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Das AUVA-Getöse und die wirklichen – nie angesprochenen – Reformnotwendigkeiten drucken

Lesezeit: 6:00

Verletzte müssen künftig auf der Straße verrecken, weil die Regierung die gesetzlichen Versicherungen zu überdenken begonnen hat. So lautet derzeit die SPÖ-Propagandalinie. Das ORF-Fernsehen doppelt gleich nach und brachte in der ZIB einen langen Beitrag, der – ohne jeden Sachbeweis – behauptet, dass Feuerwehrleute künftig bei Einsätzen nicht versichert wären. Geht’s noch primitiver? Dabei gäbe es in der Sozialversicherung ein paar Herkulesaufgaben, und rund um die Unfallversicherung AUVA ein paar Aspekte, die nie berichtet werden.

Der erste ist etwa die Tatsache, dass bei der AUVA in Kürze Betriebsratswahlen stattfinden. Und dass sich daher die dortigen Betriebsräte durch viele Fernsehauftritte in Stellung zu bringen trachten, bei denen sie sehr gezielt übertreiben, Panik schüren und  Parteipolitik machen, einschließlich der Aufrufe, am 1. Mai mit der SPÖ mitzumarschieren. So, als ob solche Betriebsrats-Aktivitäten irgendetwas Sachdienliches zur Lösung der Sozialversicherungs-Probleme beitragen würden.

Der zweite Aspekt ist noch viel interessanter: Ärzte bezeichnen das Konzept der Unfallspitäler nämlich als medizinisch überholt. Dort gäbe es zwar hochgradige Spezialisten für Knochenchirurgie. Aber längst bräuchte die Behandlung von Unfallopfern einen viel umfassenderen Ansatz. Er bräuchte Neurologen, Internisten, Orthopäden, andere Chirurgen, aber etwa auch Kinderärzte, um nur einige Notwendigkeiten zu nennen. Solche holt man sich aber derzeit oft nur als (honorierte) Konsiliarärzte von außen, in Wien etwa aus dem AKH, statt ganze Teams und Cluster ständig vor Ort zu haben, statt in einen Spitalsverbund eingebettet zu sein.

Noch eher berichtet wird der nächste Aspekt: dass selbst bei einer Auflösung der AUVA als Versicherung deren Krankenhäuser ja weiterbestehen sollen (wenngleich hoffentlich in einer medizinisch moderneren Form). Wobei es interessante, nie berichteter Möglichkeiten gibt: Eine bisher nirgendwo erwähnte wäre etwa die Übernahme eines Hauses durch das Bundesheer.

Wirklich provozierend – aber gerne verschwiegen – sind die Luxusbezüge im Bereich aller Sozialversicherungen, also auch jener Anstalten, die für die Verwaltung der Pensionen zuständig sind. Man kann es eigentlich nicht fassen, dass Sozialversicherungsmitarbeiter selber – aus den Pflichtbeiträgen der Versicherten! – viel höhere Pensionen bekommen, als sie den anderen Versicherten auszahlen. Heute erhalten schon 1280 ehemalige Sozialversicherungsmitarbeiter Zusatzpensionen der Versicherung. Das kostet derzeit bereits 330 Millionen Euro im Jahr. Zusätzlich werden von den jetzt noch (mehr oder weniger) Aktiven weitere Ansprüche angehäuft. Dazu kommt etwa eine Liste von 160 Dienstwägen für Funktionäre dieser "Sozial"-Versicherungen.

Da diese Versicherungen weitgehend in den Händen der Sozialpartner sind, sind es de facto lauter Schützlinge und Exponenten der diversen Kammern, die von diesen Privilegien profitieren. Das macht es wirklich erbärmlich, wenn Arbeiterkammer & Co jetzt davon faseln, dass die Mitsprache der Versicherten in der Sozialversicherung nicht gefährdet werden dürfe. Die Behauptung einer solchen Mitsprache ist eine widerliche Lüge. Es gibt außerhalb der Funktionärs-Nomenklatura von Kammern und Gewerkschaften nämlich keinen einzigen Österreicher, der jemals irgendwie bei der Sozialversicherung mitsprechen hätte können. Es geht der Nomenklatura einzig und allein um Macht und die erwähnten persönlichen Privilegien.

Dringend anzugehen ist auch die Frage nach den Kosten der Behandlung von Freizeitunfällen durch die Unfallspitäler. Werden doch die eigentlichen Arbeitsunfälle auf Grund vieler Sicherheitsmaßnahmen und Strukturänderungen in der Industrie (man denke etwa an das jetzt gebaute vollautomatisierte Voest-Stahlwerk in Kapfenberg) immer seltener. Und nehmen doch zugleich die Freizeitunfälle durch immer riskantere Sportausübung kräftig zu. Es ist daher für die unter den Lohnnebenkosten stöhnenden Arbeitgeber eigentlich absolut unzumutbar geworden, deren Behandlung mitzufinanzieren. Statt dessen müsste über Freizeitversicherungen etwa auf dem Weg des Erwerbs von Ausrüstungen, etwa beim Kauf von Lift-Karten und bei Benutzung von Tourengeher-Hütten nachgedacht werden. Aber auch darüber, von Risikosportlern, die sich nicht versichert haben, einen – igitt, welch furchtbares Wort – Regress der Unfallkosten zu verlangen. Die Versicherungskosten der Feuerwehr müsste natürlich die öffentliche Hand übernehmen, beziehungsweise dann später jene, die für Feuerwehreinsätze zahlen müssen.

In all diesen Punkten haben Schwarz-Blau also eindeutig Recht, wenn sie nun diesem System den Kampf ansagen. Auch wenn sie – vorerst? – noch viele klare Antworten vermissen lassen, wie etwa beim Punkt Freizeit-Unfälle, was sie statt dessen planen.

Freilich gibt es absolut keine Reform, die nur Gewinner und keine Verlierer hätte. Das gilt gerade dann, wenn eine Reform mehr Gerechtigkeit bringen soll, was logischerweise den derzeitigen Nutznießern eines Systems Nachteile bringen wird. Das scheint die Regierung noch nicht ganz zu begreifen. Jedenfalls redet sie nie über diese Nachteile.

Vor allem aber sind Schwarz und Blau auf dem Holzweg, wenn sie glauben, nur mit den derzeit andiskutierten Maßnahmen eine Sanierung zu schaffen. Nicht einmal eine Abschaffung der Privilegienpensionen wird einfach sein. Denn sie wird mit Sicherheit zu Prozessen führen, die jedenfalls bis zum Verfassungsgerichtshof gehen werden (Daher wäre es wichtig, mit der Abschaffung dieser Pensionen gleich zu beginnen, und nicht erst auf eine Sankt-Nimmerleins-Gesamtlösung zu warten).

Wie eine echte Lösung aussehen müsste

Eine wirkliche historische Sanierung müsste anders aussehen. Statt sich in zahllose mühsame Schlachten wegen einer Reduktion von 21 auf 5 Kassen zu verstricken, wäre es viel einfacher und zukunftssicherer, überließe man den Menschen die Wahl, sich eine Krankenversicherung auszusuchen. Dann könnten auch die Sozialpartner weiter versuchen, ein paar Versicherungen selbst zu betreiben und zeigen, was sie können außer groß reden. Dann würde es automatisch bald weniger Versicherungen gaben. Dann würden viele Privilegien aufhören.

Dann sollten vor allem die Menschen selber unter einem breiten Angebot von Versicherungen wählen können. Die einen hätten etwa eine tolle Rundumversorgung – was halt entsprechend teuer wäre. Andere einen Selbstbehalt für jede Leistung, was die Versicherung nicht nur viel billiger machen würde, sondern zweifellos auch das Verhalten der Versicherten gesundheitsbewusster ändern würde. Die dritten eine Beschränkung auf Großschäden, also auf chronische Erkrankungen und teure Behandlungen. Die vierten die Pflicht jedes Versicherten, dass der Hausarzt die zentrale Drehscheibe jeder Aktion wird.

Selbstverständlich müssten die Versicherungen dabei verpflichtet werden, erstens einen Mindestkatalog an Leistungen zu garantieren, und zweitens wie bei der Autohaftpflicht reihum jene Fälle zu nehmen (etwa chronisch Kranke), die kein Institut haben will.

Nur der Druck durch Wettbewerb wird die Versicherungen zur Sparsamkeit zwingen und die enormen Versicherungskosten reduzieren können. Sobald sie hingegen weiterhin politisch gelenkt werden, werden Privilegienmissbrauch und Ineffizienz nicht aufhören.

Ebenso müsste man das Pensionsthema völlig neu denken. Die einzige Möglichkeit, mit der man die Fixierung des Verfassungsgerichtshofs auf das derzeitige Pensionsantrittsalter umgehen könnte: jeder kann in Pension gehen, wann er will – sobald seine Einzahlungen die Höhe der Mindestpension versicherungsmathematisch, also ohne Zuschüsse der Allgemeinheit voll erreicht haben. Wer eine höhere Pension will, muss eben dementsprechend länger arbeiten. Der Staat muss dabei vor allem für die Mütter längere Beitragszeiten als heute zuschießen, aber auch für etliche andere Zwecke (für Kranke, die in Frühpension gehen, oder für die Präsenzdienstzeiten).

Gewiss, das sind nur Skizzen und Eckpunkte einer notwendigen Reform. Aber ebenso gewiss ist: Wenn sich Österreich nicht in diese Richtung verändert, dann kann eine zukunftsfeste Sanierung des Sozialversicherungssystems (wie sie etwa skandinavische Länder geschafft haben) nicht glücken. Man erinnere sich nur, wie etwa vor wenigen Jahren ein Hauptverbandschef Schelling die Sanierung des Gesundheitssystems verkündet hatte. Was sich sehr bald als leeres Versprechen herausgestellt hat.

PS: Um heute nicht allzu sehr auszuufern, sei nur angemerkt, dass parallel eine Lösung des Pflegeproblems unerlässlich ist. Die man sich freilich durch Abschaffung des Regresses zusätzlich erschwert hat.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 09:43

    Nicht nur die Unfall-Krankenhäuser sind überfüllt mit Opfern der stets gewaltbereiten Mohammedaner, die natürlich uns gehörig auf der Tasche liegen, sondern auch die Geburten-Stationen bersten aus allen Nähten!

    Ab der ZEUGUNG unzähliger künftiger Kopftuchmädchen und künftiger junger Krieger für Allah sorgen nämlich WIR für deren Heranwachsen! Ja, wir lassen uns die KÜNFTIGEN HERREN unserer angestammten Heimat ganz schön viel kosten! Und gezeugt wird munter und eifrig in Mohammedanerkreisen, weil dafür leider nicht einmal ein Futzerl Hirn oder Verantwortungsgefühl vorhanden oder vonnöten ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 08:24

    Ich nehme an, daß durch die täglichen Messerstechereien und sonstigen Mordversuche, aber auch durch die handfesten Auseinandersetzungen unter diversen Asylantengruppen der Patientennachschub in den Unfall-Krankenhäusern seit der Überflutung durch Ausländer erheblich gestiegen ist.

    WER BEZAHLT die teils sehr aufwendige, oft langwierige ärztliche Versorgung dieser importierten Fälle---abgesehen davon, daß die meist sehr primitiven und aggressiven Mohammedaner als Patienten für das medizinische Personal, aber auch für die einheimischen Zimmernachbarn meist unerträglich sind?

  3. Ausgezeichneter KommentatorObersteirer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 07:01

    Ich bin in der Medizintechnik tätig und die Arbeitsplätze in den AUVA Häusern wurden von den Mitarbeitern schon immer als „geschützte Werkstätte“ bezeichnet. Viele Ärzte wollten einen Job in den UKHs weil einfach die Bezahlung besser war.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 08:07

    Die im ORF gebrachten Horrorvisionen für FF-Kameraden war der Gipfel!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 08:08

    Es ist nicht leicht, den Gierigen Privilegien zu entreißen.

    Leichter ist es, wie Dr. Unterberger völlig übereinstimmend mit meiner Meinung anführt, die Versicherungen quasi in die Selbständigkeit zu entlassen und dem Wettbewerb auszusetzen.

    Der Staat müsste lediglich den Mindestleistungskatalog festlegen und auch, wie angeführt, die Regelungen für die schwierigen Fälle und Ausnahmen, bevor man die Versicherungspflicht einführt und freigibt und die Versicherungen um die Kunden frei rittern lässt.

    Gut, wird so mancher einwenden, das sind 'amerikanische Verhältnisse'. Offenbar ist hier in Vergessenheit geraten, dass NICHTS im Leben gratis ist, und wir nennen das sozial und meinen damit das Leben auf Kredit und der Zukunft.

    Es ist eben eine andere Stoßrichtung, nämlich man delegiert die Rationalisierung an die Privilegieninhaber selbst.

    Einfach eine Versicherungspflicht einführen und eine Zulassung von Instituten mit Mindestleistungen, und das war es. Der Rest regelt sich im freien Wettbewerb.

    Niemand muss eine Versicherung auflösen, die Prozesse um die Privilegien gehen gegen die Versicherungseigentümer, als wiederum an quasi staatliche Stellen.

    Die Linksjustiz wird eifrig wirken, dass der Staat zahlen muss ...., das gilt es auch abzuwehren, bevor man die Schritte setzt. Sozialpartner sind nicht der Staat, oder doch ?

    Auf Dauer aber werden alle diese Privilegien verschwinden, da bin ich mir sicher. Je mutiger und entschiedener das Vorgehen, desto mehr Erfolg wird sich einstellen.

    So kann man das auch beim ORF machen, einfach privatisieren. So auch bei den Pensionen, bei den Pflegeversicherern (Pflegversicherung wäre einzuführen), etc. Aber da machen die Linken nicht mit, sie wollen eben die Zukunft unserer Jugend zerstören, mit allen Mitteln, auch mit Lügen und der Straße und medialer Manipulation.

    Könnte man mit den Linken über Vernunft reden, wäre tatsächlich alles kein Problem, aber bei denen hängt doch der Kammer- und Gewerkschaftsapparat voll dran. Da macht man lieber Lügenpropaganda und kämpft für die Privilegien der Politbonzen in der zweiten Linie.

    Für mich eine sehr wichtige Diskussion.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 01:39

    Pfundiger Beitrag Herr Unterberger, nur mit der Einschätzung zur Pensionlage liegen Sie falsch, auch wenn dies hier nur eine Minderheit zu interessieren scheint:

    Um mit 22,80 % der Einkünfte als Pensionsversicherungsbeitrag (Arbeitgeberanteil einbezogen) 20 Pensionsjahre mit 80 % dieses Einkommens finanzieren zu können, müsste der Bürger 70 Jahre arbeiten, wie weiter unten noch per Modellrechnung aufzuzeigen sein wird.

    Offensichtlich ist es die Absicht einiger Herrschaften, den Bürger erst im Siechtum in den Ruhestand gehen zu lassen, also etwa erst die letzten 10 Jahre vor dem Tod.

    Im Übrigen besteht entgegen dem ständigen suggerierten Bild, die Pensionen würden in Bezug auf die Staatszuschüsse untragbar, keine Gefahr, dass dem so ist. Denn wie ich erst unlängst anhand genauer Quellennachweise von Gebarungsberichten der Sozialversicherung aufzuzeigen vermochte, bewegt sich die Staatsbelastung nicht nur in etwa im Gleichschritt mit der BIP-Entwicklung, sondern beginnt auch erst allmählich die Pensionsreform unter der Regierung Schüssel zu greifen, weshalb mit einem Rückgang dieser Zuschüsse, zumindest gemessen an der volkswirtschaftlichen Wirtschaftskraft, zu rechnen ist. Die letzten Jahre zeigten tatsächlich bereits einen Rückgang.

    Siehe:
    http://www.andreas-unterberger.at/2018/04/der-koalitionsmotor-luft-nun-voll-an-samt-etlichem-knirschen/#comment-547408

    Und nun die MODELLRECHNUNG für meine eingangs aufgestellte These:

    Modellrechnung: durchschnittliches Aktiveinkommen: 20.000 EUR/pa, Pensionseinkommen 80% davon, also 16.000.

    20 Jahre x 16 Tsd = 320.000 EUR

    Beitragsleistungen:
    22,80 % von 20.000 EUR = 4.560/pa

    Für 320.000 EUR Pensionsleistungen daher dividiert durch 4.560 = 70,17543859649123 Jahre Arbeitszwang

    -------------------
    Um nicht hier als Simplifizierer verrissen zu werden: Auf die Unterdeckung eigener Beitragsleistungen kommt es bei einem Umlagesystem weniger an, wichtiger ist ein BIP-Wachstum, das es ermöglicht, dass - real - gestiegene Einkommen der Aktiven (und das, was der Fiskus diesen abknöpft) die Pensionisten finanzieren können.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2018 06:06

    FREIZEIT-VERLETZUNGEN und deren HEILKOSTEN

    ° Bei einem großen Teil dieser überwiegend leichten Verletzungen dürften die Heilkosten in einem günstigen Verhältnis zu dem Gewinn an Gesundheit stehen, welche die Verletzten durch körperlich aktive Freizeit erzielen.

    ° Der hoch zweistellige Anteil der verkauften E-Bikes bewirkt, daß zunehmend völlig bewegungsentwöhnte, teiweise schwer übergewichtige, Personen sehr unsicher Radwege und Mountainbikestrecken bevölkern.

    Unfallrisiko und Kosten durch diese Gruppe steigen enorm.

    ° Alleine Freizeitverletzungen, bei welchen klare FREMD-SCHULD vorliegt, verursachen alleine in Österreich sicher Heilkosten in hoch dreistelliger Millionenhöhe.

    Die Sozialversicherungen müßten nur nachvollziehen, was im Straßenverkehr seit vielen Jahrzehnten selbstverständliche, bewährte Praxis ist.

    BEI FREMDVERSCHULDEN, ETWA DURCH ZUSAMMENSTÖSSE, SOLLTEN DIE SOZIALVERSICHERUNGEN DIE HEILKOSTEN VON, MEIST AUCH DERZEIT SCHON VORHANDENEN, HAFTPFLICHTVERSICHERUNGEN RÜCKFORDERN !

    Unfallflucht, etwa auf Skipisten, ohne Austausch der Idendität und klare Feststellung der Schuldverhältnisse ist ein strafrechtlicher Tatbestand!
    Der Rettungsdienst auf Skipisten wäre vermehrt auch zur Feststellung des Tatbestandes in die, bereits vorhandene, Pflicht zu rufen.


    Der Autor dieser Zeilen hat diesbezüglich leidvolle Erfahrungen. In einem langen, sehr aktiven Skifahrerleben erfolgten beide kostenintensive Verletzungen durch klares Fremdverschulden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Realist
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2018 03:31

    Der Aufschrei diverser Funktionäre war zu erwarten, geht es doch um ihre Posten und ihren Einfluss. Jetzt wird die Versorgung de Patienten infrage gestellt, zum Glück werden diese aber eh nicht vom Generaldirektor oder irgendeinem unbedarften
    Obmann behandelt.
    Zuerst muss einmal eine Leistungsharmonisierung beschlossen werden, das sollte ja nicht allzu schwer sein, dann soll rasch eine Fusion der Träger erfolgen.
    Dass gewisse Leistungen hinterfragt werden sollen, besonders solche nach Freizeitunfällen durch Risikosportarten, ist wohl überfällig, ebenso wird die Finanzierung des Pflegesystems in Zukunft zum riesigen Problem werden, das ist allerdings schon seit Jahrzehnten bekannt.

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  1. Otmar (kein Partner)
    11. Mai 2018 19:59

    ... interessant ist nur, dass Kanzler Kern eben dasselbe vorhatte (AUVA), jedoch an der der Wirtschaft zuzählenden AUVA gescheitert ist. Siehe "Die Presse" vom 15.2.2017, Christian Höller. Und schwupp 180 Grad Drehung und auf einmal ist alles anders. Wen wundert, dass der Ruf der Politiker am Boden ist, wenn vorgelebt wird, was im Privaten verpönt ist.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    01. Mai 2018 12:09

    Unglaublich! Wer da alles aufgeheult hat, als man ein Überdenken (keine Abschaffung) der AUVA ins Gespräch brachte.
    Das alleine schon lässt auf die Kolonnen der überversorgten Funktionäre schließen.

    Die UKHs waren nie flächendeckend in Bereitschaft. In Tirol und im Seewinkel wurden Beinbrüche trotzdem ordentlich versorgt.

    Wie A.U. erwähnte, leisteten die Knochen-Klempner der AUVA ausgezeichnete Arbeit
    aber heute sind Leistungen im Team gefragt, also Zusammenarbeit mit Spezialisten, die diese UKHs niemals "vorhalten" können.

  3. Dissident (kein Partner)
    01. Mai 2018 06:57

    Es sollte eigentlich auch den geistig weniger Bemittelten bewußt werden, daß ein parasitäres System nicht reformierbar ist.
    Wie sagt der Lorenz so zutreffend im Bauer als Millionär: "Wie ich Bedienter gworden bin, habe ich nicht gewußt, warum die Schneider so große Säck in die Livreen machen: jetzt weiß ich es".

  4. Torres (kein Partner)
    30. April 2018 12:25

    Weil Unterberger gerade die Ankündigungen von Schelling erwähnt: Als Finanzminster hat er bekanntlich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Abschaffung der kalten Progression gefordert und sich beschwert, dass die SPÖ sich dem entgegenstellt. Nun, jetzt wäre die Möglichkeit da - aber von der neuen Regierung hört man kein Wort mehr davon.

  5. McErdal (kein Partner)
    30. April 2018 11:10

    ********2.663 Wirte ziehen Rauchverbot durch*********
    w w w . epaper-oesterreich.at/issue.act?mutationShortcut=CITYW&issueDate=20180430&issueId=464316
    Immer mehr Initiativen gegen das gekippte Gesetz
    Das Rauchverbot kommt nun doch nicht. Tausende Wirte erlassen es auf eigene Faust.

    Grundsätzliches dazu: ich habe noch nie in meinem Leben geraucht - aber dieses
    militante Gehabe geht mir am A......

    Vermutlich verdienen diese Armleuchter noch immer zuviel, darf man vielleicht etwas konsumieren - oder reicht es wenn man Euch das Geld nur bei der Eingangstüre reinwirft ????

    Und wie war das zig Jahre vorher ? Hat sich das nicht in der Gesellschaft selbst
    reguliert ? Mit RESPEKT und RÜCKSICHT ?

  6. McErdal (kein Partner)
    30. April 2018 10:42

    *********Ursula Haverbeck – Ladung zum Strafantritt***********
    w w w . endederluegedotblog.wordpress.com/2018/04/28/ursula-haverbeck-ladung-zum-strafantritt/

    Diese Frau mit fast 90 hat Eier und ist blitzgescheit......einfach lesen........

  7. Der Realist (kein Partner)
    30. April 2018 03:31

    Der Aufschrei diverser Funktionäre war zu erwarten, geht es doch um ihre Posten und ihren Einfluss. Jetzt wird die Versorgung de Patienten infrage gestellt, zum Glück werden diese aber eh nicht vom Generaldirektor oder irgendeinem unbedarften
    Obmann behandelt.
    Zuerst muss einmal eine Leistungsharmonisierung beschlossen werden, das sollte ja nicht allzu schwer sein, dann soll rasch eine Fusion der Träger erfolgen.
    Dass gewisse Leistungen hinterfragt werden sollen, besonders solche nach Freizeitunfällen durch Risikosportarten, ist wohl überfällig, ebenso wird die Finanzierung des Pflegesystems in Zukunft zum riesigen Problem werden, das ist allerdings schon seit Jahrzehnten bekannt.

  8. Brigitte Kashofer
    29. April 2018 22:40

    Der Staat sollte vor allem Teilzeitarbeit von Eltern für die Pension besser anrechnen. Das würde vielen Müttern helfen, die ihren Beruf ausüben, aber auch genügend Zeit für die Kinder haben wollen.
    Und es wäre eine echte Verbindung von Kindererziehung und Beruf. Der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf Vollzeit-Betreuung ist jedoch keine Verbindung, sondern ein Tausch "Beruf statt Kinderbetreuung".

  9. eudaimon
    29. April 2018 19:13

    Jeder Arbeitgeber zahlt in etwa 26 Euro pro Arbeitnehmer für die AUVA-soweit bisher
    neu- dazu gleich viel auch vom Arbeitnehmer an diese Institution ,aber mit Ausweitung
    der Versicherungsleistung auf Freizeit-Sport-und Pflegebereich , sodass weder ein Regress noch ein Pflegegeld , sondern die nötige Pflege leitliniengerecht gestellt werden kann -mit den gleichen bürokratischen Mitteln -aber ohne politische Privilegien !!
    Es darf auch daran erinnert werden , dass diese Gewerkschaftsvereine als Krankenkassen getarnt nicht mehr wissen, wer ihnen die Butter aufs Brot schmiert-nämlich das medizinisch-verantwortliche Personal !!

  10. OMalley
    29. April 2018 18:46

    Warum wird nirgends erwähnt, dass die in Arbeitsunfallkrankenhäusern Behandelten

  11. Nordkette
    28. April 2018 23:45

    Das Sozial- und Gesundheitssystem samt Pensionskasse wird aufgrund der Masseneinwanderung in den Sozialstaat ohnehin kollabieren. Den Rest erledigen die Idioten in Politik und Kammern.Die Österreicher können sich freuen.

  12. pressburger
    28. April 2018 23:00

    Das Problem ist und bleibt der ORF. Egal was die Regierung beschliesst, egal was die Regierung beabsichtigt, alles wird vom ORF madig gemacht. Die Regierung meint, dass sie ihre Absichten direkt dem Wähler mitteilen kann. Eine fatale Illusion. Zwischen der Regierung und den Wählern, hat sich wie ein Geschwür, wie eine Krake, der ORF und die ihm angegliederten Medien ausgebreitet. Der ORF bestimmt welche Meinung der Wähler zu haben hat, und der Wähler lässt sich gerne manipulieren. Outsourcing des Denkens, kann sehr bequem sein.
    Die Regierung sollte endlich realisieren was der ORF will. Impeachment. Eine linke Machtergreifung.
    Oder, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Ende des ORF ? Wann ?

  13. HDW
    28. April 2018 12:44

    Die AUKH Spitäler tragen den Namen von Prof. Böhler, der die Versicherungspartner davon überzeugen konnte, dass seine im WKI entwickelten Behandlungsmethoden die Arbeiter, wie vorher die verletzten Soldaten rasch wieder an die Front, so auch früher diese an den Arbeitsplatz brachten. Mit Vorteil dann wenigstens gesundheitlich auch für die Arbeiter.
    Heute sind die Methoden Allgemeingut des Faches die Behandlungen aber ausgeweitet in die Intensivmedizin und Neurochirurgie, daher werden diese Fälle sowieso dorthin überwiesen.
    Also ist das Argument der Schliessung der Böhler AUKHs nur üble Panikmache der privilegierten meist roten Verwaltungs - Nomenklatura dieser separaten Krankenkasse, auf dem Rücken der Verletzten.

    • Brigitte Imb
      28. April 2018 22:57

      Die AUVA hat auch sehr lange positiv bilanziert - und konnte deshalb dem Personal mehr zahlen -, bis dann die Politik die AUVA gezwungen hat für andere "einzuspringen".

  14. Ambra
    28. April 2018 12:33

    Abschaffung sämtlicher Zwangsgebühren : Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und ORF und damit wären drei grundlegende Schritte getan, die wohl auch von der großen Mehrheit der Österreicher mitgetragen würden - außer natürlich vom ORF selbst und von den Funktionären der Kammern.

  15. HDW
    28. April 2018 12:08

    Etwas stimmt mich doch optimstisch: Trotz oder hoffentlich gerade wegen der geradezu dümmlich stur weiter verfolgten Kern (und Häupl) - Fundamentalopposition, marxistisch-leninistscher Prägung hat sich laut Umfragen (auch bei den Soziinstituten) am Ergebnis der NRW, nichts geändert.

  16. Ingrid Bittner
    28. April 2018 10:44

    Zu den Unfallkrankenhäusern möchte ich nur bemerken, dass es dieses Problem bei uns am Land ja gar nicht gibt, weil die haben wir schlicht und einfach nicht.
    Was wir haben sind die vielen Freizeitunfälle. Das merkt man jetzt wieder verstärkt, weil die Hubschrauber fest im Einsatz sind. Und wo werden in Verunfallten hingeflogen? Ins nächste Krankenhaus. Also haben wir auch Patienten, die anders versorgt werden. Denn ein "normales" Krankenhaus ist eben kein Unfallkrankenhaus. Wobei ich die Unterscheidung sowieso schwachsinnig finde, weil ob einer eine hinige Hüfte operieren muss, weil einer verunfallt ist oder weil sie einfach ein Ersatzteil braucht, ich meine das kann ja kein großer Unterschied sein. Ein Unfallchirurg muss dort und da arbeiten können. Natürlich, wenn die Bezahlung in einem Unfallkrankenhaus besser ist, wird er dorthin gehen, aber wir sind ja so dafür, dass alle gleich behandelt werden.
    Und zu den E-bikes, das war die größte Schwachsinnigkeit, dass man angefangen hat, die zu fördern. Ich beobachte es täglich, da fahren Leute mit dem Rad, die womöglich jahrzehntelang kaum gefahren sind, aber jetzt, weil es elektrisch geht, jetzt muss man dabei sein. Aber allein das Gewicht so eines Rades stellt doch für viele Untrainierte, alte und sehr alte Radfahrer, ein Riesenproblem dar. Und dann kommen die Busse mit den Anhängern, wo die Räder drauf sind, die bleiben dann irgendwo in der freien Natur stehen, dann werden die Biertische ausgepackt und da wird dann gegessen und getrunken. Die Wirtshäuser haben vom Radtourismus nicht unbedingt viel. Zumindest dann nicht, wenn die Gäste busweise kommen und sie kommen. Tja und aus Mallorca hab ich den Ausdruck "Rudelpinkler" mitgebracht, weil da ist es genauso, da werden im Frühling hunderttausende Radfahrer eingeflogen, die dann die Natur sagen wir verunstalten. Meine Aversion hab ich mir da geholt.

    • dssm
      28. April 2018 12:04

      @Ingrid Bittner
      Die Geschichte mit den E-Bikes ist gar nicht so schlimm, da gibt es halt eine Berichterstattung und ein älterer Mensch am E-Bike richtet bei einem Fahrfehler wesentlich weniger Schaden an als in einem PKW.
      In manchen Schigebieten hat man eine Doppelnutzung, im Winter die Schifahrer im Sommer die Down-Hill-Radler. Trotz dem im Sommer wesentlich weniger Touristen, wesentlich weniger Anlagen nutzen, sind mehr Unfälle im Sommer, auch tödliche – nur schreibt das keiner. Setzen Sie sich einmal in Leogang zur Talstation und zählen die Hubschrauber, Rettungs- und Polizeifahrzeuge, Sie werden entsetzt sein, wie gefährlich dieser Sport ist.

    • Ingrid Bittner
      28. April 2018 12:20

      Wenn ich bei meinem Schreibtisch sitze, sehe ich die Hubschrauber ins Krankenhaus fliegen........ Ich sag einmal, die kommen mit den Leuten, die klettern gehen und das mit normalen Schuhen oder so, ohne Kondition, ohne Sprachkenntnisse, etc. wir erleben das eine ganze Saison lang.
      Und da es bei uns nicht so eben ist wie im Burgenland z. B. wird auch das e-bikefahren nicht lustiger, Ich seh ja die Massen. Ob ein älterer Mensch mehr Schaden anrichtet, wenn er E-Bike fährt oder mit dem Auto, na ja. Ich will dieses Spielchen nicht mitspielen, die alten Leut gehören nicht ins Auto, etc. - darum geht's jetzt nicht, es geht um die Sportunfälle und Untrainierte, ob alt oder jung, haben Probleme.

    • dssm
      28. April 2018 17:16

      @Ingrid Bittner
      Das Spiel mit den älteren Autofahrern sollen wir sehr wohl und sehr laut spielen, denn man muss den Gewinn an Lebensqualität, insbesondere am Land, den doch eher seltenen und eher weniger drastischen Unfällen gegenüberstellen. Eher sollte man für Pensionisten eine großzügige Regelung für moderne Autos machen, wenn die vom Spurhalteassistenten bis zum Notbremssytem alles an Bord haben, dann passiert gleich wesentlich weniger. Wir sollten unsere linx/grünen Gutmenschen einbremsen, welche ja alles perfekt sicher haben wollen, es gibt auch den Punkt Lebensqualität und da es nichts umsonst gibt, sind damit halt Risiken, wie im ganzen Leben, verbunden.

  17. dssm
    28. April 2018 10:29

    Natürlich ist eine marktwirtschaftliche Lösung besser, theoretisch! In der Praxis sehen wir gerade in der Finanzbranche, und da gehören die Versicherungen nun einmal dazu, eine unschöne Tendenz zum Wahnsinn. Da sind die Bonuszahlungen an die oberen Mitarbeiter das Mehrfache des ausgeschütteten Gewinnes. Man sollte also hinterfragen warum da die Aktionäre nicht radikal eingreifen.
    Aber der Reihe nach, schauen wir erst auf die Versicherten. Wer sich die utopischen Gehälter, Pensionszusagen und Bonuszahlungen an die Mitarbeiter in den großen (!!!) Finanzinstituten anschaut, dem wird die aktuelle Entlohnung der parteipolitisch besetzen Funktionäre geradezu lächerlich erscheinen. Was da, aus Sicht des Versicherten, besser werden soll, ist mir schleierhaft.

    Warum reagieren die Aktionäre nicht? Weil die gar nicht Eigentümer der eingesetzten Mittel sind! Es sind Gelder von Versicherungen und staatlichen Fonds! Der einfache Sparer hat eine Versicherung, zahlt brav ein, die Versicherung nimmt das Geld und investiert in Immobilien, Aktien und Anleihen. Damit ergibt sich eine perverse Situation, die Mitarbeiter der Versicherung wollen selber gut abschöpfen, also brauchen sie einen Aufsichtsrat der da mitmacht. Und daher finden wir eine kleine Gruppe von Leuten, die hier Aufsichtsrat, dort Vorstand oder Kontrolleur sind; echte Eigentümervertreter wird man verzweifelt suchen.

    Die Lösung ist daher nicht in mehr oder weniger Staat bzw. Marktwirtschaft zu suchen, sondern in „small is beautiful“. Nur in kleinen Einheiten sehen die Menschen was passiert und können Auswüchse rechtzeitig stoppen. Manchmal wäre es gut, wenn die Regierenden ein wenig über den Tellerrand hinausschauen könnten. Denn egal welche Lösung von denen angedacht wird, sie wird groß sein.

    • Ökonomie-Vergelter
      28. April 2018 13:24

      Das mit den Vorstandsgehältern dürfte sich tatsächlich wegen der übergroßen Kapitalmacht von Finanzriesen wie Versicherungen, Banken und Kapitalanlagegesellschaften (KAGs), die mit Beteiligungen in branchenfremden Gesellschaften auch Wirtschaftspoltik betreiben, ergeben haben. Da wird gewissermaßen Günstlingswirtschaft für die als Organe selbst entsandten "Beziehungen" betrieben, und hat niemand von außen die Chance zu beweisen, dass er es billiger besser kann, wodurch es keinen Wettbewerb bei der Besetzung gibt.

      [Fortsetzung folgt ...]

    • Ökonomie-Vergelter
      28. April 2018 13:25

      Ganz schuldlos ist der Staat aber nicht an dieser Entwicklung, denn er hat zB die Veranlagungen von Versicherungen in ein enges Korsett gezwungen. Die Banken wiederum werden insofern gemästet, als Kreditfianzierungen nach Steuern günstiger sind als ein Erwerb aus Eigenmitteln. Auf dem Wertpapiermarkt ist es für KAGs auch zulässig, Fonds als Ausschütter zu bezeichnen, die deutlich weniger als 50 % ausschütten. Auf diese Art wird dem kleinen Anleger der Stinkefinger gezeigt und die KAGs haben Spielkapital für ihre wirtschaftspolitischen Machtambitionen. Sollte der Kleinanleger die zwangsläufig thesaurierten Gewinne einmal realisieren müssen, ....

      [Fortsetzung folgt ...]

    • Ökonomie-Vergelter
      28. April 2018 13:26

      ... Sollte der Kleinanleger die zwangsläufig thesaurierten Gewinne einmal realisieren müssen, so kann es nach einer großen Finanzkrise sein, dass die Abstoßung über einen Zeitraum von 5 Jahren nur mit Verlust möglich ist. Manche KAGs gehen sogar soweit, dass den Veröffentlichungen gar nicht mehr zu entnehmen ist, was tatsächlich ausgeschüttet wird - eigentlich die wichtigste Info (sofern sich der Privatanleger überhaupt die Zeit dafür nimmt), aber vor lauter Dokumentationsvorschriften und juristischer Haftungs-Gschaftlhuberei hat der Gesetzgeber auf dieses Erfordernis offenbar vergessen.

      [Fortsetzung folgt ...]

    • Ökonomie-Vergelter
      28. April 2018 13:27

      Aber zurück zur Versicherungspflicht vs Pflichtversicherung: Da es hier nicht um Erlebens-, sondern um Krankheitsversicherungen geht, sind diese nicht bzw weniger kapitalgedeckt und können nicht zu der Verwerfung führen, dass Versicherungen das Geld einfach für Beteiligungskäufe ausgeben und damit Wirtschafts-, aber auch Selbstversorgungspolitik (für eigene Manager) betreiben.

      Durchaus sinnvoll ist es daher, wenn der krankenversicherungspfl Bürger wählen kann, ob er eine Deckung für jede Kleinigkeit oder nur für Ausgaben haben will, die die wirtschaftliche Existenz bedrohen. ...

      [Forsetzung folgt ...]

    • Ökonomie-Vergelter
      28. April 2018 13:28

      Durchaus sinnvoll ist es daher, wenn der krankenversicherungspfl Bürger wählen kann, ob er eine Deckung für jede Kleinigkeit oder nur für Ausgaben haben will, die die wirtschaftliche Existenz bedrohen. Ist für Geringverdiener fast jeder gesundheitl Aufwand eine Existenzbedrohung, dann muss es halt mehr Prämien kosten, für die notfalls auch die Sozialhilfe aufkommen müsste. Jedenfalls liegt die Förderung eines Selbstbehaltes im allgemeinen Interesse, da dadurch Versicherte zum Nachdenken über Notwendigkeit und Vorbeugung angeregt werden. Die Gefahr, dass auf diese Weise Erkrankungen unterdrückt werden, besteht mE nicht, da es ja die kostenlosen Vorsrogeuntersuchungen gibt.

  18. Yoshinori Sakai
    28. April 2018 10:04

    500 Millionen Euro pro Jahr werden dem Versicherungssystem entzogen! So ist es vereinbart.

    Das betrifft das VP-FP-Regierungsprogramm wo den Arbeitgebern - und davon sind vor allem die großen Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten betroffen - eine Beitragssenkung in dieser Höhe: 500 Millionen zugesagt wurde.

    Weil, so wie es aussieht die großen Unternehmen am ehesten bereit sind auf die Sozialpartnerschaft zu pfeifen.

    500 Millionen Euro soll somit das ganze Sozialversicherungssystem weniger zur Verfügung haben:

    ODER:

    - Es können tatsächlich durch bessere, effizientere Behandlungen so viele Mittel eingespart werden.

    - Es werden halt die Arbeitnehmer-Beiträge um etliche hunderte Millionen erhöht.

    - Oder es sind die "Privilegien" der Sozialversicherungsbeschäftigten wirklich in Summe 500 Millionen wert und allein deren Beseitigung bringt es.

    Derzeit - so ist es den Medien zu entnehmen - erbringt die AUVA auch Leistungen die eigentlich die normalen gesetzl. Krankenversicherungen bringen sollten.

    Außerdem - und das geht in der Diskussion völlig unter: Der AUVA obliegt auch die Auszahlung von Unfallrenten an Arbeitnehmer die durch einen Arbeitsunfall lebenslang invalide geworden sind.

    Und:

    Außer den Unfallspitälern betreibt die AUVA in ganz Österreich: Rehabilitationszentren wo in wochenlanger Behandlung und Training den Unfallopfern durch ausgezeichnete Physiotherapeuten und anderen eine Rehabilitation und somit die Rückkehr ins normale Leben ermöglicht wird. Zum Beispiel am "Weissen Hof" (in der Nähe v. Klosterneuburg).

    Siehe dazu: https://www.auva.at/portal27/auvaportal/content?contentid=10007.670948&viewmode=content

    Das ganze bisherige bewährte System fängt zum Knirschen an, Grund: 500 Millionen jährlich weniger Beiträge in das gesetzl. Unfallversicherungssystem.

    Da werden mit Sicherheit auch die Versicherten (= Arbeitnehmer) leiden müssen.

    Dafür werden halt einige große Unternehmen schlanker werden können: Sie ersparen sich (in Summe) 500 Millionen pro Jahr: Gut für den Gewinn, gut für die Vorstandsgehälter, gut für die Boni und die Aktienkurse.

    Siehe dazu:

    https://kurier.at/politik/inland/streit-um-auva-aufloesung-die-500-millionen-euro-frage/400019026

    https://derstandard.at/2000071916360/Wie-die-AUVA-500-Millionen-Euro-sparen-will

    https://diepresse.com/home/innenpolitik/5401530/Wie-die-AUVA-500-Millionen-einsparen-kann

    Ich halte es für interessant dass diese 500-Millionen-Einsparung sowohl im Artikel von Dr. Unterberger oben als auch in der Diskussion am Blog bisher total verschwiegen wird.

    • Ingrid Bittner
      28. April 2018 10:48

      Zu den Rehazentren: tja, de gibt es, aber es gibt auch Hotels, die ganz schön davon profitieren. Da zahlt halt die Kasse für ein gewisses Zimmerkontingent, so sind die Zimmer ausgelastet und die Therapeuten sicher beschäftigt. Das ist auch eine Möglichkeit.

    • J. E.
      28. April 2018 11:10

      Vielleicht sind 500 Mio weniger im Sozialversicherungssystem ein Anreiz mehr, dort mit dem Sparen zu beginnen. Die überflüssigen 16 Direktoren der AUVA machen bereits ein paar Prozent der Einsparung aus.

    • Gandalf
      28. April 2018 23:23

      Joschi, Joschi...

  19. Undine
    28. April 2018 09:43

    Nicht nur die Unfall-Krankenhäuser sind überfüllt mit Opfern der stets gewaltbereiten Mohammedaner, die natürlich uns gehörig auf der Tasche liegen, sondern auch die Geburten-Stationen bersten aus allen Nähten!

    Ab der ZEUGUNG unzähliger künftiger Kopftuchmädchen und künftiger junger Krieger für Allah sorgen nämlich WIR für deren Heranwachsen! Ja, wir lassen uns die KÜNFTIGEN HERREN unserer angestammten Heimat ganz schön viel kosten! Und gezeugt wird munter und eifrig in Mohammedanerkreisen, weil dafür leider nicht einmal ein Futzerl Hirn oder Verantwortungsgefühl vorhanden oder vonnöten ist.

    • glockenblumen
      28. April 2018 11:10

      @ Undine

      Wie recht Sie haben!
      Gerald Grosz dazu ist sehenswert:

      https://www.youtube.com/watch?v=drFT5torlcE

    • Ingrid Bittner
      28. April 2018 11:12

      Aber, aber Undine, haben sie was gegen die Kopftuchmädchen? Der (noch) Wiener Bürgermeister hat doch erklärt, dass diese Kopftuchmädchen das Stadtbild bereichern und der muss es doch wissen, oder?

    • glockenblumen
      28. April 2018 11:14

      und soeben gefunden

      http://www.krone.at/1700157

      der veltlinerselige Häupl sollte mitsamt seinen von ihm verehrten Kopftuchweibern dahin gehen wo der Pfeffer wächst.....
      Dieser Typ widert mich nur noch an :-((

    • Ingrid Bittner
      28. April 2018 12:25

      @glockenblumen: ich hab mir vor ein paar Tagen auch die Diskussion auf oe24 angeschaut und hab mich sehr gefreut, wie gut Gerald Grosz argumentiert hat.
      Sehr bibelkundig - das sind dann gute Argumente und den Islam scheint er auch studiert zu haben.

    • otti
      28. April 2018 18:00

      liebe glockenblumen:

      "...dieser Typ widert mich nur noch an..."

      meiner Frau und mich auch !!!!!!

      Wie lange glauben diese Höchstpensionäre eigentlich noch, ihren unnötigen Senf absondern zu müssen ?!?

    • Gandalf
      28. April 2018 23:36

      @ glockenblumen, otti:
      Ich bin schon gespannt, welche Reaktionen der reichlich unwürdig aus dem Amt scheidende Herr Bürgermeister auf seine letzte Ansprache bei einem Maiaufmarsch ernten wird. Es soll ja schon vorgekommen sein, dass dort Politiker von ihren roten Parteigenossen ausgepfiffen worden sind.

  20. Bürgermeister
    28. April 2018 09:02

    Das Modell der "Krankenversicherung die man sich aussuchen kann" gibt es schon lange in Deutschland. Es funktioniert NICHT, weil es in dieser Sparte naturgemäß keinen echten Wettbewerb geben KANN. Das ist keine Lösung.

    So etwas will ich in Österreich nicht, schauen Sie sich mal die Beträge an die sie in Deutschland bezahlen, da ist Österreich geradezu billig.

    • dssm
      28. April 2018 10:35

      @Bürgermeister
      Wir Österreicher zahlen auch nicht weniger, nur geht es bei uns halt aus dem allgemeinen Budget. Ob eine Zahlung an den Staat nun Steuer, Abgabe oder sonst was heißt kann dem Zahler egal sein.
      In Summe zahlen wir Österreicher jedenfalls deutlich mehr als die Deutschen. Wobei bei uns das Verhältnis Leistungsträger zu Minderleistern für die ersteren extrem viel schlechter ist.

  21. Undine
    28. April 2018 08:24

    Ich nehme an, daß durch die täglichen Messerstechereien und sonstigen Mordversuche, aber auch durch die handfesten Auseinandersetzungen unter diversen Asylantengruppen der Patientennachschub in den Unfall-Krankenhäusern seit der Überflutung durch Ausländer erheblich gestiegen ist.

    WER BEZAHLT die teils sehr aufwendige, oft langwierige ärztliche Versorgung dieser importierten Fälle---abgesehen davon, daß die meist sehr primitiven und aggressiven Mohammedaner als Patienten für das medizinische Personal, aber auch für die einheimischen Zimmernachbarn meist unerträglich sind?

    • Majordomus
      28. April 2018 08:48

      @Undine:
      Wir bezahlen das. Wir alle. Und nicht nur in den Unfallkrankenhäusern, sondern in allen anderen Gesundheitseinrichtungen genauso.

      Unlängst musste ich leider und unfreiwillig eines dieser Unfallkrankenhäuser aufsuchen. Schon am Eingang und auch im Aufzug unübersehbare große Schilder mit Piktrogrammen und folgenden Hinweisen:
      - Das Filmen sowie Fotoaufnahnmen sind verboten!
      - Waffen sowie gefährliche Gegenstände sind verboten!
      - Es besteht ein Gesichts-Verhüllungsverbot!
      - Störendes Verhalten und Lärm sind zu unterlassen!

      Und Wachleute überall...

    • Sabetta
      28. April 2018 08:54

      Die "Migranten" steigern das BIP, denn sie sorgen bei uns vielerorts für mehr Beschäftigung. Freilich sind diese "Dienste" nicht privatwirtschaftlicher Natur. Die Geldgeber sind entweder die div. Spendefreudigen oder der Staat.

      Es wäre sicher interessant, was das alles kostet, wenn man wirklich alles einbezieht - z.B. die medizinische Versorgung, wozu auch die Seuchen gehören, die neuerdings wieder da sind, aber natürlich auch im Bildungssystem, in der Psychiatrie, in der Justiz, sündteure Ausbildungen für Analphabeten, die ohnedies kein Wort Deutsch verstehen etc.

    • glockenblumen
      28. April 2018 10:45

      @ Undine

      bezahlen? das macht der blöde Steuerzahler... :-((

  22. Josef Maierhofer
    28. April 2018 08:08

    Es ist nicht leicht, den Gierigen Privilegien zu entreißen.

    Leichter ist es, wie Dr. Unterberger völlig übereinstimmend mit meiner Meinung anführt, die Versicherungen quasi in die Selbständigkeit zu entlassen und dem Wettbewerb auszusetzen.

    Der Staat müsste lediglich den Mindestleistungskatalog festlegen und auch, wie angeführt, die Regelungen für die schwierigen Fälle und Ausnahmen, bevor man die Versicherungspflicht einführt und freigibt und die Versicherungen um die Kunden frei rittern lässt.

    Gut, wird so mancher einwenden, das sind 'amerikanische Verhältnisse'. Offenbar ist hier in Vergessenheit geraten, dass NICHTS im Leben gratis ist, und wir nennen das sozial und meinen damit das Leben auf Kredit und der Zukunft.

    Es ist eben eine andere Stoßrichtung, nämlich man delegiert die Rationalisierung an die Privilegieninhaber selbst.

    Einfach eine Versicherungspflicht einführen und eine Zulassung von Instituten mit Mindestleistungen, und das war es. Der Rest regelt sich im freien Wettbewerb.

    Niemand muss eine Versicherung auflösen, die Prozesse um die Privilegien gehen gegen die Versicherungseigentümer, als wiederum an quasi staatliche Stellen.

    Die Linksjustiz wird eifrig wirken, dass der Staat zahlen muss ...., das gilt es auch abzuwehren, bevor man die Schritte setzt. Sozialpartner sind nicht der Staat, oder doch ?

    Auf Dauer aber werden alle diese Privilegien verschwinden, da bin ich mir sicher. Je mutiger und entschiedener das Vorgehen, desto mehr Erfolg wird sich einstellen.

    So kann man das auch beim ORF machen, einfach privatisieren. So auch bei den Pensionen, bei den Pflegeversicherern (Pflegversicherung wäre einzuführen), etc. Aber da machen die Linken nicht mit, sie wollen eben die Zukunft unserer Jugend zerstören, mit allen Mitteln, auch mit Lügen und der Straße und medialer Manipulation.

    Könnte man mit den Linken über Vernunft reden, wäre tatsächlich alles kein Problem, aber bei denen hängt doch der Kammer- und Gewerkschaftsapparat voll dran. Da macht man lieber Lügenpropaganda und kämpft für die Privilegien der Politbonzen in der zweiten Linie.

    Für mich eine sehr wichtige Diskussion.

    • Tegernseer
      28. April 2018 14:06

      Sie haben vollkommen recht. Die Leute lassen sich zuerst das Geld aus der Tasche ziehen, dann wird ein großer Teil von der aufgeblasenen Bürokratie aufgefressen und dann bekommen sie wieder einen Teil zurück und sagen Danke. Sie geben sämtliche Verantwortung an den Staat ab und himmeln Politiker an, die ihnen Wohltaten versprechen, die sie am Ende doch wieder selbst bezahlen müssen.

  23. Politicus1
    28. April 2018 08:07

    Die im ORF gebrachten Horrorvisionen für FF-Kameraden war der Gipfel!

  24. Sabetta
    28. April 2018 07:20

    Der Pflegeregress hat dazu geführt, dass die Ärzte- und Pflegerschaft vermehrt Wohlhabendere zu Pflegefällen gemacht haben.

    • Majordomus
      28. April 2018 08:39

      @Sabetta:
      Gibt es dazu belegbare Zahlen? Woher nehmen Sie diese Behauptung?

    • Sabetta
      28. April 2018 08:49

      Tun Sie nicht auf komisch. Sie wissen ganz genau, über welches Arsenal an zerstörenden Medikamenten die Krankenhäuser verfügen. Mit den div. Psychopharmaka zur Sedierung, von denen man blitzartig abhängig wird, weil es sich um Suchtmittel handelt, werden die Patienten ruhiggestellt - man kann auch sagen, eingeschläfert. Wenn einer eine Privatversicherung hat, dann ist es aus. Den lassen sie nicht mehr frei. Immer wieder hört man von div. Operationen, die gar nicht nötig gewesen wären und einer rapiden Verschlechterung des Allgemeinzustandes.

      Es ist heute höchst gefährlich, ins Spital zu kommen. Besser man meidet die Ärzte, wo man kann. Merke: Arzt und Pharmaindustrie arbeiten zusammen.

    • Majordomus
      28. April 2018 08:58

      @Sabetta:
      Mich würden schlicht und einfach belegbare Zahlen interessieren. Nicht irgendwelche Verschwörungstheorien.

    • Sabetta
      28. April 2018 09:04

      Majordomus - wenn Sie das nicht wissen, dann sind sie Teil des Problems, um nicht zu sagen: der Krähen. Googlen Sie selbst. Es ist keine Verschwörungstheorie. Ich habe Krankenschwestern und Ärzte in der Familie, aber natürlich kratzt eine Krähe der anderen kein Auge aus.

    • Majordomus
      28. April 2018 09:19

      Ich sehe keine Notwendigkeit, persönlich zu werden. Sie kennen mich nicht und wissen nichts über mich. Eine einfache Frage sachlich zu beantworten ist scheinbar nicht möglich, also ist für mich diese Diskussion an dieser Stelle zu Ende.

    • Sabetta
      28. April 2018 10:15

      Sie sind mich angeflogen und haben mir unterstellt, ich verbreitete hier Verschwörungstheorien, hätte also einen Klescher bzw. wäre ein Fall für die Psychiatrie. Die "Diskussion" war daher vorher schon zu Ende, Madame.

    • Normalsterblicher
      28. April 2018 10:24

      Sabetta,

      als an den Kampfhandlungen völlig unbeteiligter Dritter bitte ich um Info, inwiefern der Pflegeregress ein Anreiz dafür sein kann, Wohlhabende zu Pflegefällen zu machen?

      "Ärzte- und Pflegerschaft" sowie Pharma haben mit und ohne Pflegeregress ein berufl. Interesse an Pfleglingen und verdienen daran - das tägl. Brot, gewissermaßen. Bezahlt wird zuerst immer über die SV-Träger, ob diese es dann per Regress zurückbekommen kann dem besagten Berufsstand "Schnuppe" sein!

    • Normalsterblicher
      28. April 2018 10:28

      ... und was für die SV-Träger gilt, gilt sinngemäß auch für die Privatversicherungen!

    • glockenblumen
      28. April 2018 10:53

      @ Sabetta

      "Es ist heute höchst gefährlich, ins Spital zu kommen. Besser man meidet die Ärzte, wo man kann. Merke: Arzt und Pharmaindustrie arbeiten zusammen."

      ja das tun sie zum Teil wahrscheinlich auch.
      Doch finde ich es ungeheuerlich, daß Sie damit alle, die in einem Spital arbeiten, sozusagen der Korruption verdächtigen. Und weiters, daß bloß daran gearbeitet wird, die Menschen krank zu halten.
      Das ist eine absolut böse Unterstellung für alle Schwestern und Ärzte, die tagtäglich unter physischer und psychischer Höchstbelastung - mit absolut inadäquater Bezahlung - ihrer Arbeit nachgehen, und aus Überzeugung und großem Engagement diesen Beruf ausüben.

    • dssm
      28. April 2018 12:11

      Bringen wir doch Zahlen in das Spiel!
      Einfach im Internet nach „Salzburg GKK Psychopharmaka“ suchen und dann wir einem urplötzlich ganz schwindlig.
      Rund 20% der Salzburger (und woanders wird es nicht besser sein) werden mit psychisch aktiven Substanzen per Rezept gefüttert, reine Schmerz- oder Schlafmittel sind da nicht dabei! Wobei die Menge für Demenz- oder Epilepsiekranke eher gering ist.

      Mir kann keiner erzählen, daß ein Fünftel der Bürger psychisch schwer gestört ist! Hier wird wohl eher ruhiggestellt. Da alle diese Medikamente verschreibungspflichtig sind, können die Täter wohl nur die Ärzte sein.

    • otti
      28. April 2018 18:03

      Majordomus: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Sensenmann
      28. April 2018 21:39

      @dssm
      Also bei 36% Rotzgrünen und Pinkschwulen, die den Untergang des eigenen Volkes herbeisehnen und denen es gar nicht genug offene Grenzen, Muselacken und Neger geben kann, sind 20% die unter Psychopharmaka stehen doch gar nicht zu hoch gegriffen.

      Man stelle sich vor, diese Narren wären nicht medikamentell ruhiggestellt und dürften ihren Bolschewismus ungehindert ausleben, statt unter Glückspillen harmlos lächelnd durch ihr minderwertiges Dasein zu torkeln!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. April 2018 09:29

      An die weltentrückten Träumer der Gutmenschlichkeit: Kein Arzt arbeitet um dich zu heilen, er arbeitet, weil er mit dieser Tätigkeit seinen Unterhalt bestreitet (verdient?)!
      Und wie der Mensch eben so ist, wird jeder (Arzt) versucht sein, sein Einkommen irgendwie zu maximieren, da werden eben auch die Grenzen der Ethik sehr, sehr fließend. Ein dichtes Rohr bringt dem Installateur kein Geld, nur das lecke füllt die Kassa.
      China, nur der Genesene bezahlt seinen Arzt, die Arroganz unserer Doktoren wäre gebrochen und viele Mißstände eliminiert. In Folge dito deren Verwaltungen.

  25. Obersteirer
    28. April 2018 07:01

    Ich bin in der Medizintechnik tätig und die Arbeitsplätze in den AUVA Häusern wurden von den Mitarbeitern schon immer als „geschützte Werkstätte“ bezeichnet. Viele Ärzte wollten einen Job in den UKHs weil einfach die Bezahlung besser war.

    • Politicus1
      28. April 2018 08:05

      genau das höre ich auch, wenn ich im Freundeskreis darüber diskutiere.
      Dass die Gehaltsbedingungen in den AUVA-Spitälern besser sind, als z.B. in Wiener städtischen Krankenhäusern.

    • Majordomus
      28. April 2018 08:54

      Wer gute Arbeit leistet, sollte auch gut bezahlt werden. Meiner bescheidenen Meinung nach. Und wer den Betrieb in den UKHs kennt, wird kaum behaupten wollen, dass die Leute dort auf der faulen Haut liegen oder nichts können.

    • Nestor 1937
      28. April 2018 09:35

      Majordomus schreibt offensichtlich
      PRO DOMO !

    • HDW
      28. April 2018 11:30

      @Nestor37
      Ja, vielleicht ist es Werner Vogt, der "kritische Mediziner" (!)

    • Sensenmann
      28. April 2018 21:46

      Was spricht dagegen, daß sich auch Ärzte eine Arbeit suchen, die gut bezahlt ist?
      Ich finde, gute Ärzte sind enorm wichtig und oft eben nicht adäquat bezahlt.
      Bevor jetzt sozialistischer Futterneid aufkommt: Niemand wird daran gehindert ein Studium zu absolvieren und sich zum Spezialisten heranzubilden, der Menschenleben retten kann.
      Es ist doch wohl klar, daß jemand, der in der Lage ist, unter Röntgensicht einem Patienten durch die Oberschenkelarterie eine künstliche Herzklappe zu implantieren für diese Kunstfertigkeit auch entsprechend bezahlt werden muss. ebenso der Medizintechniker und der Forscher, der diesen Eingriff technisch überhaupt erst möglich gemacht hat....

    • HDW
      28. April 2018 23:54

      Vor allem wurde und wird das Argument des linken Fussvolks, dass schlecht bezahlte Ärzte besser wären, durch die miese medizinische Versorgung im real existierenden Sozialismus widerlegt. Bei aller kapitalistischer Protzerei auch in China immer noch so.

  26. Pumuckl
    28. April 2018 06:06

    FREIZEIT-VERLETZUNGEN und deren HEILKOSTEN

    ° Bei einem großen Teil dieser überwiegend leichten Verletzungen dürften die Heilkosten in einem günstigen Verhältnis zu dem Gewinn an Gesundheit stehen, welche die Verletzten durch körperlich aktive Freizeit erzielen.

    ° Der hoch zweistellige Anteil der verkauften E-Bikes bewirkt, daß zunehmend völlig bewegungsentwöhnte, teiweise schwer übergewichtige, Personen sehr unsicher Radwege und Mountainbikestrecken bevölkern.

    Unfallrisiko und Kosten durch diese Gruppe steigen enorm.

    ° Alleine Freizeitverletzungen, bei welchen klare FREMD-SCHULD vorliegt, verursachen alleine in Österreich sicher Heilkosten in hoch dreistelliger Millionenhöhe.

    Die Sozialversicherungen müßten nur nachvollziehen, was im Straßenverkehr seit vielen Jahrzehnten selbstverständliche, bewährte Praxis ist.

    BEI FREMDVERSCHULDEN, ETWA DURCH ZUSAMMENSTÖSSE, SOLLTEN DIE SOZIALVERSICHERUNGEN DIE HEILKOSTEN VON, MEIST AUCH DERZEIT SCHON VORHANDENEN, HAFTPFLICHTVERSICHERUNGEN RÜCKFORDERN !

    Unfallflucht, etwa auf Skipisten, ohne Austausch der Idendität und klare Feststellung der Schuldverhältnisse ist ein strafrechtlicher Tatbestand!
    Der Rettungsdienst auf Skipisten wäre vermehrt auch zur Feststellung des Tatbestandes in die, bereits vorhandene, Pflicht zu rufen.


    Der Autor dieser Zeilen hat diesbezüglich leidvolle Erfahrungen. In einem langen, sehr aktiven Skifahrerleben erfolgten beide kostenintensive Verletzungen durch klares Fremdverschulden.

  27. Norbert Mühlhauser
    28. April 2018 01:39

    Pfundiger Beitrag Herr Unterberger, nur mit der Einschätzung zur Pensionlage liegen Sie falsch, auch wenn dies hier nur eine Minderheit zu interessieren scheint:

    Um mit 22,80 % der Einkünfte als Pensionsversicherungsbeitrag (Arbeitgeberanteil einbezogen) 20 Pensionsjahre mit 80 % dieses Einkommens finanzieren zu können, müsste der Bürger 70 Jahre arbeiten, wie weiter unten noch per Modellrechnung aufzuzeigen sein wird.

    Offensichtlich ist es die Absicht einiger Herrschaften, den Bürger erst im Siechtum in den Ruhestand gehen zu lassen, also etwa erst die letzten 10 Jahre vor dem Tod.

    Im Übrigen besteht entgegen dem ständigen suggerierten Bild, die Pensionen würden in Bezug auf die Staatszuschüsse untragbar, keine Gefahr, dass dem so ist. Denn wie ich erst unlängst anhand genauer Quellennachweise von Gebarungsberichten der Sozialversicherung aufzuzeigen vermochte, bewegt sich die Staatsbelastung nicht nur in etwa im Gleichschritt mit der BIP-Entwicklung, sondern beginnt auch erst allmählich die Pensionsreform unter der Regierung Schüssel zu greifen, weshalb mit einem Rückgang dieser Zuschüsse, zumindest gemessen an der volkswirtschaftlichen Wirtschaftskraft, zu rechnen ist. Die letzten Jahre zeigten tatsächlich bereits einen Rückgang.

    Siehe:
    http://www.andreas-unterberger.at/2018/04/der-koalitionsmotor-luft-nun-voll-an-samt-etlichem-knirschen/#comment-547408

    Und nun die MODELLRECHNUNG für meine eingangs aufgestellte These:

    Modellrechnung: durchschnittliches Aktiveinkommen: 20.000 EUR/pa, Pensionseinkommen 80% davon, also 16.000.

    20 Jahre x 16 Tsd = 320.000 EUR

    Beitragsleistungen:
    22,80 % von 20.000 EUR = 4.560/pa

    Für 320.000 EUR Pensionsleistungen daher dividiert durch 4.560 = 70,17543859649123 Jahre Arbeitszwang

    -------------------
    Um nicht hier als Simplifizierer verrissen zu werden: Auf die Unterdeckung eigener Beitragsleistungen kommt es bei einem Umlagesystem weniger an, wichtiger ist ein BIP-Wachstum, das es ermöglicht, dass - real - gestiegene Einkommen der Aktiven (und das, was der Fiskus diesen abknöpft) die Pensionisten finanzieren können.

    • teifl eini!
      28. April 2018 08:45

      Klar, Sie haben vereinfacht gerechnet. Trotzdem möchte ich zwei, drei Kleinigkeiten anmerken:

      - sie vergessen, die einbezahlten Beträge zu verzinsen. Dies geschieht sogar am (fiktiven) Pensionskonto, welches ja trotz Umlageverfahrens eine Verzinsung berücksichtigt. Eine Verzinsung über der Inflationsrate wohlgemerkt

      - wer mit 65 in Pension geht, hat derzeit rund 15 Pensionsjahre zu erwarten (Lebenserwartung ist rund 80)

      - wer zahlt nur 20 Jahre ein? Wer bekommt 80% vom Letztbezug, außer ein paar priviligerten Beamten mit Altvereinbarungen?

      Die Korrekturen dürften die Kalkulationsergebnisse ein wenig verbessern ...

    • Norbert Mühlhauser
      28. April 2018 10:03

      @ teifl eini!

      Danke für die Kritik, der ich aber nur tlw zustimmen kann:

      Verzinsung kann es im Umlageverfahren nicht geben, der "Zins" beim Pensionskonto steht für das BIP-Wachstum.

      Lebenserwartung: Da habe ich mich geirrt und bin von der höheren Lebenserwartung v Frauen ausgegangen. Tatsächl. knapp 82 J.

      Nicht v. 20 J Einzahlungen, sondern v. 20 J Pensionsgenuss war die Rede. 80 % vom Lebensdurchschnittseinkommen ist gesetzlich, früher waren es die letzten Jahre vor Ruhestand.

    • dssm
      28. April 2018 10:46

      @Norbert Mühlhauser
      Sie haben das einzig entscheidende gesagt: BIP. Nur eine gesunde Wirtschaft kann gute Pensionszahlungen schultern.
      Wir bräuchten also eine gut gebildete Jugend, die zu Leistungswillen und Eigenverantwortung geführt wird. Wo es mehr Ingenieure und Handwerksmeister, denn Juristen und Soziologen gibt. Wo die Elite dieser jungen Leute nicht ihr Glück im Ausland sucht, weil die Steuern und Regulierungen so hoch sind. Wir bräuchten Banken und Versicherungen, die die Kundengelder in die KMUs und nicht in Staatsanleihen stecken.
      Daher ist jede Rechnung falsch, denn alles was wir bräuchten gibt es nicht, die Zukunft wird da sehr unschön sein.

    • Norbert Mühlhauser
      28. April 2018 12:17

      dssm,

      ihre Ausführungen haben etwas für sich, jedoch sehe ich keinen Grund, dafür den Normunterworfenen als Pensionsversicherten in die Haftung bzw Kollektivhaftung zu nehmen, zumal er, sofern er noch vermögend ist, ohnedies schwer für die genannten Defizite in die Pflicht genommen wird.

      Da gäbe es doch weit treffsicherere Ansätze als die "Umverteilung des Mangels" per Reduzierung der Pensionsanwartschaften, und nach der Pensionsreform unter Schüssel kann jedenfalls mittelfristig keine weitere Pensionsreform mit der Untragbarkeit argumentiert werden, wie ich anhand des Verlaufes aufzuzeigen versuchte - wo doch diese Reform erst jetzt schön langsam zu greifen beginnt!

    • Tegernseer
      28. April 2018 14:23

      Man kann das BIP-Wachstum und andere volkswirtschaftliche Gesamtgrößen in die Zukunft extrapolieren, um zu zeigen das alles gar nicht so schlimm ist. Ein Faktum jedoch besteht weiterhin: unser Pensionssystem basiert auf dem Umlageverfahren. Ich habe jetzt auch keine Glaskugel um in die Zukunft zu blicken, aber eines lässt sich jetzt schon feststellen: die Generation der Babyboomer hat simpel darauf vergessen, genug Kinder zu bekommen (1,5 im Schnitt pro Frau). Dazu kommen massenhafte Einwanderungen in unser Sozialsystem von Menschen, die in absehbarer Zeit auch keine Beiträge leisten werden, sondern zusätzlich die Gesamtrechnung belasten.

    • Tegernseer
      28. April 2018 14:24

      Die Rechnung, die Norbert Mühlhauser angestellt hat, zeigt deutlich, dass sich das Ganze jetzt schon nicht ausgeht, wie soll es unter diesen Bedingungen in Zukunft möglich sein.

    • Norbert Mühlhauser
      28. April 2018 17:10

      Teggernseer,

      ich finde Ihre Verallgemeinerungen nicht richtig. Schauen Sie sich einmal die Handwerker an, die Sie ja doch hin und wieder brauchen werden. Überwiegend Zuwanderer, neben Türken auch andere.

      Rufen Sie sich ins Bewusstsein, wieviele kleinere Läden schon von Zuwanderern geführt oder bemannt sind.

      Und angesichts des Zustroms an jüngeren "Goldstücken" von einer unfinanzierbraren Verwerfung bei der Alterspyramide zu sprechen, ist geradezu obszön.

      Mein Punkt ist, dass es derzeit keine Anzeichen gibt, dass das Pensionssystem aus dem Ruder läuft, und das wird für mindestens ein Jahrzehnt dank Schüssel-/Grasserreform auch so bleiben.

    • Norbert Mühlhauser
      28. April 2018 17:16

      Und was Sie in meine Modellrechnung hineininterpretieren, Tegernseer, ist schlichtweg falsch, weil es sich nämlich schon viele Jahrzehnte "nicht ausgegangen" ist.

      Seit Ewigkeiten schießt der Staat zu, entscheidend ist vielmehr, ob diese Staatszuschüsse Anzeichen eines exponentiellen Anstiegs aufweisen (über das BIP hinausgehend), oder eben nicht.

      Nur im Krisenjahr 2009 gab's einen ganz kräftigen Ruck.

    • Sensenmann
      28. April 2018 22:07

      Das BIP-Wachstum, das all das finanzieren soll, wird es nicht geben.
      An dem Beispiel von Deutschland ist völlig klar, daß das System in spätestens 20 Jahren auseinander fliegt.
      Es ist schlichtweg niemand mehr da, der die Wertschöpfung erbringt.

      Gut lesen!!!
      http://der-kleine-akif.de/2018/04/26/ins-grauen/

      Die Graphik des Grauens schaut in Österreich übrigens vollkommen ident aus, teilweise noch schlimmer.
      https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/migrationintegration-2016.pdf

      Aber die Wiener freuen sich, wenn mohammedanische Kopftuchweiber die Stadt interessanter machen, wie ihr Idol, das versoffene Etwas, das sie zu ihrem Oberhaupt gewählt haben, soeben verkündete...

    • Norbert Mühlhauser
      29. April 2018 13:37

      Ich sage es jetzt einmal in aller Kürze, einfach zum Nachdenken:

      Von der Antibabypille einmal abgesehen ist die Geburtenfeindlichkeit der Eingessenen ein Resultat der Verzweckung des Menschen. Die meisten Bürger erkennen es zar nicht, aber sie fühlen, wie sie gegängelt werden, und haben einfach keine Lebenslust, weshalb sie sich auch in eitlen Zerstreuungen verlieren.

    • Norbert Mühlhauser
      29. April 2018 13:44

      Und sich in aufgeregtem Gegacker über die - sicherlich unverschämte - Bevökerungsplanungspolitik der Machthaber zu ergehen hilft auch nicht weiter, weil es für genau diese Machthaber eine willkommene Ablenkung liefert, noch x andere Schweinereien zu begehen.

    • Melanie Korn (kein Partner)
      30. April 2018 12:42

      Sie irren, werter Vorkommentator. Niemand erhält 80 Prozent des Jahresgehalts an Pensionsleistung, sondern 80 Prozent der Bemessungsgrundlage. Das ist deutlich weniger und auch das gibt erst nach 45 Beitragsjahren. 45 x 1,78= 80 Prozent.
      Im öffentlichen Dienst ticken die Uhren - wie kann es anders sein - noch etwas anders, vorzugsweise bei den pragmatisierten Altlasten der üblichen Verdächtigen, Polizei, Militär, Justiz, Lehrerschaft, Post, etc. etc.

    • Norbert Mühlhauser
      30. April 2018 19:47

      Sehr geehrte Frau Korn,

      vlt rühren unsere Differenzen daher, dass Sie übersehen haben, dass ich das über die Aktivzeit gerechnete durchschnittl. Monatseinkommen gemeint (- wenn auch nicht ganz wissenschaftl präzise angesprochen) habe?

      Die Bemessungsgrundlage für die Pensionsbeiträge ist idR das jeweilige Jahreseinkommen, umgebrochen auf 12 Monate. Davon werden - bei Unselbständigen - 22,80 % an Pflichtbeiträgen abgeführt. - Ist mir unerklärlich, worauf Sie mit Ihrer Behauptung eines Unterschiedes zw Einkünften und SV-Bemessungsgrundlage hinaus wollen.(?)

    • Norbert Mühlhauser
      30. April 2018 20:05

      Dass es bei Gutverdienern wegen der Höchstbemessungsgrundlage einen Unterschied zw Bemessungsgrundlage und dem über die Aktivzeit gerechneten durchschnittl. Monatseinkommen gibt, werden Sie ja wohl nicht gemeint haben, betrifft dies doch nur eine Minderheit?

    • Norbert Mühlhauser
      30. April 2018 21:19

      Es heißt natürlich "Beitragsgrundlage" und "Höchstbeitragsgrundlage", sorry.

      Kann nur einem Nichtpensionsexperten passieren - ich gestehe alles.

      Trotzdem wird man sich doch auf allgemeine Infos, die so im Umlauf sind, verlassen können dürfen!





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