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Europa vs Amerika: Szenen einer Scheidung drucken

Lesezeit: 7:00

 

EU-Europa hat sich wieder einmal aufgeplustert: Es will allen Ernstes all jene Firmen kompensieren, die durch die neuen amerikanischen Iran-Sanktionen Schaden erleiden. Das ist angesichts des jetzt schon großen Auseinanderklaffens der Wünsche und Möglichkeiten beim EU-Budget, sowie angesichts der Billionen Schulden der europäischen Staaten ein tollkühnes, ja ein wahnwitziges Versprechen. Gleichzeitig hat Europa  - freilich in einer anderen Streitfrage mit den USA, wo es eine Zeitlang ebenfalls den Mund sehr voll genommen hat - einen auffallenden Rückzieher angetreten.

Nämlich im Konflikt um die amerikanischen Strafzölle, die Trump etlichen europäischen Produkten angedroht hat. Da hat Europa den Amerikanern zuerst vehement gedroht: Weg damit, sonst verhängen auch wir Strafzölle über amerikanische Produkte. Seit dem EU-Gipfel von Sofia gibt man erstaunlicherweise zumindest indirekt zu, dass Donald Trump nicht ganz Unrecht hat, und bietet nun den USA etliche Reduktionen der bisherigen europäischen Zollsätze an. Es hat sich nämlich herausgestellt (die Handelsexperten haben es zweifellos immer gewusst), dass Europa auf manche amerikanischen Produkte viel höhere Zollsätze verlangt, als es umgekehrt die USA tun. Daher ist die Forderung nach einer Angleichung durchaus verständlich und nicht als irrer Amoklauf Trumps darzustellen.

Kommt es nun wirklich zu einer solchen Angleichung nach unten, könnte der von Trump losgetretene und anfangs sehr bedrohlich scheinende Zollkrieg nun sogar zu positiven Ergebnissen führen. Denn letztlich ist jedes Ergebnis positiv, das zu einer Reduktion von Zöllen führt. Freilich nur ein solches.

Europa muss begreifen, dass die komfortable Nachkriegsepoche vorbei ist, in der Europa letztlich immer von den USA profitiert hat. Donald Trump hat sie zwar sehr abrupt beendet. Aber es nutzt wenig, den guten alten Zeiten nachzutrauern. Viel wichtiger ist die Bereitschaft zu um Objektivität bemühter Selbstkritik. Vor allem, wenn man die schlechteren Karten hat.

Man denke etwa nur an die jahrzehntelang viel höheren Militärausgaben der USA für die Sicherheit (auch) Europas, und an den gleichzeitigen weitgehenden Verzicht Europas auf nennenswerte eigene Verteidigungsanstrengungen. Das war bequem, ist aber jetzt vorbei. Jetzt hat in Deutschland zumindest eine Diskussion darüber begonnen, dass man künftig vielleicht doch mehr für die Bundeswehr tun müsste, als Schwangerenuniformen anzuschaffen.

Immerhin.

In Sachen Iran ist Europa hingegen noch nicht in der Realität angekommen. Da steckt man wie am Beginn des Zollkrieges noch ganz in der Phase der Empörung darüber, dass die USA einseitig das Abkommen mit Iran gekündigt haben.

Dieses Abkommen hatte im Gegenzug für die Aufhebung der Sanktionen gegen Iran gewisse Kontrollen der iranischen Atomanlagen vorgesehen. Natürlich ist es für die EU-Länder und das Selbstbewusstsein seiner Regierungschefs kränkend, dass die USA dieses Abkommen gekündigt haben, ohne Europa um Erlaubnis gefragt zu haben. Aber dennoch täte es gut, unabhängig vom Ärger darüber die Fakten zu analysieren. Ganz abgesehen davon, dass Europa niemals zu einer kollektiven Meinungsänderung bereit gewesen wäre.

Zwar hat immerhin die deutsche Bundeskanzlerin erstmals zaghaft eingestanden, dass das groß gefeierte Abkommen alles andere als eine Garantie ist, dass Iran nicht doch in einigen Jahren Atombomben haben wird. Aber mehr hat man noch nicht begriffen.

Zusätzlich müsste sich Europa, wenn es ehrlich wäre, nämlich auch eingestehen, dass eine Umsetzung des Abkommens Iran wirtschaftlich so stärken dürfte, dass das Land einen noch expansiveren militärischen Kurs einschlagen könnte. Dabei ist Iran ja jetzt schon – also noch ganz ohne Atomwaffe und voller wirtschaftlicher Schwierigkeiten auch durch die Sanktionen – militärisch sehr aggressiv unterwegs. Mehr denn je. Das Land hat das Abkommen keineswegs als Start, als Aufruf zu einem um Frieden bemühten Kurs verstanden.

Iran steckt sowohl hinter der Hisbollah in Syrien wie auch der Hamas in Gaza, die beide Israel mit ständigen Attacken anzugreifen versuchen, die beide aggressiver sind als sämtliche anderen arabischen Gruppierungen der ganzen Region, die beide immer wieder einen größeren Krieg zu provozieren versuchen. Iran ist auch zweifellos zumindest mitschuld am Jemen-Krieg. Und nun gibt es überdies etliche Anzeichen, dass die Präsenz iranischer Milizen in Syrien auch von dort aus eine über den Bürgerkrieg hinausgehende Nahost-Eskalation auslösen könnte.

Zwar sind die Amerikaner eindeutig die Schuldigen am Schlammassel im Irak. Aber an den noch viel schlimmeren Zuständen in Syrien und Libyen sind ebenso eindeutig die Europäer – vor allem Briten und Franzosen – hauptschuld, die in ihrer Naivität allen Ernstes geglaubt hatten, dass eine demokratisch-rechtstaatliche Revolution gegen die jeweiligen Diktatoren eine Chance hätten. Zugleich ist Iran freilich jenes Land, das den Europäern kulturell näher steht als etwa die dazwischenliegenden Araber oder Türken.

Was wäre da jetzt für Europa eine vernünftige Politik in Sachen Iran? Statt sich wie ein Rumpelstilz aufzuführen, wäre es eindeutig weiser, auf den Iran kollektiv und gemeinsam mit Amerika Druck auszuüben, dass er sich vielleicht doch verantwortungsbewusst verhält – sowohl atomar wie konventionell. Dass Europa geschlossen reagiert, wenn Iran, seine Mullahs und Revolutionsgarden, so aggressiv agiert.

Besonders dumm ist es hingegen, wenn die EU statt dessen jetzt allen europäischen Firmen kollektiv eine Entschädigung verspricht, wenn sie jetzt doch keine lukrativen Iran-Geschäfte machen können, oder wenn sie wegen solcher unter Sanktionen der USA zu leiden haben. Ganz abgesehen davon, dass ein solches Versprechen geradezu zu Betrug einlädt, ist damit jede Chance vernichtet, Iran zu einem disziplinierteren Verhalten zu bringen. In Teheran kann man sich wieder einmal ins Fäustchen lachen, dass es gelungen ist, Europa und Amerika auseinanderzudividieren. Europa positioniert sich damit sogar Iran-freundlicher als die zwei anderen Mächte, die vor allem rund um Syrien mitzumischen versuchen: Russland und die Türkei.

Auch wenn man von machtpolitischen und interessenorientierten Maßstäben zu ethischen wechselt, muss man eindeutig festhalten: Die eindeutig am positivsten zu wertende Seite im syrischen Bürgerkrieg, nämlich die der Kurden, zu denen etwa viele Christen geflüchtet sind, wird nicht etwa von den pharisäerischen Europäern, sondern eben den Amerikanern unterstützt. Während die Europäer lange Zeit Gruppen unterstützt haben, die zwar vorgeben, demokratisch zu sein, die aber jedenfalls dem Islamismus näherstehen als das Assad-Regime oder eben die Kurden,

Das Versprechen einer Kompensation aller unter den Iran-Sanktionen leidenden Firmen ist aber auch ökonomisch ein Wahnsinn. Freilich: Die EU – oder genauer: der Euro-Raum – tut ja ohnedies schon länger so, als ob Geld eine beliebig vermehrbare Masse wäre. Das hat ihr jetzt auch fast logischerweise die nächste Katastrophe eingebracht, nämlich Italien, wo jeder Sparwille endgültig ins Meer geworfen worden ist, wo durch eine neue Regierung eine dramatische Menge neuer Ausgaben und damit EZB-Schulden drohen, wo ein Aus- statt eines Rückbaus des Wohlfahrtsstaates bevorsteht.

Auch im dritten Konfliktpunkt Europa-USA, den um den amerikanischen Botschafts-Transfer nach Jerusalem, macht die EU einen recht jämmerlichen Eindruck. Weniger weil drei oder vier Länder Mittel und Osteuropas sich deutlich amerika- und israelfreundlicher positioniert haben als der Rest der EU. Viel gravierender ist, dass irgendwann die seit 50 Jahren klappernde europäische Gebetsmühle "Wir tun nichts, bevor es eine Verhandlungslösung gibt, vorher haben wir nicht einmal eine Meinung" altersschwach geworden ist.

Man kann zumindest nachvollziehen, dass der Trumpsche Beschluss nicht ganz absurd ist, angesichts der offensichtlichen Unmöglichkeit eines israelisch-palästinensischen Kompromisses einmal zumindest in einer banalen Detailfrage klare Verhältnisse zu schaffen. Und auch wenn es den Arabern nicht passt: Es ist letztlich nur noch skurril, aus Prinzip über Jahrzehnte die Botschaft in einer anderen Stadt als der Hauptstadt Israels zu haben, in der halt Regierung, Parlamente und Höchstgericht ansässig sind.

Man braucht sich ja als Österreicher nur die Frage zu stellen: Handelt ein ausländischer Staat sinnvoll, wenn er seine Botschaft nicht in Wien, sondern beispielsweise in Salzburg eröffnet? Natürlich darf er das, natürlich hat Salzburg einen hohen Freizeitwert. Aber klug ist es nicht.

Bei allem Respekt vor Formalstandpunkten, die an einem historischen Status quo festhalten wollen: Es ist bei weitem nicht alleinige Schuld Israels, dass es 50 Jahre lang zu keiner Verhandlungslösung gekommen ist. Es hat den Krieg 1967 eindeutig nicht begonnen, aber gewonnen. Und es war ja auch nach den Weltkriegen logischerweise so, dass nicht die Deutschen die Verhandlungsbedingungen diktieren konnten. Dass es nur Geisteskranke waren, die etwa Ostpreußen und Schlesien auch Jahrzehnte nachher als Bestandteil eines Deutschen Reichs bezeichnet haben.

Etwa ganz anderes ist, dass die versöhnliche westliche Haltung gegenüber Deutschland nach 1945 auch für den Westen viel klüger gewesen ist als die hasserfüllte nach dem ersten Weltkrieg. Obwohl am zweiten Krieg die Deutschen viel eindeutiger schuld waren als am ersten.

Das Absurde im Jahr 2018: Trump benimmt sich wie ein Rüpel; er ist ein zynischer Macht- und Interessenpolitiker. Was den Gedanken an eine Scheidung zwischen Europa und Amerika durchaus nahe legt - auch wenn eine Emanzipation Europas in aller Freundschaft viel schlauer wäre. Aber erstaunlicherweise hat Trump inhaltlich in vielem Recht.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 02:05

    Das Thema ist ein komplexes, das sich nicht in einem kurzen Kommentar abhandeln läßt. Allerdings fällt ein gewisses Ungleichgewicht auf, auf das hinzuweisen notwendig ist:

    Die USA und Saudi Arabien, unsere angeblich dicken "Freunde", haben sowohl die Taliban als auch den IS aufgebaut und finanziert. Auch Israel kooperiert mit Saudi Arabien. Dafür darf Europa, mit saudischer Ideologie und ausgewählten "Facharbeitern" überschwemmt, eine massiv voranschreitende Islamisierung "genießen". Unsere ehm. ÖVP-Justizministerin war von Saudi Arabien regelrecht begeistert, weil dort am Freitag nicht geköpft wird. Schon 1997 war in Bosnien und Herzegowina überall die wirtschaftliche "Hilfe" Saudi Arabiens sichtbar: die Menschen wohnten in Ruinen, aber die Moscheen strahlten alle in neuem Glanze, und in den Moscheen waren überall saudische "ThinkTanks" aktiv, die den Jihad befeuerten, so wie sie es heute in ganz Europa tun. Die in Wien bekannt gewordenen Fälle sind nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs. Es ist kaum anders als 1683, als die Franzosen die Islamisierung Wiens unterstützten.

    Die Amerikaner hätten Grund genug, wegen der Menschenrechtsverletzungen Saudi Arabien mit Krieg zu überziehen, so wie sie es mit Syrien und anderen Ländern gemacht haben. Dieses Thema ist aber tabu. Die Welt wird in Freunde und Feinde unterteilt.

    Wenn Europa etwas bedroht, dann ist es die Expansion saudisch und türkisch unterstützter "ThinkTanks", die unseren neuen "Facharbeitern" eine geistige Existenzgrundlage geben, die mit der traditionellen Identität Europas unvereinbar ist und die Zeit des Religionsgründers NACH seinem Aufenthalt in Yathrib zur Grundlage hat. Vom Iran sind mir ähnliche Aktivitäten in Europa unbekannt.

    Was sich im Nahen Osten abspielt, ist, ohne jetzt auf weitere Details einzugehen, grob gesprochen die Konkurrenz zwischen Saudi Arabien und dem Iran, zwischen Sunniten und Schiiten um den Einfluß in dieser Region.

    Europa wäre gut beraten, sich aus diesem Konflikt herauszuhalten und seine eigenen Interessen zu verfolgen, d.h. auch für seine eigene Sicherheit zu sorgen. Und diese Interessen können sicher nicht sein, sich als Wurmfortsatz fremder Interessen sonnen zu lassen. Und eine dieser Voraussetzungen wäre, daß Europa endlich einmal zusammenfindet und die Teilung von 1054 überwindet. Kam das Torpedo nach dem Versuch von 1439 aus dem Osten, so kommt es heute aus dem Westen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 08:30

    A.U. schreibt:

    "Man denke etwa nur an die jahrzehntelang viel höheren Militärausgaben der USA für die Sicherheit (auch) Europas..."

    Die "Sicherheit Europas zu schützen", geschah garantiert nicht aus Liebe zu Europa, sondern diente eigenen Interessen der USA.

    "...und an den gleichzeitigen weitgehenden Verzicht Europas auf nennenswerte eigene Verteidigungsanstrengungen."

    DAS war ein großer Fehler der europäischen Staaten! Dazu kommt--- dank der Mohammedaner-Überschwemmung!--- die Infiltrierung vor allem des deutschen, aber auch unsere Heeres mit "unseren FEINDEN", die im ERNSTFALL NICHT Österreich, bzw. Deutschland SCHÜTZEN werden, sondern einzig und alleine da sind, um die ISLAMISIERUNG des Abendlandes zu beschleunigen!

    Es läuft alles NACH PLAN---allerdings nicht nach unserem und Deutschlands Plan! Dessen muß man sich bewußt sein!

    "Si vis pacem para bellum" ist ein altbewährtes lateinisches Sprichwort.

    "Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor." "Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg." oder "Wer den Frieden sucht, bereite den Krieg (vor)"

    Bestes Beispiel für den Wahrheitsgehalt dieser alten Weisheit: die SCHWEIZ!

    Und was haben WIR GETAN zu unserer Sicherheit? Unsere Grenzen wurden von hunderttausenden von moslemischen FEINDEN einfach niedergerannt! So sieht's aus!
    Wir täten gut daran, die Russen als unsere Freunde zu sehen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 08:54

    Als ich beim Bundesheer war, da gab es den Spruch: Jedes Land hat eine Armee, entweder die eigene oder eine fremde, Europa hat sich für eine fremde entschieden. Das lässt sich durch viele Jahre konsequente Rüstungspolitik sicherlich ändern, aber momentan sieht es nicht danach aus und daher haben die West-Europäer die Konsequenzen zu tragen. Anstatt dem Militär Panzer, Jets und anderes Spielzeug zu schenken, haben wir eine Sozialindustrie aufgebaut. Breite demokratische Mehrheiten haben das gut befunden. Die USA und Russland haben diesen Blödsinn nicht mitgemacht, daher dominiert uns einer von den beiden.

    Eines hat unser Herr Unterberger aber nicht in den rechten Zusammenhang gestellt: Versager im Inneren, sind gefährliche Außenpolitiker! Denn genau so unfähig wie im Inland, trampeln diese, als aufgeblasene Elephanten, dann durch den Porzellanladen der Weltpolitik, um vom Versagen im Nationalstaat abzulenken. Nur wer zuhause erfolgreich ist, der kann auch nachhaltig nach außen wirken! Wer Macron, Merkel und May so zuschaut, die selbst Reförmchen nicht hinbekommen, der wird wohl in Trump oder Putin, welche ihre Länder massiv umbauen, die Zukunft sehen, allenfalls Kaczynski, Rasmussen oder Orban sind durch innenpolitische Macht auch nach außen stark, die vertreten aber zu kleine Länder.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSabetta
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 08:24

    Ja, Frankreich, GB und Deutschland haben viel zur Verelendung der Länder des sog. "Arabischen Frühlings" beigetragen und als Putin diesen Wahnsinn in Syrien gestoppt hat, mussten wir die vielen flüchtenden "Rebellen" bei uns aufnehmen, die vom Merkel-System gehudert und wie Paschas behandelt werden. Eh klar, denn das sind ja ihre Leute, die IS-Terroristen, dieses menschenverachtende Gesindel.

    Hört auf, "Europa" dabei als Schuldigen zu nennen. Wir haben damit nichts zu tun, bloß unsere Soros-Medien und -Politikermarionetten. Und wir sind nicht Europa. Ich bin Österreicherin. Es gefällt mir, in einem kleinen Land zu leben und es gefällt mir, dass es neutral ist. Keinen Cent möchte ich für eine EU-Armee geben, bitte. Wenn alte Männer Krieg spielen wollen, so sollen sie sich an den PC setzen. Da gibt es genug War-Games, auch online als Multiplayer-Spiele. Oder betreibt Wettkampf-Sport, wenn euch der Schwanzvergleich so wichtig ist. Aber hört endlich damit auf, Frauen und Kinder in das Elend und in den Tod zu schicken!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 07:30

    Europa ist nicht mehr imstande, normal zu agieren, entscheiden und zu denken. Die EU kann nicht mit einer Zunge sprechen, weil es hier sehr unterschiedliche Kulturkreise und Interessen gibt.

    Die Vernachlässigung des Militärs macht Europa zu einem Vakuum, in das massenhaft Immigranten drängen, ohne dass man imstande ist, sich dagegen zu wehren.

    Nicht einmal die eigenen Interessen kann Europa wegen seiner Unterschiedlichkeiten vertreten.

    Der Weg aus Abhängigkeit und Uneinigkeit ist mühsam.

    Mich stört vor allem das 'Demokratiegeplärre' das Europa unterstützt hat in Ägypten, Syrien, etc. und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Krieg in Nahost beigetragen hat.

    Österreich hat da ja auch 'Tradition' mit dem Iran, als Kanonen und Panzer aus dem neutralen Österreich beim Krieg Iran - Irak auf beiden Seiten auftauchten.

    Nein, Europa kann nicht mit einer Zunge sprechen, nicht einmal zu sich selbst.

    Ja, Trump hat in vielen Dingen recht, ist aber als Präsident der USA selbst dort sehr verstrickt in den dortigen Krieg, vor allem über Saudi Arabien, wo er persönlich den gigantischen Waffendeal unterzeichnet hat.

    Aber entgegen den USA sind wir in Europa nicht einmal imstande unsere Außengrenzen zu verteidigen und zu sichern, sondern im Gegenteil, wir verbieten den EU-Mitgliedsstaaten, die eigenen Grenzen zu sichern und lassen diese Infiltrationen von Soros-bezahlten und Steuergeld geförderten NGOS organisieren.

    Und so was was will in der Weltpolitik eine Rolle spielen ?

  6. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 09:17

    "Aber erstaunlicherweise hat Trump inhaltlich in vielem Recht."

    Spät kommt sie, die Einsicht, aber sie kommt.

    Ich finde es auch immer süß, wenn die Medien in Europa vom "unberechenbaren" Trump sprechen. Der ist alles, aber nicht unberechenbar.

    Jede seiner inzwischen umgesetzten oder begonnenen Maßnahmen hat er im Wahlkampf hundertfach angekündigt. Egal ob Iran-Deal, Steuersenkung, Ausbau der Mauer zu Mexiko, Abschaffung von Obama-Care, Botschaft nach Jerusalem, Angleichung der niedrigen US-Zölle an die hohen europäischen (und chinesischen) und, und, und. Nichts davon kommt jetzt überraschend. Außer für uns Europäer, die es nicht fassen können, dass ein Politiker seine Versprechen auch einhält.

    Wir sind es gewohnt, dass Politiker Probleme verwalten, aber nicht lösen. Daher kommen wir mit Trump so schlecht zurecht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2018 10:11

    Wie bei so Vielem sollte uns die SCHWEIZ als Vorbild dienen: das WAPPENTIER der Schweizer könnte der IGEL sein, der bei drohender Gefahr sich zur Kugel rollt, wodurch seine Stacheln ihn nach allen Seiten gegen jeden Feind (ausgenommen das vom Menschen erfundene Auto!) vorzüglich schützen! Die Eidgenossen sind immer bewaffnet bis an die Zähne! Die Schweiz ist IMMER GERÜSTET---WEIL sie KEINEN KRIEG will!
    Und was machen wir? Was macht Deutschland? OFFENE GRENZEN heißt das Credo der EU---zu unser aller Verderben!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Mai 2018 10:17

    ****„Osmanische Ohrfeige“*********

    Erdogan mobilisiert Türken in Österreich für Wahl
    w w w . krone.at/1711113

    Und was fällt unserer Regierung dazu ein - außer Schwanz einziehen?????

  2. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2018 00:15

    In der üblich systemtreuen 'Welt' finden sich sogar einige verschämte Selbsterkenntnisse. Denen fällt auf, dass Europa völlig von den USA abhängig ist, speziell in der Software. Mechanik gibt es fast nicht mehr, nur mehr Mechatronik. Die Softwarepatente gehören durchwegs den US, weil die moralischen Übermenschen in Europa das nicht schaffen. So funktioniert praktisch keine hierzulande hergestellte Maschine, egal welcher Art, noch ohne amerikanische Lizenz.

    Merkel und Macron imponieren Trump also nur mäßig. Die übrige Aufregung ist sowieso lächerlich.

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  1. Julian Kater (kein Partner)
    23. Mai 2018 15:57

    Ich bete jeden Tag zu Gott, dass Trump endlich jene wirtschaftlichen und steuerlichen Massnahmen ergreift und in die Tat umsetzt, auf das Deutschland endlich an seiner unerträglichen antiamerikanischen Arroganz ersticken möge. Es ist nicht mehr auszuhalten."Deutschland ist die grösste Ohnmacht der Welt" H-J Abs, 1969, die nur durch Auslandsaufträge, massgeblich durch das böse, bankrotte Amerika in Gang kommt.Deutschland selbst verarscht durch nicht Sanktionieren seiner ganzen Skandalkonzerne doch selbst die ganze Welt am laufenden Band, man denke nur an VW und Deutsche Bank.Amerika hat einen Exportanteil von 8% am BIP und ist immens exportstark.Es braucht keinen Export um erfolgreich zu sein

  2. Tahmasp
    23. Mai 2018 09:24

    Das Iranbashing in diesem Artikel ist unterste Propagandaschublade - leider.

  3. Golo Mann 2.0 (kein Partner)
    22. Mai 2018 16:17

    Keinen Dunst vom Iran

    Der Iran wird im wesentlich von der gut ausgebildeten und gut verdienenden Diaspora am Leben gehalten, also gut und gerne 35(+/-) Millionen.

    Sanktionen sind demnach ein Spiegel politischer Hilflosigkeit.

  4. AppolloniO (kein Partner)
    22. Mai 2018 11:43

    Sorry, Salzburg gehört -anerkannterweise gänzlich zu Österreich, aber Jerusalem ist keineswegs zur Gänze zu Israel gehörig (meint die Mehrheit der Völker). Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

    Dass Trump plant alle Firmen -auch ALLE nicht-amerikanischen- zu bestrafen wenn sie denn mit dem Iran Geschäfte machen ist nichts anderes als schrecklicher
    NEOKOLONIALISMUS.
    Und Europa hat keinen Plan dagegen.

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    22. Mai 2018 00:15

    In der üblich systemtreuen 'Welt' finden sich sogar einige verschämte Selbsterkenntnisse. Denen fällt auf, dass Europa völlig von den USA abhängig ist, speziell in der Software. Mechanik gibt es fast nicht mehr, nur mehr Mechatronik. Die Softwarepatente gehören durchwegs den US, weil die moralischen Übermenschen in Europa das nicht schaffen. So funktioniert praktisch keine hierzulande hergestellte Maschine, egal welcher Art, noch ohne amerikanische Lizenz.

    Merkel und Macron imponieren Trump also nur mäßig. Die übrige Aufregung ist sowieso lächerlich.

  6. fxs (kein Partner)
    21. Mai 2018 21:07

    Man kann natürlich blind egoistisches amerikanisches Vorgehen unterstützen. Das wird spätestens dann blöd, wenn dieses Vorgehen europäischen Interessen massiv schadet. So hat die aktuelle Benzinpreiserhöhung wohl sicherlich gar nichts damit zu tun, dass mit dem Iran ein erdölexportierendes Land boykotiert werden soll. Und das Steigen die Erdölpreise auf ein Niveau, dass den Abbau amerikanischer Ölsande und Ölschiefer profitabel macht, passiert rein zufällig. Natürlich ist eine "Schadenskompensation" für europäische Firmen, die durch die Durchsetzung der US-Sanktionen geschädigt werden, illusorisch. Die EU muss einfach problemorientiert reagieren und alle Wirtschaftssanktionen aufkündigen.

  7. McErdal (kein Partner)
    21. Mai 2018 18:54

    *****Unglaublicher Missbrauchsskandal in katholischer Kirche in Chile: Papst Franziskus nahm Täter zunächst in Schutz! 34 Bischöfe wollen zurücktreten!*****

    w w w . guidograndt.de/2018/05/21/unglaublicher-missbrauchsskandal-in-katholischer-kirche-in-chile-papst-franziskus-nahm-taeter-zunaechst-in-schutz-34-bischoefe-wollen-zuruecktreten/

  8. Marcus Aurelius (kein Partner)
    21. Mai 2018 16:51

    Lieber Dottore Unterberger, Donald Trump ist weder ein Rüpel noch ein Hallodri. Er ist schlicht jemand, der seine Wahlversprechen einzuhalten entschlossen ist — mögen auch die Linken in Senat, Repräsentantenhaus und verbündeter Presse noch so sehr dagegen wettern und Schlammschlachten vollführen. (Nennen Sie mir bitte einen einzigen europäischen Politiker, Sebastian Kurz vorerst ausgenommen, der seine Wahlversprechen nicht schon an der Urne vergisst.)

    Trumps Credo "America first" umfasst auch die alte Weisheit "There is no free lunch". Aber Europa hat sich stets auf den (teuren) Schutzschild der USA verlassen, seine Armeen zugunsten Wählerbestechung verrotten lassen. Trump hat recht.

    • Julian Kater (kein Partner)
      24. Mai 2018 13:04

      Wunderbar. Endlich mal jemand, der auch nur 2mm über die eigene Nasenspitze hinausdenken kann. Die USA haben nur einen Exportanteil von 8% am BIP, sind aber einer der exportstärksten Nationen der Welt. Deutschlands marode Wirtschaft kommt nur durch Auslandsaufträge in Gang und ist mit 60% Exportanteil am BIP "die grösste Ohnmacht der Welt" (HJ Abs). An dem Tag, wo Trump anfängt an der Handelsbilanz zu sparen, ist das antiamerikanische, arrogante deutsche Europa endgültig abgeschossen. Ich als Halbiraner unterstütze übrigens aus ganzer Seele den richtigen Kurs des amerikanischen Präsidenten. Die USA sind eben bei weitem nicht so raffgierige wie Piefkes und Ösis. Das ist der feine Unterschied.

  9. Torres (kein Partner)
    21. Mai 2018 11:20

    "Trump benimmt sich wie ein Rüpel"? Trump tut offenbar (auch für Unterberger) Unerhörtes und Ungewöhnliches: Er setzt seine Wahlversprechen und -ankündigungen 1:1 durch - wenn es nicht leicht und sanft geht, eben mit Gewalt. So etwas ist man in Europa nicht gewöhnt: Wahlversprechen gelten da als unverbindliches Zuckerbrot für das naive Volk, die man nach der Wahl sofort und folgenlos vergessen nd entsorgen kann. Trump ist ein - zugegebenerweise etwas brutaler - "Macher". Immerhin hat er in 16 Monaten mehr weitergebracht als andere seiner Vorgänger in 8 Jahren - allerdings (und das wirft man ihm wohl am meisten vor) ohne Rücksicht auf p.c. und Gutmenschetum.

  10. Herbert Richter (kein Partner)
    21. Mai 2018 11:07

    Passt heute sogar im Zeitablauf. Seien Sie mutig und lesen Sie meinungsneutral und objektiv! Sie werden erstaunen!
    new.euro-med.dk/
    Die Rolle der USA

  11. McErdal (kein Partner)
    21. Mai 2018 10:17

    ****„Osmanische Ohrfeige“*********

    Erdogan mobilisiert Türken in Österreich für Wahl
    w w w . krone.at/1711113

    Und was fällt unserer Regierung dazu ein - außer Schwanz einziehen?????

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. Mai 2018 11:10

      Welchen Schwanz???

    • Riese35
      23. Mai 2018 01:20

      Ich wüßte eine Antwort: nicht die Identitären wegen Terrorismus vors Gericht, sondern all jene, die extra nach Sarajewo gefahren sind, um sich die Hetzaufrufe anzuhören und geistig einzusaugen. Von der Grenze bei allfälliger Wiedereinreise sofortige Abschiebung, falls keine österreichischen Staatsbürger, und mit Einreise- und Aufenthaltsverbot belegt, und österreichische Staatsbürger sofort in Untersuchungshaft und Prozeß. Unsere Justiz hat sicher schon mit den Identitären vorgeübt, wie man so etwas abwickelt.

      Kurz hat leider nur ein großes Mundwerk, um davon abzulenken, daß der Karren in die Gegenrichtung fährt. Das beweist schon Brandstetters Berufung in den VfGH.

  12. Knut (kein Partner)
    21. Mai 2018 07:06

    Nachdem ja nun lange genug der Trump ausgiebigst durch alle Fettnäpfchen gezogen wurde wundert mich eigentlich, warum die räudige Pressemeute nicht mehr den Begriff "irrer Kim" verwendet. Was hat sich verändert? Und warum ist nie von einer "irren Merkel" die Rede?

    Und generell muss festgestellt werden - jeder, der am Finanzsystem der (T)Rothschilds rüttelt, lebt gefährlich. Fragt doch den John F. Kennedy oder den Muammar Gaddafi

  13. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    21. Mai 2018 04:32

    Trump ist US-Präsident und macht seinen Job, was viele vor ihm weniger und Obama schon gar nicht getan haben. Jetzt staunen die üblichen Herumschwafler. Beim gelegentlichen Durchsehen von Überschriften - das Hineinsehen lohnt meist nicht - finde ich in der systemtreuen 'Welt' die einzigen Ansätze von Erkenntnis.

    Hier im Forum ergehen sich die Verschwörungsfans in lustigen Theorien, was offensichtlich den Gandalf zur Verzweiflung bringt. Einer der Gekrönten leidet, mein Beileid.

  14. machmuss verschiebnix
    19. Mai 2018 22:25

    halb OT :

    Trump Tweets from today:

    Welcome Attorney John Huber and Gina Haspel new CIA director to the Trump Team

    Bringing in Attorney John Huber well played by Sessions and Trump

    excerpts from Ken Klukowski senior legal editor for Breitbart News:

    Professor Jonathan Turley, a top national legal expert on government investigations, commented on Thursday about Attorney General Jeff Sessions’ decision to bring in U.S. Attorney John Huber. Turley called it “brilliant”to combine all the powers of the U.S. Department of Justice’s inspector general with a prosecutor who can bring charges, seek indictments, and get results for President Trump far more quickly than a second special counsel.

    Sessions informed Congress in his letter that all the matters recommended for investigation by Goodlatte, Gowdy, and Grassley are “fully within the scope of Huber’s existing mandate.” He also informed the chairmen that Inspector General Michael Horowitz, who is working with Huber, has a staff of 470 investigators, giving Huber access to enormous investigative firepower that far exceeds the staff of any special counsel.

    As a U.S. attorney, Huber has full authority to empanel a grand jury and to file criminal charges. A grand jury can be empaneled anywhere, which means that it could be a group of citizens from deep-red Utah – in the heart of Trump country – instead of the D.C. Swamp that decides whether to hand down indictments for felony prosecution.

    “I think people are missing what could be a brilliant move here by Sessions. What he did is he essentially combined the powers of the inspector general with the powers of a line prosecutor.”

  15. socrates
    19. Mai 2018 22:09

    Als die Welt ein Volk überfiel!
    Der Beginn des Weltkrieges:
    England und Frankreich erklären Deutschland den Krieg mit dem Ziel, eine Wiedervereinigung Danzigs mit dem Deutschen Reich zu verhindern.
    Schlagzeile des Daily Herald vom 4. September 1939[1]

    Die National Zeitung zur Entfesselung des Zweiten Weltkrieges
    Entsetzen in Deutschland über die neuerliche Entfesselung eines Weltkrieges durch England
    (Freiburger Zeitung vom 4. September 1939)
    Als Zweiter Weltkrieg wird die bislang größte und verlustreichste, nahezu weltweit geführte, militärische Auseinandersetzung der Menschheitsgeschichte von 1939 bis 1945 bezeichnet. Deutlicher als der Erste Weltkrieg, war er im wesentlichen ein gegen Deutschland gerichteter Vernichtungskrieg der führenden Großmächte des 20. Jahrhunderts (? Zweiter Dreißigjähriger Krieg).

    „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. [...] Vorwärts Soldaten Christi!“[2] — Winston Churchill am Tage der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs gegen Deutschland[3]

    • Undine
      19. Mai 2018 22:29

      @socrates

      Danke für die geschichtliche Aufklärung!***************+!

    • pressburger
      19. Mai 2018 22:32

      Am 3, September haben England und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärt. Begründung, Einmarsch der Wehrmacht in Polen. Ziel, Unterstützung Polens. Am 17. September Einmarsch der Roten Armee in Polen, Teilung Polens zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion. Der UdSSR wurde der Krieg nicht erklärt, Polen ist von der Landkarte verschwunden, Gründe für einen weiteren Krieg hat es damit nicht gegeben. Wer wollte eigentlich den Krieg ?

    • machmuss verschiebnix
      20. Mai 2018 09:49

      ... die Zionisten wollten den Krieg, @Pressburger

    • machmuss verschiebnix
      20. Mai 2018 09:50

      » ... siehe ich werde sie neidisch machen, auf ein Volk, das nicht
      mein Volk war ... «

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Mai 2018 04:38

      Den Beleg zu dem angeblichen Churchill-Zitat, den zu verlangen wäre zu viel? Ich kenne ziemlich viel Reden, die er in dieser Zeit gehalten hat, aber diese Diktion ist Quatsch.

      Den Müll der Freiburger Zeitung glaube ich ohne Beleg. Deren Redaktion muss die Jahre vorher bei den Klingonen verbracht haben, wenn sie Hitlers jahrelangen Amoklauf übersehen hat.

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      21. Mai 2018 05:56

      Nicht vergessen!

      Am 30. November 1939 griff die UdSSR Finnland an.

      Da Finnland die Forderungen nach Gebietsforderungen der Bolschewiken in der Karelischen Landenge ablehnte.

      Bei GB und F - gähnende Leere und Vakuum.

  16. socrates
    19. Mai 2018 22:04

    WISSEN.DE ARTIKEL
    Israels Sechstagekrieg an drei Fronten
    In den Morgenstunden des 5. Juni 1967 beginnt Israel unter Ausnutzung des Überraschungsmoments einen Präventivkrieg gegen seine arabischen Nachbarn Ägypten, Syrien und Jordanien. Nachdem alle Bemühungen um eine Entschärfung des israelisch-arabischen Konflikts in den ersten Junitagen gescheitert waren, beginnt der dritte israelisch-arabische Krieg seit der Gründung des Staates Israel im Mai 1948.
    Was hat der Wolf mit dem Freihandel zu tun? Was haben die Glühlampen mit dem Freihandel zu tun? Was hat das Waffengesetz mit dem Freihandel zu tun? Was hat CETA mit Freihandel zu tun, ist es nicht viel mehr ein geregelter Handel bei dem die Großverdiener unsere Gesetze umgehen?
    So falsch wie dieser Artikel war schon lange nichts.

  17. Gandalf
    19. Mai 2018 21:13

    Nach Lektüre der heutigen, bis jetzt (21:04) fallen gelassenen, überwiegend unbedeutenden 57 Kommentare kann ich meine Enttäuschung, die sich schon über Wochen, wenn nicht Monate, aufgebaut hat, nicht mehr zurückhalten. Wer sich an solchen Primitivitäten erfreuen kann, soll seine Freude haben. Ich verabschiede mich aus dem zerlauchten Kreise, im Moment ohne jedes Bedauern. Wenn da um die Sternderln herumgekeppelt wird, sachlich aber überwiegend Banalitäten geschleudert werden, ist das nicht mehr mein Forum. Gandalf berabschiedet sich nach Mittelerde.

    • Gandalf
      19. Mai 2018 21:19

      P.S:
      Na ja, Zorn und Ärger sind schlechte Korrektoren. Natürlich will ich mich nicht "berabschieden", sondern, und das wirklich ganz ernsthaft, VERabschieden. Ich grüsse alle, um deren Beiträge es mir möglicherweise leid tun wird, und gratuliere denen, die durch Bos- und Dummheit dazu beitragen, doesen Blog zu ruinieren.

    • otti
      19. Mai 2018 21:46

      NEIN - mein zutiefst geschätzter Gandalf !
      NEIN - das akzeptiere ich NICHT !

      Das NEIN von mir wird Dir zwar wurscht sein - so wie ich Dich kenne - aber es kommt mir vom Herzen.
      Natürlich paßt mir auch manchmal einiges nicht. Aber wo gibt es 100 %, ausgenommen bei mir.......
      Und so BITTE ich Dich, Deinen spätabendlichen Ärger mit einem dunklen Glas Rotwein wegzuspülen, halt ein paar Tage Ruhe zu geben und den destruktiven Versuchen ganz Weniger standzuhalten.
      DU WÜRDEST NICHT NUR MIR ABGEHEN !!!

    • Undine
      19. Mai 2018 22:06

      @Gandalf

      Das lese ich mit großer Bestürzung! Da ich nicht jener Generation angehöre, die prinzipiell jede Schuld anderen anhängt, sondern so erzogen worden bin, zunächst den Fehler bei sich selbst zu suchen, frage ich mich natürlich als erstes, ob und wie viel ich zu Ihrem Groll beigetragen habe. Wenn ja, dann täte mir das besonders leid, weil ich Ihre Beiträge immer ganz besonders schätze. Nun hoffe ich, daß Sie nach einer Ruhepause doch wieder zurückkehren! Ich kenne mich ja da nicht aus, aber gibt es von Mittelerde auch einen Weg zurück! ;-)

    • Brigitte Imb
      19. Mai 2018 22:53

      @Undine,

      vielleicht ist Mittelerde "Wien", und man kann @Gandalf ev. doch woanders antreffen, bzw. er schreibt dann von woanders.

    • machmuss verschiebnix
      20. Mai 2018 10:40

      Nein, Brigitte Imb - Wien ist doch Mordor http://de.lotr.wikia.com/wiki/Mordor

    • machmuss verschiebnix
      20. Mai 2018 11:03

      @Gandalf,

      ihr "Ahne" kam auch wieder zurück :))

      » Gandalf begleitet in DER HERR DER RINGE Frodo bei seiner Mission, fällt aber an der Brücke von Moria dem feurigen Balrog zum Opfer. Allerdings gewähren ihm die Valinori eine zweite Chance, so dass er seinen Bestimmung vollenden kann und nach seiner "Wiedergeburt" als Gandalf der Weiße zurückkehrt und die Völker offen in den Kampf gegen Sauron führt und so dessen stärkster Widersacher ist. «

    • socrates
      20. Mai 2018 21:58

      Gandalf
      Gibt es Kaffeehäuser in Mittelerde? Richtige, mit Spielzimmer, Billiard und intelligenten Menschen? Dann komme ich!

    • Gandalf
      21. Mai 2018 21:22

      @ Undine, Brigitte Imb, otti, machmuss verschiebnix, socrates:
      Danke!
      P.S.: @ machmuss..: Ja, richtig. Wien IST Mordor!

  18. Undine
    19. Mai 2018 16:37

    Das ist ein Schulbeispiel von "gelebter Toleranz", wie die Linken sie meinen:

    "Jan BÖHMERMANN und schwarze Listen

    Wer Menschen auf Blacklists vorführt, dem sollte klar sein, dass er damit dem Diskurs schadet und die Spaltung der Gesellschaft fördert."

    https://bazonline.ch/31574037

  19. schreyvogel
    19. Mai 2018 12:34

    In Bezug auf Palästina spricht A.U. abwertend von "Formalstandpunkten, die an einem historischen Status quo festhalten wollen". Die (noch immer anhaltende [Alia]) forcierte jüdische Einwanderung ist also von der indigenen Bevölkerung hinzunehmen.

    Wird A.U. auch einmal von der forcierten Einwanderung in Österreich und Deutschland so sprechen?

    • Undine
      19. Mai 2018 17:14

      Nach abgeschlossener sog. Geschichtsschreibung (die schreiben natürlich wie immer die SIEGER!) wird in den Schulbüchern stehen, daß die autochthone Bevölkerung Ös wegen mangelnder Zeugungskraft der Männer und zunehmender Unfruchtbarkeit der Frauen einfach von der Bildfläche verschwunden ist. Die wenigen Überlebenden hießen die Mohammedaner freudig willkommen in der Hoffnung, daß ihre Pensionen gesichert sind, worauf sie geschlossen dem ISLAM beitraten und Allah demütig huldigten.

    • schreyvogel
      19. Mai 2018 18:09

      Undine,
      genau so wird unsere Nakba kommen. Und es wird keine österreichische Intifada geben. Wir werden dann alle Arabisch sprechen und die Leugnung des H. wird Pflicht.

      Unsere Paradigmen werden sich alle umkehren. Wir können nur mehr auf die Gnade des Allerbarmers, des Barmherzigen hoffen.

    • Cato
      19. Mai 2018 19:08

      @ Undine
      „.....dass die Bevölkerung Ös.....von der Bildfläche verschwunden ist...“
      Diese Worte berühren und schmerzen. Die Befürchtung, dass sie wahr werden, ist allerdings in hohem Maße begründet.

  20. Ausgebeuteter
    19. Mai 2018 10:47

    Trump hat ein paar gute Ideen, aber die Negativen überwiegen. Und bei der EU-Führung ist es ähnlich.
    Das Herauskommen aus dieser blöden Konfrontation USA:Europa ist nun ein große Herausforderung und nur kluge und bedachte Leute können dies bewerkstelligen. Daher gehört Trump von den US-Amerikanern (im Impeachmentverfahren?) abgesetzt und auch in Brüssel ist so ein Schritt überfällig. Die selbsternannten Machthaber in Berlin und Paris wird es ohnrehin bald nicht mehr geben, denn alle arbeiten gegen die eigene Bevölkerung.

    • dssm
      19. Mai 2018 12:36

      @Ausgebeuteter
      Abgesehen von der ewigen Schuldenmacherei wüsste ich jetzt keinen politischen Ansatz welchen ich ablehnen würde. Das Privatleben des Präsidenten geht mich ja zum Glück nichts an ....

  21. Undine
    19. Mai 2018 10:29

    OT---aber ein MUSS für jeden, der an wirklich brillanten Reden seine Freude hat! Ich wünsche diesen AfD-Politikern, daß sie mit ihren Reden auch etwas bewirken können; mich veranlassen solche Reden, bei denen ich JEDEM WORT ZUSTIMMEN KANN, doch noch Hoffnung zu schöpfen, daß unser Kontinent nicht ganz den Bach hinuntergeht!

    Der Hinweis kam vor wenigen Tagen von @Erich Bauer:

    "https://www.youtube.com/watch?v=gfyy4cpbWnc

    So rockte die AfD mit brillanten Reden am 20.04.2018 den Bundestag."

  22. pressburger
    19. Mai 2018 10:26

    Diese verfahrene Situation hat sehr wenig mit Trumps Politik zu tun, sondern praktisch alles mit der katastrophalen Situation der EU. Die EU hat in den letzten Jahrzehnten alles unternommen um sich als Faktor in der internationalen Politik aus dem Spiel zu nehmen. Die Llnken, internationalistischen Eurokraten haben die EU in eine Sackgasse manövriert. Die EU war von Anfang an gegen Trump, ist jetzt auch vehement gegen Putin. Zuerst versuchte Merkel zu Freude der deutschen Öffentlichkeit Erdogan zu kaufen, nur Erdogan hat Merkel gezeigt, dass er den dickeren Prügel hat. Kein Verbündeter weit und breit !
    Europäische Politiker haben sich immer selbst belogen, in der Behauptung USA sind Freund von Europa. Sie haben nicht kapiert , dass die USA einen einzigen Freund haben, dass sind die USA selbst. Obama hat ihnen die Illusion gelassen dass sie wichtig sind, die EU Staaten. Trump hat die EUlinge mit der Nase in den Sh... gestossen. Jetzt drohen die EUkraten mit Fäustchen gegen den bösen Trump, reden sich selbst ein, wie potent dass sie doch sind. Aber der Rückzug kommt bald, still und leise.
    Wer kann als Politiker so blöd sein, dass er sich mit beiden mächtigen Nachbarn anlegt, ohne die jeweils zu Verfügung stehenden Kräfte zu berücksichtigen. Glaubt in der EU wirklich jemand dass sich Putin durch die Sanktionen beeindrucken lässt, dass er sich aus der Krim zurückzieht.
    Dieses stecken bleiben im infantilen Wunschdenken ist einerseits dumm, noch schlimmer es ist gefährlich. Anstatt in der EU Ordnung, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch, zu schaffen wird lieber weltpolitisch schwadroniert. Demokratie für alle, Sozialstaat für Afrika.
    Ein paar weitere Watschen von Trump könnten die EUrokraten endlich zu Realität erziehen, aber auch dass bleibt eine Illusion.
    Lieber zieht sich die EU in ihre selbstgebastelten Bunker und hofft, dass es eine Entsatzung doch noch geben wird.

    • Pennpatrik
      20. Mai 2018 08:32

      Das hat etwas mit dem nicht-Erkennen von Realität zu tun. Die EU begeistert sich an einer sozialistischen Utopie.

  23. Undine
    19. Mai 2018 10:11

    Wie bei so Vielem sollte uns die SCHWEIZ als Vorbild dienen: das WAPPENTIER der Schweizer könnte der IGEL sein, der bei drohender Gefahr sich zur Kugel rollt, wodurch seine Stacheln ihn nach allen Seiten gegen jeden Feind (ausgenommen das vom Menschen erfundene Auto!) vorzüglich schützen! Die Eidgenossen sind immer bewaffnet bis an die Zähne! Die Schweiz ist IMMER GERÜSTET---WEIL sie KEINEN KRIEG will!
    Und was machen wir? Was macht Deutschland? OFFENE GRENZEN heißt das Credo der EU---zu unser aller Verderben!

    • dssm
      19. Mai 2018 12:46

      @Undine
      "OFFENE GRENZEN heißt das Credo der EU" - ist das nicht ein grammatikalischer Fehler? Denn es ist das Credo IN der EU. In so gut wie allen EU-Staaten wählten breite Mehrheiten diesen Schwachsinn. Wenn Politiker wie Merkel wiedergewählt werden, und bei der muss wirklich jeder Wähler mitbekommen haben für was die steht, dann ist die Politik ja nicht von der EU, also den Eliten in Brüssel gekommen, sondern vom Wahlvolk, das eine wohlbekannte, aber katastrophale, Politik wieder und wieder bestätigt hat. Auch Macron war vorher sozialistischer Minister mit einschlägigem Portfolio.

    • Riese35
      19. Mai 2018 15:03

      @dssm: Traurig aber wahr. Und auch in Österreich hat das Wahlvolk mehr die Worte als die Taten gewählt.

    • dssm
      19. Mai 2018 18:54

      @Riese35
      Wir sind ein Sonderfall. Parteien die ihre Wahlversprechen vergessen sind ja nichts neues, aber DAS zentrale Thema einfach ignorieren hat schon einen strengen Geruch. Aber den Niederländern geht es ja auch nicht besser. Gerade dieser Umstand macht ja Leute wie Trump oder Orban so populär, die versuchen nach der Wahl die Versprechen zu erfüllen.

    • pressburger
      19. Mai 2018 22:37

      Bitte nicht das helvetische Stachelschwein zu überschätzen. Die Mehrheit im Parlament ist links, die Regierung ist auch links. Der Wunsch der Politikerkaste, ein baldiger Anschluss an die EU.

    • Mentor (kein Partner)
      21. Mai 2018 07:55

      Die Schweiz ist in vielem ein Vorbild im Schutz der Grenzen aber schon lange nicht mehr.
      Kontrolliert wird nur mehr an den wichtigen Übergängen zwischen 8 und 17 Uhr.
      Der größte Teil sind dabei die eigenen Bürger welche bei der Einreise auf Schmuggelware "gefilzt" werden.
      Der Zivildienst findet in diesem Land immer mehr Anhänger und die Armee klagt bereits über Rekrutenmangel.
      Das schlimmste, der Staatsrundfunk SRF ist stramm Links, die eigenen Bürger nicht mehr fähig das zu erkennen. Die vielgerühmte Direktdemokratie ist nach der Nichtumsetzung einer Abstimmung, der Masseneinwanderungsinitiative, zu Hinterfragen.
      Das Positivste, der extrem niedere Verschuldungsstand des Landes.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. Mai 2018 11:43

      Ein au contraire, sg. Undine, die Schweiz ist ebenso ein Spielball des Weltjudentums, bestes Beispiel die BIZ, auch die vollkommene Entmachtung der ehemals "privaten" schweizerischen Banken und die Amerikanisierung der Bankengesetze der "freien" Schweiz. Jede Schweizer Bank ist mittlerweile genauso löchrig und der Weitergabe an Daten verpflichtet, wie die österreichischen Abzock- und Dienststellen des Sozialismus. Sozialismus und Freimaurerei ist Judentum ohne Glaubensbekenntnis. Siehe Oktoberrevolution und Franz. Revolution.
      Nebenbei, kam der Jude Lenin nicht mit dem Zug aus dieser Schweiz?

    • Golo Mann 2.0 (kein Partner)
      22. Mai 2018 16:22

      Wer das wirklich glaubt gehört besachwaltert.

      Die tiefe Schweiz war und ist vor allem ein Mafia-Staat. Von der kommt die Butter.
      Perfekt ist die Illusion, dass das Brot redlich verdient wird.

      Es gibt kein wahres Leben im falschen. Falschheit dein Name ist Schweiz.

  24. HDW
    19. Mai 2018 10:08

    Dieser europäischen Generation schwebt ein marxistischer Zentralstaat als Lösung aller Probleme vor. Kommt aus deren Lebensgeschichte. Zu erreichen über die Destabilisierung zur "Revolutionären Situation". Ob Jihadisten, Kalerghimischlinge, österr.STAMOKAP Geschwubl, Stasiseilschaften, Sorosgeld oder Gramscihegemonie, wurscht, Hauptsache es kracht und die zentralistische Ordnungsmacht der KOMINTERN tritt als Exekutivkomitee auf den Plan.
    Dieses sowie dessen Abwehr spielt sich emblematisch in Italien seit 1943 ab, wie auch weltweit seit die kommunistischen Finsterlinge aus dem Hotel LUX flatterten. Das italienische Bürgertum hat das jetzt durch bipolare Eingrenzung zur Entscheidung getrieben.
    (die auffallend vielen Hohen Vertreter in der EU haben übrigens alle einen marxistisch oder kattokommunistischen Hintergrund)
    Solange das europäische Bürgertum dies nicht auch rechtzeitig erkennt und eindeutig historsch in den grossen Europäischen Bürgerkrieg einordnet, besteht die Gefahr des neuerlichen Untergangs Europas, entweder durch Bolschewisierung oder durch Entstehen einer Hitleristischen Gegenmacht.
    M.M.n. motiviert diese Erkenntns am ehesten die Führung der ehemaligen Ostblockstaaten, gerade wegen ihrer marxistisch-leninistischen Schulung in der Jugend.

  25. Postdirektor
    19. Mai 2018 09:50

    Am schlimmsten finde ich die Notfallverordnung der EU-Kommission, die es ermöglicht, dass es europäischen Firmen unter (hoher) Strafe verboten wird, sich an die US-Sanktionen gegen den Iran zu halten. Etwa aus der Befürchtung heraus, sonst bei US-Geschäften benachteiligt zu werden. Damit stellt sich die EU eindeutig auf die Seite des diktatorischen Iran-Regimes.

  26. Moti44
    19. Mai 2018 09:45

    Manchmal glaube ich, dass ich beim wirklich klugen, für Österreich so wichtigen Andreas Unterberger im falschen Film bin. Israel hat Palästina 1967 erobert. Wie Russland Ostpreußen. OK. Dann hat es zwei Optionen. Es gliedert es samt seiner Bevölkerung in den Staat Israel ein oder es billigt Palästina seine Eigenstaatlichkeit zu. Die Arbeiterpartei Israels, die den Weg der Eigenstaatlichkeit gehen wollte wurde abgewählt. Die neue zionistische Führung will aber weder Angliederung noch Eigenstaatlichkeit . Sie entschied sich zu einem dritten Weg. Man will das Land behalten, aber möglichst ohne Palästinenser, denen man das Leben in den besetzten oder kontrollierten Gebieten durch permanente Enteignungen möglichst unerträglich macht und (noch vergebens) auf Auswanderung hofft. Apartheid also, auch gegen die Palästinenser in Israel selbst. Eine solche Politik kann man nur durchhalten wenn man gute Freunde hat, die das Völkerrecht und die UN-Charta und die UN-Resolutionen nicht ernst nehmen müssen weil sie so mächtig sind. Diese mächtigen Freunde haben mit dem von ihnen mit viel Geld geförderten "Arabischen Frühlung" den Nahen Osten in ein blutiges Chaos gestürzt und sind nun dabei auch dem Iran zunächst wirtschaftlich und möglicherweise erneut militärisch den Hals abzuschnüren. Seit 250 Jahren hat der Iran keinen Nachbarstaat angegriffen, dennoch wurde es von den USA in den 1940er Jahren besetzt, seine Nachkriegsregierung wegeputscht und von den USA in einen blutigen Krieg mit dem Irak verwickelt. Nun unterstützt es Syrien in einem von den USA und seinen Freunden massiv geförderten Krieg im eigenen Land. Das gefällt weder den USA noch Israel. Die USA halten 1/3 des Landes gegen den Willen Assads besetzt und unterstützen jene syrischen Kurden, die sonst gezwungen wären auf einen Kompromiss mit Assad einzugehen. Die Israelis haben bislang über 100 Luftangriffe auf syrische und iranische Truppen durchgeführt ohne selbst angegriffen worden zu sein. Sie unterstützen in der Provinz Dera die Reste des IS. Fazit A.U.: man muss mehr Druck auf den Iran ausüben ! Nebenbei: Wieso hat Europa das Chaos in Libyien und Syrien zu verantworten und nicht die USA und ihre Freunde? Andreas Unterberger, ich kann dir nicht folgen.

    • Undine
      19. Mai 2018 10:37

      @Moti44

      Von mir gab's 3 Sternderl und noch jede Menge dazu! Ihrem Kommentar kann ich zu 100% zustimmen!

      *********************
      *********************
      *********************+!

    • dssm
      19. Mai 2018 12:57

      @Moti44
      Ich kann die Israelfeindschaft einfach nicht verstehen! Denn die Juden haben aus einer Wüste ein blühendes Land gemacht. Die haben eine hochtechnologische Industrie, super Schulen, einen Rechtsstaat (wo sogar linke Politiker eingesperrt werden), eine funktionierende Demokratie, eine freie Presse – und was haben die Araber?!?!
      Die Araber sind überall ein faules Gesindel! Und ich schätzte nun einmal Fleiß, Leistung und Innovation! Wogegen ich für Faulheit, Korruption, Nepotismus, Bildungsverweigerung und ewige Jammerei keinerlei Verständnis habe!

    • Moti44
      19. Mai 2018 18:51

      @Ich bin kein Feind der Israelis, ich bin ein Gegner der aktuellen zionistischen Regierung, die der Meinung ist, das Palästinenserproblem nicht lösen zu müssen, sondern mit Gesprächsverweigerung, Repressionen und Darstellung der Palästinenser als Chaoten und Terroristen dauerhaft über die Runden zu kommen. Das funktioniert nur mit der Rückendeckung durch den großen Bruder, den man mittels Lobby weitgehend am außenpolitischen Gängelband hat. Ohne die bedingungslose Unterstützung der USA hätte Israel schon längst Frieden schließen müssen mit seinen restlichen Nachbarn, zum segensreichen Frieden mit Ägypten hat man sich ja auch erst auf sanften Druck entschlossen.

    • HDW
      19. Mai 2018 18:52

      @dssm
      ***********************************

    • dssm
      19. Mai 2018 18:59

      @Moti44
      Also ich verstehe die Geduld der Israelis manchmal nicht, dieses faule, alimentierte Araberpack würde ich einfach aus dem Land treiben, sollen sich doch die rundherum wohnenden Araber um die kümmern, für den Wohlstand dieses Planeten ist der Beitrag der Araber nun einmal unter Null.
      Aber da nun der sympathische und intelligente Iganzio Cassis offensichtlich die Fackel weiterträgt ... schauen wir was da herauskommt.

    • HDW
      19. Mai 2018 19:29

      Also ich konnte weder bei Shukeiry noch bei dem PLO Bolschewiken Arafat noch kann ich bei der Fatah, Hamas oder Hisbollah irgend etwas von der Art des Nachfolgers von Nasser, Anwar Sadat, der Arafat übrigens nicht ausstehen konnte und den die Jihadisten Monster ermordet haben, sehen. Die werden weiter keinen Frieden wollen solange Juden dort leben. Und von Apartheit der 1,2 Millionen israelischen Araber kann wohl nicht die Rede sein. Für sie gelten dieselben Gesetze wie für alle Israelis. Wenn sie sich diskriminiert fühlen können sie ihre Rechte bei Gericht einklagen. Das gilt nicht für die besetzten Gebiete, daher wäre die Ein StaatLösung die bessere, auch für die Araber.

    • Das Pingerle
      19. Mai 2018 19:35

      @Moti44
      In Ihrer Antwort an ddsm: „Darstellung der Palästinenser als Chaoten und Terroristen“

      DARSTELLUNG??? Darstellung? Gehts noch?

    • schreyvogel
      19. Mai 2018 22:20

      @Moti44
      Ein kleines Land, aber DER große Unruhestifter.

      (Trotzdem gilt: Die innenpolitischen Kommentare von A.U. sind sehr gut!)

      /*************************************/

    • Norbert Mühlhauser
      19. Mai 2018 23:28

      Moti44:
      Ich habe Sie mit Sternderln gewürdigt, ein paar Vorbehalte habe ich aber doch:
      Erstens ist es faktenwidrig, den USA die Hauptschuld für Lybien in die Schuhe zu schieben, auch wenn sich die "Killary" sehr über den Foltertod Gaddafis gefreut hat. Die Initiative zum Bombenhagel gegen mehrheitlich Gaddafi-Treue, die offenbar "durch eine demokratisch-rechtstaatliche Revolution" nicht zu überzeugen waren, ist eindeutig von Cameron und dem Gaddafi-Spendenempfänger Sarkozy ausgegangen. Die "Bomben-Revolution" stützte sich auf NATO-Infrastruktur, weshalb ihr auch die Bomben auszugehen drohten - was dan USA nie passieren könnte.

      Zu Israel gilt einerseits und ...

    • Norbert Mühlhauser
      19. Mai 2018 23:29

      Zu Israel gilt einerseits und andererseits: Einerseits ist I. eine pluralistische, entwickelte Demokratie, die auch viele Araber zu ihren Bürgern zählt. Ein Beweggrund, Palästina nicht einzugliedern, sind demographische Besorgnisse, nämlich die Geburtenrate. Die Israelis wollen nicht kulturell unterminiert werden, möglicherweise wollen sie aber auch nicht von einem anderen Menschenschlag verdrängt werden.

      Und allfällige Enteignungen sind sicherlich nicht entschädigungslos und betreffen sicherlich auch nur nicht intensive genutzte Landstriche.

    • Moti44
      20. Mai 2018 02:30

      @Mühlhauser
      Entschädigungen? Ich empfehle ihnen mal die Lektüre von "Breaking the Silence. Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten". Ich habe auch mit Palästinenser gesprochen, die aus dem Westjordanland kamen. Sehr ausführlich. Nachher konnte ich nachvollziehen warum sich Leute in die Luft sprengen und sich bei Demos am Grenzzaun abknallen lassen. Es gibt keine Politiker des Ausgleichs mehr. Keine Jitzchak Rabins. Und auch der große Shimon Peres ist auch schon tot.

    • Norbert Mühlhauser
      20. Mai 2018 09:07

      Es ist mir leider nicht genug Freizeit vergönnt, um meine Kenntnisse durch derlei politische Lektüre zu vertiefen.

      Wenn Sie allerdings hier im Forum Standpunkte vertreten wollen, solte es Ihnen obliegen, Ihren Erkenntnisgewinn aus einer solchen Lektüren skizzierend mitzuteilen. Statt dessen sprechen Sie in Rätseln: Stimmt was nicht mit den angesprochenen Entschädigungen, und was sollen Soldaten damit zu tun haben, wie brutal und menschenrechtsverletzend auch immer?

    • Moti44
      20. Mai 2018 21:20

      @Norbert Mühlhauser: Juni 2004: 60 ehemalige Soldaten der Zahal organisieren eine Ausstellung über ihren Wehrdienst im besetzten Hebron. Das führt zur Gründung der Organisation: Breaking the Silence. Geschildert werden: Willkürliche Erschießungen, Folter, Beschlagnahme und Zerstörungen von Häusern, Wohnungen, Fahrzeugen, Feldern, Gärten (Gesetz: 40% des Grundes von Palästinensern kann ohne Entschädigung enteignet werden) Plünderungen, Terror und Mord von israelischen Siedlern bleiben ohne Reaktion des Militärs, willkürliches Sperren von Straßen bzw. Geländeteilen (Feldern).

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      21. Mai 2018 13:18

      @ dssm
      Ich stehe bei jedem Wort hinter Ihnen.

      @ Moti 44
      Eine hervorragende Definition für Antisemitismus stammt von Broder: Man darf Israel kritisieren, aber wer nur Israel kritisiert, ist ein Antisemit.
      Ich warte jetzt gespannt auf ihr Echauffieren über die Verbrechen der Hamas und der Palästinenser.

    • Norbert Mühlhauser
      21. Mai 2018 20:36

      Moti44:

      Danke für die interessanten Aussagen, das ist immerhin einiges zum "Kiefeln", soll heißen ein Verifizierungsprojekt für Mußestunden (- besonders die Sache mit der entschädigungslosen Enteignung)

    • Norbert Mühlhauser
      21. Mai 2018 22:56

      Nachtrag:

      Habe allerdings den Verdacht, dass diese zu 40 % entschädigungslose Enteignung nur Grundstücke von Familien betrifft, von denen ein Angehöriger sich eines Gewaltverbrechens gegen die israelische Bevölkerung schuldig gemacht hat.

      Das könnte man dann als Geldstrafe bzw Schadenersatz einordnen.

    • Norbert Mühlhauser
      21. Mai 2018 22:58

      Falls dem so ist, fände ich es nicht richtig, derlei Enteignungen so darzustellen, als würde sie alle betreffen.

    • Norbert Mühlhauser
      23. Mai 2018 07:45

      ... als würden sie alle betreffen.

  27. Das Pingerle
    19. Mai 2018 09:17

    "Aber erstaunlicherweise hat Trump inhaltlich in vielem Recht."

    Spät kommt sie, die Einsicht, aber sie kommt.

    Ich finde es auch immer süß, wenn die Medien in Europa vom "unberechenbaren" Trump sprechen. Der ist alles, aber nicht unberechenbar.

    Jede seiner inzwischen umgesetzten oder begonnenen Maßnahmen hat er im Wahlkampf hundertfach angekündigt. Egal ob Iran-Deal, Steuersenkung, Ausbau der Mauer zu Mexiko, Abschaffung von Obama-Care, Botschaft nach Jerusalem, Angleichung der niedrigen US-Zölle an die hohen europäischen (und chinesischen) und, und, und. Nichts davon kommt jetzt überraschend. Außer für uns Europäer, die es nicht fassen können, dass ein Politiker seine Versprechen auch einhält.

    Wir sind es gewohnt, dass Politiker Probleme verwalten, aber nicht lösen. Daher kommen wir mit Trump so schlecht zurecht.

  28. dssm
    19. Mai 2018 08:54

    Als ich beim Bundesheer war, da gab es den Spruch: Jedes Land hat eine Armee, entweder die eigene oder eine fremde, Europa hat sich für eine fremde entschieden. Das lässt sich durch viele Jahre konsequente Rüstungspolitik sicherlich ändern, aber momentan sieht es nicht danach aus und daher haben die West-Europäer die Konsequenzen zu tragen. Anstatt dem Militär Panzer, Jets und anderes Spielzeug zu schenken, haben wir eine Sozialindustrie aufgebaut. Breite demokratische Mehrheiten haben das gut befunden. Die USA und Russland haben diesen Blödsinn nicht mitgemacht, daher dominiert uns einer von den beiden.

    Eines hat unser Herr Unterberger aber nicht in den rechten Zusammenhang gestellt: Versager im Inneren, sind gefährliche Außenpolitiker! Denn genau so unfähig wie im Inland, trampeln diese, als aufgeblasene Elephanten, dann durch den Porzellanladen der Weltpolitik, um vom Versagen im Nationalstaat abzulenken. Nur wer zuhause erfolgreich ist, der kann auch nachhaltig nach außen wirken! Wer Macron, Merkel und May so zuschaut, die selbst Reförmchen nicht hinbekommen, der wird wohl in Trump oder Putin, welche ihre Länder massiv umbauen, die Zukunft sehen, allenfalls Kaczynski, Rasmussen oder Orban sind durch innenpolitische Macht auch nach außen stark, die vertreten aber zu kleine Länder.

    • Franz77
      19. Mai 2018 09:07

      ***********

    • Riese35
      19. Mai 2018 09:30

      *************!

    • logiker2
      19. Mai 2018 13:17

      *********************, ich denke sie meinen Kurz ?

    • Postdirektor
      19. Mai 2018 21:10

      ************************!

    • Konrad Loräntz
      19. Mai 2018 22:26

      Kolonien haben noch selten eigene Armeen aufgebaut.
      Nur Frankreich hat eine zeitlang versucht, eine autonome Armee mit allem Drum und Dran zu haben. Ist aber wohl der Atem ausgegangen. Sein östlicher Nachbar war immer nur Hilfstruppe. Bedingungslos. Da kommt der Tag nicht so bald an dem es heisst: "So, macht mal wie ihr denkt. Der Onkel geht jetzt nach Hause."
      Und ja freilich, die Wählerin und der Wähler durchschauen das ja alles! Die fallen bestimmt nicht auf ein bisschen Wohlfühlpropaganda rein.

  29. Undine
    19. Mai 2018 08:30

    A.U. schreibt:

    "Man denke etwa nur an die jahrzehntelang viel höheren Militärausgaben der USA für die Sicherheit (auch) Europas..."

    Die "Sicherheit Europas zu schützen", geschah garantiert nicht aus Liebe zu Europa, sondern diente eigenen Interessen der USA.

    "...und an den gleichzeitigen weitgehenden Verzicht Europas auf nennenswerte eigene Verteidigungsanstrengungen."

    DAS war ein großer Fehler der europäischen Staaten! Dazu kommt--- dank der Mohammedaner-Überschwemmung!--- die Infiltrierung vor allem des deutschen, aber auch unsere Heeres mit "unseren FEINDEN", die im ERNSTFALL NICHT Österreich, bzw. Deutschland SCHÜTZEN werden, sondern einzig und alleine da sind, um die ISLAMISIERUNG des Abendlandes zu beschleunigen!

    Es läuft alles NACH PLAN---allerdings nicht nach unserem und Deutschlands Plan! Dessen muß man sich bewußt sein!

    "Si vis pacem para bellum" ist ein altbewährtes lateinisches Sprichwort.

    "Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor." "Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg." oder "Wer den Frieden sucht, bereite den Krieg (vor)"

    Bestes Beispiel für den Wahrheitsgehalt dieser alten Weisheit: die SCHWEIZ!

    Und was haben WIR GETAN zu unserer Sicherheit? Unsere Grenzen wurden von hunderttausenden von moslemischen FEINDEN einfach niedergerannt! So sieht's aus!
    Wir täten gut daran, die Russen als unsere Freunde zu sehen!

    • Franz77
      19. Mai 2018 09:06

      ******************

    • Cato
      19. Mai 2018 09:17

      Vollkommen richtig!!!
      Beirteile ich genau wie Sie.

    • Freisinn
      19. Mai 2018 09:43

      Sehr gut - sehe ich genauso, insbesondere den letzten Satz!

    • Riese35
      19. Mai 2018 10:10

      *************!

    • Tegernseer
      19. Mai 2018 13:11

      *************
      „DAS war ein großer Fehler der europäischen Staaten! Dazu kommt--- dank der Mohammedaner-Überschwemmung!--- die Infiltrierung vor allem des deutschen, aber auch unsere Heeres mit "unseren FEINDEN", die im ERNSTFALL NICHT Österreich, bzw. Deutschland SCHÜTZEN werden, sondern einzig und alleine da sind, um die ISLAMISIERUNG des Abendlandes zu beschleunigen!“
      Özil und Gündogan lassen grüßen.

    • Postdirektor
      19. Mai 2018 21:18

      ****************************************************+!

    • AppolloniO (kein Partner)
      21. Mai 2018 12:27

      Das lateinische Sprichwort fiel auch mir spontan ein beim Lesen des Kommentars von AU.
      Und da liegt der Hase im Pfeffer. Die EU will, kann und darf keinen Krieg vorbereiten.
      Dies ist auch der Hauptgrund für das zahnlose Agieren weltweit. Weil mitreden tateten wir schon gerne.
      Zur Erinnerung: Selbst die Abschlachtungen vor unserer Haustüre am Balkan konnte erst mit US-Bomben (!) beendigt werden. Brüssel würde heute noch verhandeln.

  30. Sabetta
    19. Mai 2018 08:24

    Ja, Frankreich, GB und Deutschland haben viel zur Verelendung der Länder des sog. "Arabischen Frühlings" beigetragen und als Putin diesen Wahnsinn in Syrien gestoppt hat, mussten wir die vielen flüchtenden "Rebellen" bei uns aufnehmen, die vom Merkel-System gehudert und wie Paschas behandelt werden. Eh klar, denn das sind ja ihre Leute, die IS-Terroristen, dieses menschenverachtende Gesindel.

    Hört auf, "Europa" dabei als Schuldigen zu nennen. Wir haben damit nichts zu tun, bloß unsere Soros-Medien und -Politikermarionetten. Und wir sind nicht Europa. Ich bin Österreicherin. Es gefällt mir, in einem kleinen Land zu leben und es gefällt mir, dass es neutral ist. Keinen Cent möchte ich für eine EU-Armee geben, bitte. Wenn alte Männer Krieg spielen wollen, so sollen sie sich an den PC setzen. Da gibt es genug War-Games, auch online als Multiplayer-Spiele. Oder betreibt Wettkampf-Sport, wenn euch der Schwanzvergleich so wichtig ist. Aber hört endlich damit auf, Frauen und Kinder in das Elend und in den Tod zu schicken!

    • Undine
      19. Mai 2018 08:41

      @Sabetta

      ********!

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Es gefällt mir auch sehr, in einem kleinen Land zu leben (auch aus einem Willen zur Individualität heraus!), und ich sehe nicht die Vereinigten Staaten Europas als Idealbild, aber wir sind rettungslos verstrickt (worden) im SOROS- und CO.-Netzwerk! Und dessen Ziel steht unseren Vorstellungen von Heimat diametral entgegen.....

    • Franz77
      19. Mai 2018 08:43

      So isses!!!!

    • Das Pingerle
      19. Mai 2018 09:26

      Ja, ja, die Welt ist so simpel. Ganz nach dem Motto: Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.

      Bitte auch den zweiten Teil dieses Spruchs bedenken: Dann kommt der Krieg eben zu dir.

    • Wyatt
      19. Mai 2018 12:24

      @ Sabetta,
      ******
      ******
      ******

    • Riese35
      19. Mai 2018 21:46

      @Sabetta: Natürlich ist es ein Wahnsinn, wenn wir jetzt den Rebellen, d.h. denen, die sich gegen die staatliche Ordnung erhoben haben, Unterschluß gewähren sollen. Und noch schlimmer ist es, wenn wir das Problem nun globalisieren anstatt eindämmen und lösen sollen.

      Nur besteht zwischen Österreich als Vaterland und Heimat einerseits, und Europa als übergeordente Gemeinschaft andererseits kein Widerspruch. "Europa" ist mehr als nur ein Kontinent. Wir haben trotz vieler Unterschiede eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Wurzeln, die Europa geprägt haben und bis heute prägen: die alten Kulturen Mesopotamiens und Ägyptens, die greichisch-römische Antike, und das Christentum mit seinem ...

    • Riese35
      19. Mai 2018 21:54

      ... jüdischen Erbe. Alle europäischen Staatswesen beruhen darauf. Unser ganzes Denken beruht darauf. Das eint und schafft gemeinsame Interessen.

      Kleines Land und übergeordente Gemeinschaft sind kein Gegensatz. Gemeinsame Interessen zu haben, heißt nicht, einen Zentralstaat zu benötigen. Subsidiarität, die gerade im Hl. Röm. Reich ausgeprägt war, fehlt uns heute leider.

      Trotzdem ist es ein Irrglaube, Kriegsspiele auf den PC verbannen zu können. Wie dssm hier gesagt hat, hat jeder Staat eine (richtige) Armee: entweder eine eigene oder eine fremde. Es ist nötig, daß wir in Europa kooperieren, uns gemeinsam schützen, und unsere gemeinsamen Interessen verteidigen. ...

    • Riese35
      19. Mai 2018 22:04

      ... Das heißt aber noch lange nicht, daß wir in Europa eine zentralistische EU-Armee benötigen. Viel wichtiger wäre es, sich dieser gemeinsamen Wurzeln und Interessen bewußt zu werden und einander gegenseitig zu respektieren. Dieser Mangel läßt sich aber ganz sicher nicht durch eine zentralistische, von oben verordnete Bürokratie ersetzen.

      Unser Hl. Röm. Reich hatte den Doppeladler. Rußland hat den Doppeladler. Wenn wir nach Böhmen, Polen, Ungarn und auch nach Rußland fahren, finden wir sehr viel uns Vertrautes.

    • Riese35
      19. Mai 2018 22:08

      Das Problem ist, daß der Westen geistig immer mehr eigene, getrennte Wege geht und auf die Interessen Zentral- und Osteuropas keine Rücksicht nimmt, und das führt zu den Spannungen, die wir heute haben: die Überflutung Europas mit dem wesenfremden Islam ist die Folge.

      Wir brauchen nicht weniger sondern mehr gemeinsamen Geist. Das funktioniert aber nur, wenn wir nicht mehr sondern weniger gemeinsame Bürokratie, nicht mehr Zentralismus, sondern mehr Subsidiarität haben.

    • Pennpatrik
      20. Mai 2018 08:42

      Wer sich über Halbsterne (es sind wohl 1, 2 Sterne gemeint) aufregt, kann
      1. nicht rechnen (höhere Mathematik ist nicht notwendig) und hat
      2. Das Sternchensystem nicht verstanden.

      Wer seine Mitdiskutanten aus dieser Unkenntnis heraus als "Halbschwanz" bezeichnet, sollte sich entschuldigen.

    • HDW
      20. Mai 2018 11:45

      @Riese35 22:04
      Der Doppeladler als Reichsadler bedeutet Byzanz und dieses wurde von Rom verraten. Dann von der Rus übernommen, von den bolschewikischen Westlern verraten und heute wieder von Russland aufgenommen. Aus dem Wiener Wappen im 15.Jh übrigens auch wegen Verrats der Bevölkerung am Kaiser gelöscht, eine militärhistorische österreichische Internetseite nennt sich aber wieder: Doppeladler.com.

  31. Cato
    19. Mai 2018 08:18

    Alle Parteinahmen in Konflikten dieser Welt lassen sich logisch erklären, wenn die ökonomischen Interessen als Determinante betrachtet werden.
    Nicht edle demokratische und menschenrechtliche Werte - wie heuchlerisch von den Machteliten vorgegeben - sondern machtpolitische wirtschaftliche Interessen steuern das Vorgehen der Staaten.
    Der unterschiedliche moralische Anspruch des Westens, der von Fall zu Fall, eben je nach ökonomischer Interessenlage, medial hochgespielt wird lässt sich dann logisch erklären.

    • Undine
      19. Mai 2018 08:44

      @Cato

      Absolute Zustimmung! Wer Anderes denkt und "Gute Absichten" hineinreklamiert, ist auf dem Holzweg!*********************+!

    • dssm
      19. Mai 2018 09:22

      @Cato
      *****

    • HDW
      20. Mai 2018 11:17

      Fehlt aber zur logischen Analyse ein wesentliches Detail: Die Transparenz der Geldströme.

  32. Josef Maierhofer
    19. Mai 2018 07:30

    Europa ist nicht mehr imstande, normal zu agieren, entscheiden und zu denken. Die EU kann nicht mit einer Zunge sprechen, weil es hier sehr unterschiedliche Kulturkreise und Interessen gibt.

    Die Vernachlässigung des Militärs macht Europa zu einem Vakuum, in das massenhaft Immigranten drängen, ohne dass man imstande ist, sich dagegen zu wehren.

    Nicht einmal die eigenen Interessen kann Europa wegen seiner Unterschiedlichkeiten vertreten.

    Der Weg aus Abhängigkeit und Uneinigkeit ist mühsam.

    Mich stört vor allem das 'Demokratiegeplärre' das Europa unterstützt hat in Ägypten, Syrien, etc. und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Krieg in Nahost beigetragen hat.

    Österreich hat da ja auch 'Tradition' mit dem Iran, als Kanonen und Panzer aus dem neutralen Österreich beim Krieg Iran - Irak auf beiden Seiten auftauchten.

    Nein, Europa kann nicht mit einer Zunge sprechen, nicht einmal zu sich selbst.

    Ja, Trump hat in vielen Dingen recht, ist aber als Präsident der USA selbst dort sehr verstrickt in den dortigen Krieg, vor allem über Saudi Arabien, wo er persönlich den gigantischen Waffendeal unterzeichnet hat.

    Aber entgegen den USA sind wir in Europa nicht einmal imstande unsere Außengrenzen zu verteidigen und zu sichern, sondern im Gegenteil, wir verbieten den EU-Mitgliedsstaaten, die eigenen Grenzen zu sichern und lassen diese Infiltrationen von Soros-bezahlten und Steuergeld geförderten NGOS organisieren.

    Und so was was will in der Weltpolitik eine Rolle spielen ?

    • Undine
      19. Mai 2018 08:11

      @Josef Maierhofer

      Ausgezeichnete Analyse!**********************************+!

    • Franz77
      19. Mai 2018 08:15

      Die EU soll sich raushalten, oder traut jemand Juncker und Kumpane zu, eine ordentliche Politik zu machen? Österreich sollte seine Neutralität stärken und einen Austritt planen.

    • Sabetta
      19. Mai 2018 08:27

      Franz 77, bin vollkommen Ihrer Meinung. Diese extremen versoffenen Idioten wollen in der "Geopolitik" mitmischen. Da kann einem nur noch schlecht werden!

  33. Riese35
    19. Mai 2018 02:05

    Das Thema ist ein komplexes, das sich nicht in einem kurzen Kommentar abhandeln läßt. Allerdings fällt ein gewisses Ungleichgewicht auf, auf das hinzuweisen notwendig ist:

    Die USA und Saudi Arabien, unsere angeblich dicken "Freunde", haben sowohl die Taliban als auch den IS aufgebaut und finanziert. Auch Israel kooperiert mit Saudi Arabien. Dafür darf Europa, mit saudischer Ideologie und ausgewählten "Facharbeitern" überschwemmt, eine massiv voranschreitende Islamisierung "genießen". Unsere ehm. ÖVP-Justizministerin war von Saudi Arabien regelrecht begeistert, weil dort am Freitag nicht geköpft wird. Schon 1997 war in Bosnien und Herzegowina überall die wirtschaftliche "Hilfe" Saudi Arabiens sichtbar: die Menschen wohnten in Ruinen, aber die Moscheen strahlten alle in neuem Glanze, und in den Moscheen waren überall saudische "ThinkTanks" aktiv, die den Jihad befeuerten, so wie sie es heute in ganz Europa tun. Die in Wien bekannt gewordenen Fälle sind nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs. Es ist kaum anders als 1683, als die Franzosen die Islamisierung Wiens unterstützten.

    Die Amerikaner hätten Grund genug, wegen der Menschenrechtsverletzungen Saudi Arabien mit Krieg zu überziehen, so wie sie es mit Syrien und anderen Ländern gemacht haben. Dieses Thema ist aber tabu. Die Welt wird in Freunde und Feinde unterteilt.

    Wenn Europa etwas bedroht, dann ist es die Expansion saudisch und türkisch unterstützter "ThinkTanks", die unseren neuen "Facharbeitern" eine geistige Existenzgrundlage geben, die mit der traditionellen Identität Europas unvereinbar ist und die Zeit des Religionsgründers NACH seinem Aufenthalt in Yathrib zur Grundlage hat. Vom Iran sind mir ähnliche Aktivitäten in Europa unbekannt.

    Was sich im Nahen Osten abspielt, ist, ohne jetzt auf weitere Details einzugehen, grob gesprochen die Konkurrenz zwischen Saudi Arabien und dem Iran, zwischen Sunniten und Schiiten um den Einfluß in dieser Region.

    Europa wäre gut beraten, sich aus diesem Konflikt herauszuhalten und seine eigenen Interessen zu verfolgen, d.h. auch für seine eigene Sicherheit zu sorgen. Und diese Interessen können sicher nicht sein, sich als Wurmfortsatz fremder Interessen sonnen zu lassen. Und eine dieser Voraussetzungen wäre, daß Europa endlich einmal zusammenfindet und die Teilung von 1054 überwindet. Kam das Torpedo nach dem Versuch von 1439 aus dem Osten, so kommt es heute aus dem Westen.

    • Wyatt
      19. Mai 2018 06:23

      Riese, das sind klare Worte, denen nichts entgegenzusetzen ist! DANKE!
      ******
      ******
      ******

    • Freisinn
      19. Mai 2018 07:04

      Völlig richtig, Europa muss wieder lernen, selbständig zu denken und zu handeln!

    • Sabetta
      19. Mai 2018 08:07

      Europa ist keine Nation, sondern ein Kontinent, kruzifix nu amoi ;-)

    • Franz77
      19. Mai 2018 08:12

      ***********
      Süß ist, der Saudische Diktator wird liebevoll König genannt. Gerade von jenen, bei denen jeder Staatschef, der ihnen nicht paßt, ein Diktator ist. Zum Iran: Der Iran hat meines Wissens noch nie einen Anfriffskrieg geführt, wurde und wird aber ständig angegriffen.

    • Undine
      19. Mai 2018 08:12

      @Riese35

      ************************
      ************************
      ************************!

    • Majordomus
      19. Mai 2018 08:28

      @Riese35:
      Meisterhaft, danke. *************+!

    • machmuss verschiebnix
      19. Mai 2018 09:54

      Pörfäkt Riese35 +++**************************+++

    • Almut
      19. Mai 2018 17:28

      @ Riese
      *************************
      *************************
      *************************





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