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Österreichs Sorge: das Wählerregister

Die Koalition plant nun, ein zentrales Wählerregister einzuführen. Der Plan dürfte vernünftig und in Ordnung sein – obwohl er eigentlich gleich zweifach zu Kopfschütteln führt.

Zum ersten deshalb, weil das Projekt in Sachen Wichtigkeit ungefähr an zweihundertfünfzigster Stelle der österreichischen Problemliste steht. Aber Politik wie Medien befassen sich halt lieber mit Marginalien, die sie auch verstehen. Die neue Regierung kann so Tatendrang simulieren. Und die Medien können damit vorgeben, auch einmal auf der Seite der FPÖ zu stehen, die derzeit ja mit großer Intensität Gründe für eine Wahlanfechtung sucht.

Diese gibt es aber nicht. Bis auf die bei jeder Wahl vorkommenden kleinen Schlampereien und Irrtümer – die nur bisher nie jemanden gestört haben – in Minidimensionen ist nichts gefunden worden, was auch nur irgendwie zu einer erfolgreichen Wahlanfechtung führen könnte (und die einzigen zwei großen Themen „Gelenkte Stimmabgabe in Altersheimen“ sowie „Medienbestechung“ sind offenbar auch den Freiheitlichen zu heikel oder schwierig).

Überdies können Probleme der Größenordnung, die jetzt Österreich so erregen, weil etwa in einer Landgemeinde drei Stimmzettel zuviel in der Urne waren, auch mit einem zentralen Register genauso passieren.

Zum zweiten aber ist man auch über die Gründe erstaunt, mit denen sofort Kritiker gegen ein solches zentralen Register aufgetreten sind: Sie sorgen sich um den Datenschutz. Dieser könnte bei der Abgabe von Unterstützungserklärungen für einen Kandidaten oder ein Partei sowie bei der Teilnahme an Volksbegehren verletzt werden. Gewiss, das kann nie ausgeschlossen werden.

Aber die gegenwärtige Regelung bietet nicht einmal den Hauch eines Daten- oder Anonymitätsschutzes: Denn wenn einer zur Zeit eines Volksbegehrens das zuständige Amt betritt, weiß man automatisch, dass er dieses Begehren unterstützt. Und die befassten Beamten und Bürgermeister wissen das erst recht. Besonders peinlich ist es in kleinen Gemeinden, wenn der Bürgermeister sieht, wer eine Unterstützungserklärung für eine gegnerische Partei abgibt. Wenn man hingegen mit Hilfe eines solchen Zentralregisters künftig ein Volksbegehren auch elektronisch unterstützen könnte, wäre die Anonymität des Unterstützers jedenfalls besser geschützt als jetzt.

Der Datenschutz ist längst zum Universalvehikel für alle geworden, die alles verhindern wollen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 07:41

    Ich bin überzeugt, daß die Wahl nicht korrekt verlaufen ist und halte das Ergebnis für gefälscht.

    Ich bin aber auch überzeugt, daß man jetzt gezielt an den falschen Stellen sucht: die Einspruchsgründe, die man sucht, sind unbedeutende Formalgründe, die höchstwahrscheinlich oder gar nahezu mit Sicherheit keinen Einfluß auf das Ergebnis haben.

    Wie sogar bereits Verfassungsjuristen zugegeben haben, ist der Modus der Briefwahl DAS Problem schlechthin, denn damit sind elementare Grundeigenschaften so einer Wahl nicht gegeben und verschiedene Prozesse nicht nachvollziehbar: z.B. daß die Wahlkarte nicht persönlich beantragt oder abgeholt werden muß, oder die Stimme geheim abgegeben wird und sich Familienmitglieder dem Druck des Paterfamilias entziehen können. Das ist nicht nur auf Altersheime beschränkt, sondern gilt meines Erachtens genau so für Großfamilien fremder Kulturkreise, die eine ausgeprägte Stellung des Paterfamilias haben, oder für Moscheevereine, wo der Mufti viele Tätigkeiten der Wahl üernimmt.

    Deshalb treten namhafte Verfassungsjuristen bereits für eine Abschaffung der Briefwahl ein und wollen die Nutzung von Wahlkarten auf die persönliche Abgabe vor einer Wahlkommission beschränken, d.h. Stimmabgabe nur mehr bereits einige Tage vorher auf den Ämtern, Botschaften und Konsulaten oder bei fliegenden Wahlkommissionen, die alle von Vertrauensmännern der wahlwerbenden Parteien oder Personen besetzt sein müssen. Das wäre ein wirklicher Knackpunkt, der geändert gehört.

    Nun aber zurück zur absolvierten Wahl: Die einzigen Punkte, die ich für verfolgenswert bzw. für unbedingt zu verfolgen betrachte, sind die Prüfung, daß es nicht zu Doppelstimmabgaben mittels Wahlkarte und im Wahlsprengel gekommen ist bzw. - und das müßte auf jeden Fall passieren - die Prüfung der Unterschriften der zurückgeschickten Briefwahlstimmen, so wie es Banken bei Rechtsgeschäften oder kritischen Überweisungen tun. Was Banken können, dazu müßten Wahlkommissionenn auch in der Lage sein. Ein stichprobenartiger Ansatz gezielt auf verdächtige Wähler oder Wählergruppen (z.B. gemeinsame Bestellung, gemeinsame Adresse) und genaue Prüfung dieser Unterschriften, wie es Banken tun, wäre erstmals ausreichend. Sollten bei dieser Stichprobe Unterschriftenfälschungen zu Tage treten, müßte man alle Briefwahlstimmen einer Unterschriftsprüfung unterziehen und die Wahl wiederholen, falls dabei eine signifikante Anzahl falscher Unterschriften auftaucht. Bei einer solchen Wiederholung müßte man natürlich sicherstellen, daß mit falscher Unterschrift abgegebene Briefwahlstimmen nicht zur Auszählung gelangen.

    Daß wir so einen verbockten Wahlmodus haben, verdanken wir leider unserem Regime, erfordert aber leider eine aufwendige Unterschriftsprüfung. Unternehmer können es sich ja auch nicht leisten, auf die von unserem Regime vorgeschriebene, kostenintensive Bürokratie wie Registrierkassen und Rollstuhltauglichkeit zu verzichten.

    Verschwörungstheorien entstehen deshalb, weil offenbar der Wille fehlt, den Wahlvorgang in den genannten Punkten nachvollziehbar und fälschungssicher zu machen, und man sich sogar im Nachhinein um diesen einen heiklen Punkt der Unterschriftsprüfung herumdrückt.

    Und gleich einen erwarteten Einwand des WK vorweg: Diesbezüglich, daß nämlich elementare Eigenschaften so einer Wahl bei der Briefwahl nicht gegeben sind, haben sich bereits Verfassungsjuristen öffentlich geäußert; das ist also kein von mir konstruiertes Problem. Erst das Ignorieren dieses Problems ist die Quelle von Verschwörungstheorien, und zwar zu recht.

    Was würden Sie als Unternehmer machen, wenn Sie sich aufwendig an einem Vergabeverfahren bewerben, die Bewertung nicht nachvollziehbar ist und sie knapp ausgeschieden werden? Wenn Ihnen das öfter passieren sollte? Würden Sie sich selbst dann als Verschwörungstheoretiker bezeichnen, wenn Sie es wagten, beim Vergabeamt Einspruch gegen die Vergabe zu erheben? Oder würden Sie als im Wettbewerb stehender Unternehmer prinzipiell Einsprüche ablehnen und sich immer geschlagen geben?

  2. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 08:13

    Ich habe gestern einen mir zugesendeten Artikel von COMPACT gelesen und der hat mich einigermassen nachdenklich gemacht. Wenn innerhalb von 30 Minuten 210000 Wahlkarten registriert werden die in der Hauptwahlbehörde eingelangt sind und davon sind rund 90% VdB dann ist das nicht mehr nur kurios zu nennen und ausgerechnet während dieser 30 Minuten war Übertragung-Blackout. Das fiel sogar irischen Medien auf und sind Wahlwiederholungen mittlerweile bereits gewöhnt wenn das Wahlergebnis nicht passt. Wie heißt es so schön, was nicht passt wird passend gemacht. Man sollte in Zeiten wie diesen JEGLICHE Naivität abstreifen. Ich glaube jedenfalls schon lang nichts mehr was immer mir vorgesetzt wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 11:06

    Die Wähler strömen auf die Ämter und holen sich Wahlkarten en masse. So weit, so gut, dann braucht man am Wahltag seinen Allerwertersten nicht aus dem Sessel bewegen und wirft das Kuvert gratis und franko ins nächste Postkastel oder lässt es gleich ausgefüllt im Amt zurück.
    Sehr praktisch das.

    Bei dieser irrsinnigen Anzahl von Wahlkarten ist aber etwas auffällig:
    Nämlich daß jemand aufs Amt geht, anruft, oder per Mail anfordert, um eine Wahlkarte zu bekommen. Die bekommt er dann eingeschrieben - wenn er nicht zu Hause ist, muss er sie sich extra von der Post holen - füllt alles aus - inkl. einer eidestattlichen Erklärung, die aber wertlos ist, wer prüft schon die Unterschrift - und schickt das Kuvert dann vom nächsten Postamt (oder er hat noch einen der seltenen Briefkästen in der Nähe) los. Nach all diesem Aufwand streicht er dann alles durch oder malt Micky Maus auf den Zettel um ungültig zu wählen.
    Der ganze Aufwand, nur in der Hoffnung vom Östertrottel vielleicht eines Tages sogar zum Abgotts-und Ober-Östertrottel befördert zu werden? Solche gibt es aber knapp 20.000! Offiziell zumindest.

    Hier ist eindeutig ein Solcher in Aktion!
    https://www.facebook.com/100008398772452/videos/1624417161181561/

    Dazu kommen noch 846.506 ausgegebene, aber nur 746.106 abgegebene gültige Wahlkarten insgesamt. Hier sind es also nochmal 100.396, die den ersten Teil der Prozedur auf sich nehmen, nur um dann gar nicht zum Wählen zu gehen und die mühsam so eingeholte Abstimmberechtigung - offenbar um zumindest in den Genuss des Privilegs zu gelangen doch wenigstens zum Ober-Östertrottel befördert werden zu können - einfach wegwerfen! Obwohl es nicht einmal Porto kostet und sogar der Karli-Onkel der eh zur Wahl geht, das Kuvert abgeben darf!
    Einfacher geht's nicht.

    Und einfacher geht's nicht, dem Betrug Tür und Tor zu öffnen.

    Hier ein lesenswerter Artikel, der zwar Fehler (Anzahl der ungültigen Wahlkarten ist falsch, auch kostet das Schicken der Karte an die Behörde kein Porto) enthält, aber sonst Erstaunliches offenbart. Ich selbst habe die Wahlkarten-Auszählung mitverfolgt und mich vor dem "Zusammenbrechen des Servers" schon gewundert, wie rasend schnell von Minute zu Minute der Vorsprung der runden 144.000 Stimmen weggeschmolzen ist und dann - wuppdich - plötzlich kamen Unmengen VdB-Stiommen dazu, so als hätten die letzten ausgezählten Sprengel zu fast 90% ökobolschewistisch gewählt.

    http://www.compact-online.de/oesterreich-wahl-zwischen-uganda-und-dollfuss/

    Die Briefwahl gehört m. E. verboten. Wenn aber tatsächlich auch namhafte Verfassungsrechtler dagegen sind, wieso bringt diese FPÖ dann nicht eine Anzeige beim VfGH dagegen ein? Zumindest den Versuch wäre es wert!

    Die Anfechtung hingegen geht nie durch, denn da bedarf es nicht nur des Beweises der Fälschung an sich, sondern des Beweises, daß diese Fälschung die Wahl beeinflusst hätte! Da freie Beweiswürdigung besteht, kann man sich heute schon ausrechnen, was bei der Sozi-Justiz mit der Wahlanfechtung passiert.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 13:33

    Ich persönlich, nach meiner Lebenserfahrung und persönlichen Gespächen mit Betroffenen über die Vorgänge bei dem damaligen Wechsel zu schwarz-blau in den Ministerien, traue der roten Partie jeden Amtsmißbrauch und dessen Vertuschung zu um ihre Macht zu erhalten! Sie motivieren das damit, dass ja ihre Ideologie eben die einzig richtige sei. Das haben sie im übrigen von den Wertkonservativen CVern früherer Zeiten abgekupfert.
    Das Argument AUs (und des WK) der Unwichtigkeit der Diskussion über diese Wahl kann ich so gar nicht zustimmen. Ist doch die Wahl der Repräsentanten das einzig noch mögliche Mittel für den Souverän, sich zu artikulieren und Verantwortung zu übernehmen (dass die fünfte Macht, die Medien, also die heutige Journalistengeneratioon dazu nicht imstande ist haben wir ja wieder deutlich demonstriert bekommen)

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 10:20

    Es wurde die Briefwahl manipuliert, da bin ich überzeugt, und zwar entscheidend.

    Aber die Arbeit, den Beweis anzutreten, dass man einfach in der letzten halben Stunde 186 000 Stimmen mit 90% Van der Bellen ausgezählt hat, dass das nicht stimmen kann, schon gar nicht wird man die wunderbare Briefwahlstimmenvermehrung erklären können, wo sich Herr Stein 'verschätzt' hat, etc., wird wohl keiner übernehmen können, schon gar nicht von außen. Es müsste eine unabhängige Prüfung der Vorgänge geben, sofern nicht inzwischen alle Spuren verwischt sind oder wurden, diese Arbeit wird so im Nachhinein zu einer Sisyphusarbeit.

    Gescheiter wäre es, die Stichwahl zu wiederholen und zwar bald.

    Das, was da vorgespielt wird, ist nur bedeutungslose Oberflächlichkeit.

    Sonst bin ich der Meinung, dass das Wählerregister ein zweischneidiges Schwert ist, einerseits erlaubt es die Kontrolle sowohl der ausgegebenen Briefwahlkarten, wie auch der eingegangenen Briefwahlkarten, das halte ich für gut, andererseits aber erlaubt es den 'Insidern' in der Wahlbehörde, einfach per Wahlcomputer die 'Wahlbeteiligung' gestreut und tendenziös 'zu heben', womit ich meine, die Nichtwähler würden dann per Computer zu Stimmen kommen, die sie nie abgegeben haben. Das würde dann das gleiche Betrugsszenario wie derzeit ergeben, diesmal halt auf Computerebene. Man kann Umfragewerte manipulieren und natürlich auch Wahlwerte.

    Darum meine ich, man könnte die Briefwahl ausschließlich auf Auslandsösterreicher anwenden, will man den Briefwahlschaden gering halten.

    Als ich hörte, dass 350 000 Briefwahlkarten bei der Stichwahl dazu gekommen sind, habe ich gleich Verdacht geschöpft. Als es dann nicht gereicht hat und knapp wurde, hat man dann einfach zehntausende Stimmen dazu geschummelt, damit sich 'Van der Bellen ausgeht'. Diese Vermehrung der abgegebenen Briefwahlstimmen ist aktenkundig und auch die 90% Van der Bellen Stimmen bei diesen 'letzten' 186 000 Briefwahlstimmen der letzten (ausgeblendeten) halbe Stunde der Briefwahlauszählung ist auch aktenkundig und entspricht dann auch dem Endergebnis. Eine harte Anschuldigung ohne Beweis, aber vermutlich nicht sehr weit neben der Realität.

    Ich weiß nicht, was eine detaillierte Briefwahlstimmenüberprüfung ergeben könnte, außer hohe Kosten und Zeitverlust und Desaster, weil man die Vermehrung und die 90% nicht erklären kann.

    Ich als Wahlbehörde wäre für Neuaustragung der Stichwahl.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 08:51

    Das man im Gemeindeamt für ein Volksbegehren persönlich erscheinen muß und sich somit politisch deklariert, ist gegen jeden Datenschutz. Das Wahlkarten anonym bestellt und abgegeben werden können, ist jedoch erlaubt. Wem fällt so ein Unsinn überhaupt ein? Und warum wird das nicht sofort geändert? Ganz einfach es dient dem Machterhalt. Und das ganze nennt sich Demokratie.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2016 13:24

    Der Live-Ticker vom 23.5.2016

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/LIVE-Ticker-Erste-Wahlkarten-sind-ausgezaehlt/236731343

    Fellner spricht um 13:51 von 700.000 Briefwahlstimmen, im Endeffekt waren es dann 746110 gültige.

    Um 14:08 waren 444716 ausgezählt wobei VdB 60.4% der Briefwahlstimmen erreichte.

    Um 15:12 Fellner:
    ...offenbar um die Spannung weiter zu erhöhen, hat das Innenministerium jetzt veranlasst, dass das Daten-Portal, von dem ÖSTERREICH und oe24.at in den letzten drei Stunden LIVE die Briefwahl-Auszählung übernommen haben, um 14.45 abgedreht wurde...
    ...
    Ab sofort haben wir keine LIVE-Daten mehr - sind also auf Insider-Infos von der Auszählung angewiesen.
    Von diesen Insidern hören wir, dass der Van der Bellen-Stimmenanteil zwischenzeitig auf über 61 % angewachsen, dann aber wieder auf 60,5 % gefallen sein soll.
    ...
    Denn vor dem Abdrehen der Daten-Seite lag Alexander Van der Bellen genau bei 60,4 % aller Briefwahl-Stimmen - und das ist aufs Zehntelprozent (!) genau der Stimmenanteil, der ihm den Sieg als Bundespräsident bringen würde. Und zwar nur um 2.000 bis 5.000 Stimmen.
    ...
    Man kann gespannt sein - denn der Trend kann auch Richtung Hofer laufen. Die Wiener Wahlkarten sind ausgezählt - und in den Ländern liegt Hofer besser.


    15:37 Van der Bellen ist Bundespräsident!!!!

    Im Endeffekt waren es dann nicht 700.000 sondern 746.110 gültige Briefwahlstimmen, 61.7% für VdB und ein Vorsprung von 31.026 bei den Gesamtstimmen. Dubios ist auch der große Vorsprung, nachdem das linke Nest Wien schon ausgezählt wurde.

    Diese Vorgänge müssen genau aufgeklärt werden. Mit Urnenergebnissen und Briefwahlergebnissen für jeden einzelnen Sprengel samt den "fliegenden Wahlkommissionen" und den "Sondersprengeln".

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorShalom
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 08:47

    Alle, die sich hier, wiedereinmal (warum eigentlich, zum Teufel???), seitenlang geradezu missionarisch jedoch sinnlos mit dem unsäglichen "Wertkonservativen" auseinandergesetzt hatten, haben damit ihre unwiederbringlich-wertvolle Lebenszeit vergeudet u. diesem unglaublich-hirntoten Hintertulbinger Troll zu seinem perversen, selbst eingestandenen "Lustgewinn" verholfen.

    Und nur so nebenbei: Der hier angeführte seit 2014 em. o. Univ.-Prof. DDr. Heinz Mayer gehörte zu den VdB-Unterstützern...


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    03. Juni 2016 20:45

    Wozu Wählerregister?
    Im Zentralen Melderegister sind alle nötigen Daten enthalten.

  2. Shalom (kein Partner)
    03. Juni 2016 08:47

    Alle, die sich hier, wiedereinmal (warum eigentlich, zum Teufel???), seitenlang geradezu missionarisch jedoch sinnlos mit dem unsäglichen "Wertkonservativen" auseinandergesetzt hatten, haben damit ihre unwiederbringlich-wertvolle Lebenszeit vergeudet u. diesem unglaublich-hirntoten Hintertulbinger Troll zu seinem perversen, selbst eingestandenen "Lustgewinn" verholfen.

    Und nur so nebenbei: Der hier angeführte seit 2014 em. o. Univ.-Prof. DDr. Heinz Mayer gehörte zu den VdB-Unterstützern...

  3. Erich Bauer
    01. Juni 2016 15:41

    Sehr aufschlussreich die Praktiken der EUdSSR-Golems. Nach wie vor ist es unerklärlich, wie diese getöpferten Lehmgestalten es schaffen, so lautstark dieses Wort MENSCHENRECHT vor sich herzubrüllen.

    Wertkonservativ/Ehrbar bei der Arbeit. Die Lichtgestalt der EUdSSR-Intelligenzija: FAZ.
    http://www.andreas-unterberger.at/2016/05/der-fuballer-und-der-rassismus/#comment-449294

    Oberster Sowjet der EUdSSR, Jean-Claude Juncker: "Lass indoktrinierte Trottel um mich sein."
    http://www.andreas-unterberger.at/2016/05/der-fuballer-und-der-rassismus/#comment-449008

  4. Patriot
    01. Juni 2016 13:48

    2010 war die Briefwahl angeblich noch verfassungswidrig:

    http://orf.at/stories/2016418/2016416/

    Nachweisbar ist auch nicht, ob jemand das Kreuzerl tatsächlich geheim und unbeeinflusst machte - auch wenn man auf der Wahlkarte durch Unterschrift eidesstattlich erklären muss, dass der amtliche Stimmzettel persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst ausgefüllt wurde sowie Ort und Zeitpunkt angegeben sind.

    Das Urteil der juristischen Fachwelt ist dementsprechend einhellig: Bei der Briefwahl herrsche Unbehagen, da müsse man nachjustieren, formulierte schon Verfassungsgerichtshofpräsident Gerhart Holzinger vor kurzem. Das sei verfassungswidrig, sagte Rechtsprofessor Bernd-Christian Funk. Als undemokratisch bezeichnete Verfassungsjurist Heinz Mayer die Briefwahlregelung.


    Damals waren alle linken Vögel unter den Verfassungsjuristen noch gegen die Briefwahl. Gut, das war damals, als die Grünen befürchteten nicht von der Briefwahl zu profitieren.

    Die Briefwahl gehört ersatzlos gestrichen. Eventuell könnte man noch einen Wahlsprengel-Wechsel beantragen lassen, damit Studenten, Urlauber oder Pendler nach einer vorigen Anmeldung in einem anderen Sprengel wählen können. Aber die Stimmensammlung per Kuvert ist einfach ein Wahnsinn und gehört abgeschafft. Wir haben ein freies, geheimes, gleiches, persönliches und unmittelbares Wahlrecht, welches nur durch eine URNENWAHL sichergestellt werden kann!!!!

    https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/32/Seite.320220.html

    • Riese35
      01. Juni 2016 14:43

      ************************!

      Danke für das Ausgraben der entsprechenden Aussagen unserer Spitzenjuristen.

  5. HDW
    01. Juni 2016 13:33

    Ich persönlich, nach meiner Lebenserfahrung und persönlichen Gespächen mit Betroffenen über die Vorgänge bei dem damaligen Wechsel zu schwarz-blau in den Ministerien, traue der roten Partie jeden Amtsmißbrauch und dessen Vertuschung zu um ihre Macht zu erhalten! Sie motivieren das damit, dass ja ihre Ideologie eben die einzig richtige sei. Das haben sie im übrigen von den Wertkonservativen CVern früherer Zeiten abgekupfert.
    Das Argument AUs (und des WK) der Unwichtigkeit der Diskussion über diese Wahl kann ich so gar nicht zustimmen. Ist doch die Wahl der Repräsentanten das einzig noch mögliche Mittel für den Souverän, sich zu artikulieren und Verantwortung zu übernehmen (dass die fünfte Macht, die Medien, also die heutige Journalistengeneratioon dazu nicht imstande ist haben wir ja wieder deutlich demonstriert bekommen)

  6. Patriot
    01. Juni 2016 13:24

    Der Live-Ticker vom 23.5.2016

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/LIVE-Ticker-Erste-Wahlkarten-sind-ausgezaehlt/236731343

    Fellner spricht um 13:51 von 700.000 Briefwahlstimmen, im Endeffekt waren es dann 746110 gültige.

    Um 14:08 waren 444716 ausgezählt wobei VdB 60.4% der Briefwahlstimmen erreichte.

    Um 15:12 Fellner:
    ...offenbar um die Spannung weiter zu erhöhen, hat das Innenministerium jetzt veranlasst, dass das Daten-Portal, von dem ÖSTERREICH und oe24.at in den letzten drei Stunden LIVE die Briefwahl-Auszählung übernommen haben, um 14.45 abgedreht wurde...
    ...
    Ab sofort haben wir keine LIVE-Daten mehr - sind also auf Insider-Infos von der Auszählung angewiesen.
    Von diesen Insidern hören wir, dass der Van der Bellen-Stimmenanteil zwischenzeitig auf über 61 % angewachsen, dann aber wieder auf 60,5 % gefallen sein soll.
    ...
    Denn vor dem Abdrehen der Daten-Seite lag Alexander Van der Bellen genau bei 60,4 % aller Briefwahl-Stimmen - und das ist aufs Zehntelprozent (!) genau der Stimmenanteil, der ihm den Sieg als Bundespräsident bringen würde. Und zwar nur um 2.000 bis 5.000 Stimmen.
    ...
    Man kann gespannt sein - denn der Trend kann auch Richtung Hofer laufen. Die Wiener Wahlkarten sind ausgezählt - und in den Ländern liegt Hofer besser.


    15:37 Van der Bellen ist Bundespräsident!!!!

    Im Endeffekt waren es dann nicht 700.000 sondern 746.110 gültige Briefwahlstimmen, 61.7% für VdB und ein Vorsprung von 31.026 bei den Gesamtstimmen. Dubios ist auch der große Vorsprung, nachdem das linke Nest Wien schon ausgezählt wurde.

    Diese Vorgänge müssen genau aufgeklärt werden. Mit Urnenergebnissen und Briefwahlergebnissen für jeden einzelnen Sprengel samt den "fliegenden Wahlkommissionen" und den "Sondersprengeln".

    • Patriot
      01. Juni 2016 13:30

      Beispielhaft für eine normale Verschiebung durch die Briefwahl das Ergebnis von Wiener Neustadt:

      Nach der Auszählung der Briefwahlstimmen bei der Bundespräsidenten-Stichwahl liegt der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen auch in Wiener Neustadt an erster Stelle. Nach Rathaus-Angaben vom Montag erzielte er in der zweitgrößten Stadt Niederösterreichs 50,41 Prozent. Auf Norbert Hofer entfielen demnach 49,59 Prozent der gültigen Stimmen. Sonntagabend hatte das vorläufige Ergebnis noch 50,69 : 49,31 Prozent für den FPÖ-Kandidaten gelautet.

      So viel lasse ich mir noch einreden. Hofer verliert hier von 50.69% auf 49.59%, also 1.1 Prozentpunkte. Bei der Gesamtwahl hat er angeblich von 51.9% auf 49.65% verloren, also 2.25 Prozentpunkte. Zwischen diese normalen Ergebnisse wie in Wiener Neustadt dürfte man speziell in den Landeshauptstädten ein paar Bomben hereingeworfen haben, um das Ergebnis zu drehen. Sogar noch mit einem Sicherheitsabstand.

    • Leopold Franz
      01. Juni 2016 15:08

      Ja, diese gegen das Ende der Auszählung gezählte und die Wahl entscheidende Stimmenexplosion für den Greis in Verbindung mit dem Abdrehen der Liveschaltung schreit nach Aufklärung. Vielleicht könnte Frau Griss, sie hat ja bereits Erfahrung mit Untersuchungskommissionen.....Nein, nehmen wir lieber Herrn Pilz... oder Frau Moser oder schalten den VfGH...Das Ganze wird nie aufgeklärt werden!

    • Ingrid Bittner
      01. Juni 2016 17:25

      Das mit den 746.110 gültigen Briefwahlstimmen stimmt ja nicht, es wurden doch glaublich an die 3.000 zu früh abgeschickt, daher wurden die jetzt als ungültig ausgeschieden, das wurde heute berichtet, hahaha.
      Jeden Tag ein bisserl was, wenn das so weitergeht, dann setzt der große Schrumpfungsprozess noch ein.

    • Zöbinger (kein Partner)
      03. Juni 2016 13:37

      Diese Briefwahlauszählung stinkt zum Himmel! Es widerspricht den langjährigen und statistischen Erfahrungen, dass eine derart große Zahl von Briefwählern ein Verhältnis von 60% zu 40% für VdB generieren sollte, wenn bei der Hauptwahl 52% zu 48" für Hofer feststand. Dieses Abdrehen der Life-Schaltung ist ein Indizienschuldbeweis und erinnert mich in fataler Weise an den Computerabsturz ohne Sicherungskopien?! bei Flöttl jun. im BAWAG-Prozess! Es ist mühselig, Beweise dieser Betrügereien beizubringen, wenn die derzeitigen Machthaber nur mauern, ablenken und gar nicht interessiert sein können, dass ihre eigenen ausgeklügelten Manipulationen aufgedeckt werden.
      Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich das Ende sehe!

  7. Ingrid Bittner
    01. Juni 2016 12:51

    Denn wenn einer zur Zeit eines Volksbegehrens das zuständige Amt betritt, weiß man automatisch, dass er dieses Begehren unterstützt - ich glaube auf, dass das der Grund für viele Volksbegehren ist, dass sie nicht die Unterstützung gefunden haben, die eigentlich dem tatsächlichen Wollen entsprochen hätte.
    In vielen kleinen Gemeinden (ich weiss da schon, wovon ich rede) ist es einfach so, dass jeder jeden kennt und jeder meint, vielleicht brauch ich einmal dies oder jenes von der Gemeinde und allen Institutionen, die damit zusammenhängen, es könnte ja auch der Bürgermeister im Sparkassenrat sitzen oder sonst irgendwo, wo es wichtig ist, daher sich ja nicht deklarieren - was natürlich sehr zum Nachteil für die Volksbegehren ist.

    • Undine
      01. Juni 2016 13:27

      @Ingrid Bittner

      So ist es! Zu einem veritablen Spießrutenlauf für die Abstimmungswilligen hat der ORF mit seiner Monate langen HETZKAMPAGNE das ÖSTERREICH ZUERST-Volksbegehren gemacht. Nicht einmal die FS-Kindersendungen für die Kleinsten hat man verschont.

  8. Abaelaard
    01. Juni 2016 12:40

    Eigentlich seltsam, die Staatsspitze fühlt sich bemüßigt die Rechtmäßigkeit der BP-Wahl zu bekräftigen und zu bestätigen. Das hat es meines Wissens noch NIE gegeben, es waren auch keine so unmittelbaren Anlässe vorhanden zumindest nicht SO transparent. Ich möchte auch bitten den sehr geschätzten Wertkonservativen mit weicheren verbalen Handschuhen anzufassen, er war immerhin ein wenn auch wie sich herausstellt weitestgehend unkritischer aber doch Parteigenosse, nein nicht Genosse eher Gesinnungsfreund aber mit dem Pepi Pröll und den anderen Renegaten ist auch der letzte Spinnenfaden zur VP zerrissen.

  9. Freak77
    01. Juni 2016 12:21

    "Grüne befürchten massiven Betrug bei Briefwahl" - der Artikel bezieht sich jedoch nicht auf die BP-Wahl 2016 sondern auf die Wiener Gemeinderatswahl anno 2010:

    Durchlesen sollte man sich diese Befürchtungen auf jeden Fall:

    http://www.wienerzeitung.at/dossiers/wahlen/oesterreich/36270_Gruene-befuerchten-massiven-Betrug-bei-Briefwahl.html

  10. Politicus1
    01. Juni 2016 11:09

    Wahlkarten waren zumindest bei 'aufmüpfigen' Wiener Gemeindewohnungsmietern beliebt, weil man sich die Anrufe aus dem Sektionslokal ersparte, warum man denn nicht zur Wahl komme ...

    Wenn ich mich nicht irre, werden abgegebene Wahlkartenstimmen NICHT im Wählerregister vermerkt, sondern einfach nur im jeweiligen Wahlbezirk gezählt.
    Irre ich micht? Wer ist da genau informiert?

  11. Sensenmann
    01. Juni 2016 11:06

    Die Wähler strömen auf die Ämter und holen sich Wahlkarten en masse. So weit, so gut, dann braucht man am Wahltag seinen Allerwertersten nicht aus dem Sessel bewegen und wirft das Kuvert gratis und franko ins nächste Postkastel oder lässt es gleich ausgefüllt im Amt zurück.
    Sehr praktisch das.

    Bei dieser irrsinnigen Anzahl von Wahlkarten ist aber etwas auffällig:
    Nämlich daß jemand aufs Amt geht, anruft, oder per Mail anfordert, um eine Wahlkarte zu bekommen. Die bekommt er dann eingeschrieben - wenn er nicht zu Hause ist, muss er sie sich extra von der Post holen - füllt alles aus - inkl. einer eidestattlichen Erklärung, die aber wertlos ist, wer prüft schon die Unterschrift - und schickt das Kuvert dann vom nächsten Postamt (oder er hat noch einen der seltenen Briefkästen in der Nähe) los. Nach all diesem Aufwand streicht er dann alles durch oder malt Micky Maus auf den Zettel um ungültig zu wählen.
    Der ganze Aufwand, nur in der Hoffnung vom Östertrottel vielleicht eines Tages sogar zum Abgotts-und Ober-Östertrottel befördert zu werden? Solche gibt es aber knapp 20.000! Offiziell zumindest.

    Hier ist eindeutig ein Solcher in Aktion!
    https://www.facebook.com/100008398772452/videos/1624417161181561/

    Dazu kommen noch 846.506 ausgegebene, aber nur 746.106 abgegebene gültige Wahlkarten insgesamt. Hier sind es also nochmal 100.396, die den ersten Teil der Prozedur auf sich nehmen, nur um dann gar nicht zum Wählen zu gehen und die mühsam so eingeholte Abstimmberechtigung - offenbar um zumindest in den Genuss des Privilegs zu gelangen doch wenigstens zum Ober-Östertrottel befördert werden zu können - einfach wegwerfen! Obwohl es nicht einmal Porto kostet und sogar der Karli-Onkel der eh zur Wahl geht, das Kuvert abgeben darf!
    Einfacher geht's nicht.

    Und einfacher geht's nicht, dem Betrug Tür und Tor zu öffnen.

    Hier ein lesenswerter Artikel, der zwar Fehler (Anzahl der ungültigen Wahlkarten ist falsch, auch kostet das Schicken der Karte an die Behörde kein Porto) enthält, aber sonst Erstaunliches offenbart. Ich selbst habe die Wahlkarten-Auszählung mitverfolgt und mich vor dem "Zusammenbrechen des Servers" schon gewundert, wie rasend schnell von Minute zu Minute der Vorsprung der runden 144.000 Stimmen weggeschmolzen ist und dann - wuppdich - plötzlich kamen Unmengen VdB-Stiommen dazu, so als hätten die letzten ausgezählten Sprengel zu fast 90% ökobolschewistisch gewählt.

    http://www.compact-online.de/oesterreich-wahl-zwischen-uganda-und-dollfuss/

    Die Briefwahl gehört m. E. verboten. Wenn aber tatsächlich auch namhafte Verfassungsrechtler dagegen sind, wieso bringt diese FPÖ dann nicht eine Anzeige beim VfGH dagegen ein? Zumindest den Versuch wäre es wert!

    Die Anfechtung hingegen geht nie durch, denn da bedarf es nicht nur des Beweises der Fälschung an sich, sondern des Beweises, daß diese Fälschung die Wahl beeinflusst hätte! Da freie Beweiswürdigung besteht, kann man sich heute schon ausrechnen, was bei der Sozi-Justiz mit der Wahlanfechtung passiert.

    • Riese35
      01. Juni 2016 11:40

      ***********************!

      Ich bin kein Jurist und verstehe daher nicht, warum man nicht eine stichprobenartige, neutrale Unterschriftenprüfung nach den Qualitätsmerkmalen, wie sie bei Banken gegeben ist, auch nachträglich durchsetzen kann, um Verdachtsmomente auszuräumen.

      Wenn ich mich richtig erinnere, war es em. o. Univ. Prof. DDr. Heinz Mayer, der in einem ORF-Radiointerview diese Bedenken gegen die Briefwahl geäußert und für eine Abschaffung gesprochen hat (nicht gegen die Wahlkarten generell, die er bei persönlicher Abgabe vor einer Wahlkommission z.B. in einem Konsulat akzeptieren würde). Konkret hat er als sehr bedenklich geäußert, daß die geheime Stimmabgabe nicht garantiert ist und ein Paterfamilias die Wahlkarten mit der ganzen Familie gemeinsam offen ausfüllen könnte.

      >> "... wieso bringt diese FPÖ dann nicht eine Anzeige beim VfGH dagegen ein?"

      Werden die FPÖ und Hofer vielleicht gar bedroht? Genötigt? Hat die FPÖ überhaupt den Willen, etwas zu ändern, wie es sich die Wähler erwarten und deshalb auch Hofer gewählt haben?

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 12:25

      @Riese35,

      eine Nebenfrage: Mein Beitrag über "Marine Le Pen"... ist der durch eine "unsichtbare Hand" verschwunden, oder hab ich ein Knöpferl nicht gedruckt?

      Wenn der Beitrag nämlich "gelöscht" wurde, möchte ich ihn nicht mehr hineinstellen.

    • HDW
      01. Juni 2016 13:32

      Sehr treffend (*****), bis auf die Tatsache, dass man Wahlkarten nicht telefonisch anfordern kann. Was ja noch mehr für ihre These der unerklärlich hohen Anzahl trotz all dieser Unannehmlichkeiten bei der Beschaffung spricht.
      Ich persönlich, nach meiner Lebenserfahrung und persönlichen Gespächen mit Betroffenen über die Vorgänge bei dem damaligen Wechsel zu schwarz-blau in den Ministerien, traue der roten Partie jeden Amtsmißbrauch und dessen Vertuschung zu um ihre Macht zu erhalten! Sie motivieren das damit, dass ja ihre Ideologie eben die einzig richtige sei. Das haben sie im übrigen von den Wertkonservativen CVern früherer Zeiten abgekupfert.
      Das Argument AUs (und des WK) der Unwichtigkeit der Diskussion über diese Wahl kann ich so gar nicht zustimmen. Ist doch die Wahl der Repräsentanten das einzig noch mögliche Mittel für den Souverän, sich zu artikulieren und Verantwortung zu übernehmen (dass die fünfte Macht, die Medien, also die heutige Journalistengeneratioon dazu nicht imstande ist haben wir ja wieder deutlich demonstriert bekommen)

    • franz-josef
      01. Juni 2016 16:18

      Zu Riese35 angemerkt: WENN VdB auf Biegen und Brechen und unter Aufbietung aller legalen und illegalen Mittel BP werden MUSSTE, wenn also an den Verdachtsmomenten tatsächich etwas dran ist und nicht nur Zufälligkeiten aneinander gereiht vorkamen - DANN ist eine Bedrohung jener, die die Wahl anfechten könnten, doch nicht absurd. Wenn die Angelegenheit ein so großes Gewicht hat (kann ich mir angesichts der weiteren Migrantenflutungspläne vorstellen), dann muß jedes Risiko ausgeschaltet werden, daß die Wahlentscheidung nicht im bestellten Sinn getroffen wird.
      Hofer hat, das fiel etlichen Postern reihum auf, sehr schnell akzeptiert, die Wahl nicht gewonnen zu haben. Möglicherweise war er einfach schon müde all dieser Dinge. Aber was, wenn die FPÖ eine Drohung erhalten hätte?
      Die Indizien passen zueinander, auch die etwas bleichen Antlitze, über die sich ein Poster gewundert hat.

      Nein, ich bin kein Verschwörungsdingsda sondern erlaube mir, kreuz und quer zu denken, so lange, bis ich mich überzeugen kann, daß die eine oder andere Überlegung nicht haltbar ist.

    • Sensenmann
      01. Juni 2016 22:10

      Nachsatz: Insgesamt waren sogar 46.800 Wahlkarten ungültig. Teilweise wegen Formalfehlern, wo die Wählenden einfach zu blöd waren, die Vorgaben einzuhalten wie Unterschrift oder Nichtbeschriften des Wahlkuverts...

      Es gibt nur eine Lösung: Briefwahl abschaffen! Wer wählen will kann da mit Wahlkarte in jedem Wahllokal oder am Konsulat.

  12. Politicus1
    01. Juni 2016 11:01

    eine Frage:
    hat jemand (inklusive des Tagebuchschreibers) Informationen über Wahlkarten und Briefwahl in anderen europäischen Ländern?
    Wie hoch ist der Anteil der Brief/Wahlkartenwähler in anderen Ländern?

    Ich vergleiche die Wahlkartenstimmenzählung mit '6 aus 45':
    Natürlich ist auch beim Lotto Schummeln möglich. Dass es z.B. immer nur einen oder ganz, ganz wenige Sechser gibt - damit hohe Gewinne das Spiel attraktiv erhalten.
    Da müssten aber schon ganz, ganz viele Mitarbeiter mitmachen ..
    Und so ist das auch mit den Wahlkarten. Wenn nicht alle Mitglieder einer Wahlkommission oder einer Gemeindewahlbehörde mitspielen, halte ich das Wahlergebnis ernstlich verfälschende Manipulationen für ausgeschlossen.

    • franz-josef
      01. Juni 2016 16:06

      Wie war das mit den Säcken, Lagerung und morgendliche Auszählung, bevor alle Parteimitarbeiter verständigt wurden ?
      Wie das in der Praxis aussieht , weiß ich nicht. Aber vorstellen kann ich mir schon, daß zwischen sieben und neun von flinken Händen viele Kreuzerl dazu und die Karten damit ungültig gemacht werden können.
      Außerem steht für mich noch immer die Brüsterei der Antifa.ev im Raum, daß man eine Nacht durchgearbeitet habe und vdB nicht vergessen solle, wer ihn zum Oberbefehlshaber gemacht habe, und das besorgte Demento des Standard mittels lachhafter Argumentation, die weit am Kern vorbeigeht.

      Außer dem Standard hat sich niemand bemüßigt gefühlt, gegen die Antifa-Prahlerei in die Bresche zu springen, wobei das Beschweigen ,auch wenn die tweets ein dummer Bubenstreich wären, auch Bände spräche. Daß die FPÖ darauf null reagiert, ist auch bemerkenswert.

      Und warum so viele Staatsbürger großen Wert darauf gelegt haben sollten, ungültig zu wählen, das möchte ich schon plausibel erklärt bekommen. Sie hätten ja einfach und viel bequemer nicht wählen können.

  13. Josef Maierhofer
    01. Juni 2016 10:20

    Es wurde die Briefwahl manipuliert, da bin ich überzeugt, und zwar entscheidend.

    Aber die Arbeit, den Beweis anzutreten, dass man einfach in der letzten halben Stunde 186 000 Stimmen mit 90% Van der Bellen ausgezählt hat, dass das nicht stimmen kann, schon gar nicht wird man die wunderbare Briefwahlstimmenvermehrung erklären können, wo sich Herr Stein 'verschätzt' hat, etc., wird wohl keiner übernehmen können, schon gar nicht von außen. Es müsste eine unabhängige Prüfung der Vorgänge geben, sofern nicht inzwischen alle Spuren verwischt sind oder wurden, diese Arbeit wird so im Nachhinein zu einer Sisyphusarbeit.

    Gescheiter wäre es, die Stichwahl zu wiederholen und zwar bald.

    Das, was da vorgespielt wird, ist nur bedeutungslose Oberflächlichkeit.

    Sonst bin ich der Meinung, dass das Wählerregister ein zweischneidiges Schwert ist, einerseits erlaubt es die Kontrolle sowohl der ausgegebenen Briefwahlkarten, wie auch der eingegangenen Briefwahlkarten, das halte ich für gut, andererseits aber erlaubt es den 'Insidern' in der Wahlbehörde, einfach per Wahlcomputer die 'Wahlbeteiligung' gestreut und tendenziös 'zu heben', womit ich meine, die Nichtwähler würden dann per Computer zu Stimmen kommen, die sie nie abgegeben haben. Das würde dann das gleiche Betrugsszenario wie derzeit ergeben, diesmal halt auf Computerebene. Man kann Umfragewerte manipulieren und natürlich auch Wahlwerte.

    Darum meine ich, man könnte die Briefwahl ausschließlich auf Auslandsösterreicher anwenden, will man den Briefwahlschaden gering halten.

    Als ich hörte, dass 350 000 Briefwahlkarten bei der Stichwahl dazu gekommen sind, habe ich gleich Verdacht geschöpft. Als es dann nicht gereicht hat und knapp wurde, hat man dann einfach zehntausende Stimmen dazu geschummelt, damit sich 'Van der Bellen ausgeht'. Diese Vermehrung der abgegebenen Briefwahlstimmen ist aktenkundig und auch die 90% Van der Bellen Stimmen bei diesen 'letzten' 186 000 Briefwahlstimmen der letzten (ausgeblendeten) halbe Stunde der Briefwahlauszählung ist auch aktenkundig und entspricht dann auch dem Endergebnis. Eine harte Anschuldigung ohne Beweis, aber vermutlich nicht sehr weit neben der Realität.

    Ich weiß nicht, was eine detaillierte Briefwahlstimmenüberprüfung ergeben könnte, außer hohe Kosten und Zeitverlust und Desaster, weil man die Vermehrung und die 90% nicht erklären kann.

    Ich als Wahlbehörde wäre für Neuaustragung der Stichwahl.

    • Riese35
      01. Juni 2016 10:26

      Man könnte ja die Stichwahl auch nur für die Briefwahlwähler wiederholen und dabei genau kontrollieren. Daß Wahlen nur in bestimmten Sprengeln wiederholt wurden, hat es ja bereits gegeben.

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 10:49

      Vergesst das! Assad muss weg. Die EUdSSR will das so. Und wenn Hofer NICHT weg ist, dann wird Österreich zu Syrien gemacht... Diesen Mächten ist alles zuzutrauen. Die heimischen Systemprofiteuere und/oder Illusionisten werden, wenn's drauf ankommt, mit Söldnertruppen unterstützt.

      Erst "12 Uhr Mittag" können wir die Gräben der Verräter zuschütten.

    • Riese35
      01. Juni 2016 11:43

      @Erich Bauer: **********************************!

      Sie kommen in diesem Blog wahrscheinlich der Wahrheit am nächsten.

  14. Undine
    01. Juni 2016 09:37

    VdB war es, der das läppische FAIRNESS-ABKOMMEN initiiert hatte! VdB hatte leicht reden, denn ER brauchte ja persönlich nicht unfair zu sein in dem sicheren Wissen, daß der ORF die DRECKSARBEIT für ihn mit Freuden übernehmen würde: Der ORF war UNFAIR zur höchsten Potenz gegenüber Norbert Hofer.

    Während sich VdB lässig zurücklehnen konnte, weil er 100%ig wußte, daß vom ORF keine Frage kommen würde, die ihn in Bedrängnis brächte, zog der ORF bei Hofer alle Register und scheute vor keiner Gemeinheit zurück:

    "ORF-Skandal um Tempelberg-Ereignis mit Hofer: Ist Armin doch ein "Wolf im Schafspelz"?

    https://www.unzensuriert.at/content/0020905-ORF-Skandal-um-Tempelberg-Ereignis-mit-Hofer-Ist-Armin-doch-ein-Wolf-im-Schafspelz?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Nur die eine Sendung OHNE MODERATOR, der VdB aus der Bredouille zu Hilfe hätte kommen können, ging für VdB schief aus!

    Dieser Wahlkampf war der SCHMUTZIGSTE seit der Waldheim-HETZJAGD 1986!

  15. steyn
    01. Juni 2016 09:08

    Das Wahlergebnis ist für den Wähler nicht überprüfbar. Abläufe sind nicht transparent.

    Eine Besserung wäre relativ einfach:

    Alle Wahlzettel müssten öffentlich einsehbar sein (im Internet) - das klingt jetzt wild, aber die Anonymität bliebe gewahrt, weil der Wähler nicht erkennbar wäre. Zusätzlich müßte ein leeres Feld vorhanden sein, worauf der Wähler einen geheimen Code schreiben/drucken/kleben/stempeln kann, den nur er kennt. Damit kann er nach der Wahl prüfen, ob und wie seine Stimme gezählt wurde.

    Beispiel:
    Angenommen ich hätte "Hofer" angekreuzt und den Zettel mit meinem Code "X77F99" markiert. In den veröffentlichten Wahlzetteln meines Wahlsprengels könnte ich dann nachsehen, ob er sich dort wiederfindet und ob er wie gewollt eingeordnet wurde (gültig).

    Damit wären wir wohl einen großen Schritt weiter.

    • Brigitte Imb
      01. Juni 2016 18:53

      Oh Gottchen, welch Krösus v. Parteipolitiker würde derartiges wollen??

  16. Bob
    01. Juni 2016 09:02

    WK
    Was ist falsch am Kommentar von Riese35, das Sie mit Fragezeichen antworten?

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 10:31

      @ Bob:

      mit meinen Fragezeichen wollte ich ausdrücken, dass mir speziell der erste Absatz des Mitposters @ Riese35 sehr fragwürdig und auch total unbewiesen vorkommt!

      Eine Wahl mit über 4 Millionen abgegebener Stimmen ergebnisverändernd und - wie in diesem Fall mit einseitigem Stimmüberhang von mehr als 31.000 Stimmen - zu fälschen, da braucht's schon mehr als einige mögliche Wahlmanipulationen durch bellenhörige Schwestern, einiger Knaben und Mädchen im Vorwahlalter, und einiger Kärntner Bürgermeister mit Ergebnisbestätigung auch durch FPÖ-Wahlüberwacher!

      Die Vielzahl an Verschwörungstheorien da und hier wird mir langsam unheimlich!
      Nähme man die Einwürfe von @ Abaelaard und @ Erich Bauer wirklich ernst, müsste man ja ganz allgemein an der Demokratie zweifeln!
      Und das alles nur zum Vorteil des Herrn Bundespräsideenten AvB!!
      Auf die Idee, dass auch Wahlmanipulation zugunsten des Herrn Hofer stattgefunden haben könnte, kommt ja hier echt niemand!
      Im übrigen meine ich, dass es Ihrerseits sicher nicht nötig wäre, den Herrn hinter
      @ Riese35 zu verteidigen: der hat bei weitem die Statur, selbst für sich zu sprechen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      01. Juni 2016 11:03

      @WK

      "Zweifel an der Demokratie" sind angebracht, man muss nur die Augen offen halten. Hörten wir von solchen MALVERSATIONEN in anderen Ländern, wären wir entsetzt und riefen nach ausländischen Überwachern! Aber bei uns in Bagdad.....

    • Riese35
      01. Juni 2016 11:14

      @WK: >> " ... dass mir speziell der erste Absatz des Mitposters @ Riese35 sehr fragwürdig und auch total unbewiesen vorkommt!"

      Ich freute mich sehr, gingen Sie einmal sachlich auf meine Kommentare ein und würden nicht immer gezielt dem Thema ausweichen. Ich habe nichts anderes gesagt, als daß die Beweise fehlen, eine Manipulation also unbewiesen ist. Ich habe aber auch gesagt, daß manche Vorgänge bei der Wahl sehr fragwürdig waren und geprüft gehören, und zwar ganz konkret die Unterschriften der Briefwahlstimmen, um Manipulationen ausschließen zu können.

      Die Medien und auch Sie persönlich, aber auch die Parteien inklusive FPÖ weichen genau diesen Fragestellungen, wo es massive ManipulationsMÖGLICHKEITEN gegeben hat, ganz gezielt aus und lenken die Aufmerksamkeit ganz gezielt auf einen anderen Aspekt, nämlich auf die Stimmenauszählung, was mir sehr verdächtig erscheint.

      Ich glaube nicht an Zufälle. Eine derartig abgestimmte Gleichrichtung in der Behandlung dieses Themas läßt nur die Vermutung zu, daß dahinter im Verborgenen Absprachen existieren und ganz andere Ziele verfolgt werden als eine korrekte Wahldurchführung.

      Es geht vorerst nicht um einen Beweis, daß manipuliert wurde, sondern um einen Beweis, daß die Wahl korrekt abgelaufen ist und NICHT manipuliert wurde. Und dazu zählt auch die Prüfung, daß die Stimmen NUR von den Wahlberechtigten und nicht jemand anderem abgegeben wurden. Ist das für Sie ein Tabuthema? Warum? Sind Sie vielleicht gar Teil dieses Systems?

    • Scheherazade
      01. Juni 2016 11:19

      @Wertkonservativer:

      Auf die Idee, dass auch Wahlmanipulation zugunsten des Herrn Hofer stattgefunden haben könnte, kommt ja hier echt niemand!

      Dann wäre die Wahl anders ausgegangen, meinen Sie nicht?

      Abgesehen davon: Der Wahlleiter ist ein ausgewiesener Sozi. No, was kann da schon passieren...

      Es ist einfach nur noch lächerlich, wie Sie krampfhaft versuchen, die nicht zu übersehenden Auffälligkeiten dieser Wahl für rechtens zu erklären. Auf wessen Seite spielen Sie eigentlich? Gehören Sie vielleicht auch zur Regenbogenbogenfraktion, deren Hauptmotiv es ist, einen Kandidaten durchgebracht zu haben, um in Österreich die Grenzen als letztes Einfallstor nach Mitteleuropa offen zu halten. Damit auch wirklich die eurasisch-negroide Zukunftsrasse funktioniert, deren Anhänger Sie als hier bekannter EU-Fanatiker ja zweifellos sein müssen.

      Jaja, ich weiß schon. Sie sagen hier nur Ihre Meinung.

      Ich auch.

    • Riese35
      01. Juni 2016 11:52

      @Scheherazade: >> "Auf die Idee, dass auch Wahlmanipulation zugunsten des Herrn Hofer stattgefunden haben könnten, kommt ja hier echt niemand!" [WK]

      Niemand hier in diesem Blog hat gefordert, daß Manipulationsmöglichkeiten ausschließlich hinsichtlich einer Begünstigung von VdB nachgegangen werden soll und solche hinsichtlich einer Begünstigung von Hofer unter den Tisch zu kehren wären. Wie immer versucht unser WK den Fokus von den relavanten, angesprochenen Aspekten auf unwesentliche Nebenaspekte zu lenken und immer dieselben, nicht sachbezogenen Stehsätze zu wiederholen.

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 12:17

      Sieht aus, als ob das über eine "Wahlmanipulation" hinausgeht... Kommt eher schon einer "Annexion" gleich.

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 12:58

      Werte Damen und Herren,

      was auch immer Sie mir hier vorwerfen:
      Sie beziehen Ihre Wahlmanipulations-Argumente auf effektiv unbewiesenen, und in diesem Ausmaß recht abenteuerlichen Behauptungen "aus zweiter Hand", und konstruieren damit eine praktisch von höchsten Stellen unseres Staates gesteuerte Verschwörung zum Nachteil Ihres Wunschkandidaten Hofer!

      Finden Sie nicht, dass Sie sich da schon ein wenig weit "aus dem Fenster wagen"?
      Bei allem gebotenen Misstrauen kleinerer Machlojkes einzelner Staatsdiener gegenüber: eine derartige Manipulation zehn- bis hunderttausender Stimmen bei einer von ehrlichen Wahlprüfern überprüften Wahl scheint mir denkunmöglich!
      Dass hier derart viel Zustimmung zu derlei total unbewiesenen Behauptungen vorliegt, haut mich richtig um!
      Ich hoffe sehr, dass es zumindest einige unter Ihnen schlussendlich aufgeben werden, derartige Phantasie-Konstrukte ernstlich als denk- und wirkmöglioch anzusehen!
      Abschließend, Luther zitierend:
      "Hier stehe ich; ich kann nicht anders!"

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Scheherazade
      01. Juni 2016 13:15

      Und wieder ein weiterer der sattsam bekannten Copy&Paste-Artikel ohne Inhalt, ohne Aussage, ohne Argument.

      Ihre Ansicht, dass alles rechtens zugegangen ist, stammt doch auch nur aus zweiter Hand, oder waren Sie persönlich bei der Stimmabgabe in allen Wahllokalen und bei der Auszählung dabei? Na eben.

      Nur meine Meinung.

    • Riese35
      01. Juni 2016 13:52

      @WK: q.e.d.

      Sie reden offenbar von etwas ganz anderem, als hier im Blog besprochen wird, und wiederholen Ihre Stehsätze.

      1) Es geht nicht um den Nachweis einer Wahlmanipulation, sondern um den Nachweis, daß KEINE Wahlmanipulation stattgefunden hat, d.h. die Wahl korrekt abgelaufen ist.

      2) Die Einwendungen kommen nicht nur hier im Blog, sondern sogar von Verfassungsrechtlern, und zwar, wenn ich mich richtig erinnere, von em. o. Univ. Prof. DDr. Heinz Mayer, daß nämlich der Wahlmodus der Briefwahl gewisse Grundeigenschaften nicht erfüllt.

      3) Beim Manipulator geht es auch nicht primär um die Behörde und Wahlkommission, sondern um die Wähler und Wahlhelfer selbst, wo massenweise mögliche Manipulationen und Regelverstöße durch gezieltes Wegschauen und mangelhafte Kontrollen der Behörden einerseits und ein dubioses Wahlverfahren andererseits geduldet werden.

      4) Der Frage der Unterschriftsprüfung sind Sie wieder komplett ausgewichen. Warum wollen Sie unbedingt eine Nachprüfung der Unterschriften verweigen? Sie wollen also offenbar ganz bewußt aneinander vorbeireden. Ich muß also davon ausgehen, daß Sie Teil des Propaganda- und Überwachungssystems sind und hier bewußt provozieren wollen.

      5) Soweit ich mich an meinen Schulunterricht erinnern kann, waren die letzten Wahlen in Österreich vor der Einführung der Briefwahl, bei denen man seine Stimme offen abgeben konnte und dabei sogar dazu angehalten war, die Abstimmung über den Beitritt Österreichs zum Dritten Reich 1938.

      6) Genau dieser in Zif. 5 genannte Punkt der offenen Stimmabgabe ist es, den Verfassungsrechtler em. o. Univ. Prof. DDr. Heinz Mayer gegen das Wahlgeheimnis ins Treffen führt, der gegen die Briefwahl spricht. Sie fühlen sich also dazu berufen, so weit über ihn erhaben zu sein, daß Sie seine Einwendungen getrost ignorieren können und es nicht der Mühe wert finden, darauf einzugehen.

      Und meine ganz persönliche Meinung: ich halte es sehr wohl für möglich, daß 30.000 Stimmen bei über 800.000 Wahlkarten nicht den Erfordernissen entsprechen. Und das gehört geprüft und nicht so ohne irgend etwas vom Tisch weggewischt, wie Sie es immer versuchen.

    • Eva
      01. Juni 2016 13:58

      @WK

      Jedesmal, wenn ich Ihre Kommentare oder Repliken lese, nehme ich mir vor, auf das für mich seit seinem Bestehen sehr wertvolle Tagebuch zu verzichten. Ich hätte nie gedacht, daß mich so ein unbeschreiblicher Zorn packen kann wie beim Lesen dessen, was Sie hier so beharrlich verbreiten. Dieses Ignorieren von Tatsachen treibt einen auf die Palme. Würde ich in einer Diskussionsrunde auf so viel Ablehnung stoßen wie Sie hier im Forum, hielte ich mich fern; ich hätte keine so dicke Haut, das nicht zu spüren und einfach zu ignorieren. Tut mir leid, aber das muß einmal heraus!

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 13:58

      @ Scheherazade:

      Bei allem Respekt!
      Jetzt werden Sie aber wirklich unsachlich, und auch unfair! "Aus zweiter Hand"!!
      Echt lächerlich, mir zuzumuten, in allen Wahllokalen zugegen gewesen sein zu müssen!

      Sie meinen, meine letzte Aussage hier sei ohne Inhalt, ohne Aussage, ohne Argumente!

      Frage: wo sind Ihre Inhalte, Ihre Aussagen, Ihre Argumente ?
      Außer unbewiesenen Schmähtandlereien finde ich zu diesem Thema hier im "Tagebuch" lediglich lächerliche Beschuldigungen und konstantes Verschwörungstheorien-Geschwurbel!
      So viele intelligente Menschen mit so vielen fixen "Vorurteilen"!

      Sehr, sehr eigenartig finde ich das!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bodo
      01. Juni 2016 14:07

      @WK

      So viele intelligente Menschen mit so vielen fixen "Vorurteilen"!
      Sehr, sehr eigenartig finde ich das!

      Ein Autofahrer hört im Radio die Durchsage: "Achtung! Achtung! Auf der N9 kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen. Fahren Sie bitte ganz rechts und überholen Sie nicht!"
      Der Autofahrer: "Was heißt hier einer? Dutzende! Dutzende!"

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 14:10

      Werter @ Eva:

      ja, wenn's nur alles Tatsachen wären, an denen ich zu zweifeln wage!

      Aber - bitte - im Interesse Ihrer Gesundheit:

      überlesen Sie einfach meine Postings und Repliken auf die -zig meist ziemlich ausführlichen und auch oft recht deftigen Anwürfe, denen ich mich durch mein "Anderssein" und "Andersdenken" aussetze!

      Wär' doch wirklich g'scheit, oder?

      Ich möchte wirklich nicht der Grund sein, dass Sie dem "Tagebuch", das Sie in letzter Zeit ja eh recht selten beehrt haben, Adieu sagen müssten!
      Nein, wirklich nicht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rau
      01. Juni 2016 14:20

      Wegen Ihnen hier nicht mehr mitzulesen, das wäre wirklich über alle Massen zuviel der Ehre für Sie. Ich wundere mich lediglich über die Beharrlichkeit derer, die versuchen Sie mit echten Argumenten zu überzeugen, obwohl lange schon klar ist, dass Sie das nicht interessiert.

      Alleine die Frechheit hier einen sehr ausführlichen und durchargumentierten Beitrag von @Riese mit drei hingeschissenen ?-?-?-? zu unterlegen. Fragezeichen, die eher da gros Ihrer Beiträge charakterisieren, wobei Ihre Beiträge ja nicht mal Fragezeichen aufwerfen. Schön wärs, wenn man wirklich mit Ihnen diskutieren könnte.

    • Riese35
      01. Juni 2016 14:32

      Eine Schätzung: Allein beim Fonds Soziales Wien sind etwa 90 Seniorenheime angeführt. Wenn man pro Heim etwa 20 fremde "Nachhilfen" annimmt, käme man bereits auf potentiell 1800 nachzuprüfende Stimmen. Mal 4 für ganz Österreich ergibt bereits 7200. Dazu kommen dann noch jene kaum physisch zur Wahlurne schreitenden Senioren, die familiäre Wahl- und Nachhilfe bekommen. Allein dabei kommt man mit einer Schätzung auf grob etwa 15.000 oder sogar mehr.

      Wenn man dann noch die eingebürgerten Großfamilien hernimmt, wo es Tradition ist, daß der Paterfamilias für die ganze Familie handelt, kann man sicher von insgesamt etwa 500.000 Personen ausgehen. Bei 10-köpfigen Haushalten käme man immerhin noch auf 50.000 solcher Haushalte. Wenn der Paterfamilias nur jeweils für zwei seiner Familienmitglieder abstimmt, und diese Wahlhilfe bei 20% dieser Haushalte vorkommt, hieße das weitere 20.000 ungültige Stimmen.

      Wäre meines Erachtens nicht unrealistisch, wahlergebnisrelevant und erforderte unbedingt eine Nachprüfung der Unterschriften, um die Ungültigkeit von Stimmen ausschließen zu können.

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 14:44

      @ Riese35

      Zu Ihrer Replik 13:52 - Pt. 4:

      wie kommen Sie auf die Idee, ich sei gegen eine Überprüfung der Briefwahlzettel samt Unterschriften?
      Ich wäre absolut dafür, diese ganze unselige Diskussion durch Nachprüfen aller eingegangenen Briefwahlstimmen ein für allemal beenden zu können!!!

      Und wie begründen Sie Ihre Unterstellung, ich sei möglicherweise "ein Teil des Propaganda- und Überwachungssystems"!!!!???
      Ihre Phantasie scheint hier ein wenig ins Abwegige abzurutschen!!
      Ich bin ein alter Selbständiger mit großer Familie, habe mein ganzes langes Leben brav Steuer bezahlt, bin - gottseidank - von niemandem (und schon gar nicht von irgendwelchen "höheren Mächten") abhängig!
      Bändigen Sie - bitte - Ihre eigenartige Phantasie!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Patriot
      01. Juni 2016 14:49

      @Riese

      Es gibt 900 Alten- und Pflegeheime in Österreich und 400.000 Pflegegeldbezieher, von denen wohl einige von "fliegenden Wahlkommissionen besucht werden".

      http://www.gesund.at/a/altenheime-und-pflegeheime-in-oesterreich

      Um 31026 Stimmen umzudrehen, braucht man im Prinzip nur 15513 Hofer-Stimmen in VdB-Stimmen umzuwandeln. Die ganze Aktion eilt auch nicht, da die Wahlkarten unmittelbar nach dem 1. Wahlgang ausgegeben wurden. Man hatte also wochenlang Zeit um in ganz Österreich einzugreifen. Wobei ich nicht an eine konzertierte Aktion glaube, die Linkslinken machen das in vorauseilendem Gehorsam. Auch wenn ein Pfleger mit bester Absicht handelt, und die Hand zum Kreuzerl beim Professor führt, ist das trotzdem ein schwerer Wahlbetrug. Ich glaube, viele haben sich bei der Aktion gar nicht viel gedacht dabei. Die machen das einfach als selbverständlichen "Kampf gegen Rechts", und fühlen sich auch noch gut dabei.

    • Riese35
      01. Juni 2016 15:12

      @Patriot: Danke für diesen Rechenansatz. Egal wie man es sieht, die Fälschungsmöglichkeit scheint plausibel zu sein.

      Und ja, ich glaube wie Sie an den dezentralen Fälschungsansatz.

      @WK: Meine Annahme beruhte auf der Tatsache, daß Sie diesen Punkt in Zif.4, obwohl er eigentlich einer der Hauptpunkte der ganzen Debatte ist, bis jetzt beharrlich ignoriert haben. Wenn Sie aber ohnedies wie alle anderen hier in diesem Blog für eine Nachprüfung sind, was ich so zum ersten Mal vernehmen, erübrigt sich eigentlich die ganze kontroversielle Debatte. Dann unterstützen Sie bitte die anderen Blogger, dieses Problem an die Verweigerer in unserem Regime und unserer Verwaltung heranzutragen. Denn dann hätte man zumindest einen fraglichen Punkt geklärt und wäre nicht auf Spekulationen angewiesen.

      Und meine zweite Annahme beruhte auf der Tatsache, daß Sie bis eben zuvor gewisse Argumente konsequent ausgeblendet und eine Vertiefung der Debatte verhindert haben. Ich freue mich, wenn es doch nicht so ist und ich das falsch beurteilt habe.

    • ludus
      01. Juni 2016 15:14

      @Rau

      Weit gefehlt, werter @Rau, wenn Sie meinen: "Schön wärs, wenn man wirklich mit Ihnen [dem @Wertkonservativen] diskutieren könnte"! Glauben Sie mir, es käme kein anderer mehr zu Wort! Nach einer vollen Stunde gäbe jeder entnervt auf - ich weiß, wovon ich spreche.

    • Karl Knaller
      01. Juni 2016 18:20

      Da hat der Alt-Eisenhändler (aka @ WK) ja wieder einmal die so sehnlich (süchtig?) herbeigewünschte Aufmerksamkeit! Sie sei ihm gegönnt, so lange der Logorrhoe-Schub noch anhält. Der kann aber nach unseren Erfahrungen nicht mehr lange dauern. Mein Tip: noch im Juni Abschied "auf immer" (wie gehabt).

  17. Bob
    01. Juni 2016 08:51

    Das man im Gemeindeamt für ein Volksbegehren persönlich erscheinen muß und sich somit politisch deklariert, ist gegen jeden Datenschutz. Das Wahlkarten anonym bestellt und abgegeben werden können, ist jedoch erlaubt. Wem fällt so ein Unsinn überhaupt ein? Und warum wird das nicht sofort geändert? Ganz einfach es dient dem Machterhalt. Und das ganze nennt sich Demokratie.

    • Ingrid Bittner
      01. Juni 2016 12:45

      @Bob: Wie kann man Wahlkarten anonym bestellen?
      Wenn man Briefwahl macht, werden von der Gemeinde mittels eingschriebenen Briefes die Unterlagen, also Überkuvert, adressiert an die Bezirkswahlbehörde und kleineres Kuvert ohne jeden Aufdruck für den Stimmzettel, den man dann in das große hineingeben muss, zugestellt.
      Also die Briefwahl erfolgt mit eingeschriebener Zustellung, das kann nur dann an wem anderen gehen, wenn man eine Postvollmacht ausgestellt hat.
      Der Brief an die Bezirkswahlbehörde ist mit der Passnummer und Unterschrift zu versehen..
      Klar, im Alterheim z. B. kann das gesammelt geschehen, weil da sind die Daten ja im Büro vorhanden, mei und eine Unterschrift, das ist ja einfach, da hält man halt entweder den Brief hin, so mit der Bemerkung das ist eine Formalität fürs Heim oder so und keiner fragt nach. Oder es macht wer so eine krakelige Unterschrift nach, das wird ja dann nicht kontrolliert, ob der tatsächlich unterschrieben hat, der namentlich draufsteht.
      Ehrlich, ich weiss auch gar nicht, was mit den Wahlkarten immer gemeint ist.
      Mir kommt vor, die wird oft mit der amtlichen Mittelung verwechselt, die man bekommt, unaufgefordert, da steht aber nur der Wahlsprengel drauf, wohin man wählen gehen muss und die Nummer vom Wählerverzeichnis, damit der Wahlleiter im Wahllokal die richtige Nummer für die richtige Person findet, weil blöd wird's wenn man ohne Wahlkarte erscheint und der Wahlleiter muss zum Suchen anfangen.

    • Riese35
      01. Juni 2016 14:03

      @Ingrid Bittner:

      >> "Wie kann man Wahlkarten anonym bestellen?"

      Ein eMail reicht. Muß nicht signiert sein. Absender daher anonym.

      >> "Also die Briefwahl erfolgt mit eingeschriebener Zustellung, das kann nur dann an wem anderen gehen, wenn man eine Postvollmacht ausgestellt hat."

      Das ist Unsinn. Nicht einmal ein RSb-Brief muß eigenhändig in Empfang genommen werden. Dazu benötigte es eines RSa-Briefes. Das ist mit den Wahlkarten aber nachweislich nicht so.

      Alles genau so erlebt.

  18. Wertkonservativer
  19. Abaelaard
    01. Juni 2016 08:13

    Ich habe gestern einen mir zugesendeten Artikel von COMPACT gelesen und der hat mich einigermassen nachdenklich gemacht. Wenn innerhalb von 30 Minuten 210000 Wahlkarten registriert werden die in der Hauptwahlbehörde eingelangt sind und davon sind rund 90% VdB dann ist das nicht mehr nur kurios zu nennen und ausgerechnet während dieser 30 Minuten war Übertragung-Blackout. Das fiel sogar irischen Medien auf und sind Wahlwiederholungen mittlerweile bereits gewöhnt wenn das Wahlergebnis nicht passt. Wie heißt es so schön, was nicht passt wird passend gemacht. Man sollte in Zeiten wie diesen JEGLICHE Naivität abstreifen. Ich glaube jedenfalls schon lang nichts mehr was immer mir vorgesetzt wird.

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 08:32

      aus wikipedia:

      Compact (in der Schreibweise des Verlags: COMPACT) ist eine monatlich erscheinende politische Zeitschrift. Chefredakteur ist Jürgen Elsässer, Redaktionssitz ist Leipzig. Seit Oktober 2013 lautet der Name der Zeitschrift Compact – Magazin für Souveränität. Die Zeitschrift wird von "Wissenschaftlern" und "Journalisten" als Querfront-Magazin bewertet und in den rechtspopulistischen Kontext eingeordnet.

      Wie soll man einen weltweiten Rufmord nennen? Verschwörung!

    • simplicissimus
      01. Juni 2016 08:37

      Bitte um den Link von COMPACT.

    • Abaelaard
      01. Juni 2016 08:54

      COMPACT-Online.de Österreich-Wahl: Zwischen Uganda und Dollfuss

    • glockenblumen
      01. Juni 2016 08:54

      Bitte sehr, eine hochinteressante Seite, nicht zu verwechseln mit "Campact"

      http://tv.compact.jetzt/

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 08:57

      @ Abaelaard:

      täglich neue Sensationen: wenn das keine Überraschung ist!
      Was kommt jetzt noch? Der Innenminister höchstselbst hat an der Schraube gedreht?
      Kern und Kunz waren ebenfalls am Schaltpult?
      Ich pack' das Ganze nicht! Gibt's weitere Steigerungen im langsam lächerlich anmutenden Verschwörungstheorien-Wettbewerb ?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 09:05

      http://www.compact-online.de/oesterreich-wahl-zwischen-uganda-und-dollfuss/

      Der 30-Minuten Medienblackout: Hofer bricht zusammen, Bellen bei 90 %

      Den Angaben zufolge wurden also in der Zeit des Blackouts 210,495 Briefwahlstimmen ausgewertet. Und die haben es „in sich“: Hofer schaffte nämlich im Endspurt nurmehr 27,539 Stimmen, Bellen dagegen 182,956. Das heisst Hofer erhielt in einem Kopf-An-Kopf-Rennen auf der Zielgeraden nurmehr 13%, Bellen 87%.

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 09:37

      @ Erich Bauer:

      Also - ehrlich - da fress' ich den sprichwörtlichen Besen, wenn das alles so stimmen sollte, was da geschrieben wird!
      Die ganze Chose ist derart unglaubwürdig, und müsste ja wohl auch von seriöseren Zeugen bestätigt werden, sollte das alles stimmen, was da behauptet wird.
      Auch die Briefwahlstimmen werden doch in den einzelnen Wahllokalen gesichtet, vor Zeugen gezählt und die Stimmenanzahlen an die Hauptwahlbehörde weitergeleitet!
      210.000 Stimmen in 30 Minuten gezählt: wo gibt's denn sowas?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 09:50

      DIE WAHL-MACHT

      Der Sieg Bellens wurde im "nationalen Interesse" so hingebogen wie "man" es brauchte. "Man" ist das "pragmatische Österreich", ein anderes wäre wie schon unter der Haider/Schüssel-Regierung europaweit isoliert worden. Wirtschafts- und Finanzkrieg wären die Folgen gewesen. Die Worte des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans sind da schon sehr deutlich.

      https://www.youtube.com/watch?v=6yW31PlzYDQ

      Die Worte des Präsidenten Jean Claude – Abstimmen bis das richtige Ergebnis herauskommt – Juncker sind es ebenfalls.

      http://www.breitbart.com/london/2016/05/24/eu-vows-use-new-powers-block-elected-far-right-populists-power/
      (“far-reaching sanctions” can be exerted, and a country can be stripped of all voting rights in the EU and have funding blocked.)

      Darüber wurde ohne jeden Zweifel offen zwischen EU-Vertretern und österreichischen Offiziellen im Vorfeld der Wahl in Brüssel und Wien gesprochen. Das ist der Hintergrund von vdBellens Worten "Strache spielt mit dem Feuer". Das ist der Grund, warum Hofer das Ergebnis so schnell "akzeptierte". (Wolfgang Eggert)

    • Rau
      01. Juni 2016 10:12

      210.000 Stimmen in 30 Minuten gezählt: wo gibt's denn sowas?
      - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2016/06/sterreichs-sorge-das-whlerregister/#comment-449212

      Bei uns anscheinend. Statistisch sind diese Zahlen derart unwahrscheinlich, dass man nur den Kopf schütteln kann. Halten wir uns gar nicht mit dieser BP - Wahl auf, gehen wir gleich in Neuwahlen.

    • Riese35
      01. Juni 2016 10:20

      @Erich Bauer: Ihre Ausführungen sind vollkommen glaubwürdig und sind der einzig naheliegende Schluß, den man nur aus all den Ereignissen ziehen kann. Ich halte alle Nachforschungen und angedachten Einsprüche für Scheingefechte, ein Theater, das uns allen vorgespielt wird:

      Warum werden zielgerichtete Fragestellungen ignoriert? Warum schrammt man immer haarscharf am Thema vorbei? Warum werden nirgends, selbst hier nicht, sachliche Antworten auf gewisse Fragen gegeben? Warum konzentriert man sich auf Nebensächlichkeiten und blendet die wesentlichen Fragen aus? Warum wiederholt unser WK immer wieder dieselben Stehsätze, anstatt auf eine Fragestellung einzugehen und nicht vom Thema abzuweichen? Warum will niemand Unterschriftsprüfungen? Unser WK entspricht weitgehend dem typischen Verhaltensmuster, das auch unsere Machthaber zeigen.

      Das alles ist verdächtig. Offenbar gibt es eine rote Linie, die damit überschritten wird. Und offenbar wird im Hintergrund im Verborgenen kräftig gelenkt und gedroht.

    • ludus
      01. Juni 2016 10:24

      @WK

      Ich fürchte, um das Besenschlucken kommen Sie nicht herum, aber damit es sich auch auszahlt, warten noch einige schmerzhafte Enthüllungen auf Sie: Das Christkind, den Nikolaus und den Osterhasen gibt es definitiv nicht; mit diesen bitteren Erkenntnissen müssen Sie leider leben.

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 10:34

      Bei dieser "Wahl" waren viel, viel höhere Mächte im Spiel... Bei Waldheim war der Wahlkampf "folkloristisch schmutzig". Der Ausgang war den "höheren Mächten" jedoch irgendwie wurscht... bzw. ging diesen hinten am A.... vorbei.

      Dieser BP-Wahlkampf war nicht wirklich schmutzig und nicht "sauber"... Es war ein TV-Format, vergleichbar mit "Dancing Star" o.ä. Der Wahlausgang war, wie einiges darauf hindeutet, geplant, steril, pragmatisch. Ein "volksdemokratisches" EUdSSR-SPEKTAKEL halt. 50,3% wollen das so. 49,7% werden nun die Gräben tiefer graben und vor allem befestigen...

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2016 10:42

      Nun, werte(r) @ ludus:

      es ist nichts Neues hier, mich als alten, unbelehrbaren Trottel hin- und herzustellen!

      Sie reihen sich als - sagen wir Achter bis Zehnter - in die illustre Reihe dieser wahrlich fairen und "kollegenfreundlichen" Kollegen ein!

      Sie meinen, ich müsse wohl schlussendlich den Besen fressen?
      Sind Sie so sicher, dass alle diese Behauptungen gröbster Wahlverfälschungen, wie hier von @ Abaelaard und @ Erich Bauer genüsslich breitgetreten, wirklich der Realität entsprechen?
      Na, schau'n wir halt mal!
      Viel Spaß beim weiteren "Läusesuchen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  20. Riese35
    01. Juni 2016 07:41

    Ich bin überzeugt, daß die Wahl nicht korrekt verlaufen ist und halte das Ergebnis für gefälscht.

    Ich bin aber auch überzeugt, daß man jetzt gezielt an den falschen Stellen sucht: die Einspruchsgründe, die man sucht, sind unbedeutende Formalgründe, die höchstwahrscheinlich oder gar nahezu mit Sicherheit keinen Einfluß auf das Ergebnis haben.

    Wie sogar bereits Verfassungsjuristen zugegeben haben, ist der Modus der Briefwahl DAS Problem schlechthin, denn damit sind elementare Grundeigenschaften so einer Wahl nicht gegeben und verschiedene Prozesse nicht nachvollziehbar: z.B. daß die Wahlkarte nicht persönlich beantragt oder abgeholt werden muß, oder die Stimme geheim abgegeben wird und sich Familienmitglieder dem Druck des Paterfamilias entziehen können. Das ist nicht nur auf Altersheime beschränkt, sondern gilt meines Erachtens genau so für Großfamilien fremder Kulturkreise, die eine ausgeprägte Stellung des Paterfamilias haben, oder für Moscheevereine, wo der Mufti viele Tätigkeiten der Wahl üernimmt.

    Deshalb treten namhafte Verfassungsjuristen bereits für eine Abschaffung der Briefwahl ein und wollen die Nutzung von Wahlkarten auf die persönliche Abgabe vor einer Wahlkommission beschränken, d.h. Stimmabgabe nur mehr bereits einige Tage vorher auf den Ämtern, Botschaften und Konsulaten oder bei fliegenden Wahlkommissionen, die alle von Vertrauensmännern der wahlwerbenden Parteien oder Personen besetzt sein müssen. Das wäre ein wirklicher Knackpunkt, der geändert gehört.

    Nun aber zurück zur absolvierten Wahl: Die einzigen Punkte, die ich für verfolgenswert bzw. für unbedingt zu verfolgen betrachte, sind die Prüfung, daß es nicht zu Doppelstimmabgaben mittels Wahlkarte und im Wahlsprengel gekommen ist bzw. - und das müßte auf jeden Fall passieren - die Prüfung der Unterschriften der zurückgeschickten Briefwahlstimmen, so wie es Banken bei Rechtsgeschäften oder kritischen Überweisungen tun. Was Banken können, dazu müßten Wahlkommissionenn auch in der Lage sein. Ein stichprobenartiger Ansatz gezielt auf verdächtige Wähler oder Wählergruppen (z.B. gemeinsame Bestellung, gemeinsame Adresse) und genaue Prüfung dieser Unterschriften, wie es Banken tun, wäre erstmals ausreichend. Sollten bei dieser Stichprobe Unterschriftenfälschungen zu Tage treten, müßte man alle Briefwahlstimmen einer Unterschriftsprüfung unterziehen und die Wahl wiederholen, falls dabei eine signifikante Anzahl falscher Unterschriften auftaucht. Bei einer solchen Wiederholung müßte man natürlich sicherstellen, daß mit falscher Unterschrift abgegebene Briefwahlstimmen nicht zur Auszählung gelangen.

    Daß wir so einen verbockten Wahlmodus haben, verdanken wir leider unserem Regime, erfordert aber leider eine aufwendige Unterschriftsprüfung. Unternehmer können es sich ja auch nicht leisten, auf die von unserem Regime vorgeschriebene, kostenintensive Bürokratie wie Registrierkassen und Rollstuhltauglichkeit zu verzichten.

    Verschwörungstheorien entstehen deshalb, weil offenbar der Wille fehlt, den Wahlvorgang in den genannten Punkten nachvollziehbar und fälschungssicher zu machen, und man sich sogar im Nachhinein um diesen einen heiklen Punkt der Unterschriftsprüfung herumdrückt.

    Und gleich einen erwarteten Einwand des WK vorweg: Diesbezüglich, daß nämlich elementare Eigenschaften so einer Wahl bei der Briefwahl nicht gegeben sind, haben sich bereits Verfassungsjuristen öffentlich geäußert; das ist also kein von mir konstruiertes Problem. Erst das Ignorieren dieses Problems ist die Quelle von Verschwörungstheorien, und zwar zu recht.

    Was würden Sie als Unternehmer machen, wenn Sie sich aufwendig an einem Vergabeverfahren bewerben, die Bewertung nicht nachvollziehbar ist und sie knapp ausgeschieden werden? Wenn Ihnen das öfter passieren sollte? Würden Sie sich selbst dann als Verschwörungstheoretiker bezeichnen, wenn Sie es wagten, beim Vergabeamt Einspruch gegen die Vergabe zu erheben? Oder würden Sie als im Wettbewerb stehender Unternehmer prinzipiell Einsprüche ablehnen und sich immer geschlagen geben?

    • simplicissimus
      01. Juni 2016 08:11

      Volle Zustimmung.
      Direkte Beweise fehlen, aber das Gefühl, es wäre etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen, wird man vor dem Gesamthintergrund nicht los, leider ist der Vertrauensverlust in unsere noch- nicht-ganz-Politrucks schon so weit gediehen.

    • Rau
      01. Juni 2016 08:32

      z.B. daß die Wahlkarte nicht persönlich beantragt oder abgeholt werden muß - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2016/06/sterreichs-sorge-das-whlerregister/#sthash.7rccJAzs.dpuf

      Ich hätte nie angenommen, dass die Beantragung und Zustellung von Wahlkarten so lasch gehandhabt wird. Das allein genügt doch.

      Verschwörungstheorien entstehen durch Misstraun, und für ein solches gesundes Misstraun sprechen im Zusammenhang mit den Vorgängen um diese Wahl durchaus handfeste Gründe.

    • Erich Bauer
      01. Juni 2016 08:34

      Streichen Sie -theorien weg. Dann passt der Schuh.

    • Bob
      01. Juni 2016 09:04

      Wenn man in der Lage ist analytisch zu denken, dann kann man den Wahlausgang mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als geschoben betrachten.

    • Sensenmann
      01. Juni 2016 10:47

      @ Riese35: Applaus! *********************************************!
      Wie von Ihnen gewohnt eine perfekte Analyse.





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