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Das ist Brutalität: Kern+Krone vs. Stöger+ÖGB

Zieht Sozialminister Stöger den darbenden heimischen Zeitungen durch ein raffiniertes Manöver endgültig den Teppich unter den Füßen weg? Wie endet die hinter den Kulissen tobende Mega-Schlacht zwischen Kern sowie „Krone“ auf der einen Seite und Stöger sowie ÖGB auf der anderen? Hat Österreich bald 24.000 Arbeitslose mehr? Drei Fragen, deren Beantwortung für Österreichs Politik und (vor allem) Medienwelt wichtiger ist als alles, worüber die Zeitungen derzeit schreiben. Sie selbst haben freilich bisher keine Zeile dazu geschrieben. Über eigene Interessen und Nöte schreiben sie nie gerne.

Es geht um all jene Menschen, die nächtens die Zeitungen vor die Wohnungstür legen, eine Tätigkeit, für die sich kein Inländer findet. Das sind fast durchwegs Ausländer. Es sind immerhin solche, die wegen ihrer Erwerbstätigkeit den Sozialstaat nicht belasten, oder nicht allzu schwer. Sie sind für drei große Zeitungszustell-Organisationen tätig: Mediaprint (vor allem „Kronenzeitung“ und „Kurier“), Redmail (vor allem Bundesländerzeitungen, „Presse“ und „Standard“) und „Österreich“ (dieses aber nur noch marginal).

Hans Dichand, der einstige allmächtige Kronenzeitungs-Chef, hatte in den 90er Jahren durchgesetzt, dass all diese Zusteller keine Ausländerbeschäftigungs-Bewilligung brauchen. Er hat den Gesetzgebern eine Ausnahme von diesem Gesetz abgerungen, von der auch alle anderen Zeitungen profitiert haben.

Zusteller wurden bisher rechtlich als Selbständige behandelt. Das hat nun aber der Verwaltungsgerichtshof zum Schock der Zeitungen durch ein neues Judikat gestoppt. Er hat dekretiert, dass diese Zusteller eigentlich Angestellte seien. Das wäre zwar für die Gebietskrankenkasse wie warmer Regen nach langer Dürre. Das ist aber für die ohnedies schon aus dem letzten Loch pfeifenden Zeitungen eine absolute Katastrophe. Sie müssten jetzt die 24.000 Zusteller anstellen und sie nach den Vorgaben des Gerichts wohl auch rückwirkend so behandeln.

Mit absoluter Gewissheit kann sich keine Zeitung das leisten. Selbst die Krone ist längst nicht mehr so profitabel. Sie steht heute viel schlechter da als zu den Zeiten, da sie vom genialen – wenn auch oft zerstrittenen – Quartett Dichand-Falk-Dragon-Merkl zur erfolgreichsten Zeitung der Welt gemacht worden ist. Heute weiß man hingegen nicht mehr, ob die Krone verlegerisch oder journalistisch jammervoller beisammen ist. Statt wieder zu einer relevanten Boulevard-Zeitung werden zu wollen, ist die Zeitung heute Schoßhündchen des Wiener Rathauses (Online ist sie übrigens besser). Und sie engagiert sich noch dazu für den schlimmsten Anschlag auf das Wiener Stadtbild, den Hochhausturm neben dem Konzerthaus (während sie unter dem verstorbenen Gründer viele solcher Anschläge verhindert hat, wie etwa den skurrilen Leseturm im Museumsquartier).

Gewiss: In keinem anderen Land gibt es eine so dichte und gut funktionierende Hauszustellung wie in Österreich. Deshalb könnte man ja sagen: Macht nichts, wenn es diese nicht mehr gibt; die Zeitungen könnten auch nur über Kioske, Trafiken und Post vertrieben werden wie in den meisten anderen Ländern.

Ja eh. Nur wer so argumentiert, vergisst eines: Österreich hat nur dank der nächtlichen Hauszustellung eine noch relativ hohe Rate an Zeitungslesern. Die viel später kommenden Briefträger oder die für Autofahrer nicht erreichbaren Trafiken können damit an Bequemlichkeit nicht konkurrieren.

Gibt's die Hauszustellung nicht mehr, dann geht also die Quote der Zeitungsleser steil zurück. Dann werden etliche Zeitungen und Zeitschriften zusperren müssen, wie es in anderen Ländern ja auch schon oft geschehen ist.

Zusätzlich verschärfender Schock für die Zeitungsverlage neben dem VwGH-Spruch und dem ständigen, internetbedingten Leser- und Inserentenverlust: Auch die Bestechungsinserate aus Steuergeldern haben um 10 bis 20 Prozent abgenommen. Auch die öffentliche Hand muss sparen.

Man hätte diesen gerichtlichen Schlag für die Zeitungswelt wohl durch ein geschickteres juristisches Agieren VOR dem VwGH-Erkenntnis verhindern können. Aber zu einer vorausschauenden Strategie ist in der heutigen Verlagsszene niemand mehr imstande. Wachsen doch dort nirgendwo mehr Verlegerpersönlichkeiten der Dimension Dichand, Falk, Sassmann, Kainz, Bronner, Dasch oder Russ nach. Heute glauben ja die Verleger allen Ernstes, sich für die Leserverluste bei Google und Facebook kompensieren zu können.

Nun bestürmen sie (hinter Polstertüren) die Regierung, sie zu retten. Man könnte rein rechtlich in der Tat das Verwaltungsgerichts-Urteil mit einem einfachen Gesetz aushebeln. Die Herren Kern und Mitterlehner zeigten sich auch bereit dazu, offensichtlich um sich eine freundliche Behandlung durch die Medien zu erkaufen.

Einer ist jedoch strikt dagegen: Der ist aber noch dazu ressortzuständig. Nämlich Sozialminister Stöger. Mit einem guten Argument: Urteil ist Urteil. Und mit einem überaus starken Verbündeten: dem ÖGB.

Bei der Gewerkschaft und bei den Gebietskrankenkassen lehnt man Selbstständigkeit immer und überall geradezu instinktiv ab. Selbstständige sind für die ÖGB-Bosse genetisch der Klassenfeind. Daher hat Österreich heute eine so unternehmerfeindliche Gesetzgebung und Überregulierung.

Das haben schon viele Österreicher erfahren müssen, die von der Gebietskrankenkasse gegen ihren Willen aus Selbstständigen in Angestellte verwandelt worden sind (Übrigens: Ohne dass auch nur eine einzige Zeitung sie unterstützt hätte). Worauf etliche dann bald gekündigt worden sind, weil sich viele zwangsweise zu Arbeitgebern verwandelte Auftraggeber diese Verwandlung nicht leisten können.

Aber das ist für Gewerkschaft und Gebietskrankenkasse ja egal. Für sie ist nur der Arbeitnehmer ein Mensch. Ein Selbständiger kann ja kein ÖGB-Mitglied werden. Oder glauben sie in ihrer Funktionärswelt ernsthaft, dass die 24.000 Zusteller – oder die meisten von ihnen – jetzt einfach zu Angestellten werden können? Mit Nacht- und Wochenend-Zuschlägen, mit Urlaubsanspruch usw.?

Das wäre natürlich absoluter Nonsens. Ein solcher ist freilich bei Gewerkschaftern und Höchstrichtern nie auszuschließen.

Stöger und ÖGB haben jedenfalls vorerst einen Koalitionskonsens in dieser Frage blockiert. Vorerst wird es also ein solches Verlagsrettungsgesetz nicht geben. Damit ist aber auch unmöglich gemacht worden, was die Verlage eigentlich erreichen wollten: dass die Reparatur heimlich, still und leise hinter den Kulissen passiert.

Wie es weitergeht? Ich weiß es nicht. Es wird jedenfalls spannend.

Um viele ist nicht schade

Und was ich selbst davon halte? Nun, um viele „Medien“ ist wirklich nicht schade. Viele schreiben die gleichen (schlechten) APA-Nachrichten ab. Bei vielen ist die handwerkliche Qualität deutlich zurückgegangen (aus Führungsschwäche, als Folge von Personaleinsparungen, aus Rekrutierungsmängeln). Man kann fast an seinen Fingern die wirklich herausragenden Journalisten abzählen (zumindest in Wien, in den anderen Bundesländern kenne ich mich zu wenig aus).

Auch ist es absolut unbegreiflich, wie sehr bisher alle Zeitungen die Notwendigkeit übersehen haben, sich angesichts der Herausforderung Internet komplett neu zu definieren. So wie ja auch das Produkt Radio quer durch die Senderlandschaft komplett anders gestaltet worden ist, als Radio vor 50 Jahren war.

Geradezu selbstbeschädigend ist, wie sehr sie alle im gleichen engen ideologischen Mainstream schwimmen. Das Schlimmste aber ist, dass sich fast alle in unvorstellbarem Ausmaß als korrumpierbar erwiesen haben. Durch die Parteien, durch den ORF, durch kommerzielle Großinserenten. Lieber lässt man sich bestechen, als die Mühe auf sich zu nehmen, mutig Neuland zu betreten.

Aber dennoch bin ich überzeugt, dass wir Zeitungen brauchen. Eine Demokratie kann nur mit einer Pluralität an unabhängigen Medien überleben, in denen bezahlte Redakteure ohne jeden Druck und nur auf der Suche nach Wahrheit arbeiten. Und bisher fand nur eine sehr teilweise Ausfüllung dieser demokratiepolitischen Notwendigkeit durch die schöne neue Welt des Internets statt (auch wenn ich natürlich dieses Tagebuch für ganz toll und unverzichtbar halte :-)).

Dennoch wird hoffentlich, wenn auch in viel kleineren Dimensionen, die Zeitung überleben. Eine Zeitung aus Papier, mit ihrer haptischen Qualität, mit ihrer Übersichtlichkeit, mit ihrem Hinführen-zu-immer-wieder-Überraschendem, mit ihrer Überall-hin-Mitnehmbarkeit ist ein Teil der Lebensqualität. Lebensqualität, auf die zumindest der anspruchsvollere Teil der Menschheit nur ungern verzichten würde.

PS: Juristisch ist die Lawine durch eine Lappalie in Gang gekommen: Es ging um die Frage, ob ein einzelner Hauszusteller ein Vertretungsrecht hat, also nicht persönlich die Zeitungen austragen muss. Der VwGH hat gemeint, das hätte ein solcher Zusteller nicht. Wenn das wirklich stimmen sollte, dass sie das nicht haben, dann ist freilich nackte Dummheit der Zustellorganisationen die Ursache der Malaise.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 10:15

    Pardautz! Was ist denn da schiefgelaufen? Na so ein Pech aber auch. Gleich gibts wieder eine neue Abgabe - Zeitungsförderungsabgabe - oder so ähnlich, wirds halt dann heißen. Und wer sie bezahlen soll ? Hat hier jemand gelacht ? Ja ... wirklich.
    Vielleicht entgehen wir durch - eine durchaus gewollte Lückenhaftigkeit - der Wehrpflicht. Dem sozialistischen Steuern- und Zwangsabgabenstaat aber entgehen wir nicht. Und wenn es ein Finanzierungsproblem für die linke Vorherrschaft in Österreich gibt, dann ist glasklar, wer zur Behebung dieses kleinen mechanischen Fehlers herangezogen werden wird. Richtig. Genau . Alle diejenigen, die jetzt noch lachen. Also, greift schon Mal in Richtung auf eure Brieftasche, Leute. Dauert bestimmt nicht lange und wir werden wieder einmal abgekocht - von diesem roten Dreckssystem.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 13:55

    OT---aber ich finde es in höchstem Maße empörend, daß man es überhaupt wagt, das moslemische KOPFTUCH in einen Zusammenhang mit den hier in UNSEREM Land seit eh und je herrschenden religiösen christlichen Gepflogenheiten zu bringen!

    Es ist UNSER LAND und wir dürfen keinen Millimeter davon abgehen, was in Ö, einem christlich geprägten Land, seit Jahrhunderten üblich ist und zum gewohnten Straßenbild gehört. Wir dürfen uns nicht einmal im Ansatz damit beschäftigen, ob das uneingeladenen ZUGEREISTEN paßt oder nicht!

    Da darf es überhaupt keine Diskussion darüber geben, ob in öffentlichen Gebäuden Kruzifixe hängen, ob sich jemand ein Halskettchen mit Kreuz umhängt oder ob Ordensfrauen einen Habit, also eine Ordenstracht mit dazugehörigem Schleier tragen.

    Es ist von Leuten, die zu uns UNGEBETEN ins Land stürmen und nicht unserem KULTURKREIS angehören, aber von uns z. T. AUSGEHALTEN werden wollen, unverschämt zur höchsten Potenz, UNS VORSCHRIFTEN zu machen!

    Es ist so absurd, daß diese Mohammedaner uns Diskussionen AUFZWINGEN über Dinge, die sie nichts angehen. Wem es nicht paßt, wie wir in Ö zu leben gewohnt sind, soll ABHAUEN, aber keine FORDERUNGEN stellen, das steht einem ungebetenen Eindringling NIRGENDWO zu!

    Ich empfinde das KOPFTUCH als reine Provokation und als MACHT-DEMONSTRATION, als "BESITZANSPRUCH auf UNSERE angestammte HEIMAT", was "uneingeladenen Gästen" nicht zusteht.

    Wir dürfen uns in keine Diskussionen einlassen, in denen Dinge von uns österr. Bürgern verlangt werden, die einfach niemals zur Diskussion stehen dürfen!

    Noch einmal:
    Wem von den unaufgefordert zu uns ins Land gedrungenen MOSLEMS es nicht paßt, wie wir hier leben und die uns ihre SEHR UNANGENEHMEN Sitten und Bräuche aufdrängen wollen, der soll VERSCHWINDEN!

    Wer ohne Kopftuch (Mädchen und Frauen), ohne Messer, Machete, Schußwaffe (Männer) nicht leben kann, wer nicht gewillt ist, hier die Gesetze zu akzeptieren, soll verschwinden und nicht Forderungen stellen!

    Ich verabscheue das moslemische KOPFTUCH---warum muß ich es in meiner angestammten Heimat akzeptieren? Von einem Gast erwarte ich, daß er sich anpaßt---oder fernbleibt!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 08:59

    Mein Mitleid mit den Zeitungen ist begrenzt. Wer hat uns durch das linke Geschreibsel in eine Parteiendiktatur geführt, anstatt wertfrei zu berichten? Wer belügt oder verschweigt ständig? Wo ist heutzutage eine Qualitätszeitung die es Wert ist sie zu lesen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 10:34

    Zu den Zeitungen

    Ich habe es hier - denke ich - schon einmal geschrieben. Auf einem Bergbauernhof im Tiroler Ötztal bin ich mit der "Tiroler Tageszeitung" (TT) und wöchentlich mit der "Tiroler Bauernzeitung" aufgewachsen. Meine Eltern hatten die „TT“ mindestens 40 Jahre im ABO. Die TT war eben damals noch eine föderalistische Zeitung für die Tiroler. Heute ist sie zu einem linken Meinungsmacherblatt verkommen. Daher habe auch ich die "TT" nach 22 Jahren storniert, ebenfalls nach 12 Jahren ABO die "Presse". Bei der "Presse" kommen immer weniger Postings durch, die Redaktion kann sich mittelfristig auch überlegen, wie eine lebhafte Diskussion auszuschauen hat. Peinlich ist es ja, wenn manchmal nur ein paar Postings zu einem brennenden Thema erscheinen. Warum dreht eigentlich die "Presse" die Postingfunktion nicht ganz ab, als eine Zensur nach Metternich vorzunehmen? Das wäre doch viel ehrlicher! Vielleicht denkt die Redaktion einmal darüber nach?

    Grundsätzlich habe ich für mich angefangen, weder den ORF zu konsumieren, noch in der 1. Klasse der ÖBB gratis irgendein ideologisch gefärbtes Flugblatt zu lesen. Ich habe es satt, mich von einer weit linken Meinungsmachertruppe belügen zu lassen. Das Totalversagen und die Märchenstunden, die die Medien uns nach der illegalen Einwanderungswelle 2015 aufgetischt haben sprechen Bände. Außerdem findet auch im Wesentlichen eine unterwürfige Hofberichterstattung statt. Dankbar müssen wir über die wirkliche Demokratie (das Internet) sein, denn wären wir alle auf den vorgesetzten „Schmarren“ der medialen Klassen angewiesen, würde es mit der Berichterstattung noch düsterer aussehen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 12:09

    Aus eigener Erfahrung: Es gibt einen Kebab-Türken mit Gassenverkauf in meiner Nähe. Der wird als "Club" geführt, ist also steuerfrei! Also nur für Mitglieder. Bei einer Krankenkasseprüfung stellte ich den Prüfer zu Rede. Ich wollte auch ein steuerfreier Club sein. Er wurde nervös und antwortete: "Ich weiß, aber da kann ich nix machen". Und warum darf ich das nicht? "Du bist kein Türke". Da freut man sich doch.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 09:16

    Herrlich! Ein gute Tag beginnt mit guten Nachrichten.
    Wie halt immer kommt der sozialistische Wahnsinn früher oder später bei seinen Schöpfern an. Wir sehr leiden die Betriebe dieses Landes unter den geisteskranken GKK-Prüfungen, da geht es regelmäßig um die Frage ‚angestellt‘ oder ‚selbstständig‘? Wer sich seine WEB-Seite von einem EPU machen lässt, der muss stets fürchten, daß die Behörde hier nachträglich ein Angestelltenverhältnis sieht, auch wenn die Erstellung nur ein paar Wochen gedauert hat. Zahlreiche weitere Branchen kennen dieses Problem. Zahlreiche Konkurse von gesunden Firmen zeugen von der Wucht der Nachforderungen.

    Liebe Medienhäuser, es wird teuer werden, sehr teuer. Denn die Behörde nimmt nun an, daß die an den nunmehrigen Arbeitnehmer bezahlten Beträge ‚Netto‘ waren und der bisherige Selbstständige davon seine Sozialversicherung und Steuer bezahlt hat. Aber nein, jetzt ist dieser Betrag ‚Netto‘, also kommt zuerst die der Dienstnehmeranteil und dann auch noch der Dienstgeberanteil, das wird die Kosten verdoppeln. Natürlich dann noch rückwirkend! Und die üblichen Strafen und Versäumniszuschläge bitte auch noch! Behandelt doch die Journaille einmal wie die normalen Unternehmer, denn Recht muss Recht bleiben und für alle Gleich sein.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 09:12

    Auch ich habe die gross ausgebreitete Die Presse am Fruehstueckstisch genossen. Zu glauben, dass dies so bleiben wird, ist allerdings nostalgisch. Unsere Generation wird von der elektronischen abgeloest und in der haben fast nur mehr Online-Medien eine Ueberlebenschance.
    Die Papierenen werden also frueher oder spaeter aussterben wie die oeffentlichen Telefonzellen.

    Die Online-Krone zeigt zumindest eine gewisse Kritik an der Immigrationspolitik durch Berichterstattung mit wenig Verschleierung der Tatsachen. Ein solcher Eindruck entsteht jedenfalls im Vergleich zu anderen Medien. Schade, wenn es die Online-Krone nicht mehr gaebe.
    Um die Presse waere es aus kulturellen Gruenden zwar schade, jedoch muss sie aus Hinsicht auf die an die pc angepasste schaebige Verhaltensweise boykottiert werden.

    Im Spiegel fand ich eine Jubileumsnummer, die geradezu weinend die Kritik an den MEdien und den Zulauf zur AFD bejammert. Strotzend vor Widerspruechen, Vorurteilen gegen die Gottseibeiunse AFD, FPOe, Le Pen, Wilders und gleichzeitig die fehlgeleitete POlitik der letzten Jahrzehnte zugebend. Und diejenigen, die die Luegenpresse als das bezeichnen (auf Grundlage klar erkennbarer Offensichtlichkeiten), was sie ist, waeren selber Luegner.
    Schizophren.

    Frueher hatte ich Die Presse und Spiegel gelesen, ich war durchaus offen, mir Standpunkte der linken Reichshaefte ernsthaft anzuhoeren. Vor 10 Jahren war es jedoch meine letzte Presse.
    Und seit dieser Woche mein letzter Spiegel. Vom trotzigen unbequemen Wahrheitsblatt (nach eigener Definition) zum einem waschlappigen Schizo-Blattl, nein danke.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2017 13:28

    Bezüglich Printmedien fällt mir immer der "Standard" Satz nach dem Berliner Anschlag ein:

    Es wird schwieriger für Merkel Kurs zu halten.

    Diese Menschenverachtung macht mich immer noch sprachlos. Dem Schreiber kann hier nur mehr der Arzt helfen. Man sieht aber wie diese Journalisten wirklich ticken.


alle Kommentare

  1. K. Kika (kein Partner)
    14. Januar 2017 12:44

    Hr. Unterberger !
    Sie scheiben, daß Sie sich in den Bundesländern nicht auskennen, wie es scheint, ist Ihr "auskennen" auch sonst schon sehr eingeschränkt - oder aber auch, es stimmt, was überall erzählt wird - Ihre beste Zeit ist schon sehr lange vorbei.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    12. Januar 2017 20:20

    Paul Joseph Watson:
    "Fake news" has now become a synonym for "mainstream media".
    They have nobody to blame but themselves.

  3. Erich (kein Partner)
    12. Januar 2017 15:51

    Zeitungsausträger versus Postzustellung: beides probiert, kein Vergleich.

    Der Austräger kommt zu jeder Jahreszeit und Witterung schon vor 6h früh.
    Der Postbote kommt irgendwann am Vormittag; manchmal fast zu Mittag.

    Wenn ich zum Frühstück nicht nur zB durch den Rotfunk akustisch "informiert" werden will bleiben mir nur mehr die Online-Ausgaben. Die sind gratis (und dürften aus Konkurrenzgründen auch gratis bleiben).

    Wien ist da überhaupt anders: Nachsendungen wurden erst am Nachmittag von der Post zugestellt, die Samstagausgabe lag erst am Montag im Postkasten. Da waren wir schon längst wieder zu Hause.

    Zusatzfrage: Was ist mit den Straßenverkäufern? Gibt es die dann noch?

  4. Knut (kein Partner)
    12. Januar 2017 12:02

    Ich verstehe nicht, warum die PoliTIK da so kompliziert herum eiert.

    Die (typisch) österreichische Lösung schaut doch ganz einfach aus: Was der ORF kann, sollte auch für die druck(s)ende Hofberichterstattung kein Problem sein. Jeder Wohnungs-/Hausbesitzer/Mieter, der mit einem Briefkastens ausgestattet ist - also eine Zeitung "empfangen" kann - hat das landesübliche Schmierenblatt mit der höchsten Auflagezahl zu abonnieren. Bei Sonderwünschen sind ein paar Scheine drauf zu legen.

    Das steigert die Auflagezahlen enorm und so sollte es für die Macher der Gehirnwäschegazetten dann auch kein Problem sein, seine Austräger anständig zu bezahlen.

    Ach hätt` ich doch nichts ...

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    12. Januar 2017 09:04

    Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Journalismus insgesamt sind längst vorhanden, ausformuliert und durch gängige Praxis bestens eingespielt: Die Insolvenzordnung.

    Sobald alle marktfremden und schädlichen Stützungen (wie Zusteller, Förderungen, Zwangsbeiträge etc.) eliminiert sind, wird uns die Realität von diesen Zumutungen befreien.

  6. Anmerkung (kein Partner)
    12. Januar 2017 05:01

    Wenn an der Einschätzung der ZEIT (Nr. 30/2016) etwas dran ist, dann brauchen sich die Genossen nicht vor Brutalität zwischen Kern und seinem Steigbügelhalter Stöger zu fürchten:

    "Als der damalige ÖBB-Chef Kern im Herbst 2015 seinen großen Auftritt hatte, während Tausende Flüchtlinge über den Wiener Westbahnhof nach Deutschland weiterfuhren, war das Kanzleramt alarmiert: Hier drohte ein Konkurrent zum Medienliebling aufzusteigen. Kern galt schon lange als möglicher Nachfolger Werner Faymanns und musste, so die Order, aus dem Rampenlicht verschwinden, egal wie. Der Befehl galt Alois Stöger. Er war da gerade Infrastrukturminister, doch er weigerte sich."

  7. Arbeiter
    11. Januar 2017 19:30

    Auweh! Ich zahl der PRESSE und den OÖN ein Abo. Die Trafik ist nahe. Irgendwie vergönn ich es den Mainstream Medien aber. Ganz konsequent und flächendeckend halten alle Sachinformation über den Islam nieder.

  8. Haider
    11. Januar 2017 00:23

    Ein kleiner Zusatz:
    Im Winter (da wohne ich in einem normalen Wiener Zinshaus) muß ich mein Zeitungsabo jährlich von Haus- auf Postzustellung ändern, da in unserem Wohnhaus - zum Glück - nachts der ominöse "Postschlüssel" automatisch gesperrt ist. Die Probleme mit Drogensüchtigen, Prostituierten et al. waren seinerzeit einfach zu unerträglich geworden.
    So gut die private Hauszustellung während des Jahres am Land funktioniert, so holprig läuft's in Wien. Speziell samstags läßt die Zeitungszustellung per Post viel zu Wünschen übrig. Es wird mir zwar jede nichtzugestellte Ausgabe problemlos vom Abo gutgeschrieben, aber eigentlich will ich die Zeitung lesen (deshalb habe ich ja den Dauerbezug). Die Post agiert eben wie jedes Staatsunternehmen; am Konsumenten nur marginal interessiert!

  9. Brigitte Imb
    10. Januar 2017 18:39

    OT

    Ja heidiwitzka, darf man wirklich so dumme Aüßerungen von sich geben und meinen ernst genommen zu werden?

    Da sondert doch glatt eine deutsche Feministin ab, daß die deutschen Männer sauer auf die Flutis sind, weil sie, die deutschen Männer(!), ihre Frauen selbst belästigen (vergewaltigen) wollen.
    M.M. müßte für dieses Wesen der grüne Heinrich dringend vorfahren.

    https://www.berlinjournal.biz/margarete-stokowski-deutsche-wollen-ihre-frauen-selbst-belaestigen/

  10. Corto Maltese
    10. Januar 2017 18:35

    Es ist absolut verständlich, dass der VwGH zum Ergebnis kommt, dass dem Zeitungsaustrager die typischen Merkmale des unselbständigen anhaften und daher ein Beschäftigungsverhältnis besteht. Jeder der sich so einen Vertrag einmal angesehen hat, wundert sich, dass dieses Erkenntnis Verwunderung auslöst.

    Ob es den Zeitungen dadurch schwieriger gemacht wird zu überleben, ist eine zweite Frage und hat eigentlich mit der sozialrechtlichen Frage nichts zu tun.

    Printmedien wird es immer geben, so wie auch das Radio und das Buch und sogar die Schallplatte überlebt haben. Aber Print ist kein Medium für den News-Bereich mehr, sondern für die kluge Kommentierung der Weltphänomene.

    Entscheidend für den Printmedienbereich sind auch nicht die zahlenden Leser, sondern die völlige Neuausrichtung des Werbemarktes. Ein Inserat ist heute eigentlich ein Anachronismus.

  11. Brigitte Imb
    10. Januar 2017 18:16

    OT - Lügenmedien

    "Auf der Insel Euböa lag der Schnee selbst in Küstenregionen meterhoch aufgetürmt."

    http://orf.at/stories/2374452/2374453/

    Auf Facebook hat einer die aktuelle Webcam abgerufen und das Foto zeigt maximal 3 cm Schnee.

    Warum nur sind die armen "Schutzsuchenden" nicht in der warmen Türkei geblieben, wo schließlich und endlich auch kein Krieg tobt?

  12. annona
    10. Januar 2017 16:53

    Anmerkung: GKK und ÖGB sind de facto identische Vereine - beide knallrot -
    absolut einäugig, uniformes Personal ,rechtsfrei und verantwortungslos!
    Solidaritätsummantelte linke" Umverteiler " von Macht und Leistung ,wobei ihr
    Kader durchaus im "bildungsfernen" Bereich angesiedelt ist oder mit pseudo-
    akademischen Studienabschlüssen- hat man ja gemacht dafür!!
    Wie ÖBB,ÖNB,Wiener-Betriebe und anderes mehr......

  13. Undine
    10. Januar 2017 13:55

    OT---aber ich finde es in höchstem Maße empörend, daß man es überhaupt wagt, das moslemische KOPFTUCH in einen Zusammenhang mit den hier in UNSEREM Land seit eh und je herrschenden religiösen christlichen Gepflogenheiten zu bringen!

    Es ist UNSER LAND und wir dürfen keinen Millimeter davon abgehen, was in Ö, einem christlich geprägten Land, seit Jahrhunderten üblich ist und zum gewohnten Straßenbild gehört. Wir dürfen uns nicht einmal im Ansatz damit beschäftigen, ob das uneingeladenen ZUGEREISTEN paßt oder nicht!

    Da darf es überhaupt keine Diskussion darüber geben, ob in öffentlichen Gebäuden Kruzifixe hängen, ob sich jemand ein Halskettchen mit Kreuz umhängt oder ob Ordensfrauen einen Habit, also eine Ordenstracht mit dazugehörigem Schleier tragen.

    Es ist von Leuten, die zu uns UNGEBETEN ins Land stürmen und nicht unserem KULTURKREIS angehören, aber von uns z. T. AUSGEHALTEN werden wollen, unverschämt zur höchsten Potenz, UNS VORSCHRIFTEN zu machen!

    Es ist so absurd, daß diese Mohammedaner uns Diskussionen AUFZWINGEN über Dinge, die sie nichts angehen. Wem es nicht paßt, wie wir in Ö zu leben gewohnt sind, soll ABHAUEN, aber keine FORDERUNGEN stellen, das steht einem ungebetenen Eindringling NIRGENDWO zu!

    Ich empfinde das KOPFTUCH als reine Provokation und als MACHT-DEMONSTRATION, als "BESITZANSPRUCH auf UNSERE angestammte HEIMAT", was "uneingeladenen Gästen" nicht zusteht.

    Wir dürfen uns in keine Diskussionen einlassen, in denen Dinge von uns österr. Bürgern verlangt werden, die einfach niemals zur Diskussion stehen dürfen!

    Noch einmal:
    Wem von den unaufgefordert zu uns ins Land gedrungenen MOSLEMS es nicht paßt, wie wir hier leben und die uns ihre SEHR UNANGENEHMEN Sitten und Bräuche aufdrängen wollen, der soll VERSCHWINDEN!

    Wer ohne Kopftuch (Mädchen und Frauen), ohne Messer, Machete, Schußwaffe (Männer) nicht leben kann, wer nicht gewillt ist, hier die Gesetze zu akzeptieren, soll verschwinden und nicht Forderungen stellen!

    Ich verabscheue das moslemische KOPFTUCH---warum muß ich es in meiner angestammten Heimat akzeptieren? Von einem Gast erwarte ich, daß er sich anpaßt---oder fernbleibt!

    • glockenblumen
      10. Januar 2017 15:23

      @ Undine

      Danke für Ihre Worte, Sie sprechen mir aus der Seele!***********

      ...und hetzen tun ja nur die anderen, jene die nicht mit den Wölfen heulen...........

      http://www.krone.at/oesterreich/pfarrer-warnte-vor-fpoe-vefahren-eingestellt-keine-verhetzung-story-548021

      ...und weil es zu Ihrem Kommentar paßt:

      http://www.krone.at/welt/keine-schwimm-befreiung-fuer-muslimische-maedchen-klage-wegen-buben-story-547997

    • Bob
      10. Januar 2017 16:13

      ******************************************

    • logiker2
      10. Januar 2017 16:41

      ***************! So ist es, es wird Zeit, dass mit den Invasoren Tacheles geredet wird und nicht umgekehrt.

    • dssm
      10. Januar 2017 16:41

      @Undine
      Ungebeten?
      Also so lange ich zurückdenken kann, wurden diese 'Facharbeiter' immer herzlich willkommen geheißen. Da hat es eine Merkel, ihren Zwergpinscher Faymann und den Oberspediteur Kern erst gar nicht gebraucht.
      Man denke nur an die gigantischen Summen die unsere Gesellschaft für diese Leute aufgebracht hat, aufbringt und wohl auch in Zukunft aufbringen wird.
      Alles mit breiten demokratischen Mehrheiten abgesegnet.
      Zur Erinnerung: Im Nationalrat sitzen 135 Pro-Zuwanderungs-Abgeordnete, 44 klar gegen und 6 unbekannt.

    • Undine
      10. Januar 2017 20:28

      Angenommen, eine Reisegruppe fährt in die Türkei. Einige der Mitreisenden regen sich auf, weil dort die Männer reihenweise ihre Podices gen Himmel recken, um in dieser entwürdigenden Körperhaltung ihr Gebet zu verrichten. Auch vom lauten Geplärr des Muezzins fühlt man sich abgestoßen. Die in unförmige Burkas gehüllten Frauen stoßen ebenfalls auf Ablehnung.
      Niemand will gerne in Socken oder gar barfuß in der Moschee auf den möglicherweise von Fadenpilzen wimmelnden Teppichen gehen.
      Und dann beschweren sich die Reisenden beim türkischen Reiseleiter und fordern mit Nachdruck die Abschaffung all dieser Unannehmlichkeiten. Statt der türkischen Küche wünschen sie Schweinsschnitzel, -braten, Geselchtes etc.
      Auf die Reaktion möchte ich nicht warten!

    • franz-josef
      10. Januar 2017 20:35

      Gab seinerzeit von? eine gute Idee - keine Abordnung zum Nationalrat ohne vorherige IQ Erfassung, wobei als Limit wenigstens 1oo erreicht werden sollte....
      Ich finde die Idee noch immer sehr gut.

      Sie wurde seinerzeit gleich abgewürgt - breitgrins -

    • Undine
      10. Januar 2017 20:41

      Ergänzung: Niemandem fiele ein, sich bei einer Türkei-Reise so dumm zu verhalten; wenn mir Sitten und Bräuche in einem fremden Land nicht zusagen, brauche ich ja nicht hinzufahren. Aber wenn mich Land und Leute interessieren---und die Türkei ist ein wirklich lohnendes Reiseziel---dann akzeptiere ich die dortigen Sitten und Bräuche und versuche, nicht unangenehm aufzufallen. Aber meine Liebe zur Türkei geht auf keinen Fall so weit, daß ich mir wünsche, daß die Türken meine Heimat auf Dauer bevölkern und ihre Sitten und Bräuche importieren! Die sollen sie gefälligst zu Hause in der Türkei lassen! Als TOURISTEN sind sie gerne gesehen, aber nicht auf Dauer, es sei denn, sie ASSIMILIEREN sich.

    • Cato
      10. Januar 2017 21:32

      Hervorragend Ihr Kommentar. Danke für diese Beschreibung, denn ich empfinde die Situation genau so wie Sie es darlegen.

      Ich habe in islamischen Ländern des Nahen Ostens gearbeitet und gelebt. Und die dortige Kultur und Lebensweise respektiert. Es ist deren Land - dort.

      Hier ist unser Land - christlich geprägt - und wir dürfen unsere Lebensgewohnheiten und Traditionen nicht aufgeben. Wie Sie schreiben: Nicht einen Millimeter. Als Dank an vorangegane sich aufopfernde Generationen und für die Zukunft unserer Kinder!

    • Nestor 1937
      10. Januar 2017 22:41

      Ja, es ist UNSER LAND !

    • Undine
      11. Januar 2017 10:25

      Viele Moslems kommen leider nicht als TOURISTEN zu uns, sondern als TERRORISTEN!

    • AppolloniO (kein Partner)
      12. Januar 2017 10:53

      .....und mir geht er ab!
      Der liebenswerte, dunkelhäutige MOHR, also der dritte König aus dem MOrgenland.

      Wer von den Pfaffen hat vor der Meinungsmafia den Schwanz eingezogen und meinen Mohren (horrible dictu) weißgewaschen???????

  14. Brigitte Imb
    10. Januar 2017 13:51

    Nach meiner Meinung verdienen die meisten Zeitungen ihren Tod redlich und es tut mir wirklich KEINE leid.
    Bei einem ordentlichen Angebot seriöser Nachrichten wäre ich die Letzte, die ein Abo kündigen würde, rein aus Solidarität. Da dies aber verunmöglicht wurde, nur Lügen- u. Lückenpresse geboten wird, ist mein Gewissen nicht damit belastet und kein Cent wandert von mir privat in eine derartige Kiste.

    Daß der rote Stöger dem ÖGB und den GKKs zu mehr Geld verhelfen will ist aus deren schmarotzerischer Sicht verständlich. Schließlich wollen die besser leben als das Pack, da können unter Umständen auch ruhig einige Betriebe den Bach runter gehen.

    Zeitungsbetriebe werden jedoch auch in Zukunft - wie Banken - mit Steuergeld gekauft werden. Also brauchen wir uns um die keine Sorgen machen

    • dssm
      10. Januar 2017 16:32

      @Brigitte Imb
      Ich würde über Stöger jetzt nicht so schimpfen, sondern dessen Rolle positiv sehen. Denn Gesetze sollten für alle gleich gelten. Und ein Richterspruch sollte klar über Parteiineressen stehen.
      Socrates hat uns gelehrt, daß man sich auch an schlechte Gesetze halten soll, denn sonst hält man sich bald an gar kein Gesetz mehr. Aber man soll seine Energie in die Änderung der schlechten Gesetze investieren!

    • Brigitte Imb
      10. Januar 2017 17:34

      @dssm,

      wieviele Stunden arbeiten diese Zeitungsausträger? Fallen die unter die Geringfügigkeitsgrenze, worum sie sich selbst um eine Krankenversicherung kümmern müssen? Und überhaupt, warum darf nicht jemand auf Honorarbasis arbeiten?
      "Köstlich", wie immer bei all diesen Richtersprüchen, ist die rückwirkende Anweisung. Wie lange zurück, 24 Jahre? Das wird mit Sicherheit nicht passieren, denn dann können wirklich alle zusperren.
      Mir soll´s jedoch egal sein, ob die Lügenpresse ins Trudeln kommt.

  15. Bob
    10. Januar 2017 13:49

    Die Sylvestersextäter von Innsbruck werden auf freien Fuß angezeigt, da keine Beweise vorliegen(Videoaufnahmen zählen offenbar nichts):
    https://www.unzensuriert.at/content/0022857-Innsbruck-Sechs-afghanische-Asylwerber-als-Sextaeter-ausgeforscht-Anzeige-auf-freiem
    Ratschlag des Innenministers: sofort anzeigen, es stehen genug Polizisten herum.(ist im allgemeinen Lärm natürlich sehr sinnvoll, wenn man sogar die Schrillalarme der Polizei nicht gehört hat, immerhin 110 dB). Die einzige Hilfe ist ein bereitgehaltener Pfefferspray-

  16. kremser (kein Partner)
    10. Januar 2017 13:28

    Bezüglich Printmedien fällt mir immer der "Standard" Satz nach dem Berliner Anschlag ein:

    Es wird schwieriger für Merkel Kurs zu halten.

    Diese Menschenverachtung macht mich immer noch sprachlos. Dem Schreiber kann hier nur mehr der Arzt helfen. Man sieht aber wie diese Journalisten wirklich ticken.

    • logiker2
      10. Januar 2017 16:25

      die Brutstätte der Linksseuche sind wohl bereits die div. Bildungsanstalten, genannt Universitäten, denn dort beginnt die Indoktrinierung zum unumstößlichen linken Weltbild. Dazu die entsprechenden Blattlinie und Abhängigkeit der Schmierung, genannt Presseförderung und Inserate und fertig ist das Kampfblatt gegen RÄÄÄÄÄchts.

    • fewe (kein Partner)
      12. Januar 2017 08:51

      Ja, vor der BP-Wahl gab es auch tägliche Hetze von Rauscher gegen Hofer und FPÖ, die an den Stil der Nazi-Propaganda gegen Juden erinnert hatte.

      Das war sogar den Standard-Lesern, die tendenziell auf der Linie liegen zu tief, was man den Kommentaren entnehmen konnte. Also eh schon die moderateren Kommentare, die durchgelassen worden sind.

    • Knut (kein Partner)
      13. Januar 2017 10:41

      Ein (1) Arzt ist da leider zu wenig. Aber Steinhof wurde leider schon geschlossen.

  17. A.K.
    10. Januar 2017 12:26

    Dank an Dr. Unterberger für die Informationen in "Das ist Brutalität: Kern+Krone vs. Stöger+ÖGB". Nur in seinem "Tagebuch" kann man solche Hintergrundinformationen im Klartext erfahren.

  18. Franz77
    10. Januar 2017 12:09

    Aus eigener Erfahrung: Es gibt einen Kebab-Türken mit Gassenverkauf in meiner Nähe. Der wird als "Club" geführt, ist also steuerfrei! Also nur für Mitglieder. Bei einer Krankenkasseprüfung stellte ich den Prüfer zu Rede. Ich wollte auch ein steuerfreier Club sein. Er wurde nervös und antwortete: "Ich weiß, aber da kann ich nix machen". Und warum darf ich das nicht? "Du bist kein Türke". Da freut man sich doch.

    • dssm
      10. Januar 2017 13:03

      @Franz77
      Da können Sie dem Prüfer nicht böse sein. Denn die Besitzer der Wett- und Imbißbuden sind gut in ihren Clans vernetzt. Erst wenn grober Betrug vorliegt kommt die Behörde und zwar mit der Cobra. Der einzelne Prüfer ist chancenlos, die bedrohen seine Familie, spätestens dann ist die Prüfung erledigt. Anstatt Steuern und Sozialabgaben zahlen die Zuwanderer lieber in die Familienkasse ein, im Gegenzug geht halt eines der unteren Clanmitglieder in das Gefängnis, nachdem er dem Prüfer (oder gar dessen Frau) ordentlich verdroschen hat.

    • Rau
      10. Januar 2017 13:58

      Dann sollten wir auch anfangen Prüfer zu verdreschen - offensichtlich ist das so gewollt

    • 11er
      10. Januar 2017 14:22

      @ Rau: Nicht Prüfer, sondern Minister und Abgeordnete...

    • Wyatt
      10. Januar 2017 15:23

      dssm,
      nicht nur Türkenclans, auch die "Grünen" betreiben in unmittelbarer Nähe zu Wien, einen Restaurantbetrieb, fern aller Gewerbeordnung, Registrierkassen, Rauchverbote etc., - also einen, frei aller gesetzlichen Einschränkungen mit der ansonsten "Speis und Trank" Betriebe belegt sind, als Club getarnt, für ihre grüngesinnten Mit- u. ohne Glieder (Stammgäste mit Jahresabo), welche wiederum Gäste mitbringen dürfen.

      http://stadtfluchtbergmuehle.at/

    • Franz77
      11. Januar 2017 16:38

      Wir schimpfen gerne über Ausländer, aber wer quartiert Omas aus, wer vollzieht Strafem gegen Einheimische, wer spricht rassistische Urteile gegen uns, wer verprügelt Demonstranten die nicht linkisch sind .. usw usf .. es sind immer unsere eigenen Leute.

    • franz-josef
      11. Januar 2017 21:18

      Franz77: Sie haben Recht. (Noch) nicht die Neuansiedler sind es, die uns - die schon länger hier leben - vorschreiben, was wir zu denken, zu tun und zu vermeiden haben.
      Es sind "unsere eigenen Leute", die es nicht ertragen, daß "eigene Leute" auch anderer Meinung sein können und andere Ziele haben. Aber wer bestärkt und wählt diese eigenartigen Scheuklappenträger mit linkem Klappendefekt?
      Wer macht sie so sicher, trotzdem genährt sprich finanziert zu bleiben? Normalerweise wären Parteien mit so geringem Zuspruch doch längst weg vom Fenster ....

    • Franz77
      11. Januar 2017 23:00

      Freanz, Du hast es kapiert. Danke!

    • fewe (kein Partner)
      12. Januar 2017 08:30

      Den Zusammenhang verstehe ich nicht ganz. Für die Krankenkassa ist es ja egal ob es ein Club ist. Auf den Status eines Angestellten hat das keinen Einfluss. Das wäre Sache des Finanzamts.

      Ja, die Diskriminierung erfolgt primär durch "unsere" Leute. Die - hauptsächlich - Türken nutzen lediglich die Gelegenheit. Sofern es nicht so ist, dass jemand bedroht wird.

      Beliebt ist es übrigens auch, Prüfer oder Beamten einfach als Nazis ("ist es schon wieder so weit") zu beschimpfen. Das funktionert auch. Kenne ich einen Fall eines Lokalbetreibers, der zu viel vom Gehsteig belegt hatte und so auf einen Bezirksvorsteher losgegangen ist - und damit durchgekommen ist. Als Christ geht das halt nicht.

  19. Ausgebeuteter
    10. Januar 2017 11:07

    Vielleicht bin ich altmodisch, aber PRINT ist PRINT (wie beim Hausbau: ZIegel bleibt Ziegel). Trotzdem habe ich kürzlich auf eine PRESSE-Onlineausgabe umgestellt, da der Postbote immer erst am Nachmittag kam. Der Zugriff dazu ist sehr mühsam, auch wenn fpr die nächsten Monate Verbesserung versprochen wurde. Eine andere Zustellart gibt es hier in der "Einschicht" nicht. Und die PRESSE-Sonntagszeitung konnte ich immer vergessen, da ich dazu 2 mal 12 Kilometer musste dem Auto fahren müsste. Vermutlich werde ich auch einmal das Online-Abo kündigen, denn die meisten Artikel sind für alle ohnehin gratis abrufbar.

    Früher gab es an den Einfallstraßen von Wien auch Zeitungsverkäufer, wurden diese verboten?

    Und wie ist das eigentlich mit den vor den Supermärkten vorhandenen "Augustin"-Verkäufern, welche eigentlich nur Bettler sind und die genannte Zeitung als Alibi verwenden? Da muss eine Organisation dahinter stecken, denn die Leute mit Ausweis werden morgens mit dem Kleinbus abgesetzt und am Abend wieder abgeholt. Ein Zeitungsumsatz findet dabei kaum statt.

    • Pennpatrik
      10. Januar 2017 11:45

      Die Augustin-Verkäufer sind die Krallen einer kommunistischen Organisation, die vom Staat (unter Anderen von Ihnen und mir) am Leben erhalten wird. Die brauchen das Geld, das wir ihnen geben, nicht.

    • Ausgebeuteter
      10. Januar 2017 13:01

      Pennpatrik:
      Mir ist der Verein "Sand & Zeit" suspekt, auch wenn von 100%iger Eigenfinanzierung die Rede ist (http://www.augustin.or.at/ueber-uns/die-idee.html ). Ich kann es auch nicht glauben, dass alle 14 Tage ca. 30.000 Exemplare verkauft werden.

    • Ausgebeuteter
      10. Januar 2017 16:13

      Auch wenn von 450 "Bettlern" im Monat fast 50.000 Exemplare der Straßenzeitung "Augustin" verkauft werden (würden) - was ich ohnehin nicht glaube -, dann wäre dies für jeden der Verkäufer einen Monatsverdienst von zirka € 140. Dafür steht doch niemand den ganzen Tag im Freien und derzeit sogar in der Kälte. Sicher werden diese Leute auch vom Staat alimentiert, aber vermutlich macht sich die Bettelei doch bezahlt und die Zeitung dient nur als Vorwand. Arbeiten die auf der Homepage genannten Sozialarbeiter und "Journalisten" gratis?

    • fewe (kein Partner)
      12. Januar 2017 08:10

      @Ausgebeuteter: Die Rechnung stimmt insofern nicht, als die Meisten den Augustin-Verkäufern etwas geben ohne dafür eine Zeitung zu nehmen.

      Die Einnahmen von Bettlern liegen in der Dimension eines Bankdirektors.

      Vielleicht kann sich hier noch jemand an den "Lercherl" erinnern, der immer gezwitschert hat - vor etwa 30, 40 Jahren im Bereich Opernring. Der hatte damals pro Tag ca. 3000 Schilling eingenommen, hatte in Baden eine riesige Villa und ist mit einem dicken Mercedes knapp zum "Arbeitsplatz" gefahren.

      Das zweite Bombengeschäft ist Klofrau, so weit es das heute noch gibt. Eine frühere Klofrau von Schönbrunn hatte etliche Immobilien; u.a. ein Haus in der Spittelberggasse.

    • fewe (kein Partner)
      12. Januar 2017 08:17

      ERgänzung: Beide "Branchen" sind deswegen auch längst organisiert resp. reguläre Firmen. Es kommt freilich auch sehr auf den Standort an.

      Es gab einmal eine Reportage über eine Firma, die die Reinigung von Toilettenanlagen auf Autobahnraststätten übernommen hatte. Also kostenlos für den Betreiber. Die Einnahmen pro Monat pro Raststätte lagen dabei weit über 12.000 Euro.

      Der Hausmeister Blahowec beim Mundl hatte schon recht, dass er in ein Münzklosett investieren wollte ;-)

  20. HDW
    10. Januar 2017 11:02

    Die Hegemonie des persistierenden Sozialismus, von AU hervorragend auf den Punkt gebracht:
    *****************************************************************************

    "Der Selbstständige ist automatisch der Klassenfeind"

    sowohl in der realen wie in der gedanklichen Welt. In Ösistan nach 1954 der ASVG als Sublimation des Klassenkampfs (Kreisky) getragen von knapp über 50%! Als historizstischer S., beginnend bei Platon, Morus und Campanella (Popper, Shafarevic) als "Liquidation des Mehrwerts im Konsum" im Neomarxismus (Bauman)

  21. socrates
    10. Januar 2017 10:56

    Mein Mitleid mit unseren Medien ist sehr gering. Wären sie der Wahrheit verpflichtet, würde ich mir viel Zeit beim Suchen nach ihr ersparen. So verweigere ich die Medien & TV zu konsumieren.
    Eine Meldung wie diese sollte zur Nachforschung anregen, sonst muß ich es selbst machen. Wozu dann die Medien?
    Aus den USA bekomme ich mehr und bessere Berichte über Europa als von unseren Medien.
    http://www.nybooks.com/articles/2017/01/19/is-europe-disintegrating/
    Unsere sind mit dem Zerstören der Bildung und der Demokratie voll beschäftigt, was ich nicht lese.

    • socrates
      10. Januar 2017 10:59

      Die fehlende Meldung: Die niederländische Polizei hat am Samstag am Flughafen Amsterdam Schiphol die Journalisten Stefan Beck und Michel Spekkers festgenommen. Die Reporter kehrten gerade von einer Dienstreise aus dem Donbass zurück, wo sie acht Tage verbracht und sich den Absturzort des Fluges MH17 angesehen hatten. Dabei hatten Stefan Beck und Michel Spekkers weitere Wrackteile der abgestürzten Maschine aufgesammelt. Die Polizei beschlagnahmte die Funde und alle Videoaufnahmen.

    • franz-josef
      11. Januar 2017 20:52

      Ganz so , wie das bei völlig klaren und völlig unwichtigen Ereignissen eben der Fall ist.....
      ich kann das Wort "Verschwörungstheorie" wirklich nicht mehr hören.

  22. Le Monde
    10. Januar 2017 10:34

    Zu den Zeitungen

    Ich habe es hier - denke ich - schon einmal geschrieben. Auf einem Bergbauernhof im Tiroler Ötztal bin ich mit der "Tiroler Tageszeitung" (TT) und wöchentlich mit der "Tiroler Bauernzeitung" aufgewachsen. Meine Eltern hatten die „TT“ mindestens 40 Jahre im ABO. Die TT war eben damals noch eine föderalistische Zeitung für die Tiroler. Heute ist sie zu einem linken Meinungsmacherblatt verkommen. Daher habe auch ich die "TT" nach 22 Jahren storniert, ebenfalls nach 12 Jahren ABO die "Presse". Bei der "Presse" kommen immer weniger Postings durch, die Redaktion kann sich mittelfristig auch überlegen, wie eine lebhafte Diskussion auszuschauen hat. Peinlich ist es ja, wenn manchmal nur ein paar Postings zu einem brennenden Thema erscheinen. Warum dreht eigentlich die "Presse" die Postingfunktion nicht ganz ab, als eine Zensur nach Metternich vorzunehmen? Das wäre doch viel ehrlicher! Vielleicht denkt die Redaktion einmal darüber nach?

    Grundsätzlich habe ich für mich angefangen, weder den ORF zu konsumieren, noch in der 1. Klasse der ÖBB gratis irgendein ideologisch gefärbtes Flugblatt zu lesen. Ich habe es satt, mich von einer weit linken Meinungsmachertruppe belügen zu lassen. Das Totalversagen und die Märchenstunden, die die Medien uns nach der illegalen Einwanderungswelle 2015 aufgetischt haben sprechen Bände. Außerdem findet auch im Wesentlichen eine unterwürfige Hofberichterstattung statt. Dankbar müssen wir über die wirkliche Demokratie (das Internet) sein, denn wären wir alle auf den vorgesetzten „Schmarren“ der medialen Klassen angewiesen, würde es mit der Berichterstattung noch düsterer aussehen!

    • Charlesmagne
      10. Januar 2017 11:03

      Deswegen will man dem Internet ja auch wegen Verbreitung von "Fakenews" an den Kragen. Ich möchte jedoch weiterhin selbst recherchieren und entscheiden, was Irreführung ist, was hirnwäscherische Polemik, oder was ich nach gründlicher Recherche als wahr erkennen möchte.

  23. Helmut Oswald
    10. Januar 2017 10:15

    Pardautz! Was ist denn da schiefgelaufen? Na so ein Pech aber auch. Gleich gibts wieder eine neue Abgabe - Zeitungsförderungsabgabe - oder so ähnlich, wirds halt dann heißen. Und wer sie bezahlen soll ? Hat hier jemand gelacht ? Ja ... wirklich.
    Vielleicht entgehen wir durch - eine durchaus gewollte Lückenhaftigkeit - der Wehrpflicht. Dem sozialistischen Steuern- und Zwangsabgabenstaat aber entgehen wir nicht. Und wenn es ein Finanzierungsproblem für die linke Vorherrschaft in Österreich gibt, dann ist glasklar, wer zur Behebung dieses kleinen mechanischen Fehlers herangezogen werden wird. Richtig. Genau . Alle diejenigen, die jetzt noch lachen. Also, greift schon Mal in Richtung auf eure Brieftasche, Leute. Dauert bestimmt nicht lange und wir werden wieder einmal abgekocht - von diesem roten Dreckssystem.

    • Charlesmagne
      10. Januar 2017 11:03

      Wahrscheinlich wird es so laufen!!!!!!!!

    • Riese35
      10. Januar 2017 11:27

      Die Gebühr bzw. Abgabe für den Besitz einer Örtlichkeit, in der man ein Empfangsgerät aufstellen könnte, das man gar nicht besitzt, mit dem man aber, wenn man so eines besäße, die Möglichkeit hätte, den ORF zu empfangen - genannt "Haushaltsabgabe", kommt irgendwann ganz bestimmt.

      Damit die nicht gleichheitswidrig ist, wird die Höhe des Betrages so angepasst (d.h. erhöht), daß dieser auch gleich die Möglichkeit einer solchen Örtlichkeit, dort einen bequemen Lehnsessel aufzustellen, in dem man eine Zeitung aus Papier lesen könnte, wenn man so eine gekauft hätte, abdeckt.

    • Bob
      10. Januar 2017 13:52

      ***********************************

    • Bob
      10. Januar 2017 13:54

      Ich würde auch für eine Prostituiertenabgabe stimmen, da man als Mann das Gerät zu Benutzung der Damen immer bei sich trägt.

    • Stephan Hofbauer (kein Partner)
      11. Januar 2017 23:56

      Selten eine so schöne Echokammer gesehen, alle sind sich ja so einig, dass alles so furchtbar furchtbar ist - wie schön das widerhallt in der Echokammer! Nur schade, dass die Dinge eben außerhalb der Echokammer ein bisschen anders gesehen werden; und nun tschüss, ich habe genug von diesem engstirnigen Horrortrip.

    • Eva
      12. Januar 2017 15:15

      @Stephan Hofbauer

      baba!

    • Enigma47 (kein Partner)
      12. Januar 2017 18:02

      Mach' dich wieder aus dem Staub, Hofbauer! Ab in die Bobo-Grüne-Echoblase.
      Es hat dich ohnehin niemand hierher eingeladen.

    • glockenblumen
      12. Januar 2017 18:34

      @ Stephan Hofbauer

      .... und fall net.....

  24. Ai Weiwei
    10. Januar 2017 09:41

    OT: Man kann schon absehen wer der wirkliche Regent - die einflussreiche graue Eminenz - der USA sein wird: Jared Kushner - er wird Berater im Weißen Haus:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/jared-kushner-trumps-schwiegersohn-wird-berater-im-weissen-haus-14612296.html

    Dabei hatte es im Trump-Wahlkampf immer geheißen dass der die Sümpfe in der Washingtoner Politszene und in der Wallstreet angeblich trocken legen möchte. Amerika kommt vom Regen in die Traufe.

    • Rau
      10. Januar 2017 10:06

      Haben Sie auch noch andere Dinge, die Ihnen durch den Kopf gehen als Trump? Auch wenn andere hier hin und wieder OT posts hinterlassen, ergibt sich dabei immer eine gewisse Vielfalt. Dafür treten Sie doch auch ein, oder? Alternativ könnten Sie doch auch mal was zum Thema schreiben. Wäre in Ihrem Fall tatsächlich eine geradezu revolutionäre Abwechslung.

      Gewöhnen Sie sich dran. Die Dmokraten sind weg für mindestens 4 Jahre. Dafür gibts wieder ein Michael Moore Video - erfreuen Sie sich daran.

    • Pennpatrik
      10. Januar 2017 11:50

      Trump will mit Putin reden.
      Das könnte einen Krieg in Europa verhindern, der von den Clintons/Obamas vorangetrieben wurde.
      Ich habe mich vor Clinton mehr gefürchtet als vor Trump.
      Und ob sich der in den USA persönlich bereichert, ist ein innenpolitisches Problem der USA. Clinton hat es nachweislich getan.

    • dssm
      10. Januar 2017 12:43

      @Ai Weiwei
      Manchen ist wirklich nicht zu helfen!
      Zuerst einmal, wir diskutieren das wichtigste Thema nach der Zuwandererproblematik. Denn genau wegen der GKK-Prüfungen sind die Unternehmer so unzufrieden. Natürlich wer für eine sozialistische Planwirtschaft ist, den freut dies.

      Und dann noch ein logischer Fehler. Warum sollte Herr Trump nicht einen Verwandten (der er hoffentlich gut kennt) zum Vertrauten machen? Dieses Verhalten ist jedenfalls ein guter Schritt in Richtung 'politische Sümpfe trockenlegen', da eben kein Insider zum Zug kommt.

    • Ai Weiwei
      10. Januar 2017 12:50

      dssm: Von Freunderlwirtschaft und Nepotismus noch nie etwas gehört?

    • Pennpatrik
      10. Januar 2017 14:34

      @AiWeiwei:
      Sie haben keine Grundsätze. Falsch ist nur das, was der politische Gegner macht. Eigene Fehler ignorieren, Probleme des Gegners aufblasen.
      Nepotismus ist ein Merkmal des Sozialismus:
      Der ORF und die ÖBB sind berüchtigt dafür. Da reden wir noch nicht von der Gemeinde Wien.
      HabenSie dazu auch eine Meinung?

    • dssm
      10. Januar 2017 16:25

      @Ai Weiwei
      Also noch einmal.
      Sie werfen Trump vor im Wahlkampf das Trockenlegen der politischen Sümpfe versprochen zu haben.
      Und nun werfen Sie ihm vor, daß er einen Kandiaten aus der Familie, der ganz bestimmt nicht zum "Sumpf" gehört als Berater mitnimmt?

      Als Unternehmer habe ich auch lieber Leute aus dem Umfeld mit bekannten Schwächen und Stärken genommen, als Leute mit schönen formalen Zeugnissen. Trump ist auch Unternehmer und hat daher gelernt, daß Personalentscheidungen viel Geld kosten können.

    • Bodo
      12. Januar 2017 15:19

      @Ai weiwei

      Ich hatte gedacht, es würde Sie beruhigen, dass, wenn schon Soros mit Clinton gescheitert ist, der Zionist Jared Kushner ab jetzt das Sagen in den USA hat. Läuft doch toll für die Amis und die übrige Weltl!

    • Enigma47 (kein Partner)
      12. Januar 2017 18:04

      Themenverfehlung, Au WauWau.
      Geh wieder Ziegen hüten, das kannst du bestimmt besser.

  25. dssm
    10. Januar 2017 09:16

    Herrlich! Ein gute Tag beginnt mit guten Nachrichten.
    Wie halt immer kommt der sozialistische Wahnsinn früher oder später bei seinen Schöpfern an. Wir sehr leiden die Betriebe dieses Landes unter den geisteskranken GKK-Prüfungen, da geht es regelmäßig um die Frage ‚angestellt‘ oder ‚selbstständig‘? Wer sich seine WEB-Seite von einem EPU machen lässt, der muss stets fürchten, daß die Behörde hier nachträglich ein Angestelltenverhältnis sieht, auch wenn die Erstellung nur ein paar Wochen gedauert hat. Zahlreiche weitere Branchen kennen dieses Problem. Zahlreiche Konkurse von gesunden Firmen zeugen von der Wucht der Nachforderungen.

    Liebe Medienhäuser, es wird teuer werden, sehr teuer. Denn die Behörde nimmt nun an, daß die an den nunmehrigen Arbeitnehmer bezahlten Beträge ‚Netto‘ waren und der bisherige Selbstständige davon seine Sozialversicherung und Steuer bezahlt hat. Aber nein, jetzt ist dieser Betrag ‚Netto‘, also kommt zuerst die der Dienstnehmeranteil und dann auch noch der Dienstgeberanteil, das wird die Kosten verdoppeln. Natürlich dann noch rückwirkend! Und die üblichen Strafen und Versäumniszuschläge bitte auch noch! Behandelt doch die Journaille einmal wie die normalen Unternehmer, denn Recht muss Recht bleiben und für alle Gleich sein.

    • Rau
      10. Januar 2017 09:29

      http://www.heute.at/news/wirtschaft/Zu-billige-Handwerker-Nun-haften-auch-alle-Haeuslbauer;art23662,1387510

      Der Bürger wird natürlich in jeder Hinsicht geschröpft, jetzt auch noch der Häuslbauer, der sich erfrecht den Billigstanbieter zu wählen. Das vermeintlich billigere Angebot könnte ja auch Lohndumping sein.

    • Josef Maierhofer
      10. Januar 2017 10:49

      Da hat es also jetzt die Medien erwischt, die stets für diese Ideologie (= ...) schreiben und lügen.

    • El Capitan
      10. Januar 2017 10:50

      Richtig!
      Mein Mitleid mit den Medien hält sich in Grenzen, um nicht zu sagen es ist enden wollend..
      Zuerst zahlt der Staat Schutzgelder an die Kerle, dann kommt er mit dem Schlachtmesser. Fast schon Shakespeare.

      Auch dem ORF geht es nicht besonders gut. Der hat jede Menge Leiharbeiter angestellt, damit er das unter Sachaufwand verbuchen kann.

      Letztlich ist das alles nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass wir Leserinnen und Leser, Beamtinnen und Beamte, Zeitungsausträgerinnen und Zeitungsausträger usw. sagen.
      _Das_ ist wirklich wichtig, sonst nichts.

    • Riese35
      10. Januar 2017 11:42

      Lassen wir vorerst den Blick auf die Medienhäuser beiseite. dssm hat vollkommen recht. Ich verstehe auch nicht, warum um angestellt oder selbstständig so ein TamTam gemacht wird, so eine Wulst von Vorschriften und Regelungen damit verknüpft sind, die alle nur die Freizügigkeit und Produktivität beschneiden. Ob angestellt oder selbstständig, sollte höchstens ein gradueller Unterschied sein, den Staat einen Dreck angehen und nur eine Sache zwischen den beiden Vertragsparteien sein. Welchen sachlich gerechtfertigten Unterschied das z.B. für die Sozialversicherung macht, leuchtet mir nicht ein.

    • Riese35
      10. Januar 2017 12:05

      Da faseln unsere Machthaber von Freizügigkeit in der EU, und innerhalb Österreichs werden jetzt Mauern und Grenzzäune in einer Intensität und Unüberwindbarkeit errichtet, wie es sie zu Zeiten vor der EU gar nicht gegeben hat: Scheinselbstständigkeit, Registrierkassen, Barrieren zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen etc. Jede neue Vorschrift und Reglementierung schafft neue Grenzen und errichtet unüberwindbare Zäune. Die Gegner eines vereinten Europas sind unsere Machthaber!

    • dssm
      10. Januar 2017 12:25

      @Riese35
      Rechnen wir!
      Erstellung der besagten WEB-Seite durch einen nebenberuflich selbstständig tätigen Studenten. Kalkulierte Arbeitszeit 200 Stunden über rund drei Monate verteilt. Festes Entgelt € 6.000 (=€ 30/h).
      Sie buchen diesen Betrag als 'Fremdleistung' ein. Der Student macht zwei solcher Aufträge pro Jahr (er muss ja schließlich auch ein Studium absolvieren), hat also 12.000 Umsatz (also keine Einkommens- und Umsatzsteuer). Als 'neuer Selbständiger' zahlt er rund € 3.000 an die SVA. Es bleiben ihm 9.000.

    • dssm
      10. Januar 2017 12:31

      @Riese35
      Und jetzt kommt die GKK-Prüfung. Die stellt ein Angestelltenverhältnis fest. Also wird der Student rückwirkend für drei Monate Ihr Angestellter. Die € 6.000 sind jetzt netto. Der Student kann sich die rund 3000 von der SVA zurückzahlen lassen, für einen Kleinunternehmer viel Geld! Sie als Unternehmer zahlen jetzt (ohne Strafe und Zuschläge!) rund € 7.000 nach. Der zweite angenommene 'Arbeitgeber' ebenfalls. Macht also anstatt von 3000 bei der SVA jetzt 14.000 bei GKK und Finanzamt (Lohnsteuer).
      Dazu dann noch Strafen und Zuschläge!

    • dssm
      10. Januar 2017 12:36

      @Riese35
      Ich hoffe jetzt ist klar in welchem Drecksstaat wir leben. Denn die Journaille hat ja vorsätzlich diese Gesetze missachtet, wenn auch mit 'Zustimmung' der SPÖVP (aber hallo, Gesetze sollten für alle gleich gelten).
      Den typischen Unternehmer trifft es oft unvorbereitet. Da wir eine Fremdleistung eingekauft, dann wird das Projekt aber größer oder komplizierter und schon ist man illegal. Da meist wenn ein Projekt komplizierter wird, man selber Stress hat, beachtet man die Konsequenzen zu wenig. Der Konkurs kann die Folge sein! Aber andererseits, wenn der Unternehmer anstatt seiner Arbeit nachzugehen und die Kundenwünsche zu befriedigen, dauern beim Juristen, Lohnverrechner und Steuerbe

    • Riese35
      10. Januar 2017 18:20

      @dssm: Danke für die drastische, konkrete Darstellung. Die Sauerei ist, daß zwischen diesen beiden "Varianten" ein derartiger Unterschied besteht. Und dabei haben Sie nur die GKK-Seite beleuchtet.

      Wodurch soll so ein durch das Gesetz herbeikonstruierter Unterschied gerechtfertigt sein? Wozu gibt es überhaupt diese Unterscheidung "selbstständig" und "angestellt"? Meines Erachtens müßten die Gesetze so sein, daß sowohl einer Krankenversicherung, Sozialversicherung, Krankenkasse als auch der Steuer das völlig egal sein müßte, da meines Erachtens durch nichts gerechtfertigt. Warum gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Lohnsteuer und Einkommenssteuer? Wie kann das gerechtfertigt werden?

    • Riese35
      10. Januar 2017 18:33

      @dssm: Ich sehe dafür keine Rechtfertigung. Egal ob angestellt oder selbstständig. Man bekommt Bruttolohn oder einen vertraglich vereinbarten Betrag. Für die Steuer dürfte meines Erachtens nur dieser Wert maßgeblich sein. Ebenso für die Sozialversicherung, wobei dort noch ev. Risken hinzuzurechnen sind. Ich sehe auch keine Rechtfertigung in der begünstigten Besteuerung eines 13. und 14. Monatsgehalts.

      Ginge es nach mir, würde ich das alles, Steuer, Sozialversicherung etc. radikal vereinfachen und vereinheitlichen, sodaß zwischen angestellt oder selbstständig kaum mehr ein Unterschied besteht. Dann bestünde auch kein Anlaß für GKK-Spitzel mehr.

    • Riese35
      10. Januar 2017 18:47

      @dssm: In der aktuellen Arbeitswelt verschwimmt ja der praktische Unterschied immer mehr, gerade auch in Ihrem Beispiel. Der herbeikonstruierte Unterschied dient nur der Finanz und Sozialversicherung als Melkkuh und hindert Innovation. Anstatt Barrieren abzubauen, baut man bei uns neue auf, wo noch keine sind.

      Ich habe einst einen Income Tax Refund beim IRS in den USA gemacht. Ich erinnere mich nicht, danach gefragt worden zu sein, ob ich angestellt oder selbstständig gewesen wäre. Was war das Einkommen? Deductables? Und dann die Steuer selbst ausgerechnet. Das war's. Im Prinzip sehr einfach und leicht durchschaubar. Das fördert Innovation und Unternehmertum.

    • Riese35
      10. Januar 2017 18:59

      @dssm: Generell und abstrakt gesehen, halte ich jede Unstetigkeit im Verlauf eines wirtschaftsrelevanten Parameteres für schädlich: kleiner Unterschied in den Voraussetzungen, aber gravierende Folgen. Das baut Barrieren auf und hemmt.

      Eine solche Unstetigkeit ist die Kategorisierung ob selbstständig oder angestellt.

      Bei der Grunderwerbssteuer hat man vor einem Jahr erst solche Unstetigkeiten neu eingeführt, indem man diese nicht mehr linear berechnet. Daher ist das Ergebnis nicht mehr das gleiche, ob man zuerst die Erbteile addiert und dann die Erbschaftssteuer von der Summe berechnet, oder ob man die Erbschaftssteuer auf jeden Erbteil berechnet und dann die Steuerbeträge addiert.

    • Riese35
      10. Januar 2017 19:06

      Also braucht man komplizierte Regelungen, wann erstere und wann letztere Methode zur Anwendung kommt. Z.B. gibt es im Gesetz zur Grunderwerbssteuer eine 5-Jahresfrist. Ob die Eltern innerhalb dieser Frist sterben oder nicht, kann eine enorme Summe, zig-tausende Euro bei der Grunderwerbssteuer, ausmachen. Stirbt der 2. Elternteil nur ein paar Sekunden nach Mitternacht, verringert sich die Grunderwerbssteuer.

      Wozu solche gesetzliche Regelungen? Wie rechtfertigt man so ein Gesetz? Hätte man die Steuer wie früher linear berechnet, wäre das alles überflüssig, weil das Resultat dasselbe wäre.

    • Zraxl (kein Partner)
      12. Januar 2017 15:07

      @dssm
      Den Medienhäusern wird gar nichts passieren. Es wird keine Nachzahlungen oder sonstwas geben und wenn irgend ein Gerichtshof Manderl macht, dann wird man halt ein Verfassungsgesetz beschließen (sowie bei den Taxlern etcudgl.)

      Natürlich ist die GKK ein wichtiger Versorgungsplatz für Parteifreunde und die aufwändigen Weihnachts-, Geburtstags- und sonstigen Feiern wollen auch finanziert sein, aber wenn das Geld nicht reicht, wird man halt Beiträge "anpassen" müssen.

      Bitte wir leben in Österreich! Da muss man die staatstragenden Institutionen schon anders behandeln als das Gsindel aus der Privatwirtschaft, das tw. nicht einmal ein einfaches Parteibüchel hat und nix an die Partei spendet.

  26. simplicissimus
    10. Januar 2017 09:12

    Auch ich habe die gross ausgebreitete Die Presse am Fruehstueckstisch genossen. Zu glauben, dass dies so bleiben wird, ist allerdings nostalgisch. Unsere Generation wird von der elektronischen abgeloest und in der haben fast nur mehr Online-Medien eine Ueberlebenschance.
    Die Papierenen werden also frueher oder spaeter aussterben wie die oeffentlichen Telefonzellen.

    Die Online-Krone zeigt zumindest eine gewisse Kritik an der Immigrationspolitik durch Berichterstattung mit wenig Verschleierung der Tatsachen. Ein solcher Eindruck entsteht jedenfalls im Vergleich zu anderen Medien. Schade, wenn es die Online-Krone nicht mehr gaebe.
    Um die Presse waere es aus kulturellen Gruenden zwar schade, jedoch muss sie aus Hinsicht auf die an die pc angepasste schaebige Verhaltensweise boykottiert werden.

    Im Spiegel fand ich eine Jubileumsnummer, die geradezu weinend die Kritik an den MEdien und den Zulauf zur AFD bejammert. Strotzend vor Widerspruechen, Vorurteilen gegen die Gottseibeiunse AFD, FPOe, Le Pen, Wilders und gleichzeitig die fehlgeleitete POlitik der letzten Jahrzehnte zugebend. Und diejenigen, die die Luegenpresse als das bezeichnen (auf Grundlage klar erkennbarer Offensichtlichkeiten), was sie ist, waeren selber Luegner.
    Schizophren.

    Frueher hatte ich Die Presse und Spiegel gelesen, ich war durchaus offen, mir Standpunkte der linken Reichshaefte ernsthaft anzuhoeren. Vor 10 Jahren war es jedoch meine letzte Presse.
    Und seit dieser Woche mein letzter Spiegel. Vom trotzigen unbequemen Wahrheitsblatt (nach eigener Definition) zum einem waschlappigen Schizo-Blattl, nein danke.

    • Rau
      10. Januar 2017 09:34

      Am Internet alleine liegt es nicht. Es gibt noch Magazine, die Leser gewinnen, statt zu verlieren. Es liegt auch daran, dass Internetblogger, viele davon aus Idealismus mit spärlichen Werbeeinnahmen durch Banner- und Partnerlinks oft mehr leisten als die ehrenwerten "System - Journalisten" der Tages- und Wochenblätter. (Das Profil war ja auch mal eine Zeitung, die man lesen konnte - lang ist's her)

    • El Capitan
      10. Januar 2017 10:56

      Der SPIEGEL der Jahreswende ist tatsächlich lesenswert.
      So eine larmoyante Nummer habe ich noch nie gesehen.
      Ein ganzes rotrandiges (!) Blattl voll von Selbstmitleid.

      Irgendwie habe ich zwischen den Zeilen die Götterdämmerung einer ganzen Branche herausgelesen.

    • simplicissimus
      11. Januar 2017 05:43

      Richtig, El Capitan, es liest sich wie ein Abgesang. Ploetzlich finden sich die linken Revoluzzer als Verteidiger eines verknoecherten leicht geriatrischen Establishments wieder.

    • haro
      11. Januar 2017 20:37

      "Um die Presse waere es aus kulturellen Gruenden zwar schade"

      Da bin ich anderer Meinung.

      Die Presse ist leider schon lange kein christlich-konservatives Blatt mehr sondern bezahlt mehrheitlich linke Schreiberlinge. Die Leit(!)artikel werden neuerdings immer öfter von einer türkisch (-islamischen?) Migrantin geschrieben ... für die kulturelle Wende ist anscheinend vorgesorgt...

    • Undine
      12. Januar 2017 21:26

      @simplicissimus 05:43

      Und den typischen Vertreter dieser Spezies haben wir dank 53% gedankenloser Wähler nun in der Hofburg hocken!

  27. Josef Maierhofer
    10. Januar 2017 09:08

    Das gleiche Theater wie es für die Lektoren an den Fachhochschulen abgeführt wurde zum Schaden der Fachhochschulen und Studenten, auch da ging es um das (theoretische) Vertretungsrecht. Ich habe damals als Gewerbetreibender dann 35 000,- Euro Sozialversicherung zurück bekommen, da ich die auch für meine Tätigkeit an der Fachhochschule bezahlt habe über 14 Jahre hinweg, so lange haben die Prozesse gedauert.

    Da sage noch einer, die Gewerkschaften wären nicht die Zerstörer Österreichs und der österreichischen Gesellschaft samt ihren linkshörigen Politikern in der Regierung (den Regierungen).

    Was die schon an Leid und Zerstörung angerichtet haben, geht auf keine Kuhhaut mehr. Dabei geht es immer um linke Organisationen, Gewerkschaft, Gebietskrankenkasse, Verwaltungsgerichtshof, ... und was das alles an Geld verschlingt bei den Beamten dieser Gremien, es sind Milliarden, ausgegeben für Volkszerstörung, Gesellschaftszerstörung, aber für Ideologie (=...) (gegen Österreich oder zum Schaden von Österreich).

    Ich bin für einfache, klare Gesetze ohne Ausnahmen und Sonderregelungen, ich bin für Sparen und für Verwaltungsreform, wir brauchen wirklich nicht alles verwalten.

    Ich bin gegen das Parteiendenken, was ja ÖBG und Gebietskrankenkasse volks- und gesellschaftszerstörend hier an den Tag legen, ich bin für eine neue Politik und für die Umsetzung der Vereinfachungsvorschläge der FPÖ, die ja die Pensionsrettung über eine Verwaltungsreform durchführen will, ich bin gegen die Linksideologie (= ...).

    Werte Genossen !

    Ohne die Unternehmer würde es keine Arbeitnehmer geben, habt Ihr das schon kapiert ? Oder werdet Ihr das nie kapieren ? Ich bin gegen die 'Sozialpartner' in der heutigen Form, da dies für mich nur eine künstliche Gegnerschaft Arbeitgeber-Arbeitnehmer erzeugt, obwohl sie im gleichen Boot sitzen und nur zusammen als gemeinsame Wirtschaft Leistungen schaffen können zur Rettung Österreichs. Und was tut Ihr da ? Ich nenne es einfach Ideologie reiten, Macht spielen, sich selbst Bedienen, die Klientel bedienen, Verantwortungslosigkeit und dazu zähle ich auch Eure Politiker, die das per Gesetzesbeschluss dann durchdrücken, weil die Koalitionspartner versagen oder die einfach gefärbte Richter in Euren linken Verwaltungsgerichtshof setzen.

    Ihr seid es, die Österreich unfinanzierbar macht, Ihr seid es, die zusätzlich 'Fachkräfte' ins österreichische Sozialsystem rufen und dieses auch bald krachen lässt, Ihr seid es, die das Pensionsantrittsalter auf dem Gewissen haben, Ihr seid die Zerstörer Österreichs. Und Ihr lügt in den Medien, das kommt noch verschärfend hinzu.

    Wer von Euch neben Ideologie (= ...) noch denken kann, der wird mir recht geben müssen.

    • dssm
      10. Januar 2017 09:19

      Warum soll es ohne Unternehmer keine Arbeitnehmer geben? Ganz im Gegenteil, ohne Unternehmer gibt es nur noch Arbeitnehmer.

    • Josef Maierhofer
      10. Januar 2017 09:44

      @ dssm

      Ha, ha, ha. Vor einigen Jahren habe ich hier geschrieben, wir werden noch den Tag erleben, wo es hier nur noch Beamte geben wird ... Na, dann Glück auf, bald sind wir dort angelangt.

      Ja, Ideologie ist Idiotie.

    • logiker2
      10. Januar 2017 14:56

      @Josef Maierhofer, **********!

    • Riese35
      10. Januar 2017 20:43

      Ohne Unternehmer bleibt aber nur mehr ein einziger Arbeitgeber übrig: der Staat. D.h. alle sind Arbeitnehmer des Staates.

      Nächste Konsequenz: Preise regeln sich nicht mehr durch Angebot und Nachfrage, denn es fehlt ja auf der Gegenseite der freie Unternehmer, sondern müssen vom Staat festgesetzt werden. Die Verteilung der Wirtschaftsgüter kann also nur mehr nach Quoten durch Zuteilung erfolgen.

      Nächste Konsequenz: Wenn die Verteilung durch Quoten statt nach Bedarf erfolgt, erfolgt auch die Produktion nach Quoten. Wir sind beim Wirtschaftsplan.

      Jedem, der den realen Sozialismus erlebt hat, kommt das alles so bekannt vor. Ihm ist auch vollkommen klar, auf welches Ziel solche Denkansätze ..

    • Riese35
      10. Januar 2017 20:45

      ... hinsteuern. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die einst sozialistischen Staaten den EU-Machthabern nicht auf den Leim gehen oder es zumindest (noch) versuchen.

  28. Bob
    10. Januar 2017 08:59

    Mein Mitleid mit den Zeitungen ist begrenzt. Wer hat uns durch das linke Geschreibsel in eine Parteiendiktatur geführt, anstatt wertfrei zu berichten? Wer belügt oder verschweigt ständig? Wo ist heutzutage eine Qualitätszeitung die es Wert ist sie zu lesen?

  29. El Capitan
    10. Januar 2017 08:50

    Gelegentlich habe ich für Volkshochschulen Vorträge gehalten, einmal habe ich ein EDV-Seminar geleitet.
    Freiberuflich, Honorar versteuert. Einkommensteuer, eh klar.

    Dann kam die Gebietskrankenkasse und wollte mich und andere zu Angestellten umpolen. Die haben nicht locker gelassen, diese Wegelagerer. Dass ich schon versichert bin und sogar eine private Zusatzversicherung habe, war ihnen wurscht.

    Dum Attacke konnte die VHS abwehren, aber ich habe Schluss gemacht.

    Ich habe daraus den Schluss gezogen, dass unser Staat keine Ruhe gibt, bis er alle zu Leibeigene gemacht hat.

    Was die Zeitungen betrifft, so bin ich auch für Meinungsvielfalt. Sehr sogar. Wo aber ist die in Österreich? In den Medien gibt es keine mehr. Mental können Intellektuelle nur überleben, wenn sie die NZZ lesen.

  30. Leopold Franz
    10. Januar 2017 08:39

    Zunächst wundert es mich, dass dieses Thema offensichtlich unter einer beiderseits funktionierenden Geheimhaltung diskutiert wird. Für mich ist es zumindest neu.
    Was wird passieren? Verteilungsminister Drozda wird die schon angedachte Erhöhung der Presseförderung zur Erhaltung der bunten Vielfalt der österreichischen Qualitätszeitungen vervielfachen. Die Lügenpresse wird dieses Angebot gerne annehmen und dankbar noch unverschämter und politisch korrekter werden. Allfällige missliebige online Kommentare werden noch schneller entfernt und der zu schaffenden Wahrheitsbehörde angezeigt. Für die Gratisqualitätsblätter werden noch mehr Wälder gerodet. Dem ORF und seinen betuchten Chefs und Mitarbeitern ist das nach der inszenierten Erhöhung der Gebühren durch den Stiftungsrat wurscht.

  31. Pennpatrik
    10. Januar 2017 08:14

    Sozialismus führte zu Mangel, führt zu Mangel, wird zu Mangel führen.
    Es muss Schluss sein mit den Markteingriffen.
    Totaler Förderungsstop für alle Medien ist die einzige Lösung.

  32. brechstange
    10. Januar 2017 08:13

    Sicher gibt es ein Vertretungsrecht.

    Da gibt es einen Fall, wo die Frau einen Zeitungszustellvertrag hat aber keinen Führerschein. Der Mann hat eine geringfügige Beschäftigung und liefert für seine Frau die Zeitungen aus. So können Sozialleistungen "optimiert" werden. Eine richtige Anstellung lehnt der Mann ab, weil dann die Sozialleistungen wegfallen.
    Mit einem Wort: Ein richtiger Saustall.

  33. Politicus1
    10. Januar 2017 08:11

    und wieder ein Tagebuchartikel, den es sich lohnt, ihn noch vor dem ersten Schluck Kaffee zu lesen. Bravo und danke!

    Drei Anmerkungen dazu:
    1) In den USA funktioniert die frühmorgendliche Zeitungszustellung vor die Wohnungs- oder Haustüre bestens. Das bringt den highschool-kids auch ein willkommenes kleines Taschengeldeinkommen.

    2) Die Zahl der hauptberuflich und fix angestellten Journalisten in den österreichischen Redaktionsstuben wird stetig kleiner. Viele Journalisten sind Selbständige, die auf geringer Honorarbasis Beiträge abliefern, aber keine wirkliche corporate identity mit dem Blatt entwickeln können.
    Ein paar permanent angestellte Redakteure müssen den Laden schupfen, was hauptsächlich in copy and paste von APA-Artikeln besteht.
    Die Zeiten, wo Ressortchefs oder gar Chefredakteure von Format selbst bei Pressekonferenzen anwesend waren, sind endgültig vorbei. Ein APA-Vertreter und ein paar Publizistikstudenten bilden heutzutage in der Regel die Staffage und Füllpublikum als 'die Presse'.

    3) Sehr treffend Dr. A.U.s Hinweis auf die Online-KRONE. Die ist meiner Meinung nach wirklich gut und stets hochaktuell gemacht. Mit vollen Berichtsinhalten, v.a. was ausländische Gäste uns an Dankbarkeiten erweisen ...

    • Charlesmagne
      10. Januar 2017 10:49

      Wäre die Papierkrone ähnlich aufgestellt hätten wir jetzt einen "Nichtraucher" anstatt eines "Kettenrauchers" in der Hofburg. Und dieser Makel ist noch der geringste am Neuen.

    • Ausgebeuteter
      10. Januar 2017 11:12

      Ich finde auch die Nachrichten auf orf-online wesentlich besser (objektiver?), im Vergleich zu den vorgesetzten TV-Nachrichten bzw. Radiojournalen.
      Trotzdem: Holzauge sei wachsam.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      12. Januar 2017 08:32

      einen "Nichtraucher" anstatt eines "Kettenrauchers" in der Hofburg...

      Gratuliere, darauf kommt es an. Fast so sinnvoll wie die Frage nach dem Frauenanteil im Management, oder ob ein Schwuler dabei ist.

  34. teifl eini!
    10. Januar 2017 07:27

    es stimmt: als Unternehmer gilt man als Paria.

    Ich glaube aber nicht, dass der ÖGB die alleinige treibende Kraft hinter solchen VwGH-Urteilen ist. Es sind vielmehr die Sozialversicherungen und Finanzbehörden und zwar aus rein pekuniären Gründen im Zuge von Betriebsprüfungen.

    Der irre (Kosten-)unterschied der Abgabenbelastung zwischen Angestellten und Selbständigen macht es ja für Unternehmen so attraktiv, Angestellte in die Scheinselbständigkeit zu treiben. Gerade die Medien sind darin Weltmeister; neben dem Bau.

    Und mal ehrlich gefragt: wo soll denn der Unterschied zwischen einem Zeitungsausträger und einem Briefträger liegen? Es liegt der Verdacht sehr nahe, dass Dichand seinerzeit einen juristisch nicht haltbaren Deal abgeschlossen hat und die Finanzbehörden bzw. SV jahrzehntelang nicht hinschauen durften.

    Die Wurzel solcher Tricksereien auf Unternehmerseite vs. überschießende Auslegungen in Richtung Unselbständigkeit durch die Behörden andererseits, sind die unzähligen Unterschiede im Steuer- und Sozialversicherungsrecht, die zw. Angestellten und Selbständigen bestehen: angefangen von den SV-Sätzen, über die Sonderzahlungen, zu den Arbeitszeitengesetzen bis zum leidigen Kilometergeld.

    Schuld am entsprechenden Gesetzesdschungel sind - abgesehen von der notorisch schlechten Legistik - natürlich die Sozialpartner, ÖGB und die Klientelpolitik der rot-schwarzen Mafia.

    PS: als mündiger Angestellter brauche ich die Bevormundung seitens AK und ÖGB nicht. Wenn ich von Zeit zu Zeit länger als 10 Stunden am Tag oder mehr als 50 Stunden die Woche arbeiten will, dann möchte ich das mit dem Dienstgeber frei vereinbaren können. Leider wird das mehr und mehr verunmöglicht. Das hat mich schon jede Menge Stress und zusätzliche Zeitausgleichtage gekostet.





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