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Die Wirtschaft ist keine Maschine

Die letzten Jahre haben Wichtiges gelehrt: Die Wirtschaft funktioniert nicht wie eine Maschine. Der Glaube, dass man nur immer noch mehr Geld in sie hineinschütten müsse, und dass dann alles wieder laufen würde, ist ad absurdum geführt. Das grenzenlos verschüttete Geld nützt nicht, sondern richtet zusätzlichen Schaden an.

Das Tragische für Europa: Die Europäische Zentralbank glaubt immer noch an die Maschinen-Theorie. Sie wirft weiterhin in rauen Mengen Euros in den Markt. Und ignoriert, dass die Eurozonen-Wirtschaft dennoch nicht ins Laufen kommt. Die Investitionen springen nicht an. Die Euro-Massenproduktion hat genau das Falsche bewirkt: Die Euro-Staaten haben sich mit dem billigen EZB-Geld mühelos weiter verschuldet. Sie konnten sich fast alle notwendigen, wenn auch oft unpopulären Sanierungsmaßnahmen ersparen – oder um noch einmal mit der Maschinenwelt zu vergleichen: alle Reparaturen, jeden Austausch von Ersatzteilen, jedes Service.

Nur wenige Länder wie Irland haben die Atempause benutzt, die ihnen in der Krise das billige EZB-Geld verschafft hat; manche wie Spanien oder Portugal haben nur das Notdürftigste gemacht; und Frankreich, Griechenland, Italien oder Österreich haben überhaupt nur laut vom Sanieren geredet, beim Tun waren sie sehr leise.

Man kann sogar sehr stark vermuten, dass genau diese Schützenhilfe für Staaten, die statt zu sanieren geschummelt haben, sogar insgeheim Intention mancher EZB-Menschen gewesen ist.

Das billige Geld hat noch etwas zweites Schlimmes angerichtet. Es hat unter immensen Kosten die Regeln der Märkte ausgehebelt. Diese haben ja normalerweise eine essenziell wichtige Funktion:

  1. Sie lenken Geld in jene Investitionen, die am sinnvollsten sind.
  2. Sie sorgen dafür, dass die Energie von Arbeit und Kapital dort landet, wo es den meisten Ertrag gibt.
  3. Sie machen individuelles Sparen sinnvoll, das für Notfälle, Krankheiten, die Familie oder den eigenen Lebensabend vorsorgt.
  4. Sie belohnen die Fleißigen und Kreativen (gewiss auch manchmal die Glücklichen).
  5. Sie sorgen dafür, dass kranke Unternehmen sterben, also in Konkurs gehen, und dadurch Platz für Neues, Dynamischeres, Effizienteres, Zukunftsorientiertes entsteht.
  6. Nur durch den Markt werden die vielen Millionen Informationen und Ideen aller Menschen optimal genutzt; deren Summe und Interaktion haben sich zentralen Plänen immer als meilenweit überlegen erwiesen (selbst wenn die Planer noch so klug und edel wären – was sie aber oft nicht sind).
  7. Nur der Markt verhindert die langfristige Entfremdung zwischen Bürgern und einem zwangsläufig versagenden Staat.
  8. Nur das Marktprinzip „Eigenverantwortung“ kann Menschen zu voller Anstrengung motivieren – für sich, aber damit indirekt auch für die Allgemeinheit.

Diese Phänomene werden nicht durch eine „kapitalistische“ Macht dekretiert. Sie sind vielmehr die erstaunlich positiven Folgen, wenn man die Menschen frei agieren lässt.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 07:06

    Die Krisen der letzten Jahre sowie der darauf folgende Banken- und Geldsozialismus haben vor allem (wieder) bewiesen, wie grundsätzlich richtig die Ökonomen der österreichischen Schule lagen und liegen, allen voran Ludwig von Mises. Wirtschaft ist weder Maschine noch ein mathematisches Gleichungsmodell mit 100.000 Unbekannten, das nur genügend Rechnerkapazität benötigt, um aufgelöst zu werden.

    Jede Intervention, jede Sozialklempnerei richtet mehr Schaden an als sie nützt.

    Zeit, auch für einen Paradigmenwechsel in der Ökonomie

  2. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 07:57

    n u r wer sich jemals im leben mit f ü h r e n d e n leuten der grünen und linken unterhalten hat, weiß, daß diese angeführten punkte mit schaum vorm mund nieder niedergespritzt werden. mehr noch, es lodern die augen vor haß gegen alles was mit freier wirtschaft zu tun hat.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 08:52

    Sozialismus hat noch jede Wirtschaft ruiniert. Erst dort, wo er abgestellt wird, entwickelt sich wieder was.

    Eigenverantwortung steht diametral zum Sozialismus.
    Es ist eine völlige Unvereinbarkeit.

    Da Wohlstand aber hauptsächlich auf Eigenverantwortung und Initiative beruht, kann Sozialismus langfristig nie zu Wohlstand führen.

    Nachdem diese Irrlehre im Osten niedergerungen wurde, ist nun der Westen dran.
    Im Osten war dazu ein Kollaps nötig ...

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 08:52

    Wieviel das rote Proletariat von Wirtschaft versteht, kennt man zur Genüge und hat uns schon viel Geld gekostet. Von der Konsumpleite über BAWAG bis zu Arbeiterzeitung etc man wird mit der Aufzählung nicht fertig. Dazu kommen noch die rot verwalteten Städte und Betriebe wie die ÖBB, alles beweist die Proleten haben keine Ahnung vom Geschäft.

  5. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 10:10

    Ohne Meinungs- und Redefreiheit keine freie Wirtschaft. Die Plutokratische Oligarchenwirtschaft ante portas. Wie im Nationalsozialismus. Jeder „Abweichler“ muss denunziert, desavouiert, gehetzt und bestraft und vernichtet werden! Die Medienmeute macht den „Stürmer“! Und, wie im Nationalsozialismus, die fanatische Wut gegen die Zweifler an den „Führer“…

    Die „Demokratie“ hat die Funktion einer Ersatzreligion angenommen, um Demokratie zu verhindern… Und die Masse der Gläubigen brüllt: Heil Dämonkratie! Und die Antifa-SA und der „Schwarze-Block“-SS sind die zähnefletschenden Hirtenhunde…

    https://www.youtube.com/watch?v=SF5q5ooGEGQ
    Dirk Müller Mr.DAX Meinungsfreiheit fast abgeschafft! (7 min.)

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 12:04

    Wir erleben die klassische nationalsozialistische Wirtschaftstheorie in der Praxis. Die Brechung der Zinsknechtschaft ist eigentlich abgeschlossen, die unternehmerische Spielraum ist auf ein Minimum begrenzt. Zahlreiche Gesetze 'schützen' Arbeitnehmer und Volksgenossen (=Konsumenten), große Bürokratien sorgen mit ihren Experten dafür, daß die Unternehmer sich richtig verhalten. Massen an Subventionen belohnen jene Unternehmer die ihr Unternehmen schlecht führen, dafür einem nicht definierbaren Gemeinwohl dienen. Zahlreiche 'Unternehmer' gibt es nur um die ebenso zahlreichen Vorschriften für alles und jedes einhalten zu können, klassischer Mehrwert ist hier nicht das Ziel.

    Dazu dann noch ordentlich Staatsschulden, früher mittels Mefo-Wechsel, heute durch Eigenkapitalvorschriften für Banken und die Notenbank finanziert.
    Ebenso gibt es natürlich die öffentlichen 'Investitionen' in die Infrastruktur.

    Das letzte Mal waren diese 'Experten' bald so pleite, daß nur mehr Krieg half. Hoffentlich bleibt uns dieser Wahnsinn diesmal erspart.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2016 14:27

    Die Wirtschaft ist keine Maschine... aber die Menschen werden zu Maschinen erzogen und gemacht... Maschinen weinen nicht.

    Aaron Russo (Filmregisseur und enger Freund von David Rockefeller):

    (O-Ton): „Ich habe sehr viel von Mr. Rockefeller gelernt. Eine Sache über die wir uns zu unterhalten pflegten, war der ultimative Plan der Bankenindustrie und was sie letztendlich erreichen wollten. Das Ziel der Bankenindustrie, nicht nur das Federal Reserve System, sondern auch das der Privatbanken in Deutschland, England, Italien und den Rest der Welt. Die arbeiten alle zusammen. Das sind alles Zentralbanken. Die sind alle Teil des „Kommunistischen Manifest“. Die Zentralbank ist eine der Grundpfeiler des „Kommunistischen Manifest“. Man bezeichnet Amerika als ein kapitalistisches Land. Aber gleichzeitig haben wir eine Zentralbank, die alles für uns plant. Die abgestufte Einkommensteuer ist ein weiterer Grundpfeiler des „Kommunistischen Manifest“. Hier haben wir 2 Grundpfeiler des „Kommunistischen Manifests“, die aufgrund des Federal Reserve Systems umgesetzt wurden. Das letztendliche Ziel, das diese Leute im Sinn haben, ist die Erschaffung einer Weltregierung… angeführt von der Bankenindustrie – von den Bankern."


alle Kommentare

  1. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    25. August 2016 11:02

    Wenn man den Vergleich mit der Maschine anstellt, der nicht ganz falsch ist, dann ist Geld nicht der Treibstoff, sondern eher das Öl als Schmiermittel. Die Wirtschaft wird ja nicht mit Geld angetrieben, es dient der Bezahlung von Lieferungen und Leistungen. Werte werden immer noch durch Arbeit geschaffen.

    Die Innsbrucker Stadtpolitik schafft Werte (Eigendefintion) durch Kreditaufnahme. Damit werden die Straßenbahn und das Haus der Musik finanziert. Die erweiterte Straßenbahn wird den exorbitanten Verlust der IVB weiter vergrößern und das Musikhaus gigantische Folgekosten haben. Politik ist so unbedarft wie schön, für die TäterInnen.

  2. Knut (kein Partner)
    25. August 2016 07:59

    Die Wirtschaft ist keine Maschine - das stimmt. Allerdings werden die Menschen wie eben diese Maschinen behandelt - kalt und herzlos. Und wenn die Menschen nicht wie eine Maschine funktionieren, gibt es genug Platz auf dem Abstellgleis. Es warten ja schon genug willige Sklaven auf Arbeit. In Kürze dann schon solche, die für 1 Euro die Stunde buckeln sollen. Natürlich haben die Unterkunft + Essen + Sozialleistungen gratis ... äh ... auf Kosten der Steuerzahler natürlich.

    Grundsätzlich: Ziel des Geldsystems ist der Geldfluss von fleißig nach reich. Ethik, Moral und Ehrlichkeit haben da natürlich absolut nichts verloren. Eben ein Sklavensystem, das allerdings kurz vor dem Aus steht.

  3. Haider
    23. August 2016 21:46

    „Der Glaube, dass man nur immer noch mehr Geld in sie hineinschütten müsse, und dass dann alles wieder laufen würde, ist ad absurdum geführt.“ Diese Erkenntnis ist leider allgemeingültig: siehe Bildungswesen, siehe Gesundheitsbereich, siehe Verkehrspolitik. Der Volksmund sagt es kurz und bündig: Geld allein macht nicht glücklich. Und eine Bevölkerungsschicht, nämlich die abgehobene linke Politikerkaste, ist völlig blind. Skrupellos vernichtet sie das von anderen schwer erarbeitete Steuergeld. Und schreit immer nur nach noch mehr Abzokke, noch mehr Plünderung der Bürger. Der mittelalterliche Zehent war ja noch ein wahres Labsal gegenüber den heutigen Wegelagerern.

  4. Kyrios Doulos
    23. August 2016 20:48

    Wie schade und wie traurig, daß Sie Recht haben, teifl eini.

    Die massa perditionis der Nettoempfänger gibt ihnen die Macht. Ohne kollektive Katastrophe (Krieg zB) wird das nix mehr - zumindest nicht in EUropa.

    Das fürchte ich zumindest.

    • Kyrios Doulos
      23. August 2016 20:50

      irgendetwas ist da schiefgelaufen: mein beitrag war eine reaktion auf teifl eini's lodernde augen ...

      bitte diesen kontext zu beachten, danke.

  5. Erich Bauer
  6. Erich Bauer
    23. August 2016 15:10

    Wie schon seit langem jeder kleine Buchhalter weiß:

    Die zurzeit genutzten Methoden zur Berechnung des Bruttoinlandproduktes (BIP) können die modernen Realien des Wirtschaftswachstums eines Landes nicht angemessen wiedergeben, wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg schreibt. Die Berechnungsmethoden seien im 20. Jahrhundert hängen geblieben.

    „Die Verteilung von Wohl und die Veränderungen, die sich auf den Inhalt des Ausgangsproduktes statt auf seine Menge auswirken, sowie der Einfluss der aktuellen Politik auf die Zukunft und nicht das Produktvolumen – all das kann genauso wichtig für den Wohlstand sein, wie das Volumen des BIP“, sagte in diesem Zusammenhang Olivier Blanchard, Ex-Ökonom beim Internationalen Währungsfonds (IWF).

    (PS: Richtige "Wirtschaftsexperten" können auch aus einer 50%igen Arbeitslosigkeit eine Steigerung des BIP bejubeln)

  7. Erich Bauer
    23. August 2016 14:27

    Die Wirtschaft ist keine Maschine... aber die Menschen werden zu Maschinen erzogen und gemacht... Maschinen weinen nicht.

    Aaron Russo (Filmregisseur und enger Freund von David Rockefeller):

    (O-Ton): „Ich habe sehr viel von Mr. Rockefeller gelernt. Eine Sache über die wir uns zu unterhalten pflegten, war der ultimative Plan der Bankenindustrie und was sie letztendlich erreichen wollten. Das Ziel der Bankenindustrie, nicht nur das Federal Reserve System, sondern auch das der Privatbanken in Deutschland, England, Italien und den Rest der Welt. Die arbeiten alle zusammen. Das sind alles Zentralbanken. Die sind alle Teil des „Kommunistischen Manifest“. Die Zentralbank ist eine der Grundpfeiler des „Kommunistischen Manifest“. Man bezeichnet Amerika als ein kapitalistisches Land. Aber gleichzeitig haben wir eine Zentralbank, die alles für uns plant. Die abgestufte Einkommensteuer ist ein weiterer Grundpfeiler des „Kommunistischen Manifest“. Hier haben wir 2 Grundpfeiler des „Kommunistischen Manifests“, die aufgrund des Federal Reserve Systems umgesetzt wurden. Das letztendliche Ziel, das diese Leute im Sinn haben, ist die Erschaffung einer Weltregierung… angeführt von der Bankenindustrie – von den Bankern."

  8. dssm
    23. August 2016 12:04

    Wir erleben die klassische nationalsozialistische Wirtschaftstheorie in der Praxis. Die Brechung der Zinsknechtschaft ist eigentlich abgeschlossen, die unternehmerische Spielraum ist auf ein Minimum begrenzt. Zahlreiche Gesetze 'schützen' Arbeitnehmer und Volksgenossen (=Konsumenten), große Bürokratien sorgen mit ihren Experten dafür, daß die Unternehmer sich richtig verhalten. Massen an Subventionen belohnen jene Unternehmer die ihr Unternehmen schlecht führen, dafür einem nicht definierbaren Gemeinwohl dienen. Zahlreiche 'Unternehmer' gibt es nur um die ebenso zahlreichen Vorschriften für alles und jedes einhalten zu können, klassischer Mehrwert ist hier nicht das Ziel.

    Dazu dann noch ordentlich Staatsschulden, früher mittels Mefo-Wechsel, heute durch Eigenkapitalvorschriften für Banken und die Notenbank finanziert.
    Ebenso gibt es natürlich die öffentlichen 'Investitionen' in die Infrastruktur.

    Das letzte Mal waren diese 'Experten' bald so pleite, daß nur mehr Krieg half. Hoffentlich bleibt uns dieser Wahnsinn diesmal erspart.

    • Erich Bauer
      23. August 2016 15:27

      Die Kriegstreiber aus EUSA und Saudi-Sunniten bemühen sich jedenfalls redlich. Noch sind sie sich der öffentlichen Meinung nicht so richtig sicher. Wenngleich die "veröffentlichte" Meinung alles dafür tut, um die kritische "Masse der Willigen" zu fördern...

      Nicht nur die "Wirtschaft" ist nationalsozialistisch ausgerichtet... auch der nationalsozialistische Todeskult wird zelebriert.

  9. Erich Bauer
    23. August 2016 10:10

    Ohne Meinungs- und Redefreiheit keine freie Wirtschaft. Die Plutokratische Oligarchenwirtschaft ante portas. Wie im Nationalsozialismus. Jeder „Abweichler“ muss denunziert, desavouiert, gehetzt und bestraft und vernichtet werden! Die Medienmeute macht den „Stürmer“! Und, wie im Nationalsozialismus, die fanatische Wut gegen die Zweifler an den „Führer“…

    Die „Demokratie“ hat die Funktion einer Ersatzreligion angenommen, um Demokratie zu verhindern… Und die Masse der Gläubigen brüllt: Heil Dämonkratie! Und die Antifa-SA und der „Schwarze-Block“-SS sind die zähnefletschenden Hirtenhunde…

    https://www.youtube.com/watch?v=SF5q5ooGEGQ
    Dirk Müller Mr.DAX Meinungsfreiheit fast abgeschafft! (7 min.)

  10. Josef Maierhofer
    23. August 2016 09:45

    @ (Zitat: Dr. Unterbergers vorletzter und letzter Satz)
    ' 8.
    Nur das Marktprinzip „Eigenverantwortung“ kann Menschen zu voller Anstrengung motivieren – für sich, aber damit indirekt auch für die Allgemeinheit.

    Diese Phänomene werden nicht durch eine „kapitalistische“ Macht dekretiert. Sie sind vielmehr die erstaunlich positiven Folgen, wenn man die Menschen frei agieren lässt.'

    Für mich sind diese beiden Sätze das Wichtigste.

    Eigenverantwortung gibt es fast ausschließlich bei den KMUs. Daher muss man denen die nötige gesetzliche Umgebung geben.

    Wir brauchen keine kapitalistischen Großkonzerne und deren einseitige und durch einseitige Verträge abgesicherte Abzocke, wie etwa Monsanto & Konsorten, wir brauchen die eigenständige und eigenverantwortliche Wirtschaft. Da stimmt das Marktprinzip, da stimmt die Beschäftigung, das ist alles natürlich, beim angepriesenen Kapitalismus wird dieses System sehr oft unsozial und einseitig missbraucht.

    Da stehe ich voll auf Seite der FPÖ, die ein Förderungsprogramm für die kleine und mittelständische Wirtschaft hat.

    • dssm
      23. August 2016 12:13

      Machen Sie doch bitte die FPÖ nicht schlechter als sie ist!
      In erster Linie sind da sehr sinnvolle Vorschläge dabei:
      Keine Steuern auf nicht entnommenen Gewinn.
      Klare Regeln für die Arbeitszeiten.
      Die Abschreibung reformieren.
      Die Stellung von Gesellschaftern in der Geschäftsführung.
      Usw.

      Also bitte nicht die sozialistischen Gedanken mit der Lupe suchen und dann groß hinausposaunen. Wenn ich das Wort 'Förderprogramm' schon ...

    • Josef Maierhofer
      23. August 2016 17:15

      @ dssm

      Ihre genannten Punkte unterstütze ich auch natürlich, genau das sind ja die Programme, der FPÖ. Vielleicht habe ich das Wort Förderprogramm falsch geschrieben, hätte sollen schreiben, 'treten ein für'. Ich habe Förderungsprogramm definitiv nicht meinen wollen, habe es aber leider geschrieben, Sie haben recht.

    • Erich Bauer
      23. August 2016 17:34

      @Josef Maierhofer,

      Was halten Sie von "Start upps"?

    • Josef Maierhofer
      23. August 2016 19:06

      @ Erich Bauer

      Ehrlich gesagt, ich habe das nie beansprucht, weil das meistens auch nur Kredite sind, die man dann mit Zinsen zurückzahlen muss, meist schlechter konditioniert als bei der Hausbank.

      Es gibt vermutlich Ausnahmefälle, bei denen sich das lohnt, wo das dann Früchte trägt, ist aber sehr selten, so habe ich das Gefühl.

