Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Uns geht die Arbeit aus – uns gehen die Arbeiter aus drucken

Lesezeit: 2:30

Seit Jahrzehnten prophezeien weltfremde Soziologen, dass der Roboter wegen die Arbeit ausgehen würde. In der wirklichen Welt spielt sich das genaue Gegenteil ab. Die Wirtschaft sucht immer verzweifelter nach Fachkräften – fast – aller Art. Sie findet aber nur Ungelernte, die schon mit den Grundrechnungsarten große Probleme haben, geschweige denn, die Sprache beherrschen.

Eine seltsame Diskrepanz. Noch viel seltsamer ist, dass es in Österreich viele der Gesuchten durchaus gäbe. Das ist die Generation der Menschen über 55 Lebensjahre.

Während man etwa in den USA auch auf 70-jährige Autobusfahrer trifft, arbeiten die Österreicher schon zwischen 55 und 64 nur noch zu 52 Prozent. Damit liegt Österreich am untersten Ende der Industriestaaten, deren Schnitt 62 Prozent beträgt. In den am besten vergleichbaren Ländern Schweden, Schweiz und Deutschland sind in der gleichen Altersgruppe zwischen 71 und 80 Prozent auf dem Arbeitsmarkt zu finden.

Das ist sowohl individuell wie kollektiv schlimm. Es fehlen volkswirtschaftlich Steuerzahler und es gibt zu viele Bezieher (im Vergleich sehr hoher) Pensionen. Andererseits ist Arbeit subjektiv ein enorm sinnstiftender Teil des Lebens, während Kartenspielen im Park eher nur kurzfristig befriedigt.

Gewerkschafter begründen diese Zahlen damit, dass man in diesem Alter halt ausgepowert und erschöpft sei. Das ist ein Unsinn, wie auch schon der internationale Vergleich zeigt. Die Österreicher sind gesünder und Arbeitsplätze sind immer seltener körperlich anstrengend. Sie erfordern heute statt dessen Wissen, Erfahrung, Verlässlichkeit. Gerade das haben Ältere in einem hohen Ausmaß.

Richtiger ist, dass sich ältere Menschen schwerer tun mit neuen Technologien, mit der elektronischen Revolution. Aber auch das erklärt nicht den Unterschied zu den anderen Industriestaaten.

Der Unterschied ist vielmehr durch zwei ganz andere spezifisch österreichische Fehlentwicklungen begründet:

Die eine ist das nach wie vor extrem niedrige Pensionsantrittsalter – real wie gesetzlich. Während international die gesetzlichen Systeme ständig an das steigende Lebensalter angepasst werden, ist Österreich schon ein Unikat mit seinem um fünf Jahre niedrigeren Frauenpensionsalter, das Schwarz und Rot einst verfassungsrechtlich einbetoniert haben. Dieses System verführt viele eigentlich Arbeitswillige und -fähige vorzeitig in das – dadurch langfristig zum Kollaps verdammte – Pensionssystem. Das ist Schuld der Politik.

Die andere Fehlentwicklung ist das Senioritätsprinzip in vielen Besoldungs- und Kollektivverträgen, also dass man immer mehr verdient, je älter man ist. In manchen Berufen ist ein 60-Jähriger fast doppelt so teuer ist wie ein 25-Jähriger, auch wenn beide für den Arbeitgeber gleich viel leisten (der eine mehr durch Erfahrung, der andere durch Flexibilität). Das können sich viele Betriebe schlicht nicht leisten. Das gibt es nur in Österreich in diesem Ausmaß. Und das ist Schuld der Gewerkschaften.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 06:53

    Den Deutschen dämmert es langsam, was da schiefgelaufen ist. Bei uns schläft die Politik noch tief und fest.

    Gestern gab es bei Maischberger (ARD) eine der interessantesten Sendungen seit Jahren. Es ging darum, dass wir Maturanten (bzw. Abiturienten) produzieren, die nicht mehr richtig lesen, schreiben und rechnen und England nicht auf einer Weltkarte finden können.

    Einer der anwesenden Lehrer beklagte, dass Niveau nicht mehr verlangt werden darf. Fehler, die noch vor einer Generation einen "Fleck" zur Folge hatten, müssen mit 2 oder 3 benotet werden. Alle Universitätslehrer beklagen, dass aus unseren Schulen großteils Ausschuss kommt. Man muss ja nur unsere Medien unter die Lupe nehmen: Schauderhafter Bildungsmüll!

    Es ist linke Unbildungspolitik, die uns in dieses Desaster geführt hat. Gleichzeitig fehlen und die Facharbeiter, die alle deutlich mehr verdienen als die völlig nutzlosen Politologen, Psychologen und Publizisten.

    Unser 2 Meter-Mann im Unterrichtsministerium hat das Problem erkannt, auch einige Politiker wissen Bescheid, aber noch haben viele Angst vor dem noch existierenden roten Rest-Mainstream.

    Die Bildungs- und Pensionskatastrophe, in die uns unfähige Politiker hineingeraten haben, ist daß größte Problem unserer Republik.

    Die schwache Opposition, allen voran eine völlig orientierungslos dahintorkelnde SPÖ, sollten es der Regierung eigentlich ermöglichen, die Probleme erfolgreich zu lösen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 07:28

    Die Schuld der Gewerkschaften.

    Die österreichischen Gewerkschaften sind hier was 'Göttliches'. Irgendwelche Unkundige tagen hinter geschlossenen Türen in mit Stacheldraht und scharfen Hunden abgesicherten Gebäuden und planen Österreichs Untergang. Die äußert sich in 'guten Lohnabschlüssen', in Einmischung in betriebliche Angelegenheiten als wären sie Eigentümer, in provokanten Streiks mit großem Schaden, das betriebsrätliche Schmarotzertum (Bezahlung ohne Leistung für die Firma), der Privilegienstadel, etc., etc., die gesamte 'Sozialsromantik' und haben schon viele österreichische Firmen am Gewissen, die ausschließlich durch das 'Wirken' (ich nenne es Selbstbedienung) der Gewerkschaften zu Grunde gingen, wie Konsum, Semperit, AUA, CA, BAWAG, Zentralsparkasse, .....

    Und dieses (leider unechte) 'Paradies' suchen die, ebenfalls von den Gewerkschaften mit eingeladenen 'Flüchtlinge' und 'Fachkräfte'.

    Aber nicht nur einzelne Firmen, nein auch der ganze Staat ist durch die Gewerkschaften gefährdet. Dr. Unterberger nennt die Fakten, das Frauenpensionsantrittsalter, das durchschnitlliche Pensionsantrittsalter, die automatische Lohnvorrückung, die Pensionsprivilegien.

    Für mich sind die Gewerkschaften der größte Schaden für Österreich und ganz und gar nicht 'heilig' und eigentlich sehe ich jeden der dort Mitglied ist und sich damit Privilegien 'herausschlägt' als 'Volksschädling'.

    Solange die Politik nicht ständig das Ziel des durchschnittlichen Pensionsantrittsalters mit 65 Jahren für alle propagiert, solange sie dem 'Privilegienstadel' etwa bei ÖBB, UAVA, Nationalbank, bei den Beamten, etc. tatenlos zusieht, ist sie mitschuldig an der Pleite Österreichs.

    Beide Punkte, die Dr. Unterberger nennt, sind tief bei der österreichischen Bevölkerung verwurzelt und der Umdenkprozess wird mühsam. 'Blitzkneisser' waren die Österreicher noch nie ... .... außer beim 'Abräumen'. Zahlen eh die anderen ... (leider nicht).

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 07:39

    Zu den Frühpensionierungen

    Da wird hierzulande viel Missbrauch betrieben. Einige Beispiele aus der unmittelbaren Umgebung:

    1. Briefzusteller mit 48:
    Als Pragmatisierter wollte er nicht mehr arbeiten, war laufend wegen Krankenständen, Kuraufenthalten und Urlauben abwesend. Schließlich hat man ihm die Frühpensionierungen genehmigt.

    2. Mittelschullehrer 51:
    Fühlte sich „ausgepowert“ und hat daher, wie viele seiner Kollegen, die Möglichkeit der Frühpensionierung in Anspruch genommen.

    3. Polizist:
    Geht nun mit 60 in Pension, da sich demnächst das System ändert und er noch diese Möglichkeit in Anspruch nehmen will.

    4. Angelernter Druckereiarbeiter:
    Verlor mit 49 seinen letzten Posten und schleppte sich mit AMS bis 62 durch Umschulungen bis zur Pensionierungen. Angebotene Stellen musste er wegen geografischer Distanzen und geringerer Bezahlung gegenüber früher nicht annehmen. Dafür wurde er u.a. noch mit 61 zu einem Kurs „“Wie bewerbe ich mich richtig“ verdonnert.

    5. Mittelschullehrer – über 50
    Macht schon das zweite Mal von der Möglichkeit der einjährigen Auszeit Gebrauch, wo er entweder diese Zeit im Ausland verbringt oder nebenberuflichen Einkommen nachgeht. Er bekommt dabei weiterhin „nur“ 80 % seiner Bezüge, hat aber ein garantiertes Rückkehrrecht zu seiner Schule. Die dortige Arbeit (22 Stunden zu 50 Minuten und fast 15 Monate Urlaub) genießt er in vollen Zügen und war 2017 die ganzen Sommermonate mit seiner Familie auf einer Reise durch die USA.
    Im Gegensatz dazu wurde sein gleichaltriger Bruder bei einem führenden privaten Großkonzern im Zuge von Strukturmaßnamen abgebaut. Als +50 mit akademischer Ausbildung und bisher gutem Gehalt war es ihm trotz intensiver Bemühungen nicht möglich, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Daher fristet er nur bis zum möglichen Pensionsalter als Selbständiger mit kleinen Aufträgen sein Dasein.

    So geht das in Österreich.

    6. Der Lebensgefährte einer Restaurantbetreiberin ist schon lange arbeitslos gemeldet, hilft aber täglich im Betrieb seiner Partnerin mit und hofft, bald auch von einer der Frühpensionsregelungen Anspruch zu nehmen.

    7. Ein pragmatisierter ehem. Post-MA (nun Telekom) macht wegen des Umstieges auf Digitalisierung mit 56 Jahren von der Sonderregelung Gebrauch, die Differenz von niedrigerer Frühpension und Letztgehalt durch Zahlung der Telekom bis zum tatsächlichen Pensionsalter in Anspruch zu nehmen. Auch so kam er schon zur Frühpension.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDr. Faust
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 02:47

    Die Konsequenz wäre aber nicht unbedingt das Pensionsantrittsalter für Männer auf 70 zu erhöhen, sondern die weitere Angebung des durchschnittlichen (faktischen) Pensionsantrittsalters sowie die Gleichsetzung des ohnehin dem Sinn nach verfassungswidrigen Pensionsantrittsalter für Mann und Frau (deswegen musste das geschlechtsspezifische Antrittsalter ja verfassungsrechtlich fixiert werden). Dazu wären aber die Stimmen einer Oppositionspartei erforderlich.

    Weiters wäre ein faktischer Pensionsantritt für beide Geschlechter ab 60 mit durchgerechneten Abschlägen sinnvoll, so dass im Falle eines vorzeitiger Pensionsantritts inkl. Steuerentfall Kostenneutralität bis 65 gegeben wäre.

    Ja, das System der jährlichen, verpflichteten Gehaltsanhebung ist fatal. Ich kenne Viele, die in der Privatwirtschaft zw. 50 u. 55 freigesetzt wurden, weil sie nach oft jahrzehntelanger Firmenzugehörigkeit als Mitarbeiter zu teuer wurden. Das ist ein absurdes System und gehört geändert.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 06:05

    1. Beamte gehen meist - lt. Rechnungshofbericht unter 60 in Pension. So wie öffentlich Bedienstete ÖBB, Nationalbank, Sozialversicherung en u.ä.
    2. Für Pensionsbezieher sollte jeder Kündigungsschutz aufgehoben werden.
    3. Die Zuverdienstgrenze für Pensionisten soll - wie für Beamte jetzt schon - aufgehoben werden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 09:35

    Seit Kreisky das ARBEITSLEID erfunden hat, hat sich die Einstellung zur Arbeit leider gravierend geändert: zum Schlechteren, wie sich immer mehr zeigt. Anstatt froh zu sein, einen Arbeitsplatz zu haben, also arbeiten zu DÜRFEN, wird immer nach mehr Möglichkeiten gesucht, einen freien Tag---oder gleich mehrere---herauszuschinden, bzw. möglichst früh in die "rettende" Pension zu flüchten. Besonders oft trifft das auf Frauen zu; Ärzte können ein Lied davon singen, wie oft sie bekniet werden, "krank zu schreiben". Tut es der eine Arzt nicht, weil er keinen Grund erkennen kann, geht die Frau zum nächsten Arzt. Was haben bloß die FeministINNEN ihren Geschlechtsgenossinnen angetan!

    Daß Arbeit auch Freude machen kann, hört man immer seltener; ein Beruf ist heutzutage immer weniger "Berufung". Das ist schade, besonders beim Arztberuf; da wird nicht das Gespräch mit dem Patienten honoriert, sondern die teuren Geräte, die sich amortisieren müssen, verhindern das so wichtige Gespräch.

    Sollte unter den heutigen Zuständen in den Schulen---Überflutung mit Moslemkindern, die der deutschen Sprache nicht fähig sind, aber auch lernunwillig, bzw. lernunfähig sind---sich noch ein junger Mensch für den Lehrberuf aus Berufung entscheiden, wird er schnell ernüchtert sein angesichts der Unmöglichkeit, einen normalen Unterricht mit einem festgesetzten Lernziel zu erteilen.

    Eine gediegene Schulbildung, das Um und Auf für das künftige Erwachsensein, für einen Beruf, ist aber in den letzten fünf Jahrzehnten von den LINKEN (mit Grauen denke ich v.a. an die letzten drei Unterrichtsministerinnen!) unmöglich gemacht worden. Da war die z.T. perverse "Sexualerziehung", bzw. die gesamte linke Indoktrinierung die Hauptsache. Lesen, Schreiben, Rechnen wurde zur NEBENSACHE!

    Bei den Kindern und Jugendlichen fängt aber die Misere schon an und ist, solange nicht eine Umkehr in der Einstellung zum sinnvollen Lernen, zur sinnvollen Arbeit erfolgt, nicht zu beheben.

    Der Unterrichtsminister hat eine Herkules-Arbeit, wenn nicht gar eine Sisyphus-Arbeit vor sich. Mögen ihm möglichst viele seiner wichtigen Vorhaben gelingen! Ein gut florierender Staat kann sehr schnell auf Dritte-Welt-Niveau absinken! Auf dem Weg dorthin müssen wir gestoppt werden!

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 09:48

    Perverser weise stimmt beides, es geht uns die Arbeit aus und uns gehen die Arbeiter aus. Die Technik steht weltweit nicht still, nur weil wir Österreicher technologiefeindlich sind. Daher steigt die Effizienz immer weiter, während dies in anderen Ländern in den zusätzlichen Wohlstand fließt, hat man in Europa gigantische Bürokratien und die noch größere Sozialindustrie mit ihren Betreuungsobjekten aufgebaut. Der volkswirtschaftliche Werte eines Steuerberaters, Flüchtlingsbetreuers oder Genderbeauftragten ist negativ!

    Da es aber nur mehr wenige Leute in der realen Wirtschaft gibt, hat die breite Masse vergessen woher der Wohlstand herkommt. Entsprechend werden Soziologen, Psychologen und Politikwissenschafter ausgebildet, aber kaum Naturwissenschafter und Techniker. Und die wenigen guten jungen Leute, welche unsere technologisierte Welt am Laufen halten könnten, verlassen das Land, weil man woanders halt viel mehr vom Verdienst behalten darf und viel weniger Bürokraten im Genick sitzen hat.

    Kurzfristig heißt unser Problem Migration, wenn wir das nicht radikal lösen, dann gehen sowieso die Lichter aus, auch wenn uns ein paar geisteskranke GrünInnen etwas von zuwandernden Facharbeitern erzählen.
    Langfristig müssen die Steuern und Vorschriften radikal weniger werden, das heißt dann für die wenigen Leistungsträger arbeiten bis mindestens 70, aber sonst zerfällt unsere Welt. Die restlichen 50 % (oder vielleicht auch viel mehr) können gleich nach dem Erlangen des Doktortitels der Kommunikationswissenschaften in eine sehr klein gehaltene, lebenslange Mindestsicherung gehen, niemand braucht diese Leute.

    Wie die aktuelle Regierung beweist, geht beides in unserem politischen System nicht. Man wird wohl das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht aufgeben müssen, ansonsten wird der Lebensstandard sich wohl eher an Lagos und Karachi orientieren.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2018 08:25

    die linken dürfen keinesfalls aus ihrer verantwortung für den von ihnen missbrauchten ideologischen tummelplatz bildungs(un)wesen entlassen werden. die övp hat teilschuld daran, da sie den linken schwachsinn namens "chancengleichheit" akzeptierte. es muss chancenUNgleichheit heißen, denn talente wurden in dem linken system extrem benachteiligt, da lernschwäche zur religion wurde. der niedergang des bildungswesens hat jahrzehnte gedauert. die unis sind tot. sie sind ideologisch engagiert bei queer oder refugees welcome, aber der wissenschaftliche output ist im globalen wettbewerb der besten vernachlässigbar. und gute leute gehen ins ausland - siehe penninger.

alle Kommentare drucken

  1. McErdal (kein Partner)
    12. Mai 2018 17:44

    *******Die wahren Stämme Israels - Namen, Genetik, Architektur********
    w w w . youtube.com/watch?v=UU2dyoSbmX0

    Wie man mit Genetik die Wurzeln zurückverfolgen kann

  2. Zraxl (kein Partner)
    12. Mai 2018 13:31

    Die Gehaltssteigerungsautomatik ist wirklich ein Übel. In manchen Berufen, z.B. manche Bereiche der Informatik, Optik, Maschinenbau, etc., muss der Arbeitgeber ein sehr hohes Gehalt anbieten, damit er Absolventen von der Uni bekommt. Dann setzt die Gehaltssteigerungsautomatik ein und die angeheuerten Spezialisten werden noch teurer. In wenigen Jahren werden dann andere Spezialisten gebraucht, weil sich die Technik weiterentwickelt hat und die hochbezahlten Spezialisten von gestern für eine andere Tätigkeit viel zu teuer sind. Es bleibt nur der Ausweg, diese an sich guten, aber viel zu teuren Mitarbeiter zu kündigen. Das Resultat: Hire-and-Fire Politik und Altersarbeitslosigkeit.

  3. bürgerIn (kein Partner)
    12. Mai 2018 12:38

    ach ja, arbeit und frauen, weil morgen muttertag ist.

    heinisch-hosek befürchtet echauffiert, dass frauen zurück an den herd gedrängt würden von der nicht-linken regierung. ich wusste gar nicht, dass hei-ho nun zum sprachrohr der vielen kopftuchfrauen mutiert ist, die seit jahrzehnten auch bei uns am herd stehen und ihre patriarchen anhimmeln. mir ist keine wortspende der roten frauensprecherin zur lage und zur rolle der kopftuchfrauen bekannt (außer jenes vom hr. bp). der verlust von regierungsämtern beschert gewissen leuten einen massiven realitätsverlust.

  4. AppolloniO (kein Partner)
    12. Mai 2018 11:14

    Um Gottes Willen! Der Kern würde sofort die Weltrevolution ausrufen, diesmal ausgehend von den roten SPÖ, AK und Gewerkschaften.

    Vielleicht sollte man für die Pensionsreform eine Petition auflegen um den Regierenden die Angst zu nehmen und unseren (Enkel)kindern die Zukunft zurück geben.

  5. Pfingstler343 (kein Partner)
    12. Mai 2018 10:25

    Die Probleme können u. a. durch eine Verkürzung der Arbeitszeit gelöst werden. Mehr dazu unter Öko-Theosophie (bitte googeln).

  6. McErdal (kein Partner)
    12. Mai 2018 09:58

    *******Die wahren Stämme Israels - Symbole und Heraldik***********
    w w w . youtube.com/watch?v=NlsWE2RNVSs

    Israel ist Gottes Volk - die weißen Christen !

    Wer wissen will zu welchem Stamm er gehört und welches Wappen zu Ihm gehört
    wird hier fündig !

  7. McErdal (kein Partner)
    12. Mai 2018 08:29

    ****Vatikan, Islam, Europa...die Geschichte Teil 6, 1955-2016 n.Chr.******
    w w w . youtube.com/watch?v=aPn8WGXfzM4

    Man sieht auch Ihre Erkennungszeichen usw.........

  8. bürgerIn (kein Partner)
    12. Mai 2018 08:25

    die linken dürfen keinesfalls aus ihrer verantwortung für den von ihnen missbrauchten ideologischen tummelplatz bildungs(un)wesen entlassen werden. die övp hat teilschuld daran, da sie den linken schwachsinn namens "chancengleichheit" akzeptierte. es muss chancenUNgleichheit heißen, denn talente wurden in dem linken system extrem benachteiligt, da lernschwäche zur religion wurde. der niedergang des bildungswesens hat jahrzehnte gedauert. die unis sind tot. sie sind ideologisch engagiert bei queer oder refugees welcome, aber der wissenschaftliche output ist im globalen wettbewerb der besten vernachlässigbar. und gute leute gehen ins ausland - siehe penninger.

    • Mentor (kein Partner)
      12. Mai 2018 09:09

      Penninger:
      2003 mussten seine zwei Kinder kurz nach Ungarn ausreisen und wieder einreisen damit sie nicht illegal im Land sind. Im Kontext zur heutigen Situation, was für ein Hohn.

  9. Anmerkung (kein Partner)
    12. Mai 2018 07:47

    Weltfremde Soziologen verkünden, dass die Arbeit ausgehe. Daraufhin beschließen weltfremde Politiker, viele Asiaten und Afrikaner nach Europa hereinzulassen, damit sich die Europäer an denen abarbeiten sollen. Weltfremde Richter sagen, man müsse das wegen Menschenrechten und Gleichheit sowieso tun. Weltfremde Journalisten beteuern, Europa sei umso moralischer, je größer die Masse der Fremden sei. Weltfremde Priester predigen, Gott wolle die Asiaten und Afrikaner in Europa haben.

    Die Arbeit mit denen haben aber weder die Soziologen noch die Politiker noch die Richter noch die Journalisten noch die Priester.

    Das Missverständnis beruht darauf, dass diese glauben, sie selbst würden arbeiten.

  10. Der Realist (kein Partner)
    12. Mai 2018 03:31

    Die Grundrechnungsarten beherrschen aber auch viele Politiker und alle Gewerkschafter ncht.
    "Andererseits ist Arbeit subjektiv ein enorm sinnstiftender Teil des Lebens" - sehr aufwendig formuliert. Für die meisten besteht der Sinn wohl nur darin, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

  11. Don Camillo
    10. Mai 2018 22:24

    unser blogmaster ist das beste Beispiel: mit 65 noch hoch aktiv!!!!

  12. Sensenmann
    10. Mai 2018 21:21

    52% der Östertrotteln wollten alles bunt und weltoffen haben. Das Motto war: Uns stören keine Kinder mehr bei Reisen über Land und Meer. Die Lücke, die entstehen mag füllt froh ein neuer Menschenschlag."

    Der Östertrottel denkt eben, es geht weiter wie bisher.
    Er meint, zwar wird sich durch die schrankenlose Zuwanderung - die natürlich unter der sch.-bl.-Regierung weitergeht - die Bevölkerungsstruktur mit allem dazugehörigen Vor- und Nachteilen ändern, aber nicht der Wohlfahrtsstaat! Österreich bleibt produktiver Industriestandort, Land von Geist und Kultur, kurz wie es eben ist.. Jeder macht dann vielleicht in "Vielfalt" seine eigenen Dinge, bekennt sich aber weiterhin zum ööösterreichischen Konzept Konzept vom "Leben-und-Leben-Lassen" und "nur kane Wöön". Die Facharbeiter werden weiter Qualität liefern und jeder wird schauen, daß er sich was schafft und das Land eben weiterhin sauber und gut dasteht. Im Schwermaschinenbau entwirft dann der Neger aus Ghana anstatt Stefan aus Oberösterreich, die Urteile im Gericht fällt dann die bekopftuchte Richterin Ay?e Öztürk anstatt Susanne Unsinn-Reder und den neuesten Frauenroman schreibt die arabischstämmige Samira in Vollverschleierung anstatt Christa. Alles bleibt wie es ist, der Reichtum, das heilige Sozialsystem, „Danke“ und „Bitte“, die gewohnten Umgangsformen untereinander, die Sicherheit für alles und die sogenannte Steuermoral, bloß daß halt das Personal gewechselt hat und 1000 Moscheen neu dazugekommen sind.

    Ja, das glauben diese Trotteln!

    Den Östertrotteln macht es eindeutig (siehe jüngste Wahlen) nix aus, den „Anderen“ Platz zu machen in der irrigen Annahme, daß sie die Beobachter des Experiments sind und nicht die weißen Mäuse im Labyrinth.

    Anstatt in eigene Kinder zu investieren, zahlen die Östertrotteln brav Steuern, damit die Straßen voll von Fruchtkörbe schiebenden Kopftuchmädchen sind, die eine Menschenmasse von Durchschnitts-IQ 86 erzeugen. Für das viele Geld, für ein Mutttergehalt beim 3. Kind hätten wir jetzt Facharbeiter genug.
    Aber Östertrotteln wollten lieber Kindergeld an Fremde bezahlen und Entwicklungshilfe an Neger und Inder. Und natürlich Sozialsystem für jeden, der zu uns kommt.

    Es wäre ganz leicht ganz anders gegangen. Die letzten 20 Jahre und es sähe anders aus.
    Das aber wollte die Mehrheit nicht.

    So bleibt einem nichts anderes zu sagen als: So sei es!

  13. riri
    10. Mai 2018 20:08

    Schuld ist die Gewerkschaft! Unterberger vergisst die unselige sogenannte Sozialpartnerschaft, wo die WKO/SVA unter Leitl der Gewerkschaft nur Vorteile verschafft hat, und den KMU immensen Schaden zugefügt hat. Bravo Herr Leitl.

    Selbständige, die nach 65 noch weiter arbeiten, müssen noch einen Pensionsbeitrag bezahlen. Herr Leitl hat mir dazu einen Brief geschrieben, es tut ihm sehr leid, aber er hat sich gegen die Gewerkschaft nicht durchsetzen können. Na wie schön.

    Die Gewerkschaft schaut auf Ihre Interessen. Dem Herrn Leitl, der sich nie durchsetzen kann, dem muß man die Packelei abstellen.

  14. Drittnick
    10. Mai 2018 18:25

    Im Prinzip würde ich an sich schon etwas zu diesem Thema posten können, aber es interessiert mich nicht sehr. Die Zeit ist jedenfalls schon nahe, dass wir durch Roboter ersetzt werden können. Das finde ich nicht schlecht. Die Roboter verdienen das Geld und wir legen uns auf die faule Haut. Dann ist das wie im Himmel.

    Aber noch ist es nicht so weit. Wer arbeiten möchte, soll arbeiten, wer nicht, soll in Pension gehen, wenn er genug Geld hat. Wenn die Arbeitskräfte fehlen, muss man Menschen ausbilden und gut bezahlen oder schneller durch Roboter ersetzen.

    • Hofer
      10. Mai 2018 19:49

      Das ist ein sehr guter Beitrag!

    • Drittnick
      10. Mai 2018 19:57

      Schau, da liegt a Leich im Rinnsal,
      's Bluat rinnt in' Kanal!"
      "Heast, des is makaber:
      Da liegt ja a Kadaver!"
      "Wer is denn des, kennst du den?"
      "Bei dem zerschnittnen Gsicht kann i des net sehn.

      Der Hofer war's, vom Zwanzgerhaus!
      Des schaut mir so verdächtig aus!
      Der Hofer hat an Anfall kriagt
      und hat die Leich da massakriert!

      Da geht a Raunen durch die Leut,
      und a jeder hat sei Freud.
      Der Hofer war's, der Sündenbock!
      Der Hofer, den was kaner mog.

      Und der Haufen bewegt si viere
      hin zum Hofer seiner Türe.
      Da schrein die Leut: Kumm außer, Mörder!
      Aus is' heut!

      Geh, mach auf die Tür!
      Heut is' aus mit dir!
      Weil für dei Verbrechen muß jetzt zahln!
      Geh, kumm außer da!
      Mir drahn dir d'Gurgel a!
      Du hast kane Freund, die da d'Stangen halten!

      Meuchelmörder, Leichenschinder!
      D'Justiz war heute g'schwinder
      als was d'glaubst!

      Also, Hofer, kommen's raus!"
      Und sie pumpern an die Tür
      und sie machen an Krawall alswia,
      und sie tretatn's aa glatt ei,
      tät die Hausmeisterin net sei.

      Die sagt: Was is denn, meine Herrn?
      Tun S' mir doch den Hausfrieden nicht stör'n!
      Denn eines weiß ich ganz gewiß,
      daß die Leich
      der Hofer is!

    • Hofer
      10. Mai 2018 19:59

      Genau! I bin's.

  15. Norbert Mühlhauser
    10. Mai 2018 12:50

    Also mir ist es seit etwa drei Stunden nicht möglich, Sternchen zu vergeben. - Gibt es Leidensgenossen?

    • Undine
    • otti
      10. Mai 2018 13:36

      ja ja !

      wird aber unseren "Berger" freuen......

    • Stella
      10. Mai 2018 13:39

      Oder die Frau Berger! ;)

    • Majordomus
      10. Mai 2018 13:46

      Am Handy ging es gerade.

    • Norbert Mühlhauser
      10. Mai 2018 13:51

      Danke! Danke!

      So bin ich wenigstens nicht alleine.

      Handy geht bei mir nicht, weil dort nicht bei AU angemeldet (und will auch nicht).

    • Norbert Mühlhauser
      10. Mai 2018 14:32

      Oh Schreck - ein "Berger" hat offenbar zugeschlagen!

    • Cassandra
      10. Mai 2018 15:45

      Geht bei mir gerade auch nicht

    • Almut
      10. Mai 2018 17:09

      Vom Tablet aus geht es etwas hopperdatschig: Antippen und dann extra senden.

    • Rau
      10. Mai 2018 19:23

      Da Berger wars? Ich will meine Sterne vergeben! Punkt!

    • Hofer
      10. Mai 2018 19:46

      Nein, ich war's!!

      Lernen Sie, ohne Sternderln zu leben. Wenn Ihnen ein Beitrag gefällt, so können Sie ihn ja auch verbal beurteilen. Die Sternchensammlerei wird jetzt beendet, denn sie führte vielfach zu Verärgerungen der besseren Poster über die allzu fleißigen, die pro Artikel statt eines guten Beitrages fünf bis zehn mittelmäßige posten, um auf eine große Sternchenzahl zu kommen. Sie sind nicht die besten Poster, sondern die ehrgeizigsten.

      Ende der Durchsage.

    • glockenblumen
      10. Mai 2018 20:51

      Na Gott sei Dank weiß der/die/das Hofer, was einen guten Kommentar ausmacht.
      Denn er/sie/es allein weiß die Wahrheit und den Weg, und er/sie/es allein bestimmt, was gut und was schlecht ist, aus basta, verstanden?? ;-)
      jaja, der Neid ist ein Luder.....

    • Norbert Mühlhauser
      10. Mai 2018 20:54

      Hofer,

      offensichtlich blieb Ihnen der Humor hinter meiner "Wehklage" verborgen.

      Und zur "Sternderlsammlerei":
      Das eine ist das Verhalten Einzelner, das andere der eigentliche Sinn der Sternderl-Bewertung, nämlich die überzeugendsten Argumente oder Überlegungen oder die wichtigsten Infos ganz noch Vorne/nach Oben zu bringen.

      In diesem Forum mag es zwar Seilschaften geben, aber dass irgendjemand Sternderln als Selbstzweck sammelt, oder um vielleicht ein Gratismonat zu ergattern, glaube nicht einmal ich!

    • Scheherazade
      10. Mai 2018 21:06

      Das ist bloß wem fad, @glockenblumen ;D

    • Rau
      10. Mai 2018 21:16

      Leute, die mit Frechheiten wie "Lernen Sie..." beginnen, und das auch noch im Zusammenhang mit einer derartigen Nebensächlichkeit, wie, dass sich hier, seiner Ansicht nach, einige an Sternderl zu unrecht "bereichern" - Ihre Sorgen möchte ich haben - sind irgendwie ärgerlich. Lernen Sie, mit Gegebenheiten zu leben, auch wenn sie Ihnen nicht passen.
      Lernen Sie frei nach Hermann Hesse...ernst nehmen, was des Ernstnehmens wer ist, und lachen über das andre!

    • Brigitte Imb
      10. Mai 2018 21:24

      @Scheherazade,

      darum führen manche nicks "Selbstgespräche". :-)) Ich tippe aber auf eine bipolare Störung.

    • Hofer
      11. Mai 2018 07:55

      Sie meinen wahrscheinlich was anderes, Frau Doktor. Eine pipolare Störung hieße ja, jemand ist manisch-depressiv. Ein solches Verhalten lese ich hier nicht heraus. Sind Sie selbst oft himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt? Möglicherweise hat ihnen ihr Mann das einmal attestiert? Und seither beschäftigt sie der Begriff.

      Mühlhauser
      Sie haben nicht verstanden, dass es hier Sternchensammlerinnen gibt, die fast gar nie ganz oben stehen, weil ihre Beiträge nicht die besten sind, aber aufgrund der hohen Zahl - oft sind es nur Zitate oder Links - ihrer Postings werden sie regelmäßig Poster des Monats. Diese Posterinnen sind es auch, die böswillig Halbsterchen verleihen aus Eifersucht, jemand anderer könnte ihnen den Rang ablaufen. Sie mobben auch. Wenn Sie sich nicht auskennen, dann reden Sie besser nicht mit.

      Rau
      Sie spielen überhaupt keine Rolle bei diesem Problem, da Sie fast nie ein Sternchen kriegen. Da ist die Imb schon besser als sie, denn sie kriegt ihre Sternchen deshalb, weil sie ständig von ihren weiblichen Reizen schwärmt.

    • otti
      11. Mai 2018 08:09

      an Hofer: jetzt langt`s dann !!!

      Was Sie da alles zum Besten geben - lustig ist es nicht ! Richtig ist es nicht ! Vornehm ist es nicht !

    • Brigitte Imb
      11. Mai 2018 08:37

      Ach, @otti, das ist irgendwie schon halblustig; man wirft ein Stöckerl und Lotte, mit ihren vielen Nicks, apportiert. ;-)

    • ludus
      11. Mai 2018 09:22

      Na, Frau Hofer, meine Liebe, haben Sie sich schon ausreichend ausgekotzt? Schön langsam wird Ihre Stutenbissigkeit langweilig! Hatten Sie sich nicht schon hier im Blog einmal etwas verbittert verabschiedet? Ich würde Ihnen zu einer weiteren, längeren kreativen Schaffenspause raten.

    • Norbert Mühlhauser
      11. Mai 2018 10:16

      @ Hofer abschließend, nur damit Sie sich besser auskennen:

      Die Halbsternderl werden gar nicht gezählt bei der Bewertung des "Posters des Monats", es wäre also "verlorene Liebesmühe", vermeintlichen Konkurrenten Halbsternderln zu verpassen.

    • Norbert Mühlhauser
      11. Mai 2018 10:19

      ... und selbst für den Fall, dass "Halbsternderl" doch gezählt werden, vermehren selbige nur die Punktezahl für die Monatsbewertung - was also ruhmsüchtige Konkurrenten keinesfalls bewirken werden wollen!

    • Undine
      11. Mai 2018 11:01

      Herzlichsten Dank an alle, die mir---denn @Hofer, bzw. @Drittnick meinte natürlich mich! ;-)))--- gegen die Anwürfe so wacker sekundiert haben!

      Die Halbsternderl sind übrigens immer schon da, wenn ich zum Tagebuch greife, werte Feindin! ;-)

      Ich finde es ja eher erheiternd, daß sich jemand über mich und meine Kommentare so echauffiert. Jedem Tierchen sein Pläsierchen! Wenn es die Dame braucht, ihren Frust abzuladen, tut sie mir ein bisserl leid, aber ich halt es aus. ;-)))

    • Herbert Richter (kein Partner)
      12. Mai 2018 09:34

      Köstlich, köstlich, das einzige Erfolgserlebniss für die Schwurbler für heute im Ars..!
      Keine wohltätige, gegenseitige Orgasmusverschaffung, auch eine Art von Gegenseitigkeitsabkommen oder Sozialpartnerschaft, nach Motto, geb ich dir, gibst du mir........,))))

  16. Klimaleugner
    10. Mai 2018 10:36

    Übersozialisiert, dekadent und verweichlicht: das sind die Adjektive die zur aktuellen österreichischen Situation passen. Diese Lebenseinstellung hat sich aufgrund von mehr als 100 Jahren Sozialismus in die österreichische DNA eingeprägt. Industriefeindlichkeit kommt noch dazu und die Meinung, dass der Staat die Arbeitsplätze schafft. Tatsache ist, dass der Staat einen Wasserkopf in Form überbordender Verwaltung geschaffen hat – sonst nichts. Und dann ist da noch der Neid auf alle Erfolgreichen.
    Abgesehen davon, dass es beginnend mit den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts („Pille“, Abtreibung, Fristenlösung unter Kreisky) viel zu wenige autochthone österreichische Kinder gibt, was vor allem dazu geführt hat, dass jetzt zu wenige Arbeitskräfte am Markt sind, haben die Sozialisten auch noch hunderttausende ungebildete Analphabeten ins Land geholt, sogenannte „Flüchtlinge“, die uns bis in alle Ewigkeit auf der Tasche liegen werden und in ihren Ghettos Islamisten heranzüchten, die schon jetzt eine Gefahr für die wehrlose, verweichlichte Gesellschaft sind.
    Die Schere zwischen rückläufigen Steuereinnahmen und steigenden Ausgaben für Flüchtlinge wird noch zu Verteilungskämpfen von ungahnter Intensität (bis hin zum Bürgerkrieg) zwischen den Österreichern und den Invasoren führen.
    Soweit sind wir gekommen, dank der Sozialisten!

  17. dssm
    10. Mai 2018 09:48

    Perverser weise stimmt beides, es geht uns die Arbeit aus und uns gehen die Arbeiter aus. Die Technik steht weltweit nicht still, nur weil wir Österreicher technologiefeindlich sind. Daher steigt die Effizienz immer weiter, während dies in anderen Ländern in den zusätzlichen Wohlstand fließt, hat man in Europa gigantische Bürokratien und die noch größere Sozialindustrie mit ihren Betreuungsobjekten aufgebaut. Der volkswirtschaftliche Werte eines Steuerberaters, Flüchtlingsbetreuers oder Genderbeauftragten ist negativ!

    Da es aber nur mehr wenige Leute in der realen Wirtschaft gibt, hat die breite Masse vergessen woher der Wohlstand herkommt. Entsprechend werden Soziologen, Psychologen und Politikwissenschafter ausgebildet, aber kaum Naturwissenschafter und Techniker. Und die wenigen guten jungen Leute, welche unsere technologisierte Welt am Laufen halten könnten, verlassen das Land, weil man woanders halt viel mehr vom Verdienst behalten darf und viel weniger Bürokraten im Genick sitzen hat.

    Kurzfristig heißt unser Problem Migration, wenn wir das nicht radikal lösen, dann gehen sowieso die Lichter aus, auch wenn uns ein paar geisteskranke GrünInnen etwas von zuwandernden Facharbeitern erzählen.
    Langfristig müssen die Steuern und Vorschriften radikal weniger werden, das heißt dann für die wenigen Leistungsträger arbeiten bis mindestens 70, aber sonst zerfällt unsere Welt. Die restlichen 50 % (oder vielleicht auch viel mehr) können gleich nach dem Erlangen des Doktortitels der Kommunikationswissenschaften in eine sehr klein gehaltene, lebenslange Mindestsicherung gehen, niemand braucht diese Leute.

    Wie die aktuelle Regierung beweist, geht beides in unserem politischen System nicht. Man wird wohl das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht aufgeben müssen, ansonsten wird der Lebensstandard sich wohl eher an Lagos und Karachi orientieren.

    • Tegernseer
      10. Mai 2018 14:23

      Ihren Ansatz diese volkswirtschaftlichen Schädlinge gleich in die Mindestsicherung zu entsorgen finde ich genial.

    • Don Camillo
      10. Mai 2018 22:44

      ***************************
      bis auf den Steuerberater (aber das bleibt unter uns ;-))

    • Rau
      11. Mai 2018 06:36

      Ich kanns nicht hören. Es waren nicht "geisteskranke Grüne" die etwas von Facharbeitern gefaselt haben. Die Grünen hauen solche Sätze durch wie "...wir brauchen auch Menschen, die sich in unseren Sozialsystemen wohl fühlen". Nein! Es waren führende Vertreter der Wirtschaft. Nebenbei, der Wert von solchen "Wirtschaftsexperten" ist ebenfalls negativ. Die sehen die Zeichen der Zeit ebenfalls nicht. Nur um gewisse Tatsachen nicht ganz untergehen zu lassen

  18. Undine
    10. Mai 2018 09:35

    Seit Kreisky das ARBEITSLEID erfunden hat, hat sich die Einstellung zur Arbeit leider gravierend geändert: zum Schlechteren, wie sich immer mehr zeigt. Anstatt froh zu sein, einen Arbeitsplatz zu haben, also arbeiten zu DÜRFEN, wird immer nach mehr Möglichkeiten gesucht, einen freien Tag---oder gleich mehrere---herauszuschinden, bzw. möglichst früh in die "rettende" Pension zu flüchten. Besonders oft trifft das auf Frauen zu; Ärzte können ein Lied davon singen, wie oft sie bekniet werden, "krank zu schreiben". Tut es der eine Arzt nicht, weil er keinen Grund erkennen kann, geht die Frau zum nächsten Arzt. Was haben bloß die FeministINNEN ihren Geschlechtsgenossinnen angetan!

    Daß Arbeit auch Freude machen kann, hört man immer seltener; ein Beruf ist heutzutage immer weniger "Berufung". Das ist schade, besonders beim Arztberuf; da wird nicht das Gespräch mit dem Patienten honoriert, sondern die teuren Geräte, die sich amortisieren müssen, verhindern das so wichtige Gespräch.

    Sollte unter den heutigen Zuständen in den Schulen---Überflutung mit Moslemkindern, die der deutschen Sprache nicht fähig sind, aber auch lernunwillig, bzw. lernunfähig sind---sich noch ein junger Mensch für den Lehrberuf aus Berufung entscheiden, wird er schnell ernüchtert sein angesichts der Unmöglichkeit, einen normalen Unterricht mit einem festgesetzten Lernziel zu erteilen.

    Eine gediegene Schulbildung, das Um und Auf für das künftige Erwachsensein, für einen Beruf, ist aber in den letzten fünf Jahrzehnten von den LINKEN (mit Grauen denke ich v.a. an die letzten drei Unterrichtsministerinnen!) unmöglich gemacht worden. Da war die z.T. perverse "Sexualerziehung", bzw. die gesamte linke Indoktrinierung die Hauptsache. Lesen, Schreiben, Rechnen wurde zur NEBENSACHE!

    Bei den Kindern und Jugendlichen fängt aber die Misere schon an und ist, solange nicht eine Umkehr in der Einstellung zum sinnvollen Lernen, zur sinnvollen Arbeit erfolgt, nicht zu beheben.

    Der Unterrichtsminister hat eine Herkules-Arbeit, wenn nicht gar eine Sisyphus-Arbeit vor sich. Mögen ihm möglichst viele seiner wichtigen Vorhaben gelingen! Ein gut florierender Staat kann sehr schnell auf Dritte-Welt-Niveau absinken! Auf dem Weg dorthin müssen wir gestoppt werden!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      12. Mai 2018 09:47

      Sg. Undine, diesmal ein aux contraire, ein Kreisky mit seinen Entscheidungen wurde erst durch die eklatante Unterdrückung und Benachteiligung der Arbeiter, durch die erzschwarze Kerzerlschluckerpartie in den 60 und anfänglichen 70 ermöglicht.
      Eine frühere Konsolidierung der damals führenden Parteien, hätte die sinnlose, alles vernichtende Sozialisierung, wie sie vollkommen richtig beschreiben, verhindert, oder zumindest abgemildert.
      Eine völlige Zerschlagung der Gewerkschaften sollte, muß stante pede erfolgen. Waren sie früher notwendig, sind sie heute parasitäre Volksschädlinge.

  19. pressburger
    10. Mai 2018 08:55

    Eine Regierung die aus überwiegend Soziologen, Sozialpädagogen und die nur auf die Ratschläge von Politikwissenschaftlern und Medienexperten hört, schadet der Sache des eigenen Volkes. Regierungen der meisten EU Staaten, haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie nicht rechnen können und dass, sie auch nicht bereit wären zu rechnen, auch wenn sie es könnten.
    Die Negierung des Problem der alternden Gesellschaft einerseits und die Ausblendung der Tatsache dass die demographische Entwicklung durch die abnehmende Geburtenraten sich in einen Abwärtstrend befindet, zeugt von dieser Ignoranz.
    Zusätzlich haben diese Regierungen frei- und bereitwillig, dass nächste Problem geschaffen. Den Zuzug von Millionen Sozialhilfempfängern aus Ländern in denen es keine geregelte Schulbildung gibt. Diese grosse Zahl von unqualifizierten Analphabeten wird den spendablen Sozialstaat zerstören.
    Die Nachfrage ist nach qualifizierten Fachkräften. Negiert wird auch die Tatsache dass die Anforderungen an die Arbeitskräfte im technologischen Bereich exponentiell steigen. Diese ungebildeten, zurückgebliebenen Menschen, angeblich "Flüchtlinge", haben keine Chance aufzuholen. Sie bleiben Empfänger, werden nie zu der Wirtschaft des Staates der sie eingenommen hat, fähig sein einen Beitrag zu leisten.
    Fazit, es braucht eine Umkehr um 180 Grad. Diese Gesellschaft muss wieder eine Leistungsgesellschaft werden, oder es wir diese Gesellschaft, in der wir bis jetzt gelebt haben, nicht mehr geben.
    Fazit zwei, dazu braucht es andere Politiker. Menschen die in ihren Leben gearbeitet haben, nicht Produkte des Parteiapparates.
    Nassim Taleb ist der Meinung dass die Menschheit noch nie von so vielen unfähigen, unverantwortlichen Politikern regiert wurde. Das Problem ist, es sind überwiegend Menschen, die noch nie Verantwortung übernehmen mussten, nicht für ihre Arbeit, nicht für ihr Einkommen, nicht für ihren Betrieb, und weil die meisten kinderlos sind auch nicht für ihre Familie. Diese Menschen, die zu Politikern offensichtlich geboren wurden, weil sie keine anderen Fähigkeiten besitzen, mussten sich nie für ihre Fehlentscheidungen verantworten, wurden nie dafür dass sie Gesetze gebrochen haben, verurteilt.

    • oberösi
      10. Mai 2018 09:47

      "...es sind überwiegend Menschen, die noch nie Verantwortung übernehmen mussten......Diese Menschen, die zu Politikern offensichtlich geboren wurden, weil sie keine anderen Fähigkeiten besitzen, mussten sich nie für ihre Fehlentscheidungen verantworten, wurden nie dafür dass sie Gesetze gebrochen haben, verurteilt."

      Das ist genau das Problem unseres demokratischen politischen Systems: Wußte ein absoluter Monarch, daß es den Kopf kosten kann, wenn er es übertreibt, so weiß ein heutiger Politiker, daß er bei Versagen maximal abgewählt und auf den nächsten Versorgungsposten gesetzt wird oder, mit allen Privilegien und oft Dreifachpension ausgestattet, den Ruhestand antreten kann.

    • dssm
      10. Mai 2018 09:58

      @pressburger
      Es fehlt skin in the game, wie Nassim Taleb so richtig feststellt. Wenn man Blödsinn macht, und damit das schöne Haus im Grünen bedroht ist, dann dreht man schnell um. Der Zeitpunkt wo man erwachsen wird, ist der Zeitpunkt wo man auf die Folgen der Eigenverantwortung aufmerksam wird. Leider haben wir die Mehrheit der Bevölkerung aus der Eigenverantwortung entlassen. So gesehen, sind Politiker heute nur ein repräsentativer Ausschnitt des typischen Bürgers. Man wird wohl das Wahlrecht ändern müssen.

    • oberösi
      10. Mai 2018 16:19

      @ dssm
      das ist eben das Kleingedruckte in Demokratien:
      "Wähle uns, und wir sorgen dafür, daß es dir fürderhin an nichts mangeln möge und du die Folgen individuellen Fehlverhaltens an die Allgemeinheit abwälzen kannst. Weil wir eine soldiarische, egalitäre, gerechte Gesellschaft sein wollen, zum Wohle aller."

      Daher zumindest ein radikales Zensuswahlrecht. Doch in Wirklichkeit gehört nicht das Wahlrecht geändert, diese Politik selbst ist die Ursache. Also ersatzlos weg mit dem anmaßenden, metastasierenden Leviathan, dem benevolent dictator. Zugunsten von mehr Freiheit und Verantwortung.

    • pressburger
      10. Mai 2018 18:29

      @dssm
      Die Änderung des Wahlrechts könnte etwas ändern. Schon die Einführung des Majorzwahlrechts würde die Macht der Parteien beschränken, die Abgeordneten wären ihren Wahlkreis, ihrer constituancy , ihren Wähler, näher und wären gezwungen sich ihrer Verantwortung zu stellen.
      Wäre eine minimale Kontrolle von aussen, nicht nur die parteiinternen Intrigenspiele.
      Direkte Demokratie - unrealistisch.
      Ständewahlrecht, sinnvoll, leider nicht realisierbar.

    • dssm
      10. Mai 2018 22:32

      @pressburger
      Leider ist so viel kaputt gemacht worden, daß es nahezu unmöglich geworden ist irgend etwas normales zu erreichen.
      Denn ändern wird das Wahlrecht, dann müssten wir erst die Verwaltung ändern. Denn genau diese Verwaltung produziert Nettozahler, welche aber in Wahrheit keine sind; und da ist die Notenbank nur ein Teil des Problems.
      Also erster Schritt: Staat viel kleiner. Zweite Schritt: Steuern runter. Dritter Schritt: Wahlrecht ändern. Ohne Diktator dazwischen sind wohl Schritte eins und zwei unrealistisch, aber wie werden wir den Diktator wieder los? Ich hasse das linke Gesindel, denn es ist wirklich zäh geworen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      12. Mai 2018 09:54

      Aufgemerkt und bedenken Sie alle endlich, daß in der Politik, sogar im Östertrottelland (CR Sense), nichts, aber auch schon gar nichts zufällig geschieht.
      Nun haben wir einen plaudernden Schwiegermutters Liebling an der Spitze, der ein willfähriger Diener und Büttel der alles verschlingenden Atlantikbrücke personifiziert. Der Import der neuen Rasse geht munter weiter, ha nimmt wieder Fährt auf. Da sind die medienwirksamen Kontrollen nur Scheingeplänkel.

  20. elokrat
    10. Mai 2018 07:43

    Senioren an die Macht, 92-Jähriger erzielt historischen Sieg bei Parlamentswahl in Malaysia
    http://diepresse.com/home/5424362/

  21. Ausgebeuteter
    10. Mai 2018 07:39

    Zu den Frühpensionierungen

    Da wird hierzulande viel Missbrauch betrieben. Einige Beispiele aus der unmittelbaren Umgebung:

    1. Briefzusteller mit 48:
    Als Pragmatisierter wollte er nicht mehr arbeiten, war laufend wegen Krankenständen, Kuraufenthalten und Urlauben abwesend. Schließlich hat man ihm die Frühpensionierungen genehmigt.

    2. Mittelschullehrer 51:
    Fühlte sich „ausgepowert“ und hat daher, wie viele seiner Kollegen, die Möglichkeit der Frühpensionierung in Anspruch genommen.

    3. Polizist:
    Geht nun mit 60 in Pension, da sich demnächst das System ändert und er noch diese Möglichkeit in Anspruch nehmen will.

    4. Angelernter Druckereiarbeiter:
    Verlor mit 49 seinen letzten Posten und schleppte sich mit AMS bis 62 durch Umschulungen bis zur Pensionierungen. Angebotene Stellen musste er wegen geografischer Distanzen und geringerer Bezahlung gegenüber früher nicht annehmen. Dafür wurde er u.a. noch mit 61 zu einem Kurs „“Wie bewerbe ich mich richtig“ verdonnert.

    5. Mittelschullehrer – über 50
    Macht schon das zweite Mal von der Möglichkeit der einjährigen Auszeit Gebrauch, wo er entweder diese Zeit im Ausland verbringt oder nebenberuflichen Einkommen nachgeht. Er bekommt dabei weiterhin „nur“ 80 % seiner Bezüge, hat aber ein garantiertes Rückkehrrecht zu seiner Schule. Die dortige Arbeit (22 Stunden zu 50 Minuten und fast 15 Monate Urlaub) genießt er in vollen Zügen und war 2017 die ganzen Sommermonate mit seiner Familie auf einer Reise durch die USA.
    Im Gegensatz dazu wurde sein gleichaltriger Bruder bei einem führenden privaten Großkonzern im Zuge von Strukturmaßnamen abgebaut. Als +50 mit akademischer Ausbildung und bisher gutem Gehalt war es ihm trotz intensiver Bemühungen nicht möglich, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Daher fristet er nur bis zum möglichen Pensionsalter als Selbständiger mit kleinen Aufträgen sein Dasein.

    So geht das in Österreich.

    6. Der Lebensgefährte einer Restaurantbetreiberin ist schon lange arbeitslos gemeldet, hilft aber täglich im Betrieb seiner Partnerin mit und hofft, bald auch von einer der Frühpensionsregelungen Anspruch zu nehmen.

    7. Ein pragmatisierter ehem. Post-MA (nun Telekom) macht wegen des Umstieges auf Digitalisierung mit 56 Jahren von der Sonderregelung Gebrauch, die Differenz von niedrigerer Frühpension und Letztgehalt durch Zahlung der Telekom bis zum tatsächlichen Pensionsalter in Anspruch zu nehmen. Auch so kam er schon zur Frühpension.

    • Undine
      10. Mai 2018 09:44

      @Ausgebeuteter

      *************************************!
      Ja, das ist das Österreich von heute! Da könnte man wirklich alle Illusionen verlieren, daß es je wieder besser werden kann mit der Einstellung zur Arbeit.
      Diese Generation ist eine Schande für die Aufbau-Generation nach dem Krieg! Damals wurde nicht nach dem Wollen gefragt!

    • dssm
      10. Mai 2018 10:06

      @Ausgebeuteter
      Ich habe mit der Pensionierung dieser Leute kein Problem, denn offensichtlich fehlen die ja keinem. Der Fehler liegt in der Höhe der Pension! Wir brauchen die ganzen Faulpelze und Minderleister nicht, aber wenn wir denen hohe Pensionen und Arbeitslosengeld geben, dann müssen die Steuern hoch sein, womit den Fleißigen und Gebildeten die Lust genommen wird. Ist die Faulheit lukrativ, so muss es umfangreiche Kontrollen und Vorschriften geben, wieder trifft es die Fleißigen, welche unglücklich krank werden, während der gut vorbereitete Faulpelz nicht gehindert wird.

      Eine Mindestsicherung, welche vor allem aus Sachleistungen besteht, für jeden Bürger und sonst nichts!

    • Brigitte Kashofer
      10. Mai 2018 14:32

      Da verwechselt wieder einer Unterrichtszeit mit Arbeitszeit.

    • Peter Trenker (kein Partner)
      12. Mai 2018 08:04

      Nette Aufzählung, aber Punkt 5 ist eindeutig falsch und bösartig.
      Ohne Ihren konkreten Fall zu kennen, gehe ich davon aus, dass dieser Kollege die Möglichkeit des Sabbatical genutzt hat. Das bedeutet in der 5-Jahresvariante, dass man 5 Jahre hindurch 80% des Gehalts bekommt, allerdings 4 Jahre hindurch 100% arbeitet. 5x80=400 und 4x100=400. So eine selbstbezahlte (!!!) Auszeit erspart dem Staat sehr viele Kosten (Burnout, Kur, günstigerer Junglehrer als Vertreter...)

      Die Darstellung der Lehrerarbeitszeit mit 22 Stunden zu 50 Minuten ist bösartig.

    • Mentor (kein Partner)
      12. Mai 2018 09:23

      Zu 7 und Telekom:
      Die Abschlagszahlung (Handshake) ist obligat.
      Bis zu einem gewissen Zeitpunkt wurden (oder imer noch?) die Abschläge durch Beförderung (Facharbeiter) in unteres Akademikerniveau kompensiert.
      Damals hat die FPÖ (Susanne Riess (Passer)) das ganze strafrechtlich untersuchen lassen. Die Untersuchungen wurden eingestellt. Alles legal, pardon egal.

    • Ausgebeuteter
      13. Mai 2018 14:06

      Peter Trenker
      Es ist verständlich, dass Sie Ihren Berufskollegen verteidigen. Die Rechnung mit den 80 % stimmt, aber man darf nicht vergessen, dass die 100 % nach einigen Berufsjahren sehr üppig sind. Die 22 Stunden zu 50 Minuten sind eine Tatsache, auch wenn diese Bemerkung von Ihnen als bösartig gesehen werden. Burnout gibt es nicht nur beim Lehrpersonal, andere Berufe sind u.U. noch mehr betroffen.
      Übrigens: der von mir zitierte Verwandte, welcher wieder ein Jahr "Auszeit" hat, ist intensiv mit anderen Aufgaben und gegebenen Schulungen beschäftigt, wo er noch mehr als die ihm garantierten 80 % nebenbei verdient. Dies alles fällt unter Privilegien, auch wenn Sie dies nicht gerne hören.

    • Ausgebeuteter
      13. Mai 2018 14:07

      Peter Trenker
      Noch zu den Privilegien:
      Eine andere Verwandte wurde kurz vor deren Pensionierung – ohne ihr Ansuchen – pragmatisiert, was ihr zusätzliche Vorteile brachte.
      Ich muss aber erwähnen, dass sich manche junge Lehrkräfte in den Anfangsjahren um die Bildung der anvertrauten Jugend sehr bemühen und oft bis Mitternacht Vorbereitungen treffen. Aber nach einiger Zeit – und Undankbarkeit – werden diese Initiativen vielfach eingestellt.

  22. Josef Maierhofer
    10. Mai 2018 07:28

    Die Schuld der Gewerkschaften.

    Die österreichischen Gewerkschaften sind hier was 'Göttliches'. Irgendwelche Unkundige tagen hinter geschlossenen Türen in mit Stacheldraht und scharfen Hunden abgesicherten Gebäuden und planen Österreichs Untergang. Die äußert sich in 'guten Lohnabschlüssen', in Einmischung in betriebliche Angelegenheiten als wären sie Eigentümer, in provokanten Streiks mit großem Schaden, das betriebsrätliche Schmarotzertum (Bezahlung ohne Leistung für die Firma), der Privilegienstadel, etc., etc., die gesamte 'Sozialsromantik' und haben schon viele österreichische Firmen am Gewissen, die ausschließlich durch das 'Wirken' (ich nenne es Selbstbedienung) der Gewerkschaften zu Grunde gingen, wie Konsum, Semperit, AUA, CA, BAWAG, Zentralsparkasse, .....

    Und dieses (leider unechte) 'Paradies' suchen die, ebenfalls von den Gewerkschaften mit eingeladenen 'Flüchtlinge' und 'Fachkräfte'.

    Aber nicht nur einzelne Firmen, nein auch der ganze Staat ist durch die Gewerkschaften gefährdet. Dr. Unterberger nennt die Fakten, das Frauenpensionsantrittsalter, das durchschnitlliche Pensionsantrittsalter, die automatische Lohnvorrückung, die Pensionsprivilegien.

    Für mich sind die Gewerkschaften der größte Schaden für Österreich und ganz und gar nicht 'heilig' und eigentlich sehe ich jeden der dort Mitglied ist und sich damit Privilegien 'herausschlägt' als 'Volksschädling'.

    Solange die Politik nicht ständig das Ziel des durchschnittlichen Pensionsantrittsalters mit 65 Jahren für alle propagiert, solange sie dem 'Privilegienstadel' etwa bei ÖBB, UAVA, Nationalbank, bei den Beamten, etc. tatenlos zusieht, ist sie mitschuldig an der Pleite Österreichs.

    Beide Punkte, die Dr. Unterberger nennt, sind tief bei der österreichischen Bevölkerung verwurzelt und der Umdenkprozess wird mühsam. 'Blitzkneisser' waren die Österreicher noch nie ... .... außer beim 'Abräumen'. Zahlen eh die anderen ... (leider nicht).

  23. El Capitan
    10. Mai 2018 06:53

    Den Deutschen dämmert es langsam, was da schiefgelaufen ist. Bei uns schläft die Politik noch tief und fest.

    Gestern gab es bei Maischberger (ARD) eine der interessantesten Sendungen seit Jahren. Es ging darum, dass wir Maturanten (bzw. Abiturienten) produzieren, die nicht mehr richtig lesen, schreiben und rechnen und England nicht auf einer Weltkarte finden können.

    Einer der anwesenden Lehrer beklagte, dass Niveau nicht mehr verlangt werden darf. Fehler, die noch vor einer Generation einen "Fleck" zur Folge hatten, müssen mit 2 oder 3 benotet werden. Alle Universitätslehrer beklagen, dass aus unseren Schulen großteils Ausschuss kommt. Man muss ja nur unsere Medien unter die Lupe nehmen: Schauderhafter Bildungsmüll!

    Es ist linke Unbildungspolitik, die uns in dieses Desaster geführt hat. Gleichzeitig fehlen und die Facharbeiter, die alle deutlich mehr verdienen als die völlig nutzlosen Politologen, Psychologen und Publizisten.

    Unser 2 Meter-Mann im Unterrichtsministerium hat das Problem erkannt, auch einige Politiker wissen Bescheid, aber noch haben viele Angst vor dem noch existierenden roten Rest-Mainstream.

    Die Bildungs- und Pensionskatastrophe, in die uns unfähige Politiker hineingeraten haben, ist daß größte Problem unserer Republik.

    Die schwache Opposition, allen voran eine völlig orientierungslos dahintorkelnde SPÖ, sollten es der Regierung eigentlich ermöglichen, die Probleme erfolgreich zu lösen.

  24. Pennpatrik
    10. Mai 2018 06:05

    1. Beamte gehen meist - lt. Rechnungshofbericht unter 60 in Pension. So wie öffentlich Bedienstete ÖBB, Nationalbank, Sozialversicherung en u.ä.
    2. Für Pensionsbezieher sollte jeder Kündigungsschutz aufgehoben werden.
    3. Die Zuverdienstgrenze für Pensionisten soll - wie für Beamte jetzt schon - aufgehoben werden.

  25. Dr. Faust
    10. Mai 2018 02:47

    Die Konsequenz wäre aber nicht unbedingt das Pensionsantrittsalter für Männer auf 70 zu erhöhen, sondern die weitere Angebung des durchschnittlichen (faktischen) Pensionsantrittsalters sowie die Gleichsetzung des ohnehin dem Sinn nach verfassungswidrigen Pensionsantrittsalter für Mann und Frau (deswegen musste das geschlechtsspezifische Antrittsalter ja verfassungsrechtlich fixiert werden). Dazu wären aber die Stimmen einer Oppositionspartei erforderlich.

    Weiters wäre ein faktischer Pensionsantritt für beide Geschlechter ab 60 mit durchgerechneten Abschlägen sinnvoll, so dass im Falle eines vorzeitiger Pensionsantritts inkl. Steuerentfall Kostenneutralität bis 65 gegeben wäre.

    Ja, das System der jährlichen, verpflichteten Gehaltsanhebung ist fatal. Ich kenne Viele, die in der Privatwirtschaft zw. 50 u. 55 freigesetzt wurden, weil sie nach oft jahrzehntelanger Firmenzugehörigkeit als Mitarbeiter zu teuer wurden. Das ist ein absurdes System und gehört geändert.

    • Dr. Faust
      10. Mai 2018 02:53

      Ich korrigiere: "Weiters wäre DIE MÖGLICHKEIT eines faktischen Pensionsantritts für beide Geschlechter ab 60 mit durchgerechneten Abschlägen sinnvoll ...."

    • Pennpatrik
      10. Mai 2018 06:08

      Die meisten unter 60 jährigen Pensionisten kommen aus dem öffentlichen und halböffentlichen Bereich.
      Geprügelt wird die Wirtschaft.
      Auch hier, was mich erstaunt.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


Impressum  Datenschutzerklärung