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Wie krank sind die beiden Kandidaten?

Quer durchs Land kursieren wilde Gerüchte über den Gesundheitszustand der beiden Präsidentschaftskandidaten. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit sind diese Gerüchte Teil eines schmutzigen Wahlkampfes unterhalb der Gürtellinie, der vor allem Alexander van der Bellen trifft. (Mit nachträglicher Ergänzung)

Doch können Gerüchte bisweilen auch wahr sein. Kein Österreicher weiß, was wirklich los ist. Daher sind viele Menschen verunsichert. Daher sollten es die beiden Kandidaten dem Verfassungsgericht gleich machen. Dieses lässt die ganze Wahl wiederholen, nur um jedem bösartigen Gerücht den Boden unter den Füßen wegziehen. Wir werden jetzt die rechtlich sauberste Wahl aller Zeiten haben. Wir hätten gerne auch die gesündesten Kandidaten (trotz Kettenrauchens und schwerer Sportverletzungen).

Beide Kandidaten sollten einfach auch in Hinblick auf ihren Gesundheitszustand volle Transparenz üben, sich komplett durchchecken lassen und dann ungekürzt die Ergebnisse dieser Durchuntersuchungen veröffentlichen. Das wäre ein Zeichen des Goodwills und des Vertrauensaufbaus den Bürgern gegenüber. Dann könnte es keine miesen Unterstellungen im Internet mehr geben.

Scheuen die beiden Kandidaten hingegen solche Transparenz, dann sind sie selber schuld am Florieren der Gerüchte und am weiteren Imageverlust der heimischen Politik. In vielen anderen Ländern ist es jedenfalls völlig selbstverständlich, dass zu einer Wahl antretende Spitzenpolitiker von vornherein und von sich aus alle Gesundheitsdaten kommunizieren.

Nachträgliche Ergänzung: Die Grünen reagieren genau falsch und damit das Misstrauen noch mehr akkumulierend auf die Gerüchtewelle. Statt unabhängige ärztliche Befunde komplett offenzulegen, drohen sie - wieder einmal - rundum mit Anzeigen. Dümmer gehts nimmer.

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