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Ein neuer Krieg beginnt und die Medien sind desinteressiert drucken

Lesezeit: 8:00

In etlichen Medien konnte man in den letzten Tagen wieder einmal ebenso scharfe wie schwachsinnige Attacken auf angebliche Kriegstreiber namens Donald Trump und H.C.Strache lesen. Dabei eskaliert seit Tagen ganz anderswo eine dramatische neue Kriegsgefahr. Aber diese ist bisher fast völlig ignoriert worden. Vielleicht gar, weil man (vorerst) weder Strache noch Kurz noch Trump die Schuld daran geben kann, sondern jemand anderer der Kriegstreiber ist?

Die neue Kriegsgefahr besteht in der massiven türkischen Mobilisierung und beginnenden Attacken gegen die syrischen Kurden, die dort im letzten Jahr dem "Islamischen Staat" ein großes Stück Territorium abgejagt haben. Man muss ernsthaft damit rechnen, dass die türkische Armee in Kürze voll angreifen wird. Die Türkei wird zwar von dort aus gar nicht bedroht, aber Diktator Erdogan fürchtet, dass nach den syrischen auch die türkischen Kurden die Unabhängigkeit verlangen könnten und will gleich abschreckend ein brutales Zeichen der türkischen Stärke setzen.

Diese Sorge Erdogans droht zu einem neuen blutigen Krieg zu führen, der an erbitterter Grausamkeit alle nahöstlichen Konflikte der letzten Jahre möglicherweise übertrifft. Denn die – bisher von den USA unterstützten und nach dem Sieg über den IS selbstbewusst gewordenen – Kurden werden sich gewiss nicht kampflos ergeben. Vor allem weil sie kampferprobt sind, weil sie von den Amerikanern im letzten Jahr als effizienteste Streitmacht gegen den "Islamischen Staat" gut aufgerüstet worden sind und weil die türkische Armee von vielen Fragezeichen umgeben ist.

Aber warum kann diese Kriegsgefahr den meisten Medien kaum entnommen werden? Ein Grund dürfte sein, dass ihnen ideologisch nicht ins Konzept passt, die Türkei zu kritisieren. Denn erstens wird die Türkei schon seit langem von Sebastian Kurz wie H.C.Strache kritisiert – da kann ein ordentlicher Linksjournalist doch nicht auf der gleichen Seite wie diese Schmuddelkinder stehen. Und zweitens will man die Türkei ja als gut und entscheidend dafür darstellen, dass der Flüchtlingsstrom über den Balkan aufgehört hat. Denn sonst müsste man dieses Aufhören ja der von Kurz orchestrierten Sperre der Balkan-Route zugute schreiben. Und das wäre wirklich das Letzte, was linksliberale Mainstream-Medien tun wollen (daher ignorieren sie in ihrer schlichten Denkweise lieber, dass sie damit die Schuld der Türkei am Millionenstrom des Jahres 2015 zugeben: Denn wenn Ankara 2016 imstande war, nach Erhalt von Geld aus Deutschland den Strom einfach zu stoppen, hätte es das ja auch vorher tun können, hat also bewusst die Massen nach Europa gelenkt!).

Zurück in die Gegenwart: Ein türkischer Angriff gegen die syrischen Kurden wäre eindeutig das Aggressivste, was ein europäisches Land – das die Türkei ja geographisch ein wenig ist – in den letzten Jahrzehnten verschuldet hat. Es übertrifft sogar die russischen Militäraktionen in der Ukraine, in Georgien oder Moldawien, da diese weniger Blut gekostet haben, als ein türkisch-kurdischer Krieg wohl kosten wird.

Daher müsste jetzt die türkische Mobilisierung gegen die Kurden eigentlich von allen Seiten verurteilt werden. Aber die Weltpolitik schaut lieber weg. Aus vielerlei Gründen:

  1. Zwischen Russland und der Türkei – seit Jahrhunderten eigentlich Erbfeinde – ist in den letzten Monaten ein erstaunliches Tauwetter ausgebrochen. Die beiden Staaten haben die vielen Kondflikte der Vergangenheit hinter sich gebracht (für Russland haben die türkischen Meerengen die einstige Bedeutung verloren; es gibt keine Grenzprobleme um Einflusssphären am Balkan mehr; die Türkei hat ihren Kampf gegen den syrischen Diktator Assad aufgegeben; und sie ist heute trotz der russischen Krim-Invasion am Schicksal der eigentlich mit ihnen verwandten Krimtataren desinteressiert, wofür die Russen dankbar sind, die sich noch an den einstigen Krimkrieg erinnern). Beiden Ländern sind viele andere Interessen wichtiger.
  2. Die USA und andere westliche Länder hüten sich gleichzeitig weiterhin, allzu kritisch mit der Türkei zu sein, ist diese doch Nato-Mitglied – auch wenn diese Mitgliedschaft einst nur wegen des türkischen Antagonismus zu Russland entstanden war.
  3. Trump hat kein strategisches Interesse, sich allzu sehr in einem weiteren Konflikt zu engagieren – nicht einmal verbal (mehr hat er eh nirgendwo getan). Er hat schon genug am Hals, und er hat intellektuell oder emotional die Kurdenfrage wohl noch gar nicht verstanden.
  4. Griechenland, ein anderer Erbfeind der Türkei, hat freundliche Töne aus der Türkei gehört, über die es sich angesichts der eigenen Problemlage innig freut.
  5. Auch viele andere europäische Länder sind ganz begeistert, dass die Türkei seit Wochen plötzlich extrem freundlich über und zu Europa spricht, dass Ankara einige vage Versprechungen zu den vielen politischen Gefangenen macht und neuerdings ganz auf die aggressiven Drohungen des Vorjahres verzichtet. Die EU-Europäer übersehen ganz, dass das nette Worte ohne echte inhaltliche Konzessionen sind (ganz ähnlich wie es übrigens auch Nordkorea mit Erfolg macht!). Dabei deutet alles darauf hin, dass die Türkei gegenüber Europa den Rücken freihaben will, damit sie sich ganz den Kurden "zu"wenden kann. Aber das begreift Europa nicht.
  6. Etliche EU-Länder wie Spanien (siehe Katalonien und Basken), Italien (Südtirol), Rumänien (Siebenbürgen) oder die Slowakei (siehe die ungarisch besiedelten Landesteile entlang der Donau) stehen emotional ganz auf der Seite der Türkei, weil sie panische Angst davor haben, dass andere Regionen und Volksgruppen nach Unabhängigkeit und Sezession rufen könnten.
  7. Die einzige politische Bewegung, die sich immer für die Kurden engagiert hat (fast jede politische Bewegung hat ja auch Verdienste), nämlich die Grünen, befinden sich europaweit heute zwischen Scheintod und Verwesung.
  8. Der gravierendste Grund, warum sich auch sonst niemand sonderlich zugunsten der von der türkischen Armee bedrohten Kurden äußert: Man hat fast nirgends eine klare Meinung zur Grundfrage, ob die Kurden das Recht auf nationale Unabhängigkeit haben oder ob sie die Oberherrschaft fremder Völker hinnehmen müssen.

Da prügelt man lieber Trump wegen seiner Tweets zu Korea – als ob er schuld sei, dass der dortige Diktator seit Jahr und Tag Atomwaffen und Interkontinentalraketen bauen lässt. Und hierzulande beschimpft man lieber – schon aus alter Gewohnheit, weil man die FPÖ immer beschimpfen muss, – Strache als Kriegstreiber. Der Grund: Strache hat sich für den Anspruch der bosnischen Serben auf Selbstbestimmung ausgesprochen.  Was in Wahrheit ein durchaus überlegenswerter und eher friedensfördernder Gedanke ist, dass der aus drei Teilen bestehende Staat Bosnien in Wahrheit nicht lebensfähig ist.

Wer diesen Anspruch bezweifelt, sollte an den Alois Mock der 80er und 90er Jahre zurückdenken. Dieser hat damals wider alle Anfeindungen als erster relevanter europäischer Politiker – aber von einem eisenfesten moralischen Fundament aus – gesagt: Ja, die Slowenen und die Kroaten haben das Recht auf Sezession aus Jugoslawien heraus, auf Freiheit und Unabhängigkeit.

Diese Völker haben dies so wie heute Kurden und Srpska eindeutig gewollt. Sie haben ein klares Siedlungsgebiet. Sie haben nie in der Geschichte einen Willen nach staatlicher Einheit mit Serben, Bosniern oder Montenegrinern etwa durch ein Referendum bestätigt.

Heute sind wir uns alle einig: Trotz mancher verbliebener Probleme ist es eindeutig gut, ethisch, natur- wie menschenrechtlich in Ordnung, dass Slowenen und Kroaten einen eigenen Staat haben.

Und es ist schlicht Verdrängung oder verlogene Heuchelei, wenn nun manche sagen (besonders die immer im Status quo verharrenden Diplomaten tun das gerne): Slowenien und Kroatien sei doch etwas ganz anderes gewesen als heute die Republika Srpska oder die Kurden. Diese Behauptung ist aber falsch. Alles Wesentliche ist gleich. Denn:

  1. Es ist geradezu lächerlich, dass die die Status-Quo-Anhänger mit der kommunistischen, von Tito dekretierten Verfassung argumentieren. Sie sagen, Slowenien und Kroatien wären damals jugoslawische Republiken gewesen, während die heutige Republika Srpska damals bloß ein Teil Bosnien-Herzegowinas gewesen sei. Das ist Mumpitz: Eine ethische oder menschenrechtliche Beurteilung kann doch nicht von einem durch einen Diktator dekretierten Verfassungspapier abhängig sein!
  2. Auch die Ablehnung einer Unabhängigkeit der syrischen Kurden oder der bosnischen Serben durch Syrien beziehungsweise Bosnien bedeutet keinen relevanten Unterschied. War doch auch das einstige von Serben beherrschte Jugoslawien striktest gegen die Sezession der Slowenen oder Kroaten gewesen (und hatte damals dabei übrigens die Unterstützung aller Linken dieser Welt, einschließlich die eines Bundeskanzlers Franz Vranitzky).
  3. Ebenso wenig können die auf die Sezession folgenden jugoslawischen Unabhängigkeitskriege als Argument herangezogen werden, dass solche Regionen keinen grundsätzlichen moralischen Anspruch auf Unabhängigkeit hätten. Im Gegenteil: Erst wenn die Welt diesen Anspruch verneint, wird jenen Regionen und Völkern vermittelt, dass sie ihre Ziele nur kriegerisch erreichen können. Es wäre geradezu Pflicht einer Friedenspolitik, sich klar und deutlich zur Selbstbestimmung zu bekennen. Dauerhafter Friede kann nicht von durch irgendwelche historischen Zufälligkeiten gezogenen Grenzlinien abhängig sein.
  4. Und ganz besonders mies wäre es, wenn hinter dem Nein mancher Österreicher zum Selbstbestimmungsrecht der Kurden und bosnischen Serben ein historisches Freund-Feind-Denken stecken sollte, das nicht darüber nachdenkt, was richtig, was gerecht wäre. Das vielmehr meint: Weil Slowenen, Kroaten und Türken im ersten Weltkrieg an der Seite Österreichs gestanden sind, müsste man jetzt umgekehrt ungeprüft immer an ihrer Seite stehen; und deshalb seien die Serben immer die Bösen.

Ein solches Denken würde sogar die Wahrscheinlichkeit künftiger Kriege erhöhen. Gerade wer damals gesagt hat "Die Serben haben kein Recht, die Kroaten oder Slowenen zu beherrschen", der kann sich heute nur dann in den Spiegel schauen, wenn er genauso sagt: "Die Bosniaken (=die muslimischen Bewohner Bosniens) haben kein Recht, die serbische Minderheit in deren heutigen Siedlungsgebieten zu beherrschen. Die Kosovo-Albaner haben kein Recht, die kleinen, aber geschlossenen serbischen Gebiete im Norden zu beherrschen. Syrien oder die Türkei haben kein moralisches Recht, den eindeutigen Unabhängigkeitswillen der Kurden zu ignorieren."

Aber all diese Fragen und Aspekte werden von der Weltpolitik ignoriert. Deswegen wird Bosnien noch lange keine gute Entwicklung haben. Deswegen wird es wohl bald in Kurdistan zu einem neuen schlimmen Krieg kommen.

Denn das Motto der Weltpolitik ist ja: Wegschauen, solange es geht.

PS: Auch die eindeutigen Kriegsverbrechen, die die Serben einst begangen haben, ändern nichts an der grundlegenden Rechtsfrage (ganz abgesehen davon, dass Kriegsverbrechen auch von anderen begangen worden sind).

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDiplomat
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 04:35

    Ein höchst notwendiger Aufruf gegen die türkischen Bestrebungen, die Kurden niederzumetzeln!

    Die Absichten der TUR müssten eigentlich massive Reaktionen vor allem auch aus Brüssel und auch von der NATO hervorrufen. Tun es aber nicht! Die Gründe sind in obigem Artikel sehr gut beschrieben. Die Türkei war Jahrzehnte lang im Kalten Krieg das Bollwerk und der Stachel an der Südflanke der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, also eine beachtlich drohende Speerspitze im Süden und wichtig zur Kontrolle der Schwarzmeerzugänge. Wenn allerdings heute die TUR und RUS miteinander mauscheln, bleibt die Frage, wofür die TUR in der NATO noch notwendig ist.
    Und übrigens bin ich mir gar nicht sicher, wer denn da die größere Bedrohung für Europa darstellt. Militärisch (allerdings mehr theoretisch) natürlich RUS, aber vor allem kulturell ist derzeit die immer radikaler werdende TUR die weit größere und leider reale Bedrohung.

    Sollte die TUR in Nordsyrien tatsächlich militärisch einen Krieg gegen die "unliebsamen" Kurden beginnen, müssten eigentlich-analog zu RUS- UNVERZÜGLICH SANKTIONEN VON DER EU verhängt werden, aber das schaue ich mir an. Vor allem Kanzlerin Merkel wird (trotz physischem Nichtvorhandensein) gewiss auch keine symbolischen " Cojones" haben, und wie immer das Problem "Ausschweigen".
    Daher ist der o.a. Punkt 5 doppelt zu unterstreichen.

    Dem Punkt 6 möchte ich teilweise widersprechen, da am gesamten Balkan die Ressentiments gegen die TUR noch immer sehr ausgebildet sind, mit Ausnahme der von der TUR zwecks "Vertiefung" der Islamisierung unterstützen muslimischen Gebiete BiHs, des Sandjaks, die muslimischen Teile von Bih (auch Richtung Montenegro, Raum Ulcinj), des albanischen Teils des KOS und ALB selbst. Im KOS gibt es übrigens nicht nur im Norden, sondern auch im gesamten übrigen Raum serbische Enklaven, was eine Teilung de facto verunmöglicht (neben der ohnehin hysterischen "Teilungsaversion" Brüssels). Ich habe bereits zu Beginn der 2000er Jahre die Theorie geäußert, dass man das Balkenproblem langfristig nur lösen wird können, wenn die Ethnien zuerst neu aufgeteilt werden, um sie dann nach einigen Jahren der Beruhigung in einer "höhern Organisation" (EU) wieder zusammenzuführen. Mittlerweile habe ich allerdings insofern meine Meinung drastisch geändert, als ich gegen jedwede EU-Erweiterung bin. Vor allem in ALB wäre (als derzeitiger Beitrittskandidat) eine lupenreine muslimische Gesellschaft, wo neben den Bestimmungen des Korans noch der KANUN dazukommt, von den noch immer prägend vorhandenen Clan-Strukturen einmal abgesehen!
    Insbesondere österreichische Diplomaten, vorwiegend SPÖ-nahe, haben sich aber immer stets gegen eine Neuverhandlung von Dayton ausgesprochen. Da aber derzeit Europa verständlicherweise von anderen, viel gewichtigeren Problemen "überschwemmt" wird, will man sicher keine neuen Baustellen eröffnen.

    Ich bin der Meinung, dass in BiH zwei Probleme schlummern, die uns in einigen Jahren mit lautem Knall um die Ohren fliegen werden: die zunehmende islamische Radikalisierung durch massiven finanziellen und ideologischen Einfluss von außerhalb und eben die oben erwähnte Republika Srpska.
    Daher: keine EU-Aufnahme rein islamisch strukturierter Gesellschaften mehr, es reicht, wenn uns die eigenen Politiker (Brüssel und Berlin) mit der Umstrukturierung unserer Gesellschaft beglücken. Das scheint ungebrochen die vordringlichste "EU-Baustelle" zu sein!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 05:28

    Die "Weltpolitik", die ja beständig von Demokratie faselt, versteht darunter den Menschnen zu "erklären" was richtig und gut, od. falsch und ungerecht ist, ohne Rücksicht auf gewachsene, gebundene Strukturen.

    Sowie ich finde, daß die Krim zu Rußland gehört, so sollen die Kurden einen eigenen Staat bekommen. Warum erlaubt man einer ethnischen Gruppe von etwa 30 Mio. Zugehörigen keine Autonomie, keine eigene Souveränität? Ja nicht einmal ein Referendum?
    Liegt die Geißelung der Kurden daran, daß viele Bodenschätze in diesen Gebieten zu finden sind?
    Od. liegt die Geißelung nur am Größenwahn des türkischen Sultans?

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 09:08

    So richtig gemütlich wird es dann, wenn der Krieg gegen die Kurden eskaliert und bei uns Türken gegen Kurden auf die Straße gehen und randalieren.

    Ich sehe schon die Schlagzeilen im ORF, Falter und Standard: "Kurden von Strache aufgehetzt", "Kurz unfähig zur Deeskalation", "Regierung hat Situation falsch eingeschätzt" bis hin zu "Schlagende Verbindungen gießen Öl ins Feuer".

    Es geht doch nichts über objektive Berichterstattung, gell!

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 08:21

    Ich würde gerne einmal das dahinterliegende Prinzip von den Linken verstehen:

    Sezession der Krim und Ostukraine ist böse
    Sezession Bosniens ist gut
    Sezession Kataloniens ist böse
    Sezession des immer schon zu Serbien gehörenden Kosovos ist gut
    Sezession der serbischen Teils Bosniens ist böse
    Sezession der Schotten und Nordiren im Falle eines Brexits ist gut
    Sezession der Kurden ist böse....

    Warum werden ähnliche Dinge von der EU und den willfährigen Mainstream-Medien so unterschiedlich beurteilt?

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 11:51

    Eing erstklassige Zusammenfassung von Andreas Unterberger.
    Natürlich muss die Frage erlaubt sein, wo denn die "russischen Militäraktionen" gegen die Ukraine mit den vielen Toten sind? Im Donbass wehren sich ethnische Russen gegen das ukrainische Regime von EU und Yankees Gnaden, allerdings ohne dass reguläre russische Truppen eingegriffen hätten. Wäre dem so, würde die ukrainische Junta bereits baumeln und das Problem wäre gelöst. Daß aus dieser Ukraine die EInwohner zu Millionen geflohen sind und sich in Polen oder de Baltikum und Weißrussland aufhalten zeigt ja, wie wunderbar das dortige Regime für sein Volk zu sorgen im Stande ist.
    Aber egal, dieser Seitenhieb war eben der Atlantikbrücke geschuldet.

    Was die Serben angeht: Als Österreicher hat man an sich ja wenig Sympathien für dieses Volk. Aber Recht muss Recht bleiben und auch wenn die Serben vollkommen selbst Schuld an ihrer Misere sind - ihr klassisches Shithole-Country "Jugoslawien" kannte ja keine Völker, sondern nur "Jugoslawen" und deshalb haben sie die Übernahme weiter von Serben bevölkerter Landesteile durch mohammedanische paläolithische Lemuren wohlwollend zugelassen -gilt doch das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
    Die Empörung der Linken, weil FPÖ-Politiker dies auch öffentlich fordern, ist nur mehr ekelhaft.
    Für die von den Marxisten erfundenen "Palästinenser" (ein Volk diese Namens gab es niemals) hingegen marschierten die Linken in Permanenz auf, wie sie auch für die Interessen der von ihnen erfiundenen "Austrotürken" jederzeit eintreten. Motor ist der linke Antisemitismus, den ihnen schon ihr Oberguru Marx in die Wiege legte einerseits und der Hass auf alles Deutsche andererseits.

    Bei allen Quatschbuden von der UNO über EU bis hin zu diversen nationalen Parlamenten wird das Selbstbestimmungsrecht der Völker mit Füßen getreten. Die Kurden (egal was man von diesem Volk halten mag) haben genau so das Recht ihren eigenen Staat zu gründen und sich notfalls ihre Staatshoheit mit Waffengewalt zu erkämpfen wie jedes andere Volk auch. Die UNO schweigt natürlich still, wenn reguläre türkische Truppen das Territorium eines souveränen Staates besetzen. Interessanterweise gibt es da keine "Verurteilung" durch die UNO.
    Die Russen helfen ihrem Freund Assad auch nicht, diesen Angriff abzuwehren. So weit geht ihre Liebe auch nicht. Irgendwie verständlich, was schert einen jungen russischen Soldaten der Zank irgendwelcher Shithole-Countries und die Türken sind sowieso Pleite.

    Nach dem Abschuss eines russischen Jagdflugzeuges durch türkische Kräfte im Grenzgebiet hat Putin den Türken etwas eingeheizt und sie Handzahm gemacht, indem er den Kurden ein wenig die Schatulle geöffnet hat.
    Nach Abschuss einiger Kampfhubschrauber durch den Kurden überlassene Igla-S MANPADS
    schöner Film hier: https://www.youtube.com/watch?v=rGR02upjsn4 war Erdowahn sehr rasch weniger frech. Die Türken sind nachdem sie über Jahrhunderte andere Völker unterjocht haben, nicht gewohnt zu bitten, sie fordern. Während die "Köterrasse" (als welche uns das ehemalige Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds Hamburg, Malik Karabulut bezeichnet hat. https://www.wochenblick.at/deutsche-duerfen-ab-sofort-koeterrasse-genannt-werden/ ) dem artgemäß natürlich nachgibt.
    Leider hilft den Kurden niemand. Man kann nur hoffen, daß sie trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit wenigstens gut bewaffnet sind.
    Denn man muss dem Gang der Geschichte immer etwas Positives abgewinnen können: Jeder Türke, der dort von den Kurden getötet wird, kann hier nicht um Sozialhilfe einkommen. Und im Krieg, so sagt man, soll es eben bisweilen auch Tote geben.

    Aber wie sagen doch die Bürger in v. Goethens Faust?
    ...
    Andrer Bürger:

    Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    Wenn hinten, weit, in der Türkei,
    Die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
    Dann kehrt man abends froh nach Haus,
    Und segnet Fried und Friedenszeiten.

    Dritter Bürger:

    Herr Nachbar, ja! so laß ich's auch geschehn:
    Sie mögen sich die Köpfe spalten,
    Mag alles durcheinander gehn;
    Doch nur zu Hause bleib's beim alten.
    ...

    Leider bleibt es bei uns hier nicht beim Alten, denn die Konflikte werden nach Europa schwappen, das sich diese Konflikte aus freien Stücken ins Haus geholt hat.
    Wer den Schuß noch nicht gehört hat, als Horden von Turken Nachts in Wien einfach aufmarschierten (das war eine Generalprobe) oder irgendwelche Palästinenser hier vor der israelischen Botschaft "Tod den Juden" grölen durften, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Die Zeiten werden interessant. Die Sozis in der Piefkei werden heute (nachdem sie interne Kritiker mit weiteren Wünschen, die sie bei Verhandlungen zu stellen versprechen, ruhig stellen) für eine Koalition mit der CDU stimmen und - immerhin nach dem Willen der Mehrheit, aber das ist eben Demokratie - weiter hunderttausende Mohammedaner in diesem Jahr nach Europa importieren.

    Ja, die Zeiten werden interessanter! Das Beste daran: Ganz demokratisch! Diesmal ist kein Kaiser und kein Gröfaz daran Schuld. Nur der Wähler, der sich das alles so bestellt hat.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 08:33

    In den ORF Nachrichten höre ich, dass die Türkei der kurdischen Grenzschutztruppe, die US Präsident Trump dort aufstellen und unterstützen wollte (angeblich 30 000 Mann), zuvorkommen wollte und mit Bombardierungen begonnen hat. Angeblich hat der türkische Außenminister auch von Bodentruppen gesprochen.

    Ja, richtig, das 'sanktionsfreudige' Europa protestiert nicht, das wird nur mit US Auftrag getan, aber da Trump US Präsident ist, wird lieber dieser von den Linken bekämpft. Ja, Europa ist unfähig, irgendetwas zu tun, zumal das Turkei Regime den blöden Europäern Honig ums Maul geschmiert hat, um den Rücken frei zu haben.

    Schon viele Jahrzehnte sehe ich die Verfolgung der Kurden, die Inhaftierung und auch Ermordung (kein Ruhmesblatt für Österreich) ihrer Führer, seit Jahrzehnten sehe ich die Kurden als reife und starke Nation, die nicht existieren darf wegen der Trüken (und den Soros Medien in Europa), die vom osmanischen Großreich träumen und an Brutalität (Armenien, Europa, bis zu den heutigen Kurden) nicht sparen, die Europäer werden noch schauen, was diese anrichten (Wien wird das in etwa 15 Jahren bereits erleben dürfen).

    Für mich hat Trump richtig reagiert mit seiner Grenzschutztruppe, die er unterstützen will.

    Ein bisschen undurchsichtig scheint mir das Verhältnis der Russen zu den Türken, möglicher weise das Gleiche wie mit Europa, einfach freundliche Töne, um den Rücken frei zu haben und die verhassten Kurden, weil sie einfach besser und reifer sind und eigenständig und auch reich an Bodenschätzen, auszuradieren.

    Für mich heißt der Feind Türkei, das war sie auch für Europa seit mehr als eineinhalb tausend Jahre.

    Aber Europa hat sich unterwandern lassen und 'gehört dazu', leider. Man gibt sich mit Unterstützern des IS, mit Mördern, mit Diktatoren ab, statt sie zu bekämpfen.

    Beschämend.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2018 04:46

    "Durchs wilde Kurdistan", als Karl-May-Leser ist es uns schon ein Begriff. Kurdistan gibt es schon sehr lange, als eigenes Gebiet seit etwa dem 10. bis 11. Jhdt.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kurdistan
    Ich sehe das ganz einfach - die Kurden kämpfen schon sehr lange um ihre Unabhängigkeit und sie werden bestimmt nicht damit aufhören. Daher sollte man ihnen ihr Land endlich geben. Aber dazu sind die Türkei-Arschkriecher ja zu feige. So behauptete Gabriel z.B., die Türken hätten Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut... soviel Untertänigkeit ist einfach nicht zu fassen!
    http://www.pi-news.net/2018/01/sigmar-gabriel-tuerken-haben-deutschland-aufgebaut/

    Die Türkei befindet sich an einer geostrategisch wichtigen Stelle, vor allem hat sie Israel immer wieder unterstützt, deswegen ist sie auch für die NATO von Bedeutung. Ähnliches gilt auch für Griechenland, was wohl der wahre Grund dafür ist, warum man Griechenland immer wieder gerettet und im Euro behalten hat - es fungiert als NATO-Flugzeugträger im Mittelmeer.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTausendschön
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 11:44

    Nebenkriegsschauplatz Deutschland

    Hannover: Massenschlägerei Türken gegen Kurden – 200 Beteiligte!

    Dort gerieten am Montagnachmittag seit 16:30 Uhr knapp 200 Türken und Kurden mit schlagfertigen Argumenten aneinander. Sowohl Landes- als auch Bundespolizei sind derzeit am Terminal und konnten zunächst eine weitere Eskalation unterbinden. Ein Großaufgebot der Polizei ist im Zeichen des multivariaten Kültüraustausches derzeit am Flughafen im Einsatz.

    Artikel bei pi-news.net

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 16:10

    Solange meine Todfeinde sich gegenseitig die Muselschädel einschlagen, soll es mir sehr, sehr gelegen kommen.
    Nur sollen sie ihre Krummsäbel in ihren angestammten Höhlen und Wüsten schwingen und das zivilisierte und christliche Europa in Frieden und Ruhe lassen.
    Der Orient den Museln und Europa den Christen mit Kreuzen an jeder nur erdenklichen Ecke um den Bückbetern die Rückkehr in ihre Steppen zu erleichtern.

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  1. fred vom jupiter (kein Partner)
    23. Januar 2018 19:18

    Ich subsummiere und nenne einige Länder, aus denen ausschließlich Dreck zu uns kommt: Afghanistan, Tscheschenien, Kosovo, Albanien und die Türkei. Da ist jetzt die Politik gefragt. Jeglichen Zuzug von dort auf Null stellen und die Rückführungsquote auf 100 Prozent. Da noch über Familiennachzug nahzudenken kann ja wohl nur ein Witz sein.

  2. Herbert Richter (kein Partner)
    23. Januar 2018 16:10

    Solange meine Todfeinde sich gegenseitig die Muselschädel einschlagen, soll es mir sehr, sehr gelegen kommen.
    Nur sollen sie ihre Krummsäbel in ihren angestammten Höhlen und Wüsten schwingen und das zivilisierte und christliche Europa in Frieden und Ruhe lassen.
    Der Orient den Museln und Europa den Christen mit Kreuzen an jeder nur erdenklichen Ecke um den Bückbetern die Rückkehr in ihre Steppen zu erleichtern.

  3. Tausendschön (kein Partner)
    23. Januar 2018 11:44

    Nebenkriegsschauplatz Deutschland

    Hannover: Massenschlägerei Türken gegen Kurden – 200 Beteiligte!

    Dort gerieten am Montagnachmittag seit 16:30 Uhr knapp 200 Türken und Kurden mit schlagfertigen Argumenten aneinander. Sowohl Landes- als auch Bundespolizei sind derzeit am Terminal und konnten zunächst eine weitere Eskalation unterbinden. Ein Großaufgebot der Polizei ist im Zeichen des multivariaten Kültüraustausches derzeit am Flughafen im Einsatz.

    Artikel bei pi-news.net

    • fred vom jupiter (kein Partner)
      23. Januar 2018 19:23

      Dabei san Kurden und Türken eh der gleiche Ruass! Und die devoten piefkinesichen Neger- und Moslemversteher zeigen gutmenschliches Verständnis und können Nachempfinden ....

    • Undine
      23. Januar 2018 23:07

      @Tausendschön

      Danke für diese Information! ************************

      Ja, die KÜLTÜRBEREICHERER, diese uns geschenkten Goldstücke sind halt ein bisserl TEMPERAMENTVOLL! ;-)
      So etwas wird in keinem Medium berichtet---ausgenommen und bedankt sei das "Tagebuch"!

      Ergoogeltes zu TEMPERAMENT:

      "Das Temperament beschreibt die Art und Weise, wie ein Lebewesen agiert und reagiert, also seinen Verhaltensstil. Dieser ist TIEF VERANKER und setzt sich aus emotionalen, motorischen, aufmerksamkeitsbezogenen Reaktionen und der Selbstregulierung zusammen. Der Begriff umschreibt relativ konstante (und daher typische) Merkmale des Verhaltens wie etwa Ausdauer, REIZSCHWELLE, Stimmung und Tempo."

  4. AppolloniO (kein Partner)
    23. Januar 2018 10:58

    Serben waren Unterdrücker, Kurden dagegen Unterdrückte!

    • fred vom jupiter (kein Partner)
      23. Januar 2018 19:30

      Die Serben haben für Ordnung gesorgt und die parasitären und sich wie Kanickel vermehrenden Moslems in Schach gehalten. Ausser ausufernder Vermehrung (wenn sie entsprechend gefüttert werden) haben die Museln ausser Plünderungen und Brandschatzen im Laufe der Geschichte noch gar nichts auf die Reihe gebracht. Sollte übrigens endlich auch in den Schulen entsprechend unterrichtet werden.

  5. AppolloniO (kein Partner)
    23. Januar 2018 10:56

    Das Schicksal der Kurden mit dem der außerhalb Serbiens lebenden Serben zu vermischen gefällt mir gar nicht.

    Die Kurden sind in all den Staaten in denen sie leben verfolgte Minderheiten. Dabei waren sie die einzigen die den IS ernsthaft bekämpften. Lohn gab es von keiner Seite, nur US-Waffen um sich die amerikanischen Hände nicht schmutzig zu machen. Und jetzt wenden sich die Amis ganz ab und dem Despoten Erdogan zu.
    Dieser soll in der ganzen Region als Puffer für die Nato agieren.
    Und die Europäer in dieser Organisation sind wie immer nicht präsent. D.h. sie haben, auch wie immer nur eine Strategie: verhandeln bis zum Nimmerleinstag.

    Die Kurden wären verlässlich, Erdogan ist Sprengmeister

  6. Öko-Theosoph (kein Partner)
    23. Januar 2018 08:12

    Der Einmarsch in Syrien kann nicht verhindern, dass die Türkei weiter geschwächt wird. Hingegen wird Deutschland immer stärker, wenn eine öko-konservative Politik etabliert wird. Es gibt tausende ökologische Maßnahmen. Zum Beispiel können die herkömmlichen Häuser durch kleine und einstöckige 3-D-Druck-Häuser (Wandstärke ca. 10 cm) ersetzt werden. Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden. Gemäß der Gaia-Hypothese kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia "Zeitreihe Lufttemperatur", Messwerte in Dekaden). Immer mehr Menschen ernähren sich von veganer Urkost. Durch Traumsteuerung kann man zu mystischen Erfahrungen gelangen.

  7. Zraxl (kein Partner)
    23. Januar 2018 07:29

    "Denn das Motto der Weltpolitik ist ja: Wegschauen, solange es geht."
    Das Motto der Weltpolitik jener Länder, die nicht einem suizidalen Wahnsinn verfallen sind ist es eher, ihre eigenen Interessen zu schützen.

    Die Situation der Kurden hat nie jemanden interessiert, aber als Anlass um gegen Syrien einen Krieg zu starten und damit die russischen Aktivitäten in Syrien einzubremsen, kam das angeblich von der syrischen Armee eingesetzte Giftgas sehr gelegen. Die Türkei ist NATO Mitglied und kontrolliert den Zugang zum Mittelmeer, da kümmern tote Kurden niemanden, egal wieviele das auch sein mögen.

    • Zraxl (kein Partner)
      23. Januar 2018 07:34

      Eine völlig neue Situation wäre es hingegen, wenn sich die Türkei plötzlich mit Russland verbünden würde. Dann könnte es nämlich sein, dass man einen völkerrechtswidrigen Angriff oder sogar einen verbotenen Giftgasangriff der Türkei gegen die Kurden feststellt. Dann müsste man aber sofort reagieren und die Kurden schützen.

  8. Der Realist (kein Partner)
    23. Januar 2018 07:11

    Wer soll gegen die türkischen Angriffe auf die Kurden protestieren oder demonstrieren? Die Türkei gilt ja bei den Linken noch immer als bevorzugter Beitrittskandidat zur EU, da stören auch die Verhaftungen und Menschenrechtsverletzungen des Erdogan-Regimes nicht, wichtig ist ja nur, gegen eine demokratisch lupenrein gebildete Regierung zu demonstrieren, da wird auch jeder linke Rülpser aus dem Ausland begierig aufgesogen.

  9. Undine
    21. Januar 2018 22:20

    Keinem Volk der Welt ist es, seit die Menschheit besteht, gelungen, was heutzutage etwa den TÜRKEN mühelos gelingt: Da werden, um die WIRTSLÄNDER Deutschland und Österreich so bald wie möglich inklusive Pseudo-Religion zu EROBERN, seit vielen Jahren ganze HEERSCHAREN junger Leute eingeschleust, die sich nicht nur selber vom Wirtsvolk ganz selbstverständlich alimentieren lassen, sondern die zusätzlich, von Erdogan, dem Größenwahnsinnigen, angefeuert, haufenweise KINDER in die Welt setzen, die WIR füttern, bekleiden, (erfolglos) ausbilden, um sich als Wirtsland nach und nach von innen her zerstören zu lassen.

    Tier- und Pflanzenwelt: Ist die Beziehung zum beiderseitigen Vorteil, spricht man von Symbiose; erleidet der Wirt einen Nachteil, handelt es sich um Parasitismus.

    Übertragen auf Deutschland, Österreich und die Türken erleidet der WIRT ausschließlich einen NACHTEIL---es handelt sich also in dieser "Beziehung" eindeutig um PARASITISMUS!

    In der Tier- und Pflanzenwelt ist es aber nicht üblich, daß das jeweilige Tier, die jeweilige Pflanze ihre Parasiten einlädt, um sich zerstören zu lassen; dieses Phänomen ist einzig und allein den deutschen und österreichischen LINKEN IDIOTEN vorbehalten---auch das erst seit wenigen Jahrzehnten!

    • otti
      21. Januar 2018 23:13

      Undine !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Aber Naturgesetze wollen vor allem die Linken aufheben.
      Und wie wollen wir argumentieren, wenn das Wort "Parasiten" vermutlich auch in der national-sozialistischen Zeit verwendet wurde ?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. Januar 2018 18:51

      Man kennt als Synonym die ungeheuerliche Plage, der auf Inseln unabsichtlich, mit Schiffen eingeschleppten Ratten, die wieder dauerhaft zu entfernen, ein beinahe unmögliches, jedoch unabdingbares Unterfangen darstellt.
      Diese Ratten zu eliminieren jedoch notwendigst ist, da ansonsten das ursprüngliche Leben im Keim erstickt wird.
      Im Gegensatz zu den Ratten werden die Mohammedaner seit 1948 bewußt und gezielt eingeschleust, gefördert und bevorzugt um das autochthone Leben in Europa zu zerstören.
      Was 2 Weltkriege nicht geschafft haben, der Islam und seine von uns bezahlten Wurfmaschinen werden es schaffen!
      Merke: Auch wenn eine Ratte in Lipica geworfen wird, ist's kein stolzer Hengst!

  10. Undine
    21. Januar 2018 21:26

    OT---aber 2 gut investierte Minuten:

    "Psychiater über Flüchtlinge: "Da ist nichts zu integrieren" - Peter Hahne vom 16.09.2017

    Kurzversion:

    https://www.youtube.com/watch?v=4_ETInX4okY

    "Peter Hahne - Sendung vom 16.09.17"

    Langversion: (sehr gut mit kleinen Einschränkungen!)

    https://www.youtube.com/watch?v=AQzaAq5xrQs

  11. pressburger
    21. Januar 2018 17:45

    Die Türkei nimmt in der Beurteilung der westlichen Medien und ihrer Politiker eine merkwürdige Sonderstellung ein.
    Die Türkei, so wird behauptet, ist ein europäischer Staat und hätte schon längst Mitglied der EU sein sollen.
    Die Türkei ist eine Demokratie und ein laizistischer Staat.
    Die Türkei unterstützt als NATO Mitglied die westliche Politik im nahen Osten.
    Warum dieses Wunschdenken bei der Beurteilung der geostrategischer Lage und der zukünftigen Entwicklung der Türkei vorherrscht, damit jede rationale Erfassung der Ziele von Erdogan ausschliesst, ist logisch nicht nachvollziehbar.
    Eine mögliche Erklärung könnte die Islamophilie der Linken, sowie die bereits erfolgreiche Tätigkeit der türkischen Politiker und der türkischen Lobbyisten in den Parlamenten, sein.
    Tatsache ist, dass Erdogans Türkei sich in direkter Nachfolge nicht nur des osmanischen Reiches, sondern des Kalifats sieht. Als zukünftiges islamisches Turk Grossreich.
    Mit der Unterstützung des Westens, der EU wird Erdogan sein Ziel auch erreichen.
    Apropos. wie viele Mohammedaner haben 1683 in Wien gelebt ? Die nächste Belagerung Wiens wird sich erübrigen.

  12. Flotte Lotte
    21. Januar 2018 15:40

    OK, die Katze ist mehr oder weniger aus dem Sack.
    Assad verurteilt den Angriff der Türkei auf Syrien und sagt, die Türkei will die Terroristen in diesem Gebiet stärken. Der Angriff geschieht also ganz nach Wunsch der US-Geheimdienste und der EU. Man kann es bis heute nicht verkraften, dass Putin den IS rausgeworfen hat.
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/63932-syrien-prasident-assad-verurteilt-turkischen/
    Das erklärt nun auch, was mir gleich seltsam erschien, weshalb die Deutschen E. in letzter Zeit gar so in den A. gekrochen sind.

    Ich habe die Amerikaner früher einmal sehr gemocht. Das ist jetzt endgültig vorbei. Und bei uns gibt es immer noch Idioten, die meinen, die Amis hätten den IS besiegt. Was für ein Schwachsinn! Der IS IST amerikanisch.

    • machmuss verschiebnix
      21. Januar 2018 20:28

      Bingo, Flotte Lotte +++***********************+++ ISt Amerikanisch !!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. Januar 2018 19:01

      Da soll es welche geben, die bereits seit dem Kriegseintritt der "fuck the US" (Nuland) im WK 1 wußten, welch dreckiges Spiel diese Yankeebüttel für ihren Herrn treiben........!

  13. HDW
    21. Januar 2018 13:31

    Die Agitatoren der Kommunistischen Internationale vertreten den zentralistischen Despotismus immer und überall. Daher schweigt auch und besonders A.Merkel.

  14. logiker2
  15. eudaimon
    21. Januar 2018 12:50

    Es ist Zeit ein Emigrationsministerium in Österreich für Österreicher zu installieren ,das die Aufgabe hat den Exodus der Alteingesessenen ,deutsch muttersprachlichen Menschen vorzubereiten und zu koordinieren! Denn nur dann gelingt auch der Nachzug aus den türkischen , afghanischen u. syrischen Kriesengebieten ,aber auch der Neuzuzug von Verfolgten und Verklemmten Familienclans samt Verletzten aus aller Welt; glaube ,dass Wien-Innsbruck schon
    dahingehend auf den Weg sich befinden! Die Jugend wird schon trainiert zum
    gewaltsamen "Rausschmiss" aus der Sozialunion - EU !
    Die Zukunft gehört den Barbaren Horden - diesmal mit Segen von Kirche und Staat!

    • Nemo
      21. Januar 2018 20:26

      @eudaimon:
      Wohin sollen denn die Österreicher emigrieren?

    • Sensenmann
      21. Januar 2018 23:15

      Nix da! Die Zukunft gehört uns!
      Die Barbarenhorden waren stets nur dazu da, den Boden zu düngen.
      Der Staat ist eine zeitlich begrenzte Regelung für das Zusammenleben von Menschen (Volk, Staatsvolk) in einem definiertem Gebiet (Staatsgebiet).
      Wenn dieser nix taugt, machen wir uns einen anderen. Ob er unbedingt demokratisch in der derzeitgen Form sein sollte, weiß ich nicht, das Ergebnis ist nicht soo berauschend.
      Und die Kirche interessiert soweiso niemanden mehr, da sie von einem Ketzer geführt und wider die Natur ist. Und wie die Pfaffen selber sagten: Was wider die Natur ist, kann nur der Teufel bewirken. Ècrasez l'infame!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. Januar 2018 19:06

      Man kann nicht alle Österreicher entfernen - wer sollte denn dann diesen eingefallenen Dreck versorgen? Wer sollte für dieses politische Verrätergesindel sorgen? Was würde denn das berufslose, nun wasserwandelnde und allmächtige Bubi dann arbeiten?

  16. socrates
    21. Januar 2018 11:58

    "Trump hat intellektuell oder emotional die Kurdenfrage wohl noch gar nicht verstanden." Wenn das ein Lehrer über einen Schüler sagt, fliegt er.
    "Es übertrifft sogar die russischen Militäraktionen in der Ukraine, in Georgien oder Moldawien" Die EU und die riesige Mehrheit der Weltbevölkerung ist anderer Meinung, aber die Linken und liberalen Interpreten der Demokratie wissen es besser.
    Saakashvili, Präsident von Georgien und Kriegserklärer an Rußland, aus den USA kommend, Bürgermeister von Odessa, hat jetzt gar keine Staatsbürgerschaft mehr und sitzt. So tacisses, Philosophie mansisses!

    • socrates
      21. Januar 2018 11:59

      Si tacisses, philosophus mansisses. Der Rest war von der Rechtschreibootrektor.

    • Gandalf
      21. Januar 2018 13:49

      @ socrates:
      Pardon, und nix für ungut: aber wenn schon, dann denn schon: Si tacUisses,...usw;
      mit konstruktiven, freundlichen Grüßen!

  17. Sensenmann
    21. Januar 2018 11:51

    Eing erstklassige Zusammenfassung von Andreas Unterberger.
    Natürlich muss die Frage erlaubt sein, wo denn die "russischen Militäraktionen" gegen die Ukraine mit den vielen Toten sind? Im Donbass wehren sich ethnische Russen gegen das ukrainische Regime von EU und Yankees Gnaden, allerdings ohne dass reguläre russische Truppen eingegriffen hätten. Wäre dem so, würde die ukrainische Junta bereits baumeln und das Problem wäre gelöst. Daß aus dieser Ukraine die EInwohner zu Millionen geflohen sind und sich in Polen oder de Baltikum und Weißrussland aufhalten zeigt ja, wie wunderbar das dortige Regime für sein Volk zu sorgen im Stande ist.
    Aber egal, dieser Seitenhieb war eben der Atlantikbrücke geschuldet.

    Was die Serben angeht: Als Österreicher hat man an sich ja wenig Sympathien für dieses Volk. Aber Recht muss Recht bleiben und auch wenn die Serben vollkommen selbst Schuld an ihrer Misere sind - ihr klassisches Shithole-Country "Jugoslawien" kannte ja keine Völker, sondern nur "Jugoslawen" und deshalb haben sie die Übernahme weiter von Serben bevölkerter Landesteile durch mohammedanische paläolithische Lemuren wohlwollend zugelassen -gilt doch das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
    Die Empörung der Linken, weil FPÖ-Politiker dies auch öffentlich fordern, ist nur mehr ekelhaft.
    Für die von den Marxisten erfundenen "Palästinenser" (ein Volk diese Namens gab es niemals) hingegen marschierten die Linken in Permanenz auf, wie sie auch für die Interessen der von ihnen erfiundenen "Austrotürken" jederzeit eintreten. Motor ist der linke Antisemitismus, den ihnen schon ihr Oberguru Marx in die Wiege legte einerseits und der Hass auf alles Deutsche andererseits.

    Bei allen Quatschbuden von der UNO über EU bis hin zu diversen nationalen Parlamenten wird das Selbstbestimmungsrecht der Völker mit Füßen getreten. Die Kurden (egal was man von diesem Volk halten mag) haben genau so das Recht ihren eigenen Staat zu gründen und sich notfalls ihre Staatshoheit mit Waffengewalt zu erkämpfen wie jedes andere Volk auch. Die UNO schweigt natürlich still, wenn reguläre türkische Truppen das Territorium eines souveränen Staates besetzen. Interessanterweise gibt es da keine "Verurteilung" durch die UNO.
    Die Russen helfen ihrem Freund Assad auch nicht, diesen Angriff abzuwehren. So weit geht ihre Liebe auch nicht. Irgendwie verständlich, was schert einen jungen russischen Soldaten der Zank irgendwelcher Shithole-Countries und die Türken sind sowieso Pleite.

    Nach dem Abschuss eines russischen Jagdflugzeuges durch türkische Kräfte im Grenzgebiet hat Putin den Türken etwas eingeheizt und sie Handzahm gemacht, indem er den Kurden ein wenig die Schatulle geöffnet hat.
    Nach Abschuss einiger Kampfhubschrauber durch den Kurden überlassene Igla-S MANPADS
    schöner Film hier: https://www.youtube.com/watch?v=rGR02upjsn4 war Erdowahn sehr rasch weniger frech. Die Türken sind nachdem sie über Jahrhunderte andere Völker unterjocht haben, nicht gewohnt zu bitten, sie fordern. Während die "Köterrasse" (als welche uns das ehemalige Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds Hamburg, Malik Karabulut bezeichnet hat. https://www.wochenblick.at/deutsche-duerfen-ab-sofort-koeterrasse-genannt-werden/ ) dem artgemäß natürlich nachgibt.
    Leider hilft den Kurden niemand. Man kann nur hoffen, daß sie trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit wenigstens gut bewaffnet sind.
    Denn man muss dem Gang der Geschichte immer etwas Positives abgewinnen können: Jeder Türke, der dort von den Kurden getötet wird, kann hier nicht um Sozialhilfe einkommen. Und im Krieg, so sagt man, soll es eben bisweilen auch Tote geben.

    Aber wie sagen doch die Bürger in v. Goethens Faust?
    ...
    Andrer Bürger:

    Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
    Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
    Wenn hinten, weit, in der Türkei,
    Die Völker aufeinander schlagen.
    Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
    Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
    Dann kehrt man abends froh nach Haus,
    Und segnet Fried und Friedenszeiten.

    Dritter Bürger:

    Herr Nachbar, ja! so laß ich's auch geschehn:
    Sie mögen sich die Köpfe spalten,
    Mag alles durcheinander gehn;
    Doch nur zu Hause bleib's beim alten.
    ...

    Leider bleibt es bei uns hier nicht beim Alten, denn die Konflikte werden nach Europa schwappen, das sich diese Konflikte aus freien Stücken ins Haus geholt hat.
    Wer den Schuß noch nicht gehört hat, als Horden von Turken Nachts in Wien einfach aufmarschierten (das war eine Generalprobe) oder irgendwelche Palästinenser hier vor der israelischen Botschaft "Tod den Juden" grölen durften, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Die Zeiten werden interessant. Die Sozis in der Piefkei werden heute (nachdem sie interne Kritiker mit weiteren Wünschen, die sie bei Verhandlungen zu stellen versprechen, ruhig stellen) für eine Koalition mit der CDU stimmen und - immerhin nach dem Willen der Mehrheit, aber das ist eben Demokratie - weiter hunderttausende Mohammedaner in diesem Jahr nach Europa importieren.

    Ja, die Zeiten werden interessanter! Das Beste daran: Ganz demokratisch! Diesmal ist kein Kaiser und kein Gröfaz daran Schuld. Nur der Wähler, der sich das alles so bestellt hat.

    • Sensenmann
      21. Januar 2018 12:10

      Nochwas: Die Piefkes werden der Türkei (die selber ist ja Pleite und kann, da sie nichts außer Kopftuchmädchen und Messerstecher produziert) die Aufrüstung der Leopard-Panzer bezahlen.
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-will-aufruestung-von-tuerkischen-leopard-panzern-genehmigen-a-1188730.html

      Es gilt als Vorleistung, diesen Deniz Yücel aus der Haft freizubekommen.

      DEN hier: https://www.taz.de/!5114887/

      Da die Piefkes an derart drückendem Bargeldüberhang leiden, drängen sie sich (zumindest 87% von ihnen) danach, das alles berappen zu dürfen. Als Dank werden sie dann Köterrasse genannt und sollen aussterben.
      Was sie in ihrem Schuldstolz aber ungemein freut!

    • HDW
      21. Januar 2018 13:57

      Sehr gut Sensenmann. Danke, nur zur Ergänzung: es gibt auch russische Militärstrategen die sich noch an die Verbindungen mit der PKK und den Bolschewiken Öcalan in der Sowjetzeit erinnern. Wer fragt schon Soldaten in einer funktionierenden Armee.

    • HDW
      21. Januar 2018 14:04

      Die Piefkes, auch die Linken, erspüren wieder den Mythos der Berlin-Bagdad-Bahn und die Engländer und Franzosen ihre eigene hysterische Reaktion darauf. Der WKI wirkt noch immer nach.

    • Bürgermeister
      21. Januar 2018 14:33

      Im demokratischen Kampf - Mann gegen Mann - zählt die Stimme eines analphabetischen Messerstechers mit einem IQ von unter 80 (nach einigen Jahren "integriert" in die Wählerlisten) genau so viel wie die eines jahrelang ausgebildeten Nettozahlers. Der Moslem-Import nach Deutschland muss für die SPD weitergehen - sonst kippt ihre Mehrheit und momentan importieren sie mehr als sie an Stimmen verlieren.

      Die Kurden konnten sich auf den Einmarsch lang vorbereiten, das wird für die Türken ein richtig blutiger Krieg. All die vergrabenen Sprengfallen, warten wir ab wie lange der Sultan das durchsteht, aber Leute aus seiner Familie stehen ja nicht an der Front.

    • Undine
      21. Januar 2018 20:48

      @Sensenmann
      @Bürgermeister

      *************************************************!

  18. dssm
    21. Januar 2018 10:41

    Die Kurdenproblematik können wir Österreicher nicht lösen, daher sollte unsere Regierung hier staatspolitisch denken. Sprich wir unterstützen die Meinung jener Länder, welche uns im Gegenzug bei EU-Verhandlungen helfen können, so einfach. Ein Alois Mock wächst nicht auf Bäumen! Und nur so eine große Persönlichkeit kann aus einem kleinen Land heraus viel bewegen.

    Von der Logik her müssten wir natürlich auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker bestehen, schließlich ist ja Tirol immer noch geteilt, aber aufgrund unserer katastrophalen Innenpolitik, insbesondere der Steuerhöhe, haben die Südtiroler momentan wenig Freude mit einem Anschluss an Österreich; eher wäre ein selbständiges Gesamttirol sinnvoll, das wollen aber die Wiener nicht, ist doch Tirol ein Nettozahler. Als salzburger Sicht wäre dieses unabhängige Tirol natürlich super, denn schnell käme es zu einer „weg von Wien“-Dynamik, dann braucht es keine Mauer um Wien, sondern einen Grenzzaun an der Enns.

    Also nochmals, da wir in Südtirol den Wagen in den Graben gesetzt haben, sollten wir beim Kurdenthema keinesfalls der Elefant im Porzellanladen sein.

  19. Klimaleugner
    21. Januar 2018 10:36

    Wenn Erdogan die syrischen Kurden angreift und „der Westen“ nichts dagegen unternimmt so ist das falsch weil:

    • Die Kurden mit Unterstützung der USA den IS bekämpft und besiegt haben
    • Die syrischen Kurden ein entscheidender Stabilitätsfaktor in Syrien sind
    • Weil das Argument, die Türkei sei ein wichtiger NATO-Partner längst nicht mehr gilt; die Türkei hat nachweislich den IS unterstützt und fällt daher als NATO-Partner komplett aus
    • Die Türkei ist ein islamistisches Land, dessen Islamisierung und Abkehr vom Laizismus von Anfang an ganz gezielt von den Saudis (mit unserem Ölgeld) unterstützt wurde
    • Die Großmachtbestrebungen Erdogans sind klar erkennbar
    • Das türkische Großreich zur Zeit seiner größten Ausdehnung: Armenien und Turkmenistan im Osten über Griechenland und Albanien im Norden, natürlich das heutige Syrien, den Irak, Israel, Libanon, Ägypten, Jordanien, Saudiarabien, die Emirate, Lybien, Tunesien und Marokko; übrigens auch die Krim war Teil der Türkei

    Den Großmachtbestrebungen der Türkei muss jemand entgegentreten; dieser Jemand kann zur Zeit nur USA heißen. Europa kann nicht mehr eingreifen – Europa ist wehrlos. Es kann nur zuschauen, wie seine Felle davonschwimmen. Europa hat sich sozialdemokratisiert, hat die Wehrpflicht abgeschafft, hat keine Soldaten mehr und wartet darauf, von den vereinigten Arabern und Türken übernommen zu werden – die haben deutlich mehr „boots on the ground“, und die sind zum Teil schon hier. Merkel und Faymann und Kern haben sie ja willkommen geheißen. Ob jetzt Schieder oder Ludwig die Interessen der Muslime in Wien vertreten werden ist egal – Wien ist gefallen!!! Irreversibel.

  20. Bürgermeister
    21. Januar 2018 10:30

    Das sind heute viele Themen auf einmal. Das Tauwetter zwischen Russland und der Türkei kann meines Erachtens nicht lange Bestand haben. Ein unberechenbarer islamischer Psycho-Sultan am Bosborus bringt auch Russland keine mittel- oder langfristigen Vorteile.

    Dass man den Hrn. Strache in den Medien ständig kritisiert wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. In den jahrtausende alten Verteilungskämpfen der Menschheit ist es immer gleich abgelaufen: Man sucht sich den schwächsten Gegner und macht ihn fertig - das wird auch nie anders sein.

    Oder erwarten Sie, dass man in den Medien moslemische Verbrecherclans - verteilt über ganz Europa - kritisieren würde? Unwahrscheinlich, die reale Angst dass ein Angehöriger dieser Sippen plötzlich vor der Tür steht wird jede Kritik im Ansatz erstickt. Oder ob man die Gewalt von "minderjährigen" Analphabeten an den Schulen thematisiert?

    Strache stehen nur demokratische Verteidigungsmöglichkeiten zur Verfügung, auf so jemanden lässt sich vorzüglich und vor allem aber gefahrlos einschlagen. Das ist im umgekehrten Fall, wie man in Deutschland an den vielen Anschlägen auf AfD-Vertreter sehen kann, keineswegs der Fall.

  21. Bob
    21. Januar 2018 10:14

    Der Schlenker von AU gegen Russland und somit gegen Putin darf natürlich nicht fehlen. Den Verrückten Diktator in der Türkei lässt man Krieg führen ohne das jemand Einspruch erhebt. Typisch Nato.

  22. W. Mandl
    21. Januar 2018 10:11

    Den Kurden kämpfen ja schon seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat, der ihnen verweigert wird, weil die Türkei, der Iran, der Irak und Syrien (aus deren Sicht verständlicherweise) nicht Teile ihres Staatsgebietes aufgeben wollen.

    Die Interessenslage ist also komplex und die Großmächte haben gelegentlich die Kurden unterstützt, wenn es in die geostrategischen Pläne gepasst hat.

    Da es offenbar keine win-win Lösung gibt, werden die Kämpfe also leider weitergehen.

  23. Pumuckl
    21. Januar 2018 09:49

    Wenn man schon den Kurden keinen eigenen Staat gewährt, würden sich ALLE KURDEN ETHNISCH vermutlich am ehesten MIT DEN PERSERN IM GEMEINSAMEN STAAT IRAN wohlfühlen. Sind doch sowohl Perser als auch Kurden INDOGERMANEN.

    Besonders aus israelischer und türkischer Sicht natürlich eine Wahnsinnsidee, den Iran durch Zusammenschluß mit den, auf mehrere Staaten verteilten, wehrtüchtigen, Kurden zu verstärken. Auch mit den Ölinteressen der USA und Englands wäre das nicht vereinbar.

    Aber die Siegermächte des WK I haben ja nicht nur Deutschland und Österreich besiegt, sondern auch die, viele Völker beherrschende, Türkei.

    Das hehre Kriegsziel, die Völker der Habsburgermonarchie aus einem VÖLKERKERKER zu befreien, hätten die WK I Sieger AUCH AUF DIE KURDEN ANWENDEN MÜSSEN, wenn dies das ehrliche Motiv ihres Friedensdiktats gewesen wäre.

    DIE SIEGER DES WK I SIND DAFÜR VERANTWORTLICH, DASS DAS STOLZE VOLK DER KURDEN, IN TEILWEISE VON IHNEN ERST GEFORMTEN KUNSTSTAATEN, EINGEKERKERT IST !


    In " KURDISCHE TRAGÖDIE ein Volk zwischen den Fronten " beschreibt Herbert Fritz
    ergreifend das Schicksal dieses imponierenden Volkes als Spielball der Großmächte.

    • Pumuckl
      21. Januar 2018 11:35

      Möge TURK-NAZI ERDOGAN seinem Volk ersparen, vor der Geschichte neben der VERANTWORTUNG für den VÖLKERMORD AN DEN ARMENIERN, auch für einen VÖLKERMORD AN DEN KURDEN verantwortlich zu sein.

      Alleine wie Erdogan mit der kurdischen Minderheit in der Türkei umgeht, würde schon berechtigen ihn als NAZI zu bezeichnen.
      Aber Erdogan qualifiziert sich ja auch dadurch als übler NAZI, wenn man betrachtet wie er mit der Opposition in der Türkei umgeht.

  24. logiker2
    21. Januar 2018 09:18

    Vielleicht sollte man sich das laute Schweigen der BRD und auch von dieser Seite betrachten:

    www.welt.de%2Fwirtschaft%2Farticle165516453%2FAn-diese-Laender-liefert-Deutschland-die-meisten-Waffen.html&usg=AOvVaw1KYEzsC9EaIdTVXrEDcGUb" rel='nofollow' target='blank'>https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjL27XcyujYAhVEblAKHefZD3MQFghBMAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fwirtschaft%2Farticle165516453%2FAn-diese-Laender-liefert-Deutschland-die-meisten-Waffen.html&usg=AOvVaw1KYEzsC9EaIdTVXrEDcGUb>

  25. El Capitan
    21. Januar 2018 09:08

    So richtig gemütlich wird es dann, wenn der Krieg gegen die Kurden eskaliert und bei uns Türken gegen Kurden auf die Straße gehen und randalieren.

    Ich sehe schon die Schlagzeilen im ORF, Falter und Standard: "Kurden von Strache aufgehetzt", "Kurz unfähig zur Deeskalation", "Regierung hat Situation falsch eingeschätzt" bis hin zu "Schlagende Verbindungen gießen Öl ins Feuer".

    Es geht doch nichts über objektive Berichterstattung, gell!

    • dssm
      21. Januar 2018 10:52

      @El Capitan
      Das ist doch schon alltäglich der Fall! Reden Sie einmal mit einem Polizisten, da sind die Tschetschenen die Nummer Eins, aber schon auf Platz Zwei sind die Kurden, noch vor den Berbern Nordafrikas.
      Bei jeder Kurdendemo gibt es ein Blutvergießen! Und unsere österreichischen Polizisten stehen zwischen den Fronten, wir Steuerzahler dürfen nachher die medizinische Behandlung der Streithähne zahlen und die Sachschäden bleiben bei den betroffenen Eigentümern hängen. Und das alles dafür, daß die Kurden und Türken auch in der Dritten Generation noch nicht Deutsch können und AMS als Berufswunsch angeben. Danke liebe Gutmenschen!

  26. Josef Maierhofer
    21. Januar 2018 08:33

    In den ORF Nachrichten höre ich, dass die Türkei der kurdischen Grenzschutztruppe, die US Präsident Trump dort aufstellen und unterstützen wollte (angeblich 30 000 Mann), zuvorkommen wollte und mit Bombardierungen begonnen hat. Angeblich hat der türkische Außenminister auch von Bodentruppen gesprochen.

    Ja, richtig, das 'sanktionsfreudige' Europa protestiert nicht, das wird nur mit US Auftrag getan, aber da Trump US Präsident ist, wird lieber dieser von den Linken bekämpft. Ja, Europa ist unfähig, irgendetwas zu tun, zumal das Turkei Regime den blöden Europäern Honig ums Maul geschmiert hat, um den Rücken frei zu haben.

    Schon viele Jahrzehnte sehe ich die Verfolgung der Kurden, die Inhaftierung und auch Ermordung (kein Ruhmesblatt für Österreich) ihrer Führer, seit Jahrzehnten sehe ich die Kurden als reife und starke Nation, die nicht existieren darf wegen der Trüken (und den Soros Medien in Europa), die vom osmanischen Großreich träumen und an Brutalität (Armenien, Europa, bis zu den heutigen Kurden) nicht sparen, die Europäer werden noch schauen, was diese anrichten (Wien wird das in etwa 15 Jahren bereits erleben dürfen).

    Für mich hat Trump richtig reagiert mit seiner Grenzschutztruppe, die er unterstützen will.

    Ein bisschen undurchsichtig scheint mir das Verhältnis der Russen zu den Türken, möglicher weise das Gleiche wie mit Europa, einfach freundliche Töne, um den Rücken frei zu haben und die verhassten Kurden, weil sie einfach besser und reifer sind und eigenständig und auch reich an Bodenschätzen, auszuradieren.

    Für mich heißt der Feind Türkei, das war sie auch für Europa seit mehr als eineinhalb tausend Jahre.

    Aber Europa hat sich unterwandern lassen und 'gehört dazu', leider. Man gibt sich mit Unterstützern des IS, mit Mördern, mit Diktatoren ab, statt sie zu bekämpfen.

    Beschämend.

  27. Tegernseer
    21. Januar 2018 08:21

    Ich würde gerne einmal das dahinterliegende Prinzip von den Linken verstehen:

    Sezession der Krim und Ostukraine ist böse
    Sezession Bosniens ist gut
    Sezession Kataloniens ist böse
    Sezession des immer schon zu Serbien gehörenden Kosovos ist gut
    Sezession der serbischen Teils Bosniens ist böse
    Sezession der Schotten und Nordiren im Falle eines Brexits ist gut
    Sezession der Kurden ist böse....

    Warum werden ähnliche Dinge von der EU und den willfährigen Mainstream-Medien so unterschiedlich beurteilt?

    • Gandalf
      21. Januar 2018 13:42

      @ Tegernseer:
      Weil die alle leider unendlich dumm, vor allem weil völlig falsch sozialisiert, sind.

  28. keinVPsuderant
    21. Januar 2018 08:14

    Da haben wir's! Trump!, hätte er keine Waffen geliefert, wären die Kurden machtlos und Erdogan wäre micht "gezwungen" sie anzugreifen. Kurz/Strache! mögen Erdogan nicht, jetzt kann er nicht nach Europa und ist "gezwungen" sich in die andere Richtung auszubreiten! Ach, diese Rechtsradikalen!

  29. Flotte Lotte
    21. Januar 2018 07:23

    Weshalb man der Türkei gerade jetzt wieder so stark in den A* kriecht, ist schon seltsam. Im Prinzip sitzen die Amis indirekt durch die syr. Kurden immer noch in Syrien; denn der Ami-IS wurde ja von den Russen in die Flucht geschlagen (und zwar Richtung Muddi).

    Die Türkei bombardiert ja nun de facto amerikanische Stützpunkte. Die Russen zeigen sich besorgt und die Deutschen wälzen sich vor E. am Boden herum. Wie erklärt man sich das?

    • dssm
      21. Januar 2018 11:17

      @Flotte Lotte
      Ganz einfach, es geht ums Geld!
      Als die Gülen-Bewegung (Fleiß, Bildung, Ehrlichkeit, Nächstenliebe) noch mit der AKP verbündet war, haben ausländische Investoren dieses günstige Wirtschaftsklima erkannt und Geld in die Türkei gepumpt.
      Viel zu spät hat man den Bruch erkannt, womit der Wirtschaftsaufschwung rein durch Schuldenmacherei in ausländischer(!) Währung geschah. Die AKP wurde gewählt, wegen ihrer Wirtschafts“erfolge“.
      Und nun sehen wir eine Türkei mit negativer Zahlungsbilanz, schlechter Produktivität und gigantischen Schulden (staatlich, Unternehmen und privat = Jackpot) in fremder Währung. Wenn das kracht, dann kann die EZB einpacken.

    • Flotte Lotte
      21. Januar 2018 11:35

      Na-bumms, dssm. Solche Affen! Doch hat E. aber noch allerlei andere Druckmittel im Köcher, wie mir scheint... ich halte die EUlen aber auch für links und hirnlos genug (geht ja sehr viel von Muddi aus), Trump bei seiner Unterstützung der Kurden ins Handwerk pfuschen zu wollen. Die Russen sehen eine Einmischung durch die Amis kommen, wodurch es in Syrien wieder losginge. E. Absichten sind etwas nebulos. Auf welcher Seite er steht, ist unklar, momentan halt vor allem auf seiner eigenen...

  30. Brigitte Imb
    21. Januar 2018 05:28

    Die "Weltpolitik", die ja beständig von Demokratie faselt, versteht darunter den Menschnen zu "erklären" was richtig und gut, od. falsch und ungerecht ist, ohne Rücksicht auf gewachsene, gebundene Strukturen.

    Sowie ich finde, daß die Krim zu Rußland gehört, so sollen die Kurden einen eigenen Staat bekommen. Warum erlaubt man einer ethnischen Gruppe von etwa 30 Mio. Zugehörigen keine Autonomie, keine eigene Souveränität? Ja nicht einmal ein Referendum?
    Liegt die Geißelung der Kurden daran, daß viele Bodenschätze in diesen Gebieten zu finden sind?
    Od. liegt die Geißelung nur am Größenwahn des türkischen Sultans?

  31. Rübezahl
    21. Januar 2018 04:55

    Es ist bisher auch komplett ignoriert worden, dass die Türkei eine Militärbasis in Katar hat. In Katar! Eine Militärbasis.
    Zur "Stabilisierung" der Region..

    Katar wird von den Saudis isoliert. Vielleicht erkennt man da auch den Zusammenhang, dass die USA ein wenig von den Türken abgerückt ist.
    Die EU? Die umgarnt den Sultan immer noch!!
    Erkenne nur ich Zusammenhänge..

    • Brigitte Imb
      21. Januar 2018 05:35

      Wie toll die Umarmung USA/SA ist kann ich nicht beurteilen, aber daß für die Eurokratten die Türkei den besten Garanten zur Umvolkung Europs darstellt liegt auf der Hand.

    • oberösi
      21. Januar 2018 06:38

      für mich ist eines viel erstaunlicher: daß die USA im Kosovo die zweitgrößte Militärbasis in Europa haben. Wahrscheinlich, um das böse Serbien in Schach zu halten...
      Und die meisten Europäer wissen dies nicht einmal, oder wollen es nicht wissen.

      Türkei ist fixer Bestandteil der Seidenstraßenstrategie, die wirtschaftspolitisch mittelfristig zur größten Herausforderung für unser westliches, dollarbasiertes Ramschgeldsystem wird.
      Entsprechend gehört es nach Indien, China, Rus zu den größten Goldkäufern der letzten Jahrzehnte. Also nur eine Frage der Zeit, bis diese Länder den Dollar obsolet machen mit einer eigenen dollar-ölbasierten Währung. Und dann: gute Nacht, westliche Bankenhegemonie...

    • oberösi
      21. Januar 2018 06:48

      und hat man einst den Deutschen noch erlaubt, mit den Überschüssen der boomenden Wirtschaft der 50er und 60er ihre eigenen Goldreserven aufzufüllen, so bilden diese Überschüsse seit Euroeinführung nun schon fast eine Billion Target2-Saldo, mit dem sich der tumbe Michl einst sein Häusl tapezieren kann, wenn die FED-Bande das Schiff endgültig zum Kentern bringt. Was die meisten von uns aber wie immer erst merken werden, wenn es zu spät ist und sie alles verloren haben. Denn das ist der eine Teil des Spiels.

  32. Flotte Lotte
    21. Januar 2018 04:46

    "Durchs wilde Kurdistan", als Karl-May-Leser ist es uns schon ein Begriff. Kurdistan gibt es schon sehr lange, als eigenes Gebiet seit etwa dem 10. bis 11. Jhdt.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kurdistan
    Ich sehe das ganz einfach - die Kurden kämpfen schon sehr lange um ihre Unabhängigkeit und sie werden bestimmt nicht damit aufhören. Daher sollte man ihnen ihr Land endlich geben. Aber dazu sind die Türkei-Arschkriecher ja zu feige. So behauptete Gabriel z.B., die Türken hätten Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut... soviel Untertänigkeit ist einfach nicht zu fassen!
    http://www.pi-news.net/2018/01/sigmar-gabriel-tuerken-haben-deutschland-aufgebaut/

    Die Türkei befindet sich an einer geostrategisch wichtigen Stelle, vor allem hat sie Israel immer wieder unterstützt, deswegen ist sie auch für die NATO von Bedeutung. Ähnliches gilt auch für Griechenland, was wohl der wahre Grund dafür ist, warum man Griechenland immer wieder gerettet und im Euro behalten hat - es fungiert als NATO-Flugzeugträger im Mittelmeer.

    • dssm
      21. Januar 2018 11:26

      @Flotte Lotte
      Danke für den Link! Ich war immer schon der Meinung Wikipedia ist ein sozialistisches Propagandamedium, aber das übertrifft wohl alles!
      Da beginnt die Geschichte praktischer Weise so um das Jahr 1000 n. Chr., um den Kurden ihre eigene Geschichtlichkeit zu nehmen, welche so um 1000 vor(!) beginnt.

    • Flotte Lotte
      21. Januar 2018 11:50

      Na, da ging es um die Bezeichnung Kurdistan als Reich - nicht um die Kurden als Volk, die es freilich schon länger gibt.

    • Mentor (kein Partner)
      23. Januar 2018 09:31

      Der "Inhalt" von WIKIPEDIA-Artikeln kann inzwischen nur mehr über die Diskussionsseite beurteilt werden.

  33. Diplomat
    21. Januar 2018 04:35

    Ein höchst notwendiger Aufruf gegen die türkischen Bestrebungen, die Kurden niederzumetzeln!

    Die Absichten der TUR müssten eigentlich massive Reaktionen vor allem auch aus Brüssel und auch von der NATO hervorrufen. Tun es aber nicht! Die Gründe sind in obigem Artikel sehr gut beschrieben. Die Türkei war Jahrzehnte lang im Kalten Krieg das Bollwerk und der Stachel an der Südflanke der Sowjetunion und des Warschauer Paktes, also eine beachtlich drohende Speerspitze im Süden und wichtig zur Kontrolle der Schwarzmeerzugänge. Wenn allerdings heute die TUR und RUS miteinander mauscheln, bleibt die Frage, wofür die TUR in der NATO noch notwendig ist.
    Und übrigens bin ich mir gar nicht sicher, wer denn da die größere Bedrohung für Europa darstellt. Militärisch (allerdings mehr theoretisch) natürlich RUS, aber vor allem kulturell ist derzeit die immer radikaler werdende TUR die weit größere und leider reale Bedrohung.

    Sollte die TUR in Nordsyrien tatsächlich militärisch einen Krieg gegen die "unliebsamen" Kurden beginnen, müssten eigentlich-analog zu RUS- UNVERZÜGLICH SANKTIONEN VON DER EU verhängt werden, aber das schaue ich mir an. Vor allem Kanzlerin Merkel wird (trotz physischem Nichtvorhandensein) gewiss auch keine symbolischen " Cojones" haben, und wie immer das Problem "Ausschweigen".
    Daher ist der o.a. Punkt 5 doppelt zu unterstreichen.

    Dem Punkt 6 möchte ich teilweise widersprechen, da am gesamten Balkan die Ressentiments gegen die TUR noch immer sehr ausgebildet sind, mit Ausnahme der von der TUR zwecks "Vertiefung" der Islamisierung unterstützen muslimischen Gebiete BiHs, des Sandjaks, die muslimischen Teile von Bih (auch Richtung Montenegro, Raum Ulcinj), des albanischen Teils des KOS und ALB selbst. Im KOS gibt es übrigens nicht nur im Norden, sondern auch im gesamten übrigen Raum serbische Enklaven, was eine Teilung de facto verunmöglicht (neben der ohnehin hysterischen "Teilungsaversion" Brüssels). Ich habe bereits zu Beginn der 2000er Jahre die Theorie geäußert, dass man das Balkenproblem langfristig nur lösen wird können, wenn die Ethnien zuerst neu aufgeteilt werden, um sie dann nach einigen Jahren der Beruhigung in einer "höhern Organisation" (EU) wieder zusammenzuführen. Mittlerweile habe ich allerdings insofern meine Meinung drastisch geändert, als ich gegen jedwede EU-Erweiterung bin. Vor allem in ALB wäre (als derzeitiger Beitrittskandidat) eine lupenreine muslimische Gesellschaft, wo neben den Bestimmungen des Korans noch der KANUN dazukommt, von den noch immer prägend vorhandenen Clan-Strukturen einmal abgesehen!
    Insbesondere österreichische Diplomaten, vorwiegend SPÖ-nahe, haben sich aber immer stets gegen eine Neuverhandlung von Dayton ausgesprochen. Da aber derzeit Europa verständlicherweise von anderen, viel gewichtigeren Problemen "überschwemmt" wird, will man sicher keine neuen Baustellen eröffnen.

    Ich bin der Meinung, dass in BiH zwei Probleme schlummern, die uns in einigen Jahren mit lautem Knall um die Ohren fliegen werden: die zunehmende islamische Radikalisierung durch massiven finanziellen und ideologischen Einfluss von außerhalb und eben die oben erwähnte Republika Srpska.
    Daher: keine EU-Aufnahme rein islamisch strukturierter Gesellschaften mehr, es reicht, wenn uns die eigenen Politiker (Brüssel und Berlin) mit der Umstrukturierung unserer Gesellschaft beglücken. Das scheint ungebrochen die vordringlichste "EU-Baustelle" zu sein!

    • Rübezahl
      21. Januar 2018 05:27

      Man darf nicht vergessen, dass ungefähr 2 Bataillone Mudschahedins an der Seite Izetbegovic kämpften. Sehr versteckt, aber sie waren da, nachdem sie in Afghanistan nicht mehr gebraucht wurden...
      Heute fließt Geld aus Saudi Arabien nach BIH.
      Also alles lange von außen mitgelenkt!

    • Kyrios Doulos
      21. Januar 2018 21:57

      DANKE, Diplomat! Ihren Zeilen ist nichts hinzuzufügen und wegnehmen darf man von ihnen auch nichts!

    • pressburger
      22. Januar 2018 16:41

      "Kurden niederzumetzeln", nichts neues. Wäre nur das nächste Kapitel in der türkischen Geschichtsschreibung. Türken haben Erfahrungen im Umgang mit Minderheiten. Griechen, Armenier, Christen in der Türkei. Jetzt die Kurden.





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