ich sie gewählt habe. Unsere Kritik, in diesem Forum, geht völlig ungehört unter. Die Volksverräterpartei ist ganz die Alte geblieben, mit einem brillanten Bauchredner an der Spitze, und Strache hat man offensichtlich kastriert. Die einzige Hoffnung sind Hofer, Kickel und der Finanzminister. Der Rest ist zu vergessen.

    • otti
      22. August 2018 18:08

      Bob: und die Alternative ???

      Natürlich befinden wir uns hier in einer "Echokammer" (c.r. lilibellt glaube ich - leider nicht von mir !)

      Aber es gehört zu meinem Morgenbrevier in dem Blog hier herumzustöbern, AU`s grandiose Berichte zu lesen, einen (leisen, damit ich meine Frau nicht aufwecke) ersten Morgenkaffee zu schlürfen und eine der wenigen genußreichen Zigaretten zu rauchen.
      Und die wirklich guten Kommentare zu lesen. Und da hast DU nicht nur mir gefehlt !!!

    • glockenblumen
      22. August 2018 18:14

      lieber @Bob, aber hier können wir uns wenigstens austauschen!
      Ich habe Ihre Kommentare immer mit großem Interesse gelesen und es würde mich freuen, wenn Sie wieder aktiv mitdiskutieren :-)

    • Wyatt
    • Undine
      22. August 2018 21:14

      @glockenblumen

      Danke für diesen trefflichen Kommentar!*******************************+!

    • Dr. Faust
      23. August 2018 00:59

      Gruß an Bob, den Meister des Auf-Den-Punkt-Bringens!

    • Riese35
      23. August 2018 07:19

      @Bob: Ich schließe mich den Äußerungen meiner Vorschreiber an. Ich freue mich riesig, daß Sie auch schreibend wieder zurück sind. Ich habe Ihre immer kurzen aber ins Schwarze treffenden Kommentare sehr vermißt.

      @glockenblumen: Natürlich ******************!

    • pressburger
      23. August 2018 09:21

      Die Linke antikulturelle Subversion, hat so alle Werte unserer Gesellschaft pervertiert, dass wir, weil bis dato vor sich dösend, in einer anderen Welt aufgewacht sind.
      Die Verrohung der Gesellschaft seit 1968, gewollt verursacht von den sog. intellektuellen Eliten, Soziologieprofessoren, Politologen, Journalisten, marxistischen Geschichtsverfälschern, Kommentatoren, alle unisono die gleichen Lügen verbreitend, ist ein voller Erfolg. Die Konservativen, haben ausser defensiven Rechtfertigungen, nichts dagegen aufzubieten.

  21. otti
    22. August 2018 13:46

    Eiegentlich wie IMMER : Dank an unseren Dr. AU

    Was mir jetzt, 13.30 Uhr fehlt, und meine BITTE begründet:
    Gerade zu diesem großartigen Artikel von AU fehlen mir die Stellungnahmen der großartigen Frauen in diesem Blog.
    Alphabetisch gereiht und nicht vollständig:
    "elfenzauberin / glockenblumen / lilibellt / majodormus / undine ....."
    Ich bitte doch um Ihre Beiträge !
    "DIE BOTSCHAFT DER FRAUEN" (Eugen Drewermann)

    • otti
      22. August 2018 13:47

      Brigitte - Verzeihung ! habe ich ausgelassen

    • glockenblumen
      22. August 2018 15:07

      Lieber @otti: DANKE!!!!

    • Brigitte Imb
      22. August 2018 17:02

      @otti,

      bei den Temperaturen(30,5°) bin ich in der "Homekaribik und nicht einmal fähig an Sex zu denken. ;-) *entschuldigkeit*

    • otti
      22. August 2018 18:11

      Brigitte: EINER der Unterschiede zwischen den Geschlechtern ????????????? :-))))

    • Brigitte Imb
      22. August 2018 18:22

      otti,

      jetzt sog i nix mehr. :-))))

    • Undine
      22. August 2018 20:52

      Lieber @otti, die heißen Tage verbringe ich am SEE! Das Tippen dort auf dem iPhon ist mir zu mühsam! Außerdem wird der eine oder die andere hier im Blog froh sein, wenn ich einmal sparsamer umgehe mit meinen "Senfspenden"! ;-)

    • Brigitte Imb
      22. August 2018 21:15

      @Undine,

      schrecklicherweise brechen die letzte Sonnentage - also so richtig heiß - an. :-(

      Da muß noch jede Sekunde genützt werden.

  22. hellusier
    22. August 2018 11:52

    Ein ungebremstes Triebverhalten ist in unserer Gesellschaft ein Zeichen der Primitivität ,was die Sozialisten ihrerseits als Privileg ihrer Klientel propagierten
    zu 68 iger Zeiten bis heute Es passt auch gut zu Klima und Demographie-Lüge
    bis zu den Drogen und HIV Verehrungen als Ausdruck von sozialistischen" life stye" !
    Diese Art des Niedergangs der Sitten und Gebräuche zu beschleunigen erfand man
    die PC und die Genderei als zu ertragende Unzumutbarkeiten für eine "Dressur-Masse" mit verkehrten Regeln ,damit auch die primitivsten Zuwanderer Platz finden unter der ROGRÜNEN Freundschafts- Decke !Dass das ins EU-Reglement passt
    sorgen politische Chamäleon s a la Karras -ein ÖVP-Mutant !!
    Ergo bin ich für einen politischen Zölibat für alle diejenigen ,die Realität und
    Triebverhalten nicht unterscheiden können!

  23. Wafthrudnir
    22. August 2018 10:28

    Bezüglich des Beichtgeheimnisses kann ich den Ausführungen unseres Blogmasters diesmal so gar nicht folgen:
    Wenn das Beichtgeheimnis gewahrt bleibt, so darf es ja auch keinen Aktenvermerk o.dgl. geben. Es sollte somit unmöglich sein, einem Bischof nachzuweisen, was er in der Beichte erfahren hat. Ebenso darf der Beichtvater Informationen, die er in der Beichte erfährt, auch in keiner anderen Weise verwerten. Auch eine Versetzung des Priesters aufgrund seiner Beichte würde somit einen Bruch des Beichtgeheimnisses darstellen.
    Andererseits hindert den Beichtvater nichts daran, als Buße etwa Selbstanzeige festzulegen. Natürlich kann er die Ableistung der Buße nicht erzwingen, aber ich habe noch nirgends gehört, daß diese Strategie etwa von Bischöfen auch nur empfohlen würde.
    Insgesamt scheint mir also, daß die Beichte in diesem Skandal nur insofern eine Rolle spielt, als daß dieses Instrument (seit dem Konzil?) unsachgemäß genutzt wird.

  24. pressburger
    22. August 2018 10:17

    Die Evolution ist nicht unfehlbar. Die Evolution ist nicht der unfehlbare Gott, der nach einen Schöpfungsplan, so zu sagen der Vorläufer der späteren fünf Jahrespläne, vorgeht und unfehlbar ist. Die Evolution kann sich irren, korrigiert aber die Fehlentwicklungen.
    In der Entwicklung der Spezies, ist es zu einen evolutionären Sprung von der nichtgeschlechtlichen zu geschlechtlichen Fortpflanzung gekommen. Mit vielen evolutionären Vorteilen. Die Kombination von Genen aus verschiedenen Pools ermöglichten bessere Anpassung an die sich verändernde Umwelt. Diese fortschreitende Erfolgsgeschichte hat den Homo Sapiens hervorgebracht. Mit Homo Sapiens endet die Erfolgsgeschichte. Der Mensch ist eine evolutionäre Sackgasse, letzt endlich durch seine explosionsartige Ausbreitung ist er zum Schädling geworden.
    Deswegen hat die Evolution, oder der Gott, vielleicht gemeinsam beschlossen, diese Spezies mit einen Ablaufdatum zu versehen. Der erste Schritt ist der Rückgriff auf die nichtgeschlechtliche Fortpflanzung, oder der Glauben daran.
    Die Förderung der gleichgeschlechtlichen Paarung, schliesst eine Fortpflanzung, ohne Tricks, aus. Keine Fortpflanzung.
    Der zweite Schritt ist die Einführung und Förderung der Ermordung ungeborener Kinder. Noch nie in der Geschichte wurde die Tötung von Kindern staatlich gefördert, bezahlt und mit ideologisch-feministischen Argumenten, untermauert.
    Der nächste Schritt ist die Elimination des unwerten Lebens, der überflüssigen, Kosten verursachenden. Die Generation 65+. Dieser Generation wird zunehmend, von den noch etwas jüngeren eingeredet, dass sie den Zeitpunkt ihres Todes selbstbestimmend wählen sollen. Eigentlich eine Aufforderung, sich selbst ihre Henker ins Haus zu holen. Noch nie in der Geschichte wurden die Alten so abwertend behandelt.
    Die Politik hat es nicht verstanden das Potential der Generation, die jetzt in bester Gesundheit, leistungsfähig ins Austragshäusl geschickt wird, zu nutzen. Die Gewerkschaften haben sich mit ihrer Behauptung, dass Arbeit ein Fluch ist durchgesetzt. Arbeit ist ein Lebensinhalt. Stimmt die Gesellschaft wird älter, aber die Menschen bleiben auch länger leistungswillig und gesund.
    Diese Gesellschaft braucht keine sogenannte Verjüngung, Blutauffrischung - eigentlich ein Bestandteil der Nazi Ideologie, diese Gesellschaft braucht den optimalen Einsatz der eigenen Ressourcen. Diese Gesellschaft soll sich wieder auf das Prinzip Leistung zurückbesinnen.

  25. restituta
    22. August 2018 09:41

    Der Kopftuchzwang im Islam wird damit begründet, dass ohne Kopftuch der islamische Mann seine Triebe nicht unter Kontrolle hätte. So gesehen ist der Zölibat ein Gegenentwurf, dessen Aussagekraft ich als Frau, befreiend finde. Ich bin dankbar in dieser Kultur mit dieser Religion leben zu dürfen und dazu trägt auch der Zölibat bei.

  26. Josef Maierhofer
    22. August 2018 09:37

    Der Mensch ist Teil der Natur und zu der gehört die Sexualität zur Fortpflanzung, so auch beim Menschen. In der Natur gibt es auch unterschiedliche Formen der Fortpflanzung von 'Einehe' bis 'Rudelehe' bei den verschiedenen Tieren, auch 'Homosexualität' gibt es bei manchenTieren.

    Die große Mehrheit der Menschen lebt in der Einehe, reichere leisten sich mehrere Frauen bis zu einem ganzen Harem, die Degenerierten marodieren wild herum und die 'Wohlstandsverwahrlosten' (meistens) begehen auch Verbrechen.

    Ich habe öfter Diskussionen mit einem ehemaligen Studienkollegen, der für all die negativen Dinge, zu denen der Mensch fähig ist, die Zivilisation verantwortlich macht, die Zivilisation mit ihren ganzen Eigenschaften von Kultur über Religion, Politik bis hin zum Krieg und allen negativen Auswüchsen.

    Unser Thema hier ist die Zivilisation und ihre negativen Auswüchse, in dieser Intensität und Perversität allerdings nur beim Menschen auftretend, einerseits der Massenmord an ungeborenen Kindern durch Pille und Abtreibung, eine demographische Katastrophe, anderseits aber die 'puritanischen' (meist schein'heiligen') Bewegungen oft garniert mit finanziellen Interessen, etwa bei 'MeToo' oder auch oft behaupteten sonstigen 'Vergewaltigungen' aus Ehen, wo es was zu 'erben' gibt, oder die systematischen Irreführungen von Kindern in Kindergärten und Schulen, was für mich auch unter Vergewaltigung von Kindern fällt.

    Traurig macht mich immer, wenn die Partei, die die schlimmsten Sexualverbrecher (Wilhelminenberg) schützt, gegen die Zölibatsverletzungen und Vergewaltigung von Kindern katholischer Priester hetzt und medial hetzen lässt.

    Nachdem wir Trennung von Staat und Religion haben, sind jene Proponenten, die Straftaten decken und nicht anzeigen, natürlich auch zu bestrafen, auch wenn sie katholischer Bischof sind, die Muslime tun das ohnehin gegen diese Gesellschaft mittels ihres Kampfauftrages, wir nennen es 'politischen Islam', 'Scharia'.

    Die Verjährungsfristen sind für mich ein 'eigenes Kapitel', wie überhaupt die Verjährung eines Verbrechens.

    Eines unserer größten Probleme ist eine gefärbte, einseitige Justiz, einseitige Medien, die manches verschweigen bzw. bagatellisieren, anderes aber aufbauschen bzw. streng bestrafen, kaum Regierungsmehrheiten für ordentliche Gesetze, das Erbe eines halben Jahrhunderts linker Dominanz und destruktiver 68-er.

    In einer solchen menschlichen Welt sich als Kind und junger Mensch zu orientieren, fällt schwer, es fehlen fast alle moralischen und ethischen Instanzen, 'erlaubt ist, was gefällt', verstärkt durch Medien, Kunst, Musik, Film, fast alles ist Propaganda, Manipulation, etc., also auch auf dem wichtigen sexuellen Gebiet Destruktion, Irreführung, Manipulation, die zum Aussterben unserer Kontinents führt.

    So schafft sich Europa ab.

    Sogar die Mütter unserer Kultur, die katholische, evangelische und orthodoxe (diese noch weniger) versagen durch ihre Verfehlungen und Teilnahme an der 'Wohlstandsverwahrlosung' mit dem tief sozialistischen Text, 'mit der Zeit gehen', oder 'modern', 'sind ja auch nur Menschen' (ohne Berufung wie die meisten Politiker) statt das Wort der Bibel zu verkünden und zu verbreiten und den meist gebildeten Christen die Urteilsfähigkeit zu überlassen. Da hat die Kirche das gleiche Problem wie die Politik, nur die (fast) Selbstabschaffung oder Durchforstung der Hierarchie und Trittbrettfahrer könnte möglicher weise zu einer Besserung führen, weil übersichtlichere und transparentere Organisationen klarer agieren könnten.

    Ich meine die linke systematische Zersetzung der moralischen Instanz der christlichen Kirchen und die Verherrlichung des brutal kriegerischen Islam durch die perversen Linken im Einklang mit den Plänen eines Soros und seiner NGOs (immerhin fließen Fördergelder, auch an Parteien ???), das ist das eigentliche Verbrechen der Linken an unserer europäischen Gesellschaft, neben sonstiger, wie Selbstbedienung, Korruption, etc.

  27. John
    22. August 2018 09:33

    Die offensichtilch globalen Missbrauchsskandale erschüttern die Kirche bis ins Mark und bewirken einen noch nie dagewesenen Vertrauensverlust. Beim sonntäglichen Glaubesbekenntnis krampft es mich schon länger ein, wenn der Vers lautet: "Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen...."

    Ja, es stimmt schon, Sünder sind wir alle, aber eine weltumspannende Organisation hätte die Chance und wohl auch die Verpflichtung, aus großem Schaden zu lernen. Natürlich ist da schon etwas passiert und die Kirche ist heute sicher diesbezüglich besser aufgestellt als noch vor einigen Jahren.

    Trotzdem sind unglaubliche Fehler passiert:
    So war z.B. der Umgang mit der Causa Groer (und insbesondere mit dessen Opfern!) ein Witz. Der Kardinal wurde zwar zurückgetreten, aber das war es dann schon auch. Kann man schon so machen, aber es hat mit der biblischen Forderung nach Gerechtigkeit - insbesondere für die Opfer! - nichts zu tun.

    Eine solcherart mehr als mangelhafte Aufarbeitung bedeutet auch, dass sich die Kirche der Chance begeben hat, daraus substanziell zu lernen. Dabei ist es nun genau 20 Jahre her, dass Hubertus Czernin mit seinem "Das Buch Groër" diese unfassbaren Vorgänge schwarz auf weiß vorgelegt hat. Auch wenn man davon ausgehen muss, dass auch das nur eine Spitze des Eisberges war und die meisten Schweinereien bis heute verborgen geblieben sind, habe ich doch persönliche Berichte von Betroffenen, die fassungslos machen.

    Aus dem Fall Groer heraus hätte man die ganze strukturelle Dynamik des Missbrauchs innerhalb der Kirche klar sezieren und daraus lernen können. Die Machtlogik, die Vernebelung und Verführung, die lächerlichen Ausreden von Tätern und das Versagen des Systems an sich, soetwas zu verhindern etc.
    Alle Missbrauchsfälle, die danach offenbar wurden, haben da eigentlich nichts Neues gebracht, sei es in Irland, in Deutschland, in Österreich, Neuseeland, USA, Chile etc. etc.

    Seit Groer musste den Verantwortlichen im Vatikan bewusst sein, dass das kein Einzelfall sein kann, sondern dass dies die gesamte Kirche flächendeckend betrifft, in jedem Land auf dieser Erde und dass da ungezählte Fälle vorliegen, die irgandwann einmal (zumindest teilweise, aber dann mit maximalem medialen Echo) bekannt werden.

    Was folgte war keine Aufarbeitung und keine investigative großangelegte Nachforschung, sondern lediglich ein Abwarten und hoffen, dass nicht viel mehr bekannt wird. Die denkbar schlechteste Reaktionsmöglichkeit. Aber hätte man das anders lösen können? Natürlich!

    Was hätte denn dagegen gesprochen, nach dem Bekanntwerden der Causa Groer über alle Nuntiaturen, in jeder Diözese weltweit, den Bischöfen das Messer an den Hals zu setzen und sie zur Offenlegung aller ihnen bekannten und missbrauchsrelevanten Informationen aufzufordern. Anderenfalls sie mit der unverzüglichen Absetzung zu rechnen hätten. Alles Relevante daraus hätte zur Anzeige geracht werden müssen, weil die Kirche selbst nicht die Kraft hat, das aufzuarbeiten. Ein dramatischer weltweiter Aufschrei wäre die Folge gewesen, unglaublicher Vertrauensverlust und massive Schadenersatzzahlungen bis hin zum Bankrott von Diözesen etc. Aber schließlich - nach einem Tal der Tränen für die ganze Kirche, einer unglaublichen Demütigung, vieler Änderungen (bis hin zur Abschaffung des Zölibats, das teilweise sicher auch zu einer problematischen Negativauslese führt und damit in vielen Fällen Missbrauch begünstigt, wäre wohl auch ein umfassender Reinigungsprozess und ein Neustart möglich gewesen.

    Das hat man gescheut, was ich schon verstehe, aber die Folge ist, dass in irgendeiner Ecke der Welt immer wieder neue unglaubliche Fälle auftauchen. Dabei hatte man ja gemeint, in den USA sei die Sache ausgestanden! Ein folgenschwerer Irrtum.

    Welches Land wird als nächstes aufpoppen? Schwer zu sagen, aber da ist noch unendlich vieles im Busch, allein wenn ich an ganz Afrika denke. Wenn Missbrauch zutiefst in allen Situationen einer bestehenden Machtdifferenz gedeihtz, dann muss es in Afrika furchtbar zugegangen sein! Dass die Kirche aber mit einer solchen Stratiegie scheibchenweise ihr letztes Quäntchen an Autorität einbüßt, ist tragisch!

    Dass man mit Durchhalteparolen das nach wie vor auszusitzen versucht, denn "die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwinden" verstehe wer will. Was aber tun, wenn die "Pforten der Hölle" sich im Innersten der Kirche befinden?

    Mir schwant übles!

    • Mentor (kein Partner)
      24. August 2018 09:30

      John
      "" habe ich doch persönliche Berichte von Betroffenen, die fassungslos machen.""

      In dieser Causa stört mich das die Art des Missbrauches NICHT genannt wird.
      War der Kardinal nun (O-Ton Profil: Ein gnadenloser Grapscher und Greifer) oder hat er wie "Geistliche" in Irland Buben gnadenlos penetriert?
      Sollte das etwa keinen Unterschied machen, unterscheidet die Judikatur die Formen von Missbrauch nicht?

