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Tolles Team mit erkennbaren Schwachstellen

Lesezeit: 7:30

Sebastian Kurz ist es gelungen, sein Kandidatenteam mit ein paar Gustostückerln zu einem sehr eindrucksvollen zu machen. Er hat vier spannende und kompetente Quereinsteiger gefunden, womit er alle anderen Parteien, und erst recht auch die ÖVP der letzten Nationalratswahlen weit übertrifft. Dennoch darf man keineswegs verschweigen: Das Kurz-Team hat eindeutige Defizite, und jetzt schon erkennbare Problemzonen.

Tatsache ist, dass Josef Moser, Rudolf Taschner, Efgani Dönmez und Martin Engelberg tolle Bereicherungen sind. Sie sind so ziemlich das Beste, was derzeit an spannenden Persönlichkeiten in Österreich auftreibbar ist. Vor allem der ehemalige Rechnungshofpräsident Moser und der Wissenschaftler Taschner sind fast Pflichtbesetzungen für einschlägige Ministerämter. Sie übertreffen an Intelligenz und Sachkompetenz das meiste, was man derzeit in dieser Regierung sieht.

Moser ist die fast letzte Hoffnung, dass es doch noch zu einer substanziellen Verwaltungsreform kommt. Das qualifiziert ihn für das Finanzministerium, aber auch für ein neues Verwaltungsreform-Ressort. Er ist nicht der Typ, der sich dabei von Beamten, Bundesländern oder Sozialpartnern bremsen ließe.

Taschner wiederum ist geradezu prädestiniert, nach den jämmerlichen Vorstellungen der diversen Minister in den letzten Jahren ein großes Bildungsressort zu führen, in dem alle Bildungsstufen zusammengeführt, in dem wieder auf Qualität und Vielfalt statt auf Gleichmacherei und Masse geschaut wird. Das immer tiefere Absinken der heimischen Unis in internationalen Rankings ist nur eine aktuelle Bestätigung für diese Notwendigkeiten. Taschner ist nach langem auch wieder ein echter Intellektueller im Parlament, dem zuzuhören echte Freude macht.

Kurz ist hoffentlich so viel Klugheit zuzutrauen, dass er die beiden nicht im Parlament verhungern lassen wird, wo ja noch jeder Quereinsteiger abgestürzt ist, sondern in die Regierung holt (sofern die ÖVP bei der Regierungsbildung mit dabei ist und nicht durch eine rot-blaue Achse ausgespielt wird).

Auffallend ist, dass der ÖVP-Chef sowohl einen prominenten Ex-Grünen wie einen prominenten Ex-Blauen auf seiner Liste hat. Das ist ein klares Willkommens-Signal an Wähler dieser beiden Lager. Damit verhindert er aber auch, dass man ihm einen einseitigen Grün- oder Blau-Ruck anhängen kann.

Gescheitert ist er hingegen beim Versuch, den pinken Schellhorn anzulocken. Auch bei den Neos will Kurz ja Wähler anlocken. Bei SPÖ-Politikern hat er es wohl gar nicht versucht. Wen sollte man dort auch einladen, der nicht mehr Wähler abschreckt als anzieht?

Auch der Moslem Dönmez und der Jude Engelberg sind ein interessanter Kontrast. Die beiden sind aber vor allem weit jenseits der Religion von Bedeutung.

Der aus der Türkei abstammende Dönmez steht für einen klaren Akzent auf echte Integration der Zugewanderten, die sich total von der gescheiterten Multikulti-Ideologie, vom islamistischen Fundamentalismus und vom türkischen Erdogan-Chauvinismus unterscheidet. Er steht in offener Konfrontation mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft und den Moslembrüdern (diese sind auf Grund der geheimen Mitgliedschaft zwar nicht deklariert, aber deutlich erkennbar vielerorts eingesickert). Engelberg wieder ist einer der mutigsten Exponenten einer leistungsorientierten Marktwirtschaft, der weiß, was da international alles los ist.

Zu diesem Quartett ist Kurz zu gratulieren. Gratulation auch dazu, dass er mit diesen Kandidaten den anfänglich entstandenen Eindruck ausradiert hat, er mache seine "Bewegung" zur Außenstelle der Jungen ÖVP. Ebenso dazu, dass er zwei Altlasten der bisherigen ÖVP-Regierungsmannschaft sanft, aber energisch entsorgt hat. Die Minister Karmasin und Brandstetter finden sich auf keiner Kandidatenliste. Das ist eindeutig gut so – sofern nicht Brandstetter am Ende ohne Umweg über ein Parlamentsmandat wieder Justizminister werden sollte. Was wieder eindeutig schlecht wäre.

Gut ist hingegen jedenfalls, dass der sich kompromisslos und mutig schlagende Innenminister Sobotka wieder kommen wird (der sich als erster in der feigen Mitterlehner-ÖVP gegen Christian Kern zu stellen gewagt hat und darauf fast gekillt worden wäre). Das gilt im Wesentlichen auch für Landwirtschaftsminister Rupprechter.

Bei Finanzminister Schelling ist ein Comeback hingegen fraglich: Er redet zwar gut, ist aber inhaltlich dann zu oft umgefallen und auch Opfer von schlechten Legisten in seinem Ministerium. Auch der derzeitige Wissenschaftsminister Mahrer würde niemandem abgehen.

Gleichzeitig ist Kurz aber auch Beileid auszusprechen. Denn kein einziger der vier zuvor gelobten Quereinsteiger-Stars wird so bequem zu führen sein, wie es normalerweise Parteichefs bei ihren Parlamentariern gerne hätten. Jedem von ihnen ist sogar ein offener Konflikt mit dem Parteiobmann zuzutrauen, wenn es zur Sache geht. Denn alle Vier sind weit außerhalb der Volkspartei zu erfolgreichen Persönlichkeiten herangewachsen, sind also der Partei im Unterschied zum traditionellen Abgeordnetentypus zu keinem Dank verpflichtet. Sie sind auch ohne Partei etwas.

Moser wie Taschner sind überdies schon über 60 Jahre alt. Das gibt ihnen die absolute Freiheit des Alters. Sie brauchen um keinen Anschlussjob zu betteln, wenn es in der nächsten Legislaturperiode zum Krach kommen sollte. Und Dönmez hat sogar schon einmal gezeigt (bei seiner früheren Partei, den Grünen), dass er lieber geht, als sich einer von ihm abgelehnten Parteilinie unterzuordnen.

Unsinn sind jene Kommentare, die derzeit von einer Zertrümmerung der alten ÖVP schreiben. Denn Kurz hat ja nur die Bundesliste gestaltet und bei einigen Landes-Spitzenkandidaten Einfluss genommen. Die Mehrheit der ÖVP-Abgeordneten kommt hingegen auch künftig auf durchaus traditionellem Weg ins Parlament, also über Länder und Bünde. Kurz verweigert der bisherigen ÖVP-Mannschaft nur den Joker eines Bundeslistenmandats: Wer schon bisher in der Politik aktiv gewesen ist, soll sich jetzt daheim in der Region vor den Wählern beweisen.

Dabei sind nur zwei ÖVP-Bereiche offensichtlich unter die Räder gekommen. Das eine ist jene ÖAAB-Strömung, die geglaubt hat, die ÖVP müsse die SPÖ links überholen. Das andere ist die Sozialpartner-WKO, also Mandatare, die wie Christoph Leitl ständig an Packelei denken und nicht begreifen, dass der Wirtschaftsliberalismus nur dann reüssieren kann, wenn er mit den Konservativen kooperiert. Statt dessen wird die ÖVP-Wirtschaftspolitik künftig von ganz neuen, viel weniger glattgeschliffenen Exponenten wie Hörl, Krenn und eben auch Moser sowie Engelberg geprägt werden.

Kurz wird wohl bald entdecken, dass er die wenigen guten Routiniers in der ÖVP noch dringend brauchen wird, obwohl er sie bisher eher brüsk behandelt hat. Denn die Arbeit im Parlament und im politischen Alltag erfordert sehr viel einschlägige Erfahrung. Dort lauern viele Fallen. Daher sollte er dankbar sein etwa für die Herrn Lopatka und Amon, die über Regionallisten ins Parlament kommen dürften. Denn gerade im Hohen Haus werden die neuen Strahlemänner – so kompetent sie in ihren Bereichen auch sind – noch viel zu lernen haben. Dort würden sie ohne erfahrene Kollegen sehr oft auf Glatteis geraten.

Vakuum von Justiz bis Kultur

Das alles ist eine durchaus positive Bilanz – sie kann aber überhaupt nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch diese aufgewertete ÖVP-Mannschaft inhaltlich arge Schwachstellen hat. So ist weit und breit niemand zu sehen, der den Bereich Justiz auch nur irgendwie abdecken könnte, obwohl es sich dabei um die eigentliche Hauptaufgabe eines Gesetzgebungskörpers handelt. Eigentlich bräuchte man ja drei Experten, einen für Verfassung und Europarecht, einen fürs Strafrecht, und einen fürs Wirtschaftsrecht. Lediglich Strafrecht und Sicherheit sind durch Sobotka und den neuen Polizei-Mann Mahrer abgedeckt (der nichts mit dem Minister zu tun hat). In den anderen Rechts-Bereichen sind andere Parteien besser aufgestellt (unabhängig davon, ob Kurz in der Regierung selbst wieder auf Brandstetter setzt).

Ein Vakuum stellt auch das ganze, gerade für eine wertkonservative Partei so wichtige, wenn auch schwierige Thema Familie und Familienrecht dar. Gerade hier hat Leitls Anti-Familienlinie viel Schaden angerichtet. Das ist daher auch nicht zufällig der zweite Bereich, in dem ein ÖVP-Minister völlig gescheitert ist.

Ebensowenig gibt es weit und breit niemanden, der sich mit Kompetenz der  Kultur annehmen könnte. Diese ist aus ganz anderen Gründen ebenfalls ein für die bürgerliche Partei heikles Thema. Seit die linke Kulturszene den einstigen Staatssekretär Franz Morak in wirklich schäbiger Art total zertrümmert hat, wagt sich offenbar kein Schwarzer, dem sein Leben lieb ist, an diesen Bereich heran. Selbst die in früheren Funktionen so temperamentvolle Maria Fekter hat daher als offizielle Kultursprecherin vor allem geschwiegen.

Auch gibt es weit und breit niemanden in der ÖVP, der den Bereich Zeitgeschichte irgendwie abdecken könnte. Dieser ist ja nur scheinbar unwichtig. Aber gerade bei der zuletzt ungehinderten Umschreibung der österreichischen Zeitgeschichte hat die SPÖ unglaublich viel erfolgreiche ideologische Arbeit getan.

In dieser Liste notwendiger, aber auch weiterhin nicht abgedeckter Sachkompetenz müsste man auch noch die Stichwörter Pensionsproblematik, Gesundheitssystem, Verkehr (ÖBB!) und Energie aufnehmen.

Das Auffallendste an der nun vorliegenden Kandidatenansammlung aber ist die Geschlechter-Komposition: Sämtliche interessanten Kandidaten mit ausstrahlender Sachkompetenz sind Männer. Dennoch hat Kurz an seinem krampfhaften Reißverschlusssystem festgehalten. Das hat ihn gezwungen, jede zweite Position mit ausgedienten Landesstudio-Moderatorinnen, Ex-Missen, Opernballorganisatorinnen oder verunglückten Sportlerinnen füllen.

Keine einzige der weiblichen Kandidatinnen bringt etwas von den beiden Dingen mit, welche die Volkspartei so wie auch jede andere Partei im Parlament brauchen würde: Sachkompetenz oder Wählerattraktivität. Am besten beides.

Dieses Defizit wird sich wohl in den Vorzugsstimmen niederschlagen. Aber damit die Vorzugsstimmen wirklich wirksam werden und weitere spannende Kandidaten am Reißverschluss vorbei ins Parlament bringen könnten, liegt in den allermeisten Bundesländern die Latte doch zu hoch (auch wenn sie bei der ÖVP jedenfalls deutlich niedriger ist als bei den anderen Parteien). Es sei denn, zahlenstarke ÖVP-nahe Organisationen beginnen einen Vorzugsstimmenwahlkampf.

Dieses Defizit hat offenbar Kurz auch selber die Möglichkeit genommen, die oben skizzierten Defizitbereiche durch weitere interessante Quereinsteiger abzudecken.

Hat sich der ÖVP-Chef zumindest insgeheim den Fehler eingestanden, den er als Konzession an den linken Zeitgeist von vorgestern – dem er sonst so tapfer widersteht – durch Zwangsquote und Reißverschluss begangen hat?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 02:21

    Das größte Fragezeichen ist das Thema Europarecht. Hier braucht die künftige Regierung wirklich kompetente Persönlichkeiten. Denn jede Koalition, die dieses Land ernsthaft reformieren möchte – sie wird aus Schwarzen und Blauen bestehen müssen – wird zwar auf nationaler Ebene sehr viel verbessern können – das traue ich einer schwarz-blauen Koalition auch zu – aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Sämtliche zentrale Probleme, mit denen wir uns heute nämlich herumschlagen müssen, haben ihre Wurzeln in der EU und haben Europa in die schlimmste Krise seit 1945 gebracht. Verantwortlich sind dafür neben Fehlkonstruktionen der EU und Fehlern in den EU-Verträgen das Scheitern sämlicher EU-Organe wie Gerichtshof, Kommission, EZB und vor allem auch der EU-Rat, in dem natürlich die Fachminister sitzen, weshalb die nationalen Regierungen genauso schuld sind.
    Diese Probleme muss Österreich auf europäischer Ebene lösen und das könnte es vereint mit anderen Ländern (Visegrád, Kroatien, Slowenien, Restvernunft in Deutschland...), denn Österreich allein hat zu wenig Gewicht.

    Ein paar Beispiele:

    1. EU-Migranten kommen in ihrem neuen EU-Land in kürzerster Zeit in den Genuß aller sozialstaatlichen Leistungen, ohne auch nur einen Cent eingezahlt zu haben. Das ist auf Dauer nicht finanzierbar – und schädigt übrigens auch Rumänien und Bulgarien, aus denen so viele Menschen ausreisen. Nur: Davon müssen wir erstmal die EU überzeugen....
    2. Illegale Zuwanderung: Dazu müssen wir endlich die EU-Außengrenzen schützen.
    3. Terror und Sicherheit: Dafür bräuchte es eine bessere Zusammenarbeit der Geheimdienste.
    4. Beendigung der unverantwortlichen Euro-Politik: Durch die EZB werden Staaten, die sich nicht an den Vertrag von Maastricht gehalten haben (Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal...) belohnt und zwar vor allem auf Kosten Deutschlands. Wir erleben zurzeit eine historisch einzigartige Umverteilung von Norden nach Süden, verbunden mit Null-Zinsen und permanenter Geldschöpfung. Ergebnis: Kaputte Unternehmen werden künstlich am Leben erhalten, Deutschland wird irgendwann zahlungsunfähig, Italien und Griechenland werden niemals wettbewerbsfähig. Das führt früher oder später in eine Katastrophe und muss unbedingt abgestellt gehört.
    5. Während die EU-Außengrenzen gut geschützt und verschlossen sein müssen, sollten aber der wirtschaftliche Austausch mit den Nachbarstaaten durch Freihandelsabkommen gefürdert werden. Das wäre viel sinnvoller als all die unnötigen Entwicklungshilfegelder. So könnten sich die Länder, aus denen so viele Flüchtlinge kommen, auch weiterentwickeln.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCato
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 07:40

    Wer die Rede von Josef Moser anlässlich seiner Vorstellung durch Kurz auf oe24tv gehört hat muss zugestehen, dass das die beste Wahlrede für Kurz war.

    Schmerzhaft lediglich, dass Moser damit der FP in den Rücken gefallen ist, wenngleich die persönlichen Aussagen, die Moser zu Kurz formuliert hat, beeindruckend und überzeugend waren.

    Für Österreich ist zu hoffen, dass die angepeilten Refornen in der Verwaltung - die Moser skizziert hat und die seit Haider kaum jemand so akzentuiert formuliert, tatsächlich angegangen werde.

    Das epochale Thema der Massinimigration bleibt aber die causa prima der Innenpolitik.

    Und nicht zu vergessen - alle diese Themen wurden und werden seit Jahren von der FP vertreten. Allein auf weiter Flur. Daran sollte man am Wahltag denken.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 08:49

    Tolles Team.
    "Toll" im Sinne des Wortes.
    Moser ausgenommen.
    Ob der Taschner als Mathematik.-Genie unbedingt Weitblick und politischen Verstand hat, um das Bildungswesen radikal zu sanieren und vom marxistischen Mief der letzten Jahrzehnte zu befreien, kann bezweifelt werden. Und ein türkischer Ökobolschewik, dem die Felle wegschwimmen und der weiterhin nach einem arbeitslosen Einkommen sucht und deshalb das Pferd wechselt st natürlich auch ganz "toll".
    Passt aber zur ÖVP.
    Und der Engelberg, der Psychoanalytiker ist, der in der Presse schreibt, ist ja ein ausgesuchter Linker. Wenigstens kann er dann an geeigneter Stelle die Psyche des gemeinen Östertrottels studieren.
    Wozu der politisch sonst in der Lage sein sol, ist mir ein Rätsel.
    Passt aber extrem gut zu "toll"!

    Erinnert an die "bunten Vögel" von diesem Buschek.
    Ob auch Kurz dann die "Internationale" trällern wird?
    Mit einer "entkernten" SPÖ wird es wieder eine Koalition geben. Das ist sicher. Wichtig ist v.a. daß diese Marxisten endlich die 2/3 Mehrheit verlieren!

    Dieser Brandstetter ist ja der Mentor des Kurz, womit alles gesagt ist.
    Über beide.

    Wahrhaft ein "tolles" Team.
    Die Lücken, die es hat, ersetzen es vollständig....

    Und im Hintergrund ziehen die alten Salonbolschewiken weiterhin die Fäden.
    Kein Ende der Flutung mit fremden Horden, kein Ende der Misere der Sozi-Justiz, kein Ende des EUdSSR-Wahnsinns mit den Schwarzen.

    Ist aber auch schon egal.
    Was fallen will, soll man stoßen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 13:26

    Die Entfremdung der ÖVP von ihren einstigen christlichen Wurzeln ist bemerkenswert: Es findet sich zwar neuerdings je ein Vertreter zweier großer monotheistischer Religionen im KURZ-Team, aber nicht einmal die Andeutung eines Vertreters jener Religion, die bis jetzt einzig und allein das Abendland geprägt hat. Das läßt tief blicken---und was ich da sehe, ist in höchstem Maße besorgniserregend!

    Man konnte sich also nicht einmal andeutungsweise ---als einem Dritten im Bunde!---für einen "Quoten-Christen" aufraffen. Scheint nicht mehr so wichtig zu sein in der neuen "fortschrittlichen" TÜRKisen Bewegung des Sebastian KURZ!

    PS: Was, zum Kuckuck verspricht sich Kurz ausgerechnet von einem Psychoanalytiker in der potentiellen Ministerriege? Was soll dessen Aufgabe sein? Der verblichene Erwin RINGEL hat uns Österreicher mMn ausreichend neurotisiert!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 10:33

    "Ein Vakuum stellt auch das ganze, gerade für eine wertkonservative Partei so wichtige, wenn auch schwierige Thema Familie und Familienrecht dar."

    "Wertkonservativ" war die ÖVP meinen Geschichtskenntnissen nach in den 60er und 70er Jahren, am Land auch noch später. Aber das ist lange weg. Man hat bei allen kulturrevolutionären Weichenstellungen mitgemacht und die Fristentötung voll akzeptiert.

    Da man ohnehin schon von allen guten Geistern verlassen ist, holt man zu allem Überfluß noch einen Psychoanalytiker auf die Liste.

    Die Psychoanalyse ist eine Pseudo-Wissenschaft, die deren Protagonisten reich macht, indem sie den Behandelten Rationalisierungen (Ausreden) für ihr Gewissensbisse erzeugendes Fehlverhalten verkauft. Als der ("erfolgreiche") Psychoanalytiker Stuart Sutherland selbst einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, bemerkte er im Zuge verschiedener Behandlungsversuche am eigenen Leib, daß die Psychoanalyse gar nicht funktioniert. Natürlich nicht.

    Es ist für die geistige Lage der ÖVP (immerhin Nachfolgepartei der Christlichsozialen mit bedeutenden Staatsmännern) bezeichnend, dieser Ideologie einen prominenten Listenplatz anzubieten.

    "Vakuum" ist daher durchaus treffend formuliert, aber es bezieht sich auf mehr als nur auf ein paar kleine Schwachstellen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 10:01

    "Auch der Moslem Dönmez und der Jude Engelberg sind ein interessanter Kontrast. Die beiden sind aber vor allem weit jenseits der Religion von Bedeutung."

    Ist ok, aber leider fehlen (mir) Vorzeige-Christen im Team des Sebastian Kurz, wenn schon so viel Wert auf Ausgewogenheit gelegt wird. Noch sind wir ja ein vor allem christlich geprägtes Land mit vielen Katholiken und mit entsprechend ideologischen Wurzeln.

    Oder ist die FPÖ doch die einzige Partei der unsere heimatlichen Werte am Herzen liegen und die deshalb vor allem keine Moslems bevorzugt ?

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2017 08:42

    Die ÖVP wird bei der Wahl zulegen, denn das Team um Kurz versteht sich zu inszenieren, auch wenn ich den Quoten-Kurz nicht mag, das hat er gut hingekriegt, Gratulation. Erinnert irgend wie an Macron, auch der hatte ja lauter tolle neue Leute, hat dem Schwachsinn seiner Ministerzeit abgeschworen und jetzt macht er den gleichen Mist wie seine vom ihm so hart kritisierten Vorgänger.

    Kurz geht immerhin in die Betriebe hinaus und redet auch ohne Medienmeute mit den Geschäftsführern und Unternehmern. Schauen wir, ob von diesen Gesprächen auch nach der Wahl noch ein Eindruck übrig bleibt, ob die Wirtschaft diesmal ‚entfesselt‘ wird. Wenn nichts Ungewöhnliches passiert, dann geht die ÖVP als deutlich erster über die Zielline. Wir werden wohl hoffen müssen, daß aus dem jungen Saulus, welche jede Dummheit der Regierung mitgemacht hat, ein reifer Paulus geworden ist – hoffen, wie gesagt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2017 07:48

    Ich gehe natürlich davon aus, dass die wohlstandssuchenden Einwanderer, die hier ihren Aufenthalt haben, auch genug Geld dabei haben, und diesen zu bezahlen. Falls nicht, ist ihnen vom Gesetz her die Einreise zu verweigern. Kriegsflüchtlinge sind es nur vereinzelt - in den an Österreich angrenzenden Staaten ist auch nirgends Krieg - außer in Deutschland (gegen das Volk), aber das bekommen die wenigsten mit.

    Also wie schaut hier das Programm vom Kurz aus? Er kann ja den Viktor Orban fragen, wie man dieses Thema erfolgreich bewältigt.

    Wer noch wissen will, wie die schwarzen Zudringlinge funktionieren, google bitte nach: Moral und abstraktes Denken (Artikel in der Morgenwacht)

  2. Ausgezeichneter KommentatorHal al Nutschal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2017 17:36

    Moment !
    Auch Ka.C.Ke. ( also Kanzler Christian Kern ) hat noch einen Pfeil im Köcher.
    Nämlich Stefan, genannt Petzibär, P.
    Wenn er ihn engagiert.
    Der hat Erfahrung mit diversen Randgruppen, also einem wichtigen Wählersegment der Roten.
    Er kennt die Sorgen der Yppenplatz - Bobos.
    Der Rooftop - Yoga - Fanatics.
    Der Kaiserbründl - Gay - Saunierer.
    Der Fashion - Victims, die ständig auf der Jagd sein müssen.
    Er kann mitfühlen mit Kelten oder Galliern, die Angst haben, dass Ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Denn er hat ähniches schon erlebt. Mit der Sonne.
    Oder mit dem Deckel der Sonnenbank ?
    Wie ? Das Stimmenpotenzial bei Kelten und Galliern ist überschaubar ?
    Egal. Hauptsache Randgruppe!

alle Kommentare

  1. Gelegentlicher Leser (kein Partner)
    22. August 2017 11:06

    Kurz? Weiter wie bisher, also eine die Volkswirtschaft auszehrende Klientelpolitik.
    Und ja die Österreicher wollen das stark mehrheitlich so.

    Konsequenz? Die monströse Umverteilungsmaschine wird nochmals unter dem Motto "Mein Zugang ist ..." ausgebaut.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    21. August 2017 07:51

    Missen hin oder her, wenn in Tirol die Frau Palfrader (ÖAAB für Auswärtige) plärrt, ist das wurscht. Palfrader, Ellinger und Co bringen keine einzige Stimme, genau so wie Erwin Zangerl.

    Sie sitzen halt da und halten sich für wichtig. Wenn solche Leute unberücksichtigt bleiben schadet es nicht.

  3. Hal al Nutschal (kein Partner)
    20. August 2017 17:36

    Moment !
    Auch Ka.C.Ke. ( also Kanzler Christian Kern ) hat noch einen Pfeil im Köcher.
    Nämlich Stefan, genannt Petzibär, P.
    Wenn er ihn engagiert.
    Der hat Erfahrung mit diversen Randgruppen, also einem wichtigen Wählersegment der Roten.
    Er kennt die Sorgen der Yppenplatz - Bobos.
    Der Rooftop - Yoga - Fanatics.
    Der Kaiserbründl - Gay - Saunierer.
    Der Fashion - Victims, die ständig auf der Jagd sein müssen.
    Er kann mitfühlen mit Kelten oder Galliern, die Angst haben, dass Ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Denn er hat ähniches schon erlebt. Mit der Sonne.
    Oder mit dem Deckel der Sonnenbank ?
    Wie ? Das Stimmenpotenzial bei Kelten und Galliern ist überschaubar ?
    Egal. Hauptsache Randgruppe!

  4. McErdal (kein Partner)
    20. August 2017 11:04

    ****Die Geschichte der Khasaren Mafia - Jan van Helsing ****
    y o u t u b e . c o m/watch?v=0C_hGezUMXU

  5. Torres (kein Partner)
    20. August 2017 10:29

    Man sollte Kurz' ideologische Standhaftigkeit nicht überschätzen. Dass er auch windelweich umfallen kann, hat er schon bewiesen, indem er - in Erfüllung der jahrelangen Forderungen der SPÖ - das Bild von Dollfuß aus dem ÖVP-Parlamentsklub entfernt hat. Das hat nicht einmal Mitterlehner gemacht. Soviel zum Thema Zeitgeschichte.

  6. McErdal (kein Partner)
    20. August 2017 09:33

    Sg. AU !
    Ex-Rechnungspräsident Moser hat zweifelsfrei seinen Job als RePrä gut gemacht!
    Was er sich allerdings von einem Schaumschläger a'la Kurz verspricht ist mir mehr als rätselhaft! Solches Gehabe scheint abzufärben, denn ich kann mit seinem Geschwafel
    (damit ist Moser gemeint)von: er wolle "Österreich enkelfit" machen absolut nichts anfangen...welche Enkel meint er denn??? Bekommen denn die Österreicher so viele
    Enkel??

  7. Herbert Richter (kein Partner)
    20. August 2017 09:00

    Das "Wertkonservativer" Syndrom ist nun endgültig auf Dr. AU übergegangen. Oder bestehen vielleicht Ambitionen die Position eines zukünft. Regierungssprechers zu bekleiden?
    Es kann doch nicht sein, daß Kurz, zugegeben ein aalglatter und redegewandter Autoverkäufertyp a la Grasser, das Urteilsvermögen eines gestandenen Journalisten dermaßen ruiniert. Wobei ich zugestehe, daß ein durchschnittlich Geistesbegüteter auf die leeren Sprachhülsen reinfallen ka.
    Irgend etwas muß da mächtig im Busch rumoren, ist doch auch die beinahe zensurfreie Artikulationsplattform dieses Blogs einzigartig in der linksextremen Schreiberlingsszene Ösistans.
    Weitere Argumente wurden bereits vom Sensenmann angeführt.

  8. Knut (kein Partner)
    20. August 2017 07:48

    Ich gehe natürlich davon aus, dass die wohlstandssuchenden Einwanderer, die hier ihren Aufenthalt haben, auch genug Geld dabei haben, und diesen zu bezahlen. Falls nicht, ist ihnen vom Gesetz her die Einreise zu verweigern. Kriegsflüchtlinge sind es nur vereinzelt - in den an Österreich angrenzenden Staaten ist auch nirgends Krieg - außer in Deutschland (gegen das Volk), aber das bekommen die wenigsten mit.

    Also wie schaut hier das Programm vom Kurz aus? Er kann ja den Viktor Orban fragen, wie man dieses Thema erfolgreich bewältigt.

    Wer noch wissen will, wie die schwarzen Zudringlinge funktionieren, google bitte nach: Moral und abstraktes Denken (Artikel in der Morgenwacht)

    • Knut (kein Partner)
      20. August 2017 08:01

      Ergänzung: Dass natürlich alle fremden Personen, die unser Bundesgebiet betreten, ein gültiges Reisedokument besitzen, davon gehe ich aus. Auch davon, dass dies gemäß unseren Gesetzen und Bestimmungen überwacht, eingehalten und exekutiert wird.

      Es würde sich doch sicher kein kleiner Beamter trauen, unsere Gesetze zu missachten. Das wäre ja Amtsmissbrauch und/oder ein Verstoß gegen noch weitere Bestimmungen bzw. Gesetze.

    • McErdal (kein Partner)
      20. August 2017 14:09

      @ Knut tw. zitiert:
      Also wie schaut hier das Programm vom Kurz aus?
      Das Programm sieht so aus, daß Kurz einen Sessel bei SOROS wärmt!
      Das andere Gesicht des Sebastian Kurz
      zu finden hier:
      a l l e s r o g e r.at/artikel/das-andere-gesicht-des-sebastian-kurz
      Und mit diesem George Soros verbindet Sebastian Kurz einiges: Er wurde von Soros persönlich in dessen einflussreiche Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) geholt. Kurz ist also kein Gegner, sondern sitzt mittendrin im Kreis jener, die die Masseneinwanderung nicht nur befürworten, sondern auch lenken.

    • Knut (kein Partner)
      20. August 2017 17:35

      McErdal:

      Von dieser Verbindung zu Soros habe ich auch schon gelesen. Das erhärtet den Verdacht, dass der Kurz ein trojanisches Pferd ist - wie der Macron in Frankreich, der eine Marionette vom Rothschild sein soll.

      Aber bring das dem Volk bei ... die huldigen dem Kurz schon wie damals dem Kaiser.

  9. cato uticensis
    19. August 2017 14:52

    Kurzens Schwenk in Sachen Frauenpensionsalter bestärkt mich in meiner Skepsis: was ausser Stimmenmaximierung reitet den guten Mann in Sachen Reissverschluss bei Kandidatinnen und nun in Sachen Pensionsrecht? Fehlt nur mehr ein Ukas zur grammatisch weiblichen Schreibweise anstelle von Geldern. Will Kurz es sich mit konservativen Wählern verderben? Oder denkt er, die wählen ihn sowieso? Bitte nachdenken, Herr Listenführer! Frauen haben eine höhere Lebenserwartung und leisten keinen Wehr- oder Zivildienst; warum in aller Welt sollen sie später in Pension gehen dürfen??

    • AppolloniO (kein Partner)
      21. August 2017 11:52

      Mathematisch gesehen müssten die Frauen wegen Erreichens höheren Alters entweder später als Männer in Pension gehen oder mehr Einzahlen. Also wäre gleiche Pensionsantrittszeit nur die halbe Gleichberechtigung.

      Übrigens: Der gleiche Nonsens sind Studiengebühren. Warum muss die Billa-
      Verkäuferin Steuern zahlen, damit die Söhne der Professoren und die Töchter der Anwälte studieren können?
      Studien Unterstützung für Kinder ärmerer Haushalte soll und muss im Gegenzug ausgebaut werden -mit Beschränkung auf die Sollzeit des Studiums.

  10. franz-josef
    19. August 2017 00:07

    Nun also, Peter Pilz hat einen tollen Fang gemacht:

    Zadic war zuletzt als Wirtschaftsanwältin im Bereich der Konfliktlösung tätig und hat davor bei der Internationalen Organisation für Migration gearbeitet. Sie berichtete bei dem Pressetermin von ihren persönlichen Erfahrungen, als sie als zehnjähriges Kind aus dem Jugoslawien- Krieg nach Österreich geflüchtet war. Für eine gelungene Integrationspolitik forderte sie etwa einen umfassenden Ausbau der Sprachförderung und die verstärkte gezielte Aufnahme von Polizeischülern mit Migrationshintergrund. Außerdem brauche es ein eigenes Integrationsministerium.

    • machmuss verschiebnix
      19. August 2017 03:11

      Ja genau, wieder ein Ministerium mehr , damit sich die Herrschaften
      die Säcke vollstopfen können !

    • Herbert Richter (kein Partner)
      20. August 2017 09:10

      Ein Tschusch bleibt ein Tschusch. Wie ein Türk der 5 Generation, der noch radikalere Türk ist.
      So dankt sie der autothonen Bevölkerung, daß sie von uns durchgefüttert und ausgebildet wurde!
      Widerlich - warum geht sie nicht in ihr "befreites" Land zurück und widmet sich dem Aufbau der eigenen Heimat? Hier ist sie nur der Fuchs im Hühnerstall.

  11. kritikos
    18. August 2017 23:07

    Beim Lesen ziemlich vieler Kommentare zum AU-Blog frage ich mich, sind die vielen Schreiber so anti-ÖVP eingestellt oder dazu eingestellt worden? Wofür sind sie? Und warum? Doch nicht von dem Dreckschleuderer Silberstein angesteckt? Haben sie andere Kandidaten, Pauschalsätze, fertige Programme oder machen sie sich nur Luft gegen das Bisherige?

    • Pennpatrik
      19. August 2017 15:37

      Bin schon länger dabei.
      Ich z.B. bin ein ehemaliger ÖVP-Funktionär und bezeichne diese Partei als "Österreichische Verräter Partei", weil sie Alles, aber auch wirklich Alles, wofür sie jemals gestanden ist, verraten hat. Meiner Meinung nach um die Aufteilung der Republik zwischen Schwarz und Rot aufrecht zu erhalten.
      Ich bin auf diese Partei wütender, als z.B. ein Freiheitlicher, weil ich mich von ihr verraten fühle.
      Kurz bestätigt das:
      Kein Wort über Rundfunkgebührenmonopol, Zwangskammermitgliedschaften dafür Reißverschlussystem - also eine leistungsfeindliche Aufstellung von Listenplätzen, die noch dazu vermuten lässt, dass er die unselige Genderei weiterführen wird (ist ja auch ...

    • Pennpatrik
      19. August 2017 15:42

      ... eine EU-Vorgabe.
      Die Aufnahme eines Mohammedaners und eines Juden (als Mohammedaner und Jude) ohne einen Christen dazu zu stellen, sind Signale, wie sie die "alte" ÖVP auch aussandte.
      Es ist der Verrat.
      Wofür sind wir? Für Leistung, Bewahrung des Bewahrenswerten, Anpassung an moderne Gesellschaftsformen (Staatsmonopole wie Rundfunk oder Kammern gehören nicht dazu), freie Meinungsäußerung, Wettbewerg (keinesfalls Harmonisierungen innerhalb der EU), Kulturelle Kontinuität, Deutsch (Kulturdeutsch) sein zu dürfen, Christliche Basis ...

    • Pennpatrik
      19. August 2017 15:43

      ... Wir sind für eine bürgerliche Partei. Ganz einfach.
      Die gibt es leider nicht - daher wähle ich die FPÖ. Ich hatte einmal die Theorie, dass man die ÖVP (fast) vernichten muss, bis sie wieder zu ihren bürgerlichen Wurzeln zurückkehrt.
      Leider habe ich mich getäuscht. Jetzt - kurz vor ihrer Vernichtung - sucht sie ihre Zukunft in der totalen Anpassung an den Zeitgeist.
      Ade, ÖVP.

    • logiker2
      19. August 2017 17:49

      @Pennpatrik, genau so ist es, linksgestrickte zeitgeistverblödende und verblödete Parteien haben wir schon genug, daher FPÖ X.

    • kritikos
      19. August 2017 18:09

      @
      Pennpatrik

      ich gebe Ihnen in vielem Recht, auch ich war für das Eingehen der ÖVP. Nur finde ich nirgends eine bürgerliche Partei, die tatsächlich die Werte, für die Sie eintreten (und auch ich!) im Programm hat. Leider entspricht die FPÖ mit Strache diesen Wertevorstellungen nicht.

    • Charlesmagne
      19. August 2017 21:13

      @ pennpatrick
      Leider musste ich auch zur Kenntnis nehmen wofür die drei Buchstaben meiner langjährigen Heimatpartei heutzutage stehen.
      Es geht mir wie Ihnen und ich bin froh schon so alt zu sein, sagen zu können dass ich einen Großteil meines Lebens in der goldenen Zeit Europas verleben durfte.
      Die Finsternis, die bald über uns hereinbrechen wird wird schrecklich sein und nicht viel von dem was wir kennen übrig lassen.

  12. Brigitte Imb
    18. August 2017 21:18

    OT - Ist er nicht süß der Kern? Weil ihm ein Schmutzkübel abhanden gekommen ist, will er nun kein "dirty-campaigning" mehr.

    http://www.krone.at/oesterreich/kanzler-offensive-kein-dirty-campaigning-mehr-regeln-im-wahlkampf-story-584145

  13. Undine
    18. August 2017 20:23

    Wir brauchen in der Regierung keine Quoten-Moslems, aber auch keine Quoten-Juden. Ganz Europa ist seit vielen, vielen Jahrhunderten ausschließlich christlich geprägt und so muß es auch bleiben!

    Europa ist der einzige Kontinent, in dem gerade die unglaubliche Völker-Vielfalt, geeint durch die Klammer des Christentums, ganz hervorragend funktioniert. In ganz Europa und auch in unserem kleinen Österreich finden wir die großartigsten Zeugnisse jahrhundertealter christlicher Kultur---bis in das kleinste Dorf!! Denken wir nur an die grandiosen Baudenkmäler! In allen Bereichen von Kunst, Kultur und Wissenschaft finden wir den Niederschlag des prägenden Christentums.

    Der ISLAM hat in den vergangenen Jahrhunderten nur Krieg und Elend über Teile Europas gebracht. Nachhaltig Positives GELEISTET hat der Islam in Europa so gut nichts. Auch andere Religionen haben keine unvergänglichen Werke geschaffen. Kein Erdteil war so "fruchtbar" wie der kleine europäische Kontinent. Das Christentum war ein einzigartiges "Erfolgsmodell", um es etwas salopp zu formulieren. Die im Gange befindliche Umvolkung ist ein Wahnsinn, der korrigiert gehört---ganz ohne Quotenmoslem...

    • Undine
      18. August 2017 20:30

      PS: man muß nicht zwingend der christlichen Religion angehören, um das Großartige, das durch diese Religion geschaffen worden ist, anzuerkennen. Man kann sich auch der Prägung nicht entziehen, selbst wenn man nicht gläubig ist. Und warum auch. Die christliche Prägung ist sicher kein Nachteil---im Gegenteil. Nur unsere Parteien---bis auf die FPÖ vergessen das gerne, leider!

    • franz-josef
      18. August 2017 21:43

      Ich befinde die Zehn Gebote als hinreichende und notwendige Grundlage einer gedeihlichen sozialen Entwicklung und Entfaltung.
      Wieso jemand auf die Idee kommen kann zu meinen, der Islam gehöre zu uns, ist mir nach wie vor nicht begreiflich.

    • Undine
      18. August 2017 22:44

      Bin ganz Ihrer Meinung!!

    • Charlesmagne
      19. August 2017 21:18

      @ franz-Josef
      Weil er einfach nur eine Marionette von Puppenspielern ist, die hinter der Bühne die Fäden ziehen.

    • franz-josef
      19. August 2017 21:50

      Obwohl ich auch zu dieser Meinung gelangt bin, hege ich doch immer wieder die Hoffnung, ich könnte mich doch irren. Und dann versuche ich, mir diese Fragen aufs neue zu stellen und neue Antworten zu finden. Leider spricht nichts gegen, aber alles, was täglich passiert, immer mehr für die Steuerung dieses Unheils aus dem off.

      Ich habe vorhin mich wegen der von den Identitären angekündigten Pressekonferenz , die heute um 18 h in Lyon stattfinden sollte, im Netz umgesehen und dabei erfahren, daß ihnen auf Malta der Hafen verwehrt wird, wo sie wegen Frischwassers und Lebensmitteln Zwischenstop machen wollten. Ihre Mission ist beendet.

      Was die EU dochfür ein intriganter Haufe ist.

  14. Arbeiter
    18. August 2017 19:33

    Eine Frage an das Publikum zu Sobotka: der hat doch vor Monaten den seit Jahrzehnten geübten Irrsinn bemägelt, dass die illegal einreisenden wohl Handys haben, aber ihre Identifikationspapiere weggeworfen haben. Das wollte er gesetzlich sanktionieren. Alle Medien verschweigen, was jetzt die Praxis ist. Haben die nun täglich aufgegriffenen schon Papiere? Was geschieht mit ihnen?

  15. Erich Bauer
    18. August 2017 17:05

    WAS DIE „LÜCKEPRESSE“ NICHT BRINGT:

    https://de.sputniknews.com/politik/20170818317075933-franzose-interview-syrien-weisshelme-assad-russen/

    Franzose Pierre Le Corf, Gründer der Organisation „We are Superheroes“, die den Einwohnern des umkämpften Landes hilft, spricht in einem Interview mit Sputnik über das wahre Ziel der Weißhelme in Syrien, über westliche Medien und das Verhältnis der Bevölkerung zu Präsident Bashar al-Assad und den Russen.

    Aber auch die MSM bringen „Nachrichten“:

    BREAKING NEWS: vom Kindergarten bis zur Uni: Hammerschmid für einziges Ressort (Anm.: Warum nicht gleich bis zu Grab ein einziges SOZEN-Ressort) (Mainstream-Medium ORF)

    • Erich Bauer
      18. August 2017 17:40

      Ebenfalls: GANZ WICHTIGE ORF-MELDUNG!
      Kärntner Bürgermeister will Grabsteinpflaster behalten

      So! Das reicht jetzt! Genug minderwertiges Kabarett.

    • Erich Bauer
      18. August 2017 18:18

      Wir sind "Kinopublikum" in einem Zeitalter des "Wolllen und Habens" (Ich hol mir, was mir zusteht). Es ist in der Tat ein "satanisches Zeitalter"...

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 19:24

      Sie sagen es, Erich Bauer - Europa ist des Christentums verlustig
      gegangen und rühmt sich auch noch der Gräuel von diversen
      antichristlichen Praktiken.
      Von Hexenbüchern über Bön bis zum Satanismus gibt's kaum noch
      eine Grauslichkeit, die sich nicht in Europa etabliert hat ! ! ! ! !

    • franz-josef
      18. August 2017 21:48

      Was fällt der Frau Hammerschmid ein???? Von der Wiege bis zur Bahre ?? Also, es reicht schon.

  16. machmuss verschiebnix
    18. August 2017 16:46

    OT:

    » WASHINGTON — President Trump’s personal lawyer on Wednesday forwarded an email to conservative journalists, government officials and friends that echoed secessionist Civil War propaganda and declared that the group Black Lives Matter “has been totally infiltrated by terrorist groups.” «

    https://www.nytimes.com/2017/08/16/us/politics/trump-lawyer-email-race-charlottesville.html?mcubz=3

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 16:55

      . . . währenddessen expandiert die VOEST in den USA munter weiter:

      » Bis 2020 will der Technologie- und Industriegüterkonzern Voestalpine seinen Umsatz im NAFTA-Raum von aktuell 1,2 auf 3 Milliarden Euro ausweiten.
      . . .
      Um den Großauftrag eines deutschen Premium-Automobilherstellers umsetzen zu können, investiert die voestalpine mehr als 60 Millionen USD in zwei US-Standorte . . . Birmingham, Alabama auch an einem neuen Standort. Damit schafft die voestalpine an den beiden Standorten bis 2020 insgesamt über 400 Arbeitsplätze. «

      Waren DAS nicht die Arbeitsplätze, die Faymann schaffen wollte ?
      Mal sehen wo Kern's neue Arbeitplätze entstehen . . .

    • machmuss verschiebnix
    • franz-josef
      18. August 2017 21:50

      Die Black Lives Matter braucht sich gar nicht mit Terroristen durchsetzen, die wird - Google weiß noch mehr - vom Big Spender unterstützt.
      Wie alle Gruppen, mit welchen er Unruhe stiften kann..

  17. machmuss verschiebnix
    18. August 2017 16:25

    OT:

    » Explosion in Alcanar steht in Zusammenhang mit Anschlag von Barcelona

    Nach dem Anschlag von Barcelona hat die spanische Polizei am Donnerstag ein Haus in der Stadt Alcanar - etwa 100 Kilometer südwestlich der katalanischen Hauptstadt abgeriegelt. Dort hatte sich zuvor eine Explosion ereignet. Die Vorfälle stehen laut Angaben in Verbindung miteinander. «

    http://www.faz.net/aktuell/politik/terror-in-spanien-explosion-in-alcanar-steht-in-zusammenhang-mit-barcelona-15156706.html

    • Brigitte Imb
      18. August 2017 16:27

      Und in Finnland sind 3 Menschen niedergestochen worden......

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 17:04

      Aha, da haben wir ihn schon wieder, den verrückten Einzeltäter
      der NATÜRLICH nichts mit dem Islam zu tun hat . . .


      Hauptsache unser Rechtssystem sperrt Ösis ein, wenn sie klar
      aussprechen, was Sache ist -
      das ist zwar DDR-mäßiger Umgang
      mit der Realität, aber was will man von einer linksversifften Obrigkeit
      anderes erwarten ! ! !

      http://www.krone.at/welt/angreifer-sticht-menschen-nieder-ein-toter-terroralarm-in-turku-story-584163

    • Brigitte Imb
      18. August 2017 17:08

      In Deutschland werden Systemabtrünige od. Oppositionelle ebenso weggesperrt.

      http://www.pi-news.net/eilt-sechs-monate-haft-fuer-pi-news-autor-michael-stuerzenberger/

      Es ist einfach unglaublich welche politischen Auswüchse die Justiz angenommen hat.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 17:11

      Das seinerzeitige Sovjet-Regime ging sogar mit seinen Wissenschaftern
      und Technikern so um. V.Koroljov wollten die sogar hinrichten, weil
      er sich nicht dem hirnlosen Ansinnen eines Politruk beugen wollte. Und
      zahlreiche andere Größen wanderten in den Westen (USA) ab.
      ERGO: der Sozialismus will nicht stark werden, der will immer ALLES ruinieren


      Blicken wir nur auf die bei uns beginnende Abwanderung der
      Industrie-Konzerne (VOEST nach USA ... what next ... )

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 17:13

      Ist am Ende DAS der Plan von Soros - daß der Sozialismus Europa
      ruinieren soll, damit Amerika wieder aufholen kann ? ? ?

    • franz-josef
      18. August 2017 18:33

      Glaub ich nicht. Außer er kann von den Überlebenden noch ein paar Millliarden herausquetschen.
      Wie paßt die Soros Wette auf den Sturz Trumps ins Konzept? Es wird von 800 Mio Dollars gemunkelt. An und für sich ein Betrag aus der Soros´schen Hosentasche. Dennoch: ???

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 19:05

      @franz-josef ,

      was dann ? Will er am Ende die Weltpopulation dezimieren - die
      "Selbsterhalt-Unfähigen" verrecken lassen ? Die Anderen versklaven ?
      So wie er es derzeit finanziert, wird seine NWO nie und nimmer zum
      funktionieren kommen - mit lauter ideologieverseuchten Wurmerl an
      der Macht ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 19:15

      Setzt Soros auf die "selbstreinigende Kraft" eines Bürgerkrieges ?@!

    • franz-josef
      18. August 2017 21:58

      Befürchte letzteres, mit tatkräftiger Unterstützung von "außen".

      Positiv sehe ich, daß in letzter Zeit zunehmend Transparenz bis in die sonst lediglich an Bier&Schnitzel&Fußball interessierten Schichten einsickert, trotz immer mehr und immer bemühterer Zensur , dank zahlreicher internat. Foren, denn auch über die Jubelschreie in den Rotforen machen sich viele Leute zunehmend eigene Gedanken, zumal die Kluft zwischen Eh-gutem- Leben und der blutigen Realität immer größer wird.
      Die Tage des Internets dürften aber angezählt sein - fälllt das www aus, haben die Fädenzieher gewonnen.
      Kann aber auch sein, daß dann die letzten Hemmungen fallen. Dann sind wir mitten im Krieg. (psst, verboten )

    • franz-josef
      18. August 2017 22:56

      Auch in Wuppertal blitzten wieder die Messer. Aber in diesem Fall haben sich lt.Berichten Schutzerflehende wechselseitig zu eliminieren versucht. Kein Einzelfall :)

    • franz-josef
      18. August 2017 23:35

      (Aus AU Tagebuch v gestern kopiert:)

      18. August 2017 17:30

      Der Wiener Staatsanwalt Andreas Mugler zerrt einen Mann vor den Kadi (Geschäftszahl 305 St 31/17y), weil er in einer dem Parlament übermittelten Stellungnahme zur Strafgesetznovelle 2017 einen Zusammenhang zwischen Islam und der Zunahme von Sexuellen Übergriffen, Gewaltanwendung und Missbrauch von Frauen und Kindern hergestellt hat.

      Soweit ist es in Österreich schon gekommen!

      ----------------------------------------------------

      Juhuu, es leebe der Iiislaaam! Der gehört zu uuuns!! Mohammed war kein .., kein ... neiiiinnn! Allahudingsda! Wo ist gschwind Mekka? Schnellll, bitte,
      oje. Zu spät.
      Mir ist nur noch elendsübel.

    • machmuss verschiebnix
      19. August 2017 03:20

      Diese Leute glauben womöglich, sie könnten auf dauer die Realität
      verdrehen. Ja spinnen jetzt schon alle - wollen die vielleicht ganz
      Ösistan einbuchten, weil schließlich jeder, der bis drei zählen kann,
      erkennen muß, daß es sehrwohl einen Zusammenhand gibt ! ! ! ! !

    • franz-josef
      19. August 2017 10:58

      Bin wirklich gespannt, wie schnell der Zusammenbruch unserer gewohnt gewesenen Lebenssituation vonstatten gehen wird.
      Die Obrigkeiten verbieten bei Strafe jegliche an die Wirklichkeit erinnernde Benennung, wer hätte sich das noch vor wenigen Jahren vorstellen können? Nicht bei uns, vielleicht irgendwo in einem Bösen-Diktator-Land.

      Nun sitzen wir da und reiben uns verwundert und zunehmend besorgt, berechtigt besorgt, die Augen.

      What next?

  18. Brigitte Imb
    18. August 2017 14:34

    OT - Sollen die Türken etwa die AfD wählen? Geil *ggg*

    http://orf.at/#/stories/2403678/

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 15:33

      Ja super - dann können die Medien aus der AFD eine "Islamisten-Partei"
      draus machen . . .

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 15:34

      ... apropos - um die AFD ist es still geworden ?

    • Brigitte Imb
      18. August 2017 16:03

      Über die AfD wird, wie bei uns über die FPÖ, nur Negatives von den Systemmedien aufgelesen. Sonst bekommen die keine Bühne.

    • franz-josef
      18. August 2017 18:42

      Nun, die AfDlerin mit iranischen Wurzeln hat ja gerade die Staatsanwaltschaft im Genick. Und Frauke Petry freute sich über die Identitären und ihre Mittelmeer-Aktion "defend Europe" - selber geht sie grad ihrer Immunität verlustig.
      Die AfD hat zu tun, um halbwegs zu überleben. Ich wünsche es ihr. Die Deutschen sehen das offenbar ganz anders - lieber ein vertrautes Unglück als eine neue und vlt erst sich konsolidierende neue Chance.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 19:28

      Das ist Faschismus pur, was die deutsche Obrikeit da aufführt !

    • franz-josef
      18. August 2017 22:57

      Wäre interessant zu wissen, ob Erdogan auch hierzulande seine "Empfehlungen" (und welche?) abgibt.
      An die Doppelstaatsbürgertürken zum Beispiel.

    • Brigitte Imb
      18. August 2017 23:58

      Gefühlsmäßig meine ich er gibt sie auch ab, aber anders als in D und sicher pro SPÖ.

      Hierzulande werden eindeutig Kurz und Strache zu seinen Feinden erklärt. Die Türkenpartei tritt (noch) nicht an. Warum?

    • franz-josef
      19. August 2017 00:30

      Kann gut sein, er ist seiner Sache sicher. Drei Tage brauche er, ließ er kürzlich wissen. Dazu braucht er nicht einmal eine eingetragene Türkenpartei.
      Und je weniger aufgeschaukelte Demos, desto wirksamer die Überraschung, desto einfacher die Aquirierung seines künftigen Kalifats.

      Hoffentlich hab ich nicht recht.

    • Brigitte Imb
      19. August 2017 00:46

      Was bin ich froh in der "Einschicht" zu wohnen.........

  19. Undine
    18. August 2017 13:26

    Die Entfremdung der ÖVP von ihren einstigen christlichen Wurzeln ist bemerkenswert: Es findet sich zwar neuerdings je ein Vertreter zweier großer monotheistischer Religionen im KURZ-Team, aber nicht einmal die Andeutung eines Vertreters jener Religion, die bis jetzt einzig und allein das Abendland geprägt hat. Das läßt tief blicken---und was ich da sehe, ist in höchstem Maße besorgniserregend!

    Man konnte sich also nicht einmal andeutungsweise ---als einem Dritten im Bunde!---für einen "Quoten-Christen" aufraffen. Scheint nicht mehr so wichtig zu sein in der neuen "fortschrittlichen" TÜRKisen Bewegung des Sebastian KURZ!

    PS: Was, zum Kuckuck verspricht sich Kurz ausgerechnet von einem Psychoanalytiker in der potentiellen Ministerriege? Was soll dessen Aufgabe sein? Der verblichene Erwin RINGEL hat uns Österreicher mMn ausreichend neurotisiert!

    • Cotopaxi
      18. August 2017 14:16

      Kurz behübscht doch nur die ÖVP, nach der Wahl wird die Dekoration fallen und die alte Partei wird zum Vorschein kommen. Vor allem dann, wenn Kurz keinen Regierungsauftrag vom Alten Mann in der Burg erhält.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 15:41

      So ist es Cotopaxi - Kurz ist ein fähiger und talentierter Junger Mann,
      aber wenn nichtmal Haider die österreichische Politik verändern konnte . . .

      Will sagen: Erdogan wäre dem vielleicht gewachsen - Tito wahrscheinlich . . .
      Drum habe ich schon mal gegrübelt - wie wollen die NWO-Granden
      das wieder wegbekommen, was sie jetzt noch finanzieren !@?

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 15:53

      Wichtiger Punkt, danke Undine - die ÖVP hat ihre christliche Prägung
      endgültig abgestreift, auch das kein pro Argument mehr !

    • Cotopaxi
      18. August 2017 16:14

      Ich war bei einer ÖVP Veranstaltung, bei der Landeshauptleute, Generalsekretär, Bundesparteiobmann Reden hielten.

      Über 20 Mal kam das Wort "Solidarität" vor und nur einmal das Wort "christlich", und das in einem Nebensatz.

    • Kyrios Doulos
      18. August 2017 22:42

      Nur ein kleiner Hinweis zur Sicherheit, damit wir alle wachsam bleiben:
      Es wird, hier auch von Undine, immer wieder der ISlam als monotheistische Religion bezeichnet. Dies ist zwar die übliche Formulierung, aber sie ist gefährlich, denn die meisten glauben, wir glaubten eh alle an denselben Gott. Ob Jude, Christ ob Hottentott, wir glauben alle ein einen Gott.
      Achtung: der ISlam ist eine von Anfang an gezielt ANTICHRISTLICHE Religion und beweist dies täglich durch Mord und Christenverfolgung. Die Mohammedaner glauben zwar auch an einen (1) Gott, aber das ist nur eine arithmetische Feststellung. Ihr Gott ist der "Lügner von Anfang an" (Satan).
      Lieber nicht sagen: monotheistische Religion ISlam

    • Undine
      18. August 2017 23:04

      @Kyrios Doulos

      Vielen Dank für die Richtigstellung! Ich sehe das auch wie Sie und kann auch den Islam nicht als Religion, sondern bestenfalls als Pseudo-Religion bezeichnen.

      "Gott ist die Liebe"---das macht den größten Unterschied zu den anderen monotheistischen "Religionen".

    • Fragezeichen (kein Partner)
      20. August 2017 15:11

      Nachdem ich mich intensiv mit vielen Religionen beschäftige - inklusive dem Islam - finde ich es immer wieder aufs Neue ärgerlich, dass man eine Religion pauschal
      be- bzw. ver-urteilt. Der Islam hat viele Facetten. Ich finde es fatal, keinen Unterschied zu einem politisch-fundamentalistischen Islam zu machen, sondern alle in einen Topf zu stecken. Viele Moslems leiden doch selber unter irren Extremisten.
      Dönmez z.B. halte ich daher für sehr wichtig. Er ist wie Moser einer der besten Entscheidungen von Kurz.
      Engelberg bei Kurz ? Das schaut dann schon wieder nach einer Mischung
      wie bei VDB aus. Alle zusammen gegen FPÖ. Alte ÖVP-Bonzen im Hintergrund lauernd, die Kurz die Richtung weisen ?

  20. differenzierte Sicht
    18. August 2017 13:21

    Jahrelang war Franz-Joseph Huainigg -
    schwerstbehindert und überaus Kompetent - Behindertensprecher der ÖVP, er zieht sich aus der 1. Reihe zurück. Gegen seine Nachfolgerin, Kira Grüngerg, ebenfalls eine - ganz mutige, engagierte - an den Rollstuhl angewiesene Person, finde ich nichts auszusetzen.

  21. machmuss verschiebnix
    18. August 2017 11:52

    Jetzt also kein Josef Moser mehr als BK-Kandidat der FPÖ !
    so what - sprach Zapadusta.

    Doch siehe da, vor ca. 4 Minuten hat die Liste Schnell auch
    seine Wiener Landesliste vervollständigt :

    http://derstandard.at/2000062819328/Schnell-Partei-mit-Ex-Rotem-und-Ex-Blauem-in-Wien

    Wird DAS am Ende die einzige Partei (knapp aber doch) rechts der Mitte sein ?

    Auf jeden Fall aber eine Protest-Partei für ein Votum, welches unter den
    gegebenen Umständen sowieso verloren wäre ! ! ! ! ! ! ! !

    Wer tatsächlich an den Reform-Willen von FPÖ/ÖVP glaubt, der möge sich
    meinetwegen veräppeln lassen - MIR REICHTS !

    • Politicus1
      18. August 2017 12:05

      Irgendwie habe ich schon den Eindruck, dass sich KURZ da bessere Leute ins Boot holen konnte.
      Nichts gegen die Wiener Bezirksräte - aber so eine Hit ist der Simmeringer Blaue auch wieder nicht.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 12:24

      Fast schäme ich mich, das Rosa-Blatt hier zu verlinken, aber
      leider sind es die ersten, die das publizieren:

      http://derstandard.at/2000061312988/Karl-Schnell-tritt-bundesweit-bei-der-Nationalratswahl-an

      @Politicus1,

      ich habe nichts gegen Kurz und würde er seine Top-Kandidaten mit
      denen der FPÖ "bündeln" dann wäre das - im Vergleich zu der
      aktuellen Regierung - eine sensationell gute Regierungs-Mannschaft !

      Das Problem liegt aber tiefer - viel tiefer, in der Partei,

      und es ist UNLÖSBAR ! ! ! ! ! ! !

      An den "Reformwillen" kann man glauben , mehr aber auch nicht !

  22. Politicus1
    18. August 2017 11:13

    O.k. - Lopatka hat manchen vielleicht zu viel hinterrücks getrickst.
    Aber an der Spitze des ÖVP Klubs mit seiner bündischen und länderweisen Struktur braucht es einen oder eine, der das Politgeschäft von A bis O perfekt beherrscht.
    Und genau so einer ist Lopatka.

    Der neue (oder auch der bisherige?) ÖVP-Klubobmann muss sein Handeln nach dem 15. Oktober jedenfalls neu ausrichten. Es wird davon abhängen, ob es zu Schwarz-Blau kommt, oder ob sich doch noch ROT-BLAU ausgehen wird und die ÖVP auf der Oppositionsbank sitzt.

  23. Politicus1
    18. August 2017 11:07

    Was würde jetzt Herr Silberstein dem Herrn Kern raten?
    Ein Engelberg auf der Liste des Gegners war bestimmt nicht im dirty campaigning eingeplant.

  24. eudaimon
    18. August 2017 10:38

    Die Europapolitik der ÖVP ist bisher mit ihren Personalien -Karas ,Hahn , Fischler
    etc. eher österreichfeindlich eher links als traditionell , aber dafür abgehoben dumm!! Die EU unbedingt als Sozialunion in die Bredouille zu bringen ist ja nicht unbedingt ein konservatives Ziel ,genauso wenig wie den Islam europatauglich
    zu fördern! Es gilt doch das multinationale Potenzial intellektuell-ökonomisch
    konsensual zu fördern und nicht dem Merkel-Autismus rückgradlos zu gehorchen.
    Eine klares Bekenntnis zu einem Europa der Nationen auf Augenhöhe mit einem
    verbindlichen Subsidiaritätskonzept anstatt Einbahnsolidarität nur von den
    Tüchtigen ist zu fordern. Keine Milliardensubventionen transferieren von den Nettozahlern an die sozialistischen Permanentschuldner. Transparenz statt
    bürokratische Verdunkelungspolitik , die nur dazu dient den europäischen Völkern
    eine afro-asiatisch-arabische Zukunft unterzuschieben um ein neomarxistisches utopisches Konstrukt zu installieren! Dass sich dabei trefflich verdienen lässt
    ist eine angenehme Begleiterscheinung - JoEh

    • Mariatheresia (kein Partner)
      20. August 2017 22:04

      rückgratlos mit "t", sonst völlig d'accord

    • Undine
      20. August 2017 23:00

      @Mariatheresia

      Hmm, absolut richtig, aber man könnte auch so sagen:

      "RückgraT", wenn jemand tatsächlich Rückgrat besitzt---"RückgraD" dann, wenn es weich und biegsam wie ein Gartenschlauch ist! ;-)

  25. Wolfram Schrems
    18. August 2017 10:33

    "Ein Vakuum stellt auch das ganze, gerade für eine wertkonservative Partei so wichtige, wenn auch schwierige Thema Familie und Familienrecht dar."

    "Wertkonservativ" war die ÖVP meinen Geschichtskenntnissen nach in den 60er und 70er Jahren, am Land auch noch später. Aber das ist lange weg. Man hat bei allen kulturrevolutionären Weichenstellungen mitgemacht und die Fristentötung voll akzeptiert.

    Da man ohnehin schon von allen guten Geistern verlassen ist, holt man zu allem Überfluß noch einen Psychoanalytiker auf die Liste.

    Die Psychoanalyse ist eine Pseudo-Wissenschaft, die deren Protagonisten reich macht, indem sie den Behandelten Rationalisierungen (Ausreden) für ihr Gewissensbisse erzeugendes Fehlverhalten verkauft. Als der ("erfolgreiche") Psychoanalytiker Stuart Sutherland selbst einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, bemerkte er im Zuge verschiedener Behandlungsversuche am eigenen Leib, daß die Psychoanalyse gar nicht funktioniert. Natürlich nicht.

    Es ist für die geistige Lage der ÖVP (immerhin Nachfolgepartei der Christlichsozialen mit bedeutenden Staatsmännern) bezeichnend, dieser Ideologie einen prominenten Listenplatz anzubieten.

    "Vakuum" ist daher durchaus treffend formuliert, aber es bezieht sich auf mehr als nur auf ein paar kleine Schwachstellen.

    • Riese35
      18. August 2017 10:37

      >> "... ÖVP (immerhin Nachfolgepartei der Christlichsozialen mit bedeutenden Staatsmännern) ..."

      Von denen will man bei der ÖVP nichts mehr wissen. Man entledigt sich derer, indem man z.B. deren Bilder abhängt.

    • dssm
      18. August 2017 10:40

      @Wolfram Schrems
      Ja das „Vakuum“! Wo sind eigentlich die Unternehmer in diesem Team vertreten? Und ich meine keine ‚Unternehmensberater‘, welche nur Gelder rund um das Förderunwesen abgreifen. Und keine Steuer- und Rechtsberater, welche es nur aufgrund komplizierter Gesetze gibt. Und keine Personalbeistellter, welche es auch nur aufgrund vertrottelter Gesetze gibt. Und keine Industriellen, welche von staatlichen Aufträgen leben.

      Wo sind die Unternehmer, oder braucht man die ohnehin nicht mehr? Denn die oben beispielhaft aufgezählten Gruppen haben klare Interessen: Mehr Regulierung, mehr Förderungen, mehr und kompliziertere Gesetze.

    • Zssz
      18. August 2017 11:16

      Nicht eine einzige Partei ist für die Abschaffung der Fristenlösung. Der Zug ist abgefahren. Keine Partei wird das je wieder ändern.

    • Underwood
      18. August 2017 11:17

      Martin Engelberg ist ein fähiger Mann. Sie sollten bei ihm in Behandlung gehen, Herr Schrems.

    • G?nter Pollak
      18. August 2017 11:57

      Der Wertkonservative ist im August 2017 verstorben.

      In pace requiescat.

    • Undine
      18. August 2017 11:58

      @Wolfram Schrems

      Absolute Zustimmung!*****************************!

      Ich kenne etliche Leute, die bereits viele Jahre Kundschaft bei Psychoanalytikern und Psychologen sind---Besserung war bisher bei niemandem nachzuweisen!

    • Politicus1
      18. August 2017 12:03

      dssm:
      wo sind die Unternehmer?
      Einfache Antwort: in ihren Unternehmen.
      Welcher Hotelier, welcher Tischlermeister, welcher Marmeladefabrikant kann es sich leisten, sich im Nationalrat neben 182 anderen hinzusetzen?

    • Wolfram Schrems
      18. August 2017 12:04

      @ Undine
      ... denn "Besserung" wäre zudem das Ende lukrativer Einnahmen für den Analytiker.

      Aber es funktioniert sowieso nicht.

    • Undine
      18. August 2017 15:48

      Die Psychoanalyse und der alttestamentarische Sündenbock passen gut zusammen.

    • franz-josef
      19. August 2017 00:38

      Zu Zssz: Traurig, entsetzlich. Wir importieren Massen fremder Menschen, versorgen sie rundum, machen uns Gedanken über ihre Vermehrungsfreudigkeit und helfen ihnen mit unsrem Gesundheitssystem zu gebären, sich zu multiplizieren, unterstützen sie und ihre Kinder -....aber unsere eigenen Babys töten wir massenhaft , geben ihnen keine Chance zu leben.

      Ein Alptraum findet statt. Politisch gewollt und gefördert. (Wer verlangte erst kürzlich Ungeborenen-Tötung auf Krankenschein? Und bis unmittelbar vor der natürlichen Entbindung?)
      Unerträgliche, brutale Perversion. Nur noch krank, dieses System.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      20. August 2017 09:29

      Die Partei der Gaunern! Siehe Krainer, siehe Niederl! Nix vergessen! So war es in den 60/70 ern, so ist es bis heute. Das Wertkonservativer Syndrom greift rasant um sich.

  26. Riese35
    18. August 2017 10:10

    Wissen, wohin die Reise gehen soll, gute Philosophen, gute Wissenschaftler, gute Redner, gute Wirtschafter, Analysten und Personen mit Sachkompetenz sind die eine Seite. Wenn man das aber einmal weiß, die Kunst zu beherrschen, diese Ziele auch gegen massiven feindlichen Widerstand durchzusetzen und durchzukämpfen, ist die andere Seite. Selten sind beide Fähigkeiten in einer Person vereint.

    Wenn es um eine künftige Regierung geht, ist zwar die erste Seite wichtig. Viele der brennendsten, heutigen Probleme ließen sich aber auch mit einfachem Hausverstand, der die Menschheit über Jahrtausende zu Erfolg geführt hat, erkennen und lösen, z.B. daß es zur Zeugung des Nachwuchses eines Mannes und einer Frau bedarf, und nicht zweier Männer oder zweier Frauen.

    Viel wichtiger für eine künftige Regierung sind aber Feldherren, die es verstehen, Ziele auch gegen massiven feindlichen Widerstand durchzusetzen, und die nicht beim kleinsten Widerstand aufgeben, sich ergeben und Harmonie mit dem Gegner suchen. Die Führung verbundener Kräfte ist gefragt, Durchsetzungswille, Hartnäckigkeit, Klugheit beim Kampf, Charakterfestigkeit und Opferbereitschaft. Wir brauchen auch keine Einzelkämpfer, die allein am Ziel ankommen, dort die Fahne hissen und denen es egal ist, wenn ihre gesamte Mannschaft dabei vernichtet wird. Mit solchen hat der Gegner ein leichtes Ziel: es genügt, einen Scharfschützen auf sie anzusetzen, und schon bricht alles zusammen. Ein Marco d'Aviano ist zwar wichtig, er allein reicht aber nicht. Wir brauchen auch einen Prinzen Eugen V2.0.

    Ein Paradebeispiel eines exzellenten Wissenschaftlers, der als Führer vollkommen versagt hat und überall umgefallen ist, ist unser Erzbischof. Leider. Danach beurteile ich die Kandidaten, nach ihren Feldherreneigenschaften. Und meines Erachtens besteht bei der Kurz-Liste, wenn man die Sache aus diesem Blickwinkel betrachtet, wenig Hoffnung. Ich schätze die kurzsche "Experten-"Quereinsteigerliste so ein, daß ein Großteil beim ersten, kleinsten Gegenwind weggeweht werden wird. Die Politik erfordert neben einem festen Charakter andere Fähigkeiten. An einen Wissenschaftler oder Fachmann werden ganz andere Anforderungen gestellt als an Führungskräfte, die Regierungsmitglieder zweifellos sind,

    • G?nter Pollak
      18. August 2017 12:02

      Ich wäre da nicht so pessimistisch.

      Politik macht Kurz selbst.

      Und bei diesem Geschäft hat er schon einige Erfolge erzielt.

      Auch bei Gegenwind.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 12:40

      Die Apparatschiks der Alt-Partei stehen wie Beton-Pflöcke
      im "Gegenwind" - nur die "Verwitterung" kann sie "erweichen",
      aber solange kann Österreich nicht mehr warten.

      Ergo: Kurz wird nicht anderes übrig bleiben, als diese
      Beton-Pflöcke stehen zu lassen und eine neue Partei zu gründen . . .

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 12:50

      . . . oder noch besser, er könnte das gesamte Staatswesen auf
      neue Beine stellen . Offenbar hat er selber das Zeug dazu,
      aber - noch wichtiger - er hat offenbar ein gutes Händchen für
      politische Strategie (siehe Auswahl seiner Quereinsteiger ).

      Was aber nicht heißt, daß er damit das eigentliche Problem
      lösen könnte (nichtmal annähernd).

      Österreich ist in einer verflixten Situation, welche nur ein Despot
      wie Erdogan ( oder vielleicht doch lieber Tito ? ) "lösen" kann.

    • Kyrios Doulos
      18. August 2017 22:55

      Riese35: Großartig, wie Sie das formuliert haben, und vor allem, daß Sie den Blickwinkel "Feldherr" ins Spiel gebracht haben. Tatsächlich sehr wichtig!

  27. schreyvogel
    18. August 2017 10:03

    Kern wird die kleinen und mittleren Pensionen extra erhöhen!
    Er nimmt dafür mehrere hundert Millionen in die Hand!
    Es läuft bei ihm!
    http://diepresse.com/home/innenpolitik/5270470/Extraerhoehung-bis-1500-Euro-Pension?from=suche.intern.portal

    Mal sehen, wie Kurz das übertrumpfen will! Vielleicht durch Verbesserungen bei den Frauen-Pensionen?
    http://diepresse.com/home/innenpolitik/5270636/Kurz-gegen-vorzeitige-Anhebung-des-FrauenPensionsalters

    Das werden spannende Wahlen!

    • dssm
      18. August 2017 10:28

      Nicht spannend, sondern teuer! Damit ist jede Steuersenkung bereits Geschichte.

  28. haro
    18. August 2017 10:01

    "Auch der Moslem Dönmez und der Jude Engelberg sind ein interessanter Kontrast. Die beiden sind aber vor allem weit jenseits der Religion von Bedeutung."

    Ist ok, aber leider fehlen (mir) Vorzeige-Christen im Team des Sebastian Kurz, wenn schon so viel Wert auf Ausgewogenheit gelegt wird. Noch sind wir ja ein vor allem christlich geprägtes Land mit vielen Katholiken und mit entsprechend ideologischen Wurzeln.

    Oder ist die FPÖ doch die einzige Partei der unsere heimatlichen Werte am Herzen liegen und die deshalb vor allem keine Moslems bevorzugt ?

    • Wolfram Schrems
      18. August 2017 10:40

      @haro

      Und strenggenommen ist Efgani Dönmez gar kein Moslem sondern Alevit. Die alevitischen Strömungen sind zwar - wie die islamischen - durchaus heterogen, aber sie entsprechen - gemäß den Ausführungen eines Alevitenführers, denen ich einmal zuhören könnte - alle nicht den Vorgaben des Islam (fünf Säulen, Moscheebetrieb, Polygamie u. dgl.).

    • HDW
      18. August 2017 11:13

      E.Stadler würde sich anbieten und für die die Umkehr der "Kulturrevolution" bzgl. Zeitgeschichte, als positivum des Reißverschluss Fetisch Frau Gudula Walterskirchen. Dann könnte ich mein negatives Urteil über das Kurz~Mahrer JVP Team revidieren, aber auch nur vielleicht.
      Bei Engelberg sollte man nicht vergessen, das der Neomarxismus über Jahrzehnte als Freudiano-Marxismus daher kam. Die Ängste vor der Zwangsansiedlung der afrikanischen Masse "analysieren" diese Leute als "Irratinale Paranoia des autoritären Charakters", verbrämt mit dem Wortfetisch "Verschwörungstheorie" falls auf einen der ihrigen fokussiert.

    • Wolfram Schrems
      18. August 2017 11:59

      @ HDW
      Sehr wichtiger Punkt: Der Neomarxismus adaptierte die Psychoanalyse als Kampfmittel. Zwei gespenstische Ideologien wurden hier amalgamiert.

      Mit dem Psycho-Blabla der Analytiker lassen sich die politischen Gegner gut manipulieren. Die "Frankfurter Schule" verbreitete dieses Gift erfolgreich in der "westlichen Welt". Was auch immer Herr Engelberg genau vertritt, "Psychoanalyse" kann nur ideologisch und schädlich sein.

    • Undine
      18. August 2017 13:29

      @Wolfram Schrems

      Sie sprechen mir aus der Seele!**********************!

    • Undine
      18. August 2017 14:58

      @haro
      @HDW

      ***************************************!

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 17:30

      @HDW,

      E.Stadler und G.Walterskirchen wären wünschenswerte Kandidaten !

  29. Josef Maierhofer
    18. August 2017 09:50

    Ja, eine halbe Regierung bringt Herr Kurz zustande.

    Mit der SPÖ als Partner bliebe es eine solche halbe.

    Mit der FPÖ als Partner könnte er Justiz, Familie, Bildung, Sicherheit abdecken, auch Integration wäre bei der FPÖ besser aufgehoben, da wären sie sicher die Besten, die wir haben, denn auch die bringen keine ganze Regierung zusammen. Mit Moser kann die FPÖ auch gut, er war ja ein FPÖ-ler.

    An diesem Beispiel sieht man die Unsinnigkeit von Frauenquoten. Auch die Sinnhaftigkeit eines Proporzes stelle ich in Frage.

    Europarecht wäre wichtig, denn mit der EU wird es in naher Zukunft enorme Probleme geben.

    Und noch was ganz wichtiges spricht für eine Beteiligung der FPÖ, die Stärkung der direkten Demokratie, von der ein Herr Kurz überhaupt nicht redet.

    So redet der steife Parteienwahlk(r)ampf.

    Wie nennen wir unsere Staatsform ? Demokratie ?
    Dieses Wort kommt nur bei der FPÖ vor, bei allen anderen überhaupt nicht, alle anderen deklarieren sich damit als Selbstbedienerparteien a priori, Demokratie ist da kein Thema, fundamentale Volksabstimmungen schon gar nicht.

    Also 'more of the same', das ist das, was das Wahlschaf wählen wird.

    Wieder meine Feststellung, eine echte Änderung kann es nur bei 2/3 FPÖ geben, alles andere sind halbe Sachen (Schwarz-Blau)oder gar sündteure Nullnummern Schwarz-Rot) oder ein Desaster (Blau-Rot), da wäre alles nur mehr sozial, da bliebe von einem FPÖ-Programm nur noch die Hälfte übrig und die Selbstbedienung geht weiter, so oder so, außer bei 2/3 FPÖ, da bin ich nicht so sicher, ob das dann nicht kostengünstiger würde mit einer Verwaltungsreform.

  30. Romana
    18. August 2017 09:47

    Ein tolles Team für eine neue Partei, zusammengesetzt aus unpolitischen Damen und prominenten Quereinsteigern. Wo aber ist die ÖVP? Die maßgeblichen ÖVP-Politiker müssen sich auf den Länderlisten um Vorzugsstimmen bemühen, um überhaupt eine Chance auf einen Parlamentssitz zu haben. Sie haben es so gewollt und Kurz an die Spitze gehievt. Wähler, welche die traditionellen Werte schätzen, für die die ÖVP gestanden ist, und mit einer Damen-Promi-Liste nichts anfangen können, werden sich eine neue Heimat suchen, vermutlich die FPÖ, die diese Lücke am ehesten füllt. Es wird sich zeigen, wer für die neue Kurz-Partei übrigbleiben wird.

    • dssm
      18. August 2017 10:26

      @Romana
      Wunsch und Wirklichkeit muss man trennen können. So wie Kurz sich aufgestellt hat, fährt der einen Bombenwahlsieg ein. Aber vielleicht passiert ja noch etwas ungewöhliches. Jedenfalls muss die FPÖ nun die SPÖ prügeln, denn dort sind noch Wähler verfügbar, womit aber der eher sozialistische Kurs bei der FPÖ dominieren wird.

    • Pennpatrik
      18. August 2017 10:37

      "Wähler, welche die traditionellen Werte schätzen, für die die ÖVP gestanden ist", haben sowieso nicht mehr die ÖVP gewählt.

  31. Bob
    18. August 2017 08:55

    Neue Kleider machen die ÖVP noch lange nicht Salonfähig. Schließlich darf man nicht vergessen, das der Wunderwuzzi Kurz Jahrelang im schwarz roten Sumpf mitgeschwommen ist, deren Leistung mit nichtgenügend zu bewerten ist.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 11:22

      Wenn hoch gepokert wird, heißt's unerwarteter Weise: ich will sehen

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 11:25

      ... oder anders gesagt:
      es wäre sinnlos, sich einmal mehr bluffen zu lassen ! ! !

  32. Sensenmann
    18. August 2017 08:49

    Tolles Team.
    "Toll" im Sinne des Wortes.
    Moser ausgenommen.
    Ob der Taschner als Mathematik.-Genie unbedingt Weitblick und politischen Verstand hat, um das Bildungswesen radikal zu sanieren und vom marxistischen Mief der letzten Jahrzehnte zu befreien, kann bezweifelt werden. Und ein türkischer Ökobolschewik, dem die Felle wegschwimmen und der weiterhin nach einem arbeitslosen Einkommen sucht und deshalb das Pferd wechselt st natürlich auch ganz "toll".
    Passt aber zur ÖVP.
    Und der Engelberg, der Psychoanalytiker ist, der in der Presse schreibt, ist ja ein ausgesuchter Linker. Wenigstens kann er dann an geeigneter Stelle die Psyche des gemeinen Östertrottels studieren.
    Wozu der politisch sonst in der Lage sein sol, ist mir ein Rätsel.
    Passt aber extrem gut zu "toll"!

    Erinnert an die "bunten Vögel" von diesem Buschek.
    Ob auch Kurz dann die "Internationale" trällern wird?
    Mit einer "entkernten" SPÖ wird es wieder eine Koalition geben. Das ist sicher. Wichtig ist v.a. daß diese Marxisten endlich die 2/3 Mehrheit verlieren!

    Dieser Brandstetter ist ja der Mentor des Kurz, womit alles gesagt ist.
    Über beide.

    Wahrhaft ein "tolles" Team.
    Die Lücken, die es hat, ersetzen es vollständig....

    Und im Hintergrund ziehen die alten Salonbolschewiken weiterhin die Fäden.
    Kein Ende der Flutung mit fremden Horden, kein Ende der Misere der Sozi-Justiz, kein Ende des EUdSSR-Wahnsinns mit den Schwarzen.

    Ist aber auch schon egal.
    Was fallen will, soll man stoßen!

    • Riese35
      18. August 2017 09:46

      *************************************!

    • Pennpatrik
      18. August 2017 10:39

      ***********************

    • glockenblumen
      18. August 2017 12:24

      *************************************

    • Wyatt
      18. August 2017 12:57

      ******
      ******
      ******

    • Charlesmagne
      18. August 2017 16:06

      *****************************

    • schreyvogel
      18. August 2017 18:48

      Ich fürchte Sie haben vollständig recht.
      **************************************!

    • keinVPsuderant
      18. August 2017 21:42

      ************Minussterne, für diese Ausfälligkeiten.

    • franz-josef
      18. August 2017 22:19

      Keine Ansage "der Islam gehört NICHT zu Österreich". Keine klare Ansage, daß ab sofort Soldaten mit Schießbefehl die Grenzen unseres Staates vor illegalen Übertritten schützen werden.

      Ich will kein islamisiertes und auch kein afrikanisiertes Österreich. Aber mich will keine Partei als Wähler.

    • LePenseur (kein Partner)
      20. August 2017 19:30

      Cher Sensenmann,

      Ihr ausgezeichnetes Kommentarposting erlaube ich mir auf dem LePenseur-Blog als Gastkommentar zu bringen. Chapeau! Touché!

  33. dssm
    18. August 2017 08:42

    Die ÖVP wird bei der Wahl zulegen, denn das Team um Kurz versteht sich zu inszenieren, auch wenn ich den Quoten-Kurz nicht mag, das hat er gut hingekriegt, Gratulation. Erinnert irgend wie an Macron, auch der hatte ja lauter tolle neue Leute, hat dem Schwachsinn seiner Ministerzeit abgeschworen und jetzt macht er den gleichen Mist wie seine vom ihm so hart kritisierten Vorgänger.

    Kurz geht immerhin in die Betriebe hinaus und redet auch ohne Medienmeute mit den Geschäftsführern und Unternehmern. Schauen wir, ob von diesen Gesprächen auch nach der Wahl noch ein Eindruck übrig bleibt, ob die Wirtschaft diesmal ‚entfesselt‘ wird. Wenn nichts Ungewöhnliches passiert, dann geht die ÖVP als deutlich erster über die Zielline. Wir werden wohl hoffen müssen, daß aus dem jungen Saulus, welche jede Dummheit der Regierung mitgemacht hat, ein reifer Paulus geworden ist – hoffen, wie gesagt.

    • Sensenmann
      18. August 2017 08:53

      das ist ein ÖVPler.
      Volksverrat, Heimtücke und Intrige sind daher sein Werkzeug.
      Der hat alles mitgemacht, ist mit dem grünen Kaktus "vollständig einer Meinung" und findet diesen Brandstetter und seine Sozi-Justiz ganz hervorragend.

      Ich glaube dem kein einziges Wort!
      Aber es wird eben so werden wie bei den Franzosen: Weiter wie bisher, die Umfragen im Keller, aber was schert es den Gewählten...

    • dssm
      18. August 2017 10:05

      @Sensenmann
      Mit 99%iger Wahrscheinlichkeit hast Du leider recht. Aber lass uns hoffen, denn der Wahlsieger wird ÖVP heißen, ob uns das passt oder nicht.
      Dazu haben wir das Ende der Schüsselzeit erlebt, davor herrschte gute Stimmung und viele haben investiert und dann kam das dicke Ende mit der SPÖVP, selbst wenn Kurz sich positiv ins Zeug legt, die Sozis kommen ja doch wieder, weil einfach niemand ORF/Medien/Unis/Justiz/NGOs angeht.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2017 11:27

      @Beide +++***************************+++

  34. Ingrid Bittner
    18. August 2017 08:38

    Ist doch ganz einfach für Kurz, jene Ressorts für die er keine Kapazunder auftreiben kann, die überlässt er einfach dem Koalitionspartner, dann wird seine Schwäche kaschiert.

    • differenzierte Sicht
      18. August 2017 21:45

      Wer sind die Kapazunder in der FPÖ die die (angeblichen) Schwächen von Kurz ausgleichen könnten???

  35. Undine
    18. August 2017 08:30

    Du lieber Himmel, Martin ENGELBERG??? Wenn das der Ehemann der ausgewiesenen FPÖ-Fresserin Danielle SPERA ist, dann ist eine Koalition mit der FPÖ wohl ausgeschlossen. Seine Presse-Artikel sind jedenfalls mMn nicht unbedingt das, was ich für objektiv halte.

    Ob ich Josef MOSER jemals verzeihen kann, daß er die FPÖ---diesem Umstand hatte er, abgesehen von seinen wirklichen Qualitäten, den Posten des Rechnungshof-Präsidenten zu verdanken!---so schnöde verrät, weiß ich noch nicht.

    Rudolf TASCHNER wäre garantiert ein guter Unterrichtsminister. Er versteht, im Gegensatz zu all seinen VorgängerINNEN jedenfalls sehr viel von der Materie.

    Die anderen Personen sagen mir rein gar nichts.

    • Ingrid Bittner
      18. August 2017 08:43

      @Undine: Der Text ist mir aus der Seele gesprochen. Ich hab immer sehr viel von Josef Moser gehalten und war etwas enttäuscht, dass er die Präsidentenkandidatur ausgeschlagen hat. Na ja, da ging er ja schon auf schwarz-türkisen Pfaden.
      Muss wieder einen Großmutterspruch strapazieren: Undank ist der Welt Lohn.
      Ihrer Bemerkung zu Engelberg ist sonst nichts hinzuzufügen. Sie sagt ja alles.
      Das ist halt einmal ein Beispiel, dass der Ehemann durch die Frau ein klein bisschen bekannt geworden ist, sonst weiss man ja nichts von ihm.

    • Cotopaxi
      18. August 2017 08:43

      Der Türkische Inszenator soll sich nicht zu viel Hoffnungen auf eine Regierungsbeteiligung machen. Schön langsam durchschauen ihn die Wähler. Am Ende wird es eine Rot-Blaue Koalition geben.

    • Sensenmann
      18. August 2017 08:56

      @Undine: Der Engelberg IST das!
      Damit ist wiedereinmal alles über die angebolschewikte ÖVP gesagt. Sie ändert sich eben nicht.
      Nur weil man der alten Bolschewikenhure zentimeterdick Schminke aufkleistert und sie liftet, bis sie einen Bart hat, wird noch immer kein resches, ehrliches und volksverbundenes Pupperl daraus!

    • Riese35
      18. August 2017 16:37

      Engelberg, ist sehr interessant. Mag sein, daß zwischen Ehepartnern Trennlinien gehen. Spera hat sich jedenfalls sehr wohlwollend zur Umgestaltung des Heldenplatzes geäußert: Hitlerbalkon, Rathkolb, österreichische Geschichte machen etc.

      Ich suche ständig die Hoffnung, daß mit Kurz alles besser wird. Ich finde sie nur nigends. Es gibt nicht die geringsten Anzeichen, daß die wichtigen heißen Eisen angepackt werden: Abschaffung ORF, Kehrtwende in der Kulturpolitik, Abschaffung des Förderunwesens, echte Familien- und Gesellschaftspolitik, Stop der Zerstörung des Heldenplatzes etc.

  36. Nestor 1937
    18. August 2017 07:48

    Martin Engelberg?
    Wer ist denn das?

    • Barracuda
      18. August 2017 07:51

      Presse lesen. Der Mann ist brillant.

    • Nestor 1937
      18. August 2017 09:41

      Wer liest denn noch die PRESSE?

    • dssm
      18. August 2017 10:09

      Da muss ich @Nestor 1937 zustimmen. Die Krone kann man ja lesen, das ist so verblödet, da muss man glatt wieder lachen. Aber die sogenannten Qualitätszeitungen halte ich nicht mehr aus. Es reicht an einem Tag die Artikel der NZZ mit jenen unserer lokalen Pravda-Ablieger zu vergleichen und man kommt nicht mehr in Versuchung.

    • Cotopaxi
      18. August 2017 14:18

      Die Presse? Vor Jahren abbestellt.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      20. August 2017 15:33

      Das ist der Ehemann von Daniele Spera (ehem.ORF). Psychoanalytiker und bis jetzt zusammen mit seiner Frau eher immer im Dunst…ähm…Freundeskreis von SPÖ/Grün zu finden. Naja, sagt natürlich einiges über die Pläne von Kurz aus. Vermute dahinter die uralte Tante ÖVP. Die Türkise Farbe wird bald bröckeln. Aber warten wir ab und schauen, was sein Programm inhaltlich zu bieten hat. Auf diesen Wahlkampf darf man gespannt sein.

  37. Barracuda
    18. August 2017 07:42

    Manche Kommentatoren fürchten eine Neuauflage der großen Koalition, weil der ORF und die Journaille keine Alternative zulassen würden.

    Ins Stammbuch: Wer es in so kurzer Zeit so weit nach oben gebracht hat wie Herr Sebastian, der kann nicht so ohne weiteres ausgehebelt werden, auch nicht von den eigenen Grinseblindgängern in der Etappe. Herr Sebastian hat, und da wette ich, einen Rat von J.F.Kennedy in Goldlettern auf dem Klo hängen: "Sprich sanft, aber halte immer einen Prügel in der Hand". Einem Journalisten vertraute Kennedy einmal an, dass er auch die Bibel lese, in der es heißt, dass man seinen Feinden verzeihen soll.

    Kennedy ergänzte: "Verzeih deinen Feinden, aber merk dir ihre Namen." Herr Sebastian soll den ORF-Redakteuren verzeihen. Das ist ok. Er soll freundlich sein. Auch ok. Er wird aber den Prügel nicht aus der Hand legen. Das ist ganz besonders ok. Herr Sebastian wird sich von niemandem eine Koalition vorschreiben lassen. Wetten dass!

    • G?nter Pollak
      18. August 2017 11:36

      Wer weiss ob die SPÖ überhaupt genug Mandate bekommt um schwarz-rot regierungsfähig zu machen.

      Eine Dreierkoalition implodiert rasch ...

  38. Cato
    18. August 2017 07:40

    Wer die Rede von Josef Moser anlässlich seiner Vorstellung durch Kurz auf oe24tv gehört hat muss zugestehen, dass das die beste Wahlrede für Kurz war.

    Schmerzhaft lediglich, dass Moser damit der FP in den Rücken gefallen ist, wenngleich die persönlichen Aussagen, die Moser zu Kurz formuliert hat, beeindruckend und überzeugend waren.

    Für Österreich ist zu hoffen, dass die angepeilten Refornen in der Verwaltung - die Moser skizziert hat und die seit Haider kaum jemand so akzentuiert formuliert, tatsächlich angegangen werde.

    Das epochale Thema der Massinimigration bleibt aber die causa prima der Innenpolitik.

    Und nicht zu vergessen - alle diese Themen wurden und werden seit Jahren von der FP vertreten. Allein auf weiter Flur. Daran sollte man am Wahltag denken.

    • Barracuda
      18. August 2017 07:50

      Politik ist kein Ponyhof. Da raucht es, da fliegen Fetzen, da wird gekämpft. In der Politik läuft alles anders.

      Entscheidend ist jetzt, dass es zu einer grundlegenden Umgestaltung unserer verkrusteten Bobo-Republik kommt. Es gibt keine Politiker, die nicht irgendjemanden enttäuschen. Oder ist hier jemand so naiv, zu glauben, Politik sei was zum Busserl schmeißen?

      Daher: Ruhig Blut! Nehmt die Prügel zur Hand, damit das alle sehen können und sprecht sanft von einem neuen Österreich. Über Peanuts jammern, das überlassen wir den kleinkarierten Erbsenzählern.

    • Pennpatrik
      18. August 2017 08:36

      Wäre es nicht an der FPÖ gelegen, Moser ein attraktives Angebot zu machen?

    • Undine
      18. August 2017 09:28

      @Cato

      **************************************!

    • franz-josef
      18. August 2017 09:44

      Kann man denn von einem neuen Österreich sprechen, wenn der Hoffnungsträger TürkIS eine Neue Volkspartei ohne Österreich im Namen propagiert?

    • Leopold Franz
      18. August 2017 10:17

      Sehe ich auch so, schade um Moser. Irgendein vernünftiges Angebot der Freiheitlichen muss es ja gegeben haben, glaube ich zumindest. Wahrscheinlich ist er eher orange, wie seine Frau, die Präsidentin des Finanzgerichtes.

    • werauchimmer
      18. August 2017 20:45

      Moser hat sich nicht abfällig über die FPÖ ausgesprochen, und die Erklärung seiner Entscheidung für Kurz wirkt authentisch.

      http://www.oe24.at/tv/news/Liste-Kurz-praesentiert-neuen-Kandidaten-Moser/295351109

      http://www.oe24.at/tv/news/Josef-Moser-kandidiert-fuer-die-OeVP/295345431

  39. Cotopaxi
    18. August 2017 07:27

    Kurz hat sich soeben im Morgen-Journal als Populist der widerlichsten Art geoutet. Er sagte zu, dass das Pensionsantrittsalter für Frauen nicht dem der Männer angepasst wird: verfassungsrechtlicher Vertrauensschutz blabla.
    Er weiß sicher ganz genau, dass das nicht stimmt. Das spätere Frauenspensionsalter ist rechtstechnisch so normiert, dass es jederzeit dem der Männer angepasst werden kann, ohne dass der verfassungsrechtliche Vertrauensschutz gebrochen würde. Es muss nur der politische Wille her und dazu reicht eine einfache Mehrheit im Parlament. Der Kampf um die Pensionisten wird jetzt also auch von den Schwarzen geführt.

    Er soll sich einmal von seinem Vorgänger Dr. Schüssel in dieser Frage aufklären lassen, der hat als bisher einziger öffentlich gewagt, die betreffende Bestimmung zu erklären.

    • Cotopaxi
      18. August 2017 07:31

      Und falls Moser und Taschner diesen Kurs kritiklos mittragen, dann haben sie sich schon jetzt als eitle Mitläufer entpuppt.

    • dssm
      18. August 2017 10:17

      @Cotopaxi
      Wenn das nicht toll ist. Wir sind noch Wochen von der Wahl weg, von einer Regierung noch weiter, aber schon wird beim grössten und sich sehr ungünstig entwickelnden Budgetposten die Käseglocke darübergestülpt.
      Das mit dem 'Entfesseln der Wirtschaft' (40%!!!) wird wohl wieder warten müssen, weil sich das Budget ungünstig entwickelt.

    • Cotopaxi
      18. August 2017 10:48

      @ dssm

      Von unpopulären, aber erforderlichen Reformen keine Spur.

      Kurz Aussage über die Zementierung des ungleichen Pensionsantrittsalter kommt Vranitzkys Pensionistenbrief gleich.

    • platon
      19. August 2017 13:31

      Das ist Unsinn! Die verfassungsrechtliche Judikatur besagt, dass ein derartiger Eingriff in das Pensionsantrittsalter der Frauen infolge des verfassungsrechtlichen Vertrauensschutzes einer Übergansfrist (Vorlauffrist) von 5 Jahren bedarf. Rechnet man noch die Frist bis zur Beschlussfassung im Nationalrat (frühestens 2018!) hinzu, dass kann die Änderung des Pensionsantrittes der Frauen um maximal ein Jahr vorverlegt werden - und das nur, wenn sämtliche Frist kürzest möglich ausgenützt werden. Kurz hat daher vollkommen recht!

  40. El Capitan
    18. August 2017 07:26

    Fehler hin, Versäumnis her - beim Vergleich von Kurz- und Kerntruppe sehe ich ein bestimmtes Bild vor mir.

    Einmal ein Flugzeugträger, Besatzung 5.000, 100 Überschalljets, fährt mit 30 Knoten durch die Weltmeere, hohe Feuerkraft.

    Die Konkurrenz ist ein altes Tretboot auf der alten Donau. Am Ufer sitzen ein paar zahnlose Journalisten die mit bemühter Begeisterung "Hopp hopp hopp!" skandieren.

    • franz-josef
      18. August 2017 10:05

      Und auf dem alten, morsch gewordenen Tretboot kreischen und hüpfen bunt bemalte mehr oder weniger bekleidete Angehörig*Innen der 62 Geschlechter, planen die Hochzeit mit ihrem Boot und die Big-Welcome-Party für Millionen Gäste.
      Die Zahnlosen denken derweil über Politischen Islam, und was das eigentlich sein könnte, nach.

      Dann:Stille.

      Denn inzwischen überrollte eine Allahuakbar skandierende Invasion sowohl die zahnlosen Brabbler am Ufer als auch die ihre Lage völlig mißverstehenden Sing-it-loud-and-say-it-clear- Jubelnden auf ihrem Ehe-Boot und schnitt der Einfachheit halber jedem Vorgefundenen den Kopf ab.

      Aber: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..

  41. Ausgebeuteter
    18. August 2017 07:07

    Das konsequent durchgezogene Reißverschlusssystem mit fachlich und politisch unerfahrenen Frauen ist die große Schwäche der Bundesliste und kann nur durch massive Vorzugstimmen ein wenig verbessert werden. Leider wird nicht bekannt, welche Leute die Einladung von Kurz "dankend abgelehnt" haben. War da Andreas Unterberger auch dabei? :-)

    Der PRESSE-Chefredakteur ist jedenfalls froh, dass er neben Taschner und Engelberg nicht noch weitere seiner Kolumnisten verloren hatte. Josef Urschitz oder Franz Schellhorn (jetzt im Think Tank Agenda Austria) - nicht zu verwechseln mit dem NEOS-Mann Josef Schellhorn - wären sicher tolle Leute für Wirtschaft und Finanzen gewesen.

    Weiters fehlt mir noch immer die schon oft von Kurz geforderte Korrektur seiner Aussage, dass der Islam ein Bestandteil Österreichs ist.

    Den Sieg hat Kurz noch nicht in der Tasche, denn erstens wird nun die FPÖ sich kräftig ins Zeug legen und die SPÖ im Verzweiflungskampf mit "besonderen Mitteln" gegen ihre Mitbewerber losziehen.

    Es wird weiter spannend bleiben.

    • Ausgebeuteter
      18. August 2017 07:09

      Korrektur:
      Köstinger hat politische Erfahrung und wird diese auch einbringen.

    • Sandwalk
      18. August 2017 08:37

      "Besondere Mittel" der SPÖ ist gut.
      Es ist anzunehmen, dass dieser Silberdingsbums den Kernsöldnern ein Kochbuch für den erweiterten Guerillakampf hinterlassen hat.
      Da wird noch einiges an Jauche hochsprudeln.

    • G?nter Pollak
      18. August 2017 11:51

      Wenn man nicht gerade ein uneheliches Kind auftreiben kann, wird Silbersteins Büchlein wohl ohne Erfolg bleiben.

      Kern versucht einen "gute Laune" Wahlkampf.

      Kurz hat 2 Frauen im Rollstuhl in seinem Team. Wahre gute Laune zeigt sich bei schwierigen Rahmenbedingungen.

    • Wyatt
      18. August 2017 14:11

      Kurz hat 2 Frauen im Rollstuhl in seinem Team........

      …….und eine der beiden - wie im Ennstal längst bekannt - stellte schon immer "ihren ganzen Mann" im Rollstuhl oder trotz diesen, erst recht!

  42. Flotte Lotte
    18. August 2017 06:34

    OT - immer wenn ich lese "IS bekennt sich", dann denke ich, warum macht die CIA das? Es geht jedenfalls sicher um noch mehr Überwachung - und das ist ja das Hauptinteresse der amerikanischen Geheimdienste: Daten krallen. Sie verfügen über Programme, die man der künstlichen Intelligenz zurechnen darf.

    • Normalsterblicher
      18. August 2017 20:09

      ????

      Die Legitimation zum Datenkrallen "holen" sich CIA und Konsorten über die durch Terrorakte hervorgerufene Verunsicherung, auf die Bekenntnisse kommt es nicht mehr an. Und dass die Terrorakte selber vom CIA und Konsorten initiiert würden, halte ich für weit hergeholt. Dass sie aber an ISIS Mitschuld tragen, schon weniger.

    • Flotte Lotte
      18. August 2017 20:18

      Ahm - zum besseren Verständnis: IS = CIA. Das System "Arabischer Frühling" ist nun in Europa tätig. Russland indes macht dicht...

  43. Herby
    18. August 2017 06:10

    Auf jeden Fall kann man von Elisabeth Köstingern annehmen dass sie als weibliche Politikerin mit Erfahrung reüssiern wird. Welchem Sachgebiet wird sie sich künftig widmen? Im Europaparlament hatte sie mit allen möglichen Themen zu tun, ihr angestammtes Fachgebiet war bisher Landwirtschaft.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%B6stinger

    • Ingrid Bittner
      18. August 2017 08:46

      Und ws hat man von ihr gehört, als sie Europaparlamentarierin war??

    • franz-josef
      18. August 2017 10:10

      Wie sagte Fischler einst? Die heimatlichen Bürger glauben fälschlich, daß man in Brüssel die Interessen seines Herkunftsstaates zu vertreten habe - im Gegenteil, man sei dort Teil der EU und habe ausschließlich deren Gesamtinteressen zu sehen und zu vertreten.

      (Was allerdings ein wenig sperrig zu schucken war, denn in den Köpfen befand sich noch die deutliche Drohung aus dem Beitritts-Werbekampf, wenn Österreich nicht "dabei" sei, könne es auch nicht "mitreden")

      Schwierige Balanceakte.

  44. Dennis
    18. August 2017 02:21

    Das größte Fragezeichen ist das Thema Europarecht. Hier braucht die künftige Regierung wirklich kompetente Persönlichkeiten. Denn jede Koalition, die dieses Land ernsthaft reformieren möchte – sie wird aus Schwarzen und Blauen bestehen müssen – wird zwar auf nationaler Ebene sehr viel verbessern können – das traue ich einer schwarz-blauen Koalition auch zu – aber eben nur bis zu einem gewissen Punkt. Sämtliche zentrale Probleme, mit denen wir uns heute nämlich herumschlagen müssen, haben ihre Wurzeln in der EU und haben Europa in die schlimmste Krise seit 1945 gebracht. Verantwortlich sind dafür neben Fehlkonstruktionen der EU und Fehlern in den EU-Verträgen das Scheitern sämlicher EU-Organe wie Gerichtshof, Kommission, EZB und vor allem auch der EU-Rat, in dem natürlich die Fachminister sitzen, weshalb die nationalen Regierungen genauso schuld sind.
    Diese Probleme muss Österreich auf europäischer Ebene lösen und das könnte es vereint mit anderen Ländern (Visegrád, Kroatien, Slowenien, Restvernunft in Deutschland...), denn Österreich allein hat zu wenig Gewicht.

    Ein paar Beispiele:

    1. EU-Migranten kommen in ihrem neuen EU-Land in kürzerster Zeit in den Genuß aller sozialstaatlichen Leistungen, ohne auch nur einen Cent eingezahlt zu haben. Das ist auf Dauer nicht finanzierbar – und schädigt übrigens auch Rumänien und Bulgarien, aus denen so viele Menschen ausreisen. Nur: Davon müssen wir erstmal die EU überzeugen....
    2. Illegale Zuwanderung: Dazu müssen wir endlich die EU-Außengrenzen schützen.
    3. Terror und Sicherheit: Dafür bräuchte es eine bessere Zusammenarbeit der Geheimdienste.
    4. Beendigung der unverantwortlichen Euro-Politik: Durch die EZB werden Staaten, die sich nicht an den Vertrag von Maastricht gehalten haben (Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich, Portugal...) belohnt und zwar vor allem auf Kosten Deutschlands. Wir erleben zurzeit eine historisch einzigartige Umverteilung von Norden nach Süden, verbunden mit Null-Zinsen und permanenter Geldschöpfung. Ergebnis: Kaputte Unternehmen werden künstlich am Leben erhalten, Deutschland wird irgendwann zahlungsunfähig, Italien und Griechenland werden niemals wettbewerbsfähig. Das führt früher oder später in eine Katastrophe und muss unbedingt abgestellt gehört.
    5. Während die EU-Außengrenzen gut geschützt und verschlossen sein müssen, sollten aber der wirtschaftliche Austausch mit den Nachbarstaaten durch Freihandelsabkommen gefürdert werden. Das wäre viel sinnvoller als all die unnötigen Entwicklungshilfegelder. So könnten sich die Länder, aus denen so viele Flüchtlinge kommen, auch weiterentwickeln.

    • Nestor 1937
      18. August 2017 08:05

      Große Zustimmung Dennis!
      Leider nur 3 Sterne möglich!

    • Cato
      18. August 2017 10:33

      Ebenso - 100% Zustimmung

    • logiker2
      18. August 2017 15:51

      @Dennis, grundsätzliche Zustimmung, aber haben Sie von den derzeit zuständigen Politikern etwas davon gehört, ich nicht. Daher, entweder machen wir mit sollte,müßte, würde usw. weiter oder wir wählen endlich jene welche dafür schon Jahre arbeiten, nämlich die FPÖ. Von den Verräterparteien, die diese katastrophalen Zustände herbeigeführt haben brauchen Sie sich nichts erwarten. Die fahren das Zerstörungswerk der EU weiter, bis es kein Zurück mehr gibt (lt.Junker).

    • Waltraut Kupf
      19. August 2017 11:36

      @logiker2; ich bin Ihrer Meinung. Die EU ist ein Instrument, welches dem Völkerdurchmischungskonzept nach Coudenhove-Kalergi zum endgültigen Durchbruch verhelfen soll. Wer das nicht will und Europa als gewachsene abendländische Kulturgemeinschaft sieht, soll daran mitarbeiten, die EU zur Auflösung zu bringen. Leute wie Merkel, Juncker, Timmermans, Macron etc. etc. sind mitverantwortlich für die katastrophale gegenwärtige Situation, die sich voraussichtlich noch weiter verschlimmern wird. Eigentlich müßte ein Blinder sehen, daß die EU nicht (nur) unfähig ist, sondern daß die scheinbare Unfähigkeit ja durchaus Methode hat. Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg.

    • fredl (kein Partner)
      22. August 2017 10:18

      Den Öxit am besten schon heute, weil morgen kann es für unsere Kinder schon zu spät sein!

    • fredl (kein Partner)
      22. August 2017 10:43

      @dennis, hätte, wäre, könnte, müsste bla bla bla. Wie naiv bist du denn eigentlich, dennis? Die EU ist ein Völkermordinstrument. Die EU versucht doch nicht einmal, die Grenzen zu schützen, weil die Moslemisierung, die Durchmischung mit maximaler Pigmentierung und das Zersetzen der Nationen zu den Hauptzielen der EU und dem abartigen Dreck im Hintergrund zählen, der der EU diktiert, welche Aufträge sie auszuführen hat. Ich find es recht nett, dass du mit dem Auftragsmörder, der dabei ist, dich zu killen, gemeinsame Lösungen finden möchtest, anstatt ihm eine Kugel zwischen die Augen zu jagen. Der Tag, an dem die EU stirbt, wird ein Freudentag für jeden Menschen, der die Freiheit liebt!

  45. kritikos
    18. August 2017 01:37

    Die aufgezeigten "Lücken" in der Personenbesetzung sind nicht so gravierend. Vielleicht hat Kurz Fachleute im Ärmel versteckt. Aber abgesehen davon: Kurz und seine neue ÖVP können sicher nicht alle Bereiche mit Ministern bestücken, denn sein Partner wird natürlich auch seine Leute haben. Wenn nur der Herr Strache nicht umfällt, aber da weder Pilz noch die Pinken und schon gar nicht die Grünen mit der FPÖ wollen, wird eine rot-blaue Regierung Utopie.

    • Flotte Lotte
      18. August 2017 06:38

      Es wird wieder Rot-Schwarz - diesmal halt Schwarz-Rot und für die Zweidrittelmehrheit wird Pilz sorgen. Sie können bei den Wahlen türken, aber wohl nicht in extrem hohem Ausmaß.

    • franz-josef
      18. August 2017 10:18

      Schaumamal. Die ausgerechnet bei der entscheidenden Wahlphase leiderleider nicht klebenden Kleber werden es ja diesmal nicht sein. Die bisher tadellos arbeitende Druckerei wird wohl nun einfach besser aufpassen.

      Bin schon gespannt, was den Wahlbetreibern zur Verhinderung eines Kurswechsels bezw Verhinderung eines Invasions-Stops einfallen wird.

      Nein, ich bin nicht optimistisch.Kurz hat scheint´schon No-Nation-No-Borders auf seine türkische pardon türkise Fahne geschrieben, denn "Österreich" kommt nicht mehr vor.
      Cap denkt über eine besserverkäufliche Islam-Variante nach. Kern - naja, das weiße Hemd ist alles, was als Signal übrigblieb.

      Tja.

    • franz-josef
      18. August 2017 10:27

      Fortsetzung: und das grün- bunte Häuflein von Leuten, von denen man nicht einmal erwarten soll, daß sie auch morgen noch wissen, ob sie grad Mandl oder Weibl oder eine von 6o Varianten sind - , deren Junge vermutlich eh bloß auf Grund der ihnen vermittelten Grenzenlosigkeit orientierungslos zu den Kummerln geflohen sind und sich jetzt -dort als die noch besseren - also die "Plus" Kommunisten beweisen möchten (Geht´s den Flüchtlingen gut, geht´s uns allen gut - was für ein beschämend billig abgekupferter, nein, pardon, zutiefst überzeugender Beweis für Intelligenz , Kreativität und sachliche Kompetenz)...

      ..was grenzenlos gemacht wird, fällt auseinander, zerbröselt, zerrinnt,versickert..





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