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Der Schmäh mit den Quoten drucken

Lesezeit: 28:30

Das Verlangen nach Quoten, nach einem fix reservierten Anteil an attraktiven Posten etwa für Frauen, hat zwei ganz unterschiedliche Motive: erstens eine ideologische Fiktion, über die viel geredet wird; und zweitens sehr handfeste Eigeninteressen jener meist ganz wenigen Menschen, denen diese Posten zugute kommen würden, und einiger anderer Lobbys, über die sehr wenig geredet wird. Diese beiden zentralen Motive lassen sich praktisch hinter jeder Quoten-Forderung oder -Realisierung entdecken. Unabhängig davon, zugunsten welcher scheinbar oder wirklich benachteiligten Gruppe diese Forderung auch erhoben wird; und unabhängig davon, in welchen Bereichen sie konkret durchgesetzt werden soll.

Die theoretische Fiktion hinter dem Quotenverlangen ist die von der totalen Gleichheit aller Menschen. Diese Fiktion bildet den zentralen Eckstein des linksliberalen/postmarxistischen Zeitgeistes vom Ende des 20. Jahrhunderts. Sie ist freilich durch keinerlei wissenschaftliche Erkenntnis bestätigt. Seit Jahrzehnten arbeiten vielmehr seriöse Soziologen, Biologen, Anthropologen, Mediziner und Demoskopen eine Vielzahl von Unterschieden zwischen den Menschen heraus: zwischen Geschlechtern, zwischen Kulturen, zwischen Lebensabschnitten. Die Gleichheitsfiktion wird aber dennoch von ihren Anhängern wie ein religiöses Dogma als absolut nicht hinterfragbares Axiom behandelt. Diese Gleichheits-Fanatiker versuchen jeden, der das anders sieht, zum Extremisten zu stempeln. Das erspart Diskussion und Argumentation.

Um die Gleichheits-Forderung anzubringen, braucht man nur - in welchem Bereich auch immer - eine Diskriminierung zu behaupten. Es genügt die schlichte statistische Beobachtung, dass es in irgendeinem Bereich eine vom allgemeinen Bevölkerungsschnitt abweichende Zusammensetzung gibt. Das ist praktisch überall der Fall, wird freilich nur bei attraktiven Bereichen thematisiert.

Sofort können dann die Eigeninteressen all jener Gruppen laut werden, die unterrepräsientiert sind. Sie brauchen nur noch zu rufen: "Skandal, Diskriminierung! Wir verlangen Quoten!"

Und schon können sich die Rufenden dadurch selber einen konkurrenzfreien und leistungsunabhängigen Zugang zu gut bezahlten Posten und Funktionen verschaffen. Etwa zu Aufsichtsratsmandaten, Universitätsprofessuren oder Abgeordnetensitzen. Dagegen gibt es in weniger attraktiven Bereichen absolut keine Quotenforderungen, obwohl auch dort oft massive Ungleichheiten bestehen. Ich habe jedenfalls noch nie die Forderung gehört, es müsse etwa eine Frauenquote bei Bauern, bei einer städtischen Müllabfuhr oder bei Friedhofswächtern geben. Es gibt auch nirgendwo den Ruf nach zwingenden Männerquoten, wo diese vielleicht sogar besser begründet werden könnten als bei Aufsichtsräten, wie etwa in Kindergärten, Schulen und bei Richterstellen.

Der Quoten-Schmäh funktioniert exzellent. Zumindest solange die – jeder exakten Wissenschaft und jeder konkreten Lebenserfahrung widersprechende – Gleichheits-Theorie von Politik und Medien aus Feigheit voll akzeptiert wird. Dabei ist dieser Schmäh eigentlich eine sehr vordergründige und leicht durchschaubare Macht- und Jobbesetzungs-Strategie ab.

Warum funktioniert er aber dennoch so gut?

Verwechslung von gleicher Würde mit Gleichheit

Ein Hauptgrund des Quotenhypes ist die im gesellschaftspolitischen Diskurs immer wieder und meist durchaus bewusst erfolgende Verwechslung der (unsinnigen) Behauptung von der Gleichheit aller Menschen mit dem aus den Christentum kommenden Postulat der gleichen Würde aller Menschen. Dieses Postulat hat insbesondere in den liberalen westlichen Demokratien auch zur juristischen Verankerung der gleichen Rechte aller Staatsbürger geführt. 

Diese Bürgerrechte finden sich in vielen Verfassungen als das Recht auf „Gleichheit“ aller Bürger „vor dem Gesetz“. Dieses Postulat hat darüber hinaus zur rechtlichen Verankerung von Menschenrechten - die ja keineswegs ident sind mit den Bürgerrechten - auch für Nichtbürger geführt.

Das ist absolut zu begrüßen. Dieses Ja zur gleichen Würde aller sollte heute ein nicht mehr hinterfragbares Axiom jeder ethisch vertretbaren Haltung sein. Dieses Ja ist umso wichtiger, als die Geschichte geprägt war von üblen Verletzungen der gleichen Würde aller Menschen. Man denke an die durch Geburt und Abstammung und nicht durch Leistung determinierten Privilegien der Aristokratie. Man denke an die Verbote für Juden, bestimmte Berufe auszuüben. Man denke an die Privilegierung der Nachfahren von Bauern und Arbeitern im Kommunismus, an die der sogenannten Arier im Nationalsozialismus.

Eine Absage an solche die Würde des Menschen verletzende Diskriminierungen ist nicht nur berechtigt, sondern auch notwendig.

Jedoch hat das Pendel inzwischen – wie es oft bei gesellschaftlichen Prozessen passiert – in die Gegenrichtung ausgeschlagen. Die Absage an Verletzungen der Menschenwürde wurde stillschweigend in eine Absage an alle berechtigten und oft auch notwendigen Differenzierungen umgewandelt. Aus der bei allen Menschen gleichen Würde – die man sowohl auf das Christentum wie auch auf die Aufklärung zurückführen kann – wurde so die absurde Idee der Gleichheit aller Menschen. Und mit Hilfe dieser Idee wurde aus dem legitimen Postulat der Chancengleichheit ein solches der Ergebnisgleichheit. Mit diesem Postulat werden nun alle existierenden, sinnvollen und legitimen Unterschiede bekämpft. Die Idee der Ergebnisgleichheit ist ideale Basis für ein totalitäres System - in dem nur verschwiegen wird, dass am Ende die Nomenklatura der Machthaber alles andere als ergebnisgleich dasteht, sondern enorm privilegiert.

Die Fiktion vom sozialen Geschlecht

Im Bereich Mann-Frau kamen dazu noch die besonders absurden und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechenden Theorien einiger Extremisten über das "soziale Geschlecht". Diese Theorie behauptet ohne jeden Beweis, dass es keinerlei genetisch determinierten Unterschiede zwischen Mann und Frau gäbe, sondern dass das Geschlecht frei wählbar wäre.

Diese Theorie ist die derzeit weitaus erfolgreichste Ausformung der Es-gibt-keinerlei-Unterschiede-zwischen-den-Menschen-Lüge. Sie hat zur Schaffung vieler einträglicher Genderlehrstühle für die einschlägigen Aktivistinnen geführt. Die völlig überforderten Uni-Rektoren haben sich nur in wenigen Fällen getraut, die Unwissenschaftlichkeit der dort verbreiteten Theorien zu thematisieren. Die anderen fürchten, sonst gleich selbst als böse Machos oder Diskriminierer gegeißelt zu werden.

Dabei ist freilich unbestreitbar, dass viele Männer wirkliche Machos waren oder sind, dass sie lange Frauen die Gleichberechtigung abgesprochen und genommen haben. Genau aus dem darob entstandenen schlechten Gewissen, aber auch aus einer anerzogenen kavalierartigen Höflichkeit heraus haben sie nie gewagt, dem Genderismus mit seiner Fiktion vom sozialen Geschlecht entgegenzutreten.

Diese Bewegung ist noch aus einem weiteren Grund so erfolgreich: Mit der Bezeichnung "Gender" operiert vor allem in der Medizin eine ernstzunehmende wissenschaftliche Disziplin, die den zahllosen physischen und psychischen Unterschieden zwischen Männern und Frauen nachgeht. Diese Unterschiede sind, so die moderne Forschung der letzten Jahre größer, als man lange geglaubt hat, und führen zu immer mehr unterschiedlichen Therapien.

Freilich: Gerade diese moderne Gender-Medizin entlarvt die politologische Gender-Theorie von der totalen Gleichheit noch weiter. Aber dennoch hat sie zugleich - auf Grund der gleichen semantischen Bezeichnung - absurderweise zusätzlich bei der Etablierung in den politologischen-geisteswissenschaftlichen Bereichen geholfen.

Das Schicksal der Theorien

Im Grenzbereich zwischen Ideologie, Metaphysik, Aberglauben und Wissenschaft tauchen immer wieder neue skurrile Ideen auf. Auch Kommunismus und Nationalsozialismus haben sich ja einst mit einem wissenschaftlichen Mäntelchen getarnt.

Andererseits sind auch immer wieder seriöse und wissenschaftlich beweisbar gewordene Ideen zuerst als exzentrische Verirrung angesehen worden. Daher sind alle neuen Ideen und Theorien zuerst anzuhören und zu überprüfen. Sie sind jedoch auch zu verwerfen, sollten sie wissenschaftlich widerlegt werden. Diese Widerlegung ist bei der Idee vom „sozialen Geschlecht“ auch längst passiert – aber ohne dass es die hohl und feige gewordenen Universitäten gewagt hätten, sie offiziell so zu verwerfen wie etwa die Astrologie. Die institutionalisierte Wissenschaft ist ein Angsthase, wenn sie mächtige politische Kräfte spürt.

Es geht freilich längst nicht mehr nur um die Verteidigung der Wissenschaftlichkeit. Die Soziale-Geschlechts-Theorien und die Quoten- und Gleichmacher-Politik haben schon zu schweren gesellschaftlichen Schäden und konkreten Kosten geführt, denen keinerlei Vorteile gegenüberstehen.

Keine Erfolge der existierenden Quoten

In vielen Ländern gibt es in Bereichen der Verwaltung und Gesetzgebung sowie in Universitäten seit Jahrzehnten verordnete Quoten. Dennoch könnte niemand behaupten, dass heute auch nur ein einziger dieser erfassten Bereiche dadurch besser dastünde. Dabei wäre das fast der einzige legitime Beweis für die Berechtigung von Quoten. Aber ganz im Gegenteil: Verwaltung, Politik und Universitäten haben sich gerade dort schlecht entwickelt, wo es Quoten gibt. Und die Vermutung ist groß, dass das bisweilen genau deshalb als Folge eingetreten ist. Wenn man bei Neubesetzungen nicht mehr nach den Besten suchen darf, sondern primär nach jemanden, der in eine Quote passt, dann wird auch das Gesamtergebnis zwangsläufig schlechter.

Das weiß auch die Quoten-Lobby offensichtlich sehr genau. Denn sonst würde sie zumindest versuchen, die Erfolge herauszuarbeiten, wo etwa in der höheren Beamtenschaft, in Parlamenten, Parteien oder Universitäten die verbindlichen Frauen-Quoten schon längere Zeit gelten. 

Dieser Nachprüfung geht man jedoch bewusst aus dem Weg. Stattdessen wird schon der wachsende Anteil von Frauen in diesen Bereichen an sich als Erfolg dargestellt. Die Auswirkungen auf die Qualität der Leistung der betroffenen Institutionen werden hingegen nicht  hinterfragt. Diesbezügliche Studien werden sogar a priori als politisch inkorrekt sowohl von Politik wie auch universitärer Szene verhindert. Dabei scheinen etwa die globalen Rankings zu zeigen, dass gerade jene Universitäten zurückfallen, die eine starke Quotentendenz haben.

Quoten sind aber nicht nur deshalb abzulehnen, weil jeder wissenschaftliche wie auch empirische Beweis für Sinn und Nutzen fehlt. Sie sind auch moralisch problematisch. Denn wo auch immer man genauer hinschaut, sind sie eine egoistische Geiselnahme der durchaus bestehenden Benachteiligungen von Frauen in etlichen Bereichen und etlichen Ländern dieser Welt durch kleine pseudoelitäre Gruppen.

Benachteiligungen der Frauen

Diese wirklich existierenden Benachteiligungen gibt es etwa für viele Frauen, die auch Mütter sind. Sie bestehen noch viel mehr für die Frauen in der Dritten Welt. Und am meisten für Frauen im Islam. Diese Frauenbenachteiligungen werden zwar rhetorisch von der feministischen Agitation angesprochen, aber die Quotenregelungen helfen den betroffenen Frauen nicht einmal minimal. Sie helfen immer nur einer kleinen akademisch gebildeten Oberschicht von meist kinderlosen Frauen in westlichen Ländern, die sich dadurch privilegierten Zugang zu gut dotierten Positionen verschafft.

Gewiss kann man sagen: An den Verhältnissen in fremden Ländern kann man leider nichts ändern. Aber wäre man ehrlich frauenbewegt, würde man wenigstens ein bisschen Engagement zeigen:

       für das Los der islamischen Frauen unter den Migrantinnen (lediglich Alice Schwarzer tut das und wird dafür prompt von anderen Feministinnen angefeindet);

       gegen die physische und sexuelle Bedrohung europäischer Frauen durch die überwiegend jungen männlichen Migranten;

       gegen die Benachteiligung aller Frauen, die auch Mütter sind (die bei der Rückkehr in einen Beruf nach der Kinderpause durch die vielfach rein auf dem Dienstalter beruhenden Vorrückungen der Arbeitskollegen diskriminiert werden, aber auch durch diverse Altersklauseln). Es ist aber noch nie der Ruf nach einer Mütterquote laut geworden, obwohl dies die Glaubwürdigkeit der Quotenanhänger deutlich erhöhen würde.

All diese hier skizzierten Zusammenhänge in Universitäten, Verwaltung und Politik sollten eine dringende Warnung davor sein, Zwangsquoten noch weiter auf die Wirtschaft auszudehnen und dadurch auch dort die Entscheidungsfreiheit weiter einzuschränken. Diese ist ja gerade in der Wirtschaft kein abstrakter Begriff oder gar ein Privileg. Es geht vielmehr um das tausendfach erwiesene Faktum, dass jede Einschränkung der unternehmerischen Freiheit den betriebs- und volkswirtschaftlichen Erfolg verschlechtert.

Wo sind Einschränkungen der Freiheit im Interesse der Allgemeinheit zwingend?

Es gibt gewiss absolut notwendige Einschränkungen dieser unternehmerischen Freiheit, auch wenn sie wirtschaftlich schaden: etwa Umweltvorschriften oder den Zwang, alle Verträge mit Mitarbeitern wie Geschäftspartnern korrekt einzuhalten. Nur müsste der Nachweis der Notwendigkeit wirklich angetreten werden, was bei vielen Einschränkungen aber längst nicht mehr geschieht. Vielmehr erwecken viele politische Machthaber den Eindruck, nur noch um des Regulierens und der Lust an der Macht willen immer weiter regulieren zu wollen. Egal auf welchem Gebiet. Sie kämen sich sonst nutzlos vor.

Heute ist es nicht mehr bestreitbar, dass die Hauptursache der wirtschaftlichen Stagnation vieler europäischer Länder in der staatlichen Überregulierung zu finden ist, die weit über begründbare Notwendigkeiten hinausgeht. Der Großteil der Ökonomen sieht angesichts der schweren Staatsverschuldungen heute in massiven Strukturreformen zugunsten der Unternehmen sogar den einzig möglichen Weg, um in Europa und vor allem seinen Krisenregionen neues Wachstum auszulösen, um wieder mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei nennen fast alle Experten die Deregulierung, also die Abschaffung von Vorschriften an erster Stelle der Notwendigkeiten. Nur so kann, nur so könnte die Arbeitslosigkeit in Europa reduziert und das ständige globale Zurückfallen des Kontinents gestoppt werden. Die EU marschiert jedoch noch immer in die absolut entgegengesetzte Richtung.

Dass insbesonders in Deutschland manche Dinge wie etwa die Arbeitslosigkeit derzeit kaum ein Problem sind, ändert an dieser Kritik gar nichts. Im Gegenteil. Denn gerade Deutschland hat ja durch die Agenda 2010 als fast einziges Land in den letzten Jahren dereguliert und Wohlfahrtssysteme beschnitten, weshalb es heute als Einäugiger unter lauter Blinden in der EU ganz gut dasteht. Aber auch Deutschland bräuchte mittelfristig wieder neue Wachstumsimpulse, und der ganze Rest der Union bräuchte diese noch viel dringender, wenn man einmal von den wenigen positiven Beispielen wie etwa Irland absieht.

Es ist daher völlig absurd und geradezu ein Schildbürgerstreich, wenn genau in jenem Jahrzehnt Quotenzwänge als zusätzliche massive Regulierung eingeführt werden, in dem europaweit Deregulierung und Befreiung der Wirtschaft von schädlichen Zwängen ständig postuliert werden. Wenn sich die Politik offensichtlich schon sehr schwer tut, wenigstens einige der vielen überflüssigen Regulierungen, Vorschriften, Gesetze und Zwänge abzuschaffen, ist es doppelt abwegig, statt dessen noch neue Zwänge einzuführen.

Das soll nicht heißen, dass es manchen Unternehmen und Organisationen nicht gut täte, mehr Frauen oder mehr Behinderte oder Mitarbeiter aus einer anderen Gruppe aufzunehmen, die in diesem Unternehmen eine Minderheit darstellt. Frauen und Männer – um vorerst bei der am häufigsten erhobenen Quotenforderung zu bleiben – haben in der Regel ja oft durchaus unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten, die sich in manchen Bereichen gut ergänzen. Das richtige Ausmaß sollte jedes Unternehmen, jede Organisation selber herausfinden. Und nie können es Staat oder Politik sein, die das festlegen.

Die Unterschiede sind gut und sinnvoll

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind nicht nur unveränderbar, sie sind auch gut so für die Menschheit. Sie ergänzen sich gut in der Familie. Es kann auch für viele Unternehmen gut sein, diese unterschiedlichen Fähigkeiten zu nützen. Nur kann diese Regel nie generell gelten und schon gar nicht von oben aufgezwungen werden.

Es ist beispielsweise in einem Callcenter viel leichter, viele Behinderte oder viele Frauen aufzunehmen als in einem Betrieb mit lauter Schwerarbeitsjobs, die körperliche Kraft brauchen.

Die Begabungen, Interessen und Fähigkeiten der einzelnen Menschen sind überaus unterschiedlich. Daran ändert das Faktum nichts, dass es in jeder Richtung Beispiele fürs Gegenteil gibt: Es gibt Frauen, die technisch extrem begabt und interessiert sind. Und es gibt Männer, die überaus sozial denken und handeln.

Aber in einer gesellschaftlichen Debatte oder gar bei der Einführung politischer Regeln kann es nie nur um Ausreißer und Einzelfälle gehen, sondern es muss immer primär um den Durchschnitt gehen. Begabungen und Interessen verteilen sich wie eine Gaußsche Kurve der Normalverteilung: also mit dünnen Spitzen in jede Richtung, aber mit einem deutlich auseinanderliegenden Median, der eben zeigt, dass sich Männer und Frauen signifikant unterscheiden.

Gerade die in Sachen Frauenemanzipation am längsten aktiven skandinavischen Länder bestätigen dieses Faktum: Frauen gehen dort trotz aller Umerziehungsprogramme sogar in einem höheren Ausmaß als einst überwiegend in typisch weibliche Berufe. Den höchsten Anteil an Frauen im Bereich der Ingenieure gab es typischerweise im kommunistischen Osteuropa. Dort gab es diesbezügliche Zwänge, dort war vor allem die individuelle Not auch viel größer, sodass man bei der Berufswahl die persönlichen Wünsche hintanstellen musste.

Sobald aber in einer Gesellschaft besserer Lebensstandard und vor allem Freiheit herrschen, kehren die typischen Verhaltensmuster  wieder zurück, tun die Menschen das, was sie am liebsten wollen.

Respekt vor den Entscheidungen der Menschen

An diesen unterschiedlichen Verhaltensmustern ist ja nichts unmoralisch oder verwerflich. Nur militante Linke, doktrinäre Feministinnen und krankhafte Gesellschaftsveränderer können sich daran stoßen – aber niemand, der echten Respekt vor der Freiheit der Menschen und deren freien Entscheidungen hat.

Daher kann niemals von außen oder gar durch ein Gesetz generell geregelt werden, wann es für ein Unternehmen ratsam und positiv wäre, mehr Frauen oder mehr Männer zu beschäftigen und wann das keineswegs der Fall ist. Das muss jedes Unternehmen immer wieder selbst neu herausfinden. Das ist nicht nur von Branche zu Branche, von Firma zu Firma, und von einem Job zum nächsten unterschiedlich. Das ändert sich auch im Lauf der Zeit und mit jeder Änderung der Situation immer wieder. In jede Richtung. Einmal wäre es sehr positiv, in einer Gruppe das weibliche beziehungsweise männliche Element deutlich zu verstärken, um interne Spannungen zu reduzieren. Ein andermal kann genau das Gegenteil ratsam sein, um erotische Eifersuchtskämpfe zu reduzieren.

Kurzer persönlicher Einschub: Ich habe in meinen 14 Jahren als Chefredakteur zweier Tageszeitungen immer wieder Situationen erlebt, wo Frauen unbedingt einen Mann als Gruppen- (Ressort-)chef verlangt haben. In anderen, für mich zum Teil besonders ärgerlichen Situationen haben es qualifizierte Frauen abgelehnt, höhere und besser bezahlte Funktionen zu übernehmen, weil diese (natürlich) automatisch mit mehr Organisationsarbeit und Sitzungen verbunden sind, sie aber lieber weiterhin die sozialen Kontakte eines immer wieder neue Gesprächspartner treffenden Journalisten haben wollten.

Ich bin auch oft beim Versuch gescheitert, Frauen mehr in mittlere Führungspositionen zu bringen, während Männer immer sofort Ja zu jedem Aufstieg gesagt haben. Ich hatte lediglich dann Erfolge, wenn es mir in zähen Gesprächen gelungen ist, die oft viel größere Selbstkritik von Frauen – „Traust du mir das wirklich zu?“ – zu überwinden. In fast jeder von mir erlebten Situation hätte aber ein rechtlicher Quotenzwang die ohnedies schon sehr schwierige Suche nach geeigneten und willigen Personen noch mehr eingeengt.

Bei vielen Unternehmen wäre ein solcher Zwang sogar absolut schädlich oder undurchführbar. Es ist bei technischen, Kraft erfordernden oder gefährlichen Berufen schlicht unmöglich, genug Frauen für irgendeine Quote zu finden. Umgekehrt kann man zwar in politischen oder sonstigen ideologischen Erklärungen verlangen, dass mehr Männer in Kindergärten oder als Krankenpfleger oder Friseur arbeiten sollten. Aber es wird wohl nie ausreichend genug Männer geben, um da irgendeine politisch deklarierte Quote auszufüllen. Es sei denn, man kann die Männer durch massiv höhere Löhne denn in typischen Männerberufen zum Wechseln motivieren.

Unterschiedliche Interessenlagen

Die unterschiedlichen Interessenlagen kann man auch beim Freizeitverhalten beobachten: Bei Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit wirtschaftlichen, politischen oder naturwissenschaftlichen Themen – und freiem Zugang – sind immer zu rund 80 Prozent Männer zu sehen. Bei sozialen, familiären, psychologischen Themen ist hingegen der Frauenanteil viel höher. Und in Theater, Oper und Konzerten – also lauter Events, die zum Unterschied von Vorträgen Geld kosten – überwiegt sogar der Frauenanteil im Publikum. Das unterschiedliche Verhalten kann also weder an zu wenig Zeit noch an zu wenig Geld liegen. Der Besuch von beruflich relevanten Vorträgen führt im Lauf der Zeit immer zu einer besseren beruflichen Qualifizierung, ist sehr oft sogar absolut unabdingbar, auch wenn man das außerhalb der Arbeitszeit erledigen muss.

In meinen Zeiten in der Leitung von Zeitungen habe ich aus vielen Studien gelernt: Die Zeitungsteile Wirtschaft, Politik, Technik, Sport und Wissenschaft werden überwiegend von Männern gelesen. Das aber sind in der Regel die beruflich wichtigen Zeitungsinhalte. Bei Kultur, Lokalem und Chronikalem hingegen gibt es ein viel höheres Interesse von Frauen.

In manchen Bereichen, die früher rein männlich waren, zeigen sich seit der politisch angeordneten Öffnung für Frauen Probleme, an die man ursprünglich gar nicht gedacht hat. Diese würden durch eine Zwangsquote noch verschlimmert werden. Als Beispiel seien die Wiener Philharmoniker genannt, die vor 20 Jahren von der Politik zur Aufnahme von Frauen gezwungen worden sind. Dort haben Frauen zwar meines Wissens keine musikalischen Probleme, jedoch zeitliche. Denn dieses Orchester spielt nicht nur besonders oft (es ist ja auch Staatsopernorchester), sondern es geht auch regelmäßig auf Tourneen. Bei diesen aber haben manche weibliche Musiker viel häufiger Probleme mitzureisen – was wiederum für Ärger bei den Männern sorgt, auf die dadurch zusätzliche Lasten kommen.

Das alles zeigt: Quotenzwänge in welchem Bereich der Wirtschaft auch immer verursachen Kosten und Belastungen, aber keinen Nutzen.

Der Markt als bester Entscheidungsmechanismus

Die Quotenzwängler begreifen das Allerwesentlichste nicht: Es gibt in der Wirtschaft immer einen zehnmal besseren Mechanismus als Gesetze und Verordnungen, um zu entscheiden, ob eine Konstellation für ein Unternehmen hilfreicher ist als eine andere, ob sich eine Firma gut aufgestellt hat oder nicht. Das ist der Markterfolg. Den aber kann nie ein Gesetz erzwingen, sondern immer nur die qualitative Summe der unternehmerischen Entscheidungen.

Und wenn der Markterfolg zeigt, dass nur von Frauen geführte Unternehmen Erfolg haben, dann ist natürlich auch diese Entwicklung richtig, gescheit und vor allem für alle vorteilhaft. Aber diese Entscheidung kann immer nur eine der freien unternehmerischen Entscheidung sein, die auf Marktveränderungen reagiert!

Je mehr man hingegen die Freiheiten dieser Entscheidungen einschränkt, umso mehr schränkt man daher zwangsläufig auch den Erfolg eines Unternehmens ein. Der Glaube, dass ein Staatsplaner besser wüsste, was für die gesamte Wirtschaft gut ist, als die Summe Zehntausender Unternehmen, ist schon im Realsozialismus längst jämmerlich gegen die Wand geknallt. Zu hohe Einschränkungen der unternehmerischen Freiheit führen in der Summe einer Volkswirtschaft immer zu Stagnation oder Rezession.

Natürlich sind Quotenzwänge nur ein Aspekt dieser Regulierungen, die unternehmerisches Handeln und damit den Erfolg einer Volkswirtschaft einschränken. Regulierungen entstehen auch aus noch vielen anderen Motiven: Umweltschutz, Sicherheit, Fürsorge für die Arbeitnehmer, Rechte der Betriebsräte, Kündigungsschutz, Interessen der Allgemeinheit, Gesundheitsschutz usw. Hinter einigen dieser Regulierungen stehen sogar weit wichtigere Intentionen als bei den meisten Quotenzwängen.

Personalentscheidungen sind die wichtigste Unternehmer-Aufgabe

Bei den Quotenzwängen gibt es noch einen zusätzlichen Grund, warum sie generell schädlich sind für die volkswirtschaftliche Effizienz unternehmerischen Handelns. Denn Personalentscheidungen sind weitaus die wichtigsten und relevantesten – aber auch schwierigsten – Führungsaufgaben in jedem Unternehmen der Welt. Der Schaden, der durch die fortschreitende Einengung der Möglichkeiten bei Personalentscheidungen angerichtet wird, lässt sich langfristig gar nicht abschätzen. Wenn bei Personalentscheidungen nicht mehr der in den Augen des Chefs (des Aufsichtsrats, der Gesellschafter, des Eigentümers) Beste zum Zug kommt, sondern jener, der alle Quotenanforderungen erfüllt, dann wäre das langfristig für jedes Unternehmen, für jede Wirtschaftsnation fatal.

Ein häufig gehörtes feministisches Argument für die Einführung von Zwangsquoten ist, dass sich Männer die guten Jobs untereinander zuschanzen würden. Das ist freilich seit vielen Jahrzehnten vorbei.  Damals haben sich die meisten Männer in der Tat nicht vorstellen können, dass bestimmte Berufe von Frauen ausgeübt werden. Diese Diskriminierung war aber schon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitgehend vorbei. Und dort, wo es solche Männer heute noch irgendwo geben sollte, wird das betroffene Unternehmen mit Sicherheit vom Markt bestraft werden. Wer für eine zu besetzende Position nicht die beste aller möglichen Besetzungen sucht, der schädigt mit Sicherheit sein Unternehmen.

In den allermeisten Unternehmen fragen die für die Besetzungen von Leitungsfunktionen Zuständigen – neben den dominierenden Fragen nach Leistungsbereitschaft, Qualifikation, Persönlichkeit und sozialen Kompetenzen – sogar im Gegenteil immer häufiger: „Gibt’s denn keine Frau, die dafür in Frage kommt?“ Sie wissen: Frauenbesetzungen sind gut fürs Image. Und sie sind auch manchmal wegen des Bedarfs an bestimmten eher als weiblich geltenden Eigenschaften gut fürs firmeninterne Klima – solange dadurch nicht evident besser qualifizierte Männer übergangen werden, sodass diese es auch mitkriegen und frustriert die Firma verlassen.

Bei manchen Besetzungen spielt der Umstand der persönlichen Bekanntschaft mit. Bei wichtigen Personalmaßnahmen will man sich mit gutem Grund nicht nur auf Lebensläufe, papierene Informationen, kurze Assessment-Gespräche oder Head-Hunter verlassen. Da ist es oft entscheidend, ob man einen Kandidaten persönlich kennt. Das ist absolut verständlich. Das führt aber längst nicht mehr zu einer ungerechten Frauendiskriminierung, wie von manchen behauptet wird.

Denn die allermeisten Besetzungen erfolgen aus der eigenen Firma heraus. Und da sind männliche und weibliche Mitarbeiter gleich gut bekannt. Ganz ähnlich ist es, wenn man für eine wichtige Besetzung jemanden bei der Konkurrenz abwirbt, den man ja auch meist persönlich gut kennt. Bleibt ein winziger Rest von Besetzungen, die weder auf berufliche Bekanntschaft noch auf offene Ausschreibungen etwa durch Personalberater, sondern auf gemeinsame Mitgliedschaft in Rotary- oder Lions-Clubs, Studentenverbindungen, Parteiorganisationen, Kirchenverbänden, Logen oder ähnlichem zurückgehen. Aber selbst in diesen Rekrutierungsreservoirs wird der Anteil an geschlechtlich gemischten Klubs und Plattformen immer größer.

Wo bleiben die feministischen Unternehmenserfolge?

Wenn für die wirtschaftlichen Realitäten blinde Feministinnen wirklich glauben, Unternehmen wären erfolgreicher, wären sie weiblich geführt werden oder gäbe es Mindestquoten an Frauen an der Spitze, dann steht ihnen schon lange nichts mehr im Weg, solche Unternehmen zu gründen. Am nötigen Kapital besteht in Zeiten der Nullzinspolitik und der Anlage suchenden Vermögen (die ja ohnedies heute sehr oft in den Händen weiblicher Erben sind) nur noch selten Mangel.

Es ist auch keineswegs so, dass die meisten Unternehmen schon seit Generationen bestünden, und dass sich daher dort eine vielleicht vorhandene traditionelle Frauenfeindlichkeit einstiger Patriarchen vererben könnte. In Wahrheit sind die meisten großen Unternehmen dieser Welt erst in der Nachkriegszeit entstanden, in der die historischen Frauendiskriminierungen verschwunden waren. Man denke aber an all die Weltfirmen aus der Welt der Elektronik, die Geschöpfe einer kraftvollen und oft genialen Gründerpersönlichkeit sind. Interessanterweise ist aber keine einzige von einer Frau gegründet worden, obwohl bei keinem der großen Nachkriegsgründer behauptet werden kann, dass ihm in seiner Garage irgendetwas erleichtert worden wäre, weil er ein Mann ist.

Jetzt werden manche einwenden: Man solle die Problematik für die Wirtschaft nicht übertreiben. Quoten für die Wirtschaft werden derzeit ohnedies fast nur für die Ebene von Aufsichtsräten von Großunternehmen vorgeschrieben oder verlangt. Das stimmt zwar, aber das macht die Quote in Wahrheit umso problematischer. Denn damit setzt sich diese Forderung massiv dem Vorwurf der Rosinenklauberei aus. Aufsichtsräte sind ja besonders privilegiert. Das wird auch schon seit Jahren ganz unabhängig von der Quotendiskussion heftig kritisiert. Aufsichtsräte müssen nicht nur viel weniger arbeiten als Vorstände; auch ihre rechtliche Haftung und Verantwortung wird trotz ihrer großen Macht viel seltener schlagend als bei Vorständen; und sie sind in Relation zu Arbeitszeit und Risiko exzellent bezahlt.

Zugleich hat sich eine einst bei der Einführung von Quotenzwängen in Aufsichtsräten häufig genannte Begründung nirgendwo realisiert: dass nämlich weiblich geprägte Aufsichtsräte ganz automatisch auch dafür sorgen würden, dass es stärker weiblich durchsetzte Vorstände gibt. Es gibt weltweit nach wie vor fast keine weiblichen CEOs.

Die Quotenfrau

Gegen Quotenzwänge spricht noch ein weiteres Argument, das immer öfter gerade von tüchtigen Frauen artikuliert wird: Sie fühlen sich durch Quoten und jedes „Gibt’s keine Frau?“-Denken als „Quotenfrau“ abgestempelt. Das ist weder gut für ihr eigenes Selbstwertgefühl noch für ihr Standing in einem Unternehmen. Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass viele der Frauen in Karrierepositionen diese durchaus zu Recht, durch Leistung und Fähigkeiten erworben haben, und eben nicht durch die Quote.

Aber genug von Frauen-Männer-Quoten. Es gibt durchaus auch in vielen anderen Bereichen Quotenforderungen oder auch schon eingeführte Quotenzwänge. Warum sollten Quoten nur zugunsten von Frauen funktionieren, damit bestimmte Gruppen leichter an interessante Jobs herankommen?

Behinderte, Ausländer, Homosexuelle, Moslems, Schulabbrecher, Transgender-Personen, Übergewichtige, Ältere und noch viele andere Menschen können mit ähnlichen Argumenten wie die Frauenaktivisten für sich eine Quote fordern. Für all die genannten Gruppen hat man solche Quoten- oder ähnliche Privilegierungs-Ideen auch schon hören können. Und wenn man es satirisch überspitzen will, dann könnten ja auch Brillenträger oder Glatzköpfe eine Quote fordern. Warum auch nicht: Überall dort, wo sportliches oder sonstwie attraktives Aussehen im Beruf vorteilhaft erscheinen mag, verschlechtern Glatzen und Brillen die Chancen. Oder abstehende Ohren oder sonst etwas, was als Hässlichkeit empfunden wird.

Der Trick mit der angeblichen Diskriminierung

Man braucht aber gar nicht zum Stilmittel der Satire greifen: Denn in Wahrheit gibt es für viele der zuvor genannten Gruppen längst eine De-facto-Quote. Sie nennt sich nur nicht so, sondern segelt als „Antidiskriminierungs-Schutz“. Ein solcher ist schon in viele Gesetze in Europa und Amerika eingedrungen. Viele Angehörige solcher Gruppen haben sich mit Diskriminierungs-Behauptungen schon vor Gericht gegen ein Unternehmen durchsetzen können, weil dieses sie nicht angestellt hat.

Erst unlängst ist mir ein rechtskräftiges Urteil in die Hände gefallen, wo jemand vor Arbeitsgerichten wegen einer Nichtanstellung gewonnen hat. Diesem Kläger war nach dem Bewerbungs-Verfahren von der Firma mit Bedauern mitgeteilt worden, „dass man sich für einen anderen Kandidaten entschieden hat, weil dieser besser ins Team passt“. Das war von der Personalabteilung des Unternehmens freundlich gemeint. Das wurde aber vom Gericht als Beweis einer Altersdiskriminierung gewertet, weil der Kandidat über 50 Jahre alt war, das (erst drei Jahre davor gegründete) Unternehmen jedoch eine recht junge Belegschaft hat.

Ein absurdes Urteil? Ja, aber gerichtliche Realität. Diese ist auch schon von professionellen Erpressern gezielt verwendet worden, um von Firmen eine Entschädigung dafür zu verlangen, weil sie nicht angestellt worden sind – worauf sie wegen Altersdiskriminierung geklagt haben. Diese absurde Fehlentwicklung ist aber nicht nur weltfremden Richtern anzulasten. Sie geht vielmehr meist auf vielleicht gut gemeinte, aber völlig realitätsfremde Gesetze von Parlamenten zurück, deren Mitglieder überwiegend nie in der echten Wirtschaft gearbeitet haben.

Gute Rechtsanwälte empfehlen daher jetzt ihren Klienten, bei Absagen an Bewerber auch auf den bloßen Hauch einer Begründung zu verzichten, selbst wenn Absagebriefe dadurch total formelhaft und substanzlos werden.

Die große Klammer über all diese Beobachtungen und Fehlentwicklungen: Sie sind durch die Bank Produkt einer Politik und von Ideologien, die die Welt vielleicht besser machen wollten, aber immer nur schlechter und letztendlich ärmer gemacht haben. Hingegen sind die drei heute wohl wichtigsten Lehren für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik offenbar am schwierigsten zu vermitteln:

  1. Wenn Regulierungen nicht eindeutig notwendig, hilfreich und wichtig sind, sollten sie unterbleiben.
  2. Jede Regulierung soll unterbleiben, wenn sie einen zu großen Aufwand auslöst.
  3. Wenn man einer (meist lautstarken) Gruppe helfen will, schadet man immer allen anderen.

Beamtendominanz in Parlamenten

Im Übrigen: Jene Quote für die Parlamente selber, die noch am ehesten als begründet zu argumentieren ist, wird von der Politik wohlweislich nie angesprochen. Das ist das Verlangen nach einer Limitierung der Zahl von Beamten, Kammer- und Parteiangestellten, die allesamt auf Grund ihrer sehr einseitigen beruflichen Erfahrung tendenziell sehr realitätsfern sind. Durch mehr Menschen, die aus dem echten Leben, die aus Wirtschaft und Familie kommen, würde die Qualität der Gesetzesarbeit viel mehr gesteigert als durch den Zwang zu Geschlechterquoten.

Ebenfalls viel höhere Legitimität als Geschlechterquoten hätten Quoten für Menschen unterschiedlicher Weltanschauung in Meinungsbetrieben, die zur Objektivität und Ausgeglichenheit verpflichtet sind. Was also in der Regel nur dann ein Thema sein kann, wenn diese Meinungsbetriebe (meist Medien) von Steuermitteln oder Zwangsgebühren leben. Man denke nur an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in dem in vielen Ländern heute ein geschlossenes linkes Einheitsdenken vorherrscht, das weit am Bewusstsein jener Menschen vorbeigeht, die das Ganze finanzieren müssen.

Freilich: Ideologische Pluralität lässt sich kaum operationalisieren, am ehesten noch ist das durch die mancherorts gemachte Aufspaltung der Sender in linke und rechte Programme geglückt. Viel besser wäre es aber, wenn sämtlich Medien und sonstigen Meinungsbetriebe wie etwa Verlage und Theater einzig auf den Markt verwiesen wären. Dort können sie ohnedies nur überleben, wenn sie entweder intern pluralistisch würden, oder wenn sie sich untereinander pluralistisch differenzieren würden.

Der Pay gap

Da als Begründung für die Frauenquote fast auch immer auf den „Pay Gap“ verwiesen wird, also eine unterschiedliche Bezahlung von weiblichen und männlichen Arbeitnehmern, auch dazu noch einige Anmerkungen. Je nach Statistik werden für den „Pay Gap“ Werte von 15 bis 27 Prozent angegeben. Jedoch:

  1. Dieser Wert reduziert sich auf 5 bis 8 Prozent, wenn man die sich aus dem individuell unterschiedlichen Verhalten ergebenden Einkommens-Unterschiede abzieht (wie Überstunden, wie Teilzeit, wie den früheren Pensionsantritt von Frauen, wie die bei Frauen häufige Wahl von schlechter bezahlten, aber als schöner empfundenen Berufen, also etwa Friseur statt Mechaniker).
  2. Es gibt in Europa längst keinen Kollektiv- oder Tarifvertrag mehr, der nach Geschlechtern unterschiedliche Bezahlungen für die wirklich(!) gleiche Tätigkeit vorsehen würde.
  3. Bei den zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer individuell vereinbarten übertariflichen Bezahlungen spielt der Faktor mit – und wirkt sich negativ für Frauen aus –, dass Unternehmen erfahrungsgemäß bei Frauen bis zu einem bestimmten Alter eine weit höhere Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls durch Kindererziehungs-Unterbrechungen haben, was für Arbeitgeber immer zusätzliche Probleme und Kosten auslöst.
  4. Etliche Beobachtungen deuten darauf hin, dass Männer, sobald sie Väter und Ernährer werden, ein deutlich erhöhtes berufliches Engagement zeigen.
  5. Ob Männer auch beim Gehaltsverhandeln hartnäckiger sind, ist umstritten, aber nicht ganz auszuschließen.

Jedoch egal, wie man diese Faktoren des „Pay Gaps“ bewertet: Kein einziger wird durch Frauenquoten auch nur um ein Promille geändert.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 07:08

    Der Sozialismus - eine Degenerationserscheinung der fortgeschrittenen Zivilisation - ruft permanent unterdrückte, schutzbedürftige, förderungwürdige, unterprivilegierte usw was da noch an pejorativen Eigenschaftswörtern grammatikalisch vorstellbar und denkbar ist, gesellschaftliche Gruppen aus und macht sich - ungefragt und ungerufen, zum Sachwalter deren angeblich berechtigter, stets höchst dringlicher Anliegen. Die verstaatlichte Presse, selbst Gegenstand der Förderung, die jeden Morgen eine ander Sau durchs Dorf treibt, erkennt den hohen Stellenwert dieser in schier unendliche Mengen- und Tiefendimensionen steigerbare Nachrichtenflut, die ihr das mit panischer Angst erwartete Zeitalter des völligen Desinteresses an ihrem wie immer pünktlich abgeliefertem Nachrichtenschrott einmal mehr hinauszuschieben hilft. Nun also - Quoten für alles, am ende wahrscheinlich auch noch für Deserteure, Kinderschänder und Rauschgiftlieferanten - hab ich wen vergessen ? Macht nix, die linksversiffte Schickeria und ihre Spinndoktoren, sie werdens ohnehin bald herausgefunden haben. Und schon gehts im Karacho weiter auf der Höllenfahrt der Steuervernichtung zugunsten irgendwelcher Nerds, die halt ein bisschen Krach machen und sobald sie ein Stück vom Kuchen abhaben, den naturgemäß stets die anderen backen müssen, wärmste Empfehlungen für die Patrons der Umverteilung parat halten. Besonders in Vorwahlzeiten. Wir sind es uns wert.
    Nicht wahr?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 07:53

    Quoten sind reiner Quatsch, solange freie Wahlmoeglichkeit besteht.

    Maenner und Frauen sind biologisch und physiologisch sehr unterschiedlich.
    In allen Zeiten und Kulturen entwickeln sich dieselben - vollkommen natuerlichen - Rollen.

    Die Empirie hat es also schon lange erwiesen, die Wissenschaft festgemauert: Hormone steuern das Verhalten wesentlich und die unterschiedliche Entwicklung der Gehirnhaelften Begabungen. Interessen werden durch beide physiologische Faktoren gleichermassen beeinflusst. Zusaetzlich kommt der soziale Faktor der Sexualitaet, der Zeugung und des Kinderaustragens, was die soziale Komponente eines Menschen gewaltig beeinflusst.
    Die Gesellschaft kann dazu noch so in etwa 5% Beeinflussung beitragen.

    Das habe ich vor zirka einer Woche geschrieben.

    Eigentlich gehoerte es zu den Aufgaben einer neuen Regierung, mit dem Genderunwesen aufzuraeumen.

    Wie kommen wir aus dieser politischen Sackgasse raus?

  3. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 08:31

    Die Diskriminierung gibt es ab der Volksschule, aber für die Buben. Das setzt sich dann fort im Gymnasium mit der systematischen Indoktrinierung durch hauptsächlich rotgrüne Lehrer. Weiter geht es dann mit der Quotenregelung beim Medizinstudiumzulassungstest und mit der verpflichteten Genderisierung der wissenschaftlichen Arbeiten. Als Vater von Söhnen kann ich da ein Liedchen singen.
    In Wien beginnt es wohl schon im Kindergarten, wo wahrscheinlich von Frau Frauenberger und der griechischen Doppelstaatsbürgerin bereits der Kleiderzwang für die Buben angedacht wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 07:26

    Ich bin nicht bereit, eine 28 1/2 Minuten meiner Zeit zum lesen dieses blöden Themas zu widmen. Aber ich kann nur sagen, dass die Forderung von Frauenquoten ein absoluter Quatsch ist, denn biologisch gibt es bei mir eben nur zwei verschiedene Geschlechter (nicht 60!), welche völlige unterschiedliche Eigenschaften haben.
    Herr Sebastian Kurz liegt mit seiner Forderung nach der Reißverschlussmethode völlig falsch, auch wenn er "mit der Zeit" gehen will. Vielmehr wird Kurz mit solchen und ähnlichen Ideen "mit der Zeit" wieder gehen (= verschwinden).

  5. Ausgezeichneter KommentatorRau
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 07:20

    Es ist immerwieder das gleiche Bild. Wenn es um echte Arbeit geht schreit keiner nach Quoten oder Benachteiligung von Fraun oder sonstigen "Minderheiten", wobei ich mich schon lange frage warum Frauen zu den Minderheiten zählen. In Deutschland entwickelt sich gerade eine neue Partei mit dem Ziel die 5% Hürde in den Bundestag zu schaffen, was noch weit entfernt ist. Kein Wunder, dass dort in den Reihen des Parteivorstandes nur Männer sind. Wo nix zu holen ist, da schreit keiner "Diskriminierung".

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 08:58

    Da gibt es bei den Ausführungen von AU kaum etwas hinzuzufügen.
    Was mich wundert, warum gibt es keine Quoten bei den "Flüchtlingen", Es wäre doch naheliegend das Frauen viel mehr Bedrohungen unterliegen als Männer. Also eine Frau ein Mann, und der Flüchtlingsstrom reißt sofort ab.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPapalima
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2017 04:00

    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    Das war einmal, heute gilt die Umkehrung: Viele Parlamente machen Gesetze, nach denen man eigentlich nicht handeln dürfte.

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  1. fxs (kein Partner)
    26. Mai 2017 11:29

    Quoten bedeuten doch, dass bei Personalentscheidungen das Geschlecht eines Bewerbers als Entscheidungskriterium heran zu ziehen ist. Genau das ist aber purer SEXISMUS.

  2. BHB (kein Partner)
    25. Mai 2017 22:54

    Sollen lieber eine Quote für Langzeitarbeitslose also Inländer machen.
    Die sind viel weniger. Wozu eine Quote für Mehrheiten? Frauen sind dad dominietende Geschlecht in Österreich.

  3. West (kein Partner)
    24. Mai 2017 14:35

    Wenn überhaupt Quoten für Frauen eingeführt werden, dann nur für Mütter. Denn sie opfern ihre Karriere der Familie.

    Frauen, wie Lunacek, brauchen nicht besonders hofiert werden, sie haben im Gegensatz zu Männern nicht einmal dienen müssen. Sie haben diese Zeit gespart und sind zugleich an ihrer Aufgabe als Frau gescheitert. Für solche Leute sollen wir eine Quote einführen? Eher sollten diese Frauen ebenfalls einen Dienst am Lande nachholen. Ansonsten ist der Mann der Diskriminierte.

    Davon einmal abgesehen, sollte es Kinderlosen untersagt werden, Schlüsselpositionen im Staat zu besetzen. Wir hatten schon einmal einen Kinderlosen, der ganz Europa zerstört hat und nun ist es eine Frau.

  4. Erwin Tripes (kein Partner)
    24. Mai 2017 13:17

    Mütterquote angedacht:
    Wie man am Rücktrittsbeispiel Glawischnig sieht, kann eine Mütterquote gar nicht funktionieren. Ist, wenn´s kritisch wird, die Überforderung bei Politikmüttern zu groß?
    Deshalb müssen aus Grüninnensicht eben Lesben an die Politfront und grüne Männer in die hinteren Reihen.
    Weshalb aber haben letztere noch nicht ihr „richtiges“ Geschlecht gewählt?

  5. AppolloniO (kein Partner)
    24. Mai 2017 11:42

    liebe Quoten-Befürworter: Es gibt -von Euch kräftig unterstützt- angeblich
    60(!) verschiedene Geschlechter. Viel Spaß beim Outen + Quotieren.

    Bezahlungs-Gap: Warum verweisen die Betriebsräte (und Gewerkschaften) nicht auf die angeblich so krassen Bezahlungsunterschiede? Die kennen die Entlohnungstabellen genau --aber auch die Leistungen der Einzelnen.

  6. West (kein Partner)
    24. Mai 2017 08:45

    Die Welteliten brauchen Quoten dringend, um die Völker weiter zu schwächen, um sie in einem späteren Schritt vollständig aufzulösen.

    Besondere Wertschätzung der Eliten bekomen die Polit-Marionetten, die eine Frau zur Verteidigungsministerin machen. Das ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten.

    Aber warum sich mit Details herumärgern? Es ist alles marode.

    Der Staat muß in seiner Gesamtheit in Frage gestellt werden und von Grund auf neu errichtet werden, mit ganz neuem Personal. Anschließend muß ein Weg gefunden werden, wie es Gruppierungen, wie Soros & Co., unmöglich gemacht wird, jemals wieder Einfluß auf unser Land auszuüben. Danach kann die Jagd auf die Verbrecher eröffnet werden.

  7. Anmerkung (kein Partner)
    24. Mai 2017 04:11

    Das Reflexionsniveau, das Herr Dr. Unterberger in dieser Darlegung wieder zeigt, sollte endlich Zugang zur Politik erhalten.

    Zwei Anmerkungen zum Gleichheitskult:

    Das Hirngespinst einer umfassenden Gleichheit kommt aus der monotheistischen Religion. Der Gedanke "Ein Gott" führt zwangsläufig zur Vereinheitlichung seiner Geschöpfe, somit zu deren "Gleichheit". Ethisch schließt sich das Gebot zur umfassenden Gleichmacherei an.

    Mit der Gleichheit als zentralem Kampfbegriff verschmilzt der atheistische Totalitarismus mit seinem Feindbild, der Religion, weil so die Herkunft des totalitären Denkens aus dem Monotheismus immer weniger geleugnet werden kann. Ein Treppenwitz der Weltgeschichte.

  8. Biologist
    23. Mai 2017 09:33

    Die Quotenregelung steht im Gegensatz zu dem fundamentalen Grundsatz der Verfassung: "Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen."
    Mit der Aushöhlung dieses Prinzips seit den Neunzigerjahren deligitimiert sich der Staat.

  9. Undine
    22. Mai 2017 23:09

    OT---aber zum Schmunzeln, damit man angesichts der politischen Groß- und Kleinwetterlage nicht depressiv wird:

    http://mein.salzburg.com/blog/wizany/2017/05/mutterliebe-1.html

    http://mein.salzburg.com/blog/wizany/

  10. blaue Blume
    22. Mai 2017 19:07

    OT:
    Es gibt eine neue Gesetzesvorlage gegen "Staatsfeinde". Wer gegen den Staat gerichtete "Verschwörungstheorien" verbreitet, gilt als Staatsfeind. 20 "Staatsfeinde" haben sie schon, die werden gerade psychiatrisch zwangsuntersucht.

    "Schon wer sich mit seinem Bürgermeister ernsthaft anlegt oder gegen Bauvorhaben einer Landesregierung aktiv wird, kann dadurch in die Nähe eines Staatsfeinds gerückt werden. Noch schneller kann das bei politischen Aktivisten passieren.“

    http://fm4.orf.at/stories/2844532/

    • Flotte Lotte
      22. Mai 2017 22:54

      Die sozialistischen EU-Staaten gleichen sich immer mehr der alten Sowjetunion an. Das ist sehr ähnlich mit dem System GULAG, das ja auch Spezialkliniken betrieben hat. Systemkritiker wurden dort massenweise ins Irrenhaus verbracht und zwangspsychiatriert.

    • franz-josef
      23. Mai 2017 11:54

      So ist es. Ich finde den Film "Einer flog über das Kuckucksnest" eine excellente Metapher für das, was mittels geeigneter Behandlung möglich ist.

      Vlt treffen wir einander eines (fernen?) Tages nicht im Gemeinschaftshof eines Häfens - sondern im Vielbett-Zimmer einer Spezialklinik nach UdSSR Muster? Vor uns hin lallend, dämmernd und ruhiggestellt?

    • Flotte Lotte
      23. Mai 2017 13:07

      franz-josef, @ Ruhigstellung - die Mitteln dazu haben sie - in allen Spitälern werden Patienten mit Bromazepam und Ähnlichem "behandelt". Sie verabreichen dieses starke gehirnzerstörende und süchtigmachende Pulverl jedem als "Einschlafhilfe", nicht zur Ruhigstellung, evtl. nur jenen, die sich weigern, so etwas zu nehmen. Und es wird noch besser. Derart sediert kommen dann die Ärzte und machen mit einem Menschen, der nur noch lallen kann, einen sog. Minimental-Test und stellen dabei fest, dass er dement ist. Und dann gibt es die nächsten Pulverls dafür. Am Ende kann der Patient nicht mehr gehen, ist debil und braucht fortan Pflege. Ich hab echt Angst, mal ins Spital zu müssen!

    • Flotte Lotte
      23. Mai 2017 13:08

      Auch haben sie Mitteln, schon länger; denn meine Mutter war so arm - die zerstören das Sprachzentrum => sie konnte nicht reden, aber hat sonst alles verstanden! Wie gemein ist das denn??

    • franz-josef
      24. Mai 2017 23:23

      Nun, die Sprachstörung Ihrer Frau Mutter war vermutlich eine Nebenwirkung z.B. eines Neuroleptikums, und selbstverständlich werden in unseren Spitälern sedierende, aufmunternde, antidepressive, schlafanstoßende oder schlaffördernde Substanzen verwendet.
      Daß ein stark sedierter Patient einem solchen Test unterzogen wird, glaube ich nicht. Niemand hätte etwas davon.
      Ich bin überzeugt, daß sich unsere Mediziner mehrheitlich geduldig auch mit schwierigsten Patienten abmühen, um korrekte Anamnesen, Diagnosen und entsprechende Behandlungen zu ermöglichen.

  11. Bob
    22. Mai 2017 17:15

    Ich hätte gegen Frauenquoten nichts, wenn sie konsequent durchgezogen werden. Vom Mistkübler über Kanalräumer, Asphaltierer und Maurer. Erst wenn das vollzogen ist wird die Quote erfüllt sein. Nebenbei selbstverständlich Präsenzdienst und gleiches Pensionsalter. Nur wie die Männer Kinder bekommen sollen, ist mir noch nicht ganz klar. Das heißt die Quotiererei hat einige Schwachstellen.

    • Flotte Lotte
      22. Mai 2017 23:00

      Touché :)
      Frauchenquoten sind kontraproduktiv, denn sie machen aus all jenen Frauen, die wirklich etwas können, Quotinnen. Wie komme ich als normale Frau dazu, mit so einem Behindertenstatus versehen zu werden? Ich möchte nicht! Ich brauche keine Bevorzugungen. Wann werden diesen Emanzenweiber das endlich begreifen? Seit diese Emanzinnen immer mehr Privilegien für Frauen geschaffen haben, wird es immer schlechter. Die Männer haben heute mehr Vorurteile gegenüber Frauen als früher!

    • Undine
      22. Mai 2017 23:13

      @Beide

      ***********************! ;-)

  12. Günter Pollak
    22. Mai 2017 16:44

    Ausgezeichneter Artikel zum bei Kurz angedachten Reißverschluss! Hoffe, dass die Kurz-Leute fähig und willens sind 28,5 Minuten konzentriert zu lesen!

    Daher habe ich auf www.sebastian.kurz.at soeben einen entsprechenden Hinweis gesendet.

    Das könnten viele hier auch tun.
    dum spiro spero

  13. Josef Maierhofer
    22. Mai 2017 15:47

    Das Schneeballsystem funktioniert.

    Wie kann ich ganze Völker vermarkten, lautet die Frage für den amerikanischen Geldadel.

    Am besten eignen sich dazu in allen Ländern die Sozialisten, die einzigen, die imstande sind, blind einer Ideologie (= ...) zu folgen.

    Die heutigen Punkte wurden genannt, Gleichheitswahn, Genderwahn, Feminismus, Emanzipation, bis hin zum Massenmord an ungeborenen Kindern, sei ergänzt.

    Man muss nur dafür sorgen dass diese 'demokratisch' immer in die Mehrheit gewählt werden. Ich verweise auf den kommenden Wahlkampf, da können wir das wieder beobachten. Sogar der Herr Professor Van der Bellen wurde gewählt und die Mittel zur Abwehr der besseren Konkurrenz waren nicht zimperlich. Bezahlt von ...

    Normal würde der Markt funktionieren, meint man den Warenmarkt, den Tiermarkt, etc., der Menschenmarkt funktioniert anders und brutaler.

    So weit haben wir uns in Trance versetzen lassen, dass wir den ganzen Blödsinn (sozialistische Spezialität, der Missbrauch, die Lüge) mitmachen, dass wir gerne und mehrheitlich uns ins Verderben reiten lassen und dabei ist nichts so blöd, als dass man es nicht begeistert Gutfinden und wählen würde, wie in diesem Artikel sehr übersichtlich beschrieben.

    Also beim Verkauf von Völkern gilt, 'je größer der Stiefel, desto höher der Absatz' als Marktgesetz.

    Darum sind wir zwar links, aber westlich, darum wollen wir Andersdenkende ausschließen, aber alle gleich machen, darum wollen wir gut bezahlte Arbeit, aber nicht arbeiten,... etc., etc., weil uns das eingeredet wurde von den Spin(n)doktoren. Wer nicht in solchen 'westlichen' Gremien sitzt, sind bei uns ganz sicher (jetzt noch) die Proponenten der FPÖ, die würden aber im Falle einer deutlichen Wahlmehrheit natürlich auch sehr bald Besuch bekommen.

    Also machen wir uns nichts vor, wir sind Teil des Völkermarktes des amerikanischen Geldadels und deren Basis sind die Linken, mit denen man das am leichtesten machen kann, nämlich ideologisieren bis hin zum freiwilligen Selbstmord. Ja, die Tullner Täter dürfen bleiben und es werden keine Sozidemos dagegen stattfinden.

  14. Bob
    • Almut
      22. Mai 2017 14:45

      Auch deswegen wurden und werden von der Nomenklatura diese "Asylanten" importiert: in der Hoffnung "Stimmvieh" zu haben.

  15. teifl eini!
    22. Mai 2017 13:20

    Das alles Herrn Kurz ins Stammbuch!

    A.U. gilt wieder mal besonderer Dank für eine äußerst gelungene, weil fundierte Analyse.

    Quoten sind im Keim totalitär. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    • otti
      22. Mai 2017 15:53

      an "teifl eini!"

      vorab einmal d a n k e für Ihre Beiträge !

      Zum "Stammbuch" für Kurz: also da fielen mir zu vielen anderen Kapazundern in unserer be-und veramteten, in unserer grün-linken-Kummerldiktatur schon andere bedeutendere "Persönlichkeiten" ein.
      NOCH WAS: wenn jemand, wo und wie immer, besser ist als ich, gibt`s 2 Möglichkeiten für mich, auf die gleiche Stufe zu kommen: ich ERARBEITE sie mir, oder ich versuche ihn/sie "owe zu zahn". Letzteres HASSE ich zutiefst !
      Also lassen wir doch Sebastian einmal -IN DIESEM UMFELD !!!- 1x arbeiten !!!

    • teifl eini!
      22. Mai 2017 19:21

      @ otti

      Kurz ist ein Hoffnungsstreif am Horizont - dies vorweg.

      Der bislang einzige zu kritisierende Punkt war das von Kurz zur Bedingung hochstilisierte Reisverschlusssystem, sprich Quotensystem.

      Auch A.U. hat diesen Punkt kritisiert und ich glaube, dass der wahre Grund, warum A.U. eine derart umfassende Fundamentalkritik der Quote formuliert hat, darin liegt, Kurz vom Quotenquatsch zu abzubringen. Denn ich nehme an bzw. hoffe, dass Kurz diesen Blog genau studiert ...

  16. blaue Blume
    22. Mai 2017 11:23

    Wenn wir schon bei" Quoten" sind: Ich empfinde die Wertung der Kommentare nach Sternderln als geradezu faschistisch. Marginalisierte Meinungen wie die von Ai Wei Wei werden durch diese Praxis erst recht ausgeschlossen und die Mehrheitsdiktatur feiert fröhliche Urständ.
    Affirmative Action tut hier not. Ich schlage daher vor, die bisherigen Sternderln pro Poster zusammenzurechnen und durch die Anzahl ihrer Postings zu dividieren, um den Quotienten zu errechnen, mit denen wir z.B. Ai-Wei-Wei-Kommentar-Sternderln gegen diejenigen von Postern-des-Monats wie Undine und Bob aufrechnen können. So gilt dann z.B. ein Sternderl für einen Ai-Wei-Wei-Kommentar gleich viel wie 723 Sternderln für Bob oder Undine.
    Was ich mir auch als Kompensationsmaßnahme vorstellen könnte, ist die Kostenübernahme der Blogabonnements von marginalisierten Kommentatoren durch stark besterndelte.
    Die Entscheidungsfindung über die zu treffenden Maßnahmen darf selbstverständlich nicht demokratischer Art sein (Mehrheitsdiktatur!), sondern ist nach dem gleichen Bewertungsprinzip abzuhalten.

    • Wyatt
      22. Mai 2017 11:55

      irgendwie ging bei meiner dreier Besterndelung etwas daneben, deshalb:
      ***! (drei Sternderl'n)

    • Dr. Faust
      22. Mai 2017 12:13

      Ich kann die Logik des Vorschlages nicht erkennen. Und bitte was sind "marginalisierte Meinungen". Meinungen, die wenig Zuspruch erhalten, sind "marginalisiert"? Vielleicht sind sie nur falsch oder dumm bzw. werden eben als soche beurteilt.

    • Politicus1
      22. Mai 2017 12:37

      Dann bin ich aber für soziokratische Basisdemokratie.
      Für jedes zu vergebende Sternderl müssen alle entscheiden. Und es muss eine einstimmige Entscheidung getroffen werden können. Notfalls muss halt lange argumentiert und gegenargumentiert werden.
      Aber, dass ein paar wenige mit einer schwachen Mehrheit Sternderln vergeben - das geht gar nicht ...

    • Bob
      22. Mai 2017 13:18

      blaue Blume
      Ich halte ihren Vorschlag für genial. Vielleicht könnte man den Poster des Monats enteignen, und die Beute unter den Nichtabonnenten gerecht verteilen. Außerdem schlage ich vor, jeden Tipp-oder Rechtschreibfehler vor dem versammelten Forum zu bestrafen.
      Ich hoffe ich habe ihre Vorschläge richtig interpretiert. Hoffentlich bezieht sich das Blau ihres Namens auf die Blume, und nicht auf einen Aggregatzustandes.

    • Scheherazade
      22. Mai 2017 13:30

      Und fürs korrekte Tschändern muss es unbedingt Sondersternderln geben, gell?

    • blaue Blume
      22. Mai 2017 13:32

      @ Wyatt
      Falls Sie mir ein halbes Sternderl gegeben haben: Das kommt mir sehr entgegen, denn die Letzten sind in gleichheitsbasierten Systemen eh die Ersten.

      @ Dr. Faust
      Es gibt keine dummen Meinungen und auch keine falschen*, nur Majoritäts- und Minoritätsmeinungen – das ist des Pudels Kern in den sozialistischen Postdemokratien des 21. Jahrhunderts.

      *abgesehen natürlich von nichtlinken Meinungen

    • blaue Blume
      22. Mai 2017 14:05

      @ Bob
      Danke für die Blumen!
      Meinen Namen verdanke ich der botanischen Unkenntnis Heinrichs von Ofterdingen.

    • Bob
      22. Mai 2017 14:59

      Fern ab liegt mir alle Habsucht: aber die blaue Blume sehn' ich mich zu erblicken

    • otti
      22. Mai 2017 15:26

      geschätzter BOB, ich kenne Dich bedauerliche Weise nicht.

      Aber Dein Kommentar hier trifft wieder einmal ganz.

      Was ja, Gott sei gedankt, NICHT bedeutet, daß jeder Kommentar hier 100% mit jeder Meinung hier deckungsgleich sein muß.
      UND genauso, blaue Blume, geht es mir mit Deinen Beiträgen!
      Großartig sind sie!
      Und lassen wir doch die Sternderlvergabe wie sie ist.
      (noch eins: LIEBE MITPOSTER, ich werde wirklich bescheiden, SO GUT SEID IHR !!!!!ALLE!!!! Und ich bin A.U. zutiefst dankbar für dieses Forum!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Bob
    • blaue Blume
      22. Mai 2017 19:12

      Vielen Dank, werter otti! Das lindert meinen Neid auf die Poster des Monats und ich verzichte bis auf Weiteres auf Umverteilungsforderungen.

    • Undine
      22. Mai 2017 20:37

      @Blaue Blume

      Ach, da war ich kürzlich, als Ihnen jemand "unterstellte", die KORNBLUME---
      ein Symbol, das man politisch-korrekt zu verabscheuen hat! ;-)--- zu lieben, ziemlich daneben, als ich Sie von diesem "Verdacht" reinwaschen wollte und auf die Blaue Blume der Weisheit hinwies! DIE gibt's aber gar nicht! Natürlich! Die Blaue Blume der Romantik war's! ;-)

    • blaue Blume
      22. Mai 2017 22:24

      @ Undine
      Was, hinter meinem Rücken wird über mich geredet? Und Sie haben mich verteidigt, werte Undine? Dann möcht ich mich hiermit bei Ihnen bedanken.

    • Undine
      22. Mai 2017 22:42

      @blaue Blume

      Gern geschehen! ;-)

      @Alle

      So, und das ist jetzt mein "Ei des Kolumbus": Ich lasse es jetzt Sternderl regnen und jeder nehme sich davon, so viel er Lust hat---ohne lang fragen zu müssen: "Wos war mei Leistung?"! ;-)

      *************************************************+ x!

    • Flotte Lotte
      22. Mai 2017 23:06

      Ich bin überhaupt für die Abschaffung der Sterndln, weil sie die lockere Atmosphäre, die dieser Blog anfänglich hatte, stören. Man ist jetzt nur noch unter sich. Belebender wäre es, wenn man auch mit Andersdenkenden diskutieren könnte. Also für mich ist das zumind. so.

  17. Politicus1
    22. Mai 2017 10:36

    In den USA hat man versucht mit Quoten für die Schwarzen Gleichheit und Gerechtigkeit zu schaffen. Z.B. in geförderten Wohnanlagen, aber vor allem auch durch leichtere Aufnahmsprüfungen an Universitäten.
    das ging nur eine Zeitlang gut.
    So lange, bis die Schwarzen selbst erkannten, welch ein Nachteil es für sie ist, ein Studium an einer 'Quotenuni' absolviert zu haben.
    Und auf einmal waren die Schwarzen selbst entschiedene Gegner von Quoten ...

    Wie wird es dann bei uns einer FRAU Aufsichtsrat ergehen?
    Wird sie sich nicht auch als Quotenaufsichtsrätin fühlen müssen?

    • otti
      22. Mai 2017 15:38

      JAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !

      Darf ich meine persönliche Erfahrung zu den Quoten-AR`s Lady`s (ich weiß - "ie")kundtun?:

      Lange bevor Du sie SIE SIEHST, HÖRST Du SIE kommen!

      Hackige Schritte über Marmorgänge, meistens 5 Minuten zu spät, aufrecht wie ein Gockel in der Balz, gestappoähnliche Gestik - und als saudumm in den nachfolgenden Gesprächen erkennbar !

    • glockenblumen
      22. Mai 2017 18:33

      @ otti

      ;-)))) ******************************

    • simplicissimus
      22. Mai 2017 23:16

      ... es sind immer dieselben Typen ...

  18. Tullius Augustus
    22. Mai 2017 09:57

    Wissenschaftlich durch Testreihen mit vielen Probanden erwiesener Unterschied zwischen den Geschlechtern:

    Die Hirnströme v. Männern u. Frauen sind unterschiedlich:

    Hirnströme bei Fehlern verraten Geschlecht

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/schizophrenie/article/909233/studie-zeigt-hirnstroeme-fehlern-verraten-geschlecht.html?sh=11&h=661577238

  19. cicero
    22. Mai 2017 09:48

    Unsere Beherrscher haben kommunistische Ideale. Diese kann man über- und untertrieben!

    Im Folgenden drucken wir eine Rede Leo Trotzkis — gemeinsam mit W.I. Lenin Führer der bolschewistischen Revolution von 1917 —, die er im April 1924 zur Feier des dritten Jahrestags der Gründung der Kommunistischen Universität der Werktätigen des Ostens in Moskau hielt. Die Massen Asiens sahen in der ersten proletarischen Revolution der Welt ein Leuchtfeuer für ihre eigenen Kämpfe gegen imperialistische Unterjochung und allseitige Unterdrückung. Die Ausweitung der bolschewistischen Macht nach Zentralasien — das zuvor unter der Herrschaft des Zarenreichs und örtlicher islamischer Despoten gestanden hatte — verhieß dieser rückständigen Region eine gewaltige gesellschaftliche Umwälzung, nicht zuletzt die Befreiung der unter dem Schleier gehaltenen und wie Sklaven in die Ehe verkauften Frauen aus einem Leben äußerster Erniedrigung.

    Selbst in den fortgeschrittenen kapitalistischen Ländern, in denen Frauen ein gewisses Maß an formaler Gleichheit erreicht haben, kann die Frauenunterdrückung nicht per Gesetz abgeschafft werden. Die Frauenunterdrückung liegt in der Klassengesellschaft als solcher begründet und kann erst durch die Vernichtung des Privateigentums an den Produktionsmitteln von Grund auf beseitigt werden. Die Familie, Hauptquelle der Frauenunterdrückung in der Klassengesellschaft, kann nicht abgeschafft werden; sie muss durch Vergesellschaftung der Kinderbetreuung und der Hausarbeit ersetzt werden. Der materielle Überfluss, der notwendig ist, um die Klassengesellschaft von Grund auf zu beseitigen und die Frauen und Jugendlichen aus den lähmenden Beschränkungen der Institution Familie zu befreien, kann nur vom höchsten technologischen und wissenschaftlichen Niveau auf Grundlage einer international geplanten sozialistischen Wirtschaft ausgehen. Um das revolutionäre Potenzial des Kampfes für die Emanzipation der Frauen zu entfesseln, bedarf es der Führung einer proletarischen Avantgardepartei, bewaffnet mit einer umfassenden neuen Vision einer von Gleichheit und Freiheit geprägten Gesellschaftsordnung.

    In Ländern mit verspäteter kapitalistischer Entwicklung ist dieser Kampf eine besonders machtvolle Antriebskraft für die soziale Revolution. In solchen Gesellschaften ist die starke Unterdrückung der Frauen tief in vorkapitalistischer „Tradition“ und religiösem Obskurantismus verwurzelt, einer Situation, die durch imperialistische Unterjochung weiter verschärft wird. In Gebieten wie Zentralasien, wo es kein nennenswertes Proletariat gab, gingen die Bolschewiki davon aus, dass Frauen eine unterstützende Rolle als „Ersatzproletariat“ spielen konnten im Kampf des Arbeiterstaates, die feudalen Ketten zu zerbrechen und die Umformung der primitiven Gesellschaftsordnung anzupacken, deren Realisierung aber erst durch eine groß angelegte Industrialisierung erreicht werden konnte. Die Bolschewiki kämpften für die internationale Ausweitung der proletarischen Revolution, besonders auf die wirtschaftlich fortgeschrittenen kapitalistischen Länder Europas.

    Zwar konnten die Bolschewiki repressive muslimische Institutionen nicht mit einem Schlag abschaffen, sie nahmen jedoch eine systematische Arbeit unter muslimischen Frauen in Angriff. Entschlossene und mutige Mitglieder des Schenotdel (Abteilung für Arbeit unter Arbeiterinnen und Bäuerinnen) zogen den Schleier über, um muslimische Frauen treffen zu können und ihnen die Gesetze und Ziele der neuen Sowjetrepublik zu erklären. Diese Arbeit erwuchs aus der Politik, besondere Parteiabteilungen für die Arbeit unter Frauen zu bilden in der Hoffnung, sie zur Sache des Sozialismus zu gewinnen.

  20. Bob
    22. Mai 2017 08:58

    Da gibt es bei den Ausführungen von AU kaum etwas hinzuzufügen.
    Was mich wundert, warum gibt es keine Quoten bei den "Flüchtlingen", Es wäre doch naheliegend das Frauen viel mehr Bedrohungen unterliegen als Männer. Also eine Frau ein Mann, und der Flüchtlingsstrom reißt sofort ab.

    • logiker2
      22. Mai 2017 16:41

      könnte man vielleicht den Lügenbegriff "Flüchtling" vermeiden, und dafür gesteuerte Invasoren oder gesteuerte Wirtschaftsmigranten verwenden. wie bekannt ist, sind ja höchstens 2% wirkliche Flüchtlinge und können aufgrund ihrer Reise durch sichere Drittstaaten ohehin nicht mehr als Flüchtlinge bezeichnet werden.

    • Bob
      22. Mai 2017 17:09

      Darum habe ich das Wort Flüchtling unter Ausrufungszeichen gesetzt.

    • Susanna (kein Partner)
      26. Mai 2017 20:52

      Nein, nicht eine Frau - ein Mann, sondern Männer erst, wenn alle alten Omas gerettet sind.

  21. Leopold Franz
    22. Mai 2017 08:31

    Die Diskriminierung gibt es ab der Volksschule, aber für die Buben. Das setzt sich dann fort im Gymnasium mit der systematischen Indoktrinierung durch hauptsächlich rotgrüne Lehrer. Weiter geht es dann mit der Quotenregelung beim Medizinstudiumzulassungstest und mit der verpflichteten Genderisierung der wissenschaftlichen Arbeiten. Als Vater von Söhnen kann ich da ein Liedchen singen.
    In Wien beginnt es wohl schon im Kindergarten, wo wahrscheinlich von Frau Frauenberger und der griechischen Doppelstaatsbürgerin bereits der Kleiderzwang für die Buben angedacht wird.

    • blaue Blume
      22. Mai 2017 16:45

      Ich hab eine Verwandte, deren Buben sie im BAKIP-Kindergarten (Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik) die Fingernägel lackieren.

    • Undine
      22. Mai 2017 23:20

      @blaue Blume

      ...Punkt für Punkt nach dem Lehrbuch "Wie werde ich eine Schwuchtel?"

  22. Pennpatrik
    22. Mai 2017 08:18

    Ich vermute, dass es um den Erhalt der weiblichen Arbeitskraft geht.
    Scheiden die Frauen aus dem Erwerbsleben aus, bricht das Pyramidenspiel "Sozialstaat" zusammen.

  23. simplicissimus
    22. Mai 2017 07:53

    Quoten sind reiner Quatsch, solange freie Wahlmoeglichkeit besteht.

    Maenner und Frauen sind biologisch und physiologisch sehr unterschiedlich.
    In allen Zeiten und Kulturen entwickeln sich dieselben - vollkommen natuerlichen - Rollen.

    Die Empirie hat es also schon lange erwiesen, die Wissenschaft festgemauert: Hormone steuern das Verhalten wesentlich und die unterschiedliche Entwicklung der Gehirnhaelften Begabungen. Interessen werden durch beide physiologische Faktoren gleichermassen beeinflusst. Zusaetzlich kommt der soziale Faktor der Sexualitaet, der Zeugung und des Kinderaustragens, was die soziale Komponente eines Menschen gewaltig beeinflusst.
    Die Gesellschaft kann dazu noch so in etwa 5% Beeinflussung beitragen.

    Das habe ich vor zirka einer Woche geschrieben.

    Eigentlich gehoerte es zu den Aufgaben einer neuen Regierung, mit dem Genderunwesen aufzuraeumen.

    Wie kommen wir aus dieser politischen Sackgasse raus?

    • Pennpatrik
      22. Mai 2017 08:14

      Die Ungarn haben die Linken mit 2/3 abgewählt.
      Ich könnte meinen vor Jahren geschriebenen Beitrag wieder ausgraben:
      "Eine Änderung kann nur über die totale Vernichtung der ÖVP erfolgen"

    • Sensenmann
      22. Mai 2017 10:02

      @Pennpatrik
      DAS ist es! Wer unbedingt dem Kurz helfen will, der muss die FPÖ wählen, denn nur mit dieser kann er die Agenda - die er zu haben vorgibt - umsetzen.
      Die ÖVP hat ja seine Agenda im Parlament niedergestimmt...

    • simplicissimus
      22. Mai 2017 19:21

      Pennpatrick und Sensenmann, ich hab nix gegen eine 2/3 Mehrheit der FPOe, auch auf Kosten der VP natuerlich, werde sie auch waehlen.
      Aber nicht vergessen: 2/3 der suessen Weiblein waehlten VdB!
      Es gibt wenig Grund zur Annahme, dass das bei einem Kurz viel anders waere.
      Im Vergleich mit der FPOe.
      Wuenschen kann man sich ja was, ich tu's auch, nur ob es eintritt wird man sehen.
      Ungarn ist nicht Oe, die juengere Geschichte ist eine ganz andere.
      Wir sind leider eher mit dem Macronschten Frankreich vergleichbar.

    • Riese35
      22. Mai 2017 22:59

      @simplicissimus, Pennpatrik, Sensenmann:

      Kurz ist grandios. Wir brauchen ihn. Ich zweifle nicht an seinem Willen und an seinem politischen Talent.

      Ich bin mir nicht ganz sicher an seinem Weitblick. Die Quoten sind Unsinn. Er hat viel gelernt und wird möglicherweise noch dazulernen. Einen senatsreifen Weitblick hat er sicher noch nicht.

      Ich zweifle aber ganz stark an seinen Geschützen, die er bis jetzt (wenn dann unsichtbar) in Stellung gebracht hat, um seinem Willen und seinen Ankündigungen Nachdruck zu verleihen.

    • Riese35
      22. Mai 2017 23:07

      Deshalb ist Sensenmanns Satz

      >> "DAS ist es! Wer unbedingt dem Kurz helfen will, der muss die FPÖ wählen, denn nur mit dieser kann er die Agenda - die er zu haben vorgibt - umsetzen."

      der allerwichtigste überhaupt, den man an jeder Straßenecke anschlagen sollte, vor allem in den ÖVP-dominierten Gegenden. Es darf uns nicht gleichgültig sein, wie die ÖVP-Gefolgschaft handelt und auf welche Sprüche die hineinfällt. Dort befinden sich die entscheidenden Wähler. Uns hier braucht niemand mehr überzeugen.

    • Riese35
      22. Mai 2017 23:13

      Es klingt pervers, aber wir haben es mit einer politischen Inversionslage zu tun: der ÖVP und vor allem Kurz ist umso mehr geholfen, je mehr Stimmen die FPÖ bekommt. Und, wer Kurz schaden möchte, wählt ÖVP. Denn dann zieht man die Geschütze, die Kurz braucht, um sein Programm durchzusetzen, ab, es gibt eine ÖVP-SPÖ-Koalition, Kurz kann nichts mehr von dem, was er vorgibt, durchsetzen, und es geht mit der Flutung weiter wie bisher (Siehe z.B. http://www.orf.at/#/stories/2392593/ ).

      Ich halte es in so einem Fall auch für sehr wahrscheinlich, daß dann Kurz das Handtuch wirft, Karas aus Brüssel "einspringt" (wie Lunacek bei den Grünen), und wir dann ein bestens abgestimmtes "Führungsduo" haben.

    • Riese35
      22. Mai 2017 23:20

      Man muß den schwarzen Wählern und Schüssel-Bewunderern klarmachen, daß sie sich ein Beispiel an Schüssel nehmen müssen, der auch nur den Erfolg einfahren konnte, WEIL er 1999 3. geworden ist. Sonst wäre nämlich die FPÖ nie in die Regierung gekommen, und Schüssel hätte nichts von dem, was ihn so erfolgreich gemacht hat, angekettet an die SPÖ umsetzen können.

      Und anders herum: kaum hatte er eine satte Mehrheit, war es aus. Die Kurz-Bewunderer tun Kurz wirklich nichts Gutes, wenn sie ihn statt die FPÖ mit einer satten Stimmenmehrheit ausstatten. Kurz muß gute Sachpolitik machen - wir müssen ihn dazu zwingen - und er darf kein Bad im Wählerstimmenspeicher nehmen.

  24. Ausgebeuteter
    22. Mai 2017 07:26

    Ich bin nicht bereit, eine 28 1/2 Minuten meiner Zeit zum lesen dieses blöden Themas zu widmen. Aber ich kann nur sagen, dass die Forderung von Frauenquoten ein absoluter Quatsch ist, denn biologisch gibt es bei mir eben nur zwei verschiedene Geschlechter (nicht 60!), welche völlige unterschiedliche Eigenschaften haben.
    Herr Sebastian Kurz liegt mit seiner Forderung nach der Reißverschlussmethode völlig falsch, auch wenn er "mit der Zeit" gehen will. Vielmehr wird Kurz mit solchen und ähnlichen Ideen "mit der Zeit" wieder gehen (= verschwinden).

    • Ausgebeuteter
      22. Mai 2017 07:30

      Mangels Korrekturmöglichkeit vor Veröffentlichung bei diesem Blogsystem:
      es soll richtig lauten
      Ich bin nicht bereit, 28 1/2 Minuten meiner Zeit ....

    • Günter Pollak
      22. Mai 2017 16:42

      Die 28,5 Minuten sind aber durchaus lohnend, denn Andreas Unterberger bringt die Argumente die gegen den angedachten Reißverschluss sprechen sehr gut auf den Punkt.

      Ich hoffe, dass die Kurz-Leute ebenfalls fähig und willens sind 28,5 Minuten konzentriert zu lesen!

      Daher habe ich auf www.sebastian.kurz.at soeben einen entsprechenden Hinweis gesendet.

      Das könnten viele hier auch tun.
      dum spiro spero

    • Ausgebeuteter
      22. Mai 2017 22:01

      @Günter Pollak:
      Das Thema ist wichtig, aber weniger Worte sind oft besser. Es ist aber eine Kunst, auch in weniger Zeilen die ganze Botschaft zu "verpacken".

  25. Rau
    22. Mai 2017 07:20

    Es ist immerwieder das gleiche Bild. Wenn es um echte Arbeit geht schreit keiner nach Quoten oder Benachteiligung von Fraun oder sonstigen "Minderheiten", wobei ich mich schon lange frage warum Frauen zu den Minderheiten zählen. In Deutschland entwickelt sich gerade eine neue Partei mit dem Ziel die 5% Hürde in den Bundestag zu schaffen, was noch weit entfernt ist. Kein Wunder, dass dort in den Reihen des Parteivorstandes nur Männer sind. Wo nix zu holen ist, da schreit keiner "Diskriminierung".

    • glockenblumen
      22. Mai 2017 07:25

      Das ist der springende Punkt: "..wenn es um ECHTE Arbeit geht..."

  26. Helmut Oswald
    22. Mai 2017 07:08

    Der Sozialismus - eine Degenerationserscheinung der fortgeschrittenen Zivilisation - ruft permanent unterdrückte, schutzbedürftige, förderungwürdige, unterprivilegierte usw was da noch an pejorativen Eigenschaftswörtern grammatikalisch vorstellbar und denkbar ist, gesellschaftliche Gruppen aus und macht sich - ungefragt und ungerufen, zum Sachwalter deren angeblich berechtigter, stets höchst dringlicher Anliegen. Die verstaatlichte Presse, selbst Gegenstand der Förderung, die jeden Morgen eine ander Sau durchs Dorf treibt, erkennt den hohen Stellenwert dieser in schier unendliche Mengen- und Tiefendimensionen steigerbare Nachrichtenflut, die ihr das mit panischer Angst erwartete Zeitalter des völligen Desinteresses an ihrem wie immer pünktlich abgeliefertem Nachrichtenschrott einmal mehr hinauszuschieben hilft. Nun also - Quoten für alles, am ende wahrscheinlich auch noch für Deserteure, Kinderschänder und Rauschgiftlieferanten - hab ich wen vergessen ? Macht nix, die linksversiffte Schickeria und ihre Spinndoktoren, sie werdens ohnehin bald herausgefunden haben. Und schon gehts im Karacho weiter auf der Höllenfahrt der Steuervernichtung zugunsten irgendwelcher Nerds, die halt ein bisschen Krach machen und sobald sie ein Stück vom Kuchen abhaben, den naturgemäß stets die anderen backen müssen, wärmste Empfehlungen für die Patrons der Umverteilung parat halten. Besonders in Vorwahlzeiten. Wir sind es uns wert.
    Nicht wahr?

    • glockenblumen
      22. Mai 2017 07:23

      *****************************************!

      Ich bleibe dabei: Gender und Quoten gehören in den Abfalleimer, bevor das tägliche Leben und unsere Freiheit durch diesen Stumpfsinn noch mehr verunstaltet und eingeschränkt wird.

    • HDW
      22. Mai 2017 10:51

      Die Eroberung der Macht und die Permanenz der Prolokratie besonders im Wiener Gesesellschaftskörper seit 1918 , hat die Roten eben von der erfolgreichen Gleichung Quotenkampf gleich marxistisch-leninisischer Klassenkampf überzeugt.
      Bringt der Nomenklatura staatliche Privilegien plus öffentliches Geld.
      Nur die Realität erledigt den Sozialismus bekanntlich regelmässig, aber das dauert eben. Vorerst siehe oben.

    • Helmut Oswald
      22. Mai 2017 17:48

      glockenblumen - wir wissen - starke Frauen brauchen keine Quoten! Und für die vielen schwachen Frauen bleiben die vielen noch schwächeren Männlein's ....

    • glockenblumen
      22. Mai 2017 18:34

      @ Helmut Oswald

      so ist es! ;-)))

  27. de Voltaire
    22. Mai 2017 06:12

    Hr. Unterberger legt hier eine recht gute Analyse der sogenannten pay gap. Damit wird nämlich eines klar ersichtlich:

    Neben der pensionsrechtlichen und der steuerlichen Umverteilung von Eltern zu Kinderlosen kommt noch eine weitere - die gesetzlich gewünschte Benachteiligung am Arbeitsmarkt. Wenn der Gesetzgeber, als Vertreter für die Gesellschaft, Eltern und hier auch mögliche Eltern am Arbeitsmarkt schlechter stellt, dann darf man sich über die Auswirkungen nicht wundern. Wie heißt es so schön? “We can ignore reality, but we cannot ignore the consequences of ignoring reality.” (Ayn Rand)

    Von all diesen Umverteilungen und Benachteiligungen der Elternschaft ist dies eine, die nur bei Frauen sichtbar wird. Daher wird diese Thematisiert, die anderen werden meist gar nicht diskutiert und schon gar nicht kritisiert. Dies ist der eigentlich interessante Punkt zum Thema "Pay gap".

  28. de Voltaire
    22. Mai 2017 04:25

    In der "Quotendiskussion" wird immer übersehen, dass es einen ganz einfachen Weg gäbe, wie alle angesprochenen sowie auch alle weiteren möglichen Quoten im Nationalrat umgesetzt werden können. Zudem ist dieser Weg praktisch gegen alle möglichen Arten der Diskriminierung geschützt:

    Die Zusammensetzung des Parlaments, also der Nationalrat, wird nicht mittels Wahl sondern per Losentscheid entschieden.

    Ein einfacher Losentscheid unter den Staatsbürgern besetzt die Sitze im Nationalrat. Und zwar unabhängig davon, ob sich ein Bewerber für einen Sitz bewirbt oder nicht, ob er Wahlkampf und damit Lobbying betreibt oder nicht, ob er ... oder nicht. Nach dem Gesetz der großen Zahlen würden damit auf lange Sicht und unabhängig von allen Lobbyisten alle nur denkbaren Quoten berücksichtigt und es würde der Gesetzgeber ein diskriminierungsfreies Abbild der Bevölkerung darstellen.
    Um die Funktion des Nationalrats sicherzustellen, kann man den Kreis der möglichen Mitglieder des Nationalrats auf alle unbedingt geschäftsfähigen Staatsbürger einschränken. Ob allerdings diese Beschränkung eine Notwendigkeit ist oder doch bereits eine Diskriminierung mancher Staatsbürger darstellt wäre ein interessanter gesellschaftlicher Diskurs.

    Wenn alle Menschen gleich sind, dann sollte dieser Modus zur Bestellung des Nationalrats ja kein Problem darstellen. Wenn sich die Angehörigen des Nationalrats trotzdem dagegen aussprechen, dann vertreten diese entweder die Theorie der absoluten Gleichheit selbst nicht oder sie halten sich krampfhaft an ihren Privilegien fest. Der aktuelle Wahlmodus ist mit der Forderung nach Quoten unvereinbar. Und solange dieser Widerspruch nicht logisch gelöst ist, kann auch die Forderung nach Quoten aller Art logisch nicht begründet werden.

    • simplicissimus
      22. Mai 2017 07:08

      Logik und Politik schliessen einander aus.
      Zumindest in der beobachteten gelebten Praxis.

  29. Papalima
    22. Mai 2017 04:00

    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    Das war einmal, heute gilt die Umkehrung: Viele Parlamente machen Gesetze, nach denen man eigentlich nicht handeln dürfte.

  30. Pennpatrik
    22. Mai 2017 03:57

    ... und Kurz ist ihr Prophet ...

  31. kritikos
    22. Mai 2017 03:43

    Ein umfangreicher, analytischer und sehr pointierter Artikel von Dr. Unterberger. Hut ab!
    Meiner Meinung nach ist aber der Wissenschaft in vielen Belangen, eben auch in der Frage der "Gleichheit" nicht zu trauen. Sie fußt ja auch auf Präliminarien, die nicht beweisbar sind, also Axiomen.
    Woher kommt aber diese Sucht nach "Gleichheit"? Bei der Sucht nach Aufklärung gab es ausreichend Gründe, bei der Ablehnung des Kapitalmonopols auch. Und anderes mehr. Wer hat den Fanatismus, möchte man sagen, nach Gleichheit auf allen Ebenen ins Leben gerufen und wie und warum? Profiteure? Wer sind sie? Ein gleichsam entstandener Gesellschaftsbazillus? Das zu untersuchen wäre interessant, aber da stelle ich mir ein Haxel, denn da kommt die Wissenschaft dran, bei der man nicht wirklich Objektivität absolut setzen kann.





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