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Zentralmatura: Ministeriumsoffiziell durfte jetzt manipuliert werden drucken

Lesezeit: 4:00

Nachdem die Mathematik-Zentralmatura heuer vor allem in den berufsbildenden Schulen besonders schlecht ausgefallen ist, ist nun vom Ministerium heimlich der Auftrag gegeben worden, dort Noten "unabhängig von der Punkteanzahl" zu vergeben. Das wird bewusst deshalb nur geheim ausgegeben, weil es glatt rechtswidrig ist. Denn im entsprechenden Erlass des Bildungsministeriums heißt es ja: Der Lösungsschlüssel ist bei "Korrektur und Bewertung" – also beim Notengeben – "verbindlich anzuwenden" (mit nachträglicher Ergänzung).

Auch wenn es im nunmehrigen Schreiben an berufsbildende Schulen – das sind etwa Handelsakademien oder die Anstalten für Kindergartenpädagogik – nicht ausdrücklich steht, so ist eindeutig klar, dass man mit diesem nachträglichen Schreiben die Zahl der negativen Noten reduzieren will, die ja für beträchtliches Aufsehen sorgt. Unklar ist nur das dahinterstehende Motiv: Will man politischen Ärger vermeiden – oder will man vertuschen, dass bei der Formulierung der Mathematik-Zentralmatura-Themen durch unverständliche Formulierungen und (absichtlich?) versteckte Fallen gewaltig gepfuscht worden ist?

Jedenfalls stellt dieser heimliche Gnadenakt für die berufsbildenden Schulen eine glatte Diskriminierung der AHS dar. Das bekommt auch deshalb einen zusätzlichen Hautgout, weil in diesen berufsbildenden Schulen der Ausländeranteil deutlich höher ist als in den allgemeinbildenden.

In der offiziellen Beurteilungsanleitung, die ja auch den Schülern kommuniziert worden ist, steht hingegen eine ganz eindeutig Liste, welche Note man mit einer bestimmten Punkteanzahl bekommt. So gibt es beispielsweise ab 43 Punkten ein "Sehr Gut", und unter 22 Punkten ein "Nicht genügend". Jetzt gilt alles plötzlich nicht mehr.

Übrigens: Diese "Anleitung" des Bildungsministeriums hat schon vor dem nunmehrigen Manipulationsskandal ein Nicht Genügend verdient, nämlich in Sachen Klarheit der Kommunikation. In guten alten Zeiten wären da überdies vor der Veröffentlichung schwere Rechtschreibfehler eliminiert worden, etwa im Satz: "Entsprechend der Verordnung Leistungsbeurteilung ist eine qualitative, den pädagogischen und fachdidaktischen Erfordernissen gemäß dem gültigen Lehrplan entsprechende Bewertung und Beurteilung der erbrachten Leistungen vorzunehmen." Auch wenn man noch so verschroben, verhaspelt und unverständlich formuliert, sollte da halt statt des Wortes "ist" eindeutig ein "sind" stehen. Aber gut: Es ist ja nur das Bildungsministerium.

Und zugegeben: Beim Allerwichtigsten, beim Gendern, ist den "führenden Mathematik-Fachdidaktikerinnen und -Fachdidaktikern" absolut kein Fehler unterlaufen. Angesichts dieser gewaltigen Leistung hat man dann halt offensichtlich nicht mehr viel Energie für verständliche und korrekte Kommunikation in Erlässen oder Matura-Aufgaben. Oder hält jemand die Formulierung "ganzheitlich qualitativ betrachtet" für verständlich, klar und nachvollziehbar?

Man kann nur hoffen, dass die eigenen Kinder und Enkel bessere Lehrer haben, als es die Oberpädagogen aus dem Ministerium sind.

Hier noch der Wortlaut des an einige oder alle BHS ergangenen Mails, das mir aus Tirol zugespielt worden ist (ebenfalls samt allen sprachlichen Holperstrecken und Deutschfehlern):

"Sehr geehrte Frau Direktor, sehr geehrter Herr Direktor,
liebe Kollegin, lieber Kollege,

nach Rücksprache mit Mag. Martin Hofer, dem Hauptverantwortlichen für sRDP Angewandte Mathematik im bmbwf, und LSI Brigitte Stolz gibt es noch eine Ergänzung zum Mail von gestern:

In der Korrektur- und Beurteilungsanleitung zur SRDP steht:

"Nach der Punkteermittlung soll die Arbeit der Kandidatin/des Kandidaten nochmals ganzheitlich qualitativ betrachtet werden. Unter Zuhilfenahme des Punkteschemas und der ganzheitlichen Betrachtung ist von der Prüferin/vom Prüfer ein verbal begründeter Beurteilungsvorschlag zu erstellen, wobei die Ergebnisse der Kompetenzbereiche A und B in der Argumentation zu verwenden sind."

Laut Mag. Hofer kann jede Lehrperson – unabhängig von der Punkteanzahl– eine entsprechende Note beantragen. Jede Arbeit ist einzeln qualitativ zu betrachten und dafür ein Gesamtgutachten abzugeben. Daher kann nicht generell eine Punkteanzahl von beispielsweise 20 Punkten angegeben werden, die für eine positive Beurteilung reichen. Es kommt wirklich auf die Argumentation an.

Die Entscheidung über das Stattgeben des Antrages obliegt dem Vorsitz.

Dies gilt für alle Noten und nicht nur für das Nicht genügend. Insbesondere beim Genügend ist die Spanne zum Befriedigend sehr groß (10 Punkte sprich 10 Aufgaben). Was man jetzt auf jeden Fall empfehlen kann ist, dass man bei Arbeiten, die klar Befriedigend sind, aber laut Punkteschlüssel doch Genügend wären, von der Möglichkeit Gebrauch macht, aufgrund der qualitativen ganzheitlichen Betrachtung für Befriedigend zu argumentieren.

Insofern sollten bei allen Arbeiten das Gesamtbild entscheiden, um ein gerechtes Bild zu liefern.

LG
U. Kersten
HLWEst Innsbruck
Technikerstraße 7a
6020 Innsbruck

Wir entnehmen diesem Mail also, dass nicht nur (sowohl in Innsbruck wie in Wien) die Frage Singular vs. Plural ein überschätztes Detail ist. Das ist darüber hinaus auch die seit Jahren bei Zehntausenden Maturaarbeiten streng beachtete Punktezahl. Vielmehr gilt ab jetzt nur noch ein ganz anderes oberstes Prinzip: "Es kommt wirklich auf die Argumentation an".

Nachträgliche Ergänzung: Dieser Bericht hat nun eine lobenswerte Reaktion des Bildungsministeriums  ausgelöst. Dieses stellt ausdrücklich fest, von Frau Kersten, der Arbeitsgemeinschafts-Leiterin der Tiroler Mathematiker, "falsch zitiert" worden zu sein. Es bleibe dabei, "dass die erreichte Punkteanzahl der Klausurarbeit einer Kandidatin/eines Kandidaten" mit der Note, die durch den Beurteilungsschlüssel dieser Punkteanzahl zugeordnet ist, übereinstimmen muss". Im Ministerium wird freilich überdies klargemacht, dass die Zentralmatura im kommenden Jahr komplett reformiert werden muss.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 06:14

    Ich vergleiche von Jahr zu Jahr mit Entsetzen die Aufgabenstellungen in den Fächern, die Art der Manipulationen bei den Beurteilungen und die Qualität der so genannten "vorwissenschaftlichen Arbeiten".

    Es steht außer Frage, dass ein Drittel der Maturanten nach wie vor hohe Qualität zeigt, so wie zu meiner Zeit fast 100% der "Reifen".

    Heute ist es so, dass ein Drittel der Absolventen jedes Studium absolvieren kann, ein Drittel schafft vielleicht ein Orchideenfach wie Publizistik oder etwas vergleichbar Nutzloses und ein Drittel ich bar jeder Chance. Diese Nieten brechen dann mangels an Qualifikation nach 20 Silvestern Irgendwas-Studium ab und engagieren sich bei den Jungsozialisten oder gehen gleich zum schwarzen Block.

    Bildungsgerechtigkeit für alle hat lediglich dazu geführt, dass wir weniger Facharbeiter, dafür mehr Nieten mit Matura haben. Man muss ja nur schauen, welche Trolle sich da im Nationalrat zu Wort melden. Q.E.D.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBiene Maja
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 00:43

    Was den erhöhten Ausländeranteil an den BHS anlangt: In Wien gibt es nicht wenige AHS mit einem Migrantenanteil jenseits von 80% (zumindest an den öffentlichen AHS; mag sein, dass er an Wiener BHS noch höher ist, aber viel Spielraum bleibt hier ohnedies nicht mehr).

  3. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 08:56

    Für mich stellt sich nur eine Frage: wann wird die Regierung, die mit ausreichender Mehrheit im Nationalrat vertreten ist endlich die Verwaltung säubern? - alle Linken Gleichmacher raus! Leistung zählt!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 10:56

    Bei der Zentralmatura dachte man daran AHS und BHS zu trennen. Das ist für Kleinösi und sehe Medien genug gedacht. Leider gibt es ca 30 grundverschiedene Typen, so daß en Scheitern sicher war. Aber bei den Parteifrauen, die das regelten, viel es nicht auf.
    Höhere technische und gewerbliche Lehranstalt
    Handelsakademie
    Höhere Lehranstalt für Mode
    Höhere Lehranstalt für künstlerische Gestaltung
    Höhere Lehranstalt für Tourismus
    Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
    Höhere Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft
    Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
    Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
    Viele weitere BHS findet man auf https://www.herold.at/gelbe-seiten/wien/berufsbildende-mittlere-u-höhere-schulen/2/
    Die haben sicher grundverschiedene Lehrpläne und entsprechenden Mathematik Unterricht. Nur rotr ParteiidiotInnen können at die Idee einer gemeinsamen Matura kommen. Entsprechend war das Ergebnis. Die abgehalfterten Lehrer und Bildungsexperten der Zeit vor 2000 warten gespannt auf das Ergebnis und sie würden nicht enttäuscht.
    Die Nichtpädagogen in der Verwaltung tun ihr Bestes, mehr ist für die protektionistischen ParteisoldatInnen nicht drinnen, verlangen Statistiken und bilden Durchschnitte.
    Hei wie mich das freut! Nach dem Niedermachen der Lehrer kommt das Ergebnis heraus!

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 09:28

    Wirklich erschüttert hat mich das abgefragte Niveau! Das war ja für Hauptschulen passend, keinesfalls als Nachweis für eine Studienqualifikation. Und selbst bei diesem einfachen Test fallen dann noch so viele durch? Wie sind diese Schüler bis zur Matura gekommen? Warum wurden die nicht in eine Lehre gesteckt?

    Was mich an dieser Stelle mehr interessieren würde, wie war das Verhältnis von öffentlichen zu privaten Schulen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 08:28

    Logo - das gehört zum großen Plan: Dummvolk ist viel leichter manipulierbar. Es geht darum, eine beliebig manövrierbare Konsummasse zu schaffen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoreynhuf
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Juni 2018 11:16

    Möglicherweise wurde bei der Formulierungen der Themen zu wenig berücksichtigt, dass heute so manche Schüler Probleme mit dem sinnerfassenden Lesen haben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2018 07:08

    Nichts gegen die Grundrechnungsarten und das Bruchrechnen - aber was diese algebraischen Gleichungen x-ten Grades sollen, frage ich mich schon das ganze lange Leben lang. Diesen Schmarren hab ich seit der Schule nie mehr gebraucht.

    Nach dem neuen Lehrplan wird das Gendern und die Lehre vom bösen CO2 natürlich weit wichtiger sein wie Mathe und damit auch die Dümmsten in der Klasse mitkommen, muss das Niveau natürlich deutlich abgesenkt werden. Inwieweit sich die Frühsexualisierung auf den Lernwillen ausgewirkt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Der wichtigste Hintergrund für das niedere Niveau: Ein dummes Volk kann leichter regiert werden. Darum steckt man auch jeden Trottel in das Gymi.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2018 23:31

    Wäre lustig Mathematikmaturabeispiele von vor 30 Jahren den heutigen "Reifen" vorzusetzen. Für uns, Generation 50, sicher ;)

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  1. heartofstone (kein Partner)
    04. Juni 2018 23:31

    Wäre lustig Mathematikmaturabeispiele von vor 30 Jahren den heutigen "Reifen" vorzusetzen. Für uns, Generation 50, sicher ;)

  2. Susanna (kein Partner)
    04. Juni 2018 21:53

    Es gibt in Wirklichkeit ohnehin keine lückenlose Zentralmatura. Denn diejenigen, die die zentral gegebenen Aufgaben nicht schaffen, also einen Fünfer auf die schriftliche Maturaarbeit bekommen, müssen im betroffenen Fach eine Zusatzprüfung ablegen. Diese Zusatzprüfung wird aber nicht zentral vorgegeben.

    Auf diese Weise erreicht man einen himmelhohen Unterschied zwischen Vierern, die im schriftlichen Teil erreicht werden (dann hat man in dem Fach die Zentralmatura geschafft) und Vierern, die bei der Zusatzprüfung erreicht werden - denn dann hat man die Zentralmatura eben NICHT geschafft, sondern nur eine individuelle Prüfung ohne Vergleichsmöglichkeit.

  3. Sehr guter Partner (kein Partner)
    04. Juni 2018 19:22

    Um die schwächeren Leistungen der Mädchen bei den vergangenen zentralen Mathematikmaturaprüfungen zu beenden, hat man bei den Beispielen diesen Jahres die mathematisch trivialen Fragestellungen in Texte ähnlich der Buchreihe "Hanni und Nanni" und der Zeichentrickserie "Bob der Baumeister" verpackt, weil das weibliche Geschlecht ja um so vieles besser lesen kann.

    Die überwiegend weiblichen Absolventen der BHS-Typen HUM (Humanberufliche Schulen), BAKIP (Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik) und BASOP (Bildungsanstalten für Sozialpädagogik) wussten dies nicht zu honorieren und zeigten trotz hoher Lesekompetenz katastrophale mathematische Modellbildungskompetenz.

  4. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    04. Juni 2018 18:46

    Ich habe ein schweres Studium absolviert und dabei Größen wie Prof. Hoff als Lehrer und Prüfer selbst erleben dürfen. Hoff etwa war ein gerechter Prüfer - unspektakulär und gerecht. Geprüft wurde ich im Studium ausschließlich mündlich, auch von ihm natürlich.

    Ich erinnere mich auch noch gut an meine Matura, deren Modus sich damals schon lange bewährt hatte. Die wesentliche Arbeit wurde von Schülern und Lehrern schon lange VOR der Matura geleistet, denn alle, die in die Achte kamen, waren eigentlich würdig, zu studieren. Nicht einen Dreck wie "Publizistik", sondern was Solides.

    Wertet die so lange gequälten und schikanierten Lehrer endlich wieder auf! Und: sie sollen mündlich prüfen!

  5. Jürgen Klappspaten (kein Partner)
    04. Juni 2018 16:41

    In der excellenten Riege der hier Diskutierenden findet sich doch sicher jemand der die Leutchen die diesen Mathe-Mist verbockt haben zu nennen weiss. Es ist mir absolut unverständlich warum diese Lichtgestalten nicht vor den Vorhang gebeten werden, idealerweise samt zugehöriger Eckdaten wie Parteizugehörigkeit, Gage etc.
    Solange derartiges Dilletantentum in der Anonymität passiert wird es weiterhin Blühen und Gedeihen, wenn aber die Verursacher konkret vorgeführt werden...
    Oder war's am Ende schon wieder die EU?

  6. Erich Bauer
    04. Juni 2018 15:42

    Ohne Lernen entarten alle anderen Tugenden, deshalb warnt Konfuzius:

    "Ohne Lernen wird Geradheit zur Grobheit, Tapferkeit zu Ungehorsam, Festigkeit zu Schrullenhaftigkeit, Humanität zu Dummheit, Weisheit zu Zerfahrenheit, Wahrhaftigkeit zu Ruin."

  7. Falke (kein Partner)
    04. Juni 2018 10:44

    An ein von Unterberger angeführtes Detail kann ich mich noch erinnern: Als nach der erstmaligen Zentralmatura herauskam, dass die Ergebnisse der Mädchen in Mathematik wesentlich schlechter waren als die der Burschen, was dem p.c. links-grünen genderfeministischen Weltbild der damaligen Unterrichtministerin Heinisch-Hosek (erinnert sich noch jemand an sie?) widersprach, wurde verfügt, dass die Mathematikaufgeben textlastiger sein sollten, da Mädchen dies angeblich besser verstehen. Möglicherweise ist das der Grund für die von Unterberger kritisierten "unverständlichen Formulierungen".

  8. Knut (kein Partner)
    04. Juni 2018 08:33

    Heutzutage kommt die Matura einer Unfähigkeitserklärung gleich. Für eine Firma sind Maturanten in der Regel unbrauchbar, da total verkorkst. Ich hab es ja bei meiner Tochter gesehen, wie gehirngewaschen die da raus gekommen ist - mit einem Haufen (grüner) spinnerter Ideen und Ansichten.

    Es hat jetzt viele Jahre im praktischen Leben "draußen" gebraucht, bis sie "normal" geworden ist. Das Leben mit seinen teils intensiven Erlebnissen und Erfahrungen hat sie dazu gezwungen.

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat der Absturz der Schulen mit der Ministerin (Alm)Lisl Gehrer begonnen.

  9. Knut (kein Partner)
    04. Juni 2018 07:08

    Nichts gegen die Grundrechnungsarten und das Bruchrechnen - aber was diese algebraischen Gleichungen x-ten Grades sollen, frage ich mich schon das ganze lange Leben lang. Diesen Schmarren hab ich seit der Schule nie mehr gebraucht.

    Nach dem neuen Lehrplan wird das Gendern und die Lehre vom bösen CO2 natürlich weit wichtiger sein wie Mathe und damit auch die Dümmsten in der Klasse mitkommen, muss das Niveau natürlich deutlich abgesenkt werden. Inwieweit sich die Frühsexualisierung auf den Lernwillen ausgewirkt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Der wichtigste Hintergrund für das niedere Niveau: Ein dummes Volk kann leichter regiert werden. Darum steckt man auch jeden Trottel in das Gymi.

    • Susanna (kein Partner)
      04. Juni 2018 22:00

      Warum nicht mathematische Aufgaben, die über den Unterstufenstoff hinausgehen? Die Allgemeinbildung bereitet schließlich Vergnügen und der Mathematik wohnt doch eine gewisse Schönheit inne.
      Auf diese Weise kann nebenbei auch das Niveau gehoben werden.

  10. Josef Maierhofer
    03. Juni 2018 15:39

    Na und mit so einer Matura studiert man halt einige Silvester, dann bekommt man ein Diplom ...

    Herr Fassmann, bitte räumen Sie mit dem Blödsinn auf !

  11. Kyrios Doulos
    02. Juni 2018 23:12

    Wieder ein Symptom dafür, daß unser Staat von inkompetenten LinksIdeologINNEN beherrscht und mißbraucht wird. Gendern in Mathematik. Gesetzesinterpretation nach Belieben = Machtmißbrauch, Amtsmißbrauch, rechtswidrig, willkürlich, opportunistisch, nach Stimmung.

    Herr Faßmann, wachen Sie auf. Handeln Sie im Sinne der Bildung, der deutschen Sprache, der Rechtmäßigkeit! Feuern Sie die "Genossin-Honecker-BildungsfunktionärINNEN"! Befreien Sie uns vom Gender-Irrsinn. Wenn der Staat nicht in der Lage ist, eine Zentralmatura reif durchzuführen, soll er es bleiben lassen.

    Gute Lehrer und gute Schüler brauchen den Staat und seine Bevormundung sicher nicht. Wenn er noch dazu dumm und blöd bevormundet, kann man sich von ihm nur mit Verachtung abwenden. Wir wollen keine sozialistische Bildungsdiktatur mehr.

    Wir haben also viele Baustellen, die türkisblaue Minister noch anzugehen haben - allein, sie scheinen nicht einmal die Notlage zu sehen, zu erkennen, zu benennen - geschweige denn zu bekämpfen und zu beenden.

    Justiz, Bildung von Kindergarten bis Uni, Frauen & Familie, Kultur, Medien - das läuft noch immer rotrotgrünlinkspink. Sehr, sehr schlecht.

  12. Brigitte Kashofer
    02. Juni 2018 22:31

    .... ist eine ... Bewertung und Beurteilung ... vorzunehmen.
    Das stimmt schon so.
    Insofern sollten .... das Gesamtbild entscheiden......
    Das stimmt hingegen eindeutig nicht.

  13. otti
    02. Juni 2018 21:06

    ich hab`mir ja vorgenommen keine Kommentare mehr zu schreiben.
    Begründung: die meisten Kommentare hier sind besser, als meine sein könnten.
    UNDINE WO BIST DU ????
    BITTE KOMME WIEDER !!!!
    PFEIFE AUF DIE MISERABLEN KRITIKER !!!

    Aber eine Episode kann ich mir nicht verkneifen:
    ich hatte in ALLEN Schulen/ Unis den latenten Zwang verspürt, mich gegen die Schulbehörde, den damals eher schwachen - weil vom Krieg aussortierten - Lehrern aufzulehnen.
    Mathematura: Beginn 8 Uhr / um 9 Uhr hatte ich von 4 Beispielen 2 richtig / 2 "angesetzt" / damit eine gesicherte 4 / abgegeben.
    Der Professor war zutiefst empört, als ich meinte, bei einem Bier im altem Wirtshaus würde ich Yogagleich für den nächsten Tag besser gerüstet sein.

    PS: trotz aller Unkenrufe konnte ich dann beruflich in 7 Ländern bei 3 Dutzend Firmen erfogreich verantwortlich sein. Obwohl mir "meine Pädagogen" maximale Chancen als Fernlastfahrer vorausgesagt und gewunschen hatten.
    Soweit meine Sicht -

    • Undine
      02. Juni 2018 22:46

      Im Elsass! ;-)

    • Kyrios Doulos
      02. Juni 2018 23:48

      @Undine: genießen Sie die Zeit im Elsass!

    • Dr. Faust
      03. Juni 2018 15:55

      @Otti

      Ihre Kommentare fehlen. Bitte melden Sie sich wieder zu Wort.

      @Undine

      Schönen Auslandsaufenthalt und gute Erholung, damit Sie dann mit neuer Inspiration hier im Forum durchstarten können!

    • Undine
      03. Juni 2018 21:27

      Bewegte mich heute über zwei Stunden lang 35 m unter der Erde: im Fort de Schoenenbourg an der Maginot-Linie; sehr interessant, aber beklemmend. Alles andere im Elsass ist pure Freude.

  14. jan
    02. Juni 2018 17:23

    Sehr geehrter Herr Unterberger!
    Als Direktor einer HAK und RDP Vorsitzender in NÖ kann ich Ihnen versichern, dass in unserem Bereich (HAK NÖ) selbstverständlich das Punkteschema des Ministeriums als Kriterium der Notenvergabe angewendet wurde. Dass man trotzdem eine ganzheitliche verbale Beurteilung dazuschreiben muss, ärgert uns als Prüfer und Vorsitzende auch, ist für einen Außenstehenden auch schwer zu verstehen. Als die Matura zur teilzentralen RDP wurde, ist von den zuständigen Ministerinnen verabsäumt worden, den Schritt zur kompetenzorientierten Prüfung in der Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO) nachzuvollziehen. Im Klartext: Die Schüler, die jetzt maturieren, sind nach den falschen Lehrplänen unterrichtet und mit einer unpassenden LBVO beurteilt worden. Daher wollen die Juristen im Ministerium und LSR, dass eine verbale Beurteilung nach der ( nicht passenden, aber gültigen ) LBVO die Entscheidung deckt. Das bedeutet NICHT, dass der Lehrer sich nicht ans Punkteschema halten muss. Schizophren, oder?
    Dass das alleinige Kriterium die Punktezahl ist, dass man dies aber bei der verbalen Begründung nicht hinschreiben darf, wurde, seit dem es die Zentralmatura gibt, immer wieder klar an die handelnden Personen kommuniziert. Daher ist die Aufforderung, eine ganzheitliche Begründung hinzuschreiben, keinesfalls eine Aufforderung des Ministeriums, die Noten "hinzubiegen".
    Sollte dies in einigen Schulen gemacht werden, ist dies ein Fall für die Schulaufsicht.

  15. eynhuf
    02. Juni 2018 11:16

    Möglicherweise wurde bei der Formulierungen der Themen zu wenig berücksichtigt, dass heute so manche Schüler Probleme mit dem sinnerfassenden Lesen haben.

    • Cotopaxi
      02. Juni 2018 13:28

      Es wurde ja beklagt, dass die Vorgabe der Mathematik-Matura zu textlastig war.

    • Sabetta
      02. Juni 2018 20:58

      Hier im Forum übrigens auch. Da gibt es jede Menge UserInnen, die einfach Sternchen verteilen, ohne sich die Kommentare durchzulesen. Auf mich sind sie besonders neidig, was man an der Halbsterndlerei sieht. Andere, die später Ähnliches geschrieben haben, werden positiver bewertet. Ich schätze, die waren bestimmt für die Matura zu doof. Was für ein Glück, dass solche Neidhammeln nicht Lehrer geworden sind. Die hätten glatt jeden begabten Schüler durchfallen lassen....

    • Kyrios Doulos
      02. Juni 2018 23:58

      @Sebetta: Sie äußern sich ziemlich oft betroffen, beleidigt und stellen Ihre emotionale Befindlichkeit in Zusammenhang mit Sternderln und Reaktionen auf Ihre Kommentare offen zur Schau.

      Das ist meine Beobachtung. Entweder Sie haben dies nicht wirklich notwendig - dann stehen Sie souverän und still über den Dingen und Sternen!

      Oder Sie haben das aus uns unbekannten Gründen notwendig - dann erkennen Sie bitte, daß dieses Forum für Sie nie erquicklich sein wird.

      Eins ist sicher: Es geht hier im Tagebuch nicht um die Pflege meiner, nicht um die anderer und sicher auch nicht um die Pflege Ihrer emotionalen Befindlichkeit. Daher: einfach klug schreiben: über das Thema, nicht über sich.

  16. socrates
    02. Juni 2018 10:56

    Bei der Zentralmatura dachte man daran AHS und BHS zu trennen. Das ist für Kleinösi und sehe Medien genug gedacht. Leider gibt es ca 30 grundverschiedene Typen, so daß en Scheitern sicher war. Aber bei den Parteifrauen, die das regelten, viel es nicht auf.
    Höhere technische und gewerbliche Lehranstalt
    Handelsakademie
    Höhere Lehranstalt für Mode
    Höhere Lehranstalt für künstlerische Gestaltung
    Höhere Lehranstalt für Tourismus
    Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
    Höhere Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft
    Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
    Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
    Viele weitere BHS findet man auf https://www.herold.at/gelbe-seiten/wien/berufsbildende-mittlere-u-höhere-schulen/2/
    Die haben sicher grundverschiedene Lehrpläne und entsprechenden Mathematik Unterricht. Nur rotr ParteiidiotInnen können at die Idee einer gemeinsamen Matura kommen. Entsprechend war das Ergebnis. Die abgehalfterten Lehrer und Bildungsexperten der Zeit vor 2000 warten gespannt auf das Ergebnis und sie würden nicht enttäuscht.
    Die Nichtpädagogen in der Verwaltung tun ihr Bestes, mehr ist für die protektionistischen ParteisoldatInnen nicht drinnen, verlangen Statistiken und bilden Durchschnitte.
    Hei wie mich das freut! Nach dem Niedermachen der Lehrer kommt das Ergebnis heraus!

    • Sabetta
    • dssm
      02. Juni 2018 13:55

      @socrates
      Ist schon irgend wie richtig, aber andererseits, die dürfen alle mit diesen Abschlüssen dann studieren. Mathe, Deutsch und Englisch sollten doch in allen Schulen mit Maturabaschluss die gleiche Bedeutung haben! Wenn bei Physik, BWL und Informatik Unterschiede sind, dann ist das natürlich.

    • Sabetta
      02. Juni 2018 20:00

      Dssm, ein gewisses Basiswissen ist vorauszusetzen. Doch ist es immer so gewesen, dass manche BHS mehr Schwerpunkt auf die mathematischen Fähigkeiten leben, bzw. sind diese sogar Voraussetzung dafür und andere eben nicht - z.B. müssen die Hotelfachschüler nicht besonders gut in Mathe sein, aber eher ein Faible für das Kochen und Fremdsprachen haben. Die Maturaaufgaben waren daher zw. diesen Schultypen immer unterschiedlich, sollten aber als "Zentralmatura" bzgl. der einzelnen Sparten auf gleichem Niveau bleiben. Wenn man nun einen Level sucht, der für alle passt, so ist das unweigerlich eine Nivellierung nach unten.

      Sie müssen mehr differenzieren.

    • socrates
      02. Juni 2018 20:04

      desk
      Lesen Sie den Link durch und sie werden Schulformen finden, von denen Sie nichts geahnt haben. Dann entwerfen Sie Beispiele mit möglichst viel Text und wenig Mathe und gehen Sie zu den Kindergärtnerinnen, Sozialpädagogen, ........ .Viel Glück!

    • Sabetta
      02. Juni 2018 20:06

      legen statt leben...

    • socrates
      02. Juni 2018 20:19

      dssm
      In den Nawis ist noch niemand mit derartiger Vorbildung aufgetaucht, daher gibt es dort auch keine Einschränkungen bei der Aufnahme. Was nicht existiert braucht man nicht zu bekämpfen.

  17. pressburger
    02. Juni 2018 09:46

    Affirmative action. Linke Einfalt. Das was sich anderswo als untauglich erwiesen hat, wird mit zeitlicher Verspätung importiert, implementiert und zu Doktrin erhoben.

  18. dssm
    02. Juni 2018 09:28

    Wirklich erschüttert hat mich das abgefragte Niveau! Das war ja für Hauptschulen passend, keinesfalls als Nachweis für eine Studienqualifikation. Und selbst bei diesem einfachen Test fallen dann noch so viele durch? Wie sind diese Schüler bis zur Matura gekommen? Warum wurden die nicht in eine Lehre gesteckt?

    Was mich an dieser Stelle mehr interessieren würde, wie war das Verhältnis von öffentlichen zu privaten Schulen?

    • Riese35
      02. Juni 2018 19:18

      **************************!

      Es gibt angeblich Schulen, an denen weniger als 10% der angetretenen Achtklassler die schriftliche Mathematikmatura bestanden haben.

      Wenn man an Mathematik interessiert ist und den Stoff beherrscht, dürfte eigentlich ein Absolvent der 4. Klasse keine Mühe haben, die schriftliche Mathematikzentralmatura zu bestehen.

      Die Schuld liegt meines Erachtens bei Lehrern, Schülern und Eltern gleichermaßen, wenn man eine Gesamtbetrachtung vornimmt.

      Ich kenne hinreichend viele Mathematiklehrer an Gymnasien, die von Mathematik selbst keine Ahnung haben und statt dessen auf drillmäßig eingegübte Rechengänge größten Wert legen, ...

    • Riese35
      02. Juni 2018 19:25

      ..., die aber mit Bomben und Granaten komplett scheitern und völlig hilflos sind, wenn man ihnen die Frage stellt, ob und warum ein Rechengang überhaupt anwendbar ist oder nicht, wenn man sie nach einem Konzept oder Verständnis der Sache fragt.

      Andererseits insistieren leider immer wieder Eltern und setzen Lehrer unter Druck, möglichst "viele Beispiele zu rechen," anstatt darauf zu bestehen, daß das Gelernte verstanden wird. Das ist absoluter Schwachsinn: einmal die Sache verstanden, und man hat nie wieder damit Probleme und kann sich Unmengen von Beispielen sparen. Man muß nur die richtige Brille finden, mit der man eine Sache betrachtet. Darauf sollte man achten, nicht auf "Übung".

    • Riese35
      02. Juni 2018 19:27

      Hirn einschalten, statt hirnlosen Drill!

      Und schuld sind sicher auch sehr oft die Schüler, die danach trachten, möglichst billig zu einem Zeugnis und zu Zeugnisnoten zu kommen, anstatt sich an der Sache zu erfreuen und eigene Initiative zu entwickeln.

    • Walter S. (kein Partner)
      04. Juni 2018 11:22

      Die Matura ist nichts mehr wert. Sie gilt heute nur mehr als Nachweis, daß man halbwegs lesen, schreiben und rechnen kann. Ein abgeschlossenes Studium zeigt im Prinzip nur, daß man ein gewisses Durchhaltevermögen besitzt und brav auswendig gelernten Stoff wiedergeben kann. Für den größeren Teil der Maturanten und Akademiker trifft das sicher zu.
      Ihre Einstellung gegenüber der Lehre ist bezeichnend und der Hauptgrund dafür, warum die Lehre einen miserablen Ruf hat und das schulische Niveau den Bach runtergeht. So ungefähr wie "nur die Deppen gehen in die Lehre". Sehr schön, das haben wir Leuten wie Ihnen zu verdanken.
      Politik raus aus der Schule - nur das hilft!

    • Bildungsferner (kein Partner)
      05. Juni 2018 20:44

      Das kann ich Ihnen sagen. Man setzt sich zusammen und sagt: der, der und der müssen durchkommen, obwohl sie dumm wir Brot sind! Das beginnt in der ersten Klasse. Und die mit Migrationshintergrund, muss man leider sagen, sind dümmer und vor allem leistungsresistent zur Potenz. So ist es. Und das ist die Wahrheit, nichts als die Wahrheit.

  19. Klimaleugner
    02. Juni 2018 08:56

    Für mich stellt sich nur eine Frage: wann wird die Regierung, die mit ausreichender Mehrheit im Nationalrat vertreten ist endlich die Verwaltung säubern? - alle Linken Gleichmacher raus! Leistung zählt!

  20. steinmein
    02. Juni 2018 08:52

    Wo soll da ein Unterschied in der mathematischen Anforderung bei KG-PädagogInnen (brr) und HTL-Tiefbauern sein? Ein Beispiel in der PRESSE zeigt, dass Fallgesetze bei Kleinkindern wie bei einem, der in die Grube fällt gleichermaßen relevant sind.
    Blöde Aussage, wie das ganze Schulsystem. Wenn ich einem Maturanden die Formel samt Erläuterung vorgeben muss, können zumindest 4 Jahre Oberstufe nicht sinnvoll genützt worden sein. Ich kenne nach über 60 Jahren noch immer den Wert der Erdbeschleunigung. Ich bezweifle, dass der "Zentralmaturant" mit diesem Begriff in einigen Jahren noch etwas anzufangen weiß.

    • Sabetta
      02. Juni 2018 09:02

      Kindergärtner haben sicher wesentlich weniger Unterricht in Mathematik, dafür lernen sie anderes intensiver. Tiefbauer werden dafür viel integrieren und differenzieren, wohl auch noch lernen, zu programmieren. Hingegen hat man an der HTL einen sehr abgeflachten Unterricht in Sprachen. Es gibt sehr deutliche Unterschiede bei den Lehrplänen.

    • Wyatt
      02. Juni 2018 12:45

      danke mein Stein,
      ....und HTL Tiefbau war anspruchsvoller als HTL Hochbau. (zumindest vor fünfzig Jahren)

    • Sabetta
      02. Juni 2018 13:07

      Wyatt, Steinmeins Kommentar soll bestimmt eine Antwort auf meinen weiter unten liegenden sein. Denn dort habe ich die Kindergärtner den Tiefbauern gegenübergestellt und darauf hingewiesen, dass man ihnen nicht die gleichen Mathematik-Aufgaben geben solle. Und ja, Wyatt, Tiefbau ist schwieriger als Hochbau bzgl. Technik/Mathematik/Naturwissenschaft. Sicher auch heute noch. Auch die Hochbauer sollten daher nicht die gleichen Maturabeispiele kriegen wie die Tiefbauer...

    • Sabetta
      02. Juni 2018 13:08

      Sie sollten vielleicht "steinmeins" Kommentar nochmals durchlesen. Vielleicht kommen Sie dann drauf, was sie/er gemeint hat :)

  21. Franz77
    02. Juni 2018 08:28

    Logo - das gehört zum großen Plan: Dummvolk ist viel leichter manipulierbar. Es geht darum, eine beliebig manövrierbare Konsummasse zu schaffen.

    • glockenblumen
      02. Juni 2018 09:31

      @ Franz77

      so ist es!
      Es ist sch..egal, was die Absolventen können, mit vielen schönen Worten kann man eine gute Note ergattern, auch wenn der Schüler sich bloß als taube Nuß entpuppt...
      Vollkommen irre, wie ein gut funktionierendes Schulsystem infolge einer kranken Ideologie zugrunde gerichtet wurde :-((

  22. Sabetta
    02. Juni 2018 07:12

    Schwer zu beurteilen, an sich ist der Lehrplan für AHS und BHS sehr unterschiedlich. Auch unterscheiden sich die Berufsbildenden Schulen untereinander nochmals deutlich - etwa Kindergärtnerschulen und HTL Tiefbau. Möglicherweise ist daher bei den Maturaaufgaben ein Fehler passiert? Denkbar wäre es.

    Keinesfalls aber hat es Sinn, die Noten dadurch zu verbessern, indem man nach Gutdünken vorgeht. Das wäre wirklich ein Skandal. Da kann man den Leuten ja gleich die Matura schenken, vor allem auch jenen, deren Eltern mit dem Messer fuchteln...

    • Franz77
      02. Juni 2018 08:31

      "Ich wissen wo dein Haus wohnt". Meine Tochter mußte eine Klasse wiederholen, zwei Türken - die nicht einmal Deutsch konnten - kamen anstandslos weiter.

    • Sabetta
      02. Juni 2018 08:49

      Das führt halt nicht gerade dazu, dass man die "Bunten" besonders wertschätzt...

  23. simplicissimus
    02. Juni 2018 06:40

    Eine Frage gerichtet an Deutschprofessoren:

    "ist eine qualitative Bewertung und Beurteilung"
    "ist" waere hier zwingend durch "sind" zu ersetzen?
    Ja, natuerlich wenn Bewertung und Beurteilung zwei verschiedene Dinge sind, aber kann man das nicht als EINEN zusammenhaengenden Begriff verstehen, bzw als verkuerzte Form von "ist eine qualitative Bewertung und ist eine Beurteilung" sehen, sodass beides, "ist" und "sind" grammatikalisch zulaessig sind?

    Masse mir keinesfalls an grammatikalisch oder orthographisch besonders sattelfest zu sein, wo ist ein Profi, der es weiss?

    • Sabetta
      02. Juni 2018 07:13

      Ich sehe das jedenfalls auch nicht als großen Fehler an...

    • simplicissimus
      02. Juni 2018 08:26

      Autsch, bin ich jetzt falsch?

      "sodass beides, "ist" und "sind" grammatikalisch zulaessig sind/ist?"

      beides "ist"

      "ist" und "sind" sind

      :-(

    • LF
      02. Juni 2018 09:11

      Ich sehe es auch nicht als Fehler, denn meiner bescheidenen Meinung nach handelt es sich bei "Bewertung und Beurteilung" um die Stilfigur des Hendiadyoin. Darunter versteht man ein Begriffspaar, das im Grunde genommen bedeutungsident ist. Dazu zählt z. B. "Schutz und Schirm" oder "Rat und Hilfe".
      Abgesehen davon konnte ich in dem angesprochenen Satz in schönstem Verordnungsdeutsch absolut keinen Rechtschreibfehler entdecken (zumindest nicht in der hier vorliegenden Variante, den Originaltext der "Anleitung" des Bildungsministeriums kenne ich nicht)! Wenn es darum geht, ob "ist" oder "sind" besser ist, dann handelt es sich um eine Frage der korrekten Grammatik.

    • schreyvogel
      02. Juni 2018 10:54

      @simplicissimus
      Ich sehe das genau so. Ein "sind" an dieser Stelle würde meinem Sprachgefühl geradezu weh tun.

    • Nestroy
      03. Juni 2018 10:16

      Masse mal Erdbeschleunigung ist das Gewicht.
      Im Maße steht das Maß und ist eine Mengenangabe.
      Also messe ich auch, wenn ich mit etwas Anmaße.

      Langer Vokal = scharfes S

      Wir sind kein wirklich gebildeter Blog!

    • simplicissimus
      03. Juni 2018 19:52

      Nestroy, ich habe eine englische Tastatur.
      Und auch kein scharfes SZ.

    • simplicissimus
      03. Juni 2018 19:59

      Aehh und wenn schon, dann " … anmasze", nicht " … Anmasze".
      So extrem leicht passieren Fehler.

      No se preocupe Señor. No importa.

      Jetzt hab ich auf Spanisch umgeschaltet, aber ist muehsam, denn ich musz wissen, wo welches Yeichen ist. Autsch, Zeichen, denn hier ist zB Z und Y gegenueber der deutschen Tastatur vertauscht. Wie auch bei der englischen Tastatur.

      Wenn man einmal mit mehreren Sprachen intensiv zu tun hat, geht das oft zur Lasten der Genauigkeit, leider.

  24. El Capitan
    02. Juni 2018 06:14

    Ich vergleiche von Jahr zu Jahr mit Entsetzen die Aufgabenstellungen in den Fächern, die Art der Manipulationen bei den Beurteilungen und die Qualität der so genannten "vorwissenschaftlichen Arbeiten".

    Es steht außer Frage, dass ein Drittel der Maturanten nach wie vor hohe Qualität zeigt, so wie zu meiner Zeit fast 100% der "Reifen".

    Heute ist es so, dass ein Drittel der Absolventen jedes Studium absolvieren kann, ein Drittel schafft vielleicht ein Orchideenfach wie Publizistik oder etwas vergleichbar Nutzloses und ein Drittel ich bar jeder Chance. Diese Nieten brechen dann mangels an Qualifikation nach 20 Silvestern Irgendwas-Studium ab und engagieren sich bei den Jungsozialisten oder gehen gleich zum schwarzen Block.

    Bildungsgerechtigkeit für alle hat lediglich dazu geführt, dass wir weniger Facharbeiter, dafür mehr Nieten mit Matura haben. Man muss ja nur schauen, welche Trolle sich da im Nationalrat zu Wort melden. Q.E.D.

  25. Biene Maja
    02. Juni 2018 00:43

    Was den erhöhten Ausländeranteil an den BHS anlangt: In Wien gibt es nicht wenige AHS mit einem Migrantenanteil jenseits von 80% (zumindest an den öffentlichen AHS; mag sein, dass er an Wiener BHS noch höher ist, aber viel Spielraum bleibt hier ohnedies nicht mehr).





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