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Die Midlife-Krise drucken

Lesezeit: 6:30

Der überraschende Rücktritt des Matthias Strolz hat Aspekte, von denen die Außenwelt noch nichts mitbekommen hat. Es lässt sich eine ganze Reihe von klaren Zusammenhängen und Nicht-Zusammenhängen herausarbeiten.

Die spannendsten davon:

  1. Es gibt keinerlei Anzeichen, dass der Rücktritt des Neos-Chefs innerparteilich erzwungen worden wäre. Alle diesbezüglichen Gerüchte sind Nonsens – schon deshalb, weil es den Neos ohne Strolz ganz gewiss schlechter gehen wird. Was sie alle wissen. Die Nachfolgerin ist zwar hübscher, hat aber noch lange nicht die Ausstrahlung von Strolz. Und zeigt auch keine Ansätze, seine Fehler auszubessern.
  2. Es spricht alles dafür, dass der Neos-Gründer und -Chef von einer persönlichen Midlife-Crisis gepackt worden ist. Also von jenem Zustand, der vor allem Männer in der Mitte des Lebens erfasst, wo sie sich frustriert eines Tages fragen: "Das kann doch nicht alles gewesen sein?" und entweder Ehefrau oder Job fallenlassen, oder beides. Sie glauben irgendwie, hinter der nächsten Ecke würde eine noch viel spannendere Aufgabe oder eine noch viel großartigere Frau warten. Nur weil diese nett lächelt, nur weil man den Job hinter der Ecke nicht so kennt wie den bisherigen. Bei einem ungeduldigen Menschen wie Strolz ist eine solche Krise doppelt logisch.
  3. Eng damit verwandt und im Hinterkopf von Strolz zweifellos ebenfalls relevant ist das Gerede von der "Work-Life-Balance". Hinter dieser Phrase verbirgt sich immer Frustration oder Ärger im Job – obwohl es das in jedem Job gibt! – und der diffuse Wunsch, mehr Spaß, mehr Freizeit im Leben zu haben. Seit die meisten Menschen nicht mehr unbedingt für ihren Lebensunterhalt so viel arbeiten müssen, taucht diese Work-Life-Sehnsucht ständig auf.
  4. Seit einigen Wochen gibt es aber auch einen eindeutigen politischen Rücktrittsgrund, welcher der Öffentlichkeit jedoch nicht bewusst geworden ist: Die Neos sind nämlich durch die Ergebnisse der Landtagswahlen bundespolitisch irrelevant geworden, woran auch die Eroberung eines Landesrats in Salzburg nichts ändert. Denn die SPÖ hat (durch den Kärntner Erfolg) im Bundesrat die Blockade-Masse von einem Drittel erobert. Dort können jetzt keine Verfassungsgesetze mehr gegen den Willen der Sozialdemokraten durchgebracht werden, Zwar hat der Bundesrat nicht bei allen Verfassungsgesetzen ein Blockaderecht - aber sehr wohl bei allen, wo es auch um Rechte der Länder gehen würde. Das sind die meisten. Damit ist die seit Oktober aufgeflammte Hoffnung der Neos wieder zunichte gemacht, dass die Koalition sie brauchen würde, um die gemeinsam gegen Rot und Grün mögliche Verfassungsmehrheit im Nationalrat zur Wirksamkeit zu bringen, die es dort ja seit der Nationalratswahl gibt. Das bedeutet aber für Strolz weitere viereinhalb Jahre politisches Eunuchentum. Das ist naturgermäß zutiefst frustrierend.
  5. Dazu kommt ein weiterer sachpolitischer Frust: Strolz hat immer wieder zu spüren bekommen, dass Hans-Peter Haselsteiner, der weitaus wichtigste Financier der Partei, in allen entscheidenden strategischen Fragen auf dem letzten Wort beharrt. Das bedeutet aber: Die Neos werden nie eine Koalition mit der FPÖ eingehen dürfen. Da es sich mit der ÖVP alleine wohl nie ausgehen wird, heißt das, dass die Neos immer nur - also auch nach den nächsten Wahlen - Mehrheitsbringer für Rot-Grün sein können, sollte sich das endlich einmal ausgehen, nie jedoch für eine bürgerliche Mehrheit.
  6. Der Strolz-Rücktritt erinnert frappant an Eva Glawischnig. Die einstige grüne Chefin hat vor einem Jahr ähnlich überraschend alles hingeschmissen, obwohl sie das weder wegen innerparteilicher Rücktritts-Forderungen noch aus Altersgründen tun hätte müssen. Bei beiden hat der Rücktritt zweifellos mit den in den vorhergehenden Absätzen skizzierten Phänomenen "Midlife-Crisis" und "Work-Life-Balance" zu tun. Auf Strolz hat nicht einmal der berufliche Absturz von Glawischnig abschreckend gewirkt, obwohl diese nach ihrem freiwilligen Rücktritt nun bloß einen einst politisch wild bekämpften Glücksspielkonzern als Arbeitgeber gefunden hat. Strolz hat freilich bessere Job-Chancen als eine Ex-Grüne.
  7. Bei beiden war aber zweifellos auch der Dauerfrust eines ewigen Oppositionellen eine wichtige Rücktrittsursache. Beide wollten unbedingt mitgestalten, hatten aber keinerlei Möglichkeiten dazu. Da und dort Landes- beziehungsweise Stadträte sind noch keine Antwort auf die Existenzfrage einer Partei (und schon gar nicht, wenn man die Länder so hasst wie Strolz).
  8. Dass die Frustration ob der Ohnmacht einer Oppositionsrolle bei den Rücktritten eine ganz entscheidende Rolle spielt, kann man auch daran erkennen, dass bei Schwarz wie Rot die Chefs im Gegensatz zu Pink und Grün immer nur erzwungenermaßen abgetreten sind. Oder nach Wahlniederlagen schnell selbst aufgegeben haben, um nicht hinausgemobbt zu werden. 
  9. Strolz wird mit Sicherheit in nächster Zeit für viele Positionen ins Gespräch kommen, wo jemand gesucht wird, der weder ein aggressives Anti- noch Pro-Koalitionssignal bedeutet. Da kommt etwa die Leitung des ORF oder etlicher sonstiger Medienpositionen in Frage. Besser als etwa ein Wrabetz würde Strolz allemal arbeiten; und journalistische Erfahrung hatte der ja auch keine. Was natürlich nichts am Ceterum censeo ändert, dass der ORF-Gebührenzwang jedenfalls anachronistisch ist. Beim ORF ist überdies recht fraglich, ob die Koalition Strolz akzeptiert.
  10. Zwei Dinge haben Strolz in der Politik trotz seiner Intelligenz und rhetorischen Begabung sehr geschadet. Das eine war der ideologische Linkskurs der Neos, das andere sein Hang zur Esoterik, der vom Bäume-Umarmen bis zum Mitbringen kindlicher Glücksbringer bei der Rücktritts-Erklärung reichte. Beides könnte ihn auch in Zukunft behindern.
  11. Der Neos-Linkskurs war von Anfang an genuin. Hat sich doch die Partei zu je einem Drittel aus wirtschaftsliberalen ÖVP-Dissidenten, Gründissidenten und den Überresten des Liberalen Forums (einer Schmidt-Fischer-Haselsteiner-Gründung) zusammengesetzt. Das heißt: Die Neos waren von Beginn an zu zwei Dritteln gesellschaftspolitisch links geprägt. Das hat sich in den letzten Monaten noch deutlich verstärkt, als die Partei hoffte, sie könne aus der Implosion der Grünen Gewinn ziehen und diese beerben. Aus diesem Grund hat sich die Partei deutlich weiter nach links verschoben. Das klassisch (oder neo-)liberale Gedankengut war in der Folge überhaupt nur noch in ein paar Restelementen sichtbar. Was für ein Unterschied zur deutschen FDP! Diese war ja im Vorjahr zum Schluss gekommen, dass sich eine wirklich liberale Partei nicht einmal als Koalitionspartner mit den Grünen einlassen dürfe, geschweige denn sich als ideologischer Erbe der Grünen zu profilieren.
  12. Grüne wie Neos (wie die SPÖ) haben überdies auch den historischen Fehler begangen, die weitaus wichtigste politische Frage der letzten wie auch der nächsten Jahre zu übersehen, oder völlig falsch zu beantworten. Das sind Massenmigration und Islamisierung. Diesbezüglich sind in etlichen anderen Ländern sogar die Sozialdemokraten auf einem späten Weg zur Vernunft. Die Neos profilieren sich hingegen selbstbeschädigenderweise zunehmend als Pro-Migrations-Partei.
  13. Auch sonst hat Strolz die Neos in seltsame ideologische Ecken manövriert:
    • Etwa zu seinem Hauptsteckenpferd, dem Bildungskomplex, hat er zwar viele Worte abgesondert. Aber es ist nie auch nur annähernd wirklich klar geworden, was er da eigentlich genau will. Und dass Bildung wichtig ist, hätte die Nation auch ohne Strolz mitgekriegt.
    • Ähnlich unklar, aber mit dem gleichen manischen Fanatismus betrieben war sein Kampf gegen die "Fürsten der Finsternis", die Landeshauptleute. Letztlich bekam man dabei das Gefühl, dass ihn nur eines befriedigt hätte: eine Gesamtänderung der Verfassung zur Abschaffung der Bundesländer. Ein interessanter, aber weltfremder Gedanke. Und selbst wenn man – alle Bundesländer-freundlichen Umfragen ignorierend – dafür etliche Sympathie aufbringen könnte, ist die Föderalismus-Verfilzung doch maximal das fünftwichtigste Problem Österreichs.
  14. Für die Regierung bedeutet der Abgang von Strolz zweifellos eine positive Nachricht: Denn er war in den letzten Monate eindeutig der rhetorisch Beste unter den drei Oppositionsparteien. Damit sind jetzt alle drei Oppositionsparteien in einer veritablen Krise.
  15. Bei allen Fehlern des Matthias Strolz: Er war ein bunter, aber lebendiger Hund in dieser Republik, der nicht unsympathisch war, der einem in einem ohnehin recht armselig besetzten Parlament abgehen wird, und dessen Talente wohl besser zur Entfaltung gekommen wären, hätte er sie nicht für das Neos-Experiment vergeudet.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 02:13

    Dieser Gaukler Strolz war sowieso nur eine peinliche Lachnummer, engagiert, um die Linkischen zu fördern. Und der FPO zu schaden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranz Rapp
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 11:00

    Die Einschätzung von Dr. Unterberger finde ich (anders als sonst) nicht ganz zutreffend, deshalb ausnahmsweise ein Kommentar von mir: Es liegt doch auf der Hand, dass der Rücktritt von Strolz die direkte Folge seines "Bürgerkriegs-Sagers" ist.

    Dies ist ein Sprachgebrauch, der im linksliberalen Milieu zu absoluten Panikreaktionen führt. Viele hier unterschätzen das. Ich kenne einige Neos in Wien, der Großteil sind absolute Linksausleger und könnten durchaus auch bei den Grünen sein. Fast alle sind (allzu) behütet aufgewachsene Zivildiener bzw. Sozialarbeiterinnen und haben keine Ahnung von Gewalt oder Gefahr.

    Von "harten" politischen Themen wie Polizei, Militär und Waffen will bei den Neos niemand etwas wissen, es handelt sich um eine Schönwetterbewegung. Wer ein solches Szenario anspricht, hat zu gehen.

    Eine latente Angst in diesen Kreisen ist möglicherweise, dass sich gewaltsame Auseinandersetzungen auch gegen die seinerzeitigen Epigonen von "refugees welcome" richten könnten - bei historischer Betrachtung leider nicht unrealistisch. Daher ist dies ein absolutes Tabuthema - wer davon spricht, darf nicht mehr dabei sein.

    Wie auch immer: Alle Rechtsliberalen haben sich schon in den letzten Jahren von den Neos verabschiedet. Nun reicht es eben auch Strolz, völlig verständlich.

    Warum das Familienargument meines Erachtens falsch ist: Ein Familienvater, der seine Kinder (heute 8, 10 und 12) sieben Jahre lang alleine lässt, sehnt sich plötzlich, ausgerechnet zum Eintritt der älteren beiden in die Pubertät, nach mehr Familie? Nachdem die Kinder fast ihre gesamte Kindheit ohne ihn verbrachten?

    Ein plötzlicher Rücktritt ohne Nachfolger auf der Seite ist IMMER unfreiwillig - auch wenn er nicht dezidiert abgewählt oder mit vorgehaltener Pistole zum Rednerpult gezwungen wurde.

    Strolz hat eben erkannt, dass mit den linken Weicheiern bei den Neos auf Dauer kein Staat bzw. keine Partei zu machen ist - er ist aber höflich genug, es nicht zu sagen.

    PS: Meinl-Reisinger kenne ich auch aus persönlichen Gesprächen: Sie ist extrem unfähig, hinter der Fassade herrscht gähnende Leere. Sie ist nur bei den Neos, weil sie es bei der ÖVP zu nix brachte. Ich hoffe, daher, sie wird die Nachfolgerin von Strolz und führt die Neos aus dem Nationalrat. Mark my words.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 05:46

    Ja, er war ein bunter Polithund und
    ja, er ging wegen des Glawischnig -Effekts und ja,
    die NEOs werden weiter nach links abdriften und damit das Schicksal des Liberalen Forums wiederholen, und
    ja, jetzt besteht die Opposition im Parlament nur noch aus Dilos, Hutschenschleuderern und unbedeutenden grauen MäusInnen und Mäusern.

    Es läuft nach wie vor alles für türkis-blau. Der Mainstream ist nicht mehr blutrot, sondern hat die Farbe eines schönen azurblauen Alpensees.

    Seit Jahrzehnten hatte keine Regierung mehr so günstige Bedingungen wie jetzt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 10:46

    OT---aber wenn da nicht ALLE Alarm-Glocken schrillen:

    "Wien-Mariahilf: Imam will islamischen Staat aus Österreich machen und Scharia einführen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0026822-Wien-Mariahilf-Imam-will-islamischen-Staat-aus-Oesterreich-machen-und-Scharia?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    NOCH DEUTLICHER geht's wirklich nicht! Das muß doch der linkste Gutmensch begreifen, was die Muselmanen mit Europa vorhaben!

    Und was sagt man dazu in der EU???

  5. Ausgezeichneter KommentatorSkura
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 06:22

    Im Rücktritt des Vorarlbergers zeigt sich eigentlich auch eine erschreckend-lächerliche Conchita-isierung der westlichen Politik:
    Warum muss man nach ein paar Jahren relativ erfolgreicher Provinzial-Politik in einem relativ unbedeutenden Land immer als Heul-Suse sich outend abtreten. Die Welt wird sich weiter drehen, die Karawane weiter von Oase zu Oase schaukeln. Man wird nicht dadurch wichtig, dass die Zeitungen schreiben: "Mit Tränen erstickter Stimme". Angemessen ist ein solcher Gemütszustand einzig und allein bei Totenreden neben dem offenen Sarg seiner Eltern, (Ehe)Partner, Kinder... "Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt." (Thomas Bernhard)

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 08:43

    Dem NEOS-Chef STROLZ weine ich keine Träne nach; er wirkt ständig wie aufgezogen---einfach un-natürlich, überspannt. Ich weiß nicht, ob er von Haus aus so überkandidelt war; jedenfalls ist er ein typisches Beispiel von OVERCOACHED. Der COACH Strolz dürfte sich selber eine "Überdosis" verordnet haben. Und dann der Abgang mit tränenerstickter Stimme---meine Güte, sind die Leute von heute denn sooo verweichlicht!?! Fehlte nur noch, daß er ein rosa Kuschelbärchen als Maskottchen dabei gehabt hätte.
    Dem Haselsteiner wird er irgendwie abgehen; die beiden haben ja
    etwas Gemeinsames---einen unbändigen Geltungsdrang.

    Auf jeden Fall hat Strolz mit seiner Partei nicht die von den Linken beabsichtigte, erwünschte Auswirkung gehabt: die FPÖ zu schwächen! Bin neugierig, bis wann diese Partei das Schicksal des LIF erleidet.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Mai 2018 02:48

    Der grösste Fehler von Herrn Strolz war die Annahme (in jeder Bedeutung des Wortes!) der Unterstützung durch den, der sich für den grössten und gescheitesten...Baulöwen hält. Dass das auf Dauer nichts bringt, haben auch schon andere leidvoll feststellen müssen. Und als dann als unerwünschte Nebenwirkung auch noch ein übles Liffossil auftauchte, war eigentlich eh schon alles klar. Schade ist natürlich wirklich um den Unterhaltungswert des Überfliegers im Nationalrat. Aber vieleicht wird ja doch nicht Frau Meinl - Reisinger seine Nachfolgerin, sondern Frau Mlinar? Dann wäre für erstklassige Kabarettnummern reichlich gesorgt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 18:54

    Mir persönlich wird der Herr S. nicht abgehen. Wer ständig wie ein Duracell Haserl auf Zuckerl daherkommt, darf getrost ingnoriert werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2018 21:24

    Herr Dr. Unterberger mag in seiner Analyse durchaus recht haben, aber Strolz hat die meisten mit seiner zappeligen Art und eigenartigen Rhetorik nur genervt. Es war abzusehen, dass er in absehbarer Zeit das Handtuch wirft, vielleicht hat er jetzt mehr Zeit für Meditation oder ärztlicher Behandlung. Die NEOS sind irgendwie so eine Zwitterpartei, Dirigent ist im Hintergrund der linke Haselsteiner, und da hat das "linke" wohl doppelte Bedeutung, und wofür die Parteiführung wirklich steht, habe ich zumindest nie wirklich erkannt.
    Bezüglich seiner Jobaussichten wäre ich nicht so optimistisch wie Herr Unterberger, jeder Personalchef wird sich bei diesem Typ wohl seine Gedanken machen.

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  1. ignatius (kein Partner)
    13. Mai 2018 23:50

    Wie schlimm muss es eigentlich um die Kunst der politischen Rede in einem Land bestellt sein, wenn jmd. wie Strolz als der "rhetorisch Beste" gelten kann? Ist dieses unsägliche Seminar-Sprech wirklich nur mir unerträglich? Löst sein "Flügel heben" nur bei mir krampfartige Fremdschämreflexe aus?

    Ich empfehle "Darkest Hour" oder ein Interview mir Helmut Schmidt, um die Maßstäbe wieder ins Lot zu bringen.

  2. West (kein Partner)
    11. Mai 2018 23:36

    Strolz hat immer eine Rolle gespielt. Die Menschen wollen aber keine Theaterspieler, sondern echte Menschen. Niemanden, der mit jedem Wort eine Absicht verfolgt, sondern Menschen, die Lebenserfahrungen gesammelt haben und nun genau wissen, was sie wollen und sich dabei von nichts und niemanden abhalten lassen und deshalb auch nicht darauf schielen, was andere davon halten.

    Vielleicht war sein bisherigen Leben auch nur Theaterspiel. Zeit, nun endlich zu leben. Wenn das sein Grund zum Ausstieg aus diesem Lügensystem war, dann herzlichen Glückwunsch.

  3. INNS'BRUCK (kein Partner)
    11. Mai 2018 06:40

    OT aber bemerkenswert:

    Die im aufgesetzten System akkommodierten und assimilierten der Journaille in den Sendungen von Illner, Meischberger, Will, Plasberg und Lanz im ARDGEZ und ZDFGEZ werden in den letzten Monaten nie mehr Angehörige der AFD (die größte Oppostion im Bundestag) eingeladen.

    Schon seit Jahren schaue ich mir diese dummtalk Sprechereien nicht mehr an. Es genügt, im Teletext die Teilnehmenden zu lesen.

    In Balance und Gleichgewicht - das ist für die Fernseh-Journaille in Buntland ein Fremdwort.

  4. Der Realist (kein Partner)
    10. Mai 2018 21:24

    Herr Dr. Unterberger mag in seiner Analyse durchaus recht haben, aber Strolz hat die meisten mit seiner zappeligen Art und eigenartigen Rhetorik nur genervt. Es war abzusehen, dass er in absehbarer Zeit das Handtuch wirft, vielleicht hat er jetzt mehr Zeit für Meditation oder ärztlicher Behandlung. Die NEOS sind irgendwie so eine Zwitterpartei, Dirigent ist im Hintergrund der linke Haselsteiner, und da hat das "linke" wohl doppelte Bedeutung, und wofür die Parteiführung wirklich steht, habe ich zumindest nie wirklich erkannt.
    Bezüglich seiner Jobaussichten wäre ich nicht so optimistisch wie Herr Unterberger, jeder Personalchef wird sich bei diesem Typ wohl seine Gedanken machen.

  5. Carolus (kein Partner)
    10. Mai 2018 20:05

    OT: Bin traurig und enttäuscht, dass Andreas Unterberger die linksstaatlichen Repressionsmaßnahmen gegen Österreichs Identitäre, v. a. Martin Sellner und Patrick Lenart, mit keiner Silbe thematisiert. Es handelt sich hier wohl um einen Skandal ersten Ranges, wo etliches zu klären und zu bewerten wäre.
    freiewelt.net/blog/razzien-bei-der-iboe-heimatliebeistkeinverbrechen-10074329/

  6. heartofstone (kein Partner)
    10. Mai 2018 18:54

    Mir persönlich wird der Herr S. nicht abgehen. Wer ständig wie ein Duracell Haserl auf Zuckerl daherkommt, darf getrost ingnoriert werden.

  7. McErdal (kein Partner)
    10. Mai 2018 18:53

    ******Primitiver Kommentar des ORF-Redakteurs Rafreider **********
    Die Grenzen des guten Geschmacks weit unterschritten
    w w w . erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=5150:primitiver-kommentar-des-orf-redakteurs-rafreider&catid=1:erstaunliches

    Auszugsweise:

    Schade, dass Jesus nicht mit einem Feuerlöscher erschlagen worden ist.
    Ein Feuerlöscher gehört in jedes Büro.

    **********DAS MACHT SPRACHLOS !**********

  8. McErdal (kein Partner)
    10. Mai 2018 13:59

    Wer auch immer die Möglichkeit hat, der sollte sich den Film" HOLODOMOR "ansehen !

    Keine leichte Kost, aber der Film ist es Wert gesehen zu werden !!!

    • McErdal (kein Partner)
      10. Mai 2018 14:01

      Nachtrag: Entschuldigung - natürlich auf DVD oder Blu Ray ......

  9. Erwin Tripes (kein Partner)
    10. Mai 2018 11:26

    Bin kein Strolzfan aber sein Konzept zum Nachdenken: Der angeblich „ weltfremde“ Gedanke der Abschaffung der Bundesländer in Österreich hat mich schon lange fasziniert. Man könnte dann zwar die Landesgrenzen belassen, um besser zu erkennen, wo man in welcher Tracht Volkstanz betreibt. Aber auch der ineffektive Bundesrat wäre Geschichte.
    Der Einsparungseffekt dieses “ fünftwichtigsten“ Problems wäre enorm, betrachtet man allein die Verwaltungsaufblähung der einzelnen Landesregierungen. Mit einem Bruchteil der dafür anfallenden Kosten könnte man die Bezirkshauptmannschaften fachlich bestens aufrüsten und eine Zentralverwaltung, stünde auf den Beinen.

    • Tulbinger (kein Partner)
    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      11. Mai 2018 00:05

      Von einem Wiener magistratischen Bezirksamt verwaltet zu werden, das brauche ich nicht. Lieber entlassen wir Wien in die Unabhängigkeit.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      11. Mai 2018 11:23

      @ Prinz Eugen, ich habe von fachlich bestens aufrüsten und nicht vom Belassen des Wr. Sumpfes geschrieben. Aufrüsten umfaßt natürlich auch Aussieben.

  10. AppolloniO (kein Partner)
    10. Mai 2018 11:26

    Punkt 5 scheint mir ein Kernpunkt zu sein.

    Hauptanliegen jeder Opposition sollte doch sein den jeweiligen Regierungen die Mehrheit zu entreißen.
    Und jetzt kommt das Verlogene der Neos: Ja, auch sie wollen die Regierenden ablösen. Für Wien betonen sie das immer wieder unter dem Zusatz "aber ohne die FPÖ". Woraus sich ergibt, dass Beate Meinl-Reisinger genau so verbohrt ist wie Strolz und Geldgeber Haselsteiner. Denn jeder weiß, Mehrheiten in Wien sind nur mit Rot oder Blau möglich. Und nach gefühlten 1000 Jahren gehört die Hauptstadt ENTSOZIALISIERT!
    Und im Bund gibt es nur ein Ziel, und das verbindet mit dem Mainstream der Medien
    "die FPÖ muss weg" -zu wenig für`s Mitmischen.

  11. Torres (kein Partner)
    10. Mai 2018 10:14

    Mit Beate Meinl-Reisinger haben die Neos die Sicherheit, dass die Partei sehr bald völlig an die Wand gefahren wird. Etwas anderes als hysterisches Gekreisch gegen die FPÖ hat man von dieser Dame noch nicht gehört. Wird wohl etwa so enden, wie mit den grünen "Feministinnen" Glawischnig, Felipe, Lunacek. Ob es dann noch einen Mann geben wird, der wieder "aufräumt" (so wie das bei den Grünen jetzt Werner Kogler versucht), ist eher fraglich; Haselsteiner persönlich wird es wohl nicht machen.

  12. McErdal (kein Partner)
    10. Mai 2018 09:36

    *****Höllensturm Offiziell Die Vernichtung Deutschlands YT edit******
    w w w . youtube.com/watch?v=Mdfmq1VUtDw

    Waren das keine Opfer - wo bleiben hier die Gedenkfeiern ???

  13. Schattenregierung (kein Partner)
    10. Mai 2018 09:09

    Mit Hilfe seiner linksliberalen Handpuppen (Heide Schmidt, Matthias Strolz, Alexander Van der Bellen, Alfred Gusenbauer etc.) macht sich der Hochgrad-Oligarch Haselsteiner den Staat für seine Anliegen nutzbar.

    Die linksliberale Handpuppe Strolz repräsentiert eine Polit-Agenda, die ausschließlich den privaten Interessen und Weltordnung der Finanz- und Großkonzerne dient.

    Noch niemals in der Geschichte der Menschheit ist ein Politiker "aus Rücksicht auf seine Familie" zurückgetreten. Solche "Begründungen" für einen Polit-Rücktritt verweisen nur auf die Grenzenlosigkeit der Heuchelei in der abhängigen Politik.

  14. Knut (kein Partner)
    10. Mai 2018 07:01

    Der Strolz hat sich mit seiner Partei in eine Sackgasse manövriert, aus der jetzt einfach ausgedrückt mit ein paar für mich faul klingenden Ausreden geflüchtet ist.

    Um es auf seine esoterische Art auszudrücken: Seiner Aufgabe aus dem Energiebild (Kabbala), die Dinge zu Ende zu führen (Vollendungskraft - besetzt mit doppelter Energie) hat er damit nicht wirklich erfüllt. Und da helfen auch keine Bäume.

    Das Problem seiner Partei: Sie ist zu links positioniert und hat damit keine wirkliche Zukunft - und bei einem Kurswechsel nach rechts hätte seine Glaubwürdigkeit einen größeren Schaden erlitten. Den wollt er sich wohl ersparen.

  15. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    10. Mai 2018 03:56

    Wier einmal eine Unterberger-Analyse, der man vollinhaltlich beitreten kann. Wahrscheinlich ist dem Strolz beim Hyperventilieren einfach die Luft ausgegangen.

    Statt auch nur irgendjemand vor sich hertreiben zu können wird die Ohnmacht unübersehbar.

    In Innsbruck dasselbe: Der grüne Willi übernimmt 1:1 die bisherige Mitläufer-Koalition der geschassten Oppitz, sie selbst schlüpft bei ihm unter und betoniert nun für ihn die Stadt zu. Um die neuen Kleinen, inklusiver der hier auch lautstarken Neos, kümmert sich kein Schwein.

    Die schaffen allesamt nichts Neues, Stimmen für sie sind weggeworfen.

  16. machmuss verschiebnix
    08. Mai 2018 23:18

    OT:

    Es gibt hier für's Erste mal 49 Personen, welche keine
    Wiederwahl anstreben !

    Q !2jsTvXXmXs 05/08/18 (Tue) 19:38:39 No.67
    Review Time.
    Not seeking re-election.

    [Senate]

    Bob Corker - Republican
    Jeff Flake - Republican
    Orrin Hatch - Republican
    No Name - Republican [Departure Soon]

    [House]

    Bill Shuster - Republican
    Bob Goodlatte - Republican
    Carol Shea-Porter - Democrat
    Charles W. Dent - Republican
    Darrell Issa - Republican
    Dae Reichert - Republican
    David Trott - Republican
    Dennis Ross - Republican
    Edward Royce - Republican
    Elizabeth Esty - Democrat
    Frank LoBiondo - Republican
    Gene Green - Democrat
    Gregg Harper - Republican
    Ileana Ros-Lehtinen - Republican
    Jeb Hensarling - Republican
    Jim Bridenstine - Republican
    Joe Barton - Republican
    John Delaney - Democrat
    John J. Duncan, Jr. - Republican
    Lamar Smith - Republican
    Luis V. Gutierrez - Democrat
    Lynn Jenkins - Republican
    Niki Tsongas - Democrat
    Paul Ryan - Republican
    Rick Nolan - Democrat
    Robert Brady - Democrat
    Rodney Frelinghuysen - Republican
    Ruben J. Kihuen - Democrat
    Ryan Costello - Republican
    Sam Johnson - Republican
    Sandy Levin - Democrat
    Ted Poe - Republican
    Thomas Rooney - Republican
    Trey Gowdy - Republican

    [Resigned]

    Al Franken - Democratic U.S. Senate
    Blake Farenthold - Republican U.S. House
    Jason Chaffetz - Republican U.S. House
    John Conyers, Jr. - Democrat U.S. House
    Louise Slaughter - Democrat U.S. House
    Patrick Meehan - Republican U.S. House
    Patrick J. Tiberi - Republican U.S. House
    Thad Cochran - Republican U.S. Senate
    Tim Murphy - Republican U.S. House
    Trent Franks - Republican U.S. House
    Xavier Becerra - Democrat Attorney General of California

    + DOJ
    + FBI
    + CEOs

  17. sin
    08. Mai 2018 22:29

    Mir wird er keineswegs abgehen. Eigentlich sollte der Haselsteiner selber übernehmen.

    • Gandalf
      08. Mai 2018 23:04

      Der ist doch ohnehin schon blasiert-gelangweilt im Nationalrat gesessen und hat mit seinem unglückseligen LIF nix zusammengebracht - trotz oder wegen der Frau Haaide als (Sch)Midt - Streiterin; ich halte zwar nicht viel von ihm, aber so ungeschickt, dass er sich so was nochmals antut, ist er sicher nicht.

  18. Politicus1
    08. Mai 2018 17:57

    zur Nachfolgediskussion:
    sehr groß scheint der Andrang ja nicht zu sein.
    Viele wollen nicht.
    Meinl-Reisinger scheint zu wollen, aber viele wollen die nicht.

    Dabei wäre M.R. eine logische Nachfolgerin für Strolz. So wie er kommt auch sie stark eingeschwärzt aus der ÖVP. Nur hat sie das Pech enge Mitarbeiterin bei Othmar Kars und der glücklosen Christine Marek gewesen zu sein.

    Ich vermute, da wird der Neos-Firmpate Haselsteiner noch ein paar Wörtchen hinter den Kulissen zu reden haben.

  19. Brigitte Imb
    08. Mai 2018 17:14

    Strolz´Rücktritt ist mir ziemlich egal, sowie die gesamten Neos, die nun hoffentlich wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

    Bin schon gespannt wen Haselsteiner nach den Neos aus dem Hut zaubern wird. ;-)

    • machmuss verschiebnix
      09. Mai 2018 10:48

      NEOS hat seinen Zweck NICHT erfüllt, weder konnte die Wählerflucht
      zur FPÖ dauerhaft gestoppt werden, noch wurde irgendwas (was denn?)
      von alledem umgesetzt, was Strolz an "Reformen" in die NEOS-Agenda
      gebracht hatte.

  20. Der Geläuterte
    08. Mai 2018 12:44

    Hatte oft Mitleid mit Herrn Strolz und habe nicht Verstanden das er sich so was antut, für den Freimaurer und Zirkusdirektor das Äffchen zu spielen. Auf Befehl hüpfen , fauchen und dauern die Zunge verbiegen indem man nur das sagen darf was der alte Herr im Schurz befielt und keine eigene Meinung kundtun darf, das macht müde und depressiv.

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 12:59

      Könnte durchaus auch sein, dass er seine Seele NICHT verkaufen wollte. "Naive" Gemüter schrecken vor diesem letzten Schritt dann oft zurück... Nur die "Cleveren" unterschreiben heutzutage das "Angebot" gern und schnell mit ihrem Blut.

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 16:06

      Sie sind noch nicht vollständige "geläutert". Wahrscheinlich haben Sie sich irgendwann den Unmut des "Sternenhimmels" zugezogen. Der Sternderl-Klub ist da nämlich sehr nachtragend und benützt die Halb-Sternderl vorwiegend als Rache-Instrument. Glauben Sie bloß nicht, dass das irgendetwas mit "Zustimmung" oder "Ablehnung" des Textes zu tun hat...

  21. A.K.
    08. Mai 2018 12:25

    Der Vorarlberger Stolz deklamierte: „...Ich bin nicht Passagier, ich bin Pilot meines Lebens“. - Welch ein Unterschied zu Jesaja 64,7: „...Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.“
    Es scheint mir, heutzutage ist bei manchen Menschen – als Geschöpf – das jahrtausendealte Wissen verlorengegangen, wer der Schöpfer, also Gott, der Herr unseres Lebens, und wer das Geschöpf ist.

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 12:28

      So ist es, A.K. - und wer Gott von sich weist - so wie die Linken es tun,
      der bekommt gottlose Zustände an den Hals ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 12:33

      ... und die Muslime, die jetzt nach Europa "flüchten" , die sollen bloß
      nicht meinen, daß sie sich dem gemetzlen gegeneinander - also
      Moslem gegen Moslem - dadurch entziehen können. Sobald die
      kritische Masse an Gegenpolen hier in Europa erreicht ist, werden
      die sich auch hier gegenseitig abmurksen . UND sie werden sagen:
      Gott will das so !@?


      Nein, der ewige Gott - der Vater Jesu-Christi - will vom Menschen nur:
      EINSICHT und UMKEHR

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      10. Mai 2018 09:11

      Es handelt sich um 'Wissen'? Ist es nicht eher eine Annahme?

  22. machmuss verschiebnix
    08. Mai 2018 11:50

    Replik zu Franz Rapp 08. Mai 2018 11:00 :

    @Franz Rapp,
    falls Sie mal Gelegnheit bekommen, an irgendeinem Stammtisch in
    O.Ö platznehmen zu können, schnallen Sie sich lieber an !

    Ich bin hier im Forum mitunter extrem vorlaut gegen "das System",
    aber was man an solchen (und vermutlich an allen anderen) Stammtischen
    zu hören bekommt, darin schwingt eine Brisanz mit, welche in heißblütigen
    Ländern á la Venezuela längst zum Flächenbrand geführt hätte ! ! !

    Warum tut es das in Ösistan nicht ?

    Ganz einfach: die jungen Leute sind entweder zu regelrechten Links-Fanatikern
    mutiert, oder sie haben vom linken Österreich die Nase so voll ,
    daß sie nichtmal mehr dazu motivierbar wären, hierzuland für irgendwas zu
    kämpfen.

    Das gilt natürlich auch für "alte Sumperer" wie mich - warum zum Kuckuck
    sollte ich für dieses Links-Linke G'sindel auch nur einen Finger rühren ?@!
    DIE haben das so gewollt - es ist nicht mehr MEIN ÖSTERREICH
    DIE werfen sich jedesmal in ihre "Schützengräben" wenn die Partei-Mafia
    vor der Wahl den "pööhsen Nazi" hervor holt.
    DIE sind es auch, welche es verdienen, beinhart mit der Realität des
    ach so "friedlichen Islam" konfrontiert zu werden ! ! ! ! !

    Außderdem, nach so einem "Waffengang" würden uns die Sozis wieder 100 Jahre
    lang als "Moslem-Schlächter" verunglimpfen und ihr sozialistisch-mafioses
    Geschäfts-Modell dran aufhängen (!) - NJET - dazu sage ich: NIE WIEDER
    Und nicht nur ich sage das, so empfinden die Ösis zu hauf ! ! ! !

    PS:
    Genossen, fangt schon mal an zu üben - am Gebets-Teppich - Arsch hoch,
    Birne auf's Pflaster - jahhwolll ! ! !

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 12:14

      Lernt Russisch! Vergesst dieses Scharia-Land. Packt Euch zsamm. Mit dieser Zukunft hier will man nix zu tun haben. Ich weiß, das ist schwer. Und... für die RotzGrünPinken Scharia-Nutten und Scharia-Knechte werde ich ganz bestimmt nicht mein Leben einsetzen.

    • machmuss verschiebnix
    • machmuss verschiebnix
    • Bürgermeister
      08. Mai 2018 12:54

      "Wo steht dem Schiri sein Auto?" plärrt der Ex-Kanzler. Er hätte weiterreden sollen und vermutlich wäre folgendes gekommen:

      Schiri ich schicke dir die Antifa, sie werden dein Auto abfackeln und danach die Scheiben deines Hauses mit Steinen einwerfen, bevor sie die Wände beschmieren.
      Sie werden deine Kinder am Schulweg bedrohen, deine Frau beim Einkaufen einschüchtern und dich bei der Arbeit schikanieren. Sie werden sich in deiner Nähe auf Steuerzahlerkosten einnisten und du wirst keine
      unbeobachtete Minute mehr haben. Wage es nicht dies als Einschüchterung oder Drohung zu interpretieren - ich nenne es "politische Schönheit".
      Kein Polizist wird jemals einen Täter ermitteln wollen und sollte

    • Bürgermeister
      08. Mai 2018 12:55

      man doch jemanden finden wird ihn kein Richter verurteilen - ich nenne das "Gerechtigkeit".

      Schiri ich nenne dich nicht Mensch sondern "Sklave" - Menschen sind nur meinesgleichen. Als Sklave hast du zu arbeiten und Steuern zu zahlen die ICH großzügig zu verteilen gedenke und
      als Sklave steht dir auch keine eigene Meinung zu, du hast mich deinen Herrn für meine Gerechtigkeit und Großzügigkeit zu lobpreisen und wenn dir dies nicht gefällt werde ich
      dich von der mir hündisch ergebenen Justiz jahrelang verfolgen und traktieren lassen - sie werden dir auch das wenige nehmen was du noch hast (materiell und gedanklich).
      Jeglicher Widerstand gegen mich nenne ich "Hass" und die Medien werden ihn

    • Bürgermeister
      08. Mai 2018 12:55

      verurteilen und zugleich meine Gutheit bejubeln - auch die Medienhunde sind mir schon seit langer Zeit zutiefst ergeben.

      Sollten andere dich in deiner Not unterstützen lasse ich deine Konten sperren.

      Wo genau wollen Sie in so einem System denn Widerstand erwarten?

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 13:05

      @Bürgermeister, +++************************+++

    • Almut
      08. Mai 2018 14:09

      @ Bürgermeister
      **********************************************
      "Sollten andere dich in deiner Not unterstützen lasse ich deine Konten sperren.
      Wo genau wollen Sie in so einem System denn Widerstand erwarten?"

      Das passt dazu: https://www.youtube.com/watch?v=iVJM24tknb8&t=136s

    • Brigitte Imb
      08. Mai 2018 17:19

      @machmuss,

      cool, da komme ich gerne einmal auf Besuch und nachdem ich der spanischen Sprache nicht mächtig bin, würde ein Reiseführer schon angenehm sein.
      Wann kann ich buchen? Aber, warum net ans Meer? Na Wurscht, ich kenne SA NICHT.

    • Undine
      08. Mai 2018 17:47

      @machmuss verschiebnix 12:20

      Da werden Sie Nummern verteilen müssen, damit wir Besucher uns nicht auf die Füße steigen, wenn wir Sie heimsuchen kommen! ;-)

      @machmuss verschiebnix 12:21

      Die Bilder sind H I N R E I S S E N D!!!

      Und ja, die linken gutmenschlichen G'fraster, diese idiotischen "Welcome-Refugees!"-Schreier sollen die Suppe selber auslöffeln, die sie uns eingebrockt haben!

    • Brigitte Imb
      08. Mai 2018 19:42

      @Undine,

      das wird a Gaudi, @mmvn organisiert in Bolivien das "Blogpflegeheim".
      Hab´immer gedacht ich mach in der Toscana eines, aber so ist´s fast besser. :-)))

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 21:33

      Blog-Pflegeheim :)) - ja, klingt erst mal witzig, aber stellt Euch vor,
      mir kamen tatsächlich bezüglich meiner Alten-Versorgung schon mal
      der vage Gedanke, ich könnte mich in Bolivien "rein-einkaufen".
      Eine Alternative wäre Ungarn, aber dort bin ich drauf angewiesen, daß
      das Personal ausreichend deutsch spricht.
      Warum nicht Österreich ? Wie Niki Lauda so schön sagt:
      ich hab ja nichts zu verschenken :))

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 21:37

      ... und verschärfend kommt dazu, daß ich allein bin - aloa ois wia a Stoa.

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 22:14

      @Undine,

      auf einem dieser alten Photos sieht man eine lange gerade Straße
      runtergehen, vom Kloster bis runter zum Stadt-Tor (zwei Türme mit Torbogen).
      Damals ( im Jahr 1984 - hatte ich dort gewohnt: Calle Olañeta 216 ) waren
      das tatsächlich noch zwei End-Punkte der Stadt. Ganz oben war hinter dem
      Kloster nur mehr gähnende Weite der Anden. Und am unteren Ende gab es
      außerhalb vom Stadt-Tor nur mehr die Straße zum Flughafen rüber ( der
      übrigens das Flaire eines Innviertler Busbahnhofes in den Sechzigern hatte
      und auch kaum größer war ). Sucre ist inzwischen enorm gewachsen !

    • machmuss verschiebnix
      09. Mai 2018 10:41

      @Brigitte Imb,

      ... wer ins "Blog-Pflegeheim aufgenommen werden will, der muß entweder
      eine Hacker-Prüfung ablegen (Minimum: "Wege ins Darknet" kennen) ,
      oder zumindest eine Verschwiegenheits-Klausel unterzeichnen :)))

    • Brigitte Imb
      09. Mai 2018 22:04

      @mmvn,

      im Pflegeheim sind wir ja dann ganz viele und niemand ist alleine.
      Und ich wäre ja gespannt, wieviele die Verschwiegenheitsklausel wählen würden?

      Herrlich, mit´m Rollator auf die Anden.......:-)))

    • Undine
      09. Mai 2018 23:13

      Sagen Sie, @machmuss verschiebnix, stammen die atemberaubend schönen und so humorvollen Fotos aus Ihrer Kamera? Ich kann mich gar nicht sattsehen an diesen ästhetischen Bildern---da paßt einfach alles! Sie haben mir damit ein großes Vergnügen bereitet! ;-)

  23. Franz Rapp
    08. Mai 2018 11:00

    Die Einschätzung von Dr. Unterberger finde ich (anders als sonst) nicht ganz zutreffend, deshalb ausnahmsweise ein Kommentar von mir: Es liegt doch auf der Hand, dass der Rücktritt von Strolz die direkte Folge seines "Bürgerkriegs-Sagers" ist.

    Dies ist ein Sprachgebrauch, der im linksliberalen Milieu zu absoluten Panikreaktionen führt. Viele hier unterschätzen das. Ich kenne einige Neos in Wien, der Großteil sind absolute Linksausleger und könnten durchaus auch bei den Grünen sein. Fast alle sind (allzu) behütet aufgewachsene Zivildiener bzw. Sozialarbeiterinnen und haben keine Ahnung von Gewalt oder Gefahr.

    Von "harten" politischen Themen wie Polizei, Militär und Waffen will bei den Neos niemand etwas wissen, es handelt sich um eine Schönwetterbewegung. Wer ein solches Szenario anspricht, hat zu gehen.

    Eine latente Angst in diesen Kreisen ist möglicherweise, dass sich gewaltsame Auseinandersetzungen auch gegen die seinerzeitigen Epigonen von "refugees welcome" richten könnten - bei historischer Betrachtung leider nicht unrealistisch. Daher ist dies ein absolutes Tabuthema - wer davon spricht, darf nicht mehr dabei sein.

    Wie auch immer: Alle Rechtsliberalen haben sich schon in den letzten Jahren von den Neos verabschiedet. Nun reicht es eben auch Strolz, völlig verständlich.

    Warum das Familienargument meines Erachtens falsch ist: Ein Familienvater, der seine Kinder (heute 8, 10 und 12) sieben Jahre lang alleine lässt, sehnt sich plötzlich, ausgerechnet zum Eintritt der älteren beiden in die Pubertät, nach mehr Familie? Nachdem die Kinder fast ihre gesamte Kindheit ohne ihn verbrachten?

    Ein plötzlicher Rücktritt ohne Nachfolger auf der Seite ist IMMER unfreiwillig - auch wenn er nicht dezidiert abgewählt oder mit vorgehaltener Pistole zum Rednerpult gezwungen wurde.

    Strolz hat eben erkannt, dass mit den linken Weicheiern bei den Neos auf Dauer kein Staat bzw. keine Partei zu machen ist - er ist aber höflich genug, es nicht zu sagen.

    PS: Meinl-Reisinger kenne ich auch aus persönlichen Gesprächen: Sie ist extrem unfähig, hinter der Fassade herrscht gähnende Leere. Sie ist nur bei den Neos, weil sie es bei der ÖVP zu nix brachte. Ich hoffe, daher, sie wird die Nachfolgerin von Strolz und führt die Neos aus dem Nationalrat. Mark my words.

    • WFL
      10. Mai 2018 13:40

      @Franz Rapp:
      Genau diesen Verdacht habe ich auch:
      Strolz ließ mit dem "Bürgerkrieg"-Sager extreme Skepsis gegenüber der islamischen Migration durchklingen - 2 Wochen später ist er weg.
      Zufall?
      Kann ich nicht glauben.....

    • Alexandra (kein Partner)
      10. Mai 2018 20:15

      dass strolz über einen sager stolperte, glaub ich nicht - sehen sie sich mal berichte abseits des mainstream über christian wulff an, da es ist viel deutlicher und hat mit dem esm zu tun. was meinl-reisinger betrifft, verteidigt sie ja soros erbittert und kann gut mit silberstein . also alles paletti. ich hatte bei den negativen övp-erfahrungen von ihr, strolz und anderen immer die frage, ob das wirklich schuld der övp war oder ob sie nichts zuwegebrachten.

  24. Undine
    08. Mai 2018 10:46

    OT---aber wenn da nicht ALLE Alarm-Glocken schrillen:

    "Wien-Mariahilf: Imam will islamischen Staat aus Österreich machen und Scharia einführen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0026822-Wien-Mariahilf-Imam-will-islamischen-Staat-aus-Oesterreich-machen-und-Scharia?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    NOCH DEUTLICHER geht's wirklich nicht! Das muß doch der linkste Gutmensch begreifen, was die Muselmanen mit Europa vorhaben!

    Und was sagt man dazu in der EU???

    • Undine
      08. Mai 2018 10:53

      In Belgien ist man schon ein bisserl weiter:

      "Belgien: Islam-Partei plant islamischen Staat"

      https://www.unzensuriert.at/content/0026783-Belgien-Islam-Partei-plant-islamischen-Staat

      Da ist man geneigt, resigniert zu sagen: Laßt alle Hoffnung fahren.....

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 11:06

      @Undine,

      die EU wird nachbrabbeln, was ihr von den Goldmännern vorgegeben
      wird, die österreichischen Medien dtto. und in deren Gefolge natürlich
      auch die Parlamentarier ! ! !

      ...wenn's soweit ist, "dürfen" die Sozis in die Moschee gehen und
      den A.... in die Höhe halten !

      Wie gut die Sozis das können ist egal, jedenfalls geschieht's ihnen recht !

      Für Österreich kämpfen ?@! Hah, damit die uns nacher wieder
      100 Jahre lang als Moslem-Schlächter verunglimpfen und ihr
      sozialistisch-mafioses Geschäftsmodell dran aufhängen (!) - NJET,
      kommt überhaupt nicht infrage.
      Diese linke Hirnschieber-Bande soll gefälligst mit der Realität des "friedlichen"
      leben müssen !

    • machmuss verschiebnix
      08. Mai 2018 11:08

      korr: des "friedlichen" Islam

    • Prognose (kein Partner)
      10. Mai 2018 21:12

      Die Europäische UNION wird genauso zerfallen wie die Sowjet UNION !

  25. pressburger
    08. Mai 2018 10:33

    Der Wolf hat Kreide gefressen. Gestern beim Abschiedsgespräch mit Strolz, war Bruder Armin am Zerfliessen vor Empathie. Entgegen manche Aussagen das Profil von Herrn Strolz betreffend, war für mich als Aussensitzender kein Profil erkennbar. Keine überzeugende Aussage, wozu es diese Partei, die er angeblich gegründet hat, überhaupt gibt, was die Ziele und was die Daseinsberechtigung dieser Partei sein soll.
    Es grenzt an eine Tragödie dass in einen Land in dem grosse liberale Denker geboren wurden, leider nicht immer gewirkt haben, die Idee des Liberalismus von Unfähigen, bis zu Karikatur entstellt wird. Warum ist die Bevölkerung bereit autoritären Rattenfängern zu folgen ? Ist dass die Angst vor Selbstverantwortung, die Angst Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen, Angst vor der Subsidiarität ?

  26. differenzierte Sicht
    08. Mai 2018 10:29

    Die wohl treffendste Analyse aller Medien zu diesem Thema!

  27. schreyvogel
    08. Mai 2018 09:41

    Gute Nachricht für SPÖ und Grüne: Viele Stimmen werden von den Neos zurückkehren.

    Vor allem die Grünen können jetzt schon jubeln: 5% hatten sie selber, 5% ernten sie vom Pilz (egal ob der auch zurücktritt oder nicht), und einige % vom Strolz.
    Deutlich über 10%! Wird das ein Fest!

    • Bürgermeister
      08. Mai 2018 09:59

      Der linke Bereich hat sich stark aufgesplittet, um breitere Wählerschichten abzudecken. Bei den knapp 4 % die man bei den letzten Wahlen sinnlos verheizt hat reift bei dem einem oder dem anderen wohl gerade die Erkenntnis, dass man die Strategie zu weit getrieben hat.
      Die schwarzen arbeiten aber gezielt an der Spaltung des bürgerlichen Lagers und da die Regierung bislang keine Erfolge vorweisen kann, könnte es bei den nächsten Wahlen durchaus die GroKo wieder geben.

    • Nestroy
      08. Mai 2018 11:00

      Vielleicht ist genau HIER der Grund für den Rücktritt zu sehen.
      Eine ursprünglich liberale "Partei" die stark nach links abdriftet. Jetzt "löst sie sich auf" und die Linken konzentrieren sich bis zur nächsten Wahl auf Grün und SPÖ
      um dann das grün sozialistische Österreich an den Islam zu übergeben...

    • dssm
      08. Mai 2018 11:06

      @Bürgermeister
      Und nach dem es in Wahrheit nur ein Thema gibt und genau dort rein gar nichts entscheidendes geschieht, wird es nach der nächsten Wahl lange Gesichter bei Schwarz/Blau geben.

      Weder versucht man Partner für die australische Lösung zu bekommen, noch wird man selber aktiv, die Justiz wird auch wegen der vielen Asylgenehmigungen nicht an die kurze Leine gelegt, der ORF darf nach wie vor seine pro-Zuwanderung Linie fahren, bei den Doppelstaatsbürgerschaften hat sich auch noch nichts getan, riesige Mittel fließen nach wie vor an die NGOs, Abschiebungen gibt es nach wie vor kaum ….

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 11:41

      Die letzten Hoffnungen könnte sich bei den nächsten Wahlen bei der FPÖ manifestieren. Aber auch nur mit 50%. Dann wird es allerdings möglicherweise schon zu spät sein. Und auch wenn's noch nicht ganz zu spät sein sollte... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  28. Ferdinand Karl
    08. Mai 2018 09:40

    Der offensichtlich aus freien Stücken gewählte Rücktritt von Herrn Strolz zeigt vorallem, daß in unserer Gesellschaft die grenzenlose Ichbezogenheit weiter um sich greift, "jeder hat sein Leben" und wie all diese Phrasen lauten.

    Als NEOS-Wähler würde ich mich belogen und getäuscht fühlen. Herr Strolz hat seinen Wählern das Versprechen gegeben, die nächsten 5 Jahre für ihre Interessen zu arbeiten.

    Diese Verantwortung seiner Wählerschaft gegenüber scheint im aktuellen Entscheidungsprozess irrelevant gewesen zu sein, nur das persönliche Wohlbefinden hat gezählt, kaschiert in schöne Phrasen "vom richtigen Zeitpunkt" etc. (der Mondkalender läßt grüßen...).

    Für seine Salzburger Parteikollegen kommt der Rücktritt zur Unzeit, auch wenn es Herr Schellhorn in geübtem Parteisprech krampfhaft schön zu reden versucht. Die NEOS erscheinen nun als unberechenbarer und daher unverläßlicher politischer Partner.

    Der Mangel an verantwortungsbewußten Menschen in der Politik wird am Beispiel von Herrn Strolz wieder dramatisch offenbar, ein Trauerspiel.

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 09:52

      Es ist aber nicht nur in der Politik so. Die "neuen Menschen" wollen lieber chillen, anstatt sich "ausbeuten" zu lassen... Die Politik ist dann eben nur noch der "Spiegel"...

  29. dssm
    08. Mai 2018 08:52

    Sollte die "promitto gmbh", welche sich im Internet schnell finden lässt, wirklich die ursprüngliche Firma dieses Herrn Strolz sein, so steigt mein Hass auf diese politische Kaste gleich um ein paar Punkte; einfach die Homepage in Ruhe ansehen!
    Kann diesen Zusammenhang jemand verifizieren?

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 09:03

      Vorfeldorganisation für weitere, noch zu gründende, "Haselsteiner-Listen"? WER sollt die für WAS sonst engagieren?

    • Politicus1
      08. Mai 2018 09:24

      dssm:
      ????
      Bitte klarer werden - ich sehe da keinerlei Zusammenhang mit dem Thema hier.

    • dssm
      08. Mai 2018 10:37

      @Politicus1
      Wenn diese Firma die gleiche ist, welche Herr Strolz im Rahmen seiner "unternehmerischen" Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter geleitet hat, dann hat dieser Herr Strolz in seinem ganzen Leben immer nur vom Steuerzahler gelebt. In diesem Fall wäre das besonders verwerflich, denn die Beratungstätigkeit ist ja offensichtlich nicht weit weg vom Energiekreis und Baumumarmen. Und da die Kunden so gut wie alle staats-, partei- oder kammernah sind, muss Herr Strolz wohl gute Beziehungen gehabt haben um so einen Schwachsinn verkaufen zu können. Da erscheinen die Neos für mich in einem anderen Licht.
      Aber: Ist das die gleiche Firma?

    • Bürgermeister
      08. Mai 2018 10:54

      Die Referenz besteht zumeist aus Firmen im staatlichen Dunstkreis (AMS, Wiener Volkshochschulen GmbH, Flughafen Wien, E1, AK, Verbund, Raika, ...). Das sind Berater (sollte man besser Subventions-Einstreifer nennen) die im Wesentlichen vom Geldüberschuss des öffentlichen Bereichs leben. Wenn das wirklich seine Firma war, dann verfügte er über beste Kontakte in das SP-VP-Lager.

      Dann würde die Drohung die er seinerzeit öffentlich im Parlament beklagt hat, dass man ihn "vernichten" würde wenn er die Partei gründen würde realistisch, und offenbar hat er sich arrangiert und angepasst.

    • Nestroy
      08. Mai 2018 11:09

      Ich kann es nicht verifizieren.
      Aber wenn man sich die Inhalte und die Art und Weise anschaut (so lange man es halt aushält..) ist es tatsächlich eine Blaupause von Baum-umarm Strolz

      Wir sind g'scheit. Zu g'scheit für andere. Setz' ma uns z'samm und denken nach was wir machen können...

      Erbärmlicher dekadenter bullshit
      Für Interessierte, die gerne brauchbare Inhalte in G'schicht'lform mögen: https://www.youtube.com/watch?v=PIl1ZOKT3BI

  30. Undine
    08. Mai 2018 08:43

    Dem NEOS-Chef STROLZ weine ich keine Träne nach; er wirkt ständig wie aufgezogen---einfach un-natürlich, überspannt. Ich weiß nicht, ob er von Haus aus so überkandidelt war; jedenfalls ist er ein typisches Beispiel von OVERCOACHED. Der COACH Strolz dürfte sich selber eine "Überdosis" verordnet haben. Und dann der Abgang mit tränenerstickter Stimme---meine Güte, sind die Leute von heute denn sooo verweichlicht!?! Fehlte nur noch, daß er ein rosa Kuschelbärchen als Maskottchen dabei gehabt hätte.
    Dem Haselsteiner wird er irgendwie abgehen; die beiden haben ja
    etwas Gemeinsames---einen unbändigen Geltungsdrang.

    Auf jeden Fall hat Strolz mit seiner Partei nicht die von den Linken beabsichtigte, erwünschte Auswirkung gehabt: die FPÖ zu schwächen! Bin neugierig, bis wann diese Partei das Schicksal des LIF erleidet.

    • glockenblumen
      08. Mai 2018 09:38

      @ Undine

      ;-))

      zum letzten Satz: hoffentlich bald....

    • dssm
      08. Mai 2018 10:43

      @Undine
      Ich kann mir nicht vorstellen, daß Strolz und Co die FPÖ schwächen könnten. Da gibt es ja wirklich keine Überschneidung, ich sehe das eher als einen Angriff auf die ÖVP. Die ursprünglichen Grünen waren ja auch fast lauter christlich-soziale Leute, bei den NEOS dürfte das nicht anders gewesen sein. Wenn es die NEOS zerreißt, gewinnen am ehesten die ÖVPler dazu.

    • carambolage
      08. Mai 2018 20:53

      Find ich zu 100% ganz genau so.
      Hatte ausnahmsweise einmal Zeit, mir die Parlamentsdebatte über das Rauchergesetz anzusehen/hören. Da kam schon Strolz zum Rednerpult und ich musste schon nach 2 Minuten wegschalten.
      Dieses unnatürliche Laut werden und hysterische Herumbrüllen vertrage ich überhaupt nicht.

    • taraxacum
      10. Mai 2018 00:19

      Einige Poster in diesem Blog lassen es ganz leicht anklingen: Strolz hat ganz offensichtlich schon fortgeschrittene psychische Probleme. Er ist der Beweis, dass auch Menschen ohne Gebärmutter Hysteriker sein können. Er wird mit seiner ständig veränderlichen Stimmungslage nicht fertig, deshalb sein Schreien, seine Weinerlichkeit, seine Ängste. Sein Rücktritt ist krankheitsbedingt.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      10. Mai 2018 19:55

      Sehe es ähnlich, kein Mensch braucht ihn mit seinem aufgezogenen Getue, das kindisch und unreif wirkt. Wirklich heiklen Fragen ist er immer ausgewichen, Hörte man ihn ein Mal reden, kanntre man auch schon alle weiteren Reden von ihm. Den Rücktritt haben Faymann, Mitterlehner, Glawischnig besser hingekriegt . aber die gingen ja auch wirklich.

  31. Sabetta
    08. Mai 2018 08:40

    Na, ob ihn die Freundin (die hinter der Ecke lauerte) noch so schätzt, wenn er nicht mehr der Chef der Neos ist?

    Ich tippe am ehesten darauf, dass die Grünen ihn dafür verantwortlich gemacht haben, dass sie von der Bildfläche verschwinden. Vielleicht haben sie auch gegen ihn eine Sudelgeschichte in petto, mit der sie ihn erpressen, wie sie es ja auch mit Peter Pilz getan haben?

    Die Neos wollten sich ja bürgerlich geben, um wie das LIF auch, den Freiheitlichen Stimmen wegzunehmen. Doch mittlerweile klappt der Schmäh nicht mehr. Jeder erkennt in Ihnen die ideologischen Geschwister der Rotgrünen.

    Man wird ja sehen, was er in Zukunft macht. Vielleicht erhält er einen Job bei Haslauer oder bei Novomatic? Der Blog-Autor wird uns am Laufenden halten.

    • Sabetta
      08. Mai 2018 08:41

      Korr. Haselsteiner!

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      10. Mai 2018 19:57

      Das mit der Freundin ist mal eine Unterstellung: er selbst postete auf Twitter, dass er am Flughafen (in den Niederlanden?) seine Frau küsste. Muss man so stehenlassen- Rein theoretisch spricht weg vom Rampenlicht für so eine Erklärung, aber das ist eben theoretisch.

  32. Politicus1
    08. Mai 2018 08:17

    Vorweg herzlichen Dank an A.U. für diese Hintergrundanalyse, die sich wohltuendst von dem unterscheidet, was in den Printmedien zu finden ist.
    1) Ein Motiv für den Grund für Strolz' Abschied aus der Politik möchte ich nicht außer acht lassen.
    Strolz ist Familienvater mit drei Kindern (8, 10 und 12 Jahre).
    Die Familie lebt in Vorarlberg, da ist es nach Paris näher als nach Wien.
    Stets hat Strolz die Bedeutung des Familienzusammenhalts in seinem Leben betont.
    Für mich ist es absolut verständlich, dass der Papa Strolz sich sagte - oder es sich von seiner Frau sagen ließ - 'die Kinder wollen einen ganzen Papa!', bevor sie aufhören Kinder zu sein.
    2) (A.U. hat es hier auch angedeutet): wer zahlt schafft an.
    Und einer der wichtigsten Zahler für die Neos ist eben der Großindustrielle Haselsteiner. Ein Mann mit sehr deutlichen ideologischen Vorgaben.
    Ein Mann, der wie Stronach wenig Widerspruch duldet.
    3) Klubinterne Reibungen (die Neos sind ja praktisch nur der Parlamentsklub) möchte ich nach dem wahrscheinlichen Koalieren der Salzburger Neos um Schellhorn mit der Haslinger-ÖVP auch nicht ausschließen.
    Wie soll das bei den Fundi-Neos zusammengehen? Im Parlament ist die ÖVP DER böse Gegner - und in Salzburg ist die ÖVP lieb und wert für eine Partnerschaft?

    Schlussbemerkung:
    Gut überlegt und ordentlich geplant schaut für mich anders aus.
    Da braucht es keine Solo-Pressekonferenz innerhalb von drei Stunden.
    Bei gut geplant und ordentlich ist der/die neue Führungskraft schon an der Seite, und außer Abschiedstränen werden die Rücktrittsgründe klar und deutlich gesagt - und nicht der Gerüchtebörse und Analysen in diesem Tagebuch überlassen.

    • Politicus1
      08. Mai 2018 08:20

      Ergänzung:
      Oe24 (Fellner) meldet als Faktum, dass Strolz nur wegen der Familie den Abschied aus der Politik nimmt.

    • Ingrid Bittner
      08. Mai 2018 08:33

      @Politidus1: "nur wegen der Familie" - wenn es denn wirklich so wäre, dann ehrt ihn das. Dann bekommt er auch meine Achtung, so hatte er sie eigentlich nie wirklich. Drei Kinder in die Welt zu setzen und dann die Frau praktisch als Alleinerzieherin im weit entfernten Vorarlberg zurücklassen und nur den netten Besuchspapa - und das wahrscheinlich sehr selten und mit wenig Zeit - zu geben, das ist sicher nicht der Sinn einer Familie. Man hat auch einer Familie gegenüber Verpflichtungen und das heisst oft auf viel verzichten, aber man muss sich entscheiden. Und wenn er sich für die Familie entschieden hat, dann war das eine gute Entscheidung.
      Verhungern wird er schon nicht müssen.

    • Politicus1
      08. Mai 2018 08:38

      I.B.:
      bleibt für mich nur die Frage, warum er das nicht gleich mit aller Klarheit in der P.K. gesagt hat. Ist doch wirklich keine Schande ...

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 08:50

      Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass der "Bürgerkriegssager" ein auslösendes Element war.

      Man möge sich erinnern: Kurz nach seinem Interview fiel die rotzgrüne Horde über Strolz her. Wie konnte er sich nur erdreisten an FPÖ-nahe Ansagen anzuschließen!? Das ist eine TODSÜNDE! Der mediale Abwasserkanal war aber nur GANZ KURZ in Betrieb... Die mediale Aufregung verschwand abrupt.

      Strolz wollte ganz sicher seine Aussage nicht "relativieren". Denn das ist nicht seine Natur...

    • Der Geläuterte
      08. Mai 2018 12:30

      Bei diesem linken Gesellschafts- und Familienverständnis der Neos mit ihrem "Gender und Ehe für alle" Wahn getraut er sich ja nicht mehr zu sagen das er in einem herkömmlichen Familienverhältnis mit Frau und Kinder lebt und im das auch was wert ist.

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      10. Mai 2018 19:59

      ist sie das, in vorarlberg, die familie? malt nicht seine frau und hat ein atelier in wien? mich interessiert die homestory-ebene weniger, deshalb frage ich. jedenfalls kann man immer gut "wegen der familie" sagen, wenn man einen grund angeben muss.

    • Alexandra (kein Partner)
      10. Mai 2018 20:09

      das nicht so genau sagen ist aber TYPISCH strolz, wann war er denn je genau? und kann es sein -. aber das ist reine spekulation -, dass ihm etwas ihn betreffendes gezeigt wurde, das man ja veröffentlichen kann? googeln sie mal wulff-affäre bzw, "der rücktritt" auf youtube, da sieht man, wie sowas geht.

  33. Josef Maierhofer
    08. Mai 2018 08:08

    Für mich war Strolz immer 'von einem anderen Stern', wie so viele im Parlament, etwa auch Herr Kern.

    Entweder bin ich zu alt und 'verstehe die Jugend nicht mehr' oder es ist Realität, dass jetzt die verdorbene Schule wirkt und die Generation, in der Herr Strolz lebt, mit Realität wenig zu tun hat.

    Die 'Trumprinzessinen' und 'Traumprinzen' erscheinen mir wie in Trance und richtig surreal zu handeln und nur noch lebensfähig mit dem Geld der sehr rasch immer weniger werdenden Fleißigen und Vernünftigen und Realistischen.

    Die Schule wirkt ...

    Ich wünsche Herrn Strolz, dass er zur Realität findet und die Zeit 'die ihm reif erscheint', wie er selbst sagt dazu, nutzt, darüber nachzudenken, was ihm fehlt von der Schule, durch die er gegangen ist, obwohl, oder gerade deswegen, er zu den Privilegierten gehört. Ich wünsche ihm dass er auf den Boden der Realität (seiner Realität und nicht seiner Befindlichkeit) 'hinunter' findet.

    Der andere 'Traumstadel' im Parlament tagt und feiert und inszeniert weiter ....

    • Alexandra Bader (kein Partner)
      10. Mai 2018 20:00

      Bin in kerns altersklasse und für mich sind auch beide traumtänzer, das ist nicht politisch. man kann politisch fundiert sein und wortwitz haben. beide öden mich an-

  34. Erich Bauer
    08. Mai 2018 08:03

    Die plausibelste Erklärung für diesen Rücktritt könnte der "Bürgerkriegssager" von Strolz gewesen sein. Passt nicht ins "Weltbild" der Haselsteiner-Liste...

    • Alexandra (kein Partner)
      10. Mai 2018 20:10

      ist nicht so klar wie zb bei christian wulff, der offenbar den esm nicht unterzeichnen wollte und dann die bildzeitung und den rest der meute am hals hatte

  35. Cotopaxi
    08. Mai 2018 07:53

    Seit 2 Tagen gibt es Sondersendungen des ORF, auch mit Lifeübertragungen. Für eine 5,3 % ist das eine beachtliche Aufmerksamkeit.
    Strolz hat erkannt, dass er den Zenit erreicht hat, mehr ist nicht drinnen. Deswegen ist er als erfolgreicher Parteigründer abgetreten. Seine Nachfolgerin wird vermutlich zugleich Nachlassverwalterin der Partei sein.
    Der Alpen-Soros wird halt eine neue Partei erschaffen und finanzieren.

    • Dr. Faust
      08. Mai 2018 09:00

      "...Der Alpen-Soros wird halt eine neue Partei erschaffen und finanzieren. ..." ... was eigentlich verboten werden sollte.

      Wie kommt Österreich dazu?

  36. W. Mandl
    08. Mai 2018 07:47

    ad 14.: "eindeutig der rhetorisch Beste"

    Das sehe ich nicht so: Strolz ist ein Schwätzer und Vielredner, dem es nicht gelingt, klar verständlich eine Botschaft rüberzubringen.

    • Dr. Faust
      08. Mai 2018 08:57

      Dem Strolz hat man in Diskussionen immer angemerkt, dass er jeweils auf den vordergründigen Effekt seiner Worte aus war. Unerträgliche NLP-Effekthascherei! Redetechnik ist nicht alles.

    • Undine
      08. Mai 2018 11:04

      STROLZ wirkte von seiner eigenen Rede und der seltsamen theatralischen Redeweise jedes Mal wie BERAUSCHT! Ich fand diese Art zu reden überkandidelt zum Quadrat. Er steigerte sich regelrecht in eine Art Selbstberauschung hinein, die mich abstieß.
      Mit anderen Worten: Er hörte sich selber gerne reden und machte sich damit lächerlich.

    • Alexandra (kein Partner)
      10. Mai 2018 20:01

      jep. könnte ihn und kern in einer minute an die wand reden, mit politischer substanz.

  37. Freisinn
    08. Mai 2018 07:32

    Was wird Oligarch Haselsteiner dazu sagen, wenn der Strolz weg ist? Jetzt muss er sich einen neuen Frontmann respektive -frau für sein Spielzeug suchen!

    • Sabetta
      08. Mai 2018 08:43

      Haselsteiner muss jetzt die Grünen sponsern, denn die gehen ja sonst ganz unter.

    • Wyatt
      08. Mai 2018 09:18

      ….mit welchem Bankenkonsortium sind eigentlich Haselsteiners Baukonglomerate unter dem jetzt wohlfeil klingenden Namen "STRABAG", in einer untrennbaren Symbiose verbunden?

    • dssm
      08. Mai 2018 10:49

      @Wyatt
      Man hätte im Rahmen der Silbersteinaffäre radikal mit Hausdurchsuchungen gegen diese Bankengruppe, sowie die Herrn Benko und Haselsteiner vorgehen müssen. Aber während sogar Rumänien mit Ermittlungen begonnen hat, ist in Österreich rein gar nichts passiert – und das bei den Vorwürfen aus den USA, Schweiz und Israel.

  38. Postdirektor
    08. Mai 2018 07:08

    Bei der Beziehung NEOS-Haselsteiner-Strolz zeigt sich sehr deutlich die Verknüpfung von links-linker Politik mit wirtschaftlichen Interessen. Und die gutmenschlichen Medien geben dem Ganzen aus Freude viel mehr Raum, als von der Zustimmung durch die Bevölkerung legitimiert wäre.

  39. Skura
    08. Mai 2018 06:22

    Im Rücktritt des Vorarlbergers zeigt sich eigentlich auch eine erschreckend-lächerliche Conchita-isierung der westlichen Politik:
    Warum muss man nach ein paar Jahren relativ erfolgreicher Provinzial-Politik in einem relativ unbedeutenden Land immer als Heul-Suse sich outend abtreten. Die Welt wird sich weiter drehen, die Karawane weiter von Oase zu Oase schaukeln. Man wird nicht dadurch wichtig, dass die Zeitungen schreiben: "Mit Tränen erstickter Stimme". Angemessen ist ein solcher Gemütszustand einzig und allein bei Totenreden neben dem offenen Sarg seiner Eltern, (Ehe)Partner, Kinder... "Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt." (Thomas Bernhard)

    • glockenblumen
      08. Mai 2018 08:00

      Stimmt!
      Leute, die sich sowenig unter Kontrolle haben (wegen Lächerlichkeiten!) haben in der Politik nichts verloren!
      Genauso wie ein Pizzabote der sich nach dem Standort des Schiedsrichter-Autos erkundigt, nichts darin verloren hat! :-(

    • Tegernseer
      08. Mai 2018 13:02

      Sehr richtig. Bei jeder Trash-TV show muss man heute "Emotionen"= Heulsuse zeigen um als empathisch zu gelten.

  40. El Capitan
    08. Mai 2018 05:46

    Ja, er war ein bunter Polithund und
    ja, er ging wegen des Glawischnig -Effekts und ja,
    die NEOs werden weiter nach links abdriften und damit das Schicksal des Liberalen Forums wiederholen, und
    ja, jetzt besteht die Opposition im Parlament nur noch aus Dilos, Hutschenschleuderern und unbedeutenden grauen MäusInnen und Mäusern.

    Es läuft nach wie vor alles für türkis-blau. Der Mainstream ist nicht mehr blutrot, sondern hat die Farbe eines schönen azurblauen Alpensees.

    Seit Jahrzehnten hatte keine Regierung mehr so günstige Bedingungen wie jetzt.

    • Bürgermeister
      08. Mai 2018 07:23

      Strolz war ein Schwätzer und Selbstdarsteller - in seiner Branche gibt es jede Menge von dieser Sorte. Den anderen empfehlen was sie machen sollten - aber sich selbst nie die Hände mit echter Arbeit dreckig machen und immer so flexibel-orakelhaft formulieren, dass man Recht haben könnte.
      Ich hoffe die NEOS folgen seinem Beispiel und verschwinden ebenfalls - ich trauere ihnen nicht nach.

      Das Problem ist, dass die Regierung diese Bedingungen nicht nützt! Nur mit Strolz`schem Geschwätz regiert man nicht, es fehlen die Taten.

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 07:31

      @ "...verschwinden ebenfalls - ich trauere ihnen nicht nach..."

      Die Polit-Weiber-Überquote wird ganz bestimmt dafür sorgen...

    • W. Mandl
      08. Mai 2018 08:45

      zum azurblauen Mainstream:
      ja, wenn man an die Stimmung in der Bevölkerung denkt
      nein, wenn man an die veröffentlichte Meinung in ORF und Medien denkt

    • Sandwalk
      08. Mai 2018 11:40

      @Mandl:
      Das ist das Gute an der Sache. Der rote Mainstream ist nur noch die Hälfte des azurblauen.

      ORF und Gefolgschaft richten es nicht mehr, vor allem auch weil die SPÖ mit einem unerfahrenen Chef und völlig silbersteinbefreit dahingurkt.

  41. Gandalf
    08. Mai 2018 02:48

    Der grösste Fehler von Herrn Strolz war die Annahme (in jeder Bedeutung des Wortes!) der Unterstützung durch den, der sich für den grössten und gescheitesten...Baulöwen hält. Dass das auf Dauer nichts bringt, haben auch schon andere leidvoll feststellen müssen. Und als dann als unerwünschte Nebenwirkung auch noch ein übles Liffossil auftauchte, war eigentlich eh schon alles klar. Schade ist natürlich wirklich um den Unterhaltungswert des Überfliegers im Nationalrat. Aber vieleicht wird ja doch nicht Frau Meinl - Reisinger seine Nachfolgerin, sondern Frau Mlinar? Dann wäre für erstklassige Kabarettnummern reichlich gesorgt.

    • Pumuckl
      08. Mai 2018 03:38

      Frau Mlinar, als Nachfolgerin von Strolz, würde die maximal denkbare Gefahr für alle autochthonen Österreicher garantieren, welche durch diese kleine Partei vorstellbar ist.

      Schien sie nicht in einer Liste von Personen auf, auf welche sich "Philanthrop" Soros
      absolut verlassen kann?
      Ob diese Liste nun echt ist, oder nicht, all ihr Tun und Lassen würde jedenfalls zu dieser Behauptung passen.

      Zu hoffen ist nur, daß die Österreicher dieses exaltierte Trutscherl durchschauen und diese NEOS durch Sie auf ein politisches Intermezzo reduziert wird.

    • Undine
      08. Mai 2018 11:06

      @Beide

      ******************************+!

  42. Franz77
    08. Mai 2018 02:13

    Dieser Gaukler Strolz war sowieso nur eine peinliche Lachnummer, engagiert, um die Linkischen zu fördern. Und der FPO zu schaden.

    • logiker2
      08. Mai 2018 07:33

      richtig, das Pausenkasperl der Nation, einzig und allein um der FPÖ Stimmen abzujagen, wie eben Heide Schmid. Haselsteiner wird ihn schon versorgen, vielleicht als Autobahnabschnittsbeauftragter.

    • Barracuda
      08. Mai 2018 07:53

      Im Vergleich zur Restopposition war Stolz noch eine relative Licjtgestalt. Wenn ich mir die Kasperln so ansehe, die noch übrig sind ...

    • logiker2
    • Undine
      08. Mai 2018 11:10

      @Alle

      **************
      **************
      **************!
      Und danke für den Link!

    • Erich Bauer
      08. Mai 2018 11:15

      Kein einziger NEO hat je die FPÖ gewählt...

    • Undine
      08. Mai 2018 14:22

      Ja, eben---das Wunschkind hat sich ganz "falsch" entwickelt, das hatten sich Elter1 und Elter2 ganz anders vorgestellt. Das Kind wurde VegetarierIN und fraß vorwiegend Grünes.....

    • Alexandra (kein Partner)
      10. Mai 2018 20:05

      Ich denke, dass die NEOS als Pseudoalternative Hoffnung auffangen und kanalisieren sollen. das geht über ein Spektrum hinaus. Aber die Leute werden eben früher oder später enttäuscht, weil nichts Konkretes getan wird.





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