Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen



Jetzt also auch Drozda drucken

Lesezeit: 3:30

Es waren zweifellos Tausende Studenten, welche einst bei ihren „wissenschaftlichen“ Arbeiten ein bisschen geschwindelt, welche die Pflicht zum korrekten Zitieren beim Abschreiben nicht so genau genommen haben. Da ja ohnedies niemand diese Arbeiten ordentlich durchliest; da ja viele Studenten nicht gerade von eigener Genialität geplagt sind, sondern im Bedarfsfall a priori auf die Klugheit anderer zurückgreifen; da ja 1989, als etwa Thomas Drozda sein Diplom-Opus (ausgerechnet über die verstaatlichte Industrie!) abgegeben hat, noch alle elektronischen Möglichkeiten zur Plagiats-Kontrolle in unvorstellbarer Zukunft gelegen sind: Aus all diesen Gründen hat kein Student jemals an die Möglichkeit gedacht, dass Schummeln auffliegen könnte. Oder gar, dass dieses einmal zum Mühlstein werden wird, der Karrieren beenden kann.

Und jetzt trifft ausgerechnet Drozda der nächste Verdacht, den Oberpatron aller politisch-korrekten linken Sittenwächter, jenen Minister, der für die Auswahl eines ebenfalls Plagiats-befleckten (und von jeder Opernerfahrung freien) Gesinnungsgenossen als künftigen Operndirektor verantwortlich ist! Ausgerechnet er hat eine Diplomarbeit geschrieben, von der nun bekannt wird, dass Teile daraus „unter Umständen als Plagiat zu werten“ sind. Das ist schon eine köstliche Pointe der Geschichte.

Gewiss könnte man sagen: Mein Gott, das ist lange her; es gilt die Unschuldsvermutung; es gibt wirklich schlimmerer Delikte; und überhaupt kann man ja auch ohne Uni-Abschluss ein guter Minister sein.

Alles richtig. Aber gerade Drozda&Co stehen für die unerträgliche Heuchelei, wenn anderen Menschen kleine Unkorrektheiten passieren. Gerade sie tun ständig so, als ob sie moralisch überlegen wären. Diese linke Heuchelei ruft sogar ständig den Staatsanwalt an, etwa wenn spätpubertäre Studenten in privaten Chats üble Scherze machen, wenn einfache Bürger in irgendwelchen Postings Unerlaubtes sagen.

Und es waren gerade die Sozialdemokraten und die mit ihnen verbündeten linken Gutmenschen in den Medien, die sich in Deutschland vor einigen Jahren überaus heftig erregt haben, als bei zwei Unions-Ministern Plagiats-Aktionen aus deren Studienzeiten aufgeflogen sind. Und zurücktreten mussten.

Daher hält sich mein Mitleid mit Drozda absolut in Grenzen.

PS: Natürlich haben alle die linken „Aufdecker“-Magazine zur Causa Drozda geschwiegen. Es war verdienstvollerweise Servus-TV, das die Affäre nach außen getragen hat. Immerhin ein Lichtblick in dieser Medienwelt. Die ZiB des ORF berichtet hingegen nicht mit einer Silbe. Drozda ist ja ein Linker. Und Drozda ist ja ein österreichischer und kein deutscher Minister, wo man des Langen und Breiten berichten würde. Natürlich.

PPS: Die Unseriosität Drozdas und die ganze sozialdemokratische Machtpräpotenz waren übrigens schon bei seiner ersten Reaktion vor einer Servus-Kamera zu sehen: Er habe die Uni „beauftragt“, einen an ihn herangetragenen Verdacht zu prüfen. Nun, auch Drozda sollte wissen: Die Zeiten sind zum Glück vorbei, da ein Minister eine Uni mit was auch immer „beauftragen“ könnte. Er kann sie höchstens bitten, ersuchen, fragen. Aber das ist bei Drozda offenbar noch nicht angekommen. Er ist ja als für den ORF zuständiger Minister offenbar gewöhnt, formal unabhängigen Staatsbetrieben Aufträge geben zu können …

PPPS: Ich bin ziemlich froh, dass ich nie eine Diplomarbeit oder Dissertation schreiben musste. Vielleicht wäre ich ja dann auch der Versuchung zu einer bequemen, wenn auch unkorrekten Abkürzung erlegen. Mein schriftlicher Beitrag zur großen Welt der Wissenschaft mit Fußnotenpflicht war lediglich eine 30-seitige Seminararbeit über das Depotgesetz, und die war bloß eine freiwillige Angelegenheit. Juristen mussten seltsamerweise nie etwas schreiben (und lernten es vielfach auch später nie, wie viele Gesetzesformulierungen, Gerichtsurteile und Klagen tagtäglich zeigen), sondern sie mussten nur – nur? – alle zwei oder drei Semester viele Tausende Seiten an Stoff in ihre Köpfe pressen …

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 02:04

    Macht nix. Das Mimentramperl vom Dienst wird sich schon schützend vor diesen Drozkisten stellen, und mit listig funkelnden Äugelchen - ein leichtes Lächeln umspielt den Mund - verkünden, der Trotzdemda oder wie der immer heißen mag, war ja nur 'a bissal kriminell' .. ja freilich, natürlich. Das sind die Leute, die sich für Ministerämter schon empfehlen lassen. So wie dieser Guttenberg, der dafür gleich einmal die Wehrpflicht abgeschafft, da bei den Nordlichtern der - eh scho wissen. Ah so ja, hamma halt a bissal plagiiert der Herr Minister. Na wer braucht denn schon wirklich Leut die sich auskennen tun. Des stört ja in der Politik. Wenn selbst der Pizzamann erklärt, das das Meiste nur Schow ist, na bitte, dann stört die Gscheitzheit eh nur. Die Leut die sich wirklich auskennen, sind sowieso nur Spaßbremser. Also dann, Ring frei für die besten Clowns der Republik ... die Bezahlung soll ja so schlecht nicht sein, für so einen Kopierprofiakademiker.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorszendrey
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 07:26

    Der Mann war ja heute im Ö1 Morgenjournal zu Gast. Nein, nicht zum Thema seiner Doktorarbeit, natürlich zum Thema "Hass im Netz". Kein Wort zu den aktuellen Vorwürfen. Ist ja nicht so wichtig...

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 10:48

    Als Autor einer Dissertation im biochemischen Bereich musste ich seinerzeit dicke und harte Bretter bohren. Abschreiben bzw. Zitieren gab's nur im Kapitel "Material and Methods". Wie sollte ich auch abschreiben, wenn ich an einem Nachweisverfahren gearbeitet habe, das es zuvor nicht gab. _Das_ ist Wissenschaft. Abschreiben ist was für Blender.

    Ich habe schon Diplomarbeiten im Bereich Genderismus und Politikwissenschaften zu Gesicht bekommen. Schauderhaftes Geplapper. Ich ersuche jetzt um ein wenig Nachsicht, wenn ich arrogant daherkomme, aber ich würde mich schämen, mich mit derartigen Dünnbrett-Diplomarbeiten und Dissertation "schmücken" zu dürfen.

    Gesellschaftswissenschaften haben ihre gewissen Daseinsberechtigungen, aber inhaltlich und qualitativ sind sie von Naturwissenschaften, Technik, Mathematik und Informatik weiter weg als das eine Ende der Galaxie vom anderen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 09:50

    Liebe Forumsteilnehmer
    Habt ihr es immer noch nicht begriffen, das Regeln und Gesetze für das linke Gesindel nicht gelten?
    Für unsere lieben Schatzsucher gelten Gesetze schon, aber ihre Eigenen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 08:18

    Mein Lieblingsgeldverteilungsminister hat eine spannende Geschichte. Der wilde Vranitzky boy hat ganz schön im Burgtheater mitgemischt. In einem kleinen Untersuchungsausschuss im Parlament durften/mussten die wichtigsten Zeugen nicht aussagen.
    Jetzt ist er auch noch federführend bei der Presseförderung. Wie lange geht dieser Krug noch zum Brunnen?
    https://kurier.at/kultur/eine-breitseite-gegen-den-vranitzky-boy-drozda/233.031.082

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 08:43

    Peinlich, aber das linke Leben wird ungestört weitergehen, solange sie die Mehrheit bekommen.

    Ich bin überzeugt, es wird da gar nichts passieren.

    Übrigens habe ich das schon im Jänner gelesen in http://www.unzensuriert.at

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2017 08:39

    Schuld an solchen Missständen sind auch die Betreuer ("Doktovater" u.a.), welche begeitend an den Arbeiten teilnehmen. Durch die vielen Veröffentlichungen in der Vergangenheit ist es heutzutage schwer möglich, völlig neue Erkenntnisse zu einem Thema zu bringen. Daher wird auch manches aus anderen Arbeiten zitiert, aber absichtlich (oder auch unabsichtlich) die Quellenangabe vermieden.

alle Kommentare drucken

  1. Anmerkung (kein Partner)
    26. Mai 2017 19:40

    Es sollte einmal eine Dissertation über die Frage geschrieben werden, ob man im sozialistischen Staat nicht sowieso ein Plagiat abliefern muss, um als Akademiker überhaupt in den Machtklüngel aufgenommen zu werden. Ob also jeder, der eine ehrliche akademische Arbeit abliefert, sich für die Politik disqualifizieren würde.

    Der Grund für eine solche Auslese liegt klar auf der Hand: Die Kumpanei macht abhängig und schafft eine verschworene Gemeinschaft. Die gemeinsame unanständige Vergangenheit schweißt die Plagiatoren eng zusammen. Auch schmutzige Einigkeit macht stark.

    Somit wären die anrüchigen akademischen Laufbahnen wichtige Fäden zum Knüpfen des sozialistischen Netzwerks der Macht.

  2. Zraxl (kein Partner)
    25. Mai 2017 21:17

    derStandard.at, 25.5.2017, "Wirtschaftsforscher Ex-Wifo-Chef Kramer über Kreisky, Grasser und politische Interventionen".

    Wenn ich dieses Interview richtig interpretiere, dann gesteht Herr Prof. Kramer hier wissenschaftlichen Betrug seines Instituts, sowie die Anstiftung zu diesem Betrug durch die seinerzeitige Bundesregierung, zum Zwecke der Desinformation der Österreichischen Bevölkerung anlässlich der Abstimmung über den EU-Beitritt.

  3. Corto Maltese
    23. Mai 2017 14:49

    Jeder Doktorand gibt als Vorspann der Arbeit eine Ehrenerklärung ab! Man erklärt dabei ehrenwörtlich die Arbeit ohne fremde Hilfe verfasst zu haben und die Übernahme von Zitaten entsprechend zu kennzeichnen. Dafür gibt es strenge Zitierregeln. Ich habe an meiner Dissertation zwei Jahre geschrieben und Assistenten haben diese für den Professor bereits laufend überwacht und die Einhaltung der Zitierregeln geprüft. Das Abschreiben im akademischen Bereich ist ein schwerer, bleibender Makel.

    • Kurtl aus dem Jenseits
      24. Mai 2017 15:33

      Akkrobaaat schön! Ich bin ja so gut, gscheit und lieb! Und wer's nicht glaubt, is sowas von blöööööd!

  4. Undine
    23. Mai 2017 13:45

    Aus gegebenem Anlaß---ein natürlich durch und durch aufrechter, anständiger, überaus tüchtiger [ ;-)] SOZI-Minister ist verdächtig, seine Diplomarbeit ein bisserl mit fremden Federn geschmückt zu haben!---könnte man schnell ein neues Gesetz basteln: Mit dem "Erwerb" des Geburtsscheines kann zugleich auch ein akademischer Grad verliehen werden. Die Eltern brauchen nur anzukreuzen (damit sind auch die zugezogenen mohammedanischen Analphabeten nicht überfordert!), ob ihr Kind künftig Dr. med., Dr. jur., Dipl-Ing. etc. vor seine Namen setzen kann. Ein schönes, edles, durchaus angemessenes Geschenk von Vater Staat!

    Damit schlüge man gleich mehrere Fliegen auf einmal: In den Schulen, auf den Universitäten gäbe es weniger Arger / Gedränge, und Plagiatsvorwürfe wären komplett auszuschießen.

    • fredl (kein Partner)
      25. Mai 2017 19:52

      Machen die Perser schon lang! In Österreich ist jeder Perser Diplomingenieur oder Dr. med! Noch nicht bemerkt?

  5. Waltraut Kupf
    23. Mai 2017 11:17

    Der Krug geht so lange zu Wasser ...Wenn das entsprechend "gespielt" wird, könnte das die SPÖ wieder etliche Stimmen kosten. Da käme Drozda vielleicht dann doch nicht so glimpflich davon wie z.B. Hahn, dem ja Ähnliches vorgeworfen wurde. Übrigens hat Drozda, wie vielleicht erinnerlich, in der Burgtheatersache Frau Stateczny (die übrigens in Google nicht mehr auffindbar ist) dem Vernehmen nach empfohlen. Die Frage ist, ob und wie weit sie das Bauernopfer in einer Angelegenheit war, von der Drozda vielleicht durchaus Kenntnis gehabt haben könnte. Aber es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Was seine Position im kulturpolitisch (aber auch juristisch) sehr wichtigen Heumarktprojekt betrifft: eine Delegation der Bürgerinitiative Stadtbildschutz hatte einen Termin bei ihm, bei dem sich Drozda vertreten ließ. Der Untergebene teilte mit, es sei zu prüfen, ob der Minister in dieser Angelegenheit eine Weisung erteilen könne. Da im BK ja auch der Verfassungsdienst angesiedelt ist, hätte das längst passieren können. Da hier ein von der Republik insgesamt geschlossener Vertrag verletzt wird, müßte ja eigentlich der zuständige Fachminister in irgendeiner Form tätig werden können. Aber Freundschaft sticht offenbar Recht. Quousque tandem? Noch länger, steht zu befürchten, solange die stets gleichen lernresistenten Leute bei der Wahl die Perpetuierung dieser Zustände unterstützen.

  6. Anonymer Feigling
    23. Mai 2017 11:15

    >> Ich bin ziemlich froh, dass ich nie eine Diplomarbeit oder Dissertation schreiben musste. Vielleicht wäre ich ja dann auch der Versuchung zu einer bequemen, wenn auch unkorrekten Abkürzung erlegen.

    Wie ich meine Diplomarbeit gemacht und geschrieben habe - und ich habe das gewissenhaft gemacht - bin ich niemals nur im entferntesten in die Versuchung gekommen, irgendwo abzuschreiben. Mir ist das Wort "Abschreiben" damals ungekannt gewesen.

    Aber ich bin ja auch kein Linker, sondern ein rechter Mensch! ;-)

    Mir war damals als Student einiges fremd, so wie "Vorlesungen schwänzen".
    Ich habe damals einmal eine Vorlesung um eine Stunde verschieben lassen, weil ich sonst nicht rechtzeitig in die Nachmittagsvorstellung der Oper "Hänsel und Gretel" gekommen wäre". Der Professor hat da mitgespielt!

  7. Sandwalk
    23. Mai 2017 10:48

    Als Autor einer Dissertation im biochemischen Bereich musste ich seinerzeit dicke und harte Bretter bohren. Abschreiben bzw. Zitieren gab's nur im Kapitel "Material and Methods". Wie sollte ich auch abschreiben, wenn ich an einem Nachweisverfahren gearbeitet habe, das es zuvor nicht gab. _Das_ ist Wissenschaft. Abschreiben ist was für Blender.

    Ich habe schon Diplomarbeiten im Bereich Genderismus und Politikwissenschaften zu Gesicht bekommen. Schauderhaftes Geplapper. Ich ersuche jetzt um ein wenig Nachsicht, wenn ich arrogant daherkomme, aber ich würde mich schämen, mich mit derartigen Dünnbrett-Diplomarbeiten und Dissertation "schmücken" zu dürfen.

    Gesellschaftswissenschaften haben ihre gewissen Daseinsberechtigungen, aber inhaltlich und qualitativ sind sie von Naturwissenschaften, Technik, Mathematik und Informatik weiter weg als das eine Ende der Galaxie vom anderen.

  8. Bob
    23. Mai 2017 09:50

    Liebe Forumsteilnehmer
    Habt ihr es immer noch nicht begriffen, das Regeln und Gesetze für das linke Gesindel nicht gelten?
    Für unsere lieben Schatzsucher gelten Gesetze schon, aber ihre Eigenen.

  9. Romana
    23. Mai 2017 09:41

    Eine gute Dissertation beweist, dass der Schreiber Wissen, Urteilsfähigkeit, Kreativität Eigenständigkeit im Denken und schriftliche Ausdrucksfähigkeit besitzt. Wer diese Eigenschaften nicht besitzt und durch eine abgeschriebene wissenschaftliche Arbeit nur vorspiegelt, verdient seinen akademischen Grad nicht und ist auch als Politiker untragbar.

  10. Josef Maierhofer
    23. Mai 2017 08:43

    Peinlich, aber das linke Leben wird ungestört weitergehen, solange sie die Mehrheit bekommen.

    Ich bin überzeugt, es wird da gar nichts passieren.

    Übrigens habe ich das schon im Jänner gelesen in http://www.unzensuriert.at

  11. Ausgebeuteter
    23. Mai 2017 08:39

    Schuld an solchen Missständen sind auch die Betreuer ("Doktovater" u.a.), welche begeitend an den Arbeiten teilnehmen. Durch die vielen Veröffentlichungen in der Vergangenheit ist es heutzutage schwer möglich, völlig neue Erkenntnisse zu einem Thema zu bringen. Daher wird auch manches aus anderen Arbeiten zitiert, aber absichtlich (oder auch unabsichtlich) die Quellenangabe vermieden.

  12. Leopold Franz
    23. Mai 2017 08:18

    Mein Lieblingsgeldverteilungsminister hat eine spannende Geschichte. Der wilde Vranitzky boy hat ganz schön im Burgtheater mitgemischt. In einem kleinen Untersuchungsausschuss im Parlament durften/mussten die wichtigsten Zeugen nicht aussagen.
    Jetzt ist er auch noch federführend bei der Presseförderung. Wie lange geht dieser Krug noch zum Brunnen?
    https://kurier.at/kultur/eine-breitseite-gegen-den-vranitzky-boy-drozda/233.031.082

  13. szendrey
    23. Mai 2017 07:26

    Der Mann war ja heute im Ö1 Morgenjournal zu Gast. Nein, nicht zum Thema seiner Doktorarbeit, natürlich zum Thema "Hass im Netz". Kein Wort zu den aktuellen Vorwürfen. Ist ja nicht so wichtig...

    • Cotopaxi
      23. Mai 2017 07:29

      Deshalb habe ich schon frühzeitig den Radioapparat ausgeschaltet, zu viel Vospernik schadet der Gesundheit!

  14. Helmut Oswald
    23. Mai 2017 02:04

    Macht nix. Das Mimentramperl vom Dienst wird sich schon schützend vor diesen Drozkisten stellen, und mit listig funkelnden Äugelchen - ein leichtes Lächeln umspielt den Mund - verkünden, der Trotzdemda oder wie der immer heißen mag, war ja nur 'a bissal kriminell' .. ja freilich, natürlich. Das sind die Leute, die sich für Ministerämter schon empfehlen lassen. So wie dieser Guttenberg, der dafür gleich einmal die Wehrpflicht abgeschafft, da bei den Nordlichtern der - eh scho wissen. Ah so ja, hamma halt a bissal plagiiert der Herr Minister. Na wer braucht denn schon wirklich Leut die sich auskennen tun. Des stört ja in der Politik. Wenn selbst der Pizzamann erklärt, das das Meiste nur Schow ist, na bitte, dann stört die Gscheitzheit eh nur. Die Leut die sich wirklich auskennen, sind sowieso nur Spaßbremser. Also dann, Ring frei für die besten Clowns der Republik ... die Bezahlung soll ja so schlecht nicht sein, für so einen Kopierprofiakademiker.

    • otti
      23. Mai 2017 09:35

      ein Zusatz, geschätzter Helmut:
      als der Großangriff gegen Guttenberg gestartet wurde, hat Herr Oppermann (SPD)- zu erleben im ZIB2, zu ihm gemeint, "ordentliche Adelige haben früher gewußt, wie eine Schande auszumerzen ist.........."

      Diese Ungeheuerlichkeit ist mir wortgetreu in Erinnerung geblieben.

      (wobei mir keinerlei Verbindung zu Guttenberg nachgesagt werden kann.)

    • glockenblumen
      23. Mai 2017 11:39

      @ Helmut Oswald

      **********************************************!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung