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Berechtigter Jubel – notwendige Ausnüchterung

Lesezeit: 9:00

Sebastian Kurz kann jubeln. Und mit ihm die Volkspartei. H.C.Strache kann jubeln. Und mit ihm die FPÖ. Trotz Konditionsschwächen der ÖVP in den letzten Wahlkampftagen hat es zum Sieg gereicht, wenn auch nicht so hoch wie erwartet. Überaus eindrucksvoll ist aber auch das Ergebnis der FPÖ, die gleichauf mit der SPÖ liegt. Zum ersten Mal in der gesamten Nachkriegsgeschichte ist damit der Zweite einer Regierung bei Wahlen an die erste Stelle gekommen. Das ist ebenso wie der freiheitliche Aufstieg eine tolle Leistung, die eine Reihe von Ursachen hat, die vor allem ein Verdienst von Sebastian Kurz sind. Beides ist ebenso sensationell wie das magere Abschneiden der SPÖ und das katastrophale Ergebnis der beiden Grünparteien. Auch das Ergebnis der Neos ist nicht sonderlich überwältigend. Das alles hat aber auch eine Reihe von Konsequenzen und Folgen – die den Parteien wohl selbst vorerst nur zum Teil bewusst sind.

Gewiss, das endgültige Ergebnis wird noch Tage auf sich warten lassen und kann diesmal auf Grund der Rekordanzahl an Wahlkarten noch signifikante Unterschiede bringen. Vor allem wird erst dann klar, ob die Vierprozenthürde beiden Grünparteien zum Verhängnis wird. Klar ist aber schon, dass die Regierungsbildung einzig Angelegenheit der drei Großparteien werden wird, dass die Kleinparteien dabei in jeder Hinsicht überflüssig sind.

Aber dennoch kann sich am Hauptergebnis der Wahl, am Erfolg von Kurz, nichts mehr ändern. Die wichtigsten Ursachen dieses Ergebnisses:

  1. Kurz hat im total auf ihn zugeschnittenen Wahlkampf persönliches Charisma gezeigt.
  2. Die emotionale Ausstrahlung des VP-Chefs hat besonders gut auf die Frauen, auf die Jungen und die Pensionisten gewirkt (weniger auf die 30- bis 50-Jährigen, wo vor allem die Männer offenbar unterschwellig gefürchtet haben: "Zählt meine Generation jetzt etwa schon zum alten Eisen?" Sie haben lieber den gleichaltrigen Strache gewählt).
  3. Kurz hat für so einen großen persönlichen Erfolg die enorme physische wie psychische Stärke eines in Familie, Weltanschauung und Partnerschaft gut verankerten, hochbegabten und extrem disziplinierten Dreißigjährigen. Nur auf dieser Basis konnte er dieses letzte halbe Jahr ungebrochen durchstehen.
  4. Kurz hat in einem halben Jahr eine völlig marode Partei nicht nur wieder aufgerichtet, sondern sich diese in einem Ausmaß gefügig gemacht, wie das selbst die allerstärksten ÖVP-Chefs der Geschichte – Raab, Klaus oder Schüssel – nicht geschafft haben.
  5. Er hat sich zum Unterschied zur SPÖ und den drei Kleinparteien mit Erfolg ganz auf das für die Österreicher wichtigste Thema konzentriert, also auf den Komplex Völkerwanderung/Islamisierung/Sicherheit. Er hat dabei keine Scheu gehabt, die diesbezüglich als richtig erkannten FPÖ-Positionen zu übernehmen und sie selbst auszubauen. Er kann dabei aber überdies zum Unterschied von allen anderen Kandidaten auch konkrete Erfolge und Leistungen vorweisen, was natürlich besonders glaubwürdig macht (von der von ihm orchestrierten Balkansperre bis zur mehrfachen, zweifellos Mut erfordernden Kampfansage an Angela Merkel).
  6. Er hat sich im Gegensatz zur ÖVP der letzten zehn Jahre vom politmedialen Mainstream nicht nach links drängen lassen und im Gegensatz zu Merkel etwa Nein zur Schwulenehe gesagt, womit die ÖVP wieder für konservative Wähler wählbar geworden ist.
  7. Kurz hat auch international bei allen Konservativen ein enorm positives Echo ausgelöst – und entsprechend bei allen Linken überschäumenden Hass. Typisch für diesen Hass war, dass noch am Sonntagnachmittag offensichtlich türkische Hacker die ÖVP-Homepage lahmgelegt haben (nachdem Christian Kern als weitere Dummheit seines Wahlkampfes den letzten Termin ausgerechnet bei Milli-Görüs- und AKP-Anhängern absolviert hat, also bei der türkischen Diktatoren-Partei und Exponenten des politischen Islams!).
  8. Die ÖVP-Kampagne hat ein unglaubliches Echo ausgelöst. So hat Kurz selbst bei den Kleinspenden bis 3500 Euro doppelt so viel Geld sammeln können wie alle anderen Parteien zusammen.
  9. Die FPÖ hat einen fulminanten Endspurt hingelegt. Sie hat sich lange sehr ruhig verhalten, aber dann in den letzten Tagen alle elektronischen Plattformen mit ihren – exzellent gemachten – Spots überschwemmt.
  10. H.C. Strache hat es geschafft, vom scharfen Rechtsaußen-Oppositionellen zum wählbaren Konservativen zu werden, der auch deshalb Zulauf bekommen hat, weil er in Sachen Islam und Zuwanderung schon sehr lange gewarnt und jetzt Recht bekommen hat.
  11. Der Wahlkampf der ÖVP ist zuletzt nicht nur wegen des SPÖ-Schmutzes etwas ins Stocken geraten, sondern auch, weil er einzig und allein auf die Person Sebastian Kurz zugeschnitten war, wodurch der ÖVP ein wenig die personelle und inhaltliche Breite gefehlt hat. Auch ein dynamischer Dreißigjähriger kann sich selbst überschätzen.
  12. Die ÖVP hat auch wahlkampftechnisch mit Plakaten und Aussagen eine eher schwache Leistung geliefert. Sie hat sich offenbar zu sehr auf die optische und verbale Attraktivität ihres Spitzenkandidaten verlassen.
  13. Vor allem hat die ÖVP das traditionell für eine Mitte-Rechts-Partei wichtigste Thema links liegen gelassen, nämlich die Wirtschaftspolitik und die Sparsamkeit in Hinblick auf den Staatshaushalt (dieses Thema hat der CDU drei Wochen davor in Deutschland dank Wolfgang Schäubles einen noch tieferen Absturz erspart). Als Folge hat der Wahlkampf der ÖVP neben den Sünden der SPÖ fast nur jenes Thema aufgegriffen, wo die FPÖ seit langem Hausherr ist.
  14. Der Wahlkampf hat für die ÖVP zu lange gedauert. Hauptschuld daran ist Reinhold Mitterlehner, der völlig unabgesprochen im Mai plötzlich den Laden hingeschmissen hat. Zusammen mit der Sommerpause hat das einen fünfmonatigen Wahlkampf ergeben, in dessen Verlauf sich der Kurz-Effekt abgenützt hat.
  15. Der amtierende Bundeskanzler Christian Kern hat durch das Engagement des von Skandalen und Kriminalitätsverdacht umgebenen Dirty-Campaigning-Spezialisten Silberstein jeden moralischen Anspruch verspielt. Er hat darüber hinaus auch inhaltlich einen völlig chaotischen Wahlkampf geführt. Kern hat damit gezeigt, dass er zu unroutiniert für dieses Amt ist, war er doch der erste Bundeskanzler der Zweiten Republik, der vorher nie in einem anderen politischen Amt trainieren hat können, sondern nur in den geschützten Werkstätten von Staatsbetrieben. Und er hat bei jedem Auftritt noch stärker eine verbissen-zynische Arroganz ausgestrahlt. Daher sind am Schluss nur die geringer werdenden Stammwähler übergeblieben.
  16. Keine der drei Kleinparteien hat ein emotional positiv wirkendes Thema wirksam besetzen können. Alle drei haben im Gegensatz zu ÖVP und FPÖ die zentrale Herausforderung Migration gemieden. Die Grünen sind darüber hinaus wild zerstritten und als oberste "Welcome-Refugees"-Bewegung bei den meisten Wählern schwer diskreditiert.
  17. Zwar hat der ORF bis zur letzten Stunde eine krampfhafte Anti-Kurz-Kampagne betrieben. Aber diese war so überzogen, dass sie Kurz nicht sehr geschadet hat. Und bei den Zeitungen haben die Online-Krone und die Fellner-Medien einen überraschenden Wechsel von Kern auf Kurz vollzogen. Offenbar spüren gute Boulevard-Journalisten immer sehr schnell, wo und wie die Stimmung liegt.

Das sind die wichtigsten Faktoren des Erfolges der beiden Parteien. Der von Sebastian Kurz wird vor allem dann imposant, wenn man ihn mit der Lage der Volkspartei im Vorjahr vergleicht, als ihr Kandidat bei den Präsidentenwahlen nur 11 Prozent erreicht hat. Das Kurz-Ergebnis wird freilich deutlich relativiert, wenn man es mit dem von 2002 vergleicht, als Wolfgang Schüssel auf 42 Prozent gekommen ist.

Dabei war damals die SPÖ in deutlich besserem Zustand als heute. Der große Unterschied zu Schüssel ist zweifellos auf den viel besseren Zustand der heutigen FPÖ, aber auch die Tatsache zurückzuführen, dass der kleine linke Flügel der ÖVP – der von Journalisten immer maßlos überschätzt worden war – zu den Neos abgewandert war. (siehe Busek, Neisser & Co).

Was aber lässt sich zur Stunde schon als Folgen und Konsequenzen des Wahlergebnisses ableiten? Etliches, was spannend, positiv – aber auch sehr problematisch ist.

  1. Vor allem wird in der SPÖ jetzt ein Atomkrieg ausbrechen. Die Ära Kern wird wohl bald zu Ende sein. Aber was dann? Kann sich der Rechtsflügel um den Burgenländer Doskozil wirklich durchsetzen? Das ist zwar nicht auszuschließen, weil er die Partei wieder zurück ins Koalitionsspiel bringen würde. Das würde mich aber trotz allem überraschen. Denn das dürfte vor allem für die Wiener SPÖ eigentlich absolut unverdaulich sein. Aber dennoch ist auffällig, wie sehr Doskozil auf Distanz zu Kern geblieben ist, wie sorgfältig er jede Konfrontation mit Schwarz oder Blau vermieden hat.
  2. Das Beste für Österreich und einzig logische Ergebnis wäre zweifellos Schwarz-Blau. Aber will das die FPÖ überhaupt? Hat sie nicht ein ÖVP-Trauma, seit 2002 so viele Blau-Wähler zu Schwarz gewechselt sind?
  3. Noch gravierender ist die Frage: Will die FPÖ überhaupt in die Regierung? Sie weiß ja, dass sie viele Protestwähler hat, die durch die oft unpopulären Notwendigkeiten des Regierens sofort vertrieben würden. Andererseits würde die FPÖ durch den freiwilligen Gang in die Opposition mitschuldig daran, dass dann die SPÖ in der Regierung weiterhin eine wirklich effiziente Anti-Migrationspolitik sabotieren kann (vor allem auch in Hinblick auf die notwendigen EU-Maßnahmen).
  4. Was würde ein Zustandekommen von Schwarz-Blau inhaltlich bedeuten? Hier gibt es zwei große Hoffnungspunkte. Das eine ist eben die Migrationspolitik. Das Andere ist die Durchsetzung einer direkten Demokratie nach Schweizer Muster, die zumindest beide Parteien im Wahlprogramm stehen haben, und deren Einführung die FPÖ sogar zur Koalitionsbedingung gemacht hat.
  5. Auch in vielen weiteren Punkten sind positive Fortschritte zu erwarten: von der Deregulierung bis zu einem Stopp der stillen Progression.
  6. Aber in einer schwarz-blauen Regierung werden einander zwei fast gleichstarke Parteien gegenüberstehen. Wird das harmonisch funktionieren? Das gelingt nur selten – zuletzt etwa 2000 bis 2002 – was aber für Strache kein Vorbild ist.
  7. Freilich drohen auch Enttäuschungen im Fall von Schwarz-Blau: Weder Sebastian Kurz noch H.C. Strache haben eine sonderliche Ahnung von Wirtschaftspolitik, obwohl das neben dem Migrationsthema das Wichtigste für unsere Zukunft ist. Da tröstet es auch überhaupt nicht, dass Kern oder Doskozil noch viel weniger Ahnung davon haben. Die Aussichten sind daher gering, dass irgend jemand erkennen könnte, wie dringend beispielsweise eine echte Pensionsreform wäre.
  8. Wenig Begeisterung bei mir löst auch der Zug ins Autoritäre aus, den Kurz in den letzten Tagen gezeigt hat. Das Verlangen nach Richtlinienkompetenz für den Regierungschef verwechselt die Bedürfnisse einer demokratischen Republik mit dem, was in seiner Partei nötig war. In die gleiche Richtung geht auch der Hang von Kurz, ständig nach strengeren Strafgesetzen zu rufen. Das geht bei Gewaltdelikten zwar voll in Ordnung (einschließlich des Sicherheitspakets). Aber Kurz zeigte auch keinen Respekt vor Meinungsfreiheit. Er hat im Wahlprogramm allen Ernstes nach neuen Paragraphen zu deren Einschränkung gerufen. Und er hat jetzt nach Paragraphen im Kampf gegen Dirty Campaigning verlangt. Das ist ein gefährlicher Unsinn, da ja jetzt schon viel daran strafbar ist. Wenn der Staat anfängt, auch das Lügen an sich zu bestrafen, dann wird es gefährlich. Denn dann tut die politische Macht so, als ob sie und ihre Staatsanwälte wüssten, was Lüge und was Wahrheit ist. Dann steht die ganze Politik (und Medienwelt) ständig vor dem Strafrichter.

Gewiss: Nichts garantiert, dass es nicht in einigen Wochen oder Monaten doch noch zu einer anderen Regierungsformel als Schwarz-Blau kommt. Etwa zu Schwarz-Rot oder Rot-Blau.

Aber Tatsache ist, dass jede dieser Koalitionsvarianten nur unter gravierendem Bruch von eindeutigen Festlegungen vor der Wahl möglich sein wird. So müsste bei Rot-Bau beispielsweise eine der beiden Parteien alles vergessen, was sie zum Thema Erbschaftssteuer geschworen hat, oder die FPÖ zusätzlich ihre Festlegung auf eine verbindliche direkte Demokratie.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 19:48

    Super gelaufen.
    Die FPÖ legt wie bei jeder Wahl ein wenig zu und wird in gefühlt 100 Jahren die Mehrheit haben, leider wird es dann unser Österreich nicht mehr geben, sondern wir sind Teil des westeuropäischen, islamischen Reiches.

    Die ÖVP kommt von den Altlasten nicht weg, so wie rund um die letzte Wahl gelogen wurde, da ist bei Kernwählerschichten ein echter Hass entstanden, nicht die Bürgerlichen haben Kurz zum Sieg verholfen, sondern Wechselwähler, welche von den guten Manieren beeindruckt waren.

    Die SPÖ hat wieder einmal bewiesen, daß es völlig egal ist was die Partei tut, deren Kernwähler sind unkaputtbar, da sie nun einmal allesamt rund um die Partei gut leben.

    Keine Partei führt um Längen, abgesehen von der FPÖ müssen alle Neuwahlen fürchten.
    Wir sollten uns also auf eine wacklige Koalition einstellen, welche lediglich bei Steuererhöhungen und Bürokratievermehrung Einigkeit zeigen wird. Verlorene Jahre liegen vor uns, weder wird die Zuwanderung radikal umgedreht, noch der ORF einen radikalen Abbau erleben, noch die NGOs zurechtgestutzt werden, auch die Medienbestechung wird fröhliche Urständ feiern, die Abgabenlast sich vermehren und um Kritier mundtot zu machen, wird die Meinungsfreiheit weiter eingeschränkt werden müssen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorcaruso
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 18:06

    Ich finde es nach wie vor erschreckend, dass in Summe über 40% links gewählt haben.

    Das ist umso mehr verwunderlich, wenn man in Betracht zieht, was sich SPÖ und Grüne in der Vergangenheit und auch im Wahlkampf geleistet haben.

    Tatsächlich sind der Großteil dieser 40% Profiteure des status quo, die eben nicht wollen, dass ihre Privilegien innerhalb der geschützten Bereiche abgeschafft werden.

    Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass ÖVP und FPÖ eine Koalition für Österreich, für die Österreicher und für alle die es wirklich werden wollen auf die Beine stellen, tatsächlich richtige Politik machen und gegen den linken Gegenwind - der jetzt natürlich ständig und mit Orkanstärke entgegenbrausen wird - vielleicht sogar bis über die nächsten Wahlen hinaus die Geschicke des Landes vernünftig gestalten werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJedi
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 20:24

    Österreich rückt nach rechts. Erstmals seit Jahrzehnten besteht die Möglichkeit, die linke Meinungsdominanz zu brechen. Ein junger, charismatischer Politiker hat mit einem konservativen Programm und seinem Widerstand gegen die Masseneinwanderung die Wahl gewonnen. Auch wenn wir nicht wissen können, was die Zukunft bringt, heute ist ein Tag zum Feiern!

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 19:38

    Der Sozi hat - wie gesagt - nichts verloren.
    Wer kriminell ist, findet eben nichts daran, wenn seine Idole auch kriminell sind.
    Schön wäre es, wenn die Ökobolschewiken aus dem Parlament draußen wären. Daß dafür der Bolschewik Pilz drinsitzt ist nicht erfreulich, aber zum Glück eine Randerscheinung.

    Jetzt werden wir sehen, ob die ÖVP wieder mit dem Bolschewismus paktiert.
    Ich fürchte fast, daß ja.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWachtauf
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 22:34

    Wer sind diese roten "Stammwähler"? Wahrscheinlich Drogensüchtige und sonstige Personen die nichts vom Alltag mitbekommen. Oder lauter gekaufte Parteimitglieder, Nützlinge und sonstige am Futtertrog hängende Menschen, anders kann man sich das Ergebnis nicht erklären.
    Dazu ein "Kern" der jedes mal seine Meinung ändert (würde auch seine Mutter verkaufen), ach vergessen wir´s - 26% Wahnsinnige. Einer davon: Physiker Gruber....

    Hoffentlich Schwarz-blau mit Maßnahmen:
    1. Zertrümmerung des ORF´s
    2. Einstellung sämtlicher Presseförderungen
    3. Einführung einer Staatsverschuldungsbremse
    4. Alle Grünen "Experten" und Beamten aus dem Bildungsministerium in die Wüste schicken - Echte Bildungsreform!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 19:36

    Das Abschneiden der SPÖ ist schockierend und kann nur durch die andauerende und flächendeckende Unterstützung durch ORF und fast aller Printmedien erklärt werden (gleiches gilt übrigens für Pilz). Falls es zu Schwarz/Blau kommt, sollte man hier zuerst ansetzen und nach Möglichkeit aufräumen, um diesen Filz für die nächsten Jahre zu zerstören.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 17:52

    Die Reihung ist erwartungsgemaess, die 3 Kleinparteien saehe ich lieber draussen, Kurz und Strache haetten etwas mehr bekommen koennen, aber un ter dem Strich grosse erleichterung.
    Hoffentlich rauft sich Schwarzblau konstruktiv zusammen!

    Die 26% der Sozis versteh ich nur unter der Annahme, dass es unbelehrbare Stammwaehler und Migrationshintergruendler sein muessen, zu schaebig und mies war das Verhalten im Wahlkampf.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWachtauf
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2017 22:34

    Wer sind diese roten "Stammwähler"? Wahrscheinlich Drogensüchtige und sonstige Personen die nichts vom Alltag mitbekommen. Oder lauter gekaufte Parteimitglieder, Nützlinge und sonstige am Futtertrog hängende Menschen, anders kann man sich das Ergebnis nicht erklären.
    Dazu ein "Kern" der jedes mal seine Meinung ändert (würde auch seine Mutter verkaufen), ach vergessen wir´s - 26% Wahnsinnige. Einer davon: Physiker Gruber....

    Hoffentlich Schwarz-blau mit Maßnahmen:
    1. Zertrümmerung des ORF´s
    2. Einstellung sämtlicher Presseförderungen
    3. Einführung einer Staatsverschuldungsbremse
    4. Alle Grünen "Experten" und Beamten aus dem Bildungsministerium in die Wüste schicken - Echte Bildungsreform!


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    18. Oktober 2017 13:00

    Erschreckend an den 40% Links-Wählern ist das Signal an die Parteien: Ihr könnt euch jede Sauerei erlauben, wir wählen euch trotzdem.
    So wie Sibylle Hamann am 18. 10. in "Quergeschrieben" (Presse). Sie ist stolz darauf den Grünen auszurichten, dass sie (Hamann) nichts wüsste was sie (Grüne) besser machen könnten.
    Nach dem Zerbröseln der Grünen zeigt das die verbissene Ignoranz vieler Journalisten.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    18. Oktober 2017 06:56

    Die FPÖ sollte sich auf eine Koalition nicht einlassen, denn mit einer Regierungsbeteiligung kann sie nur verlieren. Bleiben Reformen aus, wird Unfähigkeit vorgeworfen, und wenn reformiert wird, tut das nach den bisherigen Subventionsexzessen so vielen weh, dass die Wähler massenhaft verprellt werden.

    Auch kann man, wenn man Ehre im Leib hat, sich weder mit den Schwarzen noch mit den Roten zusammentun. Mit den Schwarzen besonders nicht wegen deren dreist überheblichen und, besonders gegenüber dem Präsidentschaftskandidaten Hofer, schäbigen Verhaltens.

    Da von der ÖVP derart unverschämt FPÖ-Positionen abgekupfert worden sind, braucht sich die FPÖ die Regierung sowieso nicht anzutun.

  3. unbedeutend (kein Partner)
    17. Oktober 2017 22:51

    Wenn es nun hoffentlich eine Regierung ohne Sozialisten geben wird, würde ich mich freuen, wenn das größte Verbrechen seit Kreiskys Zeiten, die Fristenlösung, wieder abgeschafft würde. Ich glaub's zwar nicht, dass das geschieht. Aber jetzt wäre es möglich. Doch wie es ausschaut, will das auch in der ÖVP kaum jemand.
    Wer wird diesem Morden ein Ende setzen?

  4. McErdal (kein Partner)
    17. Oktober 2017 17:33

    ********ZWEI SOROS - JÜNGER WOLLEN KANZLER WERDEN !***********
    Ein 31ig Jähriger mit ordentlichen Gedächtnislücken - ein vom SOROS Geld in den internationalen Medien gehypter aalglatter Kopierer mit guten Manieren - hihi

    Ein 51ig Jähriger Ex-Kanzler, der lt.eigenen Angaben ein gutes persönliches Verhältnis zu SOROS hat...und wenn man nicht ausgesprochen blöde ist weiß, daß SOROS
    ROTHSCHILD MANN FÜRS GROBE IST

    Was dürfen wir uns erwarten(?) wer ist das geringere Übel ??? In Hinblick auf das..
    EU exekutiert Todesurteile der UNO gegen Europa
    b r d - s c h w i n d e l . o r g/eu-exekutiert-todesurteile-der-uno-gegen-europa/
    ***********DA WIRD MIR ÜBEL!*********

  5. do ut des
    16. Oktober 2017 11:32

    Dr. Unterberger schreibt: „...Zwar hat der ORF bis zur letzten Stunde eine krampfhafte Anti-Kurz-Kampagne betrieben. Aber diese war so überzogen, dass sie Kurz nicht sehr geschadet hat. Und bei den Zeitungen haben die Online-Krone und die Fellner-Medien einen überraschenden Wechsel von Kern auf Kurz vollzogen.“ Dazu:
    Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung sollte eine ORF-Reform an Haupt und Gliedern sein. Die an DDR-Verhältnisse erinnernde - aktuell linke politische - Gehirnwäsche bedarf einer Reform in Richtung sachlicher Berichterstattung.

  6. eudaimon
    16. Oktober 2017 09:20

    Na dann heißt es den "Augiasstall" auskehren - für S.K..Herakles!
    Ich wünsch ihm alles Gute - diese Heldentat muss er aber machen -sonst wird es
    schlimmer denn je!! Denn ab gestern werden die Messer sehr sehr tief fliegen
    va.auch auf EU Seite und aus den eigenen Reihen.
    Es gibt allerdings auch die einmalige Chance Politfundamente mit Blau so zu machen,dass sie "Stürme " überdauern - nur Mut , für unser Österreich!

  7. Bob
    16. Oktober 2017 09:06

    Das so viele Bürger wieder die Linken gewählt haben, lässt auf deren Horizont schließen. Die Roten können ihnen in den Teller sch...... wählen diese geistig minderbemittelten Mitbürger noch immer rot.

  8. Dennis
    16. Oktober 2017 01:06

    Verzeihung, aber die SPÖ kann mehr als zufrieden sein mit diesem Ergebnis. Kern wird nicht Geschichte sein und dass die Grünen voraussichtlich weg sein werden, erleichtert noch die Situation der SPÖ zusätzlich.

  9. Undine
    15. Oktober 2017 23:43

    Jetzt wird der RECHTSRUCK im In- und Ausland lautstark beklagt! GsD gibt es einen ordentlichen Rechtsruck! Daß wir Rechten ständig mit einem LINKEN ZEITGEIST leben müssen, der unser Land gründlich RUINIERT hat, interessiert diese dummen Linken nicht.
    Ich freue mich unbändig über den RECHTSRUCK!

    • glockenblumen
      16. Oktober 2017 07:56

      @ Undine

      *********************************
      die Angst ist groß, daß man für sein Geld arbeiten muß und nicht nur an der Hochschule herumlungert um die nächste Demo vorzubereiten....

  10. Lot
    15. Oktober 2017 23:08

    Unruhige Zeiten kommen auf uns zu. Blau hat keine ministrablen Personen. Das intellektuelle Niveau von Strache oder Hofer ist jämmerlich. Mit Hübner haben sie eine der wenigen präsentablen Figuren verloren.

    VdB wird keinen FPÖ-Minister angeloben, der sich gegen Brüssel auflehnt und die unverantwortliche EZB-Europolitik nicht mitträgt.Macron hat recht: Die EU ist gescheitert. Die vonihm verlangte „Neugründung“ mit radikalen Eingriffen in die nationalen Verfassungen und Parlamente bleiben Hirngespinste. Die „Vertiefungen“ über Ausbau der Bankenunion, Umwandlung des ESM in einen IWF, der die Wirtschafts- und Investtionsprogramme, kontrolliert, ein EU-Finanzminister, der massive EU.Steuern einhebt und verteilt und für die Umverteilung von den gesunden Nordstaaten zu den armen Südstaaten sorgt, Ausbau einer EU+Sozialunion und Verteidigungsunion, Lohnangleichung etc. wird jedenfalls bei der FPÖ auf entschiedenen Widerstand stoßen. Die FPÖ wird alles blockieren, was nach Abtretung von Souveränitsrechten riecht oder die kulturelle Identität gefährdet, Vor allem auch eine Flüchtlingzwangsverteilungspolitik.
    Kurz, ein bekennender „Makronist“, wird sich in der Regierung nicht durchsetzen können, es wird in der EU-Politik in kürzester Zeit „krachen“. Spätestens im Sommer 2018 wird es Neuwahlen geben und die Groko als alte Ordnung mit oder ohne Kurz wiederhergestellt sein.Die FPÖ wird dann wieder von Rot-Schwarz „inhaliert“ und in die Bedeutungslosigkeit wie einst Haider zurückfallen. Alles wird dazu führen, dass Österreich weiter „absandelt“, das Budget aus dem Ruder läuft und die Inflation (dut 19% bei lebenswichtigen Gütern) Rapid zunimmt.

    Wetten das.....?

  11. Wachtauf (kein Partner)
    15. Oktober 2017 22:34

    Wer sind diese roten "Stammwähler"? Wahrscheinlich Drogensüchtige und sonstige Personen die nichts vom Alltag mitbekommen. Oder lauter gekaufte Parteimitglieder, Nützlinge und sonstige am Futtertrog hängende Menschen, anders kann man sich das Ergebnis nicht erklären.
    Dazu ein "Kern" der jedes mal seine Meinung ändert (würde auch seine Mutter verkaufen), ach vergessen wir´s - 26% Wahnsinnige. Einer davon: Physiker Gruber....

    Hoffentlich Schwarz-blau mit Maßnahmen:
    1. Zertrümmerung des ORF´s
    2. Einstellung sämtlicher Presseförderungen
    3. Einführung einer Staatsverschuldungsbremse
    4. Alle Grünen "Experten" und Beamten aus dem Bildungsministerium in die Wüste schicken - Echte Bildungsreform!

    • Cotopaxi
      16. Oktober 2017 06:50

      Als Wahlbeisitzer habe ich die Vermutung, dass die eingebürgerten Türken, Araber und Afrikanter die Wähler der SPÖ sind.

      In meinem Sprengel in Wien haben 70 % der "Österreicher" Mihigru.

    • Undine
      16. Oktober 2017 15:42

      @Cotopaxi

      Da Sie an der Quelle sitzen, können Sie mir vielleicht eine Frage beantworten: Ist der Andrang von Kopftuchfrauen und bärtigen Muselmanen sehr stark im Wahllokal, oder sind diese Leute eher solche, mit denen die SOZIS die "bestellten" Wahlkarten in den Moscheen oder Türkencafes mit helfender Hand ausfüllen?

  12. carambolage
    15. Oktober 2017 22:27

    Wieder eine der Spitzen-Analysen von AU.
    Zu Pkt. 8 find ich aber, dass es einfach gut ist, wenn ein Parteichef und möglicher BK das endgültige Sagen hat. Ein Geschäftsführer kann sich auch nicht ständig von seinen Abteilungsleitern reinpfuschen lassen (Bünde-Pfrüntner). Dass Kurz so intelligent ist, sich beraten zu lassen, hat er schon bewiesen.

    Mit Strache zusammen, könnte Kurz wirklich und endlich eine höchst notwendige Änderung in der österr. Politik herbeiführen.
    Dort wo vielleicht große und schwer lösbare Unterschiede entgegenstehen, sollte doch die direkte Demokratie ein perfektes Hilfsmittel, um Lösungen so oder so herbeiführen zu können, ohne dass jemand von den beiden Parteien das Gesicht verliert !!!!

    Eine Bemerkung noch zu den Grünen: so viele Homos und Refugees welcom`s gibt und gab es außerhalb von ORF und Standard/Falter nun doch nicht, wie es uns immer eingetrichtert wurde.
    Hoffentlich wird sich beim ORF/Parteifilz/Medienbestechung/Justiz und, und, und...wirklich substantionell etwas ändern, denn nach der Wahl ist vor der Wahl.

  13. Flotte Lotte
    15. Oktober 2017 21:57

    Lt. orf.at: "Merkel gratuliert Kurz per Telefon
    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ÖVP-Chef Sebastian Kurz nach Angaben seines Sprechers zum Wahlsieg gratuliert. Merkel und Kurz hätten am Abend telefoniert und sich über das Wahlergebnis und die politische Situation in Österreich und Europa ausgetauscht, heißt es aus dem Außenministerium."

    Ich würde sagen, Merkel hat Kurz vor Schwarz-Blau gewarnt bzw. ihm gedroht...

  14. Pennpatrik
    15. Oktober 2017 20:57

    Zertrümmert den ORF!
    Stop allen Zahlungen an die Medien!
    Keine Bestechungsinserate mehr!

    Ich bin schon gespannt.

  15. Pennpatrik
    15. Oktober 2017 20:55

    Jedesmal, wenn ich in Linz oder Salzburg auf einer dreispurigen Autobahn mit 100 oder 80 kmh dahindümpeln muss, werde ich im Geiste eine Flasche Champagner öffnen zur Feier, dass die Grünen aus dem Parlament geflogen sind.

    PS: @Tegernseer: Danke, dass Sie mich noch auf den richtigen Weg gebracht haben. War notwendig.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 20:59

      Es ist leider noch nicht ganz sicher, aber das wäre natürlich eine große Freude, hoffentlich nicht die einzige... :)

    • Dr. Faust
      16. Oktober 2017 08:14

      Jedesmal, wenn ich über den Flötzersteig fahre, wo die Fahrbahn von Grün gerade auf einspurig verengt wird, werde ich an die 3,3% der Grünen denken.

      https://wahl17.bmi.gv.at/

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 10:02

      Jössas, der Flötzersteig war immer eine wichtige Durchzugsstraße... da kommst dann auch nicht mehr weiter.

    • Riese35
      16. Oktober 2017 14:09

      @Dr. Faust: >> "Jedesmal, wenn ich über den Flötzersteig fahre, wo die Fahrbahn von Grün gerade auf einspurig verengt wird, werde ich an die 3,3% der Grünen denken."

      Da man solchen "Neugestaltungen" als Wiener heute Schritt auf Tritt begegnet, denken nicht nur Sie an die 3,3% der Grünen, sondern haben auch viele ehemalige Grünwähler daran gedacht, bevor sie in der Wahlzelle ihr Kreuzerl gemacht haben.

      Lunacek war ja genial. Sie hat vor
      - Schwarz-Blau,
      - den schädlichen Abgasen vor allem von Verbrennungsmotoren und
      - der Klimaerwärmung
      gewarnt.

    • Riese35
      16. Oktober 2017 14:12

      Alles Argumente, die gegen eine Stimme für Grün gesprochen haben:
      - Schwarz-Blau war am besten mit einer Stimme für Rot zu verhindern
      - schädliche Abgase sind am besten durch flüssigen Verkehr zu verhindern, was gegen die Vassiliakuschen Verkehrshindernisse und damit gegen Grün spricht
      - und die Klimaerwärmung vermeidet man am besten duch ....

      Sie hat sich als perfekte Vogelscheuche inszeniert.

  16. Wolfram Schrems
    15. Oktober 2017 20:49

    In Anbetracht dessen, daß alle jetzt gewählten Parteien - mit Abstufungen - EU-dogmatisch sind, sind allfällige positive Entwicklungen mit Türkis-Blau, so das kommen sollte, nur innerhalb sehr eng gezogener Grenzen, also im Millimeterbereich, zu erwarten.

    Wie man hört, wird ja schon wieder mit der EU-Keule gedroht ("Europa wünscht das nicht", "neue Regierung wäre mit Orban, Kaczynski und Le Pen verbündet - Skandal!") und die Straße mobilisiert.

    Die EU-Lastigkeit erklärt natürlich auch die überproportionale Bedeutung von Ulrike Lunacek, die im Europaparlament ein bürgerfernes, anti-patriotisches und bürokratisch-monströses Biotop gefunden hat.

    Ohne eine tiefgreifende Bekehrung an Haupt und Gliedern wird Österreich auch in den nächsten fünf Jahren in einen neuheidnischen europäischen Einheitsbrei mit Drittwelt-Tendenzen assimiliert werden.

  17. machmuss verschiebnix
    15. Oktober 2017 20:41

    Kann es sein, daß » gute Boulevard-Journalisten immer sehr schnell spüren, «
    ob noch Annonce bestellt werden oder nicht :))

    • Brigitte Imb
      16. Oktober 2017 01:08

      Ohhh, davon bin ich überzeugt. Ebenso bin ich vom Wahlvieh (©Sensenmann) überzeugt, daß zwar spürt, aber letztendlich doch immer wieder nicht "überreißt" und glaubt das gute Gewissen beim Kreuzerlmachen einsetzen zu müssen.

      Ein Beispiel völlig anderer Art, aber irgendwie vergleichbar (finde ich):
      Als grundsätzlich ehrlicher und redlicher Mensch mag ich keine Lügen. Wo ich lügen würde ist (mittlerweile) vor Gericht. Die Pseudoobrigkeit macht es ja vor, nichts zugeben bis es 200 prozentig bewiesen ist. Nur "wir kl. ehrlichen Todeln" glauben zu "500 %" an die Wahrheit vor Gericht.
      (Ich hatte noch nie strafrechtlich mit einem Gericht zu tun, alles Hausbauangelegenheiten; gewonnen!)

  18. Flotte Lotte
    15. Oktober 2017 20:30

    A bissal a Freud muss man auch haben... Lunacek giftelt auf ATV Pilz an und gibt ihm die Schuld am schlechten Abschneiden der Grünene :)

  19. Jedi
    15. Oktober 2017 20:24

    Österreich rückt nach rechts. Erstmals seit Jahrzehnten besteht die Möglichkeit, die linke Meinungsdominanz zu brechen. Ein junger, charismatischer Politiker hat mit einem konservativen Programm und seinem Widerstand gegen die Masseneinwanderung die Wahl gewonnen. Auch wenn wir nicht wissen können, was die Zukunft bringt, heute ist ein Tag zum Feiern!

  20. Riese35
    15. Oktober 2017 20:14

    Es ist beschämend, welche Rolle Lunacek mit nicht einmal 4% Rückhalt in der Bevölkerung in Brüssel gespielt hat und im Hintergrund vielleicht noch immer spielt.

    • Corto Maltese
      15. Oktober 2017 20:34

      Riese 35 Ein interessanter Aspekt. Eigentlich müsste sie mit diesem gewaltigen Rückhalt in Österreich auch in ihrer Brüssler Funkton zurücktreten. Wird sie aber nicht, denn am Montag fliegt sie nach Brüssel und ist froh, dass sie das renitente rückständige Ösiland hinter sich lassen kann.

  21. Tiroler Madl
    15. Oktober 2017 19:52

    Ich schwanke zwischen Erleichterung, dass sich schwarz-blau eindeutig empfiehlt, sowie die Grünen hoffentlich aus dem Nationalrat fallen und Erschütterung, dass es immer noch so viele Menschen geben soll, die rot wählen, das kann ich kaum fassen. Ich habe beim Wählen nicht taktiert, sondern die Partei gewählt, die meinen Überzeugungen am nächsten kommt, jetzt erwarte ich, dass auch die Parteichefs nicht taktieren, sondern das zustandebringen, was die Mehrheit der Österreicher will, schwarz-blau.

    • machmuss verschiebnix
      15. Oktober 2017 20:47

      Genau meine Gedanken - wie kann es sein, daß ausgerechnet in
      Wien, wo sich seit 1 ½ der SPÖ-Interne "Atomkrieg" abspielt, die
      Leute immer noch nicht begriffen haben, womit sie es da zu
      tun haben ?@!

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 20:53

      In Wien haben sich die Grünen geopfert, um die Roten zu retten. Möglicherweise wurde das aber lediglich in den Wiener Wahllokalen erst beschlossen...

    • otti
      15. Oktober 2017 21:06

      die Wähler in Wien: wieviel davon sind Türken ??????

    • Rau
      15. Oktober 2017 21:50

      Die eingeschworene Gemeinschaft der Rotwähler bei den Wahlkarten beeindruckt immerwieder. Und für die Grünen wirds auch noch reichen. Interessant ist, dass bei den Wahlkarten einmal mehr nur Veränderungen zwischen FPÖ und Sozis zugunsten letzterer zeigen.

    • Rau
      15. Oktober 2017 21:51

      --sich bei den Wahlkarten..

  22. dssm
    15. Oktober 2017 19:48

    Super gelaufen.
    Die FPÖ legt wie bei jeder Wahl ein wenig zu und wird in gefühlt 100 Jahren die Mehrheit haben, leider wird es dann unser Österreich nicht mehr geben, sondern wir sind Teil des westeuropäischen, islamischen Reiches.

    Die ÖVP kommt von den Altlasten nicht weg, so wie rund um die letzte Wahl gelogen wurde, da ist bei Kernwählerschichten ein echter Hass entstanden, nicht die Bürgerlichen haben Kurz zum Sieg verholfen, sondern Wechselwähler, welche von den guten Manieren beeindruckt waren.

    Die SPÖ hat wieder einmal bewiesen, daß es völlig egal ist was die Partei tut, deren Kernwähler sind unkaputtbar, da sie nun einmal allesamt rund um die Partei gut leben.

    Keine Partei führt um Längen, abgesehen von der FPÖ müssen alle Neuwahlen fürchten.
    Wir sollten uns also auf eine wacklige Koalition einstellen, welche lediglich bei Steuererhöhungen und Bürokratievermehrung Einigkeit zeigen wird. Verlorene Jahre liegen vor uns, weder wird die Zuwanderung radikal umgedreht, noch der ORF einen radikalen Abbau erleben, noch die NGOs zurechtgestutzt werden, auch die Medienbestechung wird fröhliche Urständ feiern, die Abgabenlast sich vermehren und um Kritier mundtot zu machen, wird die Meinungsfreiheit weiter eingeschränkt werden müssen.

  23. Sensenmann
    15. Oktober 2017 19:38

    Der Sozi hat - wie gesagt - nichts verloren.
    Wer kriminell ist, findet eben nichts daran, wenn seine Idole auch kriminell sind.
    Schön wäre es, wenn die Ökobolschewiken aus dem Parlament draußen wären. Daß dafür der Bolschewik Pilz drinsitzt ist nicht erfreulich, aber zum Glück eine Randerscheinung.

    Jetzt werden wir sehen, ob die ÖVP wieder mit dem Bolschewismus paktiert.
    Ich fürchte fast, daß ja.

    • logiker2
      15. Oktober 2017 21:02

      natürlich wird er das, oder glaubt jemand daß Kurz dem Druck seiner Förderer widerstehen kann, auf alle Fälle einen Rechtsruck in der EU zu vermeiden.

  24. kremser (kein Partner)
    15. Oktober 2017 19:36

    Das Abschneiden der SPÖ ist schockierend und kann nur durch die andauerende und flächendeckende Unterstützung durch ORF und fast aller Printmedien erklärt werden (gleiches gilt übrigens für Pilz). Falls es zu Schwarz/Blau kommt, sollte man hier zuerst ansetzen und nach Möglichkeit aufräumen, um diesen Filz für die nächsten Jahre zu zerstören.

    • Wyatt
      15. Oktober 2017 19:44

      .......glücklicher Weise gibt es in Österreich keinerlei "Wahlschwindel" und mit der Briefwahlauszählung (bis Donnerstag?) schon gleich garnicht.

    • Gandalf
      15. Oktober 2017 22:46

      @ Wyatt:
      Ja, völlig richtig. Es wird sich sicherlich spätestens in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in irgendeinem Winkerl doch noch die EINE - oder vielleicht sogar noch eine - Wahlkartenstimme finden, die den Grünen - surprise, surprise - den Einzug in den Nationalrat rettet. Genauso, wie die SPÖ plötzlich vor dem echten Zweiten, der FPÖ, liegt. Jaja, die Wahlkarten-Briefwahl ist doch eine wunderbare Sache für eine Bananenrepublik. Ein Staat mit dem Anspruch, als seriöse Demokratie ernst genommen zu werden, sollte diesen Unfug schnellstens abstellen. Wer wählen will, soll sich gefälligst in sein Wahllokal bequemen.

    • Peter Pan
      16. Oktober 2017 00:18

      @Gandalf

      **********************************!!!!!!

  25. lilibellt
    15. Oktober 2017 19:35

    Die Wählerstromanalysen sind ja noch ausständig, aber dass die SPÖ nicht so stark verloren hat wie angenommen (gehofft!), liegt höchstwahrscheinlich an den 4-5% Grünwählern, die zur SPÖ abgewandert sind, um das schwarz-blaue Schreckgespenst zu verhindern. Dazu kommt die unappetitliche Kombination Wien und Wahlkarten. Plus ORF-Bonus. Wenn man das alles berücksichtigt, sind die - auch hier im Forum gefühlten - 20% SPÖ Stammwählerschaft wohl näher an der Wahrheit. Also bitte nicht zu viel auf die Wähler schimpfen, der Blick nach Deutschland sollte demütig machen.

  26. Flotte Lotte
    15. Oktober 2017 19:28

    In Wien gewinnt die SPÖ enorm, dafür verliert die FPÖ fast die Hälfte - wie ist das möglich???

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 19:31

      Ist das möglich, dass die Grünen in Wien freiwillig ihre Stimmen zu den Roten verschoben haben, ich meine bei der Auszählung? Jedenfass gehen die hohen Verluste der Grünen direkt an die SPÖ.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 19:33

      Wien hat jedenfalls nichts mehr mit Österreich zu tun. Warum sollen wir diese Stadt weiterhin finanzieren. Bin für eine Abtrennung, Mauer rum und die Sache hat sich... :)

    • Sensenmann
      15. Oktober 2017 19:47

      Die FPÖ hat gar nix verloren!
      Der Sozi profitiert von den Stimmen der Ökobolschewiken,

    • Riese35
      15. Oktober 2017 20:05

      Bronstein lebt!

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 20:37

      Sensenmann, stimmt, mittlerweile ist Wien ausgezählt, ich hatte anfänglich nur ein paar Bezirke, in denen es so krass war.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 20:49

      Ja, ich frage mich, wie das kam? Fellner hat das so präsentiert, dass die FPÖ in Wien verliert. Das stimmt ja gar nicht.

    • machmuss verschiebnix
      15. Oktober 2017 20:52

      @Riese35,

      Bronstein ? Sie meinen jetzt aber nicht Helmut Gansterer ?

    • Ingrid Bittner
      15. Oktober 2017 22:43

      @Flotte Lotte: Vielleicht zählt man in Wien anders...........

    • Riese35
      16. Oktober 2017 13:02

      @machmuss verschiebnix: Nein, ich meine Lew Dawidowitsch Bronstein. Siehe:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Trotzki

      Er ist die geistige Wurzel der einstigen Gruppe Revolutionärer Marxisten, aus der dann die Alternative Liste und dann die Grünen hervorgegangen sind. Die haben bis heute nicht verkraftet, daß Bronstein in der einstigen Räteunion das Paradies auf Erden nicht verwirklichen konnte, weil ihm Dschugaschwili einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

    • Riese35
    • Riese35
      16. Oktober 2017 13:13

      Diese Wählerschaft und Funktionäre haben in den Wiener Bezirken innerhalb des Linienwalls schon vor einiger Zeit die Macht und jetzt mit diesen Wahlen die SPÖ übernommen, weil sie erkannt haben, daß dort ihr Wirkungskreis größer ist.

      Außerhalb des Linienwalls läuft aber die Uhr anders. Man sollte den Linienwall reaktivieren.

  27. Undine
    15. Oktober 2017 19:24

    Sollte es zu einer Neuauflage einer Koalition zwischen Schwarzen (Türkisen) und Roten kommen, dann hätten wir uns den enervierenden sündteuren WAHLKAMPF aber ERSPAREN können!

  28. lilibellt
    15. Oktober 2017 19:20

    Jetzt freuen wir uns einmal, klarer Rechtsruck - zumindest gesellschaftspolitisch. Sogar der für grüne Verhältnisse "rechte" Pilz, der - wie ich heute in der Krone lese - in fast schon patriachalischer und reaktionärer Tradition immerhin 33 Jahre mit derselben Frau verheiratet ist (Peter und Gudrun Pilz - also das klingt ja fast arisch), hat gegen seine Schwesterpartei (sic!) gewonnen. Tipp an die Grünen, das homosexuelle Wählersegment will tendenziell eher hedonistisch und nicht geriatrisch bespielt werden... Trotzdem werden sie wahrscheinlich die 4% Hürde nehmen. Und zwar wegen der unsäglichen Wahlkarten.
    Wenn ich einen Wunsch frei hätte und es tatsächlich zu Schwarz-Blau kommt (wovon ich nicht wirklich überzeugt bin), dann schafft die Wahlkartenregelung in dieser Form bitte, bitte, bitte ab. Die einzigen, die davon zu profitieren scheinen, sind ausschließlich die SPÖ und die Grünen. Diesmal nicht einmal die Neos und zu sehr geringem Ausmaß Pilz. Das sind die Altersheime, Islamverbände und ....
    Was ist eigentlich mit den ganzen Türken mit illegaler doppelter Staatsbürgerschaft geworden? Durften die diesmal auch wieder wählen?
    Trotzdem viel Freude und leichte Zuversicht.

  29. Bern
    15. Oktober 2017 19:17

    Geschockt, muss man erkennen, dass eine Partei der Verbrecher, Lügner und Korruptionisten wie die SPÖ marginal verliert

  30. Flotte Lotte
    15. Oktober 2017 19:12

    Strache sagt gerade, dass die FPÖ OHNE Briefwahlkarten-Hochrechnung bei über 28% liegt. Also das hat es schon wieder was!

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 19:14

      So gesehen, müssten die Grünen ja noch viel weniger haben - nach dem tatsächlichen Auszählungsgrad. Das ist aber schon ein Skandal, dass man das beim ORF nicht mitteilt, wie die tatsächlichen Ergebnisse sind!

    • lilibellt
      15. Oktober 2017 20:25

      Auf Servus-TV haben sie zuerst die Hochrechnung ohne die Großstädte und den Wahlkarten gezeigt. Da lag die FPÖ bei ca. 29%. Dann haben FPÖ und ÖVP leicht verloren, als man die ersten Hochrechnungen für die Städte miteinbezogen hat. Nach Berücksichtigung der Wahlkarten haben die ÖVP und NEOS fast nichts mehr verloren, die FPÖ stark verloren, die SPÖ und Grünen stark, Pilz leicht gewonnen.
      Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 20:33

      Die Schweinerei ist, dass der ORF das verschleiert - dieses enorm andere Wahlkartenwahlverhalten...

    • machmuss verschiebnix
      15. Oktober 2017 20:56

      Es würde mich nicht wundern, wenn Wahlkarten manipulierbar sind.
      Das Zeug gehört abgeschaft !

    • Dr. Faust
      16. Oktober 2017 07:53

      @Flotte Lotte

      https://wahl17.bmi.gv.at/

      Die Grünen haben 3,3% per Sonntag Abend!!!!

    • Flotte Lotte
      16. Oktober 2017 08:05

      Faust - danke! Bitten posten Sie den Link im neuen Forum. Das ist sehr wichtig. Ich mache einen Screenshot davon.

    • Riese35
      16. Oktober 2017 13:18

      @Dr. Faust: Die Bronsteinianer sind zur sozialpopulistischen SPÖ übergelaufen. Ich hoffe, daß sie dort jetzt dieselbe Wirkung verbreiten und die sozialpopulistische SPÖ auf dasselbe Maß zurechtstutzen werden, auf das sie die Grünen gestutzt haben.

  31. Guntram
    15. Oktober 2017 19:06

    Ein erster Blick auf die Gemeindergebnisse zeigt:
    In Gemeinden mit einem hohen Anteil an Neo-Österreichern hat die SPÖ nichts verloren oder sogar zugelegt.
    In Gemeinden mit einem hohen Anteil alt- österreichischer SPÖ-Wähler hat die SPÖ verloren.
    In Gemeinden ohne Neo-Österreicher gab es starke Gewinne der VP und FPÖ.

    Die Neo-Österreicher sind heutzutage wahlentscheidend und die SPÖ ist zur Partei der Neo-Österreicher mutiert.

    • lilibellt
      15. Oktober 2017 20:27

      Exakt so ist es. So eigenartig, dass man Ähnliches auch ganz ohne Datenanalyse vermutet hätte ;-)

    • haro
      16. Oktober 2017 12:19

      Genau so ist es. Daher ist eine türkis-blaue Regierung so wichtig - um eine weitere Islamisierung und Verfremdung zu verhindern. Österreich braucht Parteien die zu ihrer christlich-geprägten Heimat stehen.

  32. pan
    15. Oktober 2017 18:56

    Unfassbar, dass nach den Offenbarungen der letzten Wochen vor der Wahl nach wie vor 27% (!!!) die SPÖ gewählt haben. DAS ist wirklich die Überraschung des Tages, zeigt aber auch, wie weit es mit der vorgespielten moralischen Überlegenheit der SPÖ und ihrer Sympathisanten her ist. 20%, was in etwa den von der SPÖ Durchgefütterten entspricht, wären zu erwarten gewesen. Alles darüber ist einfach unfassbar.

    • Gandalf
      15. Oktober 2017 22:58

      @ pan:
      Ein weiterer Hinweis, wie groß der Anteil der Idioten an der österreichischen Bevölkerung ist. Die (wenigen) Idealisten in der SPÖ (ja, die gibt's doch auch noch) mögen mit verzeihen.

  33. Politicus1
    15. Oktober 2017 18:55

    Bemerkenswert sind vier Bundesländerergebnisse:
    1) In Kärnten ist die FPÖ wieder da, und zwar sehr stark
    2) Im Burgenland haben Niessl UND Doskozil eine Heimniederlage eingefahren
    3) In Vorarlberg haben die Neos eine Heimniederlage erfahren
    4) In Wien ist es Häupl erneut gelungen mit der Angstmache vor Schwarz-Blau die grünen Stimmen zu den Roten zu bringen

    • Riese35
      16. Oktober 2017 14:32

      ad 4) In Transdanubien, Simmering und Favoriten haben die Roten aber verloren trotz Leihstimmen grüner Bronsteinianer, während die FPÖ überall dazugewonnen hat.

  34. Flotte Lotte
    15. Oktober 2017 18:54

    Also in den Orten meiner Heimat (in den Bergen) - ist das ganz anders passiert: Da haben die VPler sogar ein leichtes Minus, die Roten ein großes und die Blauen hohe Zugewinne - da wo ich demnächst hinziehen werde, gibt es übrigens 0 Grüne, 0 Pilze und 0 Neos ...

    Man muss weg von den Städten, am besten auf die Berge. Die Leute dort trinken reines Quellwasser.

  35. Josef Maierhofer
    15. Oktober 2017 18:53

    Das Hauptproblem sollte rasch angegangen werden, nämlich die Hauptthemen.

    Gratulation an die verbissenen Wahlkämpfer im Gegensatz zu den unlauteren Wahlkämpfern.

    Nun sollte es schon sehr bald eine Regierung geben, haben ja beide eine halbe fertig.

    Die Aufgabenliste wird hier noch oft Thema sein.

    Aber Grenzschutz, Grenzkontrolle, Recht und Ordnung im Land und konsequentes Handeln im Abschiebebereich, sind überfällig.

  36. Undine
    15. Oktober 2017 18:51

    Ein ROTER kann gar nicht so blöd sein---er wird immer seine treuen dummen Anhänger haben. Daß KERN trotz dieser SPÖ-KERN-SILBERSTEIN-Katastrophe nicht haushoch verloren hat, beweist die Dummheit der SPÖ-Wähler und das Einverständnis mit kriminellen Vorgängen ihrer Partei.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 18:56

      Heute hams welche interviewt - so in ca. "Hab immer SPÖ gewählt..", "Facebook interessiert mich nicht..."...

  37. Sandwalk
    15. Oktober 2017 18:38

    Ohne ORF hätte die SPÖ weniger als 20%.
    Angesichts des immer noch respektablen Ergebnisses der SPÖ fallen mir nur noch eins ein:
    Politverbrechen a la Silberstein zahlen sich in Österreich aus.

  38. Almut
    15. Oktober 2017 18:27

    Naja, dann wird es wahrscheinlich statt rot-schwarz schwarz-rot. Dann hätte der türkise Wahlkampf seinen Zweck erfüllt. Vorgeschobene Bedenken gegen schwarz-blau: was wird das Ausland sagen, das Ansehen Österreichs ist in Gefahr ... usw. Ein ganz kleines Fünkchen Hoffnung habe ich aber doch noch, dass ich mit meiner Prognose falsch liege.

  39. caruso
    15. Oktober 2017 18:06

    Ich finde es nach wie vor erschreckend, dass in Summe über 40% links gewählt haben.

    Das ist umso mehr verwunderlich, wenn man in Betracht zieht, was sich SPÖ und Grüne in der Vergangenheit und auch im Wahlkampf geleistet haben.

    Tatsächlich sind der Großteil dieser 40% Profiteure des status quo, die eben nicht wollen, dass ihre Privilegien innerhalb der geschützten Bereiche abgeschafft werden.

    Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass ÖVP und FPÖ eine Koalition für Österreich, für die Österreicher und für alle die es wirklich werden wollen auf die Beine stellen, tatsächlich richtige Politik machen und gegen den linken Gegenwind - der jetzt natürlich ständig und mit Orkanstärke entgegenbrausen wird - vielleicht sogar bis über die nächsten Wahlen hinaus die Geschicke des Landes vernünftig gestalten werden.

    • Majordomus
      15. Oktober 2017 18:09

      Ihr Wort in Gottes Ohr.
      Allein: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Almut
      15. Oktober 2017 18:17

      "Ich finde es nach wie vor erschreckend, dass in Summe über 40% links gewählt haben." Ich empfinde es ebenso und es sind, wie Sie schreiben, mehrheitlich die korrumpierten Profiteure des Systems.

  40. LeoXI
    15. Oktober 2017 18:06

    Das SP Ergebnis ist unfassbar und lässt einen an diesem Land verzweifeln.

  41. simplicissimus
    15. Oktober 2017 17:52

    Die Reihung ist erwartungsgemaess, die 3 Kleinparteien saehe ich lieber draussen, Kurz und Strache haetten etwas mehr bekommen koennen, aber un ter dem Strich grosse erleichterung.
    Hoffentlich rauft sich Schwarzblau konstruktiv zusammen!

    Die 26% der Sozis versteh ich nur unter der Annahme, dass es unbelehrbare Stammwaehler und Migrationshintergruendler sein muessen, zu schaebig und mies war das Verhalten im Wahlkampf.

    • Riese35
      15. Oktober 2017 18:08

      In der letzten Hochrechnung liegt Rot schon über 27%. Und dann kommen noch die Wahlkarten. Nicht zu früh freuen. "Unbelehrbare Stammwähler" gibt es dort viel zu viele. Schon 20% für so eine Partei sind viel zu viel.

    • Majordomus
      15. Oktober 2017 18:11

      Das Ergebnis sagt wohl so ziemlich alles über den Charakter der roten Wählerschaft aus.

    • simplicissimus
      15. Oktober 2017 18:27

      SPOe vor FPOe - und kleine Zugewinne!
      Es gibt bereits zuviele Alimentiert, habe keine andere Erklaerung.

    • Guntram
      15. Oktober 2017 19:43

      Das waren nahezu ausschließlich die „Migrationshintergruendler“.
      In Gemeinden mit zahlreichen alt-österreichischen traditionellen SPÖ-Wählern ( Facharbeiter) hat die SPÖ ebenfalls verloren.

      Die Neo-Österreicher sind somit zu einem entscheidenden Faktor geworden.

    • Ingrid Bittner
      15. Oktober 2017 22:40

      Klar, die Roten sind Gläubige, wenn ihr Oberguru spricht, dann sagt er was G'scheites, wie z. B. letzthin der Genosse Muchitsch, der ja die Nicht-Rotwähler als "Gfraster" bezeichnet hat, daher G'fraster wählen wir nicht.

  42. Mifekoe
    15. Oktober 2017 17:52

    Mein Jubel hält sich in Grenzen: Der Dämpfer für die SPÖ ist mehr als moderat und wird kaum reichen, um zu dem „Atomkrieg“ zu führen, den AU prognostiziert. Von einem „Absturz“ kann keine Rede sein, der zu einem sicheren und baldigen Abgang von Kern geführt hätte. In Bezug auf die Wien-Wahl nächstes Jahr kann man nichts Großartiges erhoffen.

    • simplicissimus
      15. Oktober 2017 17:54

      Jein. Wenn Kern bleibt - in der Opposition, kann man durchaus zufrieden sein. CDer Typ ist so inhaltsleer und weit weg vom Volk, dass er die SPOe kaum aufrichten wird koennen. trotzdem haette man sich unter 20% fuer diese Schmutzpaertei gewuenscht.

    • Riese35
      15. Oktober 2017 18:11

      @Mifekoe: Das sehe ich auch so. Die sozialpopulistische SPÖ legt zu und hat die FPÖ in der letzten Hochrechnung überholt. Damit wird eine SPÖ/FPÖ-Koalition wahrscheinlicher. Die ÖVP mit Kurz könnte am Ende der Verlierer sein.

    • Majordomus
      15. Oktober 2017 18:13

      Ich fürchte, es geht Schwarz-Rot weiter. Was für ein Albtraum.

  43. Flotte Lotte
    15. Oktober 2017 17:49

    Fellner teilte mit, der steirische SPÖ-Chef Schickhofer, der ja Kern ins Rennen geschickt hat, sagt, die SPÖ soll in Opposition gehen. Der ORF hat seine Prognose inkl. Wahlkarten gemacht - also sehr optimistisch. Empfehle oe24.TV.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 18:08

      Hab wieder meine Tastatur - also, Kickel hat vorhin gesagt, die ORF-Prognosen beinhalten schon die Wahlkarten (und dass dabei die Linken stets besser abschneiden, warum auch immer), also aus ORF-Sicht so positiv wie möglich - so gesehen darf man hoffen. Fellner dürfte mit seinen exit polls näher am endgültigen Ergebnis liegen.

    • Flotte Lotte
      15. Oktober 2017 18:09

      Und, ahm, Schickhofer hat zusätzlich gesagt, das Ergebnis zeige klar den Wählerwunsch nach Schwarz-Blau, die SPÖ solle in Opposition gehen und würde dies noch heute verkünden.

    • Dr. Faust
      16. Oktober 2017 07:35

      @Flotte Lotte

      Hier der Link zum offiziellen Ergebnis:

      https://wahl17.bmi.gv.at/

  44. El Capitan
    15. Oktober 2017 17:45

    Für Kurz habe ich mir mindestens 33% erwartet, aber man kann nicht alles haben. Alles andere als eine schwarz-blaue Regierung wäre jetzt verrückt. Wann, wenn nicht jetzt, können wir Österreich umkrempeln?

    Ich persönlich sehe mich von einer politischen Angina pectoris befreit. Ich fühle von einer Minute auf die andere, dass ich wieder frei atmen kann.

    Der Atomkrieg in der roten Partei wird sicher spannend. ich freue mich schon darauf.

  45. socrates
    15. Oktober 2017 17:35

    Pilz ist im Parlament! Das vergönne ich der grünen Weiberpartei!
    Der letzte Angriff der SPÖ, der Raubzug, war gut gemacht und hat der ÖVP sehr geschadet, die Blauen sind mit einem blauen Auge davon gekommen, weil sie zugestimmt haben. Es war eine ungeheuere Niedertracht von Tal, aber es ist gut ausgegangen. Jubel!





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