      Ich jedenfalls habe beim Start meiner Firma vor Ort gearbeitet, bis ich genug Geld hatte, um aus einem solchen Start UP Konkurs mein erstes eigenes Equipment zu erstehen. Diese Firma hatte einen Riesen Start UP Kredit, alle hatten Firmenaudis um dieses Geld, aber Aufträge hatten sie keine bis wenig. Ich habe mich damals gefreut, dass ich so billig dazu kam.

  11. simplicissimus
    23. August 2016 08:52

    Sozialismus hat noch jede Wirtschaft ruiniert. Erst dort, wo er abgestellt wird, entwickelt sich wieder was.

    Eigenverantwortung steht diametral zum Sozialismus.
    Es ist eine völlige Unvereinbarkeit.

    Da Wohlstand aber hauptsächlich auf Eigenverantwortung und Initiative beruht, kann Sozialismus langfristig nie zu Wohlstand führen.

    Nachdem diese Irrlehre im Osten niedergerungen wurde, ist nun der Westen dran.
    Im Osten war dazu ein Kollaps nötig ...

    • Erich Bauer
      23. August 2016 16:54

      Diese "Irrlehren" wurden nachweislich, aus dem westlichen Großbürgertum hervorgebracht. Naja. Der erste Feldversuch schlug irgendwie fehl. In erster Linie lag es wohl am nicht so statthaften "Personal"...

      Im "Westen" sind für die Durchsetzung des "Kommunistischen Manifestes" ein bisschen profundere "Kapazunder" aufgestellt. Vor allem sind diese "Kapazunder" viel besser vernetzt. Ich glaube nicht, dass man die neue "Wirtschaftsform" Kapitalismus oder Sozialismus nennen wird. Haben doch die Medien beide Begriffe schon "negativ besetzt".

    • Erich Bauer
      23. August 2016 16:55

      Fortsetzuung:
      Wie dem auch sei, ein vorheriger "Kollaps" wird nicht zu vermeiden sein, bevor das NWO-Heil auf uns niederprasseln kann und uns die Vorzüge einer freien Odaliske beschert. Auch „Rom“ wird uns das wärmstens empfehlen. Bin schon neugierig wann es einen Papst gibt, der sich Augustinus nennt…

      Irgendwie ist es verständlich, ja sogar nachvollziehbar, dass das Großbürgertum, dem sich auch die „Döblinger Regimenter“ verbunden zu fühlen glauben, im Zweifel LinksGrün den Vorzug geben…

    • machmuss verschiebnix
      23. August 2016 18:57

      Was aber, Erich Bauer - wenn "Papa-'Ratzi" der letzte Papst war ?
      Denn bedenke er :) , der jetzige Papst ist ein Sozialist ! ! !
      Was also, wenn sich an ihm eine uralte Prophezeiung erfüllt ?

  12. Bob
    23. August 2016 08:52

    Wieviel das rote Proletariat von Wirtschaft versteht, kennt man zur Genüge und hat uns schon viel Geld gekostet. Von der Konsumpleite über BAWAG bis zu Arbeiterzeitung etc man wird mit der Aufzählung nicht fertig. Dazu kommen noch die rot verwalteten Städte und Betriebe wie die ÖBB, alles beweist die Proleten haben keine Ahnung vom Geschäft.

  13. otti
    23. August 2016 07:57

    n u r wer sich jemals im leben mit f ü h r e n d e n leuten der grünen und linken unterhalten hat, weiß, daß diese angeführten punkte mit schaum vorm mund nieder niedergespritzt werden. mehr noch, es lodern die augen vor haß gegen alles was mit freier wirtschaft zu tun hat.

  14. teifl eini!
    23. August 2016 07:06

    Die Krisen der letzten Jahre sowie der darauf folgende Banken- und Geldsozialismus haben vor allem (wieder) bewiesen, wie grundsätzlich richtig die Ökonomen der österreichischen Schule lagen und liegen, allen voran Ludwig von Mises. Wirtschaft ist weder Maschine noch ein mathematisches Gleichungsmodell mit 100.000 Unbekannten, das nur genügend Rechnerkapazität benötigt, um aufgelöst zu werden.

    Jede Intervention, jede Sozialklempnerei richtet mehr Schaden an als sie nützt.

    Zeit, auch für einen Paradigmenwechsel in der Ökonomie





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