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Die Überstunden, der Überlebenskampf des ÖGB und die Hasskampagne der SPÖ drucken

Lesezeit: 9:00

Es wäre heftig übertrieben zu sagen, die SPÖ und ihre Vorfeldorganisationen Gewerkschaft, ORF und Arbeiterkammer hätten erstmals die Füße wieder politisch auf den Boden bekommen. Aber dennoch ist klar festzustellen: Die Frage des Zwölfstundentags zeigt die Regierung und Arbeitgeber-Vertretungen ganz schlecht aufgestellt. Damit bestätigen sich die Warnungen vor Fehlern, die schon am Beginn dieser Regierung erteilt worden sind.

Und die insbesondere auch in diesem Tagebuch mehrfach thematisiert worden sind. Es war und ist ein Fehler,

  • dass die ganze Koalition komplett und ausschließlich auf die beiden Chefs zugespitzt ist und niemand sonst ein Thema zu führen legitimiert oder auch imstande ist;
  • dass man rundherum nur Wasserträger ins Rennen geschickt hat;
  • und dass die Regierungsspitze dem Themenfeld Wirtschafts- und Sozialpolitik nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt, weil eben Sebastian Kurz wie H.C. Strache alles andere als große Experten für die Sozial- und Wirtschaftspolitik sind.

Dabei geht es neben dem zweifellos zu Recht alles andere weit in den Schatten stellende Themenfeld "Überfremdung plus Islamisierung" immerhin um die zweitgrößte Herausforderung der Politik. In der ersten schwarz-blauen Periode war der Komplex Wirtschafts- und Sozialpolitik sogar die alles andere dominierende Aufgabe, der sich von Wolfgang Schüssel angefangen eine ganze Reihe Regierungsmitglieder in geschlossener Front gestellt hat (zumindest anfangs, bis dann Jörg Haider die Nerven weggeschmissen hat).

In der Regierung Kurz herrscht hingegen breites Desinteresse an diesem Komplex. Dabei steht er eindeutig immer noch an zweiter Stelle der politischen Dringlichkeit – der objektiv zu sehenden Wirklichkeit, nicht der subjektiv von der Regierung empfundenen, wo halt Rauchen und andere Dinge wichtiger sind.

Die SPÖ hat sich nicht nur deswegen, weil es immer schon ihr Thema gewesen war, ganz auf die Sozialpolitik konzentriert, sondern auch deshalb, weil sie ja beim gesamten Bereich Migration/Europa/Islamisierung schon auf Grund ihrer schweren "Welcome-Refugees"-Fehlleistungen der Vergangenheit völlig chancenlos ist. Daher versucht sie verzweifelt davon abzulenken. Das ist taktisch natürlich legitim und ist auch vorhersehbar gewesen – auch wenn die SPÖ damit vorerst gewiss keinen Wähler zurückgewinnen kann. Aber sie braucht so ein Thema halt jetzt einmal, um sich selbst aus der Depression heraus wachzurütteln.

Umso unverständlicher ist, wie unsortiert die Koalition beim ersten – noch dazu von ihr selbst gewählten – Aufpoppen eines Sozialthemas agiert. Die Schuld liegt eindeutig an den handelnden Personen:

  • Die Sozial- wie zum Teil auch die Wirtschaftsministerin sind zwar sachlich zuständig, aber politisch so unbegabt und zum Teil desorientiert, dass offensichtlich ihre eigenen Parteiführungen sie schon aus Sicherheitsgründen derzeit von Mikrophonen fernhalten (oder dass sie von selbst aus Angst diesen fernbleiben).
  • Der an deren Stelle ins Feuer geschickte ÖVP-Klubobmann ist genau so schwach, wie vom ersten Tag an zu erwarten war.
  • Das sind aber auch die Chefs der beiden Arbeitgeberverbände, die sich zu einer Diskussion über das Gesetz ins Fernsehen setzen, ohne dessen Details überhaupt zu kennen, und die sich daher dann am nächsten Tag von den eigenen (wirklich guten und sachkundigen!) Kammerexperten korrigieren lassen müssen.
  • Der – freilich nicht wirklich zuständige – Finanzminister schweigt sowieso (und macht statt dessen gerade merkwürdige Aussagen, dass auch Österreich so wie Frau Merkel und Herr Macron ein Eurozonen-Budget für "in Summe positiv" halten würde, obwohl viele Ökonomen davor warnen, dass dies nur ein neues Faulbett für Schuldenmacher-Länder wäre, obwohl die eigentlich ähnlich denkenden Niederlande dieses Projekt schon glatt abgelehnt haben).
  • Der – notwendigerweise – täglich zu einer anderen europäischen Front eilende Bundeskanzler hat lediglich so viel Detailkunde und Zeit, dass er bloß allgemein gehaltene Wohlverhaltens-Mahnungen absetzen kann.
  • Und der Vizekanzler macht aus Rom einen Rückzieher, der überhaupt die ganze Reform zur Makulatur zu machen droht, indem Strache das Machen von Überstunden zu einer bloß freiwilligen Angelegenheit erklärt. Er zeigt damit auch Schwäche, dass er vor Gegendruck sofort einknickt.

Wir sehen: Dort, wo nicht Sebastian Kurz die Linie vorgibt, vorgeben kann – weil auch er eben nicht auf allen Politikfeldern intim daheim sein kann –, bricht sehr leicht ein peinliches Durcheinander los. Das ist zwar noch keine Katastrophe, aber dringend verbesserungswürdig. Chaos kann ja wohl nicht die Vorgabe eines politischen "Message Control" sein. Fußballerisch gesprochen: Auch wenn man in der Offensive noch so gut ist, sollte man nicht auf eine funktionierende Defensive vergessen.

Diese schwache Defensiv-Performance ist umso erstaunlicher, weil es ja nicht ganz überraschend kommt, dass die SPÖ jetzt mit der "Lohnraub"-Legende und der Fiktion anzugreifen versucht, alle Österreicher müssten künftig tagaus, tagein 12 Stunden arbeiten. Noch skurriler ist die Behauptung einer SPÖ-Abgeordneten, dass Österreich dadurch in ganz Europa die "Work-Life-Balance" zerstöre.

Statt dass die Koalition diesen eigentlich schwachen Angriff mit drei oder vier klaren (und vorbereiteten!) Argumenten ins Leere gehen ließe, ist sie schlicht nicht präsent. Das dadurch entstandene Durcheinander bietet SPÖ, ÖGB und ORF erstmals seit langem wieder die Möglichkeit zu einem Gegenangriff.

Sie haben sich dabei jedoch über eine korrekte und harte inhaltliche Auseinandersetzung hinaus dazu entschlossen, die Politik von den gewählten Körperschaften auf die Straße zu tragen. Es ist schlicht undemokratisch und bedenklich, wenn der SPÖ-Klubobmann in vollem Ernst ankündigt, jetzt "mit allen Mitteln" gegen das Arbeitszeitgesetz zu kämpfen. Das schließt ja semantisch auch einen Bürgerkrieg und Bomben ein. Das droht der Beginn einer unheilvollen Entwicklung zu werden. Wer mit solchen Worten spielt, sollte soviel Geschichte kennen, dass er weiß, dass so etwas eine gefährliche Eigendynamik bekommen kann.

Der ORF berichtet natürlich begeistert über die Wiedergeburt der einstigen Donnerstagdemos. Er thematisiert dabei jedoch nicht, dass die SPÖ bei ihren Demos de facto eine Volksfront mit – zahlenmäßig schwachen, aber immer kampfbereiten und lautstarken – kommunistischen Gruppen bildet.

Der abgrundtiefe Hass, der aus immer mehr roten Wortmeldungen dringt, ist zutiefst erschreckend. Der Partei fehlt es noch immer an Einsicht, dass man nun mal in der Opposition gelandet und demokratisch ziemlich entmachtet ist. Worte wie "Konzernkanzler", "Lohnraub", "Arbeiterverräter" und Drohungen wie "Sie sollen sich warm anziehen" erinnern beklemmend ans Vokabular der Zwischenkriegszeit, vom Justizpalastbrand bis zur Februarrevolution.

Der ÖGB hat neben dem Versuch, den SPÖ-Leichnam parteipolitisch wiederzubeleben, noch ein zweites Motiv: Er ist zutiefst besorgt über den Abgang von WKO-Chef Christoph Leitl, der immer schützend seine Hand über Arbeiterkammer&Co gehalten hat. Jetzt aber scheint man in der Wirtschaftskammer langsam doch zu erkennen, dass im 21. Jahrhundert die "Sozialpartnerschaft" ein lähmendes Fossil geworden ist, die jede Veränderung oder gar Dynamisierung unmöglich macht.

Drittes ÖGB-Motiv: Man will unbedingt verhindern, dass man angesichts des seit Jahren anhaltenden Mitgliederschwundes in die Bedeutungslosigkeit versinkt, so wie es den Gewerkschaften schon in vielen westlichen Staaten passiert ist. Deshalb macht man einfach Krawall.

Fast einziger relevanter Inhalt des Arbeitszeitgesetzes nach seiner Zahnlosmachung durch Einfügung der "Freiwilligkeit" ist ein gewisser Bedeutungsverlust für Gewerkschaft und Betriebsrat. Diese verlieren ihre Blockademöglichkeit bei Arbeitszeit-Änderungen, mit denen es manche von ihnen Betrieben unmöglich gemacht haben, flexibel auf einen erhöhten Auftragsanfall zu reagieren.

Ein solcher Bedeutungsverlust ist natürlich für das rote Selbstverständnis schlimm. Denn ÖGB&Co leben ja wirklich in der Überzeugung, es könne in der Sozialpolitik nur in eine Richtung gehen, nämlich in die von immer noch mehr Rechten bei immer weniger Pflichten der Arbeitnehmer und vor allem der Betriebsräte.

Ansonsten bleiben vom Arbeitszeitgesetz nur noch ein paar interpretationsbedürftige juristische Finessen ohne größere Bedeutung, die zum Teil auch auf EU-Richtlinien zurückgehen.

Jenseits aller Fragen, ob man sich nicht in Sozial- und Wirtschaftsthemen personell besser aufstellen muss, haben Schwarz, Blau und Arbeitgebervertreter rund um dieses Gesetz vier große inhaltlich-strategische Fehler begangen, die allerdings nicht irreversibel sind:

  1. Sie haben nicht einmal versucht zu kommunizieren, dass nach zehn Jahren totalen Stillstands dringend ein paar Reformen notwendig sind, um Österreich wettbewerbsfähig zu halten, um die Betriebe und damit Arbeitsplätze im Land zu halten, um das Land überlebensfähig zu machen, wenn der gegenwärtige globale Konjunkturboom in absehbarer Zeit unweigerlich abbrechen wird. Die Herren Kurz und Strache können ja nicht im Ernst glauben, dass dieser Boom ihretwegen ewig weitergehen wird.
  2. Sie haben nicht verstanden, das durchaus große Interesse sehr vieler Arbeitnehmer an drei arbeitsfreien Tagen pro Woche für die Reform zu nutzen und zu thematisieren. Dabei ist völlig klar: Das geht meist nur dann, wenn man an Tagen davor mehr arbeitet.
  3. Sie haben nicht verstanden, es zu nutzen, dass sehr viele Arbeitnehmer genau wissen, wie notwendig bei großem Auftragsanfall das Machen von Überstunden ist, damit es dem eigenen Unternehmen gut geht, damit der eigene Arbeitsplatz gesichert ist.
  4. Wirtschaftskammer und Industrie haben am meisten auf dieses Gesetz gedrängt, aber sie sind bisher nicht imstande gewesen, der Öffentlichkeit konkret aufbereitete Beispiele für die Notwendigkeit zu bieten, sondern nur eine allzu plakative Kampagne im Stile einer Werbeagentur versucht, die sie dann mitten im Fluss zurückziehen mussten.
  5. Sie haben nach innen noch nicht begriffen, dass in ganz Europa Reformen nur noch in Konfrontation mit den Gewerkschaften möglich geworden sind. Von Griechenland bis Frankreich und Schweden mussten selbst linke Regierungen jede einzelne Änderung mühsam den Gewerkschaften im Kampf abzwingen. So sind in Frankreich die Bahnstreiks gegen die Reformen von Präsident Macron jämmerlich zusammengebrochen, ohne dass dieser nachgegeben hätte. Das ist sicher auch in Österreich notwendig, aber dabei ist eben auch notwendig, dass man für diese Auseinandersetzung inhaltlich hochprofessionell aufgestellt ist. Argumentativ, juristisch, personell. Dieser Notwendigkeit sind sich die Herren Kurz und Strache aber wohl selbst noch gar nicht bewusst. Der Umgang mit Gewerkschaften gehört eben in keiner Weise zum bisherigen Erfahrungsschatz der beiden Politiker. Und sie glauben beide, dass Politik nur Wohlfühlpolitik zu sein hat, wo man stets eine breite Mehrheit hinter sich hat.

Manche typischen Bürgerlichen meinen, dass man um des lieben Friedens willen doch jedenfalls eine formelle Gesetzesbegutachtung machen hätte sollen. Das wäre aber falsch und sinnlos geworden,

  • weil es der SPÖ eben um das Kampagnisieren und nicht um ein besseres Arbeitszeitgesetz geht (daher wäre es völlig aussichtslos, eine konstruktive Zustimmung der SPÖ zu erhoffen),
  • weil dann die Hasskampagne von SPÖ und ÖGB ein noch viel breiteres Feld gehabt hätte,
  • weil genau diese Frage der Arbeitszeitneuregelung schon monatelang, wenn auch ohne Ergebnis, zwischen den Sozialpartnern genau diskutiert worden ist,
  • weil selbst der SPÖ-Vorsitzende schon vor eineinhalb Jahren fast genau dasselbe vorgeschlagen hat ("Plan A"): Zwar hat er dies eingebunden in neue teure Sozialleistungen sehen wollen, aber jedenfalls hätte der Kern-Vorschlag genau dieselben schlimmen "gesundheitlichen Konsequenzen" gehabt, die das Gesetz angeblich laut ein paar SPÖ-Ärzten auslöst.

PS: Eigentlich müsste man es ja tadeln, dass die Regierung die von der SPÖ verlangte Sonderdebatte über das Arbeitszeitgesetz auf einen Freitagnachmittag setzt – gleichzeitig zu einem Weltmeisterschaftsspiel am letzten Schultag. Aber angesichts der Tatsache, dass die SPÖ die Dinge seit Tagen auf die Straße trägt, Dass sie ausgerechnet zum Zeitpunkt einer österreichischen EU-Präsidentschaft zum aggressiven Klassenkampf ruft, ist das eher als erster kluger Schachzug der Regierung in dieser Frage zu loben.

PPS: Ich habe diesen Text in meiner 13. Arbeitsstunde geschrieben, und fühle mich eigentlich auch nach ein paar Jahrzehnten dieser Arbeitsintensität recht gesund und munter. Aber wahrscheinlich fehlen mir die gewerkschaftlichen Gene des prinzipiellen und ewigen Jammerns und - auf gut Wienerisch - Abizahn …

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 07:06

    Trotzdem. Ohne ORF würde die gesamte SPÖ-Panikmache nur einen Bruchteil der Wirkung erzielen. Und die Regierung scheint das ORF-Problem nicht zu begreifen.

    Den ORF würde ich dermaßen zusammen stutzen, dass er gar keine Zeit und Energie für SPÖ-Kampagnen hätte, sondern nur noch mit dem eigenen Überlebenskampf beschäftigt wäre.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoribn rushd
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 11:20

    Die Gruppe der Grünschwarzen (Haslauer, Platter, Wallner, Mikl Leitner und vor allem die VP-Frauen) schützen den ORF.

    Einer der schwersten Fehler Schüssels war der Umgang mit dem ORF. Nun wird dieser Fehler wieder gemacht. Statt dem Parteisender von rotgrün/schwarzgrün den Hahn zuzuderehen, schaut man weiter weg und glaubt das Problem aussitzen zu können.

    Aus meiner Sicht gibt es nur eine Lösung: die Zwangsgebühren müssen weg!!!!!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorDorian Gray
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 08:28

    Das größte Übel ist die verdammte Regulierungswut des roten Gesindels. Diese Stumpfsinnigen und Arbeitsunerfahrenen wollen alles in Gesetze gießen, obwohl jede Firma, jeder Beruf, jeder Auftrag andere Maßnahmen verlangt. Und Arbeit ist weder eine Schande noch eine Belastung, sondern soll Berufung sein. Es gab Zeiten da sind Arbeiter auf der Straße gestanden, mit einem Schild um den Hals " Ich suche Arbeit", und nicht "ich brauche Geld".

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 08:25

    >> Und der Vizekanzler macht aus Rom einen Rückzieher, ..., indem Strache das Machen von Überstunden zu einer bloß freiwilligen Angelegenheit erklärt.

    Das ist genau einer dieser Unwahrheiten, die stetig und ununterbrochen verbreitet werden, und wo Dr. Unterberger mitmacht!

    Rückzieher? Warum schreibt man so etwas?

    Wer Straches Kommentare auf seiner FB-Seite die letzten Wochen gelesen hat, weiß, dass Strache immer von Freiwilligkeit gesprochen hat und das auch so gemeint hat.

    Und wenn Strache in seinem gestrigen Interview mit Armin - der niemals lügt - Wolf von Freiwilligkeit spricht, dann ist das nur eine Wiederholung von dem, was er schon seit Wochen gesagt hat, aber niemals ein Rückzieher.

    Strache hat lediglich zugesagt, den Textvorschlag zum Gesetz leicht anzupassen, damit sich auch Hauptschulabbrecher und ÖGB-Chefs leichter mit der Interpretation tun.

    Im Übrigen schätze ich immer mehr die Politiker-FB-Seiten, wo man sich im Nachhinein diverse Interviews ansehen oder deren Kommentare und Aussagen zu Themen nachlesen kann. Wer braucht noch Zeitungen?

  5. Ausgezeichneter KommentatorSabetta
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 07:35

    Ich habe schon seit ewigen Zeiten Gleitzeit. Es gibt Phasen, da ist weniger zu tun und mal ist es erforderlich, bis in die Nacht zu bleiben oder am Wochenende hinzukommen. Die freie Zeiteinteilung hat viele Vorteile. Ich fand das immer als Segen, weil man nicht so angehängt ist. Wenn man unterm Strich mehr arbeitet als vereinbart, hat man Zeit gut oder lässt sich Überstunden ausbezahlen.

    Ein Cousin, der bei einem ehem. staatl. Monopolbetrieb und der Gewerkschaft ist, hat es so gemacht: In der regulären Arbeitszeit war er immer am Firmenhandy erreichbar, aber physisch befand er sich im Wirtshaus oder bei irgendeiner sonstigen privaten Erledigung. Kein Neid, sowas muss man auch können! Dann hat er sich besonders um Überstunden bemüht für den 300%-Bereich und da war er dann auch am Handy erreichbar (lag am Nachtkastl). Ein sehr tüchtiger Mensch...

    Die Sozis betreiben halt Fundamentalopposition. Am liebsten würden sie "die Republik anzünden", nehme ich an. Ein bisschen Bewegung schadet den Speckmaden von der Gewerkschaft nicht. Sollens halt mal einen Demo-Wandertag veranstalten, als Sozi-Folklore-Zirkus sozusagen mit roten Leiberln in xxxxxxl und roten Ballons. Vielleicht passte eine rote Clownsnase noch gut dazu...?

    OT
    https://www.krone.at/1727294
    Italien will Fluchthelfer-Schiffe beschlagnahmen. Das ist ein Lichtblick und längst fällig.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 09:55

    Ich kann dieses populistische Gejammer und die gequirlte Sch... der Opposition und Gewerkschaft um den 12-Stunden-Tag nicht mehr hören!
    Die tun ja gerade so, als müßte man sieben Tage die Woche 12 Stunden arbeiten!
    Bis jetzt hat diese Opposition nichts geleistet, nur quergetrieben, wie sie es halt seit Jahrzehnten gewohnt ist :-((

    Zwölf-Stunden-Dienste gibt es in vielen Bereichen seit Jahrzehnten, bspw. im medizinischen Bereich, Polizei, Feuerwehr- und Rettungsdienst.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ein 12-Stunden-Tag durchaus seine Vorteile hat!

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juni 2018 06:59

    Ein Zeichen der Schwäche und Dummheit für die SPÖ und die Gewerkschaften, noch dazu, wo Herr Kern genau das Gleiche selbst schon einmal vorgeschlagen hat.

    Es ist richtig, dass Strache und Kurz keine Wirtschafts'riesen' sind, aber verdammt noch einmal, es ist doch die ÖVP die 'Wirtschaftspartei', oder nur noch eine ''Kammerpartei' ?

    Es ist richtig, dass Kurz und Strache mit den Gewerkschaften selbst noch keine Erfahrungen haben.

    Es ist aber sehr bedenklich, wenn die SPÖ Hass schürt und Parolen der 1930-er Jahre trommelt. das beweist auch, dass diese sozialistische Bewegung eine 'Propagandahülse' ist, die bisher den Menschen alles genommen hat und auch weiter tun wird. 'Steinzeitkommunismus' wäre der richtige Ausdruck.

    Ich meine, die Gewerkschaften werden genau, wie anderswo, mit diesen gestrigen Forderungen und 'Revolutionsansagen' scheitern, also kein Grund zur Angst und Sorge, weil die Regierung jetzt ein Jahrzehnte lang besprochenes und auch von der SPÖ vorgeschlagenes Thema der Möglichkeit zu Überstunden jetzt halt ohne wenn und aber umsetzt.

    Ja, Strache hat herumgejeiert und von Freiwilligkeit gesprochen, das war es ja bisher auch und soll es auch bleiben. Wenn aber Termine anstehen, dann dürfen die Mitarbeiter nach dem neuen Gesetz ihre Firma unterstützen und auch 12 Stunden arbeiten (Übersetzung durch die Dumpfbacken der Gewerkschaften: 60 Stunden Woche für alle). Für die Gewerkschaften ein 'Kampfauftrag', für die SPÖ (unnötiger weise) ein 'Hassauftrag'. Flexibilität war noch nie Sache der Gewerkschaften und ist es scheinbar auch bei der SPÖ nicht.

    Ja, die Zeiten sind weiter gegangen und Unternehmer und Arbeitnehmer sitzen im gleichen Boot, dass sie nicht untergehen lassen dürfen und wollen.

    Zu viele Firmen haben die Gewerkschaften schon ruiniert, auch die neuen Anforderungen haben sie ignoriert, auf die SPÖ haben sie gesetzt statt auf die Bedürfnisse der Arbeiterschaft, ... ... weiter so, die Sozialpartnerschaft wird gerade angepasst auf Vernunft. Das wollen die Steinzeitkommunisten aber nicht im Verein mit der hasstriefenden SPÖ, weil sei in der Opposition sein muss.

    Der SPÖ ins Stammbuch geschrieben: will sie wenigstens ihr Gesicht wahren, dann stimmt sie dem Gesetz doch zu, ist es doch ein Vorschlag des Kurzzeitkanzlers Kern. Aber auch dazu scheint es nicht mehr zu reichen.

    Die richtige Ansage der Regierung sollte auch dort zur professionellen Durchsetzung führen statt zu peinlichen Rückziehern, letztlich wollen das ja auch die Arbeitnehmer und auch die Arbeitgeber, endlich auch Überstunden arbeiten zu dürfen und, für die Arbeitnehmer, aber nicht zu müssen.

    Wenn das Boot zu schwer wird, muss man Ballast abwerfen, wie wär's mit den Gewerkschaftern zuerst, sicher die schwereren Brocken.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2018 06:58

    Der Affenzirkus, den Kern & CO da wieder mal aufführen, ist echte das Allerletzte. Es geht den Roten seit dem Machtverlust ja ganz offensichtlich nur noch darum, der aktuellen Regierung Prügel zwischen die Beine zu werfen, wo es nur irgendwie möglich ist.

    Noch ein wichtiger Aufruf an den Kanzler Kurz und seine Regierung:

    Montieren Sie bitte bitte bitte bitte endlich diesen unsäglichen Gehirnwäschesender ORF ab oder ziehen Sie die Konsequenzen und treten zurück, wenn Sie dazu nicht in der Lage sind.

    Noch ein gutes hat die Berichterstattung hier ohne Bilder: Ich muss mir hier nicht schon in aller Früh das Konterfei vom Kern ansehen. So bleibt das Müsli wenigstens unten ....

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2018 10:40

    ****Was meinen die Damen hier am Blog dazu ?*****
    **Papst Franziskus befiehlt weißen Frauen, sich mit muslimischen Männern zu „kreuzen“**
    w w w . michael-mannheimer.net/2018/06/20/papst-franziskus-befiehlt-weis...

    Ich hoffe, Ihr habt das richtig verstanden - damit sind ALLE Frauen gemeint - also auch unsere Ehefrauen - klar, was hier abgeht ?
    Und wir weiße Männer haben pflichtschuldigst "SCHWUL" zu sein
    oder holen uns EINEN runter oder was ?
    Wir weißen Männer existieren für Ihn garnicht mehr !

    Nur so nebenbei bemerkt: unser Gott verbietet die Rassenmischung und hasst die daraus entstanden Nachkommen bis ins 10. Glied....

    Wo in der Bibel steht, daß Gott einen Stellvertreter auf Erden hat?

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  1. AppolloniO (kein Partner)
    25. Juni 2018 12:43

    Da gibt es eine Wirtschaftskammer, eine Industriellenvereinigung die, keineswegs unter Geldmangel leidend, sich nach dem Regierungswechsel zufrieden zurücklehnen und meinen: "Der Kurz wird`s scho richten."

    Will man wirklich den AK-Funktionären die wirtschaftliche Themen-Führerschaft überlassen? Das ist gefährlich, auch wenn ein Herr Muhm kaum mehr was dazu beisteuert.

  2. McErdal (kein Partner)
    24. Juni 2018 17:54

    ***Schwerverbrecher wandern nach Deutschland ein – hier bekommen sie Asyl**
    w w w . epochtimes.de/politik/deutschland/schwerverbrecher-wandern-nach-deutschland-ein-hier-bekommen-sie-asyl-a2475143.html#

  3. McErdal (kein Partner)
    24. Juni 2018 17:15

    Der Herr kann bestimmt Abhilfe schaffen..............
    ****Didi Hallervorden auf dem Arbeitsamt******
    w w w . youtube.com/watch?v=PCi5QVguIr8

  4. McErdal (kein Partner)
    24. Juni 2018 16:34

    **Marokkanischer Kriminellen-Export – mit deutschen Bussen direkt aus Agadir?**
    w w w . journalistenwatch.com/2018/06/24/marokkanischer-kriminellen-export/

    Bitte schaut Euch das an - irgend eine kranke A...geige muß das ja angeordnet haben!

    *****DAS MACHT SPRACHLOS !********

  5. Torres (kein Partner)
    24. Juni 2018 11:20

    Die offensichtliche Inkompetenz der Wirtschafts- und der Sozialministerin ist der Tatsache zuzuschreiben, dass die Regierung (und hier in erster Linie BK Kurz) unbedingt zeigen wollte, wie "modern" und "gendergerecht" sie ist, indem sie (er) p.c. "Frauenquoten" durchgesetzt hat. Da ist der ÖGB aus anderem Holz geschnitzt: mit Katzian sitzt jetzt ein (sehr wohlgenährter) primitiver Prolet mit der Sprache aus der Gosse auf dem Präsidentensessel. Kurz & Co. sollten sich für den Umgang mit der Gewerkschaft ein Beispiel an Margaret Thatcher nehmen.

  6. McErdal (kein Partner)
    24. Juni 2018 10:40

    ****Was meinen die Damen hier am Blog dazu ?*****
    **Papst Franziskus befiehlt weißen Frauen, sich mit muslimischen Männern zu „kreuzen“**
    w w w . michael-mannheimer.net/2018/06/20/papst-franziskus-befiehlt-weis...

    Ich hoffe, Ihr habt das richtig verstanden - damit sind ALLE Frauen gemeint - also auch unsere Ehefrauen - klar, was hier abgeht ?
    Und wir weiße Männer haben pflichtschuldigst "SCHWUL" zu sein
    oder holen uns EINEN runter oder was ?
    Wir weißen Männer existieren für Ihn garnicht mehr !

    Nur so nebenbei bemerkt: unser Gott verbietet die Rassenmischung und hasst die daraus entstanden Nachkommen bis ins 10. Glied....

    Wo in der Bibel steht, daß Gott einen Stellvertreter auf Erden hat?

  7. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    24. Juni 2018 08:12

    Warnungen vor Fehlern, die schon am Beginn dieser Regierung erteilt worden sind...

    Warnungen, etwas vom Überflüssigsten überhaupt, werden jetzt schon 'erteilt'. Schrecklich, dass nicht alles gleich zu hundert Prozent richtig läuft, unfassbar.

    Nicht nur jeder Kriegsplan endet mit dem Treffen auf den Feind, jeder Plan. Danach muss man eben sehen, wie man geplante Dinge umsetzt. Das ist für jeden, der so etwas gewohnt ist, das Normalste überhaupt. Da scheidet sich dann die Spreu vom Weizen, und Geiwi-Hintergründige kennen so etwas gar nicht.

    Mit dem, was türkis-blau begonnen und teilweise schon umgesetzt haben bin ich hoch zufrieden, und das im ersten halben Jahr.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2018 12:52

      Würden Sie uns Unwissende gnädigst teilhaben lassen am Erreichten des Berufslosen, um diesem Erreichten auch gebührend Achtung zollen zu können! Ich konstatiere, geredet hat er wie ein Wasserfall, produziert jedoch nur lauwarmen Dampf. Dieser, welche die Invasoren als intelligenter, als den gemeinen Autochthonen einschätzt.
      Gschamster Diener!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      24. Juni 2018 13:33

      Herr Rat, dieweilen kann ich Ihnen nur schwer folgen. Ich habe auch längst die Erfahrung gemacht, dass die Raunzer sölm wenig weiter bringen.

  8. Knut (kein Partner)
    24. Juni 2018 06:58

    Der Affenzirkus, den Kern & CO da wieder mal aufführen, ist echte das Allerletzte. Es geht den Roten seit dem Machtverlust ja ganz offensichtlich nur noch darum, der aktuellen Regierung Prügel zwischen die Beine zu werfen, wo es nur irgendwie möglich ist.

    Noch ein wichtiger Aufruf an den Kanzler Kurz und seine Regierung:

    Montieren Sie bitte bitte bitte bitte endlich diesen unsäglichen Gehirnwäschesender ORF ab oder ziehen Sie die Konsequenzen und treten zurück, wenn Sie dazu nicht in der Lage sind.

    Noch ein gutes hat die Berichterstattung hier ohne Bilder: Ich muss mir hier nicht schon in aller Früh das Konterfei vom Kern ansehen. So bleibt das Müsli wenigstens unten ....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2018 12:45

      ORF verändern mit der FPÖ.....? Die Lachnummer des Jahres! Schaun sie sich die Mauscheleien ihres FPÖ Vertreters im ORF an! Mit, nebbich, Schlomo Schlaff räudige, koschere Gschäfterl treiben, das sind die FPÖ Intentionen, die diese Drehhalspartei und Judenbüttel auszeichnet. Denkt nur an Grasser, Taschen voll und Tschüss......! Das bisserl "Gericht" hackt den Aasgeiern kein Äuglein aus. Schon gar nicht diese Sozi Tussi im Talar.

    • Knut (kein Partner)
      24. Juni 2018 15:08

      @ Herbert Richter: Na ja ... die Hoffnung stirbt zuletzt ... und einige Ansätze der neuen Regierung machen zumindest Hoffnung.

  9. Anmerkung (kein Partner)
    24. Juni 2018 06:06

    Herr Dr. Unterberger beschreibt exzellent diesen typischen Streit zwischen ÖVP- und SPÖ-Klientel, in den die FPÖ sich durch die unsinnige Koalition mit der Partei der Hinterhältigkeitsspezialisten hat hineinziehen lassen. (Sie hätte eben nur eine Kurz-Minderheitsregierung unterstützen sollen.)

    Die ÖVP agiert wieder nach demselben Muster wie damals bei Schüssels Brutalo-Aktion der Unfallrentenbesteuerung: kein Widerstand der ÖVP gegen die Steuerfreiheit, solange nur sie sich damit unbeliebt gemacht hätte - aber sobald ein Sündenbock zur Verfügung stand, überfallsartig der Besteuerungscoup.

    Strache hat nichts daraus gelernt, er kann sich jetzt ein lächerliches Freiwilligkeitsgerede sparen.

  10. Ambra
    23. Juni 2018 20:15

    Die Hass-Campagne ist vor allem dem ORF zu "verdanken" - ohne ihn hätten weder die SPÖ noch die Gewerkschaften die Möglichkeit, täglich falsche Informationen zu geben, jedem Regierungsmitglied das Wort im Mund umzudrehen und die Lüge des "erzwungenen 12 Stunden-Arbeitstages" tagtäglich mehrfach zu verbreiten.
    Ich denke aber, daß es genügend Arbeitnehmer gibt, die die Fehlmeldungen durchschauen und letztlendlich wird alles immer vom internen Verhältnis in den Betrieben zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern abhängen. Ich hoffe, die Regierung hält durch, dann wird sich die Wahrheit ja erweisen.

    • Undine
      23. Juni 2018 22:40

      @Ambra

      *****************************!

      PS: Bevor der "menschgemachte" Klimawandel erfunden worden ist, war wenigstens der WETTERBERICHT im ORF noch frei von politischen Lügen; das ist leider auch nicht mehr der Fall!
      Auch die ORF-Wetterfrösche schwafeln ständig mit sorgenvoller Stimme von der Erderwärmung! Ich verlasse mich jetzt wieder auf mein altes Barometer und meine langjährigen Erfahrungen, wenn ich in den "Wetterwinkel" schaue! ;-)

    • Knut (kein Partner)
      24. Juni 2018 07:12

      Undine: Ist dir auch schon aufgefallen - seit es die Chemtrails gibt, wird es in der Nacht nicht mehr so klar - man sieht nur wenig Sterne - die Wärme kann nicht mehr so gut ins All entweichen - es ist darum am Morgen wärmer (auch weniger Morgentau) wie früher. Daher auch die Erderwärmung und das Mehr an Gewittern.

      Zudem sind die Idioten im V-Heute zu bescheuert, brauchbare Tagestemperaturen zu liefern. Mit dem Tiefstwert von Lech (1440 m Seehöhe) und dem Höchstwert im Rheintal (440 m Seehöhe) kann ich z.B. im März nicht abschätzen, ob ich im Rheintal mit Morgenfrost zu rechnen habe. Darum sehr ich den Schmarren schon längere Zeit nicht mehr an.

  11. Haider
    23. Juni 2018 17:02

    Wir brauchen nicht "Schutz von Gewerkschaft und ÖGB" - wie die SPÖ lautstark schreit - sondern "Schutz vor Gewerkschaft und ÖGB", so wie sich diese beiden Haßprediger darstellen.

  12. Ingrid Bittner
    23. Juni 2018 11:32

    "Zwölf Stunden sind bei uns seit Jahren Standard" | Nachrichten.at - so Bahnchef Matthä
    http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Zwoelf-Stunden-sind-bei-uns-seit-Jahren-Standard;art15,2932005

    Schön langsam mach ich mir Gedanken, ist der ehemalige Bahnchef Kern vielleicht erkrankt? Er kann sich offenbar nicht mehr erinnern, dass bei der Bahn seit Jahren Standard ist, dass da 12-Stundenschichten
    gemacht werden. Sehr bedauerlich, wenn einer vor der Zeit an Gedächtnisverlust zu leiden beginnt. Oder war der Verlust der Macht so ein Schlag, dass sich das auf's Gedächtnis geschlagen hat?? Politiker sind offenbar gesundheitlich sehr gefährdet.

  13. Nestroy
    23. Juni 2018 02:04

    Man darf nie vergessen, dass die FPÖ eine linke sozialistische Partei ist...

    • Freisinn
      23. Juni 2018 21:59

      Der FPÖ ist es gelungen, patriotisch denkende Arbeiter von der globalistischen SPÖ auf ihre Seite zu ziehen. Haider hatte erkannt, dass Arbeiter nicht per se internationalisch denken. Es war sein historisches Verdienst, diese Strategie erdacht und politisch umgesetzt zu haben. Strache machte dort erfolgreich weiter wo Haider aufgehört hatte.

      Dies hat es ermöglicht, dass wir nun eine patriotisch gesinnte Regierung mit breiter parlamentarischer Mehrheit haben. Was sollte denn daran schlecht sein? Auch Arbeiter haben selbstverständlich berechtigte Interessen - diese werden dzt vorrangig von der FPÖ vertreten. So etwa sind die Spielregeln: ich finde das gut, sehr gut sogar.....

    • Undine
      23. Juni 2018 22:39

      @Freisinn

      ********************
      ********************
      ********************!

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. Juni 2018 06:10

      Seien Sie unbesorgt, @Nestroy, die ÖVP-Linken, seien es Christen oder Grünbewegte, stehen allemal weiter links als die FPÖ.

  14. machmuss verschiebnix
    22. Juni 2018 20:31

    OT:
    Typisch für die Linken - jetzt werden alle Trump wähler als die
    Bösen hingestellt ! ! ! !
    https://twitter.com/nwsltrMe/status/1010148124134961152

  15. pressburger
    22. Juni 2018 20:18

    Eine ausgezeichnete Zusammenfassung der aktuellen Situation. Sollte zu Pflichtlektüre der Kurzschen Damen und Mannen werden. Kritik ist in der funktionierenden Demokratie unbedingt notwendig. Aber auch berechtigte Kritik, sollte die Situation der kritisierten berücksichtigen und sie in Relation zum Kontext stellen.
    Tatsache ist, Kurz ist kein Herakles. Trotzdem steht der vor der Aufgabe den Augias-Stall anzumisten, den ihm die Linken Machthaber hinterlassen haben. Kann sein, dass es seinen Helfer noch etwas an Format fehlt. Im Vergleich zu der personellen Besetzung der vorherigen, links dominierten Regierungen, machen sie eine bella figura. Sollten auch die Chance bekommen zu lernen, sich zu profilieren. Diese Chance will ihnen die Linke Meute angeführt vom ORF nicht geben.
    So schlecht können die Regierungsmitglieder gar nicht sein, wie sie der ORF permanent darstellt. Noch einmal, diese Regierung sollte dem ORF, der von ihr absolut abhängig ist, den Geldhahn endlich zudrehen.
    Auch relativ, das verfügbare Potential an politischen Nachwuchs. Deutschland hat einige Einwohner mehr als Österreich, bringt es aber aktuell höchstens auf eine handvoll von fähigen Politikern, alle von der AfD. In diesen Vergleich steht die Kurz Regierung gar nicht so schlecht da. Die Situation in Frankreich ist nicht viel besser, in England Jacob Rees-Mogg und Nigel Farage.

  16. Sabetta
    22. Juni 2018 20:15

    Die Asylsuchenden sind tatsächlich "Flüchtlinge". Sie flüchten vor der Strafverfolgung in ihrer Heimat.

    Wie jetzt durch den dt. BAMF-Skandal immer mehr durchsickert, wusste und weiß man das auch. Fast ist es so, als hätte man gezielt Schwerverbrecher ins Land geholt und angelockt. Merkel soll endlich zurücktreten.
    http://www.pi-news.net/2018/06/von-storch-ueber-merkels-moerder-vergewaltiger-und-kriegsverbrecher/

    • Sabetta
      22. Juni 2018 20:28

      Auch erfreulich - hoffentlich aber lassen sie sich nicht von Merkel (um unser Geld) kaufen...
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/06/22/niederlande-lehnen-euro-plaene-von-macron-und-merkel-ab/

    • Undine
      22. Juni 2018 21:29

      Vielen Dank für den Link! Das Video mit Beatrix von Storch muß man gesehen haben!

    • McErdal (kein Partner)
      24. Juni 2018 09:52

      @ Sabetta
      Aus Ihrem Post: Die Asylsuchenden sind tatsächlich "Flüchtlinge". Sie flüchten vor der Strafverfolgung in ihrer Heimat.

      Ihr seid ja hier immer top aktuell ...sehen sie mal das Datum an...
      *UN Diplomat Serge Boret Bokwango :"Flüchtlinge sind der Abschaum und der Müll Afrikas "*
      w w w . youtube.com/watch?v=dyPpRWKwbpU

      Habt Ih schon mal daran gedacht, daß die AfD zu einem ganz bestimmten Zweck geschaffen wurde und daß die tolle Alice Weidel von Goldman Sachs kommt?

  17. machmuss verschiebnix
    • Undine
      22. Juni 2018 20:04

      Na, endlich! War auch höchste Zeit, daß Bewegung in die Chose kommt!

    • Sabetta
      22. Juni 2018 20:17

      Hoffentlich ziehen sie das durch und lassen sich nicht von Merkel kaufen!

    • McErdal (kein Partner)
      24. Juni 2018 10:02

      @ Alle
      Ein Politdarsteller gibt Absonderungen von sich und Ihr fallt drauf rein!!
      Z.B. Wann wollen sie denn die Schiffe beschlagnahmen? Bis dahin bleibt es eine
      Absichtserklärung, kapiert Ihr das nicht? Wieviele davon werden denn in die Tat umgesetzt?
      Bei uns hat es ja auch geheißen, die Moscheen werden geschlossen - und ? Sie sind nach wie vor offen - es ist ärger als vorher - die Regierung läßt sich auf der Nase
      rumtanzen - reell betrachtet! Aber dieses blöde Affentheater ist NUR für uns!
      Ihr beschäftigt Euch immer wieder mit Symptomen - nie mit der Wurzel des Übels!

  18. brechstange
    22. Juni 2018 13:55

    Der Wirtschaftsministerin das Mikrofon wegzunehmen, wäre gestern wichtig gewesen.

  19. Rau
    22. Juni 2018 13:34

    Zum PS: Hr Dr Unterberger, Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit. Es besteht schon ein Unterschied ob die 13 Stunde am Morgen nach Nachtarbeit angehängt werden muss, oder man diese Stunde in den Abend hinein verlängert, weil man ohnehin noch nicht schlafen kann!

  20. Rau
    22. Juni 2018 13:26

    Was da diskutiert wird ist schon lange in vielen Branchen üblich. Jeder Arbeiter im Schichtbetrieb hätte bessere Antworten gegeben als die Regierungsvertreter. Haben die wirklich noch nie etwas von Gleitzeit gehört? Von variablen Zeitplänen, bei denen es wochenweise zu über 50 Wochenstunden kommen kann, auf einen längeren Zeitraum gerechnet jedoch im Schnitt 40 Wochenstunden herauskommen.
    Dass alles was darüber hinaus geht natürlich Überstunden sind.

    Ich verstehe diese Debatte nicht. Da wird doch nur etwas in Gesetze gefasst, was seit Jahren längst praktiziert wird.

  21. Undine
    22. Juni 2018 11:50

    Den Gewerkschaftlern mit ihrem röhrenförmigen Horizont ist sicherlich noch nie die Möglichkeit bewußt geworden, daß der Tag noch kommen kann/wird, an dem man sich froh und glücklich schätzen wird, sagen zu können: ICH DARF ARBEITEN!

    Es wird kleineren Arbeitgebern nach und nach die Lust vergehen, Arbeitsplätze zu schaffen bei all den zahllosen Hürden, ja Schikanen, die für sie geschaffen werden.

    Die Gewerkschaften sind ein Übel und mittlerweile überflüssig geworden wie ein Kropf!

  22. Fredl
    22. Juni 2018 11:37

    Bzgl. des Vorwurfs, die Koalition würde nicht ausreichen kommunizieren, muß man schon dagegen halten, daß viele Medien, die mit "roten" Redaktionen besetzt sind, tendentiell dazu neigen, viele Regierungsmeldungen widersprüchlich bzw. erst gar nicht redaktionell zu bearbeiten. Derzeit bleiben leider nur Facebook und Co. und diverse Regierungs-Newsletter um sich direkt und daher zeitnah und wahrheitskonform zu informieren.
    https://www.facebook.com/Volkspartei/

  23. ibn rushd
    22. Juni 2018 11:20

    Die Gruppe der Grünschwarzen (Haslauer, Platter, Wallner, Mikl Leitner und vor allem die VP-Frauen) schützen den ORF.

    Einer der schwersten Fehler Schüssels war der Umgang mit dem ORF. Nun wird dieser Fehler wieder gemacht. Statt dem Parteisender von rotgrün/schwarzgrün den Hahn zuzuderehen, schaut man weiter weg und glaubt das Problem aussitzen zu können.

    Aus meiner Sicht gibt es nur eine Lösung: die Zwangsgebühren müssen weg!!!!!!

  24. Corto Maltese
    22. Juni 2018 11:05

    Der 12 Stundentag ist eine Faktizität. Weniger bei der Billaverkäuferin oder beim Schichtarbeiter, aber in den Dienstleistungen. Allerdings kann derzeit jederzeit der Arbeitsinspektor kommen und umsatzabhängige Strafen erteilen. Das geschieht laufend. Geschäftsführer sind persönlich haftend. Der Einsatz über die Normalarbeitszeit ist jetzt schon freiwillig, denn wer das nicht will sucht sich einen anderen Job. Es gehen immer wieder Arbeitnehmer weg, die mir sagen, sie möchten mehr Work Life Balance. Das ist auch okay. Insofern kann man in das Gesetz ruhig die Freiwilligkeit hineinschreiben. Es wird an den Gegebenheiten nichts ändern, aber der Arbeitsinspektor kann nicht mehr strafen. Dies alles sollte für Arbeitnehmer und -geber fair sein und wäre auch bei halbwegs guter Vorbereitung der Gesetzesmaterie leicht machbar gewesen. Dass die Regierung auf nicht unwichtigen Details vollkommen vergessen hat, wie Überstundenzuschläge und die Freiwilligkeit im Gesetz einzufügen, ist unprofessionell. Bereichert wird diese Blamage noch durch Kapsch, der als IV Präsident in einer TV Diskussion durch Unwissen glänzt und auch noch sagt: "Wir" (nämlich die IV) werden uns das Gesetz nochmals anschauen (gemeint waren die Überstundenzuschläge). Schwache Performance! Die Regierungsarbeit besteht nicht nur aus Selfies sondern auch aus Detailarbeit und es ist nicht das erste mal, dass Gesetzesvorhaben, die Kurz ins Spiel bringt nicht ganz ausgereift sind (vgl. Familienbonus).

  25. Ingrid Bittner
    22. Juni 2018 10:24

    Komisch, ich war niiiieee ein Fan von Frank Stronach, aber jetzt bei dem Hickhack kommt er mir so nach dem Motto: die verredten Bissen muss man.... in den Sinn.
    Hatte er doch recht mit seiner Meinung, Gewerkschaften seien überflüssig.
    Tja, das sieht man jetzt, da gibt's nur ideologisch geprägte Meinungen, aber kein vernünftiges Denken.

    • pressburger
      22. Juni 2018 14:19

      Stimmt, Gewerkschaften sind Dinosaurier, fressen nur den Säugetieren das fetteste Gras weg. Leider, ist nicht sicher wann der nächste Asteroid kommen wird.

  26. Undine
    22. Juni 2018 10:22

    Das läßt doch hoffen---bis auf einen Punkt absolut vernünftig:

    "Kurz in Budapest: Visegrad-Staaten und Österreich einig in der Migranten-Frage"

    https://www.unzensuriert.at/content/0027088-Kurz-Budapest-Visegrad-Staaten-und-Oesterreich-einig-der-Migranten-Frage?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    "Visegrád-Staaten bezeichnen Merkels Asyl-Gipfel am Sonntag als „inakzeptabel“"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/06/22/visegrad-staaten-merkels/

    Alles ein Missverständnis: Merkel zieht ihren ausgearbeiteten Entwurf zurück!

    Frau MERKEL, Sie sind das personifizierte Mißverständnis---und ganz Europa geht daran zugrunde!

    • pressburger
      22. Juni 2018 14:26

      Kein Missverständnis Merkels, hat sich nur verkalkuliert. Hat sogar gemerkt, dass sie nicht alles bestimmen kann. Die Menschen, denen sie eingeredet hat, dass sie in Merkelistan nicht nur länger, sondern auch gerne leben, haben durch ihre grenzenlose Zuneigung zu Grössten Kanzlerin in Europa und Umgebung, verursacht, dass sie den Bezug zu Realität verlor und dem Grössenwahn verfallen ist. Nichts neues, schon einigen Diktatoren ist es so ergangen.

    • McErdal (kein Partner)
      24. Juni 2018 09:36

      @ Undine
      Aus Ihrem Post: "Kurz in Budapest: Visegrad-Staaten und Österreich einig in der Migranten-Frage"

      Sie sind sich einig darin, was zu tun bzw. was nicht zu tun ??????
      Sie sind sich einig darüber zu schwafeln - oder was ?
      Warum wird das nie ordentlich hinterfragt ? Kurz sagt etwas und Ihr nässt Euch dabei schon ein ! Warum wird nie hinterfragt, wer Ihn zum Kanzler gemacht hat ?
      Diese Antwort alleine genügt eigentlich schon - mehr braucht man dann nicht zu wissen
      Wessen Brot ich ess' - dessen Lied ich sing...
      Denken sie mal daran, wo immer noch sein Sessel steht, neben dem Sympathieträger Busek....und wo ist das ?

  27. Franz77
    22. Juni 2018 10:15

    Es ist so schön, dem Untergang der Sozialisten zuschauen zu dürfen. Jetzt noch bitte ORF und EU!

  28. glockenblumen
    22. Juni 2018 09:55

    Ich kann dieses populistische Gejammer und die gequirlte Sch... der Opposition und Gewerkschaft um den 12-Stunden-Tag nicht mehr hören!
    Die tun ja gerade so, als müßte man sieben Tage die Woche 12 Stunden arbeiten!
    Bis jetzt hat diese Opposition nichts geleistet, nur quergetrieben, wie sie es halt seit Jahrzehnten gewohnt ist :-((

    Zwölf-Stunden-Dienste gibt es in vielen Bereichen seit Jahrzehnten, bspw. im medizinischen Bereich, Polizei, Feuerwehr- und Rettungsdienst.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ein 12-Stunden-Tag durchaus seine Vorteile hat!

    • Cotopaxi
      22. Juni 2018 10:15

      Auch ich kenne den 12-Stunden Arbeitstag.

      Aber doch nicht 5 Tage hintereinander in der Woche. Das wäre für die Gesundheit mangels ausreichender Erholung desaströs und ist unzumutbar.

    • Corto Maltese
      22. Juni 2018 11:16

      @gockelblume Einfache Gesetze bedürfen nicht der Zustimmung der Opposition, daher kann die Opposition auch nicht "quertreiben". Das Zurückzaudern der Regierung bei der Arbeitszeitflexibilisierung ist der Angst der FPÖ vor den eigenen Wählern geschuldet, die wirtschaftspolitisch eindeutig links stehen, und der schlechten Vorbereitung der Gesetzesmaterie. Auch, wenn Sie 12 Stunden gearbeitet haben, haben Sie für die 12. Stunde einen Überstundenzuschlag erhalten. Wenn Sie mir jetzt erklären, dass Sie auf diesen Zuschlag jederzeit verzichten, dann dürfen sie die Kritik der Opposition "gequirlte Sch.." nennen, wenn nicht, dann fällt wohl Ihre Wormeldung in diese Kategorie.

    • Rau
      22. Juni 2018 13:57

      Mag sein, aber deswegen die Strasse zu mobilisieren noch dazu mit den Argumenten, mit denen die SPÖ Stimmung macht (60 Stunden Woche usw, Lohnraub), das ist sehrwohl gequirlte Scheisse, wie die gesamte Oppsoitionsarbeit der Roten. Und Quertreiben kann man das, was an "Demos" da veranstaltet wird wirklich nicht nennen, das wäre untertrieben.

      Aber zum Austausch von Argumenten und dazu Lösungsvorschläge zu bringen ist diese Opposition nicht fähig. Man sieht erst jetzt, wie fahrlässig es war, soetwas Jahrzehnte lang regieren zu lassen!

    • glockenblumen
      22. Juni 2018 14:01

      @ schiffloser Kapitän

      Darüber, wer hier gequirlte Sch.... von sich gibt, sind wir unterschiedlicher Ansicht!
      Damit beende ich die Diskussion!

    • Scheherazade
      22. Juni 2018 14:26

      Danke @glockenblumen!
      Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. All die ganzen Quertreiber haben sicher noch nie in ihrem Leben einen Polizisten, einen Sanitäter, einen Feuerwehrmann, geschweige gar einen Arzt oder eine Krankenschwester nach der Arbeitszeit gefragt - oft sind es sogar mehr als 12 Stunden. Oder gar die vielen Personenbetreuer, die sogar 2 oder 3 Wochen am Stück(!!!) arbeiten.
      Jetzt auf einmal spielen sie sich so auf? Es ist einfach nur noch lächerlich.

    • Scheherazade
      22. Juni 2018 14:27

      @Malteser: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.

    • Franz77
      22. Juni 2018 16:52

      Bei Selbständigen (selbst und ständig) ist das ganz normal. Ohne Lohnerhöhung. Glockenblumen: ***********

    • otti
      23. Juni 2018 06:23

      glockenblumen: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      zutreffend wie immer !

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2018 13:11

      1976, 1977 habe ich z.B. 1,5 Jahre ohne einen einzigen freien Tag und täglich bis zu 14 Stunden gearbeitet......! Keine Gewerkschaft, keine Verwaltungsbonzen, keine Zwangskammerschaften, Altersabsicherung eigenständig organisiert, traumhaft verdient (eben im wahrsten Sinne des Wortes). Solch Diskurs ist überflüssig. Entledigen wir uns aller überflüssigen parasitären, nichtsnutzigen Drecksmaden und uns geht's wieder gut!

  29. Freisinn
    22. Juni 2018 09:47

    Also ich finde das "Einknicken" von Strache war gar nicht schlecht bzw sehr gut. Wie von mehreren Vorpostern und A.U. angeführt, waren längere Arbeitszeiten früher tw sehr beliebt, da sie lange Wochenenden uvam ermöglichten. Die Arbeit wird eben geblockt- falls das betriebswirtschaftlich möglich ist.
    Man kann es auch so sehen: unsere von vielen befürwortete patriotische Koalitionsregierung umfasst wichtige Teile des gesamten Volkes, dazu gehören selbstverständlich auch Arbeiter. Deren berechtigte Interessen werden zZ von der FPÖ wahrgenommen (ohne den internationalistischen Schmarren der SPÖ). Wir haben eben keine reine Wirtschaftsregierung! Das ist die Geschäftsgrundlage!!!!!

    • Ingrid Bittner
      22. Juni 2018 10:27

      Also ich empfinde das nicht als "Einknicken", er hat nur das, was er schon dauernd heruntergepredigt hat, auf einen schlichten Ausdruck "freiwillig" heruntergebrochen. Das ist ein Wort, das wohl jeder versteht und das tut keinem weh. Es schadet auch nichts, wenn neue Gesetze so schlicht formuliert werden, dass man keinen Juristen dazu braucht, um sie zu verstehen.

    • Freisinn
      22. Juni 2018 13:05

      @ Ingrid Bittner
      Das war nur der Bezug zu AUs Bezeichnung "Rückzieher". Ich finde, Strache hat hier völlig richtig gehandelt. Ohne den vernünftigen Teil der Arbeiterschaft gäbe es diese Regierung ja überhaupt nicht. Dem muss man Rechnung tragen sine ira et studio.

      Ähnlich hatte die SPÖ kurz vor der Wahl die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten gefordert - auch da hat Strache völlig richtig reagiert.

      Die wichtigste Aufgabe, der Kampf gegen die Mosleminvasion, ist ohne Einbeziehung der Arbeiter nicht möglich!

  30. Bürgermeister
    22. Juni 2018 09:31

    Im Grunde muss man noch froh sein, in Österreich zu leben. Die Situation in Deutschland ist deutlich schlimmer - allerdings scheint man solche Verhältnisse auch hier anzustreben.

    Die Antifa wird von staatlichen Fördergeldern gesponsort und betreibt "weichen" Terror gegen den politischen Gegner. Man wendet nicht wie im Bolschewismus die physische Zerstörung an, sondern wie bei der Stasi üblich die langfristige Zermürbung, Schikanen, die Denunziation, die gesellschaftliche Ausgrenzung, die Verächlichmachung und Lächerlichmachung. Die Polizei hat ein sehr begrenzten Aktionsradius, die könnte man für so etwas prinzipiell nicht heranziehen.

    Die Antifa organisiert keine Heimfahrten oder Begleitungen damit junge Frauen abends sicher heimkommen oder überwacht einige der Gefährder und warnt rechtzeitig bei Anzeichen das sie "explodieren", sie deeskaliert nicht auf Schulhöfen oder organisiert irgendwelche "Fahrrad und Moped Reparatur-Workshops" für Jugendliche (alles "weiche" Graubereiche in denen meines Erachtens der Staat nichts verloren hat) - aber sie klaut einem alten Mann die Kleidung beim Baden https://jungefreiheit.de/allgemein/2018/journalisten-feiern-gaulands-klamotten-diebstahl/ . Was für ein Mut, was für Helden.

    Sie hat keinen Nutzen für das gesellschaftliche Zusammenleben, aber erzeugt Schaden für einen politischen Gegner.

    Dieses Einsickern staatlicher Gewalt in gesellschaftliche Bereiche wo ein Rechtsstaat eigentlich nichts verloren hat, die Verbreitung politischer Interessen durch die Hintertür - nicht durch Behörden sondern "NGOs" sowie die Finanzierung dieser Gewalt über "Fördermittel" ist ein demokratisch total untragbarer Zustand. Die Antifa schikaniert den einzigen politischen Konkurrenten der der politischen Kaste ihre Privilegien streitig machen könnte "cui bono". Eine politische Auseinandersetzung hat in den dafür vorgesehenen Instanzen stattzufinden und nirgendwo anders.

    So wie es aussieht, soll diese Methodik jetzt auch in Österreich eingeführt werden. "Ich bin zu schwach, zu blöd und zu unfähig für eine politische Auseinandersetzung - und jetzt hole ich meine Freunde" ist das Kernsche Motto.

  31. Pennpatrik
    22. Juni 2018 09:29

    Das Versagen dieser Regierung zeigt sich darin, dass sie den ORF nicht sofort zertrümmert hat. Je näher die nächste Wahl rückt, umso schwieriger wird das.

    So werden sowohl Kurz als auch Strache in vergleichbaren linken Propagandaaktionen (wir vergessen oft, dass Propaganda auch eine Form der Lüge ist) und den Wahlkämpfen der nächsten Jahre für dieses Versäumnis bitter bezahlen. Mein Mitleid mit ihnen wird sich in Grenzen halten.

  32. Ingrid Bittner
    22. Juni 2018 09:19

    PPS: Ich habe diesen Text in meiner 13. Arbeitsstunde geschrieben, und fühle mich eigentlich auch nach ein paar Jahrzehnten dieser Arbeitsintensität recht gesund und munter. Aber wahrscheinlich fehlen mir die gewerkschaftlichen Gene …
    So, und jetzt komm ich einmal mit meiner Hausfrauenpsychologie: so kann nur wer schreiben, der seine Arbeit gern macht.
    Wobei ich meine, dass wahrscheinlich viele Menschen ihre Arbeit gern machen würden, wenn man ihnen nicht seit frühester Jugend einimpfen würde, welche Rechte man als AN hat, aber niemand davon redet, wie befriedigend es sein kann, wenn man sozusagen den Bleistift aus der Hand legt und sich selber loben kann und sagen, heut hab ich was weitergebracht, heut hab ich was geleistet.
    Aber das Wort "Leistung" ist glaublich aus dem Sprachschatz eliminiert worden.

    • Markus Volek (kein Partner)
      24. Juni 2018 20:26

      Ja dann Arbeiten sie mal am Bau 13 Stunden und dort muss man wirklich leisten und dann schauen sie am schluss was von 6000 Brutto und 14 Stunden Tag übrig bleibt Leistung gerne aber nicht das der Staat reich wird.

  33. Pennpatrik
    22. Juni 2018 09:19

    Ja - das Faulheitsgen.
    Wäre mal interessant zu wissen, wieviel % der Gewerkschaftsmitglieder nicht aus dem staats- oder staatsnahen Bereich kommen.
    Uns Leistungsträger aus der Privatwirtschaft vertreten die doch schon lange nicht mehr. Das sind Privilegienritter, die sich selbst Spitzeneinkommen zuschieben, ohne einen einzigen Tag in ihrem Leben einer ehrlichen Arbeit nachgegangen zu sein.
    So sollte die Regierung sie auch in der Öffentlichkeit präsentieren.
    Arbeitsscheues, vaterlandsloses Gesindel.

  34. dssm
    22. Juni 2018 09:08

    Erneut kann man unsere Regierung nur ermahnen, lasst die Finger von Nebenthemen. Ja ich weiß, die Pensionen sind nicht sicher, die Arbeitszeitgesetze sind pervers, die Lohnnebenkosten zu hoch …, denn ich bin Unternehmer und kann rechnen. Trotzdem lasst ab!

    Daher ein Vorschlag! Geht mit diesen Nebenthemen zur EU! Soll doch die EU eine Vereinheitlichung von Arbeitszeitgesetzen, Buchhaltungsregeln und warum nicht auch Verkehrsregeln durchführen? In großen Fragen wie der Migration und dem Euro versagen die sowieso.

    Wäre es nicht schön, wenn eine Bilanz zwischen Cadiz und Tampere nach ein und denselben Regeln abgefasst würde? Wenn der besteuerte Gewinn ebenso in ganz Europa gleich ermittelt würde? Wenn die Arbeitszeitgesetze ebenso einen europaweiten gesetzlichen Rahmen hätten? Das selbe bei Kündigung, Urlaub, Arbeitslosengeld … Und auch der normale Bürger gewinnt, wenn steuerlich ansetzbaren Kfz-Kosten, Fortbildungen oder Pendlerpauschalen europaweit einfach und einheitlich berechnet werden.
    Dann ist die Fiskal- und Sozialpolitik endlich vergleichbar! Dann ist eine Unternehmensbeteiligung leichter zu bewerten!
    Trotzdem bleibt die Budgethoheit beim Nationalstaat! Trotzdem kann ein Nationalstaat bei sich weniger oder mehr Arbeitsstunden verordnen!

    • otti
      23. Juni 2018 06:35

      dssm: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Ja wo kämen wir denn hin, wenn Vorschläge erfolgreicher Unternehmer (EGAL welcher Größenordnung die Unternehmungen sind ) geprüft / übernommen / durchgeführt
      werden ?

      ts, ts, ts, - eine vergleichbare Fiskal-und Sozialpolitik ????

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. Juni 2018 06:12

      Alle Achtung, @dssm! Als einer, der nach so vielen Jahren der Lektüre dieses Tagebuches noch immer nicht darauf aufmerksam geworden ist, welch einen gewaltigen Schub eine "Sozial- und Wirtschaftsunion" für den totalen "Vergemeinschaftungs"-Terror der Brüsseler Bürokratie bedeuten würde, haben Sie allen Anspruch auf die Verleihung des Großen Naivitätsordens mit der rosa Brille am Bande.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2018 13:23

      @Anmerkung, das nenn ich mal eine prägnante, treffende Charakterisierung. Bravo!
      An den Unternehmer: Eine Flattax ohne all diese lächerlichen und aufwendigen Abschreibungen, Sondergesetze usw. wäre wohl am zielführendsten. Steuerberater sollte kein einziger Mensch brauchen und das Finanzamt benötigte nur mehr 10 % ihrer Blutsauger.

  35. Abaelaard
    22. Juni 2018 09:05

    Jetzt kenn ich mich aber nicht mehr aus.

    Ich habe in einem chemischen Betrieb 20 Jahre Schicht gearbeitet, das heißt 7 Tage durch täglich 8 Stunden , nach der letzten Nachtschicht 2 Tage frei und dann wieder 7 Tage ungeachtet Sonn- und Feiertage, im Verlauf von 16 Wochen gab es dann blockweise freie Tage 4 und 5 Tage am Stück. Die Sonn- und Feiertage wurden mit guten Zuschlägen abgegolten und waren bei den Mitarbeitern sehr beliebt. Wenn Not am Mann war waren Überstunden selbstverständlich und auch gut bezahlt.
    Da mir dieses Arbeitszeitmodell die Möglichkeit bot übte ich noch zwei weitere Jobs aus wo ich die Zeit einteilen konnte. Meine längste Arbeitszeit am Stück waren einmal 36 Stunden und ich lebe noch !

    Mein Sohn war im Controlling auf Autobahnbaustellen bei einer privaten Firma und da ging es bei heiklen Arbeiten oft über Tag und Nacht , er hat nicht gejammert und er hat dort auch gelernt was Leistung eigentlich bedeutet, es hat ihm gut getan.

    Das Geheule ist mir unverständlich, allerdings Leistung muß auch entsprechend bezahlt werden

    • simplicissimus
      22. Juni 2018 10:14

      Das Geheule ist NUR verstaendlich wenn man kleine Kinder hat, alles andere koennen sich gesunde Menschen einrichten und natuerlich deutlich mehr leisten als eine 40 Tage Woche.

  36. Anonymer Feigling
    22. Juni 2018 09:04

    Nächste Woche gibt's in meiner Firma eine Betriebsversammlung und da wird auch der neue ÖGB-Chef Katzian sprechen. Ich werde auf jeden Fall hingehen und mir seine linksextremistische Kampf- und Hassreden anhören.

    Zum Katzian:
    In einem Zeitungsinterview vor ein paar Tagen hat er sagt, dass er die Hauptschulausbildung abgebrochen hat. Dann ist sein Papa zu einer Bank gegangen und hat vor seinen Sohn vorgesprochen, dass er doch gar nicht so faul ist.

    Offenbar war dann der Job eines Bankangestellten für Katzian doch zu anstrengend und er hat sich dann gewerkschaftlich engagiert.

    Wow, was ist dieser Katzian doch für eine Respektsperson!
    Da können unsere Leistungsträger sich einiges abschauen.

    • Pennpatrik
      22. Juni 2018 09:22

      Die Versager müssen sich zusammenschließen. In einer Leistungsgesellschaft hätten sie keine andere Chance, zu Geld zu kommen.
      Im Mittelalter haben sie im Spessart Räuberbanden gegründet und ehrliche Kaufleute überfallen.

    • Ingrid Bittner
      22. Juni 2018 09:23

      Gibt's bei der Veranstaltung nach dem Vortrag von Hr. Katzian auch eine Diskussion oder Fragestunde? Oder sagt der Hr. Katzian nur seine eingelernten, eintrainierten Sätze herunter?

  37. Dorian Gray
    22. Juni 2018 08:28

    Das größte Übel ist die verdammte Regulierungswut des roten Gesindels. Diese Stumpfsinnigen und Arbeitsunerfahrenen wollen alles in Gesetze gießen, obwohl jede Firma, jeder Beruf, jeder Auftrag andere Maßnahmen verlangt. Und Arbeit ist weder eine Schande noch eine Belastung, sondern soll Berufung sein. Es gab Zeiten da sind Arbeiter auf der Straße gestanden, mit einem Schild um den Hals " Ich suche Arbeit", und nicht "ich brauche Geld".

    • Undine
      22. Juni 2018 11:07

      @Dorian Gray

      ************!
      Der Tag wird noch kommen, an dem man froh sein wird, sagen zu können: ICH DARF ARBEITEN!

    • Wyatt
      22. Juni 2018 17:03

      Dorian,
      Es gab Zeiten da sind NICHT NUR Arbeiter auf der Straße gestanden, mit einem Schild um den Hals " Ich suche Arbeit" (auch Akademiker)
      ......und dann kam eine Zeit, wo plötzlich jeder wenn er wollte...... nein, das zu erwähnen hat schon Haider seinen ersten Landeshauptmannposten gekostet!

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. Juni 2018 06:15

      @Wyatt, Haider hatte eine Kleinigkeit übersehen. Er befand sich hinsichtlich der Truppen, die für einen Beutezug nach Osten in der Art des Beispiels aus der Vergangenheit nötig wären, um die Schulden zu tilgen, die von einem Staat mit einer ordentlichen "Alle haben plötzlich Arbeit!"-Beschäftigungspolitik in Rekordzeit angehäuft werden, immer nur im Stadium des Maulhelden.

    • Markus Volek (kein Partner)
      24. Juni 2018 15:02

      Aber von Arbeit muss man auch Leben können was aber für einen Grossteil der Bevölkerung derzeit nicht der Fall ist.

  38. Anonymer Feigling
    22. Juni 2018 08:25

    >> Und der Vizekanzler macht aus Rom einen Rückzieher, ..., indem Strache das Machen von Überstunden zu einer bloß freiwilligen Angelegenheit erklärt.

    Das ist genau einer dieser Unwahrheiten, die stetig und ununterbrochen verbreitet werden, und wo Dr. Unterberger mitmacht!

    Rückzieher? Warum schreibt man so etwas?

    Wer Straches Kommentare auf seiner FB-Seite die letzten Wochen gelesen hat, weiß, dass Strache immer von Freiwilligkeit gesprochen hat und das auch so gemeint hat.

    Und wenn Strache in seinem gestrigen Interview mit Armin - der niemals lügt - Wolf von Freiwilligkeit spricht, dann ist das nur eine Wiederholung von dem, was er schon seit Wochen gesagt hat, aber niemals ein Rückzieher.

    Strache hat lediglich zugesagt, den Textvorschlag zum Gesetz leicht anzupassen, damit sich auch Hauptschulabbrecher und ÖGB-Chefs leichter mit der Interpretation tun.

    Im Übrigen schätze ich immer mehr die Politiker-FB-Seiten, wo man sich im Nachhinein diverse Interviews ansehen oder deren Kommentare und Aussagen zu Themen nachlesen kann. Wer braucht noch Zeitungen?

    • dssm
      22. Juni 2018 09:14

      Anonymer Feigling
      Völlig richtig, Strache war und ist ein Sozialist. Daher sollte diese Koalition sich um das Hauptthema kümmern und um sonst nichts.
      Ausserdem, warum sollte man den Österreichern eine Karotte vor die Nase hängen, damit sie noch mehr arbeiten, wenn dann diese höhere Leistung nur den mehr und mehr (per Zuwanderung und Geburten) werdenden Südländern zu Gute kommt?

  39. El Dorado
    22. Juni 2018 08:09

    Eine sehr gute Analyse von Dr. Unterberger. Im öffentlichen Leben (Politik + öffentliche Unternehmen) sind wir inzwischen auf ein Niveau abgesunken, dass uns die Systemerhalter aus Politik/Gewerkschaft/Bürokratie aufoktruiert haben (natürlich im Sinne einer künstlichen Eigendaseinsberechtigung ohne Wertschöpfung für den Bürger).
    Das macht es leider erforderlich, dass auch für eindeutig richtige Grundentscheidungen für Erwerbstätige und Wirtschaft ein relativ hoher Aufwand an Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden muss. Insofern sollte die Koalition diese Hinweise als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen.
    ERGÄNZUNG ZUM THEMA: AGITATIONEN DIESER ART FINDEN DURCH DIE PARTEIPOLITISCHEN BETRIEBSRÄTE IN DEN MEISTEN ÖFFENTLICHEN UNTERNEHMEN ALS GEHIRNWÄSCHE IM DAUERTROMMELFEUER STATT! Die Regierung sollte sich endlich auch darum bemühen, auch die flächenweiten betrieblichen Konsequenzen dieser "nordkoreanischen" Zustände zu verstehen (ohne Rücksicht auf "Systemerhalter" in den eigenen Reihen). Planwirtschaft, die auf diesen Systemerhalt aufbaut, bedeutet Missbrauch und Verschwendung von öffentlichen Steuerzahlern in Milliardendimensionen.

  40. Sabetta
    22. Juni 2018 07:35

    Ich habe schon seit ewigen Zeiten Gleitzeit. Es gibt Phasen, da ist weniger zu tun und mal ist es erforderlich, bis in die Nacht zu bleiben oder am Wochenende hinzukommen. Die freie Zeiteinteilung hat viele Vorteile. Ich fand das immer als Segen, weil man nicht so angehängt ist. Wenn man unterm Strich mehr arbeitet als vereinbart, hat man Zeit gut oder lässt sich Überstunden ausbezahlen.

    Ein Cousin, der bei einem ehem. staatl. Monopolbetrieb und der Gewerkschaft ist, hat es so gemacht: In der regulären Arbeitszeit war er immer am Firmenhandy erreichbar, aber physisch befand er sich im Wirtshaus oder bei irgendeiner sonstigen privaten Erledigung. Kein Neid, sowas muss man auch können! Dann hat er sich besonders um Überstunden bemüht für den 300%-Bereich und da war er dann auch am Handy erreichbar (lag am Nachtkastl). Ein sehr tüchtiger Mensch...

    Die Sozis betreiben halt Fundamentalopposition. Am liebsten würden sie "die Republik anzünden", nehme ich an. Ein bisschen Bewegung schadet den Speckmaden von der Gewerkschaft nicht. Sollens halt mal einen Demo-Wandertag veranstalten, als Sozi-Folklore-Zirkus sozusagen mit roten Leiberln in xxxxxxl und roten Ballons. Vielleicht passte eine rote Clownsnase noch gut dazu...?

    OT
    https://www.krone.at/1727294
    Italien will Fluchthelfer-Schiffe beschlagnahmen. Das ist ein Lichtblick und längst fällig.

    • simplicissimus
      22. Juni 2018 07:47

      :-) Demo-Wandertag, super!

    • logiker2
      22. Juni 2018 10:03

      im sozialistisch/kommunistisch verseuchten Österreich ist Flexibilität nicht vorgesehen. Die Freizeit des (betreuten) Arbeitnehmers bestimmt noch immer das Politbüro.
      PS: auch ich, als Berufspendler, a`rund 100km, habe die Gleitzeit begrüsst, da bei 20 Std. Guthaben immer zwei freie Tage für dringende Fälle zur Verfügung waren.

    • Dr. Faust
      22. Juni 2018 10:41

      @Simplicissimus

      Demo-Wandertag! Das erinnert mich an die Schulklassen in der Inneren Stadt in Wien, die zu den Demonstrationen gegen die Regierungsbildung von den linken Lehrern und -innen angeschleppt wurden. Herr Minister Fassmann, ich warte immer noch darauf zu hören, dass so und soviele Lehrer schwere disziplinar- und dienstrechtliche Strafen erhalten haben.

  41. Wyatt
    22. Juni 2018 07:16

    Damals.....
    ……hatten Bauarbeiter, welche z. B. unter der Woche von ihrem "Zuhause" getrennt, "Bauliches", wie Straßen. Brücken, Kraftwerke etc. - zum Wohle u. Nutzen der Allgemeinheit (und nicht um Natur- u. Umweltschützer zu ärgern) - errichteten, die hatten ein logisches Eigeninteresse für so viele Stunden am Tag, als nur möglich, sofern es das Wetter zuließ, bezahlt und arbeiten zu dürfen.

    • Ingrid Bittner
      22. Juni 2018 09:14

      Speziell zu den Bauarbeitern: da gehört doch auch die Fahrzeit zu den Baustellen zur Arbeitszeit, also ist die Darstellung, dass die Arbeiter bei einem Zwölfstundentag "ausgebeutet" werden, absurd.
      Und überhaupt: an der Darstellung des 12-Stundentages bzw. der 60-Stundenwoche ist soviel unrichtig, denn kein Mensch verlangt oder kann verlangen, dass generell 12 Stunden gearbeitet werden müssen und das das ganze Jahr. Völlig utopisch, aber nach der Darstellung von ORF, Gewerkschaften, etc. schaut's so aus.

    • dssm
      22. Juni 2018 09:30

      @Wyatt
      Es gibt immer noch fleißige Leute. Die bauten Haus, damit die Kinder gut aufwachsen, verbringen also viel Zeit am eigenen Bau, daneben machen sie Überstunden, um eben dieses Haus zu finanzieren. Kaum ist das Haus gebaut, wird Geld für die Ausbildung der Kinder zurückgelegt. Diese Gruppe ist nicht kleiner oder größer geworden, nur da die Rahmenbedingungen, rund um Bauregulierungen, Familie, Schulen und Steuern so schlecht sind, wandert ein Teil von denen in das Ausland ab.
      Aber die werden ja ohnehin durch Fachkräfte aus dem Süden ersetzt! Fachkräfte welche nicht einmal einen Besen richtig halten können, das ist aber im Sozialismus nicht vorgesehen.

    • simplicissimus
      22. Juni 2018 10:11

      Ich muss bestaetigen, dass es im "Sueden" "Fachkraefte" gibt, die nicht einmal einen Besen richtig halten koennen, bzw nicht einmal wissen, was ein richtiger Besen ist.
      Natuerlich nicht alle, aber einige.

      Ist Fakt, keine Uebertreibung.

    • Markus Volek (kein Partner)
      24. Juni 2018 15:10

      Ingrid Bittner
      Ich glaube sie haben keine Ahnung davon was am Bau so Abgeht ich habe selber von 7 Uhr bis 20 Uhr gearbeitet und das mindestens 5 Monate im Jahr und für was das ganze das einem der Staat 70% vom Lohn Abzieht das alles ist nur noch Moderne Sklaverei.

  42. Das Pingerle
    22. Juni 2018 07:06

    Trotzdem. Ohne ORF würde die gesamte SPÖ-Panikmache nur einen Bruchteil der Wirkung erzielen. Und die Regierung scheint das ORF-Problem nicht zu begreifen.

    Den ORF würde ich dermaßen zusammen stutzen, dass er gar keine Zeit und Energie für SPÖ-Kampagnen hätte, sondern nur noch mit dem eigenen Überlebenskampf beschäftigt wäre.

    • pressburger
      22. Juni 2018 07:31

      Ein weiterer Kommunikationsfehler der Regierung. Die Macht der ideologisch gesteuerten Bilder und Kommentare wird noch immer unterschätzt. Der ORF ist als vom Steuerzahler bezahlter Sender, das wichtigste Machtinstrument der Linken.

    • Sabetta
      22. Juni 2018 07:39

      Ja, das ist mir auch völlig unverständlich, warum man das Problem mit den linken Medien nicht erkennt.

    • Nestor 1937
      22. Juni 2018 08:59

      Vielleicht liegt es auch an dem zuständigen aber untätigen Minister ?

    • otti
      22. Juni 2018 09:01

      21. Juni 19.30 Nachrichten im ORF2 :
      "...die Visegardstaaten und Österreich einigen sich in der Verhinderung einer problemlösungsorientierten Politik "

      Moderatoren: Hasiba und Bernhard.

      Es ist zum kotzian !

    • otti
      22. Juni 2018 09:44

      Entschuldigung: Visegrad-Länder

    • Dr. Faust
      22. Juni 2018 10:23

      @Otti

      ***********************!

    • Tegernseer
      22. Juni 2018 13:45

      *************
      Schade, dass das die Regierungsparteien nicht begreifen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      24. Juni 2018 11:25

      ...und wenn die Regierung einen rotgrünen Betonkopf austauscht, heißt es landauf, landab "UMFÄRBUNG; pfui UMFÄRBUNG" und es gibt noch immer Hohlköpfe die darauf `reinfallen.

      Da die SPÖ und vor allem ihr Vorsitzender Kern sich in der Opposition als Totalnieten erweisen, müssen eben ÖGB und AK in die Bresche springen. Das alte Muster, das aber eh nimmer funktioniert.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      24. Juni 2018 12:32

      Oh Gott lass endlich Hirn regnen und sei es auch nur in mikroskopischen Dosen!
      Wann begreifen Sie endlich, daß jede Regierung SEHR WOHL begreift welch Druck- und Manipulierungsmittel diese Medien darstellen. Und unsere Regierung ist ein Teil dieses verbrecherischen Systemes gegen das arbeitende Volk.
      Selbst der blödeste unter dieser korrupten Regierung gneisst, was der ORF will und propagiert. Die Regierung will es genauso und deshalb wird niemals etwas zum positiven geändert! Schon gar nicht im ORF.
      Die homöopathischen Dosen der Veränderung durch Kurz dienen nur zur Beschwichtigung und Verschleierung. Was hat sich geändert? Genau.....NIX, NADA, NOTHING... Was wird sich ändern? Genau... NIX

  43. Josef Maierhofer
    22. Juni 2018 06:59

    Ein Zeichen der Schwäche und Dummheit für die SPÖ und die Gewerkschaften, noch dazu, wo Herr Kern genau das Gleiche selbst schon einmal vorgeschlagen hat.

    Es ist richtig, dass Strache und Kurz keine Wirtschafts'riesen' sind, aber verdammt noch einmal, es ist doch die ÖVP die 'Wirtschaftspartei', oder nur noch eine ''Kammerpartei' ?

    Es ist richtig, dass Kurz und Strache mit den Gewerkschaften selbst noch keine Erfahrungen haben.

    Es ist aber sehr bedenklich, wenn die SPÖ Hass schürt und Parolen der 1930-er Jahre trommelt. das beweist auch, dass diese sozialistische Bewegung eine 'Propagandahülse' ist, die bisher den Menschen alles genommen hat und auch weiter tun wird. 'Steinzeitkommunismus' wäre der richtige Ausdruck.

    Ich meine, die Gewerkschaften werden genau, wie anderswo, mit diesen gestrigen Forderungen und 'Revolutionsansagen' scheitern, also kein Grund zur Angst und Sorge, weil die Regierung jetzt ein Jahrzehnte lang besprochenes und auch von der SPÖ vorgeschlagenes Thema der Möglichkeit zu Überstunden jetzt halt ohne wenn und aber umsetzt.

    Ja, Strache hat herumgejeiert und von Freiwilligkeit gesprochen, das war es ja bisher auch und soll es auch bleiben. Wenn aber Termine anstehen, dann dürfen die Mitarbeiter nach dem neuen Gesetz ihre Firma unterstützen und auch 12 Stunden arbeiten (Übersetzung durch die Dumpfbacken der Gewerkschaften: 60 Stunden Woche für alle). Für die Gewerkschaften ein 'Kampfauftrag', für die SPÖ (unnötiger weise) ein 'Hassauftrag'. Flexibilität war noch nie Sache der Gewerkschaften und ist es scheinbar auch bei der SPÖ nicht.

    Ja, die Zeiten sind weiter gegangen und Unternehmer und Arbeitnehmer sitzen im gleichen Boot, dass sie nicht untergehen lassen dürfen und wollen.

    Zu viele Firmen haben die Gewerkschaften schon ruiniert, auch die neuen Anforderungen haben sie ignoriert, auf die SPÖ haben sie gesetzt statt auf die Bedürfnisse der Arbeiterschaft, ... ... weiter so, die Sozialpartnerschaft wird gerade angepasst auf Vernunft. Das wollen die Steinzeitkommunisten aber nicht im Verein mit der hasstriefenden SPÖ, weil sei in der Opposition sein muss.

    Der SPÖ ins Stammbuch geschrieben: will sie wenigstens ihr Gesicht wahren, dann stimmt sie dem Gesetz doch zu, ist es doch ein Vorschlag des Kurzzeitkanzlers Kern. Aber auch dazu scheint es nicht mehr zu reichen.

    Die richtige Ansage der Regierung sollte auch dort zur professionellen Durchsetzung führen statt zu peinlichen Rückziehern, letztlich wollen das ja auch die Arbeitnehmer und auch die Arbeitgeber, endlich auch Überstunden arbeiten zu dürfen und, für die Arbeitnehmer, aber nicht zu müssen.

    Wenn das Boot zu schwer wird, muss man Ballast abwerfen, wie wär's mit den Gewerkschaftern zuerst, sicher die schwereren Brocken.

  44. simplicissimus
    22. Juni 2018 06:04

    Ich hoffe, dasz die mangelnde Aufklaerung der Gesellschaft noch statt findet.
    Das Gezeter der Gewerkschaft und der versandelten Sozialisten ist einfach nur laecherlich. Jeder Mensch hat viel mehr Leistungpotential als unsere gehaetschelte 40-Stunden Wochen Gesellschaft vermeint.
    Ich glaube, dasz das ohnehin viele Menschen erkennen. Das Modell selbst ist ohnehin sehr arbeitnehmerfreundlich.
    Ich hatte vor knapp 30 Jahren eine der ersten individuellen flexiblen Arbeitszeitregelungen in Oesterreich mit Betriebsrat und Gewerkschaft vereinbart. Ohne mich genau an die Details zu erinnern, konnte in der Hochsaison unseres Industridebetriebes ohne Ueberstundenzuschlaege in einem bestimmten Rahmen (glaube ich) laenger gearbeitet und in der auftragsarmen Jahreszeit um dieselben Mehrstunden kuerzer gearbeitet werden. Simpel aber effizient. Und kaum ein Arbeiter ist kollabiert oder hat gar protestiert, es wurde von den Mitarbeitern des wegen interner Konzernkonkurrenz von der Schlieszung bedrohten Unternehmens durchaus gut geheissen.

    Aber AU hat schon recht: Das Marketing der Regierung in solchen Fragen muss verbessert werden, wenn es auch gegen die verfilzte linke mieselsuechtige Medienmafia sehr schwer ist.

    • simplicissimus
      22. Juni 2018 06:07

      Ich meine KEIN Arbeiter ist kollabiert und KAUM EINER hat protestiert. Auf Frauen mit Familienverpflichtung wurde Ruecksicht genommen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      24. Juni 2018 06:17

      Sehr vertrauenswürdig sind Sie aber nicht, @simplicissimus, wenn Sie sich hier für Arbeitsbedingungen starkmachen, die für Sie selbst so unattraktiv waren, dass Sie dann drastisch dazu auf Distanz gegangen sind und lieber eine Unternehmerin in Afrika geheiratet haben.

      Das war also damals schon kein Ruhmesblatt für Österreich, und jetzt werden die Verhältnisse ja nicht gerade besser, wenn es für Arbeitszeit, für die Sie damals noch Überstundenzuschläge lukrieren konnten, aufgrund des neuen Gesetzes demnächst keine Zuschläge mehr geben wird.

  45. W. Mandl
    22. Juni 2018 06:01

    Sehr profunde Analyse, geschätzter Herr Dr. Unterberger.

    Ich denke, dass sich die angedrohten "massiven Kampfmaßnahmen" von Gewerkschaft, SPÖ und ORF bald als Strohfeuer entpuppen werden und verpuffen.





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