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Kunasek und der Schlaf der Studenten drucken

Lesezeit: 1:30

Verteidigungsminister Kunasek hat das Binnen-I beim Bundesheer abgeschafft. Man würde es nicht glauben: Sogar zu so einer Kleinigkeit gehört in unserem Land Mut – die Phalanx der politisch Korrekten und Genderistinnen ist schon unterwegs. Dabei wäre es ein wichtiger Anfang.

Man muss kein Sprachästhet sein, um dieses Binnen-I zu hassen. Es reicht auch, sich lesbare Texte zu wünschen. Oder die eigene Lebenszeit wert zu schätzen und sich daher darüber zu ärgern, dass sie uns ständig durch das unbeugsame und zeitverschlingende Gendern in Reden, Medientexten etc. gestohlen wird.

Wenigstens beim Bundesheer soll also die deutsche Sprache nicht mehr verhunzt werden – wozu auch, grammatisches und natürliches Geschlecht sind nicht dasselbe, aber solche grammatikalische Wahrheiten haben Eiferer noch nie interessiert.

In Frankreich hat Emmanuel Macron den Gender-Anschlag auf die Sprache vollständig abgeschafft. Daran könnten sich all jene ein Beispiel nehmen, die jetzt über Kunasek herfallen, sich selbst aber sonst so gerne mit dem französischen Präsidenten vergleichen (lassen).

Die Rückkehr zu einer richtigen Sprache wäre im Zeitalter wachsenden funktionalen Analphabetismus wichtig (und könnte uns alle weiteren Binnen-Sterne für die "Sichtbarkeit" der vielen neuen "Geschlechter" gleich mit-ersparen).

Zu dieser Sprach-Bereinigung würde freilich auch die Abschaffung des unsäglichen Unsinns der Umschreibung durch "geschlechtsneutrale" Formulierungen zählen. Die politisch ach so korrekten Floskeln "die Lehrenden" oder "die Studierenden" sind einfach falsch. Menschen, die Studierende sind, müssten ständig ihre Bücher wälzen und können niemals schlafen. Denn schlafende Studierende gibt es nicht. Man kann nur entweder schlafen oder studieren. So ist das mit dem Missbrauch des Partizip praesens.

Also: Schafft das Binnen-I flächendeckend ab. Und dann gebt den Studenten den Schlaf zurück. Und unserer schönen Sprache den Sinn.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 01:19

    Das verdient viele *********! Danke

  2. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 05:26

    Schafft das Binnen-I flächendeckend ab!
    Dank an Verteidigungsminister Kunasek für die Abschaffung des Binnen-I beim Bundesheer. Bravo!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 06:26

    Alleine, dass man schon Mut braucht, das Binnen-I abzuschaffen, ist ein Armutszeugnis ein Gradmesser für die Verblödung für Medien und gewisse ParteigenossInnen, denn die Bevölkerung braucht und gebraucht das Binnen-I ohnehin nicht.

    Hoffentlich hat dieser Blödsinn jetzt bald ein Ende.

    Inzwischen werden Rot-Grün ohnehin weniger gewählt, hoffentlich bald nicht mehr.

    Ja, Herr Kunasek, vor den Vorhang bitte, Sie sind der erste, der die Abschaffung des Binnen-I zumindest in seinem Bereich offiziell macht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 04:46

    Dazu gehört aber auch, dass Rechte zusammenstehen und sich nicht von den Linken die Sprache diktieren lassen. Wenn in einer hauseigenen Zeitschrift von einem Quotenmohren die Rede ist, dann kann man darüber streiten ob es sich überhaupt lohnt den ESC zu diskutieren. Man kann auch darüber sprechen ob diese Bezeichnung gerechtfertigt sei, nachdem der Teilnehmer durchaus passabel angeschnitten hatte. Unverzeihlich jedoch ist, dass der Parteichef der Freiheitlichen darüber in Schnappatmung verfällt und sich auch noch entschuldigt. Wir haben ein dominierendes Problem und das ist die Völkerwanderung. Heimatliebende, Konservative und echte Liberale sind aufgefordert sich dieser Bedrohung entgegenzustellen und sich nicht durch Ablenkungsmanöver auseinanderdividieren zu lassen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 09:08

    OT:
    Tommy Robinson wurde in Großbritannien verhaftet, weil er es gewagt hat über den Prozess gegen die Kinderschänderbande (die Polizei hat da jahrelang weggeschaut) zu berichten. Er muß jetzt für 13 Monate ins Gefängnis, weil er schon eine bedingte Strafe hat wegen einem ähnlichen "Delikt" (da hatte er es gewagt über eine Gruppenvergewaltigung zu berichten). Alle Berichte darüber im Internet wurden in GB jetzt vom Netz genommen. Ob er den Gefängnisaufenthalt überlebt? Wenn nein, wird dann wahrscheinlich berichtet, dass er "Selbstmord" begangen hätte oder z.B. einen Herzinfarkt erlitten hätte.
    Übrigens der englische Innenminister ist seit kurzem Sajid Javid.
    https://philosophia-perennis.com/2018/05/26/tommy-robinson-die-13-monate-im-gefaengnis-wird-er-nicht-ueberleben/
    http://www.pi-news.net/2018/05/tommy-robinson-verhaftet-filmen-stoert-den-oeffentlichen-frieden/
    Mal sehen was morgen bei der AfD-Demonstration in Berlin alles passiert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 09:33

    Jetzt ist natürlich die Frage, ob sich der Minister Wickel mit der EU eingehandelt hat:

    http://www.imag-gmb.at/cms/imag/subcoverpage.htm?channel=CH0619
    Rechtliche Grundlagen
    Österreich hat sich politisch und rechtlich verpflichtet, die Strategie des Gender Mainstreaming auf nationaler Ebene umzusetzen. Diese Verpflichtung basiert politisch auf verschiedenen internationalen und europäischen Aktionsplänen und ist rechtlich durch den Vertrag von Amsterdam 1997 verankert. In diesem Vertrag wurde Gender Mainstreaming in das Primärrecht aufgenommen und es verpflichteten sich alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, das Gender Mainstreaming Prinzip in ihrer Politik anzuwenden.

    Zentrale Rechtsgrundlage für Gender Mainstreaming ist die Österreichische Bundesverfassung...........................

    ---

    Min ister Kunasek hat gezeigt, was alles geht, wenn man nur will. Viele kleine Mosaiksteine und es könnte wieder so werden, wie man es sich vorstellt.
    Wobei das Geschrei der Linken über die Unverschämtheit, Dämlichkeit und was weiss ich, was noch alles des Ministers ja u nerträglich ist. Die tun ja alle nachgerade so, als ob das Gendern tatsächlich den Frauen irgendwie hilft.
    Einen Sch.... tut es, lästig ist es und die verhunzte Sprache wird immer schwerer lesbar - abgesehen davon, das durchgängige Gendern ist ja irgendwie trotzdem nicht machbar.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2018 07:52

    Wieso nur beim BH und nicht wie in Frankreich in sämtlichen Behörden?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2018 08:21

    Die Tatsache, dass sogar die Arbeiterkammer immer noch Kammer für Arbeiter und Angestellte heißt, und nicht für ArbeiterInnen und ... zeigt, dass diese Sprachverhunzung sich nicht konsequent durchziehen lässt, obwohl gerade die Arbeiterkammer in ihren Publikationen sehr konsequent gendert.
    Die Natur der Sprache lässt sich nicht durchgehend vergewaltigen.
    Ich hoffe auch, dass dieser Unsinn bald ein Ende hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Mai 2018 10:49

    Da gibt es die Fraktion der geifernden Besserwisser.
    Sie wirft der Regierung vor "gegen das Volk" zu agieren (Aufhebung d. Rauchverbotes, Zusammenlegung der Kassen etc...).
    Und was liest man in der "Krone": Über 90% (wer kriegt das schon zusammen?) der Bevölkerung sind für die Totalaufhebung der unseligen "Genderei".

    Hallo, hallo, wo sind die V O L K S V E R T R E T E R ?

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  1. Bernhard Gödel (kein Partner)
    28. Mai 2018 13:35

    "Kind geh zum Backenden und kauf Semmeln". Aber ist der Backende nicht zum Zeitpunkt des Verkaufs ein Backwarenverkaufender?
    Und überhaupt, da haben wir es ja schon wieder: DER Backwarenverkaufende. Und wenns eine Frau ist? Dann ist es doch DIE Backwarenverkaufende. Aber auch im unbestimmten Artikel ist immer noch die Unterscheidung.
    Also keine Einzahl mehr? Endlich. Das ist die Lösung.

    Aber halt. Ist das dann nicht eine Benachteiligung von Männern? Immerhin sind es ja DIE Backwarenverkaufenden. Und DIE ist doch weiblich (zumindest in der Einzahl).

    Ich fürchte, es müssen neue Sprachelemente her, die uns einen diskriminierungsfreien Sprachgebrauch ermöglichen.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    28. Mai 2018 10:49

    Da gibt es die Fraktion der geifernden Besserwisser.
    Sie wirft der Regierung vor "gegen das Volk" zu agieren (Aufhebung d. Rauchverbotes, Zusammenlegung der Kassen etc...).
    Und was liest man in der "Krone": Über 90% (wer kriegt das schon zusammen?) der Bevölkerung sind für die Totalaufhebung der unseligen "Genderei".

    Hallo, hallo, wo sind die V O L K S V E R T R E T E R ?

  3. unbedeutend (kein Partner)
    28. Mai 2018 08:21

    Die Tatsache, dass sogar die Arbeiterkammer immer noch Kammer für Arbeiter und Angestellte heißt, und nicht für ArbeiterInnen und ... zeigt, dass diese Sprachverhunzung sich nicht konsequent durchziehen lässt, obwohl gerade die Arbeiterkammer in ihren Publikationen sehr konsequent gendert.
    Die Natur der Sprache lässt sich nicht durchgehend vergewaltigen.
    Ich hoffe auch, dass dieser Unsinn bald ein Ende hat.

  4. Anmerkung (kein Partner)
    28. Mai 2018 07:22

    Man braucht ja nicht einmal die Psychoanalyse zu bemühen, sondern man sieht es dem Binnen-I schon auf den ersten Blick an, dass die Feministinnen es deshalb für so wichtig halten, weil sie glauben, sich damit Ersatz verschaffen zu können für etwas, was sie eben von Natur aus nicht haben.

    So ist nun also das Binnen-I ganz nebenbei auch noch zur Bestätigung für eine These von Freud geworden, ist doch diesem I schon an der Form anzusehen, dass es in seiner Funktion, als Erkennungszeichen für Weiblichkeit (!) mitten im Wort in die Höhe zu ragen, einen Ersatzphallus darstellen soll und somit den Zweck hat, für die vom weiblichen Penisneid Befallenen Abhilfe zu schaffen.

  5. Wyatt
    27. Mai 2018 07:06

    @ Kyrios Doulos
    ******************
    ******************
    ******************
    So einfach wär's:

    Satz 1: Jedermann (!) darf gendern, wo, wann, wie oft und warum und wozu immer.

    Satz 2: Niemand, ausnahmslos niemand darf zum Gendern gezwungen werden !!!!!!!

    • Sabetta
      27. Mai 2018 07:14

      Das habe ich gestern weiter unten auch gesagt und dafür wurde ich angegriffen und mit einem Halbstern beworfen, gell?

    • Normalsterblicher
      27. Mai 2018 11:27

      @ Sabetta,

      also erstens haben Sie ein bißchen viel Zeilen gebraucht, um "das" zu sagen.

      Zweitens ist zwischen einer ANREDE und einer (Tätigkeits-)BEZEICHNUNG zu unterscheiden: Denn bei Letzterem ist die dank Genderei zusätzl. vermittelte Information, dass Frauen AUCH "mitarbeiten", "studieren" oder "sachbearbeiten" - oder was immer - absolut entbehrlich!

      Ich wars übrigens nicht, der Ihnen einen Halbstern verpasst hat.

  6. Undine
    26. Mai 2018 23:33

    Ein Video zum Thema, das ich Ihnen empfehlen möchte: Prof. Norbert BOLZ ist hervorragend wie immer, Prof. Paul LISSMANN ist auch sehr gut:

    "Philosophischer Stammtisch: Das ENDE der POLITICAL CORRECTNESS?"

    https://www.youtube.com/watch?v=QTOpNYePK5w

  7. Kyrios Doulos
    26. Mai 2018 23:04

    Endlich, endlich, endlich ein Minister, der den Hausverstand benutzt und ihn über eine Ideologie stellt.
    Kunasek verhilft auch wissenschaftlicher Erkenntnis zu dem Rang, der ihr gebührt: nämlich eine Stufe über gefühlsschwangere Befindlichkeiten und eine Stufe über ideologisch geprägten Dogmen, die unabhängig von der menschlichen Vernunft penetriert und propagiert und noch dazu anderen Menschen aufoktroyiert werden - wider jede Liberalität, gegen jede Freiwilligkeit, einfach per Zwang.
    Und die von den FeministINNEN geradezu hysterisch gekreischte Leugnung des grammatikalischen Genus in der deutschen Sprache - in Unterscheidung zum biologischen Sexus - ist genau diese widervernünftige, sektiererische, wissenschaftsfeindliche, hinter die Aufklärung zurückgehende Art, die tatsächlich konsequent und konsistent im Staate Österreich überwunden werden muß.
    Faßmann sollte dem Beispiel folgen: NIEMAND kann heute einen Master oder einen Doktor machen, wenn er nicht gendert in der wissenschaftlichen Arbeit, die er vorlegt. So genial kann die Arbeit gar nicht sein, daß nicht das Gendern darüber entscheidet, ob sie überhaupt zur Kenntnis genommen wird.
    Herr Faßmann, liebe Bundesregierung: Es braucht nur 2 Sätze im Gesetzeswerk, die alle ideologischen Sprach- und Sprechregulierungen auf das Freiwillige reduzieren würde:
    Satz 1: Jedermann (!) darf gendern, wo, wann, wie oft und warum und wozu immer.
    Satz 2: Niemand, ausnahmslos niemand darf zum Gendern gezwungen werden.
    Diese Sätze sind demokratisch, liberal und entspannen den ganzen Krampf, den die FeministINNEN ausstrahlen und vielfach erzeugen.
    Das Wort "Kleinigkeit", das A.U. in diesem Zusammenhang in die Diskussion wirft, ist nur relativ zu verwenden. Im Verhältnis zu andern Problemen, die Minister lösen müssen, ist das phallisch aussehende Binnen *I* wirklich eine Kleinigkeit.
    Kunaseks Schritt ist aber ein großer - weil er eine Entscheidung getroffen hat, die eine Ideoloie (Feminismus) infrage stellt, die sich gebärdet, als wäre sie unfehlbar wie der Papst, wenn er ex cathedra spricht.
    Und das Gendern ist beileibe eine Kleinigkeit gegenüber dem größten Verbrechen der FeministINNEN: sie propagieren den Mord an menschlichen Babies im Mutterleib und feiern exzentrisch, wenn wieder ein Land den Holocaust an Kindern einführt, wie Irland es heute getan hat.
    Wenn mir einer sagt: Wenn Du bis an Dein Lebensende genderst, und wenn wir alle zwingen alles und immer zu gendern - und im Tausch verbieten wir den Babymord: Ich würde bis an mein Lebensende gendern.
    FeministINNEN sind genauso wie Nazis, Kommunisten und Islamisten: sie gehen über Leichen. Menschen, die nicht ins Konzept passen, sollen ermordet werden dürfen.
    Danke, Herr Kunasek, daß sie dem Feminismus wenigstens bei einer vergleichsweise Kleinigkeit die Stirn geboten haben.Respekt!

    • Undine
      26. Mai 2018 23:27

      @Kyrios Doulos

      Sie sprechen mir aus der Seele!**********************+!

    • LePenseur (kein Partner)
      28. Mai 2018 15:22

      Cher "Kyrios Doulos",

      ich erlaube mir, Ihren exzellenten Kommentar auf dem LePenseur-Blog als Gastkommentar zu übernehmen. Sollten Sie dagegen Einwände haben, ersuche ich um kurze Mitteilung in der Kommentarfunktion des LP-Blogs, dann wird er durch einen bloßen Linkverweis ersetzt.

    • Kyrios Doulos
      28. Mai 2018 21:23

      @LePenseur, gerne doch!

  8. Brigitte Kashofer
    26. Mai 2018 22:36

    Vielen Dank, ich verzichte gerne auf die aufgesetzte Höflichkeit zugunsten der grammatikalischen Korrektheit.
    Herren sind keine Damen, deshalb sagt man "Damen und Herren". Wähler, Bürger, Schüler und Lehrer können sowohl Männer als auch gemischte Gruppen sein. Für rein weibliche Gruppen gibt es die Form „Wählerinnen, Bürgerinnen ...“. Für rein männliche Gruppen gibt es keine eigene Form. Insofern sind Männer sogar benachteiligt.
    Die Person ist weiblich, aber sicher nicht unbedingt eine Frau. Lehrlinge und Gäste sind männlich, aber sicher nicht unbedingt Männer. Das Opfer ist keine Sache, sondern ein männliches oder weibliches Lebewesen.
    Das grammatikalische Geschlecht hat mit dem biologischen nichts zu tun. Und das Binnen-I ist nichts weiter als ein Rechtschreibfehler.

    • Undine
      26. Mai 2018 23:23

      @Brigitte Kashofer

      Danke für Ihren treffenden Kommentar!**************************+!

    • Sabetta
      27. Mai 2018 07:04

      Der User Frau Kashofer und ihr Bewunderer Undine haben hier wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wer eigentlich wirklich daran Schuld ist, dass es keine Gleichberechtigung gibt... dieses Unterdrücken des weiblichen Geschlechtes in der Sprache kommt ja dem Tragen einer Burka gleich :-)

    • Riese35
      27. Mai 2018 16:57

      @Brigitte Kashofer und Undine: ********************!

      Was für ein Unsinn das sprachliche Gendern ist, versteht man erst wirklich, wenn man sich mit anderen Sprachen beschäftigt hat. BSE, die heutige Allerweltseinheits-"Sprache" fällt für mich nicht darunter. Gerade BSE, aber auch schon das Englische selbst, sind grammatikalisch in einem Ausmaß degeneriert, daß diesen Sprechern, so sie nicht andere Sprachen, die ein grammatikalisches Geschlecht besitzen, beherrschen, jedes Gefühl für ein grammatikalisches Geschlecht abhanden gekommen ist. Daraus resultiert meines Erachtens der Unsinn des Genderns.

    • Riese35
      27. Mai 2018 17:10

      Wäre man beim Lateinischen als internationale Kommunikationssprache geblieben, wäre uns dieser Unsinn sicher erspart geblieben. Ich selbst durfte es erleben, wie universell diese Sprache war, und erinnere mich noch sehr gut an ein Pontifikalamt in Wien, das Erzbischof Edmond Farhat, damals Apostolischen Nuntius in Österreich, maronitischer Libanese aus dem arabisch/syrisch/aramäischen Sprachraum, zelebriert hat, und bei dem er die Predigt frei in lateinischer Sprache gehalten hat.

  9. Sabetta
    26. Mai 2018 19:58

    Ich finde ganz ehrlich gesagt, dass es in manchen Fällen eine Frage der Höflichkeit ist, auch die Frauen anzusprechen. Z.B. wenn es sich um Mitarbeiterinnen oder Wählerinnen handelt. Wenn mir die Mitarbeiter nicht namentlich bekannt sind, so wähle ich auch die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren". Das stört mich gar nicht.

    Beim Heer wäre das konsequente Binnen-I ein Schwachsinn und daher gab es eine solche Vorschrift auch gar nicht, wie der ORF berichtete. Auch sonst sollte unsere Sprache durch die Genderei nicht so verhunzt werden. Andererseits würde ich das Binnen-I auch nicht verbieten, sondern schlichtweg nicht vorschreiben. In manchen Fällen ist nämlich das Binnen-I durchaus angebracht, wenn man sich das dauernde - "Mitarbeiterinnn und Mitarbeiter" oder "Wählerinnen und Wähler" etc. ersparen möchte. Es dient der Vereinfachung für solche Fälle, wohl aber nur in schriftlicher Form, in denen man eigentlich nur höflich sein möchte. Mich stört das nicht, wenn man zu mir als Frau höflich ist. Aber "jede/r wie sie/er mag" würde ich jetzt nicht schreiben, sondern "jeder wie er mag" und damit natürlich auch die Frauen meinen...

    Anders verhält es sich mit div. Bezeichnungen, etwa Frau Minister oder Bürgermeister. Das ist eine Frage des Sprachgefühls. Wenn man über die Bürgermeisterin spricht, so ist das zulässig, wenn sie weiblich ist, doch keinesfalls würde ich "Frau Bürgermeisterin" sagen. Das wäre eine Grauslichkeit. Ich sage bei mir selbst zumeist das "-in" am Ende - aber es gibt auch Beispiele, wo mir die männliche Form kein Problem bereitet - etwa bin ich "ein Fan" von etwas oder ich verwende auch nicht das hochgestellte "a" für eine Frau Magister und kein hochgestelltes "in" für eine Frau Ingenieur. Das - wenns jemand macht - heißt, sie ist eine GrünIn.

    Aber an sich würde ich wie gesagt das Binnen-I nicht verbieten wollen, weil es in manchen Fällen durchaus zweckmäßig ist. Und das wird auch nicht passieren, schätze ich... aber eine Zwangsgenderei lehne ich ganz klar ab.

    • Sabetta
      26. Mai 2018 20:12

      Man muss ja auch bedenken, falls das zur Vorschrift würde, dass es dann wieder GrünInnen gibt, die andere verklagen, weil sie nicht als "GrünIn" bezeichnet wurden, sondern nur als "Grüne" oder gar "Grüner" :)

    • Nestroy
      26. Mai 2018 21:29

      DER Mitarbeiter kann eine Frau ein Mann ein Hermaphrodit oder einer der 60 Geschlechter sein!

      Das ist deutsche Grammatik!
      Die hat nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun!

      z.B. Unser Mitarbeiter, Frau Gertrude .., hat einen Bonus bekommen.
      Weder der Mitarbeiter hat männliche Geschlechtsmerkmale noch der Bonus...

    • Sabetta
      26. Mai 2018 21:51

      "Der Mitarbeiter" ist keine Frau, sondern ein Mann. Ist die Mitarbeiterin weiblich, so heißt es "die Mitarbeiterin".

    • Sabetta
      26. Mai 2018 21:55

      Wenn man so etwas liest, versteht man, warum die 68-erinnen zu Emanzen geworden sind, denn Sie gehören sicher zur Generation der Väter von den damaligen Hippies. :)

    • Sabetta
    • Brigitte Kashofer
      26. Mai 2018 22:30

      Das grammatikalische Geschlecht sagt nichts aus über das biologische Geschlecht.

    • Brigitte Kashofer
      26. Mai 2018 22:30

      Vielen Dank, ich verzichte gerne auf die aufgesetzte Höflichkeit zugunsten der grammatikalischen Korrektheit.
      Herren sind keine Damen, deshalb sagt man "Damen und Herren". Wähler, Bürger, Schüler und Lehrer können sowohl Männer als auch gemischte Gruppen sein. Für rein weibliche Gruppen gibt es die Form „Wählerinnen, Bürgerinnen ...“. Für rein männliche Gruppen gibt es keine eigene Form. Insofern sind Männer sogar benachteiligt.
      Die Person ist weiblich, aber sicher nicht unbedingt eine Frau. Lehrlinge und Gäste sind männlich, aber sicher nicht unbedingt Männer. Das Opfer ist keine Sache, sondern ein männliches oder weibliches Lebewesen.

    • Brigitte Kashofer
      26. Mai 2018 22:32

      Das grammatikalische Geschlecht sagt nicht aus über das biologische.

    • Sabetta
      26. Mai 2018 22:55

      Frau Kashofer, danke für die Belehrung, aber das wusste ich schon. Ich sagte ja, ich sage auch "Damen und Herren" - das macht man der Höflichkeit halber. Und wenn eine Mitarbeiterin weiblich ist, dann ist sie eine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter. Ist doch gar nicht so schwer, oder? Ich wusste auch, dass die Person grammatikalisch weiblich ist - will man das exakt beschreiben, so muss man dann sagen, die weibliche oder männliche Person, gell? Schaun Sie, das Binnen-I ist ein sinnvolles Kürzel (man erspart sich was), wie ich oben schon erklärt habe. Ich glaube nicht, dass wir in Zukunft darauf verzichten können. Eine Höherentwicklung der Sprache besteht immer aus Verkürzungen...

    • Sabetta
      26. Mai 2018 23:02

      Man kann im Allgemeinen von Bürgern oder Wählern reden, doch wenn man sich an bestimmte Gruppen wendet, oder sie sogar anspricht, dann sollte man der Höflichkeit halber auch die Frauen ansprechen - das ist eine Frage der Erziehung - ich würde auch über keine Mitarbeiterin als "der Mitarbeiter sowieso" reden, echt nicht. Mich als Frau stört das nicht, wenn man zu Frauen höflich ist, Frau Kashofer. Es geht mich auch nichts an, ich meine, ich will das gar nicht wissen, warum Sie das stört... gn8

    • Undine
      27. Mai 2018 08:35

      @Nestroy

      "Unser Mitarbeiter, Frau Gertrude .., hat einen Bonus bekommen."

      Also, in diesem Fall sollte es unbedingt heißen: "Unsere Mitarbeiterin, Frau Gertrude ... hat einen Bonus bekommen." Es wird ja eindeutige eine Frau angeredet.

      Die Anrede: "Meine sehr verehrten DAMEN UND HERREN..." wird immer schon verwendet und ist absolut in Ordnung und ausreichend.

      @Sabetta:

      Das Binnen-I finde ich absolut vertrottelt und störend und vom Optischen---man könnte auch sagen "vom Ästhetischen her"---ausgesprochen häßlich; es verschandelt das Schriftbild. Als ich das erste Mal darauf stieß, hielt ich es für ein irrtümlich getipptes " kleines l" und so sieht es für mich nach wie vor aus. Zudem ist es nur bei Gedrucktem möglich, bei Handschriftlichem unmöglich.

      Das Binnen-I brauche ich bestimmt nicht, um mich als Frau angesprochen zu fühlen; darauf bin ich nicht angewiesen.

    • Outis (kein Partner)
      31. Mai 2018 12:11

      "Verehrte Damen und Herren" ist korrekt, da sich sowohl Damen, als auch Herren ausschließlich auf Angehörige des jeweiligen Geschlechts beziehen. "Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" ist falsch, da die Mitarbeiterinnen schon bei den Mitarbeitern mitgemeint sind. Aber das ist in Ordnung, da ja die männlichen Mitarbeiter ebenfalls nur mitgemeint sind.
      Ja, das ist der böse generische Maskulin, aber sprachliches Geschlecht hat nichts mit natürlichem Geschlecht gemein. Oder sagen Sie "Liebe Menschinnen und Menschen", "Liebe Gästinnen"? Das ist derselbe Fall wie bei den Mitarbeitern.

      Beim Singular sieht die Sache wieder anders aus, sofern eine konkrete Person gemeint ist. (Fortsetzung folgt

    • Outis (kein Partner)
      31. Mai 2018 12:19

      Sofern eine konkrete Frau gemeint ist, wie bei der Frau Gertrude, ist natürlich die weibliche Form korrekt, aber in der allgemeinen Fassung ist wieder die generische Form anzuwenden. Bei den Mitarbeitern ist das die männliche Form ("Wenn ein Mitarbeiter zu spät kommt, drohen Konsequenzen.").

      Aber es gibt ja neben dem generischen Maskulinum genauso auch das generische Femininum und das generischen Neutrum, wie Frau Kashofer bereits richtiger- und dankenswerterweise angemerkt hat. Die Wache, die Waise, die Fachkraft, die Geisel, das Opfer, das Mitglied, etc. sind alles Beispiele dafür.
      Gendern hat also nichts mit Höflichkeit zu tun, sondern mit falschem Sprachverständnis und -gebrauch.

  10. Gallenstein
    26. Mai 2018 12:38

    Der bisherigen Gipfelpunkt des Gendering-Unsinns war unlängst irgendwo zu lesen - es sei gnadenhalber verschwiegen, wo; da hat irgend einE genderkorrekteEr JournalistIN für "Flüchtlinge" den herrlich- schrecklichen (und saudummen) Begriff "Flüchtende" verwendet, Geht's noch blöder?? In Gallensteins Lager sind wir der Meinung, nein.

    • Undine
      26. Mai 2018 13:37

      @Gallenstein

      *****************! (auch für "Gallensteins Lager!) ;-)
      Der ö1-Ansager Franz RENNER sprach kürzlich von "KanzlerINNENschaft!
      Wer einmal in diesem vertrackten Strickmuster drinnen ist, kann seine Idiotie immer noch steigern!

  11. Arbeiter
    26. Mai 2018 12:00

    Ja, unfassbar die Faulheit und Feigheit meiner CV Brüder.

  12. Almut
    26. Mai 2018 10:44

    OT:
    zur unsäglichen "Datenschutz"-Verordnung:
    Dirk Müller:
    https://www.youtube.com/watch?v=qjhDHFpxHao&t=8s
    Charles Krüger:
    https://www.youtube.com/watch?v=2xOOSGDMISY&t=4s

  13. Ingrid Bittner
    26. Mai 2018 09:33

    Jetzt ist natürlich die Frage, ob sich der Minister Wickel mit der EU eingehandelt hat:

    http://www.imag-gmb.at/cms/imag/subcoverpage.htm?channel=CH0619
    Rechtliche Grundlagen
    Österreich hat sich politisch und rechtlich verpflichtet, die Strategie des Gender Mainstreaming auf nationaler Ebene umzusetzen. Diese Verpflichtung basiert politisch auf verschiedenen internationalen und europäischen Aktionsplänen und ist rechtlich durch den Vertrag von Amsterdam 1997 verankert. In diesem Vertrag wurde Gender Mainstreaming in das Primärrecht aufgenommen und es verpflichteten sich alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, das Gender Mainstreaming Prinzip in ihrer Politik anzuwenden.

    Zentrale Rechtsgrundlage für Gender Mainstreaming ist die Österreichische Bundesverfassung...........................

    ---

    Min ister Kunasek hat gezeigt, was alles geht, wenn man nur will. Viele kleine Mosaiksteine und es könnte wieder so werden, wie man es sich vorstellt.
    Wobei das Geschrei der Linken über die Unverschämtheit, Dämlichkeit und was weiss ich, was noch alles des Ministers ja u nerträglich ist. Die tun ja alle nachgerade so, als ob das Gendern tatsächlich den Frauen irgendwie hilft.
    Einen Sch.... tut es, lästig ist es und die verhunzte Sprache wird immer schwerer lesbar - abgesehen davon, das durchgängige Gendern ist ja irgendwie trotzdem nicht machbar.

    • Undine
      26. Mai 2018 10:37

      @Ingrid Bittner

      ********************+!

      Das GESCHREI der LINKEN ist in diesem Fall MUSIK in meinen Ohren! Sollen sie nur schreien, die Roten und die Grünen---das ist ja das Einzige, was sie perfekt beherrschen! ;-)

    • Kyrios Doulos
      27. Mai 2018 22:03

      Bitte, liebe Regierung, liebes Parlament:
      Befreit uns doch von den vielen, vielen völlig verrückten Detailregulierungen, die es offensichtlich sogar zum Verfassungsrang und Primärrecht gebracht haben.
      Unfaßbar. Danke für den Hinweis, I.Bittner, ich wußte das gar nicht!

      Ziviler und ministerieller Ungehorsam tun not.

      Gendern zu verordnen entspringt einer totalitären Gesinnung.
      Ich wiederhoe mich, aber es muß sein: Der Feminismus ist eine bluttriefende, totalitäre, faschistische Ideologie. Darum "NEIN, NEIN, NEIN!"

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      28. Mai 2018 15:01

      die arbeitsgruppe macht schon sinn, wenn sie was machen kann . und nicht bloss dazu dient, frauen eine funktion zu verschaffen . siehe sibylle geißler, von der gender mainstreaming-beauftragten zur leiterin des BVT-extremismusreferats.

  14. Franz77
    26. Mai 2018 09:24

    AU: ****************

    • Wyatt
      26. Mai 2018 19:01

      DANKE Franz 77
      für die Literaturempfehlung "Marie Antoinette" von Stefan Zweig am 23. Mai 2018. In der Tat ein Lesegenuss!
      Ich bestellte die Biographie auf "Kindle": Sämtliche Werke (Romane, Gedichte, Erzählungen, Autobiographische Schriften ) Vollständige Ausgabe (Lesezeit 232 Stunden 50 Minuten) um 0,99 Euro! Da fragt man sich, das Gesamtwerk Zweigs um 0,99 Euro....... damals wie heute interessante Zeiten!

  15. steinmein
    26. Mai 2018 09:21

    Es ist gut, wenn man sich auf die Sache konzentriert. Dank eines Dr Kurzmann hat die steirische Wurzel ( damit ist nicht der Kren gemeint) wieder einmal vernünftig getrieben. Und Kernöl hat doch eine anerkannte Qualität im Vergleich zum Kerngesaber.

  16. Postdirektor
    26. Mai 2018 09:19

    Der Mut der Regierung positive Veränderungen herbeizuführen, wäre wirklich daran zu messen, ob sie es wagt, das Binnen-I abzuschaffen oder zumindest eine Volksabstimmung darüber abzuhalten.

  17. Almut
    26. Mai 2018 09:08

    OT:
    Tommy Robinson wurde in Großbritannien verhaftet, weil er es gewagt hat über den Prozess gegen die Kinderschänderbande (die Polizei hat da jahrelang weggeschaut) zu berichten. Er muß jetzt für 13 Monate ins Gefängnis, weil er schon eine bedingte Strafe hat wegen einem ähnlichen "Delikt" (da hatte er es gewagt über eine Gruppenvergewaltigung zu berichten). Alle Berichte darüber im Internet wurden in GB jetzt vom Netz genommen. Ob er den Gefängnisaufenthalt überlebt? Wenn nein, wird dann wahrscheinlich berichtet, dass er "Selbstmord" begangen hätte oder z.B. einen Herzinfarkt erlitten hätte.
    Übrigens der englische Innenminister ist seit kurzem Sajid Javid.
    https://philosophia-perennis.com/2018/05/26/tommy-robinson-die-13-monate-im-gefaengnis-wird-er-nicht-ueberleben/
    http://www.pi-news.net/2018/05/tommy-robinson-verhaftet-filmen-stoert-den-oeffentlichen-frieden/
    Mal sehen was morgen bei der AfD-Demonstration in Berlin alles passiert.

  18. pressburger
    26. Mai 2018 08:38

    Man hatte die Zeichen an der Wand als die politisch korrekten mit ihren Sprachterror begonnen haben nicht richtig begriffen. Zuerst wurden diese Auswüchse etwas belächelt, aber die Fanatiker des Gutmenschenthums wussten dass sie auf dem richtigen Weg sind. Wer die Sprache beherrscht, herrscht, eher früher als später, über das Denken der Menschen. Insbesondere mit so mächtigen und intoleranten Verbündeten, wie es die Medien und die Bildungsanstalten sind.
    Die Parallele zu allen Diktaturen ist vollständig gegeben. Die Linken, ob Nazis oder Bolschewiki, auch die SED Genossen, haben ihre Sprache den Untertanen aufgezwungen.
    Wie sich diese Pest, die Kontrolle der Sprache ausgebreitet hat und die Diskussions Kultur beherrscht, kann ein jeder an einen kleinen Experiment überprüfen. Gewisse Wörter rufen in einer Gesellschaft von, sagen wir acht Leuten, bei acht Leuten empörende Kommentare. Durchaus früher gebräuchliche Worte, Bezeichnungen von gleichgeschlechtliche Orientierung oder Bewohner von Afrika.
    So viel zu Verarmung der Sprachen, verursacht durch den Terror der Gutmenschen.

    • steinmein
      26. Mai 2018 09:28

      Ich bin kein Deutschnationalist, aber Historie und Muttersprache sind mir ein Anliegen.
      Da spricht man über Mailand, Venedig, Prag , Brünn und Znaim, aber woher kommt das Bratislava? Wieso wird der Name Preßburg so ängstlich vermieden?
      Auch die Anglisierung bei der Aussprache von deutschstämmiger Namen treibt Blüten, vielleicht um eine Herkunft zu verschleiern. Wein ist nicht Vine und Zucker nicht Zacker.

    • Undine
      26. Mai 2018 10:56

      @steinmein

      "Wein ist nicht Vine und Zucker nicht Zacker."

      Ja, der gestrauchelte Herr UEINSTIEN und der tüchtige Herr ZACKERBÖRG! ;-)
      Maribor und Ljubljana, Ptuj und Celje---diese neuen Ortsbezeichnungen uralter deutscher Städte gehen unseren ORF-Ansagern wie Honig über die Lippen! Leider!

      Nur bei "Auschwitz" bleibt man beharrlich, obwohl dieser polnische Ort längst "OSWIECIM" heißt! Warum nur diese Inkonsequenz?

      Lustig finde ich auch, wenn die Namen der beiden ehemaligen alten STEIRERBUAM, also des Mr. Frank STRONACH, alias Franz Strohsack, oder des muskelstarken Mr. Arnie SCHWARZENEGGER, alias Arnold Schwarzenegger, sogar in ihrer Heimat (!) so knödelig amerikanisch ausgesprochen werden.

    • Gallenstein
      26. Mai 2018 12:41

      @ Undine:
      ************************************!

  19. Riese35
    26. Mai 2018 08:32

    @AU: ***********************!

    Ergänzen muß man: Wenn die Regierung in diesem Tempo weitermacht, haben wir bald das Kalifat bei uns.

    Das, was Kunasek sich jetzt "getraut" hat, ist etwa vergleichbar mit der Abschaffung des Binnen-I in einer Aussage wie "... die an Prostatakrebs erkrankten PatientInnen ...".

    Am Prinzip des Genderns hat er ja nicht gerüttelt. Nicht anders die angebliche ORF-Reform von ÖVP-Star Blümel: Der Österr. Rotfunk (ORF) wird einbetoniert.

    Die beiden ÖVP-Spitzentechnokraten Blümel und Karas erscheinen wie siamesische Zwillinge. Die angebliche Kehrtwende ist ein perfekt inszeniertes Theaterstück.

    • Charlesmagne
      26. Mai 2018 10:09

      Leider, aber nicht anders zu erwarten. ********************************
      Sie dürfen mit Sicherheit nicht!!!!!!

  20. Undine
    26. Mai 2018 08:15

    Endlich---ein Anfang ist gemacht! Bravo, bravissimo, Minister KUNASEK!
    Nur weiter so! Jeder Vernunftbegabte wird mit großer Freude und Genugtuung die Rückkehr zur Normalität begrüßen.

    Jetzt brauche ich nicht mehr zu überlegen, ob es politisch-korrekt GeneralINNEN, GenerälINNEN, General*innen oder GeneralInnen heißen muß!

    PS: Gerade fällt mir ein, daß es ja immer schon DIE Generalität gegeben hatte; das ist doch---nach Emanzen-Interpretation!--- eindeutig "weiblich" oder auch "fraulich", wenn man so will, obwohl es bisher nur Männer in diesem Berufsstand gegeben hatte! Wußten die bisherigen Generäle und vor allem die EmanzInnen davon? ;-)

  21. Bürgermeister
    26. Mai 2018 07:52

    Wieso nur beim BH und nicht wie in Frankreich in sämtlichen Behörden?

  22. glockenblumen
    26. Mai 2018 07:47

    Das völlig unnötige wie verblödete Binnen-i hat noch KEINER Frau zur echten Gleichberechtigung verholfen.
    Eine weise Entscheidung, dieses himmelschreiende linke Diktat abzuschaffen.

    P.S.: warum sind überhaupt Frauen beim Heer?

    • Undine
      26. Mai 2018 08:22

      Tja, @glockenblumen, das verstehen Sie nicht---die wackeren Emanzinnen wissen doch, was Frauen wünschen, nämlich SICHTBAR GEMACHT WERDEN, und zum heiß erstrittenen Selbstbewußtsein der sonst unsichtbaren Frauen verhilft nun einmal das Binnen-I und die genau bemessene "Atempause" vor dem "Innen" beim Sprechen! ;-)

    • Riese35
      26. Mai 2018 08:36

      Wien bräuchte keine Binnen-Is, denn in Wien sind die Frauen allgegenwärtig und überall massenweise sichtbar: mit Kopftuch und Multikinderwagen.

    • Charlesmagne
      26. Mai 2018 10:07

      @Riese35 **********************************
      Warum hatte ich beim Lesen des Blogbeitrages genau die selben Gedanken wie sie?

    • Kyrios Doulos
      27. Mai 2018 22:15

      Ein deklarierte Gegner von "Frauen im Heer" hat in einer TV Talkshow eine Feministin, die für "Frauen im Heer" war, so provoziert:

      "Ich habe mich von Ihnen überzeugen lassen. Ich bin jetzt auch für "Frauen in der Armee. Seit Tausenden von Jahren sterben Männer für Frauen. Es ist tatsächlich höchste Zeit, daß ab nun Frauen für Männer sterben."

      Frau Bures beklagte bei einer Angelobung die kleine Zahl an Frauen beim BH und ermutigte Mädchen, doch SoldatINNEN zu werden.

      Ich vermißte folgende Schlagzeile beim ORF: "Bures ruft Frauen an die Waffen!"

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      28. Mai 2018 15:03

      warum? es gab immer frauen, die kämpften. es gibt nichts, was frauen nicht auch können. manches sogar besser als männer (geheimdienstbereich)

  23. Nestroy
    26. Mai 2018 07:10

    DANKE!!

    Weiter so!
    Abschaffen des Genderismus! Ohne Wenn und Aber!
    In der Sprache (geschrieben und gesprochen!) und auch alle Institute an Hochschule. Ich hielt das lange für einen Witz, dass es das gibt!

    Mir sind nur drei Fälle bekannt, wo die Politik in die Sprache eingriff:

    1) Hitlerdeutschland (Zerknalltreibling statt Motor, Gesichtserker statt Nase...)
    2) Unter Hrn Tutschmann in Kroatien
    3) in der deutschen Sprache seit ein paar Jahren

    Was ist diesen drei Systemen gemeinsam?
    Vermutlich, dass ihnen allen die freie Meinungsäußerung nicht gilt!

    Wir mussten lachen, als uns jugoslawische Studenten erzählten, dass sie ein paar Stunden Vorlesungen hatten, wo jeder Student über Anzahl von Kriegsschiffen, Militärstärken usw. lernen mussten! Also etwas vom Staat Verordnetes, das kaum akademisches Interesse genoss. Militärakademien ausgenommen.

    Und heute lache ich schon lange nicht mehr.
    Haben wir doch ein viel schlimmeres System! Denn auch damals mussten diese Studenten damals deren Diplomarbeiten nicht mit diesen "Werten" spicken!
    Unsere bekommen angebliche keine positiven Noten, wenn sie das nicht tun...!!!

    Wo sind wir?
    Weg damit!
    Wozu gingen 1848 Studenten und Bürger auf die Barrikaden?
    Wiederherstellung der Demokratie!

    • Riese35
      26. Mai 2018 08:41

      Wer nur ganz wenig bis 1987 mit dem realen Sozialismus in Kontakt gekommen ist, dem stellen sich alle Haare zu Berge bei dem, was heute bei uns (EUdSSR) passiert. Deshalb denkt man in solchen Staaten, die weiland das Glück hatten, den wahren und vollständigen Sozialismus zu erleben, heute ganz anders.

    • Konrad Hoelderlynck
      26. Mai 2018 12:55

      "Zerknalltreibling" klingt genial...

    • Kyrios Doulos
      27. Mai 2018 22:23

      Ich habe unlängst einem Studenten, der ernsthaft darüber nachdachte, lieber auf den Master zu verzichten als in der Thesis zu gendern, gesagt:

      Was glaubst Du, wieviele Menschen im Dritten Reich Briefe an Behörden und Ausschreibungsunterlagen u.a.m. mit "Heil Hitler" unterschrieben haben? Sie taten es mit größtem Widerwillen getan, es mußte sein.

      Das Gendern von heute ist das "Heil Hitler" von gestern.
      Dieselbe Gesinnung der TotalitärINNEN.
      Sie verdient dieselbe Show der Untertanen, die ihre FüherINNEN aber zutiefst verachten.

    • Riese35
      28. Mai 2018 15:23

      @Kyrios Doulos: Ein exzellenter Vergleich! So ist es.

  24. Josef Maierhofer
    26. Mai 2018 06:26

    Alleine, dass man schon Mut braucht, das Binnen-I abzuschaffen, ist ein Armutszeugnis ein Gradmesser für die Verblödung für Medien und gewisse ParteigenossInnen, denn die Bevölkerung braucht und gebraucht das Binnen-I ohnehin nicht.

    Hoffentlich hat dieser Blödsinn jetzt bald ein Ende.

    Inzwischen werden Rot-Grün ohnehin weniger gewählt, hoffentlich bald nicht mehr.

    Ja, Herr Kunasek, vor den Vorhang bitte, Sie sind der erste, der die Abschaffung des Binnen-I zumindest in seinem Bereich offiziell macht.

  25. Sabetta
    26. Mai 2018 05:56

    Sehr mutig war das nicht, denn das Binnen-I war beim Bundesheer gar nicht vorgeschrieben und anderswo trauen sie sich das das sowieso nie. Damit wir uns nicht falsch verstehen, natürlich ist es eine Verhunzung der Sprache. Es ist aus meiner Sicht eine Sprachverschwuchtelung. Dämlicher geht es nicht mehr. Aber man muss ja nicht mittun. Warum macht das überhaupt irgendwer? An mir jedenfalls ist das alles spurlos vorübergegangen. Doch wenn ich z.B. eine Anrede an Unbekannt verfasse, so sagt man natürlich der Höflichkeit immer noch: "Sg. Damen und Herren... "

    Es dürfte wohl ein Ablenkungsmanöver davon sein, dass die neue Regierung sonst nichts Bewegendes zustandegebracht hat (und auch nicht vorhat?). Jedenfalls erhitzt es ein wenig die Gemüter der Extremen auf der linken und auf der rechten Seite, geeignet, daraus ein bisschen Blätterrauschen im Boulevard zu erzeugen. Eine weitere Gelegenheit für Kern, sein widerliches Fischmaul aufzureißen.

    Die viel dringenderen Sachen: Die Islamisierung, die Gewalt an den Schulen, ORF-Privatisierung, die Scheinasylanten und Gefährder, die vielen Subventionen usw. - hier geschieht eben nichts. Deswegen wurden sie aber gewählt und nicht zur Abschaffung von etwas, was gar nicht eingeführt ist. Denn dann sind sie selbst nur eine Scheinregierung.

    "Allerdings: Eine verbindliche Regelung, die das Binnen-I vorsieht, gibt es beim Bundesheer offenbar nicht. Das sagte die ehemalige Frauenbeauftragte beim Bundesheer, Irmtraut Karlsson, dem „Standard“ (Onlineausgabe). Laut ihren Recherchen gab es „nie eine solche Order beim Bundesheer“. Das Binnen-I sei nach Gutdünken verwendet worden."
    http://orf.at/#/stories/2440050/
    Klar, da das Heer großteils aus Männern besteht, wäre gerade dort so eine Vorschrift noch idiotischer als sonstwo...

    • Sabetta
      26. Mai 2018 05:59

      der Höflichkeit halber

    • Ingrid Bittner
      26. Mai 2018 15:05

      @sabetta: Sie können Ihre Weisheit, dass das beim Heer nicht vorgesehen war mit dem Gendern noch so oft wiederholen, es wird nicht wahrer.
      Die EU hat's vorgeschrieben - Macron hat sich schon widersetzt und Minister Kunasek jetzt auch. Das passt doch, was Macron darf, dürfte man in Österreich doch sicher auch.

    • Sabetta
      26. Mai 2018 17:44

      Frau Bittner, es ist nicht meine "Weisheit", sondern ein Zitat, s.o. Beim ORF steht das so und es ist schlüssig, weil es beim Heer wirklich idiotisch wäre, die Herren dort alle als Frauen anzusprechen. Das Binnen-I wird auch sonst nicht abgeschafft. Wäre es so, dann würde ich auch zu diesem "Mut" gratulieren, gell?

    • Sabetta
      26. Mai 2018 18:04

      Ah, vielleicht haben Sie wirklich Leseprobleme: Das Zitat beginnt mit den zwei Stricherln oben, die man Gänsefüßchen bzw. Anführungszeichen nennt: "Allerdings: Eine verbin........wendet worden." Das ist nicht von mir. Das ist ein Zitat. Darunter finden sie die sog. "Quelle". Diesen Link können Sie öffnen und dann diese Stelle dort finden. Glauben Sie mir, es stimmt. :-) Ich lüg Sie nicht an. Sie müssen nur mit dem Mauszeiger über den Link fahren und dann klicken...

      Aber es wäre vielleicht ganz eh gut, wenn Sie den gesamten Artikel und den von Hrn. Unterberger noch einmal lesen würden. Mir ist es aber eh egal, was Sie machen. Wahrscheinlich lernen Sie sowieso nichts mehr dazu.

  26. A.K.
    26. Mai 2018 05:26

    Schafft das Binnen-I flächendeckend ab!
    Dank an Verteidigungsminister Kunasek für die Abschaffung des Binnen-I beim Bundesheer. Bravo!

  27. Tegernseer
    26. Mai 2018 04:46

    Dazu gehört aber auch, dass Rechte zusammenstehen und sich nicht von den Linken die Sprache diktieren lassen. Wenn in einer hauseigenen Zeitschrift von einem Quotenmohren die Rede ist, dann kann man darüber streiten ob es sich überhaupt lohnt den ESC zu diskutieren. Man kann auch darüber sprechen ob diese Bezeichnung gerechtfertigt sei, nachdem der Teilnehmer durchaus passabel angeschnitten hatte. Unverzeihlich jedoch ist, dass der Parteichef der Freiheitlichen darüber in Schnappatmung verfällt und sich auch noch entschuldigt. Wir haben ein dominierendes Problem und das ist die Völkerwanderung. Heimatliebende, Konservative und echte Liberale sind aufgefordert sich dieser Bedrohung entgegenzustellen und sich nicht durch Ablenkungsmanöver auseinanderdividieren zu lassen!

    • Nestroy
      26. Mai 2018 07:15

      Völkerwanderung und Sprachverhunzung durch vermischen des Feminismus mit der deutschen Sprache und damit der bewussten Nichtunterscheidung von grammatikalischen und biologischen Geschlechtern hat
      den selben Ursprung!

      Linke Gesellschaftsveränderung!

      Wehret den Anfängen!
      Aber wir stecken schon mitten drinnen!!

    • glockenblumen
      26. Mai 2018 10:56

      bzgl. "linke Gesellschaftsveränderung" die Anfänge dieser infamen Brut wurden nicht abgewehrt:

      https://jungefreiheit.de/kultur/2018/als-der-hass-froehliche-urstaend-feierte/

    • Johann_ (kein Partner)
      28. Mai 2018 08:21

      Zum Thema unser Kandidat hat gut abgeschnitten. Ein Blick auf die Ergebnisliste ESC 2018 in Wikipädia zeigt, dass unser Kandidat aufgrund des Publikumsvotings nicht einmal unter den Top 10 gewesen wäre. Das Voting der Jury, welches 50% der Gesamtwertung ausmacht, hatte den Österreicher aber mit Abstand auf Platz 1 gereiht, was in der Gesamtwertung Platz 3 ergab. Es riecht also etwas nach Protektion durch die öffentlichen Rundfunkanstalten. Das könnte auch der Grund sein, warum die israelischen Sieger die Gratulation durch den Österreicher zurückgewiesen haben.

    • Torres (kein Partner)
      28. Mai 2018 13:02

      "Quotenmohr" ist natürlich rassistisch. So, das war die Pflicht, jetzt kommt die Kür: habe mich köstlich amüsiert. Tatsache ist, dass beim ESC die Qualität des Liedes überhaupt nicht zählt, nur der Interpret muss möglichst zu einer "diskriminierten" Minderheit gehören, am besten überhaupt ein "Freak" (wie etwa die heurige Siegerin). Das hat der ORF mit Conchita Wurst gut erraten, und hat daher richtigerweise jetzt halt einen Schwarzen hingeschickt - wieder recht erfolgreich. "Quotenmohr" spiegelt - auf lustige, aber überhaupt nicht p.c. Weise - daher die Realität ganz gurt wider.

  28. efrinn
    26. Mai 2018 01:19

    Das verdient viele *********! Danke

    • machmuss verschiebnix
      26. Mai 2018 09:24

      ... schließe mich dem Dank an A.U. an - !! Volltreffer !!





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