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Eines der vielen schweren Fouls dieses Wahlkampfs

Fast täglich berichtet der ORF über den Wahlkampf und die Aussagen des Peter Pilz. Der jetzt mit eigener Liste antretende Altgrüne wird von vielen privaten Fernseh- und sonstigen Plattformen sogar gleichberechtigt als Diskussionsteilnehmer eingeladen. Das ist eine einseitige Bevorzugung des Alt-Trotzkisten durch viele Journalisten, die mit ihm persönlich oder ideologisch sympathisieren. All jene Plattformen, die das tun und zugleich vorgeben, im Wahlkampf objektiv zu sein, handeln daher schwer verlogen.

Das bleibt auch dann eine einseitige Bevorzugung, wenn Pilz im Gegenteil ständig darüber klagt, er selbst würde benachteiligt. Diese Klagen dürfen aber wie viele Pilz-Äußerungen nicht ernst genommen werden. Sie sind rein taktisch motiviert, nur damit noch mehr über ihn berichtet wird.

Denn Tatsache ist:

  • Die Liste Pilz ist keine der derzeitigen Parlamentsfraktionen, sie ist auch beim letzten Mal nicht gewählt worden;
  • Die Liste Pilz hat die Kandidatur nur durch die Unterschriften von drei bisherigen Parlamentsabgeordneten erreicht, die das gegen den Willen jener (roten beziehungsweise grünen) Fraktion getan haben, die sie einst aufgestellt hat;
  • Aber auch die Liste des aus der FPÖ ausgeschiedenen Salzburgers Schnell ("Freie Liste Österreich") hat auf haargenau dem gleichen Weg die Möglichkeit einer Kandidatur erreicht (Seine drei Unterstützer kamen von FPÖ und Team Stronach).

Es gibt also keinen Unterschied zwischen den beiden. Dennoch wird Pilz ständig zitiert und darf an vielen Diskussionsrunden teilnehmen. Schnell und seine Liste werden hingegen so wie die anderen Listen, die nur nach mühsamer Unterschriftensammlung kandidieren durften, total totgeschwiegen. Die Schnell-Liste bekommt von angeblich objektiven Medien nicht einmal ein Zehntel der Berichterstattung von Pilz. Das ist eine grobe Ungleichbehandlung.

An dieser ändert auch die Tatsache nichts, dass Pilz bei Umfragen besser liegt als Schnell. Denn Pilz ist ja erst durch die beschriebene Hilfe seiner journalistischen Schlachtenbummler überhaupt erst in die Nähe jener Umfragewerte geraten, wo er Chancen auf einen Parlamentseinzug haben könnte.

Aber angenommen, man ignoriert das, und angenommen, man macht an Stelle der bisherigen Wahlergebnisse und an Stelle der Existenz einer eigenen Parlamentsfraktion die Umfragewerte zum Maßstab der medialen Berücksichtigung, und man will dabei möglichst gerecht vorgehen (was ja alle von sich behaupten): Auch dann ist das Verhalten der meisten Medien grob verzerrend und damit verlogen.

Denn dann ist es völlig ungerecht, dass jene drei Parteien, die bei Umfragen jeweils nur ganz knapp an der Vierprozenthürde liegen, genauso behandelt werden wie jene drei Parteien, die zwischen 20 und 35 Prozent liegen. Dann müsste man den größeren Parteien mindestens die vierfache Auftritts- und Redezeit der drei Kleinen geben.

Diese Ungleichbehandlung der antretenden Parteien ist daher ein journalistischer Skandal. Und ein weiterer Beweis, dass wir von Lügenmedien umgeben sind, die nicht berichten, sondern Politik machen wollen. Denn auch grobe Verzerrungen laufen auf eine Lüge hinaus und machen Wahlen tendenziell sogar inkorrekt. In Russland und der Türkei wird das von aller Welt kritisiert. In Österreich fällt sehr Ähnliches gar nicht auf.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Natürlich soll jedes private Medium frei sein, wie es zu den einzelnen Parteien steht und wie es diese berücksichtigt und bewertet. Der ORF hingegen ist gesetzlich zu Gleichbehandlung verpflichtet. Wäre zumindest dazu verpflichtet.

Und ebenso klar muss eben auch für die privatwirtschaftlichen Medien ausgesprochen werden, dass die behauptete Gleichbehandlung der Parteien eine schlichte Lüge ist.

PS: Weil wir schon bei den Kleinparteien sind: Es ist skurril, dass seit Wochen Pilz, die Grünen und die Neos bei allen Umfragen immer haarscharf an der Vier-Prozent-Grenze oder ganz knapp darüber zu liegen scheinen. Die Glaubwürdigkeit der Meinungsforscher tendiert damit wieder einmal gegen Null. Denn mit absoluter Sicherheit würden die Rohdaten des öfteren bei der einen oder anderen dieser drei Listen bloß einen Prognosewert von zwei oder drei Prozent ergeben. Das weiß jeder, der schon öfter mit solchen immer oszillierenden Prognosen zu tun hatte. Jedoch: Kein Institut traut sich das zu sagen. Weil es offenbar fürchtet, dann von der jeweiligen Kleinpartei wild beschimpft zu werden, viele Wähler vertrieben zu haben, die ihre Stimme nicht wegwerfen wollen, indem sie diese an eine gar nicht ins Parlament kommende Liste geben. Mag schon sein, dass Wähler tatsächlich so reagieren. Das zeigt aber nur, dass bei den Meinungsforschern nicht die unbeeinflussbare Wahrheitssuche regiert, sondern Opportunismus und Feigheit. Oder gar die unterschwellige Sympathie für die eine oder andere dieser drei Listen.

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alle Kommentare

  1. Waltraut Kupf

    @Normalsterblicher: selbst Barbara Rosenkranz (vor der ich in Sachen EU die größte Hochachtung habe) hat damals im Zuge ihres Präsidentschaftswahlkampfes gesagt, Österreich solle nicht Hals über Kopf austreten, da zuerst die möglichen Auswirkungen bedacht und analysiert werden müßten. Die jetzt geplante Annäherung der FPÖ an die Visegrad-Staaten wäre ein erster Schritt zur Sondierung des Terrains. Man muß erst einmal sehen, wie die Wahl ausgeht, welche Koalition zustande kommt und wie sich die Dinge entwickeln. Es ist vernünftig, den zweiten Schritt nicht vor dem ersten zu tun. Es sollte auch van der Bellen keine Handhabe geliefert werden.



  2. simplicissimus

    Wie auch immer, ich habe die ein paar Monate zurueckliegende Digitalumstellung zum Anlass genommen mein Kabelfernsehen UND ORF ENDLICH zu kuendigen. Fernseher werden verschrottet, PC bleibt im Buero, was fuer eine Wohltat!

    Ich hoffe nicht nur auf ein Anti-dirty-campaigning-Gesetz, sondern auch auf Schliessung oder komplettes Ausmisten oder Privatisierung des Rotfunks!



    • machmuss verschiebnix

      @simplicissimus,

      ich habe auch gleich bei der Abschaltung von Analog-TV die
      Gelegenheit beim Schopf gepackt und ORF abgemeldet .
      Und wie ich hier lesen kann, ärgern sich viele täglich über den
      ORF - ich nicht [händereib] :)

    • simplicissimus

      Grossartig, machmuss, hoffe, dass das viele andere auch getan haben!

  3. Helmut Oswald

    @ Riese35 richtig: aus genau dem gleichen Grund kandidieren auch andere nicht, wie etwa die FD. Aber eines allen ins Stammbuch geschrieben: die FPÖ (ihr Apparat) hat noch jeden bestraft, der ihr reichhaltig zugearbeitet hat. Das stört dort diejenigen, die sich auf dem Weg nach ganz oben sehen, aber außer einem Mitgliedsausweis keinen wirklichen Leistungsnachweis zu erbringen vermögen.



    • Rau

      Klingt nach "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan..."

    • machmuss verschiebnix

      @Helmut Oswald, was halten Sie von Karl Schnell - abgesehen davon,
      daß er die 5% Hürde nicht schaffen wird ?
      Ich tendiere ganz stark zu einer Protest-Wahl - zu dieser Protestwahl.
      Habe nichts gegen S. Kurz, aber ich wähle ihn erst, wenn er den Mut
      hat, gleich bei den ersten Blockade-Aktionen der Alt-ÖVP, eine eigene
      Partei "aus dem Ärmel" zu ziehen und dem System Österreich die
      Lebenserhaltung abzuschalten ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix

      Außerdem währe es SEHR wichtig, daß Dr. Schnell in Parlament kommt,
      damit die Saftsäcke wissen - das Volk läßt sich nicht mehr verarschen

    • machmuss verschiebnix

      korr: währe -> wäre

  4. Undine

    Daß dem Rumpelstilzchen PILZ, diesem Trotzkisten und Nicaragua-Pilger (Nicaragua war in Pilzens Jugend das Pilgerziel für westliche Revolutionsträumer), im ORF so überproportional viel Sendezeit geschenkt (im wahrsten Sinn des Wortes!) wird, ist typisch für den grünversifften ORF, für welchen übrigens kein normal denkender Mensch freiwillig zahlen würde!

    Daß die FPÖ-Abspaltung, die Liste Schnell mit Rosenkranz, im ORF unter der Wahrnehmungsgrenze liegen, sehe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Dr. SCHNELL und Barbara ROSENKRANZ schätze ich beide wirklich sehr, aber sie tragen dennoch zu einer Aufsplitterung der FREIHEITLICHEN Stimmen bei---der ORF steht also vor einem ordentlichen Dilemma!



  5. Bob
    • Ingrid Bittner

      @Bob: Jetzt muss ich Sie aber rügen und zwar gewaltig, wie können Sie auf eine
      "Dirty campaigning Seite der Freiheitlichen" verweisen??
      Ist natürlich nicht ernst gemeint, ich studiere diese Seite auch täglich.
      Aber Herr Misik, der Kanzlerberater und Biograf, bezeichnet sie so und das finde ich gelinde gesagt eine Frechheit. Das ist der verzweifelte Versuch, eine Informationsseite, die aus "dem rechten Eck" kommt, als schlimm und schrecklich darzustellen. Ich hae noch nirgends gelesen, dass die SPÖ mit Klagen sehr erfolgreich gegen "unzensuriert" gewesen wäre, es ist ja jetzt bei dem Monatsmagazin "alles roger" wieder dasselbe, freie Meinung wird versucht zu unterdrücken, wo und wie es nur ge

    • Ingrid Bittner
    • Riese35

      @Bob: Busek hat nicht ganz unrecht. Das ist ja auch meine Befürchtung. Wenn Kurz es nicht schafft, ist er weg und die ÖVP steht da. Die außenpolitische Linie ist wirklich unklar: einerseits lobt er die Visegrad-Staaten und die Subsidiarität, andererseits kettet er sich aber mit seiner "proeuropäischen" Linie ganz an das Politbüro in Brüssel. Ein Scheingefecht als Inszenierung für den Wähler?

      Allerdings entnehme ich zwischen den Zeilen doch wesentliche Unterschiede: wenn Kurz scheitert, dann meiner Erachtens auch wegen einiger Parteikollegen, die ihn "unterstützen", wie z.B. Busek oder Karas. Und führungslos steht die ÖVP dann sicher auch nicht da: Karas ist sicher bereit.

    • Undine

      @Riese35

      Oh Gott, möge den Schwarzen der "Schwiegersohn" erspart bleiben---der gäbe ihnen für alle Zeiten den Rest!

  6. Bob

    Ich glaube das die Wähler mit dieser Lawine an sogenannten Duellen überfordert ist. Ein Zuviel erzeugt Sodbrennen.



  7. Rau

    Es ist schon ein seltsames Schauspiel, was da geliefert wird. Der ORF fährt seine übliche Linie (Ausnahme ORF3, sogar die Thurnher ist geniessbarer geworden) Auf OE24 kommen Strache und Kurz besser weg. Auf Servus TV glaubt man fasst den Kanzler irgendwie stützen zu müssen. HC Strache mit einer Vertreterin der Asylindustrie - Profiteure zusammenzusetzen, war schon ein starkes Stück. Auf Puls4 sollte ebenfalls der Kanzler gut wegkommen, hatte man den Eindruck.
    Die Gespräche insgesamt sind besser geworden, aber die Latte hing von den letzten Wahlkämpfen her gesehen ohnehin am Tiefstpunkt. Und Peter Pilz ist halt ein alter Profi, der Quoten bringt. Ein politisches Talent kann man ihm nicht absprechen.

    Bleibt nur eine Frage, was eigentlich ein Werner Kogler immer noch bei den GrünInnen macht. Bei der Liste Pilz käme er auch besser weg. Kann mir das jemand erklären.??



    • Corto Maltese

      @Rau Kogler ist der Diversity geschuldet. Die Grünen sind ja zu einer von Feministinnen beherrschten Kleinstpartei geworden. Kogler ist der Quotenmann. Peter Pilz sehe ich positiv. Pilz wird auch im nächsten Parlament ein eifriger Korruptionsbekämpfer bleiben. So einen braucht es im Parlament. Was ich nicht verstehe ist hingegen die mangelnde strategische Analysefähigkeit der FPÖ Fans im Blog. Peter Pilz nimmt den Grünen und - nach der Silbersteinaffäre - auch der SPÖ stimmen weg. Eine Aufspaltung der linken Stimmen müsste für die Rechts-Rechts Wähler doch etwas positives sein. Doch jede(r) schimpft, dass Pilz so stark begünstigt wird, inklusive A.U.

    • Rau

      Is mir alles klar, nur zweifle an der Intelligenz Koglers das Spiel mitzumachen. Der führt den Wahlkampf ja allein - im ORF wurde er von Leitner sogar gefragt, warum er zum Dritten Mal hintereinander zum talk antritt - weil sie mittlerweile draufgekommen sind, dass mit Lunacek kein Blumentopf zu gewinnen ist.

    • simplicissimus

      Corto Maltese, eine moegliche Variante ist folgende:

      OeVP gewinnt hoch, zB mit 35%
      FPOe wird mit Abstand aber weit vor Kern 2., zB 28%
      SPOe erhaelt 22%

      Nun denkt mancher Konservativ-Rechter an eine Kurz/Strache 2/3 Mehrheit, und die gelingt wenn eine oder zwei der Kleinparteien rausfliegen. Wenn in diesen Szenario zB 6% - 10 % der Stimmen nicht vertreten im Parlament landen, dann geht sich die 2/3 Mehrheit aus. Deswegen kann man dagegen sein, eine Kleinpartei zu waehlen, da es sich viel radikaler auswirken kann, als die Stimme der SPOe zu geben.
      Also besser SPOe waehlen als einen Kleinkandidaten, der an der Einzugskippe steht.

    • simplicissimus

      Das ist natuerlich gemuenzt an die Linkswaehler.

    • simplicissimus

      ... wenn 2 oder gar 3 Kleinparteien rausfliegen, dann geht sich eine 2/3 Mehrheit auch mit geringerem Anteil fuer OeVP und FPOe an den abgegebenen Stimmen aus.

  8. Anonymer Feigling

    Dem Pilz wird es ergehen wie dem Haider, der auch die Macht des Markennamens unterschätzt hat.
    Haider dachte, er sei die FPÖ und war dann ganz enttäuscht, dass nicht alle FPÖ-Wähler mit ihm mitgegangen waren.

    So wird es auch dem Pilz ergehen.
    Die Grünen sind mittlerweile ein Markenname, an dem auch Pilz mitgewirkt hat, und die Mehrheit der verbliebenen Grünwähler werden Grün wählen, auch wenn der Frontmann eine optisch unansehnliche marxistische Kampflesbe ist.

    Der Pilz wird die magischen 4.0% nicht überschreiten.



    • Rau

      Was reden Sie da. In Kärnten hat Haider die Stimmen 1 zu 1 mitgenommen, was auch ein gewaltiger Grundstock fürs Bundesergebnis war. Im ersten Wahlgang kam das BZÖ auf Anhieb knapp ins Parlament und da hat sich Haider noch sehr rausgehalten. 2008 als er, und das erst gegen Ende selber mitmischte hat er die Stimmen fürs BZÖ fast verdreifacht. Der war mit seinen 11% den Mitbewerbern unangenehmer als die FPÖ mit ihren knapp 20%. Und dann kam der Unfall und Rot / Schwarz und alles was danach folgte bis heute.

      Pilz spielt in dieser Liga nicht einmal annähernd. Aber für Quoten is er gut

    • Rau

      Pilz kopiert Haider. Im Übrigen scheint überhaupt Haider für viele der "neuen" Ideen der Türkisen Pate zu stehen.

    • Corto Maltese

      @Anonymer Ihre Analyse ist nicht richtig. Haider hatte mit dem BZÖ beachtliche Wahlerfolg erzielten. Haider wahr eine Wahlkampfmaschine, sowohl im Bierzelt als auch im Fernsehen eines der größten politischen Talente. Dass er nicht mehr daraus gemacht hat und die wesentliche Schuld am Hypo Skandal trägt ist Teil seiner tragischen Lebensgeschichte. Pilz ist Haider sehr ähnlich, was die Fähigkeit betrifft einen roten Faden durch eine Geschichte zu legen und diese mit demagogischen Gespür für Emotionen auszubeuten. Haider war allerdings manisch depressiv, während Pilz in seiner Mitte ruht, die auch sein Heliozentrum darstellt.

    • Rau

      Oo Insiderwissen, Hr Maltese?

  9. Leopold Franz

    In der letzten Umfrage vor der Wahl legen die Roten zu, es ist unglaublich. Die Stammwähler lassen sich offensichtlich nicht einmal nach diesen Skandalen davon abbringen, dieses Pack zu wählen.
    Derweilen werden die Stöckchen des Bronstein Jüngers Pilz medial brav apportiert. Mir fällt dazu nur ORF Reform, Streichung des Zwangsbeitrages und Reduzierung der Presseförderung ein. Vranitzky Boy und vermutlicher Plagiats-Drozda hätte deren Vervielfachung schon ausgeheckt.
    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wahl2017/oevp/Letzte-Umfrage-vor-der-Wahl/303247208



  10. dssm

    Das Problem gibt es doch nur, weil es den staatlichen ORF und die Medienbestechung gibt! Denn wie Herr Unterberger so richtig feststellt, jedes private Medium muss wissen wie es sein Geld verdient und wenn dazu der Selbstdarsteller Pilz gut passt, so soll der seinen Platz an der Sonne kriegen, wenn sich dies aber als Fehler herausstellt und die Leute fernbleiben, dann muss halt der Geschäftsführer gehen oder es kommt gar der Insolvenzrichter.

    Wollen wir zurück in eine Demokratie, egal bei welchem Wahlrecht, so muss der ORF aufgelöst und die Medienbestechung beendet werden!



  11. Josef Maierhofer

    Die religiösen Eiferer werden verschwiegen (und damit bevorzugt), wie die linken Eiferer protegiert werden.

    Der Eigentümer fast aller Medien ist im Soros Kreis zu finden und dort spielt die Musik, egal, ob uns das passt oder nicht.

    Für die Journalisten, ich habe mit einem 'Österreich' Journalsiten geredet, gibt es nur die Wahl, mitmachen oder die Arbeitslose.

    Ich würde mir wünschen, dass alle diese linken Klein- und Kleinstparteien verschwinden trotz des unfairen ORF Engagements entgegen seinem Staatsauftrag.

    Liebes 'Wahlschaf', bitte denke einmal nicht an Dich selbst sondern an die Zukunft Österreichs !



  12. Wyatt

    Der SPÖ wird, ähnlich der ÖVP mit Kurz, aber ohne Kern - demnächst eine neue Fassade verpasst und gemeinsam dienen sie, wie eh u. je ergeben der Verwirklichung des m. E. "im Plan" liegenden EU- Zentralstaats.



  13. Das Pingerle

    ad Meinungsforscher:
    In der Meinungsforschung gibt es doch den Begriff der "sozial erwünschten Antwort". Man neigt bei einer Befragung eher dazu das zu sagen, was öffentlich als opportun angesehen wird. Dieser Effekt wird bei den Prognosen für die FPÖ seit Jahren mitberücksichtigt.

    Aber wird er das aktuell auch bei der SPÖ?

    Möglicherweise genieren sich viele Sozis bei einer Meinungsumfrage die Schmutzkübler zu nennen, wählen werden sie sie aber trotzdem. Ich fürchte, die Sozis werden wesentlich besser abschneiden, als es wir alle denken. Hoffentlich ist meine Sorge unberechtigt...



  14. Flotte Lotte

    Pilz hat sich zur Rettung der Grünen abgespaltet; liegen Grüne und Pilz nämlich jeweils über der 4-%-Hürde, so haben sie gemeinsam mehr als Lunacek alleine...

    Die Grünen waren mit Hilfe der Wahlkarten immer die 2/3-Mehrheitsbeschaffer der Groko. Diese brauchen sie, um Österreichs Souveränität gänzlich an die EU zu verschenken...

    Und das erklärt auch die Förderung von Pilz.

    Dass Schnell nicht gefördert wird, stört mich übrigens überhaupt nicht, denn er würde ja die FPÖ schwächen. Es reicht ja wohl, wenn das Kurz erledigt...



    • Tegernseer

      Sehr richtig Flotte Lotte!

    • Normalsterblicher

      Also das verstehe ich jetzt nicht:

      Team Stronach, Liste Schnell waren/sind angeblich dazu da, die FPÖ zu schwächen.

      Liste Pilz ist aber dazu da, die Grünen zu stärken!

      Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus ...

    • Flotte Lotte

      Schaun Sie, es steht eh alles da, dass sogar Menschen, die nicht selbst denken können wie Sie, es verstehen könnten. Sie müssen es sich halt öfter durchlesen, Sterblicher...

    • Normalsterblicher

      Ja wirklich, ich muss dazu zu dumm sein. Jetzt habe ich Ihre Verkündung dreimal gelesen und noch immer deute ich sie völlig falsch als dahingehend, dass getrennt marschieren und vereint schlagen den Grünen nützt, aber den Blauen schadet.
      Wirklich, es ist beschämend.

      Das nun schon zum zweiten Mal, wo schon im Juli anlässlich einer Infographik der FPÖ über die Steuerbelastung ich nicht begreifen wollte, dass der kleine Angestellte alles und der Dienstgeber nichts an Steuern zu tragen hat; und auch nicht, dass Dienstgeberabgabe(=U-Bahn-Steuer) und KommSt eh alles eins ist, oder so ...
      http://www.andreas-unterberger.at/2017/08/wie-kommt-das-ns-in-die-fpij#comment-511989

    • Normalsterblicher

      Wie kann ich nur bei Ihnen gehörig Abbitte leisten für mein Unverständnis, wie kann ich Buße tun?

  15. Riese35

    So sympathisch mir Rosenkranz auch ist, aber ein Aufsplitten der Stimmen bringt jetzt überhaupt nichts außer die eigene Schwächung. Am Ende hätten wir für alles gerade keine Mehrheit. Da ist mir schon lieber, wenn wir für irgendetwas eine Mehrheit haben. Sie wäre gut beraten, ihre Kräfte der FPÖ zur Verfügung zu stellen. Politik ist die Kunst des Möglichen.



    • Rübezahl
    • Normalsterblicher

      Die vom Wähler abtretbaren Kräfte sind bei der FPÖ nicht gut aufgehoben, wenn er das Hauptübel in der Brüsseler Bonzokratie und deren Wertegemeinschaft, die unter anderem Gegnerschaft zur Völkerwanderung als uneuropäisch dekretiert hat (OT Juncker), erblickt. Die FPÖ ist viel zu unkritisch, außer wenn es darum geht, völkische Interessen beim Wahlvolk "abzugreifen".

      Der stetig steigende betriebswirtschaftl. Wahnsinn durch immer mehr Auflagen ist bei der FPÖ Nebenthema, ...

    • Normalsterblicher

      ...

      Der stetig steigende betriebswirtschaftl. Wahnsinn durch immer mehr Auflagen ist bei der FPÖ Nebenthema, wohl im Bewusstsein, dass dies "Vollbeschäftigung" wie im Arbeiterparadies für Leute schafft (zB im Bankwesen, beim Datenschutz, Rechtsbranche), die nichts am Markt ungezwungen Nachgefragtes gelernt haben. Daher ist Strache bei der Wien-Wahl eingeknickt - er wollte ja BM werden. Und jetzt empfiehlt er schon ein VErbleiben in der EU - er will ja BK werden.

    • Riese35

      @Normalsterblicher: Ich sehe das wie Sie. Ich sehe aber keinen anderen Weg, dorthin zu gelangen, als jetzt zumindest einen winzigen Versuch zu wagen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Man muß den Stein einmal ins Rollen bringen, und da ist ein kleiner Anfang besser als gar keiner.





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