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Eine neue Regierung mit einem glänzenden Start und zwei schweren Fehlern

Lesezeit: 6:00

Schwarz und Blau haben die Koalitionsverhandlungen um Eckhäuser professioneller, klüger und sachorientierter gehandhabt, als das bei den letzten Regierungsbildungen der Fall gewesen ist. Und sie können erst recht durch den Vergleich mit der unendlich langen und unendlich peinlichen Verhandelei in Deutschland punkten, wo man jetzt erst die eigentlichen Verhandlungen beginnt, obwohl man lange vor Österreich gewählt hatte. Dennoch ist Schwarz-Blau trotz aller Brillanz bei der Regierungsbildung ein schwerer inhaltlicher Fehler und ein schwerer taktischer Fehler passiert.

Doch vorerst sei das große Lob ausgesprochen. Nie haben in diesen Verhandlungswochen irgendwelche Verhandlungsteilnehmer rote Linien gezogen oder Ultimaten gestellt. Nie ist wirklicher Streit oder gar eine persönliche Attacke nach außen gedrungen, wie sie in den letzten zehn Jahren absoluter Alltag der Koalition gewesen sind (vor allem in den Regierungen Faymann und Kern; die zwei Gusenbauer-Jahre davor waren da etwas besser).

Dieser Dauerkonflikt hat ja die Politik auch so abstoßend gemacht – vor allem für jene Menschen, die sich kaum in der Tiefe mit den Inhalten befassen. Sie haben nur gemerkt: Da wird dauernd gestritten.

Hinter diesem Streit der letzten Jahre sind immer dieselben zwei Phänomene gestanden:

  • Zum einen ist es für jeden Politiker viel leichter und daher verführerisch, mit Attacken auf Parteifreunde oder den Koalitionspartner in die Medien zu kommen, als wenn man partei- und koalitionstreu auftreten würde. Das schreiben Medien viel weniger gern. Dieser Mechanismus ist in den letzten zwei Monaten von den Herrn Kurz und Strache bravourös unterbrochen worden, aber man kann sicher sein, es werden auch von Blau und Schwarz bald wieder solche Töne zu hören sein (beim Thema Rauchen war ja ohnedies schon von etlichen Schwarzen ein Vorspiel dazu zu hören gewesen, und von Blauen beim Thema Zwölfstundentag).
  • Zum anderen sind ÖVP und SPÖ Parteien, die in jeder inhaltlichen Frage weit auseinanderliegen. Die "Flucht"-Thematik war dann der endgültige Bruchpunkt, wo man endgültig auseinandergedriftet ist. Seit den EU-Beitrittsverhandlungen gab es zwischen Rot und Schwarz kein politisches Projekt mehr, das sie wirklich verbunden hätte. Die Koalition zwischen den beiden war daher längst eine absolute Sinnlosigkeit geworden.

Blau und Schwarz liegen hingegen in vielen Punkten sehr eng beieinander. Vor allem dort, wo sie gemeinsam hinter der in diesem Lande ja seit langem vorhandenen konservativen Mehrheit und deren Werten stehen. Die da schlagwortartig sind: Heimat, Recht und Ordnung, Leistung, Anständigkeit, Christentum, Familie, Bekenntnis zur Tradition und zuletzt vor allem: geschlossene Ablehnung der illegalen Migration.

"Europa" als eine Zeitlang dominierender ÖVP-Wert ist hingegen nach der Schüssel/Molterer-Zeit wieder in den Hintergrund gerückt. Die schwarze Haltungsänderung hat wohl mehr mit großen Fehlentwicklungen in der EU selbst zu tun als mit Meinungsänderungen in der ÖVP. Die FPÖ wiederum war zwar einst "die" Europa-Partei, aber sie hat in den 80er Jahren das Interesse an Europa verloren und ist zunehmend EU-kritisch geworden. Seit die britischen Probleme durch den Brexit offenkundig geworden sind, ist sie aber von jedem Gedanken an einen EU-Austritt wieder abgerückt. Also auch da keine echte Differenz.

Durch all diese Werte gibt es ein breites Fundament, auf dem die Koalition gut stehen kann. Ein deutlich stabileres als bei Rot-Schwarz. Freilich: In einem anderen, ebenso wichtigen Bereich gibt es hingegen zwischen Schwarz und Blau kaum mehr Gemeinsamkeiten als zwischen Rot und Schwarz: Das ist das ganze Feld der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die FPÖ ist heute nämlich viel weniger wirtschaftsliberal, als sie unter Haider gewesen ist. Daher wird es wohl genau auf diesem Feld zu den ersten ernsteren Konflikten zwischen den neuen Koalitionspartnern kommen.

Wirtschaft und Finanzen dürften die große inhaltliche Schwäche der neuen Regierung sein. Auch bei der ÖVP. Dabei hat genau dieser Bereich bisher immer geradezu das inhaltliche Zentrum der ÖVP-Identität gebildet. Selbst unter starken Obmännern hat die Partei neben dem Parteichef immer auch noch einen zweiten Mann, der aufs Geld geschaut hat, in die Auslage gestellt: Etwa im Tandem Raab-Kamitz, Klaus-Koren, Schüssel-Ditz oder Schüssel-Grasser.

Für Sebastian Kurz hingegen sind Wirtschaft und Finanzen lange nicht mehr so wichtig wie für alle seine Vorgänger. Bei ihm hat man bis zuletzt nicht einmal den Namen gewusst, wer sein Finanzminister sein wird. Das mag zwar parteitaktisch weniger schaden, weil Rotgrün noch viel weniger Wirtschaftskompetenz haben. Das ist aber sachlich und langfristig für Österreich schlecht.

Der inhaltliche Fehler einer zu geringen Beachtung des Themenkreises Wirtschaft und Finanzen führt damit auch nahtlos zum taktischen Fehler. Das ist die Personalauswahl für die Ministerliste. Dieser Auswahl etwa von neuen Ministern wurde vor allem auf ÖVP-Seite viel zu wenig und viel zu spät Aufmerksamkeit geschenkt. Man denke nur, wie professionell große Unternehmen neue wichtige Mitarbeiter screenen und testen.

Das ist ein alter Fehler: Aus lauter Angst, dass irgendetwas zu früh bekannt wird, wird gleich gar nicht intensiv nachgedacht. Eigentlich hätte Kurz nämlich schon seit Wochen ein mehr oder weniger fixes Team mit fähigen (und dazu bereiten) Ministern im Kopf haben müssen.

Statt dessen hat er das Pferd beim Schwanz aufgezäumt und den gleichen Fehler begangen, den er schon bei der Listenerstellung für die Wahl begangen hat: Kurz hat sich so wie damals als erstes darauf festgelegt, dass mehr Frauen als bei der letzten Regierung dabei sein müssen.

Damit hat er sich selbst am meisten behindert: Das ohnedies extrem schwierige Finden von geeigneten Ministern ist dadurch doppelt schwer geworden. Er hat dadurch quasi offiziell determiniert, das Geschlecht sei wichtiger als die Tauglichkeit und Fähigkeit einer Person. Er hat damit jeder Frau in der künftigen Regierung den abwertenden Stempel aufgedrückt, dass sie nicht wegen ihrer Fähigkeit, sondern wegen ihres Geschlechts auf dem Ministerposten sitzt. Dass sie eine bloße Quotenministerin sei.

Dabei hat die ÖVP mit solchen schon recht schlechte Erfahrungen gemacht: Man denke an den Reigen von Bandion-Ortner bis Karmasin (Man denke aber natürlich auch an die – bis auf Riess-Passer – durchwegs schwachen blauen Ministerinnen. Oder man denke an die durchwegs schwachen roten Unterrichtsministerinnen). Dabei hätten gerade ÖVP und FPÖ mit Sicherheit keine einzige Stimme verloren, wenn sie sich nicht an irgendeine Frauenquote gebunden hätten.

Damit sei natürlich nicht gesagt, dass Männer die besseren Minister sind. Es geht um ganz etwas ganz anderes: Jemand Guten für einen solchen Job zu finden, ist so schwierig, dass man es vermeiden sollte, darüber hinaus durch Quoten-Kriterien die ohnedies kaum vorhandene Auswahl noch weiter einzuschränken.

Gerade Kurz selbst hat ja immer wieder betont: Es geht um Qualität und Fähigkeit, um politische und sachliche Kompetenz, sodass man die Zwangsjacke eines Bundesländer- oder eines Bünde-Proporzes meiden sollte. Und genausowenig sollte man eben den Zwang eines Geschlechterproporzes haben. Wenn Kurz etwas von Mathematik versteht, müsste er wissen, jedes zusätzliche Kriterium macht die Wahrscheinlichkeit noch geringer, eine möglichst gute Wahl zu treffen.

Noch dazu, wo bei jedem Ministerposten ohnedies schon zuerst die Entscheidung fällt, von welcher Partei der neue Ressortchef kommen muss, selbst wenn die andere einen besseren Kandidaten für dieses Ressort hätte.

Noch dazu, wo immer öfter geeignete Menschen Einladungen ablehnen, Minister zu werden.

  • Weil sie wissen, die Lebensqualität eines Ministers ist gering und der Druck gewaltig;
  • weil sie wissen, nach der Ministerzeit (die oft abrupt zu Ende gehen kann) droht vielen der Sturz ins Nichts;
  • weil sie einen lukrativen Job zugunsten eines eher nur durchschnittlich bezahlten Ministerpostens nicht aufgeben wollen – als Notar, als Vorstand bei den Spiel-Casinos, als Industrieboss.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorW. Mandl
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 08:02

    Ich habe folgendes Schreiben an den Chefredakteur der "Presse" gesendet:

    Sehr geehrter Herr Nowak,

    dass Sie an der neuen Regierung - ohne Details zu kennen - inhaltlich alles schlecht finden bzw. vermissen, was noch nicht verlautbart wurde, aber sicher noch kommen wird, wundert mich bei Ihrer politischen Einstellung eigentlich nicht mehr.

    Dass Sie aber unterstellen, dass der Kahlenberg als Ort der Programmpräsentation irgendetwas mit rechtsextremer Symbolik zu tun habe, halte ich für eine ungeheuerliche Entgleisung, um nicht zu sagen Frechheit. Schämen Sie sich gar nicht?

    Mit verärgerten Grüßen
    Dr. Wolfgang Mandl

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 10:15

    Es kann auch ein Fehler sein, zuviel zu Beurteilen. Kritik ist - wo sie konstruktiv gemeint ist - dem türkis-blauen Projekt gewiss zuträglich, schließlich lebt jeder politische Führer vom Resonanzboden der eigenen Anhängerschaft, wenn er seine Gestaltungen beginnt, in die Wirklichkeit zu setzen. Ich bin geneigt, inhaltlich dem BLogautor zuzustimmen, wüsste wohl selbst noch das eine oder andere hinzuzufügen, aber was ich in dieser Phase vor entscheidend halte, ist - Ruhe bewahren - die neuen Leute arbeiten lassen - auf erste Zwischenergebnisse warten und DANN erforderlichenfalls NACHKORRIGIEREN. Ans Werk! Glück auf den Freien!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 05:21

    Wo ist das Thema ORF geblieben? Absolut unbefriedigend abgehandelt.
    Wo ist das Thema Meinungsfreiheit?
    Wo ist das Thema EU-Reform?
    Und was nun wirklich in der Fluechtlingspolitik gemacht werden soll, ist mir verborgen geblieben.
    Quotendamen sind das Letzte, was Oesterreich braucht. Frauen wollen faehige Leute sehen, meine ich.
    Verschiebt man die wichtigen Themen fuer nach den Landtagswahlen?
    Fuerchtet man sich vor kreischenden Farewell-Schreiern:

    Strassenterror tun wir gerne
    Haengt die zwei an die Laterne?

    Irgendwelche Gruende auf irgendwas Ruecksicht zu nehmen, gibt es immer.
    Blueht uns nun eine Legislaturperiode ein Herumeiern zwischen EU, Fluechtlingen, Sozialverschwendung, Medienruecksichtnahme, Mutti Merkel mit ihrem Schuelzchen und den Visegradstaaten und einer Prise Vernunft?

  4. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 10:07

    Die erfreulichste Meldung der letzten Jahre bis Jahrzehnte resultiert für mich aus einem Satz, oder besser einem Wort: "Moser wird Minister für Staatsreform und Justiz". "Staatsreform" bedeutet, dass Österreich jetzt eine Staatsreform bekommen soll, was wiederum heißt, dass wir eine notwendig haben. Endlich wird klar ausgesprochen, dass wir keineswegs in einer funktionierenden Demokratie, sondern in einer semidiktatorischen Oligarchie leben. Ob die Staatsreform mehr oder weniger erfolgreich verlaufenwird, bleibt offen. Moser ist aber aus meiner Sicht hervorragend geeignet, weil er die Schwächen dieser Republik bestens kennt. Es besteht also zumindest die begründete Hoffnung. Alle anderen in Diskussion stehenden Fragen sind Petitessen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 09:35

    Liebe Leute!
    Man soll das Mädchen nicht vor dem Morgen loben, man soll aber auch nicht präventiv jammern. Schulnoten, Rauchen und 12 Stunden-Tage sind nur kleine Häppchen, aber das Jammern da und dort will kein Ende nehmen. Wozu?

    Ich warte jetzt einmal ab und beginne erst später zu urteilen, es sei denn, es passieren sofort schwere Schnitzer.

    Jetzt sollten wir erst einmal vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Schlechter als die Faymann- und Kernjahre kann es gar nicht werden.

    Was die Frauen in der Regierung betrifft, so habe ich gemischte Gefühle, denn die letzten Ministerinnen waren keine Leuchtfeuer. Aber auch hier empfehle ich präventiv Optimismus. Die Zukunft wird zeigen, ob die Weibertradition fortgesetzt wird.

    Kopf hoch, Leute! Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 06:15

    Naja, ganz schlecht ist es nicht, man muss am Boden bleiben und dankbar nehmen, was an Verbesserungern kommt:

    http://www.krone.at/603872

    Im Vergleich mit den bisherigen linken Venezuela-Zimbabwe-Programmen ja schon ein Fortschritt.

    Aber FPOeVP, das ist erst ein Drittel des Weges fuer kommende Legislaturperiode, der Waehler erwartet mehr!

  7. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2017 10:33

    (OT) Apropos Faymann - Radio Wien tönte Anfang der Woche, daß der größte Korruptionsprozeß in Wien nun beginne. Ich wurde ganz hellhörig - von dem seit Jahr und Tag ausständigen Prozeß gegen Faymann und der wiener SPÖ wegen Medienbestechung durch Werbung und Schaden der Steuerzahler in zumindest dreistelliger Millionenhöhe hatte ich bisher noch nichts gehört.
    Hat sich aber als Irrtum meinerseits herausgestellt. Es ging nur um einen Minibetrag, der nicht veruntreut wurde, sondern der dazu herhalten muß, um einem rechten sympathischen Ex-Politiker seit Jahren das Leben schwer zu machen, daß er nur ja nicht das werden konnte, was er wohl bravouröser und seriöser für das österreichische Volk gemeistert hätte, als Faymann und Kern.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2017 16:08

    Kurz, "Ich bin proeuropäisch, das Land ist proeuropäisch"!
    Der berufslose NWO Zögling mag "PROEUROPÄISCH" sein, das Land ist es definitiv NICHT!
    Das ist die Richtung aus der der falsche Wind weht.


alle Kommentare

  1. McErdal (kein Partner)
    18. Dezember 2017 18:45

    Ich bin Biertrinker - hört sich das genauso beschissen an - wie ich bin proeuropäisch ????

  2. McErdal (kein Partner)
    18. Dezember 2017 18:41

    Ob der Papst Jorge Bergoglio rote Schucherln an hat oder nicht wird wurscht sein, das ist Menschen gemacht - und ein JEDER sollte wissen, daß er SATAN (Sonengott Bal anbetet) = Weihnachten! Wer an Jesus glaubt darf kein Schweinefleisch essen - Mohammed hat es 5 Jhdte später übernommen - habt Ihr das gewußt ? Alles was in der Welt abläuft - läuft massiv zwischen 3 Religionen ab - Christen - Juden - Moslem ab!!!

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    18. Dezember 2017 16:08

    Kurz, "Ich bin proeuropäisch, das Land ist proeuropäisch"!
    Der berufslose NWO Zögling mag "PROEUROPÄISCH" sein, das Land ist es definitiv NICHT!
    Das ist die Richtung aus der der falsche Wind weht.

  4. Knut (kein Partner)
    18. Dezember 2017 12:05

    "Man denke nur, wie professionell große Unternehmen neue wichtige Mitarbeiter screenen und testen." ????

    Und was kommt bei dieser Testerei dann wirklich heraus? Jeder weiß, wer zum Beispiel vor einiger Zeit (2015) an der ÖBB Spitze stand.

    Man sieht es jeden Tag, was für Psychopathen, Soziopathen und Sklaventreiber an der Spitze der Unternehmen oft sind. Aber vermutlich sind nur mit solchen Leuten die größten Gewinne (für Aktionäre und Vorstände) aus der Belegschaft heraus zu pressen.

    Mir sind da ein paar "normale" Menschen aus der Wirtschaft lieber.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 13:19

      Ich habe Assessmentcenter miterlebt, als Personalverantwortlicher. Die Erkenntnisse daraus sind Null. Sie sind aber eine Plattform für Wichtigtuer.

    • Wieser (kein Partner)
      19. Dezember 2017 05:18

      Die ÖBB ist mE nicht repräsentativ. Die ÖBB ist quasi eine politische Vorfeldorganisation mit angeschlossenem Schienenbahnunternehmen. Dort gilt es in erster Linie jemanden zu kennen und nicht fachlich etwas zu können. in der Privatwirtschaft ticken die Uhren etwas anders.

  5. Öko-Theosoph (kein Partner)
    18. Dezember 2017 10:50

    In Deutschland schließt der CDU-Fraktionsvize Georg Nüßlein eine Regierung mit der AfD nicht aus. Doch leider ist Merkel (noch) nicht bereit dazu.

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    18. Dezember 2017 08:54

    Natürlich sind Qoten Quatsch. Jedes Pseudokriterium engt die Auswahl ein. Dennoch hatte er keine Wahl. Man braucht nur die lächerliche Reaktion des Tiroler Bauernbundes anzusehen, weil ihr rotgrüner Minister draussen ist. 5% Tiroler sind Bauern und wollen einen Minister, und so geht es durch die ganze övp.

    Immerhin ist uns die nichtssagende, aber ständig redende Mei Pochtler erspart geblieben, die hätte tatsächlich passieren können und die Karmasin um Längen geschlagen.

    Sie gehen das Wichtigste an, die illegale Migration und die öffentliche Geldverschwendung. Letztere finanziert nämlich die linken Dampfplauderer und Verbotsbeschleuniger. So kann man sie mühelos austrocknen.

  7. Anmerkung (kein Partner)
    18. Dezember 2017 08:27

    Nachdem 2015 die "politischen Profis" katastrophal versagt haben, müssen die Anforderungen an Regierungsmitglieder neu "kalibriert" werden. (Auch, um Leute wie Timmermans fernzuhalten, die als Missbrauchte nach Rache lechzen.)

    Von dem "Wirtschaftspartei-Aushängeschild" Schelling als Finanzminister bleibt nur die Maximierung von Verhandlungsniederlagen in Erinnerung. Der künftige Wirtschaftskammerchef ist als "Sozialpartner alter Schule" ein abschreckendes Beispiel.

    Vor allem Einflüsterungen "gestandener Wirtschafter" sollte Sebastian Kurz konsequent überhören.

    Falls Herr Löger sich dem Amt nicht gewachsen zeigen sollte, wäre es sehr zu empfehlen, bei Herrn Pisec von der FPÖ anzufragen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 08:57

      Sehe ich auch so. Obwohl ich inzwischen auch einige Lebenserfahrung angesammelt habe, was ich in der Politik an 'Erfahrung' sehe will ich nur mehr entsorgt wissen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 09:47

      Wer weiß, welche Ziele Sebastian Kurz verfolgt? Vielleicht ist es falsch, seinen Quotenformalismus auf die Geschlechtsfrage zu beziehen. Es könnte ihm auch darum gehen, ein Instrument in der Hand zu haben, mit dem er verkrustete Altstrukturen aufbrechen kann. Dann wäre die Kritik, es ginge ihm um die Durchsetzung von "Quotenfrauen", bloß Ausdruck eines Missverständnisses, weil hier für ihn die Methode und nicht der Inhalt ausschlaggebend wäre.

      Aber dieser Gedanke ist Ihnen ohnehin schon selbst durch den Kopf gegangen, wie man weiter oben nachlesen kann. Wenn der Quotenmechanismus für Kurz als "Ochsenziemer" dient, um die Bünde in Schach zu halten, kann er nicht ganz falsch sein.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 10:31

      Immerhin konzentriert er sich auf das Wesentliche. Die linxgrün_*innen beschäftigen sich mit Glyphosat, Ehe für alle und anderem, längst bekannten Kreisverkehr. Politik ist für sie, an kleinen Schräubchen zu drehen und weitere Gebühren für ihre nichts nutzigen Apparate zu erfinden.

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 11:06

      Ja, die Konzentration auf das Wesentliche ist offenbar eine herausragende Eigenschaft von Sebastian Kurz. Das zeigt sich auch an seinem Ausbildungsweg. Er wird ja von manchen Leuten kritisiert, weil er sein Universitätsstudium (noch) nicht abgeschlossen hat. Aber diesen Leuten fehlt es an Einsicht, sie vermögen nicht zu begreifen, dass man unter den erschütternden Verhältnissen an den heutigen österreichischen Hochschulen (wo ja versucht wird, der Gehirnwäsche mit dem Ziel der Anbetung linker Borniertheit möglichst überall freie Bahn zu verschaffen) nichts Klügeres tun kann, als sich von solchen Sektenkonstrukten noch rechtzeitig abzusetzen, bevor man selbst Schaden zu nehmen droht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 11:34

      Die Konzentration auf das Wesentliche ist das Wesentliche. Das haben z.B. die Allierten im Weltkrieg richtig gemacht und der Tausendjährige glücklicherweise falsch. Den Feldzug gegen die Sowjets hat er schon im ersten Sommer verloren als er mitten im Vormarsch abschwenken ließ, um den Raum zu besetzen, anstatt den Gegner zu schlagen. Er wiederholte es im Folgejahr und versuchte es im dritten noch einmal.

      Allerdings braucht man keinen Weltkrieg um sich in Nebensächlichkeiten zu verzetteln. Beispiele aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart kennen wir von den erfahrenen Politiker_*innen.

  8. Öko-Theosoph (kein Partner)
    18. Dezember 2017 08:10

    Es ist gut, dass es jetzt eine rechtskonservative Regierung gibt. Noch besser wäre aber eine öko-konservative Regierung. Die Grünen sind allerdings nicht wirklich ökologisch. Nicht nur die Einwanderung muss stark begrenzt werden, sondern es müssen auch die Berufe zunehmend und beschleunigt beseitigt werden. Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden. Dies kann erreicht werden u. a. durch dünnwandige, einstöckige 3-D-Druck-Häuser mit Nano-Wärmedämmung. Zudem u. a. durch Öko-Autos mit einer Lebensdauer von über 50 Jahren. Das Christentum muss reformiert werden. Es ist unsinnig, zu beten.

    • Öko-Theosoph (kein Partner)
      18. Dezember 2017 08:12

      Ein Mensch sollte u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann morgens unmittelbar nach dem Aufwachen auf einen Wunsch konzentrieren und sich (nochmal) in den Schlaf sinken lassen. Durch Traumsteuerung kann man zu mystischen Erfahrungen gelangen. Luzides Träumen ist unter Umständen gefährlich. Man sollte sich vor dem Einschlafen wünschen, dass sich nur Dinge ereignen, für die man die nötige Reife hat.

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 08:29

      @Öko-Theosoph, soll man sich, wenn man am Morgen schlafen geht und daher am Nachmittag aufwacht, auch dann noch einmal in den Schlaf sinken lassen? Oder funktioniert das nur am Morgen?

    • Öko-Theosoph (kein Partner)
      18. Dezember 2017 08:37

      @ Anmerkung
      Schauen Sie bitte mal nach im Wikipedia-Lexikon unter "Traumyoga". Es handelt sich um eine seriöse Disziplin.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 09:00

      Bin ich froh, dass ich immer unseriös war.

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 09:21

      Herr @Prinz, an der empfohlenen Stelle liest man: "Ein geübter Traumyoga-Praktizierender wird sich während des Träumens bewusst, dass er träumt. Er erlebt die Trauminhalte bewusst und kann auf die Handlung seiner Träume Einfluss nehmen."

      Das heißt, die Träume werden nicht mehr in Ruhe gelassen. Da fragt man sich, wie der @Öko-Theosoph zu dem Glauben kommt, die Träume könnten trotz Dreinpfuschen noch ihre Funktion erfüllen.

      Wer unter einer Mentalität leidet, die ihm den Wunsch nach Beeinflussung seiner Träume aufdrängt, der läuft zum Beispiel auch Gefahr, seinen Blutkreislauf "bewusst beeinflussen" zu wollen. Vielleicht gibt es ja eine öko-theosophische Geheimlehre, die das positiv sieht.

    • Öko-Theosoph (kein Partner)
      18. Dezember 2017 09:40

      @ Anmerkung
      Sie haben recht, dass man nicht alles bewusst beeinflussen sollte. Deswegen hatte ich auch geschrieben, dass man eine gewisse Reife benötigt. Doch brauchen wir endlich eine religiöse Praxis, die zum Erfolg führt. Es ist unsinnig, Milliarden Summen auszugeben für die Durchführung von Gottesdiensten. Durch Traumsteuerung oder im halbwachen Zustand (nach dem Aufwachen) kann man zu mystischen Erfahrungen gelangen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 10:07

      Wäre ja gut, wenn die Religiösen sich damit begnügen würden, "Milliarden Summen auszugeben für die Durchführung von Gottesdiensten". Aber stattdessen braut sich im heutigen Europa eine "Renaissance der Religion" zusammen, die wieder auf Totschlag, Mord und Krieg hinausläuft.

      Weil Gottesdienste ihnen nicht genügen, gondeln christliche Missionare mit ihrer Fruchtbarkeits- und Vermehrungslehre in der ganzen Welt herum, den dadurch zusätzlich heraufbeschworenen Menschenmassen ebnen dann christliche Organisationen von der Sorte Caritas den Weg nach Europa, im Schlepptau dieser "Flüchtlingsbewegung" kommen die Mohammedaner mit, und fertig ist die Mixtur für die nächsten Religionskriege.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 10:27

      Anmerkung, die 'Praktizierenden' schwirren nur so herum in der Esoterikszene. Von einer esoterisch angehauchten Partnerin brauchte ich als Rationalist Jahre, um mich zu erholen. Inzwischen denke ich, dass alle Esoteriker_*innen besachwaltet werden sollten. Mit Schmunzeln ist das anstrengend zu bewältigen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 10:41

      Da hatten Sie wohl das Pech, dass Ihnen die Anwendbarkeit von "Annabelle, ach Annabelle" auf die Esoterikszene noch nicht in den Sinn gekommen war, als diese Partnerin Ihnen über den Weg lief.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 11:36

      Die Annabelle habe ich damals gern gespielt, und wenn ich sie ärgern wollte, habe ich eine Studie erfunden. Hat gut geklappt, an Studien glauben die alle.

  9. Kyrios Doulos
    17. Dezember 2017 18:18

    Vieles, das jetzt bekannt geworden ist, ist sehr klug und sehr vernünftig. Eine gesunde (im Sinne gesunden Haushaltens) Sozialpolitik und ein Stopp der Invasion und Okkupation und eine vage Ausssicht auf eine klassische Bildungspolitik lassen hoffen.

    Befürchten lassen alle Aspekte, wo es um die Freiheit desBürgers geht:

    Kammerzwang
    ORF-Zwang
    Feminismuszwang - Frauenquoten
    Verbot / Ausschluß existentiell wichtiger Themen bei Volksabstimmungen (EU-Austritt zB).

    Bin schon neugierig, ob es auch unter dieser Regierung im Widerspruch zur Meinungsfreiheit unmöglich bleibt, ohne zu gendern ein akademisches Studium abzuschließen.

    Wenn ja, dann ist das für mich ein Erkennungsmerkmal für die Fortsetzung der Gesinnungsdiktatur der feministischen political correctness.

    Präzisierungen in bezug auf Feminismus, der mir zunehmend auf die Nerven geht:

    Quotenfrauen sind meistens unbarmherzige, gnadenlose, äußerst "effiziente" Weiber, karrieregeil, schnippisch, süffisant, zynisch, besserwisserisch, schmallippig, verbissen, verkrampft, autoritär im schlechtesten Sinne dieses Wortes. Sind sie verheiratet, haben sie selten Kinder, dafür aber sehr lange Doppelnamen, was ist ein Vorteil ist, denn man kann sie nach ihrem Abtritt leichter und schneller vergessen.

    Die meisten Frauen (richtige, gesunde Frauen mit weiblichem Instinkt) mögen keine Chefinnen. Sie wissen am besten, warum denn.

    Lieber Herr Kurz: Welcher Teufel reitet Sie mit der Genderei und der Tussenherrschaft?
    Ich kann es nicht nachvollziehen, denn Sie sind ein vernunftbegabter Mensch.

    • Mentor (kein Partner)
      18. Dezember 2017 10:26

      Wie soll Herr Kurz das mit den Tussen auch wissen.
      Dazu braucht es Lebenserfahrung.

  10. Undine
    16. Dezember 2017 22:56

    Politik wird ab jetzt wieder spannend werden!

    Ach, was für eine Wohltat war das, Sebastian KURZ und H.C. STRACHE einmal entspannt zuhören zu können, wie diese ihre Vorhaben für die kommende Legislaturperiode Punkt für Punkt darlegten, wie sie ihre jeweilige Gefolgschaft beschrieben --- und das einmal völlig ungestört, ohne unterbrochen zu werden von gewohnt extrem mißgünstigen ORF-Moderatoren!

    Diese Sendung sah ich nämlich auf oe24!

    Ich bin sehr angenehm überrascht, daß nun doch auch die leidige ORF-Angelegenheit angesprochen worden ist, abgesehen von den vielen anderen dringenden Vorhaben, die endlich in die Tat umgesetzt werden müssen.

    Man darf natürlich nicht erwarten, daß alles, was jene Bürger bewogen hat, KURZ und STRACHE ihre Stimme zu geben, weil sie in diese beiden Männer ihre ganze Hoffnung gesetzt haben, nach wenigen Monaten umgesetzt werden kann. Um Ö wieder auf Vordermann zu bringen, wird es zwei Legislaturperioden brauchen!

    Ich wünsche der neuen Regierung viel Erfolg! Mögen die neuen Regierungsmitglieder diesmal ERHOBENEN HAUPTES in die Hofburg schreiten und dem LINKEN MOB ein strahlendes Lächeln zeigen! Die letzten Zuckungen der Linken werden sie überstehen.

    Besonders freut es mich, daß der Altbolschewik VdB, dem seine Partei unter den Händen zerbröselt ist, eine Schwarz/Türkis-Blaue Regierung angeloben muß. Es wird ihn schwer ankommen! ;-)

    Daß bei den Linken jetzt Heulen und Zähneknirschen herrscht, tut mir in der Seele wohl! Diese Schadenfreude ist durchaus angebracht! ;-)

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 09:04

      Liebe Undine, ich begrüße die linken Demonstrationen. Blieben sie aus, dann bliebe alles beim Alten. An der Anzahl und Heftigkeit der linxgrünen Demos kann man die Nützlichkeit der Maßnahmen erkennen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      18. Dezember 2017 15:36

      Sg. Undine, 2 Legislaturperioden sind viel zu lang um Ö zum Besseren zu führen, denn dann haben wir bereits die Vereinigten Staaten von Europa und dann ist alles zu spät.
      Addendum: Meine Hoffnung auf gravierende Änderungen schwinden von Tag zu Tag mehr. Körpersprache uns Äußerungen aller Protagonisten, inkl. des alten Kommunisten in der Hofburg lassen nichts Gutes ahnen.

    • Undine
      18. Dezember 2017 16:16

      @Prinz Eugen von Savoyen

      Mich erheitern die letzten Zuckungen der Linken, wie sie wild um sich schlagen in ihrer Ohnmacht! An diesen Bildern erkennt jedes auch noch so schlichte Gemüt, WAS hinter den Demonstranten steckt! Die paar Stimmen via Mikrofon haben meine niedrige Meinung zu diesem Pöbel noch verstärkt.

      @Herbert Richter

      Es wäre zu schön, wenn es schneller ginge! Im Stall des Königs Augias ist 30 Jahre lang alles vor sich hinverdreckt---bei uns in Bagdad kommt's auch auf diese Zeitspanne hin! Vielleicht nehmen KURZ und STRACHE Anleihe bei Herkules!
      Apropos Herkules! Da könnte gleich einmal mit dem Abtransport der Invasoren mittels Herkules-Maschinen begonnen werden!

    • McErdal (kein Partner)
      18. Dezember 2017 16:19

      @ Herbert Richter
      Hier liegen sie wieder mal völlig richtig! Wie die "Blauen" zu Allem ja und Amen gesagt haben war mir klar, da kommt nichts mehr! Sie reden von "Illegalen" - aber in Wahrheit
      sind alle illegal !! Im gleichen Atemzug von Illegalen schwurbeln sie noch immer von Deutschkursen! Seit Jahren werden jetzt die Auswanderungs(Einwanderungsregeln)
      pervertiert! Wozu brauchen (Klein) Kinder Deutschkurse - unsere österr. Kinder können
      Deutsch(die Muttersprache)! Unter wlchem Vorwand sind alle Türken hierher gekommen?
      Welchem Herren (Land) dienen sie mit 2 Staatsbürgerschaften? Wenn das Recht vom Volk ausgeht - warum dürfen wir dann nicht über die EU abstimmen(Zugehörigkeit)?

  11. pressburger
    16. Dezember 2017 22:53

    Die neue Regierung sollte sich vergegenwärtigen, dass zwei Unterlassungen zum baldigen Ende der Regierungszeit führen werden.
    Die Unterschätzung des ORF als Sprachrohr, Bollwerk und Speerspitze der Feinde der Demokratie, der freien Gesellschaft.
    Die weitere Annäherung an die EU, sowie die Übernahme der Agenda der EU. Würde bedeuten, die eigenen, realen Interessen aufzugeben und sich weiter fernsteuern lassen. Aus Brüssel, oder Berlin, egal.
    Die Zukunft kann nur die Koalition mit den Ländern die schon immer zum Kulturraum Österreichs gehört haben, sein.

  12. Brigitte Imb
    16. Dezember 2017 21:27

    Auch gut:

    "http://www.pi-news.net/oesterreichs-neue-tuerkis-blaue-regierung-startet-am-wiener -

    "Von KEWIL | Einen besseren Startpunkt hätte die neue österreichische Regierung nicht wählen können: der Kahlenberg in Wien. Heute stellte Sebastian Kurz dort seine neue Koalitions-Regierung vor.

    Kulturlose Ignoranten wie Merkel und Schulz haben sicher noch nie davon gehört, eingeborene Österreicher wissen aber sehr wohl, dass 1683 die zweite Türkenbelagerung Wiens mit der Schlacht am Kahlenberg endete, als ihnen genau hier der polnische König Johann Sobieski mit seiner Kavallerie zu Hilfe kam./"

    • Undine
      16. Dezember 2017 21:39

      Eine sehr, sehr feine Symbolik! Danke, BK Sebastian Kurz!
      Mich freut das ungemein. Den Erdogan wird's weniger freuen! ;-)))

    • Herbert Richter (kein Partner)
      18. Dezember 2017 15:39

      Wenn's nur echte Symbolik ist.........! Wünschen würde ich es mir, allein mit fehlt der Glaube.

    • McErdal (kein Partner)
      18. Dezember 2017 16:25

      @ Undine
      Glauben sie an warme Eislutscher ??? Sie wissen doch wo er sich rumgetrieben hat ?
      Jetzt haben wir einen Kanzler von SOROS Gnaden - und der der Vieze war bei den
      Juden Knieen - schon vergessen ????

  13. Undine
    16. Dezember 2017 18:16

    Einer von vielen hunderten von positiven, nahezu euphorischen Kommentaren aus D zu unserer neuen Koalition:

    Link: https://www.welt.de/politik/ausland/article171643963/Die-Oesterreicher-haben-eine-Richtungswahl-fuer-Veraenderung-getroffen.html#Comments

    "Kim M.

    Die künftige Regierung in AT ist gut für AT und letztlich auch für die EU, weil AT sehr gute langjährige Kontakte hat zu den Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Monarchie Österreich-Ungarn, von denen einige nun Konflikte haben mit (Teilen?) der EU.

    Die durch die Massenimmigration verursachten Probleme war einer der Gründe für den Wahlerfolg der nunmehrigen Koalitionspartner.
    Der künftige Kanzler Kurz hat im Wahlkampf immer wieder erwähnt, dass er als Außenminister die Schließung* der Balkanroute erreicht hat und dafür von DE und anderen kritisiert wurde.

    Die Chefs der nunmehrigen Koalition kritisieren beide, dass DE ohne Zustimmung der anderen Staaten eine Massenimmigration durchgezogen / verstärkt hat.

    Beide sind der Meinung, dass man HU wegen seiner Immigrationspolitik nicht kritisieren oder gar beschimpfen soll, sondern HU die Kosten für die Sicherung seiner EU-Außengrenze ersetzen sollte.

    Beide haben Verständnis, dass einige Staaten keine Migranten aufnehmen wollen, damit es bei ihnen nicht auch Parallelgesellschaften, erhöhte Kriminalität, Terroranschläge, etc. gibt wie in Westeuropa."

    .........................................................................

    * Bei diesem Punkt müßte allerdings die sehr wichtige Rolle ORBANS erwähnt werden, denn ohne den Mut und die aufrechte Haltung Orbans wäre auch KURZ die Schließung der Balkanroute nicht gelungen---Ehre, wem Ehre gebührt und in diesem Punkt gebührt das Lob ORBAN!

  14. machmuss verschiebnix
    16. Dezember 2017 16:30

    OT:
    Bundestags-Rede von Beatrix von Storch:
    Solch gepflegte, gut-argumentierte "Breitseiten" gegen die Linke
    fehlen in Österreich gänzlich - aber hören Sie selber:

    https://www.youtube.com/watch?v=d4fZup61aRA

    ---Zitat---

    Meine erste Rede im Deutschen Bundestag

    Liebe Mitstreiter,

    am Mittwoch durfte ich meine erste Rede im Plenum des Deutschen Bundestages halten. Es ging um Linksextremismus und linke Gewalttaten gegen politische Parteien. Übergriffe gegen Wahlkampfhelfer, massive Angriffe auf die Versammlungsfreiheit durch Formationen schwarz vermummter militanter Extremisten.

    Das geschieht hier und heute in Deutschland, unter den Augen der Bundesregierung und mit der offenen und heimlichen Unterstützung großer Teile des linken politischen Establishments. 14 Bundestagsabgeordnete von SPD, Grünen, Linken unterstützten das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, das zur Gewalt gegen die AfD aufruft und vom Verfassungsschutz wegen seiner Verbindungen zur linksextremen Gruppen wie der „Interventionistischen Linken“ beobachtet wird.

    Nun wurden die Damen und Herren Abgeordnete damit zum ersten Mal konfrontiert. Doch einmal mehr zeigte sich, dass die anderen Parteien nicht in der Lage sind sich von linker Gewalt klar und deutlich zu distanzieren. Linksextreme Gewalt wurde relativiert. Abgeordnete der Linken, Grünen und SPD reagierte mit hämischen und kindischen Kommentaren. Wir haben den Finger in die Wunde gelegt und wir bleiben am Ball. Linksextremismus ist jetzt ein Thema im Bundestag.. Meine komplette Rede finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=d4fZup61aRA .

    Schriftliche Anfrage zur Dreijahresfrist bei der Flüchtlingsanerkennung

    Anfang des Jahres sorgte ein Medienartikel in der WELT für Aufsehen (siehe hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/article161740112/Fast-alle-Fluechtlinge-duerfen-dauerhaft-bleiben.html ), in dem dargelegt wurde, dass praktisch alle vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einmal als Flüchtling anerkannte Personen, in der Regel dauerhaft in Deutschland bleiben. Das liegt daran, dass Asyl und Flüchtlingsschutz zwar auf drei Jahre befristet erteilt werden, nach Ablauf dieser Frist die Betroffenen aber einen Rechtsanspruch auf unbefristeten Aufenthalt erhalten, die sogenannte Niederlassungserlaubnis.

    Da sich im nächsten Jahr der Beginn der Massenmigration im Jahre 2015 schon zum dritten Mal jährt, habe ich die Bundesregierung folgendes gefragt:
    „Für wie viele Flüchtlinge läuft bis zum 31. Dezember 2018 die Dreijahresfrist ab, bis zu der ihre Flüchtlingsanerkennung erneut geprüft wird und ggf. widerrufen bzw. zurückgenommen werden kann und die ohne Widerruf oder Rücknahme innerhalb dieser Dreijahresfrist einen unbefristeten Aufenthaltsstatus erhalten können, und aus welchen Ländern kommen diese Flüchtlinge (bitte aufschlüsseln)?“

    Die Antwort der Bundesregierung ist, dass bis Ende des Jahres 2018 insgesamt 135.043 Asylverfahren geprüft werden. Die meisten davon stammen aus den Herkunftsländern Syrien, Irak, Eritrea, Afghanistan, Iran, Pakistan und „ungeklärt“. Wenn folglich nicht alle diese Verfahren rechtzeitig geprüft werden, wird die weit überwiegende Anzahl dauerhaft in Deutschland bleiben.

    Also fragte ich die Regierung auch danach, wie groß die Zahl der Mitarbeiter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist, die jene Prüfung durchführt und was die Bundesregierung tut, um die ausnahmslose Durchführung dieser Prüfungen zu gewährleisten.

    Die Antwort darauf war, dass für diese Prüfungen aktuell 40,5 Mitarbeiter eingesetzt sind. Das bedeutet also, dass auf jeden einzelnen dieser Mitarbeiter 3334 Entscheidungen zukommen. Es stellt sich die legitime Frage, ob diese Anzahl ausreichend ist, um so viele Entscheidungen effektiv bearbeiten zu können.

    Die Migranten-Zwangsumverteilung innerhalb der EU ist eine Schande

    Die Geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel und die EU-Kommission beharren weiter auf einer Zwangsumverteilung von Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrikas innerhalb der Europäischen Union.

    Dieses Vorhaben richtet sich nicht nur gegen die deutschen Interessen, sondern auch gegen die der osteuropäischen Länder, deren Regierungen das aber im Gegensatz zur deutschen Regierung immer klar ausgedrückt haben und auch nicht davon abrücken. Dieser Streit ist einmal mehr Beweis dafür, dass die EU kein Mittel ist, um Frieden in Europa zu bewahren, sondern ganz im Gegenteil eine Institution ist, die Europa spaltet.

    Mit der Ablehnung der Aufnahme von Migranten vertreten die osteuropäischen Länder die Interessen ihrer Bürger, die sich mit überdeutlicher Mehrheit gegen die EU-Migrantenumverteilung aussprechen.

    Aber nicht nur die ehemaligen Ostblock-Länder rebellieren. Auch die sich in Österreich anbahnende neue Regierung zwischen ÖVP und FPÖ unterstützt die osteuropäischen Länder und damit eine vernünftigen Migrationspolitik. Den EU-Zentralisierungsfanatikern und Multikulti-Freunden bricht damit Regierung nach Regierung in Europa für ihr Projekt des Zentralismus und der Massenmigration weg.

    Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte bezeichnete Viktor Orbáns Politik übrigens als Schande. Klar ist aber: Nicht Ungarns Politik der Grenzkontrollen ist eine Schande, sondern der Zwang den die EU einmal mehr auf ihre Mitgliedsstaaten ausüben will.

    Der islamische Antisemitismus ist das Problem

    Seit der antisemitischen „Demonstration“ durch Muslime vor dem Brandenburger Tor in Berlin am letzten Freitag ist es in dem Konflikt um Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, nicht ruhiger geworden. Der sonst so politisch korrekte Oberlinke Jakob Augstein teilte mit, dass das Verbrennen von Israelflaggen nicht verboten ist. Klare Distanzierung sieht anders aus.

    Zum Beginn des jüdischen Lichterfests Chanukka am Dienstag wurden dann erneut antisemitische Gegendemonstrationen durch palästinensische und arabische Gruppen erlaubt. Mehr als 400 Polizisten inklusive Wasserwerfer waren nötig, um erneute antisemitische Ausschreitungen zu verhindern. Einige forderten auf Arabisch, „jüdische Siedler abzustechen“, andere skandierten „für Jerusalem in den heiligen Krieg ziehen“.

    Es zeigte sich damit auch deutlich, dass die Verurteilung des Antisemitismus durch die anderen Parteien nur Lippenbekenntnisse sind, denn diese „Demonstrationen“ hätten niemals erlaubt werden dürfen. Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht, das laut Grundgesetz deutschen Staatsbürgern vorbehalten ist.

    Es stellt sich auch die Frage, wo eigentlich die Gegendemonstration der sonst dauerempörten Politisch Korrekten bleiben? Aber diese brechen anscheinend lieber einem AfD-Bundestagsabgeordneten die Hand, als jüdisches Leben in Deutschland zu verteidigen.

    Es zeigt sich auch einmal wieder deutlich, dass der Antisemitismus durch die Islamisierung eine ganz neue Qualität erhält. Schon 2007 ergab eine vom Bundesinnenministerium beauftragte Studie, dass muslimische Schüler dreimal so stark zu antisemitischen Vorurteilen tendieren wie eine originär deutsche Vergleichs-Altersgruppe.

    In einer weiteren, repräsentativen Studie des Berliner Meinungsforschungsinstituts Info GmbH im August 2012 gaben 18 % der befragten in Deutschland lebenden Türken und Deutschtürken an, Juden als minderwertige Menschen zu betrachten.
    Und eine am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) durchgeführter Six Country Immigrant Integration Comparative Survey ergab 2013, dass 45 % der Muslime der Meinung sind, man könne Juden nicht trauen.

    Es wird Zeit, dass diese Tatsachen auch die Kartellparteien anerkennen und sich endlich klar und deutlich an die Seite der Juden in Deutschland stellen und gegen den islamistischen Mob.

    -----------

    • pressburger
      16. Dezember 2017 17:01

      Danke für die Information. Endlich ist jemand, die AfD fähig diesen linken Verein, auch Bundestag genannt die Wahrheit zu präsentieren.

  15. machmuss verschiebnix
    16. Dezember 2017 16:11

    OT:

    Hochegger beschuldigt Grasser - warum erst jetzt ?

    Wenn Hochegger die Kontonummern belegen kann, auf die überwiesen
    wurde, dann soller es sagen, andernfalls er ein Harlekin ist . . .
    https://kurier.at/politik/inland/was-hochegger-sein-gestaendnis-bringt/302.245.226

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2017 17:50

      Genau das habe ich mir auch gedacht. Läßt H. sich schon wieder schm...en?

    • machmuss verschiebnix
      17. Dezember 2017 01:02

      Das Problem ist immer dasselbe: in Österreich kann man den
      Leute Alles vorsetzen, weil die Leute dem ORF alles "abkaufen".
      Wenn es irgendwo in diesem buckligen Land einen jemanden
      geben würde, der glaubhaft und in angemessener Form solchen
      Frasen-Dreschern widersprechen kann . . . dann wird er vom ORF
      unglaubwürdig gemacht, mit Lügenpropaganda vom Feinsten ! ! ! ! ! !

  16. Riese35
    16. Dezember 2017 15:31

    Eines der anstehenden Themen: Ehe für alle?

    Heute ein sehr interessanter Artikel aus juristischer Sicht zum VGH-Urteil:
    https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5339380/Gastkommentar_Ehe-fuer-alle-oder_Ein-Triumph-der-Verwirrung

    Die Kernaussage: Das Problem ist nicht, wie ich immer vermutet habe, die Beschränkung der Ehe, sondern die Eingetragene Partnerschaft! Kurzens Vorgängern in der ÖVP sei Dank.

    "Die diskriminierende Wirkung erfolgt also nicht durch den Ausschluss von der Möglichkeit, eine Ehe einzugehen, sondern aufgrund der automatischen Offenlegung der homosexuellen Beziehung durch die Beschränkung der Eingetragenen Partnerschaft auf gleichgeschlechtliche Paare.

    Der Gesetzgeber ist demnach nicht gezwungen, den weiterhin tief verwurzelten Begriff „Ehe“ als Verbindung von Mann und Frau rechtlich zu nivellieren. Das Parlament kann vielmehr mit einfacher Mehrheit beschließen, dass die Ehe inklusive ihrer Absicht zur leiblichen Elternschaft nur der Verbindung von Mann und Frau vorbehalten bleibt, solange die Eingetragene Partnerschaft sowohl für verschieden- wie auch gleichgeschlechtliche Beziehungskonstellationen zugänglich ist."

    Wir werden sehen, wie die neue Regierung damit umgehen wird und wie sie diesen Lackmustest bestehen wird.

  17. Undine
    16. Dezember 2017 13:23

    Mit der Personalauswahl haben mMn die Freiheitlichen die Nase weit vorne, auch im Hinblick darauf, daß Josef MOSER--- obwohl von den Schwarz/Türkisen aufgestellt--- eigentlich ein Blauer ist. Warum MOSER nicht Finanzminister geworden ist, ist mir nicht klar, aber er wird auch als Justizminister beste Arbeit leisten.

    Die ÖVP hat---aus lauter Rücksicht auf die lächerliche und leider so blockierende Frauenquote--- unbekannte Leute aufgestellt. Obwohl mir die "alten Gesichter" der letzten unglückseligen Rot-Schwarzen Koalitionen furchtbar auf die Nerven gegangen sind, weiß ich nicht recht, was ich von diesen Quereinsteigern halten soll. Nun, wir werden es bald erfahren; ich hoffe, daß sich alle bewähren! Glück auf!

    • Undine
      16. Dezember 2017 13:51

      FASSMANN läßt hoffen! Er könnte eventuell gutmachen, was die vermaledeiten, unfähigen roten Weiber auf dem Rücken der Kinder und jungen Menschen an
      Schaden angerichtet haben.

    • Riese35
      16. Dezember 2017 14:54

      @Undine: Sehe ich sehr ähnlich. Moser als Justizminister läßt hoffen. Mir ist wurscht, mit welcher Fahrkarte er unterwegs ist, Hauptsache, er steuert das richtige Ziel an. Die wichtigen Ministerien der FPÖ dürften alle exzellent besetzt sein.

      Daß Köstinger Landwirtschaft, Umwelt und Tourismus bekommt, sehe ich neutral. Das ist wenigstens eine Materie, in der sie sich auskennen sollte und die zu ihr passen könnte.

      Bildung und Universitäten sind zumindest mit jemandem besetzt, der die Qualifikationen und Erfahrungen mitbringen müßte. Sonst ist er mir eher unbekannt. Ohne mehr zu wissen, läßt das jedenfalls im Vergleich zu den Gerüchten der vergangenen Tage hoffen.

    • Riese35
      16. Dezember 2017 15:05

      Ob Gernot Blümel Durchschlagskraft haben wird, muß sich erst zeigen. In Wien liegt die ÖVP leider sehr auf Lifeballinie. Ich habe meine großen Zweifel. Blümel und Faßmann stünden jedenfalls vor der Aufgabe, den gesamten Genderunfug zu stoppen. Hoffentlich haben sie den Mumm dazu.

      Und der ORF benötigte auch intensive Aufmerksamkeit. Vielleicht sollte man den ORF so wie einst die ÖBB in Infrastruktur und Betrieb, in Sendeinfrastruktur und Redaktionsbetrieb als ersten Schritt radikal trennen.

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2017 15:25

      Das innerparteiliche Gestänker geht schon los.

      Minister Rupprechter " .....so wahr mir Gott helfe und vor dem heiligen Herzen Jesu Christi...., der dann entgegen der christlichen Lehre für ein Adoptionsrecht der Homosexuellen eingetreten ist jammert, samt seiner Tiroler Schwarzen nicht mehr dabeisein zu dürfen.

      Ob natürlich das Ministerium dadurch besser geführt wird, das kann ich nicht beurteilen. R. war dort nicht unbeliebt.

      http://tirol.orf.at/news/stories/2884348/

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2017 15:29

      @Riese35,

      Blümel kannte ich als Jugendlichen, anständig, ordentlich, usw., super Schule besucht, sein Elternhaus ist konservativ und absolut in Ordnung.

      Das gibt ein wenig Hoffnung, jedoch keine Gewißheit, denn bisher ist er nicht allzu hervorstechend aufgefallen.

    • Riese35
      16. Dezember 2017 15:49

      @Brigitte Imb: Danke für die Information. Hoffen wir bei Gernot Blümel auf das Beste. Wie Sie aber sagen, ist er bis jetzt nicht Erscheinung getreten, und der LifeBall in Wien hätte sicher dazu Anlaß geboten. Wir brauchen jedenfalls einen Kämpfer und Feldherrn, der auch gegen massiven Widerstand die Ziele durchsetzt. Philosophie allein wird, obwohl sehr wichtig, nicht reichen.

      Dem Homominister Rupprechter weine ich keine Träne nach, auch wenn er sich auf Gott beruft. Die Tiroler sollen eine Ruhe geben. Die haben sich doch eh ihren volksverbundenen Naturburschen im Trachtenanzug in die Hofburg gewählt und sind dort damit würdig vertreten.

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2017 15:55

      @Riese35,

      zum zweiten Absatz ********************************

      Genau so ist es, das höchste Amt hat ein "Tiroler"- (Trachten) Täuscher inne. TTT ;-)

      HBP-TTT :-)))

    • Undine
      16. Dezember 2017 18:07

      @Brigitte Imb

      Blümel macht auch auf mich einen recht angenehmen Eindruck, vor allem spricht er auch sehr gut und gepflegt.

  18. Riese35
    16. Dezember 2017 12:29

    Der ORF glaubt schon mehr zu wissen:
    http://orf.at/stories/2419111/2419110/

    - Bundeskanzler: Sebastian Kurz,
    - Vizekanzler, Beamte und Sport: H.-C. Strache
    - Kanzleramtsminister (EU, Medien, Kunst und Kultur): Gernot Blümel
    - Frauen, Familie und Jugend: Juliane Bogner-Strauß, steirische Molekularbiologin
    - Justiz und Staatsreform: Josef Moser
    - Bildung, Universitäten und Kindergärten: Heinz Faßmann, Vizerektor der Universität Wien
    - Finanzminister: Hartwig Löger, Uniqa-Chef
    - Wirtschaftsminister: Margarete Schramböck, Ex-A1-Chefin
    - Nachhaltigkeit, sprich Landwirtschaft und Umwelt, sowie Tourismus: Elisabeth Köstinger
    - Innenminister: Herbert Kickl
    - Verteidigungsminister: Mario Kunasek, steirischer FPÖ-Chef
    - Infrastruktur- und Verkehrsministerium: Norbert Hofer
    - Soziales und Gesundheit: Ex-FPÖ-Abgeordnete Beate Hartinger
    - Außenministerium: Karin Kneissl
    - Staatssekretär im Finanzministerium: Hubert Fuchs

    - Nationalratspräsident: Wolfgang Sobotka

  19. Dennis
    16. Dezember 2017 12:26

    Sehr enttäuschend sind die Besetzungen in Wirtschaft und Finanzen: Management-Verwalter werden in diesen Schlüsselministerien nicht viel weiterbringen. Da ist nicht mit großen Reformen zu rechnen. Schade.

    Die Hoffnungen bei Türkis liegen auf Kurz, Moser und Faßmann.
    Bei Blau liegen sie auf Sprache, Kneissl und Kickl. Letzterer muss erfolgreich sein, will die FPÖ in der Koalition erfolgreich sein. Mal sehen, ob er den Wechsel vom Strategen zum Minister schafft. Es ist ungewiss.

  20. Bob
    16. Dezember 2017 11:50

    Man wird sich noch wundern, was durch diesen schrecklichen "Rechtsruck" alles zum Vorschein kommt. Wenn schon der Kahlenberg als rechts angekündigt wird, wünsche ich gute Unterhaltung.

    • Undine
      16. Dezember 2017 13:28

      @Bob

      Tja, der faschistische Kahlenberg! ;-)))))

      Bei einigen ORF-lern schimmert etwas Panik durch---recht so.....

    • Cotopaxi
      16. Dezember 2017 14:08

      Ich habe den Eindruck, dass die ORFler diesmal die Schwarz-Blaue Regierung recht locker nehmen. Ob man ihnen nicht von Seiten Schwarz-Blau eine Bestandsgarantie abgegeben hat? Auch Strache würde ich dies zutrauen.

    • Gandalf
      16. Dezember 2017 18:19

      @ Undine:
      Bei manchen ORFlern wird sich die Panik in Verzweiflung wandeln - denen ist es zu vergönnen. Und bei anderen beginnt schon die Drehung nach dem lauen Wind - denen ist das Entsetzen noch mehr zu vergönnen, wenn sie erst einmal auf der Strasse sitzen werden. Hoffentich bald.

    • willi (kein Partner)
      18. Dezember 2017 09:50

      Man hätte den Küniglberg statt dem Kahlenberg wählen sollen. Hätte mehr Symbolkraft gehabt. Besonders für die Küniglbergler

    • Anmerkung (kein Partner)
      18. Dezember 2017 11:22

      Vielleicht wird ja der Küniglberg selbst zum Kahlenberg umbenannt werden, nachdem sich endlich einmal jemand darauf besonnen haben wird, die Bewohner dieses Berges in ihren Privilegien kahlzuscheren.

  21. Brigitte Imb
    16. Dezember 2017 11:34

    HERRLICH, endlich wieder eine Regierung ohne die (wahren) SOZIALISTEN.

    100 Tage, die berühmten 100 Tage abwarten, denn ein wenig Zeit benötigt die Regierung unbedingt.

    Das Allerwichtigste ist jedoch, daß die Linken draußen sind, und ich mag mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß T/B unfähiger agieren wird als R/S.

    p.s.: Faßmann als Bildungsminister?

  22. 11er
    16. Dezember 2017 11:34

    Am Montag werden die Straßen Wiens wieder von linksexkrementem Dreck durchflutet:

    https://autonome-antifa.net/index.php/2017/09/20/gegen-die-normalisierung-des-rechtsextremismus/

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2017 11:35

      Am Dienstag kann Kickel bereits mit dem Aufräumen beginnen. Und ich denke er wird das auch tun.

    • Bob
      16. Dezember 2017 11:47

      11er
      ich bin nicht einmal in der Lage diesen Dreck zu lesen ohne meiner Gesundheit Schaden zuzufügen.

    • Helmut Oswald
      16. Dezember 2017 12:33

      An die Arbeit ...

    • simplicissimus
      16. Dezember 2017 12:40

      Wie waers mit Valium, Bob?
      Habe mir das durchgelesen.
      Diese Kommunist*-xy-Innen sind doch eine wahrhaft erlesene Auswahl an neoinfantilen Menschen, die sich an pseudointellektuellem Geschwurbel begeilen und an schwerer Antitis sowie voelligem Realitaetsverlust leiden. Ich bin bereit zu helfen, werde deren Flucht aus dem NeuenSystem-Oesterreichs unterstuetzen und biete ihnen einen Praxisplatz in Afrika an. Hier duerfen sie dann erfahren, dass die Arbeit nicht ausgeht und hier duerfen sie in kleinen Schritten von dieser zugegebenermassen schweren Krankheit heilen lassen.
      Die Bloedheit der Menschen scheint's kennt kein Limit.

    • glockenblumen
      16. Dezember 2017 13:20

      welch ein niederträchtig-verlogenes Gesindel!
      Ich kann @Bob verstehen, denn auch mir steigt der rote Zorn hoch, wenn ich das lese....
      diese gewaltbereiten, extremistischen Widerlinge zeigen wieder mal ihre marxistische Fratze :-(

    • Undine
      16. Dezember 2017 13:39

      Meine Güte, was für eine dümmliche Hetzschrift---nach dem Verhetzungsparagraphen eigentlich strafbar, oder etwa nicht? Aber es ist ein wahres Vergnügen zu sehen, wie die an Hirnerweichung leidenden Linksextremisten und sonstigen Antifanten das nackte Grauen befällt! Gut so, liebe Leute!

    • Undine
      16. Dezember 2017 13:44

      @Bob

      Man braucht diesen linxlinken Schmarren wirklich nicht zu lesen, der erste Absatz reicht vollkommen! ;-)

    • glockenblumen
      16. Dezember 2017 13:57

      @ Undine

      ********************!
      ;-)

  23. Leopold Franz
    16. Dezember 2017 11:28

    Kurzens bei der Personalauswahl der Minister aufgezeigtes türkises Dilemma wird wohl verlängert werden, weil die schwarzen Landeshäuptlinge ungerührt ihre schwarzen Machtspiele weiterspielen werden. Das wird eine der Hauptkampflinien der Legislaturperiode, vor allem wenn Moser den notwendigen Abbau der Landeskompetenzen in Angriff nimmt, wenn wir schon bei den martialischen Begriffen bleiben wollen.
    Ansonsten beginne ich dem Nachgeben der Freiheitlichen, die Kammern und den ORF nicht sofort zu entpflichten und zu zerschlagen, etwas abzugewinnen. Die Herrschaften dort wissen, dass dann, wenn vor allem die AK so weitertut und beim ORF so weitergehetzt wird wie jetzt, in den nächsten fünf Jahren massive Änderungen möglich sind. Sie werden bis dahin zumindest teilweise versuchen, sich zurückzunehmen, um weiterhin von den Beiträgen fürstlich zu leben. Und jetzt zu Beginn wird es sowieso genügend anderen Aufruhr geben.
    Im Rat der EU hat sich Kern noch einmal auskotzen dürfen, Kurz wird beim Aufwischen dreckig werden. Deutsche Kommentatoren erwarten eine Hinwendung nach Visegrad. Wenn die noch wollen, meine ich.

  24. eudaimon
    16. Dezember 2017 11:19

    Mein Eindruck : 2018 kommt scheibchenweise ORF-Justiz-EU-und hoffe auch Gesundheit/Soziales mit Wirtschaft und Finanzen auf Schiene (ÖBB ) - in Form von
    Privatisierung -Transparenz Liberalisierung!!!!
    Pfründe der Jahrhunderte transparent machen und abbauen
    Unsere Kultur und Sittengeschichte wieder zurechtrücken , wobei das objektivierbare
    Leistungsprinzip an den Schulen und Unis wieder spürbar gehoben werden sollte!
    Da sind Mammutaufgaben - ich drücke die Daumen!

  25. Rosi
    16. Dezember 2017 10:37

    Stimmt schon, das Problem, daß immer häufiger fähige Menschen ablehnen, Minister zu werden, und die angeführten Gründe, aber was ist die Lösung?
    Eine Möglichkeit wäre, daß der Minister seinen normalen Job noch teilweise daneben macht, und nur für Managementaufgaben als Minister zur Verfügung steht.
    Wie ist das in anderen Ländern ... ?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  26. Rosi
    16. Dezember 2017 10:33

    (OT) Apropos Faymann - Radio Wien tönte Anfang der Woche, daß der größte Korruptionsprozeß in Wien nun beginne. Ich wurde ganz hellhörig - von dem seit Jahr und Tag ausständigen Prozeß gegen Faymann und der wiener SPÖ wegen Medienbestechung durch Werbung und Schaden der Steuerzahler in zumindest dreistelliger Millionenhöhe hatte ich bisher noch nichts gehört.
    Hat sich aber als Irrtum meinerseits herausgestellt. Es ging nur um einen Minibetrag, der nicht veruntreut wurde, sondern der dazu herhalten muß, um einem rechten sympathischen Ex-Politiker seit Jahren das Leben schwer zu machen, daß er nur ja nicht das werden konnte, was er wohl bravouröser und seriöser für das österreichische Volk gemeistert hätte, als Faymann und Kern.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  27. Undine
    16. Dezember 2017 10:31

    Das Quartett, das gestern Abend am Runden Tisch zusammensaß, war ja durch die Bank, inklusive Moderator Tarek Leitner, ziemlich LINKS gestrickt---eine objektive Diskussion war nicht zu erwarten. Die Diskutanten waren ---eher im negativen Sinn--- davon überzeugt, daß Ö ein großer politischer Umbau bevorstünde. Das ist auch in den Augen der meisten Österreicher dringend nötig. Daß das den Mitgliedern der Diskussionsrunde keine Freude zu machen scheint, ist für mich ein Zeichen, daß Schwarz-Blau auf dem richtigen Weg ist.

    An die FPÖ: Bitte, so bald wie möglich dem ORF radikal auf den Zahn zu fühlen und zu HANDELN! Der ORF als Rot-Grün-höriger Staatssender gehört zerschlagen und von Grund auf erneuert. Und die Zwangs-Gebühren gehören gestrichen---nicht, weil mir um das Geld so leid ist, sondern weil ich nicht verstehen will und kann, daß ich UNGEWOLLT ständig LINKES GEDANKENGUT, das mir widerlich ist, während meine politischen Vorstellungen geächtet werden, auch noch finanzieren soll.

    MUT ist gefragt, liebe FPÖ! Vergebt nicht die Chance!

  28. Helmut Oswald
    16. Dezember 2017 10:15

    Es kann auch ein Fehler sein, zuviel zu Beurteilen. Kritik ist - wo sie konstruktiv gemeint ist - dem türkis-blauen Projekt gewiss zuträglich, schließlich lebt jeder politische Führer vom Resonanzboden der eigenen Anhängerschaft, wenn er seine Gestaltungen beginnt, in die Wirklichkeit zu setzen. Ich bin geneigt, inhaltlich dem BLogautor zuzustimmen, wüsste wohl selbst noch das eine oder andere hinzuzufügen, aber was ich in dieser Phase vor entscheidend halte, ist - Ruhe bewahren - die neuen Leute arbeiten lassen - auf erste Zwischenergebnisse warten und DANN erforderlichenfalls NACHKORRIGIEREN. Ans Werk! Glück auf den Freien!

  29. dssm
    16. Dezember 2017 10:12

    Das Thema Wirtschaft braucht nicht verstanden zu werden, es reicht wenn man das Thema Freiheit als Form der gelebten Eigenverantwortung definiert, der Rest kommt von alleine.

    Wenn erst wieder mehr Menschen in der wohlstandschaffenden Wirtschaft arbeiten, dann haben wir automatisch mehr Kandidaten im Bereich Wirtschaft. Dann müssen nicht sinnlose Professoren als ‚Experten‘ dienen, welche noch nie einen Betrieb geführt haben, sondern Leute die sich bewiesen haben.
    Natürlich, die breite Mehrheit der Bevölkerung mag das nicht hören und daher wird die Regierung auch nichts in diese Richtung unternehmen. Selbst hier im Forum wird zwar die Freiheit und Eigenverantwortung gepriesen, aber kaum wird konkret Eigenverantwortung eingemahnt, schon ist die Mehrheit für staatliche Intervention, natürlich immer nur aus hehren Gründen. Aber bekanntlich ist der Weg in die Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert.

  30. Rupert Wenger
    16. Dezember 2017 10:07

    Die erfreulichste Meldung der letzten Jahre bis Jahrzehnte resultiert für mich aus einem Satz, oder besser einem Wort: "Moser wird Minister für Staatsreform und Justiz". "Staatsreform" bedeutet, dass Österreich jetzt eine Staatsreform bekommen soll, was wiederum heißt, dass wir eine notwendig haben. Endlich wird klar ausgesprochen, dass wir keineswegs in einer funktionierenden Demokratie, sondern in einer semidiktatorischen Oligarchie leben. Ob die Staatsreform mehr oder weniger erfolgreich verlaufenwird, bleibt offen. Moser ist aber aus meiner Sicht hervorragend geeignet, weil er die Schwächen dieser Republik bestens kennt. Es besteht also zumindest die begründete Hoffnung. Alle anderen in Diskussion stehenden Fragen sind Petitessen.

  31. socrates
    16. Dezember 2017 09:58

    Wer auch immer sich den Ministerposten nicht leisten kann, soll die Finger davon lassen. Taus zeigte wie es geht, Kern zeigte die Unverschämtheit der angeblichen Sozialisten, ebenso Fayman, Hundsdorfer, Darabos, ... sind dort wo sie hingehören.

  32. socrates
    16. Dezember 2017 09:51

    Schwarz Blau hat die Medien nicht im Griff. Dem ORF , wenn es schon unbesiegbar ist, soll das Budget halbiert werden, damit er die Sorgen der Bevölkerung kennen lernt. Für die Kunst gilt dasselbe. Das Überarbeiten der Klassiker mangels eigener Ideen wâre in jeder Dissertation strafbar, nur Künstler, die ja auch als Hitler in die Oper gehen, dürfen alles und das soll nicht gefördert werden.
    Die ÖVP macht dieselben Fehler wie unter Schüssel. Der Wählerschreck BUWOG wird durch CETA ersetzt. Das bringt keine Wâhler sondern stinkt nach Schiebung. Ich versuchen gerade ein Handy das in den USA, EU, CA funktioniert zu kaufen. Die Probleme sind nicht nur die Frequenzen sondern noch zahlreiche andere technische und juristische Probleme obwohl CETA gilt, d.h. das ganze ist ein Schwindelig Ungunsten des Volkes. Für Freihandel genügt eine Zeile, alles andere ist Betrug.
    P.S. Unser "First Smoker" ist Van der Bellen und Strache sicherte ihm daß er ins Restaurant gehen darf.

    • dssm
      16. Dezember 2017 10:20

      @socrates
      Ihr Problem mit dem Mobiltelephon hat nichts mit staatlicher Regulierung zu tun. Einmal sind die Frequenzen verschieben, aus rein technischen Gründen, es gibt aber genügend Multi-Frequenz-Telephone.
      Und mehr werden Sie von der LTE-Umstellung betroffen sein. Diese hat aber der Branchenverband beschlossen. In Australien ist das schon durch, in D soll es bis 2022/25 weitesgehend abgeschlossen sein usw.
      Dazu dann die Bemühungen inerhalb des Verbandes für Chipaktivierung. Da gibt es drei Fronten, Netzwerkausrüster, Netzwerkbetreiber und Hersteller.
      Das hat alles technische Gründe, die staatlichen Regulatoren werden aber bald eingreifen, spätestens wenn GSM und Co. abgedreht werden.

    • socrates
      16. Dezember 2017 13:42

      dssm
      Sie kennen die Technik zu wenig, die Frequenzen sind nur ein einziger Teil der Probleme, die Protokolle allein beim iPhone sind enorm. Wenn sich Kleinösi so etwas in Kanada kauft und der Zoll erwischt ihn, dann ist es weg und er zahlt Strafe und funktionieren tut es in der EU obendrein nicht. Der Zoll findet es Flüge heraus, da es anders programmiert ist.Da lernt er was liberal ist und beginnt altösterreichisch zu denken. Wo ist Freihandel?

    • dssm
      16. Dezember 2017 16:18

      @socrates
      Zugegeben, ein Spyphone würde ich nie kaufen, egal wie schön es ausschaut. Es ist nur logisch, daß die restriktiv verkauft werden, sonst kann ja am Ende die 'gegnerische' Regierung mitlesen!

    • socrates
      16. Dezember 2017 22:27

      dssm
      Wozu dann der Freihandelsvertrag den Trudeau so lobte und uns als dumm schimpfte?

  33. El Capitan
    16. Dezember 2017 09:35

    Liebe Leute!
    Man soll das Mädchen nicht vor dem Morgen loben, man soll aber auch nicht präventiv jammern. Schulnoten, Rauchen und 12 Stunden-Tage sind nur kleine Häppchen, aber das Jammern da und dort will kein Ende nehmen. Wozu?

    Ich warte jetzt einmal ab und beginne erst später zu urteilen, es sei denn, es passieren sofort schwere Schnitzer.

    Jetzt sollten wir erst einmal vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Schlechter als die Faymann- und Kernjahre kann es gar nicht werden.

    Was die Frauen in der Regierung betrifft, so habe ich gemischte Gefühle, denn die letzten Ministerinnen waren keine Leuchtfeuer. Aber auch hier empfehle ich präventiv Optimismus. Die Zukunft wird zeigen, ob die Weibertradition fortgesetzt wird.

    Kopf hoch, Leute! Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.

  34. Tegernseer
    16. Dezember 2017 09:25

    Die Grünen sehen schwere Zeiten auf Österreich zukommen. Denen möchte ich zurufen: für euch soll es sowieso kein Honiglecken werden!

    • glockenblumen
      16. Dezember 2017 13:29

      Die Grünen haben die schweren Zeiten in Österreich hervorgerufen! Sie tragen die Hauptverantwortung dafür :-(
      Gebe Gott - und das mündige Volk - daß die nie wieder Fuß fassen!

  35. Bob
    16. Dezember 2017 09:05

    OT
    Wer den Talk im Hangar 7 versäumt hat, hier der Link zur Kritik indem der Link zu Servus TV enthalten ist.:
    http://www.orf-watch.at/Kritik/2017/12/1422
    Nur für starke Nerven!

    • Riese35
      16. Dezember 2017 10:31

      Sie sind mutig! Mir hat es den Magen umgedreht:

      Der Unterschied zwischen einem Katholiken und einem Islamisten ist, daß der Katholik aus freien Stücken in einem freien Land und aus eigener Überzeugung den nationalsozialistischen Verbrechen der fruchtbaren, verschiedengeschlechtlichen Ehe und des Hantierens mit braunen (!) Papiersäckchen im Gemischtwarenladen in Klein-Ungersbach anhängt, während der Islamist nicht aus eigener Überzeugung Antisemit ist, sondern in Syrien von Assad so sozialisiert wurde, und dieser Islamist daher diese antisemitische Überzeugung sofort ablegt, wenn er nur nach Österreich kommt, hier von der syrischen, antisemitischen Propaganda befreit ist ...

    • Riese35
      16. Dezember 2017 10:35

      ... und die Werte der französischen Revolution der Gleichheit (und Guillotine) endlich erleben kann. Daher müsse man diese Islamisten aus Syrien, Afghanistan, Somalia etc. nach Österreich holen, wenn man die Gefahren des Islamismus und Antisemitismus beseitigen wolle, und müsse jene autochthonen Bevölkerungsschichten gnadenlos verfolgen, die hier aus freier Überzeugung zu traditionellen (= nationalsozialistischen) Werten stehen.

    • Bob
      16. Dezember 2017 11:28

      Der Moderator macht seine Sache ausnehmend gut. Er lässt die Idioten sich selbst vorführen. Das ist sicher besser, als ein Argument dem diese Bazillen sowieso nicht zugänglich sind.

    • Riese35
      16. Dezember 2017 12:08

      @Bob: Genau so sehe ich diese Sache. Und im Unterschied zum ORF lädt er auch immer vernünftige Gäste ein, die solche Exponenten zerpflücken.

    • Wyatt
      16. Dezember 2017 19:32

      gleich bei der Vorstellung, eine Aussage von
      Ilja Sichrovsky, Gründer der „Muslimisch-Jüdische Konferenz“ (was auch immer das wohl sein mag):

      "…der muslimische Antisemitismus ist heilbar, der Österreichische ist es NICHT!"

      @ Riese 35, ob dieser Ilja Sichrovsky, auch noch Geld vom Staat (Steuerzahler) für seine Konferenz bekommt?

  36. Bob
    16. Dezember 2017 09:03

    Mich wundert, das man auch hier im Forum schon weiß, wer Minister wird, welche Probleme noch auftreten, welche Fehler gemacht wurden. Ich kann, mangels Kristallkugel, keiner Spekulation beipflichten, und warte Geduldig auf die Aufklärung von Kurz und Strache. Sogar der ORF kündigte gestern eine Pressekonferenz an, die nie stattfand. Peinlich .

    • Riese35
      16. Dezember 2017 12:10

      Fellner weiß angeblich alles. Er kommt täglich mit einer neuen, feststehenden Ministerliste.

  37. Sukkum
    16. Dezember 2017 08:27

    Ich denke die harten Themen wurden ganz gewusst ausgespart. Sonst hätten sie sofort Probleme mit VdB, der EU und mit der linken Journaille.

    Der bessere Weg ist die Lösung durch bindende Volksabstimmungen dem Volk zu überlassen, dann kann sich die Regierung zurücklehnen und braucht nicht selbst dafür geradestehen und auch keine Verantwortung übernehmen.
    Wenn z.B die Mehrheit für die Abschaffung der Zwangsgebühren beim ORF ist, ja dann können die am Küniglberg sudern soviel sie wollen. Ähnlich bei den Kammern.

    Das ist der Grund warum die Linken so vehement dagegen sind, weil dann die in den Parteizentralen nicht mehr die Herrscher des Seins sind!

    Schließlich soll die Regierung ja auch ein Exekutivorgan sein und nicht das Legislativorgan das den NR als Abstimmungsmaschine missbraucht.

    • simplicissimus
      16. Dezember 2017 09:37

      Ist nicht der ORF im Verfassungsrang?
      Auch die Zwangsgebuehren, oder nicht?
      Wer weiss das?

  38. keinVPsuderant
    16. Dezember 2017 08:21

    Ich warte einmal ab, was heute - nach der Information an VdB - von Kurz/Strache präsentiert wird. Dann ist immer noch Zeit zu jammern. Im Moment weiß man fast gar nichts!Kaffeesudlesen bringt nichts.

  39. Politicus1
    16. Dezember 2017 08:21

    MMn. hat die Casino Lady sich ziemlich (besser gesagt: unziemlich) unfair verhalten.
    Seit Wochen wurde sie in allen Medien als sehr wahrscheinliche Finanz- oder Wirtschaftsministerin genannt.
    Warum hat sie nicht ehrlich bekannt, dass sie lieber bei den Glücksspielen bleibt und keinesfalls ein Ministeramt annehmen werde?
    Sie ist für mich schuld am Finanzministerschlamassel in letzter Minute - sie hätte das KURZ ersparen können.

  40. W. Mandl
    16. Dezember 2017 08:02

    Ich habe folgendes Schreiben an den Chefredakteur der "Presse" gesendet:

    Sehr geehrter Herr Nowak,

    dass Sie an der neuen Regierung - ohne Details zu kennen - inhaltlich alles schlecht finden bzw. vermissen, was noch nicht verlautbart wurde, aber sicher noch kommen wird, wundert mich bei Ihrer politischen Einstellung eigentlich nicht mehr.

    Dass Sie aber unterstellen, dass der Kahlenberg als Ort der Programmpräsentation irgendetwas mit rechtsextremer Symbolik zu tun habe, halte ich für eine ungeheuerliche Entgleisung, um nicht zu sagen Frechheit. Schämen Sie sich gar nicht?

    Mit verärgerten Grüßen
    Dr. Wolfgang Mandl

    • simplicissimus
      16. Dezember 2017 08:15

      Die einzige Antwort ist: Presse boykottieren!
      Nicht kaufen, nicht klicken.

    • Sensenmann
      16. Dezember 2017 09:17

      Sehr richtig! Das ist eine miese Dreckspostille geworden. Aber jetzt werden die divbersen post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren deises Landes die Hand des Herren zu süren bekommen. Der Wille des Volkes, diesen Totengräbern von Volk und Staat das Auskommen in Form von Presseförderung zu bezahlen ist endenwollend.
      Jetzt wird hoffentlich der Subventionsdschungel durchforstet, werden die roten Sumpfblüten, die in diesem faulenden Staat gedeihen konnten ausgerissen und die rote Stiefeltruppe der Anitfa zur kriminellen Organisation erklärt. Geldhahn zu!
      Das dürfte das Randalieren des roten Mobs schon etwas schwieriger machen.
      Die Lügenpresse weiß schon, warum sie jault!

    • Charlesmagne
      16. Dezember 2017 09:49

      @ Sensenmann
      Hoffe mit Ihnen innigst auf die von Ihnen geschilderten Maßnahmen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
      *********************************************************

    • Riese35
      16. Dezember 2017 10:17

      @Alle: **************************************!

      Wahrscheinlich wäre es Nowakowi lieber gewesen, die neue Regierung hätte sich im Rahmen der jährlichen Siegesfeiern in Istanbul anläßlich der Befreiung dieser Stadt 1453 präsentiert und so auch gleich ihre proeuropäische Haltung untermauert.

    • Helmut Oswald
      16. Dezember 2017 10:18

      Dieser Novak ist halt eine linke Zecke, kurz vor dem Untergang des realsozialistischen Paradieses grad nochmal plaziert. Eine Hygienemaßnahme ...

    • Staatssekret
      16. Dezember 2017 13:38

      Und auch insoferne ein bisserl teppert, als das Kahlenberg Hotel ja von einem Türkischstämmigen geführt wird:

      https://www.kahlenberg.wien/impressum/

    • glockenblumen
      16. Dezember 2017 13:38

      @ W. Mandl

      ich vermute daß Linke kein Schamgefühl haben...

    • Riese35
      16. Dezember 2017 13:51

      @Staatssekret: Hat man bereits bekanntgegeben, daß die Präsentation im dortigen Hotel stattfinden soll? Dort gibt es auch die Tourismusuniversität Modul. Und man könnte in der Kirche gleich einen Dankgottesdienst feiern und sich für die zukünftige Regierungsarbeit einen Segen holen. Und man könnte damit eine wirklich proeuropäische Haltung zum Ausdruck bringen, insbesondere mit Polen und den Visegrad-Staaten.

    • pressburger
      16. Dezember 2017 16:05

      Erraten ! Nowak schämt sich nicht, aber er lässt "Die Presse" weiter verkommen.

    • oberösi
      16. Dezember 2017 21:49

      Nicht nur der Presse, auch den anderen noch tonangebenden Wahrheitsmedien steht das Wasser bis Oberkante Unterlippe. Und es ist abzusehen, daß es dies bald bis Unterkante Oberlippe tut.

    • Ambra
      16. Dezember 2017 21:54

      Bravo, Herr Dr. Mandl, jedes Wort richtig !

      Ich habe das Presse-Abonnement vor langem abgemeldet, nämlich als AU die Presse verließ und der Linksruck unverkennbar war - ebenso taten es viele andere.
      Presse weder abonnieren noch einzeln kaufen, das spüren sie am meisten - alles andere nützt wohl nichts.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. Dezember 2017 10:14

      Im langen Leben einer Gillette Super Silver musste ich erkennen, dass schon ganz kleine Führungsjobs ausreichen, um den Cäsarenwahn hervorzurufen. Das betrifft auch den Pressechefredakteur, mit dem ich auch korrespondiert hatte.

      Diese Leute sind der Wahrheit teilhaftig. Sie sind das Licht, das Leben und die Wahrheit. Ihre Glaubensstärke dahingehend wird von keinem Gotteskrieger übertroffen. Sie sind multiresistent, nur die Insolvenzordnung kann sie heilen.

      Wie Albert Camus schon bemerkte: Über den Menschen des Zwanzigsten jahrhunderts wird man sagen, er hurte und las Zeitungen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      18. Dezember 2017 11:43

      Auch ich habe mein Presse-Abo vor Monaten gekündigt.

      Ab wann ist die Leserschaft dieser einst liberal(!)-bürgerlichen(!) Zeitung gering genug um den Kurs zu ändern? Oder zu zusperren?

  41. Freisinn
    16. Dezember 2017 06:48

    Ruhig Blut meine Damen/Herren - wozu die Erregung in der Raucherfrage: Nun kann ja, wie bereits angekündigt, eine Volksabstimmung der Regierung zeigen, wo's langgeht. Niemand ist gezwungen, mit der Regierung konform zu gehen.
    Die ganze Affaire unterstreicht den Wert der direkten Demokratie! Der Bürger soll entscheiden und wird wichtiger - im Gegenzug sinkt die Bedeutung der Politiker und die Frage, ob an der Spitze des Staates nun Raucher stehen oder Nichtraucher.

  42. Josef Maierhofer
    16. Dezember 2017 06:47

    Im Grunde die richtige Richtung, im Abschluss schwach, das Los jeder Koalition.

    Die eingebauten Fallstricke konnten nicht pariert werden.

    Es war meiner Meinung nach richtig, über Programme und Namen nicht mehr zu reden, egal, der Pöbel wird am Montag auf der Straße stehen.

    Quoten sind falsch und das Produkt falscher Schule.

    Nun, die Wirtschaft ist in der Verteidigung des 'Kammerunwesens' und des ausufernden Verwaltungsapparates durch die ÖVP untergegangen.

    Möglicher weise hat man sich zu sehr beeilt und am Schluss etwas übereilt gehandelt.

    Hoffentlich trifft der von Herrn Kurz genannte Überschriftsslogan auch zu, nämlich die Entlastung der Bevölkerung vom Familienoberhaupt über den Arbeiter bis hin zum Kleinunternehmer !

    Hoffentlich erweisen sich die Quotenfrauen nicht als Nieten, wie Karmasin, Schmid, Heinisch-Hosek und Co. !

    Recht und Ordnung, Normalität und mehr Sicherheit müssen erreicht werden, das ist kein Wunsch mehr, es ist eine Notsituation.

    EU-Politik wurde nicht betont, aber auch Herr Kurz ist selbst auch Kritiker dieser verkommenen EU-Eliten, er kann als junger Mensch auch dieses Ideologiegebäude der Linken nicht verstehen.

    Die schlechte Presse, die Demos, alles ist bereits vorprogrammiert, die Randmusik, UHBP inklusive, ist bereits eingeübt. Ich schäme mich für diesen Teil der Österreicher. Mit Demokratie hat das wenig zu tun.

    Ich bin gespannt auf die Zusammensetzung der angelobten Regierung.

    Ich weiß, warum ich für die Politik nicht geeignet bin ...

    • Charlesmagne
      16. Dezember 2017 09:45

      Habe ich einst erkennen müssen. Habe aber bald erkannt, dass es ein wahrer Segen war, dass mir der Sprung in die Politik damals von den „eigenen“ vermasselt wurde.

    • Josef Maierhofer
      16. Dezember 2017 09:57

      @ Charlesmagne

      Genau das habe ich damals auch gesagt, als erstes würde ich bei Euch hinausfliegen, weil. wenn ich mitverantwortlich bin, ich Missstände nicht zulasse und sofort anprangere.

  43. Ausgebeuteter
    16. Dezember 2017 06:29

    Jetzt muss einmal die neue Regierung zeigen, was sie kann. Üblicherweise macht man nach 100 Tagen eine Zwischenbilanz. Vor allem müssen sich die "Neueinsteiger" beweisen, dass sie auch ohne politische Erfahrung ihre Sachgebiete gut managen.

    Interessant wird sein, wie die geplante Aufhebung des generellen Rauchverbotes in den Gaststätten von den NR-Abgeordneten gesehen werden. Ich rechne fest damit, dass dabei die Vernuft über die Parteidiziplin siegt. Ich hoffe sehr, dass auch im NR frischer Wind ankommt, denn die bisherigen Sitzungen waren vielfach nur mehr ein Puppentheater. Ich weiss schon, dass vorher schon fleissig in den Ausschüssen gearbeitet wurde und die Plenarsitzungen nur mehr eine Show für das gemeine Volk an den TV-Geräten darstellen.

    Den zweiten unverzeihlichen Fehler hat Kurz bei seiner verbissenen Quotenregelung gemacht, da werden die neuen Ministerinnen sich sehr anstrengen müssen. Wenn sie klug sind, werden sie vor Entscheidungen interne wie externe Fachleute zu Rate ziehen.

  44. simplicissimus
    16. Dezember 2017 06:15

    Naja, ganz schlecht ist es nicht, man muss am Boden bleiben und dankbar nehmen, was an Verbesserungern kommt:

    http://www.krone.at/603872

    Im Vergleich mit den bisherigen linken Venezuela-Zimbabwe-Programmen ja schon ein Fortschritt.

    Aber FPOeVP, das ist erst ein Drittel des Weges fuer kommende Legislaturperiode, der Waehler erwartet mehr!

  45. Freak77
    16. Dezember 2017 05:40

    Vernunft und weise Vorraussicht statt Raucherideologen:

    Warum soll unbedingt der Schwanz mit dem Hund wedeln?

    In welchem normalen Land der Welt findet man es gut dass der Schwanz mit dem Hund wedelt?

    Es gibt nach wie vor vernünftige ÖVP-Politiker die diesem seltsamen Totalumfaller von Sebastian Kurz bei der Verschlechterung der Lebensbedingungen der Nichtraucher Österreichs (= das sind ca. 76% der Gesamtbevölkerung!) nicht zustimmen:

    Etliche Gesundheitslandesräte in den von der ÖVP-regierten westlichen Bundesländern: Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, teilweise auch Landeshauptmänner sind völlig zurecht und vernünftigerweise der Ansicht:

    Das derzeit bestehende Nichtraucherschutzgesetz (Tabakgesetz) mit der fixierten Vorgehensweise: Generelles Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. Mai 2018 solte unbedingt aufrecht erhalten werden und um kein Iota verändert werden.


    Im Westen, wo der Tourismus eine große Rolle spielt, wo man in der Lage ist top-verwöhnte Touristen in die wunderschönen Bergregionen Österreichs zu locken. Das sind Touristen die bei jeder Urlaubsreise die Standards etwa von der Schweiz, Frankreichs, Italiens und Österreichs vergleichen und gleichzeitig sind das Hochpreis-Touristen die bereit sind erstklassiges Service entsprechend zu honorieren:

    In diesen westlichen Bundesländern ist man sehr sensibel darüber, wie es in der Gastronomie zugeht - weil es eine der Hauptstützen des Wohlstands in Westösterreich ist.

    Und deshalb ist der Unmut in den westlichen Bundesländern über diese stinkende, faule Abmachung "Pro Rauchen" bzw. "Pro Raucher" sehr sehr verständlich!

    Weil man halt am Arlberg in Zürs, Lech, Ischgl, Sölden, Mayerhofen, Kitzbühel, Kirchberg usw. im Großen und Ganzen eine ganz andere Art von Gastronomie betreibt wie in etwa Wien-Ottakring oder beim Wirt Heinz Pollischansky wo man hauptsächlich deshalb hingeht um nach e. nervenaufreibenden Arbeitstag noch ein paar Bier zu stemmen.

    Ob die Mehrheit des österreichischen Wahlvolks wirklich damit einverstanden ist dass der wirksame Kinder- Jugend- Gesundheits- und Nichtraucherschutz in Österreich mit Füßen getreten wird?

    Vielleicht wird ein Referendum, eine Volksbefragung, Volksabstimmung zu diesem Thema kommen - es ist ab zu warten.

    Dass sich die österreichische Gesellschaft das ganz einfach so ohne weiteres gefallen lässt nur weil ein Vizekanzler starker Raucher ist - dass eine vernünftige bereits beschlossene Vorgehensweise der Gesundheitspolitik ganz einfach gekippt wird

    kann ich mir schwer vorstellen:

    Es ist auch der rechtliche Aspekt zu bedenken: Da wird es also eine Gesundheitsministerin Beate Hartinger geben die möglicherweise aber eine - sachlich gesehen - wirksame Gesetzgebung für die Gesundheit der Österreichs Bevölkerung mit Nachhaltigkeit auch für die zukünftige Gesundheit der Österreicher gekippt werden

    um die derzeitigen Privilegien der Nikotin- und Zigarettensüchtigen Personen noch weiter zu vergrößern. Wobei erwähnt werden sollte dass die derzeitige Tabaksteuer in Österreich skandalös niedrig ist und in keinem Verhältnis zu den Schäden und finanziellen Folgen im österr. Gesundheitssystem durch das Rauchen steht.

    Wenn es tatsächlich so weit kommt: Begeht eine solche Gesundheitsministerin Hartinger dann nicht AMTSMISSBRAUCH?

    So eine Amtsträgerin müsste doch die Gesundheit der Österreicher als oberstes Ziel im Auge haben und dafür die Verantwortung übernehmen. Schließlich wird so eine Amtsträgerin direkt beim Bundespräsidenten vereidigt! Wieviel ist so ein Eid wert?

    Und nicht die Privilegierung einer suchmittelabhängigen Bevölkerungsgruppe!


    Ich kenne da die ensprechende Verfassungslage und Paragraphen zu wenig - gibt es so etwas wie eine Ministeranklage der Gesundheitsministerin wenn es so weit kommen sollte?

    Diese Statistik der OECD zeigt den beschämenden, blamablen Zustand und das Versagen der österr. Gesundheitspolitik - da sollte an die Frau "Gesundheitsministerin" Andra Kdolsky erinnert werden, die das zu verantworten hat: Österreich ist eines der schlechtesten Länder der Welt:
    https://pbs.twimg.com/media/DQyg2jYVoAAqtaX.jpg:small

    Was das Rauchen-Thema betrifft kann ich mir schwer vorstellen dass die österreichische Bevölkerung die geplanten Verschlechterungen so ohne weiteres hinnehmen werden ohne dass es etliche Maßnahmen geben wird.

    Ich bin gespannt wie die Vernünftigen in der ÖVP und auch in der FPÖ beim Raucherthema - auch da gibt es sicherlich viele: Wie die in den nächsten Wochen und Monaten agieren werden.

    • Freak77
      16. Dezember 2017 05:44

      Noch eine Ergänzung dazu:

      Dieser Artikel in der "Krone" zeigt die derzeitige Stimmunslage in den westlichen Bundesländern zum von Kurz und Strache beschlossenen Rauchermurks:

      http://www.krone.at/603404

    • simplicissimus
      16. Dezember 2017 06:00

      Ja, das ist alles sehr sehr schlimm.
      Sollte Topthema der B-Prioritaetenliste werden, da bin ich ganz dafuer.

    • Wyatt
      16. Dezember 2017 06:00

      copy
      @ mitzi 15. Dezember 2017 17:45 (Niklas G. Salm)

      Sie sind ein schrecklicher Wichtigtuer und Langweiler. In der Kürze, die Würze. Schreiben Sie sich das hinter Ihre Ohren.

    • Wyatt
      16. Dezember 2017 06:04

      hier ist aber nicht "simplicissimus" gemeint!

    • simplicissimus
      16. Dezember 2017 06:05

      Psst, er ist leicht erregbar! Einmal laut angesprochen vermehren sich seine Beitraege wie die Verdoppelung der Reiskoerner auf dem Schachbrett.

    • Dr. Faust
      16. Dezember 2017 10:35

      Ein wichtiger Link zum Thema Nichtraucherschutz

      https://youtu.be/PwiZRxq-5mY

    • Norbert Mühlhauser
      16. Dezember 2017 14:00

      Freak, wenn Sie der Meinung sind, dass eine Mehrheit der Minderheit ihre Lebensgewohnheiten aufzwingen soll, dann gehens's doch bitte schön nach Nord-Korea.

      Und wie war das denn mit der Witwen-Pension für homosexuelle Paare ??? (- Wenn Sie schon vom mit dem Hund wedelnden Schwanz reden!)

    • Norbert Mühlhauser
      16. Dezember 2017 14:04

      @ Faust,

      halten Sie Ihren Link wirklich für so geistreich, originell?

      Diese Plattitüden in 90 Sekunden kann jeder Komiker präsentieren, falls es sich überhaupt wirklich um einen echten, wenn auch leicht greise wirkenden Doktor handelt.

      Wenn das ganze so gefährlich wäre wie dargestellt, hätte es gar keine Raucher gegeben, die 90 Jahre alt geworden sind. Die Dosis macht das Gift.

    • Norbert Mühlhauser
      16. Dezember 2017 21:53

      Nur um nicht missverstanden zu werden:

      Bei dem erzielten Eindruck eines fortgeschrittenen Alters hat man normalerweise nicht mehr viel mit dem Universitätsleben zu tun, im Gegensatz zu dem was in dem "Clip" zumindest insinuiert wird.

    • fred vom jupiter (kein Partner)
      20. Dezember 2017 18:54

      @freaky77, deine Kommentare lese ich nur mehr, wenn ich nicht einschlafen kann. Nach der Lektüre dieses endlosen und faden "Ich wäre so gerne intellektuell" Geschwafels funktioniert das prächtig, manchmal schlaf ich nach nur zwei Zeilen von dir ein.

  46. simplicissimus
    16. Dezember 2017 05:21

    Wo ist das Thema ORF geblieben? Absolut unbefriedigend abgehandelt.
    Wo ist das Thema Meinungsfreiheit?
    Wo ist das Thema EU-Reform?
    Und was nun wirklich in der Fluechtlingspolitik gemacht werden soll, ist mir verborgen geblieben.
    Quotendamen sind das Letzte, was Oesterreich braucht. Frauen wollen faehige Leute sehen, meine ich.
    Verschiebt man die wichtigen Themen fuer nach den Landtagswahlen?
    Fuerchtet man sich vor kreischenden Farewell-Schreiern:

    Strassenterror tun wir gerne
    Haengt die zwei an die Laterne?

    Irgendwelche Gruende auf irgendwas Ruecksicht zu nehmen, gibt es immer.
    Blueht uns nun eine Legislaturperiode ein Herumeiern zwischen EU, Fluechtlingen, Sozialverschwendung, Medienruecksichtnahme, Mutti Merkel mit ihrem Schuelzchen und den Visegradstaaten und einer Prise Vernunft?

    • otti
      16. Dezember 2017 07:22

      simplicissimus: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      sehe ich genauso!

      NUR: vielleicht, und das wäre die selbsterfüllende Hoffnung, wollten beide nicht ZU viel Staub auf einmal aufwirbeln. ???
      GEGEN diese Hoffnung spricht das verdammte Quotensystem. (Ohne ein zusätzliches Laternderl (=Kommentar) in den selben Keller tragen zu wollen - Ärgernis über Quotenregelung- erzeugt dieses System zwingend schwache, sturmanfällige Flachwurzler!)

    • simplicissimus
      16. Dezember 2017 07:52

      Genau, otti, unsere Gedanken sind ziemlich dieselben! Ich hoffe auch, dass man mit relativ sanftem Schenkeldruck anreitet, um danach die Zuegel straffer in die Hand zu nehmen. Das Quotenthema ist nichts als eine Anbiederung an den Zeitgeist und die 2/3 Weiblein, die VdB gewaehlt haben.

    • Sensenmann
      16. Dezember 2017 09:24

      Schauen wir mal. Entscheidend ist, was an Gesetzen gegen die rote Pest beschlossen wird.
      Man soll seinen Feinden ja nicht durch Ankündigung von Strafen die Chance geben, Abwehrmaßnahmen zu treffen.
      Wir werden sehen, wie die Sozi-Justiz an die Kandare kommt.
      Wir werden sehen, wie es mit dem Rotfunk weitergeht.
      Wir werden sehen wie es mit Meinungsfreiheit und direkter Demokratie weitergeht.

      100 Tage. Dann wissen wir mehr.
      Die FPÖler wissen hoffentlich um den Spruch "Ohne Angriff kein Sieg!"

    • HDW
      16. Dezember 2017 10:54

      Richtig Sensenmann!
      Der wesentliche Schritt ist das Ende der perversen Groko die zu dem bestehenden strukturell korrupten Syndikat geführt hat, als dessen blossliegender Nerv, die parteiliche Justiz, allen Bereichen geschadet hat. Von der ab nun möglichen Bipolarisierung von Schwarz-Blau und Rot-Rotgrün jetzt den populistischen Putsch einer Minderheit zu fordern, wäre unhistorisch und würde obigen Schritt gleich wieder umkehren lassen.

    • glockenblumen
      16. Dezember 2017 13:23

      @ alle

      **********************************

      @ Sensenmann

      "Ohne Angriff kein Sieg" *********************************!!!!
      Dafür extra Sterne!!

    • Riese35
      16. Dezember 2017 15:55

      @simplicissimus: ****************************************************!

      Hoffen wir, daß das nicht vergessen ist. Die entscheidende Frage ist ja, was unter "proeuropäisch" zu verstehen ist. In welche Richtung soll die Entscheidungsfindung laufen? Von Wien nach Brüssel, oder umgekehrt?





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