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Datenschutz wird zur Megaschikane drucken

Lesezeit: 2:00

Jedes zweite Unternehmen Österreichs wird derzeit von Panik gepackt: Verstößt es vielleicht in irgendeiner Hinsicht gegen die ab Mai geltende Datenschutzgrundverordnung? Drohen ihm künftig Millionenstrafen?

Diese Datenverordnung gilt jetzt schon als eine der übelsten Belastungen für die Wirtschaft Österreichs und Europas seit langem. Sie ist schikanös, unklar und anachronistisch.

Die Klagen von Unternehmen, Rechtsexperten und Datenverarbeitern über die Verordnung bewegen sich auf mehreren Ebenen. Auch für Laien am auffälligsten sind die existenzbedrohenden Strafen. Strafrahmen von 20 Millionen Euro sind schlicht absurd und zeugen nur von abgrundtiefem Hass der Gesetzgeber auf die Unternehmen.

Was den klagenden Unternehmen weniger bewusst ist: Dahinter steht eine EU-Richtlinie, die sich die europäischen Institutionen ganz dominant von den sogenannten Datenschützern diktieren haben lassen. Das sind meist linksgerichtete Aktivisten, die es verstanden haben, den Eindruck zu erwecken, alle Aktivitäten von Unternehmen seien tendenziell schädlich und eine Bedrohung für ihre Kunden.

Zugleich hat man den Eindruck, dass die europäischen und österreichischen Gesetzesformulierer ein paar Jahrzehnte zu spät entdeckt haben, dass längst jede wirtschaftliche Tätigkeit intensiv mit der Elektronik verquickt ist, und dass bis auf Friseure und Masseure alle Unternehmer längst ihre Kunden in elektronischen Dateien erfasst haben.

Die Gesetzgeber haben es nicht geschafft, die Datenschutzpflichten genau zu definieren. Statt dessen muss jedes Unternehmen selbst überlegen, ob es nicht vielleicht einen der in kafkaesker Art reichlich diffusen Gummiparagraphen verletzt.

Man muss die firmeninterne Bürokratie noch weiter ausdehnen, einen Datenschutzbeauftragten einsetzen, Betriebsvereinbarungen schließen, "Systeme zum Schutz von Kundendaten einrichten" (was auch immer das sein mag), jede Datenverarbeitung dokumentieren, die Übermittlung von Daten in Drittstaaten weitgehend vermeiden. Man muss eine rechtsgültige Einwilligungserklärung jedes Kunden einholen, dass man seine Daten speichert; jedem Kunden Auskunft über die verarbeiteten Daten zur eigenen Person geben, jedem Kunden die Möglichkeit zur Löschung oder Berichtigung von Daten geben.

Mag schon sein, dass sich in der Praxis manches einspielen wird. Tatsache ist aber, dass die gesamte Aktion primär für die mediale Bühne inszeniert worden ist, wo Datenschutz heute jene Rolle spielt, die in christlichen Ländern einst die zehn Gebote hatten.

Hat da irgendwer gesagt, dass Europa sich nur noch auf die wichtigen Dinge wie Außengrenzschutz konzentrieren will, dass es deregulieren und entbürokratisieren will, dass es Unternehmen in Europa gegen die amerikanische Konkurrenz helfen will? Muss wohl ein Hörfehler gewesen sein.

Eine einzige Branche kann über die Verordnung jubeln: Anwälte und andere Berater, an die sich die verzweifelten Firmen derzeit reihenweise wenden.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 02:21

    Und das Beste: Sich selbst hat der Staat natürlich ausgenommen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 07:08

    Persönlicher Datenschutz - gilt nicht für die Behörden, welche fleissig weitere Informationen der Bürger sammeln.

    Eigentlich müssten konsequenterweise auch alle Autokennzeichen, Türschilder u.v.a.m. verschwinden und alle in der Öffentlichkeit aufgestellten CCTV-Kameras sowie die Benützung von privaten Fotoapparaten und Smartphones sollten verboten werden. Natürlich auch das Datensammeln der eingeschalten Handys und internetfähigen Computer. Ja und die persönlichen Aktivitäten (privat und im Beruf) mit Namensnennung aus Medien und Kultur sind zu unterlassen. Denn dies alles fällt auch unter Persönlichkeitsschutz.

    Eine verkehrte Welt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 07:09

    Die Auswüchse der leidlichen Datenschutzgrundverordnung bekommen wir sogar an unserer öffentlichen höchsten Bildungseinrichtung (FH) zu spüren. Die eine Konsequenz ist, dass künftig alles gelöscht wird, wenn es nicht eine anderwertige gesetzliche Aufbewahrungsfrist gibt. Das kann gut oder schlecht sein. Wollen Bewerber künftig wissen, warum sie nicht genommen wurden, wird die Antwort lediglich sein, dass die Punkte nicht gereicht haben ... Wollen sich abgelehnte Bewerber im Folgejahr noch mals bewerben, müssen sie ihre Unterlagen noch einmal übermitteln, wir „müssen“ künftig ja alles vernichten.

    Personalabteilungen werden jedenfalls - wenn sie gut sind - neue Geheimcodes entwickeln müssen für „diskriminierende“ Beschreibungen wie „ungepflegt“, „agressiv“, „psychotisch veranlagt“, „labil“ oder weit ehrlichere Begriffe wie „Trottel“, „unmöglich“, „kann kein Deutsch“.

    Welches KMU soll diese Verordnung ernsthaft umsetzen?

    Doch ich bin schon im Detail. Klar ist, wessen Gesites Kind diese Verordnung ist. Soetwas kann nur Bürokraten einfallen. Soetwas kann nur absoluten Kontrollfreaks einfallen. Soetwas kann nur jemandem einfallen, dem Unternehmen und kleine Wirtschaftstreibende ein Dorn im Auge sind und der sie in Wahrheit auslöschen oder verstaatlichen will. Kurz, die Schraube des Sozialismus wurde eine weitere Umdrehung in Richtung Planwirtschaft angezogen. Ein weiterer Schritt wird sein, die Daten an das Brüsseler Zentralkomitee zu übermitteln. Ein weiterer Schritt in die Knechtschaft.

    Bürokratie ist ein Krebs.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohn
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 07:10

    Super Artikel! Genau so ist es und dem Vernehmen nach lacht sich der Rest der Welt über die EU dumm und dämlich.

    Ünrigens: Auch Friseure und Masseure etc sind betroffen, denn die haben ihre Klienten wahrscheinlich in einem Telefonbuch gespeichet. Pech, denn selbst Papierverzeichnisse unterliegen all diesen Regeln.

    Ein Schmankerl: Wenn eine Firma einem Mitarbeiter ein dienstliches Smartphone zur Verfügung stellt, das dieser mit seinem Fingerabdruck entsperrt, weil es so für ihr angenehmer ist, braucht die Firma dafür von ihm eine Zustimmung!

  5. Ausgezeichneter Kommentatoribn rushd
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 02:38

    und Medien, die sind privilegiert

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. März 2018 09:15

    Wenn ich mich im Internet über ein Produkt schlau mache, und vielleicht auch kaufe, werde ich wochenlang auf irgendwelchen Internetseiten mit deren Werbung belästigt. Da greift offensichtlich kein Datenschutz.
    Oder wenn ich fast täglich von irgendwelchen Firmen telefonisch belästigt werde, frage ich mich auch woher haben diese Callcenter meine Daten? Aber jeder Selbstständige wird mit diesem Dreck drangsaliert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 06:04

    *********Verkehrsplaner: „Wien erzeugt bewusst Stau“******************
    w w w . krone.at/1657287

    Wann wird dieser dümmlich lächelnde Herr endlich zur Verantwortung gezogen, absichtlich JEMANDEN Schaden zufügen in diesem Falle dem Staatsvolk - sofort einklagen !
    Wenn wir so etwas nur im Ansatz machen landen wir in der Psychiatrie !!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 07:51

    Datenschützer müssen nicht zwingend links sein, sie sind einfach Schützer und damit unterbeschäftigte Vollkoffer. Alle Schützer sind Vollkoffer.

    Für die Schützer ergibt sich daraus Seminargeschäft ohne Ende, von 500 bis 1.500 Euro pro Stück, mit jährlichem 'Refresher'.

    Auf der anderen Seite steht eine Naivität von Verbrauchern, zum Nutzer herabgesunken, die abenteuerlich ist. Schon die Datenmenge, die ein Smartphone ständig in alle Welt streut ist so umfassend wie unglaublich.

    Wie üblich ist die WKO vorn dran, wo die üblichen Untelantierten, Erfolglosen und Gescheiterten jetzt kostenpflichtig Seminare halten können.

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  1. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    06. März 2018 07:51

    Datenschützer müssen nicht zwingend links sein, sie sind einfach Schützer und damit unterbeschäftigte Vollkoffer. Alle Schützer sind Vollkoffer.

    Für die Schützer ergibt sich daraus Seminargeschäft ohne Ende, von 500 bis 1.500 Euro pro Stück, mit jährlichem 'Refresher'.

    Auf der anderen Seite steht eine Naivität von Verbrauchern, zum Nutzer herabgesunken, die abenteuerlich ist. Schon die Datenmenge, die ein Smartphone ständig in alle Welt streut ist so umfassend wie unglaublich.

    Wie üblich ist die WKO vorn dran, wo die üblichen Untelantierten, Erfolglosen und Gescheiterten jetzt kostenpflichtig Seminare halten können.

  2. Knut (kein Partner)
    06. März 2018 07:39

    Als nächstes wird man dann vermutlich nach der Verrichtung des großen Geschäftes nach draußen gegen müssen und den nackten Hintern der Öffentlichkeit präsentieren müssen um zu zeigen, dass man sauber ist. Und die Bürger werden auch das widerspruchslos machen, da die Strafen bei Nichtbefolgung sehr hoch sein werden.

    Die Raubritter früher waren dagegen einfaltslose Pinsel.

  3. McErdal (kein Partner)
    06. März 2018 06:04

    *********Verkehrsplaner: „Wien erzeugt bewusst Stau“******************
    w w w . krone.at/1657287

    Wann wird dieser dümmlich lächelnde Herr endlich zur Verantwortung gezogen, absichtlich JEMANDEN Schaden zufügen in diesem Falle dem Staatsvolk - sofort einklagen !
    Wenn wir so etwas nur im Ansatz machen landen wir in der Psychiatrie !!!!

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. März 2018 11:32

      Die zentrale Frage ist: Wer hat seine "Überlegungen" umgesetzt?
      Knoflacher ist schließlich kein Exekutivorgan.

      Ein "Organ" mag er sein ...

  4. dssm
    04. März 2018 18:39

    Nochmals, da sich der Text verkürzt hat??!

    Nachdem ich für einige Aufregung gesorgt habe, sollte man manches klarstellen. Auch ich habe noch vor einer Weile mit dem üblichen Totschlagreflex reagiert, wenn es um diese Richtlinie ging. Denn die Worte EU und Regulierung in einem Satz erzeugen bei mir ein unangenehmes Gefühl. Nun habe ich aber die notwendigen Informationen und sehe die Sache anders. Die Richtlinie, weniger das Gesetz, ist gut gelungen! Das übliche Problem wenn Juristen Fachtexte in Gesetzesform gießen, ein paar Informatiker hätten das besser gekonnt.

    Wie @Pennpatrik richtig ausführt, es ist die bisherige Unfähigkeit und Ignoranz der Geschäftsführungen und IT-Abteilungen, welche einem jetzt auf die Füße fällt. Und wirklich, wer in seinen kundenbezogenen Daten keine Zeitstempel hat, der braucht jetzt viel Geld oder kann gleich einpacken, so einfach. Oder noch schlimmer, wer keine eindeutigen Schlüssel über alle Tabellen und Speicherplätze hat, in diesem Falle sollte man aber radikal vorgehen, denn es wurde gegen Grundsätze der Informatik verstossen. Aber es ist nicht die Aufgabe des Gesetzgebers auf Unfähigkeit Rücksicht zu nehmen! Der Gesetzgeber darf vom Stand der Technik ausgehen. Noch dazu sind die Kunden- und Mitarbeiterdaten ein wesentlicher Schlüssen für den Geschäftserfolg, eine gut geordnete und überlegte Datenbank solle also selbstverständlich sein.

    Ebenso richtig ist der Einwand mit den emails, denn wer Kundendaten, vielleicht sogar automatisiert, in ein Mail einfließen lässt, der muss das im Bedarfsfalle löschen (können). Und wieder ist es die chaotische IT, welche diese so einfache Sache verhindert. Denn ein normaler Betrieb sollte auch seine Mails entsprechend verwalten und nicht das Chaos regieren lassen.

    Auch die Dokumentation warum und wie man die Daten überhaupt braucht und wie diese technisch gespeichert bzw. verarbeitet werden ist für viele Betriebe eine ganze Menge Arbeit. Einfach deshalb, weil man sinnlos gesammelt hat und nie überlegt hat, was brauchen wir, was tun wir damit, wer hat welchen Zugriff, was wird an wen weitergegeben. Eigentlich eine Schande, daß es solche Betriebe gibt! Wie oft hören wir von gestohlenen Betriebsgeheimnissen, die Kundendaten sind dabei wesentlich, und in 90% der Fälle waren es mangelhafte interne Abläufe. Wenn der Gesetzgeber hier den Stand der Technik (Verschüsselung, Passwörter, Firewall, regelmäßige Prüfungen, Updates), bzw klare Regeln (Passwortlisten, Zugriffsstatistiken, Rechte, zeitnahe Überprüfungen) verlangt, so ist das positiv.

    Ich könnte noch ein paar weitere Punkte aufzählen, aber immer komme ich zum gleichen Schluss, die Betriebe haben lebenswichtige Werkzeuge nicht gut gewartet, so einfach. Und nun wird gejammert! Ein Betrieb der mit dieser Verordnung ein Problem hat, der sollte ganz schnell die IT-Abteilung und/oder die Geschäftsführung austauschen.

    Ich habe sicher eine der grössten Datenbanken mit personenbezogenen Daten, dabei sind viele Daten, welche indirekt auf hochsensible Personenmerkmale schließen lassen. Und ich muss nicht eine einzige Hard- oder Softwareänderung durchführen, keine einzige. Es braucht nur ein paar vertragliche Klarstellungen zwischen den beteiligten Betrieben und eine Sicherstellung, daß alle vorhandenen Dokumentationen auch wirklich überall verfügbar sind, eine Sache die wir ohnehin schon lange angehen wollten. Und ich nehme an, daß meine Betriebe kein Einzelfall sind, sondern nur wie üblich jene, die bisher unordentlich gearbeitet haben nun laut werden.

    • Norbert Mühlhauser
      04. März 2018 23:28

      Nicht nur, dass Sie sich auf die Situation von Großkonzernen beziehen, bedenken Sie auch nicht, dass es einen großen Unterschied im Faktischen zwischen sensiblen Daten und solchen gibt, die - abgesehen von einer allfällig beigefügten eMail-Adresse - auch in konventionellen oder elektronischen Telefonbüchern zu finden sind.

      Großunternehmen sind wichtig, aber bedenken sollte man auch, dass hunderttausende in Klein- und Kleinstunternehmen beschäftigt sind, und mit welchen Belastungen diese und damit deren Kunden konfrontiert werden!

      Nochmals: Das Führen von gewöhnlichen Telephonbuchdaten - auch ohne eMail-Adressen - ist für diese Bolschewisten schon ein Wirtschaftsverbrechen, und zwar weil ..

    • Norbert Mühlhauser
      04. März 2018 23:30

      Nochmals: Das Führen von gewöhnlichen Telephonbuchdaten - auch ohne eMail-Adressen - ist für diese Bolschewisten schon ein Wirtschaftsverbrechen, und zwar weil die Ihres Erachtens gelungene EU-Richtlinie NICHTzwischen harmlos und sensibel in einer Weise differenziert, dass normale Kontaktdaten außer Obligo gestellt werden!

    • Norbert Mühlhauser
      04. März 2018 23:33

      Und selbstverständlich geht es nach der DatenschutzgrundlosVO auch nicht NUR um den Einbruchsschutz im Rahmen der IT-Sicherheit, was man bei Bankdaten oder ähnlich heiklen Datensammlungen noch verstehen könnte!

    • dssm
      05. März 2018 08:40

      @Norbert Mühlhauser
      Ich habe den Eindruck, daß ein fachlich gutes Seminar in Ihrem Fall viel helfen würde. Denn Ihre Sicht der Dinge spiegelt sich zwar irgendwie in der EU-Richtlinie, sollte aber ohne großen Aufwand für Sie enden.
      Bei uns in Salzburg wurde für uns KMUs das Thema von der WK sehr kompetent und realitätsnah behandelt, das hat mir alle Angst genommen.

    • Norbert Mühlhauser
      06. März 2018 07:42

      Tatsache ist, dass erstens die Datenschutzgrund(los)VO sehr verwaschen ist, wie ich bereits anhand fehlender konkreter Fristen (auch in nationalrechtl. Umsetzung) aufgezeigt habe, und zweitens, dass, nimmt man die Postulate dieser RL genau, jedes auch noch so kleine Unternehmen eigentlich CRM-Software (Customer Relation Management -S.) installieren und auf Excel-Bearbeitungshilfen verzichten müsste.

      Für nichts und wieder nichts! Denn was hat der Bürger davon, dass Daten minimiert werden, die in jedem Telephonbuch stehen????

      Schon klar, dass das nicht so exekutiert werden dürfte, aber zum willkürlichen Kriminalisieren reicht es allemal!

    • Norbert Mühlhauser
      06. März 2018 07:45

      gemeint:

      ... nimmt man die Postulate dieser VO ganz genau ....

  5. dssm
    04. März 2018 18:38

    Ebenso richtig ist der Einwand mit den emails, denn wer Kundendaten, vielleicht sogar automatisiert, in ein Mail einfließen lässt, der muss das im Bedarfsfalle löschen (können). Und wieder ist es die chaotische IT, welche diese so einfache Sache verhindert. Denn ein normaler Betrieb sollte auch seine Mails entsprechend verwalten und nicht das Chaos regieren lassen.

    Auch die Dokumentation warum und wie man die Daten überhaupt braucht und wie diese technisch gespeichert bzw. verarbeitet werden ist für viele Betriebe eine ganze Menge Arbeit. Einfach deshalb, weil man sinnlos gesammelt hat und nie überlegt hat, was brauchen wir, was tun wir damit, wer hat welchen Zugriff, was wird an wen weitergegeben. Eigentlich eine Schande, daß es solche Betriebe gibt! Wie oft hören wir von gestohlenen Betriebsgeheimnissen, die Kundendaten sind dabei wesentlich, und in 90% der Fälle waren es mangelhafte interne Abläufe. Wenn der Gesetzgeber hier den Stand der Technik (Verschüsselung, Passwörter, Firewall, regelmäßige Prüfungen, Updates), bzw klare Regeln (Passwortlisten, Zugriffsstatistiken, Rechte, zeitnahe Überprüfungen) verlangt, so ist das positiv.

    Ich könnte noch ein paar weitere Punkte aufzählen, aber immer komme ich zum gleichen Schluss, die Betriebe haben lebenswichtige Werkzeuge nicht gut gewartet, so einfach. Und nun wird gejammert! Ein Betrieb der mit dieser Verordnung ein Problem hat, der sollte ganz schnell die IT-Abteilung und/oder die Geschäftsführung austauschen.

    Ich habe sicher eine der grössten Datenbanken mit personenbezogenen Daten, dabei sind viele Daten, welche indirekt auf hochsensible Personenmerkmale schließen lassen. Und ich muss nicht eine einzige Hard- oder Softwareänderung durchführen, keine einzige. Es braucht nur ein paar vertragliche Klarstellungen zwischen den beteiligten Betrieben und eine Sicherstellung, daß alle vorhandenen Dokumentationen auch wirklich überall verfügbar sind, eine Sache die wir ohnehin schon lange angehen wollten. Und ich nehme an, daß meine Betriebe kein Einzelfall sind, sondern nur wie üblich jene, die bisher unordentlich gearbeitet haben nun laut werden.

  6. Norbert Mühlhauser
    04. März 2018 12:22

    [Replik zu www.autb.at/2018/03/datenschutz-wird-zur-megaschikane/#comment-540441 , 08:41:]

    dssm,

    träumen Sie, oder was ist mit Ihnen los? Das Sammeln von Daten, die in jedem Telefonbuch - strukturiert, nämlich alphabetisch geordnet - aufzufinden sind, wird durch die EU-DatenschutzgrundlosVO zu einem Straftatbestand gemacht !!! (- sieht man einmal von per EDV typischerweise hinzugefügten eMails ab)

    Welchen Lebenskomfort-Gewinn soll das für Konsumenten bringen?

    Es gibt keine klaren Regeln über Aufbewahrungsfristen, denn selbstverständlich exkulpiert sich der EU-Feudalstand damit, dass was gebraucht wird, schon aufbewahrt werden darf - nur untertänigst glaubhaft machen muss man's halt beim hochnotpeinlichen Verhör anlässlich der Kontrolle!

    Ich zitiere aus Abs 5 des Art 30 der (EU-)Datenschutzgrund(los)VO:

    "(5)Die in den Absätzen 1 und 2 genannten Pflichten gelten nicht für Unternehmen oder Einrichtungen, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen, sofern die von ihnen vorgenommene Verarbeitung nicht ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen birgt, die Verarbeitung nicht nur gelegentlich erfolgt oder nicht die Verarbeitung besonderer Datenkategorien gemäß Artikel 9 Absatz 1 bzw. die Verarbeitung von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten im Sinne des Artikels 10 einschließt."

    Mit anderen Worten: Jedes Kleinunternehmen ist betroffen, das Daten nicht nur gelegentlich verwendet, oder auch einfach Pech hat, weil eine vor sich hingammelnde Excel-Datei zufällig unlängst geöffnet worden ist und einen neuen Zeitstempel verpasst bekommen hat. - Deshalb: Sie "faken" ja selbst, dssm!

    "Gerade rund um die automatische Löschung (nach einer gewissen Zeit), den Löschauftrag des Betroffenen, die Weitergabe von Daten, eine Grundeinstellung aller Software auf maximalen Datenschutz und die Begründung (!) warum Daten gehalten werden, wird und wurde viel geschlampt, ... "

    Wie wollen Sie bei Excel-Tabellen eine automatische Grundeinstellung der Software für automatische Löschung bewerkstelligen? Und wollen Sie wirklich jeden Datensatz mit einer Begründung versehen? Glauben Sie vlt, dass das Unternehmen wie auch Konsumenten hilft, wenn statt Excel-Software teure buchhaltungsähnliche Software betrieben werden muss, die wahrscheinlich nicht einmal die Komfortmerkmale, gemeint hier: Konfigurierungs- bzw Adaptierungsmöglichkeiten, der Excel-Software hat?

    Aber Hauptsache, die EDV-Spezialisten werden beschäftigt, oder ?! Ja, für Vollbeschäftigung wird gesorgt - wie im Ostblock! Und ganz toll wird sich die EDV-Industrie dann entwickeln, so wie der Mediziner-Status in Kuba: das Volk verelendet, aber die Mediziner haben wenigstens einen halbwegs akzeptablen Lebensstandard. - Und die wirklich großen EDV-Fortschritte, wie OCR-Hilfen, Spracherkennungssoftware etc werden trotzdem wiederum außerhalb der EU entwickelt werden, trotz verhätschelter EDV-Industrie - das garantiere ich Ihnen.

    Und ja: ich habe 3 Stunden einer Informationsveranstaltung absolviert. Aber selber recherchieren bringt mehr, wenn auch nicht den geschäftstüchtigen vortragenden Anwälten.

  7. machmuss verschiebnix
    04. März 2018 12:07

    » "Systeme zum Schutz von Kundendaten einrichten" (was auch immer das sein mag) . . . «
    ... ein Riesen-Geschäft MAG das sein, denn wer wird denn darüber
    entscheiden, ob die "Kundendaten" geschützt sind ?

    Pure Willkür ist das !

    Der Staat wird "irgendwelche" zertifizierten Auditing-Firmen
    (sind eh immer dieselben) aussenden, was nichts Anderes heißt, als
    daß der letzte Rest von "Privacy" für die überprüften KMUs endgültig den
    Bach runter geht ! ! !

  8. Pennpatrik
    04. März 2018 10:53

    Gott beschütze uns vor denen, die uns beschützen wollen.
    http://www.achgut.com/artikel/vorsicht_verbraucherschuetzer

  9. steinmein
    04. März 2018 10:51

    Die Gesetzesgeber sind mangels eigenem Denkvermögen den Vorstellungen anderer unterworfen. Wenn ich an die Datenschutzerklärung , die meinem Hausarzt vorgeschrieben werden denke, kann ich nur den Kopf schütteln über die Verblödung innerhalb der Bürokratie. Es ist so, als hätte es nie eine ärztliche Schweigepflicht gegeben.
    Ich nenne bei Personalangaben immer auch meine Schuhgröße, um festzuhalten, dass ich nicht auf großem Fuß lebe.

  10. Anton
  11. Klimaleugner
    04. März 2018 10:27

    Die Ökostalinisten entziehen unserer Industrie und damit unserem Wohlstand und der Zukunft der nächsten Generationen sukzessive und sehr wohl geplant die Basis, indem sie die EU-Gremien infiltrieren (bzw.: dies ist schon längst geschehen) und uns aus Brüssel EU-Richtlinien aufzwingen, die in nationales Recht umzusetzen sind. Passiert das nicht drohen drakonische Strafen für die Staaten, die das nicht tun.

    Ein paar Beispiele gefällig:

    • „KLIMASCHUTZ“ (die Welt muss vor den Folgen des noch nie plausibel nachgewiesenen vom Menschen verursachten Folgen des Klimawandels geschützt werden):
    Dabei ist der Energiepreis eine wesentliche Basis für die Konkurrenzfähigkeit der Industrie. Unter demDeckmantel „Klimaschutz“ wurden mit der Atomenergie und der Erzeugung von Energie aus Kohle die effizientesten Verfahren staatlich verboten (in Österreich die Atomenergie schon seit Kreisky, in Deutschland seit Merkel). Die irrwitzigen CO2-Zertifikate tun ein Übriges.
    • Es gibt immer weniger Technikabsolventen - die eigentlich produktive Wissenschaft, die Wissenschaft, die forscht, wie man Nutzen für die Menschheit schafft ist die Technik (Maschinenbau, Informatik, Naturwissenschaft ganz allgemein) steht immer mehr im Eck – sie wird an den staatlichen Universitäten durch die Genderideologie ersetzt; dabei handelt es sich im Wesentlichen um wissenschaftlich verbrämte, völlig sinnentleerte Esoterik (eine Art wissenschaftlich verbrämte Homöopathie)
    • Es herrscht eine allgemeine Industriefeindlichkeit – Unternehmen haben böse Absichten und müssen daher schon deshalb strengen Kontrollen unterliegen.
    • Verbot der gentechnischen Forschung in Europa
    • Die Datenschutzgrundverordnung ist nur eine weitere Schikane der Öko-Terroristen

    Das alles unterminiert unseren Wohlstand langfristig. Das Denken der Gründergeneration ist komplett abhandengekommen. Überlegt man dann noch die Folgen der Multikultiideoloigie und die damit verbundene Massenzuwanderung bildungsferner Muslime, dann zeichnet sich folgendes Szenario ab:

    • Abwanderung von großen Unternehmen und Konzernen (die gehen dorthin, wo Energie billiger und die Gesetzgebung wirtschaftsfreundlicher ist, siehe VOEST)
    • Konkurs der Unternehmen, die nicht abwandern können (weil sie klein und dann gar nicht mehr konkurrenzfähig sind etc…)
    • Die Tüchtigen verlassen Europa in Scharen (schon jetzt)
    • Der verbleibende Rest wird sich in Zukunft mit den hier zugelaufenen aus archaischen Kulturen stammenden, tribal organisierten Massen herumschlagen müssen

    Die Auswirkungen für unsere Kinder und Kindeskinder – sofern sie nicht auswandern können oder wollen – ist katastrophal. Die Politik hat komplett versagt.

  12. Pennpatrik
    04. März 2018 10:27

    Die DSGVO gilt ab 24.5.2018.
    Sie schützt alle persönlichen Daten (also keine Firmendaten, außer es handelt sich um Personenunternehmen).
    - Das ist der erste Sündenfall: Österreich hat Teile des alten Datenschutzgesetzes in Kraft gelassen, daher gilt es in Österreich auch für Unternehmensdaten - soviel zum Thema: Unnötige Gesetze auflassen.
    - Außerdem gelten die DSGVO-Geschützten Daten auch für schriftliche Daten, sofern sie strukturiert verwaltet werden (Dateisystem). Nur für Familien gibt es ausnahmen. Vereine unterliegen dem Gesetz genauso, wenn sie regelmäßig verarbeiten, was jeder Pimperlverein macht, wenn er regelmäßig E-Mails an seine Mitglieder schickt.
    - Die Strafen werden - trotz dieser irrwitzigen Höhe - von keinem Gericht sondern einer Verwaltungsbehörde ausgesprochen.
    - Wodurch die Strafen auch addierbar sind.
    - Firmenarchive werden durch die Löschpflicht wohl nicht mehr möglich sein. Ich denke, dass als erste Grenze die 7 Jahre definiert werden, die für die Buchhaltung notwendig sind, das kann erweitert werden, weil Unterlagen über Grundstücksgeschäfte länger aufbewahrt werden müssen.
    - Es geht hier weniger um die Einschränkung von Datenverarbeitung, sondern mehr darum, dass privaten Unternehmen ein ähnlicher Dokumentationszwang auferlegt wird, der die öffentliche Verwaltung so ineffizient macht. Aber im Vernichten von Effizienz ist der Staat immer schon großartig gewesen.
    - Wer dokumentiert, ist schon mal auf der sicheren Seite, weil ihm zumindest keine Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann.
    Das sind:
    - Gesetzliche Grundlage, auf der Daten verarbeitet werden
    -
    - Verfahren
    - Schutz der Daten nach Außen
    - Schutz der Daten nach Innen
    - Auskunft. Wie beauskunft man das Logfile jedes PCs, das die Anmeldungen speichert? Bekommt dann der Anfrage eine Liste aller Systemeinträge seines PC?
    - Definition der externen Verarbeitungen und des Datenaustausches (wer z.B. seine Buchhaltung oder Lohnverrechnung dem Steuerberater gibt, muss einen speziellen Vertrag schließen).
    - Wenn der Verarbeiter wieder Verarbeiter beauftragt (wenn der Steuerberater seine Daten z.B. in der Cloud hat), müssen widerum eigene Verträge geschlossen werden.
    - Es gibt keine Konzernregelung. Wer seine Firma in 2 Firmen teilt (z.B. eine Produktions- und Vertriebsfirma) dürfte eigentlich keine Daten austauschen. Eine rechtsverbindliche Auskunft dazu gibt der Staat einfach nicht.
    - Der Staat schützt uns vor Datensammlern, die uns mit Werbung auf die Nerven gehen, sammelt aber selbst Daten, die in dieser Fülle selbst in der DDR unvorstellbar gewesen wären. Wer in sein Finanzonline geht, sieht, dass der Staat Zugriff auf sämtliche Konten hat, für die der Bürger zeichnungsberechtigt ist, alle Gehaltsüberweisungen kennt und absetzbare Zahlungen, z.B. Spenden. DAS ist eine Datensammlung, vor der uns ein Gesetz schützen sollte - tut es aber nicht. Wir werden mit der Scheindiskussion über lästige Werbung abgespest.

    Und das ist nur der Teil für die Klein- und Mittelbetriebe. Ohne Datenaustausch mit Drittländern. Ohne Datenschutzbeauftragtem.
    Aber die "Intellektuellen" wie z.B. der Herr Nowak von der Presse bekämpfen jeden, der Brüssel für ein Irrenhaus hält und zur Flucht rät.

  13. elokrat
    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:03

      Ja, wie schön war es in der Steinzeit.
      Da hatten Politiker noch richtig Macht, konnten Menschen einsperren, foltern und umbringen. Heinrich VIII hat uns das richtig vorgemacht.
      Später mussten die Menschen das glauben, was in der Zeitung stand.
      Daher müssen alle diese modernen Technologien verboten werden. Atomkraft, Verbrennungsmaschinen, Internet. Alles verdächtig!
      High-Tech-Zeugs ist bis zum WK1 In Europa nur den Mächtigen zur Verfügung gestanden (die Post, das Telefon) und das sollte auch so bleiben.

      Zurück in die Steinzeit.
      Da gibt es einen interessanten Link:
      http://www.achgut.com/artikel/deutschland_steigt_aus_weg_mit_der_kohle

  14. Franz77
    04. März 2018 09:17

    Beispiel des Wahnsinns: Alle modernen Registrierkassen haben bereits einen Chip eingebaut. Wird dieser aktiviert, sendet dieser alle Daten automatisch ans Finanzamt. Das weiß ich von einem Kassenverkäufer. Gibt es dann bei den Zahlen sogenannte "Ausreisser", ist sofort die Finanzpolizei da. Bei den Kleinen ist man immer schnell zur Hand (siehe Diesel) usw. usf.

    • Undine
      04. März 2018 10:58

      Hoffentlich haben die Ausländer-Geschäfte und -Lokale auch diese modernen Registrierkassen---oder verkauft man dort weiterhin "unter der Budel"?

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:53

      Das ist eine urbane Legende.
      Der Chip sendet die Kassenzeilen nicht an die Finanz.
      Daten werden nur dann an die Finanz gesendet, wenn das Kassenprogramm das ausdrücklich macht. Ein gesetzlicher Zwang dazu besteht nicht. Es fiele mir auch keine Anwendung ein, die das macht.
      Bin erstaunt.

      Was es sehr wohl gibt, ist die Möglichkeit, der Finanz online die gesamte Buchhaltung zur Verfügung zu stellen, was die Prüfungszeit reduziert (Sie erinnern sich an den Paten: "Ich mache Ihnen ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können").
      Großfirmen machen davon schon Gebrauch.
      Die Prüfer haben Software, über die sie die Buchhaltung jagen und die "Ausreisser" aufzeigt.
      Hat mit der Kassa nichts zu tun.

    • Franz77
      04. März 2018 13:01

      Undine: Ausländerlokale (Türken vor allem) werden als Clubs, Vereine geführt und sind damit steuerfrei. So ist halt jeder Gast ein Vereinsmitglied, sogar Gassenverkauf wird geduldet.

    • Franz77
      04. März 2018 13:02

      Pennpatrick, das ist keine Legende. Bitte meinen Text noch einmal lesen, noch ist es nicht Pflicht, aber irgendwann muß der Chip aktiviert werden. Warum sollte er sonst eingebaut werden?

    • Pennpatrik
      04. März 2018 21:03

      Der Chip hat nur eine Funktion:
      Er errechnet eine Prüfziffer, die
      a) garantiert, dass alle steuerrechtlichen Daten auf einem Beleg korrekt sind und nicht verändert wurden.
      b) gewährleistet, dass zwischen der vorherigen Transaktion (z.B. Zahlung) und dem aktuellen Beleg keine Transaktion eingefügt bzw. gelöscht wurde.

      Aus. Punkt. Mehr macht dieser Chip nicht. Er ist nicht mit der Finanz oder irgendeiner anderen Organisation verbunden (außer natürlich der Chip ist im Internet und wird von lokalen Kassen angesprochen).
      Er macht a) und b).

      Wenn eine Kassensoftware auch noch c) und d) macht, hat das ursächlich nichts mit dem Chip zu tun.

  15. Bob
    04. März 2018 09:15

    Wenn ich mich im Internet über ein Produkt schlau mache, und vielleicht auch kaufe, werde ich wochenlang auf irgendwelchen Internetseiten mit deren Werbung belästigt. Da greift offensichtlich kein Datenschutz.
    Oder wenn ich fast täglich von irgendwelchen Firmen telefonisch belästigt werde, frage ich mich auch woher haben diese Callcenter meine Daten? Aber jeder Selbstständige wird mit diesem Dreck drangsaliert.

    • Franz77
      04. März 2018 09:20

      Statistik Austria ist der übelste Verein, ich weigerte mich Auskunft zu geben, sofort wurde ich mit einer Geldstrafe von mehreren tausend Euro bedroht. So gab ich einfach irgendeinen Schwachsinn an, dem Befrager war es wurscht. Ein Beispiel für die Aussagekraft dieser Behörde.

  16. Ausgebeuteter
    04. März 2018 09:12

    Für Banken und Finanzdienstleister (und natürlich auch für deren Kunden) ist es schon sehr mühsam geworden, Aufträge zum Wertpapieran- und verkauf zu machen. Da sind nämlich unzählige Formulare und Berichte ausufüllen und zu unterschreiben. Dank EU-Zentralverwaltung.

  17. Brigitte Imb
    • Franz77
      04. März 2018 09:21

      War doch klar. *mit-graus*

    • Franz77
      04. März 2018 09:21

      Sollten drei ganze Sterne werden, sorry!

    • pressburger
      04. März 2018 09:35

      Stimmt, bis jetzt grauslich, in der Zukunft noch grausamer. Ein Albtraum wird wahr. Die Deutschen wollen es so.

    • Undine
      04. März 2018 11:04

      Ein weiterer großer Schritt in den Abgrund für die Deutschen. Aus dem einstigen "Volk der Dichter und Denker" (dieses Prädikat wird gerade von einem anderen Völkchen für sich reklamiert---zu Unrecht, wie ich finde) hat man hirnlose Schlappschwänze gemacht.

  18. Undine
    04. März 2018 08:46

    OT---aber erwähnenswert: Heute vor 100 Jahren erkrankte nachweislich der erste Mensch an der SPANISCHEN GRIPPE---in einer Kaserne in KANSAS!

    "Am Morgen des 4. März 1918 meldete sich in Camp Funston, Kansas, ein Mann namens Albert Gitchell auf der Krankenstation, mit rauem Hals, Fieber und Kopfschmerzen. Schon um die Mittagszeit gab es über hundert weitere Fälle, und in den Wochen danach meldeten sich so viele Männer krank, dass der Chief Medical Officer des Camps einen Hangar als Notlazarett beschlagnahmte, um alle Patienten unterzubringen."

    "Das Gerücht, dass Deutsche beigetragen hätten, die Krankheit in den USA zu verbreiten, wurde dabei sogar von offizieller Seite unterstützt. Am 17. September verkündete der Leiter der US-amerikanischen „Health and Sanitation Section of the Emergency Fleet Corporation“ Lt. Col. Philip Doane offiziell, dass nach seiner Ansicht Deutsche die Krankheit verursacht hätten:

    „Für deutsche Agenten wäre es ganz einfach, den Krankheitserreger in einem Theater oder einem anderen Ort, wo viele Menschen versammelt sind, freizusetzen. Die Deutschen haben Epidemien in Europa gestartet. Es gibt keinen Grund, warum sie mit Amerika behutsamer umgehen sollten.“"

    http://orf.at/stories/2426035/2426036/

    Mir war schon von Kindheit an diese Pandemie ein Begriff, da sowohl meine Großmutter, als auch meine Mutter als junges Mädchen damals an der Spanischen Grippe erkrankt waren. Meine Mutter erzählte mir oft davon.

  19. dssm
    04. März 2018 08:41

    Dieser Beitrag fällt unter fake-news! Ich bin logischer weise ein wesentlich Betroffener, habe mich gut informiert und kann keine der beschriebenen Schikanen erkennen.

    Einen Datenbeauftragten brauchen nur die Großen. Und da ist das gut.

    Die Regeln sind klar, die paar verwaschenen Details treffen kaum jemanden. (Da unsere alte Datenschutzverordnung teilweise Verfassungsrang hat, war im Wahlkampf einfach keine notwendige Mehrheit verfügbar, daher die Widersprüche; ich bin sicher das dies gelöst wird!)

    Gerade die Wirtschaftskammern haben umfangreiche, kostengünstige und kompetente Seminare abgehalten, man muss halt hingehen!

    Treffen tut es all jene, welche die bisherigen Regeln einfach ignoriert haben. Gerade rund um die automatische Löschung (nach einer gewissen Zeit), den Löschauftrag des Betroffenen, die Weitergabe von Daten, eine Grundeinstellung aller Software auf maximalen Datenschutz und die Begründung (!) warum Daten gehalten werden, wird und wurde viel geschlampt, aber das war jetzt auch schon illegal, nur wurde es nicht bestraft.

    Als Bürger ist das eine großartige Sache! Und um so zu denken muss man kein linx/grüner Spinner sein! Als Unternehmen sollten diese Vorschriften eigentlich im Rahmen einer korrekten Kundenbeziehung ohnehin eingehalten werden, traurig wenn es hier ein strenges Gesetz braucht.

    p.s. wer sich einen lustigen Tag machen will, der installiert ‚ghostery‘ und lacht wie wenig im Internet, von dem gesetzlich nun europaweit geforderten, bisher umgesetzt wurde – nämlich NULL.

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:11

      Greifen wir einen Punkt heraus:
      "den Löschauftrag des Betroffenen,"

      - Wenn Sie Angebote versenden und der Betroffene in der z.Hdn.-Zeile steht, ist das eine persönliche Information, wenn das Programm zur Person verknüpft.
      Ist das zu löschen, wenn die Person anfragt?
      Darf die Person diese Auskunft überhaupt bekommen, wenn sie nicht mehr im Empfängerunternehmen arbeitet?

      - Jedesmal, wenn die den PC einschalten, wenn es Systemdinger gibt, wenn Sie Leistungen erfassen, wenn Sie Daten ändern, wenn Sie einen Word-Text schreiben, wird Ihr Name datenmäßig erfasst.
      Schon mal überlegt, wie Sie die Mitarbeiternamen aus Word-Dokumenten entfernen?

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:15

      Wie entfernen Sie die Namen der Mitarbeiter aus Artikel- und Adresstammdaten (letzte Änderung am: durch:? Müssen die überhaupt entfernt werden?
      Ach ja - Sie müssen dokumentieren, wie lange Sie diese Daten speichern. Bei Artikeln, die Sie 30 Jahre im Programm haben? Artikel, die Sie 2 Tage im Programm haben?

      - Personaldaten werden mit Personalbüros ausgetauscht. Möglicherweise über E-Mails. Die müssen auf jeden Fall gelöscht werden. Wie finden Sie heraus, in welchem E-Mail welche Personen stecken?

      - Wohnbaugenossenschaften (z.B.) müssen Meldescheine vorgelegt werden. Da steht die Religion drin, deren Speicherung verboten ist. Im gescannten Dokument schwärzen? Ist das dann noch das Original?

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:16

      Ich behaupte nicht, dass das unlösbar ist, aber "keine große Sache" ist das auch nicht. Meine Beispiele betreffen Klein- und Mittelbetriebe.
      Und "fake-news" sind das schon garnicht.

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:37

      Stichwort: Individualsoftware
      Wie finden Sie heraus, ob in Ihrer Individualdatenbank persönliche Daten enthalten sind (wobei Verknüpfungen zu persönlichen Daten auch persönliche Daten sind)?
      Wenn es denn eine Datenbank ist.
      Ist es ein Dateisystem ist es mit verhältnismäßigem Aufwand kaum möglich.

      Datenbankanalyse: Ja - kein Problem. Eine Kostenfrage.

      Wobei die meisten Anwender der Meinung sind, dass die persönlichen Daten die sind, die sie am Bildschirm sehen oder am Drucker ausdrucken. Ein verhängnisvoller Irrtum.

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:39

      Dann kommen noch die Datensammlungen dazu, die Mitarbeiter mit EXCEL oder ACCESS gemacht haben.
      Geht ja schnell.
      Wer weiß in den Unternehmen jetzt genau, welche Anwendungen existieren (immer noch existieren)? Wo sie sind?

      Das DSGVO bedarf einer Analyse aller Abläufe im Betrieb verbunden mit einer exakten Beschreibung sämtlicher Anwendungen und Informationen auf allen technischen Geräten (vom Server über Workstations, Handys, Smartphones, Tablets, Mobidas ...). Wem immer das einfach erscheint - mir nicht.

    • Pennpatrik
      04. März 2018 11:42

      Noch ein kleines Schmankerl:
      Ich habe eine Treckingsoftware für mein Auto (ein Stecker mit SIM-Karte im Stecker für Servicetechniker). Dadurch werden sämtliche Fahrten meines Autos aufgezeichnet, die ich mir auf Google ansehen und nach EXCEL ausgeben kann.
      Damit kann ich ein exaktes Fahrtenbuch führen und habe den Nachweis für jede Fahrt.

      Mitarbeiter dürfen mit diesem Auto nicht fahren.
      Lasse ich aber - weil wir schnell mal ein Auto brauchen - einen Mitarbeiter mit diesem Auto fahren, muss ich einen extra Vertrag mit ihm abschließen - so ich das Teil im Auto lasse.

      Ja, doch - diese Regelungen sind ärgerlich, widerwärtig und ich hasse sie. Bürokratenmist!

    • Norbert Mühlhauser
      04. März 2018 12:25

      dssm,

      träumen Sie, oder was ist mit Ihnen los?

      Sie faken ja selber, was sich durch Verordnungszitierung beweisen lässt!

      Ausführlicheres lesen Sie bitte unter

      http://www.andreas-unterberger.at/2018/03/datenschutz-wird-zur-megaschikane/#comment-540517

      nach.

  20. Josef Maierhofer
    04. März 2018 08:05

    Selbstbedienung ist da auch im Spiel, wenn unzählige Bürokratiejobs geschaffen werden und die Frage für wen tut sich auf. Für mich klingt das nach weiteren 'Betriebsratsjobs', die zwar nichts produzieren aber enorm viel kosten.

    Es gesellt sich also der Datenschutzbeauftragte zum Fahrradbeauftragten, Zeitbeauftragten (!! habe ich bei Siemens erlebt), etc. und ist ein Beitrag zum Nachteil der europäischen Firmen.

    Mit so einer EU Richtlinie, die ja auch unsere Entsandten in die EU Gremien mit beschlossen haben, entsteht den europäischen Firmen ein weiterer Schaden und ist für mich immer mehr ein Grund die Sinnhaftigkeit einer solchen Bürokratie-EU überhaupt anzuzweifeln.

    Aber noch was gäbe es für mich zu bedenken, wie sieht es mit dem Datenschutz bei der EU selbst aus ?

    • dssm
      04. März 2018 09:09

      @Josef Maierhofer
      Und wo sind diese "unzähligen Bürokratiejobs" bisher entstanden?
      Die Behörden hoffen eigentlich, daß die drastischen Strafen die Sache automatisch in die richtige Richtung lenken.
      Und einen Datenschutzbeauftragten!??! Welche Größe hat Ihr Unternehmen? Nicht einmal ich brauche so einen. Und wenn Sie sich informiert hätten, dann wüssten Sie, daß dies auch anders geht, man muss nur den Namen richtig wählen.

    • Pennpatrik
      04. März 2018 10:37

      @dssm
      Ich bin einer Ihrer begeisterten Follower, muss Ihnen in diesem Fall aber widersprechen.
      Für die Auskunftsprogramme werden die Softwarefirmen Geld verlangen (gehen wir mal von EUR 500,00 aus). Eine Einführung in die DSGVO sollte im Betrieb oder betriebsnahe durchgeführt werden (also von den EDV-Betreuern, eigenen Steuerberatern o.ä.), weil die EDV-Landschaft bereits bei Kleinbetrieben, die dieselbe Software verwenden, stark auseinanderläuft.
      Dokumentieren Sie mal Ihre Datensicherung: Unter 1 Stunde (Kleinbetrieb) werden Sie das nicht schaffen. Wie sind Ihre Daten gegen Fremde Zugriffe abgesichert? Das kann ein normaler Klein- und Mittelbetrieb bereits nicht mehr selbst dokumentieren

    • Pennpatrik
      04. März 2018 10:42

      @dssm 2
      Beide Punkte sind bei fast allen Firmen schlecht bis nicht gelöst.
      Daher wird im Anschluss an die Dokumentation (wir reden schon von 3-5 Stunden) eine Aufrüstung der Software notwendig sein (Inklusive Betreuungszeiten rechnen wir mit 1.500,00).
      Da haben wir die Abläufe aber noch nicht dokumentiert. Da beginnen wir aber bereits bei Kleinbetrieben von Manntagen zu sprechen.
      Conclusio:
      Wenn Sie 2 Tage Betreuung brauchen, sind das mindestens EUR 2.000,00 (billigere EDV-Betreuer würde ich nicht nehmen). Plus die zusätzliche Software, beginnen wir bei Kleinbetrieben von EUR 2.500,00 zu reden. Das ist niedrig gerechnet. Bei Mittelbetrieben an die 10.000,00 (plus internen Kosten).
      Für nix.

    • Josef Maierhofer
      04. März 2018 17:10

      @ dssm

      Gott sei Dank ist meine Firma noch dieses Jahr EPU und dann ist Schluss.

      Wenn man gut organisiert kann man viel sparen, aber das, was da jetzt aufgeführt wird, ist jetzt nicht mehr lustig, zumindest für mich.

  21. John
    04. März 2018 07:10

    Super Artikel! Genau so ist es und dem Vernehmen nach lacht sich der Rest der Welt über die EU dumm und dämlich.

    Ünrigens: Auch Friseure und Masseure etc sind betroffen, denn die haben ihre Klienten wahrscheinlich in einem Telefonbuch gespeichet. Pech, denn selbst Papierverzeichnisse unterliegen all diesen Regeln.

    Ein Schmankerl: Wenn eine Firma einem Mitarbeiter ein dienstliches Smartphone zur Verfügung stellt, das dieser mit seinem Fingerabdruck entsperrt, weil es so für ihr angenehmer ist, braucht die Firma dafür von ihm eine Zustimmung!

    • dssm
      04. März 2018 09:11

      @John.
      Nein! Daten auf Papier unterliegen nur dann dieser Regel, wenn sie regelmäßig (!) verarbeitet werden. Das ist ja wohl bei den beschriebenen Berufen nicht der Fall.

    • Pennpatrik
      04. März 2018 10:44

      @Naja
      Wenn sie regelmäßig E-Mails rausschreiben, schon. Sonst natürlich nicht. Es ist im Einzelfall zu betrachten. Allerdings wären dann auch regelmäßige Serienbriefe betroffen.

  22. teifl eini!
    04. März 2018 07:09

    Die Auswüchse der leidlichen Datenschutzgrundverordnung bekommen wir sogar an unserer öffentlichen höchsten Bildungseinrichtung (FH) zu spüren. Die eine Konsequenz ist, dass künftig alles gelöscht wird, wenn es nicht eine anderwertige gesetzliche Aufbewahrungsfrist gibt. Das kann gut oder schlecht sein. Wollen Bewerber künftig wissen, warum sie nicht genommen wurden, wird die Antwort lediglich sein, dass die Punkte nicht gereicht haben ... Wollen sich abgelehnte Bewerber im Folgejahr noch mals bewerben, müssen sie ihre Unterlagen noch einmal übermitteln, wir „müssen“ künftig ja alles vernichten.

    Personalabteilungen werden jedenfalls - wenn sie gut sind - neue Geheimcodes entwickeln müssen für „diskriminierende“ Beschreibungen wie „ungepflegt“, „agressiv“, „psychotisch veranlagt“, „labil“ oder weit ehrlichere Begriffe wie „Trottel“, „unmöglich“, „kann kein Deutsch“.

    Welches KMU soll diese Verordnung ernsthaft umsetzen?

    Doch ich bin schon im Detail. Klar ist, wessen Gesites Kind diese Verordnung ist. Soetwas kann nur Bürokraten einfallen. Soetwas kann nur absoluten Kontrollfreaks einfallen. Soetwas kann nur jemandem einfallen, dem Unternehmen und kleine Wirtschaftstreibende ein Dorn im Auge sind und der sie in Wahrheit auslöschen oder verstaatlichen will. Kurz, die Schraube des Sozialismus wurde eine weitere Umdrehung in Richtung Planwirtschaft angezogen. Ein weiterer Schritt wird sein, die Daten an das Brüsseler Zentralkomitee zu übermitteln. Ein weiterer Schritt in die Knechtschaft.

    Bürokratie ist ein Krebs.

  23. Ausgebeuteter
    04. März 2018 07:08

    Persönlicher Datenschutz - gilt nicht für die Behörden, welche fleissig weitere Informationen der Bürger sammeln.

    Eigentlich müssten konsequenterweise auch alle Autokennzeichen, Türschilder u.v.a.m. verschwinden und alle in der Öffentlichkeit aufgestellten CCTV-Kameras sowie die Benützung von privaten Fotoapparaten und Smartphones sollten verboten werden. Natürlich auch das Datensammeln der eingeschalten Handys und internetfähigen Computer. Ja und die persönlichen Aktivitäten (privat und im Beruf) mit Namensnennung aus Medien und Kultur sind zu unterlassen. Denn dies alles fällt auch unter Persönlichkeitsschutz.

    Eine verkehrte Welt.

    • Ausgebeuteter
      04. März 2018 11:02

      Und wie ist das mit dem künftig in jedem Neuwagen verpflichtet eingebauten e-Call-Gerätes?

      Siehe: http://salzburg.orf.at/news/stories/2898801/

    • Pennpatrik
      04. März 2018 12:01

      @Ausgebeuteter.
      Die müssen Verträge mit allen Mitarbeitern schließen, die (vielleicht) diese Autos verwenden. Das heißt, Sie müssen sich einmal erkundigen, ob in Ihrem Auto so ein Chip drin ist.
      Was die meisten Menschen nicht wissen: Die meisten Autos der Oberklasse haben das seit Jahren drin, auch wenn man es nicht in der Zubehörliste gekauft haben. Da werden Telemetriedaten an die "Mutterfirma" geschickt. Ohne Wissen der Autobesitzer (oder es steht irgendwo im Kleinstgedruckten).

      Mit diesen Autos DÜRFEN SIE KEINE MITARBEITER FAHREN LASSEN, außer Sie schließen Sonderverträge mit Ihnen. Was ja kein Problem ist, nur Zeit und Geld kostet (und damit wieder einmal die Wirtschaft schädigt).

  24. ibn rushd
    04. März 2018 02:38

    und Medien, die sind privilegiert

  25. Pennpatrik
    04. März 2018 02:21

    Und das Beste: Sich selbst hat der Staat natürlich ausgenommen.

    • Wyatt
      04. März 2018 07:55

      na net, ist nicht der Staat selbst der Oberschützer?

      (Leider gibt es noch nichts, was uns vor all diesen zum Schützer/IN berufenen Zeitgenossen und Zeitgenossinen schützt! Wobei Menschen, soferne sie nicht Eindringlinge u. Asylanten sind, in keinem Vergleich zu Klima, letzten Regenwald, Wachtelkönig, letzte Königstiger, die nur noch wenige Eisbären usw. usf., vor weiß was auch immer geschützt werden sollen.)

    • SchauGenau (kein Partner)
      06. März 2018 06:56

      Ein erheblicher Teil des Arbeitsaufwandes der Verwaltungsbeamten geht dafür auf, Wege zu finden, die von der Politik und der Verwaltung selbst aufgestellten Regeln zu umgehen.





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