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Der Golan oder: den Letzten beißen die Hunde drucken

Lesezeit: 4:00

Es ist eine der miesesten Aktionen der Staatsanwaltschaft: Jetzt hat sie gegen einige Bundesheer-Soldaten wegen eines sechs Jahre zurückliegenden Vorfalls an einer der heikelsten Fronten des Nahen Ostens Erhebungen aufgenommen. Es zeigt von völliger Ahnungslosigkeit der angeblich so überlasteten Staatsanwälte über die Situation in einem Krieg, wenn sie dafür auch nur eine Sekunde verschwenden.

Die Soldaten haben gesehen, wie neun syrische Polizisten in einen Hinterhalt der Rebellen geraten und dort getötet worden sind. Sie hätten theoretisch die Polizisten warnen können. Was sie wohlweislich nicht getan haben.

Wer ernsthaft von den österreichischen UN-Soldaten am Golan verlangt hätte, dass sie in den Kriegs- und Bürgerkriegswirren einer Seite Informationen über eine andere zustecken, der hätte von ihnen glatten Selbstmord verlangt. Der Aktionismus einiger linker Aktivisten, der offensichtlich und wieder einmal bis in die Staatsanwaltschaft hinein reicht, verlangt aber genau das.

Im Krieg – das sollten auch Staatsanwälte und Völkerrechtler in ihren geschützten Stuben wissen – sind Informationen über eine Aktion der Gegenseite immer eine eindeutige Parteinahme. Und genau das war den am Golan stehenden Soldaten nicht nur von der UNO, sondern auch von der österreichischen Regierung und den eigenen Vorgesetzten eindeutig und klar verboten worden. Der dortige Blauhelm-Einsatz war eben nicht einer, um Frieden zu schaffen. Dafür hätte es einen ganz anderen Auftrag der UNO gebraucht, für den es aber keinerlei Konsens im Sicherheitsrat gegeben hat, für das Österreich auch wohl keine Soldaten gestellt hätte.

Die Weitergabe von Informationen hätte darüber hinaus mit 99-prozentiger Sicherheit die Österreicher auch selbst in Gefechte verwickelt, für die man ihnen keinerlei adäquate Ausrüstung mitgegeben hat – mitgeben hat dürfen. Diese UN-Soldaten waren viel zu schwach bewaffnet und zahlenmäßig unterlegen, um in diesem extrem hochgerüsteten Teil der Welt gegen eine der vielen einander bekämpfenden Parteien auch nur die geringste Chance zu haben. Daher ist es wirklich nur zynisch, wenn der – im gleichen äußersten linken Eck wie Falter und ORF stehende – Völkerrechtler Nowak jetzt behauptet, die österreichischen Soldaten hätten die syrischen Polizisten warnen müssen. Die Österreicher wären damit Kriegspartei an der Seite der Syrer geworden. Was ein absoluter Wahnsinn gewesen wäre.

Daher ist es auch völlig gleichgültig, mit welchen Sätzen die Soldaten die Aktion damals auf dem offensichtlich von ihnen selbst gemachten Video kommentiert haben.

Aber offensichtlich gibt es immer mehr Juristen, die Krieg mit einem Mädcheninternat verwechseln, weshalb sie jetzt ein Verfahren eröffnet haben. Im Nahen Osten weiß man den Unterschied hingegen sehr gut.

Es ändert auch absolut nichts an der Situation, dass die Täter des Hinterhalts anscheinend ebenfalls Syrer gewesen sein dürften, Rebellen oder Schmuggler. Aber erstens ist das in einer riskanten und unübersichtlichen Situation nie ganz sicher; zweitens wäre jedenfalls das Vertrauen beispielsweise der Israelis in die Neutralität der UNO-Soldaten zertrümmert, wenn diese angefangen hätten, der Gegenseite Informationen zuzustecken; in solchen Konflikten lässt sich oft gar nicht mehr erkennen, welche Informationen wem nutzen und wem schaden. Und drittens haben die UNO-Soldaten den Auftrag gehabt, allen Seiten gegenüber neutral zu sein.

Mit der Juristenjagd auf die Austro-Blauhelme wird im Nachhinein übrigens auch ein Eckstein der einst von allen Linken so gelobten Außenpolitik Bruno Kreiskys ad absurdum geführt. Denn genau unter Kreisky hat das Golan-Abenteuer des Bundesheeres begonnen. Der SPÖ-Kanzler wollte damit zeigen, dass das unter seiner Herrschaft – etwa durch die Verkürzung der Wehrdienstzeit – noch mieser als sonst behandelte Bundesheer doch zu etwas gut sei. Er entsandte es daher im Dienste der UNO (und zu seiner Selbstprofilierung als Möchtegern-Vermittler) auf den Golan, um den Waffenstillstand zwischen Israel und Syrien zu beobachten.

Ich konnte mich einst dort bei einem Besuch – sowohl bei den israelischen wie auch österreichischen Soldaten – selbst überzeugen: Diese UN-Soldaten hatten nur solange Existenzberechtigung und Überlebenschancen, solange beide Seiten sie akzeptierten. Das ging nur durch strikteste Unparteilichkeit zwischen allen Beteiligten. Sie durften beobachten und Berichte schreiben, sonst absolut nichts. In einem dieser Berichte stand übrigens natürlich auch schon damals der von "Falter", ORF und Staatsanwälten jetzt "aufgedeckte" Überfall auf eine syrische Patrouille.

Alles andere als strikte Nichteinmischung wäre Selbstmord gewesen.

Wenn die Aktion der Staatsanwälte nicht sofort gestoppt wird, kann es für das österreichische Heer nur eine einzige Konsequenz geben, die wäre dann sogar absolut zwingend: nämlich alle Soldaten von UNO-Einsätzen im Ausland zurückzuholen, also derzeit vor allem aus den Balkanstaaten. Wenn die Republik nicht hinter den österreichischen Soldaten steht, dann darf der Heeresminister nicht einmal mehr die Entsendung auch nur eines einzigen Soldaten verantworten.

Auch die Staatsanwälte sind Teil der Republik, auch wenn sie sich gerne anders sehen. Und: Der Justizminister kann ihnen jederzeit Weisungen geben.

PS: Außerdem wird sich – trotz guter Bezahlung – eh fast keiner mehr finden, der bereit ist zu einem solchen Blauhelmeinsatz.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 05:14

    Abgesehen, von den sowieso klaren Gegenargumente von A.U, wer
    würde da jetzt ein Kriegsgericht aufziehen wollen ?@!
    Unsere Staatsanwaltschaft (?) - was hat die damit zu schaffen, wenn
    schon dann wäre die syrische Seite zuständig !

    Und ? gibt es einen Auslieferungs-Antrag für die Blauhelme ?
    NEIN, den Syrern ist's ja nicht langweilig ! ! ! ! ! ! !

    Bleibt nur zu hoffen, daß unser Bundesheer jetzt Kojones zeigt und
    diese Jungs nicht "allein gegen die Mafia" stehen läßt ?
    Jedenfalls schreit diese Angelegenheit nach Öffentlichkeits-Arbeit,
    FÜR diese Ex-Blauhelme - NICHT GEGEN sie, was aber vom ORF zu
    erwarten ist.

    Blauhelme, denkt dran: »...wer hat Euch verraten, Sozial-Demokraten ...«

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 08:40

    MMn haben unsere Bundesheer-Soldaten ausschließlich die wichtige Aufgabe, UNSERE GRENZEN zu SCHÜTZEN und nichts anderes! Wer illegal unsere Grenzen stürmt, ist ein Feind, der aufgehalten werden muß.
    Was gehen UNS hingegen die Golanhöhen an!?! Wenn, wie es aussieht, diese Blauhelme und dieses ganze kostspielige Unterfangen, das uns Österreicher nichts angeht und auch dort gar nichts bringt, dazu noch auf unsere Kosten geht, bringe ich noch weniger Verständnis dafür auf.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 09:40

    So oder anders zeigt es sich, daß österreichische Soldaten bei UN-Einsätzen nichts verloren haben. Das Bundesheer ist bekanntlich dazu da, Österreich und seine Bevölkerung zu schützen.

    Dieser Auftrag durfte 2015 nicht wahrgenommen werden, weil aus politischen Gründen eine Invasion von (wie man hören kann, mehr oder weniger unbewaffneten) Hunderttausenden Menschen meist islamischen Glaubens geduldet werden mußte.
    Auch sonst hat man nicht den Eindruck, daß ein starkes, in der Bevölkerung verankertes Bundesheer politisch gewünscht wäre. Die Volksbefragung zur Wehrpflicht ging bekanntlich gegen die Agitation der politischen Kaste aus. Ein schöner Erfolg.

    Im gegenständlichen Fall zeigt sich die Verworrenheit der UN-Aufträge. Eine österreichische Beteiligung daran kann nur zu weiteren Verstrickungen führen, eine Art lose-lose-situation. Wie @cotopaxi ausführt, wurden die niederländischen UN-Soldaten wegen Srebrenica auch belangt. Von daher kann ich auch nachvollzienen, daß - wie @normalsterblicher sagt - die Argumentation von A. U. "hatschert" ist (wenn sie auch formaljuristisch vermutlich wasserdicht ist).

    Daher die Schlußfolgerung: Österreich raus aus den UN-Einsätzen! Wir haben hier genug zu tun.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 08:13

    Der Falter erreicht mit seinen Berichten nur, dass sich die Staatsanwaltschaft immer öfter mit sinnlosen Dingen beschäftigt, um am Ende wieder einmal als blamierter, dunkelroter Papiertiger übrig zu bleiben.

    Ich stelle mir das lebhaft vor. Da ermitteln Zivildienstbubis, die nie eine Waffe auch nur aus der Nähe gesehen haben, in einem Fall, in dem Soldaten null Kompetenzen hatten.

    Din Sache wird faltermäßig enden wie die Liederbuch"affäre": Hornberger Schießen.

    Sollte der Falter mit seinen hyperventilierend hochgedrehten Scheinskandalen so weitermachen, um von Fall zu Fall immer weiter an der Blamageschraube zu drehen, so soll mir das recht sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 06:18

    Schicken wir am besten solche Staatsanwälte dort in die Wüste !

    Wieder einmal ist der Justizminister gefordert und die Regierung und der Heeresminister, dieser 'Linksmeute' Einhalt zu gebieten.

    Die Soldaten hatten keinen Kampfauftrag, sondern einen Wachauftrag.

    Jedenfalls danke für den Artikel !

    Noch eine Frage tut sich auf: Welches Gesetz gilt dort im Krieg, bei der UNO, möglicher weise sind in diesem Fall unsere Staatsanwälte gar nicht zuständig ?

    Kann man auch Staatsanwälte abberufen ? Das frage ich als Nichtjurist.

    Es wäre notwendig. BVT, jetzt das, für mich sind das 'bestellte' Aktionen, merkt man auch am Geheul der gleichgeschalteten Medien.

    Es kommt beim Justizminister ziemlich viel zusammen, wo er dringend einschreiten muss neben der Gesetzesreform.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKlimaleugner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 07:58

    Die Staatsanwälte sollten endlich gegen Messerstecher, Ehrenmörder und Vergewaltiger durchgreifen. Oder wenn jemand vor eine U-Bahn gestoßen wurde. Jeweils von jemandem, der noch nicht so lange hier ist. Bei den autochthonen Österreichern funktioniert das in der Regel recht gut. Sie werden wegen Mordes (oder versuchten Mordes, wenn das Opfer nur schwer verletzt wurde) angeklagt und verurteilt.
    Aber bei den uns in den letzten drei Jahren Zugelaufenen, wenn sie im Einzelfall einmal jemandem den Schädel einschlagen, jemanden vor den Zug stoßen oder mit dem Messer tranchieren, funktioniert das meines Wissens eher nicht. Österreichische Täter haben ja gottlob weder Brüder noch Clans, also niemanden der weiß, wo der Staatsanwalt wohnt und wo dessen Kinder zur Schule gehen, österreichische Täter kann man noch folgenfrei wegsperren, und die eigene ideologische Verbohrtheit lässt sich mit einem harten (= angemessenen) Urteil gegen einen Österreicher kaschieren, zumal ausländerfeindliche österreichische Gewalttäter im Gegensatz zu importierten Inländerfeinden weder traumatisiert noch verwirrt noch in ihren religiösen Gefühlen verletzt worden sind, für ihre Taten keine sozialen Ursachen vorliegen, und ihre Sozialprognose nicht nur schlecht, sondern der Gesellschaft und den Staatsanwälten völlig gleichgültig ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDorian Gray
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2018 08:40

    Alle Auslandseinsätze würde ich als neutraler Staat beenden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2018 12:59

    Ganz kann ich in diesem Fall Unterberger nicht recht geben. Er sagt selber, dass die UNO-Soldaten zwischen den beiden Kriegsparteien neutral zu sein hatten. Richtig! Diese beiden Parteien waren aber Syrien und Israel - und nicht Syrien und lokale Verbrecher. Welchen Vertrauensverlust gegenüber Israel hätten die Sodaten denn erlitten, wenn sie der (regulären!) syrischen Armee eine Warnung vor Schmugglern hätten zukommen lassen? Wie gesagt, lediglich eine Warnung, keineswegs ein eigenes Eingreifen! Ich hätte ja trotzdem nichts gegen einen Freispruch, doch untersuchungs- und anklagewürdig ist diese Angelegenheit auf jeden Fall.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDER GESTIEFELTE KATER
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2018 20:23

    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN RICHTERN?
    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN STAATSANWÄLTEN?

    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN RICHTERINNEN?
    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN STAATSANWÄLTINNEN?

    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN JURISTEN?
    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN JURISTINNEN?

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

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  1. DER GESTIEFELTE KATER (kein Partner)
    04. Mai 2018 20:23

    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN RICHTERN?
    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN STAATSANWÄLTEN?

    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN RICHTERINNEN?
    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN STAATSANWÄLTINNEN?

    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN JURISTEN?
    WER SCHÜTZT UNSERE KINDER VOR KRIMINELLEN JURISTINNEN?

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

  2. McErdal (kein Partner)
    04. Mai 2018 16:45

    Heute Vormittag am Supermarkt, auf der Suche nach Kartoffel - man glaubt es nicht:
    Kartoffel aus Israel!!! Ich brauche keine Zwiebel aus Ägypten, keine Marillen aus Frankreich und schon gar keine Kartoffel aus Israel!!
    Israel hat aber angeblich wenig Wasser - was soll dann ein Kartoffelexport ???

  3. Torres (kein Partner)
    04. Mai 2018 12:59

    Ganz kann ich in diesem Fall Unterberger nicht recht geben. Er sagt selber, dass die UNO-Soldaten zwischen den beiden Kriegsparteien neutral zu sein hatten. Richtig! Diese beiden Parteien waren aber Syrien und Israel - und nicht Syrien und lokale Verbrecher. Welchen Vertrauensverlust gegenüber Israel hätten die Sodaten denn erlitten, wenn sie der (regulären!) syrischen Armee eine Warnung vor Schmugglern hätten zukommen lassen? Wie gesagt, lediglich eine Warnung, keineswegs ein eigenes Eingreifen! Ich hätte ja trotzdem nichts gegen einen Freispruch, doch untersuchungs- und anklagewürdig ist diese Angelegenheit auf jeden Fall.

    • Sensenmann
      05. Mai 2018 23:21

      Treffendes Argument!

    • Normalsterblicher
      06. Mai 2018 00:01

      Hinzu kommt, dass von "Schmugglern" keine Rede sein kann. Diese Aktion war nämlich ganz militärisch auf die Vernichtung des Gegners gerichtet.

      Ein Killerkommando: dem Gegner sollte signalisiert werden, dass er keine Kontrollbefugnisse mehr über diesen Raum/dieses Territorium hat.

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. Mai 2018 03:10

      @Torres, entdecken Sie jetzt Ihre Sympathie für die Linken?

      Ihre Mutmaßung, da wäre irgendetwas "untersuchungs- und anklagewürdig", ist etwa so "klug" wie die Forderung der Linken, dass man, wenn man unterwegs Zeuge irgendwelcher Angriffshandlungen wird, umgehend "Zivilcourage" an den Tag legen, dazwischengehen und sich auch erschießen oder abstechen lassen solle - nämlich in einer Welt, in der nur die linke Ideologie daran schuld ist, dass ein von linken Bütteln ins Land gelassener oder aus der Anstalt "befreiter" Angreifer überhaupt frei herumläuft.

      So wie nur wegen der linken Internazi-Ideologie "Jeder muss sich überall auf der Welt einmischen" dort überhaupt österr. Soldaten waren.

  4. Undine
    04. Mai 2018 11:13

    Was gehen UNS eigentlich die Golanhöhen an, die vor ca. 50 Jahren widerrechtlich in einem Eroberungskrieg annektiert worden sind? Für mich war der Einsatz österr. Soldaten reine TEURE (nicht nur finanziell!) Wichtigtuerei! Der hohe Preis für die österr. Wichtigtuerei waren zudem mehrere tote österr. Soldaten---und wofür mußten die sterben?! Jedenfalls nicht in der Ausübung des Schutzes UNSERER GRENZEN! DAFÜR nämlich gibt es ein Heer und nicht für irgendwelche Auslandseinsätze!

  5. AppolloniO (kein Partner)
    04. Mai 2018 10:30

    Was den Abzug unserer Truppen vom Golan anbelangt, war ich immer skeptisch.
    Nach den neuerlichen Offenbarungen finde ich unsere (damalige) Politik hingegen skandalös und verantwortungslos.
    Einsatz nur dort wo nicht geschossen wird? Ausrüstung wie bei den Pfadfindern? Und der Bevölkerung einreden wie sehr unsere Soldaten den Frieden sichern?
    Das Schlimmste: Scheinbar haben alle Journalisten die Kommentare und Berichte direkt aus Ministerien und BK-Amt übernommen.

  6. McErdal (kein Partner)
    04. Mai 2018 10:15

    *******Militärische + Wirtschaftsnachrichten April 2018**********
    w w w . youtube.com/watch?v=y-3uh0rJIJc

    Werner Altnickel - was die Freunde aus der EU so mit uns vorhaben......

  7. Anmerkung (kein Partner)
    04. Mai 2018 08:23

    MENSCHLICHKEIT - die wahre Diktatur.

    Soldaten auf dem Golan müssen MENSCHLICH, nämlich zur Selbstgefährdung bereit sein, um nicht von Strafbehörden verfolgt zu werden.

    Die Europäer müssen MENSCHLICH sein, müssen Asiaten und Afrikaner den Kontinent überfluten lassen, müssen sich die Sozialsysteme kaputt schlagen lassen, um nicht von Behörden und Journalistenmeuten verfolgt zu werden.

    Atombomben auf Japan aus MENSCHLICHKEIT, damit der Krieg früher endet.

    Je weniger einer Bescheid weiß, desto lauter brüllt er nach MENSCHLICHKEIT.

    MENSCHLICHKEIT - immer öfter ein Synonym für Suizid.

    Macht kaputt, was euch kaputt macht: Macht die MENSCHLICHKEIT kaputt! Oder wollt ihr alle daran verrecken?

    • Kyrios Doulos
      04. Mai 2018 13:58

      Anmerkung, danke.
      Das ist wahrlich ein wichtiger Hinweis.
      Wird Menschlichkeit zur Ideologie, wird es unmenschlich.
      Wird Soziales zur Ideologie, wird es unsozial. Denn das Sozialnetz reißt und dann haben alle nichts.
      Menschlichkeit . Synonym für Suizid: Ich kann mich erinnern, wie die FeministINNEN nicht nur den Feminismus, sondern auch das Morden der ungeborenen Kinder immer schon damit begründet haben: MENSCHLICHKEIT.
      Ein ganzes Buch könnet man schreiben über die MENSCHLICHKEIT und ihre menschenverachtenden Folgen

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. Mai 2018 03:02

      Besten Dank dafür, dass Sie den ernsthaften Kern dieser Anmerkung hervorgehoben haben.

      Diese ist ja ins Satirische überdreht, um inmitten all der linken Propaganda, mit der wir Tag für Tag beschossen werden, zur Abwechslung auch einmal den Linken, also hier stellvertretend "Ton Steine Scherben", einen linken Popanz, um nicht zu sagen den linken Abgott, dem sie mit ihrem Kampfbegriff "Menschlichkeit" unablässig huldigen wollen, um die Ohren zu schlagen.

      Aber es ist schon klar, auch das kann verbohrte Linke nicht erschüttern. Ideologievernarrte, die in der Idealismustradition stehen, erklären ja notfalls auch die sicherste Wahrheit zu etwas Anzuzweifelndem, dessen man nie gewiss sein könne.

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    04. Mai 2018 07:35

    Ein Soldat ohne Kampfauftrag ist ein uniformierter Zivilist. Diese 'Einsätze' sind allesamt sinnlos und dienen nur der Selbstdarstellung einiger Politiker. Sollten sich dafür keine Freiwilligen mehr finden ist auch nichts verloren. Es gibt genug Gschaftlhuber von NGOs, die als 'Beobachter_*innen' hingehen.

    Der Falter ist allerdings außer Rand und Band. Kein schlechtes Zeichen, denn inzwischen beginnen die Schlangen, sich gegenseitig zu beißen. Immerhin waren die letzte 'Verteidigungsminister' allesamt rot.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. Mai 2018 08:25

      Um nun noch ernsthaft etwas anzumerken:
      Ja, Herr @Prinz, die positiven Anzeichen mehren sich. Gestern war es auch erfreulich anzusehen, wie einer der weiblichen Möchtegern-Inquisitoren des ORF sich an einem Heeresoffizier die Zähne ausbiss und mit den Versuchen, den Vorfall zu einer monströsen Entsetzlichkeit hochzujubeln, ins Leere gelaufen ist.

