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Pühringer: Vorbild für den Rest Österreichs mit kleinen Schatten drucken

Lesezeit: 4:30

So macht man es. Der Oberösterreicher Josef Pühringer hat eine perfekte Machtübergabe seines Amtes als Landeshauptmann geschafft. Ohne Streit. Ohne dass ihn jemand abzuschießen versucht hätte. Mit Bravorufen von fast allen Seiten. Aber nicht nur darin sollte er für viele andere Bundesländer ein Vorbild sein.

Pühringer hinterlässt nach zwei Jahrzehnten ein wirtschaftlich perfekt aufgestelltes Bundesland, das in vielem Spitzenreiter der Republik ist. Fast keine Schulden. Viele boomende Industriebetriebe, die Oberösterreich zum österreichischen Exportkaiser machen. Mutige wertorientierte Reformen im Bildungssystem. (So wie Niederösterreich) deutliche Reduktion des Landes für Asylanten mit Mindestsicherung. Pühringer hat gezeigt, wie gut eine schwarz-blaue Koalition funktionieren kann.

Gewiss hat er auch von Dingen profitiert, für die er eigentlich nichts kann: Oberösterreich hat eine überaus tüchtige Bevölkerung. Es hat nach dem Krieg von den vielen aus Böhmen und Mähren vertriebenen und besonders fleißigen Menschen profitiert, die sich mehrheitlich in Oberösterreich angesiedelt haben. Das Land liegt in direkter Nähe zum großen Wirtschaftsdynamo Bayern, dem es sich auch emotional eng verbunden fühlt. Und Pühringer hat das Glück, jene FPÖ-Landesorganisation als Koalitionspartner zu haben, die mit Manfred Haimbuchner vom temperamentmäßig ruhigsten und wirtschaftlich weitaus intelligentesten Kopf dieser Partei geführt wird.

Aber Pühringer sind auch persönlich wichtige Verdienste zugute zu schreiben: Er hat zwei Jahrzehnte mit Ruhe regiert und nie Hysterie gezeigt. Er hat sich dabei immer als ebenso klar konservativ-wertorientiert wie wirtschaftsliberal-zukunftsorientiert gezeigt. Er ist hauptverantwortlich für den wohl besten Kulturbau Österreichs, der in seinen Jahren gebaut worden ist. Er hat sich durch das aufgeregte Gekläffe der Medien nicht aus der Ruhe bringen lassen, weil die ÖVP eine Zeitlang keine Frau als Landesrat hatte. Und er hat die Rivalität unter seinen beiden potenziellen Kronprinzen perfekt entschärft.

Welch ein Gegensatz zur einstigen steirischen Landeshauptfrau Klasnic, die ihre beiden öffentlich streitenden Kronprinzen nie gebändigt hat und die in deren wildem Kampf selbst untergegangen ist. Welch ein Gegensatz zum Niederösterreicher Pröll. Der immer wieder durch cholerische Anfälle negativ aufgefallen ist. Der sich durch seinen jahrelangen Kampf gegen den Semmering-Tunnel lächerlich gemacht hat. Der auch immer wieder gegen seine eigene Bundespartei intrigiert hat. Und der den eigenen Rücktritt zwar perfekt organisiert hat, aber dabei eine Nachfolgelösung gewählt hat, bei der wohl mehr die persönliche Loyalität zu ihm als die Führungsfähigkeit der Nachfolgerin entscheidend gewesen sein dürfte. Beide Bundesländer stehen wirtschaftlich auch deutlich schlechter da als Oberösterreich.

Und vor allem: Welch ein Gegensatz zum Wiener Häupl. Der sich nun das blamable Schauspiel gefallen lassen muss, dass ein Parteigenosse nach dem anderen öffentlich seinen Rücktritt verlangt, weil er den richtigen Zeitpunkt dafür versäumt und alle potenziellen Nachfolger beschädigt hat. Der eine dramatische Schuldenexplosion der Stadt Wien ebenso wie die weitaus höchste Arbeitslosigkeit eines Bundeslandes zu verantworten hat. Der mitschuld ist am katastrophalen Zustand des Wiener Gesundheitswesens. Der hauptschuld ist am ärgsten Anschlag auf das Wiener Stadtbild durch das geplante Spekulationshochhaus neben dem Wiener Konzerthaus, wofür er sogar den Verlust der Qualifikation Wiens als Weltkulturerbe in Kauf zu nehmen bereit ist. Der die bedrohliche Tatsache, dass in Wien schon 60 Prozent der Pflichtschulkinder eine fremde Muttersprache haben, propagandistisch sogar noch als „Haltung“ zu verkaufen versucht hat, statt beim Zuzug zu bremsen.

Dazu kommt die Pikanterie, dass der neue Chef der SPÖ-Bundespartei im letzten Moment auf die schon fertig geplanten Neuwahlen verzichten musste, weil Häupls Parteiapparat – also die für die Genossen weitaus wichtigste Landesorganisation – in totaler Lähmung und Zerstrittenheit verfangen und derzeit völlig unfähig ist, einen Wahlkampf zu führen.

Man kann die Unterschiede auch mit ganz bürgerlichen Tugenden beschreiben: Pühringer war – ist – fleißig, anständig, ehrlich, demütig, vielleicht ein wenig ländlich-bieder. Wer kann Häupl auch nur eine dieser Tugenden nachsagen, der von vielen eher mit einem trinkfreudigen Kutscher verglichen wird? Und wer sieht bei Pröll – bis auf den Fleiß – eine davon verkörpert?

Wenn man Schatten im politischen Wirken Pühringers sucht, dann war es zweifellos sein Einsatz für die Installierung zweier Oberösterreicher an der Spitze der Bundes-ÖVP. Beide haben jedoch den Job ganz und gar nicht derhoben.

PS: Apropos Oberösterreich: Die Charakterlosigkeit auch der dortigen Linken kann man daran erkennen, dass bis heute kein Wort des Bedauerns von Rot oder Grün über eine wilde Attacke einiger Aktivisten auf Haimbuchners Auto am Rande einer Linzer Demonstration zu hören war. Dabei war diese von der SPÖ nicht gerade fernstehenden Organisationen wie den Kinderfreunden und der Gewerkschaftsjugend sowie vielen grünnahen Vereinen veranstaltet worden.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 01:37

    Danke für den Hinweis auf die Attacke linker Krimineller gegen den freiheitlichen oö-Landeshauptmann-Stellvertreter und seine Gattin. Die linken Gutmenschen zeigten wiedereinmal ihre häßliche Fratze und die Fake-Medien übten sich im Umdeuten. Vor solchen Schäbigkeiten ist selbstverständilich auch Oberösterreich nicht gefeit!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 02:56

    Ich frage mich ja, was in einem Mann wie Pühringer vorgehen muß, wenn er den Zustand seiner Partei, besonders auf Bundesbene - wenn er diese Ansammlung von schwächlichen Leitfossilien dort - tagtäglich ertragen mußte. Er hat doch als Person - VP oder nicht - den lebenden Beweis dafür angetreten, daß er mit dem sonst so verhassten blauen Satan offenbar für seine Landesbürger ganz gute Arbeit verrichten kann - während alle anderen VPler ständig daherwinseln man müsse Strache verhindern und wie sehr doch alles so ungünstig verliefe, man müsse sich halt am ende doch an die Sozialisten als Partner halten: alles Schwachsinn. Pühringer ist der lebende beweis, daß man ohne Sozialisten regieren kann und damit - naturgemäß - auch innerhalb einer für bürgerliche Positionen ungünstigen politischen Gesamtarchitektur eben doch auch Erfolge erzielen kann. Ich hatte einmal ganz kurz Gelegenheit - ein purer Zufall - dem Mann persönlich zu begegnen. Einige Freunde hatten gerade eine politische Initiative gesetzt die jedenfalls mit seiner Volkspartei kaum etwas am Hut hatte - und so begrüßten wir Herrn Pühringer fröhlich, nachdem unsere Pressekonferenz im Klub Concordia eben zu Ende war und wir , wie in Wien halt so üblich, uns danach im CAfe Landtmann gesellig zusammenfanden um ein Glas Sekt auf den gemeinsamen Erfolg zu erheben. Wir erkannten Pühringer und sprachen ihn darauf an - und siehe da, der Herr Landesobmann erkannte die gute Stimmung, zeigte gute Laune und fand sogar ein paar gute Worte - auch und selbst ohne daß er oder seine Partei davon profitieren konnten. Dieser Mann zeigte Format und verstand es, sich so natürlich zu geben daß es nach seinem Abgang von niemandem ein schlechtes Wort über ihn zu gab. DAs ist für einen Berufspolitiker im Österreich unserer Tage ein beachtlicher Erfolg. Bezeichnenderweise konnten sich in der ÖVP Persönlichkeiten vom Schlage Pühringers offenbar nie über ihre Landesgrenzen hinaus durchsetzen. Bei aller sonstiger Kritik an der schwarzen Partei, die sie wohl auch zu Recht erfährt, aber ich glaube daß dies einer der wenigen Männer ist, die uns in der Politik fehlen werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 09:02

    Die Attacken gegen Hainbuchers Auto wurden ja gefeiert. Warum sollten da die rotzgrünen kritisch berichten? Das erinnert wieder an unselige Zeiten. Nur hatte man damals den Vorteil, die SA sofort an ihrer Uniform zu erkennen. Die heutigen kriminellen Gewalttäter kommen in Zivil. Das Ergebnis ist annähernd das Gleiche.

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 09:25

    Kleine Ergänzung zum PS: soweit ich mich erinnere, hat sich LH Pühringer auch nie abhalten lassen den Burschenbundball zu besuchen - trotz massivster Beschimpfungen durch die Linken. Ob er heuer war, entzieht sich meiner Kenntnis, die Jahre vorher war er.
    Und zum Anschlag auf das Auto von LH-Stv. Haimbuchner: ich hab das gepostet, als in den OÖ Gazetten noch zu lesen war, Anschlag auf ein Taxi, hab dann aber ergänzt, dass es das Auto Haimbuchners war. War ja sehr interessant, die linken Poster haben sich dann darauf gestürzt, dass es das Dienstauto war, mit dem sich Haimbuchner zum Ball hat fahren lassen, aber kein Wort über den Anschlag an sich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 07:50

    Nicht vergessen darf man, dass man Pühringer das Ende des Rechtsstaates in Österreich zu verdanken hat: er hat angeblich bei seiner Parteifreundin Fekter interveniert, dass man der Zogaj-Sippe das Bleiben in Österreich verlängern bzw. überhaupt ermöglichen solle. Wie es uns die Zogajs dankten und durch welches Theater der Rechtsstaat unter Fekter in die Knie gegangen ist, sollten wir uns immer wieder in Erinnerung rufen.
    Und natürlich haben wir Pühringer auch sien oö. Parteigenossin Fekter als Ministerin zu verdanken, die ihre Ministerien immer in einem schlechteren Zustand hinterlassen hat als sie sie vorgefunden hatte. ;-)

  6. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 09:42

    Nicht zu vergessen die oberösterreichischen Schulen. Bei PISA und Zentralmatura immer vorne. Der kleine Landespepi war für mich immer der Größte.

    Es gibt sie noch, die Großen, aber sie werden weniger und weniger.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2017 13:43

    Ich suchte im Text von AU die in der Überschrift genannten "kleinen Schatten" des Herrn Pühringer vergebens. Dies beziehen sich eher auf die anderen Landeshauptleute.

    Nach dem Abgang von Pühringer und Proll warten fast alle auf das "Farewell" von Michael Häupl, was schon längst überfällig ist.
    Wäre dies nicht eine tolle Chance, die Verantwortlichkeiten vom Bund vs. Bundesländer (und BHs mit Gemeinden) neu zu regeln?

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  1. Dissident (kein Partner)
    12. Februar 2017 09:04

    Bedaure, wenn ich den Wohlfühlblog hier stören muss.

    ARIGONA ZOGAJ samt Anhang ist wohl schon vergessen.

    Das war der echte Pühriger.

    Und so ist in dieser lebenswichtigen Frage halt auch in OÖ alles verschleppt worden. Da nützt es mir nichts, wenn die Anlagengenehmigungsverfahren reibungslos funktionieren.

  2. Interessanter: (kein Partner)
    12. Februar 2017 01:51

    The rise and fall of a US-backed rebel commander in Syria:

    h t t p s : / / w w w .ft.com/content/791ad3bc-ecfc-11e6-930f-061b01e23655

  3. Leopold Franz
    10. Februar 2017 19:46

    Auch der designierte Nachfolger Thomas Stelzer scheint ein guter Mann zu sein. Ich wünsche den tüchtigen Oberösterreichern mit einer tüchtigen schwarzblauen Regierung alles Gute.

  4. Arbeiter
    10. Februar 2017 14:22

    Mir als altem Schwarzen und Suderanten über Rotschwarzgrüneos tut es richtig wohl, so etwas Positives zu lesen.

  5. Ausgebeuteter
    10. Februar 2017 13:43

    Ich suchte im Text von AU die in der Überschrift genannten "kleinen Schatten" des Herrn Pühringer vergebens. Dies beziehen sich eher auf die anderen Landeshauptleute.

    Nach dem Abgang von Pühringer und Proll warten fast alle auf das "Farewell" von Michael Häupl, was schon längst überfällig ist.
    Wäre dies nicht eine tolle Chance, die Verantwortlichkeiten vom Bund vs. Bundesländer (und BHs mit Gemeinden) neu zu regeln?

  6. Undine
    10. Februar 2017 12:01

    A.U. schreibt:

    "Oberösterreich hat eine überaus tüchtige Bevölkerung. Es hat nach dem Krieg von den vielen aus Böhmen und Mähren vertriebenen und besonders fleißigen Menschen profitiert, die sich mehrheitlich in Oberösterreich angesiedelt haben. Das Land liegt in direkter Nähe zum großen Wirtschaftsdynamo Bayern, dem es sich auch emotional eng verbunden fühlt.

    Zwei wahrlich wichtige Faktoren, die OÖ prägen und zum Vorzeigebundesland machen!

    Wer sich näher mit den "Sudetendeutschen" und ihrer tüchtigen, redlichen Art befassen will, dem ist das Buch von Dkfm. DDr. Oberwandling, selbst Sudetendeutscher, "Sudetendeutsche in der Wirtschaft Oberösterreichs nach 1945", zu empfehlen!

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100714_OTS0144/heutige-pressekonferenz-unternehmer-aus-dem-sudetenland-halfen-mit-den-wirtschaftsstandort-ooe-zu-staerken-bild

    Nicht zu vergessen sind aber neben den Sudetendeutschen auch die vielen "Volksdeutschen", die, aus ihrer jahrhundertelang angestammten Heimat in unseren ehemaligen Kronländern vertrieben, unter miserabelsten Bedingungen (!!!) eine neue Heimat fanden---die Siebenbürger, die Donauschwaben, die Untersteirer, etc. etc.!

    Diese krempelten unverdrossen die Ärmel hoch und haben durch ihren Fleiß und ihre Rechtschaffenheit und Geschicklichkeit zusammen mit den Oberösterreichern OÖ zu einem blühenden Land gemacht.

    Ja, es stimmt: Wir vom Land ob der Enns fühlen uns den Bayern verbunden/verwandt---durch die geographische Nähe und durch die gemeinsame Geschichte. Das Innviertel war bis vor gut 200 Jahren bayrisch; meine Heimatstadt und die Stadt, in der ich lebe, war einige Jahre bayrisch. Die Bayern stehen uns näher als die Burgenländer.

    OÖ ist ein gutes Land---in allen Bereichen und Pühringer hat es gut geführt! Dafür sei ihm berechtigter Dank!

  7. Undine
    10. Februar 2017 11:10

    LH Josef PÜHRINGER hat seine Sache wahrlich sehr gut gemacht! Daß er keine Berührungsängste den Freiheitlichen gegenüber hatte und diese zuletzt in die Regierungsmannschaft aufnahm, ist ein großes Plus!

    Es hat mir auch ganz besonders imponiert, daß er seinerzeit den ÖTB vehement gegen die läppischen haßerfüllten Antifanten verteidigt hatte---er war selber in seiner Kindheit und Jugend beim ÖTB gewesen und fand auch im Nachhinein nicht das geringste an diesem exzellenten Turnverein auszusetzen.

    Besonders imponiert hat mir, daß er sich von Simon WIESENTHAL nicht in die Knie zwingen ließ! Als es nämlich um den Kraftwerksbau in Lambach ging, wurden bei den Baggerarbeiten SKELETTE gefunden, die der umtriebige Wiesenthal natürlich sofort als jüdische Skelette identifizierte.

    Er reiste nämlich umgehend mit seiner Mannschaft an Ort und Stelle und untersagte sofort, daß das Kraftwerk gebaut werde mit der Begründung: Dort, wo tote Juden lägen, dürfe nichts gebaut werden, aus, basta.

    Daß es sich auf jeden Fall um jüdische Skelette handeln konnte, folgerte er aus dem Umstand, daß es in der Nähe von Lambach ein KZ gegeben habe.

    Simon Wiesenthal ließ damals mehrere Kommissionen die Sache untersuchen und dann noch zusätzlich aus Israel ein paar EXPERTEN in Sachen Skelette einfliegen ---auf unsere Kosten natürlich!---um sich seine Erkenntnis bestätigen zu lassen.

    Pühringer ließ sich nicht einschüchtern und blieb hart. Er ließ ebenfalls die Skelette untersuchen, und siehe da, diese waren mehrere hundert Jahre alt und stammten aus der Zeit der BAUERNKRIEGE!

    Pühringer sei Dank! Er ließ sich nicht wie alle anderen Politiker von Wiesenthal ins Bockshorn jagen. Allerdings wurde durch die ständigen Interventionen Wiesenthals der Bau unnötigerweise hinausgezögert und somit verteuert.

    Das sind also zwei weitere Pluspunkte für Pühringer!

    Hoffentlich macht der Nachfolger seine Sache auch so gut und hält sich auch weiterhin an die Freiheitlichen---zum Wohle Öberösterreichs!

  8. Josef Maierhofer
    10. Februar 2017 09:47

    Danke Herr Pühringer, dem Nachfolger alles Gute, würde ich als Oberösterreicher sagen.

    'Guat is ganga, nix is gschehn' würde ich als Niederösterreicher Erwin Pröll nachrufen und seiner Nachfolgerin viel Glück beim Zudecken der offenen Wunden wünschen. Ich hoffe Frau Mikl-Leitner schafft es eine ordentliche Landeshauptfrau zu werden.

    Es gibt noch einige vernünftige Landeshauptleute, etwa Nissel im Burgenland, der auch mit der FPÖ, mit Herrn Tschürtz, auch einem Vernünftigen, zusammenarbeitet.

    Solche Politiker würde Österreich brauchen, nicht solche 'Propagandadeppen' mit ihren Medienhuren an der Seite, die derzeit im Bund herumlungern und sich und ihre Klientel bedienen nach Belieben und durch ihre Ideologie (= ...) ganz Österreich verderben und in den Abgrund führen, die vernünftige Anträge seit Jahrzehnten blockieren, die eine Fehlentscheidung an die andere reihen (aus Ideologiegründen (= ...), die gegen Österreich und seine Menschen handeln. Die Krönung dieser Sippe ist eindeutig Dr. Michael Häupel, von ganz vielen 'liebevoll' 'Wampo' genannt, der mit seinem Linksstab zusammen Wien auf dem Gewissen hat und glaubt, die Gemeindebaubewohner, denen er die 'Flüchtlinge', vielfach aber Terroristen und Islamisten und Dschihadisten ins Haus setzt, dass die ihn dafür noch wählen werden, während zig -Tausende arme Wiener auf eine Gemeindewohnung warten und gleichzeitig diese aber an 'Parteihaberer' weitervererbt werden. Gut so, soll halt Herr Mag. Gudenus Wiener Bürgermeister werden, der würde sicher einiges verbessern in Wien. Ich meine der wäre der richtige und logische Häupel Nachfolger, der auch jetzt schon die richtigen Anträge stellt im Gemeinderat, bloß aus Ideologiegründen (= ...) werden diese im Gegensatz zum Burgenland und Oberösterreich abgelehnt.

    Ja, die FPÖ schafft es, ein Umdenken in Österreich einzuleiten, eine Kursänderung in Richtung Vernunft, in Richtung Österreich und seiner Menschen. Mit ihr könnte es noch gelingen die 'Nazischreier' (ohne zu kapieren, dass sie es selbst sind, die sich wie die damaligen Nazis aufführen) in die Minderheit zu drängen und der Vernunft zum Durchbruch zu verhelfen.

    Jedenfalls auch dafür danke Herr Pühringer ! Auch Sie haben das erkannt und alles richtig gemacht und für die Oberösterreicher, indem Sie Herrn Haimbuchner an der Landesregierung beteiligt haben und seine Impulse mit umgesetzt haben, es ist ein durchaus vernünftiges Ergebnis geworden. Danke !

  9. El Capitan
    10. Februar 2017 09:42

    Nicht zu vergessen die oberösterreichischen Schulen. Bei PISA und Zentralmatura immer vorne. Der kleine Landespepi war für mich immer der Größte.

    Es gibt sie noch, die Großen, aber sie werden weniger und weniger.

  10. Ingrid Bittner
    10. Februar 2017 09:25

    Kleine Ergänzung zum PS: soweit ich mich erinnere, hat sich LH Pühringer auch nie abhalten lassen den Burschenbundball zu besuchen - trotz massivster Beschimpfungen durch die Linken. Ob er heuer war, entzieht sich meiner Kenntnis, die Jahre vorher war er.
    Und zum Anschlag auf das Auto von LH-Stv. Haimbuchner: ich hab das gepostet, als in den OÖ Gazetten noch zu lesen war, Anschlag auf ein Taxi, hab dann aber ergänzt, dass es das Auto Haimbuchners war. War ja sehr interessant, die linken Poster haben sich dann darauf gestürzt, dass es das Dienstauto war, mit dem sich Haimbuchner zum Ball hat fahren lassen, aber kein Wort über den Anschlag an sich.

  11. Bob
    10. Februar 2017 09:02

    Die Attacken gegen Hainbuchers Auto wurden ja gefeiert. Warum sollten da die rotzgrünen kritisch berichten? Das erinnert wieder an unselige Zeiten. Nur hatte man damals den Vorteil, die SA sofort an ihrer Uniform zu erkennen. Die heutigen kriminellen Gewalttäter kommen in Zivil. Das Ergebnis ist annähernd das Gleiche.

  12. Cotopaxi
    10. Februar 2017 07:50

    Nicht vergessen darf man, dass man Pühringer das Ende des Rechtsstaates in Österreich zu verdanken hat: er hat angeblich bei seiner Parteifreundin Fekter interveniert, dass man der Zogaj-Sippe das Bleiben in Österreich verlängern bzw. überhaupt ermöglichen solle. Wie es uns die Zogajs dankten und durch welches Theater der Rechtsstaat unter Fekter in die Knie gegangen ist, sollten wir uns immer wieder in Erinnerung rufen.
    Und natürlich haben wir Pühringer auch sien oö. Parteigenossin Fekter als Ministerin zu verdanken, die ihre Ministerien immer in einem schlechteren Zustand hinterlassen hat als sie sie vorgefunden hatte. ;-)

    • Ingrid Bittner
      10. Februar 2017 09:49

      Na ja, das find ich jetzt ein bisschen übertrieben. Die Zogaj-Geschichte war damals ein Theater, in das sich alle eingemischt haben. Kirche, Bundespräsident, Alfons Haider (wenn mich die Erinnerung nicht täuscht) etc.etc. Der Landespepi hätte da gar nicht anders können. Er allein gegen die Masse der Befürworter? Das wäre wohl nicht gegangen - und das ist so viele Jahre aus, die Einstellung zur Zuwanderung ganz allgemein hat sich zwischenzeitlich auch geändert. Man kann die Umstände von damals mit heute nicht mehr vergleichen.

    • Ingrid Bittner
      10. Februar 2017 09:51

      Und ob sich der Landespepi vulgo "Hupfsepp" für den Verbleib der kosovarischen Familie ausgesprochen hat oder nicht, hat eigentlich keine Rolle gespielt, auch wenn er tatsächlich interveniert haben sollte, denn wenn der Bundespräsident sein Wort erhebt, dann ist ein LH auch nur ein kleines Würschtl.

    • Cotopaxi
      10. Februar 2017 11:18

      Pühringer hat für die Zogajs bereits interveniert, als man von der Sippe außerhalb ihres Wohnortes nichts wusste. Ohne ihn wären die Zogajs bei der ersten Gelegenheit abgeschoben worden.

    • Torres (kein Partner)
      12. Februar 2017 10:43

      Weiters haben wir Pühringer auch den WKO-Präsidenten Leitl zu "verdanken", der alles mögliche tut, nur das nicht, wofür er dort sitzt: nämlich die Interessen der Wirtschaft und der Unternehmer zu vertreten. Mitterlehner kommt übrigens auch aus der WKO, falls das jemand vergessen haben sollte. Und natürlich - wie von Unterberger bereits erwähnt - auch aus Pühringers oberösterreichischer ÖVP.

  13. Helmut Oswald
    10. Februar 2017 02:56

    Ich frage mich ja, was in einem Mann wie Pühringer vorgehen muß, wenn er den Zustand seiner Partei, besonders auf Bundesbene - wenn er diese Ansammlung von schwächlichen Leitfossilien dort - tagtäglich ertragen mußte. Er hat doch als Person - VP oder nicht - den lebenden Beweis dafür angetreten, daß er mit dem sonst so verhassten blauen Satan offenbar für seine Landesbürger ganz gute Arbeit verrichten kann - während alle anderen VPler ständig daherwinseln man müsse Strache verhindern und wie sehr doch alles so ungünstig verliefe, man müsse sich halt am ende doch an die Sozialisten als Partner halten: alles Schwachsinn. Pühringer ist der lebende beweis, daß man ohne Sozialisten regieren kann und damit - naturgemäß - auch innerhalb einer für bürgerliche Positionen ungünstigen politischen Gesamtarchitektur eben doch auch Erfolge erzielen kann. Ich hatte einmal ganz kurz Gelegenheit - ein purer Zufall - dem Mann persönlich zu begegnen. Einige Freunde hatten gerade eine politische Initiative gesetzt die jedenfalls mit seiner Volkspartei kaum etwas am Hut hatte - und so begrüßten wir Herrn Pühringer fröhlich, nachdem unsere Pressekonferenz im Klub Concordia eben zu Ende war und wir , wie in Wien halt so üblich, uns danach im CAfe Landtmann gesellig zusammenfanden um ein Glas Sekt auf den gemeinsamen Erfolg zu erheben. Wir erkannten Pühringer und sprachen ihn darauf an - und siehe da, der Herr Landesobmann erkannte die gute Stimmung, zeigte gute Laune und fand sogar ein paar gute Worte - auch und selbst ohne daß er oder seine Partei davon profitieren konnten. Dieser Mann zeigte Format und verstand es, sich so natürlich zu geben daß es nach seinem Abgang von niemandem ein schlechtes Wort über ihn zu gab. DAs ist für einen Berufspolitiker im Österreich unserer Tage ein beachtlicher Erfolg. Bezeichnenderweise konnten sich in der ÖVP Persönlichkeiten vom Schlage Pühringers offenbar nie über ihre Landesgrenzen hinaus durchsetzen. Bei aller sonstiger Kritik an der schwarzen Partei, die sie wohl auch zu Recht erfährt, aber ich glaube daß dies einer der wenigen Männer ist, die uns in der Politik fehlen werden.

    • FranzAnton
      10. Februar 2017 05:17

      Bravo @ H. Oswald! Diesem Beitrag kann man uneingeschränkt applaudieren!

    • Ingrid Bittner
      10. Februar 2017 09:54

      Na ja, dass oberösterreichische Mostschädln so ganz allgemein für das Wiener Parkett nicht geeignet sind, hat sich ja schon öfter gezeigt. Wir Oberösterreicher sind halt doch eher so, dass wir ehrlich sagen, was wir denken und das kommt nicht immer so wirklich gut an. Die politische Intrige ist eher wo anders zu Hause als in OÖ, daher können und kennen die oö Politiker dieses Spiel nicht wirklich - aber das ist gut so.

  14. Haider
    10. Februar 2017 01:37

    Danke für den Hinweis auf die Attacke linker Krimineller gegen den freiheitlichen oö-Landeshauptmann-Stellvertreter und seine Gattin. Die linken Gutmenschen zeigten wiedereinmal ihre häßliche Fratze und die Fake-Medien übten sich im Umdeuten. Vor solchen Schäbigkeiten ist selbstverständilich auch Oberösterreich nicht gefeit!





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