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Presseförderung: Der infame Griff in unsere Tasche drucken

Lesezeit: 9:00

Der Wahlkampf naht mit schnellen Schritten: Nur so ist zu erklären, dass die Politik wie wild mit (unserem) Geld um sich wirft. Besonders viel davon ist nun bei den Medien gelandet. Die Koalition will wenigstens von ihnen gut behandelt werden, wenn sie schon sonst nichts vorzuweisen hat. Aber auch Blau und Grün wollen das und jubeln wie auf Kommando über die geplante Verdopplung der Presseförderung. Der jetzt bekannt gewordene Mega-Deal macht daher besonders fassungslos. Noch fassungsloser macht, mit wie vielen Infamien, Fehlern und Intrigen er verbunden ist.

Der Vorschlag, 17 statt 8 Millionen – jährlich – an die Medien fließen zu lassen, ist zwar bezeichnenderweise noch gar nicht offiziell präsentiert worden, geschweige denn in einem genauen Gesetzesvorschlag veröffentlicht. Diese Verdopplung und viele ungustiöse Details scheinen aber schon festzustehen. Denn sie wurden wie auf Kommando sofort von fast allen politischen Seiten bejubelt, insbesondere vom „Medienminister“ Drozda und ÖVP-Generalsekretär Amon, die das Ganze miteinander und den beiden Oppositionsparteien ausgepackelt haben. Besonders absurd ist die Behauptung Amons, dass mit mehr Steuergeld im Rachen die „Qualität“ der Boulevardzeitungen „weiter“ (!!!) steigen werde. Dieser Satz zeigt, dass der Mann auf dem Mond lebt, oder dass ihm kein einziges logisches Argument zur Rechtfertigung dieser Sauereien eingefallen ist.

Die erste Infamie an diesem Deal ist, dass man sich das offensichtlich in den letzten Wochen hinter den Kulissen ausgemacht hat, dass man es aber in das sogenannte Arbeitsprogramm der Koalition nicht hineingeschrieben hat. Das zeigt, dass dieses ein reines Wahlpropagandaprogramm ist, während man die wirklichen Grauslichkeiten unter der Budel erledigt. Ins „Arbeitsprogramm“ hat man hingegen – ohne einen einzigen Finanzierungsvorschlag! – nur alles Nette hineingeschrieben, das man sich zur Bedienung irgendwelcher Wählergruppen ausgedacht hat, bis hin zum Gratisführerschein  für Lehrlinge. Und das die Medien in ihrer Geldnot schön brav bejubeln.

Die zweite Infamie ist, dass der SPÖ-Bundeskanzler und der ÖVP-Vizekanzler zur gleichen Zeit, da sie das geheim gedealt haben, wild über den Innenminister hergefallen sind, weil auch der etwas vorgeschlagen hat, was nicht in diesem sogenannten Arbeitsprogramm steht. Dabei wäre eine genauere Regulierung der immer wieder zu wilden Ausschreitungen führenden Demonstrationen zweifellos mehr im Interesse der Bürger als eine drastische Erhöhung der Presseförderung. Aber freilich: Um die Bürger geht es weder Politik noch Medien. Sondern nur um die eigenen Pfründe.

Die dritte Infamie: Erstmals werden auch die Gratis-Zeitungen mit Steuergeld bedacht. Jeder weiß warum: Zeigen sich doch Gratiszeitungen schon immer (mangels Vertriebseinnahmen, die ein wenig mehr Unabhängigkeit ermöglichen könnten) für Geldzuwendungen in ganz besonderem Ausmaß erkenntlich, etwa für Inserate. Das hat ja bei den letzten Wiener Wahlen Michael Häupl auch knapp den Bürgermeistersessel gerettet.

Vierte Infamie: Draufzahlen werden die beiden Qualitätsmedien „Standard“ und „Presse“ (ja, bei aller Kritik: für österreichische Verhältnisse und im Vergleich zum Rest sind sie allemal Qualitätsmedien, Einäugige unter Blinden). Denn es soll ein Deckel von 1 Million Euro pro Zeitung eingeführt werden. Das bedeutet: Die beiden bekommen als einzige nicht deutlich mehr (wie alle anderen). Waren sie doch bisher Hauptnutznießer der von Kreisky bzw. Schüssel ausgedachten Presseförderungen und haben in vielen Jahren mehr als eine Million bekommen. Jedes der beiden Gratismedien hat bisher gar nichts bekommen, kriegt künftig aber 300.000 bis 400.000 Euro. Und die Kronenzeitung wird überhaupt gleichviel wie die beiden Qualitätszeitungen cashen. Dabei ist das Herstellen einer solchen mit einer ordentlich bestückten Redaktion und einem globalen Auslandskorrespondentennetz weit mehr als drei Mal so teuer wie die Abfassung des bisschen Inhalts bei den Gratiszeitungen.

Fünftens: Aber ganz abgesehen von diesen höheren Kosten einer Qualitätszeitung: Mit dieser massiven Aufwertung der Gratis-Zeitungen wird es vom Gesetzgeber als völlig gleichwertig hingestellt, dass sich bei den Qualitätszeitungen zumindest ein Teil der Redaktion noch um unabhängigen Journalismus bemüht, während jeder Leser der Gratiszeitungen die einzig relevante Redaktionslinie spürt: Wer zahlt, schafft an. Eines der beiden Gratisblätter hatte sogar lange einen diesbezüglichen Passus in die Dienstverträge der sogenannten Redakteure hineingeschrieben!

Da fragt man sich schon: Was ist da eigentlich in Österreich noch anders als bei den Vorgängen in Rumänien? Nun ja, etwas Wesentliches schon: Dort hat sich eine breite Bürgergesellschaft erhoben, trotz Eiseskälte wochenlang protestiert und zusammen mit einem mutigen Präsidenten einige besonders freche Korruptionsgesetze verhindert. (Haben wir nicht jetzt auch wieder einmal einen Präsidenten, oder ist der vollauf beschäftigt mit europaweitem Hetzen gegen die sogenannten Rechtspopulisten?)

Der sechste Punkt ist die besonders große Enttäuschung: Auch Grün wie Blau sind mit an Bord. Beide Oppositionsparteien ließen sich in diesen großen schmutzigen Deal einbinden. Aber es sollen ja auch einige freiheitliche Medien etwas bekommen. Und die Grünen haben sowieso in den meisten Blättern ihre Parteizeitungen, sind daher immer erfreut, wenn ihre Verbündeten mehr Geld bekommen.

Siebentens: Alle Medien verzichten auf Kommentare zu diesem Deal. Selbst die benachteiligten Qualitätszeitungen schweigen seltsamerweise – ihnen ist offenbar schon jeder Mumm vergangen. Und es schweigt auch der ORF. Schließlich hat ja auch er gerade für eine saftige Gebührenerhöhung den politischen Sanktus bekommen. Und ganz zufällig haben umgekehrt die Zeitungen überaus zurückhaltend auf die ORF-Gebührenerhöhung reagiert. Ist natürlich alles reiner Zufall.

Der achte Punkt ist die Fassungslosigkeit über den Suizid-Trieb der ÖVP. Sie stimmt nicht nur dem Geldsegen für die ihnen zu 90 Prozent feindlich gegenüberstehenden Medien zu, sondern auch der Aufwertung des sogenannten Presserats. Wer sich diesem unterwirft, soll Extra-Geld bekommen.

Kennen die Schwarzen nicht die Judikatur dieses Presserats, der sich zum reinen Exekutor linker Political Correctness entwickelt hat? Verstehen sie nicht, wie bezeichnend es ist, dass die Grünen als einzige Kritik an der Förderungs-Verdoppelung verlangen: es solle überhaupt kein Geld geben, wenn sich ein Medium nicht diesem Presserat unterwirft? Oder unterschreiben die Schwarzen derzeit eh alles blind, damit nur Mitterlehner und Amon noch ein paar Monate länger in ihren Funktionen sitzen können?

Neuntens: Letzte Hoffnung der Bürger ist der Finanzminister. Aber wohl nur scheinbar. Der hat bisher Extra-Geld für die Medienförderung abgelehnt. Was toll klingt. Man könnte ja glauben, dass Drozda als „Medienminister“ jetzt das Geld sonstwo aus seinem Budget herauspressen muss.

Dieser Hoffnung sollte man sich freilich nicht hingeben. Denn Schelling hat zwar schon oft Richtiges, Wahres und Gutes gesagt. Aber am Schluss hat er absolut immer nachgegeben. Er ist alles andere als ein Steher. Da genügen in der Regel ein paar Telefonate von seinem Parteiobmann oder dem Wirtschaftskammer-Chef.

Schellings Fähigkeit zum Umfallen hat man etwa auch vor zwei Jahren beim großen Steuerpaket bewundern dürfen (Vorher hat er alles Mögliche ausgeschlossen, bis dann die Sintflut über die Steuerzahler hereingebrochen ist; von den Registrierkassen über den höheren Spitzensteuersatz, Mehrwertsteuererhöhungen und KESt-Erhöhung bis hin zur Grunderwerbssteuer). Das sieht man auch jetzt wieder an seinem Schweigen zum sogenannten Arbeitsprogramm, das ja – nach Regierungsangaben – vier Milliarden kosten wird.

Die zehnte Infamie ist überhaupt die weitaus ärgste. Denn man könnte über alles oben Angeführte ja irgendwie reden (auch wenn Geld für die Gratiszeitungen und die Aufwertung des Presserates jedenfalls zu Übelkeit führen müssen), hätte die Regierung im gleichen Atemzug endlich die politische Inseratenbestechung der Medien unmöglich gemacht.

Diese ist Korruption in Reinkultur. Sie blüht vor allem in der Umgebung des Wiener Rathauses wie Unkraut. Nur zur Illustration: Im Rathaus streiten gerade Rot und Grün, ob es 1,5 Millionen oder 4 Millionen für die drei Boulevardzeitungen geben soll. Jährlich. Für jede einzelne. Dazu kommt, dass aus vielen Tochterfirmen des unübersehbaren Rathausgeflechts fast unkontrollierbar weiteres Geld an wohlgesonnene Medien fließt. Dazu kommt, dass auch rechtlich unabhängige und private Auftrags- oder Subventionsbezieher immer wieder unter Druck gesetzt werden, doch bei freundlichen Zeitungen zu inserieren.

Selbst die nunmehrige Verdoppelung der staatlichen Presseförderung macht sich neben diesen Zuständen allein in einem einzigen Bundesland mickrig aus (auch wenn Wien das weitaus übelste Land ist, so sind auch die anderen keineswegs zimmerrein).

Winziger Lichtblick in diesem Schlammbad sind die Neos und das Team Stronach. Von diesem habe ich wenigstens noch keine Zustimmung zur Förderungsverdoppelung vernommen (aber vielleicht haben die noch gar nicht mitgekriegt, was da abgeht). Und die Wiener Landeschefin der Neos verlangte immerhin ein „Abstellen der Inseratenpolitik“. In der Tat. Genau darum muss es gehen. Freilich klang auch die Neos-Frau eher zaghaft. Und ihr Bundesparteichef schweigt bisher überhaupt zu dem Thema.

Wenn man wirklich die Korruption in diesem Land trockenlegen will, gibt es dafür nur einen einzigen Weg, nachdem die (politisch besetzte) Staatsanwaltschaft selbst in dem zum Himmel stinkenden Fall Faymann/Ostermayer/ÖBB/Asfinag untätig geblieben war: Das wäre eine ganz präzise Verschärfung des Strafgesetzes, sodass kein Staatsanwalt mehr darum herumkommt, all die Sauereien anzuklagen, sollten sie nicht aufhören. Besonders wichtig: Ein Strafgesetz gilt automatisch auch für die Bundesländer, Gemeinden und deren Wirtschaftsimperien.

Natürlich weiß ich: Das sind Wunschträume, die weitab von der österreichischen Realität sind. Die Realität ist ein Korruptionssumpf nach tiefster Balkanart.

PS: Der Umstand, dass dieses Land einen „Medienminister“ hat, sorgt bei westlichen Gesprächspartnern immer wieder für Erstaunen. „Ich dachte, ihr seid eine Demokratie mit freier Presse – wozu darf es da einen Medienminister geben?“, kommentierte das kürzlich ein Brite.

PPS: Wie überfordert der SPÖ-Kanzler ist, zeigte in den letzten Tagen auch sein lächerlicher Versuch, erstens seinen Intimfeind Sobotka aus der Regierung zu schießen, und zweitens bei dieser Gelegenheit auch gleich der ÖVP das Innenministerium abzunehmen und sie mit dem bedeutungslosen Infrastrukturministerium abzuspeisen (das ja nur Durchlaufposten zur Finanzierung von ÖBB und Asfinag ist). Hätte der Herr Kern nur ein bisschen Ahnung, dann wüsste er, dass ÖVP-Obmann Mitterlehner bei aller sonstigen Gefügigkeit weder das eine noch das andere auch nur einen Tag überleben würde. Noch peinlicher ist, dass Kern einen solchen Versuch über die Kronenzeitung lanciert hat. Wenigstens daraus kann die ÖVP auch wieder Selbstbewusstsein schöpfen: Kern beweist damit, dass Sobotka ein ziemlich erfolgreicher und für die SPÖ sehr unangenehmer Innenminister ist.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 04:20

    Und warum - so frage ich - hat die FPÖ dabei mitgestimmt ? Glaubt sie, daß nur eine einzige Medienhure ihr deshalb eine halbwegs objektive Berichterstattung zuteil werden läßt ? Glaubt sie allen Ernstes, daß sie sich mit ihrer Zustimmung damit das erkaufen kann, was sie ohnehin niemals bekommen wird, solange es die Systemparteien sind, welche die Medienbestechung zum ehrenwerten politischen Ziel erklären ? Was für eine Dummheit, diese Schwäche zu zeigen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 07:16

    Das Verhalten passt doch zu den Blauen, haben sie doch einst auch für das 240 Millionen Körberl-Geld für den ORF gestimmt. Offensichtlich gefällt es Strache, vom ORF tagtäglich verarscht zu werden. Das ist ihm unser Steuergeld wert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 07:29

    ÖBB und das Magazin GRAZETTA spendeten für die gestrige ORF-Millionenshow das Preisgeld.

    Mit dem Zitat, EIN SCHELM WER MEHR GIBT ALS ER HAT, beschreibt man diesen zweifelhaften "Werbeauftritt" sicherlich viel zu schonend.

    Die Steuerzahler, welche beide großherzigen Spender aus dem Füllhorn der Förderungen unterstützen müssen denken da schon eher an HOCHSTAPELEI oder gar an den strafrechtlichen Tatbestand der UNTREUE.

    Rechnungshof, aber auch Herr Leichtfried als Minister für Infrastruktur sehe ich aufgerufen die ÖBB-Direktion zu fragen:

    WIE KANN EINE SPENDE FÜR DIESE MILLIONENSHOW DAS BETRIEBSERGEBNIS DES UNTERNEHMENS ÖBB FÖRDERN ?

    Immerhin beziehen die ÖBB seit Jahrzehnten Milliardenförderungen aus dem Steuertopf.

  4. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 09:05

    Wieder ein Bericht (danke A.U.! - gut für uns, daß Sie da hohe Sachkompetenz und jahrzehntelange Erfahrung haben), der uns schlicht zeigt, was wir sind: eine durch und durch korrupte Gesinnungsdiktatur.

    Ich werde sicher weiterhin Zeitungen lesen, aber nie wieder für eine Zeitung bezahlen. Die Zeitungen holen sich mein Geld ohnehin und ohne mich zu fragen.

    Unsere Gutmenschen-Nomenklatura kann nur zwei Dinge: Ungarn & Co wegen ihrer Mediengesetze mit hoch erhobenem moralischem Zeigefinger kritisieren und gendern.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 06:59

    Zum PPS: der Blogmaster versteigt sich, wenn er behauptet, dass Sobotka ein "ziemliche erfolgreicher" Innenminister sei. Wo sind seine Erfolge?
    Wie viele Tschetschenen hat er außer Landes gebracht, gibt es seit seinem Amtsantritt, weniger sogenannten Flüchtlinge in Österreich, gibt es die tägliche Messerstecherei in Wien nicht mehr, gibt es weniger Vergewaltigungen, gibt es weniger Übergriffe von Ausländern auf Österreicher, sieht man wieder Polizisten zu Fuß auf der Straße, wurde die Polizei von wuchernder Bürokratie entlastet,....?

    Ich sehen nur, dass da in der Regierung eine narzistische Person auf eine andere narzistische Person getroffen ist. Das dadurch entstehende Getöse darf man nicht als erfolgreiches Arbeiten für unser Land missinterpretieren.

    Bitte keine weiteren Fake-News über Sobotka (und über Kurz)! ;-)

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 09:44

    Heute muss ich einmal eine Bemerkung loswerden, die mit dem Inhalt des Beitrags eigentlich nicht wirklich etwas zu tun hat, aber ich konnte mir einen lauten Schmunzler nicht verkneifen, als ich Folgendes las: "während man die wirklichen Grauslichkeiten unter der Budel ..."
    Ich find's einfach super, dass unser Dr. Unterberger nicht nur ein excellenter Formulierer an sich ist, sondern auch ein Sprachbewahrer.
    Unter der Budel, da werden ein paar so überdrüber Gescheite wieder herummäkeln, was denn das für eine Sprache ist - ich find's herrlich und bedanke mich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBitos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2017 11:30

    Der Werbemarkt ist in einem massiven Prozess der Veränderung. Die Möglichkeit der individuellen Ansprache des Verbrauchers (=User) ersetzt Masseninserate ala SPÖ Wien, ÖBB, ASFINAG, Verbund, OMV etc. Daher sind die Probleme der Printmedien mit dem Wegbruch ihrer Haupteinkuftsquelle auch mit einer Erhöhung der Presseförderung nicht abzufedern. Bezahlschranken, wie sie die Presse einführen will, werden nicht funktionieren.

    Das gesamte Infotainment verlagert sich vom traditionellen Journalisten zu Prosumern. Der Konsument ist der neue Journalist. Natürlich sehen Politiker in dieser Entwicklung die größte Gefahr. Wenn nicht mehr der schmierige (aber berechenbare) Wofe Fellner die schmierige (aber berechenbare) Pfote aufhält, sondern unabhängige Prosumer ihr Wissen und ihre Kommentare publizieren, dann ist Feuer am Dach! Das ist eine neue Reformation, vergleichbar mit der Demokratisierung, die durch den Druck der Bibel in deutscher Sprache ausgelöst wurde.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2017 10:58

    "Die Presse" will jetzt, blau unterlegt, qualitativ hochwertige Artikel nur noch gegen Bezahlung anbieten, zum Beispiel diesen:

    "Der Kampf um den Freihandel

    Dossier

    Aus einem Aufstand der Populisten gegen bestimmte Handelsabkommen ist eine Bewegung wider der Globalisierung geworden. Dabei profitiert gerade das exportstarke Europa vom freien Handel.

    von Karl Gaulhofer, Judith Hecht, Nikolaus Jilch, Nikolaus Kommenda, Michael Laczynski, Antonia Löffler, Eduard Steiner und Jakob Zirm"

    Das heißt also, gleich acht "Qualitätsjournalisten" der "Presse" wissen nicht mehr, dass "wider" den Akkusativ verlangt. Oder gilt dort Anarcho-Grammatik heute als "Qualität"?

    Hirschbold rotiert ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2017 16:48

    **SKANDAL: Flüchtlinge in Neubauten – Deutsche in Abbruchimmobilien!**
    >>>>>>>>>zu finden bei Guido Grandt - googeln

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  1. fredl (kein Partner)
    17. Februar 2017 15:53

    Propagandaminister Drozda verdoppelt die Bestechungsgelder für die Medien und die Vernaderer-Eva setzt noch eins drauf und spendiert ein Extrazuckerl bei Beitritt zum Presserat, den political-correctness-big-brother. Und die selben Herrschaften vergießen Krokodilstränen ob unzureichender Anti-Korruptionsgesetze in Rumänien! Das ganze Gemauschel erinnert mich nicht an Rumänien, sondern eher an Nordkorea.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    17. Februar 2017 10:58

    "Die Presse" will jetzt, blau unterlegt, qualitativ hochwertige Artikel nur noch gegen Bezahlung anbieten, zum Beispiel diesen:

    "Der Kampf um den Freihandel

    Dossier

    Aus einem Aufstand der Populisten gegen bestimmte Handelsabkommen ist eine Bewegung wider der Globalisierung geworden. Dabei profitiert gerade das exportstarke Europa vom freien Handel.

    von Karl Gaulhofer, Judith Hecht, Nikolaus Jilch, Nikolaus Kommenda, Michael Laczynski, Antonia Löffler, Eduard Steiner und Jakob Zirm"

    Das heißt also, gleich acht "Qualitätsjournalisten" der "Presse" wissen nicht mehr, dass "wider" den Akkusativ verlangt. Oder gilt dort Anarcho-Grammatik heute als "Qualität"?

    Hirschbold rotiert ...

  3. McErdal (kein Partner)
    16. Februar 2017 16:53

    Na schau, der Herr A.U. zensuriert und löscht was nicht opportun ist!
    *********Es lebe die freie Meinung!!!!********************
    ***************Grüße von John Swinton!!!!*******************

    • fredl (kein Partner)
      17. Februar 2017 16:20

      In dieser Angelegenheit muss ich widersprechen! Ich bin zwar nur Gast hier im Forum, hab jedoch bereits mehrfach - zum Teil in nicht ganz so höflichen Worten - gewisse Aussagen des Blogbetreibers hinterfragt und kritisiert. Ich glaub, die Posts wurden noch nie gelöscht oder sonst irgendwie zensuriert, nicht einmal, wenn ich manchmal in der Hitze des Gefechts bisserl einen Blödsinn geschrieben habe. Obwohl ich kein Liberaler bin, werden meine Kommentare zugelassen und ich schätze diese Plattform gerade wegen der sehr unterschiedlichen Zugänge der Poster.

  4. McErdal (kein Partner)
    16. Februar 2017 16:48

    **SKANDAL: Flüchtlinge in Neubauten – Deutsche in Abbruchimmobilien!**
    >>>>>>>>>zu finden bei Guido Grandt - googeln

    • Undine
      16. Februar 2017 22:50

      Das ist ja nicht zu fassen!

      Darf ich Sie auf Udo ULFKOTTES Buch "Volkspädagogen" aufmerksam machen; ganz besonders lesenswert ist der Anhang---ein von der FAZ ursprünglich in Auftrag gegebener, aber dann abgelehnter---weil zu brisant!--- Beitrag des US-Historikers Alfred de Zayas: "Was wußten die Deutschen?" Sie werden staunen!

  5. monofavoriten (kein Partner)
    16. Februar 2017 13:07

    die österreicher - vermutlich die meisten westeuropäer - sind demokratiepolitische analphabeten. denn wenn regime zeitungen und rundfunksender sponsern, sich also quasi die eigenen "watch dogs" halten, dann kommt das den allermeisten zeitgenossen nicht einmal komisch vor - geschweige denn macht es sie wütend genug, dagegen zu rebellieren.
    man kennt es gar nicht anders. der nette onkel im fernsehen verliest die propaganda und fast alle fressen es, weil er ist ja quasi teil der familie (sitzt er doch täglich bei uns beim abendessen im wohnzimmer dabei).

    dass wir derzeit zeuge sind, wie die angepassten untertanen zusammen mit medien, regierungen und holliwood ihre einzige hoffnung schlachte

    • mono (kein Partner)
      16. Februar 2017 13:11

      ....schlachten, ist nun der frustrierendste aspekt totaler gehirnwäsche und massen-stockholm-syndroms: trump, der einzige aussenseiter, der den nerv hat, so ziemlich alles über sich ergehen zu lassen, wird langsam hingerichtet. es wird sich auf lange zeit niemand so ein weltumspannendes, allumfassendes trommelfeuer antun.
      le pen, geerd wilders, strache etc. werden die botschaft wohl verstehen: kommt ihr an die macht, machen wir euch tot.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 13:35

      Aber, aber. Trump ist der erste, der nicht nur redet, sondern etwas tut. Dass das nicht leicht wird, war anzunehmen. Daran scheiden sich eben die Geister, dass Leute, die Erfolg haben, den Weg gehen und nicht gleich davonlaufen.

      Das Unheil zu reparieren, dessen Anrichten man jahrzehntelang zugeschaut hat, das wird etwas länger dauern.

      Aus der Systempresse erfährt man dazu nichts, schade um die Zeit beim Lesen.

  6. Gennadi (kein Partner)
    16. Februar 2017 12:01

    Die PRESSE (und mit ihr die KLEINE ZEITUNG) mit Förderung zu bedenken, ist absurd.
    Beide sind auf fast nur mehr gegen Bezahlung lesbare Inhalte umgestiegen.

    Im Klartext: Zeitungen kassieren Förderungen (Korruption pur), für Inhalte, für die Konsumenten noch extra blechen sollen.

    Conclusio: Medien mit Bezahl-Inhalten boykottieren!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 13:37

      Ich boykottiere sie nicht, ich verweigere es. Wer mich sowieso nur ärgert, bekommt kein Geld von mir.

      Höchste Zeit, einmal nachzudenken, was man so aus Gewohnheit alles kauft. Das kann eine Menge Geld sparen.

  7. kamamur (kein Partner)
    16. Februar 2017 07:44

    @H. Oswald - ..../Was für eine Dummheit, diese Schwäche zu zeigen!
    Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Politik der F. Ich kenne die Berater und die Gründe von Strache nicht, aber aufgelegte Elfer nicht zu verwerten ist für mich Führungsschwäche. Und sich immer wieder fähige Leute wie Mölzer ua. herausschießen zu lassen ist nicht vorausblickend. Oder kennt Strache bei den beiden Regierungsparteien eine ähnlich schwache Leistung. Die F sollte aufpassen, immer nur zuwarten und stillhalten wird ihre Anhänger verstört und enttäuscht zurücklassen. Denn beide Regierungsparteien(auch Grüne) verkaufen die Leistung der F als die ihre. Aufwachen, Strache und Kickl -es drängt die Zeit

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    16. Februar 2017 07:29

    Die ÖVP wird ihren Untergang schon schaffen, die rettet auch Sobotka und Kurz nicht mehr. Das bewerkstelligen Leute, die sich Mitterlehner und Schelling leisten, und die bilden die Funktionärsschicht.

    Bei den Freiheitlichen fragt man sich allerdings, ob da jemand mitdenkt. Von den linxgrünen Journis (örf wie Presse) haben die nichts zu erwarten als Herablassung und Desinformation. Ohne jede Kraftanstrengung könnten sie zuerst sich und auch Österreich einen unschätzbaren Dienst erweisen, indem sie den Geldhahn zudrehen.

  9. machmuss verschiebnix
    14. Februar 2017 20:42

    Heißa, da wird ein Lügen-Feuerwerk vor der Wahl, bin ja gespannt,
    ob sich diesmal auch wieder mehr als die Hälfte der Ösis blenden lassen ?

    • Sensenmann
      14. Februar 2017 22:56

      Aber sicher doch!

      Der echte Östertrottel - dessen Wappentier das graue ist, das mit den langen Ohren das immer, vor allem aber wenn es nicht weiß warum "I Ah!" schreit - wird JEDEN Mist glauben, den die Soros-Journaille und ihre post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren auskotzen.

      Die Masse versteht erst, daß wir uns im Krieg befinden, wenn die Häuser und Autos brennen wie in Paris und die vergewaltigten Frauen in den Straßen schreien.

      Und wahrscheinlich nichteinmal dann.

      Bis dahin will man offene Grenzen, schrankenlose EU, Meinungsterror, Überwachung und Geldverschwendung an Schmarotzer aus aller Herren Länder.
      Weil das ist schick und man fühlt sich gut.

    • machmuss verschiebnix
      15. Februar 2017 19:17

      ... und wahrscheinlich nichteinmal dann - das befürchte
      ich auch, Sensenmann !

      Aber es wird sowieso bald die ersten Übergriffe von den
      "Guten" gegen uns "Nazis" geben - aus den Reihen der
      Antifa-Brigaden. So verhetzt wie dieses G'sod schon ist,
      da steigen mir sämtliche Grausbirnen auf ! ! ! !

    • LeoXI (kein Partner)
      16. Februar 2017 07:25

      Wir erleben diese Übergriffe doch bereits.
      Götz Kubitschek wird nach einem privaten Kinobesuch gemeinsam mit seiner Frau diekt vor dem Ausgang von vermummten Antifanten gestellt und kann nur unter Polizeischutz den Heimweg antreten.

      Gute Gewalt ist natürlich nicht berichtenswert, richtet sie sich doch gegen Dunkeldeutsche.
      Ausnahme gilt dann, wenn solche dunklen Gestalten sich wie unlängst Martin Sellner zur Gegenwehr erdreisten

  10. Undine
    14. Februar 2017 13:12

    17 Millionen Euro mehr Presseförderung, damit die Medien nur ja schön brav weiterhin REGIERUNGSTREU, v.a. aber GRÜN-TREU berichten!
    Wir haben's ja, wie's aussieht!

    "Schäuble wollte Ausländern das Kindergeld kürzen - EU-Kommission lehnte ab"

    https://www.unzensuriert.at/content/0023167-Schaeuble-wollte-Auslaendern-das-Kindergeld-kuerzen-EU-Kommission-lehnte-ab?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Danke, liebe EU-Kommission, daß wir nicht selber bestimmen dürfen, ob wir durch den guten Vorschlag Schäubles und auch unseres zuständigen Ministers eingesparte 100 Millionen Euro nicht lieber unseren EIGENEN FAMILIEN mit KINDERN zukommen lassen können!

    Wir werden also weiterhin durch die EU gezwungen, unser gutes Steuergeld fremden Kindern zukommen zu lassen!

    • Cotoqaxi
      14. Februar 2017 16:02

      @Undine Apropos Presseförderungen: Ich finde das Kindergeld sollte nur an autochthone Familien ausbezahlt werden. Als autochthon würde ich Familien definieren, deren Großelterngeneration zumindest in Österreich geboren wurde oder deutscher Herkunft sind und in der Untersteiermark, im Banat etc. geboren wurden oder heimatvertriebene, diskiminierte Sudetendeutsche sind.

    • Cotopaxi
      14. Februar 2017 16:17

      @ Undine

      Welche Ehre, jetzt habe ich auch einen Doppelgänger..... ;-)

    • 11er
      14. Februar 2017 19:50

      @ Cotopaxi

      Das erinnert eher an einen Blindgänger....

    • Undine
      14. Februar 2017 21:11

      @Cotopaxi

      Seltsame Steckenpferde reiten manche Zeitgenossen! ;-)

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 14:36

      Da zahlt einer ein Abo, nur um einen Nick (fast) zu klonen? Welche Ehre.

  11. Bitos
    14. Februar 2017 11:30

    Der Werbemarkt ist in einem massiven Prozess der Veränderung. Die Möglichkeit der individuellen Ansprache des Verbrauchers (=User) ersetzt Masseninserate ala SPÖ Wien, ÖBB, ASFINAG, Verbund, OMV etc. Daher sind die Probleme der Printmedien mit dem Wegbruch ihrer Haupteinkuftsquelle auch mit einer Erhöhung der Presseförderung nicht abzufedern. Bezahlschranken, wie sie die Presse einführen will, werden nicht funktionieren.

    Das gesamte Infotainment verlagert sich vom traditionellen Journalisten zu Prosumern. Der Konsument ist der neue Journalist. Natürlich sehen Politiker in dieser Entwicklung die größte Gefahr. Wenn nicht mehr der schmierige (aber berechenbare) Wofe Fellner die schmierige (aber berechenbare) Pfote aufhält, sondern unabhängige Prosumer ihr Wissen und ihre Kommentare publizieren, dann ist Feuer am Dach! Das ist eine neue Reformation, vergleichbar mit der Demokratisierung, die durch den Druck der Bibel in deutscher Sprache ausgelöst wurde.

    • Leopold Franz
      14. Februar 2017 19:31

      Interessante Neuigkeiten für mich. Da wollen wir doch gerne mittun solange die Wahrheits- und Meinungsbehörde uns lässt.

    • Sensenmann
      14. Februar 2017 23:16

      Die perfekte Beurteilung der Lage!
      Deshalb wollen sie ja Zensur, Vernaderung, das System soll sich selber kontrollieren.

      Das geht schief, es ist der typische Todeskampf stürzender Regime.
      Der erste Stein aus dem Völkerkerker ist raus.

      Jetzt muss es Schlag auf Schlag gehen bis der Völkerkerker zerbricht!
      Diese Presseförderung ist zwar wie üblich Diebstahl, aber das Geld bekommen wir wieder durch Enteignung und Sühneabgabe der Sozis.
      Aber die Schmierblätter werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit erscheinen und die Informationen für die breite Masse werden von wo anders kommen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 07:35

      Bezahlschranken, wie sie die Presse einführen will, werden nicht funktionieren?

      Und ob, Bitos, die werden funktionieren. Die meisten werden vor den Schranken umkehren. Einerseits haben die KlugbeisserInnen der Internetindustrie den Leuten die Gratis-'Kultur' beigebracht, andererseits hat sich die Presse hinreichend durch ihr Gouvernantentum diskreditiert.

      Her mit den Bezahlschranken, dann schrumpft das Mistding noch schneller.

  12. Cotopaxi
    14. Februar 2017 11:14

    o.T.

    In Deutschland werden die immensen Kosten, die durch die ungeregelte Zuwanderung entstehen, still und heimlich auf alle umgelegt, wie ist es in Österreich?

    "Im Ende 2016 noch beschlossenen "Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen” versteckte der Berliner Gesetzgeber auch eine "Umverteilung” in Milliardenhöhe.

    Man beschloß nämlich auch eine Änderung von § 271 Abs. 2 Satz 4 SGB V, laut der "den Einnahmen des Gesundheitsfonds nach Abs. 1 ... im Jahr 2017 1,5 Mrd. € aus der Liquiditätsreserve zugeführt” werden sollen.

    Die Begründung lautete wie folgt: "Mit diesen Mitteln werden Mehrbelastungen der GKV (Gesetzliche Krankenversicherung, die Red.) aufgrund der gesundheitlichen Versorgung von Asylberechtigten nach Erhalt eines Aufenthaltsrechts und bei Versicherungspflicht in der GKV finanziert.”

    Sowohl der Gesundheitsfonds als auch die Liquiditätsreserve werden von den Beiträgen zur GKV gespeist, die zum größten Teil von den Versicherten und den Arbeitgebern eingezahlt werden. Die Mittel der Liquiditätsreserve haben u.a. auch die Aufgabe, kurzfristige Liquiditätsengpässe bei den Versicherungen abzufedern, damit eine möglichst hohe Beitragskonstanz gewährleistet bleiben kann.

    Mit anderen Worten: Wenn man dem Fonds Gelder aus anderen als den ursprünglich formulierten Gründen entnimmt, legt man damit eine Basis für weitere Beitragserhöhungen. Es ist mithin nichts anderes als der Versuch, künftige "Zuwanderungskosten" auf die Bürger abzuwälzen, ohne daß diese zunächst etwas davon merken."

    http://www.goldseiten.de/artikel/316789--Gesundheitsfonds~-Pluenderung-der-Liquiditaetsreserve.html

    • Sensenmann
      14. Februar 2017 23:27

      Ja, wie bestellt, so geliefert!
      Da die Bundesdeutschen an drückendem Bargeldüberhang leiden, muss man halt dem strotzenden Geldbeutel Erleichterung verschaffen!

  13. Josef Maierhofer
    14. Februar 2017 10:06

    Wenn die Zeitungen zu Propaganda verkommen, wenn die Information zu Desinformation und Manipulation verkommt, wenn dann alle 'dafür' sind, dann ist das sozialistische Paradies angebrochen.

    Wenn dann alle arm sind, alles darniederliegt, wenn dann die Muslime die Macht übernommen haben (arme 'Flüchtlinge' genannt), wenn dann die Österreicher verhungern (tun sie ja schon fast, teilweise), dann ist dieser Sozialismus zu Ende, wie in Russland, wie in der DDR, wie noch nicht in Nordkorea, wo aber die Leute schon verhungern müssen, und zwar massenhaft.

    Aber die Medienbestechung wird freudig beschlossen ... ein Jammer, der vom Wähler herbeigeführt wurde.

  14. Ingrid Bittner
    14. Februar 2017 10:01

    Im gestrigen Standard:
    http://derstandard.at/2000052548549/Pressefoerderung-Finanzierung-weiter-offen
    Es scheint sich da um eine Wunschvorstellung Drozdas zu handeln. Nix Genaues weiss man noch nicht. So erscheint es mir zumindest.

  15. Arbeiter
    14. Februar 2017 09:49

    Was mir an dem Artikel fehlt: was können wir tun?

    • franz-josef
      14. Februar 2017 11:13

      Demonstrieren in Eiseskälte mit einer halben Million Teilnehmer wird`s wohl nicht werden...

  16. Ingrid Bittner
    14. Februar 2017 09:44

    Heute muss ich einmal eine Bemerkung loswerden, die mit dem Inhalt des Beitrags eigentlich nicht wirklich etwas zu tun hat, aber ich konnte mir einen lauten Schmunzler nicht verkneifen, als ich Folgendes las: "während man die wirklichen Grauslichkeiten unter der Budel ..."
    Ich find's einfach super, dass unser Dr. Unterberger nicht nur ein excellenter Formulierer an sich ist, sondern auch ein Sprachbewahrer.
    Unter der Budel, da werden ein paar so überdrüber Gescheite wieder herummäkeln, was denn das für eine Sprache ist - ich find's herrlich und bedanke mich.

    • Cotopaxi
      14. Februar 2017 10:25

      Ich habe diese schöne österreichische Redewendung auch bemerkt, und ich glaube nicht, dass sich hier im Blog jemand darüber negativ äußern könnte.

    • Gennadi (kein Partner)
      16. Februar 2017 11:57

      Ganz im Gegenteil.
      A.U. ist auch schon bisher nicht durch eingedeutsche Sprache aufgefallen.

  17. Bob
    14. Februar 2017 09:44

    Ich halte die Meldung von AU, das die FPÖ dieser Presseförderung zugestimmt hat für einen Irrtum:
    https://www.unzensuriert.at/content/0023168-Pressefoerderung-Die-erwartete-Hetzjagd-gegen-unzensuriertat-ist-eroeffnet
    Das ist sicher ein Teil der Hetze gegen die FPÖ, die in letzter Zeit überhaupt totgeschwiegen wird.

  18. Leopold Franz
    14. Februar 2017 09:37

    Es würde mich schon sehr wundern, wenn sich die Freiheitlichen hier über den Tisch ziehen ließen oder lassen werden. Die ersten Versuchsballons Drozdas, verknüpft mit der mittlerweile erledigten ORF Gebührenerhöhung, stiegen im Herbst, damals noch in Höhen von 35 Millionen. Da waren die Gratisqualitätsblätter und auch die Krone noch draußen und regten sich entsprechend auf, es gab so wenigstens eine Mindestqualitätsberichterstattung. Bis zum vorwöchigen Systemprofilartikel gab es genügend Zeit für Verteilungsdrozda die Sache durchzumauscheln. Eine Zustimmung der F ist natürlich nicht auszuschließen, aber doch unwahrscheinlich. Es gibt da nichts zu gewinnen für sie und die katastrophalen Erfahrungen aus den bisherigen Zustimmungen bei solchen Geschäften sollten sich ausgewirkt haben. Gefunden habe ich nur etwas in unzensuriert, die rechnen zumindest nicht damit und eiern herum.
    https://www.unzensuriert.at/content/0023168-Pressefoerderung-Die-erwartete-Hetzjagd-gegen-unzensuriertat-ist-eroeffnet

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 07:46

      Wie man den Begriff 'Qualität' im Zusammenhang mit dem zeitgenössischen Journalismus verwenden kann ist mir unklar. Ist das nicht zu viel der Nachsicht?

  19. socrates
    14. Februar 2017 09:32

    Welcher Journalist im deutschen Sprachraum ist unabhängig?
    Alle, die für Rumänien eingetreten sind und über die Zustände dort geschwiegen haben sind am Teil (Rotwelsch: sie verdienen mit). Wer hat Ceaucescu umgebracht und wo ist sein Geld? Wer hat die Bodenschätze und was bekommen die Umweltgeschädigten?
    Ich lese: Le Monde, Express, Sudouest, NZZ, Guardian, Huffigton Post, Krone, RTengl, Sputnikfr.
    Deutsche Zeitungen sind nicht dabei, wozu auch.
    Presse und Standard haben gute Rätsel und eine Schachseite, das ist positiv.

    • franz-josef
      14. Februar 2017 11:17

      Ach - das Kreuzworträtsel der Presse - seufz. Wohin ist es entschwunden. Ich liebte es und vermisse es. Kein Ersatz weit und breit. (Und ich gestehe - ohne Kreuzworträtsel war mir zuletzt auch die Samstag-Presse nicht mehr so wichtig, daß ich sie weiterhin erworben hätte)

  20. Ausgebeuteter
    14. Februar 2017 09:22

    Es ist ein ständiges Anliegen der SPÖ, die Presseförderung zu erhöhen (siehe Ostermayer 2013 und Drozda 2016). In Zukunft haben (wenn die Vorschläge Realität werden) auch seriöse Internetzeitungen die Möglichkeit, Geld aus diesem Topf zu bekommen. Was hindert Sie daran, sehr geehrter Herr Unterberger, ein Förderungsansuchen zu stellen? :-)

    • logiker2
      14. Februar 2017 18:02

      sie kennen aber schon den Preis dafür, mit berechtigter Kritik an der Politik ist dann Schluß. Mir reichen die bereits existierenden Medienprostituierten und hoffe dass sich so unabhängige Blogs weiterhin privat erhalten.

    • Ausgebeuteter
      15. Februar 2017 16:32

      logiker2:
      Ja, dies ist die Gefahr, wenn man finanziell von einer Seite abhängig wird.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 07:57

      Was hindert Sie ... ein Förderungsansuchen zu stellen? Mit seiner Glaubwürdigkeit wäre es vorbei. Der SP könnte allerdings nichts Besseres passieren.

      Ich habe mir zeitlebens alles selbst gezahlt und verachte Geförderte zutiefst. Die überbordenden Förderungen sind auch für den Stillstand mit verantwortlich. Förderungen zementieren Strukturen und verhindern Neues.

  21. HDW
    14. Februar 2017 09:11

    Es bleibt uns doch nur die eine Chance, nämlich durch Stärkung der FPÖ, in den Syndikaten der Macht dieses post1945er Gesellschaftskörpers die Gehirnwäsche des verheerenden Neomarxo-Freudo-Leninismus durch Provokation und Unterstützung der Vertreter des jeweilig "Rechten Flügels" in den Institutionen, zu konterkarieren!
    Was die Blauen im Detail für einen Kren reiben oder nicht, ist doch völlig wurscht! An die Regierung kommen die doch nie, da ist die nationale und internationale Nazi-Keule vor! Bei Bedarf wird dann halt eine virtuelle Fr.Gertrude geliefert! Allen Nicht- und Pseudo-Oppositionsparteien Wählern seis gesagt! Nur hoher Stimmenanteil der F stört die Idylle des Machtkartells, kann hinführen zum Besseren und weg vom Todestrieb des Sozialismus
    Hoch die Populismuskeule! Es lebe Trump und mit ihm jede amerikanische NonPc Sitcom statt korrupter Gratiszeitungen, parteilicher ORF Filme, bezahlter Kabarettisten und heuchlerischer talkshows aus der BRDDR Provinz!

  22. Kyrios Doulos
    14. Februar 2017 09:05

    Wieder ein Bericht (danke A.U.! - gut für uns, daß Sie da hohe Sachkompetenz und jahrzehntelange Erfahrung haben), der uns schlicht zeigt, was wir sind: eine durch und durch korrupte Gesinnungsdiktatur.

    Ich werde sicher weiterhin Zeitungen lesen, aber nie wieder für eine Zeitung bezahlen. Die Zeitungen holen sich mein Geld ohnehin und ohne mich zu fragen.

    Unsere Gutmenschen-Nomenklatura kann nur zwei Dinge: Ungarn & Co wegen ihrer Mediengesetze mit hoch erhobenem moralischem Zeigefinger kritisieren und gendern.

    • Erich Bauer
      14. Februar 2017 09:19

      Dann sind Sie schon ganz knapp davor, diese "Zeitungen" nicht einmal mehr zu lesen... Und keine Angst... es entgeht Ihnen nix.

    • Kyrios Doulos
      14. Februar 2017 20:04

      @Erich Bauer: :-)) Danke für die Ermutigung!

    • Brigitte Imb
      14. Februar 2017 21:07

      Zeitung kaufen????? Nicht im Traum! Online schaue ich einige durch, zur Feindbeobachtung, und im Hotel od. beim Friseur gibt es Illustrierte zum Durchblättern. Das reicht völlig.
      Nein, für so einen Dreck keinen Pfennig, nicht einmal registrieren mag ich mich um gratis lesen zu können. Dann eben nicht. Es geht einem nichts ab.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      16. Februar 2017 07:59

      @Brigitte Imb

      Genauso mache ich es, die Überschriften reichen in der Regel völlig. Keinen Cent für diese Leute, und auch keine Registrierung. Wenn eine meinen Adblock nicht mag, dann akzeptiere ich das und gehe gleich weg.

  23. Pennpatrik
    14. Februar 2017 08:44

    Strache war ein braver Arbeiter. Sein Verdienst war zweifellos, dass er die zertrümmerte FPÖ wieder einte und zu einer erfolgreichen Partei formte.
    Aber das Format zur Führungsfigur hat er nicht.

    • Kyrios Doulos
      14. Februar 2017 09:09

      Mich packt manchmal auch schon die Sorge, daß das Interesse, wirklich für das Volk etwas zu tun, abnimmt. Warum nur stimmen die dieser Infamie zu? Wenn unzensuriert Geld braucht: Bitte ruft doch zum Spenden auf! Auch dieses Tagebuch beweist, daß es genug Menschen gibt, die das mitfinanzieren. Was braucht die FPÖ diese Presseförderung ???

    • pro veritate (kein Partner)
      16. Februar 2017 10:07

      Das mag stimmen. Einer, der zweifellos dieses Format gehabt hätte, wurde "rechtzeitig" zum Schweigen gebracht. Nach dessen Tod sagte einmal jemand sinngemäß - dessen Name ist mir entfallen - "dass Strache, als er "regierungsoptional" zu denken begann, erkennen musste, dass er das lieber nicht tun sollte, wenn er nicht so enden will wie Jörg Haider..." - Ich kann zwar nicht bestätigen, dass diese "prophetische" Aussage zwingend richtig ist, aber sie gibt immerhin zu denken. Gleichzeitig wird behauptet, H. C. habe bezüglich der Juden bei der SPÖ einen "Persilschein". Ein solcher wird ggf. auch seinen Preis haben...
      Und schließlich sei die Abspaltung der Kärntner FPK

    • pro veritate (kein Partner)
      16. Februar 2017 10:11

      Fortsetzung:

      ...eine Folge der Hypo-Notverstaatlichung gewesen (jene erfolgte bereits 2 Tage nach dieser). Und schließlich: U. Scheuch habe massiv zwecks Übernahme der Hypo durch den Bund interveniert (unmittelbar davor)...

  24. Abaelaard
    14. Februar 2017 08:14

    Stimme zu, der FP sind aber schon einige Ausrutscher passiert die mich nicht unbedingt froh stimmen !

    • dssm
      14. Februar 2017 08:39

      Das ist kein Ausrutscher! Die gekauften, linxgrünen Medien sind das Zentrum all unserer Probleme. Die FPÖ ist unwählbar, oder vielleicht hat Herr AU hier fake-news verbreitet? Kennt jemand die FPÖ interne Meinung?

    • Pennpatrik
      14. Februar 2017 08:46

      @dssm
      Auch im ORF ist die FPÖ so.
      Sie betreibt nicht dessen Zertrümmerung sondern beauftragte den Versager Steger mit der Ausarbeitung eines neuen ORF Gesetzes

    • Leo
      14. Februar 2017 13:58

      @dssm
      Ganz ihrer Meinung! Ohne Bereinigung der Medienlandschaft wird sich unsere Demokratur nie nachhaltig reformieren lassen.

  25. Ausgebeuteter
    14. Februar 2017 07:34

    Nicht zu vergessen, es stehen mehrere Wahlen vor der Tür. Besonders bei der kommenden NR-Wahl wird es für SPÖVP kritisch, daher sind willfähige Medien essenziell. Und da die Masse der Österreicher ORF, Krone, Österreich und Heute konsumiert und das Dargebotene kritiklos akzeptiert, sind diese Medien "nützliche Idioten" für die Politik und diese Parteien. Nach Durchsicht des Lebenslaufes von Thomas Drozda ist klar, dass er seine Arbeitsplätze und Pfründen immer nur der SPÖ zu verdanken hat.

    Noch eine Frage: Warum fällt Finanzminister Schelling nach oft striktem NEIN dann doch öfters um?

    • Kyrios Doulos
      14. Februar 2017 09:12

      Umso fassungsloser macht mich, daß die FPÖ jetzt die Presse unterstützt, die voller Haß gegen sie hetzt?

    • Cotopaxi
      14. Februar 2017 10:01

      Das erinnert mich an die Abschaffung der unbequemen Untersuchungsrichter durch den Blauen Justizminister Böhmdorfer. Da war sich die politische Kaste auch einig.

    • Torres (kein Partner)
      16. Februar 2017 14:08

      Schelling ist geradezu der Typ des Umfallers. Gerade eben ist er auch bei der - von ihm ständig verlangten - Abschaffung der kalten Progression wieder total umgefallen. Warum, ist mir schleierhaft, schließlich ist er - zumindest finanziell - nicht auf den Ministerposten angewiesen.

  26. Pumuckl
    14. Februar 2017 07:29

    ÖBB und das Magazin GRAZETTA spendeten für die gestrige ORF-Millionenshow das Preisgeld.

    Mit dem Zitat, EIN SCHELM WER MEHR GIBT ALS ER HAT, beschreibt man diesen zweifelhaften "Werbeauftritt" sicherlich viel zu schonend.

    Die Steuerzahler, welche beide großherzigen Spender aus dem Füllhorn der Förderungen unterstützen müssen denken da schon eher an HOCHSTAPELEI oder gar an den strafrechtlichen Tatbestand der UNTREUE.

    Rechnungshof, aber auch Herr Leichtfried als Minister für Infrastruktur sehe ich aufgerufen die ÖBB-Direktion zu fragen:

    WIE KANN EINE SPENDE FÜR DIESE MILLIONENSHOW DAS BETRIEBSERGEBNIS DES UNTERNEHMENS ÖBB FÖRDERN ?

    Immerhin beziehen die ÖBB seit Jahrzehnten Milliardenförderungen aus dem Steuertopf.

    • Pumuckl
      14. Februar 2017 07:38

      Nun ja, wenn man daran denkt, daß Kanzler Christian Kern als ÖBB-General mehr als eine Million Invasoren kostenlos durch Österreich geschleust hat und dabei noch enorme Vandalismus-Schäden zu verantworten hat, ist diese ÖBB-Spende natürlich vergleichsweise ein "Lärcherlfurz".

    • Pumuckl
      14. Februar 2017 08:33

      "Lercherlfurz", damit dieser hübsche Vogel nicht in den Augen schmerzt.

  27. Cotopaxi
    14. Februar 2017 07:16

    Das Verhalten passt doch zu den Blauen, haben sie doch einst auch für das 240 Millionen Körberl-Geld für den ORF gestimmt. Offensichtlich gefällt es Strache, vom ORF tagtäglich verarscht zu werden. Das ist ihm unser Steuergeld wert.

    • Cotopaxi
      14. Februar 2017 07:18

      War als Subkommentar Helmut Oswald gedacht.

    • Sensenmann
      14. Februar 2017 22:41

      Ja und nicht vergessen: Dieser Wrabetz ist mit FPÖ Stimme gewählt worden!

    • Anmerkung (kein Partner)
      16. Februar 2017 03:57

      Wer sich aus den Elementen "orf at stories 2353218" einen Internet-Anschrift zusammenbastelt, kann es selbst nachlesen:

      "Wrabetz' Herausforderer Richard Grasl kam auf 15 Stimmen und wurde von 13 ÖVP-Vertretern gewählt. Daneben wählten FPÖ-Stiftungsrat Norbert Steger und Team-Stronach-Vertreter Günter Leitold den von der ÖVP favorisierten Kandidaten."

      Gelegentlich wird die Riege der Östertrottel eben auch durch den einen oder anderen Sensentrottel aufgefettet.

  28. teifl eini!
    14. Februar 2017 07:12

    In Wien fängt der Balkan nicht an, nein. Wien ist das (bald muslimische) Zentrum des Balkans.

    Der polit-medial-kleinkünstlerische Komplex versorgt sich also wieder einmal prächtig - bevor nichts mehr geht. Und die größten Oppositionsparteien helfen kräftig mit. Letztere beweisen damit a) ihre etatistisch-totalitäre Grundhaltung und b) dass sie sonst nichts anderes wollen, als sich an den Trögen der Macht den Bauch vollzuschlagen.

    Somit wurde mir wieder einmal bestätigt, dass es keine wählbaren Alternativen gegen das System gibt. Willkommen in der ÖDR!

  29. dssm
    14. Februar 2017 07:08

    Sozialismus verträgt sich halt nicht mit Marktwirtschaft, daher müssen die linientreuen Medien gefördert werden, denn die Leser vertreibt man ja mit PC, Genderei und sonstigem sozialistischem Wahnsinn.

  30. 11er
    14. Februar 2017 07:08

    Höchst informativer und lesenswerter Artikel von A.U.

    Nur der letzte befremdet doch etwas. Wolfgang Sobotka für einen erfolgreichen Innenminister zu halten, ist ein sehr einsames Vergnügen.

    Auch wenn die Vorschläge des gelernten Musiklehrers, der den obersten Verantwortlichen für die Sicherheit im Lande darzustellen versucht, oftmals in die richtige Richtung weisen, so ist der Output an sinnvollen Gesetzen in seiner 10-monatigen Ära genau null!

    Den ungewählten Kanzlerdarsteller dürfte eher die starke Medienpräsenz des mehr oder weniger erlebnisorientiert grinsenden Pröll-Schweigls stören, erfolgreiche Innenpolitik kann der Grund nicht sein.

    • franz-josef
      14. Februar 2017 11:24

      Wüßte nicht, was Sobotka zur Eindämmung der Migrantenflut bisher geleistet hätte. Unvergessen seine ersten Bemerkungen, sofort nach ML´s Abgang, wonach der Brenner natürlich nicht kontrolliert werden wird, höchstens die Autos wegen stichprobenartiger Kontrollen etwas langsamer sein werden.... Damit war schon klar, daß die eh nur schwach aufkeimende Hoffnung auf Rückgrat und Grenzschutz vergebens war.

  31. Cotopaxi
    14. Februar 2017 06:59

    Zum PPS: der Blogmaster versteigt sich, wenn er behauptet, dass Sobotka ein "ziemliche erfolgreicher" Innenminister sei. Wo sind seine Erfolge?
    Wie viele Tschetschenen hat er außer Landes gebracht, gibt es seit seinem Amtsantritt, weniger sogenannten Flüchtlinge in Österreich, gibt es die tägliche Messerstecherei in Wien nicht mehr, gibt es weniger Vergewaltigungen, gibt es weniger Übergriffe von Ausländern auf Österreicher, sieht man wieder Polizisten zu Fuß auf der Straße, wurde die Polizei von wuchernder Bürokratie entlastet,....?

    Ich sehen nur, dass da in der Regierung eine narzistische Person auf eine andere narzistische Person getroffen ist. Das dadurch entstehende Getöse darf man nicht als erfolgreiches Arbeiten für unser Land missinterpretieren.

    Bitte keine weiteren Fake-News über Sobotka (und über Kurz)! ;-)

    • 11er
      14. Februar 2017 07:13

      @ Cotopaxi

      Ich sehe, der Blogmaster hat uns am gleichen Nerv gereizt.

      Habe Ihren Beitrag erst nach dem Absenden meiner Zeilen wahrgenommen,
      sonst hätte es eine Reihe * auch getan....

    • differenzierte Sicht
      14. Februar 2017 08:14

      "Bitte keine weiteren Fake-News über Sobotka (und über Kurz)!" Ein Appell an sich selbst, hoffentlich bringt er Früchte! ;-)

    • Reinhold Sulz
      14. Februar 2017 14:32

      Was macht einen Minister erfolgreich. 1) wenn er sein Ministerium im Griff hat (das gelingt erstaunlich oft nicht). 2) eine erkennbare Linie, die mit Zähnen und Klauen verteidigt wird. Da hatten wir schon das diametrale Gegenteil: Darabos. Der hat das Heer offenbar bewusst demoralisiert und abgebaut.
      3) Kooperation mit anderen Parteien. Sobotka und Doskozil machen das ganz gut. Heute sind Maßnahmen im Flüchtlingswesen selbstverständlich, die vor zwei Jahren noch pfui waren. Sobotka hat sich durchgesetzt. 4) Zusätzlich braucht ein Minister den Mumm, den Finanzminister auszusackeln. Auch gelungen. Plötzlich haben unsere Polizisten Panzerfahrzeuge und Ausrüstung vom Feinsten.
      Sobotka ist gut

    • Cotopaxi
      14. Februar 2017 14:41

      Nur brechen die Polizisten unter ihrer "Ausrüstung vom Feinsten" vor Erschöpfung aufgrund der vielen Überstunden und körperlicher und psychischer Dauerarbeitsbelastung zusammen.

  32. Helmut Oswald
    14. Februar 2017 04:20

    Und warum - so frage ich - hat die FPÖ dabei mitgestimmt ? Glaubt sie, daß nur eine einzige Medienhure ihr deshalb eine halbwegs objektive Berichterstattung zuteil werden läßt ? Glaubt sie allen Ernstes, daß sie sich mit ihrer Zustimmung damit das erkaufen kann, was sie ohnehin niemals bekommen wird, solange es die Systemparteien sind, welche die Medienbestechung zum ehrenwerten politischen Ziel erklären ? Was für eine Dummheit, diese Schwäche zu zeigen.

    • dssm
      14. Februar 2017 08:35

      Damit schwindet jede Chance auf Verbesserung, egal ob Moslemansturm, Bildungsmisere, wuchernder Sozialstaat, Bürokratie, Steuerwahnsinn oder Arbeitsgesetze. Die FPÖ trägt gerade die letzte Hoffnung auf demokratischen Wandel zu Grabe. Hoffentlich irrt Herr AU!

    • Pennpatrik
      14. Februar 2017 08:41

      Ja, ja und nochmals ja!

      Erinnern wir uns an Jörg Haider, der der Journaille mit dem Hintern ins Gesicht gefahren ist und trotzdem von Wahlerfolg zu Wahlerfolg eilte.

    • Erich Bauer
      14. Februar 2017 08:54

      Möglicherweise ist das sogar eine verdeckte Finanzierung durch Soros... Eine letzte Verzweiflungsaktion. Ohne Lektüre unter Zwang und im Beisein staatlicher Kommissare, wird es trotzdem kaum Auswirkungen auf die Leserzustimmung haben... Zumal zu erwarten ist, dass das Propagandagesülze noch penetranter daherkommt. Und ohne Leser werden die lebenserhaltenden Instrumente abgedreht werden müssen.

      Auf einen Wahlsieg der FPÖ zu hoffen, kommt mir ein bisschen wie verzweifeltes haschen nach einem Strohhalm vor. Eine Delegierung - bequem.

    • franz-josef
      14. Februar 2017 12:09

      Wär eine gute Gelegenheit ffür die Stronach-Leute, sich zu profilieren und wieder auf sich aufmerksam zu machen.

    • riri
      14. Februar 2017 22:08

      @Pennpatrik

      Trump - Jörg Haider in US-Version.

    • Sensenmann
      14. Februar 2017 22:39

      Es würde aber zur FPÖ passen!
      Wer dem roten Beamtenfilz seine Privilegien garantieren will, der ist auch zu sowas fähig!

    • Tegernseer
      15. Februar 2017 13:04

      Die FPÖ hatte schon in der Koalition mit Schüssel die Chance bekommen die ORF Zwangsgebühren abzuschaffen und nicht genutzt. Sollte die FPÖ diesem Deal wirklich zustimmen, wäre das eine sehr große Enttäuschung.

    • fredl (kein Partner)
      17. Februar 2017 15:27

      Der betreffende Gesetzesvorschlag war doch noch gar net im Parlament, also gab es noch gar keine Abstimmung und somit kann die FPÖ auch nicht mitgestimmt haben. Warten wirs einmal ab, ob sie mitstimmen.

    • UKW (kein Partner)
      19. Februar 2017 19:24

      Die Überlegungen von Strache waren sicher so: Für den Beschluss reichen die Stimmen von ÖVP, SPÖ und Grünen. Die Grünen werden wie so oft die nötige Mehrheit beschaffen. Würde die FPÖ dagegen stimmen, würde es zwar von den Medienleuten groß registiriert werden, die Meldung würde aber sicher nicht (groß) in den Zeitungen landen. Das heißt die Bevölkerung würde die Gegenstimme großteils gar nicht mitbekommen, die Medienleute aber umso mehr. Also stimmt man halt dafür und heult mit den Wölfen. Verhindern kann man den Geldsegen ohnehin nicht. Das gleiche Prinzip wie bei den letzten zwei ORF-General-Wahlen, wo man mit den roten Wölfen geheult hat. Einfach feig. Strache sollte Hofer Platz machen.





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