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VW, Apple, Soros und die Deutsche Bank: Ein Wirtschaftskrieg – und kein TTIP

Die Deutsche Bank steht in den nächsten Tagen im Zentrum des gefährlichsten Bank-Dramas seit dem Lehman-Crash im Jahr 2008. Das Drama spielt sich aber auf noch viel mehr Ebenen ab als Lehman und ist daher noch explosiver. Denn hinter der Krise stehen erstens: große Fehler der Bank selber. Zweitens: die katastrophalen Auswirkungen der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Drittens: die Schwüre der deutschen Regierung, kein Steuergeld zur Rettung der Bank auszugeben. Viertens: die offensichtlich wieder einmal  nicht gerade positive Rolle des Großinvestors George Soros. Und fünftens: das Eskalieren eines heimlichen, nie erklärten, aber umso heftiger gewordenen Wirtschaftskriegs zwischen Europa und den USA.

Bleiben wir bei dieser Dimension der Deutsche-Bank-Krise. Die europäisch-amerikanische Eskalation ist extrem beunruhigend. Auch wenn es alle leugnen, so besteht zwischen den Fällen VW, Apple und Deutsche Bank ein enger Zusammenhang. Kaum bedroht die EU Apple (und damit automatisch auch andere amerikanische Konzerne) mit der gigantischen Forderung, an Irland 13 Milliarden Steuern nachzuzahlen – obwohl Irland diese Steuern gar nicht haben will –, wird die Deutsche Bank von einer ebenso gewaltigen Forderung des US-Justizministeriums in Existenznöte gebracht, an die USA eine Strafe von 12 Milliarden Euro zu bezahlen. Das aggressive Verhalten der EU-Kommission im Fall Apple war wiederum offensichtlich eine Retourkutsche auf das aggressive Verhalten der USA gegenüber VW.

Alle drei Mega-Causen sind von kaum bemäntelten chauvinistischen Untertönen begleitet. Auch wenn es keine Regierung zugeben will: Es herrscht ein transatlantischer Wirtschaftskrieg, der immer mehr eskaliert. Wie vor dem ersten Weltkrieg hat zwar niemand wirklich einen solchen Krieg gewollt. Es haben sich aber mehrere undurchdachte Einzelaktionen zu einem gefährlichen Gebräu vermischt.

Niemand soll glauben, dass auch nur in einem einzigen dieser Fälle rein objektive Rechtsmaßstäbe für diese Eskalation gesorgt hätten, an denen man ja nichts ändern könne. Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, dass das nicht so ist:

  • Erstens zeigt die ganze Rechtsgeschichte, dass es wirklich objektives Recht gar nicht gibt, dass es neben vielen anderen Filtern, die die Objektivität eines Richters trüben, auch immer die nationale Brille gibt, durch die jedes Gericht schaut. Wahrheit, Objektivität, absolute Gerechtigkeit gibt es vielleicht im Jenseits. Auf Erden agieren zwangsläufig immer nur Menschen mit ihren Unvollkommenheiten, Stereotypen und nationalen Identitäten. Was umso schlimmer wiegt, wenn die Richter (beziehungsweise die agierenden Beamten) in einem Streit zu einer von zwei Parteien gehören.
  • Zweitens ist unbestreitbar, dass das Vorgehen der US-Regierung und die drohende Judikatur amerikanischer Gerichte viel wohlwollender wäre, wären VW und Deutsche Bank amerikanische Konzerne. Ebenso würde sich die EU-Kommission ganz anders verhalten, wäre Apple ein europäisches Vorzeigeunternehmen.
  • Drittens machen gerade die allerletzten Entwicklungen in der Causa Deutsche Bank eindeutig, dass es da keineswegs um zwangsläufige und objektive Folgen von Gesetzen gehen würde, die für alle gleich sind: Denn die US-Regierung hat mit einem Strich über Nacht die Straf-Forderung gegen den deutschen Bankriesen auf kaum mehr als ein Drittel reduziert. Das zeigt: Hier geht es zu wie auf einem orientalischen Basar, auch wenn das Drittel noch immer sehr viel ist.

Man kann vorerst nur rätseln, warum die Strafdrohung so plötzlich so stark abgemildert worden ist. Mag sein, dass die amerikanische Politik erkannt hat, dass auch die USA schwer beschädigt würden, wenn die Deutsche Bank umgebracht wird. Oder sei es, dass die deutsche Regierung (von der EU-Kommission ist das wohl weniger zu erwarten) hinter den Kulissen Washington klargemacht hat, dass sie das Vorgehen gegen die Bank als extrem unfreundlichen Akt ansieht und mit anderen unfreundlichen Aktionen zu beantworten plant.

Diese vorläufige Reduktion der angedrohten Strafe ist derzeit jedenfalls der einzige Aspekt, der noch Hoffnung auf einen späten Sieg der Vernunft macht. Wobei freilich die kaskadenartigen Folgen der orbitanten ersten Strafandrohung schon irreversibel eingetreten sind.

Schiedsgerichte sind notwendiger denn je

Diese drei Großfälle machen deutlich, wie dringend notwendig die Schaffung unabhängiger Schiedsgerichte für Wirtschaftsstreitigkeiten gerade zwischen der EU und den USA wäre. Nur solche Schiedsgerichte könnten wieder das notwendige Vertrauen schaffen. Nur die Entscheidungen von unabhängigen Schiedsrichtern aus nicht direkt involvierten Drittstaaten könnten dazu führen, dass es statt eines Wirtschaftskriegs wieder glaubwürdige Lösungsversuche ohne nationale Schlagseite oder gar Ressentiments geben kann.

Die Anti-TTIP-Argumentation auf Intelligenzniveau Christian Kern (mit vielen Nachplapperern auch auf der politischen Rechten) spricht immer davon, dass durch die Schiedsgerichte „demokratische Rechte“ ausgehebelt würden. Aber in Wahrheit sind genau diese demokratischen, also politischen, also parteipolitischen, also ressentimentgeladenen Dimensionen die Ursachen des Problems. Genau sie verhindern eine ruhige Lösung.

Handelskriege lassen sich nur durch Abbau von Emotionen, durch möglichst unabhängige Sachlichkeit entschärfen. Nicht durch parteipolitisch motivierte „demokratische“ Scharfmacher, die jeweils die eigene nationale Justiz in Stellung bringen. Die Attacken auf VW, Apple und die DB zeigen, wie sehr sich derzeit nationale politische Interessen und Ressentiments austoben.

Seit der Eskalation im europäisch-amerikanischen Wirtschaftskrieg muss sich jedes Unternehmen dreimal überlegen, auf der anderen Seite des Atlantiks zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen oder sich sonstwie transatlantisch zu engagieren. Jedes Management muss damit rechnen, dass eines Tags politisch („demokratisch“) motivierte Aktionen gegen ihr Unternehmen stattfinden. Dass man daher vielleicht besser auf ein Engagement verzichtet. So wie man ja auch aus vielen Drittweltstaaten genau wegen dieser Rechtsunsicherheit draußenbleibt.

Wohlgemerkt: Das alles heißt nicht, dass Deutsche Bank oder VW keine objektiven Fehler und Unkorrektheiten begangen hätten. Aber wenn jetzt beispielsweise jeder amerikanische Käufer eines VW-Dieselautos viel besser für die (den Autofahrer selber in Wahrheit gar nicht belastenden) Abgasmanipulationen entschädigt wird als Käufer in Europa, dann zeigt das schon deutlich, wie nationalistisch geprägt derzeit Recht angewendet wird. Auch die Deutsche Bank wird in den USA für ihre Delikte viel strenger und eben existenzbedrohend bestraft als in Europa. Ebenso hat das Vorgehen der EU gegen Apples Steuerabkommen mit Irland einen massiven antiamerikanischen Hautgout.

Was wäre mit Trump und Le Pen?

Ohne in die medienübliche Hysterisierung ob der demnächst bevorstehenden Wahlen verfallen zu wollen, so ist doch klar: Wenn schon die jetzigen Regierungen ein solches Schlamassel angerichtet haben, dann dürfte ein Präsident Trump oder eine Präsidentin Le Pen mit ihrer jeweils betont nationalen Interessenpolitik schon gar nicht zu einer Entschärfung imstande sein.

Es wäre für uns alle eine Katastrophe, wenn in den nächsten Jahren die Wirtschafts- und Rechts-Räume nicht zusammenwachsen würden, sondern auseinander. Das droht aber auch ohne Trump und Le Pen.

Die Deutsche Bank kann keine internationale Großbank bleiben – derzeit zählt sie noch zu den weltweit sechs wichtigsten Banken –, wenn sie in Amerika nicht mehr aktiv ist. Die Notwendigkeit einer Präsenz auf dem amerikanischen Finanzplatz haben in früheren Jahren etwa auch schon die beiden Schweizer Großbanken teuer erfahren müssen. Gerade Industrienationen brauchen starke Banken, die sie bei ihrem globalen Engagement mittragen.

Auch VW wäre in Existenzproblemen, wenn es auf den amerikanischen Markt verzichten müsste. Und ohne Apple und Google wären viele Europäer – Konsumenten wie Unternehmer – viel schlechter dran. Umgekehrt profitieren aber natürlich auch die Amerikaner in vielerlei Hinsicht von den transatlantischen Aktivitäten.

Der Ruf nach staatsunabhängigen Schiedsgerichten für solche transatlantischen Wirtschaftsstreitigkeiten bedeuten natürlich keinesfalls, dass Unternehmen privilegiert werden sollen. Es bedeutet aber die klare Notwendigkeit von überall und für alle gleichen, von Anfang an klar festgelegten Spielregeln und Rahmenbedingungen. Ohne nationale („demokratische“) Verzerrungen, Ressentiments, Racheaktionen. Ohne die Möglichkeit, dass ein Land zuerst Firmen und ihre Investitionen  anlockt und hereinholt – und dann ausraubt.

Zu dieser zentralen Problematik eines eskalierenden Wirtschaftskriegs kommen im Fall der Deutschen Bank auch noch etliche andere schwierige Ebenen. Das ist die ganze Reihe von strafwürdigen und in Deutschland auch schon vielfach bestraften Inkorrektheiten der Bank: Siehe etwa Kirch-Prozess, siehe etwa Bank-Tricks bei Konsumentenkrediten, siehe etwa die Libor-Manipulationen.

Löst EZB Weltwirtschaftskrise aus?

Besonders dramatisch ist die nächste Ebene: Das ist die irrwitzige Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Diese treibt damit nicht nur die Deutsche Bank, sondern fast alle europäischen Geldinstitute in schwere Existenzprobleme, ohne dass der EZB damit die beabsichtigte Ankurbelung der europäischen Krisenregionen gelungen wäre. Die Ausschaltung des Marktzinses als entscheidender Regulierungsmechanismus jeder funktionierenden Wirtschaft wird über die Zerstörung der Finanzwirtschaft hinaus zwangsläufig zum Anwachsen vieler Blasen führen (Immobilienpreisexplosion, falsche Platzierung von Investitionen).

„Dramatisch“ ist im Grund nur ein schwaches Adjektiv, um die zu befürchtenden Folgen der EZB-Gelddruck- und Zinspolitik zu beschreiben. Die damit ausgelöste schrittweise Enteignung der Sparer bedeutet mittelfristig unglaublich gefährlichen Explosivstoff für alle betroffenen Demokratien. Und diese Enteignung droht zusammen mit der Heranzüchtung von Blasen und mit den exzedierenden (nur durch die EZB überhaupt möglich gewordenen!) Staatsdefiziten die bisher größte Wirtschaftskrise der Geschichte auszulösen.

Neben diesen dramatischen Ebenen der Bank-Krise verblasst zwar die nächste, darf aber nicht unerwähnt bleiben: An der Spitze der Investoren, die derzeit gegen die Deutsche Bank spekulieren, steht nach seriösen Informationen wieder einmal George Soros. Was schon irgendwie seltsam ist bei einem Menschen, der gleichzeitig der Messias aller Linksliberalen sein will. Freilich kann Soros nur so agieren, weil eben die EZB so marktwidrig agiert, weil Amerika und Europa einen unerklärten Wirtschaftskrieg führen, weil die Deutsche Bank viele Fehler und Inkorrektheiten begangen hat.

Berlin ist jedenfalls Verlierer

Damit kommen wir zur letzten Ebene dieser Causa: Die deutsche Regierung steht vor der überaus schwierigen Frage, ob sie mit Steuermitteln die Deutsche Bank retten soll, wenn diese noch mehr in Schieflage geraten sollte.

Berlin hat immer wieder geschworen, das nicht zu tun. Und auch die überwiegende Mehrzahl der Deutschen will das nicht. Dennoch könnte Berlin bald in Zugzwang geraten. Wobei das Fatale für die deutsche Regierung ist: Absolut jede Entscheidung könnte sie noch stärker beschädigen, als das die Willkommenspolitik von Angela Merkel ohnedies schon getan hat.

Rettet die deutsche Regierung die Bank mit Steuermitteln, dann steht sie als lächerlich blamiert da. Woran auch der Umstand nichts ändern wird, dass die Schuld an der Bank-Krise gar nicht bei ihr liegt.

Lässt Berlin die Deutsche Bank aber fallen, dann löst es damit die ohnedies drohende Weltwirtschaftskrise aus. Denn dann werden zwangsläufig Abertausende deutsche und internationale Unternehmen, die mit der Bank arbeiten, wie Dominosteine ebenfalls in Konkurs geraten. Dann werden binnen weniger Monate Hunderttausende Menschen arbeitslos. Dann kommt eine gar nicht genau abschätzbare Kettenreaktion in Gang.

Viele Dummheiten und Fehler bleiben jahrelang scheinbar folgenlos. Wie eben die Politik der EZB, wie eben das Führen und nationale Aufladen eines Wirtschaftskriegs, wie eben das Fehlen von gemeinsamen Schiedsgerichten. Aber irgendwann – und vielleicht sogar recht bald – treten die Folgen all dieser Fehler mit akkumulierter und geballter Gewalt ein. Und treffen auch all jene, die glauben, an diesen Ursachen unschuldig zu sein.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 04:05

    Wir brauchen keine Schiedsgerichte - wir brauchen, um mit den Banditenurteilen des pleitegewirtschafteten Hegemons fertigzuwerden, dessen Ziel die restlose wirtschaftliche Ausplünderung und genetische Auslöschung Deutschlands ist - eine Wehrmacht. Und ein- bis zwei nuklearstrategisch gerüstete Bündnispartner.

    Wir brauchen keine EU Bonzen in Brüssel, keine Migranten, keine Türken, Griechen und Italiener - wir brauchen Macht. Dann bekommen wir, so Gott will, auch eines Tages wieder Recht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 07:53

    Eines verstehe ich nicht: diesen Abgasskandal von VW.

    Ich oute mich jetzt einmal, auch wenn ich daraufhin von Frau Glawischnig verklagt werden sollte: Die Abgaswerte waren für mich noch nie ausschlaggebend beim Autokauf. Mir ist es relativ wurscht, ob mein Auto xyz-kg, -mg, -ha, -cm oder sonst was ausstößt.

    Geschaut habe ich auf Ausstattung, PS, Preis-Leistung, Verbrauch und ob mir das Auto schlicht und einfach gefällt.

    Und dass die angegebenen Verbrauchswerte nicht stimmen, es sei denn, ich fahre wie einer, der bei den Grünen als Sachbearbeiter oder als IT-Mensch arbeitet, wusste bis jetzt jedes Kind.

    Was soll also dieser künstliche Skandal und der Blödsinn mit Entschädigungszahlungen??? Wenn es um die Steuer ginge, würde ich es ja noch verstehen....

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 14:50

    OT---aber beim Googeln zufällig entdeckt auf der Suche nach der Fabel "Die Grille und die Ameise" von La FONTAINE, die heute aktueller ist denn je:

    "Die Version des 21. Jahrhunderts, zum Diskutieren (nach einem Fundstück aus dem
    Internet, Autor unbekannt)

    Die Ameise schuftete während des ganzen Sommers von morgens früh bis abends
    spät (derart, dass es von gewerkschaftlicher Seite als unsolidarisches Verhalten
    gerügt werden muss), baute ihr Haus und füllte ihre Tiefkühltruhe mit Früchten und
    Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Grille machte sich über das Spießbürgertum
    der Ameise lustig und befand: „Die lebt doch am Leben vorbei!“ Die Grille selber
    fand ihre Selbstverwirklichung mit Singen, Lachen und Tanzen. Den ganzen
    Sommer lang feierte sie Party.

    Als die Grille erkennen musste, dass jedes Fest und auch jeder Sommer mal ein Ende
    hat und sie zu frieren und hungern begann, berief sie Ende Oktober eine
    Pressekonferenz ein, in der sie zu wissen verlangte, ob es mit den Grundsätzen der
    Gerechtigkeit vereinbar sei, dass die Ameise ein großes beheiztes Haus hat und
    Nahrungsvorräte im Überfluss, während andere in der Kälte litten und hungerten.
    Das öffentlich-rechtliche Fernsehen zeigte Bilder der fröstelnden Grille und in
    starkem Kontrast dazu Aufnahmen der Ameise in ihrem gemütlichen Heim vor
    einem Tisch voller Speisen. Führende Kommentatoren der Tagespresse zeigten sich
    schockiert über diesen krassen Gegensatz und fragten: „Wie ist es möglich, dass in
    einem so reichen Land so viel Armut zugelassen wird?“

    Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit und bald schaltete sich NEID
    (Nationale Einheitsgewerkschaft der Insekten Deutschlands) ein, deren Funktionär
    in einer populären Talkshow darauf hinwies, dass die Grille das Opfer einer bisher
    schon immer latent vorhandenen Grünenfeindlichkeit geworden sei. Bekannte
    Persönlichkeiten der Popmusik gründeten die Initiative „Rock für Grün“ und alle
    Welt war gerührt, als ein von der britischen Königin geadelter Popstar auf einem
    Konzert dieser Bewegung mit den eigens für diesen Anlass komponierte Song „It´s
    Not So Easy Being Green“ auftrat. Sowohl Vertreter der Regierungs- als auch der
    Oppositionsparteien nutzten jeden öffentlichen Auftritt, um ihre Empathie und
    Solidarität öffentlich zu manifestieren, indem sie erklärten, alles Menschenmögliche
    zu tun, um der armen Grille zu ihrem gerechten Anteil am allgemeinen Wohlstand zu
    verhelfen. Sie zitierten aus Studien, die besagten, dass die Armen immer ärmer und
    die Reichen immer reicher werden. Unsolidarisches Verhalten sei eine Schande für
    einen Rechtsstaat, und die hartherzige Ameise müsse endlich lernen zu teilen.
    Einkommensunterschiede seien eine schreiende Ungerechtigkeit. Die Regierung, der
    von Journalisten immer wieder vorgeworfen worden war, dass sie dieses brennende
    Problem aussitzen wolle, zeigte ihre Handlungsfähigkeit und legte dem Parlament
    ein „Gesetz zur wirtschaftlichen Gleichstellung grüner Insekten“ vor, das Ameisen
    mit einem Solidaritätszuschlag auf deren Einkommensteuer belegte. Dieser
    Gesetzesvorschlag wurde von allen Parteien bejubelt oder zumindest begrüßt.

    Endlich bekommt jetzt die Grille ihren gerechten Anteil am Bruttosozialprodukt und
    kann am gesellschaftlichen Wohlstand teilhaben. Die in Medienkreisen und bei
    Kulturschaffenden unbeliebten Ameisen müssen nun härter arbeiten, um ihre
    Sondersteuern bezahlen zu können, aber mit dem neuen Gesetz hat die Regierung
    Handlungskompetenz gezeigt und die Opposition konnte ihr soziales Gewissen
    beweisen. Die Medien, oft als vierte Macht im Staate gepriesen, hatten wie immer
    vordemonstriert, dass sie ihr Wächteramt überparteilich und unparteiisch ausüben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 06:29

    Dr. Unterberger hat ein extrem wichtiges Thema aufgegriffen:

    Die Niedrigzinspolitik der EZB ist für Europa dermaßen gefährlich, wie es die Eisberge für die Titanic waren. Und wie der Kapitän auf der Titanic, erhöhen unsere 3. Klasse Europa-Politiker noch das Tempo.

    Der Grund ist sehr einfach erklärt: Europas Staaten sind dermaßen überschuldet, dass die einzelnen Länder (wie z.B. Österreich) überhaupt keine Chance hätten ihre Zinsen zu bezahlen, wenn die Zinsen höher wären. Man denke alleine an die Stadt Wien mit über EUR 5 Mrd. Außenständen.

    Dann würde es nämlich Kreditausfälle wie in Griechenland geben. Um dies zu vermeiden (Europa wäre mit einem Schlag tot), ist der politische Druck der meist sozialistischen Regierungen auf die EZB dermaßen groß, eben keine Zinsen mehr zu verlangen.

    Und das schlägt sich konsequenterweise auf die Banken durch.

    Da Zinsen aber das täglich Brot für die Banken sind, bricht denen die wichtigste Einkommensquelle weg. Und das hat zwei Konsequenzen:

    1. Die Banken werden langfristig umgebracht. Und das kostet nicht den ‘bösen‘ Bankmanagern den Job, die finden schon was, sondern den normalen Mitarbeitern: 9000 angekündigte neue arbeitslose Banker in Deutschland allein diese Woche sollten Beispiel dafür genug sein. In Österreich müssen 2000 Mitarbeiter von der Bank Austria „sich neu orientieren“…

    2. Egal ob es einem gefällt oder nicht: Banken erhalten durch Kredite an Groß-, Mittel- und Kleinbetriebe die Wirtschaft und somit Arbeitsplätze. Brechen diese Kredite weg, fallen die Betriebe und die daran gebundenen Arbeitsplätze.

    Europas Sozialisten nehmen das alles freudig in Kauf: 2 Fliegen mit einer Klatsche, sozusagen: Wieder tausende Arbeitslose mehr, die vom Staat abhängig sind, wieder dem sozialistischen Endziel der Planwirtschaft einen Schritt näher!

    Gleichzeitig rufen unsere Wirtschaftskaliber wie Mag. phil. Kern „Die Banken sind schuld!“ Und ob das „Dynamische Duo“ Mitterlehner/Mahrer überhaupt versteht, was abgeht? Naja… da habe ich so meine Zweifel!

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 19:13

    Amis raus, Chinesen rein - c`est tout ! Die Chinesen könnten sich
    ruhig mit ein wenig Hilfe revanchieren, als Gegenleistung für die
    deutschen High-Tech-Transfers.

    Die Amis hatten damals mit ihren poisonned Assets die Deutsche Bank
    schwer geschädigt, das allein MUSS schon Grund genug sein, sich
    schnurstracks neu auszurichten ! ! ! !

    Den Abstieg, der China zugesagt wird, den wird Amerika erleben !
    Klar hat China immer noch eine mächtige Lernkurve vor sich, ABER
    sie sind dazu fähig ! ! ! Die Amis sind ausschließlich zu Beutezügen
    fähig - weltweit und immer wieder - müssen wir diese schräge
    Bande wirklich hofieren ?@!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 14:15

    OT
    Der Streit zwischen den Regierungsparteien über die Bezahlung der Asylanten ist mir vollkommen unverständlich. Wenn die Schatzsucher alles gratis bekommen, dann zusätzlich Taschengeld oder Mindestsicherung, warum sind sie dann nicht in der Lage kostenlos als Dankbarkeit Ihren Gastgebern gegenüber, ein paar Stunden sozialen Hilfsdienst zu verrichten, nicht nur um die Zeit totzuschlagen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlmut
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 03:22

    Die Ursache ist das kriminelle Ponzi-Schuldgeldsystem, bei dem Geld aus dem Nichts geschaffen wird (wenn ein Kredit genommen wird, wird das Geld von der Bank am Computer kreiert d.h. es wird bis auf wenige Prozente aus dem Nichts geschaffen, genannt fiat-money). Dieses Schuldgeldsystem ist ein Schneeballs-System, denn das Fiat-Geldsystem schafft Schulden, die nur bedient werden können, wenn es immer mehr Schulden gibt, Madoff kam dafür ins Gefängnis - die Banker und Zentralbänker laufen frei herum. Die Schulden der Volkswirtschaft steigen wesentlich stärker als deren Produktivität, vor allem Regierungen verschulden sich für unproduktive Ausgaben, sie schaffen keinen Mehrwert. Alle wichtigen Währungen sind nicht einlösbares Papiergeld, es ist staatlich monopolisiertes Papiergeld - "staatlich und Monopol" führt in der Wirtschaft immer zu einem Desaster. http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/zentralbanken-wie-lange-kann-das-ponzi-spiel-noch-gutgehen/12280240-all.html

    Am besten kann man diese kriminelle Ursache eines Finanzcrash verbergen, indem man einen Krieg entfacht (so lehrt die Geschichte) und danach kann man wieder von vorn anfangen, daher auch die Kriegshetzerei. https://deutsch.rt.com/meinung/41490-was-steckt-hinter-drama-um/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2016 08:35

    Die Deutschen müssen nur die AMIS für die ganzen zerbombten Städte und zivilen Opfer von damals verklagen. Da sind Billionen drinnen.

    Und für Österreich wäre sicher auch einiges zu holen. Dann hören sich vielleicht die ganzen läppischen Klagen der AMIS gegen allen möglichen und unmöglichen Scheiß auf.

    Könnt ihr euch vorstellen, was erst losgeht, falls TTIP käme? Der Horror.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    06. Oktober 2016 22:18

    Ein ganz anderer Gedanke zur Nullzins-Politik: Sie verleitet Staaten dazu, noch mehr Schulden aufzunehmen. Politiker an der Grenze zur Debilität - was mittlerweile zur Berufsqualifikation gehören dürfte - steigen voll drauf rein. Extra blöd ist sogar Brauner, die meint, dass Kredite in Schweizer Franken ein Geschäft wären. Die ist quasi überqualifiziert.

    Wenn dann wieder Zinsen kommen, wird das ein Bombengeschäft und die meisten Staaten im Grunde pleite und solcherart noch perfekter fernsteuerbar als jetzt schon.

    Dass Euro oder US-Dollar crashen könnten, halte ich für ausgeschlossen, weil diese Währungen zu groß sind. Damit bräche die komplette Weltwirtschaft zusammen.

  2. fxs (kein Partner)
    06. Oktober 2016 20:30

    Und dazu kommt, dass die USA im Arabischen Raum die "Weapon of Mass Migration", wie sie von Prof. Kelly M. Greenhill beschrieben wird aktiviert haben und gegen Europa einsetzen.

  3. cmh (kein Partner)
    06. Oktober 2016 16:37

    Jedesmal, wenn ich im Fernsehen die amerikanischen Arschgesichter in diversen Billigserien sehen, frage ich mich, was kann man von den Amiländern eigentlich wollen, das einen strukturierten Handelsverkehr ala TTIP erforderlich machen würde.

    Und mir fällt nichts ein.

  4. Norbert Mühlhauser
    06. Oktober 2016 10:16

    Ich denke nicht, dass es sachgemäß ist, gerade anhand des Beispiels der "Deutsche Bank" die Karte des Lagerdenkens und der Blockmentalität (ohne suprakontinental besetzte Schiedsgerichte) auszuspielen.

    Denn der Bank of America wurden 2014 16,65 Mrd USD aufgebrummt, Goldmann Sachs musste heuer einem Vergleich von etwas über 5 Mrd USD zustimmen.

    Quelle:

    www.dw.com/de/hypothekenstreit-schlimmste-erwartungen-der-deutschen-bank-%C3%BCbertroffen/a-19555708

  5. Tik Tak from far away (kein Partner)
    06. Oktober 2016 09:29

    " ... Schiedsgerichte sind notwendiger denn je ..."

    Unterberger, nehmen Sie die nächste Maschine in die USA und bleiben Sie dort.
    Ihre dümmliche Propaganda läßt nur zwei Schlüsse zu:

    1-) Sie sind ein bezahlter Lohnschreiberling der US Botschaft, mehr als peinlich
    2.) Sie haben keine Ahnung wovon Sie reden, allein die Aussagen Obamas zu den knapp 100% gewonnen Fällen vor Schiedsgerichten als Waffe gegen Konkurrenz zeigt wie wenig Sie von Rechtssystemen verstehen.

    Natürlich kann es auch eine Kombination von 1 und 2 sein.

    In beiden Fällen, Sie haben in dieser Sache keinerlei Glaubwürdigkeit.
    Beenden Sie also jede Äußerung zu diesem Thema und schreiben Sie über Wiener Innenpolitik.

  6. Knut (kein Partner)
    06. Oktober 2016 08:35

    Die Deutschen müssen nur die AMIS für die ganzen zerbombten Städte und zivilen Opfer von damals verklagen. Da sind Billionen drinnen.

    Und für Österreich wäre sicher auch einiges zu holen. Dann hören sich vielleicht die ganzen läppischen Klagen der AMIS gegen allen möglichen und unmöglichen Scheiß auf.

    Könnt ihr euch vorstellen, was erst losgeht, falls TTIP käme? Der Horror.

  7. wolfgang ullram (kein Partner)
    06. Oktober 2016 06:00

    das mit dem ttip und ceta ist großer betrug. schon der angebliche hauptpunkt...vereinheitlichte standards ist illusorisch. solange usa kanada und uk das imperialische system haben -pfund, zoll fuss meile...und nicht das metrische system haben gibts keine vereinheitlichten standards, autos, etc. und da ist keine rede davon, dass die auf metrisch umstellen. also alles tinnef. ebenfalls sind die anforderungen an die autos wegen fahrtstrecken, garagen, strassen, witterung so anders....das bringt nix. ebenfalls elektrogeräte. so wie europa nie von 230 auf 120 volt 50 auf 60 hz umstellen wird, sowenig werden die amis umgekehrt umstellen.

    also alles topfen von wegen vereinheitlichung.
    ttip fail

    • Dumpfi (kein Partner)
      06. Oktober 2016 14:10

      Kanada sind nicht die USA
      Kanada hat seit 1970 das metrische System

      Und Einbildung ist keine Bildung, es klingt nur so.

    • fewe (kein Partner)
      06. Oktober 2016 22:35

      Nur die USA haben noch nicht das metrische System eingeführt. Da mittlerweile der Taschenrechner erfunden ist, ist die Umrechnung nicht wirklich eine Hürde. Die Netzspannung und Wechselfrequenz sind ein eher geringfügiges Problem.

      Ja, TTIP und CETA sind sehr schädlich. Ich wäre für die Wiedereinführung von Zöllen. Sie sind die einzige Möglichkeit, dass Produktion im eigenen Land geschieht. Und Produktion bedeutet Arbeitsplätze. Ohne Arbeitsplätze kein Lebensunterhalt für weite Teile der Bevölkerung.

      Von Freihandelsabkommen profitieren nur Großkonzerne, die sich so leichter weltweit ausbreiten können und die regionale Wirtschaft ruinieren. Die nationalen Gesetzgeber sind wohl "gekauft".

  8. heartofstone (kein Partner)
    06. Oktober 2016 02:49

    Brüssel: Messerattacke auf Polizisten offenbar Terrorakt

    Ein belgischer Ex-Soldat hat gestern offenbar aus terroristischen Motiven zwei Polizisten mit einem Messer angegriffen und verletzt. Bei dem Täter handle es sich um den 43-jährigen Belgier Hicham D., so die belgische Staatsanwaltschaft. Er verletzte die Polizisten an Hals und Bauch und wurde danach von einschreitenden Beamten angeschossen und am Bein verletzt. ..

    OK nur meine Meinung ... Magazin leer machen ... nachladen ... und schon spart man sich den Aufwand einer "Gerichtsverhandlung" wegen Körperverletzung eines dreckigen Mohammedaners ... sollen sich dorthin schleichen wo sie eine verfickte Mohammedanerin geworfen hat ...

  9. franz-josef
    05. Oktober 2016 01:26

    OT:
    Auf PI postete ein User einen Link zu täglichen ungarischen Nachrichten in deutscher Sprache.
    Ungefähr bei 5 Bildbericht über ca 7000 an der serbisch-ungarischen Grenze wartende Migranten.

    Nicht-manipulierte Nachrichten aus Ungarn bezüglich Volksabstimmung und die neue Welle von Migranten, die gerade nun auf dem Weg nach Norden sind http://www.mediaklikk.hu/video/nemet-nyelvu-hirek-2016-10-03-i-adas/

    Um die Sendung täglich folgen zu können muss man bloß die Tagnummer beim Link entsprechend wechseln, also der Link für morgen wäre http://www.mediaklikk.hu/video/nemet-nyelvu-hirek-2016-10-04-i-adas/ und so weiter.

  10. franz-josef
    04. Oktober 2016 22:45

    Bevor der Tag zu Ende geht, noch gschwind ein denkwürdiges OT:

    https://kurier.at/politik/ausland/fussfessel-reizgas-und-co-eu-erschwert-handel-mit-folterinstrumenten/224.452.624

    Aha.
    Aber nicht nur Daumenschrauben (ja, wirklich, kein Schmäh), sondern auch Pfeffersprays stehen auf der Liste:

    "Für sogenannte Sicherheitsgüter wie Schlagstöcke oder Pfeffersprays, die etwa von der Polizei eingesetzt werden, müssen Händler eine Ausfuhrgenehmigung beantragen - in Deutschland beim Bundeswirtschaftsministerium."

    Pfeffersprays fallen also unter Folterinstrumente. Dazugelernt.

    (und wieder einmal Verwunderung ob dieser Brüsseler Beschäftigungstherapie, und letztlich wieder einmal: cui bono?)

  11. Haider
    04. Oktober 2016 22:39

    Dr. AU meint: "Nur solche Schiedsgerichte könnten wieder das notwendige Vertrauen schaffen."
    Dies galt vielleicht zu Studienzeiten unseres Blogmasters. In Zeiten einer völlig versifften Wiener SPÖ-Staatsanwaltschaft und eines VfGH-Richters namens Schnizer kann doch kein vernunftbegabter Österreicher mehr auf eine halbwegs objektive Justiz hoffen!

    • Wyatt
      05. Oktober 2016 08:12

      Wie war das doch mit dem "SCHIEDSGERICHT" neulich vor einigen Jahren, als ein testamentarisch im Jahr 1923 an ein Wiener Museum vermachtes Gemälde, (auch nach 1945 außer Zweifel stehenden Verfügung) aufgrund einer Schiedsgerichtsentscheidung abgehängt wurde und einer hochbetagten in der USA lebenden alten Dame zugesprochen wurde?

  12. eisprinzessin
    04. Oktober 2016 22:19

    Ich denke auch, dass es keine objektive Gerechtigkeit gibt, dort wo Menschen handeln und unter Umständen auch eigene Interessen vertreten. Nun zu meiner Frage:
    Warum sollte das mit den Schiedsgerichten anders sein?
    Warum sollten diese nicht ebenso manipulierbar sein, sei es im Wege der Auswahl der Mitglieder oder im Wege der Beeinflussung?
    Wären dort nicht auch Menschen am Werk?
    Das erschließt sich mir nicht ganz.

  13. Maria Kiel
    04. Oktober 2016 21:03

    in Ergänzung zu meinem vorigen posting:
    genau danach habe ich mich immer gesehnt, mir das Leben erklären zu lassen von einer Dame, die nur um sich selbst gekreist ist und jetzt "nach einem kosmopolitischen Berufsleben zur Zeit auf einem Bio-Bauernhof" lebt. Vorschlag: wir hier in der westlichen Hemisphäre könnten uns gleich kollektiv eine Kugel in den Schädel jagen zwecks Selbsterledigung unserer minderwertigen schuldbehafteten "Rasse" - das würde der Dame und ihren Gesinnungsgenossinnen das für sie so offensichtlich mühsame Denken ersparen!
    Dass es erforderlicherweise einen dritten Weg der Mitte geben soll, muss und kann zwischen "bedingungslosem Individualismus" und "gesichtsloser Unterordnung unter das Kollektiv" - zu mühsam für intellektuelle Alt-Prahltussen-Gehirne?
    http://www.achgut.com/artikel/ueber_kinderlosigkeit_oder_muss_es_deutsche_geben_und_wenn_ja_wieviele

  14. Maria Kiel
    04. Oktober 2016 20:25

    nicht in erster Linie braucht es für bedrohliche Szenarien, wie in diesem Tagebuchbeitrag angeführt, EZB, Trump etc. - der Wirtschaftskrieg wird noch weit effizienter auf anderer Ebene geführt; gegen uns dummen indigenen Steuerzahler (oder sollte in Österreich tatsächlich die Situation soooo anders sein? garnicht zu reden davon, was sich wieder einmal hochrechnen lässt in Richtung bevorstehender vernichtender Verdrängung der ursprünglich hier ansässigen Bevölkerung)
    daher o.t. bzw. garnicht so o.t. http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/klartextfabrik/2016_10_03_dav_klartextfabrik_frauen-kinder.html

  15. machmuss verschiebnix
    04. Oktober 2016 19:13

    Amis raus, Chinesen rein - c`est tout ! Die Chinesen könnten sich
    ruhig mit ein wenig Hilfe revanchieren, als Gegenleistung für die
    deutschen High-Tech-Transfers.

    Die Amis hatten damals mit ihren poisonned Assets die Deutsche Bank
    schwer geschädigt, das allein MUSS schon Grund genug sein, sich
    schnurstracks neu auszurichten ! ! ! !

    Den Abstieg, der China zugesagt wird, den wird Amerika erleben !
    Klar hat China immer noch eine mächtige Lernkurve vor sich, ABER
    sie sind dazu fähig ! ! ! Die Amis sind ausschließlich zu Beutezügen
    fähig - weltweit und immer wieder - müssen wir diese schräge
    Bande wirklich hofieren ?@!

    • riri
      04. Oktober 2016 23:14

      Die Ami-Heuschrecken warten nur auf Investoren aus Zentraleuropa, immer wieder.
      Zur Erinnerung an 2001:
      der österreichische Weltmarktführer Feuerfest RHI hatte sich zum Ziel gesetzt, sich am US-Markt zu etablieren und wollte durch die Übernahme der US-Gruppe GTI/Harbison Walker Marktanteile sichern.
      Diese US-Gruppe hatte vor der Übernahme Isoliermaterial mit Asbest verkauft.
      Kaum war die Übernahme vollzogen, war RHI mit Hunderttausenden Klagen wegen Verkauf von Material mit Asbest konfrontiert. Obwohl RHI nichts mit Asbest zu tun hat.
      Das US-Abenteuer kostete RHI 870 Millionen EUR und war Existenz bedrohlich.
      RHI werkt jetzt in China, mit schönen schwarzen Zahlen.

  16. Erich Bauer
    04. Oktober 2016 18:21

    Einheitsfeier in Dresden
    MERKELS MIELKE-MOMENT?
    China oder Chile, das ist hier womöglich wieder einmal die Frage

    Beeindruckt vom Protest der Dresdner Wutbürger, den sie alle unübersehbar und unüberhörbar zu spüren bekamen, reagierte in Dresden beim Tag der deutschen Einheit – ausgerechnet! – jeder auf seine Weise. Bundestagspräsident Norbert Lammert trieb die manifeste Spaltung der Gesellschaft in seiner kämpferischen Rede noch voran, seine Stellvertreterin Claudia Roth fühlte sich an ihre Jugendjahre auf der anderen Seite der Barrikade erinnert und imitierte kurz ein Gespräch, um sich dann nach dem Motto „Was erlauben Strunz“ zu entrüsten, und Bundespräsident Joachim Gauck lächelte den Demonstranten einfach entgegen, als würden sie ihm zujubeln. Ob er dabei schauspielerte oder halluzinierte, ist eine eher abseitige Frage.

    Nur die Bundeskanzlerin schien seltsam verändert, schaute irritiert in die Kameras und sprach plötzlich von Versöhnung und Zusammenhalt. War das Merkels Mielke-Moment? Unvergessen, als der Stasi-Chef vor die plötzlich aufmüpfige DDR-Volkskammer trat und stammelte: „Aber ich liebe euch doch, ich liebe euch doch alle …“ Dachte da Angela Merkel womöglich gar an die böse Prophezeiung der AfD-Politikerin Beatrix von Storch, nach der auch Merkel und ihre Entourage einmal nach Chile würden aufbrechen müssen, so wie einst die Honeckers?

    Die Frau des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) weinte bitterlich, nachdem sie an der auch ihrem Mann geltenden Verachtung und all der Wut der Bürger vorbeilaufen musste. Dabei war das, was die Vertreter der politischen Klasse – und nicht zuletzt auch deren Komplizen vom medialen Hilfskonvoi – hier hautnah erleben mussten, ein laues Lüftchen im Vergleich zu all dem Hass und den Tätlichkeiten der linksextremen Fußtruppen des Systems, der (von der Lumpenpresse verschwiegen) etwa Legida-Demonstranten in der linken Hochburg Leipzig oder AfD-Politikern überall in der Republik von Seiten der aufgehetzten, militanten „Antifa“ entgegenschlägt. Schließlich hatte sich die Dresdner Pegida nur die Trillerpfeifen aus deren reichhaltigem Arsenal entliehen.

    Apropos: Wie war das eigentlich mit dem Sprengstoffanschlag auf eine Moschee, wenige Tage vor den Feierlichkeiten? Bis heute ist unklar, wer der Täter war. Die Mogelpresse aber witterte gleich, na klar, den „rechten Hintergrund“ und fühlt sich nun nach dem – nicht mehr zu vertuschenden? – Wutausbruch in Dresden einmal mehr bestätigt. Kollege Martin Lichtmesz analysierte gewohnt scharfsichtig in einem „kleinen Anschlagsbingo“ die Indizien des Falls für die Zeitschrift „Sezession“ (Link unten). Er sieht vier mögliche Varianten, wobei es letztlich 16 sind, denn das ominöse Bekennerschreiben, das auf einer Antifa-Seite auftauchte, könnte jeweils dann auch noch einem der vier Täterprofile zuzuordnen sein – und dies muss nicht dasselbe sein, wie Lichtmesz andeutet. Demnach also könnten der oder die Täter und „Bekenner“ Rechtsextreme und/oder Linksextreme und/oder Moslems aus der betreffenden Moschee und/oder vom Verfassungsschutz sein. Am unwahrscheinlichsten ist nur, dass beides, Tat und Bekennerschreiben, von „den Rechten“ stammt, auch wenn dies nun alle Verdächtigen so hinstellen.

    Sollte aber in einem der beiden Fälle direkt oder indirekt der Geheimdienst verwickelt sein – und das wäre beileibe nicht das erste Mal in der deutschen Geschichte –, dann steht zu befürchten, dass Merkel und vor allem Lammert und Co in Dresden einen ganz anderen „Mielke-Moment“ hatten, nämlich jenen wenige Wochen zuvor, als der Genosse Stasi-Chef über Möglichkeiten nachsinnen musste, den immer deutlicheren Gegenwind blutig niederzuschlagen. Damals nannte man das kurz nach den Ereignissen auf dem Tian’anmen-Platz „die chinesische Lösung“. Zu der würden dann auch die Provokationen durch den Anschlag auf die Moschee passen und nicht zuletzt auch die von allen Agenturen gemeldeten „zahlreichen Neonazis in den Reihen der Pegida“. Republikfeinde und Asoziale schimpfte man die Demonstranten 1989.

    Und das wäre dann die Wahl, vor der das Establishment mittelfristig wieder stünde: China oder Chile?

    (aus ef-magazin, von André F. Lichtschlag, Chefredakteur)

    • Brigitte Imb
      04. Oktober 2016 19:15

      Danke für den Artikel.

      Claudia Roth kapiert ja echt gar nichts, aber das wußten wir ja bereits. Sie setzt noch nach und fordert „dauerhaft finanzierte Demokratie-Offensive in Sachsen“.

      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/claudia-roth-fordert-dauerhaft-finanzierte-demokratie-offensive-in-sachsen-nach-konfrontation-mit-buergerprotest-a1943535.html

    • Brigitte Imb
      04. Oktober 2016 19:25

      Nachsatz

      Claudia Roth möge doch die größte Portion Hirn abkriegen, vom Regen, den sie erbat.

      Und? Beleidigungen fänden nur in eine Richtung statt? Unglaublich diese frechen Schmarotzer.

      Eine kl. Zusammenstellung auf "PI" gefunden:

      Sigmar Gabriel: Pack, Stinkefinger zeigen
      Wolfgang Schäuble: Dumpfbacken
      Joachim Gauck: Spinner (NPD-Mitglieder), Hell- Und Dunkeldeutsche. Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.
      Cem Özdemir: Mischpoke
      Markus Ulbig (Sachsens CDU-Innenminister): Ratten
      Heiko Maas: Er nennt jene, die sich öffentlich gegen die Regierungspolitik aussprechen, ungeniert eine „Schande für Deutschland“.
      Ralf Jäger (Nordrhein-Westfalens Inn

    • Undine
      04. Oktober 2016 20:37

      @Erich Bauer

      "MERKELS MIELKE-MOMENT"---ja, so sah es aus! Ich hab' ihnen allen diesen "Empfang" von Herzen gegönnt: der Merkel, dem Gauck, der Claudia Roth und den übrigen VOLKSVERRÄTERN!

      Chile wartet schon auf den Nachschub!

    • Brigitte Imb
      04. Oktober 2016 21:55

      Gemunkelt wird, daß Merkel in Paraguay bereits 2 Exile gesichert hat.

      Aber egal wo, es wird ihr an nichts fehlen, falls sie es rechtzeitig fertigbringt sich auszuschaffen.

    • franz-josef
      04. Oktober 2016 22:05

      ""Wenn Gäste der Festveranstaltung um ihr Leben fürchten müssen und nahezu jeder Versuch, mit den Demonstranten in den Dialog zu treten, mit Pöbeleien und Beleidigungen niedergeschrien wird, hat das mit meinem Verständnis von Demokratie nichts mehr zu tun", sagte der Innenexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, der "Huffington Post". Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei mit Füßen getreten worden"

      Um ihr Leben mußten wohl eher die - gsd disziplinierten - Demonstranten fürchten - Scharfschützen rundum auf den Dächern, Panzer, wie in München 2.6oo Polizisten....

  17. Undine
    04. Oktober 2016 17:20

    Weiterer Vorstoß zur Islamisierung Europas?

    "Hijab im Playboy angekommen: "Rebellin" posiert mit Kopftuch und erntet viel Kritik"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021933-Hijab-im-Playboy-angekommen-Rebellin-posiert-mit-Kopftuch-und-erntet-viel-Kritik?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Dazu passend: ;-)

    "Beate UHSE gewinnt IS-Ausschreibung"

    http://www.infocusmagazin.com/single-post/2015/12/13/Beate-Uhse-gewinnt-ISAusschreibung

  18. Pennpatrik
    04. Oktober 2016 15:27

    OT: Gesetze gelten nur noch für inländische Steuerzahldeppen.

    "Ein Security-Mitarbeiter, der mit ein Elfjährigen durchbrannte und mehrmals Sex mit ihr hatte, wurde in Wien verurteilt. "Ich hab' sie nach wie vor gern", sagte er vor Gericht. "
    Wohingegen in den Niederlanden und Deutschland Ehen und damit Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen - sofern sie keine inländischen Steuerzahldeppen sind - durchaus gestattet sind.

  19. Undine
    04. Oktober 2016 14:50

    OT---aber beim Googeln zufällig entdeckt auf der Suche nach der Fabel "Die Grille und die Ameise" von La FONTAINE, die heute aktueller ist denn je:

    "Die Version des 21. Jahrhunderts, zum Diskutieren (nach einem Fundstück aus dem
    Internet, Autor unbekannt)

    Die Ameise schuftete während des ganzen Sommers von morgens früh bis abends
    spät (derart, dass es von gewerkschaftlicher Seite als unsolidarisches Verhalten
    gerügt werden muss), baute ihr Haus und füllte ihre Tiefkühltruhe mit Früchten und
    Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Grille machte sich über das Spießbürgertum
    der Ameise lustig und befand: „Die lebt doch am Leben vorbei!“ Die Grille selber
    fand ihre Selbstverwirklichung mit Singen, Lachen und Tanzen. Den ganzen
    Sommer lang feierte sie Party.

    Als die Grille erkennen musste, dass jedes Fest und auch jeder Sommer mal ein Ende
    hat und sie zu frieren und hungern begann, berief sie Ende Oktober eine
    Pressekonferenz ein, in der sie zu wissen verlangte, ob es mit den Grundsätzen der
    Gerechtigkeit vereinbar sei, dass die Ameise ein großes beheiztes Haus hat und
    Nahrungsvorräte im Überfluss, während andere in der Kälte litten und hungerten.
    Das öffentlich-rechtliche Fernsehen zeigte Bilder der fröstelnden Grille und in
    starkem Kontrast dazu Aufnahmen der Ameise in ihrem gemütlichen Heim vor
    einem Tisch voller Speisen. Führende Kommentatoren der Tagespresse zeigten sich
    schockiert über diesen krassen Gegensatz und fragten: „Wie ist es möglich, dass in
    einem so reichen Land so viel Armut zugelassen wird?“

    Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit und bald schaltete sich NEID
    (Nationale Einheitsgewerkschaft der Insekten Deutschlands) ein, deren Funktionär
    in einer populären Talkshow darauf hinwies, dass die Grille das Opfer einer bisher
    schon immer latent vorhandenen Grünenfeindlichkeit geworden sei. Bekannte
    Persönlichkeiten der Popmusik gründeten die Initiative „Rock für Grün“ und alle
    Welt war gerührt, als ein von der britischen Königin geadelter Popstar auf einem
    Konzert dieser Bewegung mit den eigens für diesen Anlass komponierte Song „It´s
    Not So Easy Being Green“ auftrat. Sowohl Vertreter der Regierungs- als auch der
    Oppositionsparteien nutzten jeden öffentlichen Auftritt, um ihre Empathie und
    Solidarität öffentlich zu manifestieren, indem sie erklärten, alles Menschenmögliche
    zu tun, um der armen Grille zu ihrem gerechten Anteil am allgemeinen Wohlstand zu
    verhelfen. Sie zitierten aus Studien, die besagten, dass die Armen immer ärmer und
    die Reichen immer reicher werden. Unsolidarisches Verhalten sei eine Schande für
    einen Rechtsstaat, und die hartherzige Ameise müsse endlich lernen zu teilen.
    Einkommensunterschiede seien eine schreiende Ungerechtigkeit. Die Regierung, der
    von Journalisten immer wieder vorgeworfen worden war, dass sie dieses brennende
    Problem aussitzen wolle, zeigte ihre Handlungsfähigkeit und legte dem Parlament
    ein „Gesetz zur wirtschaftlichen Gleichstellung grüner Insekten“ vor, das Ameisen
    mit einem Solidaritätszuschlag auf deren Einkommensteuer belegte. Dieser
    Gesetzesvorschlag wurde von allen Parteien bejubelt oder zumindest begrüßt.

    Endlich bekommt jetzt die Grille ihren gerechten Anteil am Bruttosozialprodukt und
    kann am gesellschaftlichen Wohlstand teilhaben. Die in Medienkreisen und bei
    Kulturschaffenden unbeliebten Ameisen müssen nun härter arbeiten, um ihre
    Sondersteuern bezahlen zu können, aber mit dem neuen Gesetz hat die Regierung
    Handlungskompetenz gezeigt und die Opposition konnte ihr soziales Gewissen
    beweisen. Die Medien, oft als vierte Macht im Staate gepriesen, hatten wie immer
    vordemonstriert, dass sie ihr Wächteramt überparteilich und unparteiisch ausüben.

    • Undine
      04. Oktober 2016 14:59

      Ergänzung: Mit dem gleichen Problem hat man sich bereits zu ÄSOPS Zeiten herumgeschlagen: "Die Ameise und die Heuschrecke"---aber heute explodiert die Zahl der Grillen und Heuschrecken geradezu! ;-)
      Äsop und La Fontaine kann man mit Sicherheit nicht mit der NAZIKEULE kommen, oder?

    • Bob
      04. Oktober 2016 16:46

      *********************************************************************

    • Wyatt
      04. Oktober 2016 17:36

      ********
      ********
      ********!

    • Maria Kiel
      04. Oktober 2016 20:29

      @Undine:
      wetten, man kann?

    • oberösi
      04. Oktober 2016 23:24

      @ Undine
      @ Maria Kiel

      und wie man kann!!! Lohnende Aufgabe für die nächsten zwei Generationen von "Historikern": bisher nicht als solche erkannten Naziverbrechen vom Genozid im Teutoburger Wald an als solche aufzudecken und dem perfiden Schweigen der Vergangenheit zu entreißen.

      Und Hand aufs Herz: War Kain wirklich Jude und möglicherweise nicht doch Arier, wie neueste Forschungsergebnisse von Guido Knopp ergaben? War nicht der bisher als Familientragödie "relativierte" Mord an Abel bereits ein feiger, rassistisch motivierter tödlicher Anschlag auf einen Juden?

    • riri
      05. Oktober 2016 00:02

      @Undine

      man kann wirklich! Vor einigen Wochen in der Nähe von Amsterdam in einem Schloss, wunderbares Ambiente, anlässlich eines Meetings, erklärte ein Jungunternehmer aus Belgien: der erste NAZI war MOZART.

    • Maria Kiel
      05. Oktober 2016 03:22

      @riri
      bringt mich das zum Lachen - oder Brechreiz????

    • machmuss verschiebnix
      05. Oktober 2016 19:34

      @Undine, +++********** genial ***********+++

  20. Bob
    04. Oktober 2016 14:15

    OT
    Der Streit zwischen den Regierungsparteien über die Bezahlung der Asylanten ist mir vollkommen unverständlich. Wenn die Schatzsucher alles gratis bekommen, dann zusätzlich Taschengeld oder Mindestsicherung, warum sind sie dann nicht in der Lage kostenlos als Dankbarkeit Ihren Gastgebern gegenüber, ein paar Stunden sozialen Hilfsdienst zu verrichten, nicht nur um die Zeit totzuschlagen.

    • Undine
      04. Oktober 2016 16:51

      @Bob

      Das sehe ich auch so!**********************!

      Warum soll ein "Schatzsuchender", der weder für Wohnen, Bekleidung, Nahrung, ärztliche Betreuung (auch bei selbstverschuldeten Verletzungen bei Schlägereien, Messerstechereien und Schießereien!), diverse Sprach-Kurse etc. keinen Groschen bezahlen muß, nicht aus Dankbarkeit seine Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung stellen? Die Summe, die der österr. Steuerzahler für jeden ungebetenen Zuwanderer aufbringen muß ist mitunter mehr, als so mancher Einheimischer, der einer Arbeit nachgeht, für sich zur Verfügung hat!

    • Cotopaxi
      04. Oktober 2016 17:23

      Das sehe ich auch so, es ist ein Unverschämtheit für eine Selbstverständlichkeit noch eine Bezahlung zu erwarten.
      Viele Österreicher sind ehrenamtlich tätig und diese Einstellung schadete den Orientalen nicht, wenn sie sich integrieren wollen.

    • Pennpatrik
      04. Oktober 2016 17:29

      Warum? Ganz einfach!

      Jahrzehntelang haben die Gewerkschaften und Sozialisten uns eingetrichtert, dass Arbeiten
      1. unter allen Umständen zu vermeiden ist und daher Frühpension, Studium, Kuren, Karenzurlaube, Urlaube allgemein, Pflegeurlaube, Bildungskarenzen, u.s.w. zu fördern ist.
      2. eine besonders üble Form der Ausbeutung ist, weshalb jede Art von Arbeit eigentlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu sein hat.

      Die Schatzsucher lernen schnell und machen im Prinzip nichts anderes, was uns die Sozialisten und Beamten vorhüpfen.

    • Undine
      04. Oktober 2016 17:31

      Wenn man die Kosten für alles, was diese Unverschämten GRATIS bekommen, ohne einen Finger dafür zu rühren, zusammenzählt, kommt ein ganz hübscher Betrag zusammen, für den ein autochthoner Österreicher ganz schön arbeiten muß! Der "Stundenlohn" ist für das Nichtstun der Schatzsuchenden ganz schön hoch!

    • Brigitte Imb
      04. Oktober 2016 18:20

      Zur Veranschaulichung einiger Kosten: Ein Syrer mit vier Frauen und 23 Kindern.

      "Hier ein Auszug aus dem Beitrag, den der Deutsche Arbeitgeberverband heute veröffentlicht hat:
      […] 95,5 Handwerksgesellen „schenken“ der syrischen Großfamilie Monat für Monat den Gegenwert von 2.292 Arbeitsstunden bzw. 458 Arbeitstagen."

      http://www.pi-news.net/2016/10/kostenvergleich-so-viel-arbeitet-ein-deutscher-handwerker-fuer-eine-syrische-grossfamilie/

      Da haut´s einem wirklich nur noch den Vogel raus.

    • dssm
      04. Oktober 2016 18:47

      @Bob
      Wie will man die überhaupt bezahlen. Ich habe vor einiger Zeit von der 'Hofer-Werbung' gepostet. Da sind drei Arbeiterdenkmäler herumgestanden, die konnten nicht einmal einen Besen halten. Fachkräfte offensichtlich. Wie soll man jemanden für eine Arbeit bezahlen, wo absolut nichts weitergeht.

    • franz-josef
      04. Oktober 2016 22:16

      Das wird auch nicht funktionieren. Nachdem die Museln lt. Koran die Kuffar entweder entleiben oder versklaven sprich ausnützen müssen, ist undenkbar, daß sie auch noch für die ihnen sowieso zustehenden Wohltaten eine Gegenleistung bringen müssen.
      Ein Arbeitsversuch in D zeigte doch bereits, daß arbeitende Migranten von den nichtarbeitenden Ihresgleichen gemobbt und ausgelacht werden.Die integrierten Bürger muslimischen Hintergrunds arbeiten sowieso, haben Firmen, zahlen Steuer. Die nun in Massen eingeschwemmten sind wohl ein anderes Kaliber. Absurd, die mit ein paar Netsch zum Arbeiten motivieren zu wollen. Da hat sich die Wirtschaft wirklich zu früh gefreut.

    • Shalom (kein Partner)
      06. Oktober 2016 09:30

      Folgende Spray-Aufschrift fand sich auf der Fassade einer AMS-Filiale Ecke Johnstraße-Oeverseestrasse im 15. Wr. Gemeindebezirk:
      "Arbeit schändet".

    • Torres (kein Partner)
      06. Oktober 2016 10:46

      Sie können doch nicht verlangen, dass (männliche!) Ärzte, Ingenieure und sonstige Wissenschaftler soziale Hilfsdienste verrichten!

    • Shalom (kein Partner)
      06. Oktober 2016 11:45

      Torres, selten so gelacht!
      Und das gegenüberstehende Wahlplakat Ing. Norbert Hofers wurde durch die (un-)sinnige menschenverachtende Aufschrift "Krüppel" ergänzt, was aber vom unerträglich gutmenschlich-arroganten AI-GenSekr Mag. Patzelt noch nie thematisiert wurde.
      Waren wahrscheinlich enttäuschte ehemalige ÖVP- und nunmehrige VdB-Wähler...
      MfG

  21. Tegernseer
    04. Oktober 2016 14:03

    Der deutsche Staat und allen voran die deutsche Bundeskanzlerin sind sehr wohl mitschuldig an der Misere. Neben der Deutschen Bank ist ja auch die Commerzbank stark betroffen und auch alle anderen europäischen Banken drohen von diesem Strudel mitgerissen zu werden. Hauptverursacher ist die beispiellose, sinn- und hirnlose Geldpolitik der EZB, der von der deutschen Politik schon viel zu lange freie Hand gelassen wird. Negativzinsen sind eine Vermögenssteuer auch wenn es viel Ökonomen mit semantischen Tricks wegzuargumentieren versuchen.

    Was den Handelskrieg betrifft so traue ich einem Wirtschaftsmann Trump diesbezüglich mehr zu als der Washington-Bürokratin Clinton.

  22. oberösi
    04. Oktober 2016 12:28

    Ad VW-"Krise"

    Man darf davon ausgehen, daß zumindest einigen Politikern die Grundgesetze der Physik vertraut sind. Obschon sie oft meinen, jene der Ökonomie ungestraft ignorieren zu können. Es dürfte ihnen daher klar gewesen sein, daß die verordneten Abgaslimits nie und nimmer eingehalten werden können. Daraus darf gefolgert werden, daß Volksvertreter in Kumpanei mit Volkswagen die Charade zumindest duldeten, um politisch gewünschte und vor aller Welt mit dem Dünkel moralischer Überlegenheit dekretierte Klimaziele einzuhalten. Damit die Insassen der Öko-Grünen Vollzugsanstalt Deutschland weiterhin in der Illusion gehalten werden können, sie würden mit ihrem heldenhaften Kampf gegen das CO2 die Welt vorm Klimatod erretten, wenn sie schon selbst mittels Energiewende in einem nie dagewesenen Ausmaß zur Kasse gebeten werden.

    VW hat hoch gepokert. Und verloren. VW hat sich offensichtlich opportunistisch dem Klimaregime der „Öko“-Politik wider besseres Wissen und alle Gesetze der Physik unterworfen. Nun steht der Konzern allein im Regen. Daß dieselbe Politik nun entrüstet “Haltet den Dieb“ schreit, liegt in ihrem Wesen begründet.
    Der Unterschied zur Klimapolitik: VW muß den Schaden stemmen durch Gewinne, die sie einfahren, weil die Deutschen Autos bauen, die der Markt schätzt - mit oder ohne Klima-Woodoo. Und zumindest einige der Bosse werden persönlich die Konsequenzen tragen.

    Für die Folgen der Klimapolitik hingegen - Billionen für Energiewende, üppige Förderungen für Alternativenergie, Emissionshandel samt zugehörigen Finanzbetrügereien, low-carbon-Technologien, Milliarden für Hunderttausende wohlbestallte Beamte auf nationaler, EU- und globaler Ebene, die diesen Wahnsinn administrieren, zigtausend „Klima-ExpertInnen“, die dafür sorgen, daß Vorgenannten die wissenschaftliche Legitimation für ihr sinnentleertes Tun nicht ausgeht – für all das zahlen ausschließlich wir mit Steuergeld.
    Merkel und Obama haben nicht umsonst den Kampf gegen CO2 auf dem G7-Treffen 2015 in Elmau zum globalen Ziel erhoben. Spätestens seitdem sollte jedem klar sein, dass es beim Pariser Klimazirkus nicht um die Errettung der Welt ging, sondern um Entmündigung der Bürger, Zerschlagung der Nationalstaaten und Schaffung supranationaler Strukturen wie z.B. ein globales Klimaregime.

    Für die Amerikaner werden die Pariser Beschlüsse, die sie zwar forcierten, deswegen keineswegs verbindlich sein. Wie sie auch das Kyoto-Protokoll zwar mit aller Macht betrieben, ihm selbst aber nie beitraten. Genauso wenig übrigens wie dem von ihnen initiierten Völkerbund, der nach dem Ersten Weltkrieg gewachsenen ethnischen Strukturen zum Trotz so manche nationale Grenze Europas neu definierte. Was uns, neben anderen Ursachen, den Zweiten Weltkrieg bescherte und den USA die Hegemonie.

    Amerika denkt also trotz aller Lippenbekenntnisse nicht im Traum daran, mittels CO2-Religion seine industrielle Basis als führende Hochtechnologiegesellschaft zu zerstören. Chinesen forcieren neben Atomkraft den Bau von Kohlekraftwerken, um den Energiehunger einer dynamisch wachsenden Gesellschaft zu stillen. Solarpaneele produzieren sie für Europa, vor allem für den hochsubventionierten deutschen Markt, dessen eigene Solarindustrie praktisch nicht mehr existent ist. Nachdem sie viele Steuermilliarden samt tausender einst hochgejubelter Green-Jobs vernichtet hat…

    Es steht also zu befürchten, daß die Europäer, vor allem die Deutschen, die Klimafolklore weiterhin allein hochhalten. Während die USA die Geschäfte machen.

    VW hat sich exponiert und ist den Amis ins offene Messer gerannt. Dumm gelaufen.

    • Wyatt
      04. Oktober 2016 17:51

      ***********!
      ...und die "Gefahr" für die US-Autoindustrie, dass VW zum größten Autobauer der Welt aufsteigt scheint somit gebannt. (Ist auch ganz im Sinne von Deutschland wird abgeschafft!)

  23. Brigitte Imb
    04. Oktober 2016 12:09

    Deutschland strauchelt, bzw. wird dazu getrieben. "Flüchtlinge" werden ungebremst zum Durchfüttern hereingebracht, VW soll massiv geschwächt werden und nun schickt man die deutsche Bank womöglich auch noch in den Ruin.

    Und damit das Licht endgültig ausgeht, wählt man vielleicht noch einen muslimischen Präsidenten.

    Gute Nacht.

    http://www.oe24.at/welt/Wird-ein-Moslem-neuer-deutscher-Praesident/253590468

    • Erich Bauer
      04. Oktober 2016 13:07

      Ein Moslem mit iranischen Wurzeln? Also Schiit... Das ist ein absolutes NO GO für die Wall Street.

    • Pennpatrik
      04. Oktober 2016 17:33

      Ich verstehe inzwischen, warum die Europäer immer wieder gegen die Deutschen gekämpft haben.
      Dieses Volk ist nicht auszuhalten. Unerträglich.
      Von mir aus sollen sie untergehen. Um einen Deutschen zu zitieren: "Was fällt, soll man stoßen".

    • Wyatt
      04. Oktober 2016 18:14

      Pennpatrik,
      dieses Volk - die Deutschen, sind ein fremdbeherrschtes, besetztes Land und wird vorsätzlich mit angeordneter Fremdenliebe, Klimaschutz und Entindustrialisierung, wie auch wir Österreicher, der "Abschaffung" preisgegeben. Und auch dass man die Deutschen nicht mag, ist im "Programm", ausgenommen natürlich die allseits "beliebten" und der einzig u. richtige Wahrheiten verbreitende "Grüne Verhinderungs u. Demonstrantenpöbel"

    • Cotopaxi
      04. Oktober 2016 20:12

      @ Pennpatrick

      Dieser Deutsche sah sich aus gutem Grund ohnedies als Pole. Außerdem war er zuletzt staatenlos.

    • Wyatt
      05. Oktober 2016 09:59

      @ Nietzsche

      "noch hat kein Denker den Mut gehabt, die Gesundheit einer Gesellschaft und der Einzelnen danach zu bemessen, wie viel Parasiten sie ertragen kann"

      [Quelle: Morgenröte 202, KSA 3,178]

    • Cotopaxi
      05. Oktober 2016 11:13

      @ Wyatt

      Demnach wäre unsere Gesellschaft also kerngesund, wenn man sich die Vielzahl der unterschiedlichen Parasiten ansieht?

      Oder sollte man nicht besser sagen, dass sich die Gesundheit einer Gesellschaft danach bemisst, wie viel Parasiten sie ertragen WILL?

    • Shalom (kein Partner)
      06. Oktober 2016 09:34

      Pennpatrik, selten so einen Blödsinn gelesen! Denn: Fällt Deutschland, fallen zuerst auch wir! Also Hirn wieder einschalten!!!

  24. El Capitan
    04. Oktober 2016 11:53

    Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen, aber das Schimpfen auf die USA (meist von Leuten, die nie in Amerika waren) ist sinnlos. Das Hinhacken auf TTIP ist ebenfalls sinnlos, solange von den über 3.000 Paragraphen des Vertragsentwurf nur die Schiedsgerichte und Chlorhühner bekannt und sind und kolportiert werden.

    Die Europäische Union ist im Laufe der Jahre in einem linken Delirium in einen Art Gleichheitswahn hineingeraten, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Die Welt gerät jedoch immer mehr in eine Dreiteilung, wobei diese drei Teile exakt den von George Orwell vorausgesagten entsprechen: Amerika plus England, Europa plus der europanahe Teil Asiens und Fernost-Asien. Afrika ist ein Spielball der drei.

    Amerika ist und bleibt auf lange Zeit eine gigantische Wirtschafts- und Digitalmachtregion. Zu allem Überdruss hat sich die USA in einen Ölexporteur verwandelt. Kanada verfügt zudem über die mit Abstand größten Ölschiefer- und Süßwasserreserven der Welt. Fernost verfügt über gewaltige Reserven an menschlicher Arbeitskraft und an Industriepotential. Europa verfügt noch über hohe industrielle Kapazitäten, jedoch keine Rohstoffe und eine immer schwächer und dümmer werdende Bobo- und Gendergesellschaft.

    Das Schimpfen über Amerika ist kindisch und dumm, denn am Ende setzt sich immer Machtpolitik durch. Diese Option wurde durch Typen wie Merkel, Hollande, Junker & Co verspielt.

    Aber jetzt wird ja alles anders mit Kernöls „New Deal“. O sancta simplicitas!

  25. A.K.
    04. Oktober 2016 11:22

    Die derzeitig wirksame Irrlehre ist der „Ethische Relativismus“ – er leugnet die Existenz objektiver Wahrheit – und setzt an deren Stelle „Political Correctness”. Diese ist ein Kampfmittel, das noch immer zu wenig erkannt bzw. durchschaut ist:

    Der Rückruf von Millionen VW-Autos ist ein typischer Fall von „Political Correctness”: Es wird nicht unterschieden, was richtig oder falsch beim Lösen eines Problems wäre, sondern es wird danach entschieden, was politisch korrekt ist.
    Zunächst zum Problem: Der Dieselmotor ist eindeutig dem Ottomotor bezüglich seiner technischen Eigenschaften (Wirkungsgrad, Drehmoment, Lebensdauer, etc.) überlegen. Auch der Schadstoffausstoß ist günstiger. Aber die Normen sind daher für Diesel härter definiert. Zusätzlich hat der Schadstoffausstoß von PKWs nur einen geringen Anteil am gesamten Fuhrpark. Man könnte daher richtig entscheiden, daß eine schrittweise Behebung der VW-Schwindeleien erfolgt. Das wäre aber nicht politisch korrekt. Daher drängen „Fachleute” - wie auch unsere - sofort dazu, politisch korrekt zu handeln. - koste es was es wolle. Auf die Idee, daß es sich um einen Wirtschaftskrieg der USA-Industrie handeln könnte, kommen weder die Deutschen noch die anderen EU-Staaten. Die US-Autos sind nämlich gegenüber den europäischen in der Entwicklung deutlich zurückgeblieben, und es gibt zusätzlich in USA einen Vorbehalt gegen Diesel-PKW. Würde/könnte also VW die Schwindeleien zunächst in USA beim Rückruf beheben und später langsam in der EU nachziehen, wäre großer wirtschaftlicher Schaden verhindert. Leider gibt es aber keine Fachleute und Politiker mehr in EU, die richtig entscheiden, sondern nur mehr „Fachleute-Darsteller”, die keine Persönlichkeiten sind.

    • A.K.
      04. Oktober 2016 11:44

      VW nutzte „intelligente Software“, um die Prüfungssituation zu erkennen und die Abgasreinigung entsprechend anzupassen; der Prüfungsvorgang war ungeeignet – Mist.
      Unserem Zeitalter der „political Correctness“ ist es vorbehalten, die Sache auf den Kopf zu stellen: Nicht die Vorschrift muß Mißbrauch ihrer Auslegung verhindern, sondern der Geprüfte muß alle denkbaren späteren Eventualitäten im vorauseilenden Gehorsam bedenken und die Prüfung für sich so schwer wie nur möglich machen.
      Zu bedauern ist der wirtschaftliche Schaden für VW bzw. der Volkswirtschaft.
      Man hätte aufdecken und zukünftig(!) eine geeignete(!) Prüfungsvorschrift anwenden sollen, die schadstoffarme Autos sichert.

  26. Undine
    04. Oktober 2016 10:51

    VW steht nun schon geraume Zeit am PRANGER wegen Schummeleien bezüglich der Abgaswerte.

    Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die tieferen Gründe für diese Ächtung, die in den USA ihren Ausgang nahm, das klare Ziel hat, nicht nur VW, sondern Deutschland massiv zu SCHWÄCHEN: Zuerst VW, dann Deutschland, dann die EU.

    Nun frage ich mich: Wurden ALLE AUTO-HERSTELLER genau so auf Herz und Nieren untersucht wie VW?

    Hat wirklich kein einziger Auto-Hersteller Ähnliches auf dem Kerbholz? Ich kann das einfach nicht glauben! Gerade die USA, die größten Dreckschleuderer mit ihren Unmengen an Treibstoff schluckenden "Ami-Schlitten" hätten allen Grund, das Maul nicht so weit aufzureißen!

    A.U. schreibt:

    "An der Spitze der Investoren, die derzeit gegen die Deutsche Bank spekulieren, steht nach seriösen Informationen wieder einmal George Soros."

    Wer solch immense Reichtümer durch beispiellose Skrupellosigkeit angehäuft, bzw. ergaunert hat, besitzt die Macht, ganze Staaten zu ruinieren. Der Kandidat ist diesmal Deutschland.

    "Die Pfundkrise im September 1992 war eine Spekulation gegen das Britische Pfund, die das Europäische Währungssystem (EWS) beinahe zum Einsturz brachte."

    Diesmal dürfte die Übung gelingen! Es könnte der Einsturz des EWS funktionieren---dann gnade uns Gott! Der alttestamentarische Deutschenhaß des janus-gesichtigen Herrn Soros, des vordergründig als netter, freundlicher Altruist und großzügiger Mäzen geltenden alten Mannes ist eine starke Triebfeder. Da kommen auch wir nicht ungeschoren davon.

  27. Bob
    04. Oktober 2016 10:07

    Man vergisst das Deutschland noch immer von den Amis besetzt ist. Und Frau Merkel, die Besetzte, tut wieder so als wäre Europa Eigentum von Deutschland, und so darf man sich nicht wundern das wir ferngesteuert das nachplappern was uns die USA und ihre Freunde der Ostküste ins Ohr flüstern.

  28. Josef Maierhofer
    04. Oktober 2016 09:53

    Wer in den Markt eingreift, stört ihn und die Konsequenzen sind jetzt zu befürchten.

    Die Opfer sind wir und nicht die Amerikaner.

    • Josef Maierhofer
      04. Oktober 2016 17:02

      Eigentlich ist es für uns egal, ob wir von den Amerikanern mit TTIP vertraglich ausgenommen werden wie die 'Weihnachtsganseln' oder eben so wie jetzt, ändern wird sich an deren Gier nichts.

      Wirtschaftskriege hin und her, das amerikanische Großkapital nimmt, wo es was zu holen gibt mit und ohne Vertrag mit und ohne Schiedsgericht.

  29. Bodo
    04. Oktober 2016 09:46

    War es vielleicht doch nicht ganz so unberechtigt, wenn unsere Großeltern Angst vor dem Wolf hatten und diesen auch beim Namen nennen durften, weil es noch keine Political Correctness gab, die sie unter Strafandrohung gezwungen hätte, ihn als altruistisch und völlig harmlos zu bezeichnen?

  30. Freak77
    04. Oktober 2016 09:31

    Auch dieser dt. Wirtschaftsartikel wo üblicherweise Wirtschaftsvorgänge seriös analysiert werden kommt zum Schluss dass es bei VW viele politische Einflüsse sind (Stichwort "Handelskrieg") die dieses Sache antreiben: Das Endlos-Quälen von VW:

    Volkswagen - Dieser Konzern kriselt heimlich, still und leise weiter, während alles auf die Deutsche Bank blickt

    http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/volkswagen-dieser-konzern-kriselt-heimlich-still-und-leise-weiter-waehrend-alles-auf-die-deutsche-bank-blickt_H770261177_328961/?ID_NEWS=328961&utm_source=focus&utm_medium=teaser&utm_content=main&utm_campaign=unser_netzwerk

  31. socrates
    04. Oktober 2016 09:03

    "Ohne nationale („demokratische“) Verzerrungen, Ressentiments, Racheaktionen. Ohne die Möglichkeit, dass ein Land zuerst Firmen und ihre Investitionen anlockt und hereinholt – und dann ausraubt."
    Genau 2 Länder haben das bisher gemacht: GB & USA. Die USA macht dies weiter mit dem Patriot Act. Die Ruinen der Kleinwaffenindustrie kann man in Belgien besichtigen. Die USA soll jetzt dafür Schiedsgericht nach ihrem Recht bekommen. Es ist besser sich auf Rußland und China zu verlassen.

  32. dssm
    04. Oktober 2016 09:01

    Noch eine Stufe gehört dazu: Die BIZ. Bei der BIZ hat man klar erkannt wo unsere Schuldenlawine hinführt, das Inflationieren der Anlagepreise muss in einem Desaster enden. Denn egal wie weit man den Hebel verlängert, irgend wann wird mehr zurückgezahlt als neues Kreditgeld in das Spiel kommt. Womit die Luft heraussen ist und die Preise fallen und damit die Sicherheiten. Dies wird für Pensionsfonds und Banken der sichere Tod sein, egal ob der Staat eingreift, egal ob die EZB noch ein paar Phantastillionen druckt.

    Also gibt es die BASEL Regeln. Das Problem ist offensichtlich, man nimmt einem Drogensüchtigen den Stoff weg. Aber besser früher, mit all den Verwerfungen, als später mit Mord und Totschlag. Wer unsere Politik (=Wähler) kennt, richtet sich schon einmal für den zweiteren Fall.

  33. Leopold Franz
    04. Oktober 2016 08:05

    Zurück nach ein paar Tagen in der schönen Südsteiermark, wo die muslimische Landnahme noch nicht gelungen ist.
    Dass jenseits des Atlantik nicht unsere Freunde sitzen, wird jetzt auch denen klar, die vielleicht nicht Joachim Fernaus kritisches "Halleluja" gelesen haben. Das sind nicht einmal Partner, sondern machtbewusste Interessensvertreter. Da hat es unsere Wertegemeinschaft mit ihren hochwertigen Vertretern Juncker und Schulz und wie sie auch heißen schwer, die verstehen so etwas nicht. Machtvolle Realpolitik wird in dieser linken Willkommensgemeinschaft nur erduldet, nicht ausgeübt.

    • dssm
      04. Oktober 2016 09:03

      Anstatt Fernau sollte man Zischka ("Der Dollar ...") lesen. Regelmäßig lassen die USA die auswärtigen Investoren vorsätzlich bluten, seit nunmehr über 200 Jahren.

    • Undine
      04. Oktober 2016 10:19

      @Leopold Franz

      Auch ich orientiere mich seit 1979 an Joachim FERNAU und seinem hervorragenden Buch "Halleluja"! Heute hätte diese kritische, ironisch-sarkastische Betrachtung der beileibe nicht immer ruhmvollen Vergangenheit der USA dank der die Meinungsfreiheit knebelnden PC keine Chance mehr, einen Verleger zu finden.
      Eine Fortsetzung dieser Historie aus Fernaus Feder wäre nicht minder aufschlußreich; alleine das böse Treiben der USA seit 1945 gäbe Stoff für einen dicken Band! Leider starb Fernau 1988.

    • Pennpatrik
      04. Oktober 2016 17:43

      Ach ja, Fernau.
      Ein Autor, der gegen alle Regeln der PC verstieß, hervorragend schrieb und neben Lesevergnügen auch Bildung angeboten hat.
      Ist es nicht wunderbar, dass dieser Autor noch immer verlegt und gelesen wird?

    • Undine
      04. Oktober 2016 17:53

      @Pennpatrik

      Ich habe alle Bücher von FERNAU geradezu verschlungen! Nach "Halleluja" gefiel mir am besten "Rosen für Apoll" und "Goethes letzte Liebe"! Fernau verdient es, gewürdigt zu werden! Gerne würde ich erleben, daß einmal im ORF eines seiner Werke beworben wird---aber da muß noch viel Wasser und Unrat die Donau hinunterrinnen...... ;-)

  34. Riese35
    04. Oktober 2016 07:55

    >> "Erstens zeigt die ganze Rechtsgeschichte, dass es wirklich objektives Recht gar nicht gibt, dass es neben vielen anderen Filtern, die die Objektivität eines Richters trüben, auch immer die nationale Brille gibt, durch die jedes Gericht schaut. Wahrheit, Objektivität, absolute Gerechtigkeit gibt es vielleicht im Jenseits."

    >> "Diese drei Großfälle machen deutlich, wie dringend notwendig die Schaffung unabhängiger Schiedsgerichte für Wirtschaftsstreitigkeiten gerade zwischen der EU und den USA wäre. Nur solche Schiedsgerichte könnten wieder das notwendige Vertrauen schaffen. Nur die Entscheidungen von unabhängigen Schiedsrichtern aus nicht direkt involvierten Drittstaaten könnten dazu führen, dass es statt eines Wirtschaftskriegs wieder glaubwürdige Lösungsversuche ohne nationale Schlagseite oder gar Ressentiments geben kann."

    Da auf der Erde selbst bis in die hintersten Winkel die Verflechtungen und Abhängigkeiten enorm sind und vor allem die USA überall ihre Finger im Spiel haben und Druck ausüben können, läßt sich aus diesen beiden Aussagen AUs nur der Schluß ziehen, daß TTIP mit solchen Schiedsgerichten bedeutete, daß diese nur von Einwohnern des Planeten Pluto besetzt werden könnten oder im Jenseits funktionierten. Unter solchen Voraussetzungen wäre ich auch für TTIP, wobei ich anzweifle, ob im himmlischen Jerusalem ein TTIP überhaupt notwendig wäre.

    • HDW
      04. Oktober 2016 09:47

      *********************************
      Den Widerspruch im Argument erkannt!
      Allerdings muss man auch zugeben, dass der Menschheit als beste Lösung von Konflikten bisher eben nur die Istitution des Richters als "unabhängigen" Dritten mit mehreren Apellations Ebenen, eingefallen ist!
      Die elende Haxlbeisserei die die Ösi-Linke gegen das Vghf Urteil inszeniert hat, zeigt aber, dass selbst die Gartenzwerge glauben sich wieder ans Faustrecht halten zu können.
      Auf der geopolitischen Ebene aber heisst Faustrecht Krieg, und der ist ja zum Teil schon im Gange! Egal ob "Schlafwandlerisch" oder "Verschwörungstheoretisch"! Beides Totschlagsargumente der Kriegstreiber!

    • dssm
      04. Oktober 2016 10:41

      Erinnern wir uns an Österreich vor dem EU-Beitritt. Da haben die Deutschen bei uns grundsätzlich bei Behörden und Gericht den Kürzeren gezogen.
      Mir sind Schiedsgerichte, z.B. bei Handelskammern, lieber als staatliche Gerichte. Erstens sitzen bei den Schiedsgerichten Fachleute und zweitens werden die Stellen nicht parteipolitisch besetzt.

      Das Problem ist ja ein anderes! Es sind die hundertausenden Regelungen und Vorschriften, wo sich keiner mehr auskennt. Also sitzen in den internationalen Schiedsgerichten wieder Juristen, welche diese Vorschriften kennen (oder überhaupt lesen können), drinnen und keine Fachleute. TTIP vermehrt diese Vorschriften, anstatt sie zu verringern.

    • Riese35
      04. Oktober 2016 21:00

      Die Sache mit der Überregulierung sehe ich genau so. 100% Übereinstimmung.

      Bei der Frage Schiedsgerichte vs. staatliche Gerichte ist meines Erachtens die Sache nicht so klar. Die Frage ist auch, ob sich alles durch "Gerichte" - gleich ob staatlich oder Schieds- - besser regeln läßt. Manchmal wäre auch ein Gleichgewicht der Kräfte besser als jedes Gericht. Das hängt meines Erachtens sehr von der Situation ab.

      Wenn es um einen Familienstreit geht, wird sich relativ leicht jemand als unabhängiger, unbefangener Richter finden lassen. Auf einer Ebene wie TTIP finde ich, daß die Frage der Unbefangenheit durchaus berechtigt ist, und zwar gleich ob staatlich oder Schiedsgericht. ...

    • Riese35
      04. Oktober 2016 21:03

      ... Wie soll das funktionieren, wenn schon das Völkerrecht nicht durchsetzbar ist und ein Land wie die USA nur dann sich daran gebunden fühlen, wenn es ihnen nützt? Ich traue auch den Schiedsgerichten nicht.

    • Ökonomie-Vergelter
      04. Oktober 2016 22:04

      Es braucht keine "planetarische" Streitschlichter, es wäre schon von Vorteil, wenn Schlichtungsgremien paritätisch besetzt sind. Wenn dann in einem Streitfall EU - USA alle nordamerikanischen Gremialmitglieder einheitlich entgegengesetzt zum EU-Block entschieden, wäre die Optik für den gesamten Spruchkörper so schlecht, dass sich nicht einmal hartgesottene Karrieristen mehr wohlig in den Spiegel schauen könnten. Vorausgesetzt natürlich, dass nach einer Entscheidung mittels Dirimierungsrecht auch die "Differing Opinions" veröffentlicht würden.

      AU ist also insofern eher Recht zu geben.

  35. Livingstone
    04. Oktober 2016 07:53

    Eines verstehe ich nicht: diesen Abgasskandal von VW.

    Ich oute mich jetzt einmal, auch wenn ich daraufhin von Frau Glawischnig verklagt werden sollte: Die Abgaswerte waren für mich noch nie ausschlaggebend beim Autokauf. Mir ist es relativ wurscht, ob mein Auto xyz-kg, -mg, -ha, -cm oder sonst was ausstößt.

    Geschaut habe ich auf Ausstattung, PS, Preis-Leistung, Verbrauch und ob mir das Auto schlicht und einfach gefällt.

    Und dass die angegebenen Verbrauchswerte nicht stimmen, es sei denn, ich fahre wie einer, der bei den Grünen als Sachbearbeiter oder als IT-Mensch arbeitet, wusste bis jetzt jedes Kind.

    Was soll also dieser künstliche Skandal und der Blödsinn mit Entschädigungszahlungen??? Wenn es um die Steuer ginge, würde ich es ja noch verstehen....

    • Riese35
      04. Oktober 2016 08:06

      **********************************!

      Mag VW wirklich ein internes Problem oder sogar eine Schuld auf sich geladen haben, was ich nicht beurteilen kann. Aber was hier in der Öffentlichkeit abgelaufen ist, sehe ich viel mehr als ein Problem der Behörden und der Medien:

      1) Bis heute haben die Medien immer nur von einem "VW-Skandal" berichtet. Sie haben aber bis heute nicht gesagt, gegen welche Vorschrift oder welches Gesetz VW verstoßen hätte. Denn jeder, der auch nur die geringste Ahnung von Technik hat, weiß, daß eine Messung auf einem idealisierten Prüfstand immer zu anderen Ergebnissen als in der Natur, wo wechselnde und ganz andere Voraussetzungen vorliegen, führt und daß ...

    • Riese35
      04. Oktober 2016 08:10

      ... jede Steuerung von Werten diese Werte per definitionem "manipuliert".

      2) Und bei den Behörden sehe ich das Problem, daß diese ein Meß- und Prüfverfahren festgelegt haben, das mit realen Bedingungen kaum etwas zu tun hat.

    • dssm
      04. Oktober 2016 10:59

      @Livingstone
      Den Abgas'skandal' muss man anders sehen. In den USA wurde aggressiv Werbung gemacht, VW sei der wirklich 'saubere' Hersteller. Man hat mehrere staatsnahe Preise und Auszeichnungen gewonnen, man hat Prämien(!) für den Kauf eines sauberen VW-Autos bekommenm, während die 'Dreckschleudern' aus einheimischer (sprich US) Produktion nichts bekommen haben. Die Beamten und Professoren sind jetzt nicht begeistert. Daher der Hass auf VW.

    • Livingstone
      04. Oktober 2016 11:36

      Danke fuer die Erklaerung, dssm.

    • A.K.
      04. Oktober 2016 11:52

      @Livingstone
      **************************************************************

    • El Capitan
      04. Oktober 2016 12:00

      VW hat in den USA schlicht gelogen. Ein spezielles Computerprogramm erkannte, ob sich ein Auto auf dem Prüfstand oder auf der Straße befindet. Auf dem Prüfstand wurde mit Hilfe mehrerer Tricks die Abgase gesenkt. Damit kamen die PKWs in eine andere Steuerklasse, und VW konnte mit "grünen" Werten Werbung machen.

      Es nutzt nichts: Das war Betrug in Milliardenhöhe.

    • Pumuckl
      04. Oktober 2016 12:58

      Jeder schlichte Mensch mit Pflichtschulbildung hätte vorhersehen können, daß die Täuschungs-Software von VW zu jenem Horror-Szenario führen kann, in welchem sich der VW-Konzern nun befindet.

      Der über diese betrügerischen EDV-Manipulationen informierte Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin WINTERKORN ist PROMOVIERTER INGENIEUR ! ! !

      WINTERKORN konnte die Gefahr für seinen Konzern abschätzen und ließ sie zu.

      Verschwörungstheorie, für welche ich Beweise sehe:

      Ließ Topmanager, Dipl. Ing. Dr. Martin WINTERKORN das betrügerische Treiben in seinem Konzern zu, um VW zum Nutzen der Konkurrenz schwer zu schädigen ? ? ?


      Eine hyothetische Antwort auf die Frage "cui bono ?"

    • Pumuckl
      04. Oktober 2016 13:07

      Korrektur:

      Verschwörungstheorie, für welche ich KEINERLEI Beweise sehe:

      Das Wort KEINERLEI muß mir versehentlich abhanden gekommen sein, als ich meinen Kommentar auf die zulässige Anzahl von Zeichen kürzte.

    • Sensenmann
      04. Oktober 2016 20:50

      @El Capitan
      SO einfach ist die Sache nicht. Bis heute gibt es keine Anklage. Wogegen auch? Sowohl die US- als auch die EU- Abgasbestimmungen schreiben vor, daß das Auto einen definierten Prüfzyklus einhalten muss.
      Genau das haben die inkriminierten Volkswagen-Modelle getan.
      In den USA und der EU.
      Die Gesetze sagen, daß die Abgaskontroll-Vorrichtung nicht abschaltbar sein darf, es sei denn um den Motor vor Schaden zu schützen (Notlaufprogramm).
      Ich frage Sie: Wenn Sie in einem Gesetz lesen, es sei verboten, das Licht ABZUSCHALTEN, ist es dann auch verboten, es zu DIMMEN?
      Natürlich nicht. Das Wort "abschalten" ist digital. Null oder ein.
      Und genau das ist es. Deshalb gibt es keine Anklage.

    • Helmut Oswald
      04. Oktober 2016 21:13

      @ Livingstone - um den Abgasskandal als solchen zur Gänze einordnen zu können, darf ich Ihnen folgende zusätzliche Information anbieten. Der TEST in den Vereinigten Staaten, bei dem VW angeblich oder tatsächlich so skandalös betrogen hat, erlaubt für Konkurrenzmodelle in derselben Leistungsklasse, beispielsweise von Ford, daß eine seriell eingebaute Frischluftleitung die unverbrauchte Luft kurz vor dem Ende des Auspuffrohres den Abgasen beimischt und danach die Messung erfolgt. Derart werden die Umweltschutznormen der US Behörden regelmäßig eingehalten. Braucht es hiezu noch einer näheren Erläuterung?

  36. Livingstone
    04. Oktober 2016 06:29

    Dr. Unterberger hat ein extrem wichtiges Thema aufgegriffen:

    Die Niedrigzinspolitik der EZB ist für Europa dermaßen gefährlich, wie es die Eisberge für die Titanic waren. Und wie der Kapitän auf der Titanic, erhöhen unsere 3. Klasse Europa-Politiker noch das Tempo.

    Der Grund ist sehr einfach erklärt: Europas Staaten sind dermaßen überschuldet, dass die einzelnen Länder (wie z.B. Österreich) überhaupt keine Chance hätten ihre Zinsen zu bezahlen, wenn die Zinsen höher wären. Man denke alleine an die Stadt Wien mit über EUR 5 Mrd. Außenständen.

    Dann würde es nämlich Kreditausfälle wie in Griechenland geben. Um dies zu vermeiden (Europa wäre mit einem Schlag tot), ist der politische Druck der meist sozialistischen Regierungen auf die EZB dermaßen groß, eben keine Zinsen mehr zu verlangen.

    Und das schlägt sich konsequenterweise auf die Banken durch.

    Da Zinsen aber das täglich Brot für die Banken sind, bricht denen die wichtigste Einkommensquelle weg. Und das hat zwei Konsequenzen:

    1. Die Banken werden langfristig umgebracht. Und das kostet nicht den ‘bösen‘ Bankmanagern den Job, die finden schon was, sondern den normalen Mitarbeitern: 9000 angekündigte neue arbeitslose Banker in Deutschland allein diese Woche sollten Beispiel dafür genug sein. In Österreich müssen 2000 Mitarbeiter von der Bank Austria „sich neu orientieren“…

    2. Egal ob es einem gefällt oder nicht: Banken erhalten durch Kredite an Groß-, Mittel- und Kleinbetriebe die Wirtschaft und somit Arbeitsplätze. Brechen diese Kredite weg, fallen die Betriebe und die daran gebundenen Arbeitsplätze.

    Europas Sozialisten nehmen das alles freudig in Kauf: 2 Fliegen mit einer Klatsche, sozusagen: Wieder tausende Arbeitslose mehr, die vom Staat abhängig sind, wieder dem sozialistischen Endziel der Planwirtschaft einen Schritt näher!

    Gleichzeitig rufen unsere Wirtschaftskaliber wie Mag. phil. Kern „Die Banken sind schuld!“ Und ob das „Dynamische Duo“ Mitterlehner/Mahrer überhaupt versteht, was abgeht? Naja… da habe ich so meine Zweifel!

    • Rau
      04. Oktober 2016 09:51

      Kann ja sein dass ich mich irre - aber die Niedrigzinspolitik ist schon ein Kind der Fed. Die EZB hat sich lang dagegen gewehrt, aber mit vollem Durchschlagen der von Amerikas (Betrugs)Finanzwirtschaft ausglösten Finanzkrise entstanden Zugzwänge, denen sich auch die EZB beugen musste. Der Wirtschaftskrieg gegen Europa hat doch nicht mit VW begonnen.

    • oberösi
      04. Oktober 2016 10:32

      Natürlich ist es nicht angenehm, wenns einen möglicherweise selber trifft.
      Eines jedoch ist Tatsache: der österr. Bankensektor war jahrzehntelang sozialistische Planwirtschaft pur auf Kosten des Restes der Bevölkerung: 15 Monatsgehälter + zusätzliche Gelder, feudale Firmenpensionen, quasi-pragmatisierte Dienstverhältnisse.

      Die braungebrannten Bank Austria-Pensionisten, die mit 52 den Golden Handshake bekamen und seitdem ihren Winter auf Mallorca verbringen - wer kennt nicht zumindest einen in seiner Umgebung.

    • Livingstone
      04. Oktober 2016 11:45

      @ Rau: vollkommen richtig. Es ist in den USA aber mit der Staatsverschuldung nicht ganz anders als in Europa.

      @ oberoesi: vollkommen richtig. Was da bei der BA und den Sozi-Banken abging und abgeht, war und ist mehr als unserioes und grauslich. Und noch immer sind dort 50jaehirige definitiv gestellt. Ekelhaft, wie ich finde. Nur geht diese Diskussion in eine andere Richtung.

    • A.K.
      04. Oktober 2016 11:49

      @Livingstone
      *******************************************************************

  37. Helmut Oswald
    04. Oktober 2016 04:05

    Wir brauchen keine Schiedsgerichte - wir brauchen, um mit den Banditenurteilen des pleitegewirtschafteten Hegemons fertigzuwerden, dessen Ziel die restlose wirtschaftliche Ausplünderung und genetische Auslöschung Deutschlands ist - eine Wehrmacht. Und ein- bis zwei nuklearstrategisch gerüstete Bündnispartner.

    Wir brauchen keine EU Bonzen in Brüssel, keine Migranten, keine Türken, Griechen und Italiener - wir brauchen Macht. Dann bekommen wir, so Gott will, auch eines Tages wieder Recht.

    • socrates
      04. Oktober 2016 08:42

      Deutschlands Zukunft liegt im Osten. Daher wird andauernd gegen Putin gehetzt.

    • oberösi
      04. Oktober 2016 10:09

      @ socrates:
      Die ewige Furcht der Amerikaner: sollte sich DE und damit dessen Anhängsel EU (GB ist ja schon wieder rein transatlantisch geworden) Rußland zuwenden, sind die Amis das, was sie immer schon waren: eine Insel im Atlantik/Pazifik, je nach Perspektive.

    • Helmut Oswald
      04. Oktober 2016 10:17

      So sieht es derzeit aus, dank der zur offenen Feindseligkeit mutierten US Politik, welche das europäische Kernland tagtäglich spüren lässt, daß es eine bessere Kolonie für die Vereinigten Staaten ist. Dort zu erwarten, daß aus besserer Einsicht ein Politikwechsel stattfindet, ist versponnene Träumerei. An Bemühungen, Amerikanern zu gefallen, fehlt es ja nicht in Buntland. Aber wer ewig anderen nachläuft, bekommt nur deren Gesäß zu sehen. Ein Partnerwechsel steht auf der Agenda der Regierung Petry. Allerdings - ohne sicherheitspolitische Eigenleistung stülpt sich der Onkel im Osten die Deutschen über, wie eine Fingerpuppe. Da gilt es, den Eigenwert wieder zu etablieren. Nun ...

    • dssm
      04. Oktober 2016 11:03

      Wer den Bericht des Fiskalrates bezüglich der Kosten unserer 'Fachkräfte' liest, der kann sich leicht ausrechnen wie Österreich (oder D/SWE) das meistgerüstete Land am Kontinent sein könnte. Nebenbei, Panzer und Düsenjäger stehlen, vergewaltigen, vandalieren usw. nicht.

    • Nestor 1937
      04. Oktober 2016 21:26

      Eine Wehrmacht?
      Ja, vielleicht auch das.

      Aber zuerst einen F e l d h e r r n !

    • Helmut Oswald
      05. Oktober 2016 10:52

      Die Kunst der Strategie wächst im Verborgenen. Eine zarte Pflanze des Verstandes, doch mächtig in der Wirkung. Das Feld will gepflegt sein - darum: Wiedereinführung von Geopolitik als Wissenschaftsgebiet mit Forschung und Lehre und eines (unter Moltke einst 'groß' genannten) Generalstabes, dem ich zwecks Vermeidung von Peinlichkeiten Adjektivierungen ersparen würde.

    • Shalom (kein Partner)
      06. Oktober 2016 09:06

      Helmut Oswald, immer im Bewußtsein, dass Österreich ein europäischer Kleinstaat ohne nennenswertes Militär u. Polizei ist, wen meinen Sie mit "Wir" ? Welche "Wehrmacht" welcher - etwa militärisch/politisch zusammengeschlossener Länder - meinen Sie u. welche Länder kämen für Sie (für wen!) als "nuklearstrategisch gerüstete Bündnispartner" in Frage? Könnten Sie, bitte, Ihre Gedanken konkretisieren? Schreiben Sie aus Sicht eines deutschen, oder österreichischen Staatsbürgers?
      MfG

    • socrates
      06. Oktober 2016 13:02

      Österreich hat als Kleinstaat mit Rußland die besten Erfahrungen gemacht und verdankt ihm seine Freiheit, die Deutschland noch immer nicht hat. Rußland hat Ostdeutschland freigegeben, die USA ist weiter Besatzungsmacht. Wem kann man da Vertrauen? Das Sklaventreibern oder ihren Gegnern?
      Niemand will fremde Atomwaffen und Militärstützpunkte in seinem Land, All over the world.
      Welche Staatsbürgerschaften haben Sie? Israel ist noch kleiner als Österreich und sollte einem Atomkrieg fürchten. Den USA passiert sicher nichts, aber wir werden gemeinsam sterben.

    • Shalom (kein Partner)
      06. Oktober 2016 14:02

      socrates, was war d a s jetzt? Die Antwort d. Koll. Oswald auf meine Fragen?
      Wenn Sie extrem vereinfachend meinen, "Österreich hat als Kleinstaat mit Rußland die besten Erfahrungen gemacht u. verdankt ihm seine Freiheit", könnten manche (nicht ich!) auf den Gedanken kommen, Sie seien entweder noch sehr, sehr jung, od. aber KPÖ-Mitglied. Bekanntlich gehörten zu unseren Befreiern auch noch FR, GB u. die USA. Sich über die Entstehung d. Staatsvertrages u. unserer "Neutralität" auf Wunsch (!) d. SU zu informieren, könnte auch nicht schaden...
      Ihr letzter Satz über die beiden Atommächte Israel u. die USA ist unverständlich formuliert, wenn nicht gar wirr.
      MfG

    • Helmut Oswald
      06. Oktober 2016 23:06

      @ shalom - Ich schreibe aus der Sicht eines politisch denkenden Mannes, dem Staatsbürgerschaft nur ein Verwaltungsbegriff ist und der voraussetzt, daß mit der bestehenden politischen Klasse - wo auch immer - ohnehin kein Staat zu machen ist. Ich setze voraus, daß eine noch einzusetzenden Regierung dies und jenseits des Inns das einzig Sinnvolle getan hat, was bleibt - daß sie dem plündernden und stehlenden, kriegstreiberischen Hegemon das Bündnis aufkündigt, den korrupten Gewohnheitsverbrechern in Brüssel das Abkommen aufkündigt und ein kontinental-europäisches Wirtschafts- und Verteidigungsbündnis als Ersatz des bestehenden Ordnungsrahmens gegründet hat. Wir. Details zum Bündnis vorgängig.

    • Shalom (kein Partner)
      07. Oktober 2016 08:18

      Danke, Helmut Oswald, jetzt kenne ich mich voll aus...

    • socrates
      07. Oktober 2016 17:14

      Shalom
      Ihre Staatsbürgerschaft halten sie weiter geheim, so daß unklar bleibt für wen Sie schreiben. Was wissen Sie vom Wiener Memorandum? Wie gut kennen Sie den Text des Staatsvertrages, die geforderten Reparationen, die Embargo und Produktionsverbote (z.B. H2O2), die Entstehung der Neutralität Österreichs? Warum habe die Befreier nicht Deutschland freigelassen, nachdem Frankreich und Rußland sich in Frieden zurückgezogen haben? Die USA, GB und F wollten keinen Friedensvertrag, Figl wurde nach Moskau eingeladen und erreichte das Unmögliche.

    • socrates
      07. Oktober 2016 17:24

      Shalom
      Da Sie sich als Experte fühlen, erklären Sie uns USIA vs USA vs Österreich & Reparationen und welche Verbote uns von GB auferlegt wurden.

    • Shalom (kein Partner)
      08. Oktober 2016 12:07

      socrates, 1. bin ich öStbg. u. 2. sind mir alle mit dem Abschluss d. Staatsvertrages im Zusammenhang stehenden Memoranden, also nicht nur das Moskauer u. Wr., sondern auch jene zwischen den anderen Signatarmächten u. Ö., geläufig. Ihre eher aufdringlich-kindischen Bemühungen sich selbst (!) hier als geschichtskundiger Experte darzustellen, gehen, was mich betrifft, ins Leere, da ich 3. diese Zeit im Gegensatz zu Ihnen selbst erlebt u. 4. historisch auch begriffen habe - ohne zu googeln...
      Mit durchaus noch freundlichem Gruß

    • socrates
      08. Oktober 2016 22:44

      Shalom
      Sie emotionalisieren das Thema, argumentieren ad hominem, beantworten keine Frage, auch die nicht nach der Staatsbürgerschaft. Unsere Verwandten haben auch u.a. eine österreichische, das sagt also nichts.
      Die 2 Alliierten, die am meisten unter Hitler gelitten haben, Frankreich und Rußland, s indfür den Frieden, nur diejenigen, für welche der Krieg ein gutes Geschäft war, besetzen D weiter und versklaven es, ebenso die Holocaustindustrie. Da sind mir F und RU lieber.

  38. Almut
    04. Oktober 2016 03:22

    Die Ursache ist das kriminelle Ponzi-Schuldgeldsystem, bei dem Geld aus dem Nichts geschaffen wird (wenn ein Kredit genommen wird, wird das Geld von der Bank am Computer kreiert d.h. es wird bis auf wenige Prozente aus dem Nichts geschaffen, genannt fiat-money). Dieses Schuldgeldsystem ist ein Schneeballs-System, denn das Fiat-Geldsystem schafft Schulden, die nur bedient werden können, wenn es immer mehr Schulden gibt, Madoff kam dafür ins Gefängnis - die Banker und Zentralbänker laufen frei herum. Die Schulden der Volkswirtschaft steigen wesentlich stärker als deren Produktivität, vor allem Regierungen verschulden sich für unproduktive Ausgaben, sie schaffen keinen Mehrwert. Alle wichtigen Währungen sind nicht einlösbares Papiergeld, es ist staatlich monopolisiertes Papiergeld - "staatlich und Monopol" führt in der Wirtschaft immer zu einem Desaster. http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/zentralbanken-wie-lange-kann-das-ponzi-spiel-noch-gutgehen/12280240-all.html

    Am besten kann man diese kriminelle Ursache eines Finanzcrash verbergen, indem man einen Krieg entfacht (so lehrt die Geschichte) und danach kann man wieder von vorn anfangen, daher auch die Kriegshetzerei. https://deutsch.rt.com/meinung/41490-was-steckt-hinter-drama-um/

    • Sensenmann
      04. Oktober 2016 09:54

      Danke für den Link zu RT. Genau SO ist es.

    • A.K.
      04. Oktober 2016 11:55

      @Almut:
      Bravo, Bravo, Bravo!
      *************************************************************

    • Tegernseer
      04. Oktober 2016 14:09

      Dazu vielleicht auch noch ein kleiner Buchtip:

      Thomas Mayer "Die neue Ordnung des Geldes: Warum wir eine Geldreform brauchen" beschreibt sehr klar die negativen Konsequenzen des Fiat Money (=Schuldgeldsystem)

  39. kritikos
    04. Oktober 2016 02:48

    Ich gestehe, ich bin kein Fachmann der Wirtschaft. Aber an die Objektivität von Schiedsgerichten glaube ich seit Jahrzehnten nicht. Da haben zu viele Hintermänner (und -frauen?) einen undurchschaubaren Einfluss.
    Dass die EZB wahrlich nicht immer (milde gesagt) volkswirtschaftlich, europäisch richtig handelt, ist mehrfach zu bezweifeln. Dass die Amerikaner = die USA wirtschaftlich über Leichen gehen, ist meine Überzeugung. Eben: Der "Rechts- und Wirtschaftszusammenbruch" liegt nicht an Trump oder dem eher unwichtigen Le Pen als an Hintergrundspielern, wobei ich nicht an Verschwörungsthesen glaube. Schwierige Aussichten.





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