      Solche Propaganda ist ja unter der SPÖ-Herrschaft stets begünstigt worden. Auf diese Tour betreiben eben die Linken seit Jahren und Jahrzehnten ihre Gehirnwäsche, stets mit dem Ziel, den Leuten die "Unerträglichkeit" von "schlimmen Bildern" wortreich aufzuschwatzen, damit dann die solcherart Gefoppten ihrerseits zu linken Ideologie-Zombies werden.

    • Undine
      04. Mai 2018 08:31

      @Beide

      ***********************
      ***********************
      ***********************!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      04. Mai 2018 08:59

      Frei nach Churchill: Das ist nicht das Ende des Sozialismus, es ist nicht einmal der Anfang vom Ende, aber es könnte das Ende des Anfangs sein.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      04. Mai 2018 18:05

      Ich hatte nur einen Bundesheer-Schnupperkurs auf dem Golan, drei Wochen als ROA (für Uneingeweihte: Reserveoffiziersanwärter) der Pioniere. Als längerdienende EFler, mit 3 Zugsführersternderln und dem ROA-Knopf drüber, reisten wir zu dritt dorthin, mit etlichen Zwischenstationen.
      Auf dieser Hügelkette angekommen, fassten wir Dienstpistolen "nur zur Selbstverteidigung" aus, den ärarischen Stahlhelm, Tarnanzug, etc. — kein Sturmgewehr, keine schussabweisenden Westen und so.

      Die Dienstanweisung lautete eindeutig: "Wir sind hier im Dienst der UNO, als reine Friedens- und Puffertruppe, die strikte Neutralität zu bewahren hat. Kontakte mit Kombattanten, egal welcher Seite, sind verboten."

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      04. Mai 2018 19:53

      Sehr interessant, Imperator. Dann farge ich mich, warum die Herren mit den Syrern überhaupt geredet haben, das war überflüssig. Besonders wichtig war das Filmen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. Mai 2018 08:04

      Ja, Herr @Prinz, da beginnt man sich zu fragen, ob es auch beim Filmen so etwas wie Zeitzünder gibt.

      Wie müsste man denn das überhaupt nennen, wenn eine Zeitung zum Beispiel unter irgendwelchen Soldaten auf die Suche ginge, ob sich dort irgendjemand für irgendwelche filmischen Auftragserledigungen keilen ließe, damit für irgendeinen späteren Zeitpunkt irgendwelches Material bereitgestellt werden könnte? Wäre das dann auch eine Art "Schläfer", nur eben kein islamistischer, sondern ein journalistischer?

      Aber wohl eher nicht, weil da ja nur der Film "schlafen" würde.

      Vielleicht würde so ein Film sich dann besonders wohlfühlen, wenn er neben einem Liederbuch schlafen könnte.

  9. Ausgebeuteter
    03. Mai 2018 17:13

    In Kriegsgebieten gelten eben andere "Spielregeln". Die UN-Truppen haben ohnehin nur eine symbolische Funktion, daher war es richtig, die Österreicher vom Golan abzuziehen.
    Nicht einmischen ist die Hauptregel der UN-Soldaten.
    Nach Jahren versuchen nun manche Stellen, diese Suppe wieder aufzukochen. Was ist eigentlich mit der dänischen Truppe bzw. deren Offizieren passiert, welche beim Srebenica-Masdsaker 1995 tatenlos zu- bzw. weggesehen hatten, als über 5.000 Bosniken abgeschlachtet wurden?

    • Sensenmann
      05. Mai 2018 23:24

      In Bosnien waren das Holländer. Angehörige einer Armee, die schon damals die völlige Verkommenheit unseres heutigen Bundesheeres erreicht hatte. Soldaten waren die ja noch nie.

  10. Erich Bauer
    03. Mai 2018 09:39

    https://deutsch.rt.com/inland/69313-nach-gewaltsam-verhinderter-abschiebung-erneut-polizeieinsatz/

    "Das tolerante Entschuldigen solcher Entgleisungen ist jetzt völlig fehl am Platz, ich erwarte politische Rückendeckung auf allen Ebenen für mehr spürbare Härte im Vorgehen unserer Exekutivbehörden."

    Schuster forderte im Gespräch mit Focus Online zudem Konsequenzen für die Asylverfahren der Beteiligten: "Ein derartiges Verhalten muss Auswirkungen auf Schnelligkeit und Ausgang des Asylverfahrens bekommen. Wer rote Linien überschreitet, muss Vorfahrt bekommen bei der Beendigung seines Asylverfahrens und der Abschiebung."

    • riri
      03. Mai 2018 10:52

      In Österreich braucht kein Abzuschiebender die Hilfe seiner 'Kollegen'.
      Das verhindern schon die Piloten der Austrian-Airline. Die starten einfach nicht.
      Bisher hat der 'Rechtsstaat' da auch nur zugeschaut (ROT-SCHWARZ)

  11. Postdirektor
    02. Mai 2018 23:07

    Und jetzt wird auch klar, warum dieser viele Jahre zurückliegende Vorfall jetzt gerade im Falter publik gemacht wurde. Wenn der freiheitliche Verteidigungsminister nun hinter den beschuldigten Soldaten steht, wird die Schlagzeile lauten: "Der Minister deckt Beihilfe zum Mord."

  12. sin
    02. Mai 2018 20:39

    In den Augen der Linken sind offensichtlich Bundesheersoldaten nur dann gute Soldaten, wenn sie tot sind. Mies, mieser, Falter, ORF und Gesinnungsgenossinen in der wiener Staatsanwaltschaft. Aus den geschützten Stuben heraus läßt es sich hervorragend andrecken.

    • Kyrios Doulos
      04. Mai 2018 14:05

      ... und wenn sie Invasoren aus des Massenmörders Mohammed Ländern unser Land okkupieren lassen, indem sie sie zuerst über die ungeschützte Grenze winken und sie dann mit Essen und Trinken versorgen, um sie dann im österreichischen Sozialnetz gemütlich leben zu lassen.

  13. glockenblumen
    02. Mai 2018 17:39

    OT

    Wenn sich die Horden aus Afrika zusammenrotten:

    http://www.krone.at/1702017

    • Undine
      02. Mai 2018 17:54

      Es ist entsetzlich, aber Deutschland hat längst vor den wilden Neger- und Moslemhorden KAPITULIERT! Was für eine SCHMACH für Deutschland!

    • glockenblumen
    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2018 18:24

      @Undine,

      ja, eine Schmach für die ach so gefääährlichen "Nazis"

    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2018 18:31

      @glockenblumen,

      was für einen Saubande - diese UNO - die werden Augen machen,
      wenn sie dann von diese Horden erpresst werden !

      Aber bitte, sollen die doch Afrika leer räumen, dann ziehen wir dort
      hin - Hauptsache Sozialistenfrei ! ! !

    • Kyrios Doulos
      02. Mai 2018 21:38

      Heute in den ungarischen Nachrichten wurde die folgende Meldung ausführlich zitiert und kommentiert. Bei uns davon freilich kein Wort im GISORF.

      https://www.theguardian.com/world/2018/apr/26/isis-trying-to-foment-a-wave-of-migration-to-europe-says-un-official

      “My comment to the Europeans is that if you think you had a problem resulting from a nation of 20 million people like Syria because of destabilisation and conflict resulting in migration, wait until the greater Sahel region of 500 million people is further destabilised. And this is where the European community and international community has got to wake up.”

      Aber lesen Sie lieber den ganzen Artikel dort.

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 22:36

      DIESES DEUTSCHLAND hat als Rechtsstaat kapituliert.
      Man wird sehen WELCHES DEUTSCHLAND nachkommt.
      Mir schwant Unterschiedliches aber keinesfalls sehr Gutes.

      Eine Bankrotterklaerung.

    • McErdal (kein Partner)
      04. Mai 2018 10:49

      @ machmuss verschiebnix
      Aus Ihrem Post zitiert: was für einen Saubande - diese UNO - die werden Augen machen, wenn sie dann von diese Horden erpresst werden !

      Kommentar: diese SAUBANDE muss man garnicht erst erpressen.........

    • McErdal (kein Partner)
      04. Mai 2018 10:52

      @ Undine

      Aus Ihrem Post zitert: Es ist entsetzlich, aber Deutschland hat längst vor den wilden Neger- und Moslemhorden KAPITULIERT! Was für eine SCHMACH für Deutschland!

      Kommentar: Ach nein, welches Deutschland meinen sie denn, mit oder ohne uns???

    • McErdal (kein Partner)
      04. Mai 2018 10:58

      @ simplicissimus

      Aus Ihrem Post zitiert: DIESES DEUTSCHLAND hat als Rechtsstaat kapituliert......

      Wie kommen sie auf die absurde Idee, Deutschland sei ein Rechtsstaat ?
      Deutschland ist mit UNS ein Besatzungskonstrukt und kann dem zufolge auch kein
      Rechtsstaat sein.....

    • machmuss verschiebnix
      04. Mai 2018 18:35

      Sie landen harte Treffer, @McErdal - naja, ein Rechtsstaat, der
      von (Soros-)bezahlten Demokratie-Darstellern "repräsentiert" wird und
      von finanz-mafiosen Lobbyisten dirigiert wird , der sollte wenigstens
      dazusagen, für wen dieses "Recht" noch gilt ! Nämlich, vom
      Parksünder bis zum Verhetzer für ALLE die NICHT LINKS stehen !

      Und DAS ist es, was wirklich weh tut - diese sozialistische Gleichheit ! ! ! !

  14. pressburger
    02. Mai 2018 14:56

    Das Vorgehen der Linken auf welchen Gebiet und gegen wen auch immer, hat einen gemeinsamen Nenner. Den Hass auf überlieferte Institutionen, Hass auf konservative Werte. Mauthausen, Burschenschaften, Golan, immer findet sich ein Linker Protagonist, ein linker Schreiberling, ein linker Staatsanwalt der sich seiner Ideologie verpflichtet fühlt, um Andersdenkende, Andershandelnde zu vernadern.
    Die Frage ist auch warum jetzt, warum nach sechs Jahren ? Der Vorfall war doch bekannt und ausreichend dokumentiert. Die Erklärung ist einfach. Auch wen es die aktuelle Regierung zu diesen Zeitpunkt nicht gegeben hat, wird von den eifrigen Vernaderern gehofft, dass irgendetwas am Bundesheer doch picken bleibt. Ausserdem, durch diese "Aufdeckung" und Strafverfolgung wird die Regierung in die Defensive gedrängt, wird erklären müssen und die Taktik der Linken geht davon aus, dass im ganzen Verfahren es möglich sein wird jemanden etwas anzuhängen um dem Heer und der Regierung Schaden zuzufügen.

  15. Erich Bauer
    02. Mai 2018 14:35

    Gehört zum Dr. Faust/Simplicismus-Thread (Da ich sonst den Beitrag unterteilen müsste)

    Allein auf Grundlage der Mainstream-Medien, sollte man sehr vorsichtig bei der subjektiven Meinungsbildung sein. Besonders, wenn es so „hypisch“ serviert wird. Daraufhin sogar „apodiktische“ Feststellungen zu treffen, ist ein klares NoGo…

    Interessantes Interview:
    https://de.sputniknews.com/panorama/20180502320548070-moderne-medien-berichterstattung-krise/

    (Auszug): „Ja. Ich glaube, was wir brauchen, worauf auch diese Debatte um Lückenpresse und Lügenpresse hindeutet, ist eine gesellschaftliche Debatte über das Selbstverständnis des Journalismus: Was wollen wir eigentlich vom Journalisten? Was soll er liefern, damit wir sagen können, es ist gute journalistische Qualität? Ich würde dafür plädieren, dass Neutralität da auf jeden Fall ein Kriterium sein sollte. Ich würde auch Transparenz als ein Kriterium nennen. Journalisten können nicht objektiv sein. Sie bleiben Subjekte mit einem bestimmten Hintergrund, Studienhintergrund, Herkunftshintergrund. Sie sollten das dann aber offenlegen. Sie sollten sagen: Das bin ich, das ist mein Verhältnis zum Beispiel zu Russland, und dem Zuschauer, Leser, Hörer so erlauben, sich selbst ein Bild zu machen: Wie kommt dieser Mensch jetzt dazu, mir diese Erzählung über Russland anzubieten.“ (Anm.: Oder, über die österreichischen UN-Soldaten)

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 15:47

      Ja, meine Feststellung

      http://www.andreas-unterberger.at/2018/05/der-golan-oder-den-letzten-beien-die-hunde/#comment-547850

      war vielleicht auch als Gegenreaktion auf den heutigen Artikel von Dr. A.U. etwas apodiktisch.

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 21:07

      Ich hatte einmal das Vergnuegen den Voelkerrechtler Herrn Nowak kennenzulernen und ihn als scharfen, aggressiven und von sich selbst vollstaendig ueberzeugten Menschen einzuschaetzen. Ich misstraue Aussagen solcher Zeitgenossen grundsaetzlich, ehe sich nicht das Gegenteil herausstellt.

      Ihnen, Herr Dr. Faust bin ich auf den Schlips getreten, da ich Ihre durchaus verstaendliche Empoerung (die ja auch mein erstes aufwallendes Gefuehl war) mit der Aufforderung, raufen zu gehen fuer wenig kompatibel hielt.
      Nach genauerer Information aenderte ich meine Verwunderung ueber die vermeintliche Infamie rasch. Man wird sehen, was in unserer Do-Gooder World dabei rauskommt.

  16. Herby
    02. Mai 2018 11:22

    Die Österreichische Staatsanwaltschaft handelt vollkommen richtig wenn sie ausgehend vom Anfangsverdacht einer "Fahrlässigen Tötung durch Unterlassen" ermittelt!

    Ein Menschenleben ist in jedem Fall zu schützen - auch und sogar bei der UNO-Golan-Mission im Jahr 2012!

    Die Österreichische Staatsanwaltschaft hat die PFLICHT ein Ermittlungsverfahren ein zu leiten.

    Wobei es sein kann und sich dann herausstellen kann:

    - Dass eine österr. Staatsanwaltschaft nicht zuständig ist - etwa weil sie nur bezüglich Delikten auf dem Gebiet der Rep. Österreich zuständig ist.

    - Dass die Ermittlungen dann aus anderen Gründen eingestellt werden, etwa weil die Unschuld der österr. Soldaten erwiesen wird.

    Diese Fragen müssen aber korrektest durch die unabhängigen Österr. Justizbehörden erledigt werden!

    Und keinesfalls auf der Basis von Zurufen von der Seite von Internetblogs oder irgendwelcher sogenannter "sozialen Medien" oder der herkömmlichen Medien.

    Es sollte weder von irgendwelchen "Medien" oder "Blogs" aber auch nicht seitens von irgendwelchen Regierungsparteien oder sonstigen irgendein unbotmäßiger Druck auf die Justiz ausgeübt werden.

    Lasst die Justiz arbeiten! Dazu ist sie da!

    Aber in jedem Fall ist es richtig und wichtig dass die österr. Staatsanwaltschaft tätig wird und Ermittlungen ernsthaft beginnt.

    Oder ist Österreich ein Entwicklungsland? Eine Bananenrepublik? Oder ist Österreich gar - so wie ein oftmals auf diesem Blog verwendeter Begriff lautet: Ein sogenannter "Dritte-Welt-Staat"?

    Wenn ein Videobeweis wie der jetzt bekannt gewordene vorliegt der derartig eindeutig ist.

    Und der mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt geworden ist.

    Dann muss auf Basis eines derartig klaren Video- und Audio-Materials die Österr. Staatsanwaltschaft tätig werden!!!

    Alles andere wäre eine Verhöhnung des Rechtsstaats und eine Verhöhnung der Justiz!

    Was mir total aufstößt:

    Der Herr Dr. Unterberger versucht hier durch diesen Blog praktisch den Justizminister Dr. Moser zu erpressen oder aufzufordern oder auf zu rufen dass er eine Ministerweisung erlässt um die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegenüber den betroffenen österr. UNO-Soldaten ein zu stellen!

    Ja wo kommen wir denn da hin???

    Ich werde die türkise Partei nicht mehr wählen wenn sie so lahmarschig wird und sich sogar schon von irgendwelchen Internetblogs dazu erpressen oder nötigen lässt um ein korrektes Ermittlungsverfahren ein zu stellen.

    Herr Justizminister Dr. Moser & Herr Bundeskanzler Kurz: Handeln Sie korrekt - so dass Sie sich auch noch in 1 Jahr in den Spiegel schauen können!

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 11:47

      Herby,

      Sie haben trotz des Fettdrucks Recht, denn die Für- und Wider-Argumente werden im Zuge des jahrelangen Verfahrens ohnedies noch zur Genüge - auch öffentlich - durchgekaut werden, wobei die Gerichte für eine ordnungsgemäße Feststellung des Sachverhaltes und der rechtlichen/militärrechtlichen Begleitumstände Sorge tragen werden.

      Es wird ja nicht so lange dauern wie bei der BUWOG-Affäre rund um Grasser, nicht wahr!?

    • pressburger
      02. Mai 2018 15:06

      ".....korrektest durch die unabhängigen Österreichischen Justizbehörden erledigt werden !" Unabhängige Justizbehörden ? Tatsächlich unabhängig ? Oder rot unterwandert ?
      "Ja wo kommen wir denn da hin ?". Wir sind schon angekommen. Bei der Klassenjustiz. Vergleich. Vorgehen der Justiz gegen UNO Soldaten und den Antifa Terroristen. Entweder ist die Justiz auf dem linken Auge blind, oder doch Bananenrepublik.

    • Kyrios Doulos
      02. Mai 2018 22:11

      Herby, wieso schreiben Sie fett?

      Da diese Dinge im UN Bericht 2012 deponiert sind und da solche besonderen Vorkommnisse in vertraulichen Berichten nach Wien gemeldet werden, gehe man davon aus, daß 3 Herren davon gewußt haben: BMLV Darabos, BK Faymann, BP Fischer (wenn er nicht grade dort war, wo Kreisky sagt, daß er in heiklen Situationen ebendort gerne ist).
      Ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das unterste Glied der Befehlskette, dann hat sie wegen Verdachts des Amtsmißbrauchs durch Unterlassung von ebensolchen Ermittlungen schon 2012 gegen die 3 Obgenannten auch zu ermitteln.

      Alles andere wäre Klassen- und Politjustiz: Laßt die Kleinen hochhängen und die linken Führer hochleben!

  17. kritikos
    02. Mai 2018 09:52

    Wie wird man ein so einflussreicher Völkerrechtler, würde ich mich fragen, aber das richtige Parteibuch ist ja bei uns nicht unwesentlich (und anderswo noch mehr). Unterrichtet er auch Nachwuchs? Zum Gesamtthematik sind meine Zeilen nicht bedeutsam, aber mir geht die linke Netzwerk-Mechanik schon so auf den Nerv, dass ich der jetzigen Regierung sehr viel Mut, Konsequenz und nur wenig Pressenähe wünsche.

  18. Politicus1
    02. Mai 2018 09:50

    Die Damen und Herren der Staatsanwaltschaften sollten endlich die Einvernahmen der von Peter Pikz mutmasslich sexuell belästigten Frauen zu einem Abchluss bringen.

    Mich würde interessieren, wegen welchen Tatbestand in der causa Golanhöhen ermittelt wird.

  19. Wolfram Schrems
    02. Mai 2018 09:40

    So oder anders zeigt es sich, daß österreichische Soldaten bei UN-Einsätzen nichts verloren haben. Das Bundesheer ist bekanntlich dazu da, Österreich und seine Bevölkerung zu schützen.

    Dieser Auftrag durfte 2015 nicht wahrgenommen werden, weil aus politischen Gründen eine Invasion von (wie man hören kann, mehr oder weniger unbewaffneten) Hunderttausenden Menschen meist islamischen Glaubens geduldet werden mußte.
    Auch sonst hat man nicht den Eindruck, daß ein starkes, in der Bevölkerung verankertes Bundesheer politisch gewünscht wäre. Die Volksbefragung zur Wehrpflicht ging bekanntlich gegen die Agitation der politischen Kaste aus. Ein schöner Erfolg.

    Im gegenständlichen Fall zeigt sich die Verworrenheit der UN-Aufträge. Eine österreichische Beteiligung daran kann nur zu weiteren Verstrickungen führen, eine Art lose-lose-situation. Wie @cotopaxi ausführt, wurden die niederländischen UN-Soldaten wegen Srebrenica auch belangt. Von daher kann ich auch nachvollzienen, daß - wie @normalsterblicher sagt - die Argumentation von A. U. "hatschert" ist (wenn sie auch formaljuristisch vermutlich wasserdicht ist).

    Daher die Schlußfolgerung: Österreich raus aus den UN-Einsätzen! Wir haben hier genug zu tun.

    • schreyvogel
      02. Mai 2018 10:18

      Es kann nicht unsere Aufgabe sein, die Grenzen israelischer Eroberungen zu sichern , aber unsere eigenen Grenzen ungeschützt gegen massive illegale Migration zu belassen.

    • Undine
      02. Mai 2018 11:01

      @Beide

      ******************
      ******************
      ******************!

    • Charlesmagne
      02. Mai 2018 15:41

      @schreyvogel
      ******************************************

    • riri
      02. Mai 2018 20:22

      @schreyvogel

      In unserem Heimatland eine ähnliche Situation. Jüdische Mitbürger und deren Einrichtungen werden massiv polizeilich geschützt, hingegen werden Nichtjüdische Bürger dem Terror der Invasoren ausgeliefert.
      Die sind halt meisterliche Strategen.

    • Ausgebeuteter
      03. Mai 2018 22:01

      Mag. Schrems:
      Die Volksabstimmung Pro-Kontra-Bundesheer war mit dem Zivildienst gekoppelt, daher ging sie zugunsten des Präsenzdienstes aus

  20. Dr. Faust
    02. Mai 2018 09:13

    Schändlich und feige haben die Österreicher am Golan die syrischen Polizisten in den Hinterhalt der Verbrecher hineinlaufen lassen. Den tötlichen Hintethalt hatten sie zuvor eindeutig als einen solchen erkannt und filmisch dokumentiert.

    Wenn die ermordeten Polizisten nicht vorher die Station der Österreicher passieren hätten müssen, könnte man die Argumentation von Dr. A.U. noch einigermaßen verstehen. So aber ist klar, dass die österreichischen UN-Soldaten die Polizisten eiskalt ins Messer laufen haben lassen. Sie hatten noch Minuten vorher mit den Opfern gesprochen.

    Der Vorfall ist so arg, dass ich von eindeutiger Parteinahme für die Sache der NATO durch die UN-Soldaten sprechen würde!

    Der nachfolgende Link ist lesenswert:
    http://alles-schallundrauch.blogspot.in/2018/04/osterreichische-blauhelme-lassen.html?m=1

    Einschränken möchte ich, dass vielleicht nicht für alle österreichischen UN-Soldaten dieses Einsatzes am Golan die Bezeichnung "schändlich" und "feige" anzuwenden ist, da sich ein einzelner Soldat nicht leicht gegen den Willen des befehlenden Offiziers stellen kann.

    • Bürgermeister
      02. Mai 2018 10:03

      Schändlich und feige ... ist es vom Schreibtisch aus die Taten anderer zu verurteilen, ohne selbst jemals in so einer Situation gewesen zu sein. An der Tastatur finden sich viele Helden.

      Mal sehen ob es die Fotos noch gibt (damals nur Analogtechnik), aber ein Kamerad der ein Schmugglerversteck an die Syrer verraten hat kam mit halben Kopf zurück. Seine Heldenhaftigkeit und sein Mut wurden von Schreibtischtätern wie Ihnen und Medien nie gedankt - ein anonymer Mienen-Toter. Seine Mutter hat sich trotzdem die Augen ausgeweint.

      Wenn Sie gerne Helden sehen wollen, gehen sie ins Kino oder spielen sie selber einen (im echten Leben).

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 10:20

      @Bürgermeister

      "...  ohne selbst jemals in so einer Situation gewesen zu sein. ..."

      Und wenn es anders wäre, Bürgermeister? Sein Sie doch zuerst einmal Mensch und Mann und erst dann der Meister der Bürger, der die Sache des Molochs vertritt! Was erlauben Sie sich für Frechheiten, Sie "Bürgermeister". Wer frech ist, sollte auch den Mut haben, mit mir auf die Wiese vor dem Haus zu gehen und sich die Ärmel aufzukrempeln. Also lieber nicht persönlich untergriffig sein, so sehr ich ihre Kommentare sonst schätze.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 10:29

      Hier geht es aber nicht ums Verraten, sondern nur ums Warnen.

      Und wie Sie dem Link oben entnehmen können, beinhaltet die "Situation" auch ein Bedürfnis nach Spannungsmomenten im langweiligen, wenn auch gut besoldeten Leben von UNO-Blauhelmen.

      Wäre das Assad-Regime stärker und nicht vom Westen als Pariah hingestellt, könnte man in diesem Verhalten auch eine Selbstgefährdung der UNO-Truppe erblicken, weil man sich damit bei einer Kriegspartei unbeliebt macht. Angenommen das gleiche Verhalten würde ggü Israel gesetzt - Sie sollten ja wissen: DIE bomben, und sagen nachher: "So ein Pech aber auch, wirklich sorry!"

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 10:31

      .... für den Bürgermeister bestimmt, natürlich! (hat sich überschnitten)

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 11:23

      Schau an, der Herr Dr. Faust moechte handgreiflich werden, um seinen Mut zu beweisen. Nomen est Omen!

      Respekt, Respekt Faeustchen, vor solchen HaureinindieTastenMut.

      Also, raus mit der Sprache Herr Held, welche Kriegserfahrung haben Sie und wen haben Sie unter Verachtung Ihres eigenen Lebens gerettet um sich erlauben zu koennen solche beeindruckenden Statements abzugeben?

      Waren Sie am Golan, Wie AU?
      Kennen Sie die Befehle an die Oesterreicher? Deren genaue Situation?
      Moeglichkeiten, sich nach Einmischung gegenueber einer besser bewaffneten Truppe absetzen zu koennen, usw?

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 11:33

      Nochwas Herr Faust, aus dem Link:
      "Strafrechtlich gesehen sind die österreichischen Bauhelm eindeutig Mittäter am Mord dieser neun Syrer."
      So gesehen ist jeder Soldat strafrechtlich zu belangen, der im Krieg dem Feind einen Hinterhalt stellt.
      Fuer UN-Beobachter gelten andere Regeln. Und vor allem NICHTEINMISCHUNG.
      Vielleicht haetten sie ja warnen koennen, aus humanen Gruenden, aus hoechster ZIVILCOURAGE (= wahrscheinlich militaerischer Dummheit) . Vielleicht war ihnen aber auch das untersagt?
      Vielleicht hatten sie Hinterhalte mit umgekehrten Fronten schon beobachten duerfen/muessen?
      Warten Sie doch erst einmal auf die Untersuchungsergebnisse ehe Sie den Stab ueber unseren Soldaten zerbrechen

    • Herby
      02. Mai 2018 11:36

      Dr. Faust:

      Ein Österreicher, ein Schweizer, ein Italiener, ein Brite, ein Russe, ein Chinese, ein Amerikaner, ein Japaner, ein Peruaner -

      wurscht welcher Nation er angehört.

      Und wurscht ob er für die UNO am Golan auf Zypern, im Kosovo, in Bosnien oder sonst wo tätig ist:

      NIEMAND kann sich rechtfertigen:

      Ich trage eine grüne oder blau-grüne Uniform und ich habe einen grünen oder blauen Helm auf und somit höre ich ab sofort auf ein Mensch zu sein,

      sondern ich verwandle mich statt dessen in ein maschinenhaftes, roboterartiges Wesen wo auf Grund dieser Umstände ein jedes Denken, Fühlen & Gewissen in jedem Fall zu 100% abgetötet ist. Das kann's nicht sein!

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 11:38

      @Simplicissimus

      Na auf alle Fälle habe ich mich in Kriegsgebieten schon mehrmal von Soldaten auf mich gerichteten scharfen Waffen gegenübergesehen (nicht als Tourist und nicht als Journalist).

      Und ich kenne den Unterschied zwischen einer Warnung vor einem tödlichen Hinterhalt (auch wenn man sich dadurch selbst gefährdet) und einem Verrat.

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 11:45

      @Herby

      Da stimme ich Ihnen zu!

    • Reinhold Sulz
      02. Mai 2018 11:48

      Wer Beobachterstatus hat bei der UNO hat eigentlich nichts anderes zu tun, als - schlimmstenfalls - zuzusehen, wie sich andere gegenseitig umbringen. Und dieses zu dokumentieren. Parteinahme ist streng verboten.

      Ich erkenne an Ihrem Posting nur, dass Sie keine Ahnung haben, was Krieg ist. Und wofür UN-Beobachter gedacht sind.

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 12:00

      Immerhin Herr Dr. Faust.
      Und haben Sie Leute durch humane Warnungen gerettet, wobei Sie selbst zur Zielscheibe geworden waeren? Waren Sie unter militaerischem Befehl stehend dort?

      Natuerlich verstehe ich den Gewissenskonflikt und auch meine erste Reaktion war Empoerung wegen des offensichtlichen Ausbleibens der Warnung (was nicht ganz klar ist, denn man hoert: "Ich habs eam eh gsagt").

      Aber glauben Sie im Ernst, dass der von der Schreibstube aus gefuehlte Unterschied zwischen humaner Warnung und Verrat von einer arabischen Kriegspartei (oder Verbrecherpartie) auch als solcher fair und ritterlich aufgefasst worden waere???

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 12:02

      @Reinhold Sulz

      Meiner Meinung nach war der Status der österreichischen Blauhelme als "reine Beobachter" in der gegebenen Konstellation dadurch kompromitiert, dass die kurz danach dahin-gemetzelten Syrer die Kontrollstation der UN-Mission passieren mussten und dort noch mit den Österreichern gesprochen hatten. Dadurch waren sie in dieser speziellen Situation (!) keine "reinen Beobachter" mehr.

    • Bürgermeister
      02. Mai 2018 12:22

      Die Zeit als ich blutig heimgekommen bin, ist jetzt schon zu lange her - auch wenn ich immer das Gegenteil von einem Schläger war. Ich bleibe dabei - die Soldaten haben richtig gehandelt. Reine Vermutung - aber am nächsten Tag wäre ein Ö. Fahrzeug auf eine Miene gefahren oder ähnliches. Der Konflikt zwischen Sunniten und Aleviten geht uns nichts an, was Assad mit den Sunniten macht (und umgekehrt) können Sie sich ja anschauen. Wir kennen die Hintergründe für diesen Hinterhalt nicht.

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 12:50

      @Bürgermeister

      Ich kann Ihre Position ja akzeptieren, sofern ich für meine Sicht nicht beleidigt werde. Also Schwamm drüber.

      Das mit der dann später auf die UN-Mission wartenden Mine ist wahrscheinlich, obwohl die eben deswegen gepanzerte Fahrzeuge haben. Eine mögliche andere Handlungsoption wäre vielleicht gewesen, die Syrer an der UN-Kontrollstation nicht passieren zu lassen, ohne ihnen zu sagen, dass dahinter ein Hinterhalt auf sie wartet. Ich weiss aber, dass Sie, Bürgermeister, das anders sehen.

      Übrigen, und das ist auch ein Nachsatz an @Simplicissimus, wenn hier ein Sachverhalt diskutiert wird und jemand zu einer Beurteilung kommt (auch wenn die vielleicht apodiktisch ist), so bringt es nichts, die Person des Schreibtischtätertums zu bezichtigen. Sonst könnten wir uns das Forum ja sparen.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 13:18

      "Aber glauben Sie im Ernst, dass der von der Schreibstube aus gefuehlte Unterschied zwischen humaner Warnung und Verrat von einer arabischen Kriegspartei (oder Verbrecherpartie) auch als solcher fair und ritterlich aufgefasst worden waere???"

      Ich habe es schon einmal hier zur Sprache gebracht: Die sogenannte Verbrecherpartie muss im Propagandakrieg die Guten, die Liebkinder des Westens spielen, und wird daher,abhängig von USA,GB & Co, es nicht wagen dürfen, die Hand gegen die UNO zu erheben.

      Vielmehr würde ein abgestuftes Verhalten (nur Warnung) die Drohung eines "Verrats" als Steigerung in sich bergen.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 13:19

      ... ist Simplicissimus zugedacht!

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 13:43

      Klar, Normalsterblicher, kann schon sein, dass wir uns fuer "westliche" Interessen einspannen lassen.
      Nur moechte ich das nicht an den jungen Soldaten auslassen und sie nicht vorverurteilen. Diese Leute hatten einen Auftrag, der genau bekanntgegeben werden muss. Weiters muss man die durch Vorgesetzte gelebte jahrelange Praxis und die Gesamtsituation beruecksichtigen.
      Wir wissen nichts genaues darueber, ob die Warnung nicht doch ausgesprochen wurde, welche Partei die "Schmuggler" waren, ob diese das als Einmischung gesehen haetten und ob und wie sie reagiert haetten.

      Lassen wir die Staatsanwaelte vermitteln.

    • simplicissimus
      02. Mai 2018 13:44

      ... ermitteln.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 14:07

      Verstehe ich schon, und habe mich selber weiter oben für ein Abwarten auf die Untersuchung des Sachverhalts ausgesprochen. Verstehe aber auch, dass sich einige empören, weil:

      Die "Optik" ist halt - vorerst - schlecht, und begonnen hat der "Unterberger" :-)

    • pressburger
      02. Mai 2018 14:41

      "Schändlich und feige", aber, aber, sehr einfach die Abqualifizierung zu schreiben ohne mit der Situation selbst konfrontiert zu sein.

    • riri
      02. Mai 2018 19:49

      Die Strategen des Hinterhaltes hatten doch sicher Kontakt zur Stabsstelle der österr. Blauhelme hergestellt. Durch Einschüchterung aus der Praxis, sonst kommt ein Bomberl geflogen und tut halt leid, Unterwürfigkeit und einem vorauseilenden Gehorsam ohne schriftlicher Aufzeichnung lassen solche Situationen entstehen.
      Welcher damals zuständiger Minister trägt dafür Verantwortung?

  21. Dorian Gray
    02. Mai 2018 08:40

    Alle Auslandseinsätze würde ich als neutraler Staat beenden.

    • Sabetta
      02. Mai 2018 09:07

      "Wenn die Aktion der Staatsanwälte nicht sofort gestoppt wird, kann es für das österreichische Heer nur eine einzige Konsequenz geben, die wäre dann sogar absolut zwingend: nämlich alle Soldaten von UNO-Einsätzen im Ausland zurückzuholen, also derzeit vor allem aus den Balkanstaaten. Wenn die Republik nicht hinter den österreichischen Soldaten steht, dann darf der Heeresminister nicht einmal mehr die Entsendung auch nur eines einzigen Soldaten verantworten."

      Ja, dann solln sies zurückholen.
      Ich bin ja immer auf der Suche nach einem Motiv. Und komme in dem Fall nicht dahinter, außer dass die Linken natürlich UNSER Herr hassen und UNS auch... Aber vielleicht ist es eh o.a. Grund. Dann wäre es ja gar nicht mal so blöd. Denn wir sollten uns tatsächlich besser zurückziehen. Die UNO ist ja auch so linksstinkiger Verein mit äußerst einseitiger Wahrnehmungsfähigkeit.

    • Reinhold Sulz
      02. Mai 2018 11:56

      Das wäre sehr sehr schade. Gerade Neutrale wie Österreich, Schweiz oder Finnland genießen mehr Vetrauen bei Konfliktparteien als welche, die man einem Block zurechnet.
      Die Schweiz hat sich lange geweigert an humanitären Einsätzen teilzunehmen. Mit der Neutralitätsbegründung. Dann hat man dort begriffen, dass sich die Schweizer Armee völlig aus dem Wissenspool um solche militärischen Einsätze bringt, wenn sie daheim bleibt. Von der moralischen Veratwortung gar nicht zu reden. Es war für die Österreicher befriedigend, zu beobachten, wie die Schweizer in Kursen beim Bundesheer in Österreich erste Kenntnisse erwarben. Um dann die ersten Auslandseinsätze unter österr. Kommando zu absovieren.

    • machmuss verschiebnix
      02. Mai 2018 18:18

      @Dorian Gray,

      und wo bekommen die Isaelis dann ihr "Feigenblatt" her ?

  22. Undine
    02. Mai 2018 08:40

    MMn haben unsere Bundesheer-Soldaten ausschließlich die wichtige Aufgabe, UNSERE GRENZEN zu SCHÜTZEN und nichts anderes! Wer illegal unsere Grenzen stürmt, ist ein Feind, der aufgehalten werden muß.
    Was gehen UNS hingegen die Golanhöhen an!?! Wenn, wie es aussieht, diese Blauhelme und dieses ganze kostspielige Unterfangen, das uns Österreicher nichts angeht und auch dort gar nichts bringt, dazu noch auf unsere Kosten geht, bringe ich noch weniger Verständnis dafür auf.

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 08:44

      Der Moloch UNO ist genauso zu hinterfragen wie die EU.

    • Dorian Gray
      02. Mai 2018 11:48

      ******************************

    • pressburger
      02. Mai 2018 20:05

      Das Heer braucht zum Schutz der Grenzen einen politischen Auftrag. Den hat es nicht gegeben. Schlimm. Gibt es einen Auftrag die eigenen Staatsgrenzen zu schützen von der neuen Regierung ? Oder wird bei der nächsten Invasion die Exekutive und das Heer, dem Befehl der Politiker gehorchend, wieder abseits stehen müssen ?

  23. Pennpatrik
    02. Mai 2018 08:32

    Eigentlich genial:
    "Wenn wir das Töten von Menschen generell als Mord bestrafen, gibt es keine Kriege mehr."

    Leider gibt es Gutmenschen, die solchen Irrsinn wirklich glauben und uns alle in größte Gefahr bringen, wie man an der Willkommenskultur sieht.
    Dafür fürchten sie sich vor Elektrosmog, Gluten und CO2.

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 08:36

      Nur, im gegenständlichen Fall wurden die syrischen Polizisten nicht durch eine Kriegshandlung getötet, sondern durch hundsgemeine Kriminelle, die sich bei ihrem verbrecherischem Treiben von der Staatsmacht gestört sahen.

    • Dorian Gray
      02. Mai 2018 08:42

      Töten von Ungeborenen ist erlaubt, aber töten während eines Krieges ist verboten. Sind wir noch bei Sinnen?

    • Dr. Faust
      02. Mai 2018 11:16

      @Cotopaxi

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  24. W. Mandl
    02. Mai 2018 08:30

    Die Staatsanwaltschaft, die ja überlastet ist (siehe die lange Dauer mancher Ermittlungsverfahren), beschäftigt sich mit Themen, die man glaubt politisch ausschlachten zu können.
    Sorgt niemand für eine vernünftige Prioritätensetzung bei der Arbeit der Justiz (trifft neben Staatsanwälten auch auf Richter zu)?

    • dssm
      02. Mai 2018 09:56

      @W. Mandl
      Im Rahmen der Gewaltenteilung kann es keine externe "vernünftige Prioritätensetzung" geben. Nicht umsonst wurde und wird das Weisungsrecht des Justizminister sehr wenig eingesetzt und steht trotzdem heftig in der Kritik.
      Abgesehen davon, auch ich hätte gerne eine unabhängige Justiz, das ist ein gutes Gegengewicht gegen Amok laufende Beamte und Politiker. Da aber offensichtlich eine sich aus sich selbst erneuernde Verwaltung nicht funktioniert, nicht zuletzt weil die Bezugsperson "Kaiser" fehlt, wird man wohl radikal umdenken müssen.

  25. dssm
    02. Mai 2018 08:26

    Und schon wieder unsere Justiz! Es ist der linken Reichshälfte gelungen, dort ein strammes Parteiregime, mit ideologisch gut indoktrinierten, Leuten aufzubauen. Damit wird jedes Gesetz einer allfälligen nicht-linken Mehrheit ad absurdum geführt. Eine Weisung des Justizministers ist der falsche Weg! Hier muss ein generelles Umdenken erfolgen und da man momentan wohl kaum eine Verfassungsmehrheit für die notwendigen Änderungen bekommt, muss es eine Volksabstimmung geben. Wären nicht die Direkte Demokratie ohnehin ein Thema von Schwarz/Blau gewesen? Als die SPÖ rund um die Raucherdebatte so etwas gefordert hat, da hätte die Regierung nur zuschlagen müssen; das Geschehene offenbart eine grenzenlose Unfähigkeit unserer Regierenden eine günstige Gelegenheit zu erkennen.
    Denn ohne Änderungen der Justiz, ist jede Lösung der Zuwandererfrage nicht möglich! Es würden sich aber Mehrheiten in der Bevölkerung bei diesen wichtigen Themen finden und ob eine Mehrheit nur für das Rauchen in Lokalen ist oder eben nicht …

    • Riese35
      02. Mai 2018 08:38

      Richtig. Betrachtet man es aber von der anderen Seite, dann kann man daraus nur den Schluß ziehen, daß es die ÖVP nicht anders will und sich weiterhin in einer verdeckten Koaltion mit der SPÖ befindet, um das sozialistische Programm der Zerstörung unseres Gemeinwesen weiter voranzutreiben.

      Die "Einführung" der Direkten Demokratie am "Jüngsten Tag" geht auf die ÖVP zurück.

    • HDW
      02. Mai 2018 09:19

      @dssm
      **********************************

    • pressburger
      02. Mai 2018 09:37

      Umdenken wäre wichtig, umhandeln noch wichtiger. Das Gesetz des Handelns hat die Linke schon längst an sich gerissen. Kampflos wird die Linke ihre Handlungsmonopol nicht aufgeben.

    • dssm
      02. Mai 2018 09:52

      @pressburger
      Eine Mehrheit der Österreich hat diese Regierung gewählt und zweifelsohne war es nicht die Intention der Wähler ein paar Bonzen ein paar fette Pfründe zukommen zu lassen. Kurz und Strache wussten vorher mit wem sie sich anlegen müssen um ihre Wahlversprechen umsetzen zu können. Hände in den Schoss legen führt zu einer Wahlniederlage erster Klasse. Mit leiser Stimme sprechen, aber einen großen Stock mithaben, würde wohl dem Wahlvolk gefallen.

    • pressburger
      03. Mai 2018 09:24

      Guter Rat, leider hört diese Regierung nicht auf Tedy.

  26. El Capitan
    02. Mai 2018 08:13

    Der Falter erreicht mit seinen Berichten nur, dass sich die Staatsanwaltschaft immer öfter mit sinnlosen Dingen beschäftigt, um am Ende wieder einmal als blamierter, dunkelroter Papiertiger übrig zu bleiben.

    Ich stelle mir das lebhaft vor. Da ermitteln Zivildienstbubis, die nie eine Waffe auch nur aus der Nähe gesehen haben, in einem Fall, in dem Soldaten null Kompetenzen hatten.

    Din Sache wird faltermäßig enden wie die Liederbuch"affäre": Hornberger Schießen.

    Sollte der Falter mit seinen hyperventilierend hochgedrehten Scheinskandalen so weitermachen, um von Fall zu Fall immer weiter an der Blamageschraube zu drehen, so soll mir das recht sein.

    • Riese35
      02. Mai 2018 13:24

      Genau das ist es. Nur leider scheint dahinter Strategie zu stehen: möglichst viele von einer vernünftigen Arbeit abzuhalten und mit sinnlosen Tätigkeiten einzudecken. Recht ist es mir jedenfalls nicht, denn einen gewissen "Erfolg" hat man ja damit.

    • Haider
      02. Mai 2018 17:13

      Wie allen Denunzianten und sonstigen Vernaderern geht es vorrangig darum, Unruhe zu stiften. Es ist die negative "Elite" des Staates, die sich derart geriert.

  27. Riese35
    02. Mai 2018 08:11

    Der Krieg ist "sauber" geworden. Man hat sich nicht mehr seinem Gegenüber zu stellen und selbst in Gefahr zu begeben. Man sitzt bequem in beheiztem und sicherem Häuschen und leitet die totbringenden Massenvernichtungsmittel ins Ziel auf wehrlose, unbeteiligte Scharen von Menschen.

    Zum Beispiel:

    1) Die Bombardierung Dresdens aus relativ sicheren Scharen von Flugzeugen

    2) Die Atombomben auf Japan

    3) Die "modernen" Kriege der NATO mit ihren Kommandozentralen, Feuerleitoffizieren und Richtschützen in bequemen Bunkern in Deutschland, d.h. "Offshoring" des Krieges, um die "günstigeren" (sichereren) Rahmenbedingungen im fernen "Ausland" nutzen zu können

    4) Und jetzt eine Justiz, die nie auch nur an einen einzigen, realen Krieg angestreift hatte, mit ihrem Vernichtungsfeldzug vom Schreibtischtatort der historischen Innenstadtpalais aus gegen einen ganzen Berufsstand, der bereit ist, sein Leben für die Freiheit des Vaterlandes einzusetzen und erst das Funktionieren unseres Staatswesens überhaupt erst möglich macht

    Mit Ehre, Respekt und Handschlagsfähigkeit, wie es einst unsere traditionellen Werte waren, haben all diese 4 Situationen absolut nichts mehr zu tun. Es geht NUR mehr um die Massenvernichtung, koste es, was es wolle. Das Vorgehen ähnelt viel mehr der Messerattacke jenes Afghanen, der kürzlich eine ganze, unbeteiligte und vor allem wehrlose Familie überraschend von hinten niedergestochen hat.

    Jetzt ist das Ziel unserer Justiz leider nicht mehr der einzelne Soldat, sondern der ganze Berufsstand und damit eine tragende Säule unseres Staates, gegen den dieser Angriff letztendlich gerichtet ist.

    Wenn unsere Regierung dieses Problem nicht erkennt und nicht in den Griff bekommt, kann man sie nur mehr davonjagen, was letztlich auch auf Grund der Situation ganz von selbst ohne unser eigenes Zutun eintreten wird. Die Kalifen sitzen schon in Startposition, um die Ruinen unseres Staatswesens kampflos übernehmen zu können.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 09:32

      Was soll das Verhalten Einzelner (/einzelner Verantwortlicher) auf den Golan-Höhen mit dem Einsatz seines Lebens "für die Freiheit des Vaterlandes" zu tun haben?

      Dieses Verhalten gleicht eher jenem, dass Sie in den Punkten 1 bis 4 als verwerflich hingestellt haben!

    • Riese35
      02. Mai 2018 10:05

      Natürlich haben diese Dinge etwas miteinander zu tun, denn jemand wird nur dann bereit sein, mit dem Einsatz seines Lebens sich als Soldat für sein Vaterland zur Verfügung zu stellen, wenn er dann nicht auch noch dem eigenen Sperrfeuer ausgesetzt ist.

      Egal wer die Konfliktparteien sind, eine Anteilnahme hat nur dann einen Sinn, wenn Auftrag und Ausrüstung miteinander übereinstimmen, d.h. wenn der Soldat auch die Mittel hat, die er benötigt, um den Auftrag auszuführen. Die Soldaten sind jedenfalls die falschen Ziele von Ermittlungen. Wenn, dann müßte ermittelt werden, ob der Auftrag der UNO der dortigen Situation angemessen war. Das traut man sich aber nicht.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 10:53

      Sie machen mich neugierig:

      Welche besondere Ausrüstung benötigen denn die UNO-Blauhelme gegen naturgemäß nur leicht bewaffnete Rebellen, die nur gelegentlich im Grenzgebiet auftauchen - außer natürlich Minenschutz durch gepanzerte Fahrzeuge und taugliche Feld-/Geländedetektoren und Bewegungsmelder?

    • Riese35
      02. Mai 2018 13:32

      Die erste Frage ist, wie schwer der Gegner bewaffnet ist, und die zweite Frage ist, wer der Gegner überhaupt ist. Einer Lagebeurteilung aus der Ferne oder vom Falter traue ich schon überhaupt nicht.

      Und über all dem steht die Frage, was der Auftrag war oder ist. Wenn dieser lautet, von der Waffe keinen Gebrauch zu machen oder so ähnlich, dann ändert das die Rahmenbedingungen vollkommen. Man ist viel schneller Partei, als man glaubt.

      Politische und militärische Fragen von der österreichischen Staatsanwaltschaft auf Grund eines Falterberichts zu einem Vorfall, der ordnungsgemäß gemeldet und der UNO schon lange bekannt ist, jetzt klären zu lassen, ist meines Erachtens der falsche Weg.

    • Riese35
      02. Mai 2018 13:32

      Das Ganze riecht sehr stark nach politischem Kleingeld.

    • Clouseau (kein Partner)
      04. Mai 2018 13:42

      @Normalsterblicher
      "naturgemäß nur leicht bewaffnete Rebellen"
      Ihr Ernst? Hat man ja gesehen, wie "leicht bewaffnet" die waren. Außerdem, unabhängig von den Videoaufnahmen, googlen Sie mal Timber Sycamore. Dieses Programm dürfte den maßgeblichen Leuten bei der UNO bekannt gewesen sein. Die Golfstaaten und wohl auch Jordanien und Israel oder die Türkei dürften es ja auch gewusst haben, oder wie sonst sind die Waffen zu den "moderaten Rebellen" gelangt. Hier badet der einfache UNO-Soldat die dreckigen Machtspiele der USA und Konsorten aus.

  28. schreyvogel
    02. Mai 2018 08:05

    Kreisky entsandte das Bundesheer " ...zu seiner Selbstprofilierung als Möchtegern-Vermittler..." auf den Golan.

    Es sollte unseren Politikern absolut verboten sein, zur Befriedigung ihrer Eitelkeiten österreichische SoldatInnen auf irgendwelche Missionen zu schicken. Das bringt uns nur hohe Kosten und garantierten Verdruss.

    Die einzige Aufgabe des BH sollte sein: Die militärische Verteidigung der Neutralität Österreichs im Kriegsfall, und die Hilfe in Katastrophenfällen.

    • dssm
      02. Mai 2018 09:34

      Die Theorie der Auslandseinsätze klingt ja gut, ein kleines neutrales Land bewährt sich als ehrlicher Mittler und gewinnt so Freunde um politisch mehr Gewicht zu bekommen. Diese politische Technik ist schon beim Heilig Römischen Reich zu beobachten, gewinnt vor dem Ersten Weltkrieg viele Fans und ist ab den 60er Jahren wieder sehr modern.
      Hat das funktioniert? Haben mit diesem Missionen die kleine Nationen wirklich Freunde gewonnen? Haben die Freunde etwas ausrichten können?

  29. Cotopaxi
    02. Mai 2018 07:59

    Es sträubt sich meine Auffassung von Moral, Anstand, Menschlichkeit und Recht, wenn man feixend Menschen, die man noch dazu kennt und die einem vertrauen, in den sicheren Tod gehen lässt - weil eben Krieg ist und man um die eigene Sicherheit besorgt ist.

    Würde man auch so argumentieren, wenn vor den Augen der UN-Soldaten eine israelische Soldatin von Arabern vergewaltigt und dann enthauptet werden würde?

    Oder wenn auch Frauen und Kinder auf dem syrischen Pickup gewesen wären?

    Wurden nicht auch in den Niederlanden die Blauhelme, die in Srebrenica tausende Männer an ihre Mörder ausgeliefert hatten, verurteilt, obgleich Krieg war und sie sich nur an ihre Vorgaben gehalten hatten?

    Wenn der österreichische Soldat erkennt, dass er von der UNO mit fragwürdigen Anweisungen versehen und mit untauglichen Mitteln ausgerüstet ist, und er mit seinem Gewissen und seiner soldatischen Ehre deswegen in Konflikt steht, dann muss er seinen Dienst für die UNO schleunigst quittieren, auch wenn es mit dem großen Geld dann aus ist.

    • Normalsterblicher
      02. Mai 2018 08:12

      Mir kommt AUs Argumentation auch etwas "hatschert" vor. Die UNO-Soldaten bewachen eine Waffenstillstandslinie und sind zur Neutralität gegenüber den Kriegsparteien Syrien und Israel verpflichtet, aber nicht zu einer Neutralität in einem Bürgerkriegsgemetzel unter Syrern.

      Daran ändert nichts, dass die Rebellen fast die Kampfstärke einer Kriegspartei haben - gegen die UNO-Helme würden sie, die international "die Guten" spielen müssen, ja wohlweislich doch nicht vorgehen.

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 08:25

      Genau, die hinterhältigen Angreifer waren hundsgemeine Kriminelle (Schmuggler) und deren unschuldige Opfer waren syrische Ordnungskräfte. Aus Angst vor den Kriminellen ließen die österr. UN-Soldaten die Polizisten ins offene Messer laufen. Wie kann so jemand noch ruhig schlafen und seinen kleinen Wohlstand durch den Libanon-Einsatz genießen?

    • Pennpatrik
      02. Mai 2018 08:35

      Und hat sich, trotz "unzureichender Mittel" zu opfern?

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 08:38

      Verbrechern hat man sich nicht zu Opfern, sondern Widerstand zu leisten. Wenn man dazu nicht in der Lage und willens ist, soll man den Dienst an der Waffe lassen.

    • Bürgermeister
      02. Mai 2018 08:56

      Ich fürchte ihr "Kriegsbild" mit Moral und Anstand ist zu stark von drittklassigen Hollywoodfilmen inspiriert. Assad ist Alevit und es gab seit jeher Bevölkerungsanteile die ihn deshalb niemals akzeptierten.

      Ich kenne keine "schönen" oder heldenhaften Kriege, das ist Drecksarbeit die gemacht werden muss für die jemand am Schreibtisch mit guten Job kein Verständnis aufbringen kann. Der Umgang mit Schwerkriminellen und "schwierigen" Situationen ist Teil des Auftrags.

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 09:05

      @ Bürgermeister

      Ich hätte es auch lieber gesehen, wenn die österreichischen Soldaten die Verbrecher gleich beim Aufbau ihres Hinterhalts neutralisiert hätten. Da die dies offen vor den Augen der Österreicher machten, zeigt doch, dass man vor ihnen keinen Respekt hat. Da hilft nur Gewalt, etwas anderes verstehen die Orientalen nicht.

    • Bürgermeister
      02. Mai 2018 09:33

      Die Schmuggler sind meist Sunniten, also Angehörige der religiösen Mehrheit die einen Aleviten wie Assad nie akzeptiert hat (seit Jahrzehnten). Das sind schwerstkriminelle Gewaltverbrecher aber die UNO kämpft dort nicht für Assad.

      Die haben dort ihre Pfade, die wissen wo sie Mienen gelegt haben - das ist IHR Land, das ist nicht Österreich. Bei einem Kleinkrieg gegen diese Gruppe (für WAS??? - weil man wie in einem Western-Epos der Gute sein will) hätten die Leichensäcke wohl nicht gereicht.

    • dssm
      02. Mai 2018 09:42

      Die Diskussion läuft falsch! Denn Staaten neigen dazu, Menschen die sich diesem Staat widersetzen, zu kriminalisieren. Erst nach einem Umsturz oder gar Bürgerkrieg wird aus dem Terroristen, Kriminellen und Betrüger urplötzlich ein angesehener Widerstandskämpfer. Daher sollte sich eine UNO-Truppe tunlichst aus allem Geschehen heraushalten!

      Denken wir nur an die Katalanen, da sitzt eine politische Führung im Gefängnis, oder wird gesucht, nur weil die Gelder, welche der lokalen Regierung legal zur Verfügung standen, für ein Unabhängigkeitsreferendum verwendet haben. Sind die politischen Führer der Katalanen nun also Kriminelle? Sollte Österreich so einen ausliefern?

    • Riese35
      02. Mai 2018 10:36

      @Cotopaxi: >> "Verbrechern hat man sich nicht zu Opfern, sondern Widerstand zu leisten. Wenn man dazu nicht in der Lage und willens ist, soll man den Dienst an der Waffe lassen."

      Die große Frage ist allerdings, wie dazu der Auftrag der UNO lautete, und ob dazu die Soldaten entsprechend ausgerüstet und bewaffnet waren. Das wäre das Ziel von Ermittlungen. Und dann stellt sich in erster Linie nicht die Frage des Strafrechts, sondern eher der Kriegskunst und der richtigen politischen und militärischen Führung.

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 10:58

      @ Riese35

      Ich sprach nicht das Strafrecht an, sondern Moral, Ehre, Menschlichkeit und Gewissen jedes einzelnen Soldaten. Die Situation war nicht so, dass man auf das alles verzichten konnte/musste.
      Den Soldaten halte ich aber zugute, dass sie psychisch überfordert waren und sowohl von der UNO als auch vom ÖBH in eine unmögliche Situation gebracht wurden, in der sie nur scheitern konnten.

    • Bürgermeister
      02. Mai 2018 11:16

      @ Cotopaxi: In die Situationen schlittern sie von selbst rein, das geschieht manchmal in Sekunden. Konkreter Fall damals auf Zypern: 150 - 200 griechische Demonstranten werfen Steine in den türkischen Teil. Dort kommt plötzlich eine Frau mit ihren Kindern vorbei, wird von einem Stein am Kopf getroffen und geht in die Knie. Und daraufhin setzt eine richtig Steinlawine ein, es hört nicht auf - die Kinder klammern sich verzweifelt an sie, werden ebenfalls getroffen und fangen panisch an zu weinen. Und immer mehr Steine. Der Kamerad neben dir nimmt das Magazin und entsichert die Waffe und sagt: "Und jetzt bremse ich diese Schweine ein" ... Und jetzt ?

    • Cotopaxi
      02. Mai 2018 11:40

      @ Bürgermeister

      Zweifellos ein unlösbares Dilemma....

      Aber, der Soldat am Golan hätte keine Waffe entsichern, keinen Schuss abgeben müssen - er hätte nur sein Maul aufmachen müssen!

      Das kann ja doch nicht so schwer sein, um Menschenleben zu retten!

    • Bürgermeister
      02. Mai 2018 12:13

      Natürlich, wir haben ihm die Waffe weggenommen und uns selbst in die Wurfbahn gestellt. Es ist nur so - sie stehen bei 45 ° C in der Hitze und dann so was, da können jemandem schon mal die Nerven durchgehen, auf Schreien achtet dort niemand. Meines Erachtens haben wir dort nichts verloren und falls doch - nur mit besserer Ausrüstung und anderem Auftrag.

    • Weinkopf
      03. Mai 2018 10:38

      @Cotopaxi
      Als ehemaliger Soldat habe ich mich anfangs der Meinung unseres Blogmasters angeschlossen. Nach Ihrem Beitrag sind mir allerdings Zweifel gekommen. Amüsiert und begleitet von unerhörten Kommentaren beobachtet man den sicheren Tod von 9 Menschen - so, als ob man gerade einen Western im Fernsehen anschaut. Wenn dieses Verhalten tatsächlich von höchster Stelle „befohlen“ wurde, sollte sich Österreich von dieser Mission schleunigst verabschieden. Dass es sich bei den Mördern möglicher Weise um Schmuggler gehandelt hat, macht den Sachverhalt noch unverständlicher.
      Und dass man erst nach Jahren von linker Seite diesen Skandal publik macht, sollte auch nicht unbeachtet bleiben.

    • Cotopaxi
      03. Mai 2018 19:50

      Vielen Dank, @ Weinkopf

  30. Klimaleugner
    02. Mai 2018 07:58

    Die Staatsanwälte sollten endlich gegen Messerstecher, Ehrenmörder und Vergewaltiger durchgreifen. Oder wenn jemand vor eine U-Bahn gestoßen wurde. Jeweils von jemandem, der noch nicht so lange hier ist. Bei den autochthonen Österreichern funktioniert das in der Regel recht gut. Sie werden wegen Mordes (oder versuchten Mordes, wenn das Opfer nur schwer verletzt wurde) angeklagt und verurteilt.
    Aber bei den uns in den letzten drei Jahren Zugelaufenen, wenn sie im Einzelfall einmal jemandem den Schädel einschlagen, jemanden vor den Zug stoßen oder mit dem Messer tranchieren, funktioniert das meines Wissens eher nicht. Österreichische Täter haben ja gottlob weder Brüder noch Clans, also niemanden der weiß, wo der Staatsanwalt wohnt und wo dessen Kinder zur Schule gehen, österreichische Täter kann man noch folgenfrei wegsperren, und die eigene ideologische Verbohrtheit lässt sich mit einem harten (= angemessenen) Urteil gegen einen Österreicher kaschieren, zumal ausländerfeindliche österreichische Gewalttäter im Gegensatz zu importierten Inländerfeinden weder traumatisiert noch verwirrt noch in ihren religiösen Gefühlen verletzt worden sind, für ihre Taten keine sozialen Ursachen vorliegen, und ihre Sozialprognose nicht nur schlecht, sondern der Gesellschaft und den Staatsanwälten völlig gleichgültig ist.

  31. Almut
    02. Mai 2018 06:57

    OT
    nach längerer Zeit wieder einmal ein gutes Video von Jasinna:
    https://www.youtube.com/watch?v=rkdmINsFGqk&bpctr=1525188282

  32. Bürgermeister
    02. Mai 2018 06:46

    Für den Mord an einem österreichischen Soldaten hat sich seinerzeit kein Staatsanwalt oder ORF interessiert, man wollte ja international "Verantwortung tragen", siehe meinen Kommentar zu http://www.andreas-unterberger.at/2018/04/was-der-falter-jetzt-wieder-einmal-aufgedeckt-hat-stand-schon-2012-in-un-bericht/#comments

  33. Josef Maierhofer
    02. Mai 2018 06:18

    Schicken wir am besten solche Staatsanwälte dort in die Wüste !

    Wieder einmal ist der Justizminister gefordert und die Regierung und der Heeresminister, dieser 'Linksmeute' Einhalt zu gebieten.

    Die Soldaten hatten keinen Kampfauftrag, sondern einen Wachauftrag.

    Jedenfalls danke für den Artikel !

    Noch eine Frage tut sich auf: Welches Gesetz gilt dort im Krieg, bei der UNO, möglicher weise sind in diesem Fall unsere Staatsanwälte gar nicht zuständig ?

    Kann man auch Staatsanwälte abberufen ? Das frage ich als Nichtjurist.

    Es wäre notwendig. BVT, jetzt das, für mich sind das 'bestellte' Aktionen, merkt man auch am Geheul der gleichgeschalteten Medien.

    Es kommt beim Justizminister ziemlich viel zusammen, wo er dringend einschreiten muss neben der Gesetzesreform.

    • Sabetta
      02. Mai 2018 06:30

      Aber wem dienen die Staatsanwälte in dieser Sache? Pilz hat sich ja immer mit dem Bundesheer befasst. Vielleicht stammt die Sudelgeschichte von ihm? Nur, was soll damit erreicht werden? Die meisten schütteln nur noch den Kopf über unsere Justiz, die ebenso wie die Linken von Hass auf das eigene Volk, auf uns, geprägt ist.

    • dssm
      02. Mai 2018 09:48

      @Josef Maierhofer
      Mit Ihrer Frage nach der Abberufbarkeit der Staatsanwälte legen Sie bereits die Axt an die Wurzel der Gewaltenteilung.
      Da unser Staatswesen als Demokratie, bei gleichem und geheimen Wahlrecht, definiert wird, gibt es mM nach nur eine Lösung für die Justiz: Demokratie!
      Wird der Gerichtspräsident und der Oberstaatsanwalt gewählt, mit folgender voller Personalhoheit, denn bestimmen die Bürger den Kurs der Gerichte. Dann haben wir wieder eine gute Gewaltenteilung, aber der Souverän bestimmt auch den Kurs der Judikative.

    • Josef Maierhofer
      02. Mai 2018 10:00

      @ dssm

      Direkte Demokratie gibt es erst 2022 in marginaler Form. Bis dahin ist sicher schon der ganze Staat kaputt, nicht nur Legislative und Exekutive.

  34. machmuss verschiebnix
    02. Mai 2018 05:14

    Abgesehen, von den sowieso klaren Gegenargumente von A.U, wer
    würde da jetzt ein Kriegsgericht aufziehen wollen ?@!
    Unsere Staatsanwaltschaft (?) - was hat die damit zu schaffen, wenn
    schon dann wäre die syrische Seite zuständig !

    Und ? gibt es einen Auslieferungs-Antrag für die Blauhelme ?
    NEIN, den Syrern ist's ja nicht langweilig ! ! ! ! ! ! !

    Bleibt nur zu hoffen, daß unser Bundesheer jetzt Kojones zeigt und
    diese Jungs nicht "allein gegen die Mafia" stehen läßt ?
    Jedenfalls schreit diese Angelegenheit nach Öffentlichkeits-Arbeit,
    FÜR diese Ex-Blauhelme - NICHT GEGEN sie, was aber vom ORF zu
    erwarten ist.

    Blauhelme, denkt dran: »...wer hat Euch verraten, Sozial-Demokraten ...«





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