Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Österreich allein daheim

Es wird Monate dauern. Monate, in denen man auf beiden Seiten des Ärmelkanals nicht einmal weiß, worüber genau zwischen England und der Rest-EU verhandelt werden soll. Schuld daran ist nicht nur London, wo EU-Befürworter und -Gegner gleichzeitig in der Regierung sitzen. Auch in der Rest-EU herrscht völlige Verwirrung, wohin es gehen soll.

Die einen sagen: Nicht nur die Briten sind durch die übertriebene Überregulierung in der EU, die Nichteinhaltung eigentlich klarer Regeln, die Schuldenmacherei einzelner EU-Länder, die totale Personen-Freizügigkeit und die Absicht Deutschlands zu EU-Gegnern gemacht worden, andere Mitgliedsländer zur Aufnahme von Millionen „Flüchtlingen“ aus Drittweltländern zu zwingen. Daher reduzieren wir die EU wieder auf den Jahrzehnte erfolgreichen ökonomischen Kern, also den Binnenmarkt mit Abstrichen bei der Personenfreizügigkeit.

Die anderen sagen: Jetzt sind wir die Briten los, die immer gegen jeden Schritt zur Vereinheitlichung und Vertiefung gewesen sind. Jetzt können wir endlich den Weg hin zu Vereinigten Staaten von Europa weitergehen, zu einer Sozialunion und zu einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik.

Diese Spaltung zeigt sich auch daran, welche Länder überhaupt begonnen haben, gemeinsam über Europa nachzudenken. In Skandinavien und Osteuropa gibt es zwar viele Sympathien für den ersten Weg und für die Briten (was noch keineswegs automatisch massive Austrittspläne bedeutet): aber nirgendwo sieht man Zeichen, dass dort auch schon gemeinsam strategisch nachgedacht würde.

Ganz anders in den sechs Gründungsstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Deutsche, Franzosen, Italiener und die drei Benelux-Staaten haben sofort nach dem Brexit gemeinsam geheim Beratungen begonnen, die dann von den drei großen Ländern noch intensiviert worden sind. In diesen drei Ländern sind überaus integrationsfreundliche Regierungen am Werk. Sie wollen offenbar vollendete Tatsachen herstellen – nicht zuletzt, weil in Frankreich und Italien die Bevölkerungsmehrheit immer mehr antieuropäisch zu werden droht.

Beginnt da der Versuch eines neuen paneuropäischen Diktats dreier großer Länder? Diese scheinen zunehmend zu spüren, dass sie zu großzügig waren bei der Aufnahme von immer mehr Staaten, die durch Neutralität, wirtschaftliche Unterentwicklung, mangelnden Integrationswillen oder endemische Korruption einfach nicht zum Ziel eines einheitlichen Europas passen.

Aber auch in Osteuropa haben die vier Visegrad-Staaten das Brexit-Referendum sofort gemeinsam intensiv beraten. Nur in Wien gibt es dazu nichts. In Österreich scheint man in der landeseigenen Provinzialität gar nicht mehr zu begreifen, dass derzeit die Weichen Europas entscheidend gestellt werden. Niemand sucht engen Anschluss an andere europäische Gruppen, um gemeinsam darüber nachzudenken, und zu handeln. Noch schlimmer: Es ist auch niemand zu hören, der das nationale Interesse überhaupt definieren könnte.

Dieses Interesse hieße ja eindeutig: Österreich müsste alles tun, dass sowohl Richtung Westen wie auch Richtung Osten in keiner Weise neue Mauern entstehen, will es nicht zwischen den Stühlen sitzen bleiben. Ob in der Regierung auch nur irgendjemand begriffen hat, dass man für dieses Ziel derzeit intensivst arbeiten müsste?

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 02:40

    wozu an irgendetwas arbeiten? wozu irgendetwas begreifen? Herr Bundeskanzler sind doch vollkommen damit ausgelastet, die "Kräfte der Finsternis" daran zu hindern sich der Position des Bundespräsidenten oder des künftigen Bundeskanzlers zu "bemächtigen" - Herr Vizekanzler sind damit zufrieden dem Herrn Bundeskanzler den Steigbügel zu halten und ansonsten Kurz an einer Palastrevolution zu hindern - die Nationalratsangehörigen wärmen ihre Sessel und Brieftaschen - die Landesfürsten blicken nicht über ihre eigene Nasenspitze, sprich kleinkleine Machtfülle hinaus
    - und alle zusammen warten einfach ganz entspannt ab, was Deutschland vorgeben wird.
    Merkel befiehl, wir folgen.....

  2. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 09:15

    Sich Gedanken zu machen über die Rolle Österreichs bei den Verhandlungen zwischen EU und GB ist vor allem Sache der Kanzlerpartei. Doch die ist jetzt auf Urlaub – klar ihre Gewerkschaft hat ja großzügige Urlaubsregelungen durchgedrückt und die gelten natürlich auch für Politiker. Daher Urlaub ist angesagt!

    Der „Kanzler“ grüßt aus Salzburg und ist damit mit Frau in allen Medien prominent vertreten, die Zeitungen werden ja weiterhin bestochen. Auch die Standleitung in die ZiB besteht weiterhin!

    Es geht mehr darum beliebt bekannt und in den Politiker-Rankings vorne zu sein, als sich wirklich um Österreich zu bemühen. Dafür war Kern als erster österreichischer Bundeskanzler bei der schwulen Regenbogenparade. Was für ein Erfolg!

    Von „New Deal“ keine Spur, alles nur heiße Luft! Stattdessen tritt er dafür ein, weiterhin Araber zu importieren, die dann unsere Kinder vergewaltigen und im Hinblick auf die Terrorgefahr ein hohes Risiko darstellen.

    Österreich verfügt über Top-Unternehmen und Top-Unternehmer. Österreich hat hervorragende Wissenschaftler in allen Bereichen. Österreich hat viele Menschen, die genau wissen, was sie tun (auch warum).

    Nur die rote Koalition, die alle Österreicher vertreten sollte hat das nicht.

    • Sie hat keine Ideen (oder nur solche aus der linkslinken Mottenkiste)
    • Sie hat keine Strategie für die Frage „Wie kann man Österreich wieder nach vorne bringen?“
    • Sie weiß nur, dass sie die nächste Wahl irgendwie gewinnen will.

    Also lasst sie uns bei nächster Gelegenheit abwählen, bevor sie noch mehr von diesem Multikulti und Gender-Irrsinn umsetzen können. Die nächste Chance, die Multikulti Partie abzuwählen haben wir schon im September - nutzen wir sie!!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 06:48

    Immerhin war Herr Kern bereits in Deutschland und grinste Frau Merkel an und hat dann in Ungarn Herrn Orban beleidigt. Ein außenpolitischer Politprofi, man sieht wo er hin will.

  4. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 10:34

    Sorgen macht mir nach wie vor das" vermerkelte "Deutschland als Motor

    zu einer EUDSSR mit Frankreich-Italien-Skandinavien-Benelux-Österreich mit

    eindeutigen proletarischen Zielen ,die offen über eine grenzenlose Sozialunion

    mit Einschluss der Türkei, Arabiens,Israel und Nordafrika phantasieren und so

    nebenbei Demokratie mit Freiheit des Einzelnen relativieren zugunsten einer

    multikulturellen Gleichheit ohne Recht auf Eigentum und allen sonstigen

    demokratischen Wahlfreiheiten! Merkel hat ja nichts anderes erfahren in der

    DDR ,als diesen Weg als den aller seligmachenden zu Ende zu denken ohne

    wenn und aber - wir schaffen das-ganz gleich was dabei rauskommt!

    Ihr großer Bündnispartner USA reibt sich die Hände ob eines zukünftigen

    saftigen gewinnbringenden "clash of cultures"! Oder glaubt noch irgendwer

    dass die Millionen eingespülten aufgehetzten Massen noch an was anders denken

    als daran den "fette" Europäern das Land und seine fruchtbare , erfolgreiche

    aber verhasste Erfolgskultur zu zerstören - ganz nach dem Wunsch der

    revolutionären Linken! - Alle Sozialisten sind zu linksextremen und radikalen

    "Europavernaderern " mutiert und treten mit abwechselnden altruistischen

    Masken medial vor den Völker auf ,um uns allen das politische Totenbett

    schmackhaft zu machen -by by europe.....

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 17:38

    Österreich wird alleine bleiben, weil es diesen Weg gewählt hat und ihn halt nicht verlässt. Für die Bewältigung der Zukunft brauchen wir:

    1) ein Wirtschaftsbündnis (an Stelle des Gesamtstaatsmonstrums EU)
    2) ein Verteidigungsbündnis der Kontinentalmächte

    Die Atlantiker würde ich draussenlassen, sonst sind wir im Krieg mit Russland. Die Lateinischen würde ich jedem überlassen, der glaubt, er hat einen Vorteil, wenn er mit Griechen oder Italienern einen Vertrag schließt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 15:07

    Polen ignoriert zu Recht die ungehörige und unzulässige Einmischung der EU - Bürokraten in seine innerstaatlichen Belange: Bravo! Nach dem Brexit der - erfreuliche - nächste Schritt in Richtung der Totalauflösung der unseligen EU in ihrer derzeitigen Form. Und mit ihrem sehr unrühmlichen Ende werden, hoffentlich, auch die dummen Politiker, vor allem aber die völlig daneben liegenden Mainstream- Gutmensch- verblödeten Journalisten in allen bisherigen Unionsstaaten begreifen, dass das, was derzeit in Brüssel aufgeführt wird, nur mehr ein lächerlicher Totentanz für eine ursprünglich grossartige Idee ist. Danke, Herr Schultz, danke Herr Juncker, DANKE, FRAU MERKEL!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2016 10:18

    Keiner weiß im vorhinein was der Brexit auslösen wird, aber gibt es irgendwo negatives zu berichten, kann man schon alles auf den Brexit abschieben. Was die Politurlaube betrifft, welche Firma kann sich leisten wochenlang in den Urlaub zu entschwinden. Jeder Arzt hat eine Urlaubsvertretung, aber unsere Politiker und Gerichte machen monatelang blau. Offensichtlich hat Justiz und Politik schon vorgearbeitet, sonst wären solche Zustände nicht möglich (Sarkasmus aus).
    Das es dem Dampfplauderer Kern trotzdem möglich ist im Gespräch zu bleiben, ist unseren linken Medien zu verdanken, die jede warme Luft die dem Kern entweicht freudig begrüßt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. August 2016 12:03

    Österreich braucht sich keine eigenen Gedanken zu machen: Es wird von den Mächtigen als Teil Deutschlands betrachtet.

    Kein Interesse an Selbstbestimmung haben auch Österreichs Machthaber. Das wollte Faymann beweisen, als er 2015 sogar nach Berlin reiste, um der Welt vor Augen zu führen, dass Österreich sich Merkels Grenzöffnungs-Diktat unterwirft.

    Bestätigt worden ist all das in der Bundespräsidentenwahl mit der Niederlage Hofers. Er ist derjenige, der Widerstand dagegen leisten könnte, dass die von Deutschland beherrschte EU mit Ausländern geflutet wird.

    Hingegen ist Van der Bellen der Garant dafür, dass die Hörigkeit "Österreichs" gegenüber Berlin und Brüssel aufrechterhalten wird.


alle Kommentare

  1. Kalki343 (kein Partner)
    02. August 2016 15:01

    Nach der neuesten Umfrage liegt die AfD bei 13 %. Linke und Grüne bekommen jeweils nur 11 %. Es wird endlich eine konservative und nicht-grüne Öko-Politik etabliert. Wir brauchen Faktor-X-Technologien. Es ist z. B. sinnvoll, in einem dünnwandigen, einstöckigen Haus zu wohnen. Zudem muss das Christentum durch Wicca ergänzt werden. Man kann durch luzide Träume zu mystischen Erfahrungen gelangen.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    02. August 2016 12:03

    Österreich braucht sich keine eigenen Gedanken zu machen: Es wird von den Mächtigen als Teil Deutschlands betrachtet.

    Kein Interesse an Selbstbestimmung haben auch Österreichs Machthaber. Das wollte Faymann beweisen, als er 2015 sogar nach Berlin reiste, um der Welt vor Augen zu führen, dass Österreich sich Merkels Grenzöffnungs-Diktat unterwirft.

    Bestätigt worden ist all das in der Bundespräsidentenwahl mit der Niederlage Hofers. Er ist derjenige, der Widerstand dagegen leisten könnte, dass die von Deutschland beherrschte EU mit Ausländern geflutet wird.

    Hingegen ist Van der Bellen der Garant dafür, dass die Hörigkeit "Österreichs" gegenüber Berlin und Brüssel aufrechterhalten wird.

  3. Brigitte Imb
    31. Juli 2016 23:14

    Nur 1/2 OT, die Sozialisten tun doch wirklich alles um die Österreicher auszunehmen und da scheint noch genug vorhanden zu sein.

    Vorstandsgagen bei GESIBAG 450 000€ pro Jahr

    https://www.unzensuriert.at/content/0021396-Skandal-um-Vorstandsgagen-bei-Genossenschaft-GESIBA

    Solange noch immer genügend Östertrotteln erhöhte Mieten zahlen, od. anderes für Staat un Nomenklatur leisten, sieht sich diese doch nicht veranlaßt den kleinen Finger zu rühren.

  4. Helmut Oswald
    31. Juli 2016 17:38

    Österreich wird alleine bleiben, weil es diesen Weg gewählt hat und ihn halt nicht verlässt. Für die Bewältigung der Zukunft brauchen wir:

    1) ein Wirtschaftsbündnis (an Stelle des Gesamtstaatsmonstrums EU)
    2) ein Verteidigungsbündnis der Kontinentalmächte

    Die Atlantiker würde ich draussenlassen, sonst sind wir im Krieg mit Russland. Die Lateinischen würde ich jedem überlassen, der glaubt, er hat einen Vorteil, wenn er mit Griechen oder Italienern einen Vertrag schließt.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2016 18:23

      . . . und wenn die Regierung nicht bald einen Kahlschlag bei den Ausgaben einleitet,
      dann wird Österreich zerfallen ! Das "Los von Wien" ist im Westen mehr den je für Beifall gut :
      ". . . dö lingan ins eh grod auf'm Såck, oba oschåffa wechat'ns trotzdem ollawei . . ."

      Vielleicht sollte man der Regierung einen alten Spruch mit auf den Weg geben:
      Es muß sich Alles ändern, damit Alles so bleiben kann, wie es ist !
      Aber dieses nicht verstehend (und weil Wien anders ist) , werden sie eben Alles
      so lassen wie es ist und dadurch in ungewollte Umwälzungen rein schlittern ! ! ! ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2016 18:29

      @Helmut Oswald, was halten Sie von einer Monarchie [ verschanz ] :))

    • Riese35
      31. Juli 2016 22:18

      @Helmut Oswald: Ich würde das nicht auf eine Kriegsgefahr mit Rußland reduzieren, die es zu vermeiden gilt. Es gilt nicht nur die negativen Seiten zu vermeiden, sondern vor allem auch die guten zu suchen und zu fördern. Rußland gehört zu Europa, und eine fruchtbare Zusammenarbeit muß in unserem eigenen und gegenseitigen Interesse sein.

      Ich sehe noch immer den Zerfall Europas in eine West- und eine Osthälfte als die größte Tragik Europas, der Zerfall an der Drina, die Teilung des römischen Reiches. Die Grenze an der Drina hat Jahrhunderte, ja eigentlich Jahrtausende überdauert. Der Westen agiert leider gegenüber dem Osten mit fast vollkommenem Unverständnis. ...

    • Riese35
      31. Juli 2016 22:25

      ... Kaum jemand bei uns beschäftigt sich mit östlicher Geschichte, östlichen Sprachen oder östlicher Kultur. Die Geschichte der Aborigines Australiens ist im Gymnasiallehrplan wichtiger. Aber was hätte man sich auch von einer Handarbeitslehrerin aus Vorarlberg und ihren Nachfolgerinnen anderes erwarten sollen. Das ist die große Tragik Österreichs.

      @machmuss verschiebnix: >> "was halten Sie von einer Monarchie"

      Sehr viel, nur gibt es dabei zwei Probleme:
      1) Mit einer Monarchie allein ist es nicht getan.
      2) Wer wird Monarch? Unsere derzeitige Primogenitur halte ich nicht für geeignet. Da würde schon eher die Secundogenitur passen, vor allem auch dessen Ehefrau.

    • machmuss verschiebnix
      01. August 2016 21:05

      @Riese35,
      ich würde mich dabei gar nicht auf das Haus Habsburg kaprizieren - die haben keinen
      Otto mehr (stattdessen einen Grünling ) . Auch wenn trotz allem diese "Bürde des Amtes"
      kaum woanders besser aufgehoben wäre - auch heute noch.

    • machmuss verschiebnix
      01. August 2016 21:12

      Ich würde eine Centurie von wahren Genies zusammen-trommeln - so ich die Gabe hätte,
      das wahre Genie überhaupt als solches zu erkennen - und würde ein Programm-Packet
      namens "Governance-Sieve" ausarbeiten lassen. Wenn dann z.B. ein Bürger einen
      Antrag für xy stellt (per Mail), dann kommt eine Rückfrage von einem Bot bis alles
      beisammen ist, und dann kommt - auch vom Bot - eine glasklare Aufstellung aller
      Anforderungen, aller zu beachtenden Gesetze, UND aller KOSTEN. Der Antragsteller
      kann dann - ohne bislang noch Kosten verursacht zu haben - ausbaldovern, wie
      er sein Projekt ( Zufahrtsstraße od wasimmer) allein oder mit anderen finanziert.

    • machmuss verschiebnix
      01. August 2016 21:23

      Natürlich kann nicht alles vom Automaten abgehandelt werden, aber bei solider Daten-Basis
      UND gefestigter Gesetzeslage ist erstaunlich viel automatisierbar. ABER das WICHTIGSTE:
      im GANZEN Ablauf soll KEINE GOTTVERDAMMTE POLIT-MAFIA mitschneiden !
      Die bringen all die Unsicherheit rein, Gesetze auswechseln wie Unterhosen, Daten nach
      belieben manipulieren . . . . WEG MIT DEN G'FRASTERN ! ! ! ! !

    • selbst überholt (kein Partner)
      02. August 2016 09:17

      zum Vorschlag: "Governance-Sieve" das gibt's schon und nennt sich Formular. Das Problem der Abfragen sind die (beamtendeutschen) Floskeln, die vernünftige Eingaben verunmöglichen.

  5. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2016 17:08

    Hier ein paar Auszüge aus einem Interview mit Lotte Tobisch, was die alte Dame sagt, ist
    symptomatisch für weite Teile der Bevölkerung !

    Da wird einerseits über die bestehende politische Situation geklagt :

    » Ich bin zutiefst deprimiert, was sich derzeit bei uns politisch abspielt. Die zwei Monarchen, die sich das Land gewissermaßen als eine Art Doppelmonarchie aufgeteilt und gemacht haben, was sie wollen, haben bei der Bundespräsidenten-Wahl endgültig pleite gemacht. Und nachdem Rot und Schwarz das Land zunehmend kaputtgemacht haben, überlassen sie es auch noch der blauen Partie. «

    . . . aber WEHE es würde Einer kommen, der etwas dran ändern will, dann gnade ihm Gott :

    » Aber wenn der Herr Hofer wirklich in die Hofburg einzieht, werden nicht wir uns wundern, was alles möglich ist, sondern der Herr Hofer, was alles nicht möglich ist: Wenn er wirklich versucht, in der Hofburg auf den Tisch zu hauen, wird er sich jeden einzelnen Zahn an der Beamtenschaft ausbeißen. «

    Danke für die Wortspende, wem jetzt noch nicht klar ist, woran es in Ösistan krankt . . .

    http://kurier.at/politik/inland/lotte-tobisch-wer-denkt-ist-nicht-wuetend/211.464.357

    • Maria Kiel
      31. Juli 2016 21:13

      Lotte Tobisch: ....und würde sie solche Wortspenden nicht von sich geben, dann würde sie nicht vor die Kamera gebeten - und vor die Kamera zu kommen scheint das letzte ihr verbliebene Lebenselixier zu sein. Oberflächlich schön, schön oberflächlich.....nichts Neues in der Welt von Klein-Lotte

    • Riese35
      31. Juli 2016 22:09

      @machmuss verschiebnix: Sehr gut herausgearbeitet.

    • Undine
      01. August 2016 09:35

      @Maria Kiel

      Absolute Zustimmung!

  6. Gandalf
    31. Juli 2016 15:07

    Polen ignoriert zu Recht die ungehörige und unzulässige Einmischung der EU - Bürokraten in seine innerstaatlichen Belange: Bravo! Nach dem Brexit der - erfreuliche - nächste Schritt in Richtung der Totalauflösung der unseligen EU in ihrer derzeitigen Form. Und mit ihrem sehr unrühmlichen Ende werden, hoffentlich, auch die dummen Politiker, vor allem aber die völlig daneben liegenden Mainstream- Gutmensch- verblödeten Journalisten in allen bisherigen Unionsstaaten begreifen, dass das, was derzeit in Brüssel aufgeführt wird, nur mehr ein lächerlicher Totentanz für eine ursprünglich grossartige Idee ist. Danke, Herr Schultz, danke Herr Juncker, DANKE, FRAU MERKEL!

  7. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2016 13:06

    Wenn doch sowieso klar ist, daß DIE PARTEI (die SPÖ natürlich) der Staat ist UND daß
    folglich, nur die Interessen DER PARTEI verfolgt werden, warum sollte dann jemand zu
    hören sein, » der das nationale Interesse überhaupt definieren könnte. «

    Oft genug ist jedoch zu hören, daß auch die Interessen der Opposition "verfolgt" werden,
    und zwar gerichtlich ( = politisch) .

  8. franz-josef
    31. Juli 2016 13:05

    Wäre ich salafistischer Anhänger der Partei des Lichts, hätte ich doch glatt den hochgeschätzten Herrn BK mißverstanden, als er zur Bekämpfung der finsteren Mächte aufrief.
    Schlechter Scherz Ende.

  9. perseus
    31. Juli 2016 12:14

    Apropos Terrorgefahr:

    Glaubt die Bundesregierung wirklich, dass es die richtige Strategie ist, alles abzukupfern, was Merkel vorgibt?

    Verdächtig, dass man darüber in Österreich so gar nichts hört, obwohl feststeht, dass wir mindestens so viele Salafisten haben wie Deutschland - naja wahrscheinlich eben doch nur die Medienbestechung, oder eine Weisung des Innenministers an die Polizei?

    http://www.ismail-tipi.de/inhalte/2/aktuelles/135894/ismail-tipi-vorsicht-dschihadisten-in-deutschland-bewaffnen-sich/index.html

  10. Undine
    31. Juli 2016 11:19

    OT---aber gibt es schon irgendwelche Berichte über die Türkendemonstration in Köln "zu Ehren von Erdogan"? Sie sollte um 10h begonnen haben.

    • franz-josef
    • Ambra
      31. Juli 2016 13:08

      Undine: ich empfehle , NTV einzuschalten: dort wird in den Nachrichten regelmäßig darüber berichtet. Eben hörte ich, daß die Kundgebung um 15 h beginnt, daß man eine Großleinwand mit einer Video-Botschaft von Erdogan verboten hat, daß eine Gegen-Kundgebung der Rechten genehmigt wurde und daß die Polizei sich sehr vorbereitet hat.... Die Situation ist sehr angespannt, Erdogan stichelt von außen und es werden 30.000 Teilnehmer erwartet .....
      NTV berichtet regelmäßig darüber, am besten Sie schalten zur vollen Stunde ein.

    • f.m.
      31. Juli 2016 13:22

      Man fragt sich wirklich, woher Erdogan die Frechheit nimmt, einen demokratischen Militärputsch gewaltsam niederzuschlagen?
      Auch die TürkInnen haben ein Menschenrecht auf Meinungs- und Putschfreiheit!

      Zu Recht ist Österreich empört!

    • franz-josef
      31. Juli 2016 14:54

      PI empfiehlt soeben Ruptly TV - Live stream.

    • Almut
    • Almut
    • franz-josef
      31. Juli 2016 15:30

      Also von 3o.ooo keine Spur. 2ooo? 3ooo?

    • franz-josef
      31. Juli 2016 19:15

      Es sollen dann doch bis zu 5o.ooo zusammengekommen sein. Beachtlich. Und alles ist halbwegs gut gegangen, soeben lösen sich die letzten Reste der Kundgebung und der Demos auf.
      Die Wechselrede oder besser -schreierei auf Türkisch klang bedrohlich und fanatisch; soviel ich, dieser Sprache unkundig, einer Info entnehme, wurde dabei u.a. die Todesstrafe für die Putschisten gefordert.
      Die Türken, so scheint mir, sind mehrheitlich ebenso irregeleitet wie die EU-Bürger, die noch immer geduldig auf ein wundersames Schreckensende hoffen. Ein Poster in einem anderen Forum brachte es auf den Punkt: Die Kundgebung der Türken kann man mit einer Demo von Freiland-Hendln für die Käfighaltung vergleichen.

    • Riese35
      31. Juli 2016 22:31

      Könnte wir nicht in Konstantinopel eine große Wahlwerbeveranstaltung für Hofer durchführen. Z.B. mit Auftritt von Hofer, Wahlreden, Fernsehen etc.

      Unseren Pferdeliebhaber Kern ins Ausland zu schicken, halte ich für problematisch. Seine Pferde, die er bei seinen Besuchen verschenken will, soll er sich behalten. Hoffentlich nimmt Orban das trojanische Pferd, das Kern ihm in Form von NGOs aufgedrängt hat, nicht an und durchschaut dieses "Geschenk".

  11. eudaimon
    31. Juli 2016 10:34

    Sorgen macht mir nach wie vor das" vermerkelte "Deutschland als Motor

    zu einer EUDSSR mit Frankreich-Italien-Skandinavien-Benelux-Österreich mit

    eindeutigen proletarischen Zielen ,die offen über eine grenzenlose Sozialunion

    mit Einschluss der Türkei, Arabiens,Israel und Nordafrika phantasieren und so

    nebenbei Demokratie mit Freiheit des Einzelnen relativieren zugunsten einer

    multikulturellen Gleichheit ohne Recht auf Eigentum und allen sonstigen

    demokratischen Wahlfreiheiten! Merkel hat ja nichts anderes erfahren in der

    DDR ,als diesen Weg als den aller seligmachenden zu Ende zu denken ohne

    wenn und aber - wir schaffen das-ganz gleich was dabei rauskommt!

    Ihr großer Bündnispartner USA reibt sich die Hände ob eines zukünftigen

    saftigen gewinnbringenden "clash of cultures"! Oder glaubt noch irgendwer

    dass die Millionen eingespülten aufgehetzten Massen noch an was anders denken

    als daran den "fette" Europäern das Land und seine fruchtbare , erfolgreiche

    aber verhasste Erfolgskultur zu zerstören - ganz nach dem Wunsch der

    revolutionären Linken! - Alle Sozialisten sind zu linksextremen und radikalen

    "Europavernaderern " mutiert und treten mit abwechselnden altruistischen

    Masken medial vor den Völker auf ,um uns allen das politische Totenbett

    schmackhaft zu machen -by by europe.....

    • Undine
      31. Juli 2016 11:20

      @eudaimon

      ********************************!

    • dssm
      31. Juli 2016 13:28

      Ich verstehe einfach nicht was die 'Amerikaner' von all dem Wahnsinn haben sollen.
      Die Deutschen exportieren wie die Weltmeister, die Zahlungsbilanz ist extrem einseitig. Die Importländer, allen voran die USA, können also ihren Bürgern Produkte auf Pump bieten; Wohlstand ohne harte Arbeit. Gerade die USA haben ja mehrfach gezeigt, wie sie mit diesen Schulden umgehen – man zeigt den anderen den Allerwertesten ...
      Warum also sollte sich eine US-Politik dieses gute Geschäft vermiesen?

    • Sensenmann
      31. Juli 2016 15:00

      Die "Ameríkaner" haben zunächst nix davon. Aber es gibt dort Kreise, die daran interssiert sind, weiterhin Fettlebe zu hab en. Das geht natürlich nicht ewig auf Pump. Also gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man wirft die Konkurrenten und Gläubiger nieder.
      Dia Amis schulden offiziell
      Frankreich
      Deutschland ~ 70 Mrd.

    • Almut
      31. Juli 2016 15:08

      @eudaimon
      auf den Punkt gebracht! ******************************************!

      @dssm

      USA-Strategie:
      https://www.youtube.com/watch?v=BocHPvIJXfk
      Und die von Merkel eingeladenen IS-Kämpfer erledigen für den Hegemon USA die Drecksarbeit.

    • Sensenmann
      31. Juli 2016 15:11

      Frankreich ~ 65 Mrd
      Deutschland ~70 Mrd
      Norwegen ~70 Mrd
      Irland ~90 Mrd
      Luxemburg ~130 Mrd
      Belgien ~132 Mrd
      England ~163 Mrd

      also so um die 720 Mrd.

      Wie will eine destabilisierte, von arschhochbetenden Mulattenäffchen bevölkerte Region die USA zwingen, ihre Schulden zu bezahlen?
      Die Amis haben nie vor irgendwas zurückzuzahlen!

    • Sensenmann
      31. Juli 2016 15:15

      Schulden sind nur soviel wert wie die Macht sie auch einzutreiben.
      Man muß sich also entweder die Europäer als tributpflichtige Vasallen erhalten (nach Brzesinski) und eben dafür sorgen, daß sie weiterhin ihre Güter gegen bedrucktes Papier liefern oder - so man in Zukunft das Bedrohungsszenario wegen imperialer Überdehnung nicht aufrechterhalten kann - eben dafür sorgen, daß sie sich derart zerfleischen, daß sie nicht auf Rückzahlung pochen können, weil es schlichtweg niemanden gibt, der das könnte!
      Da die Europäer aber ihre Lektion aus zwei Kriegen gelernt haben, muss man eben die Destabilisierung durch Import von paläolithischen Lemuren fördern.

    • Sensenmann
      31. Juli 2016 15:16

      Ach ja und den Russen schuldet der Yankee 165 Mrd.

      Wird der Versuch der Dastabilisierung und Einkreisung jetzt etwas plausibler?

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2016 21:29

      @Almut,

      aber das wäre ganz und gar entgegen US-Intgeressen - dssm hat schon recht - die
      Amis brauchen den europäischen Absatzmarkt, den überall sonst können sie mit
      ihren hochpreisigen Produkten einpacken - haben alles schon die Chinesesn an
      sich gerissen ! ! !

      Wenn Europa fällt - als Wirtschafts-Standort - dann fallen die USA als Großmacht und
      mir kann KEINER erzählen, daß dies im Interesser der USA wäre ! ! ! !

    • dssm
      31. Juli 2016 22:55

      Das mit den Schulden ist ja bekannt, aber das hat die Amis noch nie gestört. Die haben Bretton Woods einseitig aufgehoben, weil es gerade gut zum Budgetdefizit passte und nicht einer hat sich auch nur lauter zu hüsteln getraut. Und welche Bank ging in der Finanzkrise pleite? Nur diejenige, welche stark die Europäer traf. Und wer hat den Sub-Prime-Schrott ausbuchen müssen? Die deutschen Landesbanken. Hat da jemand protestiert?
      Womit die obige Frage noch immer nicht beantwortet ist!

    • HDW
      31. Juli 2016 22:59

      @dsm
      So wie die jüdischen Produzenten in Hollywood durch ihre Filme sich eine Traumwelt schufen, die aber genau der amerikanischen Vorstellung vom way of life ensprach, haben sich die Neocons in das "manifest destiny" der baptistischen Pionier und Missionarsgeneration hineingefühlt.
      Geld regiert die Welt aber es gibt auch das onirische des Tagtraums und der regiert dann die Droge der Macht. Wobei das Bild von sich selber das diese Leute haben das genaue Gegenteil beim Betrachter auslöst, haben sie Erfolg weil sie perseverieren, sie fühlen sich dabei sogar als Helden oder Heilige, obwohl sie Verbrechen begehen oder in Kauf nehmen, wie z.B. trotz Menschenrechte den Indianermord.

    • Riese35
      01. August 2016 08:55

      @eudaimon: Die zerklüftete Schreibweise mit den Leerzeilen dazwischen und der Platzverschwendung macht das Lesen schwierig und unübersichtlich. Der ganze Inhalt hätte auf weniger als der Hälfte des Platzes geschrieben werden können und wäre damit für das Auge viel leichter erfaßbar gewesen.

    • Undine
      01. August 2016 09:42

      @Riese35

      Dieser Kritik und der Bitte, @@eudaimon möge auf die unnötigen Zeilenabstände verzichten, schließe ich mich an!
      Kommentare in dieser Art lese ich ganz, ganz selten, weil sie, wie Sie festgestellt haben, sehr mühsam aufzunehmen sind. Hoffentlich wird Ihre Bitte erhört!

  12. Bob
    31. Juli 2016 10:18

    Keiner weiß im vorhinein was der Brexit auslösen wird, aber gibt es irgendwo negatives zu berichten, kann man schon alles auf den Brexit abschieben. Was die Politurlaube betrifft, welche Firma kann sich leisten wochenlang in den Urlaub zu entschwinden. Jeder Arzt hat eine Urlaubsvertretung, aber unsere Politiker und Gerichte machen monatelang blau. Offensichtlich hat Justiz und Politik schon vorgearbeitet, sonst wären solche Zustände nicht möglich (Sarkasmus aus).
    Das es dem Dampfplauderer Kern trotzdem möglich ist im Gespräch zu bleiben, ist unseren linken Medien zu verdanken, die jede warme Luft die dem Kern entweicht freudig begrüßt.

    • otti
      31. Juli 2016 15:06

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Helmut Oswald
      31. Juli 2016 17:46

      @ Bob seien sie froh daß diese Leute faul sind. Gefährlich wird es , werden die Dummen erst fleißig. Von mir aus können die das ganze Jahr auf Urlaub bleiben - ich habe alle rundherum gefragt - die gehen keinem ab. Und billiger ist es auf Dauer wahrscheinlich auch.

  13. perseus
    31. Juli 2016 09:15

    Sich Gedanken zu machen über die Rolle Österreichs bei den Verhandlungen zwischen EU und GB ist vor allem Sache der Kanzlerpartei. Doch die ist jetzt auf Urlaub – klar ihre Gewerkschaft hat ja großzügige Urlaubsregelungen durchgedrückt und die gelten natürlich auch für Politiker. Daher Urlaub ist angesagt!

    Der „Kanzler“ grüßt aus Salzburg und ist damit mit Frau in allen Medien prominent vertreten, die Zeitungen werden ja weiterhin bestochen. Auch die Standleitung in die ZiB besteht weiterhin!

    Es geht mehr darum beliebt bekannt und in den Politiker-Rankings vorne zu sein, als sich wirklich um Österreich zu bemühen. Dafür war Kern als erster österreichischer Bundeskanzler bei der schwulen Regenbogenparade. Was für ein Erfolg!

    Von „New Deal“ keine Spur, alles nur heiße Luft! Stattdessen tritt er dafür ein, weiterhin Araber zu importieren, die dann unsere Kinder vergewaltigen und im Hinblick auf die Terrorgefahr ein hohes Risiko darstellen.

    Österreich verfügt über Top-Unternehmen und Top-Unternehmer. Österreich hat hervorragende Wissenschaftler in allen Bereichen. Österreich hat viele Menschen, die genau wissen, was sie tun (auch warum).

    Nur die rote Koalition, die alle Österreicher vertreten sollte hat das nicht.

    • Sie hat keine Ideen (oder nur solche aus der linkslinken Mottenkiste)
    • Sie hat keine Strategie für die Frage „Wie kann man Österreich wieder nach vorne bringen?“
    • Sie weiß nur, dass sie die nächste Wahl irgendwie gewinnen will.

    Also lasst sie uns bei nächster Gelegenheit abwählen, bevor sie noch mehr von diesem Multikulti und Gender-Irrsinn umsetzen können. Die nächste Chance, die Multikulti Partie abzuwählen haben wir schon im September - nutzen wir sie!!!

    • Wyatt
      31. Juli 2016 10:05

      @ perseus
      *********************
      *********************
      *********************

    • otti
      31. Juli 2016 15:10

      ich will nur eins hinzufügen - obwohl eigentlich n i c h t s hinzuzufügen ist:

      wir w i s s e n es
      wir s p ü r e n es täglich
      wir r e g e n uns auf -

      und es hilft offensichtlich alles nichts !

    • Shalom (kein Partner)
      02. August 2016 07:55

      Was macht eigentlich die schwarze Wirtschaftskammer und die schwarze Industriellenvereinigung unter deren Präsidenten Leitl und Kapsch? Liegen die, außer zu warten, wieder VdB zu wählen, auch im Tiefschlaf?

  14. dssm
    31. Juli 2016 08:10

    Faymann war ein (aussenpolitischer) Zauderer, andere mögen von Politik der ruhigen Hand sprechen. Er hat sich so gut wie gar nicht um die EU gekümmert, er war stets bemüht entweder die deutsch Haltung oder die Meinung der europäischen sozialistischen Fraktion im EU Parlament (also die deutsch/französische) zu kopieren. Dies geschah eher leise und es gelang ihm sogar einmal ein Coup, als er in der österreichischen Botschaft, als guter sozialistischer Vermittler, die Granden zusammenbrachte. Das zeigt, Faymann (oder seine Hintermänner) hätte schon gekonnt, nur gewollt hat er nicht – wahrscheinlich aus Angst vor Fehlern.

    Kern ist da sehr ähnlich, nur bei der Kommunikation ganz anders. Er schafft es (wegen der Inserate?) ständig medial präsent zu sein. Aber Inhalt haben seine Aussagen niemals oder weiß auch nur ein Mitblogger ein konkretes Regierungsziel? Nur bei den 'Maschinensteuern' wurde Kern konkreter, um später die Wörter 'nachdenken', 'prüfen' und 'diskutieren' anzuhängen. Auch Aussagen wie 'New Deal' oder 'Aufbruchstimmung' sind zwar nett in einer Sonntagsrede, etwas konkretes enthalten sie nicht. Die 'Start-up' Initiative könnte von Leitl sein (ist sie es vielleicht?), denn es handelt sich um das Umschichten von Förderungen (zugunsten einer Beraterszene).

    Herr AU hat leider recht, es gibt keine klare Linie der Regierung. Weder in Richtung der Visegrad-Staaten, noch Richtung Skandinavier (auch da war Faymann aktiv!) oder ein klares Anhängen an Frankreich oder Deutschland.
    Gerade der Brexit würde wunderbare Tore öffnen! Man könnte sich klar mit den Briten (Schweizern/Norwegern/Isländern) zusammentun – mal schauen ob da nicht noch ein paar weitere EU-Staaten sich anhängen. Aber solange Kern/Mitterlehner von der SPÖVP regieren ...

  15. Leopold Franz
    31. Juli 2016 06:48

    Immerhin war Herr Kern bereits in Deutschland und grinste Frau Merkel an und hat dann in Ungarn Herrn Orban beleidigt. Ein außenpolitischer Politprofi, man sieht wo er hin will.

  16. socrates
    31. Juli 2016 03:52

    Jens Mattern .Großbritannien: "Just Leave"

    Polen und Litauer nach dem Brexit: Abschiebungen und Hate-Crimes nehmen zu

    "Polen sind weiterhin herzlich willkommen in Großbritannien", versuchte die Premierministerin des Vereinigten Königreichs, Theresa May, am Mittwoch in Warschau, zu beruhigen. Die Politikerin der Konservativen betonte die Verdienste der arbeitenden Polen in Großbritannien. Über den Aufenthaltsstatus der Polen solle man sich bis zum tatsächlichen Austritt keine Sorgen machen, danach würden die gleichen Rechte gelten, die auch für britische Staatsbürger angewandt werden, die in EU-Staaten leben.
    Doch die Realität sieht derzeit für Polen und andere Osteuropäer im Vereinten Königreich wenig rosig aus - Abschiebungen und "Hate-Crimes" nehmen in Großbritannien zu. Die liberale polnische Zeitung "Gazeta Wyborcza" berichtet von einer ansteigenden Anzahl von abgeschobenen Polen aus Großbritannien. Betroffen seien Polen, die straffällig geworden sind, auch solche, die ihre Strafe in Polen abgesessen haben und danach emigrierten. Dies ist nach britischem Gesetz möglich, wenn das Innenministerium erachtet, dass eine Person die Öffentlichkeit gefährdet könne.

    Bereits im Jahr 2015 sollen 951 Polen ausgewiesen worden sein, 2006 waren es gerade mal 29. Derzeit verschlechtert sich die Stimmung auf der Insel gegenüber Osteuropäern - der Brexit-Entschluss vom 23. Juni hat ein Ventil geöffnet.

    Wer von den kleinen einfachen EU Bürgern fühlt sich nicht sicherer wenn die Kriminellen exportiert werden? Wer will lieber für sie zahlen und im Risiko leben?
    Wer will nicht lieber eine Regierung haben, die den Gesetzen gehorcht und bei der alle Steuerschlupflöcher geschlossen werden?
    Wer will nicht weniger Arbeitslose haben, keine Kriege führen, keine Migranten erzeugen und importieren, Frauen in Sicherheit wissen und gute Schulen für die Kinder haben?
    In Deutschland wollen 20% der Eltern im Nachhinein keine Kinder haben weil sie sich h den damit verbundenen Problemen nicht gewachsen fühlen.
    Weg mit den EU Bonzen, hin zur Demokratie! http://m.heise.de/tp/artikel/48/48984/1.html

  17. Maria Kiel
    31. Juli 2016 02:40

    wozu an irgendetwas arbeiten? wozu irgendetwas begreifen? Herr Bundeskanzler sind doch vollkommen damit ausgelastet, die "Kräfte der Finsternis" daran zu hindern sich der Position des Bundespräsidenten oder des künftigen Bundeskanzlers zu "bemächtigen" - Herr Vizekanzler sind damit zufrieden dem Herrn Bundeskanzler den Steigbügel zu halten und ansonsten Kurz an einer Palastrevolution zu hindern - die Nationalratsangehörigen wärmen ihre Sessel und Brieftaschen - die Landesfürsten blicken nicht über ihre eigene Nasenspitze, sprich kleinkleine Machtfülle hinaus
    - und alle zusammen warten einfach ganz entspannt ab, was Deutschland vorgeben wird.
    Merkel befiehl, wir folgen.....

    • Gandalf
      31. Juli 2016 18:46

      Hat es der Mini - Hobbit Bundeskern etwa sogar geschafft, den "Herrn der Ringe" zu lesen (und natürlich nicht verstanden, worum es geht)? Nun, dann kann ich ihm als Magier der positiven Kräfte von Mittelerde versichern: Sauron, mein mächtiger böser Widerpart, ist der typische grün - sozialistische Faschist, wie es heute eben modern ist. Und DER herrscht über die Kräfte des Bösen...Also, lieber Kern-Bua, halt den Mund, bevor Du - nein, da passt die Höflichkeitsform nicht, also: bevor du noch mehr Blödsinn redest. Sauron wartet schon auf den habgierigen Gollum...

    • Undine
      01. August 2016 09:43

      @Gandalf

      Der "BUNDESKERN" ist guuut! ;-)

    • Torres (kein Partner)
      02. August 2016 09:28

      Ganz ausgelastet scheint die Regierung noch nicht zu sein: sie beschäftigt sich gerade intensiv damit, eine (zusätzliche) "Meldestelle für Hass im Netz" einzurichten, offenbar nach dem deutschen Maas-Muster. Da sieht man eindeutig, dass Kern/Mitterlehner, mit Hilfe von Brandstetter/Duzdar wirkliche "Macher" sind und Prioritäten setzen können.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung