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Hamstern und Panikmache

Lesezeit: 2:30

Mehr hat der deutsche Innenminister nicht gebraucht, als er vorgeschlagen hatte, dass die Haushalte für den Krisenfall einige grundlegende Reserven an Wasser und Lebensmitteln anlegen sollen. Dass de Maiziere schon auf den nächsten Weltkrieg zusteuere, ist noch fast der harmloseste Vorwurf. Jeder drittklassige Linkskabarettist und viertklassige ORF-Korrespondent hat endlich wieder etwas, über das er seine müden politisch-korrekten Scherzchen machen kann. (Nachträgliche Ergänzung)

Die deutsche und österreichische Linke sieht geschlossen „sinnlose Panikmache“. Es gebe doch weit und breit keine Kriegsgefahr, deretwegen man zum Hamstern aufrufen müsste, heißt es entgeistert in vielen Mainstream-Medien.

Diese Argumente sind gleich aus mehreren Gründen ein Unsinn.

  1. Gerade solche Vorsorge-Empfehlungen sind das Gegenteil von „Hamstern“. Denn ein Hamstern würde bedeuten, dass alle Menschen gleichzeitig die Geschäfte stürmen, weil bestimmte Produkte in einer aktuellen Krise vermeintlich oder wirklich knapp zu werden drohen. Dann würden sie nämlich jedenfalls knapp. Dann wäre das eine „Self fulfilling prophecy“. Aber durch solche Aufrufe droht das gewiss nicht.
  2. Gerade in Zeiten, wo es keine erkennbare Kriegsgefahr gibt, ist es richtig, die Bevölkerung nach Jahrzehnten wieder einmal zu erinnern, für Notfälle vorzusorgen. Wäre es umgekehrt, würden also Deutschland oder Europa am Rande einer militärischen Konfrontation stehen, wäre ein solcher Aufruf viel heikler. Denn dann würde die Gegenseite sofort sagen und auch glauben: Jetzt haben wir den Beweis, dass die wirklich Krieg wollen. Für einen Terroristen macht ein solches Argument hingegen keinen Sinn.
  3. Wenn man die Literatur über die Monate und Jahre vor Ausbruch des ersten Weltkriegs studiert, sieht man schockiert, wie sehr damals fast niemand an einen baldigen Krieg geglaubt hat, geschweige denn an einen solchen Weltenbrand, der dann im Grunde mehr als 30 Jahre gedauert hat.
  4. Wenn man die derzeitigen realen Gefahren analysiert, dann ist ein Kriegsausbruch in nächster Zeit tatsächlich eher unwahrscheinlich, obwohl nicht allzuweit von Österreich entfernt gleich mehrere Kriege mit großer Erbarmungslosigkeit toben, obwohl sich Deutschland, Schweden, Italien und Österreich Millionen Menschen aus den Kriegsgebieten importiert haben, die emotional noch tief in diesen Konflikten drinnenstecken. Aber was viel wahrscheinlicher ist, das sind Naturkatastrophen, Cyberangriffe oder Terroranschläge mit verheerenden Folgen. Man denke etwa daran, dass ein paar radikale Islamisten genügen, um jeweils einen Liter Gift in die beiden Wiener Hochquellenwasserleitungen zu schütten.

Ich war vor rund zehn Jahren Teilnehmer eines vom Bundesheer organisierten Seminars mit vielen teilnehmenden Organisationen, wo etwa diese Wasser-Bedrohung sehr konkret vermittelt worden ist. Diese und einige andere Bedrohungen müssen daher auch der Regierung seit langem bekannt sein. Und was hat Österreich getan? Weniger als nichts.

Erstens, weil wir nie an Bedrohungen denken. Und zweitens, weil die Regierung alles meidet, wo irgendwer einen blöden Vorwurf machen könnte.

Nachträgliche Ergänzung: Nach der italienischen Nacht sollte man unbedingt auch Erdbeben in die Liste jener Situationen aufnehmen, für die individuelle Vorsorge sinnvoll ist.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 08:02

    ad WK I: Ö und vor allem D hat verzweifelt versucht, den Konflikt mit Serbien lokal zu begrenzen. Es sollte nicht sein und es war der Beginn des Abstieges von Europa und der Beginn des Aufstieges der USA.
    Ich glaube eher an innere Unruhen wegen der Überflutung als an den großen kommenden Krieg. Auch dafür gilt es vorzusorgen, wenn man nicht mehr auswandern will; ich habe mir ein paar Äcker zugelegt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 11:05

    Selbstverständlich bereitet sich der mit Verstand ausgestattete Mensch auf den Krieg vor. Männer sollten Wehrdienst leisten, als Minimalprogramm. Frauen sich mit Bevorratung von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Heizmaterial in der Haushaltsführung befassen. Linke vom Schlage der jetzt dominierenden Morgenthau Fraktion brauchen das nicht. Je mehr Leute sterben, desto besser - die Umvolkung schreitet schneller voran, Wehrunfähigkeit und Wehruntüchtigkeit leisten die Vorarbeit zur Schwächung des Wehrwillens. Wer das für falsch hält, ist natürlich ein Nazi.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 06:49

    Ein guter Aufruf.
    Ich halte das für sinnvoll und empfinde es nicht als Panikmache.
    Was ist dabei, einige Vorräte zu haben? War Jahrtausende lang nötig. Erst seit das Essen aus dem Supermarkt kommt, glaubt der Konsument, daß Vorräte etwas Lächerliches sind.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 09:40

    Alles stimmt, der Krieg ist sehr nahe, der Terror massenhaft hier bei uns aufgestellt, alle sehen es, niemand will es wahrhaben und erkennen. Die NATO Raketen stehen von Lettland bis Ukraine, über Türkei bis fast nach China. Und wir haben hier in Europa fast nur NATO Mitglieder.

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w #sthash.kw6jL5lw.dpuf

    Das Bundesheer wurde ausgehungert, die Linken brauchen es nicht, meinen sie.

    Vorräte, wer kann das überhaupt ? Doch ganz sicher nicht die arbeitslosen Massen der staatlichen 'Wohlfahrtsempfänger', daher muss 'Ruhe sein' (nur keine Wellen).

    Daher lässt die 'Elite' solche realen Notmaßnahmen durch die Medien verspotten, und die gläubige Anhängerschar glaubt das alles natürlich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 22:01

    Sollte es tatsächlich aus unvorhergesehenen Gründen zu Engpässen in der Versorgung kommen, könnten wir gar nicht so schnell schauen und die unter Willkommensgeschrei von den idiotischen Gutmenschen in unser Land geströmten MOSLEMISCHEN EROBERER würden unser Land PLÜNDERN---die Geschäfte, die Wohnhäuser, nichts wäre mehr sicher! Selbst, wenn wir, was vernünftig wäre, ausreichend Vorräte zuhause lagerten---wir hätten nicht viel davon, denn DIESE LEUTE schrecken vor nichts zurück!
    Denken Sie nur an die wilden Horden an unseren Grenzen, die die paar Polizisten einfach über den Haufen gerannt haben! GENAUSO würden diese Horden uns überfallen, plündern und auch umbringen.

    Und NIEMAND würde uns beistehen oder VERTEIDIGEN!

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 11:09

    Eigentlich will ich nicht zu denen gehören, die dauernd von der Vergangenheit herumfaseln. Aber ich glaub, in dem Fall passt's - weil lernen kann man eigentlich nur aus dem, was man erlebt und erlitten hat.
    Und ich war am 21. August 1968 an der slowakischen Nordostgrenze, die Verwandtschaft hat freudestrahlend erklärt, jetzt kommt die große Freiheit – wer ist gekommen??? Die Russen sind einmarschiert und einige andere Staaten haben sich an diesem Einmarsch auch beteiligt.
    Es war mehr als schwierig, an Benzin zu kommen, um die Heimfahrt nach Österreich antreten zu können.
    Da wurden in aller Herrgottsfrüh die Tankstellen gestürmt und dann nach stundenlangem Warten gelang es, eine Tankfüllung zu ergattern und zurück nach Österreich zu kommen. In Pressburg wurden wir von den aufgefahrenen Panzern empfangen.
    Na ja, wie dem auch sei, das ist ein Beispiel dafür, dass sich die Lage sehr schnell ändern kann.
    Wenn man auch offenbar auf diesen Tag völlig vergessen hat. Mir fällt schon die letzten Jahre auf, dass niemand, natürlich auch der ORF nicht, an den „Prager Frühling“ und an jenen denkwürdigen Tag im August 1968 erinnert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRau
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2016 09:53

    Ein gewisser Gerhard Spannbauer macht damit seit Jahren Geschäfte. Menschen, die sich schon lange mit Vorräten eindecken, weil sie die Entwicklung mit Sorge verfolgen wurden bis vor kurzem noch als Spinner eingestuft oder viel schlimmer noch, als Verschwörungstheoretiker.

    Was mich eher beunruhigt; wenn die Politiker warnen, könnte es schon zu spät sein, bei dem Weitblick und den Fehleinschätzungen, die sie in jüngster Vergangenheit an den Tag gelegt haben. Wenn z.B. Asylheime im Ernst in Wasserschutzgebieten gebaut wurden und man damit potentiellen Brunnenvergiftern die Arbeit erleichtert.

    http://tinyurl.com/hjpouwo

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 08:18

    Alles Panikmache?
    Ein gewisser Herr Rasmussen, immerhin Ex-Nato-Chef, spricht von der Gefahr eines realen Nuklearkrieges.
    Übrigens: Die Halbwertszeit des radioaktiven Fallouts nach einer nuklearen Explosion beträgt ca. 7 Tage. (Um sich hier wirksam zu schützen, müsste man allerdings für sehr viele Halbwertszeiten bevorraten.)

alle Kommentare

  1. Zraxl (kein Partner)
    26. August 2016 08:18

    Alles Panikmache?
    Ein gewisser Herr Rasmussen, immerhin Ex-Nato-Chef, spricht von der Gefahr eines realen Nuklearkrieges.
    Übrigens: Die Halbwertszeit des radioaktiven Fallouts nach einer nuklearen Explosion beträgt ca. 7 Tage. (Um sich hier wirksam zu schützen, müsste man allerdings für sehr viele Halbwertszeiten bevorraten.)

  2. Undine
    24. August 2016 22:01

    Sollte es tatsächlich aus unvorhergesehenen Gründen zu Engpässen in der Versorgung kommen, könnten wir gar nicht so schnell schauen und die unter Willkommensgeschrei von den idiotischen Gutmenschen in unser Land geströmten MOSLEMISCHEN EROBERER würden unser Land PLÜNDERN---die Geschäfte, die Wohnhäuser, nichts wäre mehr sicher! Selbst, wenn wir, was vernünftig wäre, ausreichend Vorräte zuhause lagerten---wir hätten nicht viel davon, denn DIESE LEUTE schrecken vor nichts zurück!
    Denken Sie nur an die wilden Horden an unseren Grenzen, die die paar Polizisten einfach über den Haufen gerannt haben! GENAUSO würden diese Horden uns überfallen, plündern und auch umbringen.

    Und NIEMAND würde uns beistehen oder VERTEIDIGEN!

    • Shalom (kein Partner)
      26. August 2016 08:39

      Undine, wie das? Stehen doch die schier unüberwindlichen Truppen d. ÖVP-Staatsministeriums d. Inneren u. jene 2200 (?) einsatzbereiten Soldaten d. weit über d. Grenzen Simmerings gefürchteten ÖBH unter dem verbal sehr bemühten SPÖler Doskozil Gewehr bei Fuß! Ob der allerdings schon das versprochene Geld bekommen hat, weiß nur er - u. d. ÖVP-Finanzminister. Wie der Herbst des vergangenen Jahres gezeigt hatte, kommt bei uns ja keine Maus unbehelligt über die Grenze.
      Daher. lieb’ Undine, magst ruhig sein, fest steht u. treu die Wacht in der Herrengasse u. am Donaukanal!
      Und die für den desaströsen Zustand des ÖBH hauptverantwortlichen Platter/ Darabos/Klug sitzen noch immer nicht im Häf´n!

  3. Ingrid Bittner
    24. August 2016 11:09

    Eigentlich will ich nicht zu denen gehören, die dauernd von der Vergangenheit herumfaseln. Aber ich glaub, in dem Fall passt's - weil lernen kann man eigentlich nur aus dem, was man erlebt und erlitten hat.
    Und ich war am 21. August 1968 an der slowakischen Nordostgrenze, die Verwandtschaft hat freudestrahlend erklärt, jetzt kommt die große Freiheit – wer ist gekommen??? Die Russen sind einmarschiert und einige andere Staaten haben sich an diesem Einmarsch auch beteiligt.
    Es war mehr als schwierig, an Benzin zu kommen, um die Heimfahrt nach Österreich antreten zu können.
    Da wurden in aller Herrgottsfrüh die Tankstellen gestürmt und dann nach stundenlangem Warten gelang es, eine Tankfüllung zu ergattern und zurück nach Österreich zu kommen. In Pressburg wurden wir von den aufgefahrenen Panzern empfangen.
    Na ja, wie dem auch sei, das ist ein Beispiel dafür, dass sich die Lage sehr schnell ändern kann.
    Wenn man auch offenbar auf diesen Tag völlig vergessen hat. Mir fällt schon die letzten Jahre auf, dass niemand, natürlich auch der ORF nicht, an den „Prager Frühling“ und an jenen denkwürdigen Tag im August 1968 erinnert.

  4. Helmut Oswald
    24. August 2016 11:05

    Selbstverständlich bereitet sich der mit Verstand ausgestattete Mensch auf den Krieg vor. Männer sollten Wehrdienst leisten, als Minimalprogramm. Frauen sich mit Bevorratung von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Heizmaterial in der Haushaltsführung befassen. Linke vom Schlage der jetzt dominierenden Morgenthau Fraktion brauchen das nicht. Je mehr Leute sterben, desto besser - die Umvolkung schreitet schneller voran, Wehrunfähigkeit und Wehruntüchtigkeit leisten die Vorarbeit zur Schwächung des Wehrwillens. Wer das für falsch hält, ist natürlich ein Nazi.

    • machmuss verschiebnix
      24. August 2016 19:37

      @Helmut Oswald ,

      der Wehrwille steht für einen (alternden) Kampfsportler außer Frage :)
      Was allerdings zu hinterfragen wäre, sollen wir wirklich (nochmal) für
      die Linken G'fraster unsere Schädel hinhalten ?@!
      Noch dazu wo die in der Mehrheit sind !

      NJET ! ! !

      Ich bin stark dafür, daß ALLE Besitzenden ihr Geld ins Ausland bringen,
      statt Vorräte anzulegen - wenn der Stom weg ist wird Alles hin - kein
      Ofen mehr was zu kochen - keine Fernheizung . . .

      Nach dem Krieg würde ich - vor'm Fernseher in Auckland - genußvoll
      zuschauen, wie die Linken in Ö. im eigenen Saft schmoren und den
      Arsch nicht mehr hochbringen, weil sie keine "Nazis" mehr zum
      abzocken haben ! ! [händereib]

    • Rübezahl
      25. August 2016 09:35

      @ machmuss:

      Wohin?? empfehlen Sie auszuwandern?

    • machmuss verschiebnix
      25. August 2016 17:23

      @Rübezahl,

      vielleicht wirklich Auckland (Neuseeland) - ist landwirtschaftlicher
      Exporteur und Selbstversorger - fehlen würde einem dort Nichts.
      BIP 185,8 Milliarden USD ?(2013) (! bei 4.4 Mio Einwohnern ).
      Am Besten vorab anmelden - als West-Europäer hat man (noch)
      Chancen.

      Ansonsten gibt's auch noch in Lateinamerika eine Auswahl von
      landwirtschaftlichen Selbstversorgern, allerdings ist das allgemeine
      Niveau in den meisten Ländern "gewöhnungsbedürftig".
      Falls Sie nicht schon mal eine zeitlang dort gelebt hatten, oder
      dort jemanden kennen (und vor allem die Sprache kennen),
      ist eher abzuraten.

    • machmuss verschiebnix
  5. dssm
    24. August 2016 10:54

    Es gibt selten Gelegenheit etwas positives zu schreiben, also nützte ich eine solche voller Freude.

    Wir leben im sichersten Gebiet der Erde! Gibt es Missernten, Transportprobleme oder sonstige Engpässe in der Versorgung, uns trifft das nicht.
    Wir haben riesige Tierherden, damit ist die Lebensmittelversorgung längerfristig gesichert.
    Wir verbrennen Weizen und Mais als Treibstoffe.
    So gut wie jedes Gewässer in Österreich hat Trinkwasserqualität.
    Wir haben eigene Saatgutwerke.
    Wir haben eigene Produzenten von landwirtschaftlichem Gerät und Dünger.

    Das einzige was fehlt, ist ein Militär um dieses Schlaraffenland zu schützen.

    • glockenblumen
      24. August 2016 11:42

      .........und eine Regierung mit Rückgrat und Weitblick sowie gehirnwäschedichte Menschen, solche, die über die Nasenspitze hinaussehen, eine eigene Meinung haben, Freude an Bildung haben und bereit sind, BEIDE Seiten einer Medaille zu betrachten!

    • Rübezahl
      25. August 2016 09:37

      Viel schlimmer dssm:
      Es fehlt eine Regierung, die dieses Heer auch einsetzen täte - im Falle des Falles!!!

    • Shalom (kein Partner)
      26. August 2016 08:44

      Rübezahl, welches "Heer"!? Die dzt. einsatzbereiten 2200 (!?) Mann? Warum interessieren Sie sich nicht für den tatsächlichen Zustand des ÖBH?

  6. Rau
    24. August 2016 09:53

    Ein gewisser Gerhard Spannbauer macht damit seit Jahren Geschäfte. Menschen, die sich schon lange mit Vorräten eindecken, weil sie die Entwicklung mit Sorge verfolgen wurden bis vor kurzem noch als Spinner eingestuft oder viel schlimmer noch, als Verschwörungstheoretiker.

    Was mich eher beunruhigt; wenn die Politiker warnen, könnte es schon zu spät sein, bei dem Weitblick und den Fehleinschätzungen, die sie in jüngster Vergangenheit an den Tag gelegt haben. Wenn z.B. Asylheime im Ernst in Wasserschutzgebieten gebaut wurden und man damit potentiellen Brunnenvergiftern die Arbeit erleichtert.

    http://tinyurl.com/hjpouwo

  7. Anonymer Feigling
    24. August 2016 09:42

    Ich habe das Vergnügen gehabt, auf einem Security-Kongress den Autor Marc Elsberg über sein Buch "Blackout - Morgen ist es zu spät" sprechen zu hören. Ein wirkliches Vergnügen, auch die Lektüre dieses Buches!

    Darin geht es um einen Hackerangriff auf das europäische Stromnetz, der das Netz für mehr als eine Woche total lahm
    legt und um die katastrophalen Folgen.

    Elsberg erzählte auch von einer Studie im Auftrag der deutschen Regierung, die kurz vor Fertigstellung seines Buches veröffentlicht wurde und die Folgen noch schlimmer schilderte.
    Elsberg hat also sehr gut recherchiert!

    Er fragte uns auch, wer Vorräte, wenigstens Wasservorräte für Wochen im Keller hat. Keiner zeigte auf. Ich beschloß darauf hin, einen großen Wasserkanister für den Keller zu besorgen.
    Faul wie ich bin, habe ich das noch nicht getan. Vielleicht schaffe ich es jetzt?

    • dssm
      24. August 2016 10:59

      Wir hatten in Salzburg am Samstag einen massiven, flächendeckenden Stromausfall. Ein Baum sei auf eine Hochspannungsleitung gefallen; ich kenne keine Hochspannungsleitung die in Reichweite von Bäumen ist …

      Was ist wirklich geschehen: Am Freitag sind zwei (oder mehr?) Traffos im Innergebirg abgebrannt, wahrscheinlich haben die Phasenschieber den Ansturm aus D nicht mehr bremsen können. Am Samstag dürfte das gleiche deutsche Szenario dann mit glühendem Kabel oder einem Notaus geendet haben, da ja ein wesentlicher Teil vom Netz zum Ausgleich nicht mehr da war.

      Dies hätte schlimmer enden können, nämlich mit dem Brand von mehr Transformatoren = Stromausfall für Wochen.

  8. Josef Maierhofer
    24. August 2016 09:40

    Alles stimmt, der Krieg ist sehr nahe, der Terror massenhaft hier bei uns aufgestellt, alle sehen es, niemand will es wahrhaben und erkennen. Die NATO Raketen stehen von Lettland bis Ukraine, über Türkei bis fast nach China. Und wir haben hier in Europa fast nur NATO Mitglieder.

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w #sthash.kw6jL5lw.dpuf

    Das Bundesheer wurde ausgehungert, die Linken brauchen es nicht, meinen sie.

    Vorräte, wer kann das überhaupt ? Doch ganz sicher nicht die arbeitslosen Massen der staatlichen 'Wohlfahrtsempfänger', daher muss 'Ruhe sein' (nur keine Wellen).

    Daher lässt die 'Elite' solche realen Notmaßnahmen durch die Medien verspotten, und die gläubige Anhängerschar glaubt das alles natürlich.

  9. Bob
    24. August 2016 09:33

    Ich halte es für wichtig neben Lebensmittelbevorratung vor allem sein Geld in Sicherheit zu bringen.

    • glockenblumen
      24. August 2016 10:44

      Der Meinung bin auch ich.
      Doch es gibt in unserem Land sehr viele, die nach wie vor der Überzeugung sind: "bei uns passiert doch nichts..."

    • dssm
      24. August 2016 11:02

      Ich nehme ins Ausland immer ein paar Goldmünzen mit. Denn wenn ein Währungsschnitt/Geldreform/Staatsbankrott/Bankrun kommt, dann wird die Kreditkarte wohl nicht mehr gehen und ob ausländische Geschäfte dann noch Euros nehmen sei dahingestellt.

  10. Leopold Franz
    24. August 2016 08:02

    ad WK I: Ö und vor allem D hat verzweifelt versucht, den Konflikt mit Serbien lokal zu begrenzen. Es sollte nicht sein und es war der Beginn des Abstieges von Europa und der Beginn des Aufstieges der USA.
    Ich glaube eher an innere Unruhen wegen der Überflutung als an den großen kommenden Krieg. Auch dafür gilt es vorzusorgen, wenn man nicht mehr auswandern will; ich habe mir ein paar Äcker zugelegt.

  11. Michael Josef JANK
    24. August 2016 07:29

    Es sei noch erwähnt, dass die Empfehlungen des dt. Innenministeriums, sich einen gewissen Vorrat anzulegen, auch jetzt durchgehend bestanden.
    Jetzt wo das Konzept überarbeitet wird, genießt dieses Thema halt mediale Aufmerksamkeit.

  12. simplicissimus
    24. August 2016 06:49

    Ein guter Aufruf.
    Ich halte das für sinnvoll und empfinde es nicht als Panikmache.
    Was ist dabei, einige Vorräte zu haben? War Jahrtausende lang nötig. Erst seit das Essen aus dem Supermarkt kommt, glaubt der Konsument, daß Vorräte etwas Lächerliches sind.

    • Riese35
      24. August 2016 07:51

      Heute reicht bereits ein kleiner Stromausfall, und die Kunden dürfen keine Ware mehr aus dem Geschäft tragen, weil die Registrierkassen ihren Geist aufgeben und eine händische Abrechnung verboten ist. Die vor den Kassen gefüllten Einkaufswagerl müssen stehen gelassen werden.

      Wie einfach war so eine Situation noch vor wenigen Jahren zu bewältigen. Der Greißler addierte die Preise im Kopf, man bezahlte und ging. Bestenfalls ein Blatt Papier und ein Bleistift taten es, ganz ohne jede Elektronik und Registrierkassa.

    • glockenblumen
      24. August 2016 10:52

      ja so war es, doch heutzutage ist Kopfrechnen nicht mehr in, die wenigsten können es, es fällt sogar schwer, Zahlen auf einem Blatt Papier zu addieren, macht doch es alles der Wischomat....
      Wie verblödet das System ist, merkt man auch, wenn in einem Supermarkt bspw. Zwiebel oder Äpfel einzeln liegen, weil aus dem Gebinde gerutscht - das dürfen die nicht hergeben, verrechnen und schon gar nicht verschenken, nein es wird lieber weggeworfen, weil es in der Registrierkassa keinen Code dafür gibt.......
      Wir haben uns einem Kontrollsystem - in allen Bereichen - ausgeliefert, wie es dümmer, gemeiner und menschenfeindlicher nicht sein kann!

    • dssm
      24. August 2016 11:04

      @glockenblumen
      Da alle Unternehmer Verbrecher sind, musste halt ein Registrierkassenzwang her. Daher ist es gesetzlich verboten dem Bürger etwas bar, ohne Registrierung, zu verkaufen.
      Beschlossen wurde dies von einer Regierung mit breiter parlamentarischer Mehrheit.

    • franz-josef
      24. August 2016 11:37

      Von einer Regierung, die seit Jahren ihre Unterläufel progressiv verdummt und sich so ihr passendes Biotop schafft.

    • glockenblumen
      24. August 2016 11:50

      @dssm

      das vergesse ich immer wieder: daß die Kapitalverbrecher in den Unternehmen bzw. deren Kassen sitzen und nicht etwa in der Regierung oder in den Großkonzernen mit ihren Lobbyisten..... ;-)

      @ franz-josef

      ja leider lassen sich die Menschen bereitwillig verdummen - siehe z.B. Wischomaten-Verblödungsspiele, dümmlich-sexistische Werbungen, noch dümmlicheres TV-Programm - ich für meinen Teil kann nicht nachvollziehen daß man sich da so mitreißen läßt.

    • machmuss verschiebnix
      24. August 2016 19:50

      Neuerdings muß man schon den Paß herzeigen, wenn man bei
      der Bank Geld abheben will ( vom EIGENEN Konto ) ! ! !

      Aber gehen wir davon aus, daß diese G'fraster wissen, wovor
      sie sich so sehr fürchten ! ! !





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