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Soll die Welt wirklich wieder ärmer werden?

Lesezeit: 2:30

An Donald Trump scheiden sich weltweit die Geister. Es herrscht eine wilde Schlacht zwischen hemmungslos-undifferenzierter Ablehnung des neuen US-Präsidenten auf der einen Seite, devot-opportunistischer Untertänigkeit auf der anderen und naiv-optimistischer Begeisterung auf der dritten Seite. Alle streiten wild durcheinander – und fast alle gehen von der völlig falschen Sicht aus, dass die USA eine Ein-Mann-Diktatur auf Zeit wären, wo der Präsident ohne Rücksicht auf Kongress oder Minister alles verwirklichen könnte (oder wollte), was ihm in einem Tweet einmal entschlüpft ist.

Eines scheint jedoch eine Konstante im Denken Trumps zu sein. Und das ist ebenso bedenklich wie falsch. Das ist der Glaube, dass es einem Land durch Abschottung, durch Schutzzölle, durch Behinderung von Investitionen im Ausland besser ginge. Das wird zwar seit drei Jahrhunderten immer wieder von schlichten Gemütern auf der politischen Linken wie Rechten geglaubt. Das hat sich aber in der Realität noch nie bewahrheitet.

Es ist eigentlich unbegreiflich, dass dieser Aberglaube trotz allem immer wieder auftaucht. Einmal bei österreichischen Gewerkschaftern, einmal bei Bischöfen, einmal beim neuen US-Präsidenten. Eine solche Wirtschaftspolitik klingt zwar in den Ohren jener gut, deren Job durch internationale Konkurrenz bedroht ist. Sie führt aber immer zu allgemeiner Verarmung. Aus mehreren Gründen.

Vor allem schon deshalb, weil mit absoluter Sicherheit andere Länder sehr bald mit Gegenmaßnahmen zurückschlagen. Ein Land, das Importe aus dem Ausland erschwert, kann daher auch zunehmend selbst weniger exportieren. Damit geht dann aber auch die internationale Arbeitsteilung zu Ende oder stark zurück. Das Ergebnis: Alle Produkte würden für die Konsumenten teurer. Die Rechnung für die vermeintliche Erhaltung von Arbeitsplätzen im Inland müssten also sehr bald jene zahlen, die vorher noch darüber gejubelt haben. Und in einer zweiten Stufe alle jene, die ihre Arbeitsplätze in Exportbetrieben verlieren.

Zusätzlich würden aber auch die Produkte viel an Qualität verlieren. Man stelle sich etwa vor, dass in Österreich wieder Autos oder Computer für den eigenen Markt gebaut werden müssten, weil der internationale Populismus den Welthandel durch sich gegenseitig immer weiter nach oben eskalierende Barrieren behindert. Sie würden weit teurer werden. Zugleich würden technische Entwicklungen viel seltener stattfinden. Dabei steht gerade jetzt etwa im Automobilsektor ein extrem aufwendiger und kostenintensiver Innovationsschub vor der Tür. Vom computergesteuerten bis zum strom- oder wasserstoffgetriebenen Fahrzeug. Um nur eine Branche zu nennen.

Die globale Ausbreitung des Wohlstandes war nur durch globalen Handel, globalen Wettbewerb und globale Forschung möglich. Wollen wir das wirklich stoppen, nur weil in China oder Mexiko die Arbeiter noch keine fünf Urlaubswochen haben?

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 02:47

    Erst Mal arbeiten lassen - dann beurteilen. 100 Tage kriegt eigentlich jeder, selbst in einem so verrückten Wirtschaftssystem wie dem amerikanischen, in dem Manager nach Quartalsbilanzen gefeuert oder gefeiert werden ... Also bitte Mal einfach die Luft anhalten und genau zuschauen. Danach könnt ihr den Mann immer noch hinrichten, wenn er Euch nicht passt. Und wie ich die schreibende Zunft kenne, ist es auch das, was sie sich ohnehin noch nie haben nehmen lassen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 07:48

    Anstatt gegen Trump zu hetzen sollte die Weltgemeinschaft feiern und die Champagnerkorken knallen lassen, dass Obama endlich weg ist. Die Welt ist eindeutig schlechter als vor dessen Amtsantritt und kein Präsident vor ihm hat die Welt in einem derartigen Chaos hinterlassen.

    Obama hat den arabischen Frühling vorangetrieben und somit ist er hauptverantwortlich für die schlimmen Zustände in vielen arabischen Ländern. Ihm verdanken wir letztlich auch die Völkerwanderung, die IS und vor allem, dass Europa bei weitem unsicherer ist, als vor 8 Jahren.

    Schlechter kann es Trump eigentlich gar nicht machen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 19:30

    Ärmer wird die Welt nicht. In Zeiten mit durchaus begründeten Zollschranken war der Wohlstand nicht gefährdet.
    Sonderbarer Weise waren wir damals weniger verschuldet und hatten nahezu Vollbeschäftigung.
    Handel und Wandel sind gut, aber auf fairer Basis. Und es kann eben nicht sein, daß unsere Textilindustrie mit der Kinderarbeit aus Bangladesh auf eine Stufe gezwungen wird. Trotz Zoll werden Dinge nach wie vor gekauft und wer etwas unbedingt haben möchte, was es im Ausland eben besser gibt, wird gerne den Mehrpreis des "Besseren" auch bezahlen.

    Machen die Amis bei deutschen Autos ja auch. Trotz Zoll.

    Wieso Autos aus Österreich schlechter sein sollen, als aus anderen Ländern erschließt sich mir nicht so ganz, aber wenn ich mir ansehe, was die Amis so an Fahrzeugen liefern, dann halten wir da locker mit. Wir haben viele gute Dinge herzustellen, wenn man uns nur ließe!

    Aber die Rahmenbedingungen sind derart mies, daß niemand etwas unternimmt.
    Erzeuge ich irgendwas, so findet sich garantiert einer der 53% Östertrotteln und findet, daß ich das gar nicht darf weil es möglicherweise umweltschädlich, unethisch, nicht nachhaltig, sexistisch, diskriminierend, gegen das Verbotsgesetz verstoßend (1.8 turbo – geht ja gar nicht) ist oder gar in Länder geliefert werden könnte in denen ein Konflikt auzubrechen droht (wo eigentlich nicht?).
    Wer ist denn in einem solchen Trottelstaat noch bereit etwas zu unternehmen?
    Entweder todesverachtende Helden oder schrankenlose Masochisten, die sich für ihr Engagement für Volk und Land noch beschimpfen lassen müssen?

    Das Problem ist nur: Wir können ja gar keine Autofabrik bauen! Denn bis da erstmal ein Umweltverträglichkeitsgutachten da ist (wenn es überhaupt eines gibt und nicht irgendwo die gar seltene grüne Ratte über den noch selteneren Juchtenkäfer quiekt), die Baugenehmigung erteilt wird, die Infrastrukturanbindung vorhanden ist, das Arbeitsinspektorat seine Aktionen gefahren hat und man sich um die rotzgrünen Rattler gekümmert hat, die gegen das Projekt demonstrieren, ist soviel Zeit vergangen und Kapital verbraucht worden, dass jeder Investor in die Knie gegangen ist.

    Nein, Zölle sind nicht unser Problem! Unser Problem sind die 53% Östertrotteln, die da sitzen und wie ein saurer Regen Verordnungen und Gesetze erzeugen lassen und zu diesen Machwerken noch applaudieren und das dann "regieren" nennen!
    Es sind die 53% Östertrotteln, die dauernd über Verlust ihrer Arbeitsplätze jammern, über Kriminalität, über rotzfreche Fremdvölker die sich wie die neuen Herren aufführen und so weiter und dabei ob ihrer Minderintelligenz nicht in der Lage sind, zu erkennen, daß ALL das von IHNEN selbst genau so bestellt wurde. Dabei sind sie doch - selbsternannt zwar, aber angeblich - die "geistige Elite" von Blödsterreich!

    Es geht bei der ach so verteufelten „Abschottung“ nur um das Recht, nach seiner Art in seinem Land leben zu dürfen. Sonst gar nichts!
    Zölle zum Ausgleich von Schieflagen von Märkten sind kein Handelshindernis! Qualität macht letztlich das Rennen und wer die exotischen Knabbereien dem heimischen Allerlei vorzieht, kann sie ja bezahlen.
    Das Meiste an Schieflage ließ sich aber schon durch reine Kostenwahrheit so z.B. beim Transport ausgleichen.

    Trumps Ansinnen macht die Welt nicht ärmer!

    Was uns ärmer macht, sind die Kosten für die Asylforderer aus aller Herren Länder, sind die Verschwender, Betrüger und Abzocker der eigenen Politkaste und der gesammelte Regulierungswahn der EUdSSR und die absurden Sanktionen gegen Russland. Kurzum all das, was 53% Östertrotteln genau so haben wollen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 05:26

    wenn schon kein Jubel aufkommt, so zumindest Hoffnung, allein aus Trumps Antrittsrede:

    ....„Zu lange hat eine KLEINE GRUPPE in der Hauptstadt unseres Landes von der Regierung profitiert, und das Volk hat die Kosten getragen. Washington blühte, aber das Volk hat nichts von dem Reichtum gehabt. Politikern ging es gut, aber die Arbeitsplätze wanderten ab und die Fabriken schlossen. Das Establishment schützte sich selbst, aber nicht die Bürger unseres Landes. Ihre Siege waren nicht eure Siege, ihre Triumphe waren nicht eure Triumphe.“!!!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 13:54

    Warum sollte die Welt ärmer werden, wenn Produkte wieder im eigenen Land produziert werden. Werden wir arm wenn Semperit die Reifen wieder in Österreich produziert?
    Im Umkehrschluss müsste man daraus folgen das durch den Schwarzafrikanischen Obama ( ich meine den Negerhäuptling) die USA viel reicher geworden ist.
    Die Amerikaner sind heute auf das russische Taxiunternehmen zur Raumstation angewiesen, weil sie einfach keinen hochkriegen. Soweit zur Hochtechnologie.

  6. Ausgezeichneter KommentatorFlotte Lotte
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 15:14

    small is beautiful - die Rückkehr zum menschlichen Maß

    Die Welt wird dadurch vielleicht nicht "reicher" (geldig), doch gesünder. Ich versuchs mal mit Populismus: Wie mögen alle Völker und wollen mit ihnen befreundet sein, darum wollen wir die Völker beibehalten...

    Ich mag die Italiener, die Griechen, die Engländer, die Franzosen - Nationalismus ist nichts Böses. Nationalsozialismus und auch -kommunismus wahrscheinlich in der Form schon, wenn man andere Menschen als "Untermenschen" betrachtet.

    Damit will ich mich aber nicht befassen.

    Vielmehr damit, dass die Sozialisten nunmehr Fans der NATO und der CIA geworden sind. Ja, die Linken mit ihrem Hass auf alle Völker, besonders auf das eigene, sind Unterstützer der Globalisten, weil man ihnen Trump als "Rechten" aufgeschwatzt hat - besonders tut sich das Soros-Blatt "Presse" dabei hervor... Und wenn die hören, jemand ist kein ihriger, dann sehen sie nur noch rot.. :)

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2017 08:24

    Ich habe nichts davon gehört, dass Trump Abschottung will. Er will Jobs zurückholen, die ins billigere Ausland ausgelagert wurden. Dafür verspricht er jenen Unternehmen Steuererleichterungen. Das hat doch nichts mit dem Import von Produkten zu tun, die das Land braucht. Und warum wir deswegen eigene Autos bauen müssen, ist mir auch schleierhaft.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohannes
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2017 16:38

    Zuwanderung von Millionen Mexikanern in die USA, Abwanderung aller namhaften Autoerzeuger aus den USA nach Mexiko, das ist Selbstmord einer Nation und Trump ist nicht so bescheuert es zuzulassen.
    Nichts spricht gegen einen Austausch von Technologie, aber dort wo produziert wird sind die Arbeitsplätze und Amerika hat alles Recht der Welt seinen Arbeitern Arbeit zu geben.


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  1. Johannes (kein Partner)
    30. Januar 2017 16:38

    Zuwanderung von Millionen Mexikanern in die USA, Abwanderung aller namhaften Autoerzeuger aus den USA nach Mexiko, das ist Selbstmord einer Nation und Trump ist nicht so bescheuert es zuzulassen.
    Nichts spricht gegen einen Austausch von Technologie, aber dort wo produziert wird sind die Arbeitsplätze und Amerika hat alles Recht der Welt seinen Arbeitern Arbeit zu geben.

  2. fxs (kein Partner)
    30. Januar 2017 09:54

    Was Trump und die Frage wer in gewählt hat, betrifft, sollte man sich die Nachwahlbefragung von CNN (googeln, Link darf ich ja nicht angeben!) ansehen.

    Die Mehrheit jener Amerikaner und -innen, die unter $50.000.- verdienen wählte demnach Clinton.
    Die Mehrheit der Amerikaner und -innen, die mehr verdienen wählten laut CNN Trump.

    CNN trat aber im Wahlkampf wirklich nicht als Trump-freundlich auf.

    Soviel zu Gequatsche der "Zurückgebilebenen Verlierer, die Trump gewählt haben"

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      30. Januar 2017 12:12

      Wer sich Umfragen ansieht, dem ist nicht zu helfen. Wahlergebnisse sind Messergebnisse.

      Einfach öde, wie aus jedem Eck einer plärrt, dass es doch eigentlich ganz anders ist. Das kann ich beim örf oder dem substandard auch lesen.

  3. McErdal (kein Partner)
    29. Januar 2017 17:13

    Warum machen sich die Linken bloß ins "Hemdchen"??

    Schon Bill Clinton wollte Mauer bauen und kriminelle Migranten ausweisen lassen – Mexiko baute Mauer zu Guatemala....

    zu finden bei opposition24 - bitte Text googeln...................

  4. Ambra
    29. Januar 2017 11:10

    Wenn ich nachdenke, wann es uns - und nicht nur uns - besser ging, dann komme ich zur Überzeugung, daß die Probleme durch die Globalisierung immer größer wurden und dies weltweit. Nur ein kleines Beispiel : ich habe erlebt, wie chinesische Händler ihre Blue Jeans in einem Andenland billiger anboten als sie die Indios in ihrem armen Dorf in diesem Niedriglohnland erzeugen konnten. Bei uns können wir zusehen, wie die kleinen Geschäfte zusperren (allerdings auch wegen der unternehmensfeindlichen Politik unserer "Regierung") und die Konzerne blühen und ihre Steuern minimieren, etc etc.
    Und ich frage mich auch, warum die USA Millionen von ILLEGALEN Immigranten einfach akzeptieren sollen. Ich habe in Südamerika erlebt, mit welcher Selbstverständlichkeit Familien erzählen, wieviele ihrer Mitglieder illegal in den USA sind und wieviele ihnen noch folgen werden ...

  5. Tik Tak fro far away (kein Partner)
    29. Januar 2017 10:29

    Witzig wenn sogar der Unterberger tief im Enddarm des primitiven Faschisten, Betrügers, Vergewaltigers und ungebildeten Lügners steckend, schön langsam das Gefühl bekommt, daß sein Messias doch nicht so das Wahre ist.
    Nein, dem Trump muß man keine 100 Tage geben um ihn beurteilen zu können.
    Es reicht ein wenig von Wirtschaft und Politik zu verstehen, um Trump entzaubern zu können.
    Für die Fans vom Unterberger wird es halt ein wenig länger dauern, aber das macht nichts, es kann ja nicht jeder offenen Auges durch Leben gehen und wer sollte sonst Strache wählen.
    Übrigens gibt es gerade in Österreich eine hervorragende KFZ Produktion, aufgebaut von der Firma eines gewissen Stronach.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      29. Januar 2017 10:34

      Aber auch der ist so eines der Feindbilder vom Unterberger.
      Was auch nur zeigt, wie viel der Unterberger tatsächlich von Wirtschaft versteht, nämlich rein gar nichts.

      Also, immer brav FOX News schauen, Breitbart lesen, Strache wählen und daran glauben, daß Trump die Welt heilt.

      What could possibly go wrong?

      Der einzige Grund, weshalb diese Blindgänger überhaupt gewählt werden, liegt darin, daß die anderen auch nur marginal besser sind und daher das Pendel eben immer heftiger in Extrempositionen ausschlägt.
      Das macht den Schaden, den ein Trump oder ein Strache auslösen, aber um nichts kleiner.

      Das nennt sich die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben.

    • Enigma47 (kein Partner)
      29. Januar 2017 11:25

      Hättest du Idiot den Artikel gelesen, dann hättest du mitbekommen, dass Dr. Unterberger den Trump hier regelrecht zerlegt.
      Aber linke Arschlöcher wie du pflegen ihre Feindbilder (Trump, Strache, Putin usw.) auch posfaktisch gerne.
      Witzigerweise lese ich nie eine Kritik gegenüber Erdogan, also kann man es sich schon ausmalen was für einer du bist. Daher kann man davon ausgehen, dass du im Enddarm eines Faschisten steckst oder vermutlich selbst einer bist.
      Heute als Tik Tak, morgen als Stupsi. Die Rechtschreibfehler sind identisch.
      Wird es dir nicht peinlich?

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      29. Januar 2017 12:46

      Enigma47,
      Unterberger hat seit Monaten Trump gelobt wo er nur konnte und schon langsam, Sie können wohl nicht sinnerfassend Lesen, beginnt auch ein Unterberger nachdenklich zu werden.
      Nichts anderes sage ich aus.
      Selbst der Unbedarfteste sollte schönl langsam erkennen, wohin Trump reisen will.

      Und für Ihre Paranoia, ich würde unter anderen Namen pisten, kann ich nichts, diese Krankheit müssen sie ganz alleine bewältigen denn ich poste hier ausschließlich aks Tik Tak.

      Was allerdings Ihre Beschimpfungen anbelangt, na ja, nicht jeder, der so wie Sie, aus der Gosse postet, wird auch ernst genommen.
      Sie beschreiben ja nur sich selbst und Ihre Sozialisierung als Nazi.

    • Enigma47 (kein Partner)
      29. Januar 2017 14:08

      Wenn du kleiner Trottel lesen köntest, dann hättest du mitbekommen, dass Dr. Unterberger stets die Killary, welcher du offensichtlich in den Enddarm gekrochen bist, mit Trump vergleichen hat und Trump stets als das kleinere Übel angesehen hat.
      Wenn kleine Fascho-Islamisten, wie du, nicht weiter wissen, dann kommen sie mit der Nazi-Keule. Du postest hier mit mindestens 5 verschiedenen Nicks. Jedes Mal der gleiche Sondermüll, jedes Mal die gleichen Rechtschreibfehler.
      Deine geistigen Ressourcen reichen scheinbar nur dafür aus, um perfide Beleidigungen und Beschimpfungen vom Stapel zu lassen. Aber das liegt wohl an deinem Elternhaus :-)

    • Rau
      29. Januar 2017 14:53

      @tik ohne takt

      Einen etwas weniger den Blogbetreiber und alle hier Postenden*Innen generell beleidigenden Ton könnten Sie schon an den Tag legen. Aber ist Ihnen das auch schon aufgefallen. Wohin ist der Kampfbegriff "Antiamerikanismus" plötzlich hingekommen. Man hört, sieht und liest nichts davon. Jetzt gibt's wohl nur noch "Nazis". Macht nichts, das macht es für Leute wie Sie einfacher, andere anzupöbeln. AUs welchem Enddarm heraus auch immer.

  6. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    29. Januar 2017 09:38

    Der ganze Absatz ist Mainstream, sonst nichts.

    1995 beschaffte mir ein Nachbar ein Auslaufmodell eines Marantz. Bim Vergleich der Datenblätter mit dem Neuen sah man deutlich die schlechtere Qualität der Komponenten des Nachfolgers. So läuft das inzwischen überall. Kühlschränke oder Boiler sind nach 10 Jahren fertig, vorher hielten sie 30. Bei neuen BMWs brechen nach zwei Jahren Federn, was vorher undenkbar war.

    Mit der Qualität geht es überall nach unten, Fortschritt erkennt man an der höheren Versionsnummer.

    Nur Konkurrenz bringt Qualität und Fortschritt, Globalisierung (McDonaldisierung) mögen Hersteller, die es sich dann bequem machen, weil es möglich ist.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      29. Januar 2017 09:41

      Pardon, ich meinte den vorletzten Absatz.

      Beruflich bin ich in einem Bereich ohne Zoll und ohne Schranken. Grenzüberschreitend sieht es düster aus, weil die zutreffenden Gesetze zwar ähnlich, aber doch verschieden sind, das betrifft auch die eu. Das einzige, was sie einheitlich zusammenbringen, sind neue Verbote. Fortschritt sieht anders aus.

    • Dr. Faust (kein Partner)
      01. Februar 2017 00:28

      Ist schon eigenartig, dass der Fan-Club von AU, dem auch ich angehöre, dem "Meister" in Sachen Zoll und kontrolliertem Warenverkehr überwiegend widerspricht; und das mit guten Argumenten.

  7. fewe (kein Partner)
    29. Januar 2017 04:22

    Ja, durch Zölle werden Prdukte teurer.

    Aber: Durch Zölle gibt es Arbeitsplätze im eigenen Land.

    Was hat man von Produkten, die billiger sind, weil nicht genügend Leute Geld verdienen können um überhaupt etwas kaufen zu können.

    Wenn jedes Land Zölle einführt, geht es Arbeitnehmern, Unternehmern und dem eignen Staat besser.

    Die einzigen, die darunter leiden - und deswegen das machtvoll verbreitete Gekreische - sind multinationale Konzerne und und ihre Aktionäre; also jene, die Geld ohne Arbeit wollen.

    Es ist richtig, was Trump diesbezüglich macht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      29. Januar 2017 09:42

      Völlig richtig.

      Vor allem sagt er nicht: yes, we can. Stattdessen tut er was. Bekanntlich ist ein Gramm Handeln so viel wert wie eine Tonne Denken (Peter).

    • Ambra
      29. Januar 2017 11:12

      fewe: ******* !!

  8. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    28. Januar 2017 12:46

    O.T. „Macho-Spruch: ORF schickt Assinger zum Gender-Seminar“
    Unter http://diepresse.com/home/leben/mensch/5160712/MachoSpruch_ORF-schickt-Assinger-zum-GenderSeminar
    findet sich die Mitteilung
    „...Der ORF schickt den Co-Kommentator nach einem Macho-Spruch bei der Übertragung der Abfahrt der Herren in Kitzbühl ... zu einem Gender-Seminar“.
    Der Grund dafür: Auf die Frage des Kommentators Oliver Polzer, ob „die Streif“ auch etwas für Frauen sei, antwortete Assinger ironisch "Ja, schick sie nur alle rauf, die da fahren wollen."
    Ich finde, daß eine solche „Gender-Überempfindlichkeit“ als Reaktion auf eine ironische Bemerkung bereits eine Unterdrückung der Meinungsfreiheit darstellt. Solchem Radikal-Feminismus huldigt die staatliche Rundfunkanstalt, für die Zwangsgebühren eingehoben werden!

    • Rau
      28. Januar 2017 17:09

      Wieso ironisch, angesichts der Tatsache, dass es wirklich unverantwortlich wäre die Damen die Streif runter zu jagen. Ich würde ein solches "Gemetzel" mir nicht einmal ansehen. Ins Genderseminar muss er, weil man solche Dinge nicht ansprechen darf, weil damit implizit biologische Unterschiede zwischen Männer und Frauen unterstellt werden, die es nicht geben darf (tabu)

  9. Lot
    28. Januar 2017 00:59

    Der Aberglaube unseres Blogmasters AU steckt hier:

    "Die globale Ausbreitung des Wohlstandes war nur durch globalen Handel, globalen Wettbewerb und globale Forschung möglich."

    Was sich wirklich ausgebreitet hat ist der globale Krieg. Wir nennen ihn heute "Krieg gegen den Terrorismus", "Clash of Civilisations", "geopolitisches Ringen um Vormachtstellungen", "humanitäre Interventionen", "preemptive actions", "Selbstverteidigung", "Kampf um Unabhängigkeit und Selbstbestimmung".
    Das Resultat: "Die Welt ist aus den Fugen" (Scholl-Latour), "no future", "Untergang des Abendlandes", "death of the West", "1984", "Animal Farm", "Brave New World", "Desertification", "Bevölkerungsexplosion", "Massenmigration", "Lndflucht", "Vergroßstädterung", "Megalomanie", "Unregierbarkeit", "Failed States".

    Interessant auch, dass gerade Kleinstaaten, die stark nationalistische Politik betreiben und sich auf Teilgebieten abschotten, wie Israel, Schweiz, Liechtenstein, die Tiger States in Ostasien bei der Bewältigung der diversen Krisen relativ gut abschneiden.

    Relative Autarkiepolitik hat in vielen Ländern überaus positive Efffekte bei Entwicklung, Modernisierung und Stabilität gezeitigt.

    • machmuss verschiebnix
      28. Januar 2017 01:13

      @Lot, die genannten Staaten haben alle Regierungen, während
      Österreich eine Muppet-Show hat, die Nichts entscheiden kann/darf ! ! ! !

    • Mariahilferin
      28. Januar 2017 11:26

      Japan ist ein gutes Beispiel für die Vorteile der vielgescholtenen "Abschottungspolitik":

      https://www.youtube.com/watch?v=Z3BYCK-3jPc

      https://www.youtube.com/watch?v=zKY5bFe_b-o

    • Ambra
      29. Januar 2017 11:14

      Lot: Danke !!!

    • pro veritate (kein Partner)
      29. Januar 2017 11:25

      Herrn Unterberger ist meiner Erkenntnis nach eine gewisse Wirtschaftskompetenz keinesfalls abzusprechen, aber auch ein scharfsinniger Mensch wie er ist mitunter nicht davor gefeit, ausgeklügelten Schlagwörtern auf den Leim zu gehen. Man suggeriert ja bekanntlich vielfach etwas, das in Wirklichkeit ganz anders gemeint ist und bringt dadurch auch so manchen durchaus gebildeten und kritisch denkenden Menschen dazu, einen geschickt verpackten Terminus ohne "Filterung" in seine Geisteswelt "einzubauen."
      Sollte er - was ich aber kaum glauben kann - diese ohne Zweifel propagandistischen Phrasen ohne Wenn und Aber akzeptieren, dann darf ich ihm und ggf. auch anderen Diskussionsteilnehmern

    • pro veritate (kein Partner)
      29. Januar 2017 11:32

      Fortsetzung:
      ...sehr ans Herz legen, diverse einschlägige Internetseiten zum Thema "Propaganda" und "Desinformation" zu besuchen. -
      Ich hätte mir früher nicht vorstellen können, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird, um nicht nur das "dumme Volk" (das allerdings oft instinktiv solche Dinge besser durchschaut als die "Gebildeten"), sondern auch die "Eliten" im gewünschten Sinn zu beeinflussen und zu lenken!

  10. Mariahilferin
    27. Januar 2017 21:48

    OT: Udo Ulfkotte hat kurz vor seinem Tod einen Artikel in Compact über veröffentlicht:

    "Pädosex am Hindukusch – Bundeswehr schaut weg."
    artikel vorspann

    Vorspann: "Unter den Augen der NATO-Truppen blüht in Afghanistan der traditionelle Kindesmissbrauch. Auch deutsche Politiker kuschen vor den grausamen Sexriten der Einheimischen – einer beteiligte sich sogar daran."

    Sollte Herr Ulfkotte keines natürlichen Todes gestorben sein, dann wären Recherchen dieser Art sicher eher ein Grund dafür als sein geplantes Buch über die Rechtsbrüche der Merkel.

    https://www.compact-online.de/paedosex-am-hindukusch-bundeswehr-schaut-weg-von-udo-ulfkotte/

    • Mariahilferin
      27. Januar 2017 21:54

      Oje, da sind ein paar Worte zu viel reingerutscht. Excusez-moi.

    • McErdal (kein Partner)
      29. Januar 2017 18:28

      @Mariahilferin
      **Udo Ulfkotte hat kurz vor seinem Tod einen Artikel in Compact über veröffentlicht
      "Pädosex am Hindukusch – Bundeswehr schaut weg."
      Ja in der Ausgabe 1/2017 zu finden auf Seite 27!
      Was die eventuellen Gründe für seinen Tod anbelangt, stimme ich Ihnen vollends zu!
      Vermutlich werden wir es nie erfahren, wer sollte denn schon aus dem Nähkästchen
      plaudern??? Schade um Ihn, er war ein großer unter den guten Journalisten!
      Ich habe viele Bücher von Ihm im Bücherschrank stehen...........

  11. jaguar
    27. Januar 2017 21:41

    Zwischen einem uneingeschränkt liberalen Welthandel und Protektionismus gibt es den (vernünftigen) Weg des fairen Welthandels. Unter Berücksichtigung von sozialen und Umweltaspekten , Ausschluß von Subventionen jeglicher Art, meist versteckt...etc.
    Daß Trump die reine Form des liberalen Handels ablehnt ist leicht verständlich. Sie stellt eine unfairen Wettbewerb für viele Arbeitnehmer und Firmen in Industrieländern dar.

  12. machmuss verschiebnix
    27. Januar 2017 20:00

    Trump versucht mit allem Nachdruck, die Versorgungs-Lage der
    US-Bevölkerung zu verbessern. Man könnte ihm höchsten vorwerfen,
    daß er nicht zaubern kann, denn das wäre bei dem Ausmaß an
    Verarmung in weiten Landes-Teilen wohl nötig !

    Es gibt nur noch einige weige Städte - wie New York - die anscheinend
    nicht aufhören zu wachsen, aber wenn man die Bilder sieht, aus der
    Provinz, aus irgendeinem Landes-Teil weit abseits des Silicon-Valley,
    dann wird einem Angst und Bang !

    So sah es in Deutschland nach dem Krieg aus ! ! ! ! ! !

    Die Autoindustrie wird Trump dabei helfen, aber was will er dann mit
    den Chevys und sonstigen Belch-Büchsen tun ? Wer kauft ihm die ab ?
    Nichtmal Elon Musk hat mit seinen E-Geschoßen gegen die etablierten
    Hersteller aus Europa eine Chance.

    Und wie will er so ad hoc das nötige Know-How herbei zaubern ?
    Heutzutage wandert kein Chinese mehr aus, um für einen US-Hersteller
    zu Arbeiten und die ehemaligen Angestellten würden vor einer steilen
    Lernkurve stehen, weil die Innovation auf diesem Sektor wegen der
    hohen Kosten einfach nicht stattgefunden hatte. Jeder der das Zeug
    dazu hatte lief zu den Rüstungs-Betrieben über . . .

    Trump und mit ihm ganz Amerika, steht vor einem Scherbenhaufen,

    der einzig und allein durch die unermeßliche Gier der heimlichen
    Weltherrscher an der Wall-Street zu verantworten ist, denn sie
    haben alle "Entscheider" gegängelt, angefütter, eingeschüchtert . . .

    • Wyatt
      28. Januar 2017 07:51

      .........denn sie haben alle "Entscheider" gegängelt, angefütter, eingeschüchtert . . .

      und all das hinter dem Sammelbegriff "GLOBALISIERUNG" höchst erfolgreich getarnt!

  13. Sensenmann
    27. Januar 2017 19:30

    Ärmer wird die Welt nicht. In Zeiten mit durchaus begründeten Zollschranken war der Wohlstand nicht gefährdet.
    Sonderbarer Weise waren wir damals weniger verschuldet und hatten nahezu Vollbeschäftigung.
    Handel und Wandel sind gut, aber auf fairer Basis. Und es kann eben nicht sein, daß unsere Textilindustrie mit der Kinderarbeit aus Bangladesh auf eine Stufe gezwungen wird. Trotz Zoll werden Dinge nach wie vor gekauft und wer etwas unbedingt haben möchte, was es im Ausland eben besser gibt, wird gerne den Mehrpreis des "Besseren" auch bezahlen.

    Machen die Amis bei deutschen Autos ja auch. Trotz Zoll.

    Wieso Autos aus Österreich schlechter sein sollen, als aus anderen Ländern erschließt sich mir nicht so ganz, aber wenn ich mir ansehe, was die Amis so an Fahrzeugen liefern, dann halten wir da locker mit. Wir haben viele gute Dinge herzustellen, wenn man uns nur ließe!

    Aber die Rahmenbedingungen sind derart mies, daß niemand etwas unternimmt.
    Erzeuge ich irgendwas, so findet sich garantiert einer der 53% Östertrotteln und findet, daß ich das gar nicht darf weil es möglicherweise umweltschädlich, unethisch, nicht nachhaltig, sexistisch, diskriminierend, gegen das Verbotsgesetz verstoßend (1.8 turbo – geht ja gar nicht) ist oder gar in Länder geliefert werden könnte in denen ein Konflikt auzubrechen droht (wo eigentlich nicht?).
    Wer ist denn in einem solchen Trottelstaat noch bereit etwas zu unternehmen?
    Entweder todesverachtende Helden oder schrankenlose Masochisten, die sich für ihr Engagement für Volk und Land noch beschimpfen lassen müssen?

    Das Problem ist nur: Wir können ja gar keine Autofabrik bauen! Denn bis da erstmal ein Umweltverträglichkeitsgutachten da ist (wenn es überhaupt eines gibt und nicht irgendwo die gar seltene grüne Ratte über den noch selteneren Juchtenkäfer quiekt), die Baugenehmigung erteilt wird, die Infrastrukturanbindung vorhanden ist, das Arbeitsinspektorat seine Aktionen gefahren hat und man sich um die rotzgrünen Rattler gekümmert hat, die gegen das Projekt demonstrieren, ist soviel Zeit vergangen und Kapital verbraucht worden, dass jeder Investor in die Knie gegangen ist.

    Nein, Zölle sind nicht unser Problem! Unser Problem sind die 53% Östertrotteln, die da sitzen und wie ein saurer Regen Verordnungen und Gesetze erzeugen lassen und zu diesen Machwerken noch applaudieren und das dann "regieren" nennen!
    Es sind die 53% Östertrotteln, die dauernd über Verlust ihrer Arbeitsplätze jammern, über Kriminalität, über rotzfreche Fremdvölker die sich wie die neuen Herren aufführen und so weiter und dabei ob ihrer Minderintelligenz nicht in der Lage sind, zu erkennen, daß ALL das von IHNEN selbst genau so bestellt wurde. Dabei sind sie doch - selbsternannt zwar, aber angeblich - die "geistige Elite" von Blödsterreich!

    Es geht bei der ach so verteufelten „Abschottung“ nur um das Recht, nach seiner Art in seinem Land leben zu dürfen. Sonst gar nichts!
    Zölle zum Ausgleich von Schieflagen von Märkten sind kein Handelshindernis! Qualität macht letztlich das Rennen und wer die exotischen Knabbereien dem heimischen Allerlei vorzieht, kann sie ja bezahlen.
    Das Meiste an Schieflage ließ sich aber schon durch reine Kostenwahrheit so z.B. beim Transport ausgleichen.

    Trumps Ansinnen macht die Welt nicht ärmer!

    Was uns ärmer macht, sind die Kosten für die Asylforderer aus aller Herren Länder, sind die Verschwender, Betrüger und Abzocker der eigenen Politkaste und der gesammelte Regulierungswahn der EUdSSR und die absurden Sanktionen gegen Russland. Kurzum all das, was 53% Östertrotteln genau so haben wollen!

    • Bob
      27. Januar 2017 20:56

      ************************************************

    • machmuss verschiebnix
      27. Januar 2017 21:31

      +++****************************+++

      Nur die » Autos aus Österreich « haben mich überrascht
      Steyr-Puch :)) - ach ja, da gab's doch den sehr begehrten
      Puch-G aus Graz und die Bolivianische Armee fährt vermutlich
      noch heute mit ihren Puch-Haflingern (und Puch-Pinzgauern).

      Ich traute meinen Augen nicht, als ich 1996 ein paar dieser
      Fahrzeuge aus den frühen 60ern (!) durch Obrajes (La-Paz)
      tosen sah .

    • Pennpatrik
      27. Januar 2017 23:16

      Baut nicht Merzedes und BMW Autos in Österreich?

    • machmuss verschiebnix
      28. Januar 2017 01:26

      Aha, Sie haben recht - bin da offenbar nicht am Zahn der Zeit .
      Und jetzt fällt mir auch wieder ein, der KTM-XBow - dieses
      Wahnsinns-Gefährt mit Eckdaten jenseits jeder Vernunft - kommt
      natürlich auch aus Österreich.
      http://www.automobile.at/portal/magazin/autonews/Tests%20und%20Fahrberichte?id=34905&type=bild&page=1%0A%09%09%09%09%09%09%09%09%09%09%09&back=%2Fneuwagen%2Fktm%2Fx-bow%2F&quereinstieg=1

      » Magna Steyr in Graz plant seine Produktion massiv auszuweiten. Vor allem Mercedes will seine Produktion bei Magna steigern. Auch BMW und Rover sorgen Dank neuer Aufträge für hohe Investitionen in Graz. «

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5085810/Magna-Steyr-baut-neuen-BMW-5er -

    • machmuss verschiebnix
      28. Januar 2017 01:29

      Aber zumindes wußte ich, daß unsere Zulieferer sehr gefragt sind,
      sogar bei der Luftfahrt-Industrie.

    • Wyatt
      28. Januar 2017 07:56

      ********
      ********
      ********

    • Ambra
      29. Januar 2017 11:17

      BRAVO !!!!! Jedes Wort zu unterstreichen !!!

    • Jabba (kein Partner)
      29. Januar 2017 11:32

      @sensenmann: die magna baut doch bereits autos in österreich, und das schon seit den 70er jahren.
      heuer wird ein nues werk gebaut, nicht in österreich, sondern in slowenien. 3.000 arbeitsplätze werden dort geschaffen.
      unsere politversager haben es also geschafft die konzerne nach und nach zu vertreiben. und das ist erst der anfang. die grün-roten ratten sind dann erst zufrieden wenn sie den letzten arbeitsplatz vernichtet haben. deren minderbemittelte wähler können echt stolz auf sich sein. schweine haben einen iq von 60, die rotzgrünen wähler kommen auf keine 40.

    • Rau
      29. Januar 2017 15:41

      @ Jabba
      Das ist genau das, was Frauen so furchtbar abstösst. Da ist Ihnen ein Luftblasen austossender Grüssaugust der ansonsten auch nicht mehr tut als die Hofburg vollzuqualmen lieber. Wenn man damit per Kreuzerl hipper und gebildeter erscheint, wie es zumindest das Fernsehen behauptet, dann macht es auch nix, dass der Bello kein womanizer ist. War der Hofer ja auch nicht. Hauptsache "Ich darf so bleiben, wie ich bin".

  14. Bürgermeister
    27. Januar 2017 19:25

    Die USA sind nicht mit Österreich vergleichbar - der Markt ist groß genug um alleine lebensfähig zu sein. Die Verallgemeinerung "mehr internationaler Handel - mehr Wohlstand" kann man so nicht stehen lassen. Welche Produkte "made in USA" können Sie denn auf internationalen Märkten kaufen - Flugzeuge, Waffen, Software und (mehr oder weniger wertlose) Finanzprodukte. Dafür braucht es nur eine kleine aber sehr hoch qualifizierte Menge von Menschen. Echte Produktionskapazitäten hat man schon vor Jahrzehnten verloren.

    Er wird die Produktionskapazitäten zurückholen und damit Menschen im eigenen Land Arbeit und Perspektive geben. Die USA stark zu machen bedeutet für die anderen, dass sie geschwächt werden. Die Auswirkungen werden zuerst die zutiefst korrupten, völlig unfähigen, mit Drogen-, Menschen- und Organhändlern innigst verbundenen mexikanischen Eliten erleben. "Make Europe strong" würde ich mit Ausnahme von GB keiner Regierung zutrauen - hier gilt Schwäche als Tugend.
    Die Organisation des Gemeinwohls ist die vornehmste und primäre Aufgabe eines echten Volksvertreters.
    Die Innovationskraft der USA basiert auf der "Freiheit des Denkens", dem "american dream" nicht auf internationalem Handel - und sie ist seit jeher das zentrale Rückgrat und die innere Stärke dieses Landes. Die europäischen Strukturen nähern sich stärker dem saudischen Modell an (staatliche Alimentierung und Konsum im Austausch für ein an allen Ecken und Enden zerbrechendes Glaubensmodell inkl. restriktivster sozialer Überwachung). Frei nach der DDR "ihr tut so als würdet ihr regieren und wir tun so als würden wir arbeiten". Zugegeben, auch dieses Modell funktioniert (noch), aber in welchem Wirtschaftsraum wollen Sie mittelfristig ihr Leben verbringen?

  15. Undine
    27. Januar 2017 16:16

    OT---aber gerade entdeckt: Geschichtslügen:

    "Die Geschichte hinter der Geschichte (!!!) Es ist ein Wahnsinn wie wir belogen werden (!!!)"

    https://www.youtube.com/watch?v=goRNrSiiUOo

    • monofavoriten (kein Partner)
      29. Januar 2017 12:33

      der account wurde wohl durch eine nebenerwerbspetze gemeldet und somit gelöscht.

    • Undine
      29. Januar 2017 12:45

      Das ging aber schnell! War wohl zu "interessant"!

  16. Ausgebeuteter
    27. Januar 2017 15:53

    Merkel gibt nicht auf!
    Jetzt fordert sie in Paris alle EU-Mitglieder auf, gegen den US-Präsidenten Trump geschlossen vorzugehen. Damit hilft sie dem neuen deutschen Außerminister Gabriel nicht, sich international zu profilieren.
    Hollande ist bald Geschichte, Merkel hoffentlich auch.

    • Cotopaxi
      27. Januar 2017 16:06

      Merkel kann sich nicht von der Macht trennen und sie möchte außerdem nicht als die katastrophalste Kanzlerin nach 1945 in die Geschichte eingehen. Deshalb setzt sie alles auf eine Karte, um doch noch als positive Persönlichkeit in die Geschichte einzugehen - im Pokern sagt man dazu, so glaube ich, all-in.

    • Ausgebeuteter
      27. Januar 2017 17:00

      Cotopaxi:
      Merkel wird nicht freiwillig das Feld räumen. Sie wird nie einen selbst gemachten Fehler eingestehen, noch sich entschuldigen. Dies hängt mit ihrer Kindheit und Jugend in der "realsozialistischen" DDR zusammen, wo es so etwas auch nicht gab.
      Lediglich eine Abwahl in der Partei bzw. spätestens bei verlorener Bundestagswahl wird sie verschwinden.
      Wenn ich ihr bei Vorträgen usw. zuhöre, dann liest sie immer einen Text vom Blatt, welchen sie vermutlich gar nicht selbst verfasst hatte. Bei Interviews ohne solche Hilfen findet man immer wieder ihre nichtssagenden Antworten in Endlosschleifenmanier.
      Forts. ....

    • Ausgebeuteter
      27. Januar 2017 17:01

      Forts.:
      Eigentlich ist sie ein Fall für den Staatsanwalt, denn sie hat dem deutschen Volk viel Schaden zugefügt. Aber ein medizinisches Gutachten könnte sie vor einer Strafverfolgung bewahren.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 17:49

      Die Analogie von Honecker zu Merkel ist kaum noch zu übersehen. Honecker hatte damals den Rückhalt aus der Sowjetunion unter Gorbatschow verloren. Er ruderte halt eine Zeit lang noch herum wie ein Ertrinkender... Merkel hat ganz bestimmt keinen Rückhalt bei Trump. Und sie rudert... und sie rudert... über die "Rattenlinie" nach Südamerika. Die Hitze und Feuchte des Dschungels wird sie sehr schnell verwesen lassen.

    • Bob
      27. Januar 2017 21:47

      Das Merkel wird noch nicht aufgeben wenn sie auf ihren eigenen Lefzen steht.

  17. Bob
    27. Januar 2017 15:47

    OT
    Ich glaube ich gehe mit dem Dr. Zakrajsek in eine Zelle. Jedenfalls haben wir ein gemeinsames Gesprächsthema.
    Abonnieren Sie die "Querschüsse", es zahlt sich aus.

  18. Undine
    27. Januar 2017 15:21

    Meine Frage an die Mitposter @herby, @Freak77, @Ai Weiwei und @Claudius, die Sie allesamt so auffallend intensiv und wortgewaltig gegen Trump auftreten und nicht müde werden, eine "Schandtat" Trumps nach der anderen akribisch aufzulisten:

    Meine Herren, ist Hillary Clinton in Ihren Augen völlig makellos, oder übersehen Sie absichtlich, was diese Frau auf dem Kerbholz hat? Es kann doch nicht sein, dass Ihnen allen entgangen sein soll, was während ihrer Zeit als Aussenministerin so alles in ihrem Namen gelaufen ist? Stichwort "Arabischer Frühling", ihre Befriedigung, als sie die Nachricht von der grauenhaften Schlachtung Gadhafis erhielt, oder die Enthüllung über die Machenschaften mit der Clinton-Stiftung, über ihre geradezu unfassbar hohen Gagen bei Reden usw.. Packt Sie, meine Herren, da nicht ein klein wenig das Grauen an vor dieser Frau?

    Ihre vielfachen Bemühungen, Trump ins schlechte Licht zu rücken in Ehren, aber die Killary ist auch nicht gerade das Unschuldslamm, das sie in Ihrer aller Augen zu sein scheint.

    • Bob
      27. Januar 2017 15:32

      Bisher hat der "umstrittene" Trump in einer Woche mehr zusammengebracht, als der Negerhäuptling in 2 Legislaturperioden.

    • Undine
      27. Januar 2017 15:44

      Sehenswertes Video:

      "Terrorstaat USA - Hillary Clinton lacht über Mord, Krieg und Verbrechen"

      https://www.youtube.com/watch?v=tIZWLhgJouQ

      Nicht zuletzt DESHALB habe ich wesentlich weniger Angst vor Trump als vor Hillary und bin froh, daß Trump gesiegt hat und nicht dieses Flintenweib!!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      29. Januar 2017 09:47

      Liebe Undine, die Energie, die für die aufgezählten Trolle aufgewendet wird, ist doch nutzlos verbraten.

    • McErdal (kein Partner)
      29. Januar 2017 09:56

      @ Undine

      Sie haben in Ihrer Aufzählung ganz auf die Sauereien bei Pizzagate auch durch
      Hillary und Ihren "Alten" vergessen! Auch erscheint der Kontostand an "Leichen"(Morden) in Ihrem unmittelbaren Umfeld nicht unbedingt niedrig zu sein!
      Und erst die Schweinereien der Frau Holle in Arkansas.......

  19. Flotte Lotte
    27. Januar 2017 15:14

    small is beautiful - die Rückkehr zum menschlichen Maß

    Die Welt wird dadurch vielleicht nicht "reicher" (geldig), doch gesünder. Ich versuchs mal mit Populismus: Wie mögen alle Völker und wollen mit ihnen befreundet sein, darum wollen wir die Völker beibehalten...

    Ich mag die Italiener, die Griechen, die Engländer, die Franzosen - Nationalismus ist nichts Böses. Nationalsozialismus und auch -kommunismus wahrscheinlich in der Form schon, wenn man andere Menschen als "Untermenschen" betrachtet.

    Damit will ich mich aber nicht befassen.

    Vielmehr damit, dass die Sozialisten nunmehr Fans der NATO und der CIA geworden sind. Ja, die Linken mit ihrem Hass auf alle Völker, besonders auf das eigene, sind Unterstützer der Globalisten, weil man ihnen Trump als "Rechten" aufgeschwatzt hat - besonders tut sich das Soros-Blatt "Presse" dabei hervor... Und wenn die hören, jemand ist kein ihriger, dann sehen sie nur noch rot.. :)

    • Undine
      27. Januar 2017 15:25

      @Flotte Lotte

      ***********
      ***********
      ***********!

    • otti
      27. Januar 2017 15:28

      bravo liebe "flotte lotte" !
      (sofern du weiblich bist, ansonsten gilt`s genauso)

    • Flotte Lotte
      27. Januar 2017 15:32

      Natürlich bin ich weiblich :)

    • Bob
      27. Januar 2017 15:34

      Bravo************************************
      *******************************************
      ***************************************

    • otti
      27. Januar 2017 17:34

      an "flotte lotte":

      danke für die antwort.
      jetzt fällt`s mir n o c h leichter, dir, brigitte und sonstigen weiblichen postern zuzustimmen.

      sind`s doch die frauen, die wesentlich bessere hälfte der spezies !

      (AUSGENOMMEN DIE SCHRECKLICHEN GRÜN/LINKEN SCHRECKSCHRAUBEN!!!)

      (ich hoffe du wirst das noch lesen.)

  20. Erich Bauer
    27. Januar 2017 13:57

    Unter Ausschluss der roadkill-Medien…

    https://www.youtube.com/watch?v=JVk5CA_ZnjY
    Le Pen: Rede-Freiheit für Europa ENF AfD Live aus Koblenz mit Untertitel.

  21. Bob
    27. Januar 2017 13:54

    Warum sollte die Welt ärmer werden, wenn Produkte wieder im eigenen Land produziert werden. Werden wir arm wenn Semperit die Reifen wieder in Österreich produziert?
    Im Umkehrschluss müsste man daraus folgen das durch den Schwarzafrikanischen Obama ( ich meine den Negerhäuptling) die USA viel reicher geworden ist.
    Die Amerikaner sind heute auf das russische Taxiunternehmen zur Raumstation angewiesen, weil sie einfach keinen hochkriegen. Soweit zur Hochtechnologie.

    • Flotte Lotte
      27. Januar 2017 15:22

      Die USA ist heute mehr als pleite. Ich nehme an, deshalb darf Trump ran. Der Mensch ist so radikal, dass ich fast glauben möchte, dass er es schafft. Ich drücke jedenfalls die Daumen.

      Die Globalisten und Linken hassen die Grenzen - die einen, weil sie in Billiglohnländern produzieren lassen und in Sozialstaaten (mit Mindestsicherung) billiges Zeugs verkaufen wollen; denn mehr können sich die Mindestgesicherten nicht leisten. Paletti sozusagen. Und die Linken schwärmen davon, dass möglichst viele gleich arm und mindestgesichert sind (Umverteilung) und dass es keine Grenzen gibt, weil es sonst unterschiedliche Völker gäbe... so gehen sie Hand in Hand...

    • otti
      27. Januar 2017 15:33

      wie immer geschätzter bob: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Bob
      27. Januar 2017 15:36

      Ich habe bis jetzt einen unerschütterlichen Glauben an Trump, und ich bin voller Hoffnung auf ein gutes Einvernehmen zu Russland!!!!!!!!!

    • otti
      27. Januar 2017 17:38

      an bob -" einvernehmen zu russland.."

      ich hoffe es auch!!!

      aus der geschichte zu lernen.
      aus der grenznähe zu sehen.
      einmal die gänzlich unterschiedliche mentalität zu verstehen.

  22. Claudius
    27. Januar 2017 12:13

    Donald Trump Der Dekret-Präsident
    Amerikas neuer Präsident regiert bislang vor allem per Dekret. Das haben manche Vorgänger auch gemacht – und dann zu spüren bekommen, dass die Macht ihrer Verordnungen begrenzt ist. Doch dieses Mal ist vieles anders.
    (27.01.2017, v. Simon Riesche)

    Dass Donald Trump Talent hat, wenn es um Marketing geht, ist unbestritten. Entsprechend viel Energie verwendet sein Team in den ersten Tagen seiner Amtszeit darauf, Bilder zu transportieren, die den neuen Präsidenten als Macher zeigen.

    Trumps Lieblingspose ist fraglos die des Unterzeichners von „Presidential Executive Orders“, in Deutschland meist Dekrete genannt. Umringt von seinen engsten Mitarbeitern sitzt der 70-Jährige an seinem Schreibtisch im Weißen Haus und signiert eine präsidiale Verordnung nach der anderen.

    Ob es um den Ausbau von umstrittenen Öl-Pipelines geht, das Ende der Krankenversicherungspläne seines Vorgängers, den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko oder Amerikas Rückzug aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP – ein paar feierlich aufs Papier gesetzte Unterschriften, und schon soll klar sein, wohin die politische Reise geht.

    Doch ist es wirklich so einfach? Mit jedem Dekret, das Trump unterzeichnet, tauchen in Washington neue Fragen auf. Vor allem irritiert viele Beobachter, dass Trump und sein Team ihre First-Minute-Entscheidungen treffen, offenbar ohne sich vorab ausführlich mit den Behörden abzusprechen, die maßgeblich an der Implementierung dieser Entscheidungen beteiligt sein werden.

    Entscheidungen ohne Abstimmung

    So soll etwa im Gesundheitsministerium nur ein kleiner Kreis von Personen überhaupt die inhaltlichen Details von Trumps Dekret, mit dem das Ende von Obamas Krankenversicherungssystem („Obamacare“) eingeläutet werden soll, gekannt haben – und das auch erst kurz bevor Trump es auf den Weg brachte. Das Außenministerium, das wichtige Expertise zu Trumps Memorandum zum Bau der Keystone-Pipeline hätte liefern können, sei überhaupt nicht um Rat gefragt worden, berichtet das Magazin „Politico“ unter Berufung auf gut informierte Kreise.

    Selbst im West-Flügel des Weißen Hauses, also dort, wo normalerweise alle wichtigen Entscheidungen getroffen werden, wüssten nur wenige Berater, was genau in die Dekrete geschrieben werde. Oftmals seien viele der Ideen von außerhalb gekommen.

    In der Natur der Sache liegt, dass Trump seine Entscheidungen trifft, ohne sich vorab mit dem Kongress abzustimmen. Schließlich ist es gerade diese Alleinentscheidungsgewalt, die „Executive Orders“ als Instrument für Präsidenten so attraktiv macht. Ronald Reagan legte seinerzeit ein ähnliches Dekret-Tempo an den Tag wie Trump.

    Unangefochtener Dekret-Spitzenreiter der amerikanischen Geschichte ist Franklin D. Roosevelt, der in seiner (allerdings zwölfjährigen) Amtszeit insgesamt 3522 Verordnungen erließ. Auch Obama regierte oft und gerne per Dekret, vor allem zum Ende seiner Amtszeit, als ihm die entsprechenden Mehrheiten in beiden Kammern fehlten.

    Theatralisch vorgetragene Pressemitteilungen?

    Trump allerdings verfügt über eine komfortable republikanische Kongressmehrheit. Warum versucht er also nicht, diese besser einzubinden? Mehrere Antworten scheinen plausibel. Zum einen sind Trumps Dekrete eine klare Botschaft an seine ungeduldige Wählerbasis. Immer wieder hatte er im Wahlkampf angekündigt, den „Sumpf“ in der ungeliebten Hauptstadt „trockenlegen“ zu wollen.

    Da passt es ins Bild, dass er sich nach seiner Machtübernahme erst gar nicht lange mit möglichen Einwänden des Establishments seiner Partei herumschlägt, sondern einfach seine Agenda durchzieht. Zum anderen ist es aber auch sehr gut möglich, dass einige seiner jetzt auf den Weg gebrachten beziehungsweise noch auf den Weg zu bringenden Exekutiventscheidungen einer kritischen Einschätzung von anderen Republikanern nicht standhalten würden.

    Mexikos Reaktion auf Trump: „Eine Mauer wird nicht viel helfen“

    So könnte Trumps Dekret, gleichzeitig mit dem Bau der Mauer zu Mexiko auch gegen so genannte „Sanctuary Cities“ vorzugehen, also Städte, die sich weigern, mit der amerikanischen Regierung bei der Abschiebung von Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel zusammenzuarbeiten, etwa verfassungswidrig sein.

    Eine weitere mögliche Direktive, mit der Trump offenbar prüfen lassen will, ob Amerikas Geheimdienste abermals geheime Auslandsgefängnisse, so genannte „Black Sites“, eröffnen sollen, in denen in der Vergangenheit immer wieder auch gefoltert wurde, traf sogar die Spitzen von Verteidigungsministerium und CIA unvorbereitet. Führende Republikaner werden in diesen Tagen nicht müde zu betonen, dass es mit ihnen eine Rückkehr zur Folter nicht geben werde.

    Unklar bleibt zudem, ob es sich bei einigen sehr vage gehaltenen Dekreten der Trump-Regierung nicht eher um theatralisch vorgetragene Pressemitteilungen als um echte präsidiale Verordnungen handelt. Gerade Trumps Ankündigung, den angeblichen Betrug der Wahl im November untersuchen zu lassen, sorgt für viel Kritik, auch unter Republikanern. Weder gebe es eine Grundlage für die Vorwürfe, noch einen stimmigen Plan, wie denn genau diese Untersuchung ablaufen solle, heißt es bei ihnen.

    Der Kongress steht an der Seite Trumps

    In jedem Fall wird sich Trump fragen müssen, wie sehr er sich in den kommenden Jahren auf das Regieren per Dekret verlassen will – schließlich liegt die Entscheidungsgewalt über die Finanzierung der jeweiligen Maßnahmen in der Regel beim Kongress. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass dieser ihm in seiner derzeitigen Zusammensetzung das Geld für die Umsetzung seiner Pläne, etwa den Bau der Mauer zu Mexiko, verweigern wird – eine Erfahrung, die Präsident Obama in seiner Amtszeit immer wieder machen musste, etwa bei der von ihm geplanten Schließung des Gefangenenlagers in Guantánamo.

    Doch auch für Trump gilt: Entscheidungen, die mit der Zustimmung des Kongresses getroffen werden, haben eine deutlich bessere Aussicht, nach Ende der eigenen Amtszeit nicht gleich wieder gekippt zu werden. Während ein Präsident die Dekrete seines Vorgängers mit einem Federstrich zunichte machen kann, ist das bei vom Kongress verabschiedeten Gesetzen nicht so einfach möglich.

    Barack Obama ist für seine Linie, immer wieder auch per Dekret zu regieren, von seinen politischen Gegnern in den vergangenen Jahren lautstark gescholten worden. Ein Kritiker, der ihm deswegen noch 2012 Machtmissbrauch vorwarf, ist heute Präsident. (Ende)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/donald-trump-der-dekret-praesident-14767456.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    • otti
      27. Januar 2017 15:32

      ?????????????????????????????????????????????

      aber lassen wir einmal die fragen zu diesem beitrag einige tage offen.

    • pro veritate (kein Partner)
      30. Januar 2017 05:30

      Wenn er es sogar wagen sollte, eine "Executive order" zum gleichen Thema wie seinerzeit Kennedy zu unterfertigen, würde er endgültig beweisen, dass er sogar bereit ist, für die Menschen seines Landes sein Leben zu opfern. -
      Bei der Trauerrede für Jörg Haider im Oktober 2008 sagte ein gewisser Uwe Scheuch unter anderem: "...dessen Leben geopfert wurde..." -
      Und ein gewisser Stefan Petzner äußerte sich bei einer Gedenkansprache für Jörg Haider so: "...der am Ende des Tages, letzlich auch für das Land, sein Leben gegeben hat..."

  23. exp(i*pi)+1=0
    27. Januar 2017 11:30

    Zitat Dr. Unterberger „...Vor allem schon deshalb, weil mit absoluter Sicherheit andere Länder sehr bald mit Gegenmaßnahmen zurückschlagen. Ein Land, das Importe aus dem Ausland erschwert, kann daher auch zunehmend selbst weniger exportieren. “
    Dem ist Allgemein teilweise zuzustimmen, aber:
    Wenn ein Land Produkte hat, die sonst praktisch niemand herstellen kann, gilt das - meiner Meinung nach - eben nur eingeschränkt. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg waren viele europäische Länder so ungeschickt, sich von den USA vermehrt technologisch immer abhängiger zu machen. Viele der Hochtechnologie-Produkte, wie Halbleiter, ICs, Computer, Laser, Raumfahrteinrichtungen, militärische Geräte, u.ä., können nämlich nur mehr in Zusammenarbeit mit den USA hergestellt werden. Wissenschaftliche Veröffentlichungen in den MINT-Fächern, die nicht in Englisch geschrieben sind, haben kaum mehr Chancen auf Beachtung und Verbreitung.
    Europa hat dumm seine ehemals vorhandenen Stärken vernachlässigt und kann deshalb u.a. bei vielen wichtigen Produkten gar nicht mehr konkurrieren. Die USA sind zwar bei Champagner, Wein, Parfum und ähnlichen Gütern auf Importe angewiesen, nicht aber bei vielen Produkten der Hochtechnologie. Mit Gegenmaßnahmen zurückschlagen ist deshalb nur eingeschränkt möglich.

    • Undine
      27. Januar 2017 11:55

      @exp(i*pi)+1=0

      Diesen Vorsprung in Wissenschaft und Technik haben die USA außerdem ihrer fetten KRIEGSBEUTE zu verdanken---so wohl der "menschlichen" (Wernher v. Braun et al.!), als auch der "schriftlichen" (massenhaft noch unveröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten und Patente!)

    • dssm
      27. Januar 2017 12:18

      @exp(i*pi)+1=0
      Denken Sie an das Theater um den JSF, dieses Wunderwerk der Militärtechnik wollen ja einige NATO-Länder gemeinsam mit den USA stemmen. Dabei wurde festgelegt, daß alle Komponenten aus 'befreundeten' Nationen kommen müssen – aus Sicht der Militärs irgendwie logisch.
      Dann besuchte eine Delegation aus Norwegen die US-Entwickler und stellte fest: Ein wesentlicher Teil der Komponenten kommt aus den falschen Ländern, ohne Möglichkeit der Substitution. Das war dann ein großes Thema in den US-Parlamenten. Lösung gab/gibt es meines Wissens nach keine.
      Auch die USA sind längst aus dem Tech-Paradies vertrieben.

  24. Josef Maierhofer
    27. Januar 2017 10:23

    @ Absatz1: Wie der Schelm denkt, so ist er. (gemeint: die Linken)

    Ich halte Dr. Unterbergers Aussage, dass man den freien Handel nicht beschränken sollte, für richtig. Der Markt regelt sich (auch überregional) selbst. Bloß einseitige Handelsverträge, wo einer über den anderen drüberfährt, sind für mich nicht moralisch. Leider haben wir es mit solchen Fakten immer häufiger zu tun. Ich nenne das nicht Unternehemerkapitalismus (den ich gutheiße), sondern Raubkapitalismus oder Politkapitalismus (den ich nicht gutheiße).

    Also freier Handel ist für mich Angebot und Nachfrage ohne Zwang und Druck und ohne (handelstechnische) Gewaltanwendung mit ungleichen Verträgen oder durch unlautere (auch meist vertragliche) Ausschaltung der Konkurrenz (bis hin zu Ausschaltung staatlicher Autorität und Gerichtsbarkeit).

    Also auch hier wird das Wort Freiheit ganz schön strapaziert, wenn man das Wort Handel, Freihandel, etc. in den Mund nimmt, betrachtet man die Realsituation.

    Aber in der heutigen Welt ist eine Abschottung, zumindest für mich, nicht richtig.

    Es ist halt auch hier, wie bei allen Dingen Gebrauch und Missbrauch sehr nahe zusammen, Gerbrauch von Handelsverträgen, Missbrauch von Handelsverträgen (Ausnützung zu Lasten von anderen bis hin zu Nationen, deutlichstes Beispiel unser Umgang mit den 3. Weltländern und Schwellenländern).

    Für mich bedeutet Freiheit auch Verantwortung und davon merke ich von der Politik abwärts viel zu wenig.

    Bezüglich Trump meine ich, er wurde gewählt dafür und wird das alles machen müssen und auch die Auswirkungen verantworten müssen, bloß Trump steht einer staatlichen Administration vor und ich hoffe schon sehr, dass dort Informationen und Beurteilungen der Lage vorherrschen. Ich denke, das eine ist Propaganda, Warnung, etwa liebe Mexikaner, wenn Ihr Euch um unser Recht unsere Gesetze, etc. nicht kümmert, dann machen wir halt der Illegalität, Kriminalitätseinfuhr, etc. ein Ende und zwar auf Eure Kosten. Das andere aber sind dann die Taten, die ich sehr hoffe, dass sie moderat bleiben und vernünftig.

    Ich habe für solche vordergründige Aktionen 2 Ausdrücke parat, Propaganda oder, und das wäre der schlimmste, Kleingierigkeit (Wir sparen, koste es was es wolle).

    Also lassen wir Trump einmal seine 100 Tage und beginnen wir mit der Kritik, ob berechtigt oder nicht, dann eben erst wirklich.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 10:35

      @"...Der Markt regelt sich (auch überregional) selbst..."

      Das tut er natürlich nicht. Auch Adam Smith musste seinen Glauben an "Die unsichtbare Hand" aufgeben. Wobei seine These von der Regulierung durch eine "unsichtbare Hand" bereits die Desavouierung seiner eigenen Theorie darstellt...

    • Josef Maierhofer
      27. Januar 2017 11:36

      @ Erich Bauer

      Sie wissen, ich bin kein Kaufmann.

      Aber ich habe meine Freiheit im Kleinen gelebt. Ich habe nie den Profit an die erste Stelle gesetzt und das ist eben die Freiheit im Kleinen, Angebot und Nachfrage.

      OK, bei den großen Fragen kenne ich mich nur so weit aus, als dass ich den Missbrauch sehr deutlich sehe und zwar im Großen, wo Bedarf gemacht wird und Nachfrage etwas anderes wäre. Meine Tochter hat in Marketing als eines ihrer 3 beendeten Studien an Hand eines Projektes nachgewiesen, wie man Bedarf erzeugt und zwar so weit, dass man sogar mit dem größten Unsinn Gewinn machen kann. Beispiel unsere Gesellschaft.

    • dssm
      27. Januar 2017 12:12

      @Erich Bauer
      Das tut der Markt deshalb nicht, weil immer der Staat mit Gewaltmaßnahmen eingreift. Die kurzen Phasen wo dies nicht geschah (also z.B. teilweise im römischen Reich, nach der frz. Revolution) gab es immer einen Wirtschaftsboom. Nur muss natürlich Leistung und Gegenleistung zusammenstimmen, das war mit einem Edelmetallstandard recht leicht, floss zu viel ab, so änderten sich die Preise und die Warenströme. Und genau letzteres wollen unsere Etatisten nicht und schon entsteht die Interventionsspirale, sprich am Ende sind wir alle ärmer.

  25. dssm
    27. Januar 2017 10:18

    Auch Herr AU macht den Fehler von weltweiten markt(!)wirtschaftlichen Voraussetzungen auszugehen, die einfach nicht da sind. In der Theorie kling ja alles gut, in einer freien Welt wäre dies voraussichtlich auch so, aber nicht bei Staatsquoten um die 50%, einer alles erdrosselnden Regulierungsdichte, einer endlosen Bürokratie und einer sozialistischen Geldwirtschaft.

    Herr AU soll eine einfache Frage beantworten: Was sollten die Deutschen (Japaner, Chinesen …) mit ihren Devisenreserven machen?

    Vielleicht die ganze Welt aufkaufen?
    Solange es kein vernünftiges Geldsystem jenseits des staatlichen Papiergeldmonopols gibt, ist ein wirklich freier Welthandel unmöglich!

  26. Max M. (kein Partner)
    27. Januar 2017 09:57

    Trumps - eigentlich nicht zur sonstigen Linie passende - Ablehnung des Freihandels ist nur einem Faktum geschuldet:

    Trump konnte die Wahlen AUSSCHLIESSLICH deshalb gewinnen, weil er die vier wahlentscheidenden Swing States im Rust Belt überzeugen konnte: Michigan, Pennsylvania, Wisconsin, Ohio. Die dortige Bevölkerung hat unter der Verlagerung von Industriearbeitsplätzen ins Ausland massiv gelitten.

    In diesen vier Staaten, die tendenziell eher demokratisch sind, musste Trump massiv reinbuttern um die dortige untere Mittelschicht zu gewinnen. Dies unter anderem mit unlogischen Programmpunkten wie der Einschränkung des Freihandels.

    Das ist der Hauptgrund für diese Position Trumps.

    • Rau
      27. Januar 2017 11:13

      Worin besteht die Einschränkung. Weil man Autos, die man ohnehin selber baut und eigentlich nur reimportiert, wieder im Land baut? Wo ist da der Freihandel behindert? Ich will da wirklich eine Antwort!

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 11:18

      @Rau,

      Das ist eine ganz herrliche Fragestellung. So richtig "heimtückisch"... (*köstlich*)

  27. Pennpatrik
    27. Januar 2017 09:30

    Ich brauche z.B. keine internationalen Handelsverträge, in der Politiker Korrekturen von Handelsbeschränkungen durchführen, die durch Politiker aufgestellt wurden, sind. Im Grund beheben sie Probleme, die wir durch sie nicht hätten und wir sollen ihnen auch noch dankbar dafür sein.

  28. Leopold Franz
    27. Januar 2017 09:21

    Als überlegenswerte Gegenthese empfehle ich den Cicero Artikel hier in der Rubrik Spannend "Der wahre 68er". Warten wir einmal noch eine Weile.

  29. Bob
    27. Januar 2017 09:05

    Ja um Himmels willen, wie schaut es denn in Österreich aus? Zahlen wir außerhalb der EU keine Zölle? Genauso verlangen wir Zölle. Und das ist bis auf Zollfreizonen auf der ganzen Welt so. Diesen Umstand Trump in die Schuhe zu schieben ist lachhaft.

    • Bob
      27. Januar 2017 21:17

      Im Gegentum! Wenn man in der EU zuviel Tschik einführt, Strafe + Zoll.
      Zuviel Alkohol Strafe + Zoll!
      Mehr als 10.000 €.................?

  30. Claudius
    27. Januar 2017 08:39

    Donald Trump tut seit seiner Amtsübernahme vor allem eines: Dekrete unterschreiben. Die meisten dienen dem einen großen Plan: Amerika zu einem Fort umzugestalten, wie einst im Wilden Westen, als die Cowboys die Guten und alle anderen die Bösen waren. Was unterschreibt Trump als Nächstes?

    Die wenigsten von Trumps Mitarbeitern wissen was ihr Chef von Tag zu Tag plant.

    Die Dekrete werden von wenigen Einflüsterern aufgesetzt, ohne Rücksprache mit Juristen und Fachministerien. So wusste am Mittwoch noch niemand, wie der Mauerbau entlang der mexikanischen Grenze finanziert werden soll.

    Am Donnerstag wurde flugs eine 20-prozentige Importsteuer auf mexikanische Waren aus dem Hut gezaubert. Trumps Dekrete stehen aber auch rechtlich auf tönernen Füßen.

    ===================

    Donald Trumps Erlasse - Mehr Tempo als Substanz (von Peter Winkler, Washington 27.1.2017)

    Zwar spuckt das Weiße Haus immer neue Dekrete in rascher Folge aus. Doch die Vorhaben stehen auch deswegen finanziell und rechtlich auf schwachen Füssen.

    Am Mittwoch machte er das Dutzend voll. An seinem sechsten Tag im Amt des Präsidenten der USA hat Donald Trump mit den zwei Erlassen zur Immigrationspolitik die Tür zu einem weiteren Politikbereich aufgestoßen, der in seiner Wahlkampagne einen zentralen Stellenwert eingenommen hatte.
    Zuvor hatte er bereits Dekrete zu der Gesundheitsreform seines Vorgängers (Obamacare), zu Pipelines und anderen Infrastrukturvorhaben, zur Abtreibung, zum Freihandel, zur Regeldichte und zum Heer der staatlichen Angestellten erlassen.

    Die Kadenz ist beeindruckend, und viele der republikanischen Kongressmitglieder, die am Mittwoch an eine Retraite nach Philadelphia fuhren, hätten wohl gerne Einzelheiten zu den Vorhaben erfahren. Doch diese sind bisher spärlich bekanntgeworden, nicht zuletzt darum, weil die Erlasse laut der Insider-Webzeitung «Politico» im Weißen Haus von den engsten Beratern Trumps komponiert wurden, ohne Überprüfung durch spezialisierte Anwälte oder die Fachministerien.

    Keine Überprüfungen

    Wie "Politico" von Mitarbeitern der Administration Trump im Weißen Haus erfahren haben will, sind selbst dort die wenigsten Mitarbeiter auf dem Laufenden darüber, was der Präsident von Tag zu Tag plant – ganz zu schweigen von den Fachministerien und den staatlichen Agenturen, welche die Vorgaben aus dem Weißen Haus schließlich finanzieren und umsetzen müssen. Solche Details werden dem Gebot des raschen Takts geopfert, was sich allerdings ebenso rasch rächen kann.

    Das prominenteste Beispiel für diesen Aktionismus ist der Erlass über den Bau einer Befestigung der Grenze zu Mexiko. Trumps Beharren darauf, dass Mexiko diesen Bau dereinst zahlen müsse, hat bereits zu ernsthaften Verstimmungen mit dem wichtigen südlichen Nachbarn geführt. Welche langfristigen Folgen Trumps ultimative Forderung und die daraus resultierende Absage des Antrittsbesuchs von Präsident Enrique Pena Nieto in der nächsten Woche haben werden, ist noch nicht absehbar.

    In Philadelphia mussten der Speaker des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, und der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, zugeben, dass auch sie nicht wirklich wussten, woher das Geld für den Bau der Mauer – geschätzte 12 bis 15 Milliarden Dollar – kommen werde.

    Sie erwarteten ein Sonderbudget aus dem Weißen Haus, meinten sie und gaben den Ball damit elegant an den Präsidenten zurück. Dass vor allem Ryan bisher Sonderausgaben immer durch spezielle Einsparungen kompensiert haben wollte, wollte er nicht kommentieren.

    Die Macht des Portemonnaies

    Doch beim lieben Geld liegt genau das Problem von Dekreten – das musste auch Präsident Obama 2009 feststellen, als er die Schließung des Anti-Terror-Gefangenenlagers Guantánamo anordnete. Ohne die Mithilfe des Kongresses, welcher über die Mittelzuteilung befindet, sind Erlasse oft nicht viel besser als Wunschzettel für Weihnachten. «The power of the purse» nennt sich das in Washington, und «power» bedeutet hier im wahrsten Sinn des Worts Macht.

    In der klassischen Gewaltenteilung einer Demokratie besitzt dann aber auch noch der dritte Arm, die Judikative, ganz reale Macht. Gerade in den USA ist die Kultur der gerichtlichen Anfechtung ausgeprägt. Wenn nun Trump beispielsweise anordnet, dass Personen, die illegal über die Grenze kommen, künftig bis zu ihrer Rück- oder Ausschaffung festgehalten werden sollen, werden sich zweifellos bald eine ganze Reihe von Gerichten dazu äußern.

    Das Problem ist zum einen, dass von diesen «Illegalen» viele Asyl beantragen, gerade wenn sie aus dem zentralamerikanischen «Todesdreieck» Honduras, Guatemala und El Salvador stammen. Asylentscheide werden in den USA von den Einwanderungsgerichten gefällt, die seit Jahren überlastet sind und derzeit rund eine halbe Million pendenter Fälle vor sich herschieben.

    Das hat die Gerichte dazu veranlasst, beispielsweise unbegleitete Minderjährige mit Verwandten in den USA freizulassen, statt sie in Haftzentren schmoren zu lassen. Ob Trump diese Prozesse beschleunigen will, ist nicht bekannt, und wie er – neben der Mauer und einer Verdreifachung des Grenzschutz-Personals – dafür zahlen würde, ebenfalls nicht. ###

    Link: https://www.nzz.ch/international/amerika/donald-trumps-erlasse-mehr-tempo-als-substanz-ld.142110?mktcid=nled&mktcval=107_2017-1-27

  31. brechstange
    27. Januar 2017 08:35

    Ich gehöre zu den naiv-optimistisch Begeisterten. Nur naiv bin ich nicht. Wenn Trump zurückgeht auf den Status von 1989, dann wäre es bedenklich. Das glaube ich aber nicht, weil die Welt in den letzten Jahrzehnten nicht stillstand. Die technologische Entwicklung schritt enorm voran und ist auch nicht zu stoppen. Das ist auch Trump bewusst. Außerdem hat der amerikanische Präsident soviel Macht auch nicht wie weltweit Angst auf die Wand projiziert wird.

    Unsere Tochter traf in New York letztes Jahr junge Engländer. Sie sprachen über Brexit, wie sie dazu stehen. Sie sagten, dass sie das zum Zeitpunkt der Abstimmung nicht groß gekümmert hat, aber das Verhalten der EU-"Bonzen" sie bestärkt hat, dass der Brexit richtig ist. Soviel zur Weisheit der Brüssler Reaktion. Wenn Juncker sagt, er wird britischen Unternehmen den Zutritt nach Europa verwehren, klingt das rachsüchtig und nach Abschottung. Was halten wir eigentlich Trump vor?

    • Herby
      27. Januar 2017 09:02

      Sehr geehrte Frau Mag. Weiß!

      Da bin ich ganz bei Ihnen: Auch ich bin durch und durch Optimist und immer und überall zuversichtlich dass sich die Dinge allesamt zum Guten wenden werden!

      Die große Frage ist: "Was ist Herrn Trump bewusst?" Er weiß ziemlich viel aber andererseits hat er die Natur seine Umgebung stets heraus zu fordern:

      - Zuerst versuchte er bei der Demokratischen Partei politisch Einfluss zu nehmen, was nicht gelang.
      - Dann forderte er die Republikaner heraus, engagierte er sich bei den Republikanern - was sehr wohl gelang. Mit seinem eigenwilligen Stil wurde er zum Spitzenkandidaten nominiert.

    • Herby
      27. Januar 2017 09:10

      - Dann forderte er die US-Demokratie heraus indem er mit ungewöhnlichen Mitteln & Wahlkampfstil die Wahl gewann.

      - Und nun fordert Trump die USA & damit automatisch auch die ganze Welt heraus indem er auf ungewöhnliche politisch-wirtschaftliche Methoden setzt.

      Es ist durchaus fair auch beim Herrn Trump mal abzuwarten u. ihm & seinem Team die Chance auf Einarbeitung ins hohe Amt zu geben, so eine 100-Tage-Schonfrist.

      Andererseits ist halt Frage: Wie viel Porzellan zerschlägt er in der Schonfrist?
      Die Stimmung mit Mexiko, China und den asiatischen Partnern ist am Tiefpunkt, jetzt schon.

      Juncker mag für manche komisch sein aber er ist ein Berufspolitiker der sein Handwerk gelernt hat.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 09:13

      Die Stimmung zwischen USA und China hatte schon unter Obama einen Tiefpunkt erreicht.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 09:16

      @"Was ist Herrn Trump bewusst?"

      Die "Bewusstseinsfrage" ist eher eine esoterische Kategorie. Rückblickend lässt sich jedenfalls bei Obama eher eine "Bewusstlosigkeit" feststellen...

    • Herby
      27. Januar 2017 09:18

      Ich frage mich immer wieder: "Was war das Motiv warum wollte Trump unbedingt US-Präsident werden? Immer wieder betonte Trump ja dass er selber ja gar kein Politiker sei.

      Sondern ein "Businessman".

      Ich schätze, es ist ein übersteigerter Ehrgeiz & Geltungsdrang weil er gesehen hat dass viel ärmere Personen US-Präsidenten wurden: Obama zum Beispiel besaß keine Hotels bzw. Hochhäuser in Manhatten.

      Bei diesen jungen Engländern die Sie ansprachen: Die haben halt abgestimmt ohne die Fakten für sich genau zu untersuchen. Jetzt ist der Brexit da & es bricht in England auch nicht das "Himmelreich" an.

    • brechstange
      27. Januar 2017 09:27

      Herby Teil 1

      Ich denke, dass wirtschaftlich erfolgreiche Menschen, Wege suchen. Diese Suche wird als Hin- und Herhopperei gesehen. Wir sehen es bei Trump, er hat es erreicht. Wie viel Porzellan er zerschlägt, das steht auf anderem Papier.
      Juncker ist ein Berufspolitiker und hat mit seiner Selbstherrlichkeit volkswirtschaftlich sehr großen Schaden angerichtet. Natürlich nicht allein, er kann sich im Wald hinter vielen Bäumen verstecken, den Schaden haben die Steuerzahler und Bürger.
      Trump ist ein Geschäftsmann, ist wie Juncker ein Alpha und hat für seine Geschäfte die Verantwortung übernehmen müssen.

    • Herby
      27. Januar 2017 09:27

      Fortsetz. meiner Antw. an Brechstange:

      Die Situation mit UK ist doch etwas anders: Premier May möchte auf den Binnenmarkt verzichten u. UK zu einem komplett unabhängigen, ungebundenen Staat mit voller Souveränität machen so wie in den 1960er-Jahren.

      Juncker u. alle EU-Spitzen werden das voll u. ganz akzeptieren! Dann wird es halt wieder Zölle u. individuelle Arbeits- & Aufenthaltsgenehmigungen & Visa geben, OK!

      Die USA waren & sind niemals so sehr in e. Staatenverbund integriert gewesen wie es alle EU-Mitgliedsländer sind. NAFTA hat in viel mehr Beschränkungsmöglichkeiten beim Personenaustausch.

    • brechstange
      27. Januar 2017 09:31

      Herby Teil 2

      Das ist Berufspolitikern suspekt. Wenn immer mehr Menschen draufkommen, dass Berufspolitiker auch nur mit Wasser kochen und das Wasser gar nicht ihnen gehört, dann wird es eng. Dann werden alle Register gezogen, erfolgreiche Menschen auszubooten mit Hilfe unserer Steuergelder. Ein fairer politischer Wettbewerb ist das nicht. Was aber die Systempolitiker machen, ist, sie bauen auf Sand und Lügen. Sie brechen Recht und Vertrag, tragen die Hauptschuld an der Erosion von Rechts- und Staatsgebilden und wundern sich, wenn Rechts- und Linkspopulisten am Vormarsch sind.

    • Herby
      27. Januar 2017 09:33

      Fortsetz. meiner Antw. an Brechstange:

      Bei Trumps Hass gegen Mexiko spricht Trump das Unterbewusstsein vieler US-Bürger an: Vordergründig geht es um Konsumgüter-Importe, die die Arbeitsplätze in US-Industriegebieten wie Michigan verschwinden ließen.

      Das aber was im Unterbewusstsein vieler US-Bürger schlummert ist - und was in Wahrheit die Abneigung gegen Mexiko befeuert ist:

      Der Drogenschmuggel vom Süden her: Die US-Bürger sind zu e. hohen Grad drogenabhängig u. hängen an der Drogen-Nadel.

      US-Bürger jeden Altes & jeder Herkunft ruinieren sich durch Drogen! Und die Schuld dafür wird ganz pauschal den Mexikanern zugeschoben. Ja es ist wahr: Die Drogen kommen zu 99% v. der Südgrenze!

    • Herby
      27. Januar 2017 09:43

      Brechstange:

      Sie schreiben vom "System" & v. "Systempolitikern" und erliegen dadurch einem Denkfehler - sorry.

      Ganz pauschal & unterschiedslos die ALLE Politiker zu verurteilen nur weil sie schon lange politisch tätig sind ist e. RIESIGER FEHLER, der ins Unheil führt!

      Weil der den Weg ebnet zu Volksverführern - da gab es schon einmal einen der alle "Systemparteien" in einen Abfalltopf warf:

      Hören Sie sich bloß die Wahlkampfreden von Adolf Hitler aus den 1920er & 1930er-Jahren an!

      Trump hat die Gabe so wie auch andere intuitive Volksverführer an das Unterbewusstsein von frustrierten hoffnungslosen Bürgern zu appellieren. Das ist sein Erfolgsrezept! Wie lange noch?

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 09:49

      Sg. Herby,

      wir reden hier von DrogenTOTEN, von DrogenKRIEGEN (in den US-Städten), von massiver Beschaffungskriminalität... Und das ist nicht im UNTERbewusstsein, sondern in der realen Wahrnehmung der US-Bürger weithin sichtbar. Die Verschlagenheit der "liberal-Intellektuellen" ließ diese Situation nonchalant zu - unbewusst? Es ist höchste Zeit, dass diese Form der "Politik" abgelöst wird.

    • Rau
      27. Januar 2017 10:18

      Das wird solange ein Erfolgsrezept sein, wie eine völlig abgehobene Elite, die jeden Bezug zur Realität verloren hat von frustrierten hoffnungslosen Bürgern spricht. Wir kennen das in vielen Variationen wie z.B das Gerede von Modernisierungs-, Globalisierungs- und was sonst noch für Verlierer.
      Abgesehen von einer in diesem Fall wirklich menschenverachtenden Diktion, werden es derer unter dem Regime von selbstbezogenen Berufsbürokraten in regelmässigen Abständen zuviele, wodurch das Heil in Totalitären Strukturen gesucht wird, von den selben Eliten übrigens. Das erleben wir ja gerade. Nichts anderes bedeutet ja diese Gerede von stärkerer Europäischer Integration.

    • Undine
      27. Januar 2017 10:27

      @brechstange

      *****************************************!

    • brechstange
      27. Januar 2017 10:58

      herby

      Ich verurteile nicht alle Politiker, das steht mir nicht zu. Doch als Politiker ist man mehr oder weniger mitverantwortlich für das System, in dem man sich bewegt. Und da läuft sehr viel falsch. Wie will man das verändern, ohne dass auf einen groben Keil auch ein grober Klotz notwendig ist. Leider birgt das natürlich auch die Gefahr eines Umsturzes mit großer Zerstörungskraft. Daher sollten wir auch für eine geistige Revolution sorgen, zivilisiert muss man auch Besitzstände überdenken. Anders wird es nichts.

    • Herby
      27. Januar 2017 11:35

      Brechstange: Es gibt nur ganz wenige politische Positionen auf der ganzen Welt derzeit wo 1Person mit persönlichen Entscheidungen, ganz alleine großen, bzw. übergroßen Einfluss ausüben kann:

      - Ein US-Präsident der eine Mehrheit im US-Kongress sicher hat: Trump derzeit

      - Ein russischer Präsident so wie es bei Putin dzt der Fall ist

      - Nicht einmal der Präs. der VR China, Xi Jinping hat für sich allein diese enorme Machtfülle zur Verfügung.

      Damit ist klar: Trump hat mehr Verantwortung zu tragen als irgend e. anderer Politiker auf der Welt & es ist eine Sonderposition die sich mit keiner anderen Position vergleichen lässt - die Folgen sind dementsprechend.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 12:01

      Präsident Trump geht zügig und Step by Step vor. Als nächstes kommt dann auch das NATO-Irrenhaus dran. Ganz ehrlich: Was soll die Sorge um Präsident Trumps „Bewusstsein“?

      Laut inoffiziellen Quellen hieß es, dass die Administration Trump bereits den Befehl des Präsidenten zur Aufhebung der Russland-Sanktionen vorbereitet hat, twitterte Fabrice Pothier, ein Mitarbeiter der Washingtoner Denkfabrik Atlantic Council.

      Fabrice Pothier:
      DC sources say that Trump admin has an executive order ready to lift Russia sanctions. @POTUS to talk to Merkel and then Putin on Saturday

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 12:01

      Laut der Zeitschrift Politico sieht der noch nicht unterzeichnete Erlass eine einseitige Aufhebung der Russland-Sanktionen vor.

      Susan Glasser:
      update: several sources reporting the proposed order would unilaterally lift sanctions. https://twitter.com/sbg1/status/824726903152115712

    • brechstange
      27. Januar 2017 12:50

      Herby

      Die USA hat demokratische Institutionen. Die USA hat in ihrer Verfassung Korrektive eingebaut. Das kann auch Trump nicht ändern. Ich sehe das positiv, weil die Welt Bewegung braucht gegen Bestrebungen weltweit Sozialismus voranzutreiben. Wir sollten unsere Chance aus dieser Situation ergreifen, nicht lamentieren. Wir dürfen uns auch nicht auf die EU verlassen. Was mich am meisten erschreckt, ist diese Hoheitshörigkeit der Österreicher und die EU wird es schon richten und zahlen. Sowas funktioniert nicht. Wir brauchen Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und starke Subsidiarität mit eigener Haftung. Zurück zu Vertrag und Recht. Dann brauchen wir auch Populisten nicht zu fürchten.

    • Wyatt
      27. Januar 2017 15:14

      @ brechstange
      ***********
      ***********
      ***********

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      29. Januar 2017 13:55

      Ich fürchte mich schrecklich von Populisten. So arg, wie die sind. Wir brauchen Stabilität, und die kann nur durch erfahrene EuropapolitikerInnen gewährleistet werden. Dank sei den JournalistInnen, dass sie das unbeirrbar unterstützen und die Polulisten entlarven.

      Alles wird gut.

  32. Rau
    27. Januar 2017 08:24

    Ich habe nichts davon gehört, dass Trump Abschottung will. Er will Jobs zurückholen, die ins billigere Ausland ausgelagert wurden. Dafür verspricht er jenen Unternehmen Steuererleichterungen. Das hat doch nichts mit dem Import von Produkten zu tun, die das Land braucht. Und warum wir deswegen eigene Autos bauen müssen, ist mir auch schleierhaft.

  33. Undine
    27. Januar 2017 08:21

    Donald TRUMP wird bisher von den linken Medien---und das sind nahezu alle!---mit geradezu biblischem Haß behandelt, während dieselben Medien seinem Vorgänger OBAMA prophylaktisch massenhaft Rosen streuten. Der Gipfel war die Verleihung des Friedensnobelpreises nach nicht einmal einem Jahr seiner Regentschaft. Was für ein kolossaler Fehlgriff diese Ehrung damals war weiß mittlerweile jeder.

    "Weltweit gab es begeisterte Reaktionen, aber auch Skepsis und Kritik. Der 48-jährige Obama, der erste farbige Präsident der USA, hatte sich umgehend nach seinem Amtsantritt im Januar dieses Jahres um die politischen Brandherde rund um den Globus gekümmert. Er präsentierte sich als ein Hoffnungsträger für eine friedlichere Welt, brach mit der Politik seines Vorgängers George W. Bush und setzte Zeichen der Entspannung sowie des Ausgleichs."

    Besonders der entscheidende letzte Satz klingt wie reiner HOHN!

    Für TRUMP gilt das Gegenteil: Er wird von den linken Medien verteufelt, umso mehr, als diese auf Hillary CLINTON gesetzt hatten. Es stellt sich die Frage, wie nun TRUMP mit den rund 200 amerikanischen Familien zurechtkommt, die die eigentlichen Regenten der USA sind: Rockefeller, Rothschild etc. Bisher hatten diese eigentlichen Regenten hinter den Kulissen die Präsidenten fest an der Kandare. Wir werden sehen, ob TRUMP dieser Maschinerie standhalten kann. Das Zeug dazu hätte er---aber er lebt halt auch gerne.....

    • Bob
      27. Januar 2017 10:02

      *************************************

    • glockenblumen
      27. Januar 2017 14:14

      @ Undine

      ***********************************

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      29. Januar 2017 13:57

      Deren Relevanz, Undine, approximiert glücklicherweise gegen Null. Die Journis rücken derzeit die Liegestühle auf ihrer journalistischen Titanic zurecht.

  34. Erich Bauer
    27. Januar 2017 07:59

    Die "internationale Arbeitsteilung" ist eine Kernidee des Marxismus... So wie bei allen marxistischen Gedankenspielen bedarf es des "Neuen Menschen"...

    • Rau
      27. Januar 2017 08:29

      Was für eine internationale Arbeitsteilung haben wir denn. Die existiert doch nicht. Wir haben "Freihandel" ohne System, in dem alles und jedes quer über den Planeten verschifft, geflogen und gefahren wird, wobei hier nicht mal Kostenwahrheit besteht. Es wird nämlich so getan als ob nur Arbeitsplätze Kosten verursachen würden, die zu minimieren sind. Auch der Export von Jobs unterliegt ja keinem System, sondern nur einem Wettbewerb um niedrigste Löhne und Steuern, zumeist in Ländern mit miserablen Arbeitsbedingungen.
      Von einem System fehlt da jede Spur.

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 08:47

      (Zitat A.U.): „…Damit geht dann aber auch die internationale Arbeitsteilung zu Ende oder stark zurück…“

      Die Verfechtet einer Verwerfungs- und Sklaven“Wirtschaft“ greifen in ihren Argumentationsnöten dann gerne in den „Sandhügel“ und werfen sich gegenseitig den "marxistischen" Sand in die Augen…

    • HDW
      27. Januar 2017 09:42

      Sie haben recht, der Beitrag AUs hat marxistischen Geruch! Wenn die KPch extrem hohe Einfuhrzölle für westliche Waren einhebt und gleichzeitig durch kommunistische Ausbeutung des eigenen Volkes, Konsumartikel um teilw. nur 10% des Preises hier anbietet, dann ist die Aufrechnung gegen die Entwicklung des iPhone Autos von Tesla, entweder nur zynisch, oder eben Propagieren des sozialistischen Kosumtions-Produktions Modells: Liquidierung des "Klassenfeindes" im eigenen Land durch Billigimporte für die eigene Klientel!
      Interessant dazu die Gespräche Trumps mir Jackie Ma, bezüglich der Entwicklung von KMUs im Mittelwesten und Festlandchina! Beginn des politischen Endes der letzten grossen KP?

    • dssm
      27. Januar 2017 10:31

      @Erich Bauer
      Unsere Scheinmarktwirtschaft funktioniert doch nur durch diese perverse Arbeits‘teilung‘. Einige Völker arbeiten wie die Irren, zu geringen Löhnen, mit sehr geringen Schutzbestimmungen und einige Völker nehmen diese Produkte und leben in Saus und Braus, weil bezahlt wird ja nicht. Ein Blick auf die Devisen'reserven' mancher Länder mag als Beweis dienen. Damit können die Sozialisten des nehmenden Landes Milch und Honig fließen lassen, die des gebenden eine Illusion von Ersparnissen und Altersabsicherung vorgauckeln.

      Nachhaltig ist das alles nicht!

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 10:59

      @dssm,

      Korrekt. Und sehr viele verschlagene "liberal-Intellektuelle" spüren schon das Zerbröseln "wohlerworbener" Alimentierungsrechte - erwirtschaftet durch das verpflichtete Pack - im Nacken. Die Angst, es in Zukunft mit Arbeit versuchen zu müssen, lässt sie für die obersten Systemprofiteure (Soros etc.) auf den Straßen hüpfen und springen - und die Systemprofiteure lassen dafür auch einiges "springen"...

  35. Livingstone
    27. Januar 2017 07:48

    Anstatt gegen Trump zu hetzen sollte die Weltgemeinschaft feiern und die Champagnerkorken knallen lassen, dass Obama endlich weg ist. Die Welt ist eindeutig schlechter als vor dessen Amtsantritt und kein Präsident vor ihm hat die Welt in einem derartigen Chaos hinterlassen.

    Obama hat den arabischen Frühling vorangetrieben und somit ist er hauptverantwortlich für die schlimmen Zustände in vielen arabischen Ländern. Ihm verdanken wir letztlich auch die Völkerwanderung, die IS und vor allem, dass Europa bei weitem unsicherer ist, als vor 8 Jahren.

    Schlechter kann es Trump eigentlich gar nicht machen.

    • Helmut Oswald
      27. Januar 2017 16:21

      Richtig beurteilt. Mit der Einschränkung: kein Präsident der Gegenwart hat die Welt in einem derartigen Chaos hinterlassen.

    • Livingstone
      27. Januar 2017 17:37

      Sg. Herr Oswald! Sie haben Recht. Um präzise zu sein hätte ich schreiben müssen "US-Präsident".

  36. Ausgebeuteter
    27. Januar 2017 07:30

    Es muss nicht sein, dass alles teurer wird! Preise entstehen in erster Linie aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Zusätzlich lässt sich der Bedarf durch äußerliche Einflüsse stimmulieren.
    Nicht alles bei einer weltweiten Liberalisierung ist vorteilhaft. Einige negative Beispiele:
    Umweltauflagen verteuern in unerem Land manche Produktionen, während sich überseeische Staaten darum nicht kümmern.
    Klimabedingungen geben manchen Ländern beachtliche Produktionsvorteile.
    Ungleiche Arbeitsbedingungen verzerren die Produktionskosten.
    Minderwertige Produkte, welche um den Erdball verschifft werden, belasten die Klimabilanz sehr negativ.
    Zur günstigen Erzeugung von Palmöl und Sojabohnen werden riesige Flächen gerodet und so das Weltklima unwiderruflich zerstölrt.
    Usw.

  37. Wyatt
    27. Januar 2017 05:26

    wenn schon kein Jubel aufkommt, so zumindest Hoffnung, allein aus Trumps Antrittsrede:

    ....„Zu lange hat eine KLEINE GRUPPE in der Hauptstadt unseres Landes von der Regierung profitiert, und das Volk hat die Kosten getragen. Washington blühte, aber das Volk hat nichts von dem Reichtum gehabt. Politikern ging es gut, aber die Arbeitsplätze wanderten ab und die Fabriken schlossen. Das Establishment schützte sich selbst, aber nicht die Bürger unseres Landes. Ihre Siege waren nicht eure Siege, ihre Triumphe waren nicht eure Triumphe.“!!!

    • Undine
      27. Januar 2017 08:59

      @Wyatt

      Gerade DAS hören die rund 200 Familien, die Amerika hinter den Kulissen regieren und in deren Besitz sämtliche Medien sind, gar nicht gerne.

    • Mariahilferin
      27. Januar 2017 16:32

      Verhaberter mit dieser "kleinen Gruppe" kann man kaum sein. Aber er weiß, was die Leute hören wollen.

  38. Helmut Oswald
    27. Januar 2017 02:47

    Erst Mal arbeiten lassen - dann beurteilen. 100 Tage kriegt eigentlich jeder, selbst in einem so verrückten Wirtschaftssystem wie dem amerikanischen, in dem Manager nach Quartalsbilanzen gefeuert oder gefeiert werden ... Also bitte Mal einfach die Luft anhalten und genau zuschauen. Danach könnt ihr den Mann immer noch hinrichten, wenn er Euch nicht passt. Und wie ich die schreibende Zunft kenne, ist es auch das, was sie sich ohnehin noch nie haben nehmen lassen.

    • FranzAnton
      27. Januar 2017 04:53

      Jaja, die Amis werden ihn, so wie auch wir, an seinen Taten messen. Seine ersten lassen aber kaum Jubel aufbranden.

    • otti
      27. Januar 2017 08:59

      franz anton: schön wär`s, wenn mehr leute nach ihren taten bemessen werden würden ! Aber nur erstkommunikanten glauben dies - vor allem bei unserer schreibenden und moderierenden zunft !

      zur weltweiten liberalisierung fehlt mir der überblick. ausgenommen lebensmittelindustrie. da kenn ich mich etwas aus. und bei der überwiegenden mehrzahl dieser produkte ist die grenzenlose öffnung der märkte massiv schädlich.
      (normalerweise hasse ich adjektiva - da wo zahlen hingehören. aber hier scheint es völlig unmöglich, diese zu verifizieren.)

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 09:11

      Für Friedrich Wilhelm Raiffeisen stand die Lebensmittel-Selbstversorgung eines Staates/Volkes an erster Stelle. Irgendjemand/Irgendetwas wollte das nicht...

    • Helmut Oswald
      27. Januar 2017 10:17

      @ Erich Bauer - wer den Begriff Autarkie in die Diskussion einwirft (ganz großes Aufheulen ist garantiert!) löst Dekompensationsprozesse bei den sogenannten 'Wirtschaftsexperten' aus. Das ist natürlich kein Zufall - wechselseitige Abhängigkeiten gelten als Garant für den Erhalt des bestehenden Systems und der internationalen Ordnung sowie auch als Transmissionsriemen der 'one world' Befürworter. Bestenfalls gehen sie als Nazi durch ... Verwundbarkeit (vor allem die eigene) ist wichtiges Merkmal der va. von der links-grünen Morgenthau Fraktion beherrschten Debatte zu allem und jedem, was mit Vorsorge, Notfallvorkehrungen, Bevorratungen, Zivilschutz im weiteren wie in engerem Sinn zu tun hat

    • Wyatt
      27. Januar 2017 15:01

      Herr Oswald
      und alles was mit Energieversorgung, d. h. mit effizienter Energieversorgung zu tun hat, wie z.B. ein Mur-Wasserkraftwerk, das ist ganz schlimm für Natur und Umwelt. Zum Unterschied jener Zukunftstechnologie, welche Elektrizität nur dann erzeugt, wenn gerade der Wind weht, dann aber auch den weiteren Rückgang verschiedenster Populationen aus der Vogelwelt durch den Sog dieser Windräder beschleunigt.

    • otti
      27. Januar 2017 15:41

      ".....danach könnt ihr ihn immer noch hinrichten......"

      ja genau das ist`s was viele so gern tun !

    • Helmut Oswald
      27. Januar 2017 16:37

      @ otti - selbst noch niemals Verantwortung getragen haben, aber immer genau wissen, was die anderen falsch gemacht haben. Und zwar im Nachhinein. Das ist es doch, was die Hinrichter alle antreibt ...

    • Erich Bauer
      27. Januar 2017 17:11

      @Helmut Oswald,

      Ein Arschtritt wirkt immer. Dort ist das Hirn...

    • Sensenmann
      27. Januar 2017 19:00

      ...oder auf's Maul, wie der brave Ami in dem Video:

      https://www.youtube.com/watch?v=ATHZi7moInk

      Interessanterweise schaut der genetische Müll, der die Antifa bildet beim Yankee genau so aus wie bei uns (vielleicht von etwas negroiderem Teint).

      Die Situation, der Zustand der Gesellschaft ist dort genau so wie bei uns. Deshalb ist die Niederlage der Linken in den USA ein derartiger Schock für die Linken bei uns in Europa!

  39. kritikos
    27. Januar 2017 02:24

    Wir können ja nicht einmal unsere politischen Spitzen zur Raison bringen, zum Handeln für die Gemeinschaft, aber ohne Schuldenanhäufung. Also was wollen wir mit Mr. Trump? Nur Gequake? Die Mauer haben die DDR und Israel schon vorexerziert, letztere ohne großen Protest, also was soll's in Amerika? Hauptsächlich haben unsere links-linken Medien ein Thema, das sie dem Volk als böse Wirklichkeit einbläuen können. War Mr. Obama so ein Erfolgspolitiker? Er hat nur von einer eh bekannten Gemeinschaft den Nobelpreis für den Frieden bekommen. Ha, ha!

    • FranzAnton
      27. Januar 2017 05:06

      Das können wir deshalb nicht, weil sich bei uns in Ösistan keine "Organisation realitätsbezogen Denkender" in nennenswerten Anzahl zusammenfindet, und Wege ausarbeitet / beschreitet, um den politischen Fehlleistern aller Parteien das Wasser abzugraben.
      Allerdings: das gestrige Interview mit Mitterlehner im ORF klang doch nicht schlecht, oder? - anderererseits scheint er mir parteiintern gegen Kurz vorzugehen - ganz anders, als Sigmar Gabriel, der seine Fähigkeiten sicherlich realistisch betrachtet, und einem - möglicher Weise Besseren (im Parteisinn, nicht unbedingt für Deutschland) - Platz gemacht hat.





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