Das neue Ende der liberalen Demokratie in Europa

Autor: Leo Dorner

Im Gesundheitsmuseum

Autor: Silvio Pötschner

Eigentum, Notwehrrecht und Täterschutz

Autor: Andreas Tögel

Wöginger-Urteil: Geschenk an faule Politiker

Autor: Willi Sauberer

Elektrostahlerzeugung in Österreich

Autor: Gerhard Kirchner

Benebelte Erben

Autor: Silvio Pötschner

Freiheitsbeschränkung: Ein Anlass findet sich immer

Autor: Andreas Tögel

Kapitalismus: Leistungen, Herausforderungen, Perspektiven

Autor: Martin Rhonheimer

Im Labyrinth der Genderwissenschaften

Autor: Silvio Pötschner

Den ORF kann nur noch eine Neugründung retten

Autor: Christian Klepej

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Die amerikanischen Wahlen müssen wiederholt werden

Zumindest wenn es nach dem österreichischen Verfassungsgerichtshof geht.

Denn auch bei dieser amerikanischen Wahl werden längst Ergebnisse von Ostküste-Bundesstaaten ganz offiziell bekannt sein, während im Westen noch gewählt wird. Auf Grund dieser Ergebnisse wird es in Amerika neben Exit-Polls auch erste Hochrechnungen geben. Dennoch sieht niemand in ganz Amerika deswegen das geheime oder gleiche Wahlrecht gefährdet.

Der österreichische Verfassungsgerichtshof in seiner Ahnungslosigkeit und Weltfremdheit hat hingegen in dem Umstand, dass hierzulande schon einzelne Gemeindeergebnisse bekannt sind, während in den Städten noch gewählt wird, einen Hauptgrund gesehen, die Präsidentenwahl wiederholen zu lassen. Dabei nehmen die Amerikaner zu Recht für sich in Anspruch, ebenso geheime, gleiche und persönliche Wahlen durchzuführen wie Österreich.

Man darf ja gespannt sein, was hierzulande der VfGH tun wird, wenn auch beim nächsten Versuch einer Präsidentenwahl am 4. Dezember einzelne Gemeindeergebnisse bekannt werden, obwohl anderswo noch gewählt wird. Und wenn dann auf Grund dieser Ergebnisse ebenfalls schon am Nachmittag Hochrechnungen angestellt werden und in Sozialen Netzen kursieren.

Quelle der zugrundeliegenden Daten wird halt diesmal nicht das offizielle Innenministerium sein, sondern Parteisekretariate in Bund und Ländern – die ja aus jedem Sprengel von ihren Beisitzern sofort alle Daten bekommen! – sowie Exitpolls. Das lässt sich einfach nicht verhindern. Vor allem,  weil es ja auch keine Strafsanktion dahinter gibt.

Der einzige Unterschied: Diese Quellen werden möglicherweise unseriöser sein als das Innenministerium. Cui bono?

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung