Das Ringen der Kirche um die richtigen Antworten zur Finanzwelt

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  1. John
    30. Mai 2018 11:29

    Ich bin überrascht von dere doch weitgehend positiven Würdigung dieses Dokuments. Ich selbst habe dessen Lektüre schließlich abgebrochen, nachdem ich zur Erkenntnis gelagt war, dass sich da "No-Na-Weisheiten" paaren mit schwülstigsten und völlig unklaren Formulierungen. Zudem noch völlig pauschale Urteile, die offenbar dem Hörensagen entspringen von Autoren, die ganz offensichtlich von der Materie - den Finanzmärkten eben - keine Ahnung haben.

    nur einige wenige Beispiele dazu:

    .....bedarf es einer klaren ethischen Grundlage, die dem erreichten Wohlstand jene Qualität an menschlichen Beziehungen gewährt ...... (Anm: dem Wohlstand eine Qualität an Beziehung zu gewähren - was soll denn das heißen?)

    ...... Die rechte Ausrichtung der Vernunft darf also in keinem Bereich des menschlichen Tuns fehlen. (Anm: Ach so!)

    ......Obwohl der wirtschaftliche Wohlstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts überall auf der Welt in einem nie gekannten Ausmaß und Tempo zugenommen hat, ist zu bedenken, dass im selben Zeitraum die Ungleichheiten zwischen den Ländern und innerhalb der Länder größer geworden sind. (Anm: Klingt gut, stimmt aber nicht. Die Ungleichheit hat auf der Welt insgesamt (so auch der Hunger!) durch den Aufholprozess der Länder wie z.B. China, die marktwirtschaftliche Prinzipien eingeführt haben deutlich abgenommen!

    .......Die jüngste Finanzkrise hätte uns die Gelegenheit bieten können, eine neue Wirtschaft zu entwickeln, die größeren Wert auf ethische Prinzipien legt und die Finanzgeschäfte neuen Regelungen unterwirft, ..... (Anm: Interessant: 1. Eine neue Wirtschaft wird da gefordert, gemeint ist als offenbar eine andere Wirtschaft als die Marktwirtschaft, oder? Also was denn konkret? Kommunismus?
    2. Als wären nicht im Gefolge der durch völlig falsche politische Regelungen begünstigten Finanzkrise (die lange schon von einer Staatenkrise abgelöst wurde, siehe Griechneland, Italien, Venezueka, etc, eine schiere Unmenge an Regeln bis hin zur Strangulierungen geschaffen worden, die eben verhindern, dass die Finanzindustrie ihre Aufgaben erfüllen kann.

    ...... In Wirklichkeit ist es offenkundig, dass es bei der Weitergabe von Gütern unter Menschen immer um mehr geht als um rein materielle Dinge. (Anm: Ach so? Wenn ich mir heute beim DM ein Päckchen Rasierklingen kaufe geht es für mich dabei um nichts anderes als Rasierklingen zu kaufen. Das alles zu überhöhen mit einem riesigen nebulosen Überbau halte ich für Schwachsinn!)

    .........Was vor mehr als einem Jahrhundert vorausgesagt wurde, hat sich leider inzwischen bewahrheitet: Der Ertrag aus dem Kapital stellt eine echte Bedrohung dar und riskiert, den Ertrag aus der Arbeit zu überrunden, der im Wirtschaftssystem oft nur noch eine Randbedeutung hat. (Anm: Genau das hatte Marx prophezeit, und doch ist es ganz anders gekommen!





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