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Das italienische Erwachen drucken

Lesezeit: 4:30

Es wird spannend: Italien, die nach Ausscheiden der Briten drittgrößte Ökonomie Europas, dürfte in Kürze von einer Koalition zweier sogenannter populistischer Parteien regiert werden. Eine solche Regierung hat es in Europa noch nie gegeben. Es ist aber dennoch seltsam ruhig in den üblichen Aufregungszirkeln, die sonst schon einen Herzinfarkt bekommen, wenn ein Minister nur das Wort "konzentriert" verwendet. Dabei ist Italien das ökonomische Krisenland Nummer eins und ebenso das Einfallstor Nummer eins für die illegale Einwanderung. Was bedeutet diese seltsame Nicht-Reaktion und noch viel wichtiger: Was würde eine solche Regierung für Europa bedeuten?

Das Ausbleiben einer Aufregungs-Reaktion hängt mit mehreren Faktoren zusammen:

  1. Eine der beiden – potenziellen – Regierungsparteien wird als "linkspopulistisch" bezeichnet. Und damit ist der italienische Regierungswechsel plötzlich gar nicht mehr schlimm. Sind doch in Wahrheit auch die klassischen Sozialdemokraten fast immer sehr populistisch gewesen, bis sie in Sachen Migration von jedem Gefühl für die Stimmung ihrer Wähler verlassen wurden. Weshalb sie heute europaweit in Agonie liegen. Daher hoffen Linke insgeheim auf eine neue Linkspartei, die halt Links minus den einen Fehler sein sollte. Eine Zeitlang hatten Linke ja auch auf die Grünen als Erneuerer gesetzt, aber die haben nur in wenigen Ländern abgehoben und sind jetzt ebenfalls durch ihre Migrationspolitik zertrümmert. Die anderen neuen Linksparteien von Griechenland bis Spanien und auch Deutschland sind schon gar nicht attraktiv geworden.
  2. Die italienische Fünf-Sterne-Bewegung wird von einem Kabarettisten geleitet – und die sind für den linken Mainstream ja sowieso der intellektuelle Gipfel (meist sogar noch vor Märchenerzähler gereiht).
  3. Überdies ist das linke Aufregungskartell gerade dabei, sich wieder einmal über Donald Trump zu echauffieren. Da hat man keine Zeit für Italien.
  4. Und schließlich läuft in Sachen Italien keine – oder noch keine – internationale Hasskampagne wie gegen Ungarn. Wie das? Nun, zum einen ist die "Demokratische Partei", also die bisher regierende Sammelpartei der linken Mitte, so groggy, dass sie bisher nicht dazu gekommen ist, die Wahlsieger international zu denunzieren. Zum zweiten hat in Italien die Antifa-Keule noch nie wirklich gezogen. Und zum dritten gibt es zum Unterschied von Ungarn keine Auslandsitaliener, die kampagnisieren würden.

Kann alles freilich noch werden.

Was aber bedeutet das neue Regierungsteam sachpolitisch, so es wirklich an die Macht kommt, was bei der italienischen Liebe zur Politintrige noch gar nicht sicher ist? In Sachen Schuldenkrise bedeutet es wohl zweifellos eine Fortsetzung des Bisherigen. Zu einer echten Sanierung Italiens ist in Wahrheit keine einzige Partei willens. Schon gar nicht, solange die internationale Konjunktur boomt, die ja auch Italien zugute kommt, und solange man einen Italiener an der Spitze der Europäischen Zentralbank hat, der dafür sorgt, möglichst lang durch Gratisgeld-Produktion den Schuldenbetrieb im Laufen zu halten.

Ganz anders ist die Entwicklung beim zweiten Zentralpunkt der heutigen Sorgen der Italiener wie Europäer, also bei der Völkerwanderung. Diese war ja von der bisherigen Regierung (und vom Vatikan) massiv unterstützt worden. Laut wurden die Italiener in den letzten Jahren immer nur mit der Forderung nach einer gesamteuropäischen Umverteilung der Migranten, was aber insbesondere an den Herren Kurz und Orban scheitert, die das total ablehnen.

Die nunmehrigen Wahlsieger aber – insbesondere die als rechtpopulistisch bezeichnete Lega – haben ihren Wahlkampf ganz auf den Kampf gegen die Migration und gegen die das Bild aller italienischen Innenstädte stellenweise schon dominierenden Schwarzafrikaner konzentriert. Sie werden daher zweifellos in diesem Punkt die Politik total ändern. Und sich keine Sekunde um das Protestgeheul von NGOs und anderen Migrations-Förderern kümmern. Damit wird Italien erstmals seit der Regierung Berlusconi wieder ernsthaft versuchen, etwas gegen die Völkerwanderung zu tun.

Das bedeutet natürlich auch – schon angesichts der geographischen Größe Italiens – eine gewaltige Änderung der europäischen Politik. Damit gibt es nun schon einen enorm starken Block von Nord bis Süd, von der Ostsee bis zum Mittelmeer, von den Visegrad-Staaten über Österreich bis Sizilien, der vehement die Migration stoppen will. Und der auch in etlichen anderen Ländern klare Sympathisanten hat. Etwa in den Niederlanden, Finnland und Dänemark (wo es überall ganz starke "Rechtspopulisten" gibt, die die Politik in diesem Punkt klar zu dominieren begonnen haben). Aber auch im noch links regierten Schweden ist die Politik zuletzt auf einen massiven Anti-Migrationskurs gewechselt – aus Angst vor den Wählern, die über die Islamisierung und die Entwicklung von No-Go-Zonen in etlichen Städten empört sind.

So tragisch die wirtschaftliche Entwicklung Italiens als gesamteuropäische Zeitbombe auch ist – so erfreulich ist also sein Schwenk in Sachen Migration. Die Zahl der Länder wird damit immer größer, die spürt, dass dringend Substanzielles zu machen ist, dass die EU weit wichtigere Aufgaben hat als Gratis-Bahntickets für Jugendliche.

Das sollte man auch am Wiener Ballhausplatz durchaus erfreut zur Kenntnis nehmen, wo ja Sebastian Kurz schon angekündigt hat, die Migrationsfrage samt dem relativ unklaren Begriff Außengrenzschutz zum Zentralthema der ab Sommer beginnenden EU-Präsidentschaft zu machen. Er hat nun einen Verbündeten mehr.

Das bedeutet natürlich auch Hoffnung in Hinblick auf das bei der Förderung der Migration bisher allerwichtigste Gremium, also den Europäischen Gerichtshof. So wie Österreich wird jetzt wohl auch Italien dort bald einen migrationskritischeren Richter sitzen haben, womit langsam die Judikatur vernünftiger werden könnte.

In Österreich haben sich ja Schwarz und Blau in den letzten Tagen schon auf eine konservative Rechtsprofessorin geeinigt, die im Herbst im EuGH anfangen soll. Während jetzt dort für die Alpenrepublik noch eine ehemalige SPÖ-Ministerin als "unabhängige" Richterin sitzt.

Dinge kommen in die richtige Richtung in Bewegung. Wenn auch viele Jahre zu spät.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 06:28

    Zur obigen, wie immer fundierten, Analyse fällt mir noch ein weiterer Grund ein, warum unsere Hypermoralmedien diesmal (noch) nicht im Schnappatmungs- und Basedowstadium sind: Die Lage ist ihnen zu kompliziert.

    Trump, Orban, Strache - das ist einfach. Das löst den basedowschen Schreibreflex aus. Iran gegen Saudis? Moslems gegen Moslems? Das ist schon komplizierter. Genauso kompliziert wie linkspopulistisch gegen rechtspopulistisch in Italien.

    Ganz haben sie es rund um den 200. Geburtstag ihres Übervaters Karl M., der ein Ehebrecher, Schnorrer und Aktienspekulant war, noch nicht kapiert: Den linken Mainstream gibt es in Europa nicht mehr. Die vermeintlichen Chirurgen, Systemprogrammierer und Biochemiker, die da ohne Pass daherkamen, haben die Scharia importiert. Was die Linken freudig als letzte Chance beklatscht haben, unsere Gesellschaft zum Tanzen und Rotieren zu bringen, ist ein Riesenproblem, das den roten Mainstream in einen azurblauen verwandelt hat.

    Bei all dem Chaos bringt nicht einmal mehr der Versuch einer Verköhlmeierung des Landes etwas. Sagen und Märchen durch unsere Traumtänzermedien mögen die Menschen halt nicht mehr so recht. Das Volk hat andere Sorgen als unser nazijagendes geschichtenerfindendes und studentenliederverdammendes Schreibproletariat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 08:49

    Italien ist pleite, mehr als es Griechenland je war. Die Deutschen können das nicht stemmen - die EU ist dem Untergang geweiht. Dafür bete ich auch weiterhin.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 09:46

    Wie es aussieht, hatte Italien seine weitaus beste Zeit unter BERLUSCONI! Er schaffte zudem, was keiner vor ihm geschafft hatte---nämlich VIERMAL Ministerpräsident zu sein! In seiner langen Ära als Politiker hatte er Europa die in den Startlöchern scharrenden, zu uns drängenden Schwarz-Afrikaner, erfolgreich vom Leib gehalten. Eine Leistung, die nur mit jener Mussolinis verglichen werden kann: Dieser hatte Italien erfolgreich von der MAFIA BEFREIT---zumindest bis zum Ende von WKII.

    Solange BERLUSCONI die Finger im Polit-Spiel hat, kann man also hoffen, daß sich in Italien an dem Massenzustrom aus AFRIKA etwas zum Positiven bewegt.

    PS: Die Linken versuchen ständig, Berlusconi lächerlich zu machen. Zu seiner Verteidigung sei gesagt:

    Ergoogeltes:

    "1954 erlangte Silvio Berlusconi das Reifezeugnis am Salesianer-Gymnasium Sant’Ambrogio in Mailand. Anschließend begann er an der Universität Mailand das Jura-Studium, das er 1961 mit einer Diplomarbeit über Werbeverträge cum laude abschloss. Für seine Arbeit gewann er einen von der Werbeagentur Manzoni ausgeschriebenen Preis über 2 Millionen Lire. Neben dem Studium arbeitete er als Staubsaugervertreter und als Sänger in Nachtclubs und auf Kreuzfahrtschiffen."

    BERLUSCONI mag ein seltsamer Kauz sein, aber ein arbeitsscheuer Sozialschmarotzer, wie man sie im linken Spektrum zur Genüge findet, liebt und fördert, war er nie!

    Für Italien kann man also hoffen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 06:49

    "Und zum dritten gibt es zum Unterschied von Ungarn keine Auslandsitaliener, die kampagnisieren würden.

    Kann alles freilich noch werden."

    Nein, das wird nichts mehr - das läuft in Italien ganz anders als bei uns. Da würde ein kommunistischer Staatspräsident einen neofaschistischen Abgeordneten verteidigen (und umgekehrt). Das Dreckwerfen nach innen über ausländische Medien ist tatsächlich eine österreichische Spezialität.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 16:10

    OT---aber da der verhinderte Amokschütze von Mistelbach ein "18-Jähriger" ist, vermute ich Migrationshintergrund:

    "18-Jähriger plante Amoklauf in Österreich: Technischer Defekt an Waffe verhinderte Verbrechen"

    https://deutsch.rt.com/newsticker/69692-schuss-vor-schule-18-jahriger-plante-amoklauf/

    Wäre er ein Einheimischer, womöglich gar noch blond und blauäugig, hätte man diese Tatsachen selbstverständlich sofort berichtet---aber so.....

  6. Ausgezeichneter KommentatorFreisinn
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 06:34

    Die Nominierung der Österreichischen Richterin für den EuGH stimmt mich sehr hoffnungsvoll. Insbesondere ist sehr positiv zu bewerten, dass sich Schieder gleich mächtig aufgepudelt hat. Das zeigt deutlich, dass die Richtung stimmt (im Gegensatz zur Nominierung von Brandstätter).

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2018 09:10

    Sollte es wirklich zu so einer Regierung kommen, dann macht vielleicht diese etwas bei der ausser Landes Schaffung unserer Kulturbereicherer; unsere Oberen sind da ja nicht besonders aktiv. Aber warten wir ab, in den Niederlanden hat ja auch der aktuelle Regierungschef im Wahlkampf ganz massive Versprechen gemacht, bisher ist nichts passiert. In Österreich haben wir sogar eine Koalition, wo beide Partner ganz drastische Sachen versprochen haben, aber auch hierzulande gibt es nicht einmal einen Ansatz um die Probleme anzugehen.

    Warum sollte es in Italien anders sein?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2018 14:31

    **14. Mai 2018 – 70 Jahre Israel – gebaut auf Lügen, Intrigen, Verrat und Gewalt**
    w w w . anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/14-mai-2018-70-jahre-israel-gebaut-auf-luegen-intrigen-verrat-und-gewalt/

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2018 13:59

    ****Spitzengehälter bei Hilfsorganisationen: Wohlfahrt in die eigene Tasche *****
    w w w . mmnews.de/vermischtes/52562-spitzengehaelter-bei-hilfsorganisationen-wohlfahrt-in-die-eigene-tasche

    Ihre Hilfsbereitschaft macht auch vor der eigenen Tasche keinen Halt .......

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  1. LePenseur (kein Partner)
    14. Mai 2018 16:48

    Cher "El Capitan",

    Ihre treffliches Posting darf ich, Ihr Einverständnis präsumierend (andernfalls bitte um Mitteilung hier bzw. auf dem LP-Blog), als Gastkommentar auf dem LP-Blog bringen?

    Ich würde nur die "basedowschen" in "pawlowsche" Schreibreflexe umändern — aber allein die Formulierung von der "Verköhlmeierung" ist zu gut, als daß sie im Orkus eines Kommentarthreads untergehen sollte!

  2. Gasthörer (kein Partner)
    13. Mai 2018 20:26

    Im schönen Imst im schwarz-grünen Tirol, hat ein 19-jähriger Türke einen Vorarlberger mit dem Messer abgeschlachtet.
    Viele Türken gibt es in Tirol vor allem darum, weil wir von der EU gezwungen werden, diese ohne jegliche Prüfung und Obergrenze aufzunehmen.
    Stichwort: Assoziationsabkommen und Stillhalteklausel.

    Für die ÖVP ist aber die EU heiliger als die Mutter Gottes. Und meine strohdummen Tiroler Landsleute wählen mehrheitlich schwarz-grün.
    Traurig, wenn dein Land sterben will und du keine Chance hast, es vom Gegenteil zu überzeugen.

  3. McErdal (kein Partner)
    13. Mai 2018 14:31

    **14. Mai 2018 – 70 Jahre Israel – gebaut auf Lügen, Intrigen, Verrat und Gewalt**
    w w w . anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/14-mai-2018-70-jahre-israel-gebaut-auf-luegen-intrigen-verrat-und-gewalt/

  4. McErdal (kein Partner)
    13. Mai 2018 13:59

    ****Spitzengehälter bei Hilfsorganisationen: Wohlfahrt in die eigene Tasche *****
    w w w . mmnews.de/vermischtes/52562-spitzengehaelter-bei-hilfsorganisationen-wohlfahrt-in-die-eigene-tasche

    Ihre Hilfsbereitschaft macht auch vor der eigenen Tasche keinen Halt .......

  5. Melanie (kein Partner)
    13. Mai 2018 12:32

    Da kann kommen, was will, es ist längst zu spät. Die Schlacht ist verloren, ich habe jede Hoffnung fahren gelassen. Wie sagte Khomeini einst? "Im 21. Jahrhundert werden wir das Abendland erobern. Nicht mit Panzern oder Kanonen, sondern mit der Fruchtbarkeit unserer Muslime."

  6. Brigitte Imb
    11. Mai 2018 22:19

    Naja, schauen wir einmal was in Italien herauskommt. Wesentlich ist die Eindämmung der Flutilanten, sonst gar nichts.
    Es tut sich langsam, leider zu langsam, etwas. Die meisten Europäer haben die Bereicherung und die Lügen satt und artikulieren/votieren entsprechend. Da kommen die Linken klareweise in schnappatmungs ähnliche Zustände, aber da müssen sie durch od. drunter.
    Mir gefiele Zweiteres besser.

    • pressburger
      11. Mai 2018 23:41

      Wirklich ? Welche EU Bürger haben die zwangsweise Bereicherung wirklich satt und wie würde ein unbeteiligter Beobachter merken, dass die Menschen die Lügen nicht mehr konsumieren wollen ?

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      13. Mai 2018 05:53

      @pressburger.

      Welche EU-Bürger die Bereicherung satt haben?

      Beaugapfeln Sie doch Schweden und wenn Ihnen das zu weit ist dann die letzten Präferenzen zu der Wahl in Innsbruck.

    • anton1 (kein Partner)
      13. Mai 2018 19:46

      Demnächst 7-10 Juni Bilderberger-Treffen in Turin
      Danach gibt's dort ganz sicher "eine Regierung".....wetten?!

  7. Undine
    11. Mai 2018 16:10

    OT---aber da der verhinderte Amokschütze von Mistelbach ein "18-Jähriger" ist, vermute ich Migrationshintergrund:

    "18-Jähriger plante Amoklauf in Österreich: Technischer Defekt an Waffe verhinderte Verbrechen"

    https://deutsch.rt.com/newsticker/69692-schuss-vor-schule-18-jahriger-plante-amoklauf/

    Wäre er ein Einheimischer, womöglich gar noch blond und blauäugig, hätte man diese Tatsachen selbstverständlich sofort berichtet---aber so.....

  8. W. Mandl
    11. Mai 2018 15:25

    OT: Kann mir wer sagen, was ich tun muss, um wieder Sternchen vergeben zu können?

    • Undine
      11. Mai 2018 16:01

      @W. Mandl

      An A.U. wenden! Unter "Kontakt" das Anliegen angeben!

      Ich vergebe seit gestern die Sternchen per iPhon oder iPad; da klappt es sonderbarerweise! ;-)

    • Undine
      11. Mai 2018 17:15

      Soeben hat es wieder wie gewohnt geklappt mit der Sternderlvergabe! ;-)

    • Gandalf
      11. Mai 2018 18:51

      Ja, aber jetzt ist es wieder blockiert. Das ist nicht nur lästig, es ist lächerlich und dumm, wenn sich da einer oder eine als Zuchtmeister aufspielt und die Funktion durch irgendeinen "Hack" paralysiert. Wer immer das ist, er oder sie hat hier nichts verloren.

    • Rau
      11. Mai 2018 19:43

      Im Moment geht es wieder nicht.

    • Rau
      11. Mai 2018 19:44

      Ein Hack ringt mir zumindest schon wieder Achtung ab ;)

  9. eudaimon
    11. Mai 2018 14:54

    ad dssm

    Darf ich mit Cicero meine Grundidee dazu umschreiben : "si vis pacem,para bellum"!
    Ich bin lieber selbst bestimmt als fremdgesteuert - denke eher wie die Briten als
    wie die Helenen und nehme die Wehrlosigkeit einer solchen ökonomischen Großmacht wie Europa nicht hin , sondern meine dass die USA sehr wohl ihre eigenen Interessen zuerst beinhart verfolgt und uns dann die humanitäre Katastrophe vor die Türe stellt! Auch was das letzte Weltfinanzdebakel betrifft
    handelte die USA gar nicht fürsorglich! Sie benutzt den II.WK noch immer via NATO
    um den Ostblock zu schützen und die Russen von Europa fernzuhalten -reine
    Zweckprophylaxe gegen ein vereintes Europa mit Russland (wovon derzeit natürlich nicht die Rede sein kann)-aber allein schon die Eventualität lasst Washington nicht
    schlafen! Dagegen hat er O Probleme mit der Islamisierung Europas samt der
    Zerstörung seiner traditionellen geistigen Ressourcen - Gewinne macht nur ER
    wir sind seine Schutzbefohlenen-mir schmeckt das nicht!!

    Zweck

    • dssm
      11. Mai 2018 17:57

      @eudaimon
      Spätestens wenn Sie Pensionskürzungen verlagen, um damit die Rüstung in höhere Gefilde zu treiben, werden Sie sehen wie viele Unterstützer Sie dann noch haben. Wer weiß, vielleicht ist dann selbst Ihnen so ein Programm dann gar nicht mehr geheuer?

      Also, wo soll das Geld für eine ernstzunehmende Rüstung herkommen? Woher nehmen wir die Soldaten; das mit den Zuwanderern hat ja in Rom nicht so gut funktioniert. Wie kommen wir zu Ingenieuren für die Rüstungswirtschaft?

      Da ich hier keine demokratischen Mehrheiten sehe ...

  10. Almut
    11. Mai 2018 13:08

    OT Die Zukunft Europas - gruselig (Visegradstaaten und Russland außen vor):
    Die islamisch Kultur:
    https://www.youtube.com/watch?v=V9bnRdQxT30

    • Undine
      11. Mai 2018 16:54

      Vielen Dank für den Link! Dieses Video gehörte so weit wie möglich verbreitet! Aber die Gutmenschenfront ist stur pro Multikulti, pro Islam. Was kommt da nur alles auf uns zu! Es ist zutiefst deprimierend.

    • Rau
      11. Mai 2018 20:17

      Von höheren und minderwertigen Kulturen wollen wir aber nicht sprechen.
      Der Islam hat schon auch unterschiedlich tolerante Ausprägungen. Interessant ist eigentlich, dass die Länder mit dem rigidesten Islam Verbündete sind, während z.B. Syrien oder auch Libyen zusammengeschossen wurden.
      Muss man noch auf die Geburtshilfe durch Saudi-Arabien oder Katar beim entstehen des IS hinweisen? Die Mörderbanden aus Libyen wurden direkt nach Syrien neu in Dienst gestellt. Und die Waffen haben sie sich auch nicht selber gebaut.

      Die Rolle Libyens als Bollwerk gegen afrikanische Flüchtlinge ist auch bekannt. Die minderwertigsten A....er hocken in unseren eigenen Reihen und wir nennen sie Freunde!

    • Undine
      11. Mai 2018 21:37

      @Rau

      "Von höheren und minderwertigen Kulturen wollen wir aber nicht sprechen."

      Damit haben Sie ganz und gar recht, aber die Entwicklung dieser Pseudo-Religion Islam ist zutiefst beängstigend. Wir bekommen es mit den allerübelsten Ausformungen zu tun und dürfen uns nicht wehren.

  11. pressburger
    11. Mai 2018 11:20

    Auch irgendeine neue Regierung wird an der italienischen Misere nichts ändern. Italien ist ein typisches Beispiel für eine staatliche Fehlkonstruktion die es in dieser Form eigentlich nicht geben sollte. Das risorgimento war nur eine Trotzreaktion, ohne eine wirkliche staatstragende Idee. Die Truppen eines Terroristen haben Italien in ein zentralstaatliches Korsett gezwungen. Italien ist in seiner Entstehung dem Königreich Jugoslawien ähnlich, sollte den gleichen Weg von Jugoslawien gehen. Aufsplitterung in unabhängige Staaten die ihren eigenen Weg gehen könnten. Abgedroschene Aussage, aber immer richtig, die Lombardei hat mehr gemeinsam mit der Schweiz als mit dem Mezzogiorno, Venetien mehr Gemeinsamkeiten mit Österreich als mit Sizilien. Die Provinz Bozen gehört so wie so nicht nach Italien.
    Fazit, egal wer Italien regieren wird, es bleibt ein failed state, ein Korridor für den Einfall fremder Invasoren nach Europa.
    Einwand, die EU ist nicht Europa. Italien kann die drittgrösste Volkswirtschaft in der EU sein, aber nicht in Europa.

  12. eudaimon
    11. Mai 2018 11:13

    Nur narrative Ziel-und Quellvorstellungen in den Mittelpunkt einer europäischen
    Politik einzufordern ,aber gleichzeitig Verantwortung hic et nunc abzulehnen und
    weiterhin unser Glück in die blutigen Hände von Trump & Konsorten zu belassen
    ohne auch nur einen Schimmer Hoffnung auf Frieden und Freiheit absehen zu können -das ist schon mies und faschistoid ! Der verdeckte pc-Sozialismus mit
    Knebelung der freien Presse zum Wohle der Massen und Verfolgung von freier
    Meinungsäußerung in Wort und Bild im Portfolio -als Schutz unserer nationalen
    Integrität - zu verkaufen ,ist einfach nur "typisch marxistisch" schlecht !Was wir brauchen sind autochthone ,wackere , europäisch gebildete ,stolze Politiker,die sich
    nicht scheuen einem rückgratlosen "uncle Sam" mitsamt der treulosen UNO die
    Stirn zu bieten mit einer klugen Russland-integrierenden ,migrationshemmenden ,
    christlich orientierten(nicht klerikal-vatikanisch!!) national-europäischen Ausrichtung. Was es nicht braucht , ist den prämierten Prellbock für die Alliierten
    mit Israel zu spielen und dabei noch sich pausenlos schämen ,dass wir auch leben!!

    • dssm
      11. Mai 2018 12:12

      @eudaimon
      Ich kann diesen Anti-US Geist nicht verstehen!
      Wir Europäer haben kein Militär, so einfach. Wer lieber Südländer als Betreuungsobjekte importiert, um den höheren Töchtern ihren Jobwunsch zu erfüllen, anstatt dem Militär viele Spielzeuge zu kaufen, der braucht einen Schutzherrn. In unserem Fall sind das nun einmal die USA. Die kümmern sich darum, daß die Chinesen nicht alle Rohstoffländer übernehmen, die stürzen Regime, welche für unsere Wirtschaft schlecht sind und die unterhalten rund um den Planten Militärstützpunkte.

      Wer soll Ihrer Meinung nach unser Schutzherr sein?

    • Rau
      11. Mai 2018 20:28

      Was reden Sie da von "Schutzherrn". Es sei denn Sie meinen ein eher an mafiöse Systeme angelehnte Strukturen incl Schutzgelderpressung.

      Natürlich wäre auch Russland für eine europäische Sicherheitsarchitektur ein interessanter Partner. Davor werden wir allerdings sehr wirksam geschützt bis hin zur Nötigung teures Frackinggas per Tankerlieferungen dem russischen Erdgas per billigerer Pipelines den Vorzug zu geben. Oder auch nur durch die uns aufgezwungenen Sanktionen gegen Russland uns wirtschaftlich selber ins Knie zu schiessen.

  13. Sabetta
    11. Mai 2018 10:19

    Der Träger des Karlspreises (für seine Ideen) hat Deutschland noch einmal ermahnt, noch mehr für die EU zu bezahlen, auch müsse eine gemeinsame Einlagensicherung und ein eigenes EU-Budget her. Natürlich denkt Frankreich selbst nicht über eine Erhöhung seiner Beiträge nach, wozu auch, schließlich möchte man möglichst bald vom gemeinsamen Konto abheben können.

    Denkbar ist, dass Merkel gegen mehr Sozialflüchtlinge mehr bezahlt - natürlich nicht sie, sondern die dt. Arbeiter und Sparer. Sie wünscht sich ja den Bevölkerungsaustausch möglichst rasch und Italien kann ganz leicht liefern, hätte aber auf der anderen Seite viele marode Banken und Schulden, die nur auf das Geld der Deutschen warten. Italien hat jedenfalls nicht im geringsten eine Veranlassung, zu sparen oder sich zu sanieren, denn es gibt mittlerweile fast nur noch Länder in der EU, die auf das Geld der Deutschen (und natürlich auch unseres) warten.

    • Bürgermeister
      11. Mai 2018 14:15

      Ja, der Karlspreisträger hat nicht die Faulheit und Unfähigkeit der eigenen Leute kritisiert, die offenbar am Weltmarkt vorbeiproduzieren bzw. Schrott erzeugen der die Fabriken gar nicht verlassen sollte sondern direkt entsorgt gehört (etwa frz. Autos), sondern die Überschüsse der anderen.
      Da ist wohl der linke Regulierungsrausch mit ihm durchgegangen, ihm zufolge braucht Europa mehr Regulierung wer was produzieren darf. Das ist die Hoffnung der "Eliten".

    • pressburger
      11. Mai 2018 23:49

      Dieses mal hat der Karlspreis den richtigen getroffen. Wegen seiner hypertrophen Ideen, hat Emmanuel den Preis, benannt nach einen kriegslüsternen Schlägertypen, sicher nicht verdient. Aber, er wird sicher den Worten Taten folgen lassen wollen, sollte er können.

  14. Undine
    11. Mai 2018 09:46

    Wie es aussieht, hatte Italien seine weitaus beste Zeit unter BERLUSCONI! Er schaffte zudem, was keiner vor ihm geschafft hatte---nämlich VIERMAL Ministerpräsident zu sein! In seiner langen Ära als Politiker hatte er Europa die in den Startlöchern scharrenden, zu uns drängenden Schwarz-Afrikaner, erfolgreich vom Leib gehalten. Eine Leistung, die nur mit jener Mussolinis verglichen werden kann: Dieser hatte Italien erfolgreich von der MAFIA BEFREIT---zumindest bis zum Ende von WKII.

    Solange BERLUSCONI die Finger im Polit-Spiel hat, kann man also hoffen, daß sich in Italien an dem Massenzustrom aus AFRIKA etwas zum Positiven bewegt.

    PS: Die Linken versuchen ständig, Berlusconi lächerlich zu machen. Zu seiner Verteidigung sei gesagt:

    Ergoogeltes:

    "1954 erlangte Silvio Berlusconi das Reifezeugnis am Salesianer-Gymnasium Sant’Ambrogio in Mailand. Anschließend begann er an der Universität Mailand das Jura-Studium, das er 1961 mit einer Diplomarbeit über Werbeverträge cum laude abschloss. Für seine Arbeit gewann er einen von der Werbeagentur Manzoni ausgeschriebenen Preis über 2 Millionen Lire. Neben dem Studium arbeitete er als Staubsaugervertreter und als Sänger in Nachtclubs und auf Kreuzfahrtschiffen."

    BERLUSCONI mag ein seltsamer Kauz sein, aber ein arbeitsscheuer Sozialschmarotzer, wie man sie im linken Spektrum zur Genüge findet, liebt und fördert, war er nie!

    Für Italien kann man also hoffen.

    • werauchimmer
      11. Mai 2018 21:02

      Außerdem sollte jedem Verstandbegabten ein privater Medienmogul beim A... lieber sein als staatliche Medienmoguln beim Gesicht, noch dazu vor der ansonsten dräuenden Alternative eines staatlichen Rundfunk-Monopols.

  15. Moti44
    11. Mai 2018 09:36

    Cinque Stelle und Lega lassen Hoffnun aufkommen, das in der so wichtigen Migrationsfrage im Schlüsselland Italien auch wieder Vernunft einzieht. Wirtschaftlich wird man wohl weiterwurschteln wie bisher solange der warme Geldregen von Landsmann Draghi die Herzen wärmt. Wenn der einmal ausbleibt bzw. die Zinsen steigen, dann wird es eng, vor allem im Bankensektor. Raus aus dem EURO ! Mit diesem Motto sind ja die Fünfsternler angetreten. Denn nur mit der abgewerteten Lira wird dort die Wirtschaft wieder hochkommen, wie positiv solche Abwertungen in der Vergangenheit waren braucht man gestandenen Österreichern ja nicht zu erklären. Bei Nullzinsen will man der einfache Bürger lieber im Euro bleiben und nicht für ein paar Monate Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.

  16. dssm
    11. Mai 2018 09:10

    Sollte es wirklich zu so einer Regierung kommen, dann macht vielleicht diese etwas bei der ausser Landes Schaffung unserer Kulturbereicherer; unsere Oberen sind da ja nicht besonders aktiv. Aber warten wir ab, in den Niederlanden hat ja auch der aktuelle Regierungschef im Wahlkampf ganz massive Versprechen gemacht, bisher ist nichts passiert. In Österreich haben wir sogar eine Koalition, wo beide Partner ganz drastische Sachen versprochen haben, aber auch hierzulande gibt es nicht einmal einen Ansatz um die Probleme anzugehen.

    Warum sollte es in Italien anders sein?

  17. Franz77
    11. Mai 2018 08:49

    Italien ist pleite, mehr als es Griechenland je war. Die Deutschen können das nicht stemmen - die EU ist dem Untergang geweiht. Dafür bete ich auch weiterhin.

  18. Josef Maierhofer
    11. Mai 2018 08:13

    Hoffnung.

    Die Hoffnung, dass der Volkswille doch noch den Durchbruch schaffen könnte, wenn auch viele Jahre zu spät, wie Dr. Unterberger vermerkt, und die EU tatsächlich verbesserungsfähig sein könnte, gewinnt, zumindest dem Anschein nach, immer mehr Nahrung.

    Ich hoffe auch, dass sich Österreich dem Visegrad Block in der EU anschließt.

    Das wichtigste wäre ein wirksamer Grenzschutz, der alle Ein- und Ausreisenden erfasst samt biometrischen Daten und in der EU selbst ein Daueraufenthalt nur mit Visum eines EU-Landes möglich. Solange aber die EU Behörden mit NGOs zusammenarbeiten, wird da nichts übrig bleiben, als dass Österreich seine Grenzen selbst schützt.

    Wichtig wäre auch, dass die EU wieder viele Rechte und Pflichten an die Nationalstaaten zurückgibt und dass der teure 'Privilegienstadel' dort durchforstet wird, immerhin muss ja nicht nur wegen des Brexit gespart werden sondern auch die EU schrumpfen, sowohl im Bürokratieumfang wie auch durch eigene Reform der Bürokratie und die Abgabe vieler Aufgaben zurück an die Nationalstaaten. Für mich gibt es die 'offene Gesellschaft' ohne Nationen laut Plan von Soros mit seinen NGOs nicht und der 'Erfolg' dieser Versuche 'liegt' auf der Hand' (und stinkt zum Himmel).

    Italien ist für mich ein Siestastaat, der mit den EU Regeln des Euro nicht leben kann, ebnso nicht Griechenland, abenso nicht die iberischen Staaten, die brauchen ihre Abwertungen und Vollbeschäftigung brauchen sie nicht so sehr, denn die Produktivität und Effizienz ist dort geringer als im Norden, wo Siesta eben nicht notwendig ist, dafür Stress. Diese Staaten brauchen den Euro nicht, auch Europa braucht den Euro nicht, ich verweise da auf das Buch von Thilo Sarazzin, 'Europa braucht den Euro nicht'.

    Liebe EU Granden und ideologisch Verblendete, bitte vergesst Eure Ideologie, lasst das schöne und vielfältige Europa in Ruhe und helft den Menschen, die Fehler, die Ihr gemacht habt wieder auszubügeln und hindert sie nicht daran !

    Namen, wie Juncker, Merkel, so ziemlich alle Granden der EZB, insbesondere Draghi, etc. sollten nicht in den Besoldungslisten, sondern auf den Listen der Angeklagten aufscheinen, erst dann glaube ich wieder an die EU Justiz, wenn auch einzelne Verbesserungen berichtet werden.

    Ja, die EU sollte von innen veränderbar sein trotz aller Linksmedien. Wir wollen wieder unser Europa zurück in seiner Vielfalt und nicht in seiner diktierten 'Einfalt' und Selbstaufgabe.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  19. differenzierte Sicht
    11. Mai 2018 08:04

    Ich fürchte, im Durchwinken der Massen - Einwanderer wird auch diese ital. Regierung Meister bleiben. Und Merkl wird fleißig weiter Verteilen wollen. Leute wie Soros und Köhlmeier werden weiter ihr Geschäft - unter dem Applaus von links und Caritas betreiben. Der Brennermuss immer offen bleiben, die deutsche Grenze wird kontrolliert!

  20. Bürgermeister
    11. Mai 2018 06:49

    "Und zum dritten gibt es zum Unterschied von Ungarn keine Auslandsitaliener, die kampagnisieren würden.

    Kann alles freilich noch werden."

    Nein, das wird nichts mehr - das läuft in Italien ganz anders als bei uns. Da würde ein kommunistischer Staatspräsident einen neofaschistischen Abgeordneten verteidigen (und umgekehrt). Das Dreckwerfen nach innen über ausländische Medien ist tatsächlich eine österreichische Spezialität.

    • Pennpatrik
      11. Mai 2018 09:00

      Ist während der Sanktionen gegen Österreich auch geschehen.
      Brüssel wollte gleich Berlusconi mit abräumen und Italien sanktionieren, woraufhin es eine einhellige Ablehnung aller italienischer Parteien gab.
      "Italien first".
      Das ist in fast allen Nationen dieser Welt normal. Außer in Deutschland und Österreich. Das besonders irritierende daran ist, dass die Deutschen und Österreicher das nicht sehen (wollen). Wie irre muss man sein, um die Realität so ausblenden zu können.

      Naja - Deutschland ist inzwischen das größte Irrenhaus Europas im offenen Vollzug.

    • Charlesmagne
      11. Mai 2018 09:14

      Vor allem einer notorisch bekannten Partei.....

  21. Freisinn
    11. Mai 2018 06:34

    Die Nominierung der Österreichischen Richterin für den EuGH stimmt mich sehr hoffnungsvoll. Insbesondere ist sehr positiv zu bewerten, dass sich Schieder gleich mächtig aufgepudelt hat. Das zeigt deutlich, dass die Richtung stimmt (im Gegensatz zur Nominierung von Brandstätter).

  22. El Capitan
    11. Mai 2018 06:28

    Zur obigen, wie immer fundierten, Analyse fällt mir noch ein weiterer Grund ein, warum unsere Hypermoralmedien diesmal (noch) nicht im Schnappatmungs- und Basedowstadium sind: Die Lage ist ihnen zu kompliziert.

    Trump, Orban, Strache - das ist einfach. Das löst den basedowschen Schreibreflex aus. Iran gegen Saudis? Moslems gegen Moslems? Das ist schon komplizierter. Genauso kompliziert wie linkspopulistisch gegen rechtspopulistisch in Italien.

    Ganz haben sie es rund um den 200. Geburtstag ihres Übervaters Karl M., der ein Ehebrecher, Schnorrer und Aktienspekulant war, noch nicht kapiert: Den linken Mainstream gibt es in Europa nicht mehr. Die vermeintlichen Chirurgen, Systemprogrammierer und Biochemiker, die da ohne Pass daherkamen, haben die Scharia importiert. Was die Linken freudig als letzte Chance beklatscht haben, unsere Gesellschaft zum Tanzen und Rotieren zu bringen, ist ein Riesenproblem, das den roten Mainstream in einen azurblauen verwandelt hat.

    Bei all dem Chaos bringt nicht einmal mehr der Versuch einer Verköhlmeierung des Landes etwas. Sagen und Märchen durch unsere Traumtänzermedien mögen die Menschen halt nicht mehr so recht. Das Volk hat andere Sorgen als unser nazijagendes geschichtenerfindendes und studentenliederverdammendes Schreibproletariat.

    • El Capitan
      11. Mai 2018 06:34

      Mit "basedow" ist natürlich der starre Blick mit panikgeweiteten Augen gemeint.





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