Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Der Wankelbischof

Lesezeit: 7:30

„Bei mir ist Ja Ja, und Nein ist Nein.“ Christoph Schönborn sollte einmal diese Bibelworte nachlesen. Denn der Wiener Kardinal hat in den letzten Wochen in Sachen Islamisierung und Völkerwanderung einen so schlimmen Slalom hingelegt, dass einem allein beim Zuhören schlecht werden musste.

Offenbar stimmt der böse Satz wirklich, der in der Wiener Kirche kursiert: Bei Schönborn bekommt immer der Recht, der als letzter mit ihm gesprochen hat. Und offenbar geht seit einiger Zeit der weit links von der europäischen Sozialdemokratie stehende Caritas-Chef Michael Landau besonders oft bei ihm ein und aus und lässt jeden nicht genehmen Satz Schönborns sofort zurechtrücken.

Schönborn hielt vor einigen Tagen eine Ansprache beim Rosenkranz-Sühnekreuzzug, einer traditionsreichen konservativ-katholischen Initiative der Franziskaner, die alljährlich Tausende Christen versammelt. Und die sich einst große Verdienste beim Kampf um die Wiedererringung der vollen Freiheit Österreichs erworben hat.

In seiner Ansprache – die auch in einem „Spannend“-Hinweis dieses Tagebuchs lobend erwähnt worden war – sagte er laut offizieller Aussendung:

„Wir haben das Erbe durchgebracht, wir haben das christliche Erbe durchgebracht, wir haben es verschleudert. Und jetzt wundern wir uns, wie es in Europa ausschaut …, dass es uns hinten und vorne fehlt, dass wir in Not geraten. Nicht nur wirtschaftlich… aber vor allem menschlich, religiös, glaubensmäßig. Was wird aus Europa werden?“

Und dann heißt es in der Aussendung noch viel deutlicher:

„Wir selber seien also die, die das christliche Erbe Europas in Gefahr gebracht haben. Der Islamismus könnte freilich der Nutznießer sein, denn, so Schönborn: „Wird es jetzt einen dritten islamischen Versuch der Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken das und wünschen sich das, und sie sagen, dieses Europa ist am Ende.

Aber die Hoffnung liege in der Barmherzigkeit Gottes: „Das erbitten wir heute für Europa: Herr, gib uns noch einmal eine Chance! Vergiss nicht, dass wir dein Volk sind. So wie Moses ihn daran erinnert, es ist doch DEIN Volk, DU hast es herausgeführt, DU hast es geheiligt, es ist DEIN Volk. So bitten wir: Herr, erinnere dich daran, es ist DEIN Volk. Und wenn wir in die Irre gegangen sind und wenn wir das Erbe durchgebracht haben, Herr, verstoß uns nicht! Verstoß nicht dieses Europa, das so viele Heilige hervorgebracht hat. Verstoß uns nicht, weil wir im Glauben lau geworden sind.“

Soweit der O-Ton. Deutlicher, unmissverständlicher und eindringlicher kann man es eigentlich gar nicht formulieren. Jedoch hat offensichtlich der linksradikal-islamophile Caritas-Flügel Schönborn intern daraufhin so unter Druck gesetzt, dass dann plötzlich im Pressedienst der Erzdiözese die Kardinal-Aussagen durch einen hinzugefügten Text ins absolute Gegenteil verkehrt worden sind.

Aber wieder im O-Ton dieses Pressedienstes, weil es so unglaublich ist:

Aus dem Kontext wird auch klar, dass (Ergänzung: es) dem Kardinal nicht darum ging, in einem Abwehrkampf christliche Werte gegen den Islam zu verteidigen. Der Zeitung der Erzdiözese Wien, dem SONNTAG, hat Kardinal Schönborn folgende Präzisierung gegeben: „Europas christliches Erbe ist in Gefahr, weil wir Europäer es verschleudert haben. Mit dem Islam oder gar den Flüchtlingen hat das nichts zu tun. Es ist klar, dass viele Islamisten gerne unsere Schwäche ausnützen würden, aber sie sind für unsere Schwäche nicht verantwortlich. Das sind wir Europäer selber.“

Der Kardinal macht deutlich: „Man darf daher meine Predigt nicht als Aufruf zur Abwehr der Flüchtlinge verstehen, darum ging es mir überhaupt nicht. Die Chance auf eine christliche Erneuerung Europas liegt bei uns: wenn wir uns auf Christus besinnen, sein Evangelium verbreiten und mit unseren Mitmenschen, auch den Fremden, so umgehen, wie er es uns ans Herz legt – in Liebe und Verantwortung.“

Soweit die unglaubliche Kehrtwende Schönborns – oder seiner Zensoren – im O-Ton.

Absolut faszinierend ist jedoch auch das nächste und vorerst letzte Kapitel: Die bundesweit agierende Kathpress berichtet einen Tag nach dieser Korrektur Schönborns durch den eigenen Pressedienst über dessen Rede (also am 14. September über die Predigt vom 11. September). In dieser Kathpress-Aussendung aber wird nur die ursprüngliche Predigt korrekt wiedergegeben. Die 180-Grad-Kehrtwende wird jedoch mit keiner Zeile erwähnt.

Was geht da nur hinter den Kulissen dieser Kirche vor?

Lieber Herr Kardinal, lieber Christoph Schönborn: Warum wollen sie nicht endlich mutig, deutlich, klar und vor allem dauerhaft an die Seite der großen Zahl ihrer besorgten Kirchenmitglieder treten? Begreifen Sie nicht, dass Sie mit diesem Zickzack endgültig jede Glaubwürdigkeit verspielen? Wir sind ja von der politischen Klasse Etliches an kühner Uminterpretation der eigenen Worte gewohnt („Was kümmert mich mein Blödsinn von gestern?“). Aber so etwas haben wir nicht einmal dort erlebt.

In Schönborn spielt sich in einer einzigen Person offenbar ein wilder Ich-gegen-mich-Krieg ab, der sich europaweit in der Kirche an vielen Fronten, aber sonst eigentlich immer zwischen verschiedenen Akteuren abspielt. Nur einige Beispiele:

Da wurden sowohl die Kardinäle von Paris wie auch von Prag von eigentlich rangniederen Kirchenfunktionären brutal zensuriert, weil sie Islamkritisches gesagt haben.

Da hat es auf der anderen Seite Kurienkardinal Ludwig Müller, der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, erst vor wenigen Stunden neuerlich gewagt, die islamkritische Regensburger Rede, die Papst Benedikt XVI. vor zehn Jahren gehalten hat (und die von der linken Mafia in der Kirche sofort verdammt worden war), als „Diskurs von prophetischer Kraft und Wahrheit“ zu rühmen. Benedikt hatte in dieser Rede einen oströmischen Kaiser zitiert, der einst Mohammed vorgeworfen hat, nur „Schlechtes und Inhumanes“ gebracht zu haben.

Und wenn Schönborn auch an den Worten des emeritierten Papstes zweifeln sollte, sollte er zumindest die Berichte über Worte des Imams der Heiligen Moschee in Mekka lesen (die auch im ägyptischen Fernsehen übertragen worden sind):

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

Er könnte auch zumindest ein bisschen auf den Appell der drei syrischen Patriarchen (katholisch wie orthodox) hören, die flehentlich bitten, die internationalen Wirtschaftssanktionen gegen ihr Land zu beenden. Denn diese haben noch viel zusätzliches Elend über die leidgeprüften Syrer gebracht. Aber da die syrischen Kirchen gegen die Massenmigration sind und da sie nicht auf der Seite der islamistischen Revolutionäre stehen, sind sie offensichtlich in der österreichischen Kirche nicht beliebt und werden ignoriert.

Er könnte auch auf die - durchaus linksstehende, aber zum Unterschied von den hiesigen NGOs um Objektivität bemühte - amerikanische NGO "Human Rights Watch" hören, die schlimme Diskriminierungen der ägyptischen Kirchen durch ein neues Gesetz über den Kirchenbau tadelt.

Solche Informationen wird Schönborn freilich von seiner Entourage nicht bekommen. Dort dominiert offensichtlich die Landau-Caritas, die größte Hilfsorganisation der islamischen Völkerwanderung. Der sogenannte „Flüchtlingskoordinator“ der Erzdiözese begeistert sich allen Ernstes öffentlich über Erfolge, die er darin sieht, dass irgendwo afghanische Migranten beim Aufbau einer Weihnachtskrippe mitgeholfen haben. Und er ist überhaupt der Meinung, dass es in Österreich keinen Notstand gibt, weil das Land „doch nur ein, zwei Promille der globalen Flüchtlinge aufnimmt“.

Was erstens nicht stimmt. Denn dann müsste es allein im Vorjahr 100 bis 200 Millionen Flüchtlinge gegeben haben. Alle kursierenden Zahlen sind deutlich niedriger. Was  zweitens völlig verschweigt, dass der allergrößte Teil der (jedenfalls viel geringeren) globalen Flüchtlingszahl im eigenen Heimatland oder in dessen unmittelbarer Nachbarschaft untergekommen ist (wie etwa auch 1956 die Ungarn in Österreich). Was drittens verschweigt, dass das in jeder Hinsicht in Hinblick auf Integration und Rückkehr das Vernünftigere ist. Und was viertens ebenso verschweigt, dass es neben Österreich, Deutschland und (bis vor kurzem) Schweden kein weiteres Land auf der Welt gibt, das im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl so viele von so weit her kommende „Flüchtlinge“ aufgenommen hat.

Wer nicht lügen will, sollte auch immer die ganze Wahrheit sagen. Ja, Ja und nicht Jein oder Naja.

Freilich: Es gibt auch den neuen Papst, der zwar in seinen Reden schon mehrfach in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror von „Krieg“ gesprochen hat, der dann aber auch völlig gegenteilige Signale gesetzt hat. Etwa als er in seinem Flugzeug aus Lesbos ausschließlich moslemische Migranten nach Rom mitgenommen hat, obwohl auf Lesbos auch christliche Flüchtlinge festsitzen. Diese befinden sich in doppelt misslicher Lage, weil sie auch von den Moslems im Lager ständig drangsaliert werden. Dem Papst offensichtlich egal.

Auch das Verhalten des argentinischen Papstes gehört zur ganzen Wahrheit.

PS: Irgendwie bezeichnend, dass Schönborns Kirchenzeitung gerade als Topstory ein Interview mit der islamisch-austropalästinensischen SPÖ-Staatssekretärin Duzdar bringt…

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 07:25

    Landau ist ein Exponent jener knallharten Sozialisten-Manager, die zwar nie eigenes Geld erwirtschaften mussten, aber unheimlich gut gelernt haben, das Geld anderer Leute auszugeben. Um den eigenen Erfolg zu sichern, werden kritische Meinungen nicht zugelassen und gerade in diesem Fall mit der Maske der christlichen Nächstenliebe bekämpft. Kritik würde ja dem eigenen Geschäftsmodell schaden.

    Ein Blick auf den Caritas-Geschäftsbericht macht diese Vorgehensweise sehr plausibel und nachvollziehbar:

    https://www.caritas.at/fileadmin/storage/global/pdf/Jahresbericht/108688_Jahresbericht_2015_DE_SCREEN_V3.pdf

    Vor allem Seite 15, 16, 18 und 19 erklären alles.

    Von der Mittelherkunft von EUR 806 Mio. stammen EUR 554 Mio. von der Öffentlichen Hand. Wahrscheinlich bekommt nur die ÖBB noch mehr...

  2. Ausgezeichneter KommentatorRau
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 09:43

    Was nützt den Schafen der Hirte, wenn der Hirte ein Schaf ist

  3. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 03:50

    "Lieber Herr Kardinal, lieber Christoph Schönborn: Warum wollen sie nicht endlich mutig, deutlich, klar und vor allem dauerhaft an die Seite der großen Zahl ihrer besorgten Kirchenmitglieder treten?"
    sehr einfach: weil er eben nicht mutig ist. Punkt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 09:09

    Wenn der Hirte feige und schwach ist und den Wölfen Platz macht, die Wölfe praktisch auf seine Schafe hetzt, wenn der Oberhirte auch so zweideutige Aussagen macht, dann erinnern mich die beiden irgendwie an das Orakel zu Delphi, wo eine volltrunkene Wahrsagerin die Geschichte lenkte.

    So passt auch auf diese 'Hirten', diese 'Elite', das gleiche Wort wie für die ideologietriefende Politik und die NGOs, nämlich Verräter. 'Ehe der Hahn 3 Mal kräht, wirst Du mich 3 Mal verleugnet haben', hier würde besser passen 'verraten'. Auch die Politik liefert das Volk aus an die Gängelung durch den Mainstream, an die Ausbeutung durch die Großkapitalisten und zwingt es zum Krieg gegen Freunde (etwa Russland).

    Dem Kardinal ist nicht wirklich zu helfen, er ist feige und schwach und am falschen Platz, auf den er ganz sicher nicht auf Grund seiner Schwäche gehievt wurde.

    Das ist ein Abbild unserer Gesellschaft, weil die Kirche genauso führerlos und motivationslos, in seiner Führung schwach und wankelmütig, agiert wie die Politik und auch die Menschen in ihrer Mehrheit, die denken lassen und sich dann wundern, wohin man sie gebracht hat.

    Gute Nacht katholische Kirche, gute Nacht Österreich, gute Nacht Europa !

    Danke für diesen sehr zentralen Artikel, Herr Dr. Unterberger !

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 10:22

    Die Katholische Kirche hat lângst verspielt, wer Christ ist findet Zuflucht bei den Orthodoxen.
    Die Altkatholiken erkennen ebenfalls das Primat des Papstes nicht an. Es hat ausgedient.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWFL
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 09:09

    Kardinal Groer wurde seinerzeit in einer konzertierten Aktion der Raiffeisen-Medien, allen voran profil, abgeschossen. Federführend bei der Groer-Abschuss-Aktion im damaligen profil waren die Herren Hubertus Czernin (mittlerweile verstorben) und Josef Votzi (mittlerweile Co-Chefredakteur Kurier). Das alles fand statt unter der wohlwollenden Oberaufsicht des großen Raiffeisen-Capos Christian Konrad.
    Czernin und Schönborn kannten einander von Jugend an aus Wiener Adelskreisen.
    Das Ziel war, den traditionsgebundenen alten "Eisenkopf" Groer zu entfernen
    und statt dessen den "liberalen" Schönborn zu inthronisieren.
    Gelungen.
    Und heute haben wir den Salat:
    Einen rückgratlosen Wankel-Kardinal, der es sich nur ja mit niemandem
    verscherzen möchte und deshalb immer wieder sein Fähnchen in den Wind hängt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. September 2016 09:10

    Kardinal Schönborn ist einfach ein schlechter Hirte, dem es völlig egal ist ob seine Schafe von feindlichen Dieben geschächtet werden oder nicht.

alle Kommentare

  1. fredl (kein Partner)
    30. September 2016 22:01

    Bei Schönborn, Landau und den anderen korrupten Seuchenvögeln kommt dem Herrgott das Speibn ..

  2. fredl (kein Partner)
    30. September 2016 21:35

    Na ja, manchmal sind die Weihrauchfreunde schon ganz schön mutig. Wenn nämlich Stift Admont eine Hundertschaft von Polizisten wegen des Kapitalverbrechens der Besitzstörung auf eine nahegelegene Alm anfordert, um die Zelte der dort völlig friedlich campierenden Mitglieder der rainbowfamily zu räumen. Und das Unfassbare:
    Die Hundertschaft Polizisten ist dort tatsächlich aufmarschiert und hat "geräumt". Da fällt mir grad ein: Wieviele Polizisten waren eigentlich damals auf der Murbrücke in Radkersburg, als tausende Moslems die österreichische Grenze überrannten? Na?
    Gezählte 4 ( in Worten: vier).

  3. Rado (kein Partner)
    20. September 2016 07:41

    Was Schönborn von der Votivkirchenbesetzung bis dato angerichtet hat, ist nichts weniger als ein irreversibler Schaden an Österreich.
    Dieser Typ gehört mit samt seiner gesamten Firma ins Museum!

  4. Der Realist (kein Partner)
    19. September 2016 20:40

    ohne Bischofstab kann der bestimmt nicht aufrecht gehen

  5. Minze (kein Partner)
    18. September 2016 10:11

    Die Mohammedaner streben also die Machtübernahme in Europa an. Haben sie schon die Konsequenzen bedacht?

    Was bedeutet es, wenn keine Einheimischen mehr da sind, die arbeiten, die wirtschaftliche, technische und geisteswissenschaftliche Leistungen und Erkenntnisse hervorbringen? Keine Ingenieure mehr, die euch neue BMWs bauen, keine Architekten, die euch stabile Einfamilienhäuser aufstellen, keine Entwickler für neue Apps, keine Ärzte für Pest und Krätze, keine rechtschaffenen Arbeiter, die für eure Nichtsnutzexistenz aufkommen und eure Gschrappen durchfüttern.

    Ihr werdet vor die Hunde gehen und da gehört ihr auch hin.

    • Psychopathen-Elite am Ziel (kein Partner)
      18. September 2016 10:43

      @ Minze: "Was bedeutet es, wenn keine Einheimischen mehr da sind, die arbeiten, die wirtschaftliche, technische und geisteswissenschaftliche Leistungen und Erkenntnisse hervorbringen?"

      Das bedeutet, dass die Psychopathen-Elite am Ziel ihrer Träume angelangt ist. Psychopathen haben keine Seele, insofern haben sie ohnehin keine Zukunft.

  6. Nilpf (kein Partner)
    18. September 2016 09:36

    Kleine Korrektur:
    A.U. der Hinweis auf Müller und die Regensburger Rede ist richtig, allerdings ist weniger das berühmte Zitat von Bedeutung, sondern vielmehr das islamische Gottesbild (Gott als Willkürherrscher, der von seinen Unterworfenen auch Terror verlangen kann), das in dieser Rede aufgezeigt, aber leider viel zu wenig beachtet wird.

    Die Kritik an Papst, Caritas... leider viel zu berechtigt... :-(

    P.S.: Wir Christen sind - im Gegensatz zum Islam - davon überzeugt, dass Gott die Liebe und die Vernunft ist und nie mit sich selbst in Widerspruch sein kann (also unvernünftig zum Beispiel) - das ist das Gegenteil von Willkür.

  7. Nilpf (kein Partner)
    18. September 2016 09:30

    In Wien wurde die Menschenfurcht zur Kardinalstugend erhoben.

    Herr Kardinal, Ihre Feigheit ist unerträglich.

  8. Vatikanische Großloge (kein Partner)
    18. September 2016 01:44

    Vaticanum II. und ungläubige Hirten waren die Wegbereiter des Islam. Der Islam profitiert von den antichristlichen Verwüstungen, welche die abgefallenen Hirten in Europa hinterlassen haben.

    • Klosterschüler (kein Partner)
      18. September 2016 01:53

      Raunz Ned, sauf! Die Bischöfe sind beim Oktoberfest und trinken Halal-Bier!

  9. differenzierte Sicht
    16. September 2016 13:34

    Aber mit einem hat Schönborn sicher recht: Die Stärke des Islam ist die Schwäche/Lauheit des "christlichen Abendlandes", die Lauheit der Christen.
    Ähnlich sehe ich das auch in der Politik: Die Stärke der AFD, FPÖ, FN u.a. ist die Schwäche, sind die Fehler der noch Regierungsparteien. Dumm wären beide Gruppen, wenn sie dies nicht ausnützen.

    • Specht
      17. September 2016 01:56

      Ein paar Sätze der Klarstellung, die wie der Kardinal meint erforderlich sind wegen eines Missverstehen seiner Rede, haben neuerlich zur Verwunderung geführt. Der Kardinal behauptet doch glatt der Islam und das Christentum wären Religonen die missionieren, ihren Glauben a n b i e t e n. Danke schön für solche Verniedlichung und Irreführung, denn erstens ist der Islam keine Religion wie das Christentum, sondern kriegerische Politik durch die Religion. Zweitens bietet der Islam gar nichts an, er zwingt und erobert, hält nur so lange still bis er die Oberhand gewonnen hat. Das weiß der Kardinal natürlich.Ich dachte die Gewissenserforschung und Reue bezüglich des verspielten Erbes bezieht sich

    • Specht
      17. September 2016 02:10

      bezieht sich auf die Hirten , die konsequent den Glauben verwässerten um kompatibel für eine geeinte Kirche, in der alle und alles Platz hat zu sein. Daher das Fasten brechen beim Kardinal und die Freude am Zuzug der Moslems. Wenn nun der Kardinal auch noch behauptet, man dürfe doch die Moslems nicht mit Gewalt vertreiben, frage ich mich schon wer das in Österreich vorhat? Selten habe ich mich so über das fadenscheinige Gerede des Kardinals geärgert wie bei diesem Zick-Zack-Kurs, den er n als höhere Einsicht verkaufen möchte.

    • Specht
      17. September 2016 02:57

      Es gibt keinen ersichtlichen Grund Parteien wie AFD,FPÖ,FN, zu verachten, es sei denn sie hätten solchen Schaden angerichtet wie die Regierungsparteien seit 50 Jahren.Da gibt es nichts zu beschönigen, den Untergang haben nicht sie sondern die angesehenen Parteien zu verantworten.

  10. Kein Partner
    16. September 2016 12:42

    Auch Päpste, Kardinäle, Bischöfe und Priester - also der gesamte Klerus - besteht aus Menschen, welche Fehler machen und daher täglich im Gebet mit Gott prüfen sollten, ob die von Ihnen eingeschlagenen Wege richtig sind. Wenn nicht, dann ist eine Korrektur erforderlich. Vor allem geht es um den ursprünglichen Auftrag von Jesus, zu dem sich diese Hirten verpflichtet haben, die Mitmenschen zu einem gottgefälligen Leben zu führen. Die Bevorzugung von moslemischen Sozialhilfesuchenden und der Dialog mit dem Islam als Weltanschauung sollte dabei keine hohe Priorität geniessen.

    Also: Zurück zum Ursprung, Herr Kardinal Christoph Schönborn!

  11. Helmut Oswald
    16. September 2016 12:28

    Glauben Christen, daß DAS der Stellvertreter Gottes auf Erden ist ? Dann müsste Gott freilich psychiatriert werden, denn eine stärkere Selbstbeschädigung des christlichen Glaubens und all derer, die ihm anhängen, durch das Bodenpersonal dessen Chef IHN persönlich vertritt hat es wohl noch selten gegeben. Ach ja, ich vergaß (Exitklausel Nr 1) - die Wege des Herrn sind wunderbar (sonderbar?).

    Gibt es bei uns wirklich Religionsfreiheit ? Mal sehen: also ich kenne da eine Religion, die gebietet ihren Anhängern ihre Feinde fleißig totzuschlagen und dabei nicht feige zu sein. Die Tapfersten werden, fallen sie in ehrenhaftem Kampf, durch geflügelte junge Frauen in eine große Festhalle gebracht, wo Ihnen Bier gebracht wird, aus einem Fass das nie leer wird. Mhm. Nicht seltsamer, als andere Glaubenslehren auch - aber doch in der eingetretenen Lebenspraxis viel brauchbarer, als sich schächten zu lassen ...
    Ich denke über einen Wechsel nach.

    Dann kann ich meinen besten Freunden ein Schädelservice zum Geburtstag schenken. Wenn die nun aber die gleiche Idee haben, wie ich, woher dann die vielen ... ah, ich habs, jetzt ist mir klar. Der Kern und die Merkel sind auch schon konvertiert und sorgen jetzt für ... alles klar! wie konnte ich nur so töricht sein. Bin wohl der letzte, der#s bemerkt hat. Hoffentlich merken das die anderen nicht. Bloß keinem was davon erzählen ...

  12. haro
    16. September 2016 11:10

    "...Mitmenschen, auch den Fremden, so umgehen, wie er es uns ans Herz legt – in Liebe und Verantwortung.“

    Aus christlicher Liebe und Verantwortung allen Menschen gegenüber und um den Frieden in Europa aufrecht zu erhalten muss dem Islam Einhalt geboten werden - Christenpflicht Herr Bischof!

  13. Le Monde
    16. September 2016 10:40

    Evangelium nach Matthäus 5,33-37.

    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

  14. socrates
    16. September 2016 10:22

    Die Katholische Kirche hat lângst verspielt, wer Christ ist findet Zuflucht bei den Orthodoxen.
    Die Altkatholiken erkennen ebenfalls das Primat des Papstes nicht an. Es hat ausgedient.

  15. dssm
    16. September 2016 09:50

    Wer noch dabei ist sollte austreten.
    Den Christen in islamischen Ländern ist mehr geholfen wenn unsere Kirchen schwach sind.

  16. Rau
    16. September 2016 09:43

    Was nützt den Schafen der Hirte, wenn der Hirte ein Schaf ist

  17. Leopold Franz
    16. September 2016 09:43

    Wir müssen diesen Abwehrkampf, es sollte klar sein, dass es letztlich auf unsere Wehrhaftigkeit hinausläuft, nicht nur ohne die katholische und evangelische Kirche sondern gegen die größten Teile dieser Kirchen und deren höchstsubventionierten Vorfeldorganisationen aufnehmen. Die letzte Caritas-Geldeintreiberin habe ich zornig weggeschickt.
    Unter Ratzinger hatte ich noch etwas Zuversicht für diese Kirche, jetzt lasse ich alle Hoffnung fahren.

  18. Sandwalk
    16. September 2016 09:39

    Im Sommer 2005 hat sich Kardinal Schönborn schon anderweitig verrannt. Eine amerikanische pseudowissenschaftliche Sekte namens "Intelligent Design" hat ihn vor ihren Karren gespannt und unter seinem Namen einen Artikel in der New York Times veröffentlich.

    Das war megapeinlich. Kardinal Schönborn hat damit ganz ohne Not alle wissenschaftlich arbeitenden Biologen gegen sich aufgebracht. Er hat dann ein wenig zurückgesetzt und einen Slalom versucht, aber das war nur noch unglaubwürdig. Sein Ruf in Wissenschaftskreisen ist bis heute nachhaltig beschädigt.

  19. Ozeangleicher Leeeerer
    16. September 2016 09:16

    Die Amtskirche lässt einen dieser Tage verzweifeln! Wir brauchen Bischöfe, die Ihrer HERDE vorangehen, weise führen. Nicht fehlleiten und verwirren!

  20. Bob
    16. September 2016 09:10

    Kardinal Schönborn ist einfach ein schlechter Hirte, dem es völlig egal ist ob seine Schafe von feindlichen Dieben geschächtet werden oder nicht.

  21. Josef Maierhofer
    16. September 2016 09:09

    Wenn der Hirte feige und schwach ist und den Wölfen Platz macht, die Wölfe praktisch auf seine Schafe hetzt, wenn der Oberhirte auch so zweideutige Aussagen macht, dann erinnern mich die beiden irgendwie an das Orakel zu Delphi, wo eine volltrunkene Wahrsagerin die Geschichte lenkte.

    So passt auch auf diese 'Hirten', diese 'Elite', das gleiche Wort wie für die ideologietriefende Politik und die NGOs, nämlich Verräter. 'Ehe der Hahn 3 Mal kräht, wirst Du mich 3 Mal verleugnet haben', hier würde besser passen 'verraten'. Auch die Politik liefert das Volk aus an die Gängelung durch den Mainstream, an die Ausbeutung durch die Großkapitalisten und zwingt es zum Krieg gegen Freunde (etwa Russland).

    Dem Kardinal ist nicht wirklich zu helfen, er ist feige und schwach und am falschen Platz, auf den er ganz sicher nicht auf Grund seiner Schwäche gehievt wurde.

    Das ist ein Abbild unserer Gesellschaft, weil die Kirche genauso führerlos und motivationslos, in seiner Führung schwach und wankelmütig, agiert wie die Politik und auch die Menschen in ihrer Mehrheit, die denken lassen und sich dann wundern, wohin man sie gebracht hat.

    Gute Nacht katholische Kirche, gute Nacht Österreich, gute Nacht Europa !

    Danke für diesen sehr zentralen Artikel, Herr Dr. Unterberger !

  22. WFL
    16. September 2016 09:09

    Kardinal Groer wurde seinerzeit in einer konzertierten Aktion der Raiffeisen-Medien, allen voran profil, abgeschossen. Federführend bei der Groer-Abschuss-Aktion im damaligen profil waren die Herren Hubertus Czernin (mittlerweile verstorben) und Josef Votzi (mittlerweile Co-Chefredakteur Kurier). Das alles fand statt unter der wohlwollenden Oberaufsicht des großen Raiffeisen-Capos Christian Konrad.
    Czernin und Schönborn kannten einander von Jugend an aus Wiener Adelskreisen.
    Das Ziel war, den traditionsgebundenen alten "Eisenkopf" Groer zu entfernen
    und statt dessen den "liberalen" Schönborn zu inthronisieren.
    Gelungen.
    Und heute haben wir den Salat:
    Einen rückgratlosen Wankel-Kardinal, der es sich nur ja mit niemandem
    verscherzen möchte und deshalb immer wieder sein Fähnchen in den Wind hängt.

    • Helmut Oswald
      16. September 2016 12:44

      Beleidigts mir nicht den Wankel. Einer der begabtesten Motoren Ingenieure der deutschen Industrie. Wankel Motoren sind übrigens - nicht im Fahrzeugbau - aber sonst breit im Einsatz. Allso bitt#schön, mehr Respekt, wenn vom Wankel die Rede ist.

    • Waltraut Kupf
      16. September 2016 15:52

      Kleine Anmerkung zu Votzi: zur Zeit der Kampagne gegen Groer schrieb er in einem Profil-Artikel etwas vom "Codex iuricis canonicis". (Sic.) Solche Leute werden dann Chefredakteure.

    • differenzierte Sicht
      17. September 2016 21:08

      Kardinal Groer! Ich staune, dass es hier Fans von ihm gibt, etwas eigenartig! Aber wenigstens kann man gegen Raiffeisen losziehen, das verzeiht vieles.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      18. September 2016 01:15

      Gab es gegen den Groer nicht Vorwürfe jenseits des Raiffeisen-Giebels, so unsympathisch mir Konrad und Bönschorn auch sind?

    • Le Monde
      18. September 2016 12:23

      Aber bei Groer (so leidvoll diese Episode auch war) haben selbst Mönche mit der Priesterweihe gegen Groer ausgesagt. Viele Priester haben damals das Stift Göttweig rund um Abt Clemens Lashofer verlassen. Darunter sehr verdienstvolle Seelenführer und Novizenmeister (Pater Rupert OSB), der Bruder von Michael D. aus Wiener Neustadt. Dieser war Vertrauter und Sekretär von Kardinal Groer und nach der Emeritierung Groers am Fest der Kreuzerhöhung 1995 Sekretär von Bischof Kurt Krenn in St. Pölten!

      Schönborn hat als Wiener Weihbischof die Agriffe gegen Groer mit den Attacken der Nationalsozialisten gegen den Klerus verglichen. Groer hat nie Stellung zu den Vorwürfen bezogen! Leider.

    • danubius36 (kein Partner)
      18. September 2016 12:24

      Sein's ma net bös: Aber der Kardinal Groer ist nun bei Gott nicht jener Mann, den es zu verteidigen gilt oder dem nachzuweinen wäre!
      Bei allen von Unterberger treffend angesprochenen Schwächen Kardinal Schönborns - Aber wenn Sie Groer nachtrauern, dann ruft das wirklich nur mehr Kopfschütteln hervor!
      Gibt's also tatsächlich noch ein paar Uralt-Katholen-Fundis, die dem einstigen Herrn Kardinal seine bekannten, ausgelebten Neigungen ohne Wimpernzucken nachsehen - und seine katastrophale "Führung" der österreichischen Kirche?! - Naja, immerhin "traditionsgebunden" soll er gewesen sein ...

  23. Politicus1
    16. September 2016 08:28

    Der Papst hat in allen europäischen Staaten einen persönlichen Vertreter, den als Nuntius bezeichneten Botschafter ddes Vatikans.
    Was mag Exzellenz Zurbriggen dem Hl. Vater über den österreichischen Kardinal berichten?
    Wie wichtig wäre eine Botschafterkonferenz, eine Einberufung aller in Europa tätigen Nuntien, um dem Papst persönlich über die Gefährdung des Christlichen Abendlands durch die Islamisierung und das Überhandnehmen einer muslimischen Bevölkerung!

    Zu Kardinal Schönborn halte ich mich daran fest, dass ich auf Jesus Christus, und nicht auf Christoph getauft wurde.

    • dssm
      16. September 2016 09:55

      Der Papst ist auch ein Gutmensch. Er mag heute erkennen was schief geht, aber morgen ist schon wieder das 'Gute' im Vordergrund, auch wenn dabei die Welt untergeht.
      In einer Marktwirtschaft verschwinden solche Leute sehr schnell, bei Staat und Kirche können sie aber andauerend Schaden anrichten.

  24. Kein Partner
    16. September 2016 07:52

    Ich bedaure den ehemaligen PRESSE-Mann Dr. Michael Prüller, welcher oft gegen seine eigene Überzeugung als Pressereferent der Erzdiözese die eigenartigen Meinungen seines Chefs Schönborn veröffentlichen muss.

    • Cotopaxi
      16. September 2016 11:00

      Was zwingt ihn dazu außer dem Gehaltsscheck?

    • Kein Partner
      16. September 2016 12:43

      @Cotopaxi:
      Wenn Prüller seinen Einfluss bei Schönborn geltend machen kann, dann ist er der richtige Mann für diese Position.

    • Cotopaxi
      16. September 2016 14:04

      @ Kein Partner

      Und, macht Dr. Prüller seinen Einfluss geltend, oder ist der Einfluss Landaus aus bestimmten Gründen doch unüberwindlich?

    • Kein Partner
      16. September 2016 16:20

      Cotopaxi:
      Ich weiss es nicht.

  25. Livingstone
    16. September 2016 07:25

    Landau ist ein Exponent jener knallharten Sozialisten-Manager, die zwar nie eigenes Geld erwirtschaften mussten, aber unheimlich gut gelernt haben, das Geld anderer Leute auszugeben. Um den eigenen Erfolg zu sichern, werden kritische Meinungen nicht zugelassen und gerade in diesem Fall mit der Maske der christlichen Nächstenliebe bekämpft. Kritik würde ja dem eigenen Geschäftsmodell schaden.

    Ein Blick auf den Caritas-Geschäftsbericht macht diese Vorgehensweise sehr plausibel und nachvollziehbar:

    https://www.caritas.at/fileadmin/storage/global/pdf/Jahresbericht/108688_Jahresbericht_2015_DE_SCREEN_V3.pdf

    Vor allem Seite 15, 16, 18 und 19 erklären alles.

    Von der Mittelherkunft von EUR 806 Mio. stammen EUR 554 Mio. von der Öffentlichen Hand. Wahrscheinlich bekommt nur die ÖBB noch mehr...

  26. Maria Kiel
    16. September 2016 03:50

    "Lieber Herr Kardinal, lieber Christoph Schönborn: Warum wollen sie nicht endlich mutig, deutlich, klar und vor allem dauerhaft an die Seite der großen Zahl ihrer besorgten Kirchenmitglieder treten?"
    sehr einfach: weil er eben nicht mutig ist. Punkt.

    • Der Realist (kein Partner)
      19. September 2016 13:22

      ich habe es Herrn Dr. Schönborn schon in Zusammenhang seiner Aussagen zur Stichwahl geschrieben, dass man für bestimmte öffentliche Erklärungen halt "Eier" braucht. Immer nur dem linken Zeitgeist Tribut zu zollen, lieber eine Moschee öffentlichkeitswirksam zu besuchen als sich um die eigenen Schäfchen zu kümmern, erfordert halt wenig Mut.

  27. Rübezahl
  28. A.K.
    16. September 2016 01:47

    1. Die Tagebuchnotiz „Der Wankelbischof“ Dr. Unterbergers ist gut um Probleme anzusprechen.
    2. Wenn ich die folgenden Zitate daraus lese, dann decken sie sich mit meiner Meinung:
    (Zitat)
    „„Wir haben das Erbe durchgebracht, wir haben das christliche Erbe durchgebracht, wir haben es verschleudert. Und jetzt wundern wir uns, wie es in Europa ausschaut …, dass es uns hinten und vorne fehlt, dass wir in Not geraten. Nicht nur wirtschaftlich… aber vor allem menschlich, religiös, glaubensmäßig. Was wird aus Europa werden?... „Wir selber seien also die, die das christliche Erbe Europas in Gefahr gebracht haben. Der Islamismus könnte freilich der Nutznießer sein, denn, so Schönborn: „Wird es jetzt einen dritten islamischen Versuch der Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken das und wünschen sich das, und sie sagen, dieses Europa ist am Ende.“ Aber die Hoffnung liege in der Barmherzigkeit Gottes: „Das erbitten wir heute für Europa: Herr, gib uns noch einmal eine Chance! Vergiss nicht, dass wir dein Volk sind. So wie Moses ihn daran erinnert, es ist doch DEIN Volk, DU hast es herausgeführt, DU hast es geheiligt, es ist DEIN Volk. So bitten wir: Herr, erinnere dich daran, es ist DEIN Volk. Und wenn wir in die Irre gegangen sind und wenn wir das Erbe durchgebracht haben, Herr, verstoß uns nicht! Verstoß nicht dieses Europa, das so viele Heilige hervorgebracht hat. Verstoß uns nicht, weil wir im Glauben lau geworden sind.“
    3. Ich kann aber auch folgendem Zitat zustimmen:
    „„Europas christliches Erbe ist in Gefahr, weil wir Europäer es verschleudert haben. Mit dem Islam oder gar den Flüchtlingen hat das nichts zu tun. Es ist klar, dass viele Islamisten gerne unsere Schwäche ausnützen würden, aber sie sind für unsere Schwäche nicht verantwortlich. Das sind wir Europäer selber.“ Der Kardinal macht deutlich: „Man darf daher meine Predigt nicht als Aufruf zur Abwehr der Flüchtlinge verstehen, darum ging es mir überhaupt nicht. Die Chance auf eine christliche Erneuerung Europas liegt bei uns: wenn wir uns auf Christus besinnen, sein Evangelium verbreiten und mit unseren Mitmenschen, auch den Fremden, so umgehen, wie er es uns ans Herz legt – in Liebe und Verantwortung“.
    (Zitatende)
    Ignatius von Loyola sagte, man solle die Worten und Handlungen des Nächsten zunächst so zu verstehen suchen, als seien sie in guter Absicht erfolgt, selbst wenn es denn Anschein hat, dass dies nicht der Fall ist. Falls es notwendig erscheint, vielleicht drohende Schäden zu vermeiden, die Folge dieser Worte und Handlungen sein könnten, möge man versuchen, den Nächsten darauf hinzuweisen, dies aber in brüderlicher Liebe tun.
    Unter diesem Gesichtspunkt könnte die Tagebuchnotiz „Der Wankelbischof“ als ein solcher Versuch - hoffentlich in brüderlicher Liebe - gesehen werden.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung