Gewalt kommt immer von rechts. Linke sind niemals gewalttätig! Echt jetzt?

Lesezeit: 5:00

Die Rauchschwaden nach den beispiellosen Ausschreitungen in Hamburg hatten sich noch nicht so recht verzogen, da brachen auch schon Erklärbären beiderlei Geschlechts durchs Unterholz, um jede Verwicklung linker Kräfte in die Gewaltorgie zu bestreiten. Allen voran Geistesathleten vom Kaliber eines Martin Schulz, einer Jutta Ditfurth oder eines Ralf Stegner. Letzterer ließ via Internet wissen: "Gewalt von Rechts ist die Regel" und "Demokratische Linke habe überhaupt nix mit kriminellen Gewalttätern gemein."

Wir lernen daraus: Alle bisherigen Erkenntnisse zum Phänomen des roten Totalitarismus bedürfen einer gründlichen Revision. Karl Marx, der in seinen Schriften zwar nie explizit zur Gewalt aufgerufen, diese sicherheitshalber aber auch niemals ausgeschlossen hat, wenn es um die Schaffung seines roten Utopia ging, war demnach schon einmal kein Linker. Wladimir Lenin, der sich an die Verwirklichung der Diktatur des Proletariats machte, natürlich auch nicht. Der Mann entfesselte ja bekanntlich – Hand in Hand mit Männern wie Lew Bronstein – gnadenlose Gewaltorgien. Da Gewalt aber, siehe oben, stets von rechts kommt, waren er und seine mörderische Bolschewikenbande also keine Linken.

Vermutlich wurden sie, gut verdeckt, im Auftrag amerikanischer Plutokraten tätig. Und Josef Stalin, Mao Zedong, Pol Pot oder Ernesto Che Guevara (letzterer fungiert interessanterweise bis in unsere Tage als einer der Säulenheiligen junger und alter linker Irrläufer) hatten mit einer linken Gesinnung sowieso nix zu tun. Diese Männer waren lediglich Symptome bedauerlicher historischer Irrtümer und vermeidbarer Fehlentwicklungen. Mit echter linker Gesinnung hatten sie jedenfalls nicht die Bohne zu tun.

Das gilt natürlich auch für die Nationalsozialisten, die zwar rote Fahnen schwenkten, den Begriff "sozialistisch" im Namen führten, sich als strikt egalitär-kollektivistische Arbeiterpartei betätigten, antikapitalistische, antiklerikale und antiliberale Politik betrieben und deren Protagonisten sich durch die Bank selbst als Linke sahen, aber in Wahrheit natürlich niemals welche waren! Schließlich griffen sie ja zu Gewalt als Mittel zum Zweck und konnten schon allein deshalb keine sein.

Die Parallelen sind unübersehbar: Wenn Moslems Hochhäuser zum Einsturz bringen, Züge in die Luft sprengen oder auf andere Weise Massaker an harmlosen Mitbürgern verüben, hat das mit dem Islam rein gar nix zu tun. Wenn linke Organisationen zu Höllenspektakeln aufrufen, diese vorbereiten und – unter dem wohlwollenden Beifall anderer linker Organisationen – auch verwirklichen, hat das mit linker Gesinnung nix zu tun.

Die Schuld liegt in beiden Fällen immer ganz woanders, als da wären: Kulturrassismus, Ethnozentrismus, Kapitalismus, Neoliberalismus, Globalisierung, Sexismus und die heteronormative Kraft des Faktischen. Allesamt ultrarechts fundierte Phänomene, denn Gewalt kommt niemals von links.

Abgesehen von der empirisch-historischen Evidenz, die den Irrwitz all dieser flügellahmen Versuche zum Freispruch linker Gewalttäter offenbart (schlag nach im "Schwarzbuch des Kommunismus"), lässt sich auch auf theoretischer Ebene leicht der Beweis führen, dass linke Politik niemals ohne Gewalt auskommen kann – in keinem Fall, wiewohl nicht unbedingt Blut fließen muss. Jedenfalls nicht immer und nicht sofort.

Im Mittelpunkt linker Ideologie steht der Egalitarismus. Jede linke Politik ist daher notwendigerweise auf Gleichmacherei gerichtet, die kontrafaktisch gerne als "Gerechtigkeit" und "Fairness" verkauft wird.

Soll jeder gleich viel haben, liegt auf der Hand, dass das ohne (staatlich) erzwungene Umverteilung nicht zu machen ist. Schließlich gibt es eben gescheite und blöde, fleißige und faule Zeitgenossen, die es im Leben unterschiedlich weit bringen. Daher muss dem Tüchtigen genommen werden, um es dem Versager zu geben – und um die Umverteilungsbürokratie zu finanzieren. Dass aber jedermann die Früchte seiner Arbeit mit Typen teilen teilen soll, die selbst nichts dazu beigetragen haben, werden – in Abwesenheit hoheitlicher Zwangsmittel – nicht alle einsehen. Nicht wenige werden ihr rechtmäßig erworbenes Eigentum behalten wollen, um es für sich und ihre Angehörigen zu verwenden.

Also müssen die Erfüllungsgehilfen des sozialistischen Umverteilungsstaates Gewalt gegen diese Menschen anwenden oder ihnen zumindest androhen, um sie zur Herausgabe ihres Eigentums zu nötigen. Ergebnisgleichheit ohne Gewaltanwendung herzustellen, ist ausgeschlossen.

Wie steht es mit den Schalmeienklängen von der Herstellung gleicher Chancen für alle? Auch die muss an der naturgegebenen Verschiedenartigkeit der Menschen scheitern. Einer ist gesund, intelligent, gutaussehend und Spross einer wohlhabenden, bildungsaffinen Familie, ein anderer dagegen körperbehindert, strohdumm, hässlich und Sohn einer crackabhängigen Nutte und eines ungelernten Alkoholikers. Das ist bedauerlich und wird die Aussichten, in seinem Leben etwas zu erreichen, nicht begünstigen. Welche Register müssen also gezogen werden, um ihm "Chancengleichheit" mit der feschen Intelligenzbestie zu garantieren? Selbst durch den Einsatz modernster Medizin, bester Schulen, unter unentwegter Gabe hirnleistungssteigernder Medikamente und dem Einsatz modernster Kosmetika würde in diesem Fall kein Wunder geschehen und Gleichstand zwischen beiden erreicht werden. Und selbst wenn, verbliebe immer noch das Problem des "schlechten Stalls", dem einer der beiden entstammt.

Fassen wir also zusammen: Da man aus behinderten, hässlichen Dumpfbacken eben keine schönen Nobelpreisträger machen kann, muss an der Gegenseite angesetzt werden. Nivellieren lässt sich bekanntlich nur nach unten, niemals nach oben. Chancengleichheit zwischen den beiden Genannten könnte nur bestehen, wenn man dem Schönling das Gesicht zerschlägt, einen Arm amputiert, ihn einer Lobotomie unterzieht und ihn dem (positiven) Einfluss seiner Eltern entzieht. Nur dann könnte der andere mit ihm gleichziehen.

Es gibt übrigens tatsächlich (linke) Phantasien, wonach das Glück der Minderbemittelten durch systematische Benachteiligung der Bessergestellten zu befördern sei. Wie auch immer das wissenschaftlich verbrämt daherkommt (z. B. "Gerechtigkeit als Fairness"/John Rawls oder "Sphären der Gerechtigkeit"/Michael Walzer) – ohne den Staat als Gewalt- und Zwangsanwender klappt´s nicht. Zumindest nicht, solange es Gentechnologen und Fortpflanzungsmedizinern noch nicht gelungen ist, endlich den "Neuen Menschen" zu züchten, auf den die Linke seit jeher wartet.

Wer daher behauptet, Gewalt könne nicht von Linken mit einem reinen Herzen kommen, hat entweder keine Ahnung, oder lügt wie gedruckt. Denn linke Ideologie ist aus offensichtlichen Gründen ohne Gewaltanwendung schlicht nicht umzusetzen. Außerhalb eines Kibbuz jedenfalls niemals und nirgendwo.

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 07:41

    @Andreas Tögel: *******************************************!

    Wieder wunderbar analysiert, ohne irgendetwas ausgelassen zu haben.

    Aber: >> "Es gibt übrigens tatsächlich (linke) Phantasien, wonach das Glück der Minderbemittelten durch systematische Benachteiligung der Bessergestellten zu befördern sei."

    Das steht doch nicht am Ende als Schlußfolgerung, sondern am Anfang und ist die Grundlage jeder sozialistischen Politk. Ich bezeichnete das mit einem einzigen Wort: Neid.

    Denn überall, wo sich der Sozialismus durchsetzen konnte, wurden nicht die Armen reicher, sondern alle ärmer (bis auf eine winzige Schicht von Funktionären, die "gleicher" waren als die anderen).

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 09:07

    Besser kann man es kaum mehr auf den Punkt bringen.
    Auch die Erkenntnis, dass die NationalSOZIALISTISCHE Deutsche ARBEITER Partei links war und von Linken getragen wurde, kann gar nicht oft genug betont werden.

    Der Mensch ist ein natuerliches Wesen und solange man ihm keine Drogen verabreicht, oder einen Willensbeeinflussungschip eingesetzt bekommt, wird er IMMER ein natuerliches Wesen bleiben. Ausgestattet mit gesundem Egoismus fuer sich und die Seinen. Man kaempft eben um sein (gutes) Leben, so ist die Natur, so ist die Evolution und das steckt in den Genen. Und natuerlich gibt es einen starken Umwelteinfluss: Naemlich, dass die Staerkeren, Tuechtigeren und manchmal auch Gluecklicheren selektiert werden.

    Der Sozialismus will diese natuerliche Evolution stoppen und Gesellschaften produzieren, die in Beliebigkeit versinken. Da diese automatisch immer weniger bis nichts produzieren (selber erlebt), weil es keinen Leistungsanreiz mehr gibt, wird der Sozialismus ewig scheitern. Und dabei weitere zig-Millionen Vergewaltigte und Ermordete produzieren.

    Wer das nach so viel gescheiterten Experimenten nicht sieht, wer nicht sieht, dass der Sozialismus in Theorie UND Praxis nicht nur nicht funktioniert, sondern alles kaputtmacht, der ist ein lebender Beweis fuer den gedankenlosen manipulierbaren naiven Menschen. Nichts weiter, es sei denn er gehoerte zu den Profiteuren, der machtgierigen Nomenklatura.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 10:12

    "Wer daher behauptet, Gewalt könne nicht von Linken mit einem reinen Herzen kommen, hat entweder keine Ahnung, oder lügt wie gedruckt" -

    ....die Identitären haben der Frau Schwesig ( die entweder keine Ahnung hat oder wie gedruckt lügt) ein ausgebranntes Auto geschenkt mit dem Hinweis, daß es von Links zerstört wurde.

    Ich fürchte nur, die für mich immer unbegreiflicher tickenden Deutschen werden das gar nicht verstehen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 08:28

    Danke dem Autor!

    Ideologie und Religion sind beinahe das gleiche, ersterer fehlen lediglich irgendwelche Allmächtigen (das sind dann ihre Führer bzw. auch Thesen, die tabu gemacht werden, etwa der heilige Klimawandel).

    Ja, es ist eine fixe Idee, die auf alle Bereiche gemünzt wird - ohne Rücksicht auf Naturgesetze und Logik. Links ist die Stiefmutter Aschenputtels, die ihrem Kind die Ferse abhackt, damit ihr der gläserne Schuh passt. Das tut weh. Mit Gewalt will sie ihre Idee von einer besseren Welt verwirklichen und schafft damit eine neue Hölle. "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein."

    Ideologie kommt nie ohne Diktatur aus. Alle Dikaturen des 20. Jhdts., das man auch das Jhdt. der Ideologien bezeichnen darf, waren links!

    Und logischerweise muss man daher bei dieser Kindesweglegung feststellen: Der eigentliche Sozialismus war noch nie da, vermutlich gibt es ihn gar nicht? Aber es passt ja eben zu diesen Heuchlern, dass sie die Wirklichkeit verleugnen, so auch ihre Gewalttaten, denn sie sind ja die Selbsternannten. Sie nennen sich u.a. "Demokraten" (aber wehe, es gewinn jemand anderer, dann kommt der Schwarze Block) usw. Alles Gute, was bei dieser Religion existiert, besteht ja nur in Worten. Die "Taten" sind andere, nämlich Untaten, andere Menschen etwas aufzuzwingen, was wiederum für sie selbst natürlich nicht gilt. Da gibt es Ausnahmen. So predigen sie Wasser und saufen Wein.

    Die Religion, die alle befällt, nicht nur die "Sozialisten", ist aber die Politische Korrektheit. Sie wird nicht mit Links in Verbindung gebracht, ist es aber. Selbstverständlich wird man darüber in den p.c.scheinheiligen Medien nicht aufgeklärt. Sie zerstört nach und nach die Gesellschaften und bereitet so den Boden für eine neue Ordnung, die totale Diktatur.
    http://de.metapedia.org/wiki/Kulturmarxismus

    Ideologie und Religion ist übrigens immer links; denn echte Rechte haben gar keine Ideologie, vielmehr glauben sie an das Natürliche, an Naturgesetze und Logik. Linke sind auch niemals "liberal" - das sind nur auch solche Bezeichnungen, die ihnen gefallen, denn alles, was sie tun, ist schön reden. Linksliberal ist ein Oxymoron, denn Links steht für höchstmögliche Einmischung und Unterdrückung des Natürlichen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorOMalley
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 10:27

    CHURCHILL : Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz, das Glaubensbekenntniss des Neids

  6. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 13:19

    Ja, Andreas Tögel, Linke kommen ohne Gewalt nicht aus. Es sei denn, die Gegengewalt poliert dem Pöbel derart die Fresse, daß sie sich, feig wie der Mob eben immer schon war, halt fürs desertieren entscheiden. Bobos können das nicht. Deshalb müssen die Anderen, die sich nicht zu unterwerfen bereit sind, sich zur Gewaltausübung verstehen. Andernfalls gibt es linke Diktatur. Wie eben jetzt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Juli 2017 15:45

    A propos Gewalttaetigkeit:

    http://www.krone.at/oesterreich/unbekannter-schlitzt-grazer-34-kehle-auf-im-vorbeigehen-story-579169

    Wenn das so weitergeht und die boese Vermutung stimmt, dann wird der Ruf nach kompromissloser Ausschaffung einer bestimmten Personengruppe wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Und natuerlich: Schuld sind die Rechten, wer sonst?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKapuzerer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2017 10:31

    Was bei den Rechten als Mord und Totschlag gilt
    gilt bei den Linken als freie Meinungsäußerung und Demonstrationsrecht!


alle Kommentare

  1. Kapuzerer (kein Partner)
    23. Juli 2017 10:31

    Was bei den Rechten als Mord und Totschlag gilt
    gilt bei den Linken als freie Meinungsäußerung und Demonstrationsrecht!

  2. Wolfgang Bauer
    22. Juli 2017 09:58

    Großartige Streitschrift! Danke!

  3. kremser (kein Partner)
    21. Juli 2017 13:07

    Ich kann Ihre Aufregung sehr gut verstehen. Aber der G20 Gipfel ist ein Lehrbeispiel aus der Merkel Trickkiste, wie heute Politik gemacht wird. Haben Sie sich schon mal angesehen wieviele und vor allem welche zukunftsweisenden Gesetze während dieser Zeit im deutschen Bundestag verabschiedet wurden. Fantastisch wie hier 99% der Wähler wie in einem Blitzkrieg verarscht wurden.
    Und neben bei hat sie noch den Koalitionspartner böse angeschüttet. Das war die ganze große Bühne.

  4. fxs (kein Partner)
    20. Juli 2017 17:50

    "Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis des Neids." Sir Winston Spencer Churchil

    „Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt.” (Frédéric Bastiat)

    "Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten." (George Bernard Shaw)

    "Je großzügiger du bist, desto mehr spricht sich das herum – was wiederum mehr Menschen motiviert, Afrika zu verlassen. Deutschland kann unmöglich die riesige Anzahl von Menschen aufnehmen, die ihren Weg nach Europa machen wollen." (Bill Gates)

  5. Torres (kein Partner)
    20. Juli 2017 10:35

    Gestern bei Dunja Hayali im ZDF: Der linke Ministerpräsident von Thüringen Ramelow und der "Terrorismusexperte" Sundermeyer waren sich einig, dass es linke Gewalt - zwar selten, aber doch - gibt, die rechte Gewalt aber weit häufiger und gefährlicher sei. Beweis: es gebe viel mehr Verurteilungen rechter Kriminalität (Achtung: nicht "Gewalt") als linker. Bei den Rechten sind es meist Nazi-Schmierereien und -Rufe, bei den Linken echte Gewalt. Und, laut dem "Experten", sei die rechte Gewalt "hinterlistig", d.h. die "Schwachen" werden einzeln und im Geheimen angegriffen, während die Linken das im Zuge von öffentlichen Veranstaltungen und dazu gegen "Starke" (also Polizei) tun.

    • franz-josef
      20. Juli 2017 11:21

      Vor einiger Zeit sickerte durch, daß in D alles Böse, das nicht eindeutig geklärt den Linken zugeordnet werden kann, unter Rechts gezählt wird. Vereinfacht und verdeutlicht:Hakenkreuz geschmiert, Täter unbekannt: "rechte" Untat. Asylantenheim mit Schweinskoteletts beglückt? Rechts. Demos mit Gewalt? Rechts (weil die Linken vermummt nicht erkannt und zugeordnet werden, daher gibt es auch keine linke Gewalt...) und so fort.

      Mehrere linke Gruppen warten bereits in Catania auf das Schiff der Identitären...die Drohungen (twitter) reichen von wüsten Nazi-Schimpfern bis zu Mord.

      Nein, es gibt keine linke Gewalt.

    • Torres (kein Partner)
      20. Juli 2017 12:50

      @franz-josef
      Ja, das habe ich auch schon mehrfach - auch aus berufenem Munde - gehört.

    • Torres (kein Partner)
      20. Juli 2017 13:02

      @franz-josef
      Nachtrag: Und noch etwas in dieser Richtung, sogar aus dem Munde eines Polizisten: Wenn es zu einem Streit mit Tätlichkeiten zwischen einer Person, "die schon länger hier lebt" und einer Person mit Migrationshintergrund kommt, ist das - ganz unabhängig vom Anlass oder Grund der Streitigkeit - immer unter "Rassismus" bzw. "Fremdenfeindlichkeit" einzuordnen.

    • simplicissimus
      21. Juli 2017 11:23

      Unglaublich schaebig dieses linke Verhalten.
      Die Rechnung dafuer wird einmal praesentiert werden.

    • franz-josef
      21. Juli 2017 22:21

      Und immer fehlt die lautstarke Frage, w e r diese Anordnungen erteilt? Nachdem sie nicht vom Himmel fallen und seuchenartig das Verhalten z.B.der Exekutive beeinträchtigen, muß ein Befehl dahinterstecken . Und der Urheber, meinetwegen gleichzusetzen wiederum mit Befehlsempfänger, hat mit Sicherheit einen Namen. Der dahinter auch.

      Nur: diese Fragen werden nirgendwo unüberhörbar gestellt.

  6. Schwerelos (kein Partner)
    20. Juli 2017 09:31

    Zitat Winston Churchill:

    Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz und das Glaubensbekenntnis des Neides.

  7. simplicissimus
    18. Juli 2017 15:45

    A propos Gewalttaetigkeit:

    http://www.krone.at/oesterreich/unbekannter-schlitzt-grazer-34-kehle-auf-im-vorbeigehen-story-579169

    Wenn das so weitergeht und die boese Vermutung stimmt, dann wird der Ruf nach kompromissloser Ausschaffung einer bestimmten Personengruppe wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Und natuerlich: Schuld sind die Rechten, wer sonst?

  8. Politicus1
    18. Juli 2017 14:38

    Ernst Jandl sprach von Lechts und Rinks ...

    Die LINKEN haben halt ein Problem mit allem was RECHTS ist.
    Das fängt mit dem als Kind beigebrachten 'schönen' Handerl - der RECHTEN Hand an, und hört später mir dem RECHTSstaat auf.
    Ganz arg natürlich, dass unterm Hitler ab Herbst 1938 in ganz Österreich der RECHTSverkehr eingeführt werden musste.
    Dass RECHTmäßiges Eigentum besonders schützenswert ist, wird bei linken Randalen wie jüngst in Hamburg spontan außer Kraft gesetzt.
    Auch fängt der Tag schon mies an, wenn man mit dem falschen Fuß - dem LINKEN - aus dem Bett steigt.
    Wenn dann untertags noch eine schwarze Katze von LINKS nach Rechts den Weg kreuzt bringt sie Pech, kreuzt sie aber von Rechts nach Links bringt sie Glück.

    Ich geb's zu, ich bin froh nicht als LINKER in dieser Welt sein zu müssen ...

  9. Helmut Oswald
    18. Juli 2017 13:19

    Ja, Andreas Tögel, Linke kommen ohne Gewalt nicht aus. Es sei denn, die Gegengewalt poliert dem Pöbel derart die Fresse, daß sie sich, feig wie der Mob eben immer schon war, halt fürs desertieren entscheiden. Bobos können das nicht. Deshalb müssen die Anderen, die sich nicht zu unterwerfen bereit sind, sich zur Gewaltausübung verstehen. Andernfalls gibt es linke Diktatur. Wie eben jetzt.

    • reconquistador (kein Partner)
      20. Juli 2017 11:01

      re H. Oswald:
      Dazu habe ich einen erfreulichen Artikel im Netz gefunden: Eine Gruppe der schwarzgekleideten Prätorianer der Linken und Guten verirrte sich nach den Hamburg-Krawallen in die Reeperbahn. Dort wurden sie von den Türlstehern der umliegenden Etablissements mit Baseballschlägern ordentlich verprügelt. Ein Lichtblick!

    • Helmut Oswald
      22. Juli 2017 11:39

      @ reconquistador - das ist die einzig wirksame Medizin gegen diese Krankheit. Es lebe die Reeperbahn. Eviva la muerte e vittorio sempre!

  10. OMalley
    18. Juli 2017 10:27

    CHURCHILL : Sozialismus ist die Philosophie des Versagens, das Credo der Ignoranz, das Glaubensbekenntniss des Neids

  11. franz-josef
    18. Juli 2017 10:12

    "Wer daher behauptet, Gewalt könne nicht von Linken mit einem reinen Herzen kommen, hat entweder keine Ahnung, oder lügt wie gedruckt" -

    ....die Identitären haben der Frau Schwesig ( die entweder keine Ahnung hat oder wie gedruckt lügt) ein ausgebranntes Auto geschenkt mit dem Hinweis, daß es von Links zerstört wurde.

    Ich fürchte nur, die für mich immer unbegreiflicher tickenden Deutschen werden das gar nicht verstehen.

    • oberösi
      24. Juli 2017 17:09

      ist ja direkt ein Wunder, daß aus dem Geschenk der Identitären Zeit, Spiegel, ARD, ZDF nicht eine Drohung gemacht haben, daß es ihrem (Schwesigs) Auto genauso ergehen würde. Und daher die ID-Verantwortlichen nun nicht ihrerseits wegen gefährlicher Drohung, Sachbeschädigung etc. vor Gericht stehen...

    • franz-josef
      24. Juli 2017 18:50

      Kann ja noch kommen...

  12. Bob
    18. Juli 2017 09:22

    Andreas Tögel*************************
    Leider macht sich keiner die Mühe rechts und links genauer zu definieren.

  13. simplicissimus
    18. Juli 2017 09:07

    Besser kann man es kaum mehr auf den Punkt bringen.
    Auch die Erkenntnis, dass die NationalSOZIALISTISCHE Deutsche ARBEITER Partei links war und von Linken getragen wurde, kann gar nicht oft genug betont werden.

    Der Mensch ist ein natuerliches Wesen und solange man ihm keine Drogen verabreicht, oder einen Willensbeeinflussungschip eingesetzt bekommt, wird er IMMER ein natuerliches Wesen bleiben. Ausgestattet mit gesundem Egoismus fuer sich und die Seinen. Man kaempft eben um sein (gutes) Leben, so ist die Natur, so ist die Evolution und das steckt in den Genen. Und natuerlich gibt es einen starken Umwelteinfluss: Naemlich, dass die Staerkeren, Tuechtigeren und manchmal auch Gluecklicheren selektiert werden.

    Der Sozialismus will diese natuerliche Evolution stoppen und Gesellschaften produzieren, die in Beliebigkeit versinken. Da diese automatisch immer weniger bis nichts produzieren (selber erlebt), weil es keinen Leistungsanreiz mehr gibt, wird der Sozialismus ewig scheitern. Und dabei weitere zig-Millionen Vergewaltigte und Ermordete produzieren.

    Wer das nach so viel gescheiterten Experimenten nicht sieht, wer nicht sieht, dass der Sozialismus in Theorie UND Praxis nicht nur nicht funktioniert, sondern alles kaputtmacht, der ist ein lebender Beweis fuer den gedankenlosen manipulierbaren naiven Menschen. Nichts weiter, es sei denn er gehoerte zu den Profiteuren, der machtgierigen Nomenklatura.

    • Helmut Oswald
      22. Juli 2017 11:37

      @ simplicissimus - Sozialisten zu sagen, sie sollten aus besserer Einsicht aufhören, wird mErfahrung nach etwa der gleiche Erfolg beschieden sein, wie Gewohnheitsverbrechern zu erklären, warum es besser für Sie oder andere wäre, mit dem Morden, Vergewaltigen, Betrgüen und Stehlen aufzuhören. Die hören Ihnen nicht zu. Und wenn sie uns zuhörten, dann hören sie deshalb nicht schon auf. Eine gesunde Gesellschaft unterdrückt Gewohnheitsverbrecher und Sozialisten, weil sie ununterscheidbar dieselben Merkmale in sich tragen: sozial schädlich, gewaltbereit ohne Grenzen zu kennen und parasitär, weil selbst untüchtig und vom Raub an anderen lebend. Die kennen keine Grenzen. Wörtlich.

  14. Flotte Lotte
    18. Juli 2017 08:28

    Danke dem Autor!

    Ideologie und Religion sind beinahe das gleiche, ersterer fehlen lediglich irgendwelche Allmächtigen (das sind dann ihre Führer bzw. auch Thesen, die tabu gemacht werden, etwa der heilige Klimawandel).

    Ja, es ist eine fixe Idee, die auf alle Bereiche gemünzt wird - ohne Rücksicht auf Naturgesetze und Logik. Links ist die Stiefmutter Aschenputtels, die ihrem Kind die Ferse abhackt, damit ihr der gläserne Schuh passt. Das tut weh. Mit Gewalt will sie ihre Idee von einer besseren Welt verwirklichen und schafft damit eine neue Hölle. "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein."

    Ideologie kommt nie ohne Diktatur aus. Alle Dikaturen des 20. Jhdts., das man auch das Jhdt. der Ideologien bezeichnen darf, waren links!

    Und logischerweise muss man daher bei dieser Kindesweglegung feststellen: Der eigentliche Sozialismus war noch nie da, vermutlich gibt es ihn gar nicht? Aber es passt ja eben zu diesen Heuchlern, dass sie die Wirklichkeit verleugnen, so auch ihre Gewalttaten, denn sie sind ja die Selbsternannten. Sie nennen sich u.a. "Demokraten" (aber wehe, es gewinn jemand anderer, dann kommt der Schwarze Block) usw. Alles Gute, was bei dieser Religion existiert, besteht ja nur in Worten. Die "Taten" sind andere, nämlich Untaten, andere Menschen etwas aufzuzwingen, was wiederum für sie selbst natürlich nicht gilt. Da gibt es Ausnahmen. So predigen sie Wasser und saufen Wein.

    Die Religion, die alle befällt, nicht nur die "Sozialisten", ist aber die Politische Korrektheit. Sie wird nicht mit Links in Verbindung gebracht, ist es aber. Selbstverständlich wird man darüber in den p.c.scheinheiligen Medien nicht aufgeklärt. Sie zerstört nach und nach die Gesellschaften und bereitet so den Boden für eine neue Ordnung, die totale Diktatur.
    http://de.metapedia.org/wiki/Kulturmarxismus

    Ideologie und Religion ist übrigens immer links; denn echte Rechte haben gar keine Ideologie, vielmehr glauben sie an das Natürliche, an Naturgesetze und Logik. Linke sind auch niemals "liberal" - das sind nur auch solche Bezeichnungen, die ihnen gefallen, denn alles, was sie tun, ist schön reden. Linksliberal ist ein Oxymoron, denn Links steht für höchstmögliche Einmischung und Unterdrückung des Natürlichen.

    • Wyatt
      19. Juli 2017 09:50

      Danke "Flotte Lotte"
      für die treffliche Ergänzung zum Beitrag Andreas Tögels
      **********
      **********
      **********

    • Flotte Lotte
    • blaue Blume
      19. Juli 2017 22:18

      Das Christentum ist nicht links, nur weil ein Franziskus und Konsorten es aus diesem Geiste heraus zerstören – möchte ich anmerken.

    • Flotte Lotte
    • blaue Blume
      20. Juli 2017 21:21

      "soso *g"?
      Nach reiflicher Überlegung kontere ich mit: tztz #ä

  15. Riese35
    18. Juli 2017 07:41

    @Andreas Tögel: *******************************************!

    Wieder wunderbar analysiert, ohne irgendetwas ausgelassen zu haben.

    Aber: >> "Es gibt übrigens tatsächlich (linke) Phantasien, wonach das Glück der Minderbemittelten durch systematische Benachteiligung der Bessergestellten zu befördern sei."

    Das steht doch nicht am Ende als Schlußfolgerung, sondern am Anfang und ist die Grundlage jeder sozialistischen Politk. Ich bezeichnete das mit einem einzigen Wort: Neid.

    Denn überall, wo sich der Sozialismus durchsetzen konnte, wurden nicht die Armen reicher, sondern alle ärmer (bis auf eine winzige Schicht von Funktionären, die "gleicher" waren als die anderen).





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