  28. Leopold Trzil
    22. August 2018 09:21

    Bezüglich der katholischen Kirche sollte man nicht übersehen, daß es dort ein ganz eigenes "1968" gab: "Das Konzil", welches damals wie heute als eine Neuerfindung, ja Neugründung der Kirche interpretiert wird, und in dessen Gefolge gerade in der Moraltheologie auf eine Weise herumgefuhrwerkt wurde, daß man glauben konnte, es würde nichts mehr gelten, was früher gelehrt und festgehalten wurde.
    Im deutschen Sprachraum feierte man die "Autonome Moral" und verabschiedete sich vom Konzept des actus intrinsece malum, also solcher Handlungen, die nie und unter keinen Umständen erlaubt sein können (woraus sch mit Notwendigkeit ergibt, daß alles irgendwie und unter irgendwelchen Umständen eben doch gerechtfertigt werden könnte).
    Im anglophonen Bereich, der immer stark praktisch orientiert war, führte dieselbe Dynamik dazu, daß die kirchliche Disziplin auf breiter Front zusammenbrach - was bereits nach der vor Jahren hereingebrochenen Skandalwelle von einer neuen Bischofsgeneration vehement korrigiert wurde. Die heutigen Vorwürfe betreffen ja weithin Fälle der sechziger bis achtziger Jahre. Ich würde übrigens nicht völlig ausschließen, daß die jetzige Skandalisierung auch dazu instrumentalisiert werden könnte, in den USA jene konservativen Bischöfe zu demontieren, die in jüngerer Zeit eine Wende zum Besseren brachten, aber nicht in den gegenwärtigen kirchlichen Alt-68er-Trend passen.

  29. El Capitan
    22. August 2018 09:21

    Die Kirche hat den Fehler gemacht, aus einer Religion mit Mythen, Geheimnissen und einem Hoffnungs- und Erlösungsprinzip eine Ideologie zu machen. Ideologien haben alle ein Ablaufdatum. Die einen früher, die anderen später.

    Man sieht es ja bei den 68ern. Zuerst "befreien" sie sich und dann kippen sie ins Gegenteil und spielen öffentlich die Orgasmusbremse. Manche der GrünInnen sind so "attraktiv", dass auch eine Großpackung Viagra nichts mehr ausrichtet.

    Die ganze Ideologisierung der Sexualität hat nur Schaden angerichtet. Die größten Tugendwächter waren die Schlimmsten.
    Goebbels war der "Bock von Babelsberg", Honecker hat sich Pornos aus dem Westen besorgen lassen, wie wir heute wissen, Mao Zedong hat sich minderjährige Mädchen bringen lassen und was manche Päpste und Fürsterzbischöfe (zB in Salzburg) aufgeführt haben, ist Stoff pikanter Bücher und Filme.

    Sexualität ist ein natürliches Recht. Wer Naturrechte ideologisiert, richtet Schaden an. Daher liegen die Pflicht-Zölibateren genauso falsch wie die Grünen Orgasmusverweigerer und die Schwulenpropagandisten.

  30. dssm
    22. August 2018 09:13

    Nachdem in Zeiten der Not diese "Zölibatsdiskussion" eindeutig beantwortet wurde, man denke an die Heitratserlaubnis im Ostblock, damit die Priester der Untergrundkirchen für den Geheimdienst schwerer zu greifen waren, sollten die Kirchenoberen einmal klar erklären, warum das Zölibat so unumstößlich ist.

    • Riese35
      22. August 2018 09:28

      Ja, leider verweigern sich die Kirchenoberen, den Zölibat zu erklären. Dazu gibt es aber ausreichend gute Literatur. Interessant ist z.B. die Lektüre der päpstlichen Briefe und Texte aus dem 4. Jahrhundert. Oder von Alfons Maria Kardinal Stickler "Der Klerikerzölibat".

      Bei der "Eindeutigkeit" wäre ich vorsichtig, gerade in Notzeiten. Solche Regelungen enthalten oft noch zusätzliche Aspekte, die nicht offiziell bekanntgegeben und dokumentiert wurden, die aber die ganze Sache in einem anderen Lichte erscheinen lassen. Gerade in Zeiten der Verfolgung hat man ganz bewußt vieles auch nicht schriftlich dokumentiert.

    • Riese35
      22. August 2018 09:29

      Ein rumänischer Aristokrat hat mir in den 80er-Jahren geraden den Zölibat der kath. Kirche als gewaltigen Vorteil erwähnt, denn der kath. Priester war damit nicht so vom Geheimdienst erpreßbar wie jemand, der Familie und Kinder hatte.

    • Wafthrudnir
      22. August 2018 10:52

      Unumstößlich ist der Zölibat bekanntlich nicht. Was er jedoch leistet, ist ein Schutz vor Loyalitätskonflkten, denn ein Priester, der seine Aufgabe ernst nimmt, wäre unvermeidlicherweise ein sehr schlechter Familienvater. Es gäbe somit zwei Möglichkeiten:
      Das Priesteramt wird als 9-5 Job gehandhabt (bei Pastoren nicht selten), oder man toleriert, daß die Ehen von Priestern in der Regel scheitern (inkl. weiteren Problemen mit wiederverheirateten Priestern), und daß sie in ihrem Familienleben alles andere als ein Vorbild sind.
      Bei den Orthodoxen funktionieren die verheirateten Popen m.W. nur, weil sich ihre Aufgabe weitgehend auf die Sakramentenspendung beschränkt. Seelsorge und Führungspositionen liegen ausschließlich bei zölibatären Priestermönchen, deren Ansehen auch viel höher ist.

    • Chivasso
      22. August 2018 13:41

      Die Institution Kirche verbietet ihren Priestern sexuelle Aktivitäten sowie die Ehe. Dabei hat sie doch ihr Gott, der Schöpfer auch mit dem Sexualtrieb ausgestattet. Dieser muss permanent unterdrückt werden. Nicht alle Priester und Ordensfrauen sind so stark in ihrem Glauben und schaffen das. Der Rest sucht Auswege zum Abbau des sexuellen Dranges, meist zum Leid unschuldiger Dritter. Das kümmert die Kirche nur wenig bis überhaupt nicht. Wesentlich ist, dass es der Kirche selbst von grossem Nutzen ist. Dennoch wird mehrmals täglich zum Herrn gebetet, in der Hoffnung, in sein Reich zu gelangen. Die Verantwortlichen sollten vielmehr ihr Verhalten reflektieren, dieses ändern und sich aufrichtig schämen.

    • dssm
      22. August 2018 18:46

      @Riese35
      Ein guter Einwand, denn Beichtgeheimnis und der verständliche Schutz der eigenen Kinder ist wohl ein Widerspruch in einer feindlichen Umgebung. Um so dringender wäre eine Diskussion. Andere Zeiten, anderes Verhalten - aber keinesfalls sollte vorschnell gehandelt werden, wir haben Zeit!

  31. Österreich
    22. August 2018 08:59

    Bestes Beispiel für die Vermischung von 68-er-Sex-Wahn-Entgrenzung und Prüderie: Der Perverso-Sex-Künstler alias Hermes Phettberg. Sein Lebenslauf ist in Wirklichkeit nichts anderes als eine umgekehrte völlig pervertierte Heiligen-Biographie (ehemaliger Pastoralassistent aufgewachsen in der Groer-Gemeinde Hollabrunn).
    Mitbegründer des Vereins „Sadomasochismusinitiative Wien“ und des Projektes „Polymorph Perverse Klinik Wien“, Proponenten eines „Vereins zur Schaffung einer Hochschule für Pornographie und Prostitution“; bekannt geworden auch durch seine öffentlich-perversen Sado-Maso-Kunstaktionen in der Wiener Underground-Szene, wo man an ihm (als lebendiges Sex-Monster während einer Sex-Museums-Ausstellung) sado-maso-Sexpraktiken beliebig ausprobieren konnte. Mittlerweile wartet Phettberg (nach einem kurzen Intermezzo als Moderator in der „Nette Leit Show“ ab 1994) nach mehreren Hirnschlägen auf seinen Tod und soll – wie man hört – öfters im Wiener Stephansdom bei Messen gesichtet worden sein. „Mit dem Alter kommt der Psalter“.
    Der letzte Film über Hermes heißt übrigens „Hermes Phettberg – Elender“. Phettberg als pervertierter Höhepunkt der abendländischen Kulturgeschichte von den alten Griechen bis zu Gekreuzigten. Aber erst durch die 68er-Entgrenzung ist aus ihm so eine enthemmte Elendsgestalt geworden.

    https://www.youtube.com/watch?v=sBpWWn5ZSZ0

  32. Riese35
    22. August 2018 08:42

    Der entscheidende Satz lautet: "..., während etwa in Kinderheimen der Stadt Wien (wo in aller Regel weit und breit keine Priester zu finden sind) noch viel grässlichere Dinge passiert sind. ... Und dennoch sind die Wiener Verbrechen medial kaum breitgetreten worden."

    Man muß sich nur die Frage nach den treibenden Kräften dahinter stellen. Dann erübrigen sich alle anderen Ausführungen zu diesem Thema. Es ist kein Wiener oder österreichisches Problem. Es sind dieselben Kräfte, die die Zerstörung unserer Gesellschaft, die Zerstörung Europas, unserer Kultur, die die Völkerwanderung und Islamisierung wollen. Es sind die 68er und ihr Umfeld.

    Es geht nicht um Kindesmißhandlung. Es geht nicht um Moral oder Völkerrecht. Es geht um Interessen und "Verbündete". Ersteres ist nur so weit von Interesse, als es letzterem nützlich ist. Die Debatte um Kindesmißhandlung - so notwendig und richtig eine solche, ehrlich geführt, auch wäre - ist daher eine Scheindebatte, die vom eigentlichen Thema ablenken soll.

    Mittlerweile gibt es bei uns ja auch schon muslimische Ärzte. Aus diesen Kreisen hört man, daß diese zwar gerne Abtreibungen an nichtmuslimischen Frauen vornehmen, muslimischen Frauen aber Abtreibungen verweigern und diese wieder unverrichteter Dinge heimschicken.

    • Wyatt
      22. August 2018 09:02

      In welchem Interesse es wohl lag, dass in einer Männerpartnerschaft kleine Buben adoptiert werden dürfen? Im Interesse der kleinen Buben? Das sollte spätestens in zwanzig Jahren einmal ausführlich nachgefragt werden, bei den dann erwachsen gewordenen Männern.

    • Riese35
      22. August 2018 09:16

      @Wyatt: Diese Frage sollte man sich heute bereits stellen. Dann erkennt man die Verlogenheit dieser Debatte.

      Verschwenden wir keine Zeit mit solchen Scheindebatten. Die Zeit drängt. Konzentrieren wir uns auf den Kern dieses Problems: die Zerstörung Europas und unserer Kultur, derzeit vor allem durch die Völkerwanderung vorangetrieben und "abgesichert" durch ein völlig desolates, mißbrauchtes "Rechtssystem".

      Wenn Kurz das Anlegen sog. "Rettungsschiffe" in EU-Häfen durch hinausposaunte Wortmeldungen verbieten will, so kostet mich das einen Lacher, wenn man in einem Aufwaschen hört, daß er Karas zum EU-Kommissar machen will. Viel offensichtlicher kann man seine Wähler nicht mehr verhöhnen.

    • Charlesmagne
      22. August 2018 10:21

      @Riese35
      Ja leider haben sie mit dem letzten Absatz vollkommen recht. Aber das konnte man schon vor der Wahl wissen, da Kurz immer seine EU-Hörigkeit betont hat und deshalb verhöhnt er seine Wähler damit nicht sondern tut nur, was er auch angekündigt hat. Ich habe in einigen Kommentaren hier in diesem Forum schon vor der Wahl darauf hingewiesen.

  33. Postdirektor
    22. August 2018 08:27

    Was die Kirche betrifft: Hier ist jede Diskussion darüber sinnlose Zeitverschwendung. Sie ist gerade dabei, sich (und leider damit auch ihre Anhänger) an eine sich unbändig ausbreitende Herrenmenschenreligion zu verkaufen um dann in der Versenkung zu verschwinden.

    • Riese35
      22. August 2018 09:07

      Wenn Sie damit die westliche Kirchenhierarchie meinen, ja. Wenn sie die Kirche insgesamt anschauen, nein. Im Osten (Rußland, Orient etc.) denkt man in der Kirche anders.

    • Charlesmagne
      22. August 2018 10:11

      @ Riese35
      Richtig dargestellt. Deshalb wird wahrscheinlich in Zukunft die Grenze zwischen Shariaropa und dem die christlichen Werte weiterlebenden Osten etwa dort verlaufen, wo früher der „Eisene Vorhang“ verlief. Und es wird diesen wieder brauchen, aber diesmal, damit man sich vor den Invasoren schützen kann.

    • logiker2
      22. August 2018 11:31

      @alle *********************! für Shariaopa ganz besonders

    • M.S.
      22. August 2018 12:24

      @Charlesmagne

      Ja, ich halte es für möglich, dass in nicht allzu langer Zeit eine Flucht von Österreich über die ungarische Grenze in die Freiheit führt.

  34. Mifekoe
    22. August 2018 08:15

    Der Pflichtzölibat ist biblisch nicht begründet, im Gegenteil (Petrus, der erste Papst, verheiratet - wenn das Mannsein der Apostel als Argument gilt, warum Frauen nicht Priester werden dürfen, dann kann man das Verheiratetsein des ersten Papstes auch als göttlichen „Hinweis“ verstehen). Der Zölibat an sich ist auf der anderen Seite durchaus etwas Biblisches - Jesus war nicht zufällig unverheiratet. Ergo: Die Aufhebung des Pflichtzölibates in der Katholischen Kirche wäre die beste Aufwertung des Zölibats. Dem Zölibat würde so eine neue Tiefe verliehen, wenn er ganz freiwillig wäre. Das wäre keine „Lockerung“, sondern eine Verstärkung des Zeichens der Ehelosigkeit. Und überdies, im Sinne des obigen brillianten Kommentars von AU, eine sexualhygienische Maßnahme.

  35. Ausgebeuteter
    22. August 2018 07:59

    Ein Priester hat mit seiner Weihe das sexuelle Verlangen nach geschlechtlicher Befriedigung nicht verloren. Ergo dessen wird es meist in irgend einer Form "abgebaut" (Selbstbefriedigung, Verkehr unter Männern oder anvertrauten Kindern/Jugendlichen, Bordellbesuch, "Köchin"?). Diese Tatsachen dürfen nicht unter den Tisch gekehrt werden. Erfrelicherweise kommt nun vieles "Unerfreuliche" doch an die Öffentlichkeit und trägt dazu bei, dass diese Missstände beseitigt werden - oder doch nicht?
    Ich glaube schon, dass bald das Eheverbot der Geistlichen aufgehoben wird - denn damit wird auch der Priestermangel gelindert. Es gibt schon jetzt viele Einzelbewilligungen des Vatikans, wie auch bei der vor einigen Jahren in Großbrittannien abgespalten angl. Kirche und Übergang zu den Katholiken den dortigen Pastoren/Priestern die Beibehaltung der Ehe zugesagt wurde.

  36. Ausgebeuteter
    22. August 2018 07:49

    Kleine Ergänzungen:

    Wenn auch - wie behauptet - das sexuelle Verlangen der Männer stärker als bei Frauen ausgeprägt ist, darf jenes des letztgenannten Geschlechts nicht vergessen werden. Auch dort hat die Natur - besonders zu Zeiten des Eisprungs - für die Fortpflanzung "unterstützend" vorgesorgt.

    Die nun staatlichseits vielfach erlaubte Abtreibung ist ein Zugeständnis der Herrschenden (und auch der kath. und. evang. Kirche!) an die Linken, dass die Frau "ihr Leben frei bestimmen kann". In den Entwicklungsländern hat die Installation von hundertausenden Ultraschallgeräten diesen Trend gefördert. Obwohl die Bekanntgabe des Geschlechts den Gynäkologen im Frühstadium der Schwangerschaft überall verboten ist, wird gegen Geld eben dies doch nicht eingehalten. Obwohl der Islam einem abweichen Irrglauben nachgeht, muss man anerkennen, dass bei den Mohammedanern die Abtreibung kein Thema ist und auch die Altenbetreuung innerhalb der Großamilie anerkannt werden muss.

    Was das Zölibat betrifft, so wurde dies erst vor ca. 1000 Jahren von der kath. Kirche "erfunden". Dabei beruft man sich auf eine Aussage des Apostel Paulus, welcher in einem seiner Briefe erklärt, wenn man unverheiratet ist, dann kann man sich mehr Gott widmen, wobei er diese Entscheideung jedem freistellt. Übrigens: Petrus, der von der Kirche als erster Biuschof von Rom und damit Vorgänger der Päpste war, war selbst verheiratet, wie dies durch seine genannte Schwiegermutter in der Bibel bestätigt wird. Natürlich wird dies von der Kirche verschwiegen.

    • Pennpatrik
      22. August 2018 07:59

      ES ist halt das Problem, dass Frauen die Einheit der Kirche gefährden. Man braucht sich nur die protestantischen Kirchen anschauen. Es genügt auch, katholische Pfarren anzuschauen, in denen sich Frauen zu massiv in die Messgestaltung einmischen.
      Da werden auch schon politisch korrekte "Wahrheiten" verkündet, Abweichler gegeißelt (also die, die Migranten ablehnen), Feminismus hochgelobt ..

    • Riese35
      22. August 2018 09:03

      @Pennpatrik: **********************!

      @Ausgebeuteter: Was Sie zum Zölibat schreiben, ist Unsinn. Lesen Sie bitte die Briefe und Texte aus dem 4.Jh., als die Kirche sich erstmals frei entfalten konnte. Z.B. Konzil von Karthago. Dort wird intensiv über den Zölibat gesprochen. Sie scheinen irgendetwas beim Zölibat durcheinanderzubringen. Es ist auch Unsinn, daß von der Kirche verschwiegen werde, Petrus selbst verheiratet war. Gerade deshalb gibt es ja den Zölibat. Denn es heißt, daß Petrus die Familie verlassen habe und Jesus gefolgt sei. Zölibat bedeutet, a) eine allfällig vorhandene Ehe nicht mehr zu vollziehen und b) keine neue mehr einzugehen. So wurde und wird er von der Kirche verstanden.

    • Ausgebeuteter
      22. August 2018 13:05

      Riese35_
      In verschiedenen Lexikas steht:
      "Im Jahre 1022 ordnete Papst Benedikt VIII. auf der Synode von Pavia gemeinsam mit Kaiser Heinrich II. an, dass Geistliche künftig nicht mehr heiraten durften. Verstöße gegen den Zölibat wurden mit Kirchenstrafen belegt, und bereits verheirateten Geistlichen sollten Amt und Besitz entzogen werden."
      Es stimm aber, dass schon in den früheren Jahrhunderten über das Zölibat als Pflicht für Geistliche diskutiert wurde.
      Was Petrus betrifft, so steht nirgends in der Bibel, das Petrus die Ehe (aus welchem Grund auch immer) verlassen hat.
      Ich bleibe dabei, dass vieles in der katholischen Kirchen in den vergangenen Jahren "erfunden" wurde, dazu gehört auch ...

    • Ausgebeuteter
      22. August 2018 13:05

      … Marienverehrung und deren Himmelfahrt. Natürlich war Maria als Mutter von Jesus eine besondere Frau, aber nichts steht in der Bibel von Himmelfahrt.
      In der kath. Kirche sollten die Frauen alle dort möglichen Funktionen übernehmen und nicht weiterhin nur für Küche, Kinder und zur Befriedigung des männlichen Sexualtriebes dienen. In den nächsten Jahtren wird es ohnehin anders werden.

    • Ausgebeuteter
      22. August 2018 13:33

      Nicht vergessen: die Selig- und Heilsprechung von verstorbenen Personen und deren Anbetung. Alles ohne biblischen Hintergrund.

    • Ausgebeuteter
      22. August 2018 16:25

      Riese 35:
      Ihre Verteidigung als Katholik bewundere und anerkenne ich.
      Was Petrus betrifft, so erinnere ich an das Bibelzitat:
      Matthäus 19,6: „Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.“
      Also muss es einen anderen Grund als "nur Jesus zu folgen" gegeben haben, das Petrus seine Frau (und ev. Kinder) verlassen hat. Ehebruch, jüdischer Scheidebrief oder Tod der Frau? Wir wissen es nicht, denn dafür gibt es keine Aufzeichnungen. Anderenfalls wäre er ein schlechtes Vorbild für die Christen, wenn er seine Familie absichtlich verlassen hätte.

    • Riese35
      23. August 2018 07:33

      @Ausgebeuteter: Bitte vergessen Sie, was in Lexika steht. Lesen Sie bitte die Originaldokumente oder das, was nach wissenschaftlichen Kriterien dem entspricht, z.B. einen Denzinger. Der druckt den soweit erhaltenen Originaltext ab (griechisch oder vor allem lateinisch). Das ergibt ein ganz anderes Bild.

      Daß man im Mittelalter den rechtlichen Aspekt von von Klerikern geschlossenen Ehen neu geregelt und strengere Bestimmungen eingeführt hat, ist richtig. In der Antike hat man aber nicht nur über den Zölibat diskutiert, sondern diesen auch kirchenrechtlich geregelt und kirchenstrafrechtliche Konsequenzen bei Übertretungen gezogen.

    • Riese35
      23. August 2018 07:42

      Das fing bereits zu Beginn des 4. Jahrhunderts im Konzil von Elvira an und setzte sich über das Konzil von Nicäa fort. Interessant ist canon 2 des Konzils von Karthago 390, sowie die Verhandlung eines Falls der Übertretung am 25. Mail 419 in Karthago, wo die kirchliche Zölibatstradition, Lehre und der kirchenrechtliche Umgang damit klar zum Ausdruck kommt. Interessant ist auch der Brief “Consulenti tibi” des Papstes Papst Innozenz I. (402 - 417) an Bischof Exsuperius von Toulouse im Jahre 405. Und bereits Papst Leo der Große (440-461) dehnt das Verbot des Ehegebrauchs nach der Weihe auf Subdiakone aus.

    • Riese35
      23. August 2018 07:48

      Von einer angeblich mittelalterlichen Erfindung oder ***nur*** einer antiken Diskussion aus praktischen Gründen sind diese überlieferten Dokumente sehr weit entfernt. Die Zölibatstradition wurde gerade im 4. und 5. Jahrhundert kirchenrechtlich von Päpsten und Konzilien thematisiert und geregelt, und es sind auch kirchenrechtliche Konsequenzen in einzelnen Fällen der Übertretung belegt und überliefert (z.B. Karthago 25. Mail 419).

      Wenn Lexika und andere moderne Schriften diese Aspekte ausblenden, dann geschieht dies oft durchaus beabsichtigt und zielorientiert.

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. August 2018 10:32

      @Riese35, was sagt eigentlich die Frau Riesin dazu, dass Sie Ihre Zeit für solche Bedeutsamkeiten wie den Fall einer Übertretung in Karthago am 25. Mail (ist das ein Monat eines kirchlichen Kalenders, entsprechend dem späteren Prairial des Revolutionskalenders?) 419 ver(sch)wenden?

    • merlin (kein Partner)
      25. August 2018 22:10

      Alle genannten Mutmaßungen über den Zölibat sind völlig wertlos.
      Der Zölibat wurde eingeführt um eine Vermögensübertragung im Erbfall und die Kosten einer Familie nicht der Organisation (= R.K. Kirche) zu entziehen. Es sollte alles Vermögen ausschließlich der Kirche erhalten bleiben und nicht an Kinder und Ehefrauen verloren gehen.

  37. Cotopaxi
    22. August 2018 07:26

    o.T.

    Laut Morgenjournal soll Herr Karas nicht wie von vielen sehnlichst erhofft, endlich in der Versenkung verschwinden, sondern er soll EU-Kommissar werden. Das habe die ÖVP (mit Zustimmung der FPÖ) beschlossen.

    Nach einer ersten Schrecksekunden erkannte ich das Teuflische hinter diesem Vorhaben: Die EU soll dem Österreicher durch Karas noch verhasster werden, die Neigung zum EU-Austritt soll steigen. Alle Achtung, Herr Kurz, Herr Strache!

    • Pennpatrik
      22. August 2018 07:56

      Klar! Ist ja auch die Österreichische Verräter Partei.
      Hat wirklich irgendjemand geglaubt, dass sich diese Partei geändert hat?

    • steinmein
      22. August 2018 08:28

      Findet sich niemand, der dem ehrenwerten Herrn a schnölle Maschin sponsert?
      Kann der Herr nicht mit einer Mindestsicherung rechnen, wenn er aus der Politik ausscheidet? Ich hab es dem Nehammer geschrieben, dass O.K. ein Dorn im Fleisch der VP ist. Ich finde diese Entscheidung in jeder Hinsicht sehr kurzsichtig. Wo bleibt da die Entscheidungsfreiheit des BPO?

    • Franz77
      22. August 2018 08:29

      Was ist nur aus der FPÖ geworden!?

    • Riese35
      22. August 2018 08:48

      @Cotopaxi: Haben Sie anderes erwartet? Ich nicht, wenn man vielleicht von Strache absieht. Der und die FPÖ enttäuschen wirklich. Von der ÖVP habe ich nichts anderes erwartet.

      Wenn die FPÖ dem zustimmt, wird auch sie für die Europawahlen unwählbar.

      Offenbar wird die EU-Kommision ein Sammelbecken für abgewählte und bei Wahlen durchgefallene, zu entsorgende Politiker. Siehe auch Donald Tusk.

    • Gandalf
      22. August 2018 08:49

      @ steinmein:
      Wenn Sie das dem Nehammer geschrieben haben, so haben Sie sich beim Teufel über den Beelzebub beschwert. Die gehören beide weg. Beide.

    • Cato
      22. August 2018 09:10

      @Cotopaxi
      Mir ist es wie Ihnen ergangen - ungläubiges Staunen und nochmals lesen, ob man richtig gelesen hat.

      Die Nominierung von Herrn Karas ist ein Schlag ins Gesicht jener, die eine Änderung der Politik erhofft haben. Hier wäre der BK nochmals dringend aufzufordern diesen Mann aus der Führungsgarnitur der ÖVP abzuberufen. Die Haltung der FP dieser ÖVP Personalentscheidung öffentlich nicht entgegenzutreten ist verständlich, wenngleich auch schmerzhaft. Aber als kleinerer Regierungspartner, der auch die Loyalität von BK Kurz in vielen tagespolitischen - von ORF und gleichgeschalteten Medien hochgespielten Fragen - erfahren hat, ist diese Haltung nach aussen richtig.

    • Riese35
      22. August 2018 09:38

      @Cato: Wenn man weiß, wo in der EU die politische Macht sitzt, ist das ein Schlag ins Gesicht. Dann braucht man über weitere Politik bei uns nicht mehr nachdenken. Eine FPÖ, die dazu schweigt, ist unwählbar. Meine Stimme bekommt sie jedenfalls nicht mehr, wenn sie das nicht verhindert. Jetzt gehört das ganze Gewicht in die Waagschale geworfen.

    • Josef Maierhofer
      22. August 2018 10:07

      Ja, Karas ist eine 'Krake', ein 'Urgestein' ....

    • W. Mandl
      22. August 2018 10:22

      Vielleicht ist es aber auch ein kluger Schachzug, Karas auf irgendeinen unbedeutenden EU-Kommissions-Posten zu hieven. Dort kann er seine EU-Hörigkeit ausleben und der ÖVP nicht mehr viel schaden.

    • Ausgebeuteter
      22. August 2018 13:31

      W.Mandl:
      Daran habe ich auch gedacht, dass dem Karas nur ein unwichtiges EU-Amt übertragren wird - hoffentlich.

    • Cotopaxi
      22. August 2018 14:46

      @ Riese35

      Ich frage mich, was Stracherl durch die Zustimmung zu Karas von der ÖVP eingetauscht hat.

      Etwa gar den Posten den Gouverneurs der OeNB? Stracherl bietet dafür jemanden auf der im Pensionsalter ist und ohnedies nicht lange bleibt. Und dann?

    • Waltraut Kupf
      22. August 2018 19:17

      Na, ist es jetzt gut oder "teuflisch", wenn der Herr Karas den Leuten die EU noch mieser macht? Wenn mir jemand erklären kann, was an der EU gut sein soll, so werde ich deren offensichtlichen Niedergang bedauern; nur bisher hat sich mir nicht erschlossen, was der "europäische Gedanke" überhaupt sein soll. Dieses System ist nicht verbesserbar, es war von Anbeginn eine Totgeburt. Da ist es ganz egal, ob ein Herr Karas mieselsüchtig herumtadelt Die Zwangsjacke des Mitgefangen-Mitgehangen-Prinzips ist auf Dauer unerträglich. Die Wirtschaft b ahnt sich ihren Weg auch ohne diesen Verein.

  38. Konrad Hoelderlynck
    22. August 2018 06:32

    Natürlich könnte man auch über die Aufweichung des Zölibats debattieren. Ich halte eine solche jedoch nicht für wünschenswert. Das Ideal eines zölibatären Lebens gibt es in vielen Religionen und soll nicht unbedingt jene ansprechen, die sich ein solches verzweifelt abquälen müssen, sondern Männer, die ein zölibatäres Leben erstrebenswert finden und sich zum Stand des Priesters berufen fühlen. Vor Jahren hat mich ein befreundeter Bischof darauf aufmerksam gemacht, dass keine "Personalabteilung" sondern Gott die Priester beruft. Möglicherweise sollte sich die katholische Kirche dieses Umstandes wieder mehr besinnen. Damit würden solche Diskussionen überflüssig und man könnte sich - im Interesse der Kirche - um wichtigere Themen kümmern, anstatt ständig elementare Glaubensinhalte in Frage zu stellen und anderen Religionen das Feld zu überlassen, während die Kirchen zu obskuren Event-Plätzen verkommen, in denen der Pfarrer nach Feierabend sein Gewand wechselt wie der Briefträger. Wer sich unbedingt zum Priester berufen fühlt und mit dem Zölibat nichts am Hut hat, kann gern evangelisch werden und trotzdem ein guter Seelsorger sein. Man diskutiert ja auch nicht, dass in einer kommunistischen Partei linke Positionen vertreten werden, sondern geht eben woanders hin, oder?

    • Franz77
      22. August 2018 08:33

      Respekt für diesen Kommentar. Danke!!

    • Riese35
      22. August 2018 08:52

      **************************!

      Wenn etwas in der Kirche ein Problem ist, dann ist es die 68er-Ideologie mit dem freien Sex, die auch in der Kirche ihre Spuren hinterlassen hat.

    • Dr. Faust
      22. August 2018 12:04

      @Konrad Hoelderlynck

      Leider, da kann ich ihnen nicht zustimmen: Es ist eben nicht nur eine Frage der besonderen Berufung. Wie A.U. es gut beschrieben hat, sind sehr viele Priesteramtsanwärter bzw. junge Priester zum Zölibat (nicht nur im Sinne eines notwendiges Übels) bereit, sondern voll tiefer Überzeugung dazu entschlossen. Nur sind diese Momente oder idealistischen Perioden in jungen Lebensjahren flüchtig und früher od. später sieht sich der Priester mit der unvorstellbaren Kraft seiner Lebensenergie konfrontiert. Auch die Besten schaffen es zumeist nicht, ihr einstmals im echten Glauben und mit der Überzeugung der Berufung abgelegtes Zölibatsgelübte einzuhalten. Der Priester sucht nach einem Ausweg aus diesem Dilemma. Sind keine willigen Frauen greifbar oder besteht eine gewisse Neigung, so werden die Kinder angegangen. Übergriffe auf geistliches Personal und Mitpriester will ich garnicht näher besprechen.

      Nur Wenigen gelingt es, als Priester in einem Provinzdorf mit einer (oder mehreren) Frauen Kinder zu haben und dazu zu stehen. Es kommt aber vor und ein Priester besucht sogar als Vater die Schulsprechtage. Hut ab vor einem solchen Mann! Gott sei Dank tolerieren ja manche Bischöfe solche Verhältnisse ihrer Priester, sofern sie keine öffentlichen Skandale verursachen.

      Wie viel Leid für illegitime Kinder und die Geliebten von Priestern hat dieses unrealistische Zölibat über die Menschheit gebracht? Wieviel Leid und psychische Schäden haben missbrauchte Knaben und Mädchen und Frauen mit unehelichen Kindern erleiden müssen und müssen es noch erleiden? Wie hoch ist der Schaden, der der Mutter Kirche ob dieser menschenfremden Forderung, dass alle Priester zölibatär leben müssen, aufgrund der daraus folgenden Skandale angetan wurde und in der Zukunft angetan werden wird?

      Nein, Konrad Hoelderlynck, falls Sie Priester sind, sind Sie noch sehr jung oder ein begnadeter Ausnahmepriester.

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. August 2018 10:39

      Schon vor ein paar Tagen war hier von Gottes Versagen bei Postenbesetzungen auf Papst- und Bischofsebene die Rede. Da legt nun @Konrad Hoelderlynck nach und malt Gottes Scheitern in noch grelleren Farben: "Vor Jahren hat mich ein befreundeter Bischof darauf aufmerksam gemacht, dass ... Gott die Priester beruft."

      Personal Recruiter Gott auf Crashkurs - nicht nur mit Bergoglio und Schönborn, sondern bis hinunter zu Don Camillo?

      Gibt es nun in der Kirche eine Hintergrundorganisation - etwas Ähnliches wie auf Staatsebene den gemutmaßten "Deep State" -, die besonders unter Bezugnahme auf das Kirchenpersonal und dessen Bestellung den allmächtigen Gott zum allversagenden Gott zurückstutzen will?





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