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Wenn zwei ahnungslose Minister eine „Schulreform“ machen drucken

Lesezeit: 5:30

Es wäre für Bildung und Erziehung der jungen Österreicher hilfreicher gewesen, wenn Bundeskanzler und Wiener Bürgermeister gelernt hätten, sich zu benehmen und auf Gossenvokabel wie Vollkoffer und Vollholler zu verzichten, als all das, was da im sogenannten Bildungspaket langmächtig ausgebrütet worden ist. Dieses nun offenbar endgültig verschnürte Paket – was auch immer in der Politik endgültig sein mag – ist eine rein bürokratische Selbstbefriedigung. Es bringt für Schulen und Kinder absolut nichts wirklich Positives, auch wenn die Kurzzeit-Bildungsministerin jetzt wie ein begeistertes Kind vor Freude hüpft.

Warum hat die ÖVP dem Ganzen doch zugestimmt, obwohl der neue Parteichef  selbst gesagt hat, dass das kein großer Wurf sei (von Rot und Grün können sich Schulen und Schüler ja sowieso seit langem nichts Positives mehr erwarten)? Nun, der Hauptgrund dürfte ein taktischer sein. Sebastian Kurz hat ja ein schon unter Reinhold Mitterlehner – aber durch seinen Freund Harald Mahrer! – ausverhandeltes Paket vorgefunden. Da wollte er der schon intensiv angelaufenen Rotgrün-Propaganda nicht die Freude machen, den Bösewicht zu spielen, der alles blockiert und verhindert.

Ob sich die ÖVP dafür etwas anderes Positives eingehandelt hat? Das angesichts der weltweiten Terroreskalation dringend notwendige Sicherheitspaket etwa? Oder die ebenso dringend notwendigen Zugangsregeln für die Universitäten?

Bisher gibt es dafür keine Anzeichen. Aber dennoch sollte man die Hoffnung vorerst nicht ganz aufgeben. Denn nun muss die SPÖ fürchten, zum Blockierer gestempelt zu werden (die ÖVP hat ja überdies gleichzeitig auch den von einer zweiten SPÖ-Ministerin gewünschten Primärversorgungseinrichtungen zugestimmt).

Wie ist das nun mit den sogenannten Modellregionen für die Zwangsgesamtschulen, die von den (für die Zweidrittelmehrheit ja benötigten) Grünen ins Paket hineinverhandelt worden sind? Ist da die ÖVP nicht total umgefallen, wie viele Medien und auch die FPÖ berichten? Haben da nicht die intelligenzarmen VP-Landeshauptleute aus Westösterreich den Grünen geholfen, die Tür zu dieser Bildungskatastrophe zu öffnen, welche das Gymnasium total kaputt zu machen droht?

Nun, ausgerechnet dieser Vorwurf trifft nur zum kleinen Teil zu. Denn die ÖVP hat da eine entscheidende Demokratiebestimmung hineingebracht: Sowohl die Eltern wie auch die Lehrer jeder teilnehmenden Schule müssen der Einführung einer Zwangsgesamtschule jeweils mit Mehrheit zustimmen. Dabei ist entgegen den früheren Wünschen der Grünen auch vorgeschrieben, dass überdies jeweils mindestens ein Drittel der Wahlberechtigten zustimmen muss (allerdings hatte die ÖVP dafür zuvor 50 Prozent verlangt). Dadurch ist der Politik jedenfalls der Weg abgeschnitten, Lehrer und Eltern durch eine Überraschungsabstimmung mit nur wenigen Teilnehmern zu überrumpeln.

Es ist eigentlich absolut unvorstellbar, dass sich eine solche Mehrheit findet. Selbst wenn Landeshauptleute und Bildungsministerin samt irgendeiner Zeitung eine intensive Gehirnwäsche versuchen sollten, kann ich mir weder bei Eltern noch Lehrern eine Mehrheit vorstellen, die jemals einer solchen Zwangsgesamtschule zustimmen würde. Genau deswegen wollten die Grünen das Ganze ja ursprünglich auch per Obrigkeitszwang durchdrücken.

Das restliche Bildungspaket ist Bürokratengewäsch, weltfremde Theorie oder eine echte Verschlechterung der Schule. Wirklich Tolles und Positives ist nicht zu finden:

  • Da werden Landesschulräte zu Bildungsdirektionen umgetauft, wo aber weiterhin Bundes- und Landeskompetenzen durcheinanderfließen.
  • Noch weniger Sinn hat die generelle Möglichkeit, künftig "Cluster" aus mehreren Schulen zu bilden. Das ist nur bei Kleinstschulen am Land praktikabel. Das wird anderswo aber dazu führen, dass weit über den Dingen schwebende (und ständig im Auto zwischen den Schulen pendelnde) Direktoren keine Ahnung mehr von den einzelnen Lehrern und Klassen haben.
  • Eine besondere Chuzpe ist die nun eingeführte "Autonomie". Diese stellt nichts her, was nicht jetzt schon stattfindet, wo es möglich und sinnvoll ist. Jetzt wird den Direktoren aber halt auch formell das Recht eingeräumt, Lehrer für die Schule zu suchen (nicht aber die viel wichtigere Möglichkeit, sich von unfähigen Lehrern zu trennen!). Das geschieht ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, da ein katastrophaler Lehrermangel auf Grund der Altersstruktur bevorsteht. Zugleich gibt es bei den Jungen viel zu wenig Nachwuchs. Nicht zuletzt deshalb, weil auf Grund einer früheren genialen "Reform" der großen Koalition die Ausbildungszeit der Lehrer an den Hochschulen deutlich verlängert worden ist (als ob die Verweildauer auf der Hochschule irgendetwas damit zu tun hat, ob ein Mensch imstande ist, mit Jugendlichen umzugehen und ihnen Rechnen und Schreiben beizubringen, und ob er selbst die Rechtschreibung beherrscht, was ja auch bei Uni-Absolventen zur Rarität geworden ist). Eine Autonomie, aus dem Leeren zu schöpfen, ist jedenfalls wirklich der reine Pflanz.
  • Noch schlimmer an dem Paket ist in Zusammenhang damit die neue Möglichkeit, die Klassengrößen deutlich zu erhöhen. Das ist pädagogisch sicher keine Verbesserung. Dafür dürfen das jetzt die Direktoren "autonom" machen. Dafür ist ja künftig die Bildungspolitik unschuldig, wenn Direktoren mangels Lehrern und mangels zusätzlicher Ressourcen notgedrungen die Klassen vergrößern müssen. Direktor wird künftig kein sehr begehrter Beruf sein …
  • Die Möglichkeit, dass Schulstunden auch eine anderer Länge als 50 Minuten  haben können – ein weiterer laut bejubelter "Reformerfolg", für den vor allem der naive Neos-Chef Strolz gekämpft hat –, muss weitestgehend reine Theorie bleiben, vor allem überall dort, wo Lehrer von einer Klasse in die andere wechseln müssen. Anders als mit fixen Stundenlängen und Stundenplänen lässt sich nur in der weltfremden Politikertheorie Schule organisieren. Und dort, wo der gleiche Lehrer mehrere Stunden in der Klasse bleibt, hat er schon jetzt die Zeit nach Belieben aufteilen können – er muss aber in Wahrheit immer Rücksicht nehmen, dass seine Kinder nicht laut durch die Gänge toben, während gleichzeitig andere Klassen konzentriert arbeiten sollen.

Ganze Bücher könnte man hinzufügen, was im Gegensatz zu diesen Unsinnigkeiten die Reform alles nicht vorsieht. Keine größere Differenzierung und Vielfalt. Keine Rückkehr zum Leistungsprinzip. Keine Deutschklassen für die Hundertausenden Schüler, die nicht einmal die Unterrichtssprache als Muttersprache beherrschen. Keine demokratische Wahl neuer Direktoren durch Eltern und Lehrer, sondern weiter Einsetzung durch die politische Obrigkeit.

In der Summe ist das der Pfusch, der zu erwarten ist, wenn zwei Minister eine Schulreform verhandeln, die beide Null praktische Ahnung von Schule haben. Außer dass sie halt einst selbst in eine solche gegangen sind.

Aber wie sie sich jetzt alle selbst auf die Schulter klopfen. Das können sie …

PS: Die Fake news zum Tag hat wieder einmal der ORF in der ZiB geliefert. Er hat als Faktum behauptet, dass es jetzt in Vorarlberg eine Gesamtschul-Modellregion geben werde. Ohne mit einem Wort zu erwähnen, dass dazwischen noch die gewaltige Hürde von Lehrer- und Eltern-Abstimmungen liegt. Aber offenbar muss der ORF jetzt täglich eine Niederlage der ÖVP berichten …

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  1. Ausgezeichneter KommentatorCharlesmagne
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 09:05

    Wie schon andernorts geschrieben dient die Verlängerung der Lehrerausbildungszeit vornehmlich einer Verlängerung der Einwirkungszeit der linkslinken Indoktrinationsmaschinerie an den ("pädagogischen") Hochschulen bzw. Fakultäten. Kein Wunder dann also, dass die meisten Lehrer danach den Grünen und deren Zielen sehr gewogen sind und die Lehrkörper mehrheitlich diese Haltung an die Schüler weitergeben, was wiederum zu einer von den Linkslinken erwünschten früher einsetzenden Indoktrination führt.
    Ich spreche aus Erfahrung, habe ich doch vier Kinder, die einen solchen Weg gegangen sind und die mir dadurch intellektuell leider sehr fremd geworden sind. Gottseidank aber nicht emotional.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 09:31

    Der Hetzer namens ORF sollte endlich privatisiert werden.

    Wie geschrieben, ist diese Bildungs-'Reform', nichts Gutes und auch so ein Nullprodukt dieser Koalition, die wahrscheinlich wieder gewählt wird im Herbst, weil die Österreicher sich von den Medien, allen voran dem ORF, verhetzen und desinformieren lassen.^

    Ich hoffe, es ist diese 'Reform' bald abgelöst von einer wirklichen Reform zu Schulvielfalt, Leistungsprinzip, sinnvollem Stoff, wie auch von Dr. Unterberger geschrieben.

    Dazu aber muss diese Koalition weg gewählt werden. Gerade auf dem Bildungssektor nimmt die FPÖ den vernünftigsten Standpunkt von allen ein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 08:09

    Was erwartet man sich von gehirngewaschenen linken Geistesriesen? Eine Verbesserung der Bildung? Oder einen größeren Verwaltungsaufwand mit eingestreuten Hindernissen. Und das nennt sich Bildungsreform. Mit Bildung hat dieser Schmarren absolut nichts zu tun.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 10:29

    Der schwarze Köter wurde türkis angestrichen. Das war jetzt der Versuch, ob er trotzdem noch immer durch den Reifen springt.
    Und siehe da: Er springt!
    Egal wie er gerade angemalt oder geschoren ist.
    Sehr possierlich.
    Wenn der Wähler jetzt nicht bald zur Hundspeitsche greift, wird das Tierchen uns noch durch allerlei Eskapaden und Untugenden erfreuen.
    Mehr oder weniger.

    Faktum ist aber:
    Die alte Bolschewikenhure hat sich liften lassen (wenn das so weiter geht, wird sie bald einen Bart haben...) nur um weiterhin in den Genuß des widerwärtigen Privilegs kommen zu können, den Marxismus im Taumel orgiastischer Verzückung auf den After küssen zu dürfen. Um den sodomitischen Perversionen die Krone aufzusetzen, legt sie sich mehr und mehr mit den Ökobolschewiken ins Bett. Delectat variatio.

    Solange sich rot-schwarz ausgeht, wird es auch kommen.
    Nur zur Erinnerung für die armen im Geiste, die glauben, in der Österreichischen Verräter Partei hätte sich IRGENDWAS geändert!

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 08:11

    Ich traue der Sache nicht. Mit der Home-"Ehe" war es auch Salamitaktik. Es waren Hürden eingebaut, die dann das Gericht gekippt hat. Man hat offenbar bewußt der Bevölkerung etwas vorgegaukelt, das man gewußt hat, daß es nicht halten wird, weil mein ein klares NEIN scheut. Der ÖVP fehlt der klare Wille zu sagen, was sie will. Es ist immer ein Rumgeeiere, wobei am Ende immer die Realisierung eines linken Zieles steht.

    Jetzt ist es wieder so. Vielleicht hält das diesmal vor Gericht. Dann hat die Sache anderswo einen Haken. Eindeutig ist, daß sich die ÖVP lieber mit den Grünen einigt als mit der FPÖ, deren Forderung noch die sinnvollste gewesen wäre.

    Für mich sind das klare Signale der ÖVP Richtung Linkskurs, auch wenn uns anderes vorgegaukelt wird.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRomana
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 09:27

    Lange kreißte der Berg, und dann gebar er eine lächerliche Maus. Diese Maus ist absolut unnütz und bringt der Bildungsministerin und ihrem Adlatus nichts für die Bildung, für die sie zuständig wären. Die Motivation beider Parteien ist nur Taktik. Sie wollen sich nur irgendwelche Ergebnisse auf die Fahnen schreiben können. Die eigentlich Betroffenen, Schüler und Lehrer, interessieren schon lange nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 08:04

    In allen Handlungen ist Kurz linker Gesellschaftspolitik gefolgt. Nichts hat sich geändert. Die ÖVP ist immer noch die Österreichische Verräter Partei.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2017 10:14

    Ich weiß nicht, ob es eine Mehrheit ist, aber es gibt viele Menschen in Östereich, die einen Politikwechsel wollen. 1. Es muß transparent geführt und gehandelt werden und zwar mit Weitblick auf zukünftige Generationen, was ein Ende der Mauscheleien zwischen Parteien und Kammern/Gewerkschaften bedeuten muß. 2. Wir brauchen ein sofortiges Ende einer alles durchdringenden und versiffenden linksgrünen 68er Agenda. Diese ist wie ein Virus, der das gesamte öffentliche Leben infiziert hat.
    Kurz traut man das zu, aber mit diesem knieweichen taktischen Kompromiss, beginne ich stark zu zweifeln, was an dieser ÖVP NEU ist. Kann man eigentlich irgendwo auf die Wiederauflage der großen Koalition wetten!

  2. Ausgezeichneter KommentatorKapuzerer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2017 11:01

    Ich bekenne dass ich ein dummer Mensch bin der außerdem völlig unbelehrbar immer noch der Meinung ist dass Lernerfolge nicht viel mit Geld und auch nicht mit Umbenennung der Schulen, Beispiel Hauptschule in Neue Mittelschule, zu tun hat, sondern mit Lehrern die ihren Beruf können und mit Eltern die den Medienmüll von ihren Kindern fernhalten und ihnen die Grundbegriffe des Benehmens, der Moral, des Fleißes frühzeitig beibringen!

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  1. fxs (kein Partner)
    23. Juni 2017 18:56

    Der Mathematiker Bertrand Russel (Principa Mathematica) erkannte schon 1922:
    „Ausbildungssysteme sind nicht entwickelt worden, um echtes Wissen zu vermitteln,
    sondern um das Volk dem Willen der Herrschenden gefügig zu machen. Ohne ein raffinier-
    tes Täuschungssystem in den Schulen wäre es unmöglich, den Schein der Demokratie zu
    wahren. Es ist nicht erwünscht, dass der normale Bürger selbständig denkt. Weil man der
    Auffassung ist, dass Leute, die selbständig denken, schwer handzuhaben sind. Nur die
    Eliten sollen denken. Der Rest soll gehorchen und ihren Führern folgen, wie eine Hammel-
    herde. Diese Doktrin hat auch in Demokratien alle staatlichen Erziehungssysteme von
    Grund auf verdor

    • fxs (kein Partner)
      23. Juni 2017 18:57

      ben.
      In diesem Sinne ist die neue "Bildungsreform" sicher erfolgreich.

  2. Kapuzerer (kein Partner)
    23. Juni 2017 11:01

    Ich bekenne dass ich ein dummer Mensch bin der außerdem völlig unbelehrbar immer noch der Meinung ist dass Lernerfolge nicht viel mit Geld und auch nicht mit Umbenennung der Schulen, Beispiel Hauptschule in Neue Mittelschule, zu tun hat, sondern mit Lehrern die ihren Beruf können und mit Eltern die den Medienmüll von ihren Kindern fernhalten und ihnen die Grundbegriffe des Benehmens, der Moral, des Fleißes frühzeitig beibringen!

    • Undine
      23. Juni 2017 11:19

      @Kapuzerer

      ***********************************!

      In einer VS in DÖBLING, die mein Enkel von 2003-2007 besuchte, wurde in der 1. Kl. bei jedem neuen Buchstaben, der durchgenommen wurde, den ganzen Tag BUCHSTABEN-GEBURTSTAG gefeiert. Zum Feiern gehört natürlich eine Geburtstagstorte; da eine zu wenig gewesen wäre, mußten die Mütter abwechselnd gleich zwei Torten heranschaffen.

      Am Ende der 1. Kl. stellte sich heraus, daß man mit dem Alphabet nicht ganz durch war---in BLOCKSCHRIFT! Von LESEN KÖNNEN war keine Rede!

      Wir---etwa 45 Schülerinnen!---beherrschten bis Weihnachten die Blockschrift, bis Ostern die Druckschrift, bis Schulschluß die Lateinschrift. Alles OHNE geringsten GELDAUFWAND! Nach dem Krieg!

    • Kapuzerer (kein Partner)
      23. Juni 2017 17:23

      Ja, es wird viel zu viel herumgetrödelt! Man sollte es nicht glauben aber auch im Berufsleben gibt es das. Ein Beispiel: Mitte der 80er Jahre, ich war noch jung, nahm ich an einem Fortbildungskurs (es war bei weitem nicht der einzige) teil der eine Woche dauerte. Das was wir in dieser Woche "lernten" hätte eine fähige Person an einem Tag leicht vermitteln können. Anstatt dessen mußten wir die Themen im "Team erarbeiten" und "im Plenum diskutieren" - wie das so hieß. Eine unglaublich uneffiziente Methode! Wie gesagt, wir trödelten da eine Woche lang herum - aber ganz umsonst war es auch nicht, es hat mir die Augen geöffnet für Uneffizienz! Dieses Übel ist hierzulande leider weit verbreitet -

    • Kapuzerer (kein Partner)
      23. Juni 2017 17:33

      Hätte eigentlich noch was schreiben wollen, der Platz für Nichtmitglieder ist leider begrenzt. Da müßte ich wohl Mitglied werden was mir zu teuer ist und außerdem schreiben andere ja eh all das nieder was weitgehend meine Meinung ist.
      Danke allen die hier schreiben und vernünftige Meinungen vertreten! Eine Oase in der geistigen Wüste der Gegenwart! Danke!
      Möchte hier nicht Einzelne hervorheben um nicht andere zu kränken - aber Undine ist schon Spitze!
      Helmut Oswald hat mir vor einigen Jahren sehr geholfen indem er hier eine sehr wertvolle Literaturliste, ich bilde mir ein extra für mich, erstellt hat!

  3. AppolloniO (kein Partner)
    22. Juni 2017 12:11

    Ich weiß nicht sicher welche die bessere Schulform ist. Nachdenklich stimmt aber:

    >>< b ei allen Vergleichen hat die Langform des Gymnasiums am Besten abge-
    schnitten. Warum wird das Erfolgreiche zerstört?

  4. Torres (kein Partner)
    22. Juni 2017 10:18

    Auch wenn die "Neue ÖVP" hier nur teilweise umgefallen ist: sie hätte zumindest die - absolut sinnvolle - Forderung der FPÖ nach speziellen Deutschklassen für Migranten unterstützen müssen. Offenbar besteht in der ÖVP auch unter Kurz weiterhin der Grundsatz: alles, was von der FPÖ kommt, ist schlecht und daher abzulehnen.
    Voll umgefallen ist die ÖVP allerdings bei einer weiteren linken Forderung: sie hat der blödsinnigen Frauenquote in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen zugestimmt.

  5. soziale Kontrolle (kein Partner)
    22. Juni 2017 09:53

    Warum ist an den Schulen und Unis der nackte Wahnsinn zu Hause?

    "Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten" (Zitat nach Thomas P.M. Barnett - und Richard Coudenhove-Kalergi "Zukunftsrasse"). Und: "sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!” (Zitat nach Thomas P.M. Barnett)

    An den Schulen und Unis werden die Schüler und Studenten degeneriert und an ein Sklavendasein gewöhnt.

  6. McErdal (kein Partner)
    22. Juni 2017 09:12

    ************No Joke! MUST SEE...**********
    zu finden auf y o u t u b e

    Alles nur Einbildung - hihi....................

    Veröffentlicht am 19.06.2017

    The chemtrail conspiracy theory is the incorrect claim that long-lasting trails, so-called "chemtrails", are left in the sky by high-flying aircraft and that they consist of chemical or biological agents deliberately sprayed for sinister purposes undisclosed to the general public. Believers in the theory argue that normal contrails dissipate relatively quickly and that contrails that do not dissipate must contain additional substances.

    • McErdal (kein Partner)
      22. Juni 2017 09:16

      Nachtrag
      Und weil der Luftraum über 7000 Meter über der Erde den AMIS gehört,
      können sie sprühen wie verrückt...................
      Wer hat das unterschrieben von unseren lieben Politdarstellern? H.F.?

  7. McErdal (kein Partner)
    22. Juni 2017 08:40

    ****Londoner Großbrand: Regierung kauft Überlebenden Luxus-Wohnungen******
    zu finden auf e p o c h t i m e s . d e
    Der Regierung muß der Arsch auf Grundeis gehen..........
    Einige Überlebende des Londoner Hochhausbrands werden demnächst unter absoluten Luxus-Bedingungen wohnen: Die britische Regierung kaufte für die Opfer Appartments in einem 2 Milliarden Pfund teuren Wohnblock im Stadtteil Kensington.
    Laut Independent wurden insgesamt 68 Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen von der Regierung in der gehobenen High Street Kensington gekauft.

    Darin sollen Überlebende des Grenfell Tower-Feuers permanent eine Bleibe finden. Die Anlage hat 24-Stunden-Concierge, Privatkino und Swimmingpool.

  8. machmuss verschiebnix
    20. Juni 2017 21:08

    OT:
    Was Oliver Stone da macht - bzw vor hat - wäre eigentlich
    einen Friedensnobelpreis wert. Wofür hat Obama den noch
    gleich bekommen - für das exakte Gegenteil von Frieden stiften:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2017/06/oliver-stones-die-putin-interviews.html

  9. machmuss verschiebnix
    20. Juni 2017 21:04

    Nicht ganz OT:

    falls es jemand noch nicht kennt :

    http://www.acht-austria.com/

  10. hellusier
    20. Juni 2017 17:06

    Wieder ein Schritt mehr in die ÖDR mit minimalistischen Bildung -und Wissenschaftszielen aber ohne nur ein Buchstabe weniger Gender-Sex -Life -Edukation ,weil das ja unter neuer politischer und sozialer Bildung ausgebaut gehört
    damit die Kinder dann viel kritischer gegenüber allen Leistungsanforderungen
    im wirklichen Leben werden - eben sozial-integrativ-matriachalisch bis sie endlich
    quotenkulturell verblödet alles fressen was die sozialistischen Imame via ORF trommeln!

  11. Karoline
    20. Juni 2017 15:47

    Wäre es nicht im Hinblick auf künftige demographische Entwicklungen die allerwichtigste Reform, ein obligatorisches öffentliches Vorschuljahr mit zusätzlichen Deutschkursen, mit grundlegender ganz einfacher Werte-Einführung (etwa Mädchen sind gleich viel wert wie Buben und andere für uns selbstverständliche Verhaltensregeln), sowie mit dem Erlernen von kleinen Volksliedern etc. vorzusehen, ohne welches kein Kind in die erste Volksschulklasse zugelassen werden dürfte (ein privates Kindergartenjahr oder Abwesenheit im Heimatland dürfte nicht als Ersatz zugelassen werden) . Wohl die einzige Möglichkeit, zumindest für künftige Generationen die Grundlagen für ein unserem Land entsprechendes Zusammenleben zu schaffen.

    • franz-josef
      20. Juni 2017 22:15

      Wie soll das gehen? Die Zuwanderer-Kinder haben nicht nur ein Defizit an Deutsch-Kenntnissen, sondern sie leben auch in einer gänzlich anderen Sozialisation. Mit grundlegender Werte-Einführung, wie Sie meinen, kann die Vorschule doch niemals gegen die traditionelle familiäre Kultur der mohammedanischen Zuwanderer ankämpfen, dort gelten völlig andere Regeln, denen das Kind in Vollzeit ausgesetzt ist und die es auch in erster Linie zu befolgen hat.

      Ich halte Ihren Plan für freundlich gemeint. Umsetzen läßt er sich m.E. nicht.

    • kritikos
      20. Juni 2017 23:07

      @
      franz-josef

      und wie stellen Sie sich die Eingliederung dieser Fremdkultur-Kinder vor? Oder haben Sie alle Hoffnung fahren lassen?

    • franz-josef
      21. Juni 2017 00:38

      wenn ich die Erhebung des ital.Innenministeriums zugrundelege, dann sind nur rund 2,6 % der Neuansiedler echte Flüchtlinge. Diese sind, weil in Not, auch eher integrationsbereit und die Vermittlung unserer Werthaltungen hat Aussicht auf Erfolg, FALLS sie in den Familien auch mitgetragen werden. Prognose sehr ungewiß.

      Und ja , meine Hoffnung hält sich in engen Grenzen.

  12. Wolfgang Bauer
    20. Juni 2017 15:28

    Ich muss immer wieder fragen: Was geschieht mit den Privatschulen? Werden diese auch in die Zwangsmaßnahme eingebaut?

  13. steinmein
    20. Juni 2017 13:49

    Sich als GroKo (-dil) von einem Walser erpressen zu lassen, anstatt den Untergang der Lunicekisten abzuwarten, ist für mich ein Zeichen fehlender Voraussicht und mangelnder Strategie.
    Ich wäre neugierig, ob sich Herr Kurz aufringen könnte, ein Rundfunks-Volksbegehren einzuleiten. Das wäre einmal ein Wahlschlager in harmonischen Tönen.

  14. Ingrid Bittner
    20. Juni 2017 13:39

    Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass die Bildungsreform bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen, dass man ihnen schon früh beibringt, wie man rechnet, liest und schreibt, und dass die Anaphabeten oder fast Analphabeten weniger werden, die die Schule nach den 9 Jahren verlassen.
    Ich kann dazu aber in der sogenannten "Reform" nichts finden.
    Die Ministerin hupft wie's Rumpelstilzchen, sie dürfte aber nicht behirnen, dass es um die Kinder geht - so erscheint es mir. Die stünden ja eigentlich im Mittelpunkt, oder seh ich das falsch??
    Wenn man mit Lehrern iinsbesondere langdienenden spricht, dann erfährt man, woran es heutzutage überall krankt. Offenbar haben aber die "Reformer" nicht wirklich mit Lehrern gesprochen, was zu tun wäre.
    Schreibtischtäter, die sich selber feiern, was sie nicht alles reformiert haben, aber wo bleiben die Kinder?

  15. Vayav Indrasca
    20. Juni 2017 13:10

    Man sollte ja keine Ferndiagnosen stellen, aber hier ist es offensichtlich:

    Die "wie ein begeistertes Kind vor Freude hüpfende Kurzzeit-Bildungsministerin" leidet wahrscheinlich unter einer bipolaren Störung (vormals manisch-deperessives Irresein). Anders ist ihr überdrehtes Verhalten nicht zu erklären.

    • franz-josef
      20. Juni 2017 22:17

      Die Berater verlangen derlei offenbar von ihren Zöglingen, siehe tänzelnden BK, Django Mitterlehner schon vergessen? - Dynamik soll damit demonstriert werden -
      bitte keine Diagnosen! Das ist physische Überzeugungsarbeit, keine bipolare Erkrankung!

      - breit grins -

  16. Sensenmann
    20. Juni 2017 10:29

    Der schwarze Köter wurde türkis angestrichen. Das war jetzt der Versuch, ob er trotzdem noch immer durch den Reifen springt.
    Und siehe da: Er springt!
    Egal wie er gerade angemalt oder geschoren ist.
    Sehr possierlich.
    Wenn der Wähler jetzt nicht bald zur Hundspeitsche greift, wird das Tierchen uns noch durch allerlei Eskapaden und Untugenden erfreuen.
    Mehr oder weniger.

    Faktum ist aber:
    Die alte Bolschewikenhure hat sich liften lassen (wenn das so weiter geht, wird sie bald einen Bart haben...) nur um weiterhin in den Genuß des widerwärtigen Privilegs kommen zu können, den Marxismus im Taumel orgiastischer Verzückung auf den After küssen zu dürfen. Um den sodomitischen Perversionen die Krone aufzusetzen, legt sie sich mehr und mehr mit den Ökobolschewiken ins Bett. Delectat variatio.

    Solange sich rot-schwarz ausgeht, wird es auch kommen.
    Nur zur Erinnerung für die armen im Geiste, die glauben, in der Österreichischen Verräter Partei hätte sich IRGENDWAS geändert!

    • keinVPsuderant
      20. Juni 2017 14:21

      Und wenn ihr Kurz mit noch so deftigen Worten versucht runterzuschreiben, auch dieser Stil ist abgelutscht und hängt dem nichtblauen, nichtlinken Wähler beim Hals heraus. Die Mehrheit (gestärkt durch die vom alten Stil angewiderten ehemaligen Nichtwähler) wird dem neuen Stil von Kurz - und es wird diesmal eine Persönlichkeitswahl - die Stimmenmehrheit geben, und dann ist BLAU gut beraten, nicht gar so ausfällig zu sein, sonst wird es schwer, diese Partei ins Boot zu holen, was Kurz jedenfalls plant, soweit ich das sehe.

    • Cotopaxi
      20. Juni 2017 18:50

      Außer Kanzler zu werden, plant Kurz überhaupt nichts. Schon gar nicht Blau-Schwarz oder Schwarz-Blau. Auch er könnte ohne der Zustimmung der Schwarzen Granden nicht mit den Blauen koalieren. Aber diese Absicht hat er ohnedies nicht. Also wird es Rot-Schwarz-Grün werden. Wetten?

    • franz-josef
      20. Juni 2017 22:19

      Wette nicht, glaube dasselbe.

    • glockenblumen
      21. Juni 2017 12:51

      @ keinVPsuderant

      Kurz hat bis jetzt bloß gefordert, angekündigt, viel heiße Luft geredet und NICHTS getan, und behauptet, daß der Islam zu Österreich gehöre, im Geilomobil gefahren......

    • keinVPsuderant
      21. Juni 2017 14:46

      @glockenblume: Und was hat Kurz im Kindergarten gesagt?

  17. kremser (kein Partner)
    20. Juni 2017 10:14

    Ich weiß nicht, ob es eine Mehrheit ist, aber es gibt viele Menschen in Östereich, die einen Politikwechsel wollen. 1. Es muß transparent geführt und gehandelt werden und zwar mit Weitblick auf zukünftige Generationen, was ein Ende der Mauscheleien zwischen Parteien und Kammern/Gewerkschaften bedeuten muß. 2. Wir brauchen ein sofortiges Ende einer alles durchdringenden und versiffenden linksgrünen 68er Agenda. Diese ist wie ein Virus, der das gesamte öffentliche Leben infiziert hat.
    Kurz traut man das zu, aber mit diesem knieweichen taktischen Kompromiss, beginne ich stark zu zweifeln, was an dieser ÖVP NEU ist. Kann man eigentlich irgendwo auf die Wiederauflage der großen Koalition wetten!

    • differenzierte Sicht
      20. Juni 2017 14:26

      Diese Wette würden Sie 100% verlieren! Kurz gewinnt die Wahl und wenn sich BLAU nicht unmöglich aufführt, gibt es SCHWARZ/BLAU!

    • kremser (kein Partner)
      20. Juni 2017 15:18

      Kurz ist ein guter Mann, aber ich trau dieser Ho-Ruck-jetzt-wird-alles-ganz-super Stimmung nicht.
      1. Es gibt (mächtige) großkoalitionär, alternativ, linkskatholisch gepolte Kräfte in der ÖVP.
      2. Die große Koalition ist halt auch sehr gemütlich. Es läuft einfach alles in den eingefahrenen Strukturen weiter.
      3. Kurz will Karriere machen, er will hoch hinaus und er hat auch das Talent. Eine Koaltion mit den Blauen würde fast jede weitere Ambition beenden zumindest in der EU. Schüssel ist hier das lebende Beispiel.

    • eynhuf
      21. Juni 2017 00:46

      @kremser
      So ist es. Auch sind die Wähler doch sehr konservativ. Angesagte Erdrutsche fallen immer viel geringer aus als erhofft.
      Und ob Strache wirklich regieren will? Landeshauptmann wäre viel schöner, am liebsten in Wien.

      Kurz wird nach der nächsten Wahl wahrscheinlich Vizekanzler, mit einem roten Kanzler.

    • differenzierte Sicht
      21. Juni 2017 14:48

      eynhuf: nie und nimmer!

    • McErdal (kein Partner)
      22. Juni 2017 08:59

      @ Kremser
      aus Ihrem Psting zitiert:
      Kurz traut man das zu, aber mit diesem knieweichen taktischen Kompromiss, beginne ich stark zu zweifeln, was an dieser ÖVP NEU ist. Kann man eigentlich irgendwo auf die Wiederauflage der großen Koalition wetten!
      *****KURZ HAT VOR ALLEM EIN GROSSES MAUL - SONST NICHTS******
      Er hat auch angekündigt die muslimischen Kindergärten schließen zu wollen -
      aber vorher hat er den Musels noch ein gesegnetes RAMADAN gewünscht
      wie ernst kann man das P.Bürscherl nehmen ????

  18. socrates
    20. Juni 2017 10:02

    Zeitzeugen aus der Zeit, wie unsere Schulen weltweit ein Vorbild waren, gibt es noch genug um eine gute Schule zu machen. Wenn die nicht erwünscht sind, dann wird die Bildung zerstört und die Fakenews werden nicht erkannt und die Medien regieren uns.
    "Wer wirft mehr Bomben und wer tötet mehr Zivilisten, die Koalition oder die Attentäter?"
    "Das darf man so nicht sehen, die Koalition führt Krieg" war die Antwort.
    Welche Form von Krieg ist das? Kanonenbootpolitik? Die Attentäter führen auch Krieg!
    Einfach aufhören und zurück zum Start, besonders USISRAEL.

    • Ingrid Bittner
      20. Juni 2017 13:42

      Wie bitte soll man Fakenews erkennen können, wenn das sinnerfassende Lesen schon so große Probleme macht???

    • socrates
      20. Juni 2017 18:58

      Ingrid Bittner
      Genau das ist der Zweck der Reformen: Kein sinnerfassendes Lesen.
      Es hat ein wenig gedauert, bis die 68er an den Hebeln der Macht angekommen sind, Bundeskanzler und Minister aus ahnungslosen Nichtmaturanten bestanden und sicher keine Ahnung vom Bildungswesen hatten. Dafür gibt es Matura und Dr.leicht per Dekret.

    • franz-josef
      20. Juni 2017 22:26

      In D wurden - Ulfkotte "Albtraum Zuwanderung" - bereits vor Jahren die Abitur-Noten abgesenkt, damit um 2o % mehr Maturanten vermeldet werden konnten als tatsächlich bestanden hatten. Und ähnliche "Strategien" mehr.

      Gscheite junge Leute heranzuziehen, scheint nicht mehr das Ziel der Bildungspolitik zu sein. Über Gender und Homo zu informieren hat Vorrang vor grundlegenden Kulturfähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Rechnen. Vor Mathematik,Physik,Chemie, Philosophie.
      Vom analytischen Denken, von Denkschulung (Latein-Grammatik!) rede ich jetzt überhaupt nicht mehr.
      Von Freude am Lernen, am Wissenserwerb schon gar nicht.

  19. Josef Maierhofer
    20. Juni 2017 09:31

    Der Hetzer namens ORF sollte endlich privatisiert werden.

    Wie geschrieben, ist diese Bildungs-'Reform', nichts Gutes und auch so ein Nullprodukt dieser Koalition, die wahrscheinlich wieder gewählt wird im Herbst, weil die Österreicher sich von den Medien, allen voran dem ORF, verhetzen und desinformieren lassen.^

    Ich hoffe, es ist diese 'Reform' bald abgelöst von einer wirklichen Reform zu Schulvielfalt, Leistungsprinzip, sinnvollem Stoff, wie auch von Dr. Unterberger geschrieben.

    Dazu aber muss diese Koalition weg gewählt werden. Gerade auf dem Bildungssektor nimmt die FPÖ den vernünftigsten Standpunkt von allen ein.

    • Riese35
      21. Juni 2017 07:58

      ****************************!

      Ja, nur beim ORF bin ich anderer Meinung. Nicht privatisieren, sondern ersatzlos auflösen. Würde er privatisiert, spränge sicher sofort Soros ein.

    • glockenblumen
      21. Juni 2017 12:44

      @ Josef Maierhofer

      *************************************************!!!

  20. Romana
    20. Juni 2017 09:27

    Lange kreißte der Berg, und dann gebar er eine lächerliche Maus. Diese Maus ist absolut unnütz und bringt der Bildungsministerin und ihrem Adlatus nichts für die Bildung, für die sie zuständig wären. Die Motivation beider Parteien ist nur Taktik. Sie wollen sich nur irgendwelche Ergebnisse auf die Fahnen schreiben können. Die eigentlich Betroffenen, Schüler und Lehrer, interessieren schon lange nicht.

  21. Charlesmagne
    20. Juni 2017 09:05

    Wie schon andernorts geschrieben dient die Verlängerung der Lehrerausbildungszeit vornehmlich einer Verlängerung der Einwirkungszeit der linkslinken Indoktrinationsmaschinerie an den ("pädagogischen") Hochschulen bzw. Fakultäten. Kein Wunder dann also, dass die meisten Lehrer danach den Grünen und deren Zielen sehr gewogen sind und die Lehrkörper mehrheitlich diese Haltung an die Schüler weitergeben, was wiederum zu einer von den Linkslinken erwünschten früher einsetzenden Indoktrination führt.
    Ich spreche aus Erfahrung, habe ich doch vier Kinder, die einen solchen Weg gegangen sind und die mir dadurch intellektuell leider sehr fremd geworden sind. Gottseidank aber nicht emotional.

    • Romana
      20. Juni 2017 09:35

      Auch meine Enkelin hat eine PH absolviert und stellt fest, dass die Studierenden in den dortigen Lehrveranstaltungen "gehirngewaschen"wurden, fachlich aber viel zu wenig gelernt haben.

    • phaidros, aus gutem Grund
      20. Juni 2017 18:51

      Studierende? Studenten!

    • Riese35
      21. Juni 2017 08:01

      "Studierende" ist auch sachlich falsch, denn es ist ein Partizip des Präsens, das einen ***aktuellen*** Zustand bezeichnet bzw. sich darauf bezieht. Das paßt nicht zur Zeitform des Verbs.

    • Romana
      21. Juni 2017 08:15

      Riese 35:"Studierende" ist nicht nur ein Partizip Praesens, sondern wird auch immer mehr als Synonym for "Studenten" verwendet, da es das Gendern erspart.

    • Wertkonserve
      21. Juni 2017 08:53

      Wir alteingesessenen Mitblogger ersparen uns auch ohne Partizip Präsenz das Gendern.

    • glockenblumen
      21. Juni 2017 12:45

      @ Riese 35
      @ Wertkonserve

      So ist es! **********************

  22. Nestor 1937
    20. Juni 2017 08:55

    Ist der Herr Mahrer wirklich der Freund des Sebastian Kurz ??
    .
    Ich kanns nicht glauben !

    • Riese35
      21. Juni 2017 08:04

      Warum nicht? Ist das bei Köstinger viel anders? Kurz kommt aus der JVP. Das mögen zwar alle persönlich recht nette Leute sein, sie sind aber alle gehirngewaschen.

  23. Wolfgang Bauer
    20. Juni 2017 08:42

    Wieso meldet nicht das Burgenland eine Gesamtschul-Modellregion an? Immer nur wird Vbg. zitiert?

    • steinmein
      20. Juni 2017 13:42

      Na warum wohl? Weil es dort einen Herrn Walser gibt, der dem Herrn Wallner allerlei Blödsinn einreden kann.

  24. Riese35
    20. Juni 2017 08:11

    Ich traue der Sache nicht. Mit der Home-"Ehe" war es auch Salamitaktik. Es waren Hürden eingebaut, die dann das Gericht gekippt hat. Man hat offenbar bewußt der Bevölkerung etwas vorgegaukelt, das man gewußt hat, daß es nicht halten wird, weil mein ein klares NEIN scheut. Der ÖVP fehlt der klare Wille zu sagen, was sie will. Es ist immer ein Rumgeeiere, wobei am Ende immer die Realisierung eines linken Zieles steht.

    Jetzt ist es wieder so. Vielleicht hält das diesmal vor Gericht. Dann hat die Sache anderswo einen Haken. Eindeutig ist, daß sich die ÖVP lieber mit den Grünen einigt als mit der FPÖ, deren Forderung noch die sinnvollste gewesen wäre.

    Für mich sind das klare Signale der ÖVP Richtung Linkskurs, auch wenn uns anderes vorgegaukelt wird.

    • Sensenmann
      20. Juni 2017 10:36

      Wieso? Die ÖVP zeigt doch permanent, was sie will!

      Linker als der Sozi, ökofaschistischer als die Grünen, meinungseinschränkender und überwachender als die DDR.

    • franz-josef
      20. Juni 2017 22:32

      Die ganz offensichtlich geplant gewesene und nun im Gang befindliche weitere Meinungseinschränkung seitens des Herrn Justizministers&Vizekanzlers muß Kurz wohl gewußt haben, , und daß die Auswahl des lieben ...Brandstetter seitens des Superstars Kurz seine Gründe nicht nur im Liebsein hatte, auch.
      Ergo wußte Kurz um die gewünschte Verschärfung der Verfolgung von Meinungsfreiheit und hat diese vorangetrieben. Aber: hat er nicht auch ZARA unter seinem Dach beherbergt?
      Ergo vertritt Kurz eine politische Richtung, die mir absolut widerstrebt. Ohne Unterstützung wäre er nicht in der jetzigen Position. Also: wer fördert ihn? Wessen Anliegen vertritt der attraktive , publikumswirksame junge Mann

    • Riese35
      21. Juni 2017 20:11

      @franz-josef: ***********************!

      Sehe ich ganz genau so. Man haut hier auf Kern hin und übersieht, daß höchstwahrscheinlich die Entscheidung für einen Linkskurs an der Kurzfront fällt, der im rechten Lager Stimmen einsammeln und dann der Mehrheitsbeschaffer für einen Linkskurs sein wird. Das Packeln mit den Grünen sieht man jetzt schon. Salamitaktik.

  25. Bob
    20. Juni 2017 08:09

    Was erwartet man sich von gehirngewaschenen linken Geistesriesen? Eine Verbesserung der Bildung? Oder einen größeren Verwaltungsaufwand mit eingestreuten Hindernissen. Und das nennt sich Bildungsreform. Mit Bildung hat dieser Schmarren absolut nichts zu tun.

    • glockenblumen
      21. Juni 2017 12:46

      ".. Mit Bildung hat dieser Schmarren absolut nichts zu tun.."

      Wie recht Sie haben!!

  26. Pennpatrik
    20. Juni 2017 08:04

    In allen Handlungen ist Kurz linker Gesellschaftspolitik gefolgt. Nichts hat sich geändert. Die ÖVP ist immer noch die Österreichische Verräter Partei.

    • Romana
      20. Juni 2017 09:29

      Der herbeigesehnte Erlöser ist eine einzige Enttäuschung.

    • keinVPsuderant
      20. Juni 2017 11:08

      Mit viel Boshaftigkeit und Angst um Strache kann man/frau das so sehen!

  27. El Capitan
    20. Juni 2017 07:58

    Unser Dr. A. U. hat völlig Recht. Die "Bildungsreform" ist ein lächerlicher Pfusch. Sie hat mit Bildung rein gar nichts zu tun, und wenn die Länge einer Unterrichtseinheit beliebig sein kann, dann dauert die Schwafelstunde beim Philosophieprofessor nur deshalb länger, damit die schlitzohrigen "Kids" die nachfolgende Mathemstikstunde kürzen können. Was denn sonst.

    Was die Gesamtschule betrifft, so ist das lachhaft, weil niemand weiß, wie die aussehen soll. Alle Lehrer, die sich auskennen, erklären, dass die Lehrpläne von Gymnasium und Mittelschwer schon lange gleich sind. Also was soll das Theater?

    Das Verhalten der Vorarlberger ist leicht zu erklären. Diese Bewohner dieses kleinen aber äußerst produktiven und industriell fortschrittlichen Landes haben immer schon darunter gelitten, wegen einer fehlenden Universität für dumpf und rückständig gehalten zu werden.

    Also wollen sie die Fortschrittlichkeit wie ein Mantra vor sich hertragen und es allen zeigen. Dabei haben sie sich etwas vergallopiert. Mehr ist daran nicht herumzudeuten.

    Die klammheimliche Zustimmung von Kurz zum neuen "Bildungspaket" ist tatsächlich taktischer Natur. Den Blockiert kann nun Kern nicht mehr vorwerfen.

    Auf der Strecke bleiben die Jugendlichen aus den Prekariat, denn die Bildungsbürger machen das, was sie immer schon getan haben: Bildung in erster Linie als Holschuld sehen.

    Im übrigen wird der Lehrermangel immer drückenden, aber Hauptsache wir haben ein "Bildungspaket".

  28. Politicus1
    20. Juni 2017 07:36

    Es fehlen mir sämtliche konkreten Hinweise auf die praktische Umsetzung, wie
    1) welche Eltern können abstimmen?
    auch die der 7. und 8. Klassen, die das Ergebnis gar nicht mehr betrifft?
    deren Kinder noch nicht in der Schule sind, die aber die Zusage für die Aufnahme in die 1. Klasse haben?

    2) Wenn ein Gymnasium in eine NMS umgewandelt wird, was passiert mit den Kindern mit Latein in der 3. Klasse?
    Werden dann zwei Jahr lang eine NMS und eine Gymnasiumunterstufe parallel geführt?

    3) Was passiert mit jenen definitiv angestellten Lehrern, die kein Direktor an seiner Schule haben will? Goibt es jetzt nur noch Kurzzeitverträge für Lehrer für eine konkrete Anstellung an einer Schule?

    Ich glaube, weiter Fragen werden noch folgen.

    PS: Frau Bildungsministerin hat sich vor den Kameras aufgeführt wie ein frisch lackiertes Hutschpferd zu Weihnachten - und so was war einmal Universitätsrektorin ...

    • Pennpatrik
      20. Juni 2017 08:01

      Suchen Sie einmal ihre Publikationsliste.
      Das wird Ihnen alle Fragen beantworten.

    • Cotopaxi
      20. Juni 2017 10:48

      Ihr seltsames Freude-Verhalten fällt mir auch immer wieder auf. Sie hat sich nicht unter Kontrolle.

      Wie steht es übrigens mit ihrem Strafverfahren wegen Untreue oder ähnlichem aus einer früheren Tätigkeit?

  29. differenzierte Sicht
    20. Juni 2017 06:35

    Der Jubel der Linken kommt nur daher, weil sie nun glauben, endlich ihre Gesamtschule flächendeckend einführen zu können. Nachdem sie überzeugt sind, dass das die tollste Schulform ist, denken sie, dass sich das nun die Bevölkerung einreden lässt und z.B. ganz Vorarlberg dem Modell zustimmt. Und wenn ja, wird sich endlich nach einer Evaluierung auch bei uns herausstellen, dass die Leistungen in diesen Schulen hinter den alten Gymnasien und Hauptschulen zurückbleiben. Bis jetzt hatten sie immer die Ausrede, dass die neue Mittelschule behindert wird, da die klügeren Kinder sich in den Gymnasien zusammenschließen, die NMS daher eine "Restlschule" ist.

    • Erich Bauer
      20. Juni 2017 07:33

      Früher nannte man das "Hilfsschule" (Hüfschui)

    • El Capitan
      20. Juni 2017 09:56

      Die Eltern wollen das Gymnasium nicht abschaffen, daher wird sich nichts ändern. Der grüne Ministerpräsident von Baden Württemberg hat übrigens einmal gemeint: "Wer sich am Gymnasium vergreift, überlebt das politisch nicht." Er hat Recht. Die ÖVP muss daher höllisch aufpassen.
      Die Grünen werden es zu spüren bekommen, wenn sie im Oktober auf

    • El Capitan
    • franz-josef
      20. Juni 2017 22:35

      Es wird eben dem allgemeinen Absinken des Durchschnitts-IQs Rechnung getragen.

  30. brechstange
    20. Juni 2017 06:21

    Die Schulmanager der Cluster werden gleich mehr Geld fordern. Wetten?





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