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Trump ist unerträglich – aber erfolgreich

Ein doppeltes Wunder: Jean-Claude Juncker ist erstens (wieder einmal) schier über Nacht von seinen Jahrzehnte alten "Ischias"-Schmerzen befreit. Und er hat zweitens zusammen mit US-Präsident Donald Trump einen absolut in die richtige Richtung gehenden Konsens zur Vermeidung eines Handelskrieges erzielt, dessen Realisierung Anlass zu großem Jubel wäre.

Damit scheint sich wie im Falle Nordkoreas die hemdsärmlige und in totalem Kontrast zur traditionellen Diplomatie stehende Strategie Trumps als absolut erfolgreich erwiesen zu haben: Zuerst grobe, ja beleidigende Worte und äußerst schmerzhafte Maßnahmen, also Sanktionen beziehungsweise Strafzölle. Und dann der große "Deal".

Weder Nordkorea noch die EU hätten sich ohne dieses dramatische Vorspiel auch nur einen Millimeter bewegt. Dessen Wirkung wird durch die Front der Trump hassenden Medien noch vervielfacht: Je dünkler die Farben sind, in denen sie Trump als wahnsinnigen Primitivling porträtieren, umso mehr fürchtet ihn die jeweilige Gegenseite. Und gibt daher nach.

Nordkorea hat jedenfalls nun schon die zweite Atom- beziehungsweise Raketenanlage abgebaut, wie Satellitenaufnahmen beweisen. Und es hat immerhin schon seit acht Monaten weder einen Nukleartest gemacht noch eine Rakete gestartet. Gewiss: Die Trump-Hassmedien werden das nie als Erfolg akzeptieren. Nordkorea könnte ja morgen schon wieder das Gegenteil machen. Das ist zwar tatsächlich nie auszuschließen, wäre aber wegen der allgemein gefürchteten Unberechenbarkeit Trumps und der Wirksamkeit der erstmals wirklich harten Sanktionen recht unlogisch.

Genauso positiv und für viele überraschend ist das, was jetzt Trump und Juncker nach ihrem Gespräch verkündet haben:

  • Verhandlungen über die komplette Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter;
  • Verzicht auf weitere Zollerhöhungen, solange diese Verhandlungen laufen;
  • Die EU sagt den Import von mehr Sojabohnen und Flüssiggas aus den USA zu (allerdings hat gerade vor zwei Tagen der Bau der russisch-deutschen Pipeline durch die Ostsee begonnen, der von Polen bis zur Ukraine für viel Zorn sorgt und als Konkurrenz die Absatzchancen für US-Flüssiggas reduziert);
  • Die Standards sollen angeglichen werden;
  • Die Welthandelsorganisation WTO soll reformiert werden.

Gewiss: Das sind vorerst naturgemäß nur Vorhaben. Aber es sind gute Vorhaben. Und man kann damit rechnen, dass auch hier der Trump-Effekt eintritt: Gerade weil man ihn so fürchtet, ist zu erwarten, dass sich in der EU nicht wieder die Zögeranten durchsetzen werden.

Dazu kommt der rhetorische Kneipp-Effekt der Trump-Äußerungen, sein ständiges und zermürbendes Kalt-Heiß. Plötzlich preist er Juncker in den höchsten Tönen und redet von "enger Freundschaft" mit der EU – nur wenige Stunden, nachdem er diese wörtlich als "Feind" bezeichnet und signalisiert hat, lieber mit einzelnen Ländern als mit der EU als Ganzes zu verhandeln.

Ein solches Verhalten ist kaum erträglich – aber es wirkt!

Auffällig ist auf der europäischen Seite, dass Frankreichs Bremsversuche schiefgegangen sind. Die Franzosen wollten ja, dass die USA zuerst ihre Strafzölle auf Stahl und Aluminium abschaffen, bevor Europa verhandelt. Die Strafzölle bleiben. Und Europa verhandelt dennoch.

Andererseits stellt das Verhandlungsergebnis für Deutschland einen großen Erfolg dar (und damit auch für die so eng mit Deutschland verbundene österreichische Wirtschaft). In den letzten Tagen hat eine Stimme aus der deutschen Wirtschaft nach der anderen genau das gefordert, was jetzt als Ziel vereinbart worden ist.

Bei Juncker ist gleichzeitig schon seit Beginn seiner Tätigkeit klar, dass er sich primär als verlängerten Arm Deutschlands und vielleicht nicht ganz zu Unrecht von Berlin abhängig sieht. Und seit seinen Alkohol-Eskapaden umso mehr.

Jedenfalls wäre es absolut ideal für die Menschen zu beiden Seiten des Atlantiks, wenn das von Trump und Juncker festgelegte Ziel Wirklichkeit werden sollte: also eine umfassende Freihandelszone samt Angleichung der Standards, der nicht in Zollsätzen bestehenden Handelshindernisse.

Diese Handelshindernisse sind ja fast wichtiger als die reinen Zollsätze – auch wenn sich Politiker oft darüber lustig gemacht haben, dass es (beispielsweise) sogar für Traktorsitze gemeinsame Standards gibt. Aber die sind absolut wichtig, wenn es wirklichen Freihandel geben soll, weil sonst halt der Handel durch (oft gezielt hergestellte) Regel-Unterschiede schikaniert und blockiert werden könnte. Wenn Traktorsitze in jedem Land anders aussehen müssten, dann können sie eben nicht kostengünstig durch jene produziert werden, die das am effizientesten können.

Im Grund heißt das alles: Es wird wieder über ein Freihandelsabkommen TTIP verhandelt. Die diesbezüglichen Verhandlungen sind von Trump bei Amtsantritt schubladisiert und von linken Europäern wild bekämpft worden. Das ist derzeit wohl die größte Gefahr.

Vielleicht kann aber die in den letzten Wochen ausgebrochene Panik wegen der Gefahr eines Handelskriegs die zum Teil absurden Widerstände gegen ein großes transatlantisches Freihandelsabkommen überwinden. Diese Widerstände wird es natürlich genauso wieder geben. Sie werden wieder von grünen und linksextremen NGOs wie auch vom Chef der Handelskette "Spar" kommen, der sich vor einer neuen (für die Konsumenten erfreulichen, für ihn unangenehmen) Konkurrenz fürchtet und der deshalb auch gleich die von ihm mit Inseraten gefütterte "Kronenzeitung" ins Anti-TTIP-Lager treibt.

Eines sollte dennoch jetzt schon klar sein: Das Trump-Juncker-Ziel kann nur realisiert werden, wenn dabei auch ein neutrales Schiedsgericht installiert wird. Denn es wird eine Instanz brauchen, die unabhängig entscheidet, ob jetzt (beispielsweise) irgendeine Traktorsitz-Vorschrift ein erlaubtes Handelshemmnis ist oder nicht. Es kann doch niemand im Ernst glauben, dass sich die Europäer auf eine Situation einlassen dürften, wo ein amerikanisches Gericht solche Fragen klärt. Oder dass die Amerikaner jemals ein europäisches Gericht akzeptieren würden, dass über sie urteilt.

Es gibt neben der Lehre aus dem Handelskrieg-Schock noch einen weiteren neuen Grund, weshalb ein großes transatlantisches Freihandelsabkommen inzwischen wichtiger ist denn je: Dieses wäre die ideale – wenn nicht gar einzige – Formel, wie aus dem keineswegs nur von den Briten verschuldeten und keineswegs nur für die Briten bedrohlichen Brexit-Schlamassel noch eine gute Lösung werden könnte. Mit anderen Worten: Das Vereinigte Königreich müsste in einem TTIP-Neu als gleichberechtigter Dritter Partner werden. Dann wären die zwei größten Probleme Europas mit einem Schlag gelöst.

Gewiss: In all dem liegt noch viel "müsste" und "sollte". Aber seit ein paar Stunden dürfen wir wenigstens wieder hoffen, und zwar mehr denn seit langem. Und Trump kann hoffen, dass die November-Zwischenwahlen für ihn jetzt doch gut ausgehen werden.

PS: So erfolgreich sich zumindest aus heutiger Sicht die Strategie Trumps in Sachen Nordkorea und EU entwickelt, so wenig erfolgreich war er gegenüber Russland bei seinem Gipfeltreffen mit Wladimir Putin. Wobei man über den Grund nur rätseln kann: Ist ihm Putin als Taktiker überlegen? Hat Trump Russland gegenüber den Fehler begangen, im Vorspiel auf ein ähnlich schmerzhaftes Anziehen der Daumenschrauben zu verzichten? Sind ihm der Kongress und Russlandvermittler Mueller mit ihrer übertrieben scheinenden Russland-Phobie in den Rücken gefallen, sodass er keinen Bewegungsspielraum hatte?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 05:48

    D. Trump hat natürlich seine nicht wegzudiskutierenden Macken, nicht zuletzt auch seine Gemahlin wird Lieder davon singen können. Jedoch: Der Bursche weiß offenbar seine Gegner (bzw. potenziellen Partner) richtig einzuschätzen, und dementsprechend effizient zu behandlen, nämlich, gemäß einer in die Politik transferierten Kneipp - Methode (kalt/heiß). Es könnte ihm m.E. tatsächlich gelingen, mit seinem "Engagement ungewöhnlichen Stils" jene von Ma(u)rxisten ubiquitär betriebene Schadagenda auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen; toitoitoi dabei, Donald!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSabetta
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 05:47

    Da sieht man es, was Globalisten mit den Linken verbindet - die Abschaffung der Zölle bzw. der Grenzen.

    Kurz gesagt: Ich möchte keine Einheitswelt, keine Einheitsmenschen und keinen Einheitsbrei - und keinen dritten Weltkrieg, damit die Europäer amerikanisches Flüssiggas kaufen müssen.

    Das amerikanische Sojazeug, das die EU uns jetzt wohl vorschreiben wird, weil es freiwillig keiner haben möchte, ist wohl das gentechnisch veränderte, das ich bitte nicht einmal den Tieren füttern würde!

    Wenn dann ein Konzern wie Monsanto bei uns nicht Fuß fassen kann, darf er unser Land auf Verdienstentgang klagen. Was die Globalisten besonders freut, besonders diese versoffene Kröte, die der Autor so bewundert.

    Spar ist so ziemlich der letzte einheimische Betrieb. Alle anderen wurden schon ruiniert und an die Globalisten verscherbelt. Spar hat recht und wird wohl wissen, was ihm mit TTIP blüht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 11:06

    Ich versuche mir immer wieder vorzustellen, was gewesen wäre, hätte die von den Linken so heftig favorisierte und von SOROS so großzügig (30 Mill.$!) finanzierte---und damit auch gleichzeitig von ihm "gekaufte"!--- eiskalte, über Leichen* gehende Furie Killary CLINTON die Wahl gewonnen!

    * https://www.youtube.com/watch?v=hMuJNcf03ks

    Was der viel verspottete TRUMP bisher geleistet hat, ist bemerkenswert!

    Was hätte Killary CLINTON vorzuweisen? Vielleicht hätte sie die Möglichkeit gehabt, über ASSADS Tod zu lachen, diese geisteskranke (im übertragenen Sinn!) Frau!

    Ich bin nach wie vor sehr froh, daß der "Rüpel" Donald Trump US-Präsident geworden ist und nicht die falsche Schlange Killary CLINTON!

  4. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 08:38

    Ob er spontan von Ischias geheilt wurde, widerspricht dieses Bild. Wenn er mich so abschlecken würde, ich würde ihm eine betonieren die sich gewaschen hat. https://www.msn.com/de-at/nachrichten/ausland/trumps-neue-enge-freundschaft-mit-der-eu/ar-BBL49UC?ocid=spartandhp

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 11:27

    Antwort an Sabetta 05:47
    Gentechnik ist (auch) ein modernes Handwerkszeug der Pflanzenzüchtung - es kommt darauf an wie man es anwendet. Vergleich mit einem Messer: damit kann ich Menschen ermorden, lebensrettende Operationen durchführen (Skalpell) oder schlicht eine Scheibe Brot abschneiden.
    Zu Glyphosat: https://euleev.de/lebensmittel-und-ernaehrung/brotzeit-videos/893-brotzeit-pflanzenschutzmittel-hilfreich-und-relativ-harmlos .
    In Australien, Neuseeland und Amerika gab es von Natur aus keine Honigbienen.
    Und ja ich bin ein Freund der Honigbienen, und von Soja mag ich nur die Sojasoße.
    Und liebe Sabetta es ist nicht jeder (otti) ein mieser Charakter der nicht Ihrer Meinung ist - es ist ja meist so wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen argumentiert man ad personam, sollte in diesem Blog nicht einreißen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 07:42

    Als persoenlich im globalen Wettbewerb Stehender und unter Handelsbeschraenkungen sowohl im Import wie auch im Export Leidender meine ich, was Juncker und Trump in AUs Text da oben verkuendet haben, ist grossartig!
    Wenn es umgesetzt wird.

    Der Trumpel ist gar keiner, er wendet eine ruede Taktik des Zurueckstossens und Einschuechterns an, um dann bei fuer beide Seiten wichtigen Deals einen Verhandlungsvorteil zu haben.

    Es ist dasselbe, wie wenn man im Basar nach Nennung des Preises aufsteht, ueber die Ueberteuerung des Klumpert lacht und weggeht, um dann aufgeregt gebeten zu werden, doch fuer bessere Konditionen zurueckzukommen.
    Oder das Verhalten einer begehrten Frau, die den leidenden Liebhaber wieder und wieder zurueckstoesst, bis er halb verrueckt geworden bereit ist alles, aber auch wirklich alles fuer die Frau zu tun.
    Eine recht simple aber psychologisch sehr wirksame Vorgehensweise.

    Trump verfolgt konservative konstruktive Ziele und legt sich mit allen an, die aus machterhaltungs- oder ideologischen Gruenden dagegenstehen.

    Trump muss unterstuetzt werden. Er ist kein Unmensch, sondern weiss, was er tut ohne ueber Leichen zu gehen. Sein Stil ist halt nicht die feine Klinge sondern die eines Zimmermanns und Grobschmieds.

    Vereinbarungen mit Russland sind allerdings heikel wegen der Anschwaerzung durch die Demokratenclique, dass er ein Landesverraeter sei. Wobei das durchaus auch die Dems selbst sein koennten. Vielleicht steht ein Durchbruch mit Russland noch bevor, wenn die unsaeglichen Intrigen endlich ein Ende haben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2018 07:01

    Für mich ist Trump ein geschickter Verhandler und Realist, was ihm mit Putin, den ich für eher einen sehr ernsten und fundierten Verhandler halte, offenbar nicht gelungen ist, der ließ sich nicht 'blöffen'.

    Alle Verträge sind nur dann was wert, wenn sie von den Partnern eingehalten werden und wenn sie nicht einseitig sind (und auch nicht so empfunden werden), ist das nicht so, wird es ein Fall fürs Gericht oder Schiedsgericht, 'the winner takes it all, the loser pays it all' .....

    Die EU Delegation ist ja in einer misslichen Lage und praktisch gezwungen zu Kompromissen und Verhandlungen, ist doch die EU den Amerikanern gegenüber sehr restriktiv und protektionistisch. Also eher ein Zwang zu Veränderungen, wenn man es schon an einen Tisch geschafft hat.

    Ein wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach, dass Gleiches gleich behandelt werden muss und nicht Schieflagen entstehen. Das hängt aber wieder von den Verhandlern ab, solches zu erkennen und zu vermeiden.

    Solange Handel freiwillig geschieht ist dagegen nichts einzuwenden, wenn es aber zu Zwang kommt, zu Streit, so halte ich das für ein Problem, und wenn sich gar ein Konzern gegen andere Regierungen per Klage durchsetzen kann, dann habe ich da sehr wohl einen Einwand. Die Freiheit (es heißt ja Freihandel) muss gewahrt sein, auch die Freiheit, was nicht zu kaufen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2018 09:09

    Wie die Lemminge folgen sie dem (Ver)führer....!
    Die EU ist ein, auf Bestreben der wahren Führer der USA, entstandenes Kunstprodukt, um die Entwicklung der immens starken Wirtschaftskraft Deutschland zu kontrollieren und zu schwächen.
    Keep them out, keep down, usw., kennt man ja! Wie erfolgreich diese "Eliten" damit sind, überrascht diese wohl selbst am meisten. 2 Weltkriege mit Totalschaden haben dieses heutige Ergebnis nicht annähernd erreicht. Außerdem hat Europa gegenwärtig die höchste je erreichte Anzahl an feindlichen Besatzungsmannschaften im Lande, bereit zum sofortigen Losschlagen.
    AU als TTIP Verfechter entlarvt sich wieder einmal selbst. Masst sich an über SPAR, die letzte große


alle Kommentare

  1. R. Wagner
  2. heartofstone (kein Partner)
    01. August 2018 22:23

    Wolf lügt ... oder hat sonst nichts zu tun ... er hat gerade in der ZIB2 behauptet über 2000 Postings des Live-Tickers über den "Grasser-Prozess" gelesen zu haben ... jaja ... verstanden Herr Wolf? ...

  3. BenjaninHeinrich (kein Partner)
    31. Juli 2018 22:13

    Ich bin nicht gerade ein bekennender EU oder USA -Fan. Aber abgesehen von.Sojaimport (ist ein Allergen) wo %ich finde es ist sigar schlimmer als.Palmöl (wo Lebensmittelhändler in Österreich skurillerweise Mobil dagegen machten ...ähnlich dem Zuckergehalt in Lebensmitteln aber das ist eine,andere Geschichte)und auch ziemlich unnötig weil genug andere Staaten auch Soja anbauen, klingt das nach euner Win-Win Situation für die Dollar und Euro -Anbeter.

  4. Torres (kein Partner)
    28. Juli 2018 10:26

    Interessant im Zusammenhang mit den wütenden Protesten in Europa gegen Freihandelsabkommen: Die Aufregung um das CETA-Abkommen mit Kanada ist noch voll im Gang, dabei hat die EU unterdessen - heimlich still und leise, ohne den geringsten Widerstand - ein Freihandelsabkommen mit Japan geschlossen, dessen Umfang wesentlich größer ist als jenes mit Kanada. Wenn man solche Dinge nicht an die große Glocke hängt, funktionieren sie offenbar problemlos, und die vereinte Linke kommt gar nicht dazu, das Maul afzureißen.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    28. Juli 2018 10:05

    Kaum zu glauben, die Parallelitäten zwischen US und AT.
    Der viel gescholtene Trump hat in knapp zwei Jahren schon mehr bewegt als die letzten Vier Präsidenten zusammen.
    Unsere Bundesregierung hat nach etwas über einem Jahr schon mehr (dringend notwendige) Reformen durchgezogen als die GroKO in den letzten fünfzehn Jahren.
    In den US-Medien kann man nicht mehr die Aktionen beschimpfen, also spricht man vom erratischen, äußerst sprunghaften President.
    Bei uns werden Sachargumente gegen Türkisblau auch immer schwieriger, also spricht man von "übereilten Gesetzen" (nach jahrelangem Stillstand) und " man
    hätte die Anderen miteinbeziehen müssen" (weil die SPÖ immer die FPÖ befragte).

  6. McErdal (kein Partner)
    28. Juli 2018 07:42

    *****Merkwürdige Brände in Griechenland*******

    Wie kann das sein? Häuser und Autos sind verbrannt, die Bäume stehen aber noch?
    Ist Euch das auch aufgefallen?

    • McErdal (kein Partner)
      28. Juli 2018 10:58

      @ Herbert Richter

      Aus Ihrem Post: Da stürzen Häuser völlig unbedarft ein, wie WT 7.......!

      Ja ja , die haben den Siverstein - Komplex - hihi........

  7. Knut (kein Partner)
    28. Juli 2018 07:09

    Zur Wunderheilung von Jean-Claude Juncker`s Ischias:
    Ischias vermindert sich etwa um 0,15 ‰ pro Stunde. Bei einem Ischias-Wert von geschätzten 2,5 ‰ findet eine absolute Heilung also in etwa 17 Stunden statt. Es sei denn, der Ischias wird in der Früh wieder etwas aufgewärmt.

    Was dem Trump sein Zickzack-Kurs anlangt traue ich mir kein Urteil über dessen Ursache zu. Seine größten und gefährlichsten Feinde sitzen im eigenen Land und da muss er höllisch aufpassen, dass er nicht ge-kenndy`t wird.

  8. brs (kein Partner)
    28. Juli 2018 04:30

    Nue eine kleine Nebenbemerkung:
    Der böse amerikanische Konzern MONSANTO gehört in der Zwischenzeit dem guten deutschen Konzern BAYER.

    • Knut (kein Partner)
      28. Juli 2018 07:13

      Die Amis sind ja nicht blöd und haben verkauft, bevor die riesigen Klagewellen wegen dem Glyphosat losgehen werden. Und das kommt so sicher wie das Amen im Gebet.

      Ausbaden dürfen es dann wieder die dummen Deutschen.

  9. brs (kein Partner)
    28. Juli 2018 04:27

    Einige können sich vielleicht noch daran erinnern. In der ersten Hälfte der 90er Jahre sorgte ein gewisser Ignacio Lopez als neuer Einkaufschef von VW für Furcht und Schrecken in der Automobilzulieferindustrie.
    Abweichend von den bisher üblichen Usancen verlangte er statt der jährlichen Preireduktion von 2-4 % eine drastische Preisreduktion von 20-30 %.
    Die gesamte Industrie beklagte sich über den Wahnsinnigen.
    Doch Lopez zwang die Zulieferer zu völlig neuen Denkansätzen und Prozessen um seine Forderungen erfüllen zu können.

    Trump agiert in ähnlicher Weise. Er setzt seine Partner unter Druck um bisherige, eingefahrene Wege zu verlassen und vorhandene Vorgehensweisen neu zu gestalten.

  10. oberösi
    26. Juli 2018 21:13

    ad Gentechnik: wenn schon dagegen weil böse und schädlich, dann auch konsequent:

    weg mit dem Insulin, der ersten im industriellen Maßstab gentechnisch erzeugten Substanz, die Milliarden von Diabetikern (Tendenz steigend aufgrund unserer Lebensweise - zuviel fressen, zuwenig Bewegung) ein halbwegs unbeschwertes Leben ermöglicht.

    zurück zur Medizin der 60-iger Jahre, ohne heutzutage selbstverständliche Techniken wie Transplantationsmedizin, personalisierte Medizin, Onkologie etc. und immer bessere und zielgerichtete Pharmapräparate mit immer geringeren Nebenwirkungen.

    Deren Grundlagen werden nämlich seit Jahrzehnten an transgenen Tieren, meist Schweinen wegen ihrer physiolog. Ähnlichkeit mit uns Menschen, erarbeitet.
    Schauen Sie doch einmal vorbei an der VetMedUni Wien.

    Aber was täten die Leut´, wenn sie nicht mit Problemen wie Klimagau und Gentechnik beschäftigt wären. Möglicherweise fingen sie noch an, selbst zu denken und Dinge differenziert zu betrachten. Oder gar darüber nachzudenken, wer und was ihnen tatsächlich schadet.

    Soweit kommts noch...!

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 21:16

      Detailreiche Einblicke zu Nebenwirkungen der Gentechnologie können dieser Website entnommen werden:

      http://gentechfrei.ch/de/themen/schadensfaelle

      Interessantes über Züchtungsmöglichkeiten ohne Gentech-Eingriffe:

      www.transgen.de/forschung/1178.smart-breeding-praezisionszuechtung-markern.html

      www.transgen.de/forschung/1431.gentechnik-wassereffizienter-mais-afrika.html

      Letzterer Link freilich auch GVO-Saaten bewerbend.

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 21:21

      Interessant ist das aber schon, wie Sie Kritik mit einem Aspekt der umsetzbaren Wissenschaft mit einem "zurück in die gute Zeit davor", wenn nicht gar "zurück in die Steinzeit" gleichsetzen.

      Mit anderen Worten, wer nicht für alles ist, was wissenschaftl. möglich ist, ist für Sie ein "Retro". Menschen klonen wäre für Sie also auch kein Problem, falls ohne Qualitätseinbußen möglich, net wahr?

      Haben Sie vielleicht Nachkommen, die im Biochemie-Sektor tätig sind?

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 21:29

      Gemeint natürlich: "... Kritik an einem Aspekt der umsetzbaren Wissenschaft ..."

    • oberösi
      27. Juli 2018 00:37

      @ Normalsterblicher

      Was Sie oder ich als richtig erachten, ist völlig wurscht.
      Wenn nur ein Mensch sich von der Züchtung eines Klons von sich einen Vorteil erwartet, weil er ihn als Ersatzteillager nutzen kann, wird dies getan. Was übrigens längst passiert. Genau wie die Grüne Gentechnik die Welt ernähren hilft.

      Auch ich bin Retro. Nicht immer, aber manchmal. Möglicherweise immer öfter.
      Und trotzdem: Gen-/Biotech und Physik/Chemie als DIE basalen Querschnittswissenschaften werden unsere Welt verändern, wie wir uns das heute noch gar nicht vorstellen können. Disruptiv, plötzlich, heureka!

      Ob´s mir oder irgendwem anderen paßt oder nicht, wen kümmerts;-)

    • Normalsterblicher
      27. Juli 2018 09:53

      Mir geht es nicht darum, Leute aufzuhalten, die Gentech-Futter bzw -Lebensmittel wollen, sondern um meine eigene Möglichkeit, mir im Rahmen meiner Kaufentscheidungen Gen-Manipulationen vom Leibe zu halten.

      Allerdings habe ich auch ein politisches Interesse daran, dass das öffentliche Augenmerk für Gefahren/Folgewirkungen dieser Natur-Ummodellierung nicht zugunsten "hochqualifzierter Arbeitsplätze" unter den Teppich gekehrt wird.

      Die Gefahr der Beeinträchtigung der Bio-Diversität halte ich für glaubwürdig. Ebenso die größere Abhängigkeit von Agro-Konzernen.

    • riri
      27. Juli 2018 13:51

      In der Humanmedizin ist die Gentechnik sehr angesehen, z.B. bei der Ausschaltung von Erbkrankheiten. Ein Segen für den Betroffenen.
      In der Pflanzenproduktion gilt das gleichfalls, z.B. in Dürregebieten Getreide widerstandsfähiger zu machen und den Ertrag zu erhöhen. Die Menschen in der Sahel-Zone sind dankbar dafür.
      So wie überall, gibt es auch hier Mißbrauch und ein Restrisiko. Genauso wie bei jeder Operation.
      Der Vorteil überwiegt und ist nicht aufzuhalten.

    • tulbinger (kein Partner)
      28. Juli 2018 07:47

      ich bin mir nicht sicher ob es gut ist wenn die Leute anfangen zu denken...

  11. kultermann
    26. Juli 2018 17:11

    @sabetta
    wenn man über ein Thema wie die Gentechnik diskutiert, sollte man fachlich informiert sein. Die Sprüche von Grünpissern (meine persönliche Übersetzung von greenpeace-expert) reichen da nicht. Falsche Aussagen wie "GVO-Lebensmittel sind krebserregend" sind auch nicht hilfreich für eine gute Diskussion. Mit Gentechnik soll man sich beschäftigen, da sie für die zukünftige Landwirtschaft von Bedeutung sein wird, aber ehrlich und sachlich.

  12. Almut
    26. Juli 2018 11:27

    Antwort an Sabetta 05:47
    Gentechnik ist (auch) ein modernes Handwerkszeug der Pflanzenzüchtung - es kommt darauf an wie man es anwendet. Vergleich mit einem Messer: damit kann ich Menschen ermorden, lebensrettende Operationen durchführen (Skalpell) oder schlicht eine Scheibe Brot abschneiden.
    Zu Glyphosat: https://euleev.de/lebensmittel-und-ernaehrung/brotzeit-videos/893-brotzeit-pflanzenschutzmittel-hilfreich-und-relativ-harmlos .
    In Australien, Neuseeland und Amerika gab es von Natur aus keine Honigbienen.
    Und ja ich bin ein Freund der Honigbienen, und von Soja mag ich nur die Sojasoße.
    Und liebe Sabetta es ist nicht jeder (otti) ein mieser Charakter der nicht Ihrer Meinung ist - es ist ja meist so wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen argumentiert man ad personam, sollte in diesem Blog nicht einreißen.

    • Gandalf
      26. Juli 2018 12:12

      @ Almut:
      Danke für Ihren Beitrag; und dessen letzten Satz möchte ich zehnmal unterstreichen. Er hat mich motiviert, zumindest versuchsweise wieder aus Mittelerde zurückzukehren.

    • riri
      26. Juli 2018 14:31

      Die Flotte Lotte kann es nicht lassen.

    • Undine
      26. Juli 2018 15:19

      Ich habe @otti als ausnehmend liebenswerten Menschen kennengelernt, also das genaue Gegenteil eines "miesen Charakters"!

    • Almut
      26. Juli 2018 15:27

      @ riri
      An Flotte Lotte dachte ich ebenso.
      @Undine
      Diesen Eindruck von Otti habe ich auch und ich schätze seine Kommentare sehr.

    • Almut
      26. Juli 2018 16:11

      @ Gandalf
      "Er hat mich motiviert, zumindest versuchsweise wieder aus Mittelerde zurückzukehren."
      Dann hatte der Kommentar von Sabetta doch noch einen Nutzen.

    • Brigitte Imb
      26. Juli 2018 16:40

      Manch eine(r) denkt eben, Arroganz sei eine Tugend. Vor allem in der Anonymität, da beschimpft es sich noch leichter.

      Nicht jeder kann so klug und schön wie - ach welchen Nick soll ich nehmen(?) -, .....sein.

    • otti
      26. Juli 2018 20:37

      DANKE Undine !!!

      Danke Gandalf, daß Du wieder da bist.

      Warum ich ein "mieser Charakter" sein soll, bei den ganz wenigen Beiträgen die ich mir abverlange, weiß ich nicht.
      Beleidigt habe ich zumindest bewußt niemanden.

    • glockenblumen
      26. Juli 2018 20:39

      Schließe mich @Undine an.
      @otti ist einer der liebenswertesten, freundlichsten Menschen, die ich die Freude hatte kennenlernen zu dürfen!

      Und ich finde es unglaublich impertinent jemanden, den man nicht einmal kennt, einen miesen Charakter zu unterstellen, nur weil er anderer Meinung ist!

      Dieser Blog dient doch dem Meinungsaustausch! Diesen sollte man respektvoll führen!

  13. Undine
    26. Juli 2018 11:17

    Oh, das kann ja lustig werden, wenn gleich mehrere Welten zusammenprallen:

    "Fanatische Muslime drohen mit Gewalt gegen CSD-Teilnehmer in Berlin"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/07/26/fanatische-muslime-gewalt/

    Da ich weder die einen, noch die anderen schätze, ist mir der Ausgang ziemlich schnuppe.

  14. Undine
    26. Juli 2018 11:12

    OT---aber jetzt wäre es höchst an der Zeit, die "schutzsuchenden" SYRER heim zu schicken---oder sind diese angeblichen "Flüchtlinge" eher doch SCHATZ-SUCHENDE? Es wird sich zeigen, ob die "vor Krieg und Gewalt Geflohenen" jetzt geschlossen heimkehren, um IHR LAND WIEDER AUFZUBAUEN---da sind besonders die Massen an JUNGEN MÄNNERN gefragt! Jedes Paar Hände zählt!

    "Libanon: Syrer kehren zurück in die Heimat"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/07/26/libanon-syrer-heimat/

  15. Undine
    26. Juli 2018 11:06

    Ich versuche mir immer wieder vorzustellen, was gewesen wäre, hätte die von den Linken so heftig favorisierte und von SOROS so großzügig (30 Mill.$!) finanzierte---und damit auch gleichzeitig von ihm "gekaufte"!--- eiskalte, über Leichen* gehende Furie Killary CLINTON die Wahl gewonnen!

    * https://www.youtube.com/watch?v=hMuJNcf03ks

    Was der viel verspottete TRUMP bisher geleistet hat, ist bemerkenswert!

    Was hätte Killary CLINTON vorzuweisen? Vielleicht hätte sie die Möglichkeit gehabt, über ASSADS Tod zu lachen, diese geisteskranke (im übertragenen Sinn!) Frau!

    Ich bin nach wie vor sehr froh, daß der "Rüpel" Donald Trump US-Präsident geworden ist und nicht die falsche Schlange Killary CLINTON!

  16. socrates
    26. Juli 2018 09:50

    Wieso kann Junker, allein entscheiden was die EU machen wird? Demokratie pur?
    Gewählt hat ihn freilich niemand.

  17. Bürgermeister
    26. Juli 2018 09:38

    Trump behandelt seine Vasallen so wie man Vasallen eben behandelt. Sie haben nichts zu entscheiden - sie haben zu akzeptieren, der Vasall hat nichts zu fordern sondern zu gehorchen.

    Er behandelt seine Feinde so, wie man Feinde behandelt - und plötzlich gibt es wieder klare Rollenverteilungen und damit klare Verhältnisse.

    Die Obamasche Kuschelpolitik hat diese Rollenverteilung völlig ignoriert. Man ist den Vasallen in den A... gekrochen (was diesen sehr gefallen hat) - aber wenn der Herr zum Hund wird, hat auch der Hund bald keinen Vorteil mehr. Das Gemeinmachen mit dem Feind konnte von diesem nur als Schwäche ausgelegt werden.

    Die Russlandstrategie wird interessant, diese 3-Teilung der Welt wird meines Erachtens nicht lange Bestand haben.

  18. pressburger
    26. Juli 2018 09:23

    Das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung ist eine Tatsache. Die Rezepte der Grünen "Gutmenschen" wie diese Menschen die sich explosiv vermehren, jetzt und in der Zukunft zu ernähren sind, sog. Entwicklungshilfe, haben zum Gegenteil des vorausgesagten geführt. Die Verelendung Afrikas nimmt zu, die Bevölkerung auch. Vielleicht sollte doch erlaubt sein über eine qualitative Veränderung, eine neue Technologie nachzudenken.
    Die Verbote der Grünen, keine Gene, kein CO2, kein Diesel, keine Atome, führen zurück ins Mittelalter.

  19. pressburger
    26. Juli 2018 09:05

    In Abwandlung von Teddy Roosewelt, "Speak harshly, and carry a big stick", oder, "si vis pacem, para bellum".
    Ist es wirklich so schwer die Verhandlungstaktik von Trump zu durchschauen ? Warum sind Adjektive wie "unerträglich" notwendig. Trump handelt im Interesse der USA. Trumps Vorgehen wird versucht mit Begriffen wie Handelskrieg und Strafzölle, zu desavouieren. Trump will keinen Krieg, dazu ist er zu sehr Realist. Es geht um Reziprozität. In seiner Beurteilung wurden die USA als Handelsnation bis jetzt unfair behandelt. Diese Schräglage will Trump mit seinen Massnahmen korrigieren.
    Trump agiert aus einer Position, in der er sich bewusst ist, welche Argumente er zu Verfügung hat und welche Vorschläge er der Gegenseite machen kann, die diese wird nicht ablehnen können.
    Seine Verhandlungsstrategie mit NK gab ihm bis jetzt recht. Noch ein Vorteil, Südkorea wird von der Bedrohung aus dem Norden entlastet, kann sich wirtschaftlich weiter entwickeln.
    Juncker trat in Washigton mit der Vorstellung an, dass er etwas zu bieten hat.
    Völlige Selbstüberschätzung seiner und der Verhandlungsposition der EU.
    So wirkten auch die beiden Gesprächspartner. Juncker konturlos, leicht aufgedunsen, Trump aktiv, signalisierte leadership, no guts no glory.
    Noch etwas für die Zukunft. Die gleiche Strategie wird auch die Mullahisten in Persien zwingen die Konditionen der USA zu akzeptieren.
    Auch die Strategie Trumps einen Ausgleich mit Russland, wird sich als zukunfsweisend in Richtung Entspannung, positiv auswirken.

  20. simplicissimus
    26. Juli 2018 09:03

    Und nocheinmal Sabetta, auch wenn das unkontrollierte Einpflanzen von Art, Gattungs oder Familienfremden Genen Monster produziert, derjenige, der sich nicht damit befasst, wird in Zukunft wenig dem gegenueber zu sagen haben, der sich damit ungeheure Vorteile verschafft.
    Es ist aehnlich wie die verdammte Atombombe. Wer sie hat, dominiert, wer sie nicht hat, hat die Go zu halten.

    Traurig, wahr und unveremeidbar.

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 10:17

      Gehoert nach unten.

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 10:31

      Der Vergleich mit der Atombombe ist lustig, aber er hinkt.

      Wer Marktwirtschaft will, sollte sich auch damit abfinden, dass der Kunde König ist.

      Informationsfreiheit vorausgesetzt, werde ich bevorzugt gentechnikfrei kaufen (können). Dabei bin ich sonst weder "bio" noch "veggie".

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 10:45

      Normalsterblicher, natuerlich hinkt der Vergleich, aendert aber nichts daran, dass der, der die bessere Technologie, die bessere Waffe hat, ins Hintertreffen geraet.

      Wenn es stimmt, dass gentechnisch vermehrte Lebewesen sich mit natuerlichen kreuzen koennen, was Sabetta sagt und Menschen metabolisch durch die gentechnischen Nahrungsmittel veraendert werden koennen, haben wir den Salat ohnehin schon, wenn wir mitmachen frueher, wenn wir nicht mitmachen spaeter.

      Das Dilemma ist, wenn wir Forschungsmaessig nicht mit auf der Hoehe sind, verschlafen wir alle Entwicklungen, sowohl negative als auch positive, denn einen Beweis, dass man Gentechnik nicht ins Positive entwickeln kann, gibt es nicht

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 10:46

      Wir Europaeer werden China, den USA und dem Rest der Welt Gentechnik nicht verbieten koennen.

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 10:47

      … der, der die bessere Technologie NICHT hat, ins Hintertreffen geraet.

    • riri
      26. Juli 2018 14:26

      @Normalsterblicher

      Der Kunde ist doch nur scheinbar König, Marketing-Profis wissen das.

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 14:34

      @ riri,

      die "Marketingprofis" leben davon, allen, nämlich dem Rechtswesen, der Legislative und natürlich der Wirtschaft einzutrichtern, dass nicht der Kunde, sondern sie selber darüber entscheiden, was gekauft wird und was nicht.

      Nonsens, aber etliche Rechtsanwälte machen dabei gerne mit!

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 14:47

      @ Simpli,

      darauf kann ich nur boshaft antworten, dass das "nicht dabei sein" bei der Atombombentechnologie kein Beinbruch ist, wo sich doch etlich andere damit beschäftigen und an und für sich, sieht man von Antiproliferationszwängen ab, die Nation sich ja leicht am MArkt eine solche beschaffen könnte.

      Eine Katastrofffe wäre das nur für überzählige Physiker, die keine angemessene Beschäftigung finden könnten. Diese Problem gibt es aber eher in der Biochemie - es liegt nicht alles nur an der "Gier" der Konzerne ...

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 14:49

      "... Dieses Problem ..."

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 15:00

      In unseren Breiten, wo immer mehr landwirtschaftliche Flächen brachgelegt werden und trotzdem ein Überfluss vorhanden ist, ist die Notwendigkeit einer Gentechnologie in der Landwirtschaft überhaupt nicht zu argumentieren, zumal sich auch auf konventionellem Gebiet in der agrarischen Forschung und dem infrastrukturellem Ausbau einiges in den letzten Jahrzehnten getan hat. Ich habe auch schon von tollen "normalen" Kreuzungen unlängst vernommen, die zB für arides Klima bestgeeignet sind (- dem ließe sich sicher einiges von Fachleuten hinzufügen ...)

    • riri
      26. Juli 2018 18:14

      Wer sich über Gentechnik tiefer informieren möchte, empfehle ich diverse Publikationen zu studieren, die an der exzellenten Universität für Bodenkultur in Wien und Tulln abrufbar sind.

      Und zwar vom IWGS-Kongress in Tulln 2017 über Forschungsergebnisse von Weizen
      http://iwgs2017.boku.ac.at/presentations/

      Oder am Institut für Angewandte Genetik und Zellbiologie in Wien
      http://www.dagz.boku.ac.at/en/forschung

      Möglicherweise ergibt sich dann eine fruchtbare Diskussion.

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 19:25

      @ riri,

      eine fruchtbare Diskussion setzt voraus, dass der Standpunkt des Gegners verstanden wird. Der meinige hat nicht zum Inhalt, das Potential der Gentechnik in Abrede zu stellen, sondern deren agrarische Notwendigkeit, und dies auch in Anbetracht des Neulands, bedenklicher Verträglichkeitsstudien und dergleichen.

      Sie erwarten ja wohl nicht, dass jetzt von mir hunderte verwiesene Abhandlungen durchgelesen werden, wobei es so scheint, dass nicht alle gentechnische Eingriffe zum Inhalt haben?

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 19:27

      Meldung in der WIENER ZEITUNG vom 12. Nov 2008:

      "Gentech-Mais senkt Fruchtbarkeit"

      laut Langzeitstudie der veterinärmedizinischen Universität Wien.

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 19:37

      Außerdem könnte ich mich auch mit der Reduktion meines Standpunktes auf ein Beharren meines Rechts als Konsument, zu wissen, was drin ist, begnügen. Wenigstens das dürfte wohl durch fachliche Kompetenz abgedeckt sein - oder etwa nicht?

  21. Franz77
    26. Juli 2018 08:38

    Ob er spontan von Ischias geheilt wurde, widerspricht dieses Bild. Wenn er mich so abschlecken würde, ich würde ihm eine betonieren die sich gewaschen hat. https://www.msn.com/de-at/nachrichten/ausland/trumps-neue-enge-freundschaft-mit-der-eu/ar-BBL49UC?ocid=spartandhp

    • pressburger
      26. Juli 2018 09:09

      Distanzlosigkeit ist ein typisches Zeichen für einen beginnenden hirnorganischen Abbau. Häufig durch exogene Giftstoffe verursacht.
      Die Presse versucht verzweifelt retten, was noch zu retten ist. Ein Erfolg für Juncker.
      Der ORF beurteilt das Ergebnis dtto. Sie können nicht anders, die Staatsjournalisten.

    • Undine
      26. Juli 2018 11:29

      @Franz77

      Wenn ich da bloß an die "Fahne" denke, die der Küsserkönig Juncker absondert! Brrr!

      Diese Abküsserei unter Politikern, die bis vor wenigen Jahren nur in der UdSSR üblich war, ist für mich abstoßend. Diese falschgemeinte Verbrüderung zeugt von primitiver Distanzlosigkeit. Da wäre mir ein höflicher Händedruck wesentlich lieber. Ich möchte nicht wissen, wie viele der sich gegenseitig ständig abtatschenden und küssenden Politiker dem Gegenüber lieber einen Dolch in den Rücken rammen möchten!

    • Franz77
      26. Juli 2018 13:12

      @Beide: ************ Achja, das Macrönchen ist schwul. Ben Allah (sie nennen ihn Benalla - wie niedlich) ist sein Lover. Wenn das die Musel-Franzosen gewußt hätten, er wäre niemals Präsident geworden. http://www.pi-news.net/2018/07/frankreich-stolpert-macron-ueber-seinen-leibwaechter/

    • pressburger
      26. Juli 2018 15:45

      Franz77
      Betr. Macron nix neues, aber macht nix, die Camouflage war erfolgreich, die Lehrerin hat ihre Pflicht erfüllt

    • Franz77
      26. Juli 2018 17:03

      Pressburger, mir war es neu. Aber überrascht hat es mich nicht.

    • Undine
      26. Juli 2018 19:38

      Der Verdacht, Macron sei schwul, kam mir, als ich von seiner um Jahrzehnte älteren "Ehefrau" hörte.

    • glockenblumen
      26. Juli 2018 20:52

      @ Franz77

      ****************
      ich würde ihm ins Gesicht speiben ;-)

    • pressburger
      27. Juli 2018 12:40

      @glockenblumen
      Wer soll der Ausserwählte sein ?

    • glockenblumen
      27. Juli 2018 18:30

      @ pressburger

      der Ischiaskranke.....

  22. Freisinn
    26. Juli 2018 08:00

    A.U. hat wieder mal völlig recht: der von Trump ausgerufene Handelskrieg hat uns in Erinnerung gerufen, wie wichtig Freihandel für Europa ist - insbesondere für Deutschland aber natürlich auch für Österreich u.v.a.m.. Die für viele Normalbürger völlig unverständlichen Entgleisungen linker deutscher und österreichischer Gerichte in der jüngsten Zeit lassen die umstrittenen internationalen Schiedsgerichte aber in mildem Licht erscheinen.
    Seriöser Weise muss man das Investitionsabkommen in TTIP aber völlig getrennt betrachten. Daher: Freihandel ja / Investitionsschutz nein! Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun!
    Der Skandal war ja, diese beiden Materien überhaupt zu junktimieren.

    • pressburger
      26. Juli 2018 09:16

      Ein richtiger Handelskrieg sieht anders aus. Bedeutet Boykott, Handelssperre, Sanktionen, Blockade. Handelskrieg wird gegen Russland geführt. Handelskrieg wurde gegen Rhodesien und Südafrika geführt. Einen Handelskrieg haben die USA gegen Japan geführt.
      Zölle sind kein Handelskrieg. Die EU hat sich das Problem im Alleingang eingehandelt. Fehlende Flexibiltät, Drohungen, Unfähigkeit die Kräfteverhältnisse realistisch zu beurteilen.

    • Freisinn
      26. Juli 2018 11:58

      @Pressburger:
      da mögen Sie schon recht haben. Es ging mir im Wesentlichen darum, den Unterschied zwischen dem Freihandel (der in unserem Interesse liegt) und dem Investitionsschutzabkommen (welches tw. gar nicht in unserem Interesse liegt) herauszuarbeiten.

  23. HDW
    26. Juli 2018 07:42

    Juncker wird von AU aufgewertet weil er "we have a deal" sagen gelernt hat? Als verlängerter Arm Merkls damit die BRDDR den US das dreimal teurere Flüssiggas, aus nur einem Hafen lieferbar, abkauft und womöglich den Bau der Schröder- Pipeline stoppt? Hauptsache der ewige KgB Agent und mit ihm ganz Russland wird angepatzt. Langsam habe ich wirklich den Verdacht AU folgt Portisch-ähnlichen, anglo-amerikanischen Hegemonialweisungen.

  24. simplicissimus
    26. Juli 2018 07:42

    Als persoenlich im globalen Wettbewerb Stehender und unter Handelsbeschraenkungen sowohl im Import wie auch im Export Leidender meine ich, was Juncker und Trump in AUs Text da oben verkuendet haben, ist grossartig!
    Wenn es umgesetzt wird.

    Der Trumpel ist gar keiner, er wendet eine ruede Taktik des Zurueckstossens und Einschuechterns an, um dann bei fuer beide Seiten wichtigen Deals einen Verhandlungsvorteil zu haben.

    Es ist dasselbe, wie wenn man im Basar nach Nennung des Preises aufsteht, ueber die Ueberteuerung des Klumpert lacht und weggeht, um dann aufgeregt gebeten zu werden, doch fuer bessere Konditionen zurueckzukommen.
    Oder das Verhalten einer begehrten Frau, die den leidenden Liebhaber wieder und wieder zurueckstoesst, bis er halb verrueckt geworden bereit ist alles, aber auch wirklich alles fuer die Frau zu tun.
    Eine recht simple aber psychologisch sehr wirksame Vorgehensweise.

    Trump verfolgt konservative konstruktive Ziele und legt sich mit allen an, die aus machterhaltungs- oder ideologischen Gruenden dagegenstehen.

    Trump muss unterstuetzt werden. Er ist kein Unmensch, sondern weiss, was er tut ohne ueber Leichen zu gehen. Sein Stil ist halt nicht die feine Klinge sondern die eines Zimmermanns und Grobschmieds.

    Vereinbarungen mit Russland sind allerdings heikel wegen der Anschwaerzung durch die Demokratenclique, dass er ein Landesverraeter sei. Wobei das durchaus auch die Dems selbst sein koennten. Vielleicht steht ein Durchbruch mit Russland noch bevor, wenn die unsaeglichen Intrigen endlich ein Ende haben.

  25. Josef Maierhofer
    26. Juli 2018 07:01

    Für mich ist Trump ein geschickter Verhandler und Realist, was ihm mit Putin, den ich für eher einen sehr ernsten und fundierten Verhandler halte, offenbar nicht gelungen ist, der ließ sich nicht 'blöffen'.

    Alle Verträge sind nur dann was wert, wenn sie von den Partnern eingehalten werden und wenn sie nicht einseitig sind (und auch nicht so empfunden werden), ist das nicht so, wird es ein Fall fürs Gericht oder Schiedsgericht, 'the winner takes it all, the loser pays it all' .....

    Die EU Delegation ist ja in einer misslichen Lage und praktisch gezwungen zu Kompromissen und Verhandlungen, ist doch die EU den Amerikanern gegenüber sehr restriktiv und protektionistisch. Also eher ein Zwang zu Veränderungen, wenn man es schon an einen Tisch geschafft hat.

    Ein wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach, dass Gleiches gleich behandelt werden muss und nicht Schieflagen entstehen. Das hängt aber wieder von den Verhandlern ab, solches zu erkennen und zu vermeiden.

    Solange Handel freiwillig geschieht ist dagegen nichts einzuwenden, wenn es aber zu Zwang kommt, zu Streit, so halte ich das für ein Problem, und wenn sich gar ein Konzern gegen andere Regierungen per Klage durchsetzen kann, dann habe ich da sehr wohl einen Einwand. Die Freiheit (es heißt ja Freihandel) muss gewahrt sein, auch die Freiheit, was nicht zu kaufen.

  26. machmuss verschiebnix
    26. Juli 2018 06:26

    » Dann wären die zwei größten Probleme Europas mit einem Schlag gelöst. «

    Bezweifle stark, ob das angelo-amerikanische Dominanz-Streben jemals
    gelöst werden kann, wenn überhaupt, dann nicht mit dieserart von Schlag.
    Aber jetzt, da ja Deutschland (und Frankreich) demographisch Weichgekocht
    wurde, wird wohl bald "Frieden und Sicherheit" proklamiert werden . . .

  27. FranzAnton
    26. Juli 2018 05:48

    D. Trump hat natürlich seine nicht wegzudiskutierenden Macken, nicht zuletzt auch seine Gemahlin wird Lieder davon singen können. Jedoch: Der Bursche weiß offenbar seine Gegner (bzw. potenziellen Partner) richtig einzuschätzen, und dementsprechend effizient zu behandlen, nämlich, gemäß einer in die Politik transferierten Kneipp - Methode (kalt/heiß). Es könnte ihm m.E. tatsächlich gelingen, mit seinem "Engagement ungewöhnlichen Stils" jene von Ma(u)rxisten ubiquitär betriebene Schadagenda auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen; toitoitoi dabei, Donald!

  28. Sabetta
    26. Juli 2018 05:47

    Da sieht man es, was Globalisten mit den Linken verbindet - die Abschaffung der Zölle bzw. der Grenzen.

    Kurz gesagt: Ich möchte keine Einheitswelt, keine Einheitsmenschen und keinen Einheitsbrei - und keinen dritten Weltkrieg, damit die Europäer amerikanisches Flüssiggas kaufen müssen.

    Das amerikanische Sojazeug, das die EU uns jetzt wohl vorschreiben wird, weil es freiwillig keiner haben möchte, ist wohl das gentechnisch veränderte, das ich bitte nicht einmal den Tieren füttern würde!

    Wenn dann ein Konzern wie Monsanto bei uns nicht Fuß fassen kann, darf er unser Land auf Verdienstentgang klagen. Was die Globalisten besonders freut, besonders diese versoffene Kröte, die der Autor so bewundert.

    Spar ist so ziemlich der letzte einheimische Betrieb. Alle anderen wurden schon ruiniert und an die Globalisten verscherbelt. Spar hat recht und wird wohl wissen, was ihm mit TTIP blüht.

    • FranzAnton
      26. Juli 2018 06:55

      Die Gene von Nutzpflanzen wurden seit Jahrtausenden per Auswahlmethode verändert; gegen eine artifizielle Genmanipulation spricht grundsätzlich nichts, vorausgesetzt allerdings, daß Solches allerstrengsten Regulationen unterworfen wird. Die Welt wird halt nicht einfacher mit dem know - how, welches die Wissenschaft angehäuft hat; aber, beispielsweise, ließen sich Krebskranke liebend gerne per Genmanipulation kurieren - gearbeitet wird ja tatsächlich dran.

    • Sabetta
      26. Juli 2018 07:12

      Sie können das ruhig essen, Franz Anton, aber mich kann man nicht dazu zwingen. Mittlerweile gibt es längst Studien, auch wenn diese von Monsanto und der EU unterdrückt werden, die belegen, wie schädlich gentechnisch verändertes Soja ist. Anton, ich weiß zufällig, dass alle Lebewesen Gene enthalten und sie sind per se nicht schädlich. Aber Sie sollten sich wirklich besser informieren und nicht alles essen, was auf den Tisch kommt.

      "Die Effekte waren unter anderem Geburtsdefekte, allgemein schwächere und kleinere Tiere, Sterilität, Magengeschwüre. Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, die negative Effekte genmanipulierter Erzeugnisse belegen.

      Zudem wurde in USA in Gen-Soja einer Studie aus dem Mai 2014 zufolge extrem hohe Mengen an Pestiziden gefunden. Speziell das Herbizid Glyphosat, das dank Monsanto und dem kleinen „Gartenhelfer Round-up“ inzwischen auch im Blut von Städtern nachgewiesen wird, spielt hier eine Rolle. Glyphosat wird mit Geburtsdefekten und dem Non-Hodgkins Lymphom in Zusammenhang gebracht."

      1. Monsanto schafft Abhängigkeiten - die Europäer hatten damit begonnen, BIO-Soja anzubauen und waren damit erfolgreich. Die Vermischung wäre irreversibel.

      2. Soja ist gar nicht gesund, bestenfalls fermentiertes.

    • Sabetta
      26. Juli 2018 07:15

      Warum verändert man die Gene - fügt Gene von artfremden (z.B. tierische) Lebewesen ein? Zumeist, um den Ertrag zu erhöhen, aber oft auch, um die Pflanze resistent gegen Schädlinge zu machen. Und gerade Letzteres ist sehr gefährlich, denn 1. kann etwas, was für Schädlinge unverträglich ist, auch für Menschen nicht gut sein und 2. entstehen dadurch Superschädlinge, weil diese sich sofort darauf einstellen und dagegen ist alle menschliche Technik machtlos. Es ist wie mit den Bakterienresistenzen, auch diesen Kampf werden wir verlieren. Der Mensch spielt gerne Zauberlehrling, immer wieder....

    • Sabetta
      26. Juli 2018 07:28

      Gentechnik ist etwas ganz anderes als Kreuzung und sollte mit diesem Vergleich nicht verharmlost werden.

      „Zucht bezeichnet die künstliche Auswahl (künstliche Selektion) und kontrollierte Fortpflanzung von zwei Individuen einer Art, die bestimmte gewünschte Merkmale aufweisen. Damit sollen diese Merkmale verstärkt und unerwünschte unterdrückt werden.“ pflanzenforschung.de (Bundesministerium für Bildung und Forschung)"

      Es bleibt innerhalb der ART.

      Bei der Gentechnik werden die natürlichen Schranken durchbrochen. Beispielsweise werden Gene aus einem Bakterium in eine Pflanze eingebaut.

      Zudem lassen sich die Konzerne ihr Frankensteinmonster dann patentieren und alsbald kann niemand mehr etwas anderes anbauen und muss dafür auch noch bezahlen. Da geht es aber um etwas Essentielles: unsere Ernährung. Wer die Herrschaft über die Nahrung hat, beherrscht die Welt. Das sind Methoden, die Menschheit zu versklaven. Wer die Freiheit liebt, sollte sich dagegen wehren!

    • differenzierte Sicht
      26. Juli 2018 07:45

      "2. entstehen dadurch Superschädlinge, weil diese sich sofort darauf einstellen" - nur der Mensch kann sich auf nichts einstellen! Trotzdem wird die Menschheit immer älter.

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 07:48

      Das mag schon alles stimmen, Sabetta, aber durch die Kennzeichnungspflicht kann der Konsument selber entscheiden, ob er zugreift oder nicht.

      Pflanzenschutzmittel sind auch giftig, jedoch gaebe es weltweit grosse Hungersnoete ohne sie. Und trotzdem steigt die Lebenserwartung allerorten.

      Sollten gentechnisch veraenderte Lebensmittel nach Versuchen auf eine gesuendere Basis gebracht werden UND deutlich hoehere Ertraege bringen, dann wird das Land in Nachteil geraten, das sich vehement abgeschottet hat.

      Es ist besser, sich mit dem Thema kritisch zu beschaeftigen UND mitzuforschen, glaube ich. Pflanzenschutzmittel werden auch immer milder.

    • otti
      26. Juli 2018 08:23

      simplicissimus:
      aus mehreren Gründen- Chapeau zu dem Beitrag !

    • Sabetta
      26. Juli 2018 08:27

      Simpli, die gentechnisch veränderten Pflanzen bleiben nicht auf ihrem Anbaugebiet. Sie vermischen sich mit den anderen.

      Zudem gebe ich zu bedenken, dass die Menschheit ohne Bienen aussterben würde. Habe nicht viel Zeit, muss weg, bin sehr enttäuscht von den Menschen, dass sie so wenig in der Lage sind, selbst zu denken.

      Pflanzenschutzmittel und Gentechnik haben NICHTS miteinander zu tun. Zudem braucht man sie nicht. Es gibt genug natürlich Mittel bzw. auch Nützlinge! Mich erinnert der Wahnsinn an Soylent Green. Die Menschen sollen endlich aufhören, sich wie die Heuschrecken zu vermehren. Am Ende werden sie sich gegenseitig auffressen :(

    • Sabetta
      26. Juli 2018 08:28

      Klar, der Otti, gehört auch zu den Nullcheckern. Warum wundert mich das nicht. Selbst nicht in der Lage zu kontern, aber anderen gratulieren, die es versuchen. Mieser Charakter!

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 09:00

      Sabetta, dass die Menschheit und insbesondere die Dritte Welt sich nicht unkontrolliert vermehren soll, da bin ich voll bei Ihnen. Und wenigstens in dem Punkt tun unsere Gutmenschen hier tatsaechlich etwas Gutes indem sie den Menschen dort Genderei und Homomania beibringen wollen, was langsam und teilweise klappt und neben steigenden Wohlstandseffekten (Materialismus) Geburtenraten verlangsamt. Ob das schnell genug geht, bezweifle ich. Mehr steht nicht in unserer Macht, da muesste man zu Kolonialzeiten zurueck, unvorstellbar, wir werden ja gerade kolonisiert.
      Ich persoenlich werde mich mit Gentechnik befassen, habe das bisher nicht getan, nur vor langer Zeit Zuechtungslehre studiert.

    • Normalsterblicher
      26. Juli 2018 10:23

      Also mir ist unerklärlich, wie man genetische Modifikation mit traditionellen Kreuzungen gleichstellen kann.

      Ersteres hat eine ganz andere Qualität, und ist ein Eingriff von viel größerer Tiefe.

      Entscheidend ist hier für mich neben dem Ausmaß auch das Tempo der Abänderungen.

      Dass es (auch) eine metabolische Aufnahme artifizieller Gen-Konstrukte gibt, ist meines Wissens erwiesen.

    • simplicissimus
      26. Juli 2018 10:38

      Natuerlich sind genetische Modifikation und Kreuzung, sowie auch natuerliche Mutation verschiedene Dinge, Normalsterblicher.

      Sabetta, die Bienen sind vor allem durch Pflanzenschutzmittel, sogennannte Neonikotinoide bedroht. Vorwiegend in der europaeischern Landwirtschaft. Diese sollen nicht mehr angewendet werden obwohl sie gerade fuer den Menschen sehr geringe Toxozitaet haben. Schade, aber besser die Bienen behalten.

      Ausserdem glaube ich nicht, dass otti einen miesen Charakter hat, bloss weil er mir haeufig zustimmt.
      Belassen wir es doch bei einer sachlichen Diskussion, auch wenn wir ausnahmsweise bei diesem Thema nicht genau derselben Meinung sind, ist mein Vorschlag.

    • Patriot
      26. Juli 2018 12:45

      @Sabetta
      ************

      Außerdem sollte genügen, dass die Mehrheit in Europa den Genfrass NICHT WILL! Ein Drittel der Nahrungsmittel wird weggeworfen, und warum man Nahrungsmittel in Containern wochenlang über die Weltmeere schiffen muss, begreife ich sowieso nicht. Nur weil's billig ist?

    • Torres (kein Partner)
      28. Juli 2018 10:19

      Sie sind offenbar nicht auf dem letzten Stand: Es scheint Ihnen entgangen zu sein, dass Monsanto vom deutschen Chemiekonzern Bayer übernommen worden ist, daher also schon längst in Europa "Fuß gefasst" hat.





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