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Schwedens Wirtschaftswunder und der statistische Propagandist

Erstaunliche Begegnung im Wiener Finanzministerium. Sowohl die – sozialdemokratische! – Finanzministerin Schwedens wie dann auch Gespräche mit mehreren Schweden-Experten zeigen einige erstaunlich neoliberale Wege, auf denen sich Schweden aus einer schweren Krise herausreformiert hat. Die Begegnung wurde freilich von einem Herrn Pesendorfer von der „Statistik Austria“ dadurch gestört, dass dieser eindeutig falsche Daten in die Diskussion warf. Und das ist bei einem Vertreter der staatlichen Statistikbehörde wirklich skandalös. Umso wichtiger und spannender ist jedoch ein genauer Blick auf das, was Schweden zur Erfolgsstory gemacht hat.

Zuerst aber zu Pesendorfer: Der Mann ist strammer SPÖ-Propagandist, der früher in sozialistischen Kanzlerkabinetten gedient hat. Und er weiß natürlich: Für die SPÖ ist es furchtbar unangenehm, vorgeführt zu bekommen, dass eine Schwesterpartei mit einem neoliberalen Wirtschafts- und Finanz-Kurs erfolgreich ist, den man nach österreichischen Verhältnissen als eindeutig rechts von der ÖVP einordnen muss. Schweden zeigt nämlich, dass Austeritätspolitik funktioniert.

Konkret: In der Diskussion hatte Hausherr Schelling gemeint, dass er am liebsten „Alles“ übernehmen wollte, was die schwedische Finanzpolitik vorgemacht hat (Migration war nicht Thema der Debatte). Darauf höhnte Pesendorfer: Dann müsse Schelling auch für höhere Steuern sein, weil die seien ja in Schweden viel höher. Das ist klarerweise ein Argument ganz auf der Linie der SPÖ, die ja dauernd Vorschläge macht, die auf noch höhere Abgabenbelastungen hinauslaufen.

Allerdings ist die Behauptung, dass die Abgaben in Schweden höher seien als in Österreich, eine unverfrorene Unwahrheit, die zeigt, wie unqualifiziert der Mann für seinen Posten ist. Denn wenigstens die Zahlen und Daten, die man von der staatlichen Statistik hört, sollten stimmen.

In welcher Statistik auch immer man nachschaut: In Schweden sind die Abgaben gar nicht höher als in Österreich. So zeigt eine Aufstellung der WKO, dass in Österreich 2015 die Abgabenquote 44,5 Prozent des BIP gewesen ist, in Schweden 44,1. Und die WKO-Prognosen fürs heurige Jahr sind sogar exakt gleich, nämlich 43,8 Prozent.

Nun gut, die WKO ist vielleicht für einen Genossen nicht objektiv. Schauen wir deshalb ins große deutsche Statistik-Portal „statista.com“. Dort finden wir die OECD-Werte zu den Abgaben für 2014, also für das letzte fertig abgerechnete Jahr. Da steht für Österreich der Wert 42,99 Prozent. Und für Schweden 42,70. Also auch dort ein glatter Widerspruch zu den Behauptungen des Herrn Pesendorfer.

Nun gewiss: In öffentlichen Diskussionen wird ja oft Unrichtiges gesagt und von niemandem korrigiert. Aber es ist doppelt empörend, wenn auch der Chef der regierungseigenen Statistik-Behörde aus rein parteipolitischer Motivation nicht nur falsche Ideologien, sondern auch eindeutig falsche Daten verbreitet.

Jenseits des Ärgers über solche Politruks sind freilich die Fakten und Details über Schweden hochinteressant. Sie machen die Anstrengungen und vielfältigen Wege deutlich, auf denen es das Land geschafft hat, die Staatsverschuldung im letzten Vierteljahrhundert von 70 auf 45 Prozent herunterzuschrauben (wobei sich durch die in Schweden besonders große Last der Migration zuletzt die Schuldenlast wieder etwas erhöht hat, die sogar schon auf fast 40 Prozent herunten gewesen ist).

Die Faktoren des schwedischen Erfolgswegs

Was sind nun dabei die wichtigsten Elemente:

  1. Sozialdemokraten als Avantgarde einer straffen Ausgaben-Reform. Das bestätigt die Erfahrungen auch aus anderen Ländern, dass Sozialdemokraten taktisch solche eher aufs  erste unbeliebte Reformen oft leichter als bürgerliche Parteien durchbringen, weil sie weniger Druck des Linkspopulismus befürchten müssen.
  2. Eine sozialdemokratische Finanzministerin, die in ihrer kurzen Wortmeldung ununterbrochen betont, wie wichtig eine „verantwortungsvolle“, eine „vernünftige“, ein „stabile“ Finanz- und Fiskalpolitik sei, die nur möglich sei, wenn man sich auf Prioritäten konzentriert.
  3. Eine Ministerin, die die Anti-Defizit-Vorgaben der EU nicht als Zwang, sondern als „Hilfe“ anspricht, die man „im eigenen Interesse“ ständig übertreffen will. Deshalb hatte Schweden auch noch nie ein einschlägiges Verfahren wegen zu hoher Defizite bei der EU.
  4. Eine sozialdemokratische Ministerin, die kühl sagt: „Die Gewerkschaften waren nicht mit allem einverstanden. Aber es war notwendig.“ Man denke nur, wie sehr die SPÖ seit dem Gusenbauer-Abgang gewerkschaftshörig ist.
  5. Eine Ministerin, die noch etwas Weiteres sagt, was sich jeder SPÖ-Politiker groß über sein Bett schreiben sollte: „Ein Defizit ist nicht der Weg zu Wachstum.“
  6. Ein Pensionssystem, das im Wesentlichen die Pensionshöhe (versicherungsmathematisch) streng nach der Höhe und dem Wert der Einzahlungen berechnet. Das ist ein absoluter Gegensatz zu Österreich, wo immer noch primär davon ausgegangen wird, was jemand – angeblich oder wirklich – braucht oder was irgendwann einmal irgendein Politiker (gegen die Gesetze der Arithmetik) "durchgesetzt" hat.
  7. Ein Pensionssystem, bei dem die Menschen – echt, nicht nur auf dem Papier – im Schnitt vier Jahre später als in Österreich in Pension gehen.
  8. Ein Pensionsantrittsalter, das für Frauen genauso hoch ist wie jenes für Männer.
  9. Eine Vermögensverteilung, die weit ungleicher ist als in Mitteleuropa (hingegen ist die Einkommensverteilung relativ flach).
  10. Ein Gesundheitssystem, das nur halb so viele Akutbetten braucht wie Österreich.
  11. Ein Sozialversicherungssystem, in dem der erste Krankenstandstag immer als Urlaubstag abgezogen wird.
  12. Eine unternehmensfreundliche Steuergesetzgebung.
  13. (Offen mag bleiben, wieweit in den letzten Jahren den Schweden auch das Draußenbleiben aus dem Euro geholfen hat. Manches spricht da dafür, manches dagegen.)
  14. Ein nicht dreistufig, sondern nur zweistufig aufgebautes Staatssystem.
  15. Eine starke Dezentralisierung von Kompetenzen hinunter zu den rund 300 Gemeinden, die nur in einem ganz stark eingeengt sind: Sie dürfen keine Schulden machen.
  16. Last not least: Eine schwere Wirtschaftskrise Anfang der 90er Jahre mit explodierenden Arbeitslosenzahlen und verlorener Kreditwürdigkeit. Diese hat in ganz Skandinavien eine unglaubliche Fülle von Reformen des damals völlig aus dem Ruder laufenden Sozialstaats ausgelöst (von denen einige hier aufgezählt wurden). Dabei war eben besonders auffällig, dass die Sozialdemokraten an der Spitze der Reformbewegung gestanden sind.

Schwedens Sozialdemokratie hat damit jedenfalls eine Fülle von Reformen gesetzt, die für die SPÖ völlig undenkbar und neoliberales Teufelszeug sind. Schweden zeigt damit, dass man trotz – oder gerade wegen der Austeritätspolitik zugleich Wirtschaftswachstum und einen Wohlfahrtsstaat mit öffentlichen Angeboten in vielen Bereichen haben kann.

Schweden zeigt übrigens noch etwas anderes: Einerseits hat es bis ins vergangene Jahr eine mehr als blauäugige Flüchtlingsaufnahme betrieben, durch die es damals an die Spitze der Aufnahmeländer geraten ist. Andererseits waren die Schweden in aller Nüchternheit bereit, diese Aufnahme fast ganz (früher und viel radikaler als in Österreich!) zu stoppen, sobald sie erkennt haben, dass die Massenmigration ein Irrweg ist, der das Land gesellschaftlich massiv überfordert hat.

Für Österreich bleibt die bange Frage: Wird auch hierzulande die Sozialdemokratie erst dann zu den notwendigen echten Reformen bereit sein, wenn Österreich so wie vor einem Vierteljahrhundert die Skandinavier ökonomisch gegen die Wand gedonnert ist und eine ganz schwere Wirtschaftskrise durchlaufen muss?

Wie sagte die schwedische Finanzministerin in aller nordischen Kühle? „Die nächste Krise kommt bestimmt.“

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 02:22

    Kreisky propagierte einst 'das schwedische Modell'
    Seine Parteigenossen würden ihn, sollte diese Parole heute wieder durch einen Genossen aufgegriffen werden, eher steinigen, als ihm folgen. Abgesehen von der Verblödungspolitik der Linken, der zu einem Gutteil ja ihre eigene Klientel zum Opfer fällt - Sozialismus ist eine Geisteskrankheit, vorsätzlich betrieben aber eine gemeingefährliche, strafbare Handlung. Der Kern schaffnert die Republik in den Abgrund, und der ORF sagt allen vorher, daß die mit 200 km/h angesteuerte Betonwand moralisch im Unrecht bleiben wird.
    Also, entkorken wir eine Witwe ... Vive la France, Marine, wir haben Dich lieb!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 09:56

    Unsere genialen linkslinken Sozis (da ist nicht nur die SPÖ gemeint) haben den sichersten Weg gewählt für unseren finanziellen Untergang. Jetzt muß unser Verteidigungsminister feststellen, das eine Abschiebung der eingedrungenen Fremdlinge in den meisten Fällen nicht möglich ist. Hereingewunken hat er sie ohne wenn und aber, obwohl sich jedes Kind ausrechnen konnte, das Menschen ohne Dokumente und unbekannter Herkunft nicht mehr anzubringen sind. Und dies im Namen der Menschlichkeit (aber nicht der österreichischen Bevölkerung, die ist nur zur Erhaltung gut).

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 09:11

    Die reine Steuerhöhe oder Staatsquote sagt wenig, denn wenn der Staat den Bürgern teure Vorschriften macht, welche aber von der 'Privat'wirtschaft abgearbeitet werden müssen, so ist die wahre Staatsquote natürlich viel höher.

    In Schweden ist das Steuersystem wesentlich einfacher, aufwendige Buchungen vom handelsrechtlichen zum steuerrechtlichen Abschluß sind denen unbekannt. Diese menschenfreundliche Gesetzgebung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Land.

    Österreich ist der worst case, wir haben utopische Steuern UND utopische staatliche Auflagen durch unnötig komplizierte Gesetze. Letzteres mag Absicht sein, um diversen Gruppen von 'Beratern' entsprechend Arbeit zu sichern.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 08:42

    Unsere 'Sozialdemokraten' (weder sozial noch demokratisch) sind personell dazu nicht in der Lage, solche Zusammenhänge überhaupt zu begreifen, sie sind einer Ideologie (= ...) verfallen.

    Lieber lässt man durch 'Haberer' die Statistik fälschen, als etwas für die Menschen hier zu tun.

    Darum geht Österreich vor die Hunde, zuerst aber Wien, das jetzt gerade de facto pleite ist.

    Bitter, dieser tiefe Fall, sehr bitter für die Österreicher und speziell für die Wiener.

    Es tut gut, wenn diesem verluderten österreichischen Ideologievolk die eigenen Schwesternparteien die Leviten lesen.

    In München würde man sagen, lauter 'Bazis'.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 11:18

    Sehr geehrter Herr Blogmaster, das ist so nicht richtig.

    Wahr ist:
    "In dieser schwierigen makroökonomischen Situation wurden tiefe Einschnitte im Wohlfahrtsstaat notwendig, um die öffentlichen Haushalte und die gesamtwirtschaftliche Situation zu stabilisieren. Das Wohlfahrtssystem bezahlte damit die Kosten schwerwiegender Fehler der Wirtschaftspolitik. Die Maßnahmen wurden von einer bürgerlichen Vier-Parteien-Koalition, die zwischen 1991 und 1994 regierte, begonnen und von der sozialdemokratischen Minderheitsregierung, die die Reichstagswahlen 1994 gewann, fortgesetzt."

    Entnommen aus: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/Marterbauer-Der_schwedische_Wohlfahrtsstaat_in_der_Wirtschaftskrise.pdf

    Sozialisten können das nicht.
    Konservative haben die Dinge in Ordnung gebracht, woraufhin sie vom vertrottelten Wähler abgestraft wurden. Die Sozialisten haben das nur weitergeführt ...

  6. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 07:10

    Die Schweden sind eben weit sachlicher als die Österreicher. In vielen Punkten wie z.B. "Einsehen von Fakten", Transparenz und Rechtschaffenheit ist das Nord-Süd-Gefälle auffallend groß.

    Dass nötige Reformen zur Sanierung des Sozialstaates von den Sozialdemokraten ausgehen müssen, um wirklich tiefgreifend und nachhaltig zu sein, hat uns übrigens auch ein gewisser Herr Schröder in Deutschland vorgemacht: von der Agenda 2010 profitiert Finanzminister Schäuble auch heute noch.

    Dies ist auch der 2. Grund, warum ich Österreich für unreformierbar halte: weil unsere Sozis von ökonomischer Vernunft Lichtjahre entfernt sind; nichts außer sozialromantische Träumer, halsstarre Betonierer oder denkfaule Ideologen sind.

    Und der 1. Grund? Ist der Föderalismus in seiner gelebten Version. Das aber gehört woanders hin.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2016 07:59

    Schweden hat 2003 ein Euro Referendum abgehalten und sich 56 zu 41% klar dagegen entschieden. Nicht die Sozialdemokraten und auch keine andere Partei sondern das Volk hat einmal mehr klug entschieden.
    Das mag ein entscheidender Schritt gewesen sein, der wahrscheinlich mehr ins Gewicht fällt als die anderen Punkte, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Experten davon reden, dass auch Griechenland schon früher aus dem Euro rausgehen hätte sollen, allerdings unter geordneten Bedingungen. Hans Werner Sinn z.B. vertritt diese Meinung.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2016 07:15

    Wenn ich schon den Begriff "Experten" höre, rollen sich mir die Zehennägel auf.

    Bei uns schimpft sich doch schon bald jeder "Experte", wenn er ein paar Jahre etwas gemacht hat. Auch wenn er dabei noch soviel Mist abgelassen hat. Wenn es sich dann um Regierungsangelegenheiten handelt, scheint genau das sogar Voraussetzung zu sein, "Experte" zu werden.


alle Kommentare

  1. Winterwunder (kein Partner)
    21. Oktober 2016 20:38

    Haben Sie Ihr Auto schon für den Winter vorbereitet?
    Es könnte dieses Jahr einen nuklearen Winter geben.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 23:09

      Aber Wunderer, keine Sorge. Ich habe ein Verfahren entwickelt, um Atomstromfilter zu recyclen. das Patent wird gerade angemeldet. Danach gibt es günstigen Atomstrom für jedermann.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    21. Oktober 2016 20:35

    OT

    20.10.2016, 19:30, Gemeindesaal Amras (Innsbruck)

    Dos und Don'ts im arabischen Raum
    Vortrag mit Gespräch, was ist höflich im arabischen Raum, wie zeige ich Respekt etc..

    Veranstaltet von der Caritas und dem Freundeskreis Flüchtinge Amras

    Weissen Bio-Innsbruckern wird beigebracht, wei man die arabischen Ankömmlinge respektvoll behandelt und willkommen heißt.

    Davon, wie der Hase hier läuft, ist dabei keine Rede. Wenn die Entwicklungshelfer kommen, müssen wir uns schon anstrengen, keine Frage.

    Es geht immer noch tiefer, warum die Caritas mit ihren Freundeskreisen das betreiben darf und auch noch bezahlt erhält, sollte doch einigen nicht nur zu denken geben.

    • Undine
      21. Oktober 2016 22:45

      @Prinz Eugen von Savoyen

      Nur nicht wundern! Bernd STRACKE, Herausgeber des Blogs "GENIUS" hat akribisch genau recherchiert:

      "Die Geschäfte der Caritas"

      Flüchtlingsindustrie – 24 Prozent Kreditzinsen von den Armen, höhere Gehälter als der Papst – Teil 1

      http://www.genius.co.at/index.php?id=754

      "Die Caritas und die Flüchtlingsindustrie"

      Geschäfte und Partnerschaften mit Links und Verflechtungen – Teil 2

      http://www.genius.co.at/index.php?id=706

      Viel "Spaß" beim Lesen! ;-)

      Aus Innsbruck kommt viel Lesenswertes!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      21. Oktober 2016 23:06

      Liebe Undine,

      ich kenne den Bernd, wir sind fast Nachbarn und in denselben Dingen aktiv. Ich habe ihm die Einladung zu dieser ziemlich ärgerlichen Sache im Original geschickt.

      Empörend ist die Unterwerfung, die hier freiwillig geschieht. Ein arabischer Herr von der offensichtlich zu hoch dotierten Uni Innsbruck, assisitiert von einer DrIN der Caritas, unterweist die Giaurs in richtigen Verhaltensweisen und dem Entgegenbringen von Respekt.

      Das ist nicht nur Bleiberecht vom Feinsten, da werden die Aborigines auch noch gleich zu Dienstboten umfunktioniert. Von den Ankömmlingen, illegal natürlich, ist es bloß Anmaßung. Nur solange die Affen zahlen, also NSDAZ.

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      22. Oktober 2016 05:53

      Chapeau á la bonne heure werter Prinz!

      Dem Caritas-Gesülze konnten Sie lange durchstehen/zuhören mit zusammengepressten Lippen und die Fäuste in den Hosentschen vergraben?

      Blutdrucksteigende Mittel brauche ich nicht, da genügt schon ein Gedanke an die Machthaber im Landhaus und Stadtmagistrat!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      22. Oktober 2016 08:51

      Ich habe die Einladung gestern über Umwege erhalten und wäre nie hingegangen. Für mich ist diese Unterwürfigkeit gegenüber einer (zudem illegal eingereisten) Ethnie unfassbar. Kommt jemand auf die Idee, das gegenüber den (natürlich höflichen und zahlenden) Japanern zu machen, die man in großer Zahl sieht?

      In den 80ern brachte Erich Fromm sein Buch 'Wege aus einer kranken Gesellschaft' heraus. Dass sie so krank werden würde konnte man sich damals nicht vorstellen.

    • Undine
      22. Oktober 2016 17:33

      @Prinz Eugen von Savoyen

      Ich hatte auch das Vergnügen, Bernd Stracke kennenzulernen und zwar auf einer kleinen Fahrt nach Südtirol (deutsche und---man soll's nicht glauben:CIMBRISCHE--- Sprachinseln) mit der ÖLM!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      22. Oktober 2016 21:24

      @Undine

      Beide Begriffe gegoogelt und gefunden. Zur ÖLM bei Wikipedia auch die subrelevanten Ergüsse des DÖW, mögen dessen Subventionen austrocknen.

      Ich glaube, der Bernd hält sich wie A.U. auch für einen Journalisten. Das ist Unsinn, die sind viel zu genau. Journalismus ist für mich ein Synonym für Oberflächlichkeit und Schlamperei.

  3. Shalom (kein Partner)
    21. Oktober 2016 13:27

    OT: 15jähriger Installateurlehrling wird in Liesing auf dem Weg zur Arbeit in der Installateuerfirma seines Vaters Flamur Fejza niedergestochen u. ist gottseidank nicht mehr in Lebensgefahr. Der wöchentliche "Ausnahmefall", verübt wahrscheinlich von einem "traumatisierten" Alterskollegen...

  4. Gasthörer (kein Partner)
    21. Oktober 2016 12:35

    Da Klonovsky:
    "Bernd lebt im Problemkiez und hat regelmäßig handfesten Ärger mit Ali und seinen Brüdern; Pech für Bernd, er hat keine Brüder. Bernd geht abends auf eine Veranstaltung einer rechten Protestpartei und bekommt auf dem Heimweg eins über den Schädel von einem Trupp vermummter Linksextremisten, die ihn als Veranstaltungsteilnehmer identifiziert haben; Pech für Bernd, er hat keine politische Clique, die ihn schützt. Am nächsten Tag haut Bernd seinen Frust bei Facebook in die Tasten und wird von der Masi für einen Monat gesperrt; Pech für Bernd, er hat keine Partei, die für seine Meinungsfreiheit eintritt. Er hat überhaupt viel Pech, unser Bernd."

  5. AppolloniO (kein Partner)
    21. Oktober 2016 11:47

    Um Unterbergers "bange Frage" zu beantworten: Nein, ein Vierteljahrhundert wird nicht reichen um aus verbohrten Rot-Ideologen verständige Wirtschaftsleute zu machen, denn:
    Unsere Sozialdemokraten sind keine solchen sondern immer noch Sozialisten mit Austromarxistischen Einflüssen.
    AK (man denke an den abgetretenen Muhm) und ÖGB sind marktfeindliche, erfahrungsresistente Betonierer. Fremdkörper in diesem neuen Jahrhundert.

    Und der "wissenschaftliche" Hintergrund wird von den Wifo-Experten geliefert.
    Am Beispiel Schulmeister sieht man, dass von dort bislang nur eines zu hören war: Schulden hui, Sparen (Austerity klingt internationaler) pfui! Schratzenthaler erscheint etwas vernüftiger.

  6. West (kein Partner)
    21. Oktober 2016 09:22

    Warum Leistung in Deutschland und Österreich niemals etwas bringen wird:

    Ich zitiere den Fachmann in Fragen der Abschaffung des Deutschen:
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen, Vizekanzler der BRD a.D.:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

  7. West (kein Partner)
    21. Oktober 2016 09:09

    Die writschaftlichen Erfolge sind gänzlich wertlos, wenn sich die Schweden in einem gesellschaftlichen Szenario wiederfinden, das die Hölle ist. Wenn Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann und eine positive Zukunftsperspektive unmöglich ist, was soll dann der temporäre Wohlstand bringen, der ohnehin nicht beim Bürger ankommt, da nun Riesenausgaben zur Bewältigung der gesellschaftlichen Probleme vonnöten sind. Schweden ist gesellschaftlich ein gescheiterter Staat, der bereits die letzte Ausfahrt verpaßt hat und wird das erste eurpäische Land sein, das daran zugrunde geht. Ehrlich gesagt, da wäre mir eine DDR noch lieber. Denn sie kann man wieder aufbauen, Schweden nicht.

  8. bürgerIn (kein Partner)
    21. Oktober 2016 08:12

    nach der jahrzehntelangen gebetsmühlenartigen brainwashing im orf, dass österreich dem schwedischen model folgt, ist es in den rot-grünen informationssendungen des orf-radios still geworden. jetzt ist klar, warum. ersetzt wurde das durch den täglichen bericht aus merkel-deutschland.

  9. Knut (kein Partner)
    21. Oktober 2016 07:15

    Wenn ich schon den Begriff "Experten" höre, rollen sich mir die Zehennägel auf.

    Bei uns schimpft sich doch schon bald jeder "Experte", wenn er ein paar Jahre etwas gemacht hat. Auch wenn er dabei noch soviel Mist abgelassen hat. Wenn es sich dann um Regierungsangelegenheiten handelt, scheint genau das sogar Voraussetzung zu sein, "Experte" zu werden.

    • franz-josef
      21. Oktober 2016 22:34

      Mir auch. Schon lange. Ich hege den Verdacht, daß ein paar Einfachgestrickte in unseren Ministerien selber vom umwerfenden Flair dieser Bezeichnung schwer beeindruckt ist und meinen, damit auch dem dummen Bürger von vornherein ausreichende Ehrfurcht einzuimpfen, um ihn schmähstad zu machen.

      Es gibt übrigens noch so ein Wort, das immer, wirklich immer, benutzt wird, wenn es um irgendwelche Machaloikes geht, welche die so in Ehrfurcht versetzte Bevölkerung nicht anzweifeln soll: dann wird verkündet, daß man (auch Brüssel!) " r i n g e "
      Man ringt um Einigung, um Erkenntnis, um was-auch--immer -, aber in Wahrheit stets um Einlullung der Bürger

    • franz-josef
  10. perseus
    19. Oktober 2016 14:11

    Ich hatte vor kurzem das Glück einen Vortrag von Hans Werner Sinn zu hören. Folgende wesentliche Aussagen sind mir dabei im Kopf geblieben:

    Die Südländer kommen in eine immer schwierigere Position. Ihnen fehlt seit dem EURO die Möglichkeit, ihre Währung abzuwerten und dadurch wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Das wird, nachdem eine Währungsabwertung im € nicht möglich ist, wahrscheinlich zum Austritt einzelner Länder führen - sein Favorit für einen weiteren Austritt heißt Italien, dort ist eine Mehrheit bereits dafür.

    Es war ein schwerer Fehler, diese sogenannten Rettungsschirme aufzuspannen und zwar weil:
    • Es dadurch möglich wurde Griechenland ein drittes Mal zu retten (letztes Jahr), ein 4. Mal wird sicher kommen!
    • Irland hat sich als einziges Land selbst aus dem Schlamassel befreit und zwar weil es 2 Jahre vor den Rettungsschirmen pleiteging und daher 2 Jahre lang ernsthaft sparen musste

    Seit den Rettungsschirmen geht die Verschuldung der Staaten munter nach oben, weil die Zinsen negativ sind. Natürlich sind seither die sogenannten Target-Salden explodiert:

    Deutschland allein finanziert den kurzfristigen Konsum von GIPSIZ (Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Irland und Zypern) mit 751 Mrd €, diese haben kurzfristige Targetschulden zur Finanzierung ihres Konsums von 1.005 Mrd € (also mehr als 1 Billion €). Die sie nie rückzahlen werden. D.h.: Deutschland und die anderen Financiers erkaufen sich ihr Wirtschaftswachstum sehr teuer, weil sie diese Target-Salden nie wiedersehen werden. Man muss sich vorstellen: 2007 - also vor 9 Jahren waren diese Salden bei null!!!

    Hans Werner Sinn nennt 4 eher trostlose Optionen, um aus dieser Negativspirale zu entkommen:

    • Transferunion (die Nordländer überweisen an die Südländer)
    • Deflation in der Peripherie (Austerität der Südländer, geht nicht, weil die wählen dann extrem linke Parteien, die sofort alles wieder rückgängig machen)
    • Nachinflationierung des Nordens (wird der Norden ablehnen)
    • Austritt aus der Eurozone

    Sinn meint weiters, dass mit dem Austritt von Großbritannien die freihandelsorientierten Länder ihre Sperrminorität verlieren. Das bedeutet, dass die französischen Etatisten (gemeinsam mit anderen Südländern) endlich die EU in ihrem leistungsfeindlichen Elend nach außen abschotten können um sich gemütlich von den Nordländern (u.a. Österreich) finanzieren zu lassen. Dies kann nur verhindert werden, wenn jetzt gleichzeitig oder besser vor dem Austritt von GB ein Antrag auf Neuverhandlung des EU-Vertrages gestellt wird. Dies wird keines der betroffenen Länder machen (alle letztendlich von Sozialisten regiert). Dies bedeutet, dass die Interessen der Bürger verraten werden. Die müssen so wie so die Rechnung begleichen, auch die aufgrund der niedrigen Zinsen entstandenen und alsbald platzenden Blasen (Aktien, Immobilien).

    Bei der Ausgangssituation hat zwar Schweden Recht (Sparen), das wird aber niemand tun. Leider. Zum Schaden aller.

    Es gibt übrigens noch die Möglichkeit, nach Kanada, Australien oder Neuseeland auszuwandern, wenn hier nichts mehr zu retten ist und die Optionen immer schlechter werden.

    • Rau
      19. Oktober 2016 15:02

      Das hat doch Wilhelm Hankl lange vor Hrn Sinn gepredigt.

    • Gaon (kein Partner)
      21. Oktober 2016 18:49

      Ich kann dieses Auwanderungs-Lamentieren nicht mehr hören.
      Davonzulaufen kann nur eine Option für Feiglinge sein.
      Wer seine Heimat und seine erweiterte Familie aufgibt, ist nicht besser als ein "Flüchtling" aus Afghanistan oder Somalia.

  11. Pennpatrik
    19. Oktober 2016 11:18

    Sehr geehrter Herr Blogmaster, das ist so nicht richtig.

    Wahr ist:
    "In dieser schwierigen makroökonomischen Situation wurden tiefe Einschnitte im Wohlfahrtsstaat notwendig, um die öffentlichen Haushalte und die gesamtwirtschaftliche Situation zu stabilisieren. Das Wohlfahrtssystem bezahlte damit die Kosten schwerwiegender Fehler der Wirtschaftspolitik. Die Maßnahmen wurden von einer bürgerlichen Vier-Parteien-Koalition, die zwischen 1991 und 1994 regierte, begonnen und von der sozialdemokratischen Minderheitsregierung, die die Reichstagswahlen 1994 gewann, fortgesetzt."

    Entnommen aus: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/Marterbauer-Der_schwedische_Wohlfahrtsstaat_in_der_Wirtschaftskrise.pdf

    Sozialisten können das nicht.
    Konservative haben die Dinge in Ordnung gebracht, woraufhin sie vom vertrottelten Wähler abgestraft wurden. Die Sozialisten haben das nur weitergeführt ...

    • Pennpatrik
      19. Oktober 2016 11:51

      Ehre wem Ehre gebührt. Aber nicht den schwedischen Sozialdemokraten.

      "Standard, 22.Mai 2007
      Stockholm - Die konservative Regierung ... leitet wenige Monate nach der Ablösung der Sozialdemokraten die größte Privatisierungswelle seit ... Jahren ein. Die Mitte-Rechts-Regierung kündigte .. an, .. den Staatsanteil an der Telekomgruppe TeliaSonera um acht auf dann gut 37 Prozent zu reduzieren.

      Der frühere sozialdemokratische Finanzminister ... warf der ... Regierung übereiltes Handeln vor. Der Verkauf sei ideologisch motiviert und daher seien die Sozialdemokraten dagegen"

      Das Ganze:
      derstandard.at/2865206/Schweden-leitet-neue-Privatisierungswelle-ein

    • simplicissimus
      19. Oktober 2016 12:01

      Interessanter Hinweis.

    • Undine
      19. Oktober 2016 13:32

      @Pennpatrik

      Vielen Dank für das Zurechtrücken der Fakten!

    • Rau
      19. Oktober 2016 14:53

      Ja der vertrottelte Wähler, ist schnell dahingesagt. Realität ist vielmehr, dass Einschnitte im "Wohlfahrt"system ein nicht so geringer Teil der Bevölkerung drastisch spürt und dann natürlich Versprechungen (da sind sie gut die Sozis) allzugern annimmt.

      Man sieht es ja auch in Griechenland. Was Sie hier Ordnung machen nennen, ist im Neoliberalismus eben eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber tatsächlich Benachteiligten. Wenn schon hartgesottene Wirtschaftsexperten davon reden, dass Einsparungen durch senken der Löhne und Sozialleistungen nicht mehr in Frage kommen. Man muss kein Sozi sein um das zu sehen.

  12. Undine
    19. Oktober 2016 10:15

    A.U. schreibt:

    "Schweden zeigt übrigens noch etwas anderes: Einerseits hat es bis ins vergangene Jahr eine mehr als blauäugige Flüchtlingsaufnahme betrieben, durch die es damals an die Spitze der Aufnahmeländer geraten ist. Andererseits waren die Schweden in aller Nüchternheit bereit, diese Aufnahme fast ganz (früher und viel radikaler als in Österreich!) zu stoppen, sobald sie erkennt haben, dass die Massenmigration ein Irrweg ist, der das Land gesellschaftlich massiv überfordert hat."

    Die Schweden haben mit den Schweizern eines gemeinsam: Beide sind ihrem Land gegenüber immer loyal und sehr pragmatisch und lassen sich von den Linken nie verführen, wenn diese mit billigen (im Endeffekt aber immer sündhaft teuren, den Staat unnötig belastenden!) WAHLZUCKERLN winken.
    Beide Länder sind halt viel weiter vom Balkan entfernt als Österreich!

  13. Bob
    19. Oktober 2016 09:56

    Unsere genialen linkslinken Sozis (da ist nicht nur die SPÖ gemeint) haben den sichersten Weg gewählt für unseren finanziellen Untergang. Jetzt muß unser Verteidigungsminister feststellen, das eine Abschiebung der eingedrungenen Fremdlinge in den meisten Fällen nicht möglich ist. Hereingewunken hat er sie ohne wenn und aber, obwohl sich jedes Kind ausrechnen konnte, das Menschen ohne Dokumente und unbekannter Herkunft nicht mehr anzubringen sind. Und dies im Namen der Menschlichkeit (aber nicht der österreichischen Bevölkerung, die ist nur zur Erhaltung gut).

  14. dssm
    19. Oktober 2016 09:11

    Die reine Steuerhöhe oder Staatsquote sagt wenig, denn wenn der Staat den Bürgern teure Vorschriften macht, welche aber von der 'Privat'wirtschaft abgearbeitet werden müssen, so ist die wahre Staatsquote natürlich viel höher.

    In Schweden ist das Steuersystem wesentlich einfacher, aufwendige Buchungen vom handelsrechtlichen zum steuerrechtlichen Abschluß sind denen unbekannt. Diese menschenfreundliche Gesetzgebung zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Land.

    Österreich ist der worst case, wir haben utopische Steuern UND utopische staatliche Auflagen durch unnötig komplizierte Gesetze. Letzteres mag Absicht sein, um diversen Gruppen von 'Beratern' entsprechend Arbeit zu sichern.

    • Riese35
      19. Oktober 2016 09:42

      >> "Berater"

      Ein rotes Tuch. Nur ein winziger Bruchteil - wahrscheinlich weniger als 1% - verdient diese Bezeichnung wirklich. Ich neige dazu, "Berater" hochkantig hinauszuwerfen. Was fällt mir ein, wenn ich von einem "Berater" höre:
      a) Korruption (ein "wohlmeinender" Rat, den man schwer ablehnen "kann")
      b) Emsigkeit des Managements ohne erforderliche Sachkenntnis
      c) Die Verantwortung so lange hin und herschieben, bis nicht mehr nachvollziehbar ist, wer wirklich für eine Entscheidung Verantwortung zeichnet
      d) Sowjetunion

      Wenn ich mich nicht auskenne und trotzdem eine Entscheidung treffen muß, hole ich mir jemanden, der von der Sache eine Ahnung und Erfahrung hat, und nicht einen ...

    • Riese35
      19. Oktober 2016 09:49

      ... "Berater", der nie die Konsequenzen von seinen Ratschlägen selbst austragen mußte. Das sind aber weit über 90% von denen, die heute als "Berater" am Markt zur Verfügung stehen.

      Wenn man heute auf der Sachebene nichts mehr weiterbringt, wird man "Berater". Man absolviert ein "Kommunikationstraining", und schon hat man die notwendigen Zertifikate. Berater sind innerlich Propagandisten im Pelzmantel der Objektivität.

    • Pennpatrik
      19. Oktober 2016 11:20

      Wenn die "Berater" wüssten, wie es geht, würden sie Firmen gründen, Mitarbeiter einstellen, wachsen und fürchterlich reich werden.
      Meiner Erfahrung nach sind Berater meist in der Privatwirtschaft gescheiterte Personen.

    • Pennpatrik
      19. Oktober 2016 11:26

      Wie wahr, wie wahr ...
      Der Staat versucht uns Unternehmern eine genauso ineffiziente Verwaltung aufzuzwingen, wie er sie betreibt.

    • dssm
      19. Oktober 2016 11:47

      @Riese35 und @Pennpatrik
      Es sind natürlich nicht nur 'selbstständige' Berater, denn auf einer Bank/Versicherung tummeln sich Massen an Leuten die nie einen Kunden gesehen haben. Die meisten erfüllen rein staatliche vorgeschriebene Dinge. Ebenso in der Medizin, wo Ärzte mehr Zeit für die Dokumentation brauchen als für die Patienten. Ebenso im Kfz-Bereich, von Konstruktion über Bau bis zur Wartung ist viel staatlich verordneter Wahnsinn dabei. Die Masse dieser Leute ist im Angestelltenverhältnis, zahlen muss am Ende aber der Konsument ohne eine konkrete Mehrleistung zu bekommen.

    • socrates
      19. Oktober 2016 11:57

      In Modegeschäften höre ich auf BeraterINNEN, in technischen Geschäften auf Berater, in Banken gehe ich bei 95% der Berater -INNEN. WirtschaftsberaterINNEN sind noch schlechter. Wer nicht selbstständig längere Zeit gearbeitet hat ist kein guter Ratgeber.

  15. Leopold Franz
    19. Oktober 2016 08:58

    Soweit ich mich erinnere, waren in den letzten 20 Jahren nicht nur Sozialdemokraten am schwedischen Ruder. Das mag die Leistung von Finanzministerin Magdalena Andersson nicht schmälern. Auch das Bemühen von Minister Schelling ist anzuerkennen.
    Jetzt ein kurzer Schwenk zu den selbst ernannten österreichischen sozialdemokratischen Eliten. Herr Kern ernannte sich kürzlich in einem "Zeit" Interview, als er die üblichen Worthülsen von sich gab. Nichts Neues im Nebel, es hat von dem Anzug noch nie anderes als Luft und Überheblichkeit gegeben. Politruk Pesendorfer wurde hier bereits erwähnt. Die Verteilungsminister Stöger und Drozda? Der Slumlord in Wien? Willkommensminister Doskozil? Die Palästinenserstaatssekretärin?
    Mit diesen selbst ernannten Partei-Eliten kann man nicht einmal wohlgeordnetes Land verwalten geschweige denn ein ungeordnetes sanieren. Es ist höchste Zeit zum Wechsel, bevor nach zwei, drei weiteren Legislaturperioden die muslimische Landnahme auch das Parlament erfassen wird.

  16. Politicus1
    19. Oktober 2016 08:53

    Apropos Statistik Austria und Herr Pesendorfer ...
    "Die bedarfsgewichteten Ausgaben pro Kopf und Monat betragen laut einer Erhebung der Statistik Austria 1970 Euro.
    Die Haushaltsausgaben liegen laut Statistik Austria im Gesamtdurchschnitt bei 2.990 Euro."

    Kann uns Herr Pesendorfer das erklären?
    Wenn jeder Österreicher (vom Baby bis zur Uroma) im Monat 1.970 Euro ausgibt, und jeder Haushalt im Schnitt 2.990 (!) monatlich - welches Durchschnittseinkommen errechnet Herr Pesendorfer dann für Herrn und Frau Österreicher?

  17. Josef Maierhofer
    19. Oktober 2016 08:42

    Unsere 'Sozialdemokraten' (weder sozial noch demokratisch) sind personell dazu nicht in der Lage, solche Zusammenhänge überhaupt zu begreifen, sie sind einer Ideologie (= ...) verfallen.

    Lieber lässt man durch 'Haberer' die Statistik fälschen, als etwas für die Menschen hier zu tun.

    Darum geht Österreich vor die Hunde, zuerst aber Wien, das jetzt gerade de facto pleite ist.

    Bitter, dieser tiefe Fall, sehr bitter für die Österreicher und speziell für die Wiener.

    Es tut gut, wenn diesem verluderten österreichischen Ideologievolk die eigenen Schwesternparteien die Leviten lesen.

    In München würde man sagen, lauter 'Bazis'.

  18. simplicissimus
    19. Oktober 2016 08:22

    Gratulation den schwedischen Sozialdemokraten!
    Verachtung unserer versumpften sozialistischen Nomenklatura.

    Aber die Nagelprobe in Schweden wird sein, wie das Einwanderungsproblem geloest wird. Dies ist schwieriger, als Wirtschaft und Finanzen in Schwung zu bringen.

    • dssm
      19. Oktober 2016 09:15

      Nein, das Einwandererproblem ist viel leichter zu lösen, denn da reicht der Wille alleine. Für die Wirtschaft sind viele Vorleistungen erforderlich, z.B. Bildung, Arbeitswille und Risikobereitschaft der eigenen Bevölkerung, das kann man mit der Polizei nicht erzwingen.

    • simplicissimus
      19. Oktober 2016 10:06

      dssm, man wird sehen, ob das Einwanderungsproblem so leicht zu loesen ist. Auch dafuer ist eine Reihe von Voraussetzungen noetig und moegliche Auswirkungen gingen bis zu Unruhen oder Buergerkrieg (was durch verfehlte Wirtschaftspolitik sich auch ereignen kann).

      Geloest werden muessen jedoch beide Problemkreise, wenn man Schlimmes verhindern will.

    • simplicissimus
      19. Oktober 2016 10:10

      dssm, unsere Kinderlosigkeit verschaerft das Problem der Einwanderung, den mit einer schrumpfenden Bevoelkerung und UNmengen an Pensionisten ist eine wohlhabende Volkswirtschaft schwer zu schaffen.
      Das Problem ist komplexer, als es aussieht.

    • glockenblumen
    • dssm
      19. Oktober 2016 11:51

      Nochmals, es genügt der Wille!
      Einfach Polizei und Militär mit robustem Mandat losschicken, die als 'unerwünscht' deklarierten Personen zusammentreiben, ab auf ein Schiff und in einem failed state abladen - fertig!
      Natürlich kann und sollte man menschlicher agieren! Aber man sieht, es reicht der Wille zum Einsatz vorhandener Mittel.

    • simplicissimus
      19. Oktober 2016 13:35

      na, dann schicken wir gleich unseren - noch vorhandenen? - donau monitor mit der 2cm Maschinenkanone los :-)

    • dssm
      19. Oktober 2016 19:18

      @simplicissimus
      Schweden will gerade die Wehrpflicht wieder einführen, warum wohl?

    • simplicissimus
      19. Oktober 2016 22:11

      dssm, ja, alles ok, aber erwarten Sie keine leichte Reconquista.

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2016 08:50

      Danke, liebe Blogfreunde, für mich freuenden Zuspruch!

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2016 08:52

      Irrtum!
      Gehört unter meinen Beitrag!

    • Shalom (kein Partner)
      21. Oktober 2016 10:58

      simplicissiums, die außerdienstgestellten jedoch immer noch zur Bewaffnung des ÖBH zählenden Patrouillenboote "Niederösterreich" u. "Oberst Brecht" liegen in der Schiffswerft Korneuburg vor Anker u. können dort auch besichtigt werden.
      Die "Niederösterreich" verfügt(e) über 1 Maschinenkanone 66 Kal. 20 mm, 1 überschweres MG M2 Kal. 12,7 mm, 3 MG 74 Kal. 7,62 mm, 1 84 mm Panzerabwehrrohr Carl Gustav, 9 StG 77 Kal. 5,56 mm u. 8 80mm (Nebel-)Granatwerferrohre.

  19. Rau
    19. Oktober 2016 07:59

    Schweden hat 2003 ein Euro Referendum abgehalten und sich 56 zu 41% klar dagegen entschieden. Nicht die Sozialdemokraten und auch keine andere Partei sondern das Volk hat einmal mehr klug entschieden.
    Das mag ein entscheidender Schritt gewesen sein, der wahrscheinlich mehr ins Gewicht fällt als die anderen Punkte, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Experten davon reden, dass auch Griechenland schon früher aus dem Euro rausgehen hätte sollen, allerdings unter geordneten Bedingungen. Hans Werner Sinn z.B. vertritt diese Meinung.

  20. Wertkonservativer
    19. Oktober 2016 07:16

    Die haben sich eben was getraut, die schwedischen Sozialdemokraten!
    Dagegen sind die Unseren ängstliche Lamperln mit tief eingewurzelten Vorurteilen!

    Mit denen zu koalieren, würde auch den Blauen nicht wirklich guzt bekommen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. Oktober 2016 08:50

      Gut, dass sich die Schwarzen bis ans Ende aller Tage aufopfern, um den Blauen eine für alle verderbliche Koalition mit den Roten zu ersparen.

    • Wertkonservativer
      19. Oktober 2016 09:10

      Witzig, echt witzig, @ Cotopaxi !!!
      Ist ja nur der "Neid der besitzlosen Sekten"!

    • ludus
      19. Oktober 2016 09:51

      Ja, @Cotopaxis Kurzkommentar ist in der Tat sehr witzig! ;)
      Leider trifft @Cotopaxi wie immer den Nagel auf den Kopf!

    • Bob
      19. Oktober 2016 10:28

      Ich halte Cotopaxls Kommentar auch für witzig und WK Antwort wie immer beleidigend.

    • Wertkonservativer
      19. Oktober 2016 10:32

      @ Bob,

      beleidigt werde ICH fast tagtäglich von Anderen!
      Außerdem bin ich Halbstern-Rekordler! Ist ja toll, oder?
      Also bitte keine Krokodilstränen!

    • Riese35
      19. Oktober 2016 11:16

      @Cotopaxi:

      >> "Gut, dass sich die Schwarzen bis ans Ende aller Tage aufopfern, um den Blauen eine für alle verderbliche Koalition mit den Roten zu ersparen."

      Dieser Zustand dürfte ein stabiler auch in Zukunft sein, wie Mitterlehner ja bereits angekündigt hat. Denn Kurz will er ja nur als Spitzenkandidaten, als Stimmenfänger, im Hintergrund will er aber als Parteichef weiter selbst die (personellen) Fäden ziehen. Damit alles beim Alten bleibt und Kurzens Aktionen, so er dann solche überhaupt setzen darf, sofort konterkariert werden. Solange Kurz nicht auch personell radikal durchgreifen kann oder darf, bleibt es nur bei heißer Luft.

    • Pennpatrik
      19. Oktober 2016 11:23

      Es war eine bürgerliche Koalition, die diese Einschnitte durchführte. Das lässt sich objektiv überprüfen.
      Leider haben sich die Linken wie immer mit ihrer Geschichtsfälschung, gedeckt durch die gleichgeschalteten Medien, durchgesetzt.
      Sozialisten können das einfach nicht. Nie. Nirgends.

      PS: Die Konservativen wurden anschließend vom Wähler abgestraft und die Sozialisten wieder in die Regierung gewählt. Möglicherweise hat diese Erfahrung den schwedischen Konservativen genauso das Kreuz gebrochen wie die ständigen Wahlniederlagen der ÖVP.

    • Cotopaxi
      19. Oktober 2016 11:43

      Riese35

      Dozkocil und Kurz sind die Karotten, die das System den Eseln vor die Nase hält.

    • dssm
      19. Oktober 2016 19:36

      @Wertkonservativer,
      vielleicht kann einer der Halbsterngeber einmal erklären warum?!?!
      Da ich sowohl die Aussage zu unseren Sozialisten, als auch den Rat an die Blauen für richtig empfinde, habe ich drei Sterne vergeben, und, je nach dem wie die 'halb'-Sternregel geht, zwischen 10 und 12 weitere offensichtlich auch.
      Es scheint lieber @Wertkonservativer Sie haben ein paar Sozialisten zu Feinden, denn genau denen werfen wir doch alle(!) vor, zu wenig Intellekt für Argumente zu haben.
      Was aber nichts daran ändert, daß meine Einstellung zur Bundes-ÖVP sich von der Ihren wesentlich unterscheidet, aber gerade dies macht ja Diskussionen lehrreich.

    • Pennpatrik
      20. Oktober 2016 01:08

      @dssm
      Ich habe jetzt auch drei Sterne vergeben. Ich vermute, dass es sich um eine Durchschnittsrechnung handelt.
      Vergibt jemand einen halben Stern und 5 Personen 3 Sterne sind das 15,5 Sterne durch 6 = 2,5 Sterne, 6x.
      Würde einiges erklären.

      @Wertkonservativer
      Nehmen Sie es gelassen. Es zeigt, dass Ihnen einige 3 Sterne gegeben haben müssen, wenn das auf 2.0/17 steht.

    • Pennpatrik
      20. Oktober 2016 01:09

      Ich habe jetzt beim Kapitel Fragen und Antworten die Antwort gefunden:
      " Die erste Zahl zeigt die durchschnittliche Bewertung des Kommentars an. Die zweite Zahl zeigt, wie viele Bewertungen insgesamt abgegeben worden sind."
      Es scheint so zu sein, wie ich vermutete.

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2016 09:59

      Danke, liebe Blogfreunde @ Pennpatrik und @ dssm,

      für mich erfreuenden Zuspruch!

    • phaidros, mit gutem Grund
      21. Oktober 2016 06:39

      Das letzte Wort habe ich....

    • Karl K. (kein Partner)
      21. Oktober 2016 14:13

      Liegt vielleicht einfach daran, dass die meisten Poster hier den Wertkonsernaiven und seine Ausführungen nicht mögen.
      Daher verteilen sie Halbsternchen. Jemand der dauernd sein Ehrenwort bricht hat auch nichts anderes zu erwarten.

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2016 16:52

      Karl.K. (kein Partner):

      Sie habe ich da gerade noch gebraucht!
      Ihr Ehrenwort-Schmäh ist aber inzwischen schon etwas abgestanden, oder?
      Bleiben Sie .- bitte - weiterhin möglichst in der Versenkung!
      Außer mit hin und wieder eingestreuten Miselsüchtigkeiten fallen Sie hier ja eh' nicht auf!

    • Karl K. (kein Partner)
      22. Oktober 2016 08:28

      ....abgestandener Ehrenwortschmäh....Na jetzt wissen wir wie wertkonservativ der Michler wirklich ist. Sein Wort gilt nichts. Er auch nicht.

    • Wertkonservativer
      22. Oktober 2016 12:34

      Karl.K. (kein Partner):

      langsam werden Sie echt peinlich!

    • ludus
      22. Oktober 2016 13:23

      Wer ist da peinlich?

    • Shalom (kein Partner)
      22. Oktober 2016 16:30

      Traurig, sehr traurig, wie Gedankenverlorenheit, geistiges Zurückbleiben, ja das große Vergessen die Seele eines alten Menschen beeinträchtigen können. Eine Tragödie im niederösterreichischen Fragnerlandl...

  21. teifl eini!
    19. Oktober 2016 07:10

    Die Schweden sind eben weit sachlicher als die Österreicher. In vielen Punkten wie z.B. "Einsehen von Fakten", Transparenz und Rechtschaffenheit ist das Nord-Süd-Gefälle auffallend groß.

    Dass nötige Reformen zur Sanierung des Sozialstaates von den Sozialdemokraten ausgehen müssen, um wirklich tiefgreifend und nachhaltig zu sein, hat uns übrigens auch ein gewisser Herr Schröder in Deutschland vorgemacht: von der Agenda 2010 profitiert Finanzminister Schäuble auch heute noch.

    Dies ist auch der 2. Grund, warum ich Österreich für unreformierbar halte: weil unsere Sozis von ökonomischer Vernunft Lichtjahre entfernt sind; nichts außer sozialromantische Träumer, halsstarre Betonierer oder denkfaule Ideologen sind.

    Und der 1. Grund? Ist der Föderalismus in seiner gelebten Version. Das aber gehört woanders hin.

    • teifl eini!
      19. Oktober 2016 07:35

      Nachsatz zur Realitätsbezogenheit:

      Wir Österreicher sind dagegen Weltmeister des Konjunktivs und des Verschleierns der Realität. Bei der Fussball-Euro wäre Österreich locker ins Achtelfinale spaziert, hätte man die Gegentreffer der Ungarn und Isländer herausgerechnet.

      Jedoch, im echten Leben kann man nichts herausrechnen; das echte Leben interessiert sich nicht für strukturelle Defizite oder geschönte Kriminalitätsstatistiken.

      Solange die Sozis aller Parteien das nicht kapieren, wird Österreich seinen Kurs Richtung Zusammenbruch ungebremst Fortsetzen.

  22. Helmut Oswald
    19. Oktober 2016 02:22

    Kreisky propagierte einst 'das schwedische Modell'
    Seine Parteigenossen würden ihn, sollte diese Parole heute wieder durch einen Genossen aufgegriffen werden, eher steinigen, als ihm folgen. Abgesehen von der Verblödungspolitik der Linken, der zu einem Gutteil ja ihre eigene Klientel zum Opfer fällt - Sozialismus ist eine Geisteskrankheit, vorsätzlich betrieben aber eine gemeingefährliche, strafbare Handlung. Der Kern schaffnert die Republik in den Abgrund, und der ORF sagt allen vorher, daß die mit 200 km/h angesteuerte Betonwand moralisch im Unrecht bleiben wird.
    Also, entkorken wir eine Witwe ... Vive la France, Marine, wir haben Dich lieb!

  23. kritikos
    19. Oktober 2016 00:51

    Die Sozialdemokraten in Schweden waren schon früher ganz anders - und besser! - als die unseren. Vielleicht liegt es an der kühleren Gegend oder an der Ausbildung. Bei uns und natürlich in Frankreich spielt die Gewerkschaft eine entscheidende Rolle. Wie hat es Thatcher geschafft, die britischen Gewerkschaften zu minimieren? Das würde in Österreich unmöglich sein, denn die ÖVP hat ja jetzt einen besonders klugen und sachbezogenen Gewerkschaftsboss gekürt.
    Die Liste des schwedischen Erfolgsweges ist beachtlich. Und für unsere Genossen sicher nicht al s nachahmenswert empfunden. Na ja, man wird sehen, wohin uns Kern mit Hilfe des Herrn Mitterlehner treiben wird.
    Warum kann man für die Statistik Austria nicht einen ganz ordinären, qualifizierten und parteilosen Boss aufstellen? Es hat früher solche gegeben. Wieder ein Verschlafen des Herrn Mitterlehner?

    • dssm
      19. Oktober 2016 09:18

      Herr AU hat die Personalproblematik rund um die Statistik Austria rechtzeitig hier präsentiert. Aber die Spindoctores des Herrn Mitterlehner werden sich nicht in die Niederungen des Herrn AU begeben haben.

    • glockenblumen
      19. Oktober 2016 11:41

      ich fürchte, die Marionetten dieses traurigen Regierungstheaters werden uns in einen Krieg treiben........





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