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Unglaublich 2: „Spar“-Chef will, dass alles teurer wird

Lesezeit: 1:00

Der Chef der Supermarktkette „Spar“ hat ebenso wie die blauen und grünen Parteichefs das skurrile Volksbegehren gegen diverse internationale Handelsabkommen unterschrieben.

Hätten die Unterschreibenden Erfolg, würden sie nur eines erreichen: Dass für die Konsumenten alles teurer wird. Denn ohne internationale Abkommen – bilaterale oder multilaterale – kann es fast keinen funktionierenden internationalen Handel geben. Und ohne den wird für die Konsumenten automatisch alles gigantisch teurer, weil ja Produktion und Handel dann nur noch im Inland oder maximal in der EU geschehen kann (wobei unklar ist, ob die Unterzeichner nicht am liebsten auch die EU weghätten). Der Handel würde vom Wegfall der internationalen Konkurrenz ganz besonders profitieren. Diese Chuzpe sollte „Spar“ wenigstens offen zugeben. Wenn aber auch die Parteichefs von Grün und Blau dieses Volksbegehren unterzeichnen, dann ist das nicht wie beim Handel zynisch, sondern nur noch dumm: Denn sie schaden ja den Konsumenten, ohne selbst zu profitieren – außer bei jenen Wählern, die auch schon gegen die Erfindung von Auto, Schreibmaschine und Computer gewesen sind.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 02:24

    Ja aber Herr Blogbetreiber ein Frage: Bis jetzt haben wir noch kein CETA aber die Leute kaufen auch das billige Schweinefleisch, die Bauer bekommen für ihre Produkte nur mehr Almosen, es werden jede Menge Autos exportiert und sonstige Güter eben mit bereits vorhandenen Handelsabkommen, warum soll es in Zukunft nicht auch ohne den Knebelungsvertrag CETA gehen ?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 07:30

    Es gibt ja eh einen Handelsvertrag zwischen Österreich und den USA. Wozu die Aufregung?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 02:11

    Ist eh schon wurscht, bei den Grünen sowieso.
    Müssten alle eigentlich totale Trump-Fans sein.
    Auch die Blauen sind wirtschaftspolitisch eher sozialistisch umverteileristisch, jedoch gesellschaftspolitisch noch am Normalsten.
    Daher, und um die Systemschranzen endlich einmal wegzubekommen, bleibt keine andere Wahl als die FPÖ.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 09:24

    Für einen freien Handel genügt ein Satz: wir verzichten auf Zölle.Basta.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 05:35

    Zum aktuellen Volksbegehren:
    1. Was spricht dagegen, wenn bei internationalen Handelsabkommen die Rechte und Pflichten - was bisher nicht der Fall war - gleichmässig verteilt werden?
    2. Was bringt ein Volksbegehren, wenn der neue US-Pärsident solche Verträge ohnehin nicht unterschreiben wird?
    3. Was ist mit der SPÖ los, welche ursprünglich sehr für so ein Volksbegehren war und sich nun "neutral" verhält?
    4. Was bringen Volksbegehren in Österreich überhaubt, wenn bisher fast alle schubladisiert wurden?

  6. Ausgezeichneter KommentatorJedi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 09:23

    Tut mir leid, aber dieser Eintrag ist unseres geschätzten Blogmasters nicht würdig. Ein derart komplexes Thema auf die sachlich unhaltbare Behauptung zu reduzieren, "alles" werde teurer, wenn bestimmte transatlantische Handelsabkommen nicht zustande kämen, ist kein sinnvoller Diskussionsbeitrag.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2017 10:10

    Ich würde sagen, gerade die Teilnahme von Spar könnte doch ein Indiz dafür sein, dass diese Abkommen nicht vorteilhaft sind. Spar ist ein Unternehmen und sicher kein Sozi-Umverteiler


alle Kommentare

  1. cmh (kein Partner)
    29. Januar 2017 16:56

    Man sollte sich schon auch einmal überlegen, ob des 16 Joghurt im Supermarkt nicht etwas teuer sein darf.

    Auch für Knoblauch würde ich gerne mehr zahlen, wenn der nicht gerade auch China kommt.

    Und bei Stottern des Importes von Kwis und Ananas würden vielleicht wieder mehr Marschanska nachgefragt werden.

  2. fredl (kein Partner)
    29. Januar 2017 13:08

    Hoffentlich kommen CETA und TTIP, dann wird nämlich alles billiger. Erinnert mich irgenwie an die Gitti Ederer vor dem EU-Beitritt, nur dass jetzt anscheinend der Ederer-Tausender zum Unterberger-Tausender mutiert ist. Und bevor ichs vergess: Die Lebensmittelqualität in Ö hat sich durch den Binnenmarkt ja ganz toll verbessert. Ein Nahrungsmittel wird nämlich erst dann richtig bekömmlich, wenn
    man es nicht dort isst, wo es erzeugt wird, sondern es erst kreuz und quer über den Globus transportiert. ironie off.

  3. UKW (kein Partner)
    28. Januar 2017 12:24

    Irgendwie unlogisch. Wenn es zusätzliche Handelsabkommen wie etwa TTIP derzeit NICHT gibt und ein Volksbegehren Stimmung dafür macht, dass es diese auch künftig NICHT geben wird, wird laut dem Blog-Schreiber künftig alles gigantisch (!) teurer. Einfach nur lächerlich. Jetzt bin ich fast versucht dieses komische, von den regierenden Sozis initiierte, "Volksbegehren" zu unterschreiben. Aber nur fast.

  4. monofavoriten (kein Partner)
    28. Januar 2017 08:44

    diese "handesverträge" dienen ausschließlich dazu, die nationalen gesetzgebungen auszuhebeln und eine banken- u. konzerngeführte weltregierung zu installieren. durch das überstülpen einer transnationalen juridiaktur werden für diese weltregierung die unbedingt nötigen grundstrukturen aufgebaut. daher auch soviel geheimniskrämerei und daher auch so umfangreich und kompliziert. und daher auch von trump mit gutem grund abgelehnt - was auch grund des ihm entgegenbrandenden hasses ist.

  5. Stadtindianer
    26. Januar 2017 16:11

    Dass ein Handelsunternehmen, ein internationaler Handelskonzern sich gegen Handelsverträge ausspricht und dagegen mobil macht, ist schon makaber.
    Ist der Ramsch der S-Budget-Marke durch amerikanischen Ramsch gefährdet?

  6. Schani
    26. Januar 2017 12:27

    Warum auch nicht? Wenn Alles teurer wir, steigen die Umsätze bei Spar. Und die Gewerkschaft, AK und anderen üblichen Verdächtigen werden wieder über die, nona, hohen Preise jammern!

  7. Rau
    26. Januar 2017 10:10

    Ich würde sagen, gerade die Teilnahme von Spar könnte doch ein Indiz dafür sein, dass diese Abkommen nicht vorteilhaft sind. Spar ist ein Unternehmen und sicher kein Sozi-Umverteiler

  8. Josef Maierhofer
    26. Januar 2017 10:02

    Wenn man das Wort Handel in den Mund nimmt, muss man auch fragen, für wen, für beide, oder für einen Part davon.

  9. Bob
    26. Januar 2017 09:24

    Für einen freien Handel genügt ein Satz: wir verzichten auf Zölle.Basta.

  10. Jedi
    26. Januar 2017 09:23

    Tut mir leid, aber dieser Eintrag ist unseres geschätzten Blogmasters nicht würdig. Ein derart komplexes Thema auf die sachlich unhaltbare Behauptung zu reduzieren, "alles" werde teurer, wenn bestimmte transatlantische Handelsabkommen nicht zustande kämen, ist kein sinnvoller Diskussionsbeitrag.

  11. brechstange
    26. Januar 2017 07:30

    Es gibt ja eh einen Handelsvertrag zwischen Österreich und den USA. Wozu die Aufregung?

  12. Ausgebeuteter
    26. Januar 2017 05:35

    Zum aktuellen Volksbegehren:
    1. Was spricht dagegen, wenn bei internationalen Handelsabkommen die Rechte und Pflichten - was bisher nicht der Fall war - gleichmässig verteilt werden?
    2. Was bringt ein Volksbegehren, wenn der neue US-Pärsident solche Verträge ohnehin nicht unterschreiben wird?
    3. Was ist mit der SPÖ los, welche ursprünglich sehr für so ein Volksbegehren war und sich nun "neutral" verhält?
    4. Was bringen Volksbegehren in Österreich überhaubt, wenn bisher fast alle schubladisiert wurden?

  13. Abaelaard
    26. Januar 2017 02:24

    Ja aber Herr Blogbetreiber ein Frage: Bis jetzt haben wir noch kein CETA aber die Leute kaufen auch das billige Schweinefleisch, die Bauer bekommen für ihre Produkte nur mehr Almosen, es werden jede Menge Autos exportiert und sonstige Güter eben mit bereits vorhandenen Handelsabkommen, warum soll es in Zukunft nicht auch ohne den Knebelungsvertrag CETA gehen ?

  14. carambolage
    26. Januar 2017 02:11

    Ist eh schon wurscht, bei den Grünen sowieso.
    Müssten alle eigentlich totale Trump-Fans sein.
    Auch die Blauen sind wirtschaftspolitisch eher sozialistisch umverteileristisch, jedoch gesellschaftspolitisch noch am Normalsten.
    Daher, und um die Systemschranzen endlich einmal wegzubekommen, bleibt keine andere Wahl als die FPÖ.





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