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Mitteleuropa: Die neue Konkurrenz

Auch wenn es die meisten Österreicher und Medien nicht wirklich zur Kenntnis nehmen wollen: Österreich liegt mitten in Mitteleuropa. Das klingt nach Binsenweisheit, bedeutet aber sehr Spannendes. Dieses Mitteleuropa ist nämlich ein unglaublich dynamischer Raum geworden. Einst ein breiter toter Streifen entlang des Eisernen Vorhangs ist es heute eine breite blühende Zone. Das ist eine tolle Sache – für Österreich aber auch brandgefährlich.

Denn die jahrzehntelang zu kommunistischem Elend verdonnert gewesenen Tschechen, Ungarn, Polen, Slowaken sind im Eiltempo dabei, Österreich zu überholen. Sie haben höheres Wachstum, viel niedrigere Steuern (zum Teil sogar die Flat Tax), niedrigere Arbeitslosenzahlen, viel wirtschaftsfreundlichere Gesetze, (vorerst zumindest) deutlich niedrigere Löhne und – am wichtigsten: eine junge Generation, die gut gebildet und enorm leistungswillig ist. Prag oder Krakau sind als Städte fast genauso attraktiv wie Wien oder Salzburg. Österreich hat lediglich noch in Sachen Musik und Berge die Nase vorne.

Die Alpenrepublik ist sich aber nicht einmal bewusst, dass sie heute links und rechts überholt wird. Sie glaubt noch immer, der reiche Vetter zu sein, der die Nachbarn belehren könnte. Sie begeistert sich an der eigenen relativ guten Entwicklung der letzten Monate, obwohl diese rein weltwirtschaftlich indiziert ist. Alle Parteien agieren so, als ob Österreich trotz seines riesigen, selbst in der Hochkonjunktur Schulden machenden Wohlfahrtssystems auf Dauer mit diesen Ländern mithalten könnte.

Keine einzige relevante Persönlichkeit interessiert sich für diese Nachbarschaft (wo sind die Zeiten eines Alois Mock!). Es gibt außer einem extrem regierungskritischen ORF-Mann in Budapest nicht einmal Korrespondenten in diesen Ländern.

Es geht gar nicht darum, ob wir mit diesen Nachbarn gut oder schlecht sind (gut wäre natürlich besser). Es geht darum, dass wir die Konkurrenz erkennen und wissen, dass umgekehrt auch diese Länder selbst bei besten Beziehungen immer in uns Konkurrenten sehen. Denn sie verstehen die Marktwirtschaft und den ihr immanenten Wettbewerb.

  • Ein kleines, aber ganz aktuelles Beispiel: Österreich gehört in der neuen Regionalstruktur des Generali-Konzerns jetzt zur Region Zentral- und Osteuropa, deren operativer Sitz – in Prag ist. Eine (leider) nachvollziehbare Entscheidung.
  • Ein anderes aktuelles Beispiel: Während sich seit Wochen Juristen, Gewerkschafter, Wettbewerbshüter, Politiker, Journalisten und ein mediengeiler Gründer ohne Ergebnis über die pleite gegangene Fluglinie Niki erregen, hat eine ungarische Billigfluglinie einfach Linienflüge von Wien nach früher von Niki angeflogenen Urlaubsdestinationen gestartet. Ihre Devise: Handeln, wo eine Marktchance ist, und nicht lange reden.
  • Im dritten Beispiel hat nach dem gleichen Prinzip eine tschechische Gruppe die Kontrolle über die Casinos Austria übernommen ...

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)

    Ein "Hoch" unseren Aufsichtsbehörden. Bei der CASAG wurde die österr.Novomatic erfolgreich(?!?) gehindert eine Mehrheit aufzubauen. Die CZ-Gruppe darf ohne Widerstand durchmaschieren.

    So langsam (eigentlich viel zu schnell) werden die Folgen jahrzehntelanger sozialistisch-ökonomischer Misswirtschaft schmerzhaft deutlich.

    Liebe Landsleute, bitte helft mit: Nie wieder Sozis an die Schalthebel lassen.



  2. fewe (kein Partner)

    In dem "breiten toten Streifen" konnte man aber bis in die 1990er-Jahre sehr gut leben.

    Wenn ich mir die Arbeitslosenzahlen, die massiv gestiegene Kriminalität seit Öffnung des Eisernen Vorhangs und später und jetzt die massenhafte Armutsmigration und explosionsartige Ausbreitung des aggressiven Islam anschaue, dann kann ich an der Situation hier alles andere als eine Verbesserung erkennen.

    Ich sehe vielmehr eine Situation von der man hofft, dass sie gut überwunden wird und wieder Normalität einkehren könnte.



  3. Gandhi (kein Partner)

    Bei uns heißt es umverteilen, allen Fleißigen viel wegnehmen, ... Kein Vermögen bilden.Und dann können nur mehr die Chinesen,Tschechen alle unsere maroden Firmen kaufen.
    Und natürlich Bildung "kürzen",....



  4. golan.boris (kein Partner)

    Und wenns so toll ist,warum haben cca 600.000 Slowaken das Land verlassen,so toll wie der Hr.Unterberger es beschreibt
    ist es gar nicht,jeder der kann verschwindet aus Ostblock.Bis deto herscht dort Kommunistisches Denken und Handeln.



  5. golan.boris (kein Partner)

    Die Gehälter sind niedrig,ach so Hr.Unterberger,wieviel darf man in Österreich verdienen,500 Euro netto???
    Wie in der Slowakei etwa,niedrigere Arbeitslosigkeit,??? Bin aus der Slowakei,Ich darf Ihnen versichern das in der Slowakei die Arbeitslosigkeit viel höher ist als in Österreich.



  6. fxs (kein Partner)

    Und vom Flughafen Pressburg fliegen einige Billiglinien nach verschiedenen Destinationen von Dubai bis Thailand, die keinen Flughafen in Österreich anfliegen. Vom Flughafen Schwechat kann man zudem noch mit einen Flughafenbus zum Flughafen Pressburg kommen.



  7. Tulbinger (kein Partner)

    "Einst ein breiter toter Streifen entlang des Eisernen Vorhangs ist es heute eine breite blühende Zone"

    Aha. Waren Sie schon einmal in Ostdeutschland?



  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)

    Kurz hat schon recht, wenn er sich nicht Visegrad anschließen will. Wir wären dort die Schlusslichter. Worüber sollte die infantile heimische Presse dann jubeln?



  9. Bob
  10. Riese35

    OT: Eine andere Welle scheint auf uns zuzurollen und uns zu überrollen, wenn man gestern die ZIB2 gesehen hat:

    http://orf.at/stories/2421764/2421766/
    http://apasfpd.apa.at/cms-worldwide/online/c1907ffbd6f57fcccb0b6f71ac3f4510/1516345413/2018-01-18_2200_tl_02_ZIB-2_Fake-News-im-fr__13961678__o__1052606669__s14221216_6__ORF2BHD_22011802P_22045107P_Q4A.mp4
    http://apasfpd.apa.at/cms-worldwide/online/67a285aedc5de6656afed7bf174bdc0e/1516345413/2018-01-18_2200_tl_02_ZIB-2_Korrespondenten__13961678__o__5354107575__s14221217_7__ORF2BHD_22045107P_22144624P_Q4A.mp4

    Ist der Papst der röm.-kath. Kirche, explizit am 1. Vat. Konzil festgestellt, in Glaubens- und Sittenfragen, wenn er dies ausdrücklich verkündet, unfehlbar, und ist dieser Fall zuletzt 1950 eingetreten, und ist diese Machtstellung schon allein durch die Gewaltenteilung - gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist - signifikant beschränkt, so bahnt sich jetzt im Staate eine totalitäre, alle Lebensbereiche durchdringende, völlig schrankenlos agierende und weit verzweigte Behörde von EU- bis zu Regionalebene, auch sämtliche Medien inkludierend, an, die Wahrheit festlegen und umfassend kontrollieren wird: ein "Wahrheitsministerium", das die einstigen DDR-Behörden weit in den Schatten stellen wird!

    Es hat mich überrascht, wie viel Zeit der ORF diesem Thema gewidmet hat. Offenbar glaubt man, den schwindenen Glauben an und das schwindende Vertrauen in die EU dadurch wettmachen zu müssen.

    Kaum jemand scheint das bei uns zu durchschauen. In den weiland sozialistischen Staaten ist das anders. Dort hat man solche Zustände noch gut in Erinnerung:
    https://www.youtube.com/watch?v=lPt38zT8lj4&t=2951



  11. Sukkum

    Unlängst war ich mit dem neuen tschechischen Regiojet-Zug auf Tagesausflug in Prag. Businessklasse kostet weniger als die Holzklasse der ÖBB. Service inclusive.

    Prag, wunderschön, lebenslustig, von Touristen überrannt, sogar im Winter! Kein Kopftuch gesehen, Keine Burka oder Islamisten(bart). Man fühlt sich frei und wohl, Alle Geschäfte offen und dicht gesäht. Lediglich am Hradschin gab es einen Personenchek durch die Polizei, sonst wenig Polizei zu sehen. Kaum Sandler, kein Bettler, saubere Straßen, abends am Ringplatz Musikveranstaltungen mit vielen Besuchern. Super Service im Lokal, gute Qualität und kleiner Preis. Kein mürrischen Kellner die sich selber nicht ausstehen können!

    Ein Ambiente das man in Wien schon lange nicht mehr erkennen kann!



  12. Pennpatrik

    "Sozialismus macht arm"
    Ist aber nichts wirklich Neues.



    • simplicissimus

      Schreib ich aber jetzt auf mein altes Auto.
      Auf das es abgefackelt wird von den Demonstranten.
      Aus Solidaritaet zu Herrn Sellner.

    • logiker2

      @Pennpatrik, möchte ergänzen: und dumm.

  13. Undine

    Die Hauptstädte, aber auch viele kleinere Städte unserer einstigen Kronländer haben sich seit dem Zusammenbruch des Kommunismus (leider ist er nur scheintot und ist gerade dabei, sich anderswo zu etablieren) zu wahren "Kronjuwelen" gemausert. Die z. T. einst blühenden deutschen Städte jener Kronländer, die es vor gut hundert Jahren nicht erwarten konnten, aus dem Völkerkerker unserer einstigen Monarchie auszubrechen, erstrahlen nun---dank der EU-Gelder!---in neuem Glanz.

    Jeder weiß, wie schön und faszinierend Paris, Rom, Stockholm usw. sind, aber die wenigsten wissen, wie unglaublich schön der Stadtkern von Hermannstadt, Kronstadt oder Schäßburg ist, um nur einige dieser Juwelen zu nennen. Das ehemalige Siebenbürgen hat allerdings sehr viel dem Siebenbürger Sachsen Klaus JOHANNIS zu verdanken! Dessen Verbindungen v.a. zu Deutschland haben Wesentliches zu diesem Aufschwung beigetragen.

    OT---aber weil ich schon dabei bin: Es stünde uns gut an, die althergebrachten deutschen Städtenamen zu verwenden! Wir reden von Prag, Warschau und Budapest, warum nicht auch von PRESSBURG, MARBURG, LAIBACH, PETTAU etc.? Wer halbwegs über Bildung verfügt und über die Geschichte dieser Städte Bescheid weiß, der wird sich hüten, von Bratislava, Maribor, Ljubljana, Ptuj usw. zu sprechen.
    Ich fahre nach Rom und nicht nach Roma, nicht nach Lisboa (sprich Lischboa), sondern nach Lissabon, nicht nach København , sondern nach Kopenhagen und nicht nach Athína, sondern nach Athen---warum nicht auch mit der gleichen Konsequenz nach Preßburg, Marburg, Laibach und Pettau?



    • Gandalf

      @ Undine:
      Tausend Sterne vor allem für Ihren OT - Nachsatz!!

    • Almut

      @ Undine:
      Ebenso wie Gandalf: tausend Sterne vor allem für Ihren OT - Nachsatz!!

    • Ausgebeuteter

      Zum OT:
      Bei den Straßenschildern gibt es eine internationale Vereinbarung, dass auch im Ausland die Hinweise auf die Städte in der Landessprache des Zielgebietes abgefasst werden müssen. Bei den Länderbezeichnungen verwendet man nun ausschließlich die Abkürzungen gemäß den Autokennzeichen (z.B. SK für Slowakei, CZ = Tschechien). Interessant ist aber, dass in den Zeitungen und Nachrichten der östlichen Nachbarn immer von Víde?, Viede?, Bécs, Dunaj oder Be? geschrieben und gesprochen wird, während wir beispielsweise meist die lokalen Bezeichnungen von Bratislava, Sopron, Maribor oder Gy?r verwenden.

    • pressburger

      Der ORF will unbedingt die ursprünglichen Namen der Städte aktualisieren. Allerdings ist niemand im ORF, der einen ungarischen, tschechischen oder polnischen Namen in der Lage ist korrekt auszusprechen.

  14. brechstange

    Das österreichische Establishment hat Balken vor den Augen. Vor lauter Huldigungsverbeugungen vor der EU und "Taschen öffnen" für Fässer ohne Böden übersehen sie die globalen Entwicklungen und die regionalen Chancen in dieser Konstellation. Nur Mitschwimmen reicht nicht aus, liebe Nomenklatura aller Couleurs.



  15. Undine

    Unsere ÜBERHEBLICHKEIT gegenüber den Visegradstaaten---aber nicht nur unsere, sondern v.a. die der EU-Politiker---ist unangebracht! Wir, insbesondere aber die präpotenten EU-Politiker, haben nicht das Recht, auf die Polen, die Tschechen, die Slowaken oder gar auf die Ungarn herabzublicken und ihnen schulmeisterlich die Welt zu erklären; die können das selber viel, viel besser als wir UNFREIEN!



    • Riese35

      *********************************!

    • Romana

      Die Überheblichkeit der EU-Spitze gegen die Visegrad-Staaten beruht auf Angst. Sie bemerken den Aufschwung und die sinkende Unterwürfigkeit und fürchten das Ende in der Gestalt des Austritts.

    • Sensenmann

      Undine, DAS ist es!
      Was für eine Zeit, in der der Knecht aus freien Stücken es wagt, dem Freien Vorschriften machen zu wollen!
      ****************************************************!

    • golan.boris (kein Partner)

      Doch Werter Undine,den Slowaken müssen Sie die Welt erklären,meine gesamte VERWANDSCHAFT lebt dort,und sind dermassen naiv das es mittlereweile weh tut.Ich empfehle Ihnen dort mit Leuten zu reden.

  16. Rau

    Und alle genannten Länder mit ihren ach so tollen niedrigen Steuern und der tollen Leistungsfähigkeit sind NETTOEMPFÄNGER und wir Deppen dürfen fest einzahlen. Das nennt man auch noch freien Wettbewerb?!



    • brechstange

      Wir huldigen einen Moloch. Eigenantrieb schaut anders aus, der heißt sicher nicht EU-Superstaat.

    • Undine

      @Rau

      Absolut richtig! Aber wir knebeln uns halt so gerne selber!

    • Flotte Lotte

      Rau, das ist auch das erste, was mir bei diesem Thema eingefallen ist.
      1. ist es einfach, von einem sehr niedrigen Niveau aus zu wachsen und
      2. können sie leicht niedrige Steuern haben, wenn wir ihnen unser STeuergeld geben...

    • dssm

      @Rau
      Seien wir doch ehrlich, die ganz großen Empfänger sitzen im Süden! Die Beträge pro Bürger sind in den Oststaaten einfach lächerlich.

    • Rau

      Die grösste Frechheit sind die EU-Eliten dieser Länder, die im Vergleich zum Lohnniveau in ihrer jeweiligen Heimat das 100fache und mehr abheben, trotz der niedrigen Steuern. Die arbeitende Bevölkerung dort hat davon genau so wenig wie wir hier.

    • Almut

      Peanuts gegen die Target 2 Salden von Deutschland: 855 Milliarden €, die kann dann der deutsche Steuerzahler berappen. Vor allem Italien und Spanien stehen da in der Kreide.
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/233148/umfrage/target2-salden-der-euro-laender/

    • dssm

      @Almut
      Die ganzen "Wert"papiere aus der quantitativen Erleichterung sind auch sehr verschieden sicher. Da diese Ausfälle auf alle nach Kapitalschlüssel verteilt werden, dürfen sich die Nordländer schon einmal auf nette Zahlungen vorbereiten!

      Von der gemeinsamen Einlagensicherung rede ich besser gar nicht, einfacher wäre es den spanischen, italienischen, portugisischen, cypriotischen, französischen, belgischen und griechischen Banken die halbe Bilanzsumme einfach bar abzulösen ...

    • Rau

      Die Umverteilung zu unseren ungunsten geschieht ja schon allein durch den Euro selber.

    • pressburger

      Warum die Aufregung über die mitteleuropäische Staaten und nicht über Griechenland, Italien, Portugal. Wie viel hat Polen bis jetzt bekommen, und wie viel hat Griechenland bis jetzt kassiert ? Diese Länder kassieren von Anfang an, und werden noch weiter kassieren auch wenn Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei die EU Gelder nicht mehr beanspruchen werden

    • Rau

      @dssm es geht ums Prinzip! Die Folgewirkungen von diesem ungleichen Wettbewerb stehen hier zur Diskussion. Mag sein dass diese Beträge lächerlich erscheinen. Es reicht jedoch für einen ruinösen Steuerwettbewerb, dafür, dass Betriebe abwandern um von niedrigeren Löhnen und niedrigeren Steuern zu profitieren. Es geht darum, dass wir seit Anbeginn in diesen EU Moloch einzahlen und andere deswegen bei dieser EU sind um zu kassieren. Wenn es nur um die Hilfe für die ehemaligen Ostblockländer ginge, könnte man ja damit leben, aber leider werden wir auf vielen weiteren Ebenen Euro, ESM, Asylindustrie usw ausgenommen.

    • fxs (kein Partner)

      Ist es nicht ein erklärtes Ziel der EU, weniger entwickelten Mitgliedern bei ihrer Entwick lung unter die Arme zu greifen. Die Visegrad-Staaten setzen die bereitgestellten Mittel offenbar effektiv ein, was man von den "Südstaaten" so nicht behaupten kann.

    • fewe (kein Partner)

      Richtig. Österreich zahlt sogar freiwillig doppelt so viel wie nötig.

  17. simplicissimus

    OT:

    Schweden setzt bald SoldatInnen gegen Bandenkriminalitaet, wahrscheinlich der faschistischen, weissen, schwedischen, maennlichen Jugend ein (oder irre ich mich da?):

    http://www.krone.at/1617893



    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)

      Als die Schweden vor einiger Zeit eine Insel für Übungen verwenden wollten mussten sie feststellen, dass dort das Schießen aus Gründen des Umweltschutzes verboten war.

  18. Almut

    Nicht zu vergessen unsere östlichen Nachbarn haben keine Gehirnwäscher der Frankfurter Schule und 68iger genossen. Wobei ich der Meinung bin, dass jemand der sich das Hirn durch die Frankfurter Schule und 68iger waschen lässt, kein Hirn hatte und hat.



    • Undine

      @Almut

      *****************************!

      Unsere östl. Nachbarn haben zurecht die Nase voll vom Sozialismus/Kommunismus!

      Man muß immer im Hinterkopf behalten, wer die Väter der Frankfurter Schule waren; diese haben die gleichen Wurzeln wie jene, die die Oktoberrevolution 1917 in Rußland betrieben, und es sind wiederum die gleichen, die die 68er-"Revolution" auslösten.

      Ergoogeltes:

      Als Frankfurter Schule wird die neomarxistische Verhaltens- und Erziehungslehre bezeichnet, die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno im Institut für Sozialforschung in Frankfurt begründet wurde. Die Frankfurter Schule war einer der wichtigsten Träger der Umerziehung, des Kulturmarxismus und ideologischer Grundstock der 68er-Bewegung. Horkheimer selbst arbeitete direkt für den VS-amerikanischen Geheimdienst an der Planung der Umerziehung.

    • simplicissimus

      Sie hatten schon diese Gehirnwaesche im Kommunismus, aber in absurden Ausmass und mit katastrophal erlebten Resultaten. Der Unterschied zu uns ist, dass die Gehirnwaesche weniger, subtiler und schwieriger zu erkennen ist, als im ehem. ostblock UND das die Lebensqualitaetskatastrophe noch nicht bzw. relativ wenig fuehlbar eingetreten ist. Mit anderen Worten, die Internazis haben es noch nicht geschafft, die Laender so zu ruinieren, dass es sogar das Hausmaedchen erkennt.

    • logiker2

      @Almut, ein Großteil der heutigen politischen "Elite" , Künstlerelite, Medienhuren wurden durch die FS geprägt bzw. sozialisiert, und wenn nicht direkt (altersbedingt), so eben von den Eltern. Die 68er Gesellschaftsverbrecher haben für den Kommunismus/Sozialismus sehr gute Arbeit geleistet, auch wenn sie es vielleicht gar nicht verstanden haben, aber man war beim "Zeitgeist" dabei und damit "IN".

    • HDW

      Tatsächlich wurde das Institut vom Austromarxisten Carl Grünberg noch in Wien nach dem WKII im Konsens mit dem ML Institut in Moskau und der Kommunistischen Internationalen, gegründet. Dann ging es nach Frankfurt zu ihrem Financier Weil und 1933 nach New York, nach dem WkII wieder Frankfurt woraus dann die kulturelle Hegemonie des Neomarxismus als 68er über uns gekommen ist. Kreißky spielte bei diesem "Falschen Bewusstsein" eine zentrale Rolle. Aber natürlich noch mehr die Heerscharen der Lefties von Italien über Deutschland, RAF u.BR, Frankreich und die US. Die derzeit betriebene Zwangsansiedlung islamischer Massen ist nur ein weiterer Versuch, Klassenkampf als Eisbrecher zu einzusetzen.

    • fewe (kein Partner)

      Die ehemaligen Ostblockländer erkennen in der EU die Methoden der Sowjetunion und stellen sich nun schlauer an. Die nehmen, was sie von der EU kriegen können und wenn das einmal nicht mehr der Fall sein sollte, werden sie vermutlich geschlossen austreten und evtl. einen eigenen Staatenbund bilden.

      Wenn in ca. vier Jahren die ersten "Flüchtlinge" aus 2015 eingebürgert werden, können sich diese ja ungehindert innerhalb der EU ausbreiten. Dann können sie die nicht mehr draußen halten. Möglicherweise treten sie dann aus der EU aus.

      Von der EU soll eine neue Gesetzesvorlage kommen, sodass auch weitschichtige Verwandte nachgeholt werden können. Das sind sicherlich etwa 20 pro "Flüchtling".

  19. Franz77
  20. Klimaleugner

    Der frühere Ostblock hat jetzt den Aufschwung, den wir in den 60er und 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts hatten. Ihre Infrastruktur, ihre maschinelle Ausstattung und ihre Fabriken waren genauso zerstört, wie unsere nach dem WKII. Halt nicht durch alliierte Bomben sondern durch den real existierenden Sozialismus. Den Sozialismus und die Russen meiden sie wie eine ansteckende Krankheit.
    Sie sind daher immun gegen die Dekadenz des Sozialismus und dessen Auswüchse a la Multikulti und Willkommens-Irrsinn.
    Wenn wir wieder konkurrenzfähig werden wollen, kann nur eine radikale Kehrtwendung helfen:

    • Aufnahme-Stopp für „Flüchtlinge“
    • Rückführung von „Flüchtlingen“ ohne Asylanspruch
    • Keine „Familienzusammenführung“
    • D.h.: Einfrieren bzw. soweit möglich Reduktion der Anzahl der ewig zu alimentierenden
    • Der Grund dafür: die jährlichen Kosten von > 4 Mrd € belasten unsere Volkswirtschaft nachhaltig mit 200 Mrd € (ewige Rente, Verzinsung 2%) – das ist inakzeptabel!!!!
    • Allein dieser Wettbewerbsnachteil wirkt derart lähmend, dass es kaum vorstellbar ist, dass er je aufzuholen sein wird
    Es gibt aber auch andere Probleme:
    • Die Qualität der Ausbildung nimmt parallel zur Anzahl der aufgenommenen „Flüchtlinge“ ab
    • Das ist ein weiterer massiver Wettbewerbsnachteil, denn bisher konnten wir unsere überhöhten Löhne und Gehälter mit der guten Ausbildung argumentieren – das fällt jetzt auch weg
    • Man sollte auch die Auswirkungen der Trump’schen Steuerreform nicht unterschätzen – auch die wird viele Arbeitsplätze in Europa kosten, egal was linke Schreiberlinge über Trump fantasieren.

    Zusammenfassung: schlechte Karten für die Zukunft unseres sozialistischen Paradieses; aber immer noch besser wie Venezuela.



    • Undine

      @Klimaleugner

      *********************************!

    • pressburger

      Absolut zutreffend. Die finanzielle Belastung durch die bis in alle Ewigkeit Unproduktiven Konsumenten, ist fast ein point of no return.

  21. pressburger

    Österreich hat zwei Komplexe. Einen Minderwertigkeitskomplex und einen Überheblichkeitskomplex. Alles was nördlich und westlich der Landesgrenzen angesiedelt ist wird glorifiziert, beneidet und nachgeäfft. Alles was östlich und südlich der aktuellen Landesgrenzen wird von oben herab betrachtet und als arme, unterbemittelte Nachbarn herablassend behandelt.
    Es wäre an der Zeit, dass Österreich endlich erwachsen wird, autonom handelt, sich keinen Vorschriften die von aussen diktiert werden, unterwirft.
    Die Situation eines Landes wird zuerst durch seine geostrategische Lage bestimmt. Österreich hat sich bis jetzt um die Akzeptanz der Zugehörigkeit zu einen grösseren kulturellen und wirtschaftlichen mitteleuropäischen Raum gedrückt. Die bisherigen Regierungen haben sich der Erkenntnis verweigert, dass es keinen eisernen Vorhang mehr gibt und damit auch keinen Ostblock. Es gibt wieder ein Mitteleuropa mit Ländern die wirtschaftlich erfolgreich agieren. Verpasst Österreich den Anschluss an diese Entwicklung Mitteleuropas, bleibt nur die Alternative der Beteiligung am Niedergang der West-EU mit allen negativen Konsequenzen.
    Zwei Bemerkungen: In der Zusammenarbeit in Richtung Osten und Süden, geht es nicht um die Visegrad Staaten, sondern auch um Slovenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien usw.
    Wie stark die Postion der Visegrad Staaten tatsächlich ist, zeigt der Rückzug der Drohungen aus Brüssel,



    • Dr. Faust

      @Pressburger

      ".... Österreich hat zwei Komplexe. Einen Minderwertigkeitskomplex und einen Überheblichkeitskomplex. Alles was nördlich und westlich der Landesgrenzen angesiedelt ist wird glorifiziert, beneidet und nachgeäfft. Alles was östlich und südlich der aktuellen Landesgrenzen wird von oben herab betrachtet und als arme, unterbemittelte Nachbarn herablassend behandelt. ..."

      Sehr schön analysiert. Alfred Adler wäre einverstanden denk ich!

    • Franz77

      Österreich ist frei! Zugegeben, ich war schon lustiger. ;-)

    • simplicissimus

      pressburger ********************************!

    • dssm

      @pressburger
      Auf den Canarischen Inseln ist das Wetter milder als bei uns! So richtig Ihre Ausführungen sind, aber sie sind ebenso problemlösend wie meine, ebenso richtigen, Wetterbetrachtungen zu den Canaren.

      Wie kann eine längerfristige realistische Lösung ausschauen? Man soll von anderen nichts verlangen, was man nicht selber kann! Ich weiß nicht mehr wie wir aus der Malaise ungeschoren herauskommen – wissen Sie es?

    • simplicissimus

      Wir kommen aus der Malaise nicht ungeschoren heraus, dssm. Die Schur muss und wird statt finden. Dann kann wieder Wolle wachsen ....

    • HDW

      Aus volksdeutscher Vertriebenen stammend kann ich heute nur allem zustimmen. M.M.n. repräsentieren gerade Kurz und Strache ideologisch und biografisch die Drehung der geokulturellen Kompassnadel Österreichs nach Süd-Ost. So bewundernswert auch der schweizer Weg oft ist, Sempach, Morgarten und Näfels haben die nie vergessen.

    • pressburger

      @dssm
      Zugegeben, die Situation ist ziemlich hoffnungslos, das sollte die Regierenden nicht daran hindern, sie ernst zu nehmen. Viel Zeit bleibt nicht. Eine mögliche Strategie könnte die grundsätzliche Revision des bisherigen Weges sein, immer engere Anbindung an die Brüsseler EU. Eine realistische Analyse der strukturellen Schwächen dieser Organisation kann nur zu einen Ergebnis führen.Niedergang, ähnlich wie Ostblock 1989.
      Mögliche Lösung, Anbindung an Staaten die ein dynamisches Wachstum vorlegen, die ihre Identität bewahren. Eine enge Koalition mit den Visegrad Staaten als Chance für Österreich. Sicher ein gewisses Risiko. Aber, no guts no glory.

    • Sensenmann

      Diese zwei Komplexe sind nur den deutschen Stämmen eigen.
      Der erste "Grüne", der Heidedichter Herrmann Löns mit seinen Natur- und Jagdgeschichten und historischen Romanen har das auf den Punkt gebracht:

      »Das ist nicht weit her,« sagt der deutsche Biedermann, wenn er ausdrücken will, daß ein Ding nicht wert sei. Kein Volk der Welt außer uns hat ein ähnliches, von so rührender Selbstlosigkeit zeugendes Sprichwort.

      Überall kann man die herrlichen Wirkungen dieses erhebenden Zuges völkischer Uneigennützigkeit erblicken: in der Mode, in der Tierzucht, im Bühnenwesen, in der erzählenden und bildenden Kunst, natürlich auch im Sport....

      http://gutenberg.spiegel.de/buch/kraut-und-lot-1631/21

    • Wise Wolf_CEE (kein Partner)

      Ich gratuliere Ihnen zu scharfen Beobachtung. Bin Selbst in Mitteleuropa sehr viel unterwegs Problem ist, dass Österreicher nicht differenzieren. Z.B. in Wien werden Top Kräfte aus "neuen" EU Staaten mit diversen Zuwanderern in einen Topf geworfen. Das Wissen über Nachbarn und überhaupt Allgemeinwissen ist in Österreich auf sehr niedrigem Niveau...Selbst-applaudieren, belehren und Selbstdarstellen ist aber im Trend... Leider merken sie nicht mehr, dass die "Nachrichtenempfänger" nur in Stille schmunzeln...Österreich wird sich bewege, nur wenn (wie oft in der Geschichte) von Außen gezwungen wird... Es kann dieses Mal aber sehr zu spät sein...

  22. Romana

    Wie kann man als Republik die Anteile eines Unternehmens wie Casinos Austria verkaufen? Täglich werden millionenfach Glücksspiele in Casinos, Trafiken und online gspielt, mit bescheidenen Gewinnen. Ein satter Unternehmensgewinn ist vorprogrammiert, ohne jedes Risiko. Wie unfähig muss man sein, damit keinen Gewinn zu machen? Ich bin überzeugt, die Tschechen werden mehr erwirtschaften als "eine schwarze Null" (K. Stoss über die Bilanz nach 2016).



  23. dssm

    Eine hoffnungslose Sache, denn die Steuern sind bei uns nicht um ein paar Prozent höher, sondern gleich doppelt und mehr. Alles was im internationalen Wettbewerb mithalten will, muss (!) die Kosten im Griff haben, Steuern und Abgaben sind da ein wesentlicher Faktor. Nicht nur die Steuern sind hoch, sondern die Steuergesetzgebung kennt zahlreiche Widersinnigkeit, rund um Abschreibung, Fahrzeuge oder Rückstellungen, welche alle den zu versteuernden ‚Gewinn‘ erhöhen. Alles Dinge die es sonst so nur in Deutschland gibt, wobei dort die Steuern deutlich niedriger sind. Dazu hohe ‚privatwirtschaftliche‘ Kosten für Berater rund um Lohn- und Steuerrechnung, einfach weil die abertausenden Bestimmungen nur mehr von Fachleuten halbwegs überblickt werden können.

    Das Problem ist einfach, Gegensteuern zahlt sich erst aus, wenn auch wirklich die Regeln drastisch vereinfacht und die Steuersätze radikal gesenkt werden. Wie soll das gehen? Die gigantische Sozialindustrie muss eher weiterwachsen um den Absolventen der Orchideenfächer Jobs bieten zu können, ebenso die ganzen Beratergruppen, die ja auch nur als Akademikerausgedinge existieren. Da importieren wir lieber noch ein paar Kulturbereicherer, die sorgen schon für ein Jobwunder! Allein die Zahl der Anwälte, Sozialarbeiter, Lehrer, Dolmetscher ...

    Herrn Unterbergers Mahnung ist richtig, aber hat irgend jemand eine Idee wie man diese Probleme demokratisch und rechtsstaatliche lösen kann?

    p.s. nicht einmal die von Herrn AU angesprochenen Berge sind ein Alleinstellungsmerkmal, ein Besuch in der Tatra überzeugt!



    • Pennpatrik

      Und da haben Sie sich noch nicht über die DSGVO informiert. Wir als Kleinbetrieb haben als Informationsteitca 48 Stunden investiert.
      Die Durchführung wird wohl an ein bis 2 Mannmonate in Anspruch nehmen.
      Das ist den meisten Unternehmern noch nicht bewusst.

    • dssm

      @Pennpatrik
      Oder die Meldepflicht des wirtschaftlich Verfügungsberechtigten, das Handelsregister ist ja neuerdings zu wenig.
      Alleine die Erstellung von zwei Bilanzen kostet viel Zeit und Geld, nebenbei erwähnt, die alte Regierung wollte dieser Sinnlosigkeit schon zu Leibe rücken, aber passiert ist nichts.
      Und wehe man macht den kleinsten Fehler oder weiß schlicht nichts davon, schon gibt es saftige Strafen, was man genau genommen bei der Abgabenlast dazuzählen müsste, da dies ja offensichtlich im Sinne der Verwaltung ist, sonst wäre manches klarer formuliert.

      Und zum neuen Datenschutzschwachsinn sage ich erst gar nichts mehr, wir engagieren einen eigenen Berater ...

    • Sensenmann

      Dazu kommt noch, daß wir zwar unzählige Studenten in Geschwätzwissenschaften ausbilden, aber Elektroinstallateure, Schlosser, KfZ-Mechaniker, maschinenbautechniker, Rohrinstallateure, Dreher, Krankenpfleger und EDV-Techniker zu Mangelberufen gehören!!

      Das muss enden. Wer Präislamische Numismatik, Rabbinische Weisheiten, Internationale Entwicklungszusammenarbeit oder Struktur und Entwicklung der Gegenwartsgesellschaft und was der Geschwätzwissenschaften noch mehr sind studieren will, kann das gerne tun.
      Zu Vollkosten.

      Ich halte JEDEN der oben aufgeführten "Mangelberufe" für wichtiger als die Geschwätzwissenschaft. "Privatgelehrter für Sanskritforschung" ist natürlich auch was...

  24. Bob

    Wenn man Prag bzw Krakau und auch Budapest besucht, kann man blühende herrlich renovierte Städte sehen. Fährt man nach Wien sieht man zugesperrte verdreckte Geschäfte, herumstreunende Jugendliche, und in so manchen Gegenden hört man kein einzig deutsches Wort. Dafür Kopftücher und sackbekleidete kinderwagenschiebende schwarze Gestalten.
    An den Oststaaten könnte man sich ein Beispiel nehmen.



    • pressburger

      Der Vergleich fällt noch viel, viel schlimmer aus wenn man in diesen Vergleich 25 Jahre zurückgeht. Prag, Krakau, Pressburg haben sich entwickelt, Wien entwickelt sich zwar auch, aber rückwärts.

    • steinmein

      Wie sagte bereits der Gugelhupf- Kabarettist? " Aber bei uns in Bagdad". Wien ist eben anders und dass die Stadtpartei auf die eigenen Vorteile blickt, weiß jeder.

    • Franz77
    • logiker2

      ******************! Wien ist eben gefallen, weil jede Rot/Grün regierte Stadt dem Untergang geweiht ist.

    • pressburger

      Die RotGrünen in Wien haben noch grosses vor. Zustände wie in Berlin, könnte doch noch ein erstrebenswertes Ziel sein, oder lieber Brüssel, Göteborg, Mannheim. Auf keinen Fall Budapest, Prag oder Warschau.

    • golan.boris (kein Partner)

      pressburger,Pressburg hat sich weiter entwickelt,sorry aber nach hinten.

  25. simplicissimus

    Wir werden jede Menge Arbeitsplaetze Richtung Nachbarn und Richtung Mittlerer und Ferner Osten verlieren, dank unserer ueberkandidelten Ansprueche.
    Das sagte ich der Gewerkschaft schon vor mehr als 20 Jahren.
    Reaktion der Gewerkschaft war: No, dann kassier ma halt nochamol ab. Lohnverhandlungen!
    Der Produktionsbetrieb, obwohl operativ gesund, wurde bald darauf aus Rationalisierungsgruenden von Grosskonzern geschlossen. Als damaliger GF verliess ich das Unternehmen, das reinen Handel weiterbetreiben sollte aus Protest, da ich jahrelang um den Standort und die Arbeitsplaetze gekaempft hatte. Aber ich muss sagen, unser linkes Umfeld hat diesen Kampf eher erschwert als erleichtert. Einziger Erfolg war eine individueller Vereinbarung ueber Flexibilisierung der Arbeitszeit entsprechend der Saisonalitaet der Branche, angeblich die erste in Oesterreich.

    Mittlerweile hat sich sicherlich viel veraendert, Auflagen und Anforderungen sind staendig gestiegen, viele Branchen koennen in Oe nicht mehr rentabel produzieren.
    Es wird wohl zu einem Angleich des Wohlstandsniveau in Ost und West kommen, was bedeutet, dass wir Wohlstand verlieren werden. Unausweichbar.



  26. Josef Maierhofer

    Ja, genau, nicht lange fragen, sondern handeln.

    Dort darf man handeln, hier haben wir die Fesseln von Wettbewerbsbehoerde, von Arbeitsrecht, die schweren Behinderungen durch Arbeiterkammer, die schweren Zerstörungen durch Gewerkschaften, die Unternehmerfeindlichkeit der linken Politik und Gesellschaft, sowie ein Verwaltungsunwesen, das seinesgleichen sucht, die höchsten Steuern, eine Unternehmerfeindliche Justiz, eine hirnkranke Politik, Korruption, Selbstbedienung und Selbstzerstoerung, Import von Steinzeitanalphabeten, Export von Fachkräften, eins Volksfeindlichkeit, die ihresgleichen süchtig, fast nur Vollkasko versorgten Pöbel, da importieren die linken Parteien ( Grün und Rot - Rotzgruen) noch zusätzlichen Internationalpoebel, wie die nächsten Tage zeigen werden.

    Ja, was erwarten wir bei so intensiver Selbstbehinderung und Selbstbeschaedigung?

    Viele verzweifelte Österreicher verlegen ihre Firmen nach Bratislava, Ungarn, Prag, große gehen nach USA, China, Indien.

    Das nenne ich österreichische Dodelhaftigkeit.

    Ob die Regierung da noch ein Umdenken schafft, das geht sicher nicht mit P.C., Gender, Quote, 'Medienkooperationen, Steuergeldverschwendung, sondern mit Recht und Ordnung, Gesetz, Exekution, und nicht zuletzt mit niedrigen Steuern und Strenge.

    Ja, die anderen haben Wettbewerbsvorteile.



  27. ibn rushd

    Ich habe kürzlich mit einem polnischstämmigen Deutschen gesprochen, dessen beide Kinder selbstverständlich ins Gymnasium gehen und naturwissenschaftlich interessiert sind.

    Die werden studieren und werden in Zukunft gebraucht. Ob sie in Österreich bleiben, ist nicht so sicher.

    Ich hoffe die neue Regierung beschäftigt sich mehr mit der Förderung solch zukünftiger Leistungsträger, statt Unmengen an Kraft und Geld in hoffnungslose "Zuwanderergruppen" zu stecken. Der Aufwand, der betrieben wird, um ein gleiches Niveau herzustellen, ist enorm und wird in Unterdurchschnittlichkeit enden. Da können die "klugen" Wissenschafter von den ideologiebesoffenen pädagogisch universitären Einrichtungen quatschen was sie wollen.



  28. otti

    Warum nur habe ich beim lesen dieses Artikels den Begriff "strategisches Denken" und die Gesichter von Foglar und seinen Spießgesellen vor mir ? (Sozialpartner etc.........)






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