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Die absurden Argumente der Hochhaus-Lobby

Absolut faszinierend, welch abstruse Argumente die Verfechter des geplanten Hochhauses neben dem Wiener Konzerthaus in ihrer Verzweiflung anführen. Diese Argumente zeigen totale inhaltliche Hilflosigkeit – und verstärken zugleich von Tag zu Tag den Eindruck, dass Rotgrün ganz andere Motive für die geplante Verschandelung dieses für Wien so prägenden Schnittpunkts von Jugendstil, Biedermeier und Ringstraßenarchitektur hat, über die man jedoch nicht öffentlich zu reden wagt. Wohl aus Angst vor dem Staatsanwalt.

Wir lernen: Selbst den höchstbezahlten PR-Agenturen und Lobbyisten fallen keine glaubwürdigen Gründe für den Bau des Hochhauses an dieser extrem sensiblen Stelle der Stadt ein. Obwohl sie doch eigentlich trainiert sind und sich dafür hoch bezahlen lassen, jeden noch so horrenden Unsinn zu verkaufen.

Sie argumentieren etwa damit, dass das gegenwärtige Hotel InterContinental hässlich sei.

  • Das ist es in der Tat. Es gehört in die lange Reihe der Bauten der ersten 25 Nachkriegsjahre, wo im Wiederaufbau-Drang ohne jedes Gefühl für Ästhetik möglichst rasch und möglichst viel gebaut worden ist. Daher ist ja auch schon das bestehende Hotel deutlich zu hoch. Jedoch: Noch kein einziger der Pläne für einen Neubau zeigt eine Reduktion der Hässlichkeit. Ganz im Gegenteil. Man sieht nur langweilige 08/15-Architektur. Statt Kreativität zu signalisieren, sind die Pläne von der absoluten Maximierung des umbauten (und verkaufbaren) Raumes diktiert. Dieser erreicht rein mathematisch in einer rechteckigen Schachtel seine größte Ausdehnung. Aber selbst wenn das Projekt kreativer und ästhetischer wäre, bleibt es allein durch seine Größenordnung ein Skandal. Es macht ja sowohl in der Vertikale wie auch in der Horizontale ein Vielfaches der derzeit verbauten Dimension aus.

Nur dieses Projekt kann den Eislaufverein retten.

  • Eine glatte Lüge. Solange die Gemeinde Wien mit gewaltigem Aufwand alljährlich den Wiener Rathausplatz für ein paar Wochen in einen Eislaufverein verwandelt, und solange dort niemand über die Kosten spricht, wäre anstelle des Rathausplatz-Projekts eine einmalige Sanierung des Eislaufvereins billiger und sinnvoller. Steht dieser doch den Eisläufern viel länger zur Verfügung.

Durch das Projekt kann ein zusätzlicher Turnsaal errichtet werden.

  • Ein besonders schwaches Argument. In Wien sind in den letzten Jahren, vor allem durch den Bund, aber auch durch die Gemeinde, zahllose moderne Turnsäle errichtet worden. Zum Teil geschah dies sogar unterirdisch, um das Stadtbild zu schonen (siehe etwa das Piaristengymnasium in der Josefstadt). Aber nirgends wurde wegen eines Turnsaals ein stadtverschandelndes Hochhaus errichtet. Wären den Rathausbonzen wirklich die Sportflächen für die Wiener wichtig, hätten sie etwa einst verhindern müssen, dass zahlreiche Wiener Fußballplätze verschwunden und (dem Rathaus aus offenkundigen Gründen immer sehr sympathischen) Spekulanten zum Opfer gefallen sind. So mussten etwa die in Wien einst erfolgreichen Vereine Wacker und Admira bis nach Niederösterreich abwandern.

Durch das Projekt kann ein Durchgang zwischen Eislaufverein und Konzerthaus eröffnet werden.

  • Kein Mensch braucht diesen Durchgang. Denn man müsste für seine Benutzung auf beiden Seiten des Konzerthauses verkehrsreiche Straßen ohne Ampel durchqueren. Man müsste überdies stadtseitig eine Grünanlage durchqueren. Und man käme auf der anderen Seite nach Überqueren der Straße an einem Gitter an, über das man auf das dort viel niedrigere Gehsteigniveau hinunterspringen müsste.

Ein besonders interessantes Motiv für ihre Zustimmung zum Hochhaus hat laut dem „Falter“, einem den Grünen und dem Rathaus ja sehr nahestehenden Blatt, die grüne Gemeinderätin Birgit Hebein: „Würden die Grünen mit einer Ablehnung des mit der SPÖ akkordierten Heumarkt-Projektes zeigen, dass sie keine Handschlagqualität haben, dann gefährdete das auch die Verhandlungen um die Mindestsicherung. Und etwas für die ungefähr 200.000 Mindestsicherungsbezieher in der Stadt zu erreichen sei entscheidender als 348 grün-interne Nein-Stimmen zum Heumarkt-Projekt.“

  • Wir lernen daraus, welch abenteuerliche Gegengeschäfte zwischen Rot und Grün laufen, die absolut nichts miteinander zu tun haben.
    Wir lernen daraus, dass den Grünen es völlig wurscht ist, wenn Wien vor den Augen aller Welt den Status eines Weltkulturerbes verliert.
    Wir lernen daraus, dass die Grünen in ihrer ideologischen Besessenheit um jeden Preis die ja vor allem Migranten zugutekommende Mindestsicherung fortführen wollen,
        obwohl alle anderen Bundesländer diese schon gekürzt haben,
        obwohl Wien deswegen gerade eine zusätzliche Explosion des Defizits erleidet,
        obwohl jetzt schon mehr als zwei Drittel aller Asylanten nach Wien ziehen.
    Wir lernen daraus: Die Grünen kämpfen also selbst um den Preis der Stadtverschandelung und um den Preis des Ignorierens der „verbindlich“ befragten eigenen Parteimitglieder für etwas, was die große Mehrheit der Wiener ablehnt, und was selbst in der SPÖ von einer wachsenden Gruppe abgelehnt wird.
    Wir lernen daraus: Die Grünen sind sogar zu einer mehrfachen Verhöhnung der Demokratie imstande.

Das enthüllendste Pro-Hochhaus-Argument formulierte aber ein grüner Gemeinderat namens Rüdiger Maresch. Er wird im Falter schlicht so zitiert: „Weil ich will, dass Rot-Grün weiter bleibt“.

  • Wir lernen: Es geht in keiner Weise um die Sache, sondern nur um die Beteiligung an der Regierungsmacht, um die damit verbundenen Posten und Benefizien. Um all das bangen die Grünen so panisch, dass sie sogar das banale Faktum übersehen: Die SPÖ hat in Wahrheit gar keine Alternative, als mit Rot-Grün weiterzumachen. Wegen der Zahlenverhältnisse im Gemeinderat, wegen der tiefen innerparteilichen Kluft bei den Rathausroten, wegen der gemeinsamen Angst der Linken, sich den Wählern zu stellen.

Nun stehen aber - von Rot wie Grün ungeplant - baldige Neuwahlen bevor. Das macht wieder eine Spur Hoffnung. Hoffnung, dass man zumindest bei den Grünen erkennt, welch Harakiri ein Ja zum Hochhaus in einem Wahlkampf ist. Dass sie nun sehen, dass der geplante Weg nicht funktioniert: Jetzt schnell durchziehen, und bis zur nächsten Wahl ist eh alles wieder vergessen..

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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alle Kommentare

  1. McErdal (kein Partner)

    Grüne ernten nun, was sie in Jahren gesät haben:
    Massive sexuelle Übergriffe in grünem Tübinger Szene - Lokal durch Immigranten
    bei michael - ma n n h e i m e r b l og
    Auch das traditionell verschlafene Tübingen hat sich dank der grün-rot-schwarzen Invasionspolitik zu einem öffentlichen Gefahrenherd erster Kategorie entwickelt. Frauen trauen sich nachts nicht mehr aus ihren Häusern aus Angst, Opfer einer sexuellen Straftat durch Immigranten zu werden.
    Doch Grüne weigern sich, Anzeige gegen die Täter zu stellen. Das allein zeigt, wie kaputt unser Land geworden ist.
    >>endlich bereichert



  2. bürgerIn (kein Partner)

    die grünen sind eben lieb und teuer für wien. beruhigend ist, dass sie nun auch ihre ideologische basis verbreitern, indem sie kapitalstarken finanzinvestorInnen - sprich dem früher gepflegten feindbild "den reichen"- luxuswohnungen an bester baulage in wien ermöglichen. sie wissen schon, was dabei herausschaut? natürlich, mehr stimmen bei der nächsten wahl.



  3. Haider

    Es gilt offensichtlich bei den Wr. Grünen ein oberstes Gebot: "Wenn's Wien schadet, dann verfechten wir's bis zum Tod!" Wieviel Haß muß in einer Gruppe stecken, daß sie ihr gesamtes politisches Handeln von solchen Maximen leiten läßt?



  4. franz-josef

    Bin gespannt, wer als nächstes wo und wie ausgetauscht oder aus der Schußlinie genommen wird.

    Der Rücktritt der Frau Glawischnig paßt nicht ganz ins Open-Borders-Personal-Konzept, aber die Hintergründe werden schon noch deutlich werden. Vlt. hat sie die grüne Jugend wirklich so geschafft. Oder ihre zahlreichen Gerichtsverfahren beanspruchen immer mehr ihrer Zeit und Nerven? Daß eine Grüne sich plötzlich ihre Familie mehr widmen möchte? Das gemeine Volk sollte derlei ja - igitt - nicht tun, dazu gibt es bezahlte Sozialingenieure.

    Aber bösen Spaß beiseite - könnte mir vorstellen, Frau G. hat daheim genug zu retten, um beschäftigt zu sein, und dafür, auf solcher Ebene, alles Gute, trotz meiner Grün-Aversionen.



  5. Dr. Faust

    Haben Sie auch von dem Grücht gehört?

    .... Der Arsch von der Frau Vasillakou, ... kuh, ...kuh soll eine Klebstoff-Fabrik sein.



  6. Waltraut Kupf

    Aus gegebenem Anlaß (Rücktritt von Eva Glawischnig) sagen sich viele Leute: warum denn nicht auch gleich Vassilakou? Glawischnig hat nur ihrer Partei geschadet, Vassilakou aber unserer ganzen Stadt gleich in mehrfacher Hinsicht, nämlich durch sinnlose verkehrstechnische Maßnahmen, Ruinierung des Stadtbildes (es ist trotz wertloser Absichtserklärungen mit einer Umgestaltung Wiens in Richtung Denver, Colorado zu rechnen), mangelnde Vertragstreue und Aushebelung des Rechtsstaates durch Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenüber der Öffentlichkeit, Heuchelei in Form von Gewäsch über leistbares Wohnen bei gleichzeitigem Fundraising mittels Investoren, denen (vermutlich nicht zum eigenen Nachteil) fette Geschäfte durch Luxusherbergen zugeschanzt werden, die dann auch noch als im öffentlichen Interesse liegend deklariert werden. Die Annahme, all das werde sich auf künftige Wahlen nicht auswirken wegen des Kurzzeitgedächtnisses der Wähler, dürfte nicht richtig sein. Der geplante (und hoffentlich nicht stattfindende) Baubeginn würde nämlich zeitlich ungefähr mit den nächsten Wahlen zusammenfallen. Den Gegnern des Projekts (die diesbezüglich bestimmt nicht vergeßlich sind) wird es ein Leichtes sein, all die Ungeheuerlichkeiten im Bewußtsein der Bevölkerung zu halten. Die etwas intelligenteren und (oder) redlicheren Grünen, welche bei der Urabstimmung gegen das Projekt votiert haben, werden hoffentlich in der Lage sein, die nötige Verstärkung im Gemeinderat zu finden. Vor allem aber ist in Kreisen von ÖVP und NEOS darauf zu achten, daß Business nicht Kultur sticht.



  7. Bob

    Dei Bemerkung von der scheidenden Glawischnig das mehr Frauen in der Politik zu einer anderen Kultur führe, ist bemerkenswert. Ich denke an die Vaselinkuh, an die Merkel, an die Lunatschek, an die Brauner etc. Die Liste ist endlos weiterzuführen mit Damen der anderen Kultur die Schaden genug angerichtet haben:
    https://www.unzensuriert.at/content/0024053-Wegen-Familie-und-Gesundheit-Glawischnig-wirft-das-Handtuch



  8. Dr. Faust

    Es hallt auf allen Gängen, es dringt aus jeder Ritze der alten Stadtgemäuer das Flehen: "Vasillakou, ... kuh, ...kuh, ...kuh, bitte geh' du auch!"



    • franz-josef

      Verbesserungsvorschlag (angelehnt an Mehr-denn-Jeeee):

      ".. geh AUCH DU!)

  9. Wolfgang Bauer

    Empfehle heute die Krone, Seite 22: Das herrlich stattliche und hochkompetente Finanzweib (Foto dort!) Renate Brauner hat "den Wienern 1,8 Millionen Euro erspart", weil sie ein paar Schweizerfranken- Kredite rückgetauscht hat, wie der Kurs günstiger geworden ist nach der Frankreichwahl. 1.4 Milliarden(!) sind allerdings noch an Kredit vorhanden...

    Bin gespannt, ob auch die Opportunitätskosten so gern vermeldet werden, wenn der SFR vielleicht noch etwas günstiger wird und man zu früh agiert hat. Kann ja sein. Oder jene Nachteile, die entstehen, wenn man letztlich tauschen muss zu noch ungünstigeren Kursen, weil der SFR stärker wird. Kann ja ebenfalls sein, wenn's Italien und andere aufstellt, weil die herbeigesehnte Inflation unerwünscht zu traben beginnt und Draghi die Zinsen nicht mehr tief halten kann.

    Aber warum fordert die gesammelte Rathausopposition aus Anlass dieses Braunerschen Irrsinns nicht die sofortige öffentliche Information über den Gesamtschaden, der - realisiert plus bücherlich - bisher entstanden ist, zusammen mit einer professionellen Sensitivitätsanalyse bei verschiedenen Währungsszenarien SFR/EUR?



    • Dr. Faust

      Bin gespannt, ob man die angebliche Ersparnis am Eindtandskurs bemisst. Wir erinnetn uns, die Frau Finzstadtrat hatte ja erklärt, der 800Mill € Verlust entstehe erst bei der Realisierung und muss deswegen nicht in der Bilanz der St. Wien aufscheinen.

  10. Josef Maierhofer

    Ja, für Macht (und Geld) kann man schon ein Stück Demokratie missachten, kann man schon einige unmoralische Argumente vorbringen, kann man schon die Wiener missachten, oder ?

    Wie meinen der Wähler ?

    Ein Gerücht geistert herum, Frau Glawischnig soll angeblich zurücktreten wollen ...

    Richtig, der Wähler ist gefragt, diese Sippen abzuwählen und sich den Ehrlichen zuzuwenden und das sind die Grünen ganz sicher nicht, wenn man das liest.



  11. dssm

    Als Nicht-Wiener geht mich das wenig an, aber Herrn AUs Hoffnung auf eine Besserung wegen einer zu erwartenden Ohrfeige bei den Wahlen wir sich wohl nicht erfüllen. Die heutigen Grünwähler sind keine liberalen oder konservativen Menschen; ihnen fehlt jede Möglichkeit eigene Fehler einzugestehen und entsprechend das Handeln zu ändern. Wenn den Grünen die Realität nicht passt, dann wird die Realität ignoriert, wenn einem das Ignorieren auf die Füsse fällt, so ist jeder andere schuld und zahlen tun es ohnehin andere.

    Erst wenn man der ganzen Medienlandschaft das staatliche Geld entzieht, kommt eine erste Besserung. Und dann noch kostendeckende(!) Studiengebühren einführen und keinerlei Beihilfen für Studenten (ausser für hochbegabte Leute), damit wird der grüne Nachwuchs weniger. Schlußendlich der Sozialindustrie und sonstigen gutmenschlichen NGOs das Steuergeld entziehen, dazu muss man aber die Betreuungsobjekte erst exportieren, sonst gibt es unschöne Szenen.



  12. Bob

    Bei uns in Österreich wird wie bei allen Linken gelogen, geschmiert und betrogen was das Zeug hält. Aber gegen Orban, der einzige der sich an EU Vorschriften hält wird von der grünen Lunazecke Sanktionen verlangt.
    Ja gehts noch? Haben heutzutage nur mehr kriminelle Vorfahrt?



  13. El Capitan

    Welche Firmen sind denn an dem Projekt beteiligt?

    Schaut einmal genauer hin! Es braucht dann nur noch einen Privatdetektiv, der die Sache unter die Lupe nimmt. Wenn man wirklich will, kann man herausfinden, was da wirklich läuft.

    Wien ist ein großes Dorf. Es genügt, die einschlägigen Lokale abzuklappern, um rauszufinden, wer da mit wem ...

    Verschwörungen funktionieren nur in Gruppen von maximal einem halben Dutzend Personen. Kleingruppen halten dicht. Wenn die Zahl höher liegt, entstehen schon undichte Stellen. Es muss verdammt viel Geld als Dichtungsmasse im Spiel sein, wenn da alles geheim bleiben sollte.

    In der Stadt der AKH-Skandale, der Udo Proksche, der Megadefizite und anderer Skandale funktioniert nichts ohne Schmierseife.



    • El Capitan

      Nachsatz:

      Wenn der Rücktritt von Eva Glawischnig schon Tage vorher bekannt wird, dann müsste es doch möglich sein, den Hochhausknoten aufzumachen.

      Halten da wirklich alle nur aus Angst vor dem Staatsanwalt dicht?
      A geh! Die Wiener Staatsanwaltschaft wäre die letzte Behörde, die da was unternähme.

    • AppolloniO (kein Partner)

      Die Schmierseife als Begründung eine Jahrhundert-Fehlers seitens des Rotgrün-Filzes konnte AU Mangels rauchenden Colts natürlich nicht anführen. Trotzdem ist das sicherlich einer der Hauptgründe.
      Sonst wäre es nicht erklärbar, dass ausgerechnet selbsternannte Umweltschützer einen hässlichen, großkotzigen Betonklotz mitten in Wien befürworten.
      Ebendiese pfeifen aufs Kulturerbe und, fast untergegangen, auf die Verstopfung einer der letzten Frischluftschneisen (Wiental).
      Es ist der Wind vom Wienerwald der uns alle Abgase aus Wien nach Osten und weiter, wegbläst.
      Liebe Wähler: lasst Rotgrün auf der Schmierseife ausrutschen!

  14. differenzierte Sicht

    Ich kenn eine Reihe Wiener - weit weg von Rot/Grün -, die dieses Projekt für ausgesprochen gelungen halten und froh sind, wenn dort endlich das hässliche InterContinental weg ist und das Arial gestaltet wird. Die haben keine Sorge, dass da was noch mehr verschandelt wird, im Gegenteil.



    • Vladimir Schonfarber

      das klingt nach platzierter Message eines bezahlten Spin Schreibers einer vom Projektanten angeheuerten p.r.Agentur.

    • Dr. Faust

      Ha, ha, ha. Von keinem der Vielen, mit denen ich über das Projekt geredet habe, habe ich das gehört.

    • Wyatt

      irgendwie immer wieder heiter, dass sich die Sicht des Systems differenziert nennt!

    • differenzierte Sicht

      "differenzierte Sicht" heißt nur .... etwas abweichend von der Mehrheit der Blogschreiber und manchmal auch vom Blogmaster gesehen. Nicht gleich einen "Systemschreiber" vermuten, wenn's geht!!! Bin kein Wiener, hab nur eine Menge -absolut nichtlinke- Freunde dort.

  15. Leopold Franz

    Vielleicht zerbröselt diese Sache die grüne Bagage von innen. Die 80 Prozent VdBwähler Bobos in Mariahilf wird dieses Orchideenthema nicht vom Barolo aufschrecken.



  16. Wyatt

    ......aber große Sorge in der EU herrscht über die Rechtsstaatlichkeit in Ungarn:

    OT - Auf Premier Viktor Orban steigt der Druck: Ein Sanktionsverfahren gegen Ungarn wird eröffnet!

    "Damit zeigt das Parlament, dass es in seiner Mehrheit nicht mehr gewillt ist, den systematischen Bruch EUROPÄISCHER WERTE durch die Fidesz-Regierung hinzunehmen", sagte die Vize-Präsidentin des EU-Parlaments und Delegationsleiterin der österreichischen Grünen, Ulrike Lunacek.

    Die Kritik an Ungarns Kurs teilt auch Othmar Karas, Delegationsleiter der ÖVP-Fraktion im EU-Parlament. Er gibt aber zu bedenken: "Wenn wir uns um die Rechtsstaatlichkeit in Ungarn Sorgen machen, müssen wir selber auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit bleiben."

    https://kurier.at/politik/ausland/ungarn-eu-parlament-holt-gegen-orban-den-knueppel-aus-dem-sack/264.505.788



    • differenzierte Sicht

      Es wird immer noch mehr verständlich, weshalb Othmar Karas nicht zum Freundeskreis von Sebastian Kurz zählt!! Diese Totengräber der ÖVP muss er so bald als möglich entsorgen.

    • Pennpatrik

      Kurz stimmt - lt. eigenen Aussagen - in EU-Fragen zu 100% mit dem derzeitigen Bundespräsidenten überein. Was wohl heißt, dass er in EU-Fragen noch radikalere Standpunkte als Karas vertritt.

    • differenzierte Sicht

      So, so.... ich hab ganz andere Töne von ihm vernommen!

    • dssm

      Meine Probleme mit Kurz werden immer grösser, denn scheinbar hat der zu jedem Thema etwas gesagt um kurz darauf das Gegenteil zu behaupten? Nun wäre es ja ein positives Zeichen, wenn jemand eigene Fehler erkennt und die Linie ändert, aber egal ob zu Zuwanderung, EU, Quoten … bei allem hat Kurz scheinbar seine Meinung mehrfach geändert.

    • Torres (kein Partner)

      Dieselbe Lunacek ist jetzt Spitzenkandidatin der Grünen für die NR-Wahl. Damit ist die - ohnehin zu erhoffende und zu erwartende - "krachende Niederlage" der Grünen wohl garantiert.

  17. Vladimir Schonfarber

    Wie steht es mit den Informationen, dass innerhalb der grünen Führungsspitze Eva Glawischnig zum Rücktritt gedrängt wird und ihr dafür zum Ausgleich die Nachfolge des bereits jetzt amtsmüde gewordenen Van der Bellen zugesagt wurde?
    Eva Glawischnig sei dazu bereit, weil sie damit die erste weibliche Bundespräsidentin sein könnte.



    • Wyatt

      Frage, ist der von 38,64 % der wahlberechtigten Österreichern gewählte Bundespräsident unabhängig, parteilos ? Oder doch ein Grüner ?
      Der einfach - weil amtsmüde - gegen eine/n andere/n Grünen/Grünin ausgetauscht werden kann ?

    • logiker2

      in einem Linksstaat ist alles möglich, weil das Recht nur gegen RÄÄÄCHTS gilt und das in voller Härte.

  18. FranzAnton

    Hoffentlich geligt es bei sämtlichen künftigen Wahlen, den hochtoxischen, nur mit der Gefährlichkeit von Atommüll vegleichbaren, egalwiemarxistischen Ideologiemüll peu a peu so zu entsorgen, daß dessen Schadwirkung erlischt.



    • Rübezahl

      Die haben sich seit 100 Jahren eingenistet. Das wird eine laaange Kur werden. Mit vielen Amputationen. Vermutlich dauert das 100e von Jahren.

    • Sensenmann

      Der Marxismus ist ein Geschwür. Hartnäckig und allmählich den ganzen Körper von Volk und Land schwächend und vergiftend.

      Wenn man nicht nach altem Brauch mit Feuer und Stahl, also dem chirurgischen Glüheisen ausbrennen will, muss man eben bis ins gesunde Fleisch schneiden.

      Deshalb ist der wichtigste Schritt: Dreht ihnen die Blutzufuhr ab, also das Geld. Was dann jault, gehört zum erkrankten Rand und ist nicht lebensfähig und dort schneidet man sie im zweiten Schritt aus dem Volk heraus. Die sauberen Wundränder werden rasch heilen.

      Ein paar Jahre keine linke Propaganda, keine linken Urteile, keine linken Gesetze, keine linken Lehrpläne und schon ist das Land wieder geradegerückt.





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