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Eine Diktatur, das Recht und die Feigheit

Lesezeit: 8:30

In der Türkei landet derzeit offenbar jeder hinter Gittern, der den Namen Gülen auch nur buchstabieren kann. 130.000 Türken haben schon ihren Job verloren: Das sind die weitaus größten Säuberungen im europäischen Umkreis seit den kommunistischen Machtergreifungen. So weit so schlecht. Noch viel schlechter ist aber, dass fast keine westliche Regierung die richtige Antwort darauf und auf die jetzt reihenweise an alle Staaten mit türkischen Communities gehenden Auslieferungsverlangen findet. Und am übelsten ist, dass jetzt die angebliche Gülen-Verschwörung auch noch zum Vorwand genommen wird, die ohnedies bedrängten türkischen Christen noch mehr zu verfolgen.

Der einzige Beweis der völlig außer Rand und Band geratenen türkischen Machthaber für ihre Attacken auf die Christen ist mehr als lächerlich: Der orthodoxe Patriarch Bartholomaios ist auf einem Foto gemeinsam mit dem islamischen Prediger, Philanthropen und – angeblichen – Putschisten Gülen zu sehen. Ganz abgesehen davon, dass ein solches Foto sowieso nichts beweist, stammt es noch dazu aus dem vorigen Jahrtausend. Damals aber war Gülen noch eng mit dem jetzigen Diktator Erdogan verbündet.

Daraus könnte man ja auch schließen, dass Erdogan selber ein Putschist sein muss, da es viele Fotos von ihm und Gülen gibt. Aber ernstes Faktum jenseits solcher Skurrilitäten ist: Die Lage für die Christen in der Türkei wird zunehmend eng und bedrohlich. Denn gleichzeitig hat die Türkei etwa auch einen Mann einfach freigelassen, der vor zehn Jahren einen katholischen Priester ermordet hat.

Der Islamismus, der in Ägypten, Syrien, Afghanistan, Libyen mühsam zurückgedrängt wird, hat jetzt ausgerechnet in der Türkei seinen üppigsten Nährboden.

Dennoch ist vor kurzem EU-Parlamentspräsident Schulz nach Ankara gereist und hat dort, wie verlangt, zur Niederwerfung des angeblichen Aufstandes gratuliert. Dennoch führt die EU weiter mit der Türkei Beitrittsgespräche. Dennoch wird von der Mehrheit der EU-Länder Österreichs Vorschlag ignoriert, die verlogene Dimension dieser Gespräche richtigzustellen, dass es angeblich um Beitritts-Verhandlungen ginge. Und noch schlimmer: Dennoch nehmen die EU-Staaten die der Reihe nach eingetrudelten türkischen Aufforderungen, irgendwelche angebliche Oppositionelle auszuliefern, offensichtlich ernst.

Absurde Auslieferungsbegehren sollten sofort abgelehnt werden

In Wahrheit müssten diese Auslieferungsanträge aber alle sofort abgelehnt werden – zumindest sofern sich die Empfänger noch als Rechtsstaaten verstehen. Diese Ablehnung der Verlangen des türkischen Diktators müsste vor allem umgehend erfolgen. Aus mehreren Gründen:

  1. Eine Auslieferung kommt schon deshalb nicht in Frage, weil die türkischen Machthaber die Wiedereinführung der Todesstrafe angekündigt haben. Und nicht nur in Österreich denken Richter auf Grund der Rechtslage normalerweise keine zehn Sekunden nach, um die Auslieferung eines Menschen in ein Land abzulehnen, wo ihm die Todesstrafe droht (auch wenn diese „nur“ in zahllosen Reden des Staatschefs angekündigt wird). Das sollte man gleich sagen.
  2. Auch die Begründungen für die türkischen Auslieferungsbegehren sind juristisch lächerlich. Für eine Beteiligung zehntausender Menschen an dem „Putsch“ finden sich nach allem, was bisher über die türkischen Begehren bekannt ist, keinerlei seriöse Beweise.
  3. Der zentrale Vorwurf lautet daher auch meist nur, dass die Anhänger des ins Exil geflüchteten Gülen den türkischen Regierungsapparat „unterwandert“ hätten. Mag schon stimmen. Nur wo ist da das Delikt, das eine Auslieferung rechtfertigen sollte? Das ist nämlich genau dasselbe, was politische Parteien und Bewegungen in jeder Demokratie der Welt tun. Sie besetzen möglichst viele einflussreiche Positionen in Verwaltung, Justiz, Medien, Polizei und Armee. Nicht, dass das so toll wäre. Aber es ist dennoch nicht rechtswidrig oder gar kriminell, solange Beamtendienstrecht und Arbeitsrecht eingehalten werden. Wäre das kriminell, dann müsste beeispielsweise die fast komplette Unterwanderung des ORF durch Rotgrün, die der niederösterreichischen Verwaltung durch die ÖVP usw. vor dem Strafrichter landen. Aber solche Strafverfahren wären eben Methoden einer Diktatur.
  4. Der allerwichtigste Grund, weshalb jede Regierung auch im Eigeninteresse a priori klar sagen müsste, dass keinesfalls ausgeliefert wird: Andernfalls würde jeder Betroffene sofort einen Asylantrag stellen. Und der müsste mit Sicherheit auch anerkannt werden. Denn zum Unterschied von den Völkerwanderungsmenschen aus Afghanistan oder Syrien hat jeder der von Erdogan bedrohten Türken einen echten Asylgrund. Laut Genfer Konvention besteht ein solcher nämlich bei konkreter persönlicher Verfolgung aus politischen oder ähnlichen Gründen (Nicht aber wegen eines Bürgerkriegs oder wegen der in einem Land herrschenden Armut, wie hierzulande noch immer manche, wenn auch zunehmend weniger, Gutmenschen behaupten und vielleicht auch glauben).
  5. Für den – theoretischen, aber natürlich nicht ganz ausschließbaren – Fall, dass die Türkei wirkliche Beweise für wirkliche Straftaten vorlegt, müssten Österreich und die anderen europäischen Länder jedoch selbst die Verfahren durchführen. Ob sie wollen oder nicht.

Der Rest sind Scheingefechte. Die nur deshalb entstehen können, weil die Türkei keine Ahnung von einer unabhängigen Justiz hat. Oder nicht haben will. Und weil sich die westlichen Länder nicht mehr trauen, klar und sofort zu sagen, dass sie Rechtsstaaten sind und was das bedeutet.

Appeasement wie vor dem Weltkrieg

Jeder Tag mehr erinnert das europäische Verhalten gegenüber der Türkei an die Appeasement-Politik gegenüber Nazi-Deutschland bis zum September 1939. Briten, Franzosen, Amerikaner sind vor Hitler bis zu diesem Wendepunkt immer tiefer in die Knie gegangen – bis dieser stark genug war, einen Krieg zu beginnen.

Heute wäre es jedenfalls schon längst fällig, Ankara zu sagen: Auf Wiedersehen, aber für Diktaturen ist kein Platz in der EU, in der Nato, im Europarat. Aber auch die an diesem Wochenende in der Slowakei tagenden EU-Außenminister waren anderer Meinung.

Umso stolzer kann man in dieser Frage auf die österreichische Regierung sein. Sie hat das als erste deutlich ausgesprochen. Daher wieder einmal: Bravo Kurz. Aber auch: Bravo Kern, der sich der Kurz-Position sehr rasch angeschlossen hat. Die Wahrheit offen zu sagen kann nie falsch sein. Vor allem wenn Regierungen ohnedies so viel Vertrauen verloren haben. Und es ist ja auch eine Beleidigung der Türken, wenn man ihnen ständig die Karotte vorhält, dass sie vielleicht doch beitreten könnten. Es aber gar nicht ernst meint.

Dennoch wurde Österreich wieder einmal ein paar Tage lang wegen seines Alleingangs von allen Waschlappen Europas und natürlich insbesondere allen heimischen Gutmensch-Autoren gescholten. Doch siehe da: Nunmehr hat auch Manfred Weber, der Vorsitzende der größten EU-Parlamentsfraktion (der Europäischen Volkspartei), öffentlich ein Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gefordert. Österreich war offensichtlich mutiger Vorreiter.

Das gleicht lebhaft dem heurigen Frühjahr, als anfangs auch alle Gutmenschen – vor allem in Deutschland und bei den diversen Sozialdemokratien – über Österreich hergefallen sind, weil Außenminister und Innenministerin mit den Balkanstaaten ein weitgehendes Abriegeln der Balkanroute fixiert haben. Heute wird das ringsum als wichtigster und unverzichtbarer Eckstein gelobt.

Jetzt verlangt Ankara allen Ernstes, dass Deutschland eine Bundestagsresolution (über den einstigen Völkermord an den Armeniern) zurücknimmt. Berlin sagt zwar, es tue das nicht. Aber wie ich die heutige deutsche Regierung und den Charakter vieler Diplomaten einschätze, besteht die Gefahr, dass irgendwie auch da ein Weg gesucht wird, um vor Erdogan zu buckeln. Etwa, indem die Berliner Regierung sagt, es sei ja nur der Bundestag, der von Völkermord gesprochen habe, die Regierung selbst habe da gar keine Meinung. Das wäre die nächste verlogene Haltung.

Dennoch sind Völkermord-Verurteilungen ein Unsinn

An sich bin ich freilich überzeugt: Angesichts der vielen Grässlichkeiten der Weltgeschichte ist es ein grober Fehler, wenn politische Gremien anfangen, einzelne historische Verbrechen und Völkermorde speziell anzuprangern. Gerechterweise müssten diese Gremien dann ja auch China, Russland, die USA, Iran, Vietnam und viele andere wegen Verbrechen in früheren Jahrhunderten anprangern. Oder beispielsweise auch Frankreich wegen der vielen Millionen Opfer der mutwillig imperialistischen Kriegszüge Napoleons (dessen imposantes Grab im Pariser Invalidendom aber zeigt, wie sehr Napoleon in Frankreich selbst hochgehalten wird). Oder Belgien wegen seines besonders grausamen Kononialverhaltens. Und natürlich sind wir dann bald auch bei der Frage, wer am ersten Weltkrieg und seinen vielen Opfern schuldig sei.

Wir sollten endlich begreifen: Mit politischen oder juristischen Schuldsprüchen zur Geschichte anzufangen ist Unsinn. Es macht kein Opfer wieder lebendig und schafft nur neuen Zwist. Und wir haben schon genug Zores mit all den Konflikten und politischen Verbrechen der Gegenwart.

Aber dennoch sollte umgekehrt ebenso klar sein: Deutschland hat sich nun einmal dazu entschlossen, eines dieser historischen Fakten herauszugreifen. Es wäre daher ein – weiteres – katastrophales Zeichen, wenn das größte Land Europas sich von der Türkei erpressen ließe und nur Ankaras wegen die Armenien-Resolution wieder zurücknähme.

PS: Apropos Österreich: es war eine der klügsten Wendungen des Norbert-Hofer-Wahlkampfs, als dieser die Minister Kurz, Sobotka, Doskozil öffentlich wegen ihrer Politik in Sachen Völkerwanderung gelobt hat. Damit ist die FPÖ endlich von ihrer törichten und langweiligen Haltung abgegangen, dass prinzipiell alles schlecht sei, was die Regierung macht. Auch wenn eine solche Einstellung für jede Oppositionspartei sehr verführerisch ist, so ist sie doch falsch und unglaubwürdig. Damit hat die Partei einen weiteren Schritt weg von allzu primitiver Biertischpolitik gemacht.

PPS: Manche werden fragen: Ist das oben Gesagte auch Kritik an den Gesetzen, die Holocaust-Leugner verfolgen? Ich meine: Solange noch irgendein Opfer lebt, sollten Deutschland und Österreich aus Respekt vor ihnen an diesen Gesetzen festhalten. Aber im liberalen Grundprinzip sind natürlich auch diese Gesetze hochproblematische Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die ja auch immer die Freiheit umfassen muss, nicht nur Richtiges, sondern auch Schwachsinn zu sagen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2016 03:00

    In Bezug auf die falsche Toleranz der europäischen Regierungen für
    den türkischen Schwenk hin zum Totalitarismus, ist der Hitler-Vergleich
    absolut passend.

    Wer ist den da plötzlich "ganz entspannt" wenn es um den türkischen
    Klerikal-Faschismus geht ? Sind das nicht die Linken Hüter der Demokratie ?

    Schon klar, bei Erdogan trauen sich die "Nazi-Jäger" nicht aufmucken,
    deren bisher gejagten "Nazis" waren ja auch nur virtuell - sozusagen
    "Pokemon-Nazis". Woran man die erkennt ? Naja, die verwenden
    so Ausdrücke wie "Umvolkung" . . . ja,ja auf die darf man feste eindreschen,
    und die lassen sich das auch gefallen - weil sie pöööhse sind .

    Der Erdogan ? Der ist nicht pöööhse, weil er sich nichts gefallen läßt.
    Nein der ist auch nicht pöööhse , wenn er andere Völker ausrottet,
    denn er kämpft ja gegen Terroristen, das ist voll gerechtfertigt ( sagt
    Herr Erdogen ). . . Und schon sind Europa's Linke heilfroh darüber,
    daß Herr Erdogan nur Terroristen bekämpft .. . .
    .

    Europa braucht er wahrlich nicht (mehr) zu bekämpfen, das wird sowieso
    wegen Realitätsverlust infolge fortschreitender Verblödung aussterben ! ! !

  2. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. September 2016 02:00

    Christenverfolgung in der Türkei: ach ja, und wieder einmal dröhnendes Schweigen von Papst u. Kardinal! Wie wärs, wenn die kath. Kirche paar Charterflüge ordert und die gesamte christliche Community hierher übersiedelt? Das wäre eine verschwindend kleine Anzahl im Vergleich zu den muslimischen Flutlingen, und diese Menschen würden sich garantiert binnen kürzester Zeit integriert haben, ein Zugewinn sowohl sozial wie auch am Arbeitsmarkt. Aber wahrscheinlich würde das die Gefühle der bei Papst und Kardinal sorglich untergebrachten muslimischen Schutzsuchenden verletzen......
    Weiters: dass die europäischen Länder zu den Auslieferungsbegehren nichts zu sagen wissen: wie viele Millionen Türken noch mal leben inzwischen in unseren Landen? wieviele davon sind vervente Erdogan-Anhänger? da muss man schon sehr sorgfältig überlegen, ob so ein bisschen Rechtsbiegerei nicht doch gerechtfertigt wäre (Ironie Ende). Wäre ich einer derjenigen, den die Türkei ausgeliefert haben will, na da würde ich aber schon gestern einen Asylantrag gestellt haben, noch bevor die Herrschaften zu Ende überlegt haben, wie weit sie in die Knie gehen sollen

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2016 10:21

    Wie Trottelhaft die Politiker handeln sieht man an den Sanktionen gegen Russland. Nicht nur das man unsere Wirtschaft und den Tourismus nachhaltig schädigt, ist das Vertrauen zueinander schwer geschädigt. Als Ersatz werden moslemische Besucher hofiert, siehe Zell am See, und der türkischen Diktatur Beifall geklatscht.
    Dahinter seht offensichtlich der Plan das Christentum schwer zu schädigen oder zu eliminieren. Selbst die katholische Kirche fungiert als Helfer zu diesem Vorhaben mit Rat und Tat. Ich erinnere an die Fußwaschungen, und somit Unterwerfung, an Moslems.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2016 11:10

    Und das alles wegen der linken Ignoranz und der linken Manipulation und des linken Gutmenschentheaters, kein einziger Gutmensch ist selbst gut und tut das, was er sagt und behauptet. Auch Europa braucht einen Aufstand, der beste wäre ein Wähleraufstand, und die Volksverräter Juncker, Schulz und Merkel&Co gehören gleich ausgebürgert in die Türkei.

    Ich glaube auch, dass Erdogan der Verräter der Türken ist und nicht Gülen. Ich glaube auch, dass Erdogan all die Anschuldigungen schuldhaft verursacht hat.

    In Österreich wird schon wieder / noch immer gelogen, die Grenzen nicht gesichert, auch die innere Sicherheit nicht hergestellt, diese Regierung ist zu keiner Handlung fähig, außer eben die genannten Herren Kurz, Doskozil und Sobotka.

    Herr Hofer tritt ja zu einer Bundespräsidentenwahl an und ist dann eben der Präsident, der für alle Österreicher da zu sein hat, auch für die Regierung. Ich verstehe nicht, dass man bei den linken von den 'Nazis' nicht wegkommt, die es nicht mehr gibt, und auch so mancher Blogschreiber von einer Biertisch FPÖ, weil die FPÖ halt zu den Menschen geht und nicht, wie Herr Van der Bellen, zu den 'Prominenten', und die Menschen trifft man eben im Bierzelt. Man sollte eher auf die Inhalte achten, die natürlich inzwischen auch sehr viele verstehen, hoffentlich so viele, dass eine Mehrheit herauskommt.

    Herr Strache muss die liberalen, die sozialen, die heimatlichen Aspekte der FPÖ hervorheben, denn damit unterscheidet sich die FPÖ ja ganz deutlich von den verderblichen Mainstream Parteien. Auch da ist die FPÖ eher für das Volk, die KMUs, etc., was unser System ja bezahlt und gegen Bürokratie und überdimensionale Verwaltung und gegen Privilegien, etc. und für die Tugenden, die bei den anderen nicht auftauchen. Darum bekommt ja die FPÖ so viel Zulauf, und natürlich auch wegen der verlogenen Auswüchse zur Immigrationskrise mit bereits angezeigtem und fortgesetztem Gesetzesbruch und Verfassungsbruch durch die Regierung.

    Von Moslems wird ständig Völkermord begangen, braucht man nur in die ganze Welt schauen, Afrika, Nahost, Europa kommt noch, ist ja gerade 'in Arbeit'.

    Ein Linker will das nicht sehen, solange, bis ihm persönlich selbst was passiert, vorher nicht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2016 08:52

    „Wie konnte das passieren?“ hört man heute von Linkspopulisten in vorwurfsvollem Ton. „Wie konntet ihr das zulassen?“ tönt es vorwurfsvoll gegen die älteste Generation. Diese bösen Feiglinge haben das nationalsozialistische Regime zugelassen, gefördert, gewollt.

    Aha. Soso! Was sie nicht sagen, die Linkspopulisten mit ihrem smoking Bello und ihrem Michi extradry.

    Heute haben wir eine Kopie der Vorgänge, wobei wir Ähnliches in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder erlebt haben.
    Die Massaker von Pol Pot in Kambodscha. Die Welt hat zugesehen.
    Die Massenmorde Tutsis gegen Hutus. Die Welt saß fußfrei.
    Das Abschlachten der Bewohner von Srebrenica. Die UNO hat weggesehen.

    Erdogan würde seine Gegner am liebsten massakrieren. Leider (für ihn) geht das nicht ganz so einfach, denn dann würden ja die Speichellecker der EU eventuell meinen „Du, du kleiner Bosporus-Schlingel, das darfst du aber nicht so ganz, lieber Erdogan, gell. Wenn schon Hinrichtungen, dann nur an jedem zweiten Freitag, ja?“ Erdogan sperrt seine Gülisten halt einfach weg und die EU-Granden zwinken mit den Augen.

    Die Politik der EU ist an einem Tiefpunkt angelangt. Tiefer geht’s nimmer. Was die Politik der österreichischen Regierung angeht, so sind die mit ihrem Populismus und ihrer Journalisten-Arschkriecherei inzwischen ganz weit unten angelangt.
    Sagt Kern zu Mitterlehner: „Wir könnten uns sozial verbessern, über uns wird eine Kellerwohnung frei.“

  6. Ausgezeichneter KommentatorSpecht
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2016 02:17

    Brigitte Imb, dieser Papst möchte gar kein Papst sein, er sieht sich eher als einer Bischöfe, in seinem Fall von Rom. Deutlicher kann er es ohnehin nicht zeigen, als einfach von seinem Amtssitz ins Gästehaus St.Martha zu wechseln. Man muss froh sein, dass er sich so zurückhält und nicht alles verwirklicht was er so andeutet. Wir haben aber schon andere Päpste überstanden, die allerdings immer für den Schutz der Christen und Europas waren. Keiner hatte das Ansinnen Europa den Moslems zu öffnen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2016 11:38

    "PPS: Manche werden fragen: Ist das oben Gesagte auch Kritik an den Gesetzen, die Holocaust-Leugner verfolgen? Ich meine: Solange noch irgendein Opfer lebt, sollten Deutschland und Österreich aus Respekt vor ihnen an diesen Gesetzen festhalten. Aber im liberalen Grundprinzip sind natürlich auch diese Gesetze hochproblematische Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die ja auch immer die Freiheit umfassen muss, nicht nur Richtiges, sondern auch Schwachsinn zu sagen. "

    Vor allem sind solche Gesetze Einschränkungen der Informationsfreiheit, weil sie bewirken, dass nur gefilterte (d.h. zensierte, weil staatlich zustimmungsbedürftige) Information den Bürger erreicht. Kein seriöser Experte kann so Diskussionen über unstimmige Details anstoßen, nicht einmal in - meistens subventionsabhängigen - Fachkreisen.

    Und außerdem würde ich mir wünschen, dass genausoviel Respekt vor den Gefühlen der anderen Seite, zu der sich heutzutage zwar trotz Blutslinie niemand öffentlich zugehörig fühlen will, entgegengebracht würde, und zwar im Hinblick auf Zivilisten (nicht nur diejenigen, die wie Ungeziefer in Feuerstürmen "terminisiert" wurden) und schlichte Soldaten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBenjamin Heinrich
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2016 22:55

    Die diplomatische Eiszeit nutzt finde ich Hofer weil die Regierung in erster Linie Kern selbst auf blau macht.
    bit.ly/2cyGjeK

    Was mir ganz am Rande vom Thema auffiel(nicht im Beitrag enthalten).
    Bei den österreichischen Medien war nur mehr derstandard zu finden der über Nimm ein Flaggerl.... unter VDBs Amtszeit als Parteichef berichte. Zwar gibts auch pi news aber bei den Google News Österreich Such-Ergebnissen taucht wenn man dort “wer östereich liebt...“ sucht auf, dass etliche Ergebnisse entfernt wurden. Vertuschungsaktion angesichts dessen das nicht Glawischnigs sondern der BP-Kandidat damals Grünen Chef war was jetzt schädlich wäre wenn es alle Bürger wüssten?


alle Kommentare

  1. fxs (kein Partner)
    09. September 2016 15:05

    Natürlich ist Erdogan - der Diktion der US-Politik gemäß- ein Schurke, aber eben "unser Schurke" und damit sind seine Schurkereien in Kauf zu nehmen, ebenso wie die das Königreichs Saudi Arabien regierennden Schurken, die Freitags zeremonielle Köpfungen zur Volksbelustigung veranstalten, und mit den Ölmilliarden auch ihre fundamentalische Version des Islam mittels Moscheebau und Einstellung linientreuer Immame in alle Welt exportieren und im islamischen Teil der Welt dafür sorgen dass sich die fundamentalische Richtung gegen eine verschiedentlich durchaus vorhandene liberale Richtung des Islam durchsetzt. Aber Öl und so sind ja "unsere Schurken"

  2. Benjamin Heinrich (kein Partner)
    06. September 2016 22:55

    Die diplomatische Eiszeit nutzt finde ich Hofer weil die Regierung in erster Linie Kern selbst auf blau macht.
    bit.ly/2cyGjeK

    Was mir ganz am Rande vom Thema auffiel(nicht im Beitrag enthalten).
    Bei den österreichischen Medien war nur mehr derstandard zu finden der über Nimm ein Flaggerl.... unter VDBs Amtszeit als Parteichef berichte. Zwar gibts auch pi news aber bei den Google News Österreich Such-Ergebnissen taucht wenn man dort “wer östereich liebt...“ sucht auf, dass etliche Ergebnisse entfernt wurden. Vertuschungsaktion angesichts dessen das nicht Glawischnigs sondern der BP-Kandidat damals Grünen Chef war was jetzt schädlich wäre wenn es alle Bürger wüssten?

  3. Tullius Augustus
    05. September 2016 19:30

    Die türkische Schriftstellerin Asli Erdogan hatte in der Öffentlichkeit daran erinnert dass die Menschenrechte auch für die Kurden gelten: Das genügte dass Asli Erdogan ins Frauengefängnis musste:

    Niemand weiß ob und wann sie wieder heraus kommt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Asl%C4%B1_Erdo%C4%9Fan

    Die türkische Autorin Asli Erdogan spricht - Kassiber aus dem Gefängnis (Angela Schader, NZZ, 26.8.2016), 15:18 Uhr

    Der Zeitung «Cumhuriyet» gelang es, ein Interview mit der inhaftierten Autorin Asli Erdogan zu führen. Ihre Gesundheit ist angegriffen, und die gegen sie erhobene massive Anklage war ein Schock

    http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/die-tuerkische-autorin-asli-erdogan-spricht-kassiber-aus-dem-gefaengnis-ld.113209

  4. Gandalf
    05. September 2016 01:28

    O.T.:
    Neben höchst erfreulichen Nachrichten, wie etwa dem Wahlergebnis in Mecklenburg - Vorpommern, liest man leider auch Betrübliches: Da wurde in der ÖVP der hochintelligente und -begabte Generalsekretär vergraust und durch einen dum..pfen Alt-Apparatschik ersetzt: Ein mutiger Schritt rückwärts. Weiter so - dann wird Sebastian Kurz bald (s)eine eigene Partei gründen müssen, um sein politisches Ausnahmetalent weiter pflegen und entwickeln zu können...

  5. kritikos
    05. September 2016 00:29

    Ich hoffe, nicht als Neonazi (oder richtiger, mit Rücksicht auf mein Alter, als Unverbesserlicher) angesehen zu werden, aber der letzte Absatz von AU ist utopisch: Auch wenn der/die letzte Überlebende des Judenmordes gestorben ist, wird weiter am Schuldkomplex festgehalten (wohl von beiden Seiten).
    Mich würde interessieren, warum andere europäische Staaten d.h. deren Regierungen zu den Gräueln des Adolf Erdogan schweigen. Die meisten dieser Staaten haben wesentlich weniger türkisch-stämmige Bewohner, also keinen Grund, besonders ängstlich oder verständlich-nachsichtig zu sein. Oder gerade deswegen? Wenn der Rechtsblock im EU-Parlament auch den Abbruch der Gespräche mit dem Nahost-Diktator verlangt, ist das sehr erfreulich. Von unserem missratenen Schwiegersohn des + Bundespräsidenten Waldheim wird man solches sicher nicht vernehmen.

  6. Brigitte Imb
    04. September 2016 19:43

    OT - Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

    Sehen Sie sich diese Tabellen an, angefangen von den Exit Polls bis zur letzten Hochrechnung sind die vorläufigen Ergebnisse GLEICH. ??!!??

    http://www.wahlrecht.de/news/2016/landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-2016.html#ticker

  7. machmuss verschiebnix
    04. September 2016 17:26

    OT : aber "g'schmackig"

    Die geplante US-Basis in Südkorea richtet sich nicht gegen China !@?
    Na so ein Zufall - die sovietische Raketenbasis auf Kuba (1962) hatte
    sich nämlich auch nicht gegen die USA gerichtet [ stirn-tipp-tipp ].

    Wie ist das möglich ? Wie kann eine Nation, die einstmals für ihre
    hohen Ideale geachtet war, so dermaßen in gottlosen Hochmut
    verfallen ?


    » Mit Nachdruck brachte Xi in seinem Gespräch auch den Widerstand gegen die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems "Thaad" in Südkorea vor. China betrachtet die Defensivmaßnahme als Bedrohung, obwohl sie sich gegen Provokationen Nordkoreas richtet. Xi forderte Obama auf, die strategischen Sicherheitsinteressen Chinas zu respektieren. «

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5079963/Holpriger-G20Gipfel_Streit-zwischen-China-und-USA?_vl_backlink=/home/index.do

  8. Livingstone
    04. September 2016 16:55

    Den Gruenen und den Roten gefallen die Vorgaenge in der Tuerkei sicherlich. Haetten sie doch so gerne auch solch eine Durchgriffsmoeglichkeit auf politische Gegner wie Erdogan.

  9. Politicus1
    04. September 2016 16:32

    Türkei verbietet österreichischen Wissenschaften in Ephesos weiter zu arbeiten.

    Man soll das sicherlich nicht aufschaukeln.
    Aber im Vergleich dazu? wie viele Türken dürfen denn in Österreich arbeiten?
    Wie viele Türken dürfen denn bei uns Gelder bekommen - ohne zu arbeiten?

    Kann jemand Herrn Erdogan die Zahlen mitteilen?

  10. Leopold Franz
    04. September 2016 15:33

    Erdogan ist ein Real- und Machtpolitiker wie es in der EU vielleicht ein Orban Viktor ist. Er ist rüstige 62, im besten politischen Alter, hat soeben den gefährlichsten innenpolitischen Gegner, die kemalistische Armee, ausgeschaltet und hat gegenüber der Willkommensgemeinschaft das stärkste Argument: mehrere Millionen wanderbereite Flüchtlinge. Erdogan nimmt die anderen Sprechblasenpolitiker der Wertegemeinschaft zu Recht nicht ernst.
    Mit Realpolitik kommt diese Wertegemeinschaft nicht klar.

    • Kyrios Doulos
      04. September 2016 21:15

      Herr Franz - Ihre Zeilen zeigen einen ganz wichtigen Aspekt.
      Unsere wertelosen und rückgratlosen und wohlstandsverwöhnten Bubi- und Mädipolitiker werden ja von einem stolzen Türken oder Araber, noch dazu der Herrenideologie ISlam angehörig, sowas von verachtet und verlacht, daß sich die meisten von uns gar keine Vorstellung davon machen.
      Einer wie Erdogan weiß, daß wir feige sind, opportunistisch, bequem und faul, naiv und lieb. Auf keinen Fall ernstzunehmen. Auf keinen Fall zu fürchten. Auf keinen Fall zu respektieren.
      Unter "wir" verstehe ich die Mehrheit der Wähler, die in der WestEU eben diese Lulatsche zu Regierenden gemacht haben. GsD sind die OstEU-Wähler keine Schlappschwänze!

  11. Freak77
  12. socrates
    04. September 2016 14:41

    Die erlaubten und verbreiteten Meldungen über die deutsche "Rassenpolitik" und den "Holocaust" stehen in krassem Gegensatz zu vielen offiziellen Dokumenten dieser Zeit und das ist gut so. Der aufmerksame Interessent an der Geschichte weiß den Unterschied zu würdigen.
    Lange lernten wir, daß Österreich den Krieg gegen Preußen wegen des Zündnadelgewehres verloren hat. General Benedek riet zum Frieden, da das "Streichquartett" die österreichische Armee zu Tode gespart hatte und die Umrüstung auf Hinterlader 1864 verhinderte. Der Ausgang ist bekannt, weniger bekannt ist daß der General die Schuld auf sich nahm und zurücktrat um das Haus Habsburg zu entlasten. Bis in unsere Zeit wurden die Lügen weiter unterrichtet, da Benedek in seinem Beamtengehorsam sich nie verteidigt hat und als der "große Schweiger" bekannt wurde. Jeder Fachmann und die Medien wußten Bescheid und schwiege, wie heute auch.

  13. Norbert Mühlhauser
    04. September 2016 11:38

    "PPS: Manche werden fragen: Ist das oben Gesagte auch Kritik an den Gesetzen, die Holocaust-Leugner verfolgen? Ich meine: Solange noch irgendein Opfer lebt, sollten Deutschland und Österreich aus Respekt vor ihnen an diesen Gesetzen festhalten. Aber im liberalen Grundprinzip sind natürlich auch diese Gesetze hochproblematische Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die ja auch immer die Freiheit umfassen muss, nicht nur Richtiges, sondern auch Schwachsinn zu sagen. "

    Vor allem sind solche Gesetze Einschränkungen der Informationsfreiheit, weil sie bewirken, dass nur gefilterte (d.h. zensierte, weil staatlich zustimmungsbedürftige) Information den Bürger erreicht. Kein seriöser Experte kann so Diskussionen über unstimmige Details anstoßen, nicht einmal in - meistens subventionsabhängigen - Fachkreisen.

    Und außerdem würde ich mir wünschen, dass genausoviel Respekt vor den Gefühlen der anderen Seite, zu der sich heutzutage zwar trotz Blutslinie niemand öffentlich zugehörig fühlen will, entgegengebracht würde, und zwar im Hinblick auf Zivilisten (nicht nur diejenigen, die wie Ungeziefer in Feuerstürmen "terminisiert" wurden) und schlichte Soldaten.

    • Helmut Oswald
      04. September 2016 18:19

      @ Richtig, besonders im letzten Absatz. Besonders aus jenem Land, das die Ureinwohner eines ganzen Kontinents ausgerottet und unterworfen hat, sollten moralische Vorhaltungen angesichts des Umstandes, daß auch an den Besiegten des großen Krieges (ostwärts der Elbe, in Tschechien und am Balkan) Genocid verübt wurde, mit etwas größerer Bescheidenheit und Rückblick auf eigene Verantwortlichkeiten erfolgen. Davon ist freilich nicht die Andeutung einer Spur erkennbar.

    • Undine
      04. September 2016 21:33

      @Norbert Mühlhauser

      ****************!

  14. Josef Maierhofer
    04. September 2016 11:10

    Und das alles wegen der linken Ignoranz und der linken Manipulation und des linken Gutmenschentheaters, kein einziger Gutmensch ist selbst gut und tut das, was er sagt und behauptet. Auch Europa braucht einen Aufstand, der beste wäre ein Wähleraufstand, und die Volksverräter Juncker, Schulz und Merkel&Co gehören gleich ausgebürgert in die Türkei.

    Ich glaube auch, dass Erdogan der Verräter der Türken ist und nicht Gülen. Ich glaube auch, dass Erdogan all die Anschuldigungen schuldhaft verursacht hat.

    In Österreich wird schon wieder / noch immer gelogen, die Grenzen nicht gesichert, auch die innere Sicherheit nicht hergestellt, diese Regierung ist zu keiner Handlung fähig, außer eben die genannten Herren Kurz, Doskozil und Sobotka.

    Herr Hofer tritt ja zu einer Bundespräsidentenwahl an und ist dann eben der Präsident, der für alle Österreicher da zu sein hat, auch für die Regierung. Ich verstehe nicht, dass man bei den linken von den 'Nazis' nicht wegkommt, die es nicht mehr gibt, und auch so mancher Blogschreiber von einer Biertisch FPÖ, weil die FPÖ halt zu den Menschen geht und nicht, wie Herr Van der Bellen, zu den 'Prominenten', und die Menschen trifft man eben im Bierzelt. Man sollte eher auf die Inhalte achten, die natürlich inzwischen auch sehr viele verstehen, hoffentlich so viele, dass eine Mehrheit herauskommt.

    Herr Strache muss die liberalen, die sozialen, die heimatlichen Aspekte der FPÖ hervorheben, denn damit unterscheidet sich die FPÖ ja ganz deutlich von den verderblichen Mainstream Parteien. Auch da ist die FPÖ eher für das Volk, die KMUs, etc., was unser System ja bezahlt und gegen Bürokratie und überdimensionale Verwaltung und gegen Privilegien, etc. und für die Tugenden, die bei den anderen nicht auftauchen. Darum bekommt ja die FPÖ so viel Zulauf, und natürlich auch wegen der verlogenen Auswüchse zur Immigrationskrise mit bereits angezeigtem und fortgesetztem Gesetzesbruch und Verfassungsbruch durch die Regierung.

    Von Moslems wird ständig Völkermord begangen, braucht man nur in die ganze Welt schauen, Afrika, Nahost, Europa kommt noch, ist ja gerade 'in Arbeit'.

    Ein Linker will das nicht sehen, solange, bis ihm persönlich selbst was passiert, vorher nicht.

  15. Bob
    04. September 2016 10:21

    Wie Trottelhaft die Politiker handeln sieht man an den Sanktionen gegen Russland. Nicht nur das man unsere Wirtschaft und den Tourismus nachhaltig schädigt, ist das Vertrauen zueinander schwer geschädigt. Als Ersatz werden moslemische Besucher hofiert, siehe Zell am See, und der türkischen Diktatur Beifall geklatscht.
    Dahinter seht offensichtlich der Plan das Christentum schwer zu schädigen oder zu eliminieren. Selbst die katholische Kirche fungiert als Helfer zu diesem Vorhaben mit Rat und Tat. Ich erinnere an die Fußwaschungen, und somit Unterwerfung, an Moslems.

  16. Undine
    04. September 2016 10:18

    OT---aber vor diesem Mann muß Europa wirklich zittern:

    "Soros-Leaks enthüllen: Wie der Milliardär globale Destabilisierungen und die politische Linke steuert"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021677-Soros-Leaks-enthuellen-Wie-der-Milliardaer-globale-Destabilisierungen-und-die?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Und sage keiner, die Wahrheit über SOROS öffentlich zu machen sei antisemitisch!
    SOROS ist die geistige ATOMBOMBE für das christlich geprägte Abendland.

    • franz-josef
      04. September 2016 13:28

      Sehe ich inzwischen ohne jeden Zweifel auch so. Ich habe i d letzten Zeit öfters die Soros Leaks verlinkt und wünschte, sie würden auch gelesen werden. Es geht nicht nur um Europa, nebenbei bemerkt.
      Diese Kreatur sitzt wie eine bösartige fette Spinne in einem reichgeknüpften Netz und kauft sich die zahlreich existierenden miesen Figuren an Schaltstellen oder hievt solche dorthin.

  17. Kein Partner
    04. September 2016 09:24

    Andreas Unterberger mit abgeschlossenem Jusstudium schreibt: "... dennoch sind Völkermord-Verurteilungen ein Unsinn" und hat dafür einige subjektiven Begründungen nachgeliefert.
    Bei aller meiner Wertschätzungen zum Blogbetreiber kann ich diese Meinung nicht teilen. Völkermord (Genozid) bleibt Völkermord und wurde 1948 als Konvention auch als Straftatbestand im Völkerstrafrecht festgeschrieben.
    Anderenfalls müsste man die Greueltaten mit insgesamt vielen Millionen an Menschenleben im vergangenen Jahrhundert auch rechtfertigen:

    Deutsch-Südwestafrika: Herero und Nama durch die deutschen Truppen
    Osmanisches Reich: syrische Christen und Kurden durch die damals Herrschenden
    Europa: Vernichtung (Porajmos) von Romas und Sintis durch die Nationalsozilisten
    Europa: Vernichtung von Juden (Holocaust) durch die Nationalsozialisten
    Ruanda und Burundi (Afrika): gegenseitiges Abschlachten von Hutus und Tutsis
    Srebrenica (Ex-Jugoslawien): Tötung von zirka 7.000 männlichen Bosniaken durch Serben

    Historiker sind sich nicht einig, ob auch folgende Greueltaten des 20. Jahrhunderts zu den Völkermoden zählen:
    Kambodscha: Greuel der Rotem Khmer an einem Teil der eigenen Bevölkerung
    Indonesien: versuchte Ausrottung aller im Land lebenden Kommunisten
    Ukraine: Hungersnot (Holodomor) und massenhaftes Sterben durch stalinistische Zwangsmassnahmen in der Landwirtschaft
    Kongo: Millionen Tote infolge Sklaverei, Zwangsarbeit und Geiselnahmen durch die damalige belgische Herrschaft

    Aber auch ohne Tötungen kann man eine bestehende Kultur zerstören (= Ethnozid), wie sie z.B. jetzt durch die gewünschte Masseneinwanderung von Mohammedanern in Europa stattfindet.

    • Norbert Mühlhauser
      04. September 2016 12:20

      Verbrechen an einer Ethnie sind das eine und die Substitution der Geschichtsforschung durch Gerichtsurteile ist wieder etwas ganz anderes. Und ein Drittes ist es, wenn ohne Anklage und begleitende Gerichtserhebungen einem Kollektivkörper wie einer Nation eine Schuld aufgebürdet wird, wie iZm der Armenierverfolgung der Türkei als Nacholger des osmanischen Reiches.

      Aber ganz abgesehen davon:

    • Norbert Mühlhauser
      04. September 2016 12:21

      Besonders grotesk wird es, wenn in chaotischen Bürgerkriegssituationen ohne klare Befehlsstrukturen und mit vielen eigenmächtig agierenden Warlords, wo ein jeder aus subjektiv empfundener Notwehr heraus reflexartig handelt, eine Leitfigur v. Internationalen Gerichtshof das "Bummerl" der politischen Verantwortung aufgebrummt bekommt. (- betrifft nicht die Armenierverfolgung)

    • annona
      04. September 2016 21:50

      in der Aufzälung der Genozide fehlen die Helden der Geschichte in allen Zeitalter
      ,die zuerst als Schlächter der Völker und später von den Nachkommen als die
      "Epochen"Macher besungen werden- es gibt nur eine AUSNAHME unter den
      Massenbewegern : JESUS- und der wurde von den Seinen oft genug konterkariert
      bis in die Gegenwart!Was soll es also -WEDER Historiker,Philosophen,Soziologen
      Theologen und schon garnicht Juristen oder Politiker dürfen sich anmassen über die Tätergenerationen hinaus aus den Greul der MENSCHEIT Kapital zu schlagen um
      damit -wie die linken Moralisten - neue Greul zu pardonieren,wenn es ihnen nützt!!
      DER WOHLFAHRTKONTINENT Europa ist ihnen ein Dorn in ihrer marxistisc

  18. dssm
    04. September 2016 09:06

    Dieser Beitrag des Herrn AU offenbart die schizophrene Welt unseres(!) demokratischen(?) Staates.

    Denn einerseits muss ein Rechtsstaat innerhalb der geltenden Gesetze handeln, sonst ist es definitiv kein Rechtsstaat. Da aber bei der Einstellung der Beamten die Mitgliedschaft in bestimmten Parteien, Vereinen oder Gruppen nicht verboten ist (und war), kann auch niemand deshalb gekündigt werden. Andererseits brauchen wir in Österreich erst gar nicht mehr 'Wählen' zu gehen, wenn ein Wahlsieger außerhalb der SPÖVP gewünscht wird; denn hierzulande ist sogar jeder Volksschuldirektor Mitglied der SPÖPV. Eine Regierung aus Nicht-SPÖVP Gruppierungen würde also von den Beamten auf allen Ebenen sabotiert und desavouiert, die freiheitlichen Minister der Regierung Schüssel haben dies leidvoll erfahren.

    Die FPÖ hat momentan gute Chancen stärkste Kraft im Parlament zu werden. Aber ohne radikalen Umbau von Justiz, Universitäten, Verwaltung und Medienlandschaft ist jede Umsetzung des Programms, für das diese Partei vom Souverän immerhin gewählt wurde, unmöglich.

    Die FPÖ wird also entweder genau wie Erdogan radikal ausmisten oder scheitern. Schreiben Herr AU und die Mitblogger dann auch von Diktatur? Oder doch eher vom Umsetzen des Volkswillens?

    • Politicus1
      04. September 2016 09:20

      man kann einen Staatsrundfunk, ein Wiener Rothaus umbauen, auch ohne tausende Mitarbeiter und Beamte ins Gefängnis zu stecken.
      Da sehe ich sehr wohl einen Unterschied zwischen unserer Demokratie und dem neuen Osmanischen Reich.

    • dssm
      04. September 2016 11:11

      @Politicus1
      Wie?

  19. Politicus1
    04. September 2016 08:59

    auch so kann man einen nichtosmanischen Rechtsstaat lahmlegen ...
    Im funktionierenden Justizsystem muss natürlich jedes Auslieferungsbegehren nach den geltenden Gesetzen behandelt und erledigt werden.
    Auch, wenn täglich Dutzende, Hunderte oder gar Tausende solcher Ansuchen einlangen.
    Wie lange wird es dauern, und unsere Staatsanwälte werden sich dieser Arbeit nicht mehr erwehren können?
    Und es wird noch lange dauern, bis ein Staatsanwalt Zeit findet, sich um den tausendfachen Kindesmissbrauch im städtischen Wiener Kinderheim am Wilheminenberg zu kümmern ...

  20. El Capitan
    04. September 2016 08:52

    „Wie konnte das passieren?“ hört man heute von Linkspopulisten in vorwurfsvollem Ton. „Wie konntet ihr das zulassen?“ tönt es vorwurfsvoll gegen die älteste Generation. Diese bösen Feiglinge haben das nationalsozialistische Regime zugelassen, gefördert, gewollt.

    Aha. Soso! Was sie nicht sagen, die Linkspopulisten mit ihrem smoking Bello und ihrem Michi extradry.

    Heute haben wir eine Kopie der Vorgänge, wobei wir Ähnliches in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder erlebt haben.
    Die Massaker von Pol Pot in Kambodscha. Die Welt hat zugesehen.
    Die Massenmorde Tutsis gegen Hutus. Die Welt saß fußfrei.
    Das Abschlachten der Bewohner von Srebrenica. Die UNO hat weggesehen.

    Erdogan würde seine Gegner am liebsten massakrieren. Leider (für ihn) geht das nicht ganz so einfach, denn dann würden ja die Speichellecker der EU eventuell meinen „Du, du kleiner Bosporus-Schlingel, das darfst du aber nicht so ganz, lieber Erdogan, gell. Wenn schon Hinrichtungen, dann nur an jedem zweiten Freitag, ja?“ Erdogan sperrt seine Gülisten halt einfach weg und die EU-Granden zwinken mit den Augen.

    Die Politik der EU ist an einem Tiefpunkt angelangt. Tiefer geht’s nimmer. Was die Politik der österreichischen Regierung angeht, so sind die mit ihrem Populismus und ihrer Journalisten-Arschkriecherei inzwischen ganz weit unten angelangt.
    Sagt Kern zu Mitterlehner: „Wir könnten uns sozial verbessern, über uns wird eine Kellerwohnung frei.“

    • franz-josef
      04. September 2016 13:34

      " Erdogan sperrt seine Gülisten halt einfach weg und die EU-Granden zwinken mit den Augen"..... sie zwinkern nicht nur - sondern fährt der ehem.Buchhändler und Würselen-Bürgermeister zu Erdogan und gratuliert ihm, immerhin im Namen von Millionen EU-Bürgern!!!, zur geglückten "Putsch"-Erledigung....

  21. Eva
    04. September 2016 07:52

    Ad PPS:

    Jüdischer Weltalmanach:

    Jüdische Weltbevölkerung 1933: ca. 15,315.000
    Jüdische Weltbevölkerung 1948: ca. 15,753.000

    https://wissenschaft3000.wordpress.com/2014/05/30/vor-und-nach-dem-holocaust-judische-bevolkerungszahlen-in-1933-und-1948/

    Video: Israelische Ministerin verrät den Holocaust-Trick

    https://www.youtube.com/results?search_query=israelische+ministerin+verr%C3%A4t+holocaust-trick

    • dssm
      04. September 2016 09:12

      @Eva
      Und was soll das beweisen?
      Es gibt einfach zu viele Akten(!) über das Geschehene. Und es ist egal ob es nun ein 'paar' Tote mehr oder weniger gab!
      Das Furchtbare für mich ist, daß Menschen die im WKI einen Orden für Tapferkeit bei der Verteidigung des Vaterlandes bekommen haben, urplötzlich enteignet, geknechtet, ausgewiesen und schlußendlich ermordet wurden.

    • werauchimmer
      05. September 2016 15:49

      @DSSM:

      Es bleibt Ihnen unbenommen,die Entrechtung verdienstvoller Individuen schändlich zu finden. Ich finde es auch nicht in Ordnung.

      Genausowenig halte ich es jedoch für korrekt, bei derlei Geschehnissen eine Seite der Gleichung auszublenden. Die Nazis wollten sich völkisch wie die Juden,die ja ihrerseits auch auf Rassereinheit Bedacht nehmen (Vermischungsbarrieren), als etwas Besonderes verstehen (psychol. Reaktion auch auf WK1-Niederlage). Das rief unmittelbar nach der Machtergreifung den JWC auf den Plan, der zum Boykott Deutschlands aufrief. Das dürfte dann den Antisemitismus befeuert haben, der weit über den katholischen traditionellen (glaubensfundierten) Antisemitismus hinausging.

    • werauchimmer
      05. September 2016 15:55

      @ DSSM [Fortsetzung:]

      Im Übrigen ist die von Ihnen angesprochene Entrechtung das eine, und die immer wieder ins Spiel gebrachte systematische Vernichtung von - gewissermaßen "ganz genau" - 6 Mio Juden wieder etwas anderes.

      Die einen dürften auf diese Zahl bestehen, weil sie für sie ohnehin nur symbolisch zu verstehen sein scheint, die anderen aber haben daran zu tragen.

    • machmuss verschiebnix
      05. September 2016 19:05

      Züge sind gefahren, eva - viele Züge - nicht nur ein Halbvoller mit
      438 Juden drinnen.

      Außerdem gab es diese Vernichtungs-Lager über Europa verstreut ,
      für nur 438 Juden ? Soviele hatte der "Onkel Adi" in pro Nacht und Lager
      verheizen lassen ! ! !

  22. Brigitte Imb
    04. September 2016 07:38

    Sehrwohl geben die westlichen Regierungen die - für ihre Zwecke - richtigen Antworten. Sie buckeln doch ohnehin bereits vor Erdogan und träumen wohl insgeheim selbst von einer "kl. Diktatur.

  23. socrates
    04. September 2016 04:31

    Sol ange noch rein Opfer der Benesdekrete lebt, darf darüber nicht gesprochen werden.
    Fur die Händler ist die Türkei fin gutes Geschäft, ein Embargo gilet fur Syrien, wo die Türken einmarschiert sind. Das ist westliche Moral.

  24. machmuss verschiebnix
    04. September 2016 03:00

    In Bezug auf die falsche Toleranz der europäischen Regierungen für
    den türkischen Schwenk hin zum Totalitarismus, ist der Hitler-Vergleich
    absolut passend.

    Wer ist den da plötzlich "ganz entspannt" wenn es um den türkischen
    Klerikal-Faschismus geht ? Sind das nicht die Linken Hüter der Demokratie ?

    Schon klar, bei Erdogan trauen sich die "Nazi-Jäger" nicht aufmucken,
    deren bisher gejagten "Nazis" waren ja auch nur virtuell - sozusagen
    "Pokemon-Nazis". Woran man die erkennt ? Naja, die verwenden
    so Ausdrücke wie "Umvolkung" . . . ja,ja auf die darf man feste eindreschen,
    und die lassen sich das auch gefallen - weil sie pöööhse sind .

    Der Erdogan ? Der ist nicht pöööhse, weil er sich nichts gefallen läßt.
    Nein der ist auch nicht pöööhse , wenn er andere Völker ausrottet,
    denn er kämpft ja gegen Terroristen, das ist voll gerechtfertigt ( sagt
    Herr Erdogen ). . . Und schon sind Europa's Linke heilfroh darüber,
    daß Herr Erdogan nur Terroristen bekämpft .. . .
    .

    Europa braucht er wahrlich nicht (mehr) zu bekämpfen, das wird sowieso
    wegen Realitätsverlust infolge fortschreitender Verblödung aussterben ! ! !

  25. Specht
    04. September 2016 02:17

    Brigitte Imb, dieser Papst möchte gar kein Papst sein, er sieht sich eher als einer Bischöfe, in seinem Fall von Rom. Deutlicher kann er es ohnehin nicht zeigen, als einfach von seinem Amtssitz ins Gästehaus St.Martha zu wechseln. Man muss froh sein, dass er sich so zurückhält und nicht alles verwirklicht was er so andeutet. Wir haben aber schon andere Päpste überstanden, die allerdings immer für den Schutz der Christen und Europas waren. Keiner hatte das Ansinnen Europa den Moslems zu öffnen.

  26. Specht
    04. September 2016 02:02

    Jean Claude Juncker statt Junker

  27. Maria Kiel
    03. September 2016 02:23

    "............Aber wie ich die heutige deutsche Regierung und den Charakter vieler Diplomaten einschätze, besteht die Gefahr, dass irgendwann auch da ein Weg gefunden wird, um vor Erdogan zu buckeln. Etwa, indem die Berliner Regierung sagt, es sei ja nur der Bundestag, der von Völkermord gesprochen habe, die Regierung selbst habe da gar keine Meinung......."

    uups - da hat die Realität die Befürchtung bereits überholt:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/armenien-resolution-angela-merkel-geht-auf-erdogans-forderung-ein-a-1110505.html

    • Rübezahl
      04. September 2016 01:38

      Ungeheuerlich!
      Und nur, damit ein paar Politiker ein paar Spesen abkassieren können und ein biss'l Krieg schau'n fliegen!!
      Nicht damit Christen nicht verfolgt werden.
      Nicht damit weniger politische Gefangene gemacht werden.
      Nicht damit es zu einer multinationalen Aufarbeitung des Putsches kommt.
      Nicht damit "die Politischen" frei gelassen werden.

      Nein. Nur zum Spazierenfliegen!!

    • Specht
      04. September 2016 01:53

      Die beste Sozialdemokratin wie Schwarzenberg findet, ist noch schneller umgefallen als erwartet. Bevor Gabriel sich umsah, lag Merkel schon zu Füssen Erdogans. Hoffentlich bekommt sie die Quittung für ihre Fehlleistungen, die sie nach wie vor stur verteidigt. Irgendwas liegt in der Luft, warum möchte denn Schulz, der sich schon an Junkers Stelle sah wieder zurück in den Bundestag und wo bleibt Junker ? Man hört nichts mehr von ihm. Gerade war er noch der große Zampano, der allen freigiebig den Ritterschlag erteilte und schon ist er auf Tauchstation. Der große Crash kommt spürbar näher.

    • dssm
      04. September 2016 09:21

      Man muss aber schon die ganze Realität sehen. Die Türkei hat einen mittels Schulden finanzierten Scheinwohlstand. Diese Schulden sind alle auf Devisen lautend, da man ja selber wenig herstellt und daher im Ausland die Dinge für den Wohlstand kaufen muss. Diese Schuldscheine liegen u.A. bei den europäischen Banken und Versicherungen. Geht die Türkei pleite, so werden die ohnehin schwachen Banken hat getroffen. Da unsere Gesellschaft leider wirtschaftliche Bildung als unwesentlich betrachtet, kommt der Umschlag des Kraftverhältnisses zwischen Schuldner und Gläubiger völlig unerwartet.
      Man sollte immer(!!!) dem Geld folgen!

    • franz-josef
      04. September 2016 13:37

      War doch schon gestern in den deutschen Medien zu lesen. Wundere mich ein wenig, daß Blogbetreiber darüber nicht informiert war -

  28. Maria Kiel
    03. September 2016 02:00

    Christenverfolgung in der Türkei: ach ja, und wieder einmal dröhnendes Schweigen von Papst u. Kardinal! Wie wärs, wenn die kath. Kirche paar Charterflüge ordert und die gesamte christliche Community hierher übersiedelt? Das wäre eine verschwindend kleine Anzahl im Vergleich zu den muslimischen Flutlingen, und diese Menschen würden sich garantiert binnen kürzester Zeit integriert haben, ein Zugewinn sowohl sozial wie auch am Arbeitsmarkt. Aber wahrscheinlich würde das die Gefühle der bei Papst und Kardinal sorglich untergebrachten muslimischen Schutzsuchenden verletzen......
    Weiters: dass die europäischen Länder zu den Auslieferungsbegehren nichts zu sagen wissen: wie viele Millionen Türken noch mal leben inzwischen in unseren Landen? wieviele davon sind vervente Erdogan-Anhänger? da muss man schon sehr sorgfältig überlegen, ob so ein bisschen Rechtsbiegerei nicht doch gerechtfertigt wäre (Ironie Ende). Wäre ich einer derjenigen, den die Türkei ausgeliefert haben will, na da würde ich aber schon gestern einen Asylantrag gestellt haben, noch bevor die Herrschaften zu Ende überlegt haben, wie weit sie in die Knie gehen sollen

    • Brigitte Imb
      04. September 2016 01:01

      Papa Francesco hat doch bei seinem Lesbos Besuch eigens auf muslimische Flutilanten bestanden, anstatt die versprochenen christlichen Flüchtlinge mit in den Vatikanstaat zu nehmen